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moin HSM

...zur Zeit eher längerfristige Sachen am laufen (Tradingbaskets bei TI). Aber sonst alles fit! Meine Babys lernen laufen :D

Deutsche Bank senkt Kursziel für Beiersdorf auf 100 Euro


Frankfurt, 22. Okt (Reuters) - Die Analysten der Deutschen
Bank haben das Kursziel für die Aktie des Kosmetikherstellers
Beiersdorf<BEIG.DE> auf 100 Euro von zuvor 110 Euro gesenkt.
Die Einstufung der Aktie laute auf "Buy", teilte die Bank
am Freitag mit. Die anhaltende Konsumschwäche in Europa sei das
Hauptrisiko für die Umsatzprognosen der Bank für das Unternehmen
und daher auch für die Einstufung der Aktie.
Die im Nebenwerteindex Mdax notierte Beiersdorf-Aktie lag am
Freitagvormittag mit 0,96 Prozent im Plus bei 72,75 Euro.
frs/fun
Eurex erhält grünes Licht für besseren Zugang von US-Kunden

Frankfurt, 22. Okt (Reuters) - Die zur Gruppe Deutsche Börse <DB1Gn.DE> gehörende Derivatebörse Eurex hat am Donnerstagabend von der US-Börsenaufsicht (CFTC) grünes Licht für den seit langem geplanten günstigeren Zugang von US-Kunden erhalten. In Zukunft können US-Kunden ihre Geschäfte auf der europäischen Eurex in den USA abrechnen, was ihnen unter anderem Kostenvorteile bringt. Analysten sehen darin dringend benötigtes Wachstumspotenzial für den Börsenkonzern und wichtige Impulse für das US-Expansionsprojekt Eurex US.

Die Aktien der Deutschen Börse reagierten am Freitag mit einem Kursplus von 1,7 Prozent auf die Nachricht und gehörten damit zeitweilig zu den größten Kursgewinnern im Deutschen Aktienindex (Dax).

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) genehmigte den ersten Teil des so genannten Global Clearing Links, mit dem die Eurex ihre Handelsplattformen in den USA und Europa vernetzen will. US-Banken können nun das Clearing etwa beim Kauf eines Dax-Futures in Europa bei ihrer Abrechnungsstelle in den USA vornehmen und brauchen dafür keine Dienstleister in Europa mehr. "Das bietet Potenzial zunächst vor allem für die europäische Eurex, weil US-Banken nun günstiger dort handeln können. Man muss jetzt mal abwarten, wie das angenommen wird", sagte Martin Praum, Analyst beim Bankhaus Sal. Oppenheim am Freitag.

Einige Experten beurteilten die Auswirkung der Nachricht auf die Einschätzung am Kapitalmarkt zur Deutschen Börse jedoch eher zurückhaltend. "Im Grunde wartet der Markt derzeit stärker auf die Prognose des Unternehmens für 2005", sagte Peter Barkow, Analyst bei HSBC Trinkhaus & Burkhardt. Die Börse wird am 9. November ihre Quartalszahlen vorlegen und veröffentlicht traditionell zu diesem Zeitpunkt auch ihre Jahresprognose für das folgende Jahr.

Die Eurex ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Börse und der Schweizer Börse. Auf Grund der Vertragsgestaltung fließen dem Frankfurter Partner jedoch 80 Prozent der Gewinne zu. Die Eurex war in den vergangenen Jahren einer der wichtigsten Wachstumstreiber des Frankfurter Börsenkonzerns. Die Handelsumsätze auf der europäischen Eurex entwickelten sich zuletzt jedoch etwas verhaltener als noch vor einigen Jahren.


VERVOLLSTÄNDIGUNG DES GLOBAL CLEARING LINK STEHT NOCH AUS

In einem zweiten Schritt soll der Global Clearing Link so ausgebaut werden, dass europäische Eurex-Kunden ihre Geschäfte an der Eurex US bei der europäischen Clearingstelle der Eurex abrechnen können. Zu diesem Thema befindet sich die Eurex nach eigenen Angaben bereits in Gesprächen mit den US-Aufsichtsbehörden. Mit der Implementierung der zweiten Phase des Global Clearing Links will die Eurex ihre Handelsplattformen in Europa und den USA vernetzen und so jeden Tag einen über 21 Stunden laufenden Terminmarkt etablieren. Dies soll auch der bislang nur mäßig erfolgreichen US-Tochter Eurex US auf die Beine helfen.
EuroMed ... gerade knapp 9.ooo Stück weggekauft !!!

4.600 Xetra ASK .... 4.ooo Frankfurt:rolleyes:
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Endlich wird I-D Media (WKN 622860) wiederentdeckt:
Starkes Eröffnungs-Gap: :eek:









Für diejenigen die I-D-Media nicht so gut kennen, hier der letzte Halbjahresbericht:

I-D Media übertrifft Erwartungen

Das Kommunikations- und Multimedia-Unternehmen I-D Media hat den Umsatz und den Gewinn im 1. Halbjahr 2004 kräftig gesteigert und die Erwartungen übertroffen. :D

Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz um 47 % :eek: gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 6,0 Mio. Euro (Vj. 4,1 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 234% :eek: (von 0,133 Mio. Euro auf 0,311 Mio. Euro.)
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kletterte von minus 0,182 Mio. Euro auf plus 0,168 Mio. Euro.

Durch den positiven Cashflow von 0,928 Mio. Euro stiegen die liquiden Mittel
von 7,235 Mio. Euro im Vorjahr auf 8,163 Mio. Euro.

Die Aktie verzeichnete nach dieser Meldung einen Tagesgewinn von fast 20%



Die I-D Media AG ist ein fuehrender europaeischer Anbieter fuer ganzheitliche, integrierte Marketing- und Technologieloesungen. Das Leistungsangebot umfasst die strategische Beratung, die kreative Konzeption, Gestaltung wie auch die Produktion von integrierten Kommunikationsloesungen, sowie deren Integration in bestehende Systemlandschaften. Mit fuenfzehn Jahren Erfahrung im Markt arbeitet I-D Media fuer internationale Kunden wie u.a. die Deutsche Telekom, T-Mobile, Toshiba, Swatch Group, Japan Tobacco International, Renault und Financial Times.





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US-Wachstum könnte sich abschwächen

Die US-Konjunktur dürfte in den nächsten drei bis sechs Monaten etwas an Fahrt verlieren – das signalisiert der US-Index der Frühindikatoren. Das Barometer ist im September den vierten Monat in Folge gesunken, teilte das private Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board am Donnerstag mit.

ost DÜSSELDORF. Gegenüber dem Vormonat sank der Index, der der Wirtschaftsentwicklung erfahrungsgemäß ein bis zwei Quartale vorausläuft, um 0,1 Prozent. In den beiden Vormonaten lag das Minus bei je 0,3 Prozent.

„Langsam sieht es danach aus, als ob wir im vierten Quartal wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen“, sagte Richard DeKaser, Chefvolkswirt des US-Finanzhauses National City Corp. Volkswirte haben wegen der Ölpreis-Entwicklung ihre Erwartungen an die US-Konjunktur bereits reduziert. Für das dritte Quartal rechnen sie im Schnitt mit einem Wachstum von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf Jahresrate hochgerechnet, für das vierte Quartal werden 4,0 Prozent erwartet.

Möglicherweise wurde der Index der Frühindikatoren durch die drei Wirbelstürme Frances, Ivan und Jeanne verzerrt – in den betroffenen Gebieten führten sie zu Produktionsausfällen. „Im Oktober könnte sich der Frühindikator wieder stabilisieren, weil eine Gegenreaktion auf die Hurrikan-Effekte den Arbeitsmarkt beflügeln dürfte“, sagte Stephen Stanley, Chefvolkswirt des Finanzhauses RBS Greenwich Capital.

Bereits in der vergangenen Woche gab es auf dem US-Arbeitsmarkt einen kleinen Lichtblick: In der vergangenen Woche haben so wenig Amerikaner wie seit sechs Wochen nicht mehr einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die Zahl der Erstanträge sank gegenüber der Vorwoche um 25 000 auf 329 000 – Volkswirte hatten im Vorfeld mit 345 000 Erstanträgen gerechnet.
DAX 3929.17 -0.12%
VDAX 17.42 -2,46%
MDAX 5062.99 +0.09%
TECDAX 503.02 -0.05%
ESTX50 2788.16 +0.05%

Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - METRO steigen; Volkswagen schwach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ohne marktbewegende Impulse durch Unternehmens- oder Konjunkturdaten haben sich deutsche Aktien am Freitag uneinheitlich entwickelt. Der Leitindex DAX verlor am Mittag 0,10 Prozent auf 3.930,23 Punkte. Der MDAX legte 0,09 Prozent auf 5.062,99 Punkte zu, während der Technologieindex TecDAX 0,06 Prozent auf 502,98 Punkte abgab.

Wegen der relativ dünnen Nachrichtenlage sei das Geschäft zumeist sehr ruhig, sagte ein Börsianer. Wichtige Nachrichten zu deutschen Unternehmen gebe es kaum. Wie an den Vortagen würden auch Ölpreis und Euro kritisch beäugt und der Markt warte auf neue Impulse aus den USA.

METRO-Aktien kletterten mit plus 2,28 Prozent auf 37,23 Euro an die DAX-Spitze. Die Analysten von UBS hatten den Titel von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel wurde von 41 auf 43 Euro angehoben. Deutschen Börse legten 1,85 Prozent auf 40,19 Euro zu. Die US-Terminbörsenaufsicht CFTC hatte US-Clearinghäusern die Erlaubnis zur Abwicklung von europäischen Futures- und Optionsgeschäften erteilt und den Weg für die ersten Phase der transatlantischen Abwicklungsverbindung Global Clearing Link (GCL) geebnet.

Volkswagen-Titel standen mit minus 2,18 Prozent bei 34,14 Euro am DAX-Ende. Mittlerweile dementierte Gerüchte um eine mögliche Kapitalerhöhung belasten laut Händlern die Papiere. Insgesamt handele es sich um Nachwirkungen einer Analystenstudie vom Vortag mit diesem "Worst-Case-Szenario", hieß es. BMW-Aktien verloren 0,39 Prozent auf 33,41 Euro, DaimlerChrysler gaben 0,27 Prozent auf 32,71 Euro nach. Wie an den Vortagen drückten laut Händlern auch der hohe Ölpreis und der steigende Euro auf die Stimmung.

Im MDAX rutschten KarstadtQuelle-Aktien mit minus 4,19 Prozent auf 9,14 Euro ans Indexende. Krise und Sanierung kosteten den angeschlagenen Einzelhändler massiv Umsatz, berichtet die "Financial Times Deutschland". WCM-Papiere profitierten von Spekulation um die Verschmelzung mit den KLOECKNER-WERKEN - WCM legten 1,24 Prozent auf 1,24 Euro zu./fat/sf
H-DAX Kursgewinner / Verlierer - 22.10.04 um 12:00 Uhr

( Vortagesdifferenz in Euro und Prozent )
Kursgewinner Diff. %
566480 Evotec............ 2,90 +0,12 +4,31
555063 Draegerwerk Vz.... 44,37 +1,67 +3,91
547160 Techem............ 24,48 +0,63 +2,64
745490 Teles............. 6,27 +0,16 +2,61
633500 Krones............ 80,80 +1,90 +2,40
518760 MPC............... 56,90 +1,26 +2,26
725750 Metro AG.......... 37,07 +0,67 +1,84
520000 Beiersdorf........ 73,35 +1,29 +1,79
901626 Qiagen............ 8,95 +0,15 +1,70
540888 Leoni............. 43,99 +0,73 +1,68



Kursverlierer Diff. %
627500 KarstadtQuelle.... 9,13 -0,41 -4,29
910354 Micronas Semi..... 29,00 -0,85 -2,84
506620 Aixtron........... 3,55 -0,10 -2,73
766400 Volkswagen StA.... 34,16 -0,74 -2,12
579200 Freenet.de........ 15,69 -0,31 -1,93
605395 Kontron........... 7,28 -0,13 -1,75
723890 Singulus.......... 13,50 -0,23 -1,67
604700 Heidelb.Cem....... 38,80 -0,54 -1,37
696960 Puma.............. 202,00 -2,56 -1,25
617703 Repower Sys....... 14,37 -0,18 -1,23

Airbus-Milliardenauftrag aus der Türkei vor Unterzeichnung

Berlin, 22. Okt (Reuters) - Vertreter des europäischen Airbus-Konsortiums <EAD.PA> und der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines <THYAO.IS> werden nach Angaben der Bundesregierung am Dienstag in Berlin ein Geschäft im Volumen von 2,8 Milliarden Dollar unterzeichnen.

In Rande eines Treffens von Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac und dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdokan werde ein Abkommen über die Lieferung von 36 Airbus-Flugzeugen unterzeichnet werden, sagte Regierungssprecher Bela Anda am Freitag in Berlin. Das Geschäft habe einen Umfang von 2,8 Milliarden Dollar. Dabei gehe es um die Lieferung von fünf Maschinen des Typs A 330-200, zwölf A 321 und 19 des Typs A 320.

Airbus-Chef Noel Forgeard hatte den Auftrag der Turkish Airlines bereits am Rande der Luftfahrtshow im britischen Farnborough angekündigt. Turkish Airlines hatte damals sowohl eine Bestellung bei Airbus als auch eine bei dem US-Konzern Boeing <BA.N> angekündigt.
MG Technologies

Intradaykurs: 9,36 Euro

Diagnose: Die MG Technologies Aktie stabilisiert sich tatsächlich in den letzten Tagen oberhalb des langfristigen Abwärtstrends. Auch kann sie bisher zumindest einen Wochenschlusskurs unter dem 38,2% Retracement bei 9,02 Euro vermeiden. Sie kehrt in dieser Woche sogar scheinbar wieder in den Bullkeil zurück, aus dem sie in der letzten Woche regelwidrig nach unten ausgebrochen war. Dessen untere Begrenzung liegt in dieser Woche bei 9,21 Euro. Die Aktie deutet nun im deutlich überverkauften Bereich Kaufsignale an.

Prognose: Solange die MG Technologies Aktie nun nicht unter das aus der letzten Woche bei 8,65 Euro fällt, sind die Chancen deutlich größere als die Risiken. Mittelfristig kann von einem Test des Jahreshochs bei 13,20 Euro ausgegangen werden.

MDAX: FIELMANN - Bullishe Korrektur

Intradaykurs: 48,60 Euro

Diagnose: Die Fielmann Aktie war am 30.09 über die Nackenlinie einer invertierten SKSS nach oben ausgebrochen. Danach steig die Aktie bis auf ein Hoch bei 51,10 Euro an. Seit diesem bewegt sich die Aktie langsam abwärts. Diese Abwärtsbewegung lässt sich in einem Bullkeil eingrenzen. Innerhalb dieses Keils strebt die Aktie auf den Aufwärtstrend seit 12.08 zu. Dieser Aufwärtstrend liegt heute bei 47,60 Euro. Das rechnerische Ziel aus der SKSS liegt bei ca. 56 Euro.

Prognose: Die Fielmann Aktie befindet sich noch in einer bullishen Korrektur. Innerhalb dieser kann es noch zu einem Test des Aufwärtstrends bei aktuell 47,60 Euro kommen. Danach sollte aber zumindest ein Test des AllTimeHighs bei 53,20 anstehen. Auch ein Ausbruch mit anschließender Aufwärtsbewegung bis ca. 56 Euro ist realistisch.

TecAllShare: TELEGATE - Mittelfristig mit Potential

Kursstand: 11,42 Euro

Diagnose: Seit Ende 2003 befindet sich die Aktie von Telegate in einem intakten Aufwärtstrendkanal. Die Aktie scheiterte im Hoch an der Trendkanal-Oberkante bei derzeit 14 Euro und konsolidierte den Anstieg aus. Nach einem Tief bei 10,25 Euro konnte der Kurs in den Vorwochen aus dem gebildeten kurzfristigen Abwärtstrendkanal nach oben ausbrechen. Weiteres Upmomentum kommt aber bisher nicht auf, die Aktie oszilliert seitwärts.

Prognose: Ein Pullback auf den bei 11,0 Euro liegenden Support bleibt hier noch einzukalkulieren, mittelfristig sollte die Aktie die Rally innerhalb des Aufwärtstrendkanals bis zunächst 12,86 Euro fortsetzen. Darüber bietet sich weiteres Potential bis in den Bereich 14,5 Euro. Unter die bei 10,0 Euro liegende Unterkante des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals darf der Kurs nicht mehr zurück fallen um das bullische Szenario nicht zu gefährden.

EUR/USD - Wann kommt eine Zwischenkonsolidierung?

EUR/USD: 1,2620 USD

Nach dem Ausbruch über 1,2481 USD hat der EUR/USD wie berichtet sein zweites entscheidendes Kaufsignal ausgelöst. Das Kursziel für die laufende Aufwärtsbewegung liegt im Bereich von 1,3000 USD. Trader fragen uns in diesen Tagen vermehrt, wann sich im EUR/USD eine Zwischenkonsolidierung ergeben könnte. Dazu läßt sich anmerken, dass rein charttechnisch die Bahn bis 1.2898 USD frei ist.Wir möchten in diesem Zusammenhang aber auf die Intermarketkorrelation zwischen GOLD und EUR/USD hinweisen. Mal zieht GOLD den EUR/USD, mal umgekehrt der EUR/USD das Edelmetall. GOLD steht aktuell bei 422,70 $, bei 430,50 $ hat GOLD einen sehr starken Widerstandsbereich.Insofern ist bei Erreichen der 430,00er Marke bei GOLD mindestens mit einer beginnenden kurzfristigen Konsolidierung zu rechnen. Achten Sie also auf GOLD. Erreicht es 430,00 $, dürfte auch der EUR/USD mitten auf seiner freienBahn einen Rücksetzer bauen. Unter Tradinggsichtspunkten würden wir EUR/USD bis 1,3000 USD aber übergeordnet long traden. Schwäche also kaufen. Wer den Rücksetzer shorten will, sollte sich dessen bewußt sein, dass er gegen den übergeordneten Trend shortet.

Bei Volkswagen droht die Eskalation des Tarifkonflikts
Die IG Metall hat erneut Warnstreiks angekündigt, falls vor Ablauf der Friedenspflicht in einer Woche keine Einigung erzielt wird. Zuvor war sie von ihrer Forderung nach einer vierprozentigen Lohnerhöhung abgerückt



http://www.welt.de/data/2004/10/22/349813.html
Börse belohnt gute Quartalszahlen nicht
Dax fällt zeitweise unter die Marke von 3900 Punkten - Euro klettert auf Acht-Monats-Hoch
Frankfurt/Main - Der deutsche Aktienmarkt kommt nicht auf die Beine. Für Unterstützung sorgten zwar gute Quartalszahlen von SAP und Schering, später brachten die besser als erwartet ausgefallenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA kurzfristig positive Impulse. Bis zum Nachmittag waren die Kursgewinne aber zum größten Teil wieder zusammengeschmolzen, zwischenzeitlich fiel der Leitindex sogar unter die Marke von 3900 Zählern. "Es ist zermürbend. Wir kommen nicht vom Fleck und positive Ansätze werden durch Störfeuer vom Euro und dem Ölpreis immer wieder zunichte gemacht", sagte Thilo Müller von der Landesbank Rheinland- Pfalz.


Nachdem sich der Leitindex zum Handelsschluß wieder etwas erholte, schloß er letztlich bei 3934 Punkten mit 0,5 Prozent im Plus. Auch die Nebenwerte erzielten leichte Zuwächse. So verbesserte sich der MDax um 0,4 Prozent auf 5058 Zähler, der TecDax legte immerhin um 0,7 Prozent auf 503 Punkte zu. Der Rentenmarkt tendierte zur Kasse fester. Die Umlaufrendite fiel auf 3,57 (Vortag: 3,59) Prozent. Der Bund Future notierte nachmittags unverändert bei 116,83 Punkten. Der Euro stieg zeitweise auf ein Acht-Monatshoch bei 1,2651 Dollar. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2606 (1,2590) Dollar fest.


Die Papiere des Software-Herstellers SAP hielten sich mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 133,42 Euro an der Dax-Spitze. "Die Zahlen liegen über den durchschnittlichen Erwartungen des Marktes", sagten Händler. Positiv werteten Händler und Analysten vor allem die besser als erwartet ausgefallenen Lizenzumsätze. Unterstützend wirkten auch gute Zahlen des Wettbewerbers Siebel Systems. JP Morgan bestätigte die "Overweight"-Empfehlung für SAP. Die positive Stimmung bei den Technologiewerten half sowohl Infineon (plus ein Prozent auf 8,35 Euro), als auch den Siemens-Papieren (0,7 Prozent 58,81 Euro). Schering-Aktien profitierten ebenfalls von den Geschäftszahlen. Dank guter Verkäufe der Antibabypille Yasmin fiel der Gewinn höher aus als erwartet. Die gesenkte Umsatzprognose für das Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon drückte die Aktie nur zeitweise ins Minus. Zum Nachmittag verteuerten sich Schering um 1,4 Prozent auf 50,85 Euro.


Ein gemischtes Bild bot sich bei den Versicherungen. Allianz-Titel verloren 0,1 Prozent auf 79,74 Euro. Die weitere Unsicherheit um die Untersuchungen des Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer gegen die führenden Versicherer in den USA belaste die Branche, sagten Händler. Münchener Rück verloren 0,1 Prozent auf 73,75 Euro an. Die Querelen im Management von MG Technologies hatten Anleger und Analysten mit Besorgnis verfolgt. Entsprechend zeigte sich die Erleichterung im Kurs, nachdem das Unternehmen den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Udo Stark bekanntgegeben hatte. Das Papier gewann 2,4 Prozent auf 9,36 Euro.


Autowerte wurden von einem hohen Ölpreis und dem Hoch beim Euro gebremst. Volkswagen gaben 0,5 Prozent auf 34,90 Euro ab. Zudem belastete die Mitteilung, die Gewerkschaft wolle im Tarifstreit mit dem Wolfsburger Autohersteller den Druck erhöhen. Hinzu kam ein negativer Analystenkommentar. BMW verloren 0,1 Prozent auf 33,54 Euro und Daimler-Chrysler notierte bei 32,80 Euro 0,7 Prozent über ihrem Vortagesschluß.
Im MDax gewannen die Papiere des Online-Brokers Comdirect Bank nach Vorlage von Geschäftszahlen 2,8 Prozent auf 5,83 Euro. Die Commerzbank-Tochter verbuchte zwar im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang. Er fiel aber weniger gravierend aus als von Börsianern befürchtet worden war. Außerdem bekräftigte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr und kündigte eine deutlich höhere Dividende an.


Die erst seit Mai an der Börse notierten Titel des Geldautomatenherstellers Wincor Nixdorf profitierten wie schon am Vortag von einer Analystenempfehlung und verteuerten sich um 3,2 Prozent auf 52,94 Euro. Die WestLB hatte die Titel in Erwartung der am 28. Oktober anstehenden Quartalszahlen auf eine Empfehlungsliste gesetzt. Größter Verlierer im MDax waren die Aktien des Generikaherstellers Stada mit einem Verlust von 4,1 Prozent auf 16,83 Euro. Händler führten diese Entwicklung auf schwache Generikazahlen des Schweizer Pharmakonzerns Novartis zurück. DW
Vectron 1,28 Euro + 28,00 %
Gehandelte Stück: 49 k



SCM 2,60 Euro + 7,44 %
Gehandelte Stück: 77 k



Lion 0,97 Euro - 11,01 Euro - 11,01 %
Gehandelte Stück: 102 k

mg technologies-Tochter übernimmt WTT

von -msp- – Der Mischkonzern mg technologies AG teilte am Freitag mit, dass die Tochtergesellschaft GEA AG die WTT Wilchwitzer Thermo-Technik GmbH (WTT) mit sofortiger Wirkung übernommen hat. Durch die Akquisition verstärkt sich der Analagenbauer eigenen Angaben zufolge im Geschäftsbereich "Verfahrenstechnische Komponenten".
Gewinneinbruch bei Coca-Cola



Großansicht
Atlanta (dpa) - Coca-Cola hat im dritten Quartal 2004 wegen eines schwachen Geschäfts in Nordamerika, Deutschland und Nordeuropa einen Gewinneinbruch verbucht. Hohe Sonderbelastungen in Deutschland wegen der Auswirkungen des Dosenpfands wirkten sich ebenfalls sehr negativ aus.

Der Quartalsgewinn fiel im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 935 Millionen Dollar (742 Mio Euro). Der Quartalsumsatz stagnierte mit 5,7 Milliarden Dollar. In Deutschland war der Absatz des weltgrößten Herstellers von Erfrischungsgetränken im dritten Quartal um 16 Prozent gefallen.

Die Getränkemarken der Gesellschaft seien bei den rasch wachsenden Discountern seit der Einführung der Dosenpfand-Gesetzgebung nur begrenzt verfügbar gewesen. Coca-Cola befasse sich auch mit erheblichen strukturellen Problemen. Die Lösungen seien komplex und erforderten eine Umsetzung über mehrere Jahre, hieß es.

Der Neunmonatsumsatz des Unternehmens erhöhte sich um fünf Prozent auf 16,7 Milliarden Dollar und der Gewinn um sieben Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar oder 1,50 (1,39) Dollar je Aktie. Der Quartalsgewinn pro Aktie fiel auf 39 Cent von 50 Cent ein Jahr zuvor.

Das Ergebnis wurde im dritten Quartal zu zehn Cent je Aktie durch Sonderbelastungen beeinträchtigt, die vor allem durch Wertberichtigungen von Vermögenswerten in Deutschland entstanden waren. Coca-Cola hatte vor wenigen Tagen Wertberichtigungen in Höhe von 375 bis 450 Millionen Dollar angekündigt.

Es gebe positive Resultate in einigen Regionen, doch erfülle das Unternehmen nicht sein Potenzial, betonte Konzernchef Neville Isdell. «Wir unternehmen notwendige Schritte, um die Gesellschaft auf ihren angemessenen Wachstumskurs zu steuern», sagte er. Der Coca-Cola-Veteran war erst im Sommer aus dem Ruhestand geholt worden, um die Gesellschaft wieder auf Vordermann zu bringen.

Der weltweite Getränkeabsatz stieg um ein Prozent. In Nordamerika sowie in der Region Europa/Eurasien/Naher Osten fiel der Absatz um jeweils drei Prozent. Dagegen erhöhte sich der Getränkeabsatz in Lateinamerika um fünf Prozent, in Asien um neun Prozent und in Afrika um drei Prozent.

Der operative Gewinn legte in der Berichtszeit in den USA um vier Prozent auf 377 Millionen Dollar zu. Es gab in der Region Europa/Eurasien/Naher Osten hingegen einen starken operativen Gewinneinbruch von 73 Prozent auf nur noch 160 Millionen Dollar. Neben den Sonderfaktoren wirkte sich das schlechte Wetter im normalerweise sehr profitablen nordeuropäischen Markt aus.
#4022 von printmedien 22.10.04 12:42:26 Beitrag Nr.: 14.827.986 14827986
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EuroMed 5.000 im BID zu 1.40


das ist ja toooollllll!!!

*brüll*
Hello my friends! How is it going...!?;)

Grüße an HSM, ausbruch, nocherts, hsmaria, printi, espresso, bonDiacomova und an alle die sonst noch regelm. dabei sind!

Will nicht nerven, aber...:

Biltrain (508470) verhält sich guuuut! Kein dummes Geposte hier mehr im Board (ausser ich :laugh: ). Keine zappelige Kurstellung, keine zittrigen Hände... Nein, schöner ruhiger Anstieg - sogar mit etwas mehr Volumen als sonst!

Gute Taxen jetzt. Aktuell 1,30 zu 1,34

Kurs 1,32 (mit 3500 ausm Ask gekauft) PLUS +3,12% Tages- und Wochenhoch!



Vorsicht trotzdem: evtl. leichte Gewinnmitnahmen bald.
Drandenken: Die haben 1,20 Cash pro Aktie und ein stark restrukturiertes operatives Geschäft, welches erfolgversprechende Tendenzen zeigt! Zudem: 1. Liquiditätsgrad liegt bei über 600% - der Laden ist fast nur EK finanziert. WO bitte gibt es noch solche Perlen :D
zeit für mahlzeit:D
man merkt das heute freitag ist:cool:
bin immer noch in tgh long
DAX: Kurse im XETRA-Handel am 22.10.2004 um 13.00 Uhr

Frankfurt/Main (dpa/tk) - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 22.10.2004 um 13.00 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten).

DAX-Werte letzte Div. Kurs Veränderung
Adidas-Salomon 1,00 111,99 (- 0,42)
Allianz 1,50 80,62 (+ 0,88)
Altana 0,83 44,76 (- 0,15)
BASF 1,40 48,76 (+ 0,28)
Bayer 0,50 22,35 (+ 0,08)
BMW 0,58 33,32 (- 0,22)
Commerzbank -,-- 14,79 (- 0,17)
Continental 0,52 41,98 (- 0,23)
DaimlerChrysler 1,50 32,70 (- 0,10)
Deutsche Bank 1,50 58,06 (- 0,55)
Deutsche Börse 0,55 40,05 (+ 0,59)
Deutsche Post 0,44 15,55 (- 0,15)
Deutsche Telekom -,-- 14,86 (+ 0,01)
E.ON AG 2,00 62,43 (- 0,03)
Fresenius Med. Care 1,02 63,41 (+ 0,06)
Henkel 1,20 58,69 (+ 0,00)
HypoVereinsbank -,-- 14,99 (- 0,04)
Infineon Techno -,-- 8,39 (+ 0,04)
Linde 1,13 48,26 (+ 0,47)
Lufthansa -,-- 9,65 (- 0,03)
MAN 0,75 27,91 (+ 0,10)
Metro 1,02 37,41 (+ 1,01)
Münch. Rückvers. 1,25 74,38 (+ 0,63)
RWE -,-- 40,30 (- 0,19)
SAP 0,80 134,00 (+ 0,58)
Schering 0,93 51,06 (+ 0,21)
Siemens 1,10 59,05 (+ 0,24)
ThyssenKrupp 0,50 15,10 (+ 0,00)
TUI AG 0,77 16,04 (+ 0,04)
VW 1,05 34,22 (- 0,68)
Veränderung der Indexstände zum Vortagsschluss
Stand Veränderung
DAX 3.936,34 (+ 2,28)
MDAX 5.067,77 (+ 9,46)
TECDAX 503,33 (+ 0,03)
CDAX 347,30 (+ 0,14)
Nextel: Gewinn legt deutlich zu, Erwartungen übertroffen

von -mj- – Die Nextel Communications Inc., der fünftgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA, meldete am Freitag, dass sie ihren Gewinn im dritten Quartal erheblich steigern konnte.
Der Nettogewinn belief sich daher auf 586 Mio. Dollar bzw. 53 Cents pro Aktie gegenüber 336 Mio. Dollar bzw. 33 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 39 Cents pro Aktie. Analysten hatten einen Gewinn von 38 Cents pro Aktie erwartet.

Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von Erlösen in Höhe von 3,36 Mrd. Dollar ausgegangen.

Für das laufende vierte Quartal prognostizieren Analysten dem Unternehmen, das nun rund 15,3 Millionen Kunden zählt, ein EPS-Ergebnis von 38 Cents bei Umsätzen von 3,43 Mrd. Dollar.

Die Aktie von Nextel Communications notiert an der NASDAQ vorbörslich aktuell bei 25,28 Dollar (+0,04 Prozent).
eigentlich müssten Werte wie Web.de, tfa abgehen..aber da tut sich nix...:confused:
22.10. 13:00
Google - Prognosen, Kursziel deutlich erhöht

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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
Prudential hat die Schätzungen für den Internet-Suchmaschinenbetreiber Google angehoben. Demnach wird der Gewinn im kommenden Jahr bei $3,67 je Aktie gesehen, nachdem ursprünglich ein Ertrag von $2,91 je Aktie in Aussicht gestellt worden ist. Zudem wird das Kursziel für die Google-Aktie von $130 auf $200:rolleyes: deutlich erhöht. Prudential hat die Anhebungen mit der Ansicht begründet, dass Google weitere Marktanteile im Suchwerbemarkt hinzugewinnen wird. So sind die Werbeeinnahmen im dritten Quartal abzüglich der sogenannten Traffic Acquisition Costs (TAC) um 107% auf $493 Mio gestiegen. Damit hat Google wichtige Konkurrenten wie Yahoo im Bereich des organischen Wachstums deutlich hinter sich gelassen.
WOW was für ein Trade!

Alle Biltrain verkauft zu 1,48 !! :cool:

K-Mischkurs war 0,94 :eek::cool:
MDAX: PUMA - Bullenfalle wird verkauft

Intradaykurs: 201,50 Euro

Diagnose: Die Aktie von Puma brach im September aus einem mittelfristig gebildeten symmetrischen Dreieck nach oben aus, was sich als Bullenfalle darstellt. Nach leichtem Bruch des Widerstands bei 216,89 Euro bildete der Kurs unter 222,93 Euro ein kurzfristiges Doppeltop aus. Die Aktie fiel unter den Sell-Trigger bei 210,61 Euro sowie die hier aktuell liegende Dreiecks-Unterkante zurück.

Prognose: Das Ziel des Doppeltops bei 198 Euro ist im Tief nahezu erreicht. Das an den Vortagen einsetzende bullische Reversal wird aber bereits wieder verkauft, so dass bei PUM noch mit einem Test der Unterkante des symmetrischen Dreiecks bis 194 Punkte zu rechnen ist. Ein neues Kaufsignal generiert der Kurs erst bei einem Anstieg über 210,61 Euro auf Schlussbasis.

Krones

Kursstand: 80,79 Euro

Kurz-Kommentierung: Die Aktie von Krones gehört heute zu den größten Gewinnern im MDAX und kann die Rally auf ein neues kurzfristiges Hoch fortsetzen. Bereits in der letzten Woche war ein leichter Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend bei aktuell 76,0 Euro erfolgt, in dieser Woche kommt verstärkt Upmomentum auf. Bei 79,9 Euro kann ein wichtiger Widerstand aktuell überwunden werden. Setzt sich diese Tendenz auch zum Wochenschluss durch bietet sich bei Krones weiteres Potential bis 86,51 Euro kurzfristig. Die potentielle SKS-Formation wird in diesem Fall hinfällig.

Euro auf Rekordjagd - Marke von 1,30 Dollar im Visier

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für den Euro könnte das Jahr so enden, wie es begonnen hat: Mit einer Jagd nach neuen Rekordständen. Für Experten ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Euro erstmals die Marke von 1,30 Dollar knackt. Die WestLB erwartet spätestens im Frühjahr einen Kurs von mehr als 1,30 Dollar, die Deutsche Bank sieht den Euro bis dahin sogar bei 1,32 Dollar. "Bis Ende 2005 ist ein Niveau um 1,35 Dollar möglich", sagt der in London ansässige Devisenexperte Klaus Baader von Lehman Brothers.

Für die vom Export abhängige deutsche Wirtschaft sind das keine guten Perspektiven. Ein hoher Eurokurs verteuert die Ausfuhren und schmälert die Wettbewerbschancen im Ausland. "Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben keine Möglichkeit, sich mit Wechselkursabsicherungen oder einer Standortverlagerung ins Ausland gegen einen teuren Euro zu schützen", beklagt Konjunkturexperte Reinhard Kundiß vom Bundesverband der deutschen Industrie (BDI).

ÖLPREIS-ANSTIEG WIRD GEDÄMPFT

Allerdings hat ein starker Euro auch Vorteile. Unternehmen können Vorleistungsgüter aus dem Ausland billiger einkaufen. Vor allem aber werden die Folgen des kräftigen Ölpreisanstiegs gemildert, da Öl traditionell in Dollar abgerechnet. "Eine Abwertung des Dollar kann so der Binnenkonjunktur helfen", sagt Volkswirt Jens-Uwe Wächter von der DekaBank. Unter dem Strich wiegen nach Einschätzung der meisten Ökonomen aber die negativen Folgen einer deutlichen Euro-Aufwertung schwerer.

Auslöser der neuen Euro-Rally waren eine Reihe negativer US-Konjunkturdaten: Während das Außenhandelsdefizit nahe seines Rekordhochs verharrte, ging gleichzeitig der Zufluss ausländischen Kapitals auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2003 zurück. Die USA benötigen jedoch einen hohen Zufluss von ausländischen Investitionen, da sie weitaus mehr konsumieren als produzieren und diese Lücke mit fremden Geld schließen müssen.

AUSBRUCH GELUNGEN

Gleichzeitig schaffte der Euro den Ausbruch aus einer seit März anhaltenden Seitwärtsbewegung. "Anleger, die bisher eher auf einen schwächeren Euro gesetzt hatten, mussten nun nachkaufen, um ihre Verluste zu begrenzen", sagte DekaBank-Experte Wächter. Dazu gehörten Fonds und Exporteure, die ihre Dollar-Engagements gegen Kursverluste absichern mussten. Der Euro kletterte dadurch bis auf 1,2652 Dollar und damit in Sichtweite des Allzeithochs von 1,2930 vom 18. Februar.

Wie sich das Wechselkursverhältnis zwischen den beiden dominierenden Weltwährungen entwickelt, könnte auch vom Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen abhängen. Studien zufolge legte der Dollar in den vergangenen drei Jahrzehnten immer dann spürbar zu, wenn Präsidenten oder Parteien wiedergewählt wurde./rw/js/sk
Russlands größte Ölfirma Lukoil kündigt Exportsteigerung an

MOSKAU (dpa-AFX) - Russlands größter Ölproduzent LUKoil will die Ausfuhr von Rohöl im kommenden Jahr um elf Prozent auf 49 Millionen Tonnen steigern. Das kündigte das Unternehmen am Freitag nach Angaben der Agentur Interfax an. Der Lukoil-Aufsichtsrat beschloss, die Ölgewinnung in Russland sowie im Ausland um vier Prozent auf 90,2 Millionen Tonnen zu erhöhen.

Lukoil plant nach einem Medienbericht erstmals Öllieferungen an China, nachdem der vor der Zerschlagung stehende Produzent Yukos seine Exporte mit der Eisenbahn drastisch einschränken musste. Lukoil verhandele mit der Russischen Eisenbahn AG über das China-Geschäft, zitierte die Wirtschaftszeitung "Wedomosti" den Bahnchef Gennadi Fadejew.

Der zu Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe verurteilte Lukoil-Konkurrent Yukos bleibt bislang noch größter russischer Ölexporteur. Im Vorjahr führte der Konzern insgesamt 52,3 Millionen Tonnen Rohöl aus./am/DP/tav
Aktien New York Ausblick: Unverändert erwartet - Microsoft im Blick

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen werden am Freitag voraussichtlich nahezu unverändert in den Handel starten. Darauf weisen die Futures hin. Tags zuvor hatte sich die Leitbörse Dow Jones von ihren Verlusten im Tagesverlauf weitgehend erholt und knapp behauptet mit minus 0,21 Prozent auf 9.865,76 Punkten geschlossen. Der S&P-100-Index ging mit minus 0,10 Prozent bei 531,26 Punkten fast auf Vortagesniveau aus dem Handel.

Im Fokus werden vor dem Wochenende die Papiere des weltgrößten Softwareherstellers Microsoft stehen, die vorbörslich um 1,44 Prozent auf 28,15 US-Dollar nachgaben. Microsoft verfehlte beim Quartalsgewinn und mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäft die Markterwartungen. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte, belief sich das Ergebnis je Aktie (EPS) vor Sonderposten auf 27 US-Cent. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten im Schnitt mit 30 Cent gerechnet. Auch beim Ausblick blieb Microsoft hinter den Expertenerwartungen zurück.

Wie der Industriekonzern General Electric (GE) am Donnerstag nachbörslich mitteilte, hat er einen Auftrag zur Lieferung von Triebwerksteilen für die US-Streitkräfte in Höhe von 444,9 Millionen US-Dollar erhalten. Die Lieferung soll bis zum 30. Juli 2005 abgeschlossen sein./ck/sf
Aktien NASDAQ Ausblick: Freundlicher Start erwartet - Google-Zahlen beflügeln

NEW YORK (dpa-AFX) - Die meisten Technologietitel an der NASDAQ dürften am Freitag etwas fester in den US-Handel starten. Der Future für den NASDAQ-100-Index wies rund eine Stunde vor Handelsstart ein Plus von 5,50 Punkten aus. Tags zuvor hatte der NASDAQ Composite um 1,07 Prozent auf 1.953,62 Punkte zugelegt. Der Auswahlindex NASDAQ 100 gewann 1,55 Prozent auf 1.474,79 Punkte.

Während Microsoft die Stimmung belasten dürfte, sollte Google für Auftrieb sorgen. Der Internetsuchmaschinen-Betreiber hat laut Händlern bei Umsatz, Gewinn und Cash Flow die Markterwartungen deutlich übertroffen. Die Aktie gewann vorbörslich Prozent auf Dollar.

Das Papier des weltgrößten Softwareherstellers Microsoft hingegen büßte vor Börsenstart 1,44 Prozent auf 28,15 US-Dollar ein. Microsoft verfehlte beim Quartalsgewinn und mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäft die Markterwartungen. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte, belief sich das Ergebnis je Aktie (EPS) vor Sonderposten auf 27 US-Cent. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten im Schnitt mit 30 Cent gerechnet. Auch beim Ausblick blieb Microsoft hinter den Expertenerwartungen zurück.

Das Papier von Amazon.com büßte vorbörslich 8,66 Prozent auf 36,05 Dollar ein. Der weltgrößte Online-Einzelhändler verfehlte trotz deutlich zweistelliger Ergebniszuwächse im dritten Quartal die Analysten-Erwartungen und erntete prompte negative Analystenkommentare.

Nach der Vorlage überraschend guter PeopleSoft -Quartalszahlen verlängerte Konkurrent Oracle am späten Donnerstag die Frist für sein Übernahmeangebot an die Aktionäre des Unternehmenssoftware-Herstellers erneut. Die Frist laufe nun am 5. November aus. Das Angebot von 21 Dollar je Aktie bleibe bestehen.

Aktien des Spezialchip-Herstellers Broadcom Corp. gaben vorbörslich 3,51 Prozent auf 29,40 Dollar nach. Das Unternehmen hatte ebenfalls am Donnerstagabend Quartalszahlen vorgelegt./ck/sf






DAX 3968.03 +0.86%
VDAX 16,92 -5,26%
MDAX 5068.15 +0.19%
TECDAX 504.92 +0.32%
ESTX50 2802.40 +0.56%




Euro/USD 1,2614 +0,01%
Gold/USD 423,55 -0,09%
Silber/USD 7,30 +0,48%



Danke adamAG

Waren ja nur 6 Tage Sitzfleisch nötig!!!

Hab Gott sei dank nicht so nen fetten Arsch, der mehr vertragen würde... :laugh:
Der Kulmbacher Brief...

AUSGABE 45/2004

Titel : Gewinnexplosion 2005 - warum DAX und ATX profitieren
Neue Spielregeln in der Rechnungsle-gung bescheren deutschen und öster-reichischen Konzernen eine wahre Gewinnexplosion im Jahr 2005. Welche Konsequenzen ergeben sich für die Aktienkurse?

•Top-Tipp Spekulativ

- Viele Experten erwarten, dass der PC zukünftig mit dem Fernseher zum Multimedia-Center ver-schmelzen wird. Unser Top-Tipp hat diesen Trend frühzeitig erkannt und bietet die passende Software an. Die charttech-nische Situation sieht mittlerweile vielversprechend aus, die Stimmung der Analysten hellt sich auf und nicht zuletzt hat das Unternehmen Produkte, die voll im Trend der Zeit liegen
Ericsson erst mal wieder raus zu 2,35 (2,31). Höher scheints heut nicht mehr zu gehen.

Bin jetzt auch long Klöckner, obwohl mir damit WCM Aktien drohen, die sonst ich NIE angefasst hätte. Aber nach Lektüre des BörsZ-Artikels ist das ein klarer Kauf.

@ Shortguy

Ich hatte heute schon bei KLK das Vergnügen, allerdings ist
der Wert meiner Meinung nach zu zäh trendtechnisch schon ausgelutscht.
Der Artikel in BörZ ist irgendwie zu optimistisch. :rolleyes:
P.S. Solange der Roland noch da ist, gilt bei WCM weiterhin folgende
Schutzmassnahme...



:D
Vorsicht Insider...

Eine gewagte Aussage - Hoffentlich werde ich nicht bald aus
dem "WCM-Club" geschmissen..."Roland, wir lieben Dich!" :laugh:

:D
ANALYST: ANGST VOR NEUER STAGNATION ODER REZESSION VERFRÜHT :rolleyes:

Einen kleinen Hoffnungsschimmer liefert nach Ansicht Bayers, dass mit dem Abebben der Debatte um Arbeitsmarkt- und Gesundheitsreform zumindest ein Belastungsfaktor für die Konsumstimmung geringer wird: "Unter dem Strich dürften sich die Faktoren ausgeglichen haben." Im September hatte sich das für Oktober ermittelte Konsumklima auf 2,4 Punkte verbessert.

Von der Wachstumsprognose der Bundesregierung erwarten die Analysten keine Überraschung. "Es ist schon auffällig, dass die Regierung immer am oberen Rand der Prognosen lag", sagt Niklasch. "Aber man kann auch nicht verlangen, dass sie Pessimismus verbreitet." Problematisch sei nur, dass die Prognose als Planungsgrundlage für den Haushalt diene. Niklasch warnt mit Blick auf die weitere Wirtschaftsentwicklung trotz der zunehmenden Risiken vor Panikmache: "Für Stagnations- oder gar Rezessionsängste ist es zu früh."



IWF: ABWÄRTSRISIKEN WEGEN ÖL HABEN ZUGENOMMEN

Die Unsicherheit über die Entwicklung an Öl- und Rohstoffmärkten beschäftigt weiter auch die EZB. Das Ratsmitglied Vito Constancio sagte, es sei noch zu früh, die Auswirkungen einzuschätzen. Wenn der Ölpreis hoch bleibe, werde dies aber Wirkung auf Wachstum und Inflation in der Euro-Zone haben. Auch das österreichische Ratsmitglied Klaus Liebscher betonte die Risiken des hohen Ölpreises. Noch bleibe die EZB-Wachstumsprognose für 2005 von 1,8 bis 2,8 Prozent intakt.

Warnende Worte kamen auch vom Internationalen Währungsfonds. "Die vom Ölpreis ausgehenden Abwärtsrisiken haben zugenommen", sagte IWF-Chef Rodrigo Rato. "Wir sehen einen deutlichen Einfluss (auf das globale Wirtschaftswachstum) im nächsten Jahr." Erkennbar seien aber auch positive Faktoren, die den Einfluss des Ölpreises teilweise wettmachen könnten.

Die Bundesregierung erwartet trotz zuletzt etwas schwächerer Konjunkturindikatoren eine Fortsetzung der Wirtschaftserholung. "Nachdem sich das Wachstum in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres noch beschleunigt hatte, signalisiert die Entwicklung der aktuellen Konjunkturindikatoren in den letzten Monaten eine etwas abgeschwächte Dynamik", hieß es im Monatsbericht Oktober des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWA). Das BMWA ergänzte aber: "Insgesamt dürfte auch in den kommenden Monaten das Wachstum in Deutschland weiter aufwärtsgerichtet bleiben."

Beim bislang schwachen privaten Verbrauch zeigten die Indikatoren ein gemischtes Bild, so das BMWA. Belastend habe hier der hohe Ölpreis gewirkt. Die Preisentwicklung sei aber stabil. Erste Daten aus Bundesländern zeigten unterdessen, dass auch im Oktober die Energiekosten die Hauptpreistreiber waren.

Heft 43/04 Ab 23.10.2004 im Handel

Standort Deutschland – wirklich ein Auslaufmodell?
Deutschland, das Autoland: Jeder vierte Steuer-Euro und jeder siebte Arbeitsplatz hängen von dieser Branche ab. Doch gerade dort kriselt es. Welches die drängendsten Probleme sind, wie die Lösungen aussehen müssen



Weitere Themen:

Bushs Börsen-Bilanz

USA
In anderthalb Wochen wählt Amerika einen neuen Präsidenten. Trotz Irak-Debatte glauben Volkswirte: Die Lage der Wirtschaft wird über den Ausgang entscheiden. Hat Bush eine Wiederwahl verdient


Google Quelle sagenhaften Reichtums

Dreieinhalb Jahre nach dem Platzen der Internet-Blase hat die Börse wieder eine unglaubliche Erfolgsgeschichte: Seit der Emission im August hat der Kurs von Google mächtig zugelegt. Schade nur, daß die Aktie immens überteuert ist


Steueramnestie Neue Strategien für schwarzes Geld

Hans Eichels Steueramnestie wird ein Flop. Die Deutschen horten weiter Milliarden im Ausland, bevorzugt in der Schweiz. Und verbergen ihre Konten mit neuen Tricks vor dem Fiskus


Versicherungen Rotstift gegen überflüssige Policen

Sparen ist angesagt. Auch bei den Versicherungsverträgen läßt sich einiges ausmisten. Welche Policen unsinnig sind, wie man seinen Bedarf langfristig plant
EURO am Sonntag:
Aktuelles Heft 43/04 Jetzt beim Zeitschriftenhändler


Standort Deutschland – wirklich ein Auslaufmodell?
Deutschland, das Autoland: Jeder vierte Steuer-Euro und jeder siebte Arbeitsplatz hängen von dieser Branche ab. Doch gerade dort kriselt es. Welches die drängendsten Probleme sind, wie die Lösungen aussehen müssen

Ab 23.10.2004 im Handel



Weitere Themen:
Bushs Börsen-Bilanz

USA
In anderthalb Wochen wählt Amerika einen neuen Präsidenten. Trotz Irak-Debatte glauben Volkswirte: Die Lage der Wirtschaft wird über den Ausgang entscheiden. Hat Bush eine Wiederwahl verdient

Google

Quelle sagenhaften Reichtums
Dreieinhalb Jahre nach dem Platzen der Internet-Blase hat die Börse wieder eine unglaubliche Erfolgsgeschichte: Seit der Emission im August hat der Kurs von Google mächtig zugelegt. Schade nur, daß die Aktie immens überteuert ist

Steueramnestie

Neue Strategien für schwarzes Geld
Hans Eichels Steueramnestie wird ein Flop. Die Deutschen horten weiter Milliarden im Ausland, bevorzugt in der Schweiz. Und verbergen ihre Konten mit neuen Tricks vor dem Fiskus

Versicherungen

Rotstift gegen überflüssige Policen
Sparen ist angesagt. Auch bei den Versicherungsverträgen läßt sich einiges ausmisten. Welche Policen unsinnig sind, wie man seinen Bedarf langfristig plant



:yawn: nix spannendes ;)



DER KING :D
#4057 von Indexking

"nix spannendes"

Richtig, deshalb am Sonntag kein EamS-Service. :)
H-DAX Kursgewinner / Verlierer - 22.10.04 um 15:30 Uhr

( Vortagesdifferenz in Euro und Prozent )
Kursgewinner Diff. %
566480 Evotec............ 2,92 +0,14 +5,03
745490 Teles............. 6,34 +0,23 +3,76
725750 Metro AG.......... 37,70 +1,30 +3,57
555063 Draegerwerk Vz.... 44,00 +1,30 +3,04
547160 Techem............ 24,55 +0,70 +2,93
622910 Jenoptik.......... 7,69 +0,19 +2,53
540888 Leoni............. 44,35 +1,09 +2,51
780100 WCM............... 1,24 +0,03 +2,47
A0CAYB Wincor Nixdorf.... 54,25 +1,31 +2,47
840400 Allianz........... 81,50 +1,76 +2,20



Kursverlierer Diff. %
627500 KarstadtQuelle.... 9,11 -0,43 -4,50
617703 Repower Sys....... 14,27 -0,28 -1,92
605395 Kontron........... 7,28 -0,13 -1,75
766400 Volkswagen StA.... 34,29 -0,61 -1,74
931705 Thiel Logistik.... 4,52 -0,08 -1,73
508590 AWD Holding....... 27,92 -0,45 -1,58
910354 Micronas Semi..... 29,40 -0,45 -1,50
696960 Puma.............. 201,50 -3,06 -1,49
660200 mg technologies... 9,23 -0,13 -1,38
506620 Aixtron........... 3,60 -0,05 -1,36

@ adam

Er wird wahrscheinlich eine Runde um den Block laufen, um
seinen Koffein-Flash abzubauen...:confused:

:D
Zum Handelsende kommt bei KLK doch etwas Druck auf...:rolleyes:

Kköckner-Werke 11,00 Euro + 4,76 % (TH 11,34)
Gehandelte Stück: 106 k

* Beschluss über WCM-Verschmelzung mit Klöckner-Werken fällt Anfang Dezember
mobilcom-Aktien der France Telecom zum Börsenhandel zugelassen

BÜDELSDORF (Dow Jones-VWD)- Die mobilcom-Aktien aus dem Besitz der France
Telecom SA, Paris, sind zum Börsenhandel zugelassen. Das habe die Deutsche
Börse am Freitag mitgeteilt, meldet die mobilcom AG, Büdelsdorf. France
Telecom hält 18,6 Mio Aktien und damit 28,3% des mobilcom-Grundkapitals. Das
Mobilfunkunternehmen hatte die Zulassung dieser Aktien zum Handel vor
einigen Wochen beantragt. Die französische Großaktionärin habe zugesagt, für
das Gesamtpaket eine Haltefrist von sechs Monaten einzuhalten und die mit
der Zulassung verbundenen Kosten zu übernehmen, hieß es weiter.

Mit der Zulassung zum Börsenhandel ist die Voraussetzung geschaffen, dass
diese Aktien über die Börse verkauft werden können. Bisher hatte die
Großaktionärin nur die Chance, diese Aktien außerbörslich weiterzugeben.
France Telecom hatte bereits vor langer Zeit ihre Verkaufspläne
veröffentlicht, aber keinen Zeitpunkt dafür genannt.
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires; +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/22.10.2004/kib/rio

WCM und Klöckner-Werke entscheiden Anfang Dezember über Verschmelzung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aufsichtsräte der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG und der Klöckner-Werke AG werden Anfang Dezember über eine Verschmelzung der beiden Unternehmen entscheiden. Die beiden Gremien seien auf ihrer Sitzung vom gleichen Tage über den Stand der Vorbereitungsmaßnahmen informiert worden, teilte WCM am Freitag in Frankfurt mit.

Bei einer Zustimmung der Aufsichtsgremien würden die Hauptversammlungen der beiden Gesellschaften Ende Januar, beziehungsweise Anfang Februar 2005 über das Vorhaben entscheiden, hieß es weiter. Die "Berliner Zeitung" hatte berichtet, nach Informationen aus Finanzkreisen gelte die Verschmelzung von Klöckner auf WCM als die wahrscheinlichste Lösung. In der Diskussion seien mindestens zehn WCM-Aktien je Klöckner-Papier.

Durch die Verschmelzung könnte der Zeitung zufolge die WCM-Eigenkapitalquote von derzeit 12 Prozent auf bis zu 35 Prozent steigen. Dies würde der Gesellschaft wieder mehr Handlungsfreiheit geben./jb/hi
@ HSM

Nun ja, dass mir die WCM gegen Klöckner angedient werden, dazu werde ich es gar nicht kommen lassen. Vorher werden die KLK natürlich gegeben. Der BörsZ-Artikel war in meinen Augen gar nicht so optimistisch...die Quellen der BörsZ sind normalerweise 100% zuverlässig.

Und wenn die sagen, es gebe mehrere Gutachten, davon eines von Ernst&Young, die einen Unternehmenswert von WCM 2 EUR und KLK 20 EUR annehmen, dann gibts die auch (und im Zweifel hat der Redakteur ne Copy) :D. Spekulativ war in dem Artikel nur die mögliche Draufgabe (10 bis 15 WCM-Aktien oder zusätzliche Barkomponente. Aber 10 WCM für eine KLK scheint mir Bottom-Line zu sein...und dann ist KLK immer noch zu billig.
ExtraChance-Gerd zu Deutz...:rolleyes:


DEUTZ: Auf Fortsetzung der Restrukturierung setzen

Die DEUTZ AG (WKN 630500) konzentriert sich in erster Linie auf die Produktion von Motoren und bietet außerdem damit verbundene Dienstleistungen an. Das Unternehmen verfügt über eine durchgehende Produktpalette für Diesel- und Gasmotoren. Diese sorgen in Booten, Lokomotiven oder Traktoren aber auch in Baumaschinen sowie Energiegewinnungsanlagen für die nötige Antriebskraft.

Problem: Der Traditionskonzern arbeitete in den zurückliegenden Jahren nur selten profitabel. Mit dem Anfang 2001 eingeleiteten „Re-Launch/5-Punkte-Programm“ kam die Wende.

Dank der Fokussierung der Modellpalette, der Straffung der Produktion sowie der vereinfachten Strukturen und Abläufe ist 2002 die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Im laufenden Geschäftsjahr will der deutsche Maschinenbauer den Umsatz und das operative Ergebnis erneut steigern sowie die Finanzschulden weiter senken. Mit 167 Mio. Euro(Vorjahr: 324 Mio. Euro) haben die Schulden im Q3 den niedrigsten Stand seit über 20 Jahren erreicht.

In den ersten neun Monaten wurden mit 131.658 Motoren 13,5% mehr verkauft als im Vorjahr. Der Umsatz stieg dadurch um 6,7% auf 897,5 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich um 16,8% auf 35,5 Mio. Euro. Die hohe Nachfrage aus dem Ausland (Umsatzanteil: 75%) hat dazu beigetragen, dass im traditionell schwierigen dritten Quartal nach langer Zeit unter dem Strich wieder ein Gewinn (2,3 Mio. Euro) erzielt wurde.

Besonders in Nordamerika war ein starker Nachfrageschub zu spüren. Aber auch in Osteuropa und Asien haben die Bestellungen wieder zugenommen. „In diesen Regionen scheint sich die Konjunktur zu beleben“, heißt es aus der Firmenzentrale.


Für das Gesamtjahr bekräftigte Vorstandschef Gordon Riske zwar die Prognose, nach der beim operativen Ergebnis der Vorjahreswert von 44 Mio. Euro deutlich übertroffen werde. Allerdings kommt nach Abzug von Steuern ein Jahresverlust in zweistelliger Millionenhöhe heraus. Grund: Im Frühjahr hatte der Konzern Rückstellungen für die Sanierung des Mittel- und Großmotorengeschäfts am Standort Mannheim in Höhe von 40 Mio. Euro vorgenommen, die sich im Gesamtjahresergebnis bemerkbar machen werden.

Das sollte aber mittlerweile eingepreist sein, denn hinter der Aktie liegt eine mehrmonatige Talfahrt. Von Januar bis August hat sich der Wert nahezu halbiert. Mittlerweile konnte sich der Titel wieder von seinen Tiefstständen lösen. Aktuell verharrt der Kurs am Widerstand bei 3 Euro. Nutzen Sie dieses Niveau zum Aufbau einer kleinen Position und spekulieren Sie auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Restrukturierung des Motorenbauers.

EZB-Ratsmitglieder besorgt über hohen Ölpreis

Frankfurt/Wien, 22. Okt (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach Ansicht mehrerer Ratsmitglieder trotz des anhaltend hohen Ölpreises ihre Wachstumserwartung für das kommende Jahr noch nicht nach unten revidieren. Dies würde sich aber ändern, wenn der Ölpreis nicht sinken sollte.

"Aus heutiger Sicht haben wir keinen Anlass, unsere Prognosen zu verändern. Ich räume aber ein, dass der hohe Ölpreis eine Belastung darstellen könnte. Das wird man beobachten müssen", sagte EZB-Ratsmitglied Klaus Liebscher am Freitag in Wien. Die EZB-Volkswirte sagen für nächstes Jahr 1,8 bis 2,8 Prozent Wachstum voraus. Bundesbank-Vizepräsident Jürgen Stark sagte Reuters, bei einem Verharren des Ölpreises bei 50 Dollar je Barrel werde der weltweite Aufschwung gedämpft, wenn auch nicht abbrechen. Aus seiner Sicht sei der Ölpreis ein größeres Risiko für das Wachstum als für die Preisstabilität. Der portugiesische Notenbankpräsident Vitor Constancio sagte am Rande einer EZB-Konferenz über die neuen EU-Mitgliedsländer in Frankfurt: "Natürlich sind wir besorgt, es ist aber noch zu früh, um etwas zu sagen." Wie Liebscher sah er aber aktuell keinen Bedarf für eine Prognoseänderung.

Gelassen äußerten sich die Ratsmitglieder über den zuletzt kräftigen Anstieg des Euro auf Kurse über 1,26 Dollar <EUR=> .

BISHER KEINE ZWEITRUNDENEFFEKTE VOM ÖLPREIS

Liebscher und Constancio wollten sich nicht darauf festlegen, dass die EZB-Wachstumserwartung bei der nächsten Überprüfung im Dezember noch beibehalten werde. Wenn der Ölpreis so hoch bleibe wie zuletzt, werde dies Konsequenzen für Wachstum und Preisstabilität haben. Die Preise für ein Barrel Öl lagen in den USA und Europa mit mehr als 55 beziehungsweise 51 Dollar <OILOIL> am Freitag nahe ihren historischen Höchstständen. Ein Anstieg der Energiepreise ist für eine Zentralbank ein zweischneidiges Schwert - denn einerseits dämpft er die Konjunktur, andererseits treibt er womöglich das gesamte Preisniveau in die Höhe. Darauf müsste die Notenbank mit Zinserhöhungen reagieren, die wiederum die Konjunktur abkühlen könnten. Nach Worten Starks ist inzwischen aber klar, welcher Effekt der stärkere ist. "Es gibt beide Risiken. Ich möchte das Konjunkturrisiko aber nach wie vor etwas stärker gewichten", sagte er. Bisher habe es außerdem noch keine Zweitrundeneffekte - also steigende Löhne und Preise in Reaktion auf den höheren Ölpreis - gegeben.

Auch Liebscher, der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, konnte keine Anzeichen für Zweitrundeneffekte ausmachen und bekräftigte die Einschätzung der EZB, dass aus derzeitiger Sicht die Inflationsrate im Jahr 2005 unter zwei Prozent liegen sollte. Die EZB lässt schon seit Juni letzten Jahres den Leitzins im Euro-Raum bei historisch niedrigen zwei Prozent, obwohl die Inflationsrate wegen der Verteuerung von Kraftstoffen und Öl bei mehr als zwei Prozent verharrt. Die EZB strebt Preisstabilität mit Raten nahe, aber unter zwei Prozent an. Angesichts der wachsenden Gefahren für den Aufschwung in der Euro-Zone wird die Notenbank nach Einschätzung von Volkswirten aber noch länger die Konjunktur mit niedrigen Zinsen stützen.

Den jüngsten Anstieg des Euro bewerteten die Zentralbanker gelassen. Er sei "überhaupt nicht" besorgt darüber, sagte Jose Manuel Gonzalez-Paramo, das neue EZB-Direktoriumsmitglied. Constancio hält nach eigenen Worten eine starke Dollar-Abwertung derzeit nicht für möglich. Bundesbank-Vizechef Stark sagte, das aktuelle Entwicklung sei keine Bedrohung für die deutsche Wirtschaft angesichts ihrer Wettbewerbsfähigkeit und des hohen Exportanteils in die EU. Die Bundesbank erwartet nach Worten Starks im kommenden Jahr anderthalb Prozent Wachstum. Dieser Annahme liegt allerdings ein sinkender Ölpreis zu Grunde.
Anlagestrategie

Von Bullen, Bären und dem rätselhaften Markt


22. Oktober 2004 In der Börsengeschichte gab es immer wieder lange Phasen mit steigenden Kursen, oft auch dauerhafte Hausse genannt, auf die ausgedehnte Phasen mit Seitwärtsbewegungen und schwächeren Kursen folgten, welche als dauerhafte Baisse bezeichnet wurden.


Wie man anhand des untenstehenden Säulendiagramms sehen kann, erlebte der Dow Jones Industrial Average (DJIA) mehrere derartige länger andauernde Hochphasen mit entsprechenden Unterbrechungen. Die bekannteste dauerhafte Baisse dauerte 24 Jahre bevor der DJIA zu einer Haussephase ansetzte, die schließlich sogar die unmittelbar vor dem großen Börsenkrach im Oktober 1929 gesetzte Höchstmarke durchbrach. Eine weitere oft zitierte Phase gab es zwischen 1966 und 1982, als der DJIA 16 Jahre lang mit der 1.000-Punkte-Marke flirtete.


Hausse und Baisse - immer auch eine Frage des Zeithorizontes

Heute, da der DJIA - nach einer 18 Jahre andauernden dauerhaften Hausse, die Anfang 2000 ein jähes Ende fand - um die 10.000-Punkte-Marke kreist, fragen sich die Anleger erneut, ob heute die 10.000 Punkte für den Dow eine vergleichbare Barriere darstellen, wie damals die 1.000 Punkte.

Bevor wir dieser Frage auf den Grund gehen, sollten wir zunächst einige Begriffe klären. Unserer Meinung nach ist die Zeitdauer der einzige Unterschied zwischen „zyklisch” und „dauerhaft”. Eine zyklische Hausse beginnt mit einem Kurssprung um mindestens 20 Prozent im Vergleich zum letzten Tiefstand der vorangegangenen Baisse. Eine dauerhafte Hausse entsteht, wenn die zyklische Hausse sich zu immer neuen Rekordhochs aufschwingt.

Der S&P 500 befindet sich derzeit in einem zyklischen Bullenmarkt. Die letzte Baissephase endete am 9. Oktober 2002, als der S&P 500 ein Schlußtief von 776,76 Punkten erreichte und die Kurse daraufhin wieder stiegen. Wir wußten natürlich nicht wirklich, daß wir uns in einer neuen Haussephase befanden, bis der S&P 500 am 6. Mai 2003 mit 934,39 Punkten mehr als 20 Prozent über dem Tief vom Oktober 2002 schloß.


Der Dow Jones Industrial dürfte zuerst ein neues Hoch markieren

Stehen wir also am Beginn einer neuen dauerhaften Hausse? Wir glauben, daß man das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen kann. Außerdem dürfte sich zunächst der DJIA mit einer dauerhaften Hausse schmücken bevor der S&P 500 oder der Nasdaq in den Genuß einer solchen Zierde kommen. Warum? Bei einer Gesamtjahresrendite von zehn Prozent könnte der DJIA in weniger als zwei Jahren seinen Höchststand von 11.722,98 Punkten übertreffen, während der S&P 500 für die Überschreitung seiner Höchstmarke von 1.527,46 Punkten weniger als vier Jahre und der Nasdaq mit einer Höchstmarke von 5.048,62 Punkten sogar mehr als zehn Jahre benötigen würde.

Laut Definition von S&P spricht man von einer Baisse bei einem Kursrückgang von 20 Prozent und mehr auf ein vorangegangenes Hoch. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es zehn solcher Baissephasen mit einer Dauer von durchschnittlich 16 Monaten. Der S&P 500 müßte auf 926 Punkte fallen (das wäre ein Rückgang um 20 Prozent im Vergleich zum Höchststand der zyklischen Hausse vom Februar 2004 in Höhe von 1.157,76 Punkten) um offiziell in den Bereich einer Baisse zu kommen. Eine dauerhafte Baisse ist unserer Ansicht nach eine Reihe aufeinanderfolgender zyklischer Haussephasen, die durch zyklische Baissephasen unterbrochen werden.


Auch in zyklischen Märkten läßt sich Geld verdienen

Wenn wir uns im Moment mitten in einem dauerhaften Bärenmarkt befinden, was sollten die Anleger dann tun? Es ist für sie nicht empfehlenswert, ihre Aktien zu verkaufen und das Geld unter die Matratze zu legen. Warum? Wenn man aus der historischen Entwicklung Empfehlungen für die Zukunft ableiten kann (man sollte diese zumindest niemals unmittelbar für bare Münze nehmen), dann ist auch in zyklischen Haussephasen innerhalb einer dauerhaften Baisse noch Geld zu verdienen.

Die angehängten Tabellen zeigen die durchschnittlichen Kursänderungen und die Häufigkeit einer Performance über dem Marktdurchschnitt in zyklischen Hausse- und Baissephasen von 1966 bis 1982 für die im S&P 500 vertretenen und im entsprechenden Zeitraum existierenden Branchen, im Vergleich zum durchschnittlichen Branchenniveau (die Branchenindizes von S&P werden seit 1989 erstellt).

Wir erkennen daraus, daß einige Marktbereiche während der durchschnittlichen Haussephasen in diesem Zeitraum (von denen es vier mit Kurssteigerungen von 48 bis 74 Prozent gab) mit ihrer Performance den S&P 500 und die durchschnittliche Performance aller 61 in dieser Studie erfaßten Branchen übertrafen. Im Allgemeinen lagen wirtschaftlich anfällige Branchen an der Spitze. Im Besonderen fielen zehn Branchen (erfaßt in absteigender Reihenfolge der durchschnittlichen Kursänderung) in allen vier zyklischen Haussephasen durch die höchste Häufigkeit überdurchschnittlicher Marktperformance (75 Prozent) auf.


Zyklischen Baissephasen kann man kaum entrinnen

Für die zyklischen Baissephasen sollte dem Leser eine Sache sofort auffallen: Es gab kaum ein Entrinnen. Im Durchschnitt hatte keine Branche einen Kursanstieg zu verzeichnen. Wie man in den Tabelle sieht, konnte darüber hinaus nur eine der 51 an allen fünf Baissemärkten beteiligten Branchen - Aktien aus dem Bereich Abbau von Gold und Edelmetallen - mit einem Kursanstieg von durchschnittlich 16,3 Prozent zulegen (was hauptsächlich auf den Kurssprung um 144 Prozent während der Baissephase von 1973 bis 74 zurückzuführen war).

Und schließlich verzeichneten selbst die traditionell risikoarmen Bereiche Konsumgüter (Lebensmittel, Getränke und Haushaltswaren), Gesundheitswesen und Versorgungsunternehmen trotz ihrer überdurchschnittlichen Performance im Vergleich zum S&P 500 im Durchschnitt Kursrückgänge. Diese Branchen gelten traditionell als „sichere Häfen”, und zwar nicht, weil sie zulegen, wenn die Börse nachgibt, sondern weil die Kursverluste in diesen Bereichen in der Regel unter dem Durchschnitt liegen.

Und wie wir wissen ist die historische Performance keine Garantie für die zukünftige Entwicklung. Was bedeutet das also für die Anleger im kommenden Jahr? S&P glaubt, daß der zyklische Bullenmarkt stabil bleiben wird. Wir gehen davon aus, daß die amerikanische Wirtschaft die eher laue Phase in diesem Sommer hinter sich lassen und echtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,5 Prozent 2004 und 3,5 Prozent 2005 verzeichnen wird.


Dividendentitel dürften gefragt bleiben

Obwohl erwartet wird, daß die Verbraucher das Wirtschaftswachstum auch weiterhin ankurbeln werden, gelten die Investitionsausgaben als der wichtigste wachstumsfördernde Faktor. Man geht von in der Tendenz niedrigerer Inflation aus, da der Ölpreis sich gegen Ende 2005 bei 40 Dollar einpendeln dürfte. Für die kommenden Quartale wird ein Anstieg der Unternehmensgewinne bei allerdings rückläufiger Wachstumsrate erwartet. Man geht von einem Anstieg der Betriebsgewinne im S&P 500 um 22 Prozent 2004 und neun Prozent 2005 aus.

S&P ist der Meinung, daß der S&P 500 zumindest bis Mitte 2005 in der Hausse bleiben wird. Das Investment Policy Committee von S&P erwartet nach dem für 2004 prognostizierten gemäßigten Zuwachs von zwei Prozent nun einen Kursanstieg von etwa fünf Prozent in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres.

S&P favorisiert derzeit den Bereich Energie- und Telekommunikationsdienstleistungen, räumt jedoch ein, daß die Anleger in einem schwierigen Anlageklima, in dem ihre Sorge in der Hauptsache den steigenden Zinsen, den hohen Ölpreisen und einem zukünftig möglicherweise rückläufigen Gewinnwachstum gilt, wahrscheinlich eher zu erstklassigen Aktien mit höherer Marktkapitalisierung greifen werden, für die Dividenden gezahlt werden, sodaß sie ein bißchen Geld verdienen können während sie auf bessere Zeiten warten.
Neuer Ölpreisrekord

Das neue Rekordhoch beim Preis für leichtes Rohöl war dagegen nicht geeignet, die Stimmung für Aktien zu heben. Für ein Barrel der New Yorker Referenzsorte Light Sweet Crude wurden am Nachmittag 55,39 Dollar gezahlt, 92 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Das US-Innenministerium hatte zuvor erklärt, nach den jüngsten Hurrikanen habe die Förderung auf den betroffenen Plattformen im Golf von Mexiko bislang kaum wieder zugelegt.

Der Euro hält sich derzeit weiterhin bei Kursen um 1,2630 Dollar auf; ein Ausflug in höhere Regionen scheiterte gegen Mittag.

Metro gefragt

Größter Dax-Gewinner war die Aktie von Metro. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben das Papier auf "Kaufen" hochgestuft. Sie verwiesen darauf, dass der Handelskonzern vor allem auf den wachsenden ausländischen Märkten wie Osteuropa präsent ist.

Gute Nachricht für die Eurex US

Deutlich im Plus notierte auch die Aktie der Deutschen Börse. Die US-Börsenaufseher haben der US-Tochter der weltgrößten Derivatebörse Eurex, die wiederum mehrheitlich der Deutschen Börse gehört, ein grenzüberschreitendes Abrechnungssystem genehmigt, mit dem sie die Handelsumsätze ankurbeln will.

Münchener Rück zieht Ergo an sich

Im Anleger-Fokus stand auch die Aktie der Münchener Rück. Das Unternehmen will seine Erstversicherungs-Tochter Ergo nach Informationen der "Financial Times Deutschland" wesentlich enger in den Konzern einbinden.

VW doppelt belastet
Größter Dax-Verlierer war die VW-Aktie. Der Autobauer leidet weiter unter dem schwelenden Tarifkonflikt. VW-Chefunterhändler Josef-Fidelis Senn sieht nur geringe Chancen auf eine baldige Einigung. Die IG Metall drohte erneut mit Warnstreiks, falls vor Ablauf der Friedenspflicht in einer Woche keine Einigung erzielt werde. Doch auch die hartnäckigen Gerüchte, VW plane eine Kapitalerhöhung, setzten dem Kurs trotz eines erneuten Dementi heftig zu.
Autobauer kritisieren Stahlpreise

Die gebeutelte Autoindustrie beschwert sich bitterlich bei einem ihrer wichtigsten Lieferanten, den Stahlkonzernen. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, sagte am Freitag, die Stahlproduzenten müssten sich ihrer Mitverantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte der Automobilindustrie bewusst sein. Die Preise für Stahlbleche seien seit Herbst 2003 um bis zu 60 Prozent gestiegen, teilte der VDA mit.

Umsatzeinbruch bei KarstadtQuelle

Größter Kursverlierer im MDax war erneut die KarstadtQuelle-Aktie mit einem drastischen Minus von 7,1 Prozent. Die wichtigste Versandsparte des Konzerns, der Quelle-Universalversand, verzeichnet nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen einen Umsatzrückgang zwischen zehn und 35 Prozent. Damit bestätigte der Konzern einen Bericht der "Financial Times Deutschland". Die dort genannten Zahlen seien allerdings übertrieben.

Die Umsatzeinbrüche bei KarstadtQuelle dürften auch der wesentliche Grund für die Kursverluste bei der Aktie der Deutschen Post sein. Ein Großteil der Pakete von Quelle und Neckermann werden von der Post transportiert.

Entscheidung über WCM und Klöckner im Dezember

Deutliche Kursgewinne verbuchten die Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft WCM im MDax und ihre Tochter Klöckner-Werke im SDax. Heute seien die Aufsichtsräte von WCM und Klöckner über den Stand der Verschmelzungsvorbereitungen informiert worden, teilte WCM mit. Anfang Dezember sollen die Aufsichtsräte endgültig entscheiden. WCM hält derzeit 78 Prozent an Klöckner. Das Unternehmen ist in der Abfüll- und Verpackungstechnik tätig. Mit einer Verschmelzung will WCM-Chef Roland Flach die Konzernstruktur vereinfachen.

Evotec-Aktie erholt

Im TecDax machte die Aktie von Evotec OAI einen Teil ihrer jüngsten Verluste wieder wett. In den vergangenen Tagen war das Papier wegen einer heruntergeschraubten Prognose auf Talfahrt.

Ericsson liefert verhaltenen Ausblick

Mit einem Kursrutsch von acht Prozent quittierte die Börse die Ericsson-Zahlen. Der Telekomausrüster weist im dritten Quartal einen Vorsteuergewinn von sieben Milliarden schwedischen Kronen aus, der im Rahmen der Analystenerwartungen liegt. Der Markt für mobile Netzwerke soll in diesem Jahr leicht bis moderat wachsen. Die Anleger hatten sich wohl mehr versprochen.
DAX-Schluss: Standardwerte behaupten sich nach turbulentem Handelstag

Der Deutsche Aktienindex konnte sich nach einem turbulenten Handelstag knapp über dem Vortagesniveau ins Wochenende verabschieden. Nachdem am Morgen noch wenig Bewegung im Markt war, zog der DAX am Nachmittag deutlich an. Als die US-Börsen hinzu kamen drehte der DAX und gab seine Zugewinne Stück für Stück wieder ab. Zum Handelsende notierte der DAX30 mit einem Plus von 0,03 Prozent bei 3.935,14 Punkten.
Bis zum Abend notierten mehr als die Hälfte der DAX-Werte im Plus. Tagesgewinner war die Aktie von METRO, nachdem eine Heraufstufung seitens UBS das Interesse auf den Handelskonzern lenkte. Ebenfalls zulegen konnten die Aktien von BASF und Deutsche Börse.

Die Verliererseite wurde von der Deutschen Post und VW angeführt. Nach Gerüchten um eine Kapitalerhöhung war die VW-Aktie am Morgen eingebrochen. Nach einem Dementi von Seiten des Unternehmens erholte sich die Aktie jedoch wieder. Dennoch notierte die Aktie weiterhin mit rund 2 Prozent Verlust am Ende des DAX. Die Androhung eines Warnstreiks im derzeitigen Tarifkonflikt verunsicherte die Börse dabei zusätzlich. Bei der Deutschen Post wirkte sich die Unsicherheit über die Zukunft des Briefmonopols aus.

Im MDAX war KarstadtQuelle der Tagesverlierer. Zum Handelsende lag die Aktie mit Abschlägen von rund 7 Prozent am Ende des MidCap-Index. Hintergrund ist das voraussichtlich sehr schwache dritte Quartal im Versandhandelsgeschäft. Zulegen konnten dagegen WCM, techem, AMB Generali und ProSiebenSat.1. Bei WCM nährten Gerüchte um eine baldige Verschmelzung der Tochter Klöckner-Werke auf die Mutter WCM die Euphorie. Bis zum Handelsende mussten beide Werte jedoch wieder einiges der Aufschläge abgeben.

Schlussstände 17.40 Uhr:

DAX: 3.935,14 (+0,03 Prozent)
MDAX: 5.060,41 (+0,04 Prozent)

Tagesgewinner: METRO, BASF, Deutsche Börse
Tagesverlierer: VW, Deutsche Post, ALTANA

Unternehmensnachrichten:

Siemens
hat Zeitungsangaben zufolge die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2003/04 bestätigt. Wie die "Börsenzeitung" am Freitag unter Berufung auf einen Bericht der Mitarbeiterzeitung des Konzerns berichtet, äußerten sich sowohl Konzernchef Heinrich von Pierer als auch Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger zuversichtlich, dass der Konzern die angepeilten Gewinnziele erreicht hat. Des Weiteren hat von Pierer den Angaben zufolge für die Zukunft "konsequenter als bisher" Akquisitionen gefordert. Zeitungsangaben zufolge hat Zentralvorstand Uriel Sharef eine Verdoppelung des Marktanteils in den USA von derzeit 3 auf 6 Prozent in Aussicht gestellt.

ThyssenKrupp und Siemens wollen sich Zeitungsangaben zufolge möglicherweise von ihrem Magnetschwebebahn-Projekt Transrapid trennen. Wie das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, wollen beide Konzerne aus der Magnetschwebetechnik aussteigen, falls das das Projekt einer Transrapid-Verbindung für den Flughafen München scheitern sollte. Zeitungsangaben zufolge soll die Schlüsseltechnologie für diesen Fall in China zum Verkauf angeboten werden. Nach dem erfolgreichen Start der Magnetschwebebahn in Shanghai bestehe derzeit großes Interesse in China an einem umfassenden Technologietransfer. Ein Sprecher des ThyssenKrupp-Konzerns dementierte am Abend die Ausstiegsabsichten.

Die ThyssenKrupp AG gab am Freitag bekannt, dass der Aufsichtsrat der Tochtergesellschaft ThyssenKrupp Technologies AG am Freitag in einer außerordentlichen Sitzung der Zusammenführung von ThyssenKrupp Werften und HDW zu einer neuen Gruppe unter der Führung der ThyssenKrupp Marine Systems AG zugestimmt hat. Dabei wurde die zukünftige industrielle Struktur der Gesellschaft verabschiedet. Diese sieht eine divisionale Führung mit optimaler Produktverteilung an den jeweiligen Standorten, sowie die Gründung einer eigenständigen Gesellschaft für die Überwasseraktivitäten in Kiel vor. Der neue Sitz der Gesellschaft wird Hamburg. Der Vollzug der Zusammenführung setzt nunmehr noch die Zustimmung des Aufsichtsrates der ThyssenKrupp AG sowie die relevanten fusionskontrollrechtlichen Freigaben voraus.

Die Münchener Rück hat einem Zeitungsbericht zufolge die Tochtergesellschaft ERGO stärker in den Konzern eingebunden. Wie die "Financial Times Deutschland" am Freitag berichtet, hat der Konzernvorstand der Vorstand in der vergangenen Woche die Einbeziehung der ERGO in die "einheitliche Leitung" des weltgrößten Rückversicherers beschlossen. Nicht betroffen von dieser Regelung betroffen sind den Angaben zufolge die Karlsruher Versicherung sowie die Europäische Reiseversicherung. Ein Konzernsprecher bestätigte gegenüber der Wirtschaftszeitung, dass der Status von ERGO verändert worden ist. "Der Vorstand hat eine engere Bindung in wesentliche Planungsprozesse beschlossen, das gilt speziell für das Risikomanagement und strategische Fragen", sagte er. "Das führt dazu, dass aktienrechtlich eine einheitliche Leitung gegeben ist." Das habe nichts mit einem Beherrschungsvertrag zu tun. Mit verantwortlich für die stärkere Integration der Erstversicherungstochter ist den Angaben zufolge die schwache Ergebnisentwicklung von ERGO. So machte ERGO einen Großteil des schlechten Konzernergebnisses im vergangenen Fiskaljahr aus. Künftig wird die Düsseldorfer Zwischenholding wesentlich enger von der Münchner Zentrale geführt. Schon beim Plan für den gerade laufenden Generalumbau von ERGO hatte Konzernchef Nikolaus von Bomhard das entscheidende Wort, hieß es weiter.

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer gab am Freitag bekannt, dass bezüglich der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter eine Gesamtbetriebsvereinbarung abgeschlossen wurde. Im Rahmen der neuen Regelung werden alle neuen Mitarbeiter des Konzerns ab dem 1. Januar 2005 bei der neu gegründeten "Rheinische Pensionskasse" (RPK) versichert. Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor des Konzerns, erklärte, dass alle Beschäftigten von Bayer und Lanxess wie bisher bei der Bayer-Pensionskasse versichert bleiben, die ihre Geschäfte nach dem gewohnten Versorgungsprinzip fortführt. Bei der neu gegründeten Pensionskasse werden alle Mitarbeiter versichert, die zum 1. Januar bei Bayer oder in die Bayer-Tochtergesellschaften sowie bei Lanxess eintreten werden. In der RPK beteiligen sich Mitarbeiter und Arbeitgeber zu gleichen Teilen an der Finanzierung der betrieblichen Grundrente: Beide zahlen monatlich 2 Prozent des beitragsfähigen Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze in die Kasse ein, hieß es weiter.

Der angeschlagene Waren- und Versandhauskonzern KarstadtQuelle musste Zeitungsinformationen zufolge in den vergangenen Wochen und Monaten deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Wie die "Financial Times Deutschland" am Freitag berichtet, verbuchte der Versandhändler Quelle in der vergangenen Woche aufgrund der anhaltenden Verunsicherung der Kunden einen Umsatzeinbruch von 35 Prozent. Analysten gehen den Angaben zufolge angesichts der anhaltenden Krise ebenfalls von einem deutlichen Rückgang der Erlöse aus. Sie prognostizieren im dritten Quartal auf Konzernebene ein Absinken der Umsatzahlen um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Konzernchef Christoph Achenbach räumte in einem Interview mit der "FTD" ebenfalls Absatzprobleme ein: "Das dritte Quartal war schwierig", erklärte er, ohne jedoch konkrete Prognosen für das am 3. November zur Veröffentlichung anstehende Quartalsergebnis abzugeben. Gleichzeitig räumte er ein, dass man das in der vergangenen Woche verabschiedete Sanierungspaket möglicherweise noch einmal nachbessern muss: "Wir müssen unsere Kostensituation immer wieder auf den Prüfstand stellen", erklärte der Konzernchef.

Die Aufsichtsräte der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG und der Klöckner-Werke AG haben sich am Freitag zu gemeinsamen Gesprächen getroffen. Wie beide Unternehmen bekannt gaben, wurden die Aufsichtsräte der Konzerne anlässlich einer Sitzung über den aktuellen Stand der Verschmelzungsvorbereitungen beider Gesellschaften informiert. Eine Beschlussfassung in den beiden Gremien soll den Angaben zufolge Anfang Dezember 2004 erfolgen. Den Hauptversammlungen der beiden Gesellschaften wird das Vorhaben voraussichtlich Ende Januar bzw. Anfang Februar 2005 zur Beschlussfassung vorgelegt.

TecDAX-Schluss: Tec-Werte geben leicht ab, NASDAQ belastet

Der TecDAX musste nach einem turbulenten Handelstag leicht unter dem Vortagesstand aus dem Handel gehen. Den Vormittag über dümpelten die deutschen Technologiewerte um das Vortagesniveau. Im Laufe das Nachmittags zogen die Aktien aber deutlich an. Nachdem die US-Börsen den Handel aufnahmen und die NASDAQ deutliche Abschläge verbuchen musste, gaben auch die Kurse bei den deutschen Tec-Werten wieder deutlich ab. Zum Handelsschluss notierte der TecDAX mit einem Minus von 0,14 Prozent bei 502,60 Zählern.

Am Abend war im TecDAX die Zahl der Gewinner und Verlierer ausgeglichen. Deutliche Aufschläge verbuchten die Aktien von JENOPTIK. Aber auch Evotec OAI, TELES und MorphoSys legten deutlich zu. Besonders die Aktien von Evotec OAI waren dabei nach den Kursverlusten der vergangenen Tage von großem Interesse. Die Aktie hatte im Zuge schwacher Umsatzzahlen fast eine Viertel ihres Werts verloren. Bei TELES sorgten die am Montag anstehenden Quartalszahlen für gute Laune.

Abgeben mussten zum Wochenschluss besonders Funkwerk, Kontron, AIXTRON und die Software AG. Daneben gaben auch Micronas und mobilcom deutlich ab. Besonders die hohen Abschläge von Micronas belasteten den Markt, da der Schweizer Chipherstellers rund 10 Prozent des TecDAX repräsentiert. Bei mobilcom sorgte die Zulassung der von der France Telecom gehaltenen Aktien zum Handel für deutliche Abschläge.

Schlussstand von 17.40 Uhr

TecDAX: 502,60 Punkte (-0,14 Prozent)

Tagesgewinner: JENOPTIK, Evotec OAI, TELES
Tagesverlierer: Funkwerk, Kontron, AIXTRON

Unternehmensnachrichten:

mobilcom
gab heute bekannt, dass die Deutsche Börse die Zulassung der von France Télécom gehaltenen mobilcom-Aktien zum Börsenhandel erteilt hat. Die größte französische Festnetzgesellschaft hält Konzernangaben zufolge derzeit 18,6 Millionen Aktien von mobilcom, was einem Anteil von 28,3 Prozent am Grundkapital des im TecDAX notierten Unternehmens entspricht. France Télécom wird die mit der Zulassung verbundenen Kosten übernehmen, und sich vertraglich gegenüber mobilcom verpflichtet, eine Sperrfrist für Verkäufe über die Börse (Lockup-Periode) für den gesamten Aktienbestand für sechs Monate nach Zulassung einzuhalten. Die neuen Aktien werden unter der neuen ISIN DE000A0A8F89 eingeführt.

ATOSS Software musste im dritten Quartal einen Ergebnisrückgang vermelden. Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum bei 5,5 Mio. Euro, nach 5,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim operativen Ergebnis verbuchte der Konzern einen Gewinn von 0,4 Mio. Euro was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum (0,6 Mio. Euro) entspricht. Die EBIT-Marge verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum (10 Prozent) auf 8 Prozent. Der Gewinn nach Steuern lag mit 0,2 Mio. Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (0,4 Mio. Euro). Bereinigt um Effekte aus den Sonderausschüttungen von jeweils 1,50 Euro je Aktie am 30.12.2003 und am 23.04.2004 und damit einem Gesamtvolumen von 11,5 Mio. Euro hat sich die Liquidität (Finanzmittelfonds) im direkten Vergleich der Stichtage zum 30.09. bereits wieder auf nunmehr fast 28 Mio. Euro erhöht. Für das vierte Quartal geht ATOSS von einem Konzernumsatz von 5,3 bis 5,7 Mio. Euro aus.

Das Software-Unternehmen PSI AG meldete am Freitag, dass seine Tochter PSI Logistics zwei wichtige Aufträge im Geschäftsfeld Flughafen-Leitsysteme erhalten hat. Demnach wurde PSI Logistics von der Vanderlande Industries B.V. beauftragt, die Erneuerung der Leitrechnerebene einer Gepäckförderanlage am Flughafen Wien durchzuführen. Für die Deutsche Lufthansa AG entwickelt die PSI-Tochter ein produktbasiertes System für die Verladekontrolle von Gepäckstücken, das speziell auf die Bedürfnisse der Lufthansa zugeschnitten ist. Das System wird zunächst an den Flughäfen Amsterdam und Barcelona zum Einsatz kommen. Im Rahmen eines Terminal-Neubaus am Flughafen Wien wird im laufenden Betrieb eine bestehende Gepäckförderanlage umgebaut. PSI Logistics wurde mit der Lieferung und Installation des Netzwerkes, der Hard- und Software einschließlich der Kommunikation mit den übergeordneten Flughafensystemen und der unterlagerten Steuerung beauftragt. Die Lufthansa setzt seit etwa zwei Jahren ein System für die weltweite Verfolgung von Gepäckstücken ein. Die speziell angepasste Lösung für die Verladekontrolle ermöglicht den Anschluss von Flughäfen mit älteren Gepäckförderanlagen an dieses System. Weitere Installationen in Europa und Nordamerika sind geplant.

Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene schloss erfolgreich die Patientenaufnahme für eine placebo-kontrollierte, randomisierte und doppelt verblindete klinische Phase-II-Studie mit seiner Polyphenon E-Salbe ab. Wichtige Ziele der Studie sind der Wirksamkeitsnachweis der Salbe bei der Behandlung der Hauterkrankung Aktinische Keratose (Vorstufe von Hautkrebs) sowie Aussagen zur Sicherheit und Verträglichkeit. Insgesamt wurden über 60 Patienten in die Studie, deren Abschluss für das zweite Quartal 2005 erwartet wird, aufgenommen. Das Umsatzpotenzial für Polyphenon E in dieser Indikation wird auf rund 200 Mio. Euro pro Jahr geschätzt. MediGene entwickelt die Salbe auch zur Behandlung von Genitalwarzen und hat im März 2004 gute Daten aus einer Phase-III-Studie erzielt.

H-DAX Kursgewinner / Verlierer - 22.10.04 um 18:02 Uhr

( Vortagesdifferenz in Euro und Prozent )
Kursgewinner Diff. %
622910 Jenoptik.......... 7,93 +0,43 +5,73
780100 WCM............... 1,26 +0,05 +4,13
566480 Evotec............ 2,89 +0,11 +3,95
547160 Techem............ 24,75 +0,90 +3,77
745490 Teles............. 6,31 +0,20 +3,27
540888 Leoni............. 44,35 +1,09 +2,51
520000 Beiersdorf........ 73,77 +1,71 +2,37
840002 AMB Generali...... 56,75 +1,27 +2,28
555063 Draegerwerk Vz.... 43,65 +0,95 +2,22
777117 Pro 7.Sat.1 VA.... 13,78 +0,29 +2,14



Kursverlierer Diff. %
627500 KarstadtQuelle.... 8,86 -0,68 -7,12
696960 Puma.............. 199,15 -5,41 -2,64
605395 Kontron........... 7,25 -0,16 -2,15
766400 Volkswagen StA.... 34,20 -0,70 -2,00
555200 Deutsche Post..... 15,41 -0,29 -1,84
506620 Aixtron........... 3,59 -0,06 -1,64
330400 Software.......... 24,70 -0,39 -1,55
910354 Micronas Semi..... 29,44 -0,41 -1,37
662240 mobilcom.......... 12,97 -0,18 -1,36
725180 Stada St.......... 16,61 -0,22 -1,30


DJIA 9,835.97 -29.79 -0.30%
S&P 500 1,104.18 -2.31 -0.21%
Nasdaq 1,936.66 -16.96 -0.87%




Phlx Semiconductor Index 399.94 -9.04 -2.21%
Biotechnology Index 498.90 -2.61 -0.52%




Crude Oil 55.30 +0.83 USD


So - wollte hier mal allen einen schönen Abend wünschen! Hoffe die Woche war gut!

@HSM

Wo siehst du denn den DOW heute abend 22:00?

Ich bin vorhin ne MINIPOSI long auf den Dax gegangen (3929) mit CB0ACP zu 0,16

Denke der DOW prallt wieder an der 9825 ab und verabschiedet sich hoffentlich schön grün...

Zudem bin ich long in WCM, LS Telcom. Abstauberlimi bei Biltrain hat leider (noch) nicht gegriffen...

WL: Thiel, Highlight, Matchnet, Medion

GRÜSSE, Thomas
die Amis klopfen ganz schön heftig... So wollt ich das aber nicht sehen!!

DREHEN! ABER ZACK ZACK!!

jaaa... geht ja schon los!:D
Microsoft und Ölpreis drücken Dow Jones auf Jahrestief

New York, 22. Okt (Reuters) - Enttäuschende Geschäftsausblicke wie vom Börsenschwergewicht Microsoft <MSFT.O> und ein erneutes Rekord-Hoch des US-Ölpreises haben den Anlegern an der Wall Street am Freitag die Kauflust verdorben. Selbst die erfreulichen ersten Quartalszahlen des Internet-Unternehmens Google <GOOG.O> konnten nicht verhindern, dass alle drei führenden Börsenindizes deutlich verloren und der Leitindex Dow Jones auf ein Jahres-Tief absackte.

Der Standardwerteindex Dow Jones <.DJI> pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 9883 und einem Tief von 9753 Zählern. Er verließ den Handel 1,09 Prozent niedriger mit rund 9757 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 <.SPX> gab um 0,97 Prozent auf etwa 1095 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq <.IXIC> fiel sogar um 1,97 Prozent auf rund 1915 Zähler. Im Vergleich zur Vorwoche fiel der Dow um 1,77 Prozent und der S&P 1,12 Prozent. Dagegen legte der Nasdaq 0,19 Prozent zu.

"Der Anstieg des Ölpreises ist nicht hilfreich. Auch die Zahlen von Microsoft haben nicht ausgereicht, den Markt zu begeistern," sagte Jim Fehrenbach von Piper Jaffray. "Das Öl belastet definitiv den Markt, und ich glaube noch immer, dass die Quartalsergebnisse ein Thema sind", sagte Lisa Hansen von Transamerica Investment Management. Aus Sicht von Brian Williamson von The Boston Co Asset Management sind für die massiven Kursverluste hauptsächlich die steigenden Ölpreise verantwortlich: "Der größte Teil der Quartalsergebnisse ist bereits veröffentlicht worden, deshalb liegt der Hauptfokus jetzt auf dem Rohöl", sagte er. Der Ölpreis erklimme immer neue Höhen und übe starken Druck auf die Aktien aus. Knappe US-Heizölvorräte haben die Furcht vor Versorgungsengpässen im beginnenden Winterhalbjahr wieder aufleben lassen und den US-Ölpreis auf ein neues Rekord-Hoch getrieben. Der Preis für die marktführende Nordsee-Sorte Brent blieb nur knapp unter dem vorige Woche erreichten Rekordstand.

Mit Enttäuschung haben die Investoren Händlern zufolge auf den am Vorabend vorgelegten Quartalsbericht des weltgrößten Software-Hersteller Microsoft reagiert. Dieser steigerte zwar seinen Gewinn im ersten Quartal des Geschäftsjahres, kündigte aber fürs laufende Quartal Umsätze unter den Erwartungen an. Die Aktien Konzerns büßten daraufhin fast drei Prozent auf 27,74 Dollar ein. Ermutigend wirkten dagegen die Google-Zahlen. Der Internet-Suchmaschinenbetreiber gab mit seinem ersten Quartalsbericht nach Börsengang bekannt, Gewinn und Umsatz mehr als verdoppelt zu haben. Dies honorierten die Anleger mit einem kräftigen Plus des Aktienkurses von rund 15,5 Prozent auf 172,43 Dollar. Die Analysten von Prudential Equity Group hatten zuvor ein Kursziel von 200 Dollar für die Papiere genannt.

Dagegen straften sie den Internet-Einzelhändler Amazon <AMZN.O> für einen enttäuschenden Ausblick mit einem satten Minus des Aktienkurses von mehr zwölf Prozent auf 34,60 Dollar ab. Unterstützung lieferten dem Markt dagegen die Titel des Bau- und Schwermaschinenherstellers Caterpillar <CAT.N> . Diese legten nach einer Höherstufung durch Analysten knapp 0,4 Prozent auf 77,34 Dollar zu. Die Papiere des Mischkonzerns 3M <MMM.N> verloren mehr als zwei Prozent auf 75,88 Dollar. Der Konzern hatte zwar eine Steigerung des Quartalsgewinns um 17 Prozent ausgewiesen, verfehlte damit jedoch die Erwartungen des Marktes.

Zu dem Verlierern zählten einmal mehr die Dividendenpapiere des am Marktwert gemessen weltgrößten Versicherers American International <AIG.N> , die schon seit Beginn der Ermittlungen des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer deutlich an Wert verloren haben. Die Papiere büßten 3,1 Prozent auf 54,70 Dollar ein, nachdem der Konzern mitgeteilt hatte, ein US-Untersuchungsgericht prüfe von AIG verkaufte Produkte, die möglicherweise von Firmen genutzt wurden, um die Bilanz zu schönen.

Das enttäuschende Quartalsergebnis der vor der Fusion mit dem Konkurrenten AT&T Wireless stehenden Mobilfunk-Tochter Cingular Wireless brachte den Muttergesellschaften Verizon <VZ.N> und SBC <SBC.N> Verluste von gut zwei Prozent auf 38,97 Dollar, beziehungsweise gut 1,7 Prozent auf 25,24 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,47 Milliarden Aktien den Besitzer. 1173 Werte legten zu, 2078 gaben nach und 181 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 1,73 Milliarden Aktien 986 Werte im Plus, 2045 im Minus und 180 unverändert.

An den US-Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen <US10YT=RR> im späten Handel 7/32 auf 102-6/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,978 Prozent. Die 30-jährigen Bonds <US30YT=RR> gewannen 8/32 auf 109-7/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,765 Prozent.

US-Nachbörse:


Auf der Gewinnerseite standen die Aktien von GOOGLE (A0B7FY) (GOOG), die sich um 15,43% auf 172,43 Dollar erhöhten (nb: +0,47% oder 81 Cents). Das Unternehmen hat den Nettogewinn und den Umsatz im dritten Quartal mehr als verdoppelt. Konkurrent Yahoo! (900103) (YHOO) will seinen Bezahldienst PayDirect zum 22. November 2004 einstellen. Wie das Unternehmen mitteilte, seien von diesem Tag an keine Zahlvorgänge mehr möglich. Yahoo akzeptiert für verschiedene Zahlungsprozesse bereits das eBays konkurrierendes System PayPal. Die Aktie verlor nachbörslich 0,20 % auf 34,89 Dollar.

Ein deutliches Übergewicht gab es auf der Verliererseite: So büßten die Aktien von Microsoft (870747) (MSFT) 2,9% auf 27,74 Dollar ein (nb: unverändert). Zwar hat der Softwarehersteller den Gewinn im ersten Quartal um 11% erhöht, doch zeigten die im Voraus erfassten Umsätze eine deutliche Abschwächung, hieß es zur Begründung. Broadcom brachen dagegen um 13% auf 26,41 USD ein, nachdem das Unternehmen einen Ausblick für das vierte Quartal veröffentlicht hatte, der unter den Erwartungen des Marktes lag.

Nach der Schlussglocke ging es mit den Aktien von Tripath Technology (TRPH) voll in die Grütze. Der Spezialist für digitale Audio-Dateien gab bekannt, dass Gewinn und Umsatz im 3. Quartal unter den bisherigen Prognosen ins Ziel kommen werden. Die Aktie verliert nachbörslich 49,34 % auf 0,77 Dollar.

Unter keinem guten Stern standen die Papiere des weltgrößten Online-Händlers Amazon.com (906866) (AMZN), die um 12,34% auf 34,60 Dollar einbrachen (nb: +0,20 % auf 34,67 Dollar). Zwar hat das Unternehmen den Gewinn im dritten Quartal mehr als verdreifacht, doch blieb der Ausblick hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Die in New York gelisteten Aktien von Ericsson (851745) (ERICY) gaben um 10,24 % auf 28,41 Dollar nach. Das Mobilfunk-Unternehmen hat zwar gute Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, doch zugleich darauf hingewiesen, dass der globale Mobilfunkmarkt im kommenden Jahr ein "leichtes Wachstum" erzielen werde. Nachbörslich verlor das Papier weitere 0,11% auf 28,38 Dollar.
BROADCOM - Massive Kursabschläge am Wochenende

26,46 $

Die Aktie bricht heute um sage und schreibe 13,16% auf 26,46 $ ein. Im Tageschartausschnitt ist zu erkennen, daß das Papier gestern noch versucht hatte, aus dem mehrwöchigen Konsolidierungswimpel nach oben auszubrechen. Mit dem heutigen Kursverlust wird diese Entwicklung konterkariert. Der Kurs bricht nun aus dem Wimpel nach unten aus. Die Aktie löst damit den beschriebenen 27,0 $ SELL Trigger aus. Ein Verkaufssignal bis mindestens 25,25 $ liegt vor. Ein Bruch der 25,25 $ würde ein Korrekturziel von 21,0 $ generieren. Die übergeordnete charttechnische Situation von BRCM muß als äußerst kritisch angesehen werden.

AMAZON Aktie heute stark unter Beschuß

AMAZON (AMZN): 34,26 $


Safa Rashtchy, Analyst bei Piper Jaffray & Co., hat für den gestrigen Quartalsbericht von Amazon.com (Nachrichten) nur Kopfschütteln übrig.

Wie man es auch drehe und wende, so Rashtchy, gebe die Konferenz im besten Falle ein alarmierend verwirrtes Bild ab. Amazon.com sehe das Umsatzwachstum im kommenden Jahr auf einen niedrigen zweistelligen Wert absinken, obwohl das Unternehmen seine zahlreichen Preissenkungen und sonstigen Initiativen überschwänglich gefeiert habe. Daneben sollen die Kosten weiter steigen, um eine noch riesigere Infrastruktur aufzubauen. Gleichzeitig bestehe man darauf, dass die Gewinnmargen auf ein zweistelliges Niveau steigen sollen. Dabei sei eklatant, dass bei Amazon.com von jedem erlösten Umsatz-Dollar künftig noch weniger übrig bleiben werde.

Ebenfalls heftige Kursverluste heute bei Amazon. Im Tageschartausschnitt ist zu erkennen, daß das Papier heute mit einem Gap Down eröffnet hat und anschließend weiter verkauft wird. Die zentrale Unterstützung bei 34,0 $ kann intraday weitergehende Kursabschläge verhindern. Die 34,0 $ Marke stellt jetzt eine sehr wichtige charttechnische Schaltstelle dar. Zum Zeitpunkt unserer Vorgänger-Kommentierung traf die Aktie ebenfalls auf die 34,0 $ Marke auf und konnte auf ihr anschließend deutlich nach oben abprallen. Amazon sollte man jetzt auf die Watchlist setzen und genau beobachten. Die 34,0 $ Marke kann wieder Ausgangspunkt für eine deutliche Kurserholungssequenz werden; und zwar mittelfristig in Richtung 47,8 $ Marke. Fällt Amazon jedoch auf Tagesschluß merklich unter 34,0 $ ab, löst dies ein Verkaufssignal in Richtung 27,9 $ aus.

MERCK - VIOXX Crash bald vor Beendigung?

30,54 $

3-4 Wochen ist die Nachricht über den VIOXX Skandal bekannt, 3-4 Wochen befindet sich die Aktie in einem SELL Off artigen Abverkauf. Gut 30% hat das Papier aus dem US Pharmasektor seitdem an Wert eingebüßt. Im Rahmen des Kurseinbruchs wurde eine wichtige Unterstützung bei 38,50 $ wie Butter nach unten durchschlagen. Jetzt nähert sich die Aktie erneut einem charttechnisch neuralgischen Punkt. Bei 28,50 $ liegt eine Horizontalunterstützung, bei 28,90 $ verläuft außerdem die Unterkante eines seit 2000 bestehenden breiten Abwärtstrendkanals. Insofern bietet es sich für Investoren an, das Kursverhalten im Bereich dieser Unterstützungszone sorgfältig zu beobachten. Die Chance auf eine Kursstabilisierung sind gestiegen.

MAMMA.COM bricht regelkonform aus


(MAMA): 7,66 $

Diagnose: Gegen den schwachen Gesamtmarkttrend des heutigen Tages kann die Aktie von MAMA heute deutlich anziehen. Aktuell ein Plus von 6,83%. Bei 7,30 $ hat die Aktie eine ganz entscheidende BUY Triggermarke. Es handelt sich um die Nackenlinie einer großen inversen SKSS Bodenformation, die sich seit Juli dieses Jahres ausbilden konnte. Der Ausbruch erfolgt heute mit einem Gap Up, das allerdings im Intradayverlauf nicht gekauft wird, was an de roten Tageskerze zu erkennen ist. Insofern sollte ein erster "False Break" einkalkuliert werden.

Prognose: Mit einem nachhaltigen Anstieg über 7,30 $ auf Wochenschlußkursbasis eröffnet sich Aufwärtspotential bis 9,81 $. In der kommenden Woche sollte das Papier genau beobachtet werden. Wesentlich unter 7,30 $ sollte MAMA nicht mehr abfallen, um das skizzierte Ausbruchsscenaio zu halten.

VORSCHAU-Mehrere Belastungsfaktoren für US-Aktien erwartet

New York, 23. Okt (Reuters) - Die US-Aktienbörsen werden in der bevorstehenden Woche nach Einschätzung von Analysten eine Reihe von Belastungsfaktoren verkraften müssen.

Der von Rekord auf Rekord steigende Ölpreis könnte die Aktienkurse weiter drücken, sagten die Analysten. Außerdem würden sich die Anleger mit Blick auf Quartalszahlen weiterer Großunternehmen und wichtige US-Konjunkturdaten voraussichtlich von Aktienkäufen zurückhalten. Die jüngsten Umfragen kurz vor der Präsidentenwahl, die nur einen kleinen Vorsprung des Amtsinhabers George W. Bush vor seinem Herausforderer Joh Kerry zeigten, verstärkten die Unsicherheit an den Finanzmärkten.

Bis zur Präsidentenwahl am 2. November würden sich die Kurse wahrscheinlich in engen Grenzen bewegen, sagte David Legeay. Vizepräsident bei der McDonald Financial Group. Sogar kurz nach der Wahl sei mit keinem deutlichen Aufschwung zu rechnen, fügte er hinzu. Es sei durchaus möglich, dass nach dem Wahltag nicht sicher werde, wer die Wahl gewonnen habe. Im Jahre 2000 stand der Sieger der Präsidentenwahl wegen Unregelmäßigkeiten in Florida erst mehrere Wochen später fest.

Die Kurse würden in der bevorstehenden Woche in erster Linie von den anstehenden Unternehemszahlen beeinflusst, sagten Analysten. Unter anderem erwartet werden die Quartalsergebnisse von Procter & Gamble <PG.N> , Boeing <BA.N> , BellSouth <MRO.N> , Exxon Mobile <XOM.N> , Marathon Oil <MRO.N> und ConocoPhillips <COP.N> . Legeay rechnet damit, dass die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen und damit dem Markt keine Richtung geben würden. Von den 245 im S&P-Index notierten Unternehmen, die ihre Quartalszahlen bereits veröffentlicht hatten, übertrafen 47 Prozent mit ihren Ergebnissen die Erwartungen, während 27 Prozent die Prognosen nicht erreichten.

"Die große Sorge an der Wall Street ist, wie sich die Ergebnisse in Zukunft aussehen werden", sagte Legeay. Da dürften auch die Energiekosten eine Rolle spielen. So wird mit Sorge der anhaltende Anstieg des Ölpreises beobachtet. Am Freitag stieg der Preis für leichtes US-Rohöl zur Lieferung im Dezember <CLZ4> auf ein neues Rekordhoch von 55,39 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter). Die marktführende Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Dezember <LCOc1> kostete in London 51,40 Dollar und blieb damit knapp unter ihrem vorige Woche erreichten Rekordstand von 51,50 Dollar.

Mit Spannung werden auch die Konjunkturdaten erwartet. Die US-Regierung will dabei die vorläufigen Daten für das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal am Freitag veröffentlichen. Analysten erwartet einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um vier Prozent.

Enttäuschende Geschäftsausblicke wie vom Börsenschwergewicht Microsoft <MSFT.O> und ein erneutes Rekord-Hoch des US-Ölpreises hatten bereits Ende der abgelaufenen Woche den Anlegern die Kauflust verdorben. Der Leitindex Dow Jones war dabei auf ein Jahres-Tief absackte. Er verließ den Handel 1,09 Prozent niedriger mit rund 9757 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq <.IXIC> fiel sogar um 1,97 Prozent auf rund 1915 Zähler.
Baubranche schrumpft auch 2004 und 2005
Freiburg - Nach zehn Jahren Krise sieht das deutsche Baugewerbe auch in diesem und dem kommenden Jahr kein Ende des Abwärtstrends. 2004 schrumpft die Branche wahrscheinlich um rund 45 000 Arbeitsplätze, wie der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Arndt Frauenrath, in Freiburg sagte. Derzeit arbeiten rund 754 000 Beschäftigte beim Bau, nur halb so viele wie 1995. Der Branchenumsatz werde 2004 80 Mrd. Euro betragen, rund drei Prozent weniger als 2003, sagte Frauenrath.


Er erwartet auch für 2005 weniger Umsatz. Zudem werde die Branche weiter Stellen streichen. "Frühindikatoren wie Baugenehmigungen und Auftragseingänge fallen äußerst verhalten aus." Privatpersonen halten sich mit Investitionen demnach ebenso zurück wie Unternehmen und der Staat. Gründe seien die unsichere wirtschaftliche Situation sowie die Finanznot von Bund, Ländern und Kommunen, sagte Frauenrath. dpa
Karstadt laufen die Kunden weg
Versandtochter Quelle verliert dramatisch Umsatz - Banken werden skeptischer - Aktie fällt
Düsseldorf/Frankfurt - Die seit fast vier Wochen andauernde Diskussion um Karstadt-Quelle hat den angeschlagenen Handelskonzern mehr Umsatz gekostet als bisher zugegeben. Allein das Geschäft des Versandhändlers Quelle in Deutschland habe seit Bekanntgabe des Sanierungsplans am 28. September zweistellige Umsatzverluste zu verzeichnen, bestätigte ein Unternehmenssprecher. "Der Wert liegt über zehn, aber unter 35 Prozent", hieß es im Unternehmen. Die in Medien verbreitete Zahl von 35 Prozent sei "übertrieben". Zudem beziehe sich der Wert lediglich auf das Inlandsgeschäft von Quelle, nicht aber auf das gesamte Unternehmen.


Vor Analysten hatte Konzernchef Christoph Achenbach zuletzt eingeräumt, daß der Umsatz des Gesamtkonzerns im dritten Quartal - also weitgehend vor der Bekanntgabe des Restrukturierungsplans - um rund acht Prozent gesunken sei. Durch die Verunsicherung und Gerüchte über eine drohende Insolvenz blieben nach Angaben von Branchenkennern zusätzliche Kunden und Besteller aus. In der vergangenen Woche berichtete das Unternehmen in einer Mitteilung bereits von "unerwartet hohen Einbußen im Versandhandel Anfang Oktober", nannte aber keine Zahlen.


Die Entwicklung gilt deshalb als besonders schmerzhaft für den Konzern, weil mit dem Weihnachtsgeschäft die wichtigsten Wochen des Jahres vor der Tür stehen. Das beunruhigt weiter auch die Finanziers des Konzerns. "Der starke Umsatzeinbruch ist derzeit das größte Problem", sagte der Vertreter einer Bank, bei der Karstadt-Quelle verschuldet ist. "Wenn dieser Trend nicht ganz schnell gestoppt wird, hat das Unternehmen ein großes Problem." Damit wären alle Szenarien, die auf eine allmähliche Gesundung von Warenhäusern und Versand-Töchtern setzen, unrealistisch. Wie zu hören ist, konnte der Konzern den Abwärtstrend in den Warenhäusern inzwischen aber teilweise umkehren.


In Bankenkreisen fragt man sich zunehmend, ob der Plan von Karstadt-Chef Achenbach für die Sanierung nicht zu optimistisch ist. "Noch sind viele Fragen nicht beantwortet", heißt es in der Branche. So sei der hohe Investitionsbedarf in einigen Sparten des Unternehmens ein Problem. Die Versandhäuser Neckermann und Quelle hätten die Investition in eine moderne Logistik verschlafen und müßten dieses Versäumnis nachholen. Dafür aber fehle das Geld. Gleichzeitig sei unklar, was geschehe, wenn Achenbach nicht wie geplant 77 kleinere Kaufhäuser verkaufen könne.


Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) stufte die Karstadt-Aktie am Freitag zurück. Obwohl für die Sanierung Umsatzsteigerungen unumgänglich seien, scheine sich gerade hier der Abwärtstrend zu beschleunigen, erklärten die LRP-Analysten. Sollten die Rückgänge anhalten, müsse das Kostensenkungsprogramm nachgebessert werden. Die neue Empfehlung für den Titel lautet "Trading Sell".


Inzwischen laufen offenbar wieder Gespräche mit der türkischen AK-Bank über einen Verbleib im Kreditkonsortium. Der deutsche Zweig will dem Vernehmen nach dabeibleiben, noch sei die Zentrale in Istanbul aber nicht davon zu überzeugen. Die Aktie von Karstadt-Quelle verlor am Freitag im Handelsverlauf abermals mehr als sechs Prozent. ams/sl/ddp
Der Lockruf der Steuerersparnis
Verbraucherschützer warnen vor übereiltem Abschluß einer Lebensversicherung - Bonität des Anbieters prüfen



http://www.welt.de/data/2004/10/23/349943.html
Vossloh leidet unter Sparkurs der Deutschen Bahn
Analysten erwarten aber mittelfristig Erholung bei dem Verkehrstechnik-Konzern - Bewertungsniveau der Aktie gilt als günstig
Bonn - Alle müssen sparen, auch die Bahn. Das hat die Aktien von Vossloh in den vergangenen Monaten auf Talfahrt geschickt. Weil der Verkehrstechnologie-Konzern Lokomotiven, Schienenbefestigungssysteme und technisch anspruchsvolle Weichen herstellt, macht die Börse das Schicksal des Unternehmens an der Auftragsvergabe des Großkunden Deutsche Bahn fest. Die befürchtete Auftragsschwäche wirft auch einen Schatten auf den am Dienstag fälligen Bericht über das dritte Quartal. Dann erfahren die Anleger zudem, wie stark der gestiegene Stahlpreis die Gewinne beeinträchtigt. Marktbeobachter befürchten, daß die negativen Nachrichten mindestens bis Anfang Dezember anhalten, dann erst will das Vossloh-Management seinen Ausblick für das kommende Jahr abgeben.


Dennoch sprechen die Analysten den verschreckten Aktionären Mut zu. "Auf die Deutsche Bahn entfielen zuletzt zwölf Prozent des Konzernumsatzes", relativiert Roland Könen vom Bankhaus Lampe. Der Analyst glaubt außerdem, daß die mittelfristigen strukturellen Gesichtspunkte weiterhin für den Verkehrstechnik-Hersteller sprechen. "Vossloh ist Nischenanbieter mit wenigen Wettbewerbern und weltweiter Technologie- und Marktführerschaft". Außerdem hätten bei Vossloh Instandhaltungsprojekte eine größere Bedeutung als Neuprojekte. Die Instandhaltung sei aber weniger von der Investitionszurückhaltung der Kunden betroffen als die Neuprojekte. Könen empfiehlt die Aktie zu "Halten". Burkhard Sawazki von HSBC Trinkaus & Burkhardt befürchtet zwar, daß die Stimmung für die Aktie auf absehbare Zeit schlecht bleibt, da das Papier aber inzwischen eine günstige Bewertung erreicht habe, empfiehlt der Analyst mittelfristig orientierten Anlegern ein "Aufstocken des Titels.


Auch Sven Weier von UBS sieht das Niveau als attraktiv, empfiehlt Vossloh zu "Kaufen". Der Lok-Verkauf dürfte zwar 2005 auf 90 Fahrzeuge zurückgehen (Prognose 2004: 140 Einheiten). Das sei aber bereits im Kurs eingepreist. Weier rechnet nur mit einem kurzfristigen Ertragsknick. Nach 2005 sollten Investitionen in die Schienen-Infrastruktur die Gewinne ankurbeln. Perspektiven sieht Weier vor allem in Osteuropa. mai
Dollar-Schwäche zwingt zum Handeln
Anleger müssen ihr Portfolio währungsfest machen - Adidas und Puma sind Profiteure
von Daniel Eckert und Holger Zschäpitz

Berlin - Darauf haben Hedgefonds lange gewartet: Endlich scheint es an den Finanzmärkten wieder einmal einen klaren Trend zu geben. Aber nicht die Aktienmärkte sind aus ihrer Seitwärtstendenz ausgebrochen. Als neuen Tummelplatz der Spekulanten haben Experten vielmehr den Devisenmarkt ausgemacht. Dort verliert der Dollar gegenüber sämtlichen wichtigen Währungen seit Freitag vergangener Woche kontinuierlich an Wert. Zum Wochenschluß markierte der Greenback gegenüber dem Euro ein Achtmonatstief. Experten wollen nicht ausschließen, daß die Devise schon bald die alten Tiefstände vom Februar dieses Jahres unterbietet. In dieser Situation sollten Anleger schon einmal einen kritischen Blick in ihr Portfolio werfen, um nicht sehenden Auges in die Dollar-Falle zu tappen.


Die Notenbanker rund um den Globus laden die spekulativen Hedgefonds-Manager geradezu dazu ein, auf eine weitere Abwertung der Weltleitwährung zu setzen. Während die Geldhüter bei ähnlichen Euro/Dollar-Niveaus im Februar noch verbal intervenierten, reden sie jetzt einer Dollar-Schwäche regelrecht das Wort. Die Präsidentin der US-Notenbank in San Francisco, Janet Yellen, wunderte sich in aller Öffentlichkeit wortreich darüber, daß der Dollar angesichts des hohen amerikanischen Haushalts- und Leistungsbilanzdefizits überhaupt noch so hoch bewertet sei. Auch diesseits des Atlantiks scheint sich kein Verantwortlicher gegen die Dollar-Schwäche zu stemmen. Bundesbank-Vize Jürgen Stark ließ durchblicken, daß bei der EZB niemand an Intervention denke.


"Die Hedgefonds-Manager können sich einigermaßen sicher sein, daß sie nicht ins Sperrfeuer der Notenbanker geraten. Das dürfte die Bewegung am Devisenmarkt beschleunigen", sagt Hans Redeker, Stratege bei der BNP Paribas.


Zünglein an der Waage sind die asiatischen Notenbanker und Finanzminister. Denn sie haben es in der Hand, ob es zu einem Kollaps des Greenback kommt und wie stark dabei der Euro in die Höhe schnellt. Noch im Frühjahr intervenierten sämtliche fernöstliche Entscheidungsträger zugunsten der amerikanischen Währung. Das führte dazu, daß der Dollar gegenüber dem japanischen Yen und dem chinesischen Renminbi nicht so stark verlor und der Euro die Hauptanpassungslast zu tragen hatte. Nun steht die japanische und chinesische Wirtschaft auf eigenen Beinen und ist nicht mehr auf einen starken Dollar als Exportstütze angewiesen. Die Beobachter wollen nicht ausschließen, daß die asiatischen Währungen gegenüber dem Dollar kräftig zulegen und der Euro lediglich bis 1,30 Dollar nach oben geht.


Doch schon dieses Dollar-Euro-Niveau - wenn es sich als nachhaltig erweist - hätte gravierende Konsequenzen für europäischen Konzerne und deren Aktien. Porsche machte bereits in dieser Woche deutlich, daß die Gewinne unter Druck kommen, sollte nicht gegengesteuert werden.


Der Zuffenhausener Autobauer gilt als klassischer Verlierer einer Dollarschwäche. Denn Porsche produziert seine Flitzer vorwiegend im Euro-Raum und verkauft einen Großteil davon nach Übersee. In Dollar gerechnet steigen damit die Kosten, während der schwächere Greenback die in Euro zurück getauschten Gewinne erodieren läßt.


Als erste Investmentbank hat jetzt die Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) die Anleger vor den Auswirkungen des Bröckeldollar gewarnt. Auf 17 Seiten benennen sie Gewinner und Verlierer der Dollarschwäche. Den größten positiven Hebel haben jene Unternehmen, deren Kosten auf Dollarbasis anfallen und die viel Umsatz in Europa machen. Als Paradebeispiele führt CSFB-Stratege Andrew Garthwaite die Sportbekleidungshersteller Puma und Adidas an. "Nach unserer Analyse bringt ein zehnprozentiger Fall des Dollarkurses für Puma einen Gewinnschub von 14 Prozent und für Adidas von 20 Prozent", sagt Garthwaite. Als Gewinner macht er darüber hinaus den Einzelhändler H&M, den Reifenhersteller Michelin aus. "Generell profitieren auch noch die Versorger und Einzelhandelsunternehmen, die ihr Geschäft hauptsächlich im Euroraum machen." Aber nicht nur auf dem Alten Kontinent sieht der CSFB-Mann Gewinner, auch in Übersee macht er Profiteure aus. Beispielsweise würden mit Pfizer, Altria, Colgate, Caterpillar, Nike oder Texas Instruments globale US-Konzerne gewinnen, weil sie einen beträchtlichen Teil ihrer Umsätze in Europa und damit in Euro machen, die in Dollar umgerechnet mehr wert sind. Doch die potentiellen Verlierer überwiegen. Garthwaite nennt in Europa ansässige Konzerne, die ein starkes US-Standbein haben wie Wolters Kluwer, L`Oréal, ASML, Cap Gemini, Electrolux und Daimler-Chrysler.
Deutsche geben Managern und Lohnkosten Schuld an Auto-Krisen

Hamburg (dpa) - Die massiven Probleme von Autoherstellern wie Opel oder VW haben nach Ansicht der Deutschen vor allem zwei Gründe: Managerversagen und zu hohe Lohnkosten. Das ist das Ergebnis einer polis-Umfrage im Auftrag der dpa. Nur 22 Prozent meinen, dass das Problem unattraktive Produkte seien. Jeder Zehnte sieht einen Grund in der unzureichenden Qualifikation der Mitarbeiter. 69 Prozent machten die Manager für die Krisen verantwortlich, 59 Prozent zu hohe Löhne oder Lohnnebenkosten.
Klonverbot spaltet Vereinte Nationen

New York (dpa) - Neue Bemühungen im Rahmen der Vereinten Nationen um ein globales Verbot des Klonens von Menschen drohen ebenso zu scheitern wie frühere Versuche.

Im Verlauf einer zweitägigen Debatte über eine internationale Regelung des Klonens in den UN in New York zeichneten sich am Freitag unversöhnliche Standpunkte ab. Eine Seite mit den USA und dem Vatikan sowie fast 60 meist streng katholischen Ländern fordert ein umfassendes Klonverbot. Dieses würde auch die weitere Forschung mit embryonalen Stammzellen einschließen. Von dieser Forschung aber erhoffen sich viele Ärzte und Patienten die Behandlung und Heilung von einigen der schwersten Krankheiten.

Die andere Seite stimmt zwar einem Verbot des reproduktiven Klonens zu. Doch sie wehrt sich dagegen, auch das so genannte therapeutische Klonen in eine Anti-Klon-Konvention einzuschließen. Beim therapeutischen Klonen werden embryonale Stammzellen zu Forschungszwecken kopiert - in der Hoffnung, mit ihnen eines Tages Krebs, Herzleiden, Diabetes, Alzheimer und Parkinson heilen zu können. Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan sprach sich am Rande der Debatte in New York persönlich für die Stammzellenforschung aus.

Den Vertretern der 191 UN-Mitgliedsstaaten im zuständigen Rechtsausschuss der UN-Vollversammlung liegen zwei entsprechende Resolutionsentwürfe vor, der erste offiziell von Costa Rica eingebracht und der zweite liberale von Belgien. Die ursprünglich für Freitag erwartete Abstimmung dürfte nach Einschätzung von Beobachtern jetzt frühestens Anfang November anberaumt werden - wenn überhaupt. Das letzte Votum vor einem Jahr hatte mit nur einer Stimme Mehrheit einen zweijährigen Aufschub der Abstimmung erwirkt, der später auf ein Jahr verkürzt wurde.

Viele Länder befürchten, dass eine Kampfabstimmung über diese entscheidende Frage einen Keil in die internationale Gemeinschaft treiben könnte. Als Ausweg aus dem Dilemma schlagen sie vor, statt eines globalen Klonverbots nationale Anti-Klon-Gesetze zu forcieren, die dann jedem Land offen lassen, das therapeutische Klonen einzuschließen oder auszuklammern. Deutschland hat sich offiziell hinter keine der beiden Resolutionsentwürfe gestellt, neigt dem Vernehmen nach aber eher dazu, die Stammzellenforschung nicht weltweit zu verbieten.
Porträt: Der Zündler als «Verhandlungsführer»

Von Ulrich Scharlack, dpa



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Berlin (dpa) - Horst Seehofer besitzt scheinbar hellseherische Fähigkeiten. Schon vor einem Jahr warnte der CSU-Vize die Schwesterpartei CDU eindringlich davor, auf ihrem Leipziger Parteitag einen Alleingang in Sachen Gesundheitsreform zu beschließen.

«Wenn alles so läuft, wie es die CDU-Führung erwartet, dann werden Fakten geschaffen, die beide Parteien trennen», hatte Seehofer schon damals geunkt. «Es wird erhebliche Anstrengungen erfordern, sie nach dem Parteitag durch die Erarbeitung eines gemeinsamen Konzepts wieder aus der Welt zu bringen.»

Wie recht Helmut Kohls ehemaliger Gesundheitsminister doch behalten hat. Und doch - und das spricht ein wenig gegen die übernatürlichen Kräfte des 55-Jährigen - hat gerade der Ingolstädter wie kein anderer aus der CSU zur Eskalation des Streits mit der CDU beitragen. Vor Leipzig und erst recht nach Leipzig - Seehofer war derjenige, der die von der CDU verlangte Einführung einer einheitlichen Gesundheitsprämie mit allen Mitteln der politischen Kunst attackierte.

Er zündelte, wo er konnte. Durch Sätze wie «Ich kann dem Hausmeister nicht vermitteln, dass er genauso viel zahlen soll wie sein Chef, obwohl der zehn Mal so viel verdient», wurde Seehofer zum Buhmann der CDU. Wegen der Kritik Seehofers, die vom ersten Tag an in der Sache auch von CSU-Chef Edmund Stoiber geteilt wurde, konnte die CDU-Führung ihr Konzept nie Erfolg versprechend vermitteln. Dass er auch Stellvertreter von CDU-Chefin Angela Merkel in ihrer Eigenschaft als Fraktionsvorsitzende ist, schien ihn wenig zu stören, weil er sich fachlich im Recht sah. Die Verbitterung in der CDU reicht jedoch schon so weit, dass ihm bereits einige Politiker den Rücktritt nahe gelegt haben.

Dennoch wird bei den Gesundheitsverhandlungen mit der CDU nichts ohne Horst Seehofer laufen. Er mag auch die eigenen Reihen in der Vergangenheit so manches Mal vor den Kopf gestoßen haben. Dort ist auch in Erinnerung geblieben, wie überschwänglich er die Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bei der gemeinsamen Gesundheitsreform mit Rot-Grün lobte. Unvergessen ist seine weit verbreitete Einschätzung nach Ende des Verhandlungspokers, dass er mit Schmidt «eine seiner schönsten Nächte» verbracht habe.

Aber Stoiber kann auf ihn nicht verzichten. So wird Seehofer an diesem Freitag in den Expertengesprächen eine zentrale Rolle einnehmen. Seehofer konkurriert mit Stoiber um den Rang des populärsten CSU-Politikers. Der Mann, der 1992 ins Kabinett Kohl kam, kennt wie kein anderer Politiker die Tücken der Krankenvorsorge. Sorgsam hat Seehofer sein Image als Anwalt des kleinen Mannes gepflegt, auf dessen Wohl die CSU nach eigenem Bekunden so viel Wert legt. Dass sich Seehofer durch seine lebensgefährliche Herzerkrankung im Jahr 2002 selbst auf Gedeih und Verderb in den Fängen des Gesundheitsapparats befand, hat ihn nur authentischer gemacht.

Ob er tatsächlich «der Verhandlungsführer» der CSU ist, wie ihn Landesgruppenchef Michael Glos Anfang der Woche bezeichnete, wird sich aber noch erweisen. Denn bekannt ist auch, dass Stoiber das Treiben Seehofers durchaus kritisch beäugt. Seehofers Prokura wird daher nicht grenzenlos sein.

In den vergangenen Tagen hat sich Seehofer gegenüber der CDU darum bemüht, die Wogen ein wenig zu glätten. Am Wochenende hatte er noch getönt: «Ich kann nicht mitverantworten, was ich für fundamental falsch halte.» Am Dienstag nach der Fraktionssitzung gab sich der politische Fuchs zahm wie ein Lamm. Allen Teilnehmern empfahl er mit ernstem Gesicht, nach Aufnahme der Verhandlungen den Mund zu halten. Zu dem Zeitpunkt, wo sie «zu reden beginnen, müssen sie schweigen».
moin spalato!


du weisst schon , dass es sich um die amerikanische Merck handelt, welche mit der deutschen Merck aus dem MDAX rein gar nix am Hute hat?


Um was zu sagen sollte man alledings mehr charts angucken als diesen einen. Vielleicht wird der "sräd-kappo" ja mal einen blick drauf:look:

SAP

Der zweimonatige Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Nächste Aufgabe ist es, die Barriere bei 134 Euro und damit gleichzeitig den mittelfristigen, seit Januar etablierten Abwärtstrend zu überwinden. Dann könnte die massive Widerstandszone bei 140/144 Euro ins Visier genommen werden. Eine solide Unterstützungszone liegt zwischen 125 und 126 Euro (horizontal, GD55, Trendlinie). Wird sie durchbrochen, droht sich eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen. Ein Zwischenziel läge dann bei 114,50 Euro (ein alter Widerstand aus dem Sommer 2003, der sich im August als Haltezone bewährte). Weitere Unterstützungen finden sich bei 105,50 Euro und vor allem bei 96 Euro. Halten mit Stop loss 123,50 Euro.

Lufthansa

Wird die Barriere bei 10,00/10,15 Euro mit Schwung überwunden, ist im günstigsten Fall ein Move bis in den Bereich 11,60/11,80 Euro drin. Die massive Widerstandszone wird vom 200-Tage-Durchschnitt, von einer horizontalen Barriere und von einer mittelfristigen Abwärtstrendlinie gebildet. Die Barriere bei 10,60 Euro ist dagegen eher schwacher Natur. Alles in allem bleibt die Aktie aber angeschlagen. Hoffnung macht allenfalls ein zweimonatiger Aufwärtstrend bei aktuell 9,40 Euro. Wird dieser durchbrochen, findet sich eine schwache Unterstützung bei neun und eine äußerst wichtige, auch langfristig bestätigte bei 8,30/8,40 Euro. Unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten kann die Aktie weiter mit einem engen Stop loss bei 8,95 Euro gehalten werden.
irgendwie krass

Münchener Rück

Die Aktie notiert auf dem tiefsten Niveau seit April 2003. Wird die leichte Intraday-Unterstützung bei 72,20 Euro nicht verteidigt, liegen die nächsten Kursziele bei 70 und 63,50 Euro. Als erste Barriere baut sich bereits die Notierungslücke zwischen 74,60 und 77,20 Euro auf. Äußerst massiv ist die Widerstandszone zwischen 83 und 86 Euro (horizontal, langfristiger Abwärtstrend, 200-Tage-Durchschnitt). Weiter verkaufen.



allerdings traue ich dem amerikanischen Markt insgesamt die nächste Zeit net viel zu an grünen Kursen:rolleyes:
Merck & Co meldet stärkeren Gewinnrückgang als erwartet

Die Merck & Co. Inc., der weltweit viertgrößte Pharmakonzern, verbuchte im dritten Quartal 2004 einen Umsatzrückgang um 4 Prozent. So sanken die Umsatzerlöse von 5,76 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal auf nun 5,54 Mrd. Dollar.

Gleichzeitig ging der Nettogewinn von 1,86 Mrd. Dollar bzw. 82 Cents pro Aktie auf nun 1,33 Mrd. Dollar oder 60 Cents je Aktie zurück. Hierbei wurde das Ergebnis durch den Rückruf des Arthritis- und Schmerzmedikaments Vioxx mit 25 Cents pro Aktie belastet. Analysten hatten mit einem EPS von 71 Cents sowie Umsatzerlösen von 5,93 Mrd. Dollar gerechnet.

Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen ein EPS von 48 bis 53 Cents, während Analysten nur von einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 35 Cents ausgehen. Im Gesamtjahr sieht Merck den Gewinn zwischen 2,59 und 2,64 Dollar je Aktie, während Analysten nur ein EPS von 2,58 Dollar prognostizieren.

Gestern stiegen die Aktien an der NYSE um 0,77 Prozent und schlossen bei 31,40 Dollar.

Quelle: FINANZEN.NET
nocherts ich meine ja auch wegen den chart,wenn nicht jetzt wan dann?
lassen wir mal die fundis mal beiseite;)


meine Meinung zu Merck: ein kurzfristige Erholung scheint möglich um 2-4 usd, aber das hat derzeit keine schöne Zukunft, der Ruf des Witwen und Waisenpapieres ist dahin und die Leute werden aussteigen weiter.



Merck & Co abgestürzt


Aktien von Merck & Co (ISIN US5893311077/ WKN 851719) sollten in einer charttechnischen Erholungsphase verkauft werden, so die Experten von "Biotech-Report". Am 30. September sei der Kurs von Merck abgestürzt. Die Aktie sei binnen eines Tages um 30% eingebrochen. Ursächlich sei die Meldung des Unternehmens, dass man das Medikament Vioxx vom Markt nehmen werde, da es bei längerer Einnahme zu einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko kommen könne. Vioxx habe zuletzt 2,5 Mrd. Dollar oder 12% zum Gesamtumsatz beitragen können. Zudem werde eine Klagelawine von betroffenen Patienten gegen Merck erwartet. Aus diesem Grund empfehlen die Experten von "Biotech-Report" die Merck-Aktie bei einer charttechnischen Erholung zu verkaufen.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
wir können ja mal den alten bayer-lipobay -sakandal chart raussuchen , wie lange das gedauert hat und immer noch nicht ganz verdaut ist:rolleyes:
schau doch nicht so düster in die Zukunft:kiss:,bush gewinnt die Wahl und alles wird gut:laugh:

ps ein interessanter Artikel

China zwischen Revolution und Wirtschaftsboom

von Jochen Steffens

Eine Folge des hohen Ölpreis können Sie aktuell in China beobachten:
In China fand die World Petrolium Conference statt. China kündigte
daraufhin an, seine Rohölimporte zukünftig zu senken (!). Es wird
berichtet, dass China dazu die einheimische Suche nach neuen
Lagerstätten massiv vorantreiben will. Zudem soll die Technologie
verbessert werden, die zu einem besseren Entölungsgrad der
Lagerstätten führen.

Wie einige von Ihnen wissen, bin ich etwas anderer Ansicht als die
meisten Analysten, was die Ölvorräte dieser Welt anbetrifft. Das hat
vielleicht damit zu tun, dass ich bereits im letzten Jahr mit meinen
Recherchen zu diesem Thema angefangen habe, als noch keine "Panik" im
Markt war. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

So habe ich letztes Jahr schon darauf hingewiesen, dass die
Ölsandvorkommen in Kanada mittlerweile wirtschaftlich abbaubar sind
(vor 10 Jahren galt das als schlichtweg unrealistisch). Mittlerweile
werden diese bereits zu den konventionellen Ölvorkommen
hinzugerechnet. Ich habe zu dem Thema Öl und Ölvorkommen einen sehr
interessanten und beruhigenden Artikel in der neuesten Makro Strategie
verfasst, der mit einigen Illusionen aufräumt. Wenn Sie sich beeilen,
können Sie diese Ausgabe noch durch ein kostenloses Probeabbo
beziehen.

http://www.investor-verlag.de/?ms5033

China plant die Importe von Rohöl bis 2020 auf unter 100 Mio. Tonnen
im Jahr zu halten. Analysten sind bisher von Werten um mindestens
200 Mio. Tonnen ausgegangen. Ist das nun ein völlig utopisches Ziel?

Die neuesten Untersuchungen zeigen, dass das Land noch große
Potentiale im Bereich weiterer Ölvorkommen hat. Doch das ist nicht der
einzige Punkt. China ist bereits jetzt in einem hohen Maße an
alternativen Energiequellen interessiert. Denn die chinesische Führung
ist sich durchaus bewusst, dass die größte Gefahr für ein weiteres
wirtschaftliches Wachstums, die hohen Energiekosten sein werden. Sehr
weitsichtig plant die Regierung in Peking, sich vom Erdöl zunehmend
unabhängiger zu machen.

Wenn es China überhaupt gelingen sollte, einen Wirtschaftsboom nach
westlichen Format zu realisieren, dann wird dieser Wirtschaftsboom auf
ganz neue Füße gestellt werden müssen. Kaum ein Mensch glaubt, dass
China bald Vorreiter in Sachen Recycling und alternativen Energien
werden wird. Nicht weil China ein besonderes Umweltverständnis hätte -
nein, aus einer reinen Notwendigkeit heraus. Nur wenn China es
schafft, den Rohstoffbedarf drastisch zu reduzieren, kann es 1 Mrd.
Menschen eine Verbesserungen der Lebensumstände verschaffen. China
wird bald große Teile seines wissenschaftlichen Kontigents auf diese
Themen konzentrieren - müssen.

Das ist der einzige Weg, der ein langfristiges Wachstum in China
ermöglichen wird. Völlig neue Wege, die uns bisher nicht vorstellbar
sind, werden beschritten werden - und mit solchen oben genannten
Ankündigungen zeigt die Regierung in China, dass sie die Zeichen der
Zeit erkannt hat. Wenn Sie sich nun fragen, warum China denn überhaupt
die Lebensumstände der Einwohner derart dramatisch verbessern will -
es ist der einzige Weg, durch den die Regierung ihren Kopf aus der
Schlinge ziehen kann.

Wenige Menschen hier in Europa wissen, dass China ein Land ist, dass
ständig mit einem Fuß vor einer Revolution steht. Überall im Land
kommt es immer und immer wieder (schon seit Jahren) zu größeren
Unruhen. Menschen lehnen sich gegen die korrupten Beamten und die
Staatswillkür auf.

Nur selten dringen diese Nachrichten bis hier ins ferne Europa. Nur
bei größeren Unruhen, so wie gerade im Südwesten Chinas, hört man
etwas davon. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs: So gab es in
Chongquing dieser Tage heftige Demonstrationen, begleitet von
Straßenschlachten mit der Polizei (und das in China!). Diesmal mussten
die Behörden sogar schon das Militär mobilisieren, um die Unruhen
wieder unter Kontrolle zu kriegen. Selbst chinesische Zeitungen
berichten von einem Chaos in der Stadt. Das ist jedoch nur die Spitze
des Eisbergs.

Um diese Unruhen zu befrieden, muss Wirtschaftswachstum, Arbeit und
Wohlstand geschaffen werden. Ansonsten wird China bald eine Revolution
erleben, mit nicht vorhersehbaren Folgen für die Regierung und darüber
hinaus für die Weltwirtschaft.
nocherts mir fällt grade nochwas ein,machmal da sind soviele schlechte News verpackt, siehe Karstadt, das es einen wundert wieso es steigt;)

ps kann man auf den Wahlaussgang wetten?
karstadt, das wundert mich auch dass es net noch steiler abwärts geht, aber da hängen auch schicksale und Verbrecher-insider mit im Handel sicher:rolleyes:
das ist ne gute idee!



11.01.2002, 15.08 Uhr

Der Münchener Rechtsanwalt Michael Witti will wie angekündigt in den USA eine Sammelklage gegen den Chemie- und Pharmakonzern Bayer wegen möglicher tödlicher Nebenwirkungen des Cholesterin-Senkers Lipobay einreichen.
Damit sollten die Rechte der deutschen Geschädigten gesichert werden, erklärte Witti am Freitag in München. Details würden nun auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin genannt. In den USA sind bereits mehr als 150 Schadenersatzklagen gegen Bayer anhängig. Die Klagen würden nun bei einem Gericht in den USA konzentriert, teilte Witti mit.

Im August hatte Bayer das Medikament Lipobay wegen ungeklärter Todesfälle von Patienten vom Markt genommen. Weltweit werden mehr als 50 Todesfälle mit Lipobay in Verbindung gebracht. Bayer hatte jedoch betont, dass es bislang keinen erwiesenen Zusammenhang zwischen der Einnahme des Medikaments mit diesen Fällen gebe. Zudem habe der Konzern die zuständigen Behörden rechtzeitig benachrichtigt. Die Klagen hält Bayer für unbegründet.

Am Freitag waren die Bayer-Aktien mit einem Abschlag von drei Prozent auf 37,08 Euro der größte Verlierer im Dax.

um auch noch Karstadt zu bearbeiten,glaube auch da könnt es noch bis 5-6€ runter segeln!
aber wie du schon gesagt hast, diese komischen insider :rolleyes:,tozdem mir fehlt da noch die sell stimmung für so kleine fuzzis wie mich;)
nocherts, ich will auf keinen Fall jemanden merck ans herz legen, bedenke aber das bayer damals auch vom feinsten zugeshortet wurde rat mal von wem ;)

so und nun geh ich mal mein geschick wieder testen :laugh:,wo gibt es den schon 10% garantiert
http://www.wetten.de/wettende/index.php
bild-pflaume -fonds


2003 2002 2001 2000 1999 1998 1996 1994
+15,71% -29,64% -11,62% +0,90% +105,61% +21,49% +23,26% -9,83%




kein wort von minus zu finden in den annoncen:rolleyes:
wir sind seriös geworden

Dividende schlägt Festgeld! Verdienen Sie sicheres Geld mit Aktien!
Weitere Themen u.a.: Deutsche Telekom: T-Online kehrt zurück - neue Fantasie für T-Aktie

Arbomedia: Vor Neubewertung
Besser als Turbos? Neue Hebelzertifikate im Test

Großer Vergleich: was taugen Autobanken?

4129


:D



dividenden der mdax-titel 2003 schlugen tatsächlich weit festgeld:rolleyes:
Servus spalatotrade :)


Autor: Nabil Khayat 10:41 | 22.10.04



Rallye am Horizont?

Gestern sind wir ein weiteres Mal Zeugen einer Outperformance des NDX gegenüber dem INX geworden.



Nabil hat damit den Dow Jones auf Jahrestief geschickt und
den Nymex Cruide Oil auf ATH...:laugh:

DOW 9757,81 - 1,09 %
SPX 1095,74 - 0,97 %
COMPX 1915,14 - 1,97 %

Nymex Crude Oil 55.17 +0.68 USD
HSM ich habe eine fehler gemacht,ich habe vergessen den nabil zu traden haha
Bye spalatotrade :)

Zu Merck & Co.: Mein Depot ist kein Heim für Sorgenkinder. :rolleyes:
Torwart-Krieg: Gefeuerter Trainer tritt nach
Sepp Maier: Lehmann ist bald
nur noch die Nummer drei



Kritische Beobachter der Lehmann-Patzer: Sepp Maier und Oliver Kahn




Kein Ende im Torwart-Krieg! Jetzt schaltet sich der geschaßte Bundes-Torwart-Trainer Sepp Maier (60) wieder ein und prügelt verbal erneut auf Jens Lehmann (34) rum.
In der Münchener „AZ“ wird Maier zitiert: „Eines kann ich versichern: Lehmann wird nie die Nummer eins im deutschen Tor.“ Und: „Der Jens muß aufpassen, wenn er so weiter macht. So ist er bald nur noch die Nummer drei in Deutschland.“

Seit 10 Tagen tobt der Torwart-Krieg in der Nationalmannschaft.

Zuletzt stänkerte sogar die deutsche Nummer 3, Timo Hildebrand („Ich möchte keiner werden, der anderen an die Gurgel geht“), gegen die Nummer 1, Oliver Kahn.

Jetzt springt Michael Ballack seinem Bayern-Kumpel Kahn bei – der Kapitän der Nationalelf watscht Hildebrand ab!

„Timo ist ein junger Spieler, der soll mit seinen Äußerungen aufpassen und sich um seine eigenen Sachen kümmern“, warnt Ballack.

„Er soll seine Leistung stabilisieren, zwischen ihm und Olli liegen Welten.“

Klare Kritik! Da müßten Klinsi und Bierhoff eigentlich auch den Kapitän abstrafen.

Auch Kahns Vater Rolf meldet sich zu Wort:

„Die Vergangenheit hat gezeigt, daß er aus Tiefschlägen immer Kraft geschöpft hat und gestärkt hervorgegangen ist“, erklärt er gegenüber BILD.
ManU-Fans wehren sich


Die ManU-Fans wollen die Übernahme ihres Klubs durch den US-Milliardär Malcolm Glazer verhindern. Mit Hilfe einer Japan-Bank wollen sie so viele Aktien kaufen, die zu einem Veto-Recht erforderlich sind.
WOCHENRÜCKBLICK: DAX verteidigt 3.900-Punkte-Marke - Gemischte Geschäftszahlen


FRANKFURT (dpa-AFX) - Zahlreiche Unternehmenszahlen und der weiter hohe Ölpreis haben das Handelsgeschehen in der vergangenen Börsenwoche dominiert. Auch der steigende Euro machte vor allem den Aktien der exportorientierten Autohersteller zu schaffen. Positiv bewerteten Marktteilnehmer, dass der Leitindex DAX die Marke von 3.900 Punkten verteidigen konnte. Die Experten der Bankgesellschaft Berlin sprachen von einer "Schaukelbörse".

Ein ähnliches Wochenfazit zogen die Commerzbank-Experten: "Ein hektisches Auf und Ab der Kurse prägte das Geschehen." Die Aktienmärkte befänden sich "im harten Griff der Ölpreisentwicklung und der Sorgen um den Konjunkturverlauf". Zusätzlich habe den europäischen Börsen der wieder erstarkte Euro zu schaffen gemacht, der zeitweise auf den höchsten Stand seit acht Monaten kletterte.

WIDERSPRÜCHLICHE QUARTALSBERICHTE

Von der Bilanzsaison gingen nach Ansicht von Marktbeobachtern widersprüchliche Signale aus. Die DAX-Konzerne SAP und Schering konnten mit ihren Bilanzen überzeugen. Europas größter Softwarehersteller SAP bekräftigte nach einem unerwartet starken Umsatz- und Gewinnsprung im dritten Quartal 2004 die Prognosen für das Gesamtjahr. Der Pharmakonzern Schering hob nach einem Umsatz- und Ergebnisanstieg im dritten Quartal seine Prognose für den Gewinn pro Aktie im laufenden Geschäftsjahr an.

Allerdings mussten die Investoren auch negative Überraschungen verdauen. So enttäuschte der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft beim Ausblick auf das laufende Geschäft die Markterwartungen. Die Zahlen des weltweit zweitgrößten Handy-Herstellers Motorola lagen trotz eines Ergebnissprungs im dritten Quartal unter den Analysten-Erwartungen.

IBM ÜBERRASCHT POSITIV

Aus der Autobranche gab es ebenfalls kursbewegende Nachrichten: Ford weitete im dritten Quartal seine Verluste im globalen Autogeschäft deutlich aus, im gesamten Konzern wurden aber dank einer ausgezeichneten Finanzsparte schwarze Zahlen geschrieben. Aus den USA gab es aber auch positive Überraschungen. So steigerte der weltgrößte Computerkonzern IBM im abgelaufenen dritten Quartal den Gewinn je Aktie vor Sonderposten überraschend deutlich gesteigert./tw/sf/hi
«Grober Fehler» der Regierung

Kerry: Bush für Bin-Laden-Flucht verantwortlich


HB BERLIN. Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat John Kerry hat Amtsinhaber George W. Bush vorgeworfen, Al-Qaeda-Chef Osama bin Laden im Jahr 2001 fahrlässig entkommen lassen zu haben. Beim Einsatz der US-Armee in Afghanistan sei nicht entschieden genug nach bin Laden gesucht worden. Das Können der eigenen Leute sei nicht ausreichend genutzt worden.

Kerry sagte, sei ein «grober Fehler» der Regierung gewesen, bei der schwierigen Fahndung in den Höhlen von Tora-Bora fast ausschließlich auf Einheimische zu vertrauen. Sein Publikum einer Wahlveranstaltung an der Universität von Reno im US-Bundesstaat Nevada fragte er rhetorisch: «Können Sie sich vorstellen, denen zu vertrauen, wenn sie zugleich die 10. Berg-Division, die Marines und all die Kraft des am besten ausgebildeten Militärs der Welt zur Verfügung haben?» Er an Bushs Stelle hätte das US-Militär eingesetzt und Bin Laden fangen oder töten lassen, versicherte Kerry.
Viele Bürger mit zwei Wohnsitzen

Zehntausende US-Wähler mehrfach registriert :rolleyes:


Etwa 68 000 US-Bürger in Florida haben sich einem Zeitungsbericht zufolge in mehreren US-Bundesstaaten als Wähler registrieren lassen.

HB WASHINGTON. Die Zeitung „Orlando Sentinel“ berichtete am Freitag, dass ein Vergleich der Wählregisterer in Florida mit denen im Nachbarstaat Georgia und dem nordöstlich gelegenen Bundesstaat North Carolina ergeben habe, dass zehntausende Wähler mit gleichem Namen und Geburtsdaten erfasst worden sind.

Die Untersuchung sei in den beiden Staaten erfolgt, da es hier besonders viele Bürger mit zwei Wohnsitzen gebe. Etwa 1 600 dieser Amerikaner seien schon bei Wahlen 2000 und 2002 (nur Repräsentantenhaus) doppelt registriert gewesen.

Nachdem es 2000 bei der Präsidentenwahl in Florida ein äußerst knappes und wegen Unregelmäßigkeiten umstrittenes Ergebnis gegeben hatte, war Bush auf Grund weniger hundert Stimmen zum Wahlsieger erklärt worden. Er gewann damit alle Stimmen der Wahlmänner Floridas und deshalb USA-weit eine knappe Mehrheit über seinen demokratischen Gegenkandidaten Al Gore.