DAX-0,47 % EUR/USD+0,13 % Gold+0,53 % Öl (Brent)-1,60 %

GOYA AG - werden Sie Goyaner - 500 Beiträge pro Seite


AnzeigeAdvertisement

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

.... und ? Habt Ihr neben Rolf Zacher, Kim Fischer, Michael Hollmann und Heiner Kamps auch schon 3.960,00 € überwiesen ?
:D ( na, es geht ja auch kleiner ... )
Einmal ernsthaft - ich finde das eine interessante Idee !
In der heutigen Zeit finden wir hier vielleicht wieder einmal eine seriöse, vorbörsliche Platzierung von Aktien ?!
Hat sich hier schon jemand näher mit befasst ?
Für alle Unwissenden www.goya-berlin.de oder Focus Money 47.
Bin auch Reaktionen gespannt.
Ich versuche es noch einmal:
Hat jemand nähere Infos ( ausser der goya homepage und focus money ) ?
die Promotion auf www.small-cap-news.de läßt auf einen Zusammenhang mit Andreas Schmidt schließen, der früher schon recht dubiose Dinge getrieben hat, Stichwort: Global Capital Management AG. Er scheint tatsächlich noch eine GCM GmbH zu betreiben!
also ich sehe das Ganze nicht so negativ.

Die Aktie ist schließlich jederzeit verkaufbar.

Und ich gehe eher davon aus, dass der Laden zunächst laufen wird.

Ein Risiko ist so was natürlich immer in der Branche, aber manchmal gilt eben auch:

Wer nichts riskiert, der stets verliert :-)
Jederzeit verkaufbar? Das musst du mir bitte mal erklären.

Danke

agfeo2
Wenn Du einen Käufer findest, kannst Du sie wieder verkaufen.

So funktioniert letztlich ja auch das Prinzip der börsengehandelten Aktien, oder ?

Und nehmen wir beispielsweise Hapimag, das funktioniert genauso schon seit Jahrzehnten.

Gruß Masco
Der Zeichnungsstand bei Goya beträgt 1320 Aktionäre, d.h.
rd. 4 Mio €.

Für den Umbau geplant war ein insgesamt doppelt so hoher Betrag.
Ob die Summe ausreicht, oder man nun weiter Geld sucht, geht aus der Homepage nicht hervor.
Berliner Morgenpost vom 18.04.2005:

Die gute Nachricht: Der Goya-Club startet am 7. November
Berlin - Die Vorbereitungen für den Goya-Club laufen auf Hochtouren.
Ab November will Initiator Peter Glückstein mit Cocktailbar, Dinner und Tanz das Berliner Nachtleben bereichern. Dafür wird das Metropoltheater am Nollendorfplatz nach Plänen des Architekten Hans Kollhoff aufwendig umgestaltet. Kern ist ein 1000 Quadratmeter großer Raum, 17 Meter hoch, mit Balkonen und Gängen.

http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/04/19/wirtschaft/748150.html
Laut eingenen Info-Anzeige in einer Berliner Zeitung haben sich mittlerweile 1.600 Aktionäre gefunden.
Hat jemand Infos, ob die Finanzierung damit auf soliden Füssen steht und wie die Zukunft nun aussieht ?
Die Finanzierung steht jetzt auf alle Fälle!
Glückstein versucht zwar noch die restlichen Aktionäre zu finden, hat aber auch die Option (falls du den Verkaufsprospekt genau gelesen hast) für den Restbetrag ein Bankdarlehen zu marktüblichen Konditionen aufzunehmen!

Somit steht den völligen Ausbau und der Eröffung im Novmeber nichts mehr im Wege!

Klar geb ich euch recht, dass es ein gewisses Risiko birgt, sogar zu einem Totalverlust kommt falls der Laden garnicht läuft, dann können wir unsere Aktienurkunde an die Wand nageln!
Aber fairer Weise muss man auch sagen, dass es ein vergleichbares Projekt noch nie gab!
Vorallem in Berlin kann ich mir das sehr gut vorstellen.
DEN Club gibt es dort noch nicht, vorallem kaum etwas für die Zielgruppe dieses Projekts!

Und wer nichts riskiert hat schon alles verloren!

Lassen wir uns überraschen und hoffen auf einen gelungenen Start!

Die Pressemitteilungen der letzten Tage lassen ja gutes verhoffen....

SMARTIE
es gibt mal wieder neuigkeiten!

für die eröffnung ist nun der 1. dezember geplant!
sieht also so aus als würden die bauarbeiten nicht rechtzeitig fertig werden. hauptsache das projekt ansich läuft :)

385 aktienpakete sind noch zu haben, für interessenten wird am 15.10. im rahmen des "festival of lights" eine nacht der offenen tür angeboten.

bin mal gespannt, wann sich wieder was tut,
bis zum 01.12. ists ja auch nicht mehr all zu lange!!
Laut e-mail-Mitteilung der GOYA AG zur Eröffnungsfeier hat anscheinend ein letzter Run auf die Aktien stattgefunden. Der Vorstand geht davon aus, dass vor der Eröffnung alle Aktien verkauft sind.

Also - die Einladung zur Aktionärsfeier ist einfach sagenhaft.
Es ist schon ärgerlich, wenn man wegen der weiten Wegstrecke nicht kommen kann.

Ich bin so gespannt, ob das Programm, auch nachhaltig, angenommen wird.

Es sei (uns) allen gegönnt ! ;)
Soeben lief auch ein Bericht über die Eröffnung in den ARD Tagesthemen...


Ich habe die Kohle lieber in der Kneipe nebenan versoffen :)

Spaß beiseite: weshalb sollte ich ein angehendes Szenelokal kaufen, wenn ich davon ausgehen darf, daß es keinerlei Garantie gibt, daß es Szenelokal auf Dauer bleiben wird?

Wenn hinter einer Gaststätte nicht ein Betreiber mit einer sehr, sehr hohen Eigenmotivation (als Eigentümer & damit Nutznießer) steht, glaube ich da nicht an dauerhaften Erfolg.

Da sind Anlegergelder eingesammelt worden, um den Laden ohne große Kredite aufmotzen zu können. Ob das was taugt und ob die Aktionäre wirklich was davon haben - in 5 Jahren werden wir es wissen.

Mir war das zu unsicher, ich habe es nicht gemacht.
Eine "Szenereporterin", die bei der Einweihung dabei war, sagte im Fernsehen, dass das Durschnittsalter der Aktionäre bei 41 liegen würde. Das sei nicht die Klientel die 2x die Woche ausgehen würde, eher 2x im Monat. Das würde auf Dauer aber nicht reichen.
Bonapart, wenn das wahr ist ...

Im kaufmännisch orientierten Gewerbe beklagt man sich über die Qualität der Arbeitssuchenden, die noch nicht einmal die simpelste Prozentrechnung oder den Dreisatz beherrschen.

In den Medien scheint es nicht besser bestellt zu sein, oder aber gezielte Mißinformation: Wie kann die Szenenreporterin vom Durchschnittsalter der Aktionäre auf die das Unternehmen aufsuchende Klientel schließen?!:rolleyes:

Gruß

Silberpfeil
Heiliger Strohsack!
Soeben meldet der SFB, daß der Goya-Club pleite ist!!!
Kaufe Goya-Aktien zu 10% des Nennwerts (freibleibend). Angebote bitte per Boardmail.

Daylight.
HANDELSBLATT, Dienstag, 02. Mai 2006, 10:18 Uhr


Insolvenz

Berliner Nachtclub Goya gibt auf


Nur vier Monate nach seiner Eröffnung hat Berlins erster aktienfinanzierter Nachtclub Goya endgültig geschlossen.

HB BERLIN. Der Geschäftsbetrieb sei eingestellt, den 89 Mitarbeitern wurde gekündigt, teilte Insolvenzverwalter Peter Leonhardt am Dienstag mit. Das „Goya“ war am 1. Dezember eröffnet worden. Rund 2700 Aktionäre brachten rund 7,5 Mill. Euro für den noblen Umbau des ehemaligen Metropol-Theaters auf. Am 3. März hatte der Club Insolvenz angemeldet.

Das Weekend-Journal des Handelsblatts hatte ausführlich über das Goya berichtet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.399.583 von bonAPART am 02.05.06 11:06:59Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ehemalige Goya-Betreiber

18.07., 19:28 Uhr Berlin Online

Gegen die ehemaligen Betreiber des insolventen Nachtklubs «Goya» ermittelt jetzt offenbar die Staatsanwaltschaft. Geprellte Handwerker werfen den «Goya»-Chefs Insolvenzverschleppung und Betrug vor, wie der «Tagesspiegel» (Mittwochausgabe) berichtet. Ebenso werde gegen diejenigen ermittelt, die an Planung und Kontrolle des Zwölf-Millionen-Euro-Baus beteiligt gewesen seien, sagte Staatsanwalt Bernhard Brocher der Zeitung.

Die Aktiengesellschaft, die das «Goya» betrieb, steht dem Bericht zufolge im Verdacht, schon lange insolvenzreif gewesen zu sein, bevor sie offiziell ihre Zahlungsunfähigkeit eingestanden habe. Das soll sie aber Handwerkern und Dienstleistern nicht rechtzeitig mitgeteilt haben. Deswegen hätten zwei Baufirmen die Bauherren angezeigt. Sie fühlten sich um insgesamt 200.000 Euro betrogen, eine Summe, die ein kleines Unternehmen die Existenz kosten könne.

Die Staatsanwaltschaft versuche nun in Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter Peter Leonhardt zu ermitteln, wann die Firma faktisch pleite war und ob sie darüber hinaus noch Aufträge vergab. Leonhardt hatte den Ermittlern im Mai einen hundertseitigen Bericht zukommen lassen. Das Ergebnis sei bislang noch völlig offen, sagt Ermittler Brocher.

Der Club war im vergangenen Dezember eröffnet worden, einen Großteil des Geldes brachten nach Angaben der Zeitung 2700 private Unterstützer zusammen, die für 7,5 Millionen Euro Aktien für den Club erwarben. Laut Insolvenzverwalter Peter Leonhardt fehlten von Anfang an fünf Millionen Euro zur Finanzierung. Das ambitionierte Konzept des Clubs, der zwischen Disko, Restaurant und Bar angesiedelt war, ging nicht auf. Ein zahlungskräftiger Investor, der das Haus hätte retten können, wurde nicht gefunden. Anfang Mai wurde der Club daher von Leonhardt geschlossen.

© ddp
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.715.890 von Art Bechstein am 18.07.06 23:31:59Leider eine sehr traurige Sache. Da kein Börsenlisting vorlag, wird es wohl auch kaum zu einer Mantelverwertung kommen. Ich persönlich bin aber überrascht, dass der Club überhaupt eröffnet wurde. Hätte nicht gedacht, dass dies klappt.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.