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Der Irak war bewaffnet bis an die Zähne. Hier die schockierdenden Fälle, die die Welt bedrohten:


Was die US-Inspektoren gefunden haben, sind im Wesentlichen sechs Fälle:


-Eine einzelne Artilleriegranate mit zwei chemischen -Stoffen, die bei einer Verbindung das Nervengas Sarin ergeben hätten. Die Granate stammte aus den Rüstungsbeständen vor dem Irak-Krieg von 1991.


-Eine weitere einzelne Granate wies Spuren auf, die darauf hindeuten, dass sie zu einem früheren Zeitpunkt mit Senfgas gefüllt war.


-Zwei kleine Raketensprengköpfe, die nach der Analyse von Spuren zu einem früheren Zeitpunkt mit Sarin gefüllt waren.


-Teile einer Zentrifuge, die im Garten eines ehemaligen Atomphysikers in Bagdad vergraben waren. Diese stammten aus dem Atomprogramm vor 1991.


-Ein Reagenzglas mit dem Nervengift Botulin, das als biologischer Kampfstoff verwendet werden kann. Es wurde im Kühlschrank eines Wissenschaftlers gefunden und befand sich dort nach dessen Angaben seit 1993.


-Hinweise auf fortgeschrittene Arbeiten für den Entwurf einer Rakete mit einer Reichweite von 1000 Kilometern.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,321737,00.html



Danke George Walker Bush, du hast die Welt sicherer gemacht.
*schauder* Wenn ich bedenke, dass die diese Waffen tatsächlich eingesetzt hätten...











































:laugh::rolleyes::laugh:
Genau! Das und der 9/11 rechtfertigen ja wohl ein paar zehntausend Tote! Wie gut das George und Jesus uns als Team beschützen!!!
Klare Sache: Die Amis haben nicht richtig gesucht ! Schließlich finden se den Bin Laden ja auch nicht..... :p
#4 Jetok

Ich habe ein gutes Gefühl, dass die BinLaden in etwa 3 Wochen gefunden haben werden...
Tja. Die neueste Interpretation lautet und ist nicht unbekannt: es lag ein sogenannter Fall von putativer Notwehr vor. Was heißt: konkretes gab es nicht, aber Saddam hatte seine Absicht auf ein Waffenprogramm nicht aufgegeben. Das zumindest hat man als Beweis.

Doch so what! Der Militärstiefel der USA ist in diesem Land und es wird gnadenlos gebombt, gefoltert und getötet. Eine neue blutige Geschichte der USA wird aufgeschlagen.

Und diese unsere Regierung? Sie liefert jetzt Panzerfahrzeuge für den Irak! Für die Polizeitruppen, die die neuen Herren von USA Gnaden werden sollen. Als Wahlen waren und es schicklich war, da wurde generös der friedliebende Staatsmann gespielt. Jetzt, wo dieses Theater vorbei ist, gilt es einen Fuß in dieses Land zu kriegen. Was kümmert mich da mein Geschwätz von gestern. Die Siemens und Co. wollen auch hier dabei sein und da spurt die Regierung.
Und nicht zu vergessen,dass durch den Krieg jetzt endlich wieder Ruhe eingekehrt ist.Sozusagen "politische und wirtschaftliche "Stabilität!!
Wenn man bedenkt,was da für ein durcheinander herrschte!

Auch von mir ein Danke an Herrn Bush!!
Auch Herrn Blair sollten wir bei unseren Danksagungen nicht vergessen!!

:confused::laugh::laugh::laugh:
#6: Sei froh, daß sie keine deutschen Soldaten schicken, wies Frau merkel wohl getan hätte !!
Unbegreiflich, wie jemand einen so gütigen und friedliebenden Führer wie Saddam Hussein aus seinem Amt haben wollen konnte. Und was für ein schmerzlicher Verlust für das Volk, daß nun keine Paläste mehr gebaut werden, sondern das Geld für die Infrastruktur verschwendet wird, wo doch sowieso alles von El Sarkawis Mannen wieder in die Luft gesprengt wird. Als nächstes verschwendet man noch die Gelder des Landes für Wahlen. Als ob man die je nötig gehabt hätte. Und natürlich ist an den ganzen Terroristen im Land Bush schuld. Hätte man den Extremisten von Anfang an die Macht im Land übergeben, dann gäbe es ja auch logischerweise keine Terroranschläge mehr - jedenfalls keine im Irak, denn was eine Regierung macht, kann ja kein Terror sein. Und all diese Lügen der USA nur für billiges Öl bzw. teures Öl, je nachdem, wo der Preis gerade steht...
@8 schlafmütze

Das hätte Rot/Grün auch nie machen können. Schließlich muss Schröder darauf warten, bis er den Marschbefehl von (Diktator) Putin erhält...



@ neueemail

Und deswegen sollte endlich die PDS wieder Regierungsmacht haben. Die wissen schließlich, wie man ein Volk unter Kontrolle hält. Zur Motivation muss man nur regelmäßig Staatsfeinde, die durch Flucht ihrer Heimat die eigene Arbeitskraft stehlen wollen, an der Grenze abschießen lassen. In der Partei und bei den hat man noch genügend eigenes Fachpersonal für diese Aufgaben.



@ Damensattel

Oh ja, Toni (B)liar darf nicht vergessen werden. Immerhin hat er die Welt davor bewahrt, dass der Irak nicht das Reagenzglas innerhalb von 45 Minuten auf Europa geschleudert hat...
@9 for4zim

Ja, du hast recht. Ich bin auch dafür das religöse Fanatiker, die mit Gott reden und so, weggebomt werden müssen!

Es war auch beeindruckend, wie Powell mit den Argumenten die du hier auch so treffend zum Besten gegeben hast, den sicherheitsrat von dem Krieg überzeugt hat. Nur die Wahrheit, keine Lügen, keine gefälschten Berichte, pure Ehrlichkeit.

Naja, wenn man mit Öl sein karges Einkommen erwirtschaftet bringt der hohe Rohölpreis endlich mal auch die Wurst aufs Brot. Zum Glück haben weder G.W.Bush, noch seine Familie, noch seine Freunde irgendetwas mit Öl zu tun, geschweige denn das sie an dem hohen Preis etwas "verdienen" würden.
#12
Zum Glück haben weder G.W.Bush, noch seine Familie, noch seine Freunde irgendetwas mit Öl zu tun, geschweige denn das sie an dem hohen Preis etwas " verdienen" würden.

Das wäre ja noch mal schöner.Einfach ausgeschlossen!
Es geht hier nur um die Befreiung des geknechteten irakischen Volkes und um das Auslöschen aller potentziellen Terroristen!
Solange abstinent, und gleich wieder voll daneben beim ersten Posting sich als gewissenloser Unterstützer des US-Militärstiefels ausgewiesen.

Wie man in den Wald hineinruft, schallt es zurück.

So schafft man sich neue Freunde auf der ganzen Welt und braucht sich hinterher nicht zu beklagen.

Die Regierenden der USA bürden ihrem Land eine gewaltige Hypothek für die Zukunft auf.
Die Militärpolitik ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Welches Leitbild und Ideal produziert diese Supermacht bei den Völkern der Welt. Gnadenlos wird für Öl gebombt und getötet. Mit Rechtfertigung und ohne Rechtfertigung, willkürlich, wenn es dem Konzept und Interessen der USA genehm ist. Die Rechte kleinerer und schwächerer Nationen werden mit Füßen getreten. Diktatoren werden gezüchtet, wenn es den Interessen der USA entspricht - und hinterher wieder abgesetzt, wenn sie sich ihren Drahtziehern entziehen wollen.

Rechtfertigung? Unnötig. Mit UNO, ohne UNO - egal, ihre Waffen sollen es richten.
Auf alle Fälle bin ich heilfroh, dass der Schlächter von Bagdad Saddam Hussein jetzt hinter Schloß und Riegel sitzt, dank Herrn Bush!
Ich könnte noch froher sein, wenn Hr. Bush neben Hr. Hussein hinter Schloß und Riegel säße.

je größer die Verbrecher, desto ehrenvoller anscheinend ihre Titel.
#16: Sehe ich auch so !

Kein anderes Land oder Institution hätte Hussein die Grenzen aufgezeigt!

Weder die EU - noch Rotgrün - noch die UNO oder gar die Israelis !

Diesen Job konnten nur die Amis machen!
(auch wenn dieser noch nicht erledigt ist!)
@16 Daniela22

Ja, ich auch. Schließlich hat er uns alle mit seinen schrecklichen Waffen bedroht. Ich finde die Bilder auch rührend, wie die Befreier das irakischen Volkes überall mit Blumen und Dankbarkeit begrüßt werden.



@17 spicault

Noch ein Collateralschaden der Bush-Propaganda.




@19 Jetok

Und wie wir sehen zittern alle vor dem großen Kriegsherren Bush, der ihnen die Grenzen aufzeigt. So sehr, dass sie sich vor lauter "Angst" durch Atomwaffen schützen, so wie N-Korea, Iran und - Brasilien!

Oder WEM werden da gerade die Grenzen gezeigt?
Die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen durch den Irak war genauso real wie der Überfall auf den Sender Gleiwitz durch die Polen damals. :rolleyes:
Als Journalistin eingesperrt im Irak
von Farnaz Fassihi am 06. Oktober 2004 10:12:26:



Privates Email von Farnaz Fassihi an Freunde in den USA
über ihr derzeitiges Leben in Bagdad als Auslandskorrespondentin des ‚Wall Street Journal’.
Das Email wurde im Internet verbreitet und Frau Fassihi hat inzwischen bestätigt, dass es von ihr stammt.





Farnaz Fassihi als Korrespondentin in Afghanistan
Als Auslandskorrespondentin in Bagdad lebt man zur Zeit buchstäblich unter Hausarrest. Alle die Gründe, die mich an diesem Job gelockt hatten, kannst du vergessen: Die Möglichkeit, die Welt zu sehen, exotische Plätze zu erforschen, neue Leute in fernen Ländern zu treffen, ihre Ansichten kennen zu lernen und Geschichten zu schreiben, die es bringen.

Stück für Stück, Tag um Tag, wurden diese Gründe eliminiert, seit ich im Irak bin. Ich bin ans Haus gefesselt. Ich gehe nur aus, wenn ich einen dringenden Grund habe und ein Interview ansteht. Ich vermeide es, Leute zu besuchen und gehe niemals zu Fuß auf die Straße. Ich kann weder Lebensmittel einkaufen, noch Shoppen gehen. Ich kann nicht in Restaurants essen, ich kann mich nicht mit Fremden unterhalten, ich kann nicht nach Geschichten Ausschau halten, ich kann nur in einem schwer gesicherten Fahrzeug herumfahren. Ich kann nicht die Schauplätze von Ereignissen besuchen. Ich darf nicht in einem Verkehrsstau stecken bleiben, ich darf nicht in der Öffentlichkeit Englisch sprechen. Ich darf nicht spazieren fahren, ich darf nicht sagen, dass ich Amerikanerin bin. Ich darf mich nicht bei Checkpoints aufhalten, ich darf mich nicht darum kümmern, was die Leute sagen, tun und denken. Ich darf dies nicht und das nicht.

Bei so vielen Gelegenheiten bin ich nur knapp davongekommen, unter anderem bei einer Autobombe, die so nahe an unserem Haus explodierte, dass alle Scheiben herausflogen. Meine ganze Sorge jeden Tag ist nicht, eine tolle Story zu schreiben, sondern einfach nur, dass ich und meine irakischen Angestellten am Leben bleiben. Hier in Bagdad bin ich weniger eine Reporterin als eine gefährdete Person.

Es ist schwer zu sagen, wann die Dinge hier aus dem Ruder liefen. War es im April, als die Amerikaner aus Fallujah abziehen mussten? Oder war es der Zeitpunkt als Moqtada und Jish Mahdi dem US-Militär den Krieg erklärten? War es die Zeit, als Sadr City, wo 10 Prozent der Iraker leben, zu einem allnächtlichen Schlachtfeld für die Amerikaner wurde? Oder war es, als der Aufstand sich von kleinen Inseln im von Sunniten bewohnten „Dreieck“ auf das ganze Land ausbreitete? Trotz der rosigen Lagebeschreibungen von Präsident Bush bleibt der Irak ein Desaster. Falls der Irak unter Saddam eine potentielle Bedrohung war, dann hat er sich unter den Amerikanern in eine unmittelbare und wirkliche Bedrohung verwandelt, die die US-Außenpolitik noch für Jahrzehnte verfolgen wird.

Alle Irakis nennen diese Lage einen Schlamassel. Wenn man sie fragt, wie es aussieht, dann kommt die Antwort: Die Situation ist miserabel.

Was ist die Situation? Die meisten Städte werden nicht von der irakischen Regierung kontrolliert. Jeden Tag gehen überall im Land Autobomben hoch und töten und verletzen Massen von unschuldigen Menschen. Die Landstraßen sind unpassierbar und bestückt mit Hunderten von Landminen und ferngezündeten Bomben, die US-Soldaten töten sollen. Es gibt Morde, Entführungen, Enthauptungen. Die Lage ist so, dass ein barbarischer Guerillakrieg herrscht. In vier Tagen starben allein in Bagdad 110 Menschen und 300 wurden verwundet. Die Zahlen sind so erschreckend, dass das Gesundheitsministerium, das versuchte hatte für Transparenz zu sorgen, indem es solche Zahlen veröffentlichte, nichts mehr veröffentlicht.

Die Aufständischen greifen die Amerikaner jeden Tag 87 Mal an.

Ein Freund von mir fuhr gestern durch das Shiitische Armenviertel von Sadr City. Er erzählte, Jugendliche würde am helllichten Tag selbstgebastelte Bomben am Straßenrand eingraben. Sie schmelzen eine flache Mulde in den Asphalt, legen die Bombe hinein und bedecken sie mit Dreck und legen einen Autoreifen oder einen Plastikkanister oben drauf als Hinweis für die Einheimischen, dass hier eine Bombe liegt. Er erzählte, in den Hauptstraßen von Sadr City lägen Dutzende Landminen alle paar Meter. Sein Auto fuhr Schlangenlinien, um ihnen auszuweichen. Hinter der nächsten Mauer sitzen hasserfüllte Irakis und warten darauf, dass ein Amerikanischer Konvoi vorbeikommt, um dann die Bomben zu zünden. Das ist das Land der Shiiten, die doch die USA für die Befreiung des Irak so sehr lieben sollten.

Für uns Journalisten kam der Wendepunkt zum Schlechteren mit der Welle von Entführungen. Noch vor zwei Wochen fühlten wir uns in Bagdad einigermaßen sicher, weil die Ausländer nur auf den Landstraßen zwischen den Städten entführt worden waren. Dann erhielt ich um 11 Uhr morgens einen panischen Telefonanruf von einer befreundeten Journalistin, die mir erzählte, zwei Italienerinnen seien am helllichten Tag aus ihrer Wohnung entführt worden. Genauso waren zwei Amerikaner, denen man diese Woche die Köpfe abschnitt, und ein Brite aus ihrem Haus ganz in der Nähe entführt worden. Aus ihrem Haus war der ganze Wohnblock rund um die Uhr mit Strom versorgt worden, um sich die Nachbarn zu Freunden zu machen. Die Entführer schnappten sich einen von ihnen um 6 Uhr morgens, als er herauskam, um den Generator anzustellen. Sein kopfloser Körper wurde in der Nähe am Straßenrand gefunden. Es heißt, der Aufstand geht unvermindert weiter. Wenn er nicht sogar jeden Tag stärker wird und besser und technisch versierter organisiert wird. Die verschiedenen Fraktionen der Aufständischen – Saddam-Anhänger, Kriminelle, Nationalisten und Alkaida arbeiten koordiniert zusammen.

Ich ging zu einem Notstands-Treffen für ausländische Journalisten, das das Militär und die Botschaft arrangiert hatten, um die Entführungsfälle zu diskutieren. Uns wurde etwas undurchsichtig gesagt, falls wir vermisst würden, würde unser Schicksal hauptsächlich davon abhängen, auf welcher Stufe der Entführungshierarchie wir uns befänden. Das läuft so ab: Ein kriminelle Bande schnappt dich und verkauft dich an die Saddam-Anhänger in Fallujah, die wiederum verkaufen dich an Alkaida. Im Gegenzug fließt Geld und Waffen in die andere Richtung von Alkaida zu den Saddamanhängern und den Kriminellen. Mein Freund Georges, ein französischer Journalist, der auf der Straße nach Najaf geschnappt wurde, wird jetzt seit einem Monat vermisst ohne eine Lebenszeichen oder einen Hinweis auf seine Freilassung.

Gibt es eine Hoffnung auf einen schnellen Rückzug der USA? Wir spendieren Millionen von Dollars für das Training der Polizei und der Nationalgarde im Irak. Die Polizisten werden jeden Tag zu Dutzenden ermordet – bisher über 700 – und die Aufständischen infiltrieren ihre Reihen. Das Problem ist so schlimm, dass die US-Militärs 6 Millionen Dollars dafür verwenden, um 30.000 Polizisten wieder loszuwerden, die sie gerade ausgebildet hatten.

Und der Wiederaufbau? Zu aller erst ist das Land für Ausländer so unsicher, dass fast alle Projekte zum Stillstand kamen. Nach zwei Jahren sind von den 18 Milliarden Dollar, die der Kongress für den irakischen Wiederaufbau genehmigt hatte, gerade mal 1 Milliarde ausgegeben. Und ein Großteil wird nur für verbesserte Sicherheit verwendet. Das zeigt genug, wie ernst hier die Lage ist.

Träume vom irakischen Öl? Die Aufständischen unterbrechen den Ölfluss ständig und als Resultat dieser Sabotage ist der Ölpreis auf das Rekordhoch von 49 Dollar pro Barrel gestiegen.

Wer hat eigentlich Nutzen von diesem Krieg? Ist es das wert? Können wir uns sicherer fühlen, weil Saddam eingesperrt ist und stattdessen sich Alkaida im Irak breit macht?

Sagen die Irakis den Amerikanern etwa ‚Dankeschön’ dafür, dass ihnen Freiheit geschenkt und Sicherheit genommen wurde? Was meinst du? Sie sagen, ihnen ist Sicherheit Tag für Tag lieber als Freiheit, selbst wenn sie einen Diktator ertragen müssen.

Ich hörte einen gebildeten Iraki sagen: Wenn es Saddam Hussein erlaubt wäre, sich zur Wahl zu stellen, würde er eine Mehrheit kriegen. Es ist wirklich traurig.

Diese Woche war ich bei einem Irakischen Professor, um mit ihm über die Wahlen hier zu sprechen. Er versucht der Öffentlichkeit die Wichtigkeit der Wahlen beizubringen. Er sagte: „Präsident Bush wollte den Irak in eine Modell-Demokratie für den ganzen Nahen Osten verwandeln. Die Demokratie können wir ebenso vergessen wie das Modell für die Region. Jetzt muss man im Irak retten, was noch zu retten ist.“

Man könnte behaupten, der Irak ist schon verloren und es ist nichts mehr zu retten. Für uns hier vor Ort ist es schwer, sich vorzustellen, dass man aus dieser Gewaltspirale noch irgend etwas retten könnte.

Der Dämon des Terrorismus, des Chaos und der Verwüstung herrscht über dieses Land – ein Ergebnis amerikanischer Fehler – und er kann nicht mehr zurück in die Flasche gesperrt werden.

Die irakische Regierung spricht von Wahlen in drei Monaten, obwohl die Hälfte des Landes außerhalb der Autorität der Regierung und der Amerikaner ist und außerhalb der Reichweite der Journalisten – eine verbotene Zone. In der anderen Hälfte ist die frustrierte Bevölkerung zu eingeschüchtert, um zur Wahl zu gehen. Die Sunniten haben schon erklärt, dass sie die Wahlen boykottieren wollten. Damit bleibt die Regierungsbühne Kurden und Shiiten überlassen, die miteinander zerstritten sind, und die niemand als legitime Regierung anerkennen wird – das führt mit Sicherheit in einen Bürgerkrieg.

Ich fragte einen 28 Jahre alten Ingenieur, ob er und seine Familie an den irakischen Wahlen teilnehmen will, wo es doch die ersten Wahlen für Irakis sind, in denen sie sich bis zu einem gewissen Grad ihre Führer auswählen können. Seine Antwort war typisch: „Wer da hingeht zum Wählen, der riskiert, von einer Bombe zerrissen zu werden oder er wird anschließend von den Aufständischen als Helfershelfer der Amerikaner verfolgt und umgebracht. Wozu? Nur um Demokratie auszuüben? Du machst Witze!“

Für Indymedia übersetzt von Wal Buchenberg, 06.09.04

Originaltext:

Email from Farnaz Fassihi, 9/30/2004

Being a foreign correspondent in Baghdad these days is like being under virtual house arrest. Forget about the reasons that lured me to this job: a chance to see the world, explore the exotic, meet new people in far away lands, discover their ways and tell stories that could make a difference.

Little by little, day-by-day, being based in Iraq has defied all those reasons. I am house bound. I leave when I have a very good reason to and a scheduled interview. I avoid going to people`s homes and never walk in the streets. I can`t go grocery shopping any more, can`t eat in restaurants, can`t strike a conversation with strangers, can`t look for stories, can`t drive in any thing but a full armored car, can`t go to scenes of breaking news stories, can`t be stuck in traffic, can`t speak English outside, can`t take a road trip, can`t say I`m an American, can`t linger at checkpoints, can`t be curious about what people are saying, doing, feeling. And can`t and can`t.

There has been one too many close calls, including a car bomb so near our house that it blew out all the windows. So now my most pressing concern every day is not to write a kick-ass story but to stay alive and make sure our Iraqi employees stay alive. In Baghdad I am a security personnel first, a reporter second.

It`s hard to pinpoint when the turning point exactly began. Was it April when the Fallujah fell out of the grasp of the Americans? Was it when Moqtada and Jish Mahdi declared war on the U.S. military? Was it when Sadr City, home to ten percent of Iraq`s population, became a nightly battlefield for the Americans? Or was it when the insurgency began spreading from isolated pockets in the Sunni triangle to include most of Iraq? Despite President Bush`s rosy assessments, Iraq remains a disaster. If under Saddam it was a potential threat, under the Americans it has been transformed to imminent and active threat, a foreign policy failure bound to haunt the United States for decades to come.

Iraqis like to call this mess the situation. ÊWhen asked how are things? they reply: the situation is very bad.

What they mean by situation is this: the Iraqi government doesn`t control most Iraqi cities, there are several car bombs going off each day around the country killing and injuring scores of innocent people, the country`s roads are becoming impassable and littered by hundreds of landmines and explosive devices aimed to kill American soldiers, there are assassinations, kidnappings and beheadings. The situation, basically, means a raging barbaric guerilla war.

In four days, 110 people died and over 300 got injured in Baghdad alone. The numbers are so shocking that the ministry of health, which was attempting an exercise of public transparency by releasing the numbers-- has now stopped disclosing them.

Insurgents now attack Americans 87 times a day.

A friend drove thru the Shiite slum of Sadr City yesterday. He said young men were openly placing improvised explosive devices into the ground. They melt a shallow hole into the asphalt, dig the explosive, cover it with dirt and put an old tire or plastic can over it to signal to the locals this is booby-trapped. He said on the main roads of Sadr City, there were a dozen landmines per every ten yards. His car snaked and swirled to avoid driving over them. Behind the walls sits an angry Iraqi ready to detonate them as soon as an American convoy gets near. This is in Shiite land, the population that was supposed to love America for liberating Iraq.

For journalists the significant turning point came with the wave of abduction and kidnappings. Only two weeks ago we felt safe around Baghdad because foreigners were being abducted on the roads and highways between towns. Then came a frantic phone call from a journalist female friend at 11 p.m. telling me two Italian women had been abducted from their homes in broad daylight. Then the two Americans, who got beheaded this week and the Brit, were abducted from their homes in a residential neighborhood. They were supplying the entire block with round the clock electricity from their generator to win friends. The abductors grabbed one of them at 6 a.m. when he came out to switch on the generator; his beheaded body was thrown back near the neighborhoods. The insurgency, we are told, is rampant with no signs of calming down. If any thing, it is growing stronger, organized and more sophisticated every day. The various elements within it -- baathists, criminals, nationalists and Al Qaeda -- are cooperating and coordinating.

I went to an emergency meeting for foreign correspondents with the military and embassy to discuss the kidnappings. We were somberly told our fate would largely depend on where we were in the kidnapping chain once it was determined we were missing. ÊHere is how it goes: criminal gangs grab you and sell you up to Baathists in Fallujah, who will in turn sell you to Al Qaeda. In turn, cash and weapons flow the other way from Al Qaeda to the Baathisst to the criminals. My friend Georges, the French journalist snatched on the road to Najaf, has been missing for a month with no word on release or whether he is still alive.

America`s last hope for a quick exit? The Iraqi police and National Guard units we are spending billions of dollars to train. The cops are being murdered by the dozens every day over 700 to date -- and the insurgents are infiltrating their ranks. The problem is so serious that the U.S. military has allocated $6 million dollars to buy out 30,000 cops they just trained to get rid of them quietly.

As for reconstruction: firstly it`s so unsafe for foreigners to operate that almost all projects have come to a halt. After two years, of the $18 billion Congress appropriated for Iraq reconstruction only about $1 billion or so has been spent and a chuck has now been reallocated for improving security, a sign of just how bad things are going here.

Oil dreams? Insurgents disrupt oil flow routinely as a result of sabotage and oil prices have hit record high of $49 a barrel.

Who did this war exactly benefit? Was it worth it? Are we safer because Saddam is holed up and Al Qaeda is running around in Iraq?

Iraqis say that thanks to America they got freedom in exchange for insecurity. Guess what? They say they`d take security over freedom any day, even if it means having a dictator ruler.

I heard an educated Iraqi say today that if Saddam Hussein were allowed to run for elections he would get the majority of the vote. This is truly sad.

Then I went to see an Iraqi scholar this week to talk to him about elections here. He has been trying to educate the public on the importance of voting. He said, "President Bush wanted to turn Iraq into a democracy that would be an example for the Middle East. Forget about democracy, forget about being a model for the region, we have to salvage Iraq before all is lost."

One could argue that Iraq is already lost beyond salvation. For those of us on the ground it`s hard to imagine what if any thing could salvage it from its violent downward spiral.

The genie of terrorism, chaos and mayhem has been unleashed onto this country as a result of American mistakes and it can`t be put back into a bottle.

The Iraqi government is talking about having elections in three months while half of the country remains a no go zone -- out of the hands of the government and the Americans and out of reach of journalists. In the other half, the disenchanted population is too terrified to show up at polling stations. The Sunnis have already said they`d boycott elections, leaving the stage open for polarized government of Kurds and Shiites that will not be deemed as legitimate and will most certainly lead to civil war.

I asked a 28-year-old engineer if he and his family would participate in the Iraqi elections since it was the first time Iraqis could to some degree elect a leadership. His response summed it all: "Go and vote and risk being blown into pieces or followed by the insurgents and murdered for cooperating with the Americans? For what? To practice democracy? Are you joking
Rumsfeld sagte jetzt das gleiche, was einzelne vor dem Irak_Krieg gesagt haben. Damals war diese Meinung "Anti-Amerikanisch". Und heute?

Merke:

Es gibt nur richtige und falsche Meinungen, und die Kritik an Kinderzeichnungen von "mobilen Giftgaslaboren" ist nicht anti-amerikanisch gewesen, sondern berechtigt und richtig. Hallo SPIEGEL!
ich wünsche mir eines tages eine objektive analyse wieviel tote es gab mit krieg und wieviele tote vorher und wie hoch die prognosen gewesen wären.

es gab ne mio tote durch saddam laut gesellschaft für bedrohte völker.

völkerrechtsdiskussion,alles luxusdebatten.


taschenrechner gezückt und nachgerechnet,und am ende will ich hören: 7456 tote weniger als ohne krieg oder 126475 tote mehr als ohne krieg,also war der krieg ein erfolg/misserfolg

alle moralischen färbungen sind doch luxus,marketing und letztlich SCHWACHSINN

selbst wenns nur ums öl raffen ging und gelogen wurde das sich die balken biegen,selbst wenn saddam nix hatte,wenn unterm strich ein toter weniger bei raus kommt,dann fordere ichdie usa auf :plündert finanziell das nächste land ,raubt es aus,demütigt es,aber nur dann wenn ihr unterm strich ein menschenleben mehr rausholt als ohne eingreifen.china,indien,korea,kuba,alles analysieren ob mit oder ohne eingreifen mehr menschenleben bei rausspringen.
ansosnten kotzt mich diese luxusdebatte an.
Libertus,
der logische Denkfehler hat eigentlich schon lang vor den UN-Waffeninspektionen stattgefunden.

Bekanntlich ist/war die Baath-Partei ja eine sozialistische und schon über 30 Jahre an der Macht. Wir müssen daher eigentlich schließen, dass der Irak nach dem regulären Lauf der Dinge eigentlich schon so pleite sein musste, dass das Irakische Rüstungspotential eigentlich nur noch aus ein paar leeren Patronenhülsen bestehen konnte plus 10000 Mann privilegierte Leibgarde die dahinter stehen und im Chor laut "KABUMMM!" rufen...
:rolleyes:
ihr müsst den Frust der Ami-Generäle/Admiräle auch auch mal würdigen :
seit Vietnam (Golfkrieg I zählt nicht) kein Freilandversuch,
um die "Überlegenheit" der US-Rüstungsindustrie zu demonstrieren :

die Russen durften in Afghanistan 10 Jahre testen

die Engländer wählten die Falklands (mit typischen britischen Unterstatement :laugh: -
die nervige Wartezeit des Counterstrike für die Weltpresse und die Argentinier)

die Franzosen proben und testen im tropischem Regenwald,
fernab der US-Spionagesatelliten

die Deutschen müssen nicht testen,
weil jeder weiss, dass Fuchs und Leopard besser sind :D
--------------

und je länger der US-Aufenthalt im Irak dauert,
desto mehr Al Quaida Terroristen vermehren sich,
so dass eine gewünschte Bush-Vorlage zur US-Personalaufstockung (CIA, National Guard, Special Forces)
schneller den Kongress passieren kann.
Amerika hat im Prinzip richtig gehandelt, nur sie gewinnen den Krieg nicht, weil sie halt zu demokratisch sind und sich immer rechtfertigen müssen.Hier hat es der Freund von Deutschland Herr Putin halt einfacher, der haut voll rein und hat sogar den Mut einflußreiche Juden zu inhaftieren.

Die ganze arabischen Terrorstaaten - nicht nur der Irak- hätten schon lange erledigt sein müssen - zur Not auch mit ABC Waffen.
Die ganze arabischen Terrorstaaten - nicht nur der Irak- hätten schon lange erledigt sein müssen - zur Not auch mit ABC Waffen.

Adolf2 wäre der richtige name für dich :rolleyes::mad:
so einige Oberstrategen hier sollten sich doch den Regierungen der Welt anbieten. Niemand weiss offenbar sonst so gut das Gefahrenpotential der Staaten einzuschätzen.

Solche fähigen Menschen braucht die Welt! An die Fronten mit Euch! Ihr werdet die Welt sicherer machen und Fehlentscheidungen vermeiden.
Was für einen Saustall müssen manche User im Kopf haben. Da reicht auch eine Herkulesarbeit bei weitem nicht aus. Man wundert sich, daß so was noch frei rumläuft.



Dessen ungeachtet, tingelt im Augenblick der ach so leider verhinderte Bundespräsidentenkandidat Schäuble über die Fernsehsender. Und läßt sich auch gerne befragen, ob die CDU nicht jetzt saublöd dastehe. Nein, erwidert der Herr Schäuble gerne in Ruhe und strahlt dabei richtig staatsbürgerliche Staatsmännigkeit aus.

Aber ja, Herr Schäuble, aber ja! Die CDU und Sie stehen ganz verratzt da! Entblößt bis zur Peinlichkeit. Ihr Argument: die internationale Drohkulisse sei notwendig gewesen, damit Saddam sich bewegen würde, mag einer Maischberger oder Ilgner einleuchten und zum Schweigen bringen - mich nicht! Es offenbart nur, wes Geistes Kind Sie sind!

Was bleibt von dem peinlichen Argument? Nichts, aber auch gar nichts, außer der geistigen Knechtschaft eines Schäubles. Die sogenannte internationale Drohkulisse, was um alles in der Welt hätte sie offenbaren können, wenn sie sich nach dem Drehbuch der Union abgespielt hätte? Nichts, aber auch gar nichts, weil es eben nicht, aber auch gar nichts gab. Du kannst einen nackten Mann mit der internationalen Drohkulisse immer fort drohen und verlangen, sich er ausziehen soll, er bleibt nackt.

Was bleibt, ist die menschenverachtende Ideologie und Politik der Drohkulisse. Da, meine Herren, seid Ihr stark. Jahrelang mit Drohnen, Satelliten und Agenten einen am Boden liegenden Gegner ausspioniert und dann mit dem furchtbaren Militärapparat niedergewalzt und doch gebremst und gestoppt und schier aufgehalten von Bagdad-Charly!
es zeigt sich wieder, dass neues nicht immer besser ist. Vielleicht wäre "alteemail" die bessere Variante.

Im Nachhinein ist immer klug schreiben. Aber manche Entscheidungen müssen getroffen werden, bevor der Baum der Erkenntnis gewachsen ist und Früchte trägt.
Es ist ja bezeichnet, daß gewisse Leute zwar aus dem Bericht der Waffeninspektoren herausziehen, daß es keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab (was ja keine große Überraschung war - nur bestimmte Kreise wollten unbedingt an einer akuten Gefahr des Irak glauben, wo es tatsächlich nur eine latente Gefahr geben konnte), daß aber die anderen Ergebnisse des Berichts hier überhaupt nicht wiedergegeben werden, nämlich, daß man Belege dafür finden konnte, daß der Irak massiv in Rußland und Frankreich Unternehmen, Regierungsstellen und Einzelpersonen durch Ölkonzessionen, Ölgutscheine und so weiter versorgt hatte, um diese dazu zu motivieren, den Sicherheitsrat beschlußunfähig zu machen. Und daß bis zum Schluß illegal Waffen aus Rußland in den Irak geliefert wurden, auch bis wenige Tage vor dem Krieg versucht wurde, französische Waffen in den Irak zu schmuggeln.

Weder die USA und Großbritannien, noch Rußland und Frankreich haben sich hier mit Ruhm bekleckert, und es war offensichtlich, daß der UN Sicherheitsrat hier nicht mehr handlungsfähig war, also auf zwischenstaatlicher Ebene außerhalb der UNO Entscheidungen getroffen werden mußten. Und es war offensichtlich, daß die Embargopolitik gescheitert war und nur zwei Optionen offen standen: das Embargo abzuschaffen und dem Irak freie Hand zu lassen oder das Regime gewaltsam zu wechseln (wofür es allerdings andere Optionen gegeben hätte, als stur im Alleingang in einer kleinen Staatenkoalition den Irak zu überrennen und dann zu hoffen, daß die Irakis von sich aus kapieren, daß sie jetzt eine Demokratie aufbauen müssen).

Wenn man notorisch immer nur die Teile von Berichten ins Netz stellt, die die USA in Frage stellen, aber stets die Teile der Berichte verschweigt, die auch andere Staaten kritisch sehen, dann braucht man nicht mehr darüber zu diskutieren, daß sich hier dumpfer Antiamerikanismus äußert. Es ist dann schon bewiesen.
Richtig, Guck an, die Politik, der hier gefrönt lautet: erst schießen, dann denken! Und zu dieser Politik soll es keine Alternative geben oder gegeben haben? Nur weiter so.

Und so einfach kann man nicht darüber hinweggehen, daß der Irak nie eine Bedrohung darstellte. Die Völker Europas und Amerikas wurden damit betrogen und belogen. Die Bushgruppe lachte sich in Fäustchen und startete den Krieg.

Und daß der Irak alles mögliche unternommen hatte, den Irak hinauszuschieben und zu verhindern, das spricht natürlich ganz klar gegen den Irak oder warum wird ein derartiger Unsinn in die Tasten gehauen? Und letztlich steht dahinter, daß man überhaupt keinen Sicherheitsrat mehr braucht - das haben die USA auch so verkündet, sie machen was sie wollen -, weil alle bestochen seien. Und das rechtfertigt die völkerrechtswidrige Maßnahme der USA? Mein Gott, unsere Demokraten sind aber ganz tief gesunken. Auf derart klitschiges, geschmackloses Niveau läßt sich noch nicht einmal die CDU ein.
emailer

du springst ein wenig dummerhaft von einem klischeebehafteten Argument zum nächsten.

Schäuble hat sich zB immer dafür ausgesprochen, dass die gesamte UN agieren muss. Für die Drohkulisse war er. Für den Krieg so nicht.

Da hilft auch alles nachträgliches Verdrehen nicht viel.
Auch wenn ich ihn persönlich nicht mag, kann man ihm hier aber nichts vorwerfen.

Und mit Deinen Plattheiten in der Argumentation wäre die Situation auch nicht entschärft worden.
Ich weiß gar nicht, was ich verdreht habe. Verdreht ist doch höchstens die Politik eines Schäubles! Die USA hatten doch nach dem Golfkrieg den Irak überwacht und kontrolliert. Die wußten doch am besten schon vorher, daß da keine Waffen waren.

Und was ist das für eine Politik, die auf Drohung setzt und immer schön in der Hackordnung: der Starke droht dem am Boden liegenden Schwachen! Und dann erliegt diese Bagage ihren eigenen finsteren Gedanken und erklären sie zur Wirklichkeit.

Hat es zu dieser Politik keine Alternative gegeben? Ist das Gedächtnis derartig kurzfristig geprägt? Wer mit der Politik der Drohung umgeht, muß damit rechnen, daß es genauso kommt wie es gekommen ist!

Und offensichtlich haben die Prediger einer derartigen Politik aber auch gar nichts aus dem ganzen Desaster gelernt. Wie so auch! Sie sitzen ja fett und gemütlich in diesem Land und dürfen dann vornehm die Nase rümpfen und ihre Emotionen bewegen, wenn gebombt und getötet wird.

Die Frage also lautet dann: Wie soll Politik aussehen?
politik in diesem Fall hätte so aussehen sollen, wie sie ausgesehen hätte, wären die Spitzen des Landes nicht voreilig aus einer gemeinsamen Linie ausgebrochen.
jetok
Kein anderes Land oder Institution hätte Hussein die Grenzen aufgezeigt!
Weder die EU - noch Rotgrün - noch die UNO oder gar die Israelis !
Genau so ist es !
Hätten wir nicht den Bush, dann gäbe es Anfang nächsten Jahres keine freien Wahlen und der Saddam Hussein könnte weiter im Irak wüten und Tausende Irakis werden weiterhin umgebracht.
Ich bin ja froh, dass es bei der rot/grünen Regierung inzwischen ein Umdenken gibt, indem deutsche Fuchs Panzer in den Irak geschickt werden und Rot/Grün insofern den guten Willen zeigt, ihre bisherige Position zu überdenken !
#37,

einige US-Marionetten als Statthalter von Bagdad und des Iraq wählen zu lassen, hat mit freien Wahlen auch nicht viel zu tun.

Wie in Afghanistan.

Zwangsdemokratisierung anders denkender Kulturen und Schaffung von neuen Märkten durch Kriege kann auch nicht die Zukunft sein.
#38, okay, überlassen wir den Irak Al-Sarkawi und anderen Extremisten und Afghanistan den Taliban und der Nordallianz. Alles andere wäre ja nur ein Aufzwingen von Demokratie und Eingliederung in die westlichen Märkte...:rolleyes:
Interessantes Posting von Daniela. Die Politik der Kriegsverbrechen wird jetzt vornehm mit "Grenzen aufgezeigt" umdefiniert!

Die Schlächterei und die Folterei der USA haben wir jetzt dafür, und der Bürgerliche mag sich grämen, daß Al Kaida jetzt tatsächlich als Folge der US-Politik den Fuß im Irak hat. Anscheinend sind sämtliche fortschrittliche Eigenbewegungen dem Einmarsch im Irak zum Opfer gefallen.

Daniela, es ist schlicht und einfach die offene und unverblümte Anbetung des Imperialismus, der dann auch noch die Freiheit von Wahlen bringen soll. Ich habe ja eigens einen Bericht einige Posting tiefer veröffentlicht - von der Korrespondentin der Washington Post im Irak. Daniela, bevor Du weiterhin stramm und aufrecht derartig dumme Postings schreibst, lies Dir doch mal durch, was für einen Bericht die Frau abgegeben hat.

Daniela, so klappt das nicht mit der Politik. So werd des nix.
for4zim,

ohne diesen Krieg hätte Sarkawi seinen Einfluß niemals geltend machen können.


Schon gar nicht vor dauernd laufenden Kameras.

Und das Problem Terror hat man mit diesem Krieg nicht bekämpft sondern weiter eskalieren lassen.

Namen spielen ebenfalls keine Rolle, weder Bin Laden noch Sarkawi. Sie sind jederzeit durch andere ersetzbar.

Man hat Saddam rausgeworfen und stattdessen den Terror geholt.

Hauptsache Busch und seine Dödel können den Amis weiterhin vermitteln, daß die Welt dadurch sicherer ist.
#41, korrekt heißt es: ohne den Krieg hätten wir noch Saddam, und der war schlimmer als Sarkawi, weil der ja den ganzen Staat im Griff hatte, während der Terrorist eben nicht weiter kommt als dahin, wo seine Bomben hochgehen. Schon allein in der Zahl der Opfer zeigt sich eine Verbesserung, aber ohne die Terroristen wäre es noch besser. Es ist aber immer wieder reichlich absurd, die USA für das Wirken von Terroristen verantwortlich zu machen. Al-Sarkawi und andere stehen eben nicht unter der Kontrolle der amerikanischen Regierung; die haben gefälligst ihre Verbrechen selbst zu verantworten!

Es ist einfach, zu fordern, man hätte etwas nicht tun sollen, aber die wahre Herausforderung ist, dann auch realistische Alternativen anzubieten. Und genau das vermisse ich hier. Saddam einfach weitermachen zu lassen war keine Alternative, oder man zählt sich zu jenen, denen der Tod von jährlich 10.000en Menschen genau dann egal ist, wenn es politisch ins Konzept paßt, selbst wenn die Möglichkeit zur Vermeidung bestünde.
Ich befürchte, diese Tür ist zu. Und daß deutsche Panzer für das Marionettenregime die Lage nicht verbessert.

Dafür gibt es das Bild des griechischen Dramas, womit ich nicht die Variante bis zum blutigen Ende bevorzugen würde. Auch wenn es nicht hilfreich ist, es wurde den Amerikanern vorher so prognostiziert. Und wenn diese Hybris bricht, ist das auch nicht schlecht.
Im übrigen liegt der Zynismus darin, daß es vor dem Krieg für die internationale Öffentlichkeit überhaupt nichts zu tun gab, weil keine Bedrohung da war, die ein Eingreifen der internationalen Öffentlichkeit erforderlich gemacht hätte.

Und man kann noch soviele Haken schlagen wie man will, das war der Status quo. Alles andere war interessierte Lüge.
#42,

das ist doch der Witz.

Die Amis haben sich nie gescheut mit Diktatoren und Menschenschlächtern Geschäfte zu machen. Auch nicht mit Saddam.

Im Iraq spielt man "Retter der Welt", mit der Begründung;

Saddam hätte nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen vielleicht icht vorhandenen Al-Kaida Mitgliedern oder sonstigen Organisationen, möglicherweise verkaufen können.:laugh:

Und nun wird der Iraq erstmal aufgerüstet. Die Leistungsfähigkeit der amerikanischen Produkte wurde ja am irakischen Volk ausreichend getestet.
Damit wären wir wieder beim Thema "dumpfer Antiamerikanismus". Nicht daß mir unbekannt wäre, daß die US-Administration auch Geschäfte mit Diktaturen in Erwägung zog oder, mangels Alternativen, mal mit denen mehr oder weniger paktierte. Aber es sollte jedem auch bekannt sein, daß das kein Alleinstellungsmerkmal der USA, sondern geübte Praxis eines jeden Staates ist, eingeschlossen des unseren. Und da spielt eine ganz besondere Rolle die Art der Geschäfte zwischen dem Irak und Frankreich und Rußland, die ja von manchen als Anwälte der internationalen Moral gefeiert wurden, weil ihr Eigennutz gebot, das Hussein-Regime am Leben zu erhalten.

Weiterhin ist der Einwand keine Antwort darauf, daß unter Hussein ein untragbarer Zustand war: das löcherige Embargo, die vielen sterbenden Menschen, der fortbestehende Terror und immer die Möglichkeit, daß das Embargo auslaufen könnte und der Irak dann das tun würde, was er ganz offiziell verlauten ließ - erneut zu versuchen, Kuwait zu annektieren.

Ich habe oft genug darauf hingewiesen, daß es neben der vordergründigen Argumentation der USA, die unsinnig war, auch eine reale Argumentation gab, die Situation im Irak zu ändern, und die hatte eine humanitäre Komponente und eine bezogen auf die latente Bedrohungssituation in der Region nach den Erfahrungen mit Kuwait, dem Iran und den Kurden im Norden des Iraks sowie den Schiiten im Süden. Ein informierter und vernünftiger Mensch kann beides trennen und kann die Maßnahmen der Alliierten kritisieren, ohne dabei jedes Maß zu verlieren, in plumpen Antiamerikanismus zu verfallen und letztlich eine pro-Hussein-Haltung einzunehmen.
Hätten wir 2 Supermächte, müßte man die Aufmerksamkeit beiden schenken. Es entspricht der Stellung der USA in der Welt, daß man den USA volle Aufmerksamkeit widmet. Daraus erfolgt kein Antiamerikanismus!

Mein Gott, sind wir aber heute wieder wehleidig.
#46,

Was hat das mit Antiamerikanismus zu tun?

Über die positiven Seiten der USA brauchen wir doch hier nicht zu diskutieren.

Es geht in diesem Thread nur darum, ob der Krieg richtig war oder nicht. Ob ausreichend Gründe für eine Invasion gegeben waren, oder andere Lösungen effektiver gewesen wären.

Die menschlichen Aspekte standen für die Amis doch im Hintergrund, sie sind lediglich ein Nebenprodukt.

Vorrangig gehts und ging es um die Abschöpfung von Ressourcen, den Einfluß Israels auf die US-Regierung, die Erhöhung des Rüstungsbudgets einhergehend mit Umsatz und Gewinnmaximierung einzelner US-Unternehmen.

Roadmap to peace liest sich schön und kann der Masse ganz gut verkauft werden, aber wirklich interressiert ist doch niemand daran.

Dieser Krieg war ein Schrottprodukt, daß man in schönes buntes Papier verpackt hat, ein paar Sprüche der Marketingabteilung dazu und reichlich Werbung in den Medien.
#49, wenn Du meine Beiträge bewußt ignorierst, brauchen wir auch nicht zu diskutieren. Ich will meine Meinung ohnehin nicht aufzwingen; es reicht, wenn ich sie einmal vorbringe. Aber vielleicht machst Du Dir mal den Widerspruch zwischen dem ersten und dem zweiten Satz bewußt, und schaust für die Äußerungen gegen Ende des Beitrags auf #46, letzter Absatz.
Wir sind heute wirklich sehr wehleidig.

Im übrigen erfährt das irakische Volk die Pseudologik sehr handfest konkret. Und andere werden es genauso aufmerksam verfolgen. Denn es ist die US-Wüterei eines George W. Bush, der für eine große Unruhe in der Welt verantwortlich ist.
Hallo schnauze,

ob andere Methoden effektiver gewesen wären, damit kannst du mit deinem 4er diskutieren. Das ist haargenau seine Wellenlänge und ich weiß gar nicht, warum er dich so schmäht.

Nein, darum kann es wirklich nicht gehen. Soll man das Völkerrecht unter dem Gesichtspunkt betrachten, ist es effektiv für mich? Ich denke nicht. Das Völkerrecht soll den Kleinen vor dem Großen schützen und allen Nationen das gleiche Recht geben. Ob es effektiv ist oder nicht. Alles andere predigt nur einem Imperialismus das Wort.
@ 32 for4zim

Wenn man notorisch immer nur die Teile von Berichten ins Netz stellt, die die USA in Frage stellen, aber stets die Teile der Berichte verschweigt, die auch andere Staaten kritisch sehen, dann braucht man nicht mehr darüber zu diskutieren, daß sich hier dumpfer Antiamerikanismus äußert. Es ist dann schon bewiesen.


Ja, ich bin Amerikahsser. Und um diese Neigung zu verstärken, wandere ich im Dezember genau dahin aus!
Aber du hast recht, man sollte den Rest aus diesem Bericht nicht verschweigen.




IRAK-BERICHT

Frankreich wütend über US-Schmierkampagne

Die französische Regierung reagierte indigniert auf die schweren Vorwürfe gegen Franzosen im CIA-Abschlussbericht zum Irak. Es sei unerhört, unbewiesene Behauptungen in den Raum zu stellen. Britische Zeitungen wittern ein strategisches Ablenkmanöver der Bush-Regierung.



Der Stein des Anstoßes: Geheimliste aus dem Ölministerium
Berlin - Der 1400 Seiten starke Abschlussbericht des Chefs der "Iraq Survey Group" (ISG), Charles Duelfer, entpuppt sich als vieldeutiges und anstößiges Werk. Das französische Außenministerium zeigte sich in einem Statement empört über die Vorgehensweise und Ergebnisse der Inspektoren: Keiner der Bestechungsvorwürfe gegen französische Unternehmer und Politiker sei bewiesen.

Es sei erstaunlich, dass die CIA-Leute die betroffenen Unternehmen und Personen nicht einmal mit den Vorwürfen konfrontiert hätten, bevor sie damit an die Öffentlichkeit gingen, hieß es weiter. Ein nicht namentlich genannter Beamter des französischen Außenministeriums bezeichnete die Vorwürfe gegenüber dem britischen "Independent" als "absurd".

Auch der britische Abgeordnete George Galloway, der dem Bericht zufolge Ölgutscheine von Saddam Husseins Regime erhalten haben soll, teilte mit, er habe in keiner Weise von Hussein profitiert. "Eine Lüge wird nicht dadurch wahrer, dass sie wiederholt wird", sagte er dem "Guardian".

Der ehemalige französische Innenminister Charles Pasqua und der russische Politiker Wladimir Schirinowski hatten den Vorwurf der Bestechlichkeit bereits im Januar zurückgewiesen, als er zum ersten Mal in der Presse auftauchte. Dennoch wurden sie erneut in dem Bericht erwähnt.

In dem ISG-Bericht wird explizit darauf hingewiesen, dass man die 13 Geheimlisten des irakischen Ölministeriums einfach übernommen habe, ohne die Namen und die Zahlen zu verifizieren. Amerikanische Namen wurden allerdings vorsichtshalber von den Listen gestrichen, unter Verweis auf amerikanische Gesetze. Auf den Listen sind all die Personen und Unternehmen verzeichnet, die von Hussein Gutscheine erhalten haben sollen, die zum Bezug irakischen Öls unter Marktpreis berechtigten.

In britischen Zeitungen wird nun spekuliert, dass die Nennung französischer und russischer Günstlinge des Hussein-Regimes von dem eigentlichen Ergebnis des Berichts ablenken soll. "Es wurde gestern anscheinend versucht, die öffentliche Aufmerksamkeit von den fehlenden Massenvernichtungswaffen abzulenken", schreibt der "Independent".

Die konservative US-Zeitung "Wall Street Journal" hatte bereits am Dienstag gewarnt, das "Recyceln" alter Vorwürfe könne als Wahlkampfhilfe für George W. Bush interpretiert werden. In den USA tobt derweil der Kampf um die korrekte Interpretation des Berichts. Sowohl der demokratische Herausforderer John Kerry als auch Präsident George W. Bush sehen sich in ihren Positionen bestätigt. Bush sagte am Donnerstag auf der South Lawn vor dem Weißen Haus, der Bericht zeige, dass Saddam das Uno-Embargo umgangen habe.

Kerry hingegen stellte die Nichtexistenz von Massenvernichtungswaffen als zentrale Botschaft heraus. Der Bericht habe "definitive Beweise" dafür erbracht, warum Bush nicht wiedergewählt werden solle. Der Präsident sei "nicht ehrlich zu den Amerikanern", sagte Kerry.
for4zim.

stimmt.

hatte Dein vorletztes Posting nur kurz überflogen.
for4zim hat natürlich vollkommen Recht, dass hier die Gegner der USA Politik selbst kein glaubwürdiges Konzept
haben. Wenn die USA mit Hilfe der UNO Anfang nächstes Jahres freie Wahlen durchsetzen wollen, dann wird das hier von den USA Gegnern auch abgelehnt. Ja was wollt Ihr denn überhaupt ????
So langsam habe ich das Gefühl , dass manche Leute hier gerne hätten, wenn die USA den Irak verlassen würden , um damit den Irak den Mörderbanden von Sakawi und den anderen AL Kaida Terroristengruppen zu überlassen . Auch die rot/grüne Regierung hat dies erkannt und schickt jetzt Fuchs Panzer in den Irak und will bei der Ausbildung der irakischen Polizei und des Militärs mithelfen. Hier muß ich mal Rot/Grün loben(auch wenn das mir etwas schwerfällt) Aber es gibt in dieser Frage keine Parteipolitik, sondern nur eine gute bzw. schlechte Politik.
Freie Wahlen :laugh::laugh::laugh:

die Irakis dürfen zwischen Kandidaten wählen, die der Bush-Junta in den Kram passen.

Daniela, wie wäre es damit: Ihr Deutschen dürft 2006 bei Freien Wahlen zwischen Schröder, Fischer, Müntefehring, Eichel, Bütikofer als Kanzler wählen. Als Parteien stehn zur freien Wahl SPD, PDS, Grüne. Alle andern werden wegen Extremistischer Haltung nicht zur Wahl zugelassen.

Aber ihr habt immer noch FREIE WAHLEN.:laugh::laugh::laugh:


Das Prinzip der Demokratie ist den Irakis völlig unbekannt und als Konzept nicht schlüssig. Sowas KANN nicht mal eben von der westlichen Welt eingeführt werden! Das kann sich nur über längere Zeiträume entwickeln.
Nr.56
Das es keine freien Wahlen sind , mußt Du hier erst noch beweisen.
Schließlich sollen die Wahlen von der UNO überwacht werden. Außerdem hat die irakische Übergangsregierung radikale Shiitenführer aufgefordert an den Wahlen mit einer eigenen Liste teilzunehmen. Alle Gruppierungen können, wenn sie wollen, mit einer eigenen Liste an den Wahlen teilnehmen.
würden die Penner, die sich ständig nur gegen die Amis wehren und ein Bömbchen nach dem anderen deponieren sich darum kümmern, endlich einen freiheitlichen Staat zu haben, wären sie schon ein wesentliches Stück weiter.

Und daran, dass diese hirnverbrannten Idioten vor allem mittlerweile schon ihre eigenen Landsleute zerbomben sieht man doch eindeutig, was sie wirklich wollen.

Da ist für die friedfertige Bevölkerung (die Mehrheit) der Ami mit seinen Truppen immer noch das wesentlich kleinere Problem.

Und wer sich hier darüber beschwert dass die Amis dort sind, den möchte ich rudern sehen, wenn die Amis die arme Bevölkerung wieder ihrem Schicksal überließe.

Da braucht auch niemand ernsthaft die Argumentation dahin zu lenken, dass es allen besser ginge, wenn sie den Saddam noch hätten. Nein! Ihnen ginge es besser, wenn die Schwachköpfe mit dem Morden der eigenen Leute aufhören würden.
Der Treppenwitz,

der größte Anführer aller Deppen war Kandidat für den Friedensnobelpreis.

:laugh::laugh::laugh:
Die USA haben also nach der Auffassung von Daniela Chaos produziert und jetzt soll das produzierte Chaos dafür herhalten, daß sich andere Staaten erneut wieder in das Chaos der USA hineinstürzen sollen. Das ist Kerry-Politik, der gerne andere Nationen im Schützengraben sähe als seine US-Boys.

Das nenne ich nun Pseudologik.

Wie bitte soll ein glaubwürdiges Konzept entstehen, wenn das Land militärisch besetzt ist? In einem Akt, der ohne jegliche Rechtsgrundlage und Kriegserklärung erfolgte, sondern schlicht und ergreifend der Willkür eines Bushs unterlag.

Ob ich es gerne hätte, ob die USA dieses Land verließen, ist eine ganz andere, nämlich eine persönliche Frage. Ich sehe in dem Wirken der USA wirklich fast kein positives Signal. Möglicherweise hätte irgendwann die Libyen-Koalition (Libyen, Deutschland, Frankreich, Rußland) die Möglichkeit gehabt, eine Alternative zu gestalten. Heute ist das kaum noch gegeben.

Die Geschichte wird zeigen, daß nach wie vor die USA ein Papiertiger sind, den man taktisch ernstnehmen muß und strategisch verachtet.

Im nächsten Jahr werden immer mehr Gutnationen ihre Truppen aus dem Irak abziehen. Und die USA dürfen mit den Briten weiter enduring freedom spielen - allein.
GuckAn
So ist es. Ich habe mit einem Iraker gesprochen und es ist aus seiner Sicht selbstverständlich , dass die USA und ihre Verbündeten noch so lange im Irak sein müssen, so lange der Irak selbst nicht eine schlagkräftige Polizei und Militär aufgebaut hat. Das wäre ein ganz großes Verbrechen an das irakische Volk, wenn jetzt sich die USA und die anderen sich feige zuckziehen würden und sie den Irak den Mörderbbanden von Sakawi und den Al Kaida Gruppe überlassen würden. Heute wurde wieder von diesen Banden der Kopf einer unschuldigen britischen Geisel abgeschnitten; Ich könnte kotzen , wenn dann gefordert wird, dass man gegenüber diesen Mörderbanden kapitulieren sollte !!!!
#61,

Der Terror kam mit Bush.

Saddam mag ja ein Böser gewesen sein, aber er hatte das Land unter Kontrolle.

Das kann man von den Amis nicht behaupten.
#61

"Ich habe mit einem Iraker gesprochen "

Man merkt deinen Postings diese reichhaltige Erfahrung an.
Aus dem Munde einer zarten Daniela klingt die wilde Entschlossenheit wie die letzten Kräfte in die Schlacht zu schmeißen.

Je wilder die Entschlossenheit, desto größer wird das Desaster werden.
Im Irak droht die Gefahr einer Entwicklung, die sich ebenso aus Hass, Unrecht und Verbitterung über Fremdbestimmung festfressen kann, über unbestimmte lange Zeiträume, wie das auch seit Jahrzehnten im Konflikt Israel/Palästina zu sehen ist, ein Krisenherd ohne Ende. Und es ist eigentlich keine Lösung abzusehen. Ziehen sich die US-Truppen und ihre Helfershelfer nun völlig und restlos zurück, in dem sie den Irak verlassen, wird das völlige Chaos losbrechen.

Man sollte hier nie den Preis, das Resultat und die auslösenden Faktoren an Ursachen vergessen, die diese Ergebnisse, die heute um ein VIELFACHES tragischer sind, wie sie es vor diesem Lostreten eines Flächenbrandes gewesen sind, erst ermöglichten und in Folge dann auch erzeugten. Das ist der alleinige "Verdienst" von Mr. Bush, dem Superdiplomaten, der delegierten Marionettenpuppe, deren Strippen von der Öl- und Rüstungslobby, seinen Wahlhelfern, gezogen wurden und werden.

Demokratieeinführung ... Massenvernichtungswaffen ... Befreiung des irakischen Volkes ... US-Bedrohung d. Terroristen, die sich im Irak aufhalten ...

... Treppenwitze par exellance.
derdie...

"Der Terror kam mit Bush"

"Saddam... hatte das Land unter Kontrolle"


Na super! Also lieber wieder die Kontrolle Saddams? Ob das wirklich die meisten Iraker so sehen?

Ich kenn bei uns das Sprichtwort: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich wette, das sehen die allermeisten Iraker auch so, wenn Du sie nicht gerade in Horden vor einer kamera befragst.
#6,

daß muß man auch von dieser Seite sehen wollen.

Man muß auch ein wenig die arabische Seele verstehen.

Diese Menschen brauchen einen starken Führer, eine starke Hand. Und Sie bewundern die, die Ihnen Stärke zeigen. Wenn auch Angst dabei sein sollte, wie es unter Sadam sicher der Fall war.

Der Iraq ist weder die USA noch Deutschland. Araber sind keine Europäer.

Es wäre vermessen anzunehmen, daß politische Systeme einfach transportabel sind oder zwangsverordnet werden können.

Ein paar Jahre noch, dann haben die Mullahs wieder die Macht. Der Iraq wird nach der Zwangsdemokratisierung enden wie der Iran nach dem Shah-Regime.
das haben die Amis von uns nach dem 2. Weltkrieg auch behauptet. Möchtest Du diese Zeit davor zurück?
Time Tunnel zu Nr.65
Zur Schuldfrage des Irak Krieges kann man unterschiedlicher Meinung sein. Und es ist ja müßig immer in der Vergangenheit zu forschen, wie hoch die Schuld war oder nicht. Viel entscheidender ist , was zukünftig zu geschehen hat. Und da bleibt den USA halt nichts anderes übrig, solange im Irak zu bleiben , bis der Irak selbst in der Lage ist , im Lande für Sicherheit zu sorgen.
Daher wäre ein Rückzug der USA und der Verbündeten zum jetzigen Zeitpunkt das Schlimmste, was man machen könnte und würde, wie von Dir selbst bemerkt, zum totalen Chaos im Irak führen.
Auch Deutschland hat ein elementares Interesse daran, dass im Irak stabile Verhältnisse herrschen und schickt daher Fuchs Panzer usw. Wenn die Türkei EU Mitglied wird, was zu erwarten ist, wird die EU Ostgrenze an der Grenze Türkei/Irak liegen. Ich denke nicht, dass wir akzeptieren können , dass jenseits der EU Grenze im Irak eine terroristische Regierung im Irak ihr Unwesen treibt !
Libertus,

einer deiner besten Threads. Volle Zustimmung.

Wenn du in die USA einwanderst und neben den 3 Mitarbeitern, wie einst Hannibal, noch Elefanten mitbringst, glauben die an eine Invasion und machen ihre Cruise Missiles scharf.

Ich wünsche dir jedenfalls einen guten Start und viel Glück.
# 70,
keine Angst,
Gutmensch Libertus kommt in das alte Europa zurück,
er hat einfach nicht den Biss,
zweimal pro Jahr in Florida vor den Hurricans zu flüchten:D
und ständig ein neues Haus zu bauen,
das liegt den Deutschen nicht ..

und wenn Kerry die Wahl gewinnt,
wird er dankbar sein, wieder bei uns,
im Schröderland zu sein
Soll man jetzt unsere Daniela in Madame Gedankenlos oder Madame Ruckzuck umbenennen?

Nun, im wallstreetonline-Board kann man hurtig in die Tasten hauen, was richtig und was falsch ist, wie man die Welt zu sehen hat, und pausenlos Domino-Theorien als ultimo ratio verbreiten und alle möglichen wenn-dann-Logiken anstellen.

Nötig wäre wohl eher, daß alle Kräfte des Iraks, einschließlich der Terroristen an einen Tisch müßten mit dem Ziel, selbstbestimmte Beschlüsse zu fassen und der Abzug der USA. Und es bedürfte einer mutigen internationalen Öffentlchtkeit außerhalb der USA, die dies unterstützt und fördert.

Die Frage ist, ob eine internationale Willensbekundung nicht gerade die angemessene, weil notwendige Reaktion wäre! (Natürlich nicht, daß die obskuren Wahlen und die Besatzung des Iraks aufrechterhalten wird.) Ob also eine derartige Bekundung die Spirale des Wenn-Dann nicht nur durchbrechen kann, sondern auch durchbricht! Eine risikovolle Politik - aber auch mutig, aber im Ergebnis sicher weniger gefährlich als den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Aber auch derartige Überlegungen bleiben theoretisch, weil sich auf der internationale Bühne keine Kräfte bereitfinden, neue Pfade des Denkens und Handelns einzuschlagen. Man beteiligt sich lieber an dem Irak-Abenteuer der USA mit Panzerlieferungen und sonstigen kleineren Handreichungen.

Was wäre, wenn sich hinterher herausstellte, daß hier eine Chance verspielt wurde?
und wenn Kerry *) die Wahl gewinnt,

*) muss natürlich Bush heissen,
Libertus soll sich rechtzeitig wieder einschiffen,
bei der Massenflucht aus den USA in unser
gutes, altes, soziales Europa der Unwilligen :D
#62 von derdieschnautzelangsamvollhat

Wollte ja eigentlich garnix sagen in diesem doch etwas merkwürdigen Thread. Aber Du schießt den Vogel ab.

Saddam hatte das Land unter Kontrolle mit Hundertausenden von Toten, die er abschlachten oder vergasen ließ.

Bis dahin hätte Bush noch einen mehrmals um den Globus weiten Weg.

Ich war auch gegen den Krieg, Bush hatte seine Ziele im Grunde schon vorher besser erreicht durch das Drohgebärde der Militärmaschinerie. Schon allein, das Saddam wieder die Inspektoren herein ließ, zeigte damals seine wahre Situation.

Nun ist der Krieg gelaufen, die Aifräumarbeiten werden Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauern.
Rhum,

hunderttausende? Na, mal nicht übertreiben.;)

Blöderweise waren zur Zeit der Kurdenvergasungen (bei denen bis heute nicht bewiesen ist, daß Saddam dahintersteckte ( Es gibt Berichte die darauf schließen lassen, daß das Giftgas auch aus der Türkei oder dem Iran abgefeuert worden sein könnte) die Amis die dicken Freunde von Saddam.:D

Im ersten Golfkrieg schienen die "hunderttausende Toten" auch nicht sonderlich gestört zu haben. Auch zehn Jahre danach noch nicht.

Mit den größten Despoten Arabiens, der Familie Saud, sind die USA gut Freund.

Wer hier keine Widersprüche sieht....
Nachtrag:

Dir wird auch bekannt sein, daß ungefähr zur gleichen Zeit der Giftgasanschläge auf Kurden im Iraq, auch Giftgasanschläge des türkischen Militärs gegen türkische Kurden verübt wurden.

Von den Säuberungsaktionen der Türken gegen kurdische Dörfer, die zu Dutzenden dem Erdboden gleichgemacht wurden, mal abgesehen.
Quelle über die Halabja-Story und deren Widerlegung:

Stephen C. Pelletier, Ex-CIA-Agent
@Schnauze

mach ruhig mal sohn bischen Eintopf, mich kannst Du damit nicht beeindrucken.

Man sollte immer was genauer hinschauen und nicht alles zusammenhanglose mixen.

"Mit den größten Despoten Arabiens, der Familie Saud, sind die USA gut Freund".

Ich würde mal sagen, es ist eine "Zwangsfreundschaft", oder was meinst Du wohl, warum die Amis Militär in Saudiarabien stationieren? Es geht ums Öl. Und darüber hinaus scheinen die Saudis wohl auch eine erfolgreiche Polizeiarbeit zu leisten, brauchen dafür keine Auslandshilfe. Das wird hier von interessierten Seiten klein gehalten.
Und es hat mal garnix mit dem Irak/USA zu tun, 2 Welten.

Und was die Auftragsmorde eines Saddam, nebst Umfeld, angeht, ist wohl satt und genug geschichtlich niedergeschrieben, brauch ich nicht zu wiederholen.
neuseemail zu Nr. 72
Nötig wäre wohl eher, daß alle Kräfte des Iraks, einschließlich der Terroristen an einen Tisch müßten mit dem Ziel, selbstbestimmte Beschlüsse zu fassen und der Abzug der USA. Und es bedürfte einer mutigen internationalen Öffentlchtkeit außerhalb der USA, die dies unterstützt und fördert.

Sich mit den Terroristen an einem Tisch setzen, die unschuldige Geiseln die Köpfe abschneiden und im Internet veröffentlichen. Und mit diesen Schweinen willst Du verhandeln ???? So einen Irrsinn kannst Du doch nicht ernst meinen, wenn Du noch bei Sinnen bist !!!!
Sich mit den Terroristen an einem Tisch setzen, die unschuldige Geiseln die Köpfe abschneiden und im Internet veröffentlichen. Und mit diesen Schweinen willst Du verhandeln ???? So einen Irrsinn kannst Du doch nicht ernst meinen, wenn Du noch bei Sinnen bist !!!!
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der gleiche Text von Daniela 22 aus Sicht der Iraker :

Sich mit den Terroristen (ungläubigen US-Agressoren)
an einem Tisch setzen, die unschuldige irakische Gefangene foltern
und zu perversen sexuellen Handlungen durch Frauen !!! zwingen
und im Internet veröffentlichen.

Und mit diesen Schweinen willst Du verhandeln ????
So einen Irrsinn kannst Du doch nicht ernst meinen,
wenn Du noch bei Sinnen bist !!!!
Nr.80
Das ist doch ein Schwachsinn, was Du da schreibst.
Die Mehrheit der Iraker will, dass die USA im Land bleiben und für Sicherheit sorgen; da die Terroristen Schweine im wesentlichen die eigene Bevölkerung durch Autobomben usw. töted.
Und die Folterungen von einigen US Soldaten, die von der USA Juztiz verfolgt und abgeurteilt werden, mit den Verbrechen der Terroristen in einen Topf zu werfen, ist schon total absurd!!!!
Wir (der Westen) werden im Irak noch einen fetten Arschtritt bekommen! Die Amis liegen mit ihrer Operation "Turbo Vietnam II" voll im Plan.

Sehe schon die Bilder wie die Helikopter von amerikanischen Botschaftsgelände in Bagdad startet und die letzten Koalitionssoldaten und Vasallen ausfliegen.

Außer Spesen nix gewesen! :mad:
Die Mehrheit der Iraker will gewiss nicht, daß die USA im Land bleiben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Mehrheit der Iraker wollen in Ruhe und Frieden leben.

Und deswegen haben alle Iraker ein Interesse daran, daß sie selber ihre Angelegenheiten regeln können. Der irakische Kleinunternehmer, Kapitalist, Arbeiter, Bauern, Student - und das jenseits aller Religionen oder religiösen Vorstellungen, und daß die nationalen Reichtümer zum Nutzen aller eingesetzt werden.



Die oder ein Teil der Terroristen nimmt ohne Zweifel den brutalen Kolateralschaden in Kauf. Aber da die Angriffe auf die Amerikaner wie deren eingesetzte Polizeitruppen zunehmen, kann geschlossen werden, daß sie massiv Unterstützung von der eigenen Bevölkerung erhalten. (Der Fisch im Wasser). Je mehr sich aber die Bevölkerung und ihre Interessen artikulieren kann, desto mehr gräbt die Demokratie dem fanatischen Extremismus das Wasser ab, in dem er sich bewegen kann. Dies wird aber nicht im Rahmen einer Besatzmacht oder eines Regimes von George Bushs Gnaden möglich sein.

Es ist eine Krise, aber die Krise enthält alle Elemente, um daraus etwas Produktives zu machen. Das Wesen der Krise.

Es werden alle Seiten Mut haben müssen, auch Mut zum Risiko. Oder die Geschichte wird ihren vorgezeichneten Weg gehen mit der Wahrscheinlichkeit von sehr großen Gefahren. Wenn man erkennen kann, daß tatsächlich Alternativen vorliegen, wäre schon viel gewonnen.

Kriege kann man mit Waffen gewinnen, aber keine Menschen und Köpfe.
Nr.83
Was soll ich mich mit Deiner Außenseitermeinung auch abgeben. Auch die rot/grüne Regierung schickt jetzt Fuchs Panzer in den Irak und hilft bei der Ausbildung irakischer Polizisten und Soldaten, wofür die rot/grüne Regierung von der Bush Regierung sehr gelobt wurde. Denn für Schröder, Schily, Fischer usw. hat die uneingeschränkte Bekämpfung des Terrorismus absolute Priorität. Und dies gilt für alle Länder, wie Putin usw. und das zu Recht.
Mit diesen Terroristen Schweinen wird nicht verhandelt
und in diesem Punkt ist sich die Mehrheit der Völkergemeinschaft einig und auch die Mehrheit des irakischen Volkes. Das solltest Du Dir auch mal hinter die Ohren schreiben !!!
Das ist richtig - Außenseitermeinung. Aber es muß ja nicht so bleiben, weil sie die Interessen der Mehrheit vertritt, wenn auch nicht die der Panzerlieferer und der USA. Aber die bilden ja auch nicht die Mehrheit.

Und: Ideen richten sich nicht danach, ob sie Mehrheit oder Minderheit sind. Wenn ihre Zeit gekommen ist, setzen sie sich durch.
Ja, Daniela weiß genau was die Iraker wollen - sie hat mit einem mal gesprochen. :laugh::laugh::laugh:

Selten soviel Dummschwätzerei lesen müssen...
neumailer

"Die Mehrheit der Iraker will gewiss nicht, daß die USA im Land bleiben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Mehrheit der Iraker wollen in Ruhe und Frieden leben. "

Kannst Du mal bitte präzisere Angaben über die Art der Umfrage machen, die dieses Ergebnis brachte. Wieviele Personen wurden befragt? Wie war die genaue Fragestellung? Wurden sie in ihren Häusern befragt? Auf der Straße? Wie waren die prozentualen Ergebnisse exakt? Wie hoch die Zahl der Unentschlossenen?
@ GuckAn

Aus #84 von Daniela22:

"Mit diesen Terroristen Schweinen wird nicht verhandelt
und in diesem Punkt ist sich die Mehrheit der Völkergemeinschaft einig und auch die Mehrheit des irakischen Volkes."



Kannst Du mal bitte präzisere Angaben über die Art der Umfrage machen, die dieses Ergebnis brachte. Wieviele Personen wurden befragt? Wie war die genaue Fragestellung? Wurden sie in ihren Häusern befragt? Auf der Straße? Wie waren die prozentualen Ergebnisse exakt? Wie hoch die Zahl der Unentschlossenen?
libertus

muttu daniela fragen :D

Da ich leider nicht weiss, wieviele Verhandlungen so im Hintergrund wie ablaufen, kann ich nur die Zahl der mittlerweile Getöteten (eigentlich ein wenig über den Abschaumfaktor der Tötenden aussagender Begriff) als Maßstab für die offensichtlich nicht sehr ausgereifte Verhandlungsbereitschaft der Völkergemeinschaft heranziehen.
Im übrigen: Macht es Euch nicht ein wenig nachdenklich, dass Ihr diese brutalen Mörder zu verteidigen versucht? Seltsame Welt, die sich da in Euch widerspiegelt.:rolleyes:
GuckAn

Genau das. Wieso maßen sich immer irgendwelche Menschen an über das Schicksal und die Lebensumstände anderer Menschen bestimmen zu wollen? Je dümmer, desto schlauer finden diese Leute sich selber...:cry::rolleyes:
vorsicht, daniela
schreibt flüssig Arabisch nach neuer Rechtschreibreform
von links nach rechts :D ........

und ist Native Speaker in Sunnitisch

:kiss:
Libertus

na siehste. Warum redest Du dann pausenlos darüber, wie sich das Schicksal der anderen entwickeln sollte? Insofern habe ich auch Deinem letzten Satz als Zeichen einer gewissen Selbsterkenntnis aus Deiner Feder nichts hinzuzufügen.
GuckAn, sollte das dein Eindruck sein, hast nichts von dem was ich schreibe verstanden.
zwischen verstanden und akzeptieren bzw. anerkennen musst Du aber schon noch unterscheiden lernen.
bevor du anderen Ratschläge gibst, solltest du vielleicht dein eigenes Geschreibsel nochmal lesen.
Ich bin ja wirklich froh, dass inzwischen bei der rot/grünen Regierung ein Umdenken stattgefunden und sie der irakischen Übergangsregierung volle Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zugesagt hat. Dazu gehören Panzerlieferungen, Ausbildungsunterstützung usw.
Das ist ja unter demokratischen Parteien eine Selbstverständlichkeit, dass es im Kampf gegen den Terrorismus keinen Parteienstreit geben darf.
Anfang nächsten Jahres gibt es freie Wahlen im Irak, die von der UNO überwacht werden, was als großer Fortschritt zu betrachten ist. Das die Terroristen keine Wahlen wollen ist natürlich klar, da sie selbst bei diesen Wahlen nicht die Mehrheit bekommen würden und daher mit allen Mitteln die Wahlen verhindern wollen; aber sie werden wieder einmal scheitern.
Das die USA Gegner und Bush Hasser hier nicht wollen, dass die USA in dieser Frage Erfog hat , ist mir natürlich klar, aber diese Miesmacher werden sich wieder einmal irren, wie sie sich so oft in der Vergangenheit geirrt haben. Und das ist sehr gut so !
Auszug aus Börse-online
Sympathien für Bush

Außerdem bleiben die Präsidentschaftswahlen ein wesentlicher Faktor an der Wall Street. "Die TV-Debatten zwischen George W. Bush und John Kerry haben zumindest kurzfristig Auswirkungen", sagt David Kotok von Cumberland Advisors. "Mit der Aussicht auf die Wiedereinführung der Dividendensteuer, Steuern auf Kapitalerträge und der stärkeren Besteuerung höherer Einkommen liegen die Sympathien der Börse nicht bei John Kerry." Das letzte Fernsehduell findet am Mittwoch in Arizona statt.

Leute , wir befinden uns hier bei W.O. in einem Börsenboard und nicht in einem Sozialistenboard , damit das mal allen hier klar wird und die Börsianer setzen halt mal auf Bush und nicht auf Kerry, der die Steuern erhöhen will. Und mit Steuerabzockern haben wir ja in Deutschland mit den Rot/grünen ja auch so unsere Erfahrungen gemacht !!!
Die Börsianer - und besonders einer der "Bushis" haben
auch auf Hitler gesetzt, weil der Arbeit und Wohlstand versprach.
Wie war das zuletzt - mickrige 98000 neue Arbeitsplätze und wachsende Armut.
Macht nix - der nächste Krieg wartet ja schon :rolleyes::rolleyes:
Daniela22
und hier ein Opfer der Rot/Grünen Steuer-Abzocker:

Nach Informationen der Zeitung soll Quinn zwischen 1998 und 2002 rund 900.000 Euro Einkommens- und Umsatzsteuer hinterzogen haben. Die Hamburger Staatsanwaltschaft habe sich dazu nicht äußern wollen. «Zu Steuerstrafverfahren sagen wir grundsätzlich nichts.» Quinn betonte, er habe seinen Fehler eingesehen, sei sich jedoch «nie einer Schuld bewusst» gewesen.

Die Hamburger Oberfinanzdirektion habe durch einen anonymen Hinweis erfahren, dass Quinn seinen Hauptwohnsitz zwar in der Schweiz hatte, sich jedoch meistens in Hamburg aufhielt und deshalb auch in Deutschland steuerpflichtig war. (nz)
www.netzeitung.de
Stella Luna
Der Freddy Quinn ist kein Einzelfall; Boris Becker war die Sachlage ähnlich; Es gibt Tausende Deutsche, die ihren Wohnsitz im steuergünstige Ausland haben ( wie Michael Schuhmacher und vielen anderen). Die Verlegung des steuerlichen Wohnsitzes ins Ausland ist völlig legal, vorausgesetzt der Steuerpflichtige hat auch seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland (das heißt an mehr als
180 Tagen) , so die steuerliche Regelung. Wer sich nicht daran hält, betreibt Steuerhinterziehung , wie Quinn, Boris Becker und andere. Ich frage mich nur, welche Steuerberater diese Leute nur haben und sind daher selber schuld.
Nr.100
Den Bush und den Hitler in einen Topf zu werfen ist schon ein starkes Stück.
Ich bin sehr froh und dankbar, dass Bush diesen Schlächter von Bagdad Saddam Hussein hinter Schloß und Riegel gebracht hat.
Ebenso ist Milosovisz dank des USA Einsatzes der USA im Kosowo Krieg hinter Schloß und Riegel gebracht worden, nachdem die Europäer diesem Treiben 10 Jahre zugeschaut
haben; danke dafür an die USA.
Auch wurde das Nazi Regime dank des USA Einsatzes zur Strecke gebracht.
Daher brauchen wir weiterhin die USA als stärkste Wirtschafts- und Militärmacht und das wird auch so bleiben.
Da können die linken Schreier noch so lange hier lamentieren; es wird Ihnen nichts nützen und das ist sehr gut so !
Daniela
na, dann berichte doch mal, wann und warum die USA Deutschland befreit haben!
Wie sagte unsere wunderbare Ex-Justizministerin Hertha Däubler-Gmehlin:

"Der Bush macht das wie der Hitler - von den
innenpolitischen Schwierigkeiten mit Krieg ablenken."

Leider wurde Sie für diesen wahren Satz zum Rücktritt gezwungen.

Übrigens heißt der Schlächter von Bagdad JETZT George Bush.


Ganz anders sieht es in den USA aus. Dort nennt man die Intimbehaarung gern "Bush" - und solch ein Bush regiert bekanntlich auch als George W. die USA. Genau das nutzten nun acht junge Damen, die sich gegen Geld nicht nur im Internet gern nackt zeigen und alle bisher einen Bush hatten. Um zu demonstrieren, wie schnell und leicht man den Bush loswird, schlossen sie sich zusammen als NOMOREBUSHGIRLS.COM und veröffentlichen auf ihrer Netzseite ein inzwischen leider wieder verschwundenes Video, das zeigt, wie sie ihren Bush abrasierten. Und wie man auf den veröffentlichten Fotos sehen kann, hat sich die Prozedur durchaus gelohnt. Besonders für Männer, die Frauen ohne Bush lieben. Ob aber die Männer, die den anderen Bush mögen, nun durch diese Aktion davon abgehalten werden, ihn wiederzuwählen, ist wohl doch eher fraglich.

Aber jeder hat halt den Bush, den er verdient. Nur wir nicht. Wir haben stattdessen Schröder, Fischer, Merkel, Stoiber und den Frauenversteher von der FDP, Guido Westerwelle. Und: "Ich zeig dir mal meine Merkel!" Oder: "Ich hol meinen Schröder raus und stoiber deiner Westerwelle eine!" - das klingt einfach saublöd. Leider.
www.heise.de/tp


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