Moslemterrorist erschiesst wehrlose CARE-Direktorin im Irak - 500 Beiträge pro Seite



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Zumindest kann man im Gegensatz bei ihr wirklich sagen,
dass sie wehrlos ist und war.
...
...das Video ihrer Ermordung wird natürlich zum Glück
nicht gezeigt, da könnten unsere Blagen und wir ja nur
schon vom ankucken her nen Schaden fürs Leben kriegen...
Ja die Terroristen standen bestimmt sehr unter Druck um
ihr eigenes Leben, als sie die Frau umbrachten.
http://www.radio-canada.ca/util/zapmedia/version10/frame.asp…
.............
.........
..wieso sollte das denn interessieren. Oder war der Moslemterrorist Amerikaner...??
Solche Bilder koennten wir auch bald in unseren europaeischen Grossstaedten sehn.
Geiselnamen,ausgefuehrt von islamischen Terroristen werden in den kommenden 10-20 Jahren auch in Europa als Mittel zur durchsetzung islamischer Interessen durchgefuerht werden, denn:

Aus dem islamischen Mainstream ( die muslimische Gesellschaft in der Mitte) gibt es keinerlei Kritik an die Adresse dieser kranken Moerder, die sich ihre handlungen aus den Suren im Koran legitimieren.

Im Gegenteil , sie wird sogar als " Freiheitskampf" verherrlicht und idealisiert.
Und da liegt auch das Problem der ganzen Doppelmoral von seiten der linken Multi-Kulti Waechter und zugleich der arabischen Welt.

Wenn ein amerikanischer Soldat einen muslimischen Gefangenen auch nur den kleinen Finger verstaucht ...kommt es ganz gross in die Hauptnachrichten und der Aufschrei , der sonst so stummen Mainstream- Moslems ist gross....

Ueber die Missstaende in ihren eigenen islamischen Strukturen verlieren sie kein Wort.

Damit muss schluss sein.

Die westliche Kultur darf sich nicht mehr selbst geiseln , angeheizt durch die sozialistischen Selbsthasser.
..da widerspreche ich dann doch.

Die meisten Türken, die ich kenne, sind völlig anders drauf und verachten diese Taten genauso wie ich selbst. Und viele fordern sogar selbst eine strengere Ausländerpolitik - wie am Wochenende ja auch G.di Lorenzo als Italiener sich wohl nur deshalb nicht als Ausländerfeind beschimpfen lassen musste, weil das aus dem Mund der deutschen Frau Roth wohl etwas peinlich gewesen wäre....so peinlich, dass es selbst ihr auffiel.

Der Spruch: "greift doch endlich mal richtig durch gegen die Leute, wegen denen ich nicht in die Disko reinkomme" hat bei aller Schlichtheit sehr viel Wahres....
Fuer diese antiamerikanische Stimmung ist m.E einseitige Berichterstattung vieler Medien hauptverantwortlich.
Sie stuerzen sich wie die Hyhaenen auf jedem Fehltritt , den ein Us-Soldat im eifer des gefechts macht, waerend die Moslems wild ihre Opfer zerstueckeln, Koepfen , verbrennen und qualvoll toeten duerfen.

Aus Vorsicht vor dem Wissen,dass die islamische Welt zu keinerlei Kritik faehig ist, wird von seiten der Medien jedes Verbrechen im Namen des Koran verharmlost oder als Ausnahmefall verniedlicht.

Damit muss endlich schluss sein....

Wo bleibt der Zusammenhalt im westlichen Kulturkreis???

Ich befuerchte , dass wir die Divisionen des Kalten Krieges : Sozialismus vs Kapitalismus noch nicht ueberwunden haben.

Der Westen muss naeher zusammenruecken um die neuen Herausforderungen besser erkennen und meistern zu koennen....

Die islamische Rennaissance macht sich die derzeitige Apathie des Westens zunutze , indem sie
1. Aggressiv Europa als weiches Ziel fuer die islamisierung des Kontionents ausfindig gemacht hat

2. Bewusst versucht den Westen zu spalten und damit "kampfunfaehig" zu machen...

Wie wir sehn gelingt ihnen das auch herrvorragend!
@Xylophon

Da hast Du teilweise recht.
Dann kennst Du sicherlich Tuerken , die aus Istanbul oder Ankara kommen , die eine eher westliche Grundeinstellung haben.

Leider ist die Mehrheit der hier lebdenden tuerken aus laendlichen Gebieten , die uebrigens in der Tuerkei mehrheitlich fuer Erdogans islamistische Partei gestimmt haben.
Istanbul war vor 20 Jahren sehr westlich orientiert und man sah auf den Strassen kaum Menschen aus anatolischen Gebieten. Kopftuchtragen auf offener Strasse war damals noch verpoehnt!!
Mittlerweile ist Istanbul durch Massenmigration aus den laendlichen gebieten zum Molloch verkommen und FEST in der Hand dieser islamischen Wohlfahrtspartei von Herrn Erdogan ( der in die EU will ...warum wohl : Um die islamisierung in Europa voranzutreiben und von den imamen heiliggesprochen zu werden)
#5:

Nur soweit es Terroristen betrifft!

Nur tote Terroristen helfen uns weiter!
was bist du doch für ein armseeliges häuflein Mensch, @ barny :rolleyes:

gehst wahrscheinlich noch zur Grundschule. Anders sind deine primitiven und völlig intelligenzfreien Postings nicht zu erklären.
#13

Mittlerweile ist Istanbul durch Massenmigration aus den laendlichen gebieten zum Molloch verkommen und FEST in der Hand dieser islamischen Wohlfahrtspartei von Herrn Erdogan

War gerade im Oktober noch für 1,5 Wochen in Instanbul und weiß daher nicht, wie du zu dieser Erkenntnis kommst.
Blue Max:
Sie müssen die eingentliche Urasache des terrors im Irak sehen: Die USA.
Aber sie scheinen das zu ignoieren
#15:

Im Gegenteil, ich bin schon was älter und schon genug herumgekommen.

Jedenfalls genug, um Unterschiede zwischen Terroristen
und friedliebenden Menschen machen zu können.
Die eigentliche Ursache des Terrors im Irak ist Saddam Husseins Baath-Partei und ihr jahrzehntelanges Unterdrückungsregime. Ohne das hätte der Irak nicht 2 Kriege begonnen. Ohne das hätte es kein UN-Embargo gegeben. Ohne das hätte es keinen Anlaß für die Alliierten gegeben, Truppen zu entsenden. Man kann so eine Ursachenkette nicht einfach mittendrin abbrechen.

Interessant übrigens ist, daß die Ermordung der Frau für viele keine Rolle spielt. Wo sind denn hier die Rufe nach der Genfer Konvention, gegen Kriegsverbrechen und nach Verantwortung des Täters? Der Soldat, der in der Moschee den Verwundeten erschossen hatte, wurde verhaftet. Die Mörder der Frau Hassan laufen frei herum.
deine dümmliche US-Propaganda wird immer peinlicher, for4zim :rolleyes:

Erzähl uns bitte nochmal, warum die Menschen in Tschtschenien (auch Moslems) brutal abgeschlachtet, die im Irak aber "befreit" werden.....diese ideologischen Verrenkungen haben einen hohen Unterhaltungswert :laugh:

Im Übrigen bedaure ich den Tod der CARE-Mitarbeiterin und hoffe, dass die Täter gefasst und hart bestraft werden. Im Gegensatz zu Barny meine ich aber, dass dafür nicht aus Rache mehrere 10.000 Einwohner von Falludscha masakriert werden müssen.

Wer hier solche Ansichten äußert, ist ein Verbrecher :mad:
nach meinen wertvorstellungen handelt es sich hier um asoziales pack ohne jede hemmschwelle.
was meint ihr wohl, wenn diese leute radioaktives material in die hände bekommen, wie schnell die eine schmutzige bombe in irgend einer grossstadt (auch deutschland, da es hier am einfachsten ist)zünden.
je nach wetterverhältnissen (regen und sturm)könnt ihr dann diese stadt zum teil für 1-5 jahre für menschen sperren.
und diese armen sensiblen terroristen werden von den amerikanern psychisch gequält um informationen zu erpressen,
pfui
#punk24

Du bist wirklich selten däm....
Verbrechen ist Verbrechen und es gibt da keine Unterschiede.
In Deiner Denke sind immer zuerst die Amis Schuld...

Du versuchst zu argumentieren, dass der Islam zu diesem Kampf gezwungen wurde.
Vollkommender verblendeter Blödsin....!!!!!! :mad:

Du solltest mal Rushdies "Satanische Verse" lesen, dann weißt du was noch alles auf uns zu kommt.

Oder bist Du etwa auch ein "guter Moslem" ????
Und bekommst Kohle für deine Hetzpropaganda gegen freiheitsliebende Menschen ???

(Sorry musste mal gesagt werden....)
Es ist wirklich widerlich, was einige von sich geben.

Das heilige, christliche Abendland darf kleine Länder überfallen, plattwalzen und Städte dem Erdboden gleich machen. Das ist dann christlich, freiheitlich, demokratisch. Und vor allem im Menschheitsinteresse.

Ich bin keineswegs dafür, daß Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Care getötet, enthauptet oder sonstwas werden. Aber es behauptet von den Moslems ja schließlich niemand, daß das Zivilisierte wären.

Zivilisiert sind die USA, die einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak führen. Das berechtigt uns, das Handeln der USA mit den Normen zivilisierter Gesellschaften zu messen. Und solange die führende Nation des westlichen Canons als einzigen Grund ihre Hysterie und ihre Menschenverachtung als ultimo ratio hervorbringt - liegt es dann an uns, mit Schaum vor dem Mund, großkotzig über das Gebahren anderer Länder uns auszulassen?

Es wird sich kaum jemand finden lassen, der über bestimmte Methoden im Kampf für die nationale Souveränität glücklich wäre. Wer aber die Ursache und Wirkung vergißt, verdrängt oder leugnet, der ist überhaupt nicht an einer ehrlichen Diskussion interessiert.
@ jauzau: Du versuchst zu argumentieren, dass der Islam zu diesem Kampf gezwungen wurde.

wo habe ich das geschrieben. Ich behaupte lediglich, dass Einwohner eines Landes, das völkerrechtswidrig von einer überlegenen Militärmacht überfallen wurde, das recht hat, sich mit Partisanenkampf und Guerillataktik zu wehren. In einer offenen Feldschlacht hätten sie keine Chance.
Die Gleichsetzung des irakischen Widerstandes mit dem sog. Terrorismus ist weitgehend eine Legende....wie z.B. die Massenvernichtungswaffen.Es gibt siche einige ausländische Freischärler, die meisten sind aber Iraker. die Terroristen von denen hier die Rede ist, waren erst neulich noch die Guten, als sie an der Seite der Bosnier gegen die bösen Serben gekämpft haben.
#19, mir ist nicht klar, was jetzt "dümmliche US-Propaganda" sein sollte. Die Behauptung, daß Saddam Husseins Baath-Partei und ihr jahrzehntelanges Unterdrückungsregime für ständige Gewalt im Irak sorgten?
Oder daß der Irak 2 Kriege begonnen hatte? Oder daß der Irak einem UN-Embargo unterlag, das vom Regime immer wieder unterlaufen wurde? Oder meine Bemerkung, daß die Tatsache, daß ein US-Soldat mit Strafverfolgung rechnen muß, wenn er die Genfer Konvention mißachtet, eigentlich eher positiv zu sehen ist. Vor allem, wenn inzwischen in Tschetschenien Reporter an einer Berichterstattung über Menschenrechtsverletzungen gehindert werden, allzu mutige Reporter in Rußland bereits ermordet wurden, und es in Tschetschenien zu massenhaften Vertreibungen, willkürlichen Morden, Raub und Vergewaltigungen durch die Soldaten kam, ohne (und spätestens das wäre der entscheidende Unterschied) daß es zu Sanktionen gegen die Täter kam. Abgesehen von einigen Alibiprozessen in jüngster Zeit, angesichts der Fallzahl geradezu lächerlich. Darüber ist in der Presse informiert worden, aber das kann man während der Diskussionen über Guantanamo Bay ja leicht überlesen haben...
@gern dabei...

Istanbul ist GROSS !!!

Als Tourist ist man natuerlich meistens nur im Zentrum oder am Bosporus entlang unterwegs....

wenn ich z.B in London nur ueber den Trafalga Square oder Piccadilly laufe , sehe ich sicherlich auch nicht die pakistanischen Getthos in East London ( White Chappel)
Ja, das ist schon erstaunlich, wie beiläufig der angekündigte Mord an einer Frau, die für eine über jeden Zweifel erhabenen Hilfsorgansisation arbeitete, in den Medien gemeldet wird, mit einem Achselzucken, innerlich sich schon auf die nächste Meldung über den nächsten Geiselmord einstimmend. Man muß schon fast dankbar sein, daß die Frau nicht abgeschlachtet wurde wie es die Orientalen gewöhnlich bei Tieren tun.

Der amerikanische Soldat, dessen Vergehen zweifelhaft ist, prangte vorgestern den ganzen Tag an oberster Stelle in Spiegel-online, den Mord an der Care-Chefin, jegliche rudimentäre Prinzipien menschlichen Zusammenlebens sprengend, muß man schon suchen. Regelmäßig werden diese bestialischen Morde - Abschlachtungen im wahrsten Sinne des Wortes - in den Medien verharmlosend "Hinrichtungen", "Tötung" genannt, als wären diese an Niedertracht und Widerwärtigkeit nicht mehr zu überbietenden Morde regierungsamtliches Handeln.

Man sollte mit dem Begriff "Bestien" sorgfältig und sparsam umgehen, für diese moslemischen, entmenschten Terroristen trifft es voll und ganz zu.
@ smirnow: das mag damit zusammenhängen, dass von Soldaten eines Landes, das für sich in Anspruch nimmt, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte auf der ganzen Welt zu verbreiten ein anderes Verhalten erwartet wird, als von Geiselnehmern und Terroristen.
...das mag aber auch damit zusammenhängen, dass einige gern konsequent Ursache und Wirkung verwechseln....


Dieses Pack kann man nun mal nicht bekämpfen, indem man ihm gut zuredet. Guerilla-Krieg ist der schmutzigste Krieg von allen. Da sollte der Guerilla nicht erwarten, dass er nun gerade mit Samthandschuhen angefasst wird. Im Prinzip hat der 2. Iraker Glück gehabt, dass er noch lebt.
man muss sich mal den link von dr.evil in #3 anschauen, besonders die Opfer bei der us-armee......

die sind ja alle um die 20 Lenze....

und sowas schicken die Amis an die Front....der reinste Kindergarten!
Ist mir bei den Dokus über Vietnam auch schon aufgefallen, dass dort so viele Milchgesichter rumgelaufen sind.

Frage mich immer, wo denn die ach so tollen und erfahrenen Marines, green barrets und navy-seals, von denen bei n24 immer die Rede ist, so rumstolpern?

Sind wohl in der Etappe geblieben?

Stattdessen läßt man solche Frischlinge, bis an die Zähne bewaffnet, auf die irakische Bevölkerung los...der reinste Volkssturm....sauber!
cashlover, du scheinst nicht "gedient" zu haben. Auch in der kämpfenden Truppe der Bundeswehr ist es nicht anders. Die Wehrdienstleistenden sind allesamt zwischen 19-21 alt (Abiturienten meist 19, diejenigen mit Lehrausbildung sind meist etwas älter), wenige nur 21-24. Selbst die Zeitsoldaten sind vielleicht nur zwei, drei Jahre älter. Für mich war das eine erschreckende Erfahrung, bei dem Wort "Soldaten" denkt man an Männer, aber nicht an Milchbubis, die gerade erst lernen, wie man sich rasiert. Deshalb fehlt mir auch jegliches Verständnis, wenn manche erwachsenen Leute - zehn, zwanzig, dreißig Jahre älter - solchen 20-Jährigen den Tod an den Hals wünschen. Das ist, als wenn sie dem eigenen Sohn den Tod wünschen.
@ smirnov: Ich wünsche den US-soldaten Glück und Gesundheit.....am liebsten auf einem Truppenstützpunkt in ihrem eigenen Land ;)
#25

wer sagt, dass ich da "nur" als Tourist unterwegs war?
Sag du mir doch mal bitte die Stadtteile, die von Islamisten dominiert werden.
Wann warst du denn das letze Mal in Istanbul?
#31

im übrigen finde ich die Vorstellung, dass 20-jährige Milchbubis, die meine Söhne sein könnten, als moralisch und seelisch verharmte Zombis mordend und masakrierend auf fremder Erde für fragwürdige Ziele herumschwadronieren, auch nicht grade erbauend.

Die Meisten werden diese Einsätze zwar physisch überleben, aber die us-Gesellschaft zieht sich auf diese Weise eine neue Generation von latenten Psychopathen heran.
Was die da gesehen oder gemacht haben, werden sie nie vergessen.
Dr.NoNo scheint einer der wenigen vernünftig denkenen User hier zu sein und nicht einer von den jämmerlichen pazifisten und antiamerikanern.

Das man sowas noch erleben darf...dachte, das board wäre schon zu einem braun-grün-linken tummelplatz verkommen.

hizzel (gesprochen : hissel)
ich denke jetzt mal, daß du damit nicht die weit überwiegende Mehrheit der US-Soldaten (obgleich man mit Berufssoldaten etwas weniger bangt als mit Wehrpflichtigen) dort meinst, die sich an eine geordnete Kriegsführung halten, sondern nur allgemein sprichst.

Man kann die Art und Weise, wie Bush den Irak-Krieg auf Biegen und Brechen, von vornherein mit fadenscheinigen Gründen argumentierend vom Zaun brach verurteilen. Wie dort aber von US-Seite Krieg geführt wird, Partisanen und Terroristen bekämpft werden, ist militärisch angemessen, und keineswegs überzogen. Von mordenden Zombies auf US-Seite (selbst der Bericht vorgestern über jenen US-Soldaten scheint sehr fraglich) habe ich noch nichts gelesen.
Niemand hier wird die Ermordung der Care-Direktorin gutheißen.

Die USA haben den Irak überfallen und halten das Land besetzt. Sie haben gegen die internationalen sittlichen Normen verstoßen, in deren Namen sie auftreten. Sie haben die Büchse der Pandorra geöffnet und sie haben ein Land mit dem Terrorismus verknüpft - ein Band, das vorher anerkanntermaßen nicht vorhanden war. Auf der Weltkarte des George Bush war kein Platz für einen Saddam Hussein und so haben sie willkürlich das Regime beseitigt, indem sie die Welt und alle belogen und betrogen haben. Und produzieren nun das Chaos, um das sie zu beenden eigentlich einen Krieg angezettelt haben. Sie haben Saddam Hussein ausgeschaltet und haben der Seuche El Kheida den Weg geöffnet.

Und Bush geht den Weg der Wagenburg und nur die brutalsten Jasager werden hineingelassen und alles kritische fliegt oder wird gegangen.

Wie es scheint, wird voll ausgekostet werden müssen, was angesetzt wurde.
# 36,
und später werden sie wie die Vietnam-Veteranen
in der kalten US-Gesellschaft verachtet.

Nur diesmal wird ihre Zahl bedeutend höher ausfallen,
wenn nach dem Rotationsprinzip mehr als 1,5 Mio US-Soldaten
an Befreiungen im Nahen Osten die nächsten 5 Jahre teilnehmem werden,
mit zunehmender Anzahl von Reservisten,
deren Verhalten sich im Berufsleben nach dem Einsatz gravierend ändern wird.
Militärärzte weisen darauf hin,
dass 7 von 10 Soldaten im Lazarett
psychisch und nicht aufgrund von äusseren Verletzungen
behandelt werden müssen !
Für die sogenannte antiamerikanische Stimmung ist die amerikanische Politik zuständig und der Überfall auf den Irak!

Und jetzt igelt sich die Bushtruppe ein und umgibt den Chef mit einem Gespinst aus Jasagern und Opportunisten und Karrieristen. Nicht daß Powell noch viel länger als Titan von Wahrheit und Wahrhaftigkeit gelten kann, gegen die jetzige Bushtruppe allerdings...

Ein derartiges Konglomerat kann eigentlich nur durch einen Crash auseinanderbrechen!
#43

Wieso trauere ich Saddam nach? Ich trauere Saddam natürlich nicht nach. Wieso sollte ich? Bush hat im Irak das Chaos angerichtet und er bekommt seine Rechnung. Und wieso kann man daraus ableiten, daß jemand Saddat nachtrauert?
Aber ich denke mal, daß nach den hiesigen Regeln der Boarddiskussion Dir es sowieso wurscht ist, ob ich jemandem angeblich nachtrauere oder nicht. Viel mehr ging es Dir ja um den Code "noch jemand der Saddam nachtrauert" und nachdem derjenige dieses Etikett hat, ist alles andere wurscht.
#43

Wenn man Kriegsgegner ist, muss man die Konsequenzen seiner Position anerkennen. Daß gehört zur "intellectual honesty".

Wenn die Amerikaner nicht interveniert hätten, wäre Saddam immer an der Macht. Ohne diese Intervention war er nicht zu beseitigen.

Gegen den Irak-Krieg zu sein bedeutet, daß man Saddams Terror-Herrschaft vor der heutigen Situation zieht.

Schade, daß viele Kriegsgegner die Wahrnehmung dieser Realität verweigern.
Zu den Terroristen muss man wohl nichts sagen. Nur hätte Bush den Irak nicht überfallen, würde Frau Hassan mit Sicherheit noch leben. Und mit ihr 20000 andere Menschen. Einschließlich über 1000 Amerikaner.

#18, hat Saddam denn zwei Kriege mit den USA vom Zaun gebrochen? Ach ja, ich vergaß, Bush ist der grösste Menschenfreund aller Zeiten. Warum fängt er denn die Mörder nicht?

Wer soll es sonst tun? Der verhaftete Soldat hätte selbst in 10 sek. tot sein können.

Da schreit man Kriegsverbrecher. Die anderen 20000 Menschen sind wohl mit "sauberem Waffenschild" getötet worden?

"Kotz", über so viel Besserwisserei.
Nun, es gibt auf der Welt viele Nasen, die mir nicht gefallen. Schlage ich jede die Nasen ein, dann ist das auch eine Politik. Sie wird aber die entsprechenden Folgen zeitigen.

Die USA kümmern sich um Demokratie und Menschenwürde? Jo mei, wenn es den Interessen der USA dient, dann werden Schlächter an die Macht geputscht, dann werden Regimes aufgerüstet und/oder freundschaftlichste Beziehungen gepflegt. Was den Interessen der USA zuwiderläuft, kommt auf die Abschußliste. Soviel zum Thema Demokratie und Engagement der USA. Geht es um das Öl, werden die ollsten Kamellen von peace und democracy ausgegraben, um die wüsten Absichten zu übertünschen.

Immerhin besaßen die Iraker unter der Herrschaft Saddam Husseins die nationale Souveränität und mithin die Möglichkeit, ihre Geschicke selber regeln zu können. Jetzt sind sie eine besatzte Nation und besitzen noch nicht einmal das Selbstbestimmungsrecht. Das ist ein gewaltiger Rückschritt.

Würde der Westen seine hehren Ideale leben, könnte er die Völker der Welt inspirieren. Derzeit wird aber Drohung und Gewalt produziert.
#49 neueemail

Lese ich richtig?

Immerhin besaßen die Iraker unter der Herrschaft Saddam Husseins die nationale Souveränität und mithin die Möglichkeit, ihre Geschicke selber regeln zu können. Jetzt sind sie eine besatzte Nation und besitzen noch nicht einmal das Selbstbestimmungsrecht. Das ist ein gewaltiger Rückschritt.

Wie kann man von einem "Selbstbestimmungrecht" sprechen, das die Iraker unter der gnadenlosen Diktatur von Saddam Hussein genossen haben sollen?

Wie kann man behaupten, daß die Iraker unter Saddam ihre Geschicke selber regelen konnten?

Warum sollte eine nationale Souveränität respektiert werden, wenn die Berufung darauf den Mord an 1 Million Menschen deckt und rechtfertigt?

Wenn die Amerikaner tatsächlich "Schlächter an die Macht putschen", wie von neueemail behauptet, warum sollte die ganze Welt tatenlos zusehen, wie ein großwahnsinniger Diktator sein eigenes Volk terrorisiert und umbringt, Nachbarländer überfallt, und den internationalen Terrorismus unterstützt?

Selbst wenn wir annehmen würden, daß die Amerikaner Saddam an die Macht geholfen hätten, warum sollte das ein Grund sein, seine Genozide zu akzeptieren und eine militärische Intervention zu verweigern?

Was für einen Unterschied macht es, wer in der Vergangenheit Saddam Hussein unterstützt oder nicht unterstützt haben soll?

Wenn man sich gegen einen Gewaltverbrecher wehrt, fragt man nicht, wer dafür verantwortlich ist, daß der Kerl zum Verbrecher wurde, wer ihm einen Job, Zuspruch, Liebe etc. verweigert hat. In Anbetracht der Schaden, die der Verbrecher angerichtet hat, und zweifellos weiter anrichten wird, sind solche Erwägungen völlig irrelevant.
Die nationale Selbständigkeit beinhaltet, daß das irakische Volk selbstverständlich einen Saddam Hussein zum Teufel jagt, um seine Geschicke anders zu regeln. Die amerikanische Politik hat den Hussein aufgepäppelt und mit militärischer Ausrüstung versehen (aber natürlich nicht nur die Amerikaner, sondern auch Franzosen, Russen), und billigend in Kauf genommen, daß diese Waffen gegen das eigene Volk gerichtet werden.

Saddam Hussein stand bereits seit geraumer Zeit unter internationaler Beobachtung durch die UNO. Und die große Zeit des Saddam Hussein war schon lange vorbei.

Die internationalen Großmäcbte, früher auch die SU, haben sich in die inneren Angelegenheiten eingemischt, stets versucht, Regimes zu etablieren, die sie an sich binden können. Aus diesem Wirken haben sich dann die kleinen Diktatoren herausgebildet. Heute gilt Pakistan als Freund der USA...

Aber da der Irak unter Beobachtung der UNO stand, lag für einen Einmarsch der USA überhaupt keine Begründung vor.

Die USA hatten keine Schwierigkeiten mit lateinamerikanischen Diktaturen zusammenzuarbeiten, mit dem Schah-Regime und anderen unheilvollen Regimes - wenn es ihren Interessen dient.

Die USA sind beinahe die allerletzten, die für eine Begründung geeignet sind.
#48 Waldsperling

"hätte Bush den Irak nicht überfallen, würde(n)..... mit Sicherheit noch leben...... 20000 .... Menschen. Einschließlich über 1000 Amerikaner."

Wie bist du da so sicher?
Kennst du die jährliche Iraker-Tötungsquote des Saddam-Regimes so genau?
Scarlett

Weißt Du auch, wozu das Ding auf Deinen Schultern da ist? Ja richtig, für die Charttechnik. Oder die Kopfwäsche.

Oder zum Dummposten! (Das ist ja noch unter Daniela-Niveau!) Anscheinend kann man Daniela noch steigern. Scarlett!

:cry::cry:
#51 neueemail

Und die große Zeit des Saddam Hussein war schon lange vorbei.

Kannst du diese erstaunliche Behauptung belegen?

Aber da der Irak unter Beobachtung der UNO stand, lag für einen Einmarsch der USA überhaupt keine Begründung vor.

Glaubst du wirklich, daß Saddam sich von der "Beobachtung der UNO" je hätte beeindrücken lassen? Diese Beobachtung hat ihn in den 90er Jahren nicht davon abgehalten, Terroristen zu unterstützen und Hundert-Tausende seiner Landsleute grausam umzubringen.

Unter der selber Beobachtung ist auch ein Völkermord in Ruanda passiert.

Bei allem Respekt siehe ich bei dir neueemail nur Realitätsverweigerung und Wunschdenken.
#54 spicault

Ooch! Wo bleibt das Gedächtnis? Vergessen, wie die Inspektoren das Land durchwühlten? Wie US-Spionage-Drohnen das Land abhörten und vermessen haben? Flugverbotszone und wie die ganzen Dinger hießen. Embargo. Das Land stand doch unter internationaler Kontrolle. Und dafür gab es wahrlich auch Gründe.

Und daß die USA mit ihrer ganzen Propaganda nie durchgedrungen wären, hätten sie zur Hatz auf Saddam aufgerufen und wäre das als Kriegsgrund deklariert wurden.

Nein, sie mußten etwas erfinden, einen Vorwand, um dann zuzuschlagen.

Und heute haben sie eine neue Quelle für Extremismus geschaffen, der die Welt in der Zukunft erschüttern wird. Und dann natürlich wieder herhalten muß für Einmarsch und Krieg. Ein Kreislauf.

Und sind die Taliban nicht die Ziehkinder Amerikas?

Ich muß jetzt aber fort. Hochschule! (Hört, hört!) (Volkshochschule :laugh::laugh: )
# 52

Wenn ich zu streng mit Dir war, verzeih. Kopf hoch, eigentlich kann es jetzt nur noch besser werden! Das ist die positive Deutung!

:eek:
# 56

Dein Grundsatz: Don`t bother me with the facts!

Dann ist natürlich alles einfach.
Nach Laotse ist jedoch Wahrnehmung die Keimzelle der Intelligenz.

Kannst du lesen? Dann zur Erinnerung:

Eine neue Dokumentation „Saddam Hussein – der Henker von Bagdad“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) herausgegeben. Die „Chronik des Schreckens“ berichtet über die Verbrechen unter dem irakischen Diktator seit der Machtergreifung der Baath-Partei im Jahr 1968, teilte die GfbV in Göttingen mit. Saddam Hussein habe Verbrechen an allen ethnischen und religiösen Gemeinschaften des Irak verübt. Die Zahl der Toten wird inzwischen auf mehr als eine Million geschätzt.

Allein im Nordirak sollen in den vergangenen 34 Jahren etwa eine halbe Million Kurden – unter ihnen auch assyrisch-aramäische Christen, Yeziden und Turkmenen – vernichtet worden sein, heißt es in der Dokumentation. 182000 dieser 500000 Opfer starben bei der so genannten Anfal-Offensive 1987/88 entweder durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe einen qualvollen Tod oder sie wurden – wenn sie den Giftgaseinsatz überlebt hatten – bei Massenerschießungen von Einsatzgruppen getötet. Der Organisator der Anfal-Offensive, der Cousin Saddam Husseins, Ali Hassan Al-Majid, habe 100000 Opfer eingestanden. Diesen Genozid hätten Adminis-tration, Armee und Einsatzgruppen Saddams in allen Einzelheiten registriert und akribisch festgehalten. Vierzehn Tonnen des Materials wurden nach Angaben der GfbV in den Vereinigten Staaten von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gesichtet und analysiert.

Organisationen der Schiiten im Südirak beklagen der Dokumentation zufolge 300000 Tote seit 1991, unter ihnen neuntausend Geistliche. Nach der planmäßigen Austrocknung der Marschen des Euphrat- und Tigris-Deltas wurden etwa 500000 so genannte Marscharaber vertrieben. Zehntausende kamen bei Bombardements, durch Exekutionen und auf der Flucht ums Leben.
@ spicault: Deine Bushistenpropaganda ist nur noch peinlich :rolleyes:

Um hunderttausende menschen umzubringen hätte Saddam eine Vernichtungsinfrastruktur wie die Nazis benötigt, d.h. mit Todeslagern etc.....Dies unter der Beobachtung dvon UNO-Inspektoren und US-Satelliten....Das Regime hätte täglich hunderte oder gar tausende menschen umbringen müssen, ohne das dies die Weltpresse mitbekommt....das erscheint mir unwahrscheinlich
Scarlett,

die Tötungsquote kenne ich nicht. Aber allein durch das Embargo gab es 1 Mio. Tote auf irakischer Seite.

Und heute haben wir ein Chaos das man in Jahrzehnten messen kann.

Und diese Träumer faseln von Wahlen.
#58, das erinnert mich bedenklich an die Logik der Auschwitz-Leugner.
#60

"das erinnert mich bedenklich an die Logik der Auschwitz-Leugner."


zu denen gehört der punk nun wirklich nicht, und das weißt du ganz genau.

Bischen peinlich das posting.

Leute, die die Fascho-Keule schwingen, sind meist mit den Argumenten am Ende.

Wenn wir solche Vergleiche bemühen wollen, kann man auch gleich das Vorgehen der Amis in Falludscha mit denen der Waffen SS auf dem Balkan im 2.Weltkrieg vergleichen....
zumindest aber mit dem der Russen in Grosny.

Jedenfalls ist es ja wohl so, dass es für die us-war-PR immer schwieriger wird, den Feldzug im Irak der Weltöffentlichkeit als Befreiungsaktion zu verkaufen.

Das die Guerilla in der Bevölkerung keinen Rückhalt hätte, was ja auch immer wieder behauptet wird, ist ein Märchen, denn es ist ja grade das Wesen einer Guerilla, zumindest von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt zu werden, da sie keine militärische/logistische Infrastruktur hat.

Geanau das ist auch der Grund, warum die us-Miltärführung und die Soldaten vor Ort die Zivilbevölkerung kaum wirklich schonen.
zum Thema "Guerilla-Taktik" hatte sich ja seinerzeit bereits Mao Zedong geäußert.

Seine Weisung, der Vietkong müsse sich in der Bevölkerung bewegen, "wie Fische im Wasser" hat bis heute für jede Guerilla-Taktik Bestand.

Anders funktioniert sie nämlich nicht.
Nein, das weiß ich auch, daß Punk24 Ausschwitz nicht leugnen würde. Die ca. 1 Million Ermordete des Hussein-Regimes leugnet er aber. Und das hat ein ähnliches Schema. Er leugnet schlimmste Verbrechen gegen die Menschenrechte einfach deshalb, weil sie ihm politisch nicht in den Kram passen.

Ich schwinge gegen Punk24 nicht die "Fascho-Keule", weil ich genau weiß, daß er politisch nicht rechts steht. Ich bitte auch, mir das nicht zu unterstellen, denn so primitiv argumentiere ich nicht.

Husseins Söhne konnten ungestraft nach Belieben Iraker herauspicken und sie zu Tode quälen. Wenn ihnen eine junge Frau gefiel, dann konnte deren Familie sie abschreiben. In den Kurdengebieten wurden Kurde nmassenhaft ermordet, teilweise mit Giftgas. Auch bei den Schiiten wurden Massengräber gefunden, und alleine sie beziffern den Blutzoll auf 300.000.

Auch über das, was die sogenannten Widerstandskämpfer, die Terroristen unter Sarkawi (hier vielfach Syrer oder Jordanier) oder Al-Sadr anrichten, etwa ihre Folter und Hinrichtungen, z.B. ihr blutiges Regiment in Faludscha, kann man inzwischen vieles lesen. Warum leugnet denn Punk24 diese Bluttaten? Sie sind mit großem Abstand schlimmer als alles, was man den Besatzungstruppen anlastet. Wieso übersteigert Punk24 noch diese Taten, aber verschweigt völlig die Mordtaten der Terroristen?

Das meine ich, wenn ich von einer Logik des Leugnens spreche, die mich an das Leugnen von Auschwitz erinnert. Wohlgemerkt, ich werfe ihm nicht das Leugnen von Auschwitz vor, oder daß er etwas vergleichbares tut. Sondern ich verweise darauf, daß er etwas tut, was in seiner Logik dem ähnelt.
Für Ausschwitz und und andere Vernichtungslager gibt es Beweise. ebenso gibt es zuverlässige quellen über die zahl der ermordeten Juden.

Zuverlässige Zahlen gibt es auch über die Zahl der Toten, die das UN-Embargo unter der irakischen Bevölkerung verursacht hat....ca. 500.000.:eek:

Die Millionen Toten, die man dem Saddam-Regime zuschreibt, kommen wohl nur zustande, wenn man den Krieg gegen den Iran Anfang der 80er Jahre mitzählt. Dass Saddams Söhne Frauen vergewaltigen, kann ja wohl kein Grund sein, ein Land zu überfallen :rolleyes:. Saddam war ein Allerweltsdiktator, so wie Pinochet einer war. Nicht besser und nicht schlechter. Die iraker dafür abzuschlachten ist verwerflich :mad:
Das ist ja wohl ein lächerlicher Beitrag. Es sind Massengräber gefunden worden mit ermordeten Regimegegnern. Es gibt die Berichet der UN und von Amnesty International. Bilder von Folterstätten wurden im Fernsehen gezeigt, Berichte von Zeugen füllen die Presse. Die massenhafte Ermordung von Regimegegnern ist dokumentiert.

Ganz genau im Gegensatz dazu gibt es überhaupt keine seriösen Schätzungen über Tote durch das UN-Embargo, vor allem nicht über eine so absurde Zahl wie 500.000, aus dem schlichten Grund, weil die UN gar kein Embargo für die Lieferung von Nahrungsmitteln oder Medikamenten durchgehalten hatte. Vielmehr waren hier Importe auf der Basis des Programms "Öl für Nahrungsmittel" oder "Öl für Medikamente" erlaubt. Dafür gibt es aber Berichte darüber, daß diese Mittel zweckentfremdet wurden, daß der Irak die UN-Auflagen unterlaufen hatte, daß Gelder für Rüstungsschmuggel und für Husseins Paläste verschwendet wurde, während man gleichzeitig die eigene Bevölkerung nicht versorgte. Die erhöhte Kindersterblichkeit, die in den Statistiken erscheint, und die man allenfalls benutzen kann, um hier Todesfälle zu dokumentieren, sind ebenfalls dem Regime zuzuschreiben. Es ist geradezu infam, die Mordtaten des Folterregimes zu leugnen und gleichzeitig die Todesfälle durch die Mangelversorgung zu übertreiben und sie auch noch ausgerechnet der UNO statt der verantwortlichen Regierung zuzurechnen. Das ist eben etwas, was ich in ähnlicher Weise von den Auschwitz-Leugnern kenne, die erst behaupten, es gäbe keine Beweise dafür und dann auch noch absurde Rechnungen aufmachen, wie viele Deutsche angeblich die Alliierten ermordet hätten. Hier sehe ich ein in den Grundzügen ähnliches Schema.

Und hör auf mit solchen Behauptungen wie "Iraker abschlachten". Schon die Erschießung eines einzelnen Verwundeten bedeutet für einen Soldaten, wie gesehen, ein drohendes Gerichtsverfahren. Das "Abschlachten" sehen wir nur in den Videos der Terroristen, wenn die wieder eine ihrer Geiseln vorführen und ihr den Kopf abschneiden.
ich bin es langsam leid, mich mit so einem lächerlichen Propagandamüll auseinanderzusetzen.:mad:

Geld und Güter, die dem Volk zustehen, werden in so ziemlich jedem land dem Volk vorenthalten und/oder zweckentfremdet. Ich leugne nicht, dass das Saddam-Regime politische Morde bagangen hat, ich bezweifle das Ausmaß, wie es von den USA dargestellt wird.Die USA sind nicht gerade für ihre Wahrheitsliebe bekannt :laugh:. Pinochet, der in ähnlicher Weise sein volk drangsaliert hat, wurde von den USA hofiert, ein Saddam wird nach getaner Arbeit (Krieg gegen den Iran) fallengelassen.

Da wir gerade beim vergleichen sind. Das Embargo war eine moderne Version der Belagerung von Leningrad im 2.Weltkrieg. Den Gegner besiegen durch aushungern der Bevölkerung.

Wer sowas rechtfertigt ist ein Verbrecher
Ohne eigenen Kommentar dazu aus http://www.fluechtlingsrat.net/info/info2003/200315/saddamhu… (Hervorhebungen von mir):

Auszug -
Chronik des Schreckens von Saddam Hussein

1969 Bombardement zahlreicher kurdischer Dörfer mit Napalm und Raketen; Tod von vielen Frauen und Kindern; allein zwischen dem 14. und 16. Mai Zerstörung von 544 Wohnhäusern, 65 Todesopfer unter Zivilisten.

1973 politische Oppositionelle, unter ihnen Linksbaathisten, Kommunisten, Kurden, Schiiten u.a., werden gefoltert oder ermordet. Es wird bestätigt, dass dem ehemaligen Premierminister Albazzaz 1968 in der Haft Arme und Beine gebrochen und ein Auge ausgeschlagen wurden. 450 von 130.000 im Irak verbliebenen Juden werden rücksichtslos unterdrückt, 20 seit November 1972 verschwundene Juden starben an den Folterungen, ein 11-jähriges jüdisches Mädchen gestand nach 3 Tagen Folter und Vergewaltigung ihre angebliche Mitgliedschaft in einem zionistisch-imperialistischen Spionagering.

1974-1976 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.

1975 Einrichtung von KZs für 14.000 Kurdische Peshmerga. Vertreibung von 25.000 Yeziden und 30.000 Khanakin-Kurden, Flucht von 250.000 Kurden in den Iran. 1975-1978 Vertreibung von 500.000 Kurden.

(...)

1977 Exekution von mehreren hundert Kurden.

1978 Hinrichtung von 253 Kurden im Gefängnis von Mossul.

(...)

1980-1988 Angriffskrieg gegen den Iran mit etwa einer Million Toten.

1981 300 vollstreckte Todesurteile an Kurden und Anhängern der Baath-Partei.

1982 Hinrichtung von 27 Turkmenen, 166 Schiiten und 35 Kommunisten.

1983 300 Hinrichtungen von Offizieren, Deserteuren, Demokraten und Schiiten.

1984 Hunderte von Hinrichtungen darunter Schüler, Studenten.

1985 Ermordung von 300 Kurden, Hinrichtung von Assyrern und Kommunisten.

1986 Hinrichtung von 83 kurdischen Studenten, 25 KDP-Mitgliedern, 38 Studenten der PUK und Ermordung von 300 kurdischen Kindern nach Folterung mit Elektroschocks und sexuellem Missbrauch.

1987 Verschwinden von 180 Schiiten, Exekution von 360 Kurden, darunter 17 Kindern, Vergiftung von 40 Angehörigen des Geheimdienstes, Beginn der Anfal-Offensive mit Giftgas, Deportationen und Massenerschießungen von Kurden, Yeziden, Assyrer und anderer im Nordirak.

1988 Erschießung von 8.000 männlichen Angehörigen der Barzani-Großfamilie, Hinrichtung von 400 durch Luftangriffe verletzten kurdischen Zivilisten in der Tamjaro-Kaserne, Hinrichtung von tausend Kurden in Dohuk; Anfal-Offensive fordert nach unterschiedlichen Quellen 60.000 Opfer (Gutman, Handbuch Kriegsverbrechen), 150.000 Opfer (der britische Nahostexperte Prof. David Mc Dowall), nach Angaben des irakischen Verantwortlichen 100.000 Opfer, nach kurdischen und anderen Angaben bis zu 182.000 Opfer; Zerstörung von 5.000 kurdischen, assyrischen und yezidischen Dörfern.

1988 Giftgasangriff auf Kurden-Stadt Halabja, 5.000 Opfer.

(...)

1991 Invasion Kuwaits.

1991 Niederschlagung des Schiitenaufstandes, Genozid: 60.000-100.000 Tote (laut anderen Schätzungen bis zu 300.000 Tote).

1991 Niederschlagung des Kurdenaufstandes, Flucht von etwa 1,5 Millionen Kurden in die Bergregionen des türkischen und iranischen Kurdistan, Zehntausende zivile Opfer sterben an den Strapazen. Zwischen März und Mai werden Tausende Kurden, Shiiten und Angehörige anderer Gruppen verhaftet, viele in Schnellverfahren hingerichtet, darunter auch Frauen und Kinder; Tausende verschwinden. Im Süden werden am 16. März etwa 150 schiitische Männer und Jugendliche im Garnisonsstützpunkt al-Mahawil exekutiert.

(...)

1992 in der Nähe von Arbil, Sulaimaniya und in anderen Gebieten werden Massengräber mit den überresten zahlreicher kurdischer Dorfbewohner und Kombattanten gefunden, die im Gewahrsam irakischer Behörden „verschwanden“; 107 Tote, die bei Arbil gefunden werden, gehören zu den etwa 360 Kurden, die die Angriffe mit chemischen Kampfstoffen überlebt hatten, dann aus den Krankenhäusern in Arbil entführt und verschleppt worden waren.

1993 Offensiven der Regierungsstreitkräfte, um die Sumpfgebiete im Süden unter Kontrolle zu bekommen, extralegale Hinrichtungen zahlreicher Zivilisten; bis zu 8.000 Marscharaber fliehen vor den Angriffen und aufgrund der Trockenlegung der Sümpfe; bei einem Angriff am 26.9. in den Sümpfen werden mehrere hundert Menschen getötet.

1994 Revolutionsrat (RCC) führt grausame Strafen wie Überkreuzamputationen der Gliedmaße, Abtrennung der Ohren oder Brandmarkung ein; a.i. erhält erneut Berichte über die Festnahme Tausender Oppositioneller, darunter auch Ärzte, die sich weigerten, die o. g. Amputationen durchzuführen; Folterung von Häftlingen; extralegale Hinrichtung Oppositioneller.

(...)

1996 Im August exekutieren Regierungskräfte unweit von Arbil mindestens 96 Mitglieder des oppositionellen Irakischen Nationalen Kongresses und vier Mitglieder der Irakisch-Nationalen Turkmenen-Partei.

1997 Bei Prozessionen werden am 9. Juni in Karbala Hunderte Schiiten verhaftet und viele getötet, als Regierungskräfte wahllos in die Menge schießen.

(...)

1997 a.i. fordert vom Irak Aufklärung über das Schicksal mehrerer Hunderttausender Menschen, die seit Beginn der 80er Jahre „verschwunden“ sind.

1997 UN Sonderberichterstatter für den Irak Max van der Stoel berichtet, dass im November und Dezember mehr als 1.500 politische Gefangene in den bei Bagdad gelegenen Haftanstalten Abu Ghraib und al-Radhwaniya hingerichtet wurden.

1998 Im September werden Berichten zufolge mindestens 100 politische Gefangene, darunter 21 Frauen, hingerichtet, ihre Leichen in Massengräbern verscharrt.

1999 Mindestens 19 politische Gefangene sind unter den mehr als 100 Menschen, die im Oktober im Abu Ghraib-Gefängnis hingerichtet werden.

2000 Laut a.i. werden neue Strafen wie Hinrichtung durch Enthauptung oder das Herausschneiden der Zunge, z.B. wegen Verleumdung des Präsidenten, eingeführt; im Februar werden 38 Offiziere der Republikanischen Garde wegen eines gescheiterten Attentats auf den Präsidenten hingerichtet.

2000 Das Regime setzt die 1997 begonnene Vertreibung von Kurden und Turkmenen aus Kirkuk, Khaniqin, Makhmour, Sinjar, Tuz Khormatu und anderen Distrikten als Teil ihres Arabisierungsprogrammes fort. Zwischen Januar und Juni sind davon 800 Menschen betroffen, was die Gesamtzahl der seit 1991 Vertriebenen auf mehr als 94.000 erhöht.

2001 Zahlreiche Menschen werden ai-Berichten zufolge hingerichtet, unter ihnen Offiziere, vermeintliche Oppositionelle – vor allem Schiiten -, muslimische Geistliche, Rechtsanwälte und Lehrer. Aber auch Angehörige von mutmaßlichen Regimegegnern sind unter den Ermordeten. Berichtet wird über willkürliche Verhaftungen, nichtöffentliche Prozesse vor Sondergerichten, systematischer Folter und Misshandlungen in Haft und unmenschlichen Strafen wie Herausschneiden der Zunge, vollstreckt auf öffentlichen Plätzen. Die Vertreibung von Minderheitenangehörigen dauert an.

(...)
Daß Saddam Hussein keine Tischdecken häkelte, ist unbestritten. Daß er Kriegsfeldzüge im Norden und im Süden geführt hat, ebenfalls. Bei seinen Kriegsfeldzügen im Norden dürfte er wohl die Unterstützung oder die Billigung der Türkei erfahern haben, weil es gegen die Kurden ging.

Verschiedene Volksgruppen haben einen Krieg gegen Bagdad geführt, sind unterlegen und haben dafür sicher blutig bezahlen müssen mit sehr viel Leid und Toten.

Als die Maßnahmen stattfanden, hat sich die internationale Öffentlichkeit wenig darum geschert. Erst als der kleine Diktator durchgedreht ist und größenwahnsinnig den USA dazwischengefunkt ist mit der Besetzung Kuwait, da war Schluß mit lustig. Und seitdem befindet sich der Irak quasi im Ausnahmezustand.

Ob der Papi oder die Multis oder alle zusammen mit Condolezza dem Junior was ins Ohr geflüstert haben, er hat seine Planungen einfach nach dem Anschlag verschärft mit der These, daß Saddam mit den Terroristen zusammenarbeite. Dazu wurden einige Drehbücher geschrieben und mit dem Druck der zusammenkrachenden Welthandelszenters wurde eine windelweiche Lage geschaffen, die man zum Überfall auf den Irak ausnutzte, der wie es scheint sowieso geplant war.

Alles andere ist nachgereicht und dient der ideologischen Bemäntelung der Besetzung des Iraks.
#66 ich bin Deine Rechtfertigung von Folter, Massenmord, Völkermord, von Konzentrationslagern, von ethnischen Vertreibungen leid, ebenso von Deinen Lügen über die UNO, wie etwa das angebliche "Aushungern". Es hat nie Probleme gegeben, Nahrungsmittel in den Irak einzuführen. Jedoch hatte die Regierung dort keine Maßnahmen getroffen, die Versorgung auch ärmerer Iraker sicherzustellen. Die meisten Todesfälle kamen aber durch verschmutztes Trinkwasser zustande, und sie hätten vermieden werden können, hätte man statt der Paläste Wasserleitungen gebaut.
Aus der gleichen Quelle wie unten ein weiterer Auszufg ohne weitere Kommentierung von mir:

"Foltermethoden

Herausschneiden der Zunge
Ausstechen der Augen
Elektroschocks
Verbrennungen mit Zigaretten
Ausreißen von Fingernägeln
Vergewaltigung von Häftlingen
Aufhängen an Gelenken über lange Zeiträume
Schläge mit Kabeln
Schläge auf die Fußsohlen
Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen
Scheinhinrichtungen (1997 Todesstrafe festgelegt für 18 Straftatbestände)
Einzelhaft über Jahre
Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren Vergewaltigung in dessen Gegenwart
Zusendung von Videobändern an ins Ausland geflüchtete Oppositionelle, auf denen Vergewaltigungen weiblicher Angehöriger zu sehen sind
Amputation beider Hände
Übergabe zu Tode Gefolterter an Angehörige
Hetzen von Bluthunden auf Häftlinge
Amputation beider Ohren oder von rechter Hand und linkem Fuß mit Fernsehübertragung
Einbrennen von Brandzeichen auf die Stirn von Deserteuren
Brechen von Gliedmaßen
Verbrennen bei lebendigem Leibe
Entziehung von Wasser über längere Zeiträume "
Den ganzen Hintergrund sollte man natürlich auch nicht vergessen! Der Imperialismus hatte einige wichtige Fragen zurückgelassen und produziert, mit denen sich die Völker herumschlagen müssen. Natürlich konnte der Irak einen gewissen historischen Anspruch auf Kuwait ableiten! Man muß nur auf den Globus schauen, wie künstlich teilweise Grenzen gezogen sind und wurden. Und mit dem Entstehen - wiederum unterstützt diesmal durch den US-amerikanischen Imperialismus - kleiner Regionalfürsten und Diktatoren haben diese sich überhoben, als sie ihre gierigen Hände nach anderen Regionen ausstreckten.

Da diese Nationen oftmals zusammengebastelt sind aus verschiedenen Volksgruppen und/oder religiösen Verbänden, nehmen die Auseinandersetzungen oftmals durchaus barbarische Ausmaße an, was aber wahrscheinlich durchaus für beide Seite zutreffen könnte; was aber die herrschende Gruppe natürlich nicht entlastet, sondern ihr einfach eine andere und entsprechend höher zu gewichtende Verantwortung auferlegt und zwar nicht zum Morden.

Nun, Vorbilder für ihre Politik finden diese Nationen in Europa und in den USA. Nation ohne Land und die Anzettelung des Überfalls auf den Nachbarn und der Beginn des 2. Weltkrieges mit seinen Millionenfachen Toten. Man sieht, die Leistungsbilanz der aufgeklärten Besserwisser und Lackaffen ist bislang einfach unübertroffen. Auch die USA mit ihrem Sklavenmodell und der Ausrottung und Bekämpfung der Indianer wie die Aneignung großer Teile Mexikos sagt mehr als tausend Worte.

Wahrlich, so grauslich wie ein Saddam Hussein auch war, die zivilisierten Nationen haben auf diesem Gebiet ganz andere Leistungen erbracht. Und erbringen sie immer wieder neu mit neuen immer perverseren und sauberen Militärwaffen.
Ist das Gleiche, was die CIA-Verhörspezialisten und div. "Privatfirmen" in ihren Verhören beim Kampf gegen den Terror praktizieren. aber da ist es ja für einen guten Zweck :laugh::rolleyes:
Den ganzen Hintergrund sollte man natürlich auch nicht vergessen! Der Imperialismus hatte einige wichtige Fragen zurückgelassen und produziert, mit denen sich die Völker herumschlagen müssen. Natürlich konnte der Irak einen gewissen historischen Anspruch auf Kuwait ableiten! Man muß nur auf den Globus schauen, wie künstlich teilweise Grenzen gezogen sind und wurden. Und mit dem Entstehen - wiederum unterstützt diesmal durch den US-amerikanischen Imperialismus - kleiner Regionalfürsten und Diktatoren haben diese sich überhoben, als sie ihre gierigen Hände nach anderen Regionen ausstreckten.

Da diese Nationen oftmals zusammengebastelt sind aus verschiedenen Volksgruppen und/oder religiösen Verbänden, nehmen die Auseinandersetzungen oftmals durchaus barbarische Ausmaße an, was aber wahrscheinlich durchaus für beide Seite zutreffen könnte; was aber die herrschende Gruppe natürlich nicht entlastet, sondern ihr einfach eine andere und entsprechend höher zu gewichtende Verantwortung auferlegt und zwar nicht zum Morden.

Nun, Vorbilder für ihre Politik finden diese Nationen in Europa und in den USA. Nation ohne Land und die Anzettelung des Überfalls auf den Nachbarn und der Beginn des 2. Weltkrieges mit seinen Millionenfachen Toten. Man sieht, die Leistungsbilanz der aufgeklärten Besserwisser und Lackaffen ist bislang einfach unübertroffen. Auch die USA mit ihrem Sklavenmodell und der Ausrottung und Bekämpfung der Indianer wie die Aneignung großer Teile Mexikos sagt mehr als tausend Worte.

Wahrlich, so grauslich wie ein Saddam Hussein auch war, die zivilisierten Nationen haben auf diesem Gebiet ganz andere Leistungen erbracht. Und erbringen sie immer wieder neu mit neuen immer perverseren und sauberen Militärwaffen.
#73 Wo sind denn die Belege dafür?

Ich finde das eine Frechheit, daß Du hier einfach unsinnige Behauptungen aufstellst, und zugleich leugnest, was von der UNO oder von Menschenrechtsorganisationen festgestellt werden oder worüber in den Medien übereinstimmend berichtet wird.

Welcher amerikanische Soldat soll denn Deiner Meinung nach praktiziert haben: "Herausschneiden der Zunge, Ausstechen der Augen, Vergewaltigung von Häftlingen, Aufhängen an Gelenken über lange Zeiträume, Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen, Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren Vergewaltigung in dessen Gegenwart...usw." Quellen!!!!
Berichte der US-Zivilverwaltung sind ungefähr so glaubwürdig, wie im Vorfeld des Irak-Krieges die Auftritte von Powell im Sicherheitsrat oder von Blair im Unterhaus :rolleyes:
#76 es sind nicht nur Berichte der UN-Zivilverwaltung. Außerdem besteht überhaupt kein Grund, hier an dem unmittelbar belegten Fakten zu zweifeln. Für Deine Behauptungen hast Du immer noch keinen Beleg angeführt.

Ich möchte jetzt, daß Du die Behauptung zurücknimmst, daß es nicht glaubhaft sei, daß unter Hussein Hunderttausende Menschen umgebracht worden seien. Es wird in verschiedenen unabhängigen Quellen davon berichtet. Bilder der Massengräber waren im Fernsehen. Es wäre eine Verachtung des Leidens der vielen Opfer des Regimes, wenn diese in der Größenordnung belegten Opferzahlen weiter geleugnet würden.

Du kannst nicht einfach ohne Quellenangaben nach Belieben behaupten, was Dir politisch in den Kram paßt. Wen nDu einafch sagtest, Du wüßtest es nicht, wäre es Deine Sache. Falschbehauptungen sind aber nicht Deine Sache, nicht angesichts dieser Massenmorde.
Nur mal zwischendurch ein Hinweis: In Guantanamo wird als "Foltervorwurf" "laute Rockmusik, Schlafentzug, langes Stehen" erhoben. Wie schwer diese Folter ist, zeigt der Vergleich mit Posting Nr. 70....

Aber die Amis werden dafür auf die Anklagebank gesetzt und Saddams Leute sollen nach der Logik der "neuen email" ruhig weitermachen mit....


...Herausschneiden der Zunge
Ausstechen der Augen
Elektroschocks
Verbrennungen mit Zigaretten
Ausreißen von Fingernägeln
Vergewaltigung von Häftlingen
Aufhängen an Gelenken über lange Zeiträume
Schläge mit Kabeln
Schläge auf die Fußsohlen
Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen
Scheinhinrichtungen (1997 Todesstrafe festgelegt für 18 Straftatbestände)
Einzelhaft über Jahre
Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren Vergewaltigung in dessen Gegenwart
Zusendung von Videobändern an ins Ausland geflüchtete Oppositionelle, auf denen Vergewaltigungen weiblicher Angehöriger zu sehen sind
Amputation beider Hände
Übergabe zu Tode Gefolterter an Angehörige
Hetzen von Bluthunden auf Häftlinge
Amputation beider Ohren oder von rechter Hand und linkem Fuß mit Fernsehübertragung
Einbrennen von Brandzeichen auf die Stirn von Deserteuren
Brechen von Gliedmaßen
Verbrennen bei lebendigem Leibe
Entziehung von Wasser über längere Zeiträume "
In einem dialektischen faustischen Sinn besteht jetzt für den Irak die Chance, daß die unterschiedlichen Volksteile im Kampf gegen den Aggressor USA zueinanderfinden und so lernen, einander zu respektieren und zu achten, so daß das irakische Volk zu einer Nation zusammenwachsen kann. Ohne die Einheit der Nation im Kampf wird es aber auch sehr schwer für das irakische Volk, die USA aus dem Land zu vertreiben.

Somit geht auch dem größten Legastheniker ein Lichtlein auf, wem meine ganze Solidarität gilt (das war schon zu Zeiten Saddam Husseins der Fall und auch heute): dem irakischen Volk! Ob es sich aber wirklich nur um eine Leseschwäche handelt und nicht eher um eine Charakterschwäche, darüber kann man noch würfeln.
# 80

Oh, heilige Einfalt!

Bis 1918 haben die Osmanen im Nahen Osten für Ruhe und Ordnung in einem Vielvölkergebiet gesorgt. Seitdem sind durch dieses Gebiet Grenzen gezogen worden, und mit der Protektoratsherrschaft der Briten und Franzosen wurde das Gebiet unruhig. Nach dem Ende dieser Herrschaft herrscht die reine Willkür überall!

In dem Gebiet, das heute als Irak bezeichnet wird, hat nach den Osmanen von den Einheimischen immer die 20%-Gruppe der sunnitischen Araber alle anderen mit Terror und Gewalt drangsaliert, weil sich die Briten hier eines sunnitischen Königs bedient haben. Und danach haben sunnitische Gewaltherrscher übernommen. Kurden, sunnitische und schiitische Araber, Assyrer, Armenier, Turkomanen hassen sich untereinander genauso sehr, wie Teile von ihnen die Amerikaner hassen, dies jedoch je nach Volksgruppe aus durchaus unterschiedlichen Gründen.

Und jetzt kommt die faustische Dialektik und macht aus diesen allen eine NATION!
Was hat das alles mit den Massenmorden unter Hussein zu tun? Und was mit der Verurteilung der Leugnung dieser Massenmorde?
# 82

Nichts! Aber ich konnte solchen Unsinn einfach nicht stehen lassen.

Was Saddams Verbrechen angeht, bin ich durchaus deiner Meinung.
Es hat sie auch niemand geleugnet.

Geleugnet wird nur, daß das die Motivation für die US-amerikanische Aggression war.

Ansonsten sehe ich nicht, was sich nach Deinen Aussagen, oh Scarlett, ich ändern müßte! Innerhalb eines unabhängigen Iraks haben die verschiedenen Positionen Raum, sich zu entfalten. Wenn die verschiedenen Gruppen im Kampf gegen die US-Besatzung zusammenkommen, schaffen sie die Möglichkeit, damit später umzugehen, ohne wieder in den Kreislauf von Bürgerkrieg und Unterdrückung zu fallen.
#55 neueemail

Weil du die von mir erwähnten Tatsachen in deiner Posting schlicht und einfach ignorierst, muss ich sie wiederholen:

Diese Beobachtung hat ihn in den 90er Jahren nicht davon abgehalten, Terroristen zu unterstützen und Hundert-Tausende seiner Landsleute grausam umzubringen.

Das habe ich geschrieben und trotzdem willst du uns allen hier vormachen, daß wegen deiner hoch gepriesenen "Beobachtung" durch die UNO und der "no-fly"-Zonen alles im Irak Paletti war. Kein Terror gegen die Zivilbevölkerung, keine Massengräber, keine Folterkammer, keine Plunderung der Staatskassen, keine sterbende Kinder während Saddam 1.5 Milliarde aus dem "Food for Oil"-Programm für private Zwecke abzweigte.

Wie ich schon gesagt habe, das ist deinerseits nichts anders als Realitätsverweigerung.
#64 Punk24

Saddam war ein Allerweltsdiktator, so wie Pinochet einer war. Nicht besser und nicht schlechter.

Dieser Vergleich Pinochet-Saddam ist lächerlich.

Pinochet hat nicht andere Länder überfallen.

Die Zahl der Opfer unter Pinochet ist circa 3000.
Sehe
http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/3709875.stm
und
http://www.globalsecurity.org/intell/world/chile/dina.htm

Unter Saddam ist die Zahl der Opfer weit über 1 Million.
spicault

Lies Dir meine Postings noch einmal durch, dann hast Du für 90 Prozent deines Postings eine Antwort; und über die restlichen 10 Prozent diskutieren wir dann anschließend.
#87 neueemail

Ich habe leider keine Zeit mehr heute, möchte aber nur folgendes sagen:

Wenn für dich der Mord an 1.3 Millionen Menschen nicht eine militärische Intervention rechtfertigt, wo setzst du dann die Grenze des tolerablen. 2 Millionen, 4 Millionen, 6 Millionen? Mit 1.3 Millionen sind wir nicht weit von den Großenordnungen entfernt, die die Massenmorde der Nazis charaktisieren. Wenn Saddam eines Tages in den Ruhstand gegangen wäre, dann hätten seine Söhne bestimmt den Massenmord weitergeführt.

Muss man immer warten bis der Haulocaust schon passiert ist, bevor man es wagt, einzugreifen?
Spicault

Wenn Du diverse Auflistungen durchliest, dann wirst Du feststellen, daß im Irak Krieg geherrscht hat. Und daß davon verschiedene Nationalitäten beteiligt waren. Jenseits des Krieges gab es dann grausliche Gewaltakte der herrschenden Klasse im Irak. Sie lassen sich auch in einem geschichtlichen Zusammenhang erfassen.

Darüber wurde vor vielen Postings gesprochen. Auch von mir.

Die UNO kam nicht zum Schluß, daß wegen dieser Taten eine Intervention im Irak gerechtfertigt wäre. Wir haben nix anderes als die UNO. Und die Amerikaner haben ihren Einmarsch auch nicht damit begründet.

Sehr wohl haben die Amerikaner Hussein protegiert, und ihn kriegsfähig gegen den Iran gemacht. Das gefiel den Herren in Washington damals. Dann hat sich Marionette erlaubt, eigene Vorhaben und Pläne zu entwickeln. Dann war Schluß mit lustig in Washington.
Sehr wohl haben die Amerikaner Hussein protegiert, und ihn kriegsfähig gegen den Iran gemacht.

...das ist schon wieder eine Lüge oder Du hast keine Ahnung. Die Franzosen und Russen, die ja bekanntlich bis zuletzt treu an Saddams Seite standen, haben Saddam protegiert und kriegsfähig gemacht.
Die amerikanische Unterstützung setze erst ein, als Saddam den Krieg zu verlieren drohte und damit der Iran mit den dortigen Mullahs noch stärker in der Region geworden wäre. Allein zum Zweck, eine militärische Niederlage des Irak zu verhindern, wurde er dann vorübergehend unterstützt.
Das sind geschichtliche Tatsachen, die man nahezu überall nachlesen kann.
Die Amerikaner haben also den Völkermörder, Blutschänder usw. usf. protegiert.

Spinn doch ruhig weiter.
tolle Antwort...:rolleyes::rolleyes:

Endweder Du bist zu blöd, den Unterschied zu kapieren oder Du lügst hier ganz bewußt.
ALGERIEN

Fünf deutsche Touristen verschwinden in der Wüste

Nach Berichten algerischer Medien werden im Süden des Landes fünf Deutsche vermisst. Die Nationalgendarmerie soll die Suche nach den Touristen aufgenommen haben.

Algier - Mehrere algerische Zeitungen berichten, die Fünf würden in der Region von Illizi im Süden des nordafrikanischen Landes vermisst. Unklar ist, ob sich die Deutschen verirrt haben oder ob sie entführt worden sind.

Nach Angaben der arabischsprachigen Zeitung "El Khabar" hat sich die Nationalgendarmerie sofort nach Bekanntwerden des Verschwindens der Deutschen auf die Suche nach den Touristen gemacht.

In Südalgerien waren im vergangenen Jahr 32 Europäer, darunter 16 Deutsche, von der Terrorgruppe GSPC entführt worden.


Also , wer noch in solche Laendern Urlaub macht ,ist fast schon selber schuld.

*kopfschuettel*
Offensichtlich liegen die Nerven schlicht und ergreifend blank.

Das ganze ist doch typische amerikanische Außenpolitik. Die Taliban werden gegen die Russen aufgerüstet, der Irak gegen den Iran. Usw. usf.

Nach mir die Sinnflut oder was juckt mich mein Geschwätz von gestern.

Bitte spinnen Sie weiter!
...wundert mich auch, dass wider besseren Wissens nach
sonstwohin in den Urlaub gefahren wird. Vielleicht sollte
mal für solche Experten, die ihre touristische
Lernresistenz pflegen, der Wallertpreis ausgelobt werden.
Das Muster zu diesem Preis ist immer das selbe....
"Hallo, wir fahren mal schön in den Bildungsurlaub,
wo wir tolle fremde Leute kennenlernen... "

.....
Womit die dümmlich-naivsten Folklore-Weltenbummler in
ihrem Kuschelkolonialistenstil, noch eine kleine
Würdigung ihres selbstgewählten Schicksales bekämen.
"...die mich umbringen wollen. Die sind so gemein zu mir."

....Ist schon interessant, wie solch ein Bildungsurlaub
in naiven Tränchenpädagogen doch noch zu einer Bildung führt,
aber in einer Art, von der sie bisher noch gar nichts
geahnt hatten. Learning by Surviving .
Bei dieser Methode sind die Lernerfolge sofort verifizierbar....
...mal sehen nächstes Jahr fahren wir dann lieber nach
Malle , da gibt es auch Kultur"

...
..Und als Lernziel erweist sich in jedem Fall :
Man sollte aus den Moslemstaaten wegbleiben....
Man macht ja auch nicht einfach Urlaub in einem
Schwarzenghetto oder eines des White-Trashs
(Weisser Abschaum) , da weiss man was man zu erwarten hat.
Und die islamischen Länder insgesamt , sind in etwa , wie
die besagten Ghettos bei uns ...
#95:
...ich empfehle bei dieser Gelegenheit einen Erlebnisurlaub aktiv gelebter Toleranz in einer urbanen Antifagruppenhochburg. Zuhause ist es ja doch am schönsten...
@ spicault: Deine dreckige US-Propaganda, dass Pinochet nur 3000 Menschen umbringen ließ, kannst du dir in den Anus schieben :mad:

Pinochet ließ auf ähnlich bestialische Weise foltern, wie Saddam...die Methoden sind hier beschrieben. In einigen fällen wurden Kinder vor den Augen ihrer Eltern gefoltert, nur um diese zu brechen. F.J. Strauß nannte dies "Unfeine Behandlung"...eine erbärmliche Verharmlosung :mad:

Ich bleibe dabei, dass Saddams Untaten aufgebauscht wurden, um einen Krieg gegen ihn zu führen. die Massenvernichtungwaffen waren eine unverschämte Lüge und auch das Töten von Kindern im Brutkästen war frei erfunden. Ich habe keine veranlassung der US Propaganda überhaupt noch irgendwas zu glauben. angeblich haben sie bei der Schlacht um Falludscha nur einen :eek: Soldaten verloren :laugh:

Wie blöd oder ideologisch verbohrt muss man sein, um diesem Regime überhaupt noch irgendwas zu glauben :confused::rolleyes:
#97, Deine Sprache spricht eigentlich schon gegen Dich. Du präsentierst Dich exakt als eine verhetzte Person, die nur noch mit Schimpfwörtern reden kann und nur hören will, was in den Kram paßt. Die Schilderungen über die Verbrechen des Regimes Husseins sind, wenn Du das Material auch nur einmal zur Kenntnis nähmest, eben nicht von der amerikanischen Regierung. Du kannst auch ruhig zur Kenntnis nehmen, daß ich mich nicht auf die angeblich aus den Brutkästen gerissenen Babys berufe. Die einzigen, die überhaupt darüber reden, sind die, die das als Beispiel amerikanischer Propaganda vorführen wollen - aus anderer Quelle hatte ich davon gar nicht gehört. Es war auch zu keinem Zeitpunkt der Grund für irgend ein Handeln; der Einmarsch Iraks in Kuweit war Grund genug für alle folgenden Maßnahmen.
Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber Du solltest bei der Sprache, die Du führst, und bei Deiner selektiven Wahrnehmung, nicht Formulierungen benutzen wie "Wie blöd oder ideologisch verbohrt muss man sein, um diesem Regime überhaupt noch irgendwas zu glauben". Ich glaube keinem Regime automatisch etwas, auch politisch genehmen nicht, sondern versuche, mir aus den verschiedenen Quellen ein stimmiges Bild zu suchen. Das wäre auch für Dich eine bessere Option.
langes Stehen, laute Musik, grelle Beleuchtung, Schlafentzug,....

Klingt wie bei einem guten Rockkonzert!
Das machen Hunderttausende jedes Wochenende....
# Birk35

Wie spritzig - leider daneben.

Manche Foltermethoden kommen bürgerlich lahm/zahm daher; sind es aber nicht - dafür aber hochwirksam.
Birk35 sollte man mal einen Gewehrlauf da reinstecken, wo es weh tut:eek: und dann einige male (ohne Munition, wovon er aber nichts weiß ;) ) abdrücken. Dann wird er diese von den Amerikanern praktizierten methoden etwas "differenzierter" sehen :rolleyes:
#89 neueemail

Du hast meine Frage in #88 nicht geantwortet.

Anstattdessen berufst du dich auf die UNO, die für dich die letzte moralische Instanz ist.

Bedeutet das, daß du ein Genozid an, sagen wir, 10 Millionen Menschen hinnehmen würdest, wenn die UNO keine Intervention gegen das Verbrechen segnen würde?

Ich frage dich nochmal, und ich bitte um eine ehrliche und klare Antwort, wo setzst du die Grenze des tolerablen, wenn überhaupt?

Auf Phoenix war gestern Abend ein Dokumentarfilm über Saddams Terror-Regime zu sehen. Da wurde der Leiter des "Humanitarian Association for the Victims of Saddams Regime" interviewiert, eines Vereins mit 50,000 Mitgliedern, allen Opfer von Saddams Folter-Knechten. Der Leiter dieser Organisation sagt, daß das Ausmaß des Massenmords viel größer ist, als bisher angenommen. Er schätzt die Zahl der Iraker, die von Saddam hingerichtet wurden, auf 2 Millionen. Diese Opfer waren Shiiten, Kommunisten, Bürgerrechtler, Oppositionelle, Iraker, die aus irgendeinem Grund in Saddams Missgunst gefallen waren. Photos von Opfern wurden gezeigt, die zum Tod gefoltert wurden. Die Leichen der Opfer zeigten graumsame Verletzungen auf, die durch Verätzungen verursacht worden waren. Mann konnte sehen, wie ganze Gliedmaße durch Säure weggeätzt worden waren. An anderen Leichen fehlten Körperteile, die abgehackt worden waren. Laut dem Organisationsleiter sind unzählige Menschen abgeschleppt, gefoltert und mit unvorstellbarer Brutalität umgebracht worden. Ganze Familien sind auf diese Weise verschwunden.

In diesem Film sah man Bergen von Akten über die Opfer, die Saddams Geheimdienste minutiöse geführt hatten. Das erinnert an etwas aus der Hitler-Zeit, oder aus der Zeit der Roten Kmer.

Es ist empörend und skandalos, daß in Teile der linksliberalen Medien Kommentare zu finden sind, die Saddams Verbrechen herunterspielen indem auf die Tatsache hingewiesen wird, daß viele Hinrichtungen in Zusammenhang mit Kriegshandlungen passiert sind. Weil diese Kriegshandlungen zur Zeit der amerikanischen Intervention nicht mehr stattfanden, wird argumentiert, gab es kein großes Problem mehr. Menschen wurden nur in unbedeutenden kleinen Zahlen weiter hingerichtet, laut dieser These. Diese ist auch deine These, neueemail. Für dich war, wie du schreibst, die große Zeit des Saddam Hussein schon lange vorbei.

Dies Ansicht der Geschehnisse ist falsch, und die ständige Wiederholung dieser These ist nichts anders als Geschichtsverfälschung.

Wie im Dokumentarfilm von Phoenix klar gemacht wurde, war der Terror Saddams tagtäglich, er hat nicht nur im Rahmen von Kriegshandlungen stattgefunden, war allengegenwärtig, hat nie aufgehört, und wenn nicht durch das Eingreifen der Amerikanern gestoppt worden wäre, wäre weitergegangen.

Ferner versuchst du neueemail mit einem vagen Hinweis auf einen "geschichtlichen Zusammenhang" die Verbrechen Saddams wegzurationalisieren, die nicht in Zusammenhang mit seinen Kriege passiert sind. Du schreibst:

Jenseits des Krieges gab es dann grausliche Gewaltakte der herrschenden Klasse im Irak. Sie lassen sich auch in einem geschichtlichen Zusammenhang erfassen

Was, bitte schön, sollte das heissen?

for4zim hat in seinen Postings einen Vergleich zwischen der Leugnung der Nazi-Verbrechen und der heutigen Leugnung Saddams Verbrechen gezogen. Er hat damit recht, weil eine ähnliche falsche Argumentation benutzt wird. Ich für meinen Teil sehe eine andere Parallele zwischen der heutigen Leugnung Saddams Genozids durch die Linken und ihrer damaligen Leugnung des Genozids Pol Pots. Damals wie heute wurde der Genozid zuerst geleugnet und dann heruntergespielt. Zum Schluss wurden die Verbrechen der Roten Kmer als eine Reaktion auf die Bombardierung Kambodias durch die Amerikaner verharmlost und wegrationalisiert.

Übrigens hat xylophon völlig recht, wenn er darauf hinweist, daß die Amerikaner die Iraker im Krieg gegen die Iraner unterstützt haben, weil sie das Risiko nicht akzeptieren konnten, daß die iranischen Mullahs den Irak mit seinen Ölfeldern erobern und dadurch ihre Macht und ihren Einfluss auf die Region erheblich verstärken. Dieses Verhalten war strategisch richtig weil damals ein Sieg der revolutionären Mullahs eine Katastrophe für die Region und die ganze Welt bedeutet hätte.

Allerdings muss erwähnt werden, daß diese Unterstützung hauptsächlich in der Form erfolgt ist, daß die Amerikaner die Iraker mit Informationen über die Positionen und die Stärke der iranischen Streitkräfte belieferten, die sie mittels ihrer Spionsatelliten gewannen.

Was die Lieferung von Kriegsgeräte an Saddam betrifft, spielten die Amerikaner nur eine sehr kleine Rolle. Wie ich in einem anderen Thread geschrieben habe, war der Anteil der Amerikaner an den Lieferungen von Waffen während Saddams Herrschaft nur 1 Prozent, weniger als der von Polen und Brasilien (jeweils 2 Prozent). Der Hauptlieferer waren die kommunistischen Länder, vor allem die Sowjetunion (70 Prozent) und China, und Frankreich.

Jedoch sind solche Erwägungen für eine Beurteilung der amerikanischen Intervention relativ unwichtig, wie ich schon betont habe. Wenn man gegen einen Gewaltverbrecher einschreitet, fragt man nicht, wer ihn bewaffnet hat.
Mal eine Frage: Hatte die Uno eigentlich den Angriff auf Ex-Jugoslawien zugestimmt, an dem ja auch deutsche Soldaten beteiligt waren? Kamen dort keine unschuldigen Frauen und Kinder um?War dieser Angriff nicht völkerrechtswidrig?
Warum kehrt Punk nicht erstmal vor der eigenen Türe zu Hause bei seinen Genossen, bevor er mit seinem hasstrotzenden Antiamerikanismus so um sich schlägt und dabei alle Gegenargumente abblockt.Er setzt einen Massenmörder und Diktator mit einer westlichen Demokratie auf ein Stufe, unfaßbar.Punk, ohne die USA würdest du seit langem auf einer russischen Kolchose arbeiten(ist nicht ganz ernst gemeint)

Soll die Weltgemeinschaft auch in Zukunft bei Völkermord, wie er täglich in Afrika geschieht, wegschauen?

Und zum guten Schluss: Die UNO ist in solchen Dingen völlig beschlußunfähig und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern.Den ständigen Mitgliedern geht es nur um die eigenen globalen wirtschaftlichen Interessen.
# xylo

Eine andere Antwort würde auch an deinem geistigen Zustand zweifeln lassen. Als skurriles Nachtschattengewächs eine durchaus angemessene Antwort oder ein echter (wie überflüssiger)xylo.

# spicault

Ich unterstütze Staaten, die ihre nationale Unabhängigkeit gegen Aggressoren von außen verteidigen.

Ich unterstütze Nationen, die einen nationalen Befreiungskampf für Unabhängigkeit und Selbständigkeit führen.

Ich unterstütze Bewegungen für soziale Veränderungen.

Von daher bin ich sehr vorsichtig, was die Einmischung in innere Angelegenheit anderer Länder betrifft. Und kann mit den Regeln der UNO durchaus leben.

Von daher stehe ich auf der Seite des irakischen Volkes, wenn es sich gegen den Schlächter Saddam Hussein zusammenschließt und ich bin auf der Seite des irakischen Volkes, wenn es sich gegen die US-amerikanische Besatzung wendet und kämpft.

Das ist im großen und ganzen meine Antwort auf deine Fragen.
#106 neueemail

Wieder muss ich feststellen - wie zweifellos viele anderen Boardteilnehmer auch - daß du meine Frage nicht beantwortet hast.

Anstattdessen ergehst du dich in Glaubensbekenntnissen und Allgemeinaussagen.

Ich frage dich nochmal:

Wo würdest du die Grenze des tolerablen setzen?

Würdest du ein Genozid an, sagen wir, 10 Millionen Menschen hinnehmen, wenn die UNO keine Intervention gegen das Verbrechen segnen würde?

Ferner bitte ich um eine Erklärung. Du schreibst:

Von daher stehe ich auf der Seite des irakischen Volkes, wenn es sich gegen den Schlächter Saddam Hussein zusammenschließt und ich bin auf der Seite des irakischen Volkes, wenn es sich gegen die US-amerikanische Besatzung wendet und kämpft.

Bedeutet das, daß du die Bombenleger, die Entführer, die Kopfabschneider, die ausländischen Gotteskrieger, die Al-Qaeda-Terroristen, die alte Saddam-Anhänger und Baath-Partei-Mitglieder, also die Mörder und Folterer von heute und gestern, die jetzt gegen die Amerikaner und die Übergangsregierung kämpfen, als Freiheitskämpfer und echte Vertreter des irakischen Volks sehst?

Ich bitte auch hier um eine klare Antwort.
Nicht als Vertreter des Volkes, sondern als Teil des Volkes. Ich muß bestimmte Erscheinungen des Kampfes keineswegs unterstützen und befürworten, allerdings ist die Rolle des Aggressors und Verteidigers klar verteilt und die entsprechenden Verantwortlichkeiten ebenso. Glaubt denn irgendjemand, er könne ein Land besetzen, Land und Leute verachten, drangsalieren, quälen und töten und wird dann mit Blumen beschossen? Wie verdreht muß dann jemand sein!

Als Du noch in Deine Windeln geschissen hast, habe ich den Kampf der Kurden unterstützt. Darüber hinaus hat die UNO den Irak mit ernsten und schwerwiegenden Auflagen belegt und seine Handlungsfähigkeit nach innen wie außen stark eingeschränkt.

Ansonsten vertraue ich darauf, daß die Völker selber ihre Angelegenheiten in die Hand nehmen und regeln. Und ich vertraue nicht darauf, daß diese degenerierte, hysterische wie menschenverachtende Supermacht USA der Welt Frieden und Wohlstand bringt.
#108

Wie findest du es denn, daß Deutschland dem Irak Schulden in Millionenhöhe erläßt, dieweil den mehr und mehr werdenden Arbeitslosen in unserem Lande die Wegnahme von Haus und anderen Werten droht (so sie welche haben), wenn síe Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe in Anspruch nehmen wollen bzw. müssen? Und das, obwohl der Irak über nahezu die größten Ölressourcen der Welt verfügt, diese aber einfach nicht abbaut, obwohl das alle Schuldenprobleme, die Armut im Lande usw. usw. lösen würde?
Ich vergaß: Bei Sozialhilfeempfängern werden auch die Sparbücher der Kinder zum Ausgleich herangezogen. :eek:
Purer Hohn angesichts der Millionengeschenke an ein Land, das sich einfach nicht die Mühe machen will, eigene vorhandene Reichtümer zu fördern.
Und wenn ich noch eins anmerken dürfte:

Ich finde, wir machen uns mehr und mehr zu Sklaven anderer Völker. Vom "Herrenmenschen" zum unterwürfigen dienstbereiten "Untermenschen"? - Eine deutsche Karriere?
Ach Wilma,

wozu hat man Dir eigentlich einen Kopf mitgegeben? Derart dümmliche wie konstruierte Zusammenhänge lassen einem die Haare zu Berge stehen.

Was um alles in der Welt hat der Schuldenerlaß mit dem Arbeitslosen zu tun? Glaubst Du an den Weihnachtsmann? Ich gehe davon aus, daß Du es nicht tust. Und daß die Demagogie entsprechend Absicht ist. Na ja, im 3. Posting näherst Du Dich ja so ziemlich eindeutig Deinem Gedankengut. Und das stinkt ganz ordentlich und ist irgendwie auch ganz schön braun - und kurzsichtig.
#108

Wieder weigert sich neueemail meine Frage zu beantworten.

Warum?

Weil neueemail sich nicht dazu zwingen kann, diese Frage, nämlich

Würdest du ein Genozid an, sagen wir, 10 Millionen Menschen hinnehmen, wenn die UNO keine Intervention gegen das Verbrechen segnen würde?

mit einem einfachen "nein" zu beanworten, wie jeder halbwegs vernünftige Mensch es tun würde. Er kann nicht "nein" sagen, weil damit sein Argument, daß die UNO in allen Fallen als letzte moralische Instanz zu betrachten sei, zusammemfallen würde.

So much for neuemails intellectual honesty.

Wir haben gesehen, daß neuemail Saddams Genozid an 2 Millionen Iraker auf einige Aussweifungen im Rahmen von Kriegshandlungen reduzieren will. Laut neuemail war Saddams Terror zur Zeit der amerikanischen Intervention so gut wie beendet. Damit stellt sich neuemail in die Reihe der zahlreichen Leugner - von rechts sowie von links - der Völkermorde des 20. Jahrhunderts.

Und nun mit seiner eigenen besonderen Art von "Double-Speak" erklärt uns neuemail darüber auf, daß die Terroristen im Irak ihr Land gegen die amerikanischen "Aggressoren" verteidigen. Er will sie nicht befürworten oder unterstützen, sagt er, trotzdem sind sie "ein Teil des Volkes". Das sind die Terroristen die, laut Experten, nicht mehr als 20,000 sind - und dazu sind veile davon Ausländer -in einer Bevölkerung von über 20 Millionen. Dennoch ist diese Tatsache für neueemail anscheinend von keinerlei Bedeutung.

Die Terroristen sind nicht Vertreter des Volks, das gibt neueemail zu, aber weil sie die "Verteidiger" sind, mussen wir glauben, das sie seinen Respekt und seine Bewunderung verdienen. Aber selbsverständlich will neueemail dies nicht offen sagen.

Und was ist mit dem anderen Teil des Volks? Ich meine die große Anzahl von Iraker, die gegen die Terroristen und für Demokratie und Freiheit kämpfen, die unzähligen irakischen Opfer von Selbtsmordattentäte, Überfälle, Entführungen, Geiselnahmen? Laut neuemail sind die Rollen klar verteilt. Verteidiger auf der einen Seite, Aggressoren auf der anderen.

Also, jetzt haben wir alles verstanden.
Na, deine Windeln schon gewechselt? Während du als Maulheld agierst und den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben versuchst und die Verbrechen der USA beschönigen willst, war ich tätig gewesen.

Du verstehst überhaupt nichts.

Freiheit und Demokratie als amerikanisches Protektorat? Was für ein erbärmliches Demokratieverständnis!

Ich muß die Grausamkeiten des Saddam Husseins keineswegs verheimlichen, verniedlichen oder leugnen. Ich kann mich aber den erbärmlichen Rechtfertigungsversuchen gegenüber der US-amerikanischen Supermacht widersetzen.

Tatsächlich werden Freiheit und Demokratie unter amerikanischer Besatzung um über ein Jahrhundert zurückgeworfen. Erst wenn die fremden Truppen das Land verlassen, in dem sie nichts zu suchen haben, erst dann kann über Freiheit und Demokratie gesprochen werden.

Als der deutsche Imperialismus bei seinem 2. Versuch beim Kampf um die Weltherrschaft den 2. Weltkrieg auslöste und eine ungeheure Blutspur auf diesem Kontinent hinterließ, war der Kampf gegen dieses Monster gerecht und es war gerecht, daß er bis zu seiner Zerschlagung geführt wurde.

Im Irak führt die US-amerikanische Supermacht den Krieg um die Kontrolle des Öls. Das ist alles andere als gerecht. Es ist zutiefst ungerecht.
#114

Saddam, Osama, Michael Moore, al-Zakawi, die al-Aksa Brigaden, die Mullahs und die Taliban grüßen dich!

;);)
#116

Und aus diesem Grund, obwohl es nur teilweise stimmt, will Punkt24 den Genozid an 2 Millionen Iraker gutheißen.

:look:
wenn du armseeliger Vulgärbushist hier nochmal schreibst, dass ich einen Genozid gutheiße, dann lernst du mich mal ganz anders kennen.:mad:
Hello Folks!!

Ich grüße meine deutschen Freunde neueemail und Punk!



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