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Börsen in Asien: Ölpreis lastet schwer auf den Aktienmärkten - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Die asiatischen Aktienmärkte mussten zum Wochenstart weitgehend kräftige Kursverluste hinnehmen. Als Auslöser nannten Marktkenner neben dem neuen Rekordniveau beim Ölpreis auch das Erdbeben in Japan sowie die Unsicherheiten in Bezug auf die US-Präsidentschaftswahlen.

In Japan verzeichneten die Aktienmärkte nach den weitgehend schlechten Nachrichten deutliche Abschläge. Besonders die Erdbeben wirkten sich am Montag auf die Tokioter Börse aus, auch wenn die Schäden auf die Nordwestseite Japans beschränkt sind. Die japanischen Aktien mussten in der Folge durch alle Branchen hindurch deutliche Abschläge vermelden.

Im chinesischen Shanghai gaben die Aktien ebenso wie in Hongkong im allgemein schwachen Umfeld nach. Besonders die negativen US-Vorgaben lasteten schwer auf den Märkten.

Auch in Südkorea gaben die Aktienmärkte zum Wochenstart deutlich nach. Besonders die Schwergewichte wie Samsung, Hyundai und POSCO gaben kräftig nach. Die Anleger fürchten hier eine weitere Verteuerung des Ölpreises. Südkorea ist einer der größten Ölimporteure. In Thailand dagegen konnten die Aktienmärkte freundlicher tendieren und an die gute Entwicklung der Vorwoche anknüpfen.

Index-Schlussstände:

Japan:

Nikkei-225: 10.659,15 (-1,82 Prozent)

TOPIX: 1.075,12 (-1,44 Prozent)

China:

Hang Seng: 12.818,10 (-1,51 Prozent)

Shanghai Composite: 1.311,2 (-1,37 Prozent)

Thailand:

SET-Index: 659,05 (+1,51 Prozent)

Südkorea:

Seoul Composite Kospi: 808,14 (-2,42 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Der japanische Automobilkonzern Toyota Motor wird seine einheimische Produktion überprüfen. Die Zeitung \"Nihon Keizai Shimbun” berichtet am Montag, dass das Unternehmen in Anbetracht der guten Absatzzahlen ein neues Motorenwerk im Süden des Landes errichten wird. Den Berichten zufolge plant das Unternehmen, über 20 Mrd. Yen (188 Mio. Dollar) in den Bau zu investieren. Das Werk soll über eine jährliche Produktionskapazität von 200.000 Motoren verfügen und seine Arbeit frühestens im Jahr 2006 aufnehmen. Dies erklärte die Zeitung unter Bezugnahme auf ungenannte Quellen weiter.

Die japanische Telefongesellschaft NTT erklärte am Montag, dass sie einen außerordentlichen Gewinn von rund 28 Mrd. Yen (261,2 Mio. Dollar) verbuchen wird. Diesen Überschuss wird NTT durch das IPO der Immobilien-Tochter NTT Urban Development verzeichnen. Der Mutterkonzern plant, die meisten der 87.000 Aktien zu verkaufen und dadurch rund 39,15 Mrd. Yen zu erlösen. Die Aktie von NTT Urban wird an der Tokyo Stock Exchange erstmals am 4. November gehandelt werden.

Die japanische Shin-Etsu Chemical, ein Hersteller von chemischen und elektronischen Komponenten, gab am Montag für das abgelaufene erste Halbjahr einen Nettogewinn auf Rekordniveau bekannt und erhöhte ihre Gesamtjahresprognose. Demnach wurde der Nettogewinn auf 46,48 Mrd. Yen (433,7 Mio. Dollar) beziffert, was eine 23,1-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert darstellt. Auch konnte mit diesem Ergebnis die Unternehmensprognose von 40 Mrd. Yen übertroffen werden. Die Verbesserung wurde mit der starken Nachfrage nach Silikon-Wafers und PVC begründet. Das Unternehmen geht nun davon aus, im Gesamtjahr einen Nettogewinn in Höhe von 92 Mrd. Yen erlösen zu können. Zuvor hatte die Zielsetzung bei 80 Mrd. Yen gelegen. Außerdem wird Shin-Etsu Chemical seine Produktionskapazitäten im Bereich 300-mm Silikon-Wafers ausweiten. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, sollen die Pläne bis zum Ende des laufenden Jahres vorgelegt werden. Shin-Etsu Chemical hatte bereits im März erklärt, dass man 40 Mrd. Yen (373,2 Mio. Dollar) investieren wird, um die Produktion der Silikon-Wafers um 50 Prozent auf 300.000 Einheiten je Monat ausweiten zu können. Mit den neuen Plänen soll dieser Ausstoß noch übertroffen werden.

Der koreanische Chip- und Halbleiterkonzern Hynix Semiconductor konnte seinen Nettogewinn im abgelaufenen dritten Quartal nahezu vervierfachen. Wie das Unternehmen am Montag erklärte, konnte dies durch den guten Chip-Absatz erreicht werden. Der Nettogewinn verbesserte sich demnach von 134 Mrd. Won im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf nun 530 Mrd. Won (466 Mio. Dollar). Der Betriebsgewinn wurde auf 487 Mrd. Won beziffert. Im Vorjahr hatte man hier noch einen Verlust von 21 Mrd. Won verbucht. Ferner teilte das Unternehmen mit, dass auch der Umsatz eine Steigerung erfahren konnte und sich von 991 Mrd. Won im Vorjahr auf nun 1,54 Bio. Won erhöhte. Im Vergleich zum Vorquartal stellten die Ergebnisse jedoch eine Verschlechterung dar. Der Nettogewinn sank demnach um 15,2 Prozent und auch der Umsatz ging um 8,4 Prozent zurück.

Der südkoreanische Elektrotechnologiekonzern Samsung Electronics hat sich mit dem britischen Handelskonzern Tesco auf eine Ausweitung seiner Beteiligung an der Samsung-Handelssparte Homeplus verständigt. Im Zuge der Vereinbarung hat sich Tesco dazu bereit erklärt, in den nächsten sieben Jahren von Samsung einen weiteren Anteil von 10 Prozent an Homeplus zu übernehmen. Damit wird das Unternehmen seine Beteiligung auf 99 Prozent ausweiten. Der ursprüngliche Vertrag war im Jahr 1999 geschlossen worden. Tesco hatte seinerzeit einen kontrollierenden Anteil von 51 Prozent an Homeplus übernommen und diesen in der Zwischenzeit auf 89 Prozent ausgeweitet. Die Entscheidung darüber, was mit dem verbleibenden Anteil von 1 Prozent geschehen wird, wird erst nach Ablauf des neuen Kontrakts (nach dem Jahr 2011) getroffen werden.

Wertpapiere des Artikels:
SAMSUNG EL.0,5GDRS
NIPPON TELEGRAPH AND TELEPHONE CORPORATION
TOYOTA MOTOR CORPORATION
SHIN-ETSU CHEMICAL CO LIMITED
HYNIX SEMIC. GDR 1


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),13:02 25.10.2004

und da wundert man sich, wieviel Leute Geld an der
Börse verlieren

zur Info: Thailand hat nichts fortgesetzt - Thailand
hatte zu!!!!!!!!!


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