BBS Kraftfahrzeugtechnik AG - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 30.11.04 08:10:17 von
neuester Beitrag 21.08.18 13:21:14 von

ISIN: DE0005196232 | WKN: 519623 | Symbol: BKS3
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30.11.04 08:10:17
Hallo,

die Zahlen des Zwischenberichts sind da (gestern auf der Homepage der BBS AG veröffentlicht. Schlecht, oder besser als erwartet? Wenn ich den gestrigen Kurs anschaue, dann scheint das letztere wahrscheinlich zu sein.
Man beachte auch den folgenden historischen Thread zu dieser AGThread: BBS: Formel 1 - Aktie mit KGV 4

Zwischenbericht der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG

Sehr geehrte Aktionäre,

das geschäftliche Umfeld für die Automobilzulieferindustrie war im Berichtszeitraum insbesondere in Deutschland schwierig. Die für die zweite Jahreshälfte erwartete Entspannung ist bisher nicht eingetreten. Der Konzern-Inlandsumsatz der BBS AG lag nach den ersten neun Monaten um 4 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Aufgrund eines um 6 % höheren Geschäftsvolumens im Ausland nahm der Konzernumsatz per saldo um 1 % auf 145,7 Mio. EUR zu. Vor allem als Folge der schwachen Inlandsnachfrage hat sich der Wettbewerbdruck in der Branche weiter erhöht. Gleichzeitig sind die Rohstoffpreise zum Teil erheblich angestiegen, was auch die Ertragsentwicklung der BBS AG beeinträchtigte. Das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging von 3,9 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR zurück, das Nettoergebnis wird mit 1,0 (Vj. 3,1) Mio. EUR ausgewiesen. Aus heutiger Sicht werden sich auch im vierten Quartal 2004 die Rahmenbedingungen nicht wesentlich verbessern.

Zurückhaltung bei Europas Autokäufern

In Europa zeigte sich die Nachfrage nach Kraftfahrzeugen im bisherigen Jahrsverlauf 2004 regional sehr unterschiedlich. So waren nach Angaben des europäischen Automobilverbandes ACEA in einzelnen Ländern wie Norwegen, Dänemark, Belgien und Österreich zwar durchaus Zuwächse bei den Neuzulassungen zu verzeichnen, allerdings blieb die Nachfrage in den volumenmäßig bedeutenden Pkw-Märkten der Europäischen Union per saldo sehr verhalten. Lediglich Spanien (+11,6 %) und Italien (+0,9 %) meldeten vergleichsweise gute Absatzzahlen. Dagegen blieb der Pkw-Verkauf in Großbritannien mit einem nur leichten Plus von 0,3 % lediglich auf dem Niveau des Vorjahres. In Frankreich und Deutschland mussten sogar deutliche Rückgänge von 1,2 % bzw. 2,4 % hingenommen werden.
Diese Einbußen gehen nach Einschätzung des deutschen Verbandes der Automobilindustrie VDA auf das nur mäßige Wirtschaftswachstum, die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit und das daraus resultierende ungünstige Konsumklima zurück. Auch der kräftig gestiegene Ölpreis wirkte sich zunehmend nachfragehemmend aus. In der Summe nahm in den ersten drei Quartalen 2004 die Zahl der Neuzulassungen in der EU um 1,4 % zu.

BBS Konzernumsatz leicht über Vorjahr

Die verhaltene Marktentwicklung in den wichtigen Automobilmärkten schlug sich auch im Geschäftsverlauf von BBS nieder. Der Konzern-Inlandsumsatz ging aufgrund der schwachen Nachfrage in Deutschland in den ersten neun Monaten 2004 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3,8 % auf 70,5 Mio. EUR zurück. Den Auslandsumsatz konnten wir dagegen um 6,1 % auf 75,2 Mio. EUR steigern. Aufgrund des erfreulichen Verlaufs der internationalen Aktivitäten nahm der Konzernumsatz im Berichtszeitraum per saldo um 1,0 % auf 145,7 Mio. EUR zu. Der Auslandsanteil am Gesamtvolumen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 49,2 % auf 52,1 %.

Ergebnisrückgang

Vor allem in Deutschland hat sich 2004 der Preis- und Margendruck in der Automobilzulieferbranche weiter erhöht. Erschwerend kam hinzu, dass sich das für BBS wichtigste Einsatzmaterial Aluminium im bisherigen Jahresverlauf erheblich verteuert hat. Dieser ungünstigen Entwicklung haben wir mit weiteren Optimierungsschritten insbesondere in den Bereichen Beschaffung und Fertigung gegengesteuert. Die umgesetzten Maßnahmen konnten die genannten Ergebnisbeeinträchtigungen jedoch nur teilweise kompensieren. Per saldo erhöhte sich der Materialaufwand um 13,3 % auf 79,0 Mio. EUR, was einem Anteil an der Betriebsleistung von 51,5 % (Vj. 46,9 %) entsprach. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging im 9-Monatsvergleich von 3,9 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR zurück. Das Nettoergebnis lag per 30.09.04 bei 1,0 Mio. EUR nach 3,1 Mio. EUR im Vorjahr.

Investitionsausgaben erhöht

Die Gesamtinvestitionen im BBS Konzern beliefen sich in den ersten drei Quartalen auf 13,9 Mio. EUR nach 9,5 Mio. EUR Ende September 2003. Hiervon entfielen 11,3 Mio. (Vj. 9,5) Mio. EUR auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Dabei lag der Schwerpunkt im laufenden Jahr in der Realisierung des vierten Bauabschnitts des Werkes Herbolzheim. Über dieses Projekt hinaus haben wir im Wesentlichen Ersatzbeschaffungen in den Werken in Schiltach und Ruina/Italien vorgenommen.

Joint Venture in China mit erfreulicher Entwicklung

In Finanzanlagen wurden im Berichtszeitraum 2,6 (Vj. 0) Mio. EUR investiert. Dieser Betrag entfällt auf eine Kapitaleinlage unserer amerikanischen Tochtergesellschaft BBS of America Inc. in das chinesische Joint Venture Binzhou Movever BBS Wheel Co. Ltd.. Mit der Entwicklung dieses Investments, durch das wir unsere internationale Basis in einem sehr zukunftsträchtigen Markt erheblich ausbauen, sind wir sehr zufrieden. Wie geplant haben wir dort im dritten Quartal 2004 die Gießerei im Versuchsbetrieb angefahren und die ersten Aluminiumräder produziert. Zugleich konnten die Vorarbeiten für die DIN-ISO Zertifizierung unserer Fertigungsprozesse sowie unserer Produkte erfolgreich vorangebracht werden. Wir sind zuversichtlich, die Zertifizierung als notwendige Voraussetzung für die Belieferung der OE-Kunden bis zum Jahresende zu erhalten. Sehr erfreulich war ferner, dass wir schon in dieser frühen Phase der Inbetriebnahme chinesische Automobilhersteller als Kunden gewonnen haben.

Belegschaft nahezu unverändert

Die Zahl der Konzernmitarbeiter lag per Ende September bei 1.199 Beschäftigten im Vergleich zu 1.191 Arbeitnehmer am Vorjahrsstichtag. Im Inland wurden vor allem im Zusammenhang mit dem Ausbau unseres Werkes in Herbolzheim neue Stellen geschaffen, während es an den anderen deutschen Standorten keine wesentlichen Änderungen gab. Per saldo erhöhte sich die Mitarbeiterzahl in Deutschland um 3 auf 771 Personen. Im Ausland verstärkten wir die Belegschaft um insgesamt 5 auf 428 Beschäftigte.
Der Personalaufwand im Konzern nahm in der Berichtsperiode ebenfalls nur leicht um 1,0 % auf 41,8 (Vj. 41,4) Mio. EUR zu.

Konsumschwäche und US-Dollar prägen viertes Quartal

Der Branchenverband VDA geht nach den unter den Erwartungen liegenden inländischen Zulassungszahlen in den ersten neun Monaten mittlerweile davon aus, dass im Gesamtjahr 2004 beim Pkw-Absatz in Deutschland bestenfalls noch das Niveau des Vorjahres erreicht werden kann. Auch die zahlreichen neu auf den Markt gekommenen Automodelle, die in den vergangenen Monaten für wieder zunehmende Bestellungen sorgten, können 2004 voraussichtlich keine grundlegende Marktbelebung einleiten. Als Stütze für die inländische Automobilkonjunktur dürfte sich hingegen wieder der Export erweisen, bei dem erneut von einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr ausgegangen werden kann.
Die insgesamt schwierig bleibenden Rahmenbedingungen werden weiterhin den Geschäftsverlauf der BBS AG beeinträchtigen. Hinzu kommt, dass der US-Dollar im vierten Quartal 2004 gegenüber dem Euro erheblich an Wert verloren hat, was sich ebenfalls ungünstig auf unseren Absatz auswirken könnte. Allerdings gehen wir aufgrund unseres hohen Innovationspotenzials sowie kontinuierlicher Maßnahmen zur Optimierung der Unternehmensstruktur davon aus, auch den weiteren Jahresverlauf im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Bedingungen akzeptabel gestalten zu können.
Schiltach im November 2004
BBS Kraftfahrzeugtechnik AG
Der Vorstand
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10.01.05 09:56:17
07.01.2005
BBS Kursanstieg gebremst
Nebenwerte Journal

Wie die Experten vom "Nebenwerte Journal" berichten, wurde der Kursanstieg der Vorzugsaktie der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (ISIN DE0005196232/ WKN 519623) gebremst.

Der Marktführer im Bereich der Automobilräder könne auf eine langjährige Erfolgsstory zurückblicken. Nachdem im Jahr 2002 ein einmaliger Verlust verbucht worden sei, sei dem Unternehmen sehr schnell wieder die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelungen.

Mittlerweile würden sich jedoch erste Risse im bisher positiven Zahlenwerk zeigen. So würden die Konsumzurückhaltung in der Automobilindustrie sowie der schwache Dollar die Margen belasten und im aktuellen Jahr zu einem deutlichen Gewinnrückgang führen. Nach einem Ergebnis je Aktie in 2003 von 1,49 Euro, dürfte das Ergebnis je Aktie in 2004 nur noch halb so hoch ausfallen, so die Experten. Damit sei der Titel sei mit einem KGV von 17 nicht mehr günstig bewertet.

Mit einem Partner werde über ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Investitionsvolumen von 30 Mio. Euro in China eine Produktionsstätte errichtet. Nur wenn es gelinge aus den Aktivitäten in China mehr Gewinne zu realisieren, besitze die Aktie noch Chancen. Zudem böten eine geringe Eigenkapitalquote sowie die hohe Verschuldung nur ein geringes Sicherheitspolster bei Rückschlägen.

Wie die Experten vom "Nebenwerte Journal" berichten, bremst die rückläufige Gewinnentwicklung den Kursanstieg der BBS-Aktie.
(Quelle: aktiencheck.de)
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20.03.05 19:08:21
....Die Zahlen sind veröffentlicht. Immerhin gibt es noch eine Dividende. HV ist laut elektr. Bundesanzeiger am 04. Mai
17.03.2005 (11:58)

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (News/Board/Kurs/Chart): BBS Konzernumsatz steigt 2004 um 1,2 % auf 190,4 Mio. EUR

Schiltach, 17. März 2005 - Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG konnte trotz insgesamt schwieriger Rahmenbedingungen 2004 ihren Konzernumsatz um 1,2 % auf 190,4 Mio. EUR steigern. Hierzu hat ausschließlich das Auslandsgeschäft beigetragen, das vor allem aufgrund von Absatzerfolgen in Frankreich und in den USA um 4,3 % auf 98,6 (Vj. 94,6) Mio. EUR ausgeweitet wurde. In Deutschland war dagegen eine rückläufige Pkw-Nachfrage zu verzeichnen, was sich bei BBS in einem um 1,8 % niedrigeren Konzern-Inlandsumsatz von 91,8 (Vj. 93,5) Mio. EUR niederschlug. Durch diese gegenläufige Entwicklung erhöhte sich der Anteil des Auslandsumsatzes am Konzernvolumen von 50,3 % auf 51,8 %.

Die Ertragslage von BBS war 2004 ebenfalls stark von Markt- und Konjunktureinflüssen beeinträchtigt. So hat die Wettbewerbsintensität in der Automobilzulieferbranche aufgrund der unbefriedigenden Pkw-Nachfrage vor allem in den volumenstarken europäischen Märkten nochmals zugenommen. Gleichzeitig sind die Materialeinsatzkosten wegen stark anziehender Aluminiumpreise unerwartet deutlich um 3,2 % auf 100,8 (Vj. 97,7) Mio. EUR gestiegen, womit der Anteil dieser Kostenposition an der Betriebsleistung von 50,9 % auf 52,3 % zunahm. Außerdem kam es infolge der Schwäche des US-Dollar zu Bewertungseffekten in der Bilanz.

In der Summe führten diese Faktoren zu einem Rückgang beim Konzerngewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,5 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR und beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 7,0 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR. Der Konzern-Jahresüber-schuss reduzierte sich von 4,4 Mio.
EUR auf 1,0 Mio. EUR.

In der Muttergesellschaft BBS AG wird für die Berichtsperiode ein Jahresüberschuss von 1,2 Mio. EUR im Vergleich zu 4,3 Mio. EUR im Vorjahr ausgewiesen. Um der aktuellen Ertragslage Rechnung zu tragen, wird der Hauptversammlung am 4. Mai 2005 vorgeschlagen, die Dividende je Vorzugsaktie von 0,38 EUR auf 0,21 EUR und je Stammaktie von 0,33 EUR auf 0,16 EUR zu verringern.

Die Zahl der Konzernmitarbeiter blieb zum Jahresende mit 1.188 Beschäftigen gegenüber dem Vorjahresstichtag konstant. Hiervon waren unverändert 427 Arbeitnehmer im Ausland für uns tätig. Auch in Deutschland blieb die Belegschaft mit 761 Personen stabil.

Die Investitionsausgaben nahmen 2004 von 14,8 Mio. EUR auf 22,9 Mio. EUR zu. Hiervon entfielen 5,6 (Vj. 0) Mio. EUR auf Finanzanlagen. Diese betrafen die Kapitaleinlagen der BBS AG und der amerikanischen Tochtergesellschaft BBS of America Inc. in das chinesische Joint Venture Binzhou Movever BBS Wheel Co. Ltd.

In Sachanlagen wurden 17,3 (Vj. 14,8) Mio. EUR investiert. Schwerpunkte waren unter anderem die Inbetriebnahme weiterer Fertigungslinien im Werk Herbolzheim sowie die Anschaffung einer Laserschweißanlage in Schiltach für die Fertigung von Rädern in der hochinnovativen Hohlkammertechnologie. Die in dieser Technologie gefertigten Räder sind bei zahlreichen Automobilherstellern auf große Resonanz gestoßen, so dass die BBS AG in den kommenden Jahren von einem hohen Absatzpotenzial für Hohlkammerräder ausgeht.

Für 2005 erwartet das Unternehmen eine leichte Steigerung beim Konzernumsatz, obwohl sich der Pkw-Markt weiter verhalten entwickeln dürfte. Basis hierfür ist die Entwicklung des Auftragseingangs in den letzten Monaten.
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21.03.05 11:40:20
...nachfolgen eine Meldung von reuters ebenfalls vom 17.03., insbesondere die Zukunftsaussagen werden hier deutlicher hersuagestellt.

Alufelgen-Hersteller BBS setzt auf neue Hohlkammer-Technik
Donnerstag 17 März, 2005 19:15 CET

Stuttgart (Reuters) - Der Alufelgen-Hersteller BBS Kraftfahrzeugtechnik will seine rückläufigen Umsätze im Inland mit einer neuen Technik und der Expansion nach China wieder wettmachen.

Mit der so genannten Hohlkammertechnologie lasse sich das Gewicht von Aluminiumfelgen um 30 Prozent reduzieren, sagte BBS-Chef Heinrich Baumgartner am Donnerstag in Stuttgart. "Die neue Hohlkammertechnologie wird uns in der jetzigen Situation am ehesten weiterhelfen", fügte er hinzu. Die neuartigen Räder könnten vor allem in der Luxusklasse eingesetzt werden. BBS verfüge als einziges Unternehmen über die nötigen Kenntnisse.

Im vergangenen Geschäftsjahr waren Umsatz und Gewinn von BBS gesunken. "Die unbefriedigende Nachfrage nach Pkw allein hätte bereits erhebliche Anstrengungen erfordert, an die Vorjahreszahlen anzuknüpfen", sagte Baumgartner. Überdies hätten BBS der zunehmende Preisdruck der Autokonzerne auf die Zulieferer und die gestiegenen Rohstoffpreise für Aluminium zu schaffen gemacht. Der Jahresüberschuss sei deshalb 2004 auf 1,0 Millionen von 4,4 Millionen Euro gesunken, sagte Baumgartner. Den Umsatzrückgang im Inland machte der Felgen-Hersteller im Ausland wett. Der Konzernumsatz sei um 1,2 Prozent auf 190,4 Millionen Euro gewachsen. Die Dividende soll auf 0,21 (Vorjahr: 0,38) Euro je Stammaktie und 0,16 (0,33) Euro je Vorzugsaktie gesenkt werden.

2005 setzt BBS auch auf das China-Geschäft. "Wir gehen davon aus, unseren Konzernumsatz trotz des anhaltenden Preisdrucks um bis zu fünf Prozent steigern zu können", sagte Finanzvorstand Joachim Simon. Im vergangenen Jahr hatte BBS zusammen mit dem einheimischen Partner Shandong Binzhou Bohai Piston ein Joint Venture in China gegründet. Die Produktions-Kapazität dort von 1,2 Millionen Felgen solle auf bis zu sechs Millionen ausgebaut werden, sagte Baumgartner. Das wären mehr als BBS in Deutschland und Italien produziert. Für das Projekt habe BBS etwa 5,6 Millionen Euro ausgegeben, sagte Simon. Bereits in diesem Jahr könne die Niederlassung in China profitabel sein.
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09.05.05 09:25:15
Folgende Meldung leider erst heute entdeckt:

27.04.2005
BBS – Chef Heinrich Baumgartner vertritt Deutschland beim Award „World Entrepreneur Of The Year 2005“ in Monte Carlo.

Ernst & Young Deutschland geht mit Heinrich Baumgartner, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Schiltacher BBS Kraftfahrzeugtechnik AG in den internationalen Wettbewerb zum „World Entrepreneur Of The Year 2005“. Heinrich Baumgartner war im September 2004 in der Kategorie Industrie im Rahmen einer festlichen Gala in der Alten Oper Frankfurt zum Entrepreneur 2004 gekürt worden. Ende Mai stellt sich Heinrich Baumgartner in Monte Carlo der internationalen Konkurrenz von 33 Entrepreneuren bei der Verleihung des Awards „World Entrepreneur Of The Year 2005“

Die im Jahre 1970 von Heinrich Baumgartner und Klaus Brand in Schiltach gegründete BBS AG gilt weltweit als führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Fertigung für Leichtmetallräder. Nach stetigem Wachstum, in dessen Mittelpunkt u.a. die Entwicklung der mehrteiligen Rennfelge stand, folgte im Jahre 1987 schließlich der Gang an die Börse. An ihren Produktionsstandorten in Deutschland und Italien fertigt das Unternehmen täglich mehr als 15.000 Räder für Automobilhersteller und Händler. Die BBS AG beschäftigt derzeit ca. 1200 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 188 Millionen Euro. Im Rahmen des Awards „World Entrepreneur Of The Year“ werden die 33 teilnehmenden Unternehmer von einer international besetzten Jury hinsichtlich ihrer Unternehmensstrategie, ihrer Innovationsfähigkeit und zukünftiger Ausrichtung des Unternehmens geprüft. Im Rahmen eines Galaabends im renommierten Sporting Club in Monte Carlo, wird dann der „World Entrepreneur Of The Year 2005“ gekürt.
„Mit Heinrich Baumgartner haben wir einen hervorragenden Unternehmer gefunden, der seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1970 die Entwicklung der BBS AG ständig mit Herzblut, persönlichem Einsatz und innovativen Entwicklungen zu einem Global Player in der Herstellung von Leichtmetallrädern für Renn – und Straßenfahrzeuge geführt hat“, so Alfred Müller, Mitglied des Vorstandes der Ernst & Young AG und verantwortlich für den Entrepreneur des Jahres in Deutschland.
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30.05.05 11:16:03
Heute Morgen wurden in Stuttgart 6000 Aktien gesucht. 600 sind schon über den "Tisch" gegangen. Bleiben noch 5400. Für diesen marktengen Wert ist das eine Mega-Order. Es scheint wohl eine institutionelle Adresse zu sein.
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30.05.05 13:21:15
Nachfrage nach der Aktie hat sich erhöht. Zur Zeit werden über 6500 Stück in Stuttgart gesucht. Der Grund am 28.05. war die Verleihung des Titels: "World Entrepreneur Of The Year 2005" den hat Baumgartner als Vorstandsvorsitzender der BBS AG nicht gewonnen, aber ...lest mal die nachfolgende Pressemeldung:


H. Wayne Huizenga, amerikanischer Unternehmer, zum World Entrepreneur of The Year 2005 gekürt

-H. Wayne Huizenga, Unternehmer des Jahres 2004 in den Vereinigten Staaten und Chaiman von Huizenga Holdings Inc., von Ernst & Young zum Weltunternehmer des Jahres 2005 gekürt.

-Heinrich Baumgartner, Gründer und Vorstandsvorsitzender der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, ( Schiltach ) in die Hall of Fame der besten Unternehmer der Welt aufgenommen

Monte Carlo / Stuttgart 28.05.05 H. Wayne Huizenga, Chairman der amerikanischen Unternehmensgruppe Hiuzenga Holdings Inc. aus den Vereinigten Staaten wurde am gestrigen Abend im Rahmen einer glanzvollen Gala im renommierten Sportingclub in Monte Carlo zum „World Entrepreneur of The Year 2005“ gekürt. Bereits zum fünften Mal zeichnet die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Ernst & Young im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbs, der sich an die jeweiligen nationalen Wettbewerbe zum „Entrepreneur des Jahres“ anschließt, einen international erfolgreichen Unternehmer für seine unternehmerische Leistung mit dem begehrten Unternehmerpreis aus.

H. Wayne Huizenga, 1937 in Chicago geboren, ist der einzige Unternehmer in der amerikanischen Geschichte, dem es gelungen ist, mit 6 Unternehmen an der New Yorker Börse notiert zu sein. Mit seinem Unternehmen Waste Management Inc betreibt er die drittgrößte Müllverwertungsgesellschaft der USA. Mit Blockbuster Entertainment gründete er den amerikanischen Marktführer im Segment Video-Entertainment. Neben seinem sportlichen Engagement als Eigentümer der Miami Dolphins, engagiert sich H.Wayne Huizenga in vielen sozialen Bereichen. Unter anderen Engagements gründete er die Huizenga School of Business and Entrepreneurship an der Nova Southeastern University.

Heinrich Baumgartner, der deutsche Finalist bei der Verleihung des World Entrepreneur Of The Year 2005, wurde für seine außergewöhnliche unternehmerische Leistung in die berühmte Hall of Fame der besten Unternehmer der Welt aufgenommen.

Heinrich Baumgartner gründete 1970 mit seinem Partner Klaus Brand in Schiltach die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, die weltweit als führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Fertigung für Leichtmetallräder gilt. An ihren Produktionsstandorten in Deutschland und Italien fertigt das Unternehmen täglich mehr als 15.000 Räder für Automobilhersteller und Händler. Die BBS AG beschäftigt derzeit ca. 1200 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 188 Millionen Euro. Im September vergangenen Jahres wurde Heinrich Baumgartner in Frankfurt beim deutschen Wettbewerb zum Entrepreneur des Jahres 2004 in der Kategorie Industrie gekürt.

In diesem Jahr traten in Monte Carlo 32 international agierende Unternehmer beim „World Entrepreneur Of The Year 2005“ in einem anspruchsvollen Wettbewerb an, der heute zu den begehrtesten und renommiertesten Unternehmerpreisen der Welt zählt. Auch aus den anderen teilnehmenden Länder waren hochkarätige Unternehmer nach Monte Carlo angereist. Das internationale Kandidatenfeld bestand aus hochkarätigen Unternehmern wie beispielsweise Christophe Bonduelle, Inhaber des bekannten gleichnamigen Dosengemüse-Herstellers aus Frankreich oder Andrea Illy von der italienischen Kaffee- und Espressodynastie. Über 10.000 Unternehmen haben sich in diesem Jahr weltweit für den begehrten Titel beworben.

Der Titel „World Entrepreneur Of The Year“ wurde von Ernst & Young in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben und knüpft an den 19 jährigen Erfolg der nationalen Entrepreneur Of The Year - Programme an.

Über den Wettbewerb „Entrepreneur des Jahres“
Der Unternehmerwettbewerb „Entrepreneur des Jahres“ wird jedes Jahr weltweit in 35 Ländern ausgetragen. In Deutschland wird die renommierte Auszeichnung zum neunten Mal verliehen. Initiator ist das Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen Ernst & Young. Mit der Würdigung außergewöhnlicher unternehmerischer Leistungen will Ernst & Young die Leistungsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft hervorheben und fördern. „Entrepreneur des Jahres“ wird unterstützt von den Partnern Deutsche Bank, SAP, BMW, manager magazin, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Capgemini.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite:
http://www.entrepreneur-des-jahres.de

Über Ernst & Young
Ernst & Young mit Hauptsitz in Stuttgart ist eines der großen deutschen Prüfungs- und Beratungsunternehmen und das deutsche Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global. Im Bereich Steuerberatung ist Ernst & Young die Nummer Eins unter den deutschen Kanzleien. Ernst & Young beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2003/2004 mehr als 860 Mio. Euro Umsatz. Ernst & Young ist damit die dritte große Kraft unter den deutschen Prüfungs- und Beratungsunternehmen.
Das Dienstleistungsangebot umfasst Wirtschaftsprüfung, prüfungsnahe Beratung, Steuerberatung sowie Transaktions- und Immobilienberatung. Dienstleistungen im Bereich der Rechtsberatung erbringt die Luther Menold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Ernst & Young ist der Partner sowohl großer als auch mittelständischer Unternehmen. Die rund 100.000 Mitarbeiter von Ernst & Young Global erzielten im Geschäftsjahr 2003/2004 einen Umsatz von über 14,5 Mrd. US$.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite:
http://www.de.ey.com

Ansprechpartner für die Presse:
Wolfgang Glauner
Entrepreneur des Jahres e.V.
c/o Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Mittlerer Pfad 15
70499 Stuttgart
Telefon: (0711) 988-5800
Telefax: (0711) 988-5781
E-Mail: entrepreneur-des-jahres@de.ey.com
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01.06.05 12:33:27
Man muss schon sagen, dass die Interessenten konsequent sind:

Seit Tagen werden mehrere Tausend Aktien zu 12,50 Euro gesucht. Für die BBS-Aktie in dieser Form sehr ungewöhnlich. Die Nachfrage ist bislang nur zu einem Bruchteil bedient worden...Man ist aber auch auf der Geldseite nicht bereit höhere Kurse zu akzeptieren. Denn Angebot gibt es bei höheren Kursen genug.
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27.06.05 16:30:13
Schade, ich wollte bis unter 10 Euro warten, um nachzulegen. Leider haben die Interessenten wieder zu 12,50 Euro zugeschlagen (Kurs in Stuttgart über 19% im Plus).
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27.06.05 20:15:18
Ist ja ganz nett, die Geschichte mit
"Hall of Fame der besten Unternehmer der Welt".

Der Vorstand & Eigentümer hat in relativ kurzer Zeit einen Riesenladen und ganz viele Jobs geschaffen.

Nur:
Aufgrund der wirtschaftlichen Veränderungen (zurückgehende Nachfrage in Europa, beinharter
Wettbewerb, Wechselkurse und hohe Alupreise) ist BBS seit Jahren immer relativ ertragsschwach.
Die Eigenkapitalrendite dürfte im sehr niedrigen einstelligen Bereich liegen:

Jahresüberschuß
2004: 1,07 Mio Euro (bei 190 Mio Umsatz !)
2003: 4,47 Mio
2002: -7,17 Mio
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28.06.05 08:42:00
Das sehe ich genau so. Ich glaube aber das Herr Baumgartner die Produktionskosten in Deutschland langfristig in den Griff bekommen kann. Helfen werden vielleicht auch sinkende Alu-Kosten. Gerade die augenblickliche Ertragsschwäche hat auch das Nebenwerte-Journal in seiner letzten Ausgabe bemängelt und gleichzeitig die Hoffnung geäußert, dass das Engagement in China in diesem Punkt in den nächsten Jahren zusätzlich Abhilfe leisten kann.


Zuz Zeit wundere ich mich aber über den relativ konstanten Kurs.
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31.08.05 13:51:20
BBS steigert Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2005 um 5,5 % auf 94,5 Mio. EUR

31.08.2005 (11:28)

Schiltach, 31. August 2005 - Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (News/Kurs/Chart/Board), Technologieführer bei hochwertigen Leichtmetallrädern, steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 5,5 % auf 94,5 (Vj. 89,6) Mio. EUR. Der Steigerung der Absatzmenge sowie der starken Nachfrage nach den innovativen BBS-Hohlkammerrädern stand dabei ein anhaltender Preisdruck in der Automobilzulieferbranche gegenüber. Zugelegt hat das Unternehmen vor allem außerhalb Deutschlands: Der Konzern-Auslandsumsatz erhöhte sich deutlich um 9,5 % auf 45,0 (Vj. 41,1) Mio. EUR. Das Geschäftsvolumen im Inland nahm um 2,1 % auf 49,5 (Vj. 48,5) Mio. EUR zu. Der Auslandsanteil am gesamten Konzernvolumen vergrößerte sich von 45,9 % auf 47,6 %.

Die Ertragslage wurde neben dem erheblichen Druck auf die Absatzpreise durch stark steigende Aluminiumkosten beeinträchtigt. Hinzu kamen zwei
Sonderfaktoren: So schlugen sich erstmals in nennenswertem Umfang die Anlaufkosten für das Werk in China in der Konzernrechnung nieder. Der zweite Sachverhalt betraf die Produktion der neuen Hohlkammerräder: Die Nachfrage nach diesem innovativen Produkt hat die Erwartungen von BBS deutlich übertroffen. Weil die Kapazitäten im Berichtszeitraum technisch noch nicht vollständig verfügbar waren, wurden die vorhandenen Aufträge mithilfe von Überstunden und damit zu höheren Kosten abgewickelt.
Darüber hinaus fielen für dieses Produkt nennenswerte Entwicklungskosten an. Ohne diesen Mehraufwand wäre der jetzt schon positive Ergebnisbeitrag der Hohlkammerräder noch deutlich höher gewesen.

In der Summe führten diese Effekte im ersten Halbjahr 2005 zu einem Ertragsrückgang. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich von 1,9 Mio. EUR auf -1,5 Mio. EUR und das Nettoergebnis von 1,0 Mio. EUR auf -2,5 Mio. EUR.

Die Gesamtinvestitionen im BBS-Konzern beliefen sich auf 11,6 Mio. EUR nach 9,8 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2004. Dieser Betrag wurde in vollem Umfang für Investitionen in Sachanlagen verwendet, Investitionen in Finanzanlagen fielen im Unterschied zum Vorjahr, als 2,6 Mio. EUR verbucht wurden, nicht an.

Ende Juni 2005 waren konzernweit insgesamt 1.180 Mitarbeiter und damit vier Personen weniger als vor Jahresfrist bei BBS beschäftigt. Im Inland wurde die Belegschaft per saldo um drei Arbeitnehmer auf 756 erhöht, wobei der Verkleinerung des Teams in Schiltach Neueinstellungen im Werk Herbolzheim gegenüberstanden. Im Ausland nahm die Zahl der Mitarbeiter von 431 auf 424 Personen ab.

BBS wird sich auch im zweiten Halbjahr 2005 nicht vollständig der abwärtsgerichteten Tendenz bei den Absatzpreisen entziehen können.
Außerdem bleiben die Risiken bei der Entwicklung der Aluminiumkosten bestehen. Um die Auswirkungen dieser Trends zu begrenzen, hat BBS zusätzliche Schritte zur Optimierung der Unternehmensprozesse eingeleitet. Hinzu kommen Maßnahmen, um das hohe Absatzpotenzial der Hohlkammerräder gezielt auszuschöpfen. Hierfür stehen seit Juli die erforderlichen Produktionskapazitäten zur Verfügung, so dass sich der belastende Mehraufwand in der zweiten Jahreshälfte rückläufig entwickeln wird. Daher wird aus heutiger Sicht der positive Ergebnisbeitrag dieser Produktgruppe weiter zunehmen. Auf dieser Basis geht BBS in der zweiten Jahreshälfte 2005 von einem positiveren Verlauf aus. Beim Konzernumsatz wird im Gesamtjahr ein Anstieg auf bis zu 195 (Vj. 190,4) Mio. EUR erwartet.
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17.10.05 15:07:17
Es ist soweit: An der Leitbörse in Stuttgart (oder sollte man beseer schreiben Leidbörse) ist der Kurs mit 9,80 Euro unter 10 Euro gefallen. Wenn der nächste Quartalsbericht keine Fortschritte beinhaltet, was die Ergebnisse betrifft, dann ...

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16.11.05 12:58:10
Was ist denn heute mit der Aktie auf einmal los? Heute früh noch bei 9,20 Euro notiert diese augenblicklich bei 10,84 Euro (+17,83%). Nur Warum? Spekuliert da jemand auf überraschend gute Quartalszahlen? Die müssten eigentlich bald veröffentlicht werden
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01.12.05 12:50:06
Von der BBS Homepage:

Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2005
1.12.05 11:09

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Schiltach
Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2005
(01. Januar 2005 bis 30. September 2005)

Der Zwischenbericht des BBS-Konzerns wird auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches HGB erstellt

Sehr geehrte Aktionäre,
trotz leichter Erholungstendenzen beim Pkw-Absatz blieben die Rahmenbedingungen für die
Automobilzulieferbranche in den ersten drei Quartalen 2005 schwierig. Insbesondere der
anhaltende Preisdruck sorgte für einen weiteren Margenrückgang. Diese Einflussgröße hat auch bei BBS ihre Spuren im Ertrag hinterlassen. Außerdem fielen beim Anlauf und Ausbau der Produktion der Räder in der neuen zukunftsweisenden Hohlkammer-Technologie weitere erhebliche Zusatzkosten an, da die Bedarfsmengen weit schneller als ursprünglich geplant in entsprechender Prozess-sicherheit hochgefahren werden mussten. Diese Aufwendungen sehen wir als eine Investition in die Zukunft, in der wir für diese patentrechtlich geschützte Technologie ein enormes Wachstumspotenzial sehen. Derzeit gibt es kein anderes bekanntes Verfahren, mit welchem vergleichbare Gewichtsreduzierungen in einem derart günstigen Kosten/Nutzen Verhältnis hergestellt werden können. Die Auftragsbücher für 2006 weisen derzeit bereits einen Umsatzanteil von rund 15 % für Räder in der Hohlkammertechnologie aus.
Insgesamt ging das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in der Berichtsperiode von 2,3 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf –3,8 Mio. EUR zurück. Bereits im letzten Quartal 2005 ist von einer besseren Ertragsentwicklung auszugehen. Der Konzernumsatz sollte bis zum Jahresende auf etwa 195 (Vj. 190,4) Mio. EUR ansteigen, bis Ende September verzeichneten wir einen leichten Anstieg beim Geschäftsvolumen um 1,4 % auf 147,8 Mio. EUR.


Pkw-Absatz erholt sich leicht

In Westeuropa blieb die Nachfrage nach Personenkraftwagen per saldo stabil. Vor allem dank guter Verkäufe im dritten Quartal erhöhte sich nach Angaben des europäischen Automobilverbandes ACEA die Zahl der Neuzulassungen von Januar bis September 2005 gegenüber dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums leicht um

0,5 %. Insgesamt setzten die Automobilhersteller in diesem Zeitraum 11,26 (Vj. 11,20) Mio. Pkws ab. Die Entwicklung in den großen Automobilnationen verlief dabei recht unterschiedlich. Zu Rückgängen kam es in Großbritannien (-5,2 %) und Italien (-2,3 %).
Zuwächse wurden dagegen in Frankreich (+4,7 %), Spanien (+3,8 %)

und Deutschland (+3,3 %) erzielt.
Zu der insgesamt wieder etwas höheren Kaufbereitschaft haben insbesondere attraktive neue
Modelle, der zunehmende Ersatzbedarf sowie eine sich allmählich durchsetzende Konjunkturbelebung in einigen Ländern beigetragen. Eine große Rolle spielten aber auch die von den Automobilherstellern gewährten Kaufanreize wie Rabatte oder günstige Sonderausstattungspakete.
Diese verkaufsfördernden Maßnahmen erhöhten die Wettbewerbsintensität in der Kfz-Industrie
weiter und führten in der Folge auch in der Zulieferbranche zu steigendem Preisdruck.


BBS-Konzernumsatz nimmt zu

Von diesem ungünstigen Trend war auch die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG betroffen. Allerdings ist es uns gelungen, die schwächeren Durchschnittserlöse bei Standardrädern durch eine Steigerung der Absatzmenge aufzufangen. Hinzu kam, dass unsere innovative Hohlkammerfelge bei den Kfz-Herstellern auf außerordentlich hohe Resonanz gestoßen ist. Obwohl wir diese High-Tech-Modelle, die auf der von uns entwickelten „Air Inside Technologie“ (AIT) basieren, erst Ende des vergangenen Jahres am Markt einführten, trugen sie bereits rund 10 % zum Geschäftsvolumen bei. Insgesamt erhöhte sich der BBS-Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2005 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 1,4 % auf 147,8 Mio. EUR.


Vorleistungen beeinträchtigen Ergebnis
Die Ertragslage des BBS-Konzerns wurde im Berichtszeitraum neben dem erhöhten Preisdruck vor allem von erheblichen Vorleistungen belastet, die wir für unsere innovativen AIT-Räder
erbrachten. Ein Faktor hierbei war, dass die Nachfrage unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat und unsere Produktionskapazitäten zunächst nicht ausreichten. Daher konnten wir die Aufträge nur mithilfe von Überstunden und damit zu deutlich höheren Kosten abwickeln – hierauf hatten wir bereits im Halbjahresbericht hingewiesen. Außerdem fielen im bisherigen Jahresverlauf nochmals erhebliche Entwicklungskosten an. Diese dienten in erster Linie der Optimierung der „Air Inside Technologie“ sowie der Verbesserung der Prozesssicherheit bei den Fertigungslinien, die wir zur Herstellung der Hohlkammerräder einsetzen. Die Entwicklungsaufwendungen werden unsere Ergebnisrechnung allerdings nach Umstellung auf die internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS, die wir erstmals für den Jahresabschluss 2005 anwenden, nicht mehr belasten. Nach IFRS sind diese Kosten vielmehr zu aktivieren.
In der Summe führten die beschriebenen Effekte zu einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2,3 Mio. EUR auf –3,8 Mio. EUR. Nach Steuern fiel ein Fehlbetrag von –4,7 Mio. EUR an im Vergleich zu einem Überschuss von 1,0 Mio. EUR in der Vorjahresperiode.


Gesamtinvestitionen zurückgeführt
In den ersten neun Monaten 2005 wurden im BBS-Konzern Gesamtinvestitionen in Höhe von 12,9 Mio. EUR im Vergleich zu 13,9 Mio. EUR in der Vorjahresperiode getätigt. Diese Mittel flossen vollständig in Sachanlagen, auf die im Vorjahr 11,3 Mio. EUR entfielen. Der Großteil der Mittel wurde in Herbolzheim investiert. Schwerpunktprojekte waren eine Warmbehandlungsanlage, ein mechanisches Bearbeitungszentrum sowie zwei Abstreckzellen, die wir zur Produktion der AIT-Räder benötigen.


Belegschaft verkleinert
Die Zahl der Mitarbeiter im BBS-Konzern lag Ende September 2005 bei 1.183 Personen. Gegenüber dem Vorjahresstichtag, als wir 1.199 Arbeitnehmer beschäftigten, bedeutet dies einen leichten Rückgang um 16 Angestellte oder 1,3 %. In Deutschland reduzierten wir die Belegschaft um 12 auf 759 Personen (-1,6 %). Im Ausland waren am 30.09.2005 noch 424 Mitarbeiter für uns tätig nach 428 vor Jahresfrist. Anpassungsmaßnahmen führten – und führen - wir insbesondere bei der italienischen Tochtergesellschaft BBS RIVA durch.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum konzernweit um 1,0 % auf 42,2 Mio. EUR. Zu diesem Anstieg trugen in erster Linie die beschriebenen Mehrkosten für Überstunden zur Herstellung der AIT-Räder bei. Der Anteil an der Betriebsleistung nahm von 26,1 % auf 29,4 % zu.


Ausblick
Nach Ansicht des Verbandes der deutschen Automobilindustrie VDA bestehen gute Chancen, dass die Pkw-Produktion auch 2005 und damit im achten Jahr in Folge gesteigert werden kann. Impulse werden erneut vor allem aus dem Ausland kommen: Per Ende Oktober zeichnet sich bereits ein neuer Exportrekord in der Größenordnung von über 3,7 Mio. Fahrzeugen ab. Im Vergleich dazu wird die Dynamik im Inland trotz der Erholungstendenzen voraussichtlich immer noch verhalten ausfallen.
Ursachen hierfür sind insbesondere die bisher ausgebliebene nachhaltige wirtschaftliche Belebung und die Verunsicherung der Konsumenten angesichts möglicher finanzieller Mehrbelastungen.Für BBS erwarten wir im Gesamtjahr 2005 per saldo einen Fehlbetrag, der jedoch niedriger als zum Dreivierteljahr ausfallen sollte, da wir derzeit operativ bereits wieder schwarze Zahlen schreiben. Beim Konzernumsatz rechnen wir insgesamt mit einem Anstieg auf etwa 195 (Vj. 190,4) Mio. EUR.



Schiltach im November 2005

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG

Der Vorstand
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20.04.06 16:11:37
BBS Kraftfahrzeugtechnik AG
Schiltach
Wertpapier-Kenn-Nummern
- 519 620, 519 623 -
ISIN DE 0005196232

Wir laden unsere Aktionäre zu der am Dienstag, den 30. Mai 2006, 11:00 Uhr, im Hause der Deutschen Bank AG, Filiale Freiburg, Rotteckring 3, 79098 Freiburg/Breisgau, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

TAGESORDNUNG

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichts für die Gesellschaft und den Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahrs 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 1.298.798,51 wie folgt zu verwenden:




Zahlung einer Dividende von € 0,13 je Aktie
auf die 1.200.000 stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien
(jedoch ohne die von der Gesellschaft gehaltenen 63.369
stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien)





147.762,03




Vortrag auf neue Rechnung





1.151.036,48




Bilanzgewinn





1.298.798,51

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu erteilen.

5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freiburg, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 zu wählen.

6. Beschlussfassung über die Aufhebung und Erneuerung der Ermächtigung der Gesellschaft, eigene Aktien zu erwerben
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den folgenden Beschluss zu fassen:
Die Gesellschaft wird unter gleichzeitiger Aufhebung der bisherigen, von der ordentlichen Hauptversammlung am 04. Mai 2005 beschlossenen einschlägigen Ermächtigung für den Zeitraum bis zum 30. November 2007 ermächtigt, eigene stimmrechtslose Vorzugs-Stückaktien bis zu insgesamt 10 vom Hundert des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Auf den Umfang dieser Ermächtigung sind eigene Aktien anzurechnen, die die Gesellschaft bereits hält. Der Erwerb darf auch über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Im Falle des Erwerbs über die Börse darf der Erwerbspreis den jeweiligen durchschnittlichen Schlusskurs der stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils drei vorangehenden Börsentagen nicht um mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten. Bei einem öffentlichen Kaufangebot oder einer anderen zulässigen Erwerbsart darf der Angebotspreis den durchschnittlichen Schlusskurs der stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien an der Frankfurter Wertpapierbörse an den zehn der Veröffentlichung des Kaufangebots bzw. dem anderen Erwerb vorangehenden Börsentagen nicht um mehr als 30 % über- bzw. unterschreiten.

7. Beschlussfassung über die Angaben zu den Bezügen der Mitglieder des Vorstands im Anhang zum Jahresabschluss
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den folgenden Beschluss zu fassen:
In dem jeweiligen Anhang zu den Jahresabschlüssen 2006 bis 2010 können die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 HGB verlangten Angaben (Offenlegung der Einzelbezüge der Mitglieder des Vorstands) unterbleiben.


Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung eines nach der Satzung bestehenden Stimmrechts sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich unter Vorlage eines Nachweises ihres Aktienbesitzes bis spätestens Dienstag, dem 23. Mai 2006, 24.00 Uhr (Zugang) bei der Gesellschaft (Anschrift: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Welschdorf 220, D-77761 Schiltach) oder der nachfolgend bezeichneten Stelle anmelden:
Deutsche Bank AG
General Meeting
60272 Frankfurt

Der Nachweis des Aktienbesitzes hat sich auf den Beginn des 09. Mai 2006 (00.00 Uhr) zu beziehen und ist durch die Bestätigung eines zur Verwahrung von Wertpapieren zugelassenen Instituts zu erbringen. Für die Form der Bestätigung ist die Textform ausreichend. Die Bestätigung muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur die Inhaber von Stamm-Stückaktien berechtigt. Die stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien gewähren ihren Inhabern kein Stimmrecht. Die stimmberechtigten Aktionäre haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten, insbesondere auch durch eine Vereinigung von Aktionären oder durch ein Kreditinstitut, ausüben zu lassen.

Wir bieten den stimmberechtigten Aktionären an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zur Ausübung ihres Stimmrechts zu bevollmächtigten.

Einzelheiten zur Vollmachts- und Weisungserteilung an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter können bei der zuständigen Mitarbeiterin der Gesellschaft, Frau Andrea Braun, Tel.: 07836 - 52-1175, braun.andrea@bbs-ag.com, erfragt werden.

Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären gem. §§ 126 ff. AktG gegen einen Vorschlag von Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt sind einschließlich Begründung und Nachweis der Aktionärseigenschaft ausschließlich zu richten an:
BBS Kraftfahrzeugtechnik AG
- Vorstand -
Welschdorf 220
D - 77761 Schiltach
Telefax: 07836 - 52-1100
E-Mail: spitzmueller.hannelore@bbs-ag.com.

Bis spätestens zum Ablauf des 15. Mai 2006 unter der vorstehenden Adresse eingegangene Gegenanträge und Gegen-Wahlvorschläge von Aktionären werden im Internet unter www.bbs-ag.com jeweils unverzüglich zugänglich gemacht. Anderweitig adressierte Anträge werden nicht berücksichtigt. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden nach dem 15. Mai 2006 ebenfalls unter der vorgenannten Internetadresse zugänglich gemacht.



Schiltach, im April 2006

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG

Der Vorstand
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21.04.06 10:16:19
muckelius alleine zu Haus?

Ich helf dir mal:

20.04.2006 (12:37)

Schiltach, 20. April 2006 – Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (News/Kurs/Chart/Board), Technologieführer bei hochwertigen Leichtmetallrädern, erzielte 2005 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen einen nahezu stabilen Konzernumsatz von 189,8 (Vj. 190,4) Mio. EUR. Den nach wie vor hohen Preisdruck bei Standardprodukten konnte die Gesellschaft vor allem durch eine Absatzsteigerung bei Rädern mit größerem Durchmesser kompensieren. Einen wesentlichen Anteil daran hatte das innovative BBS-Hohlkammerrad, das auf der patentierten „Air Inside Technology“ (AIT) basiert. Obwohl die AIT-Räder erst Ende 2004 am Markt eingeführt wurden, trugen sie in der Berichtsperiode bereits rund 7 % zum Konzernumsatz bei.

Regional betrachtet entwickelte sich 2005 insbesondere das Deutschlandgeschäft erfreulich, was sich in einem um 7,1 % höheren Konzern-Inlandsumsatz von 98,3 (Vj. 91,8) Mio. EUR niederschlug. Der Auslandsumsatz ging dagegen per saldo um 7,2 % auf 91,5 (Vj. 98,6) Mio.
EUR zurück. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Konzernvolumen reduzierte sich dadurch von 51,8 % auf 48,2 %.

Die Ertragslage wurde in der Berichtsperiode neben dem allgemeinen Druck auf die Absatzpreise vor allem durch stark steigende Aluminiumkosten sowie durch Vorleistungen belastet, die BBS im Zusammenhang mit dem über Erwarten großen Erfolg des AIT-Rades erbrachte. Um der starken Nachfrage nach diesen innovativen Radmodellen gerecht zu werden, musste die Gesellschaft unter anderem in erheblichem Umfang auf Überstunden sowie
Sonn- und Feiertagsarbeit zurückgreifen. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg der Personalkosten. Außerdem entstanden bei der schneller als geplanten Ausweitung der Produktion höhere Qualitätskosten als üblich, was prozesstechnische Verbesserungen und verstärkte Entwicklungsaufwendungen notwendig machte.

Unter dem Strich führten diese Effekte zu einem Rückgang des nach IFRS ermittelten Konzernergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,9 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR. Nach Steuern wird ein Verlust von 1,7 Mio.
EUR gegenüber einem Gewinn von 2,2 Mio. EUR im Vorjahr ausgewiesen.

In der Muttergesellschaft BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, deren Abschluss weiterhin nach HGB erstellt wurde, ergab sich 2005 ein Jahresfehlbetrag von 2,9 Mio. EUR im Vergleich zu einem Jahresüberschuss von 1,2 Mio. EUR 2004. Im Einklang mit der seit Jahren verfolgten ergebnisorientierten Ausschüttungspolitik schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 30. Mai 2006 vor, je Vorzugsaktie eine Dividende von
0,13 EUR auszuschütten. Für die Stammaktien ist keine Ausschüttung vorgesehen.

Ende Dezember 2005 beschäftigte der BBS-Konzern 1.210 Mitarbeiter nach
1.188 am Vorjahresstichtag. Davon waren 797 (Vj. 761) Arbeitnehmer in Deutschland und 413 (Vj. 427) Personen im Ausland für das Unternehmen tätig.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände blieben konzernweit mit 18,3 Mio. EUR im Vergleich zu 18,1 Mio. EUR im Vorjahr unverändert. Den größten Teil dieser Mittel investierte BBS im Werk Herbolzheim, wo unter anderem eine weitere Fertigungsinsel installiert wurde.

Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet BBS die Rückkehr in die Gewinnzone.
Die wesentlichen Impulse werden aus heutiger Sicht von weiteren Kostensenkungsmaßnahmen sowie einem deutlich zunehmenden Gewinnbeitrag der AIT-Räder ausgehen. Beim Konzernumsatz wird mit einem Anstieg um ca.
5 % auf etwa 200 Mio. EUR gerechnet.
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21.04.06 16:34:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.267.568 von valueinvestor am 21.04.06 10:16:19@valueinvestor: Danke für die Hilfe :). Ich deute diese caritative Aktion und v.a. dein Interesse für die Aktie als Omen für bessere BBS-Zeiten in der Zukunft :laugh:
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15.05.06 17:56:01
Der GB 2005 ist online verfügbar:

http://www.bbs.com/fileadmin/bbs/pdfs/BBS_GB_2005.pdf
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30.05.06 17:13:40
Von der Homepage:




Presseinformation der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Schiltach, 30. Mai 2006



BBS-Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,13 EUR je Vorzugsaktie

Im Gesamtjahr 2006 steigender Umsatz erwartet

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal untermauert Prognose

Konzern-Vorsteuerergebnis nach drei Monaten -0,4 (1.Q. 05: -2,1) Mio. EUR



Schiltach, 30. Mai 2006 – Die Hauptversammlung der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Technologieführer bei hochwertigen Leichtmetallrädern, hat heute die Ausschüttung einer Dividende von 0,13 (Vj. 0,21) EUR je Vorzugsaktie beschlossen. Die Stammaktien werden keine Auszahlung erhalten. Die Reduzierung der Dividende steht im Einklang mit der seit Jahren verfolgten ergebnisorientierten Ausschüttungspolitik. Im Geschäftsjahr 2005 ging das erstmals nach IFRS ermittelte Konzern-Nettoergebnis von +2,2 Mio. EUR auf -1,7 Mio. EUR zurück. In der BBS AG, die weiter nach HGB bilanzierte, wurde ein Fehlbetrag von 2,9 Mio. EUR gegenüber einem Jahresüberschuss von 1,2 Mio. EUR im Vorjahr ausgewiesen.
Der Vorstand der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG bestätigte auf dem Aktionärstreffen die Erwartung, im Geschäftsjahr 2006 den Konzernumsatz um etwa 5 % auf rund 200 Mio. EUR zu steigern. Der Verlauf des ersten Quartals 2006 bestätigt diese Einschätzung. Das Konzernvolumen nahm in diesem Zeitraum mit dem anhaltenden Rückenwind aus dem Verkauf des innovativen Hohlkammerrades um 10,2 % auf 52,8 (1.Q. 2005: 47,9) Mio. EUR zu. Das Vorsteuerergebnis war trotz der weiter steigenden Aluminiumpreise mit -0,4 (1. Q. 2005: -2,1) Mio. EUR bereits nahezu ausgeglichen. „Diese Werte“, so Finanzvorstand Joachim Simon, „lassen sich natürlich nicht einfach auf das Gesamtjahr hochrechnen, zeigen aber, dass wir uns auf einem guten Weg befinden.“
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19.06.06 19:13:51
In Stuttgart ist jemand heute ein Opfer der heißen Temperaturen geworden und hat auf den falschen Knopf gedrückt. Anders ist der Kurs (+25%) nicht zu erklären. Oder habe ich Neuigkeiten verpasst?
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23.06.06 19:54:13
Schon wieder zuckt der Kurs. Warum diese Käufe im späten Handel heute am Freitag?
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07.07.06 18:42:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.252.129 von Muckelius am 23.06.06 19:54:13Wieder verstärkte Nachfrage.

ich bin über "goggle" auf folgende News aus der Reifen-/Räderbranche gestossen (werden datiert mit 6/2006):


BBS-Räder bei Michelin-Franchisern in China

Der Schwarzwälder Räderhersteller hat 300 neue Premium-Verkaufsstellen

Mit der in China traditionellen Unterschriftszeremonie feierte BBS dieser Tage die sprunghafte Erschließung des weltweit größten Wachstumsmarktes. Das feierliche Ereignis fand im Rahmen der Eröffnung des dreihundertsten Handelsstützpunktes von Michelin statt. Die Franzosen haben gemäß der Analyse des Schiltacher Aluminiumradherstellers das mit Abstand beste Reifenhändlernetzwerk im Reich der Mitte. BBS ist in China über die Binzhou Movever BBS Wheels (Binzhou City/Provinz Shandong) auch mit einem Produktions-Jointventure in China vertreten.
Mehr...


(Quelle: http://www.reifenpresse.de/CDML007/de/gast/ergebnis_quickfin…)
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16.07.06 13:40:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.456.047 von Muckelius am 07.07.06 18:42:58Ich habe mal wieder eine kleine Meldung aufgeschnappt:

Kurzmeldung

BBS stellt wegen steigender Auslandsnachfrage Personal ein

Die steigende Auslandsnachfrage wirkt sich bereits auch auf den Personalbedarf von BBS in Deutschland aus: Das Unternehmen sucht weitere Vertriebsmitarbeiter für die Exportabteilung am Firmenhauptsitz in Schiltach.

www.reifenpresse.de, 14.07.2006
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21.07.06 18:49:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.620.039 von Muckelius am 16.07.06 13:40:19Wieder mal über google eine kurze Meldung aufgeschnappt (über die 300 zusätzlichen Verkausstellen in China):


BBS sucht Mitarbeiter für Export

300 große Verkaufsstellen in China

Der Schwarzwälder Radhersteller BBS expandiert nach China. Insgesamt werden laut Unternehmen 300 große Verkaufsstellen in China erschlossen. Das seien mehr als doppelt so viele wie in Deutschland insgesamt. Die steigende Auslandsnachfrage wirke sich auf den Personalbedarf von BBS aus: Das Unternehmen sucht zum einen Servicemitarbeiter für die Händler vor Ort in China sowie weitere Vertriebsmitarbeiter für die Exportabteilung am Firmenhauptsitz in Schiltach.

20.07.2006

(Quelle:http://www.automobilindustrie.de/news/ai_beitrag_3417410.htm…
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23.08.06 19:16:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.846.073 von Muckelius am 21.07.06 18:49:22Ich habe bezüglich der Meldung vom Juli einen ausführlicheren Bericht gefunden (Datum 13. Juli)




Klaus Baumgartner, BBS nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in China.
Foto: pm

13.07.2006, 20:23:50 Uhr

BBS IN CHINA DIE NUMMER 1

300 Verkaufsstellen in China/Vertriebsmitarbeiter gesucht

SCHILTACH, 13. Juli (pm) - Der Schwarzwälder Radhersteller erschließt sich mit einer einzigen Unterschrift 300 große Verkaufsstellen in China, mehr als doppelt so viele wie in Deutschland bisher insgesamt

Mit der in China traditionellen Unterschriftszeremonie feierte BBS am 16. Juni die sprunghafte Erschließung des weltweit größten Wachstumsmarktes. Das feierliche Ereignis fand im Rahmen der Eröffnung des dreihundertsten Handelsstützpunktes von Michelin statt. Die Franzosen haben gemäß der Analyse des Schiltacher Aluminiumradherstellers das mit Abstand beste Reifenhändlernetzwerk im Reich der Mitte.

Mit der Vertragsunterzeichnung besiegelte Vertriebs- und Marketingleiter Klaus Baumgartner eine weitreichende Vertriebskooperation: „Damit sind wir in jeder 1A-Lage von Michelin in China mit einer eigenen Verkaufsfläche vertreten. Und zwar exklusiv für das gesamte Premiumsegment. Das macht uns zur Nummer 1. Wir verkaufen dort in Zukunft das gesamte Radprogramm aus unserem deutschen Katalog. In China sind wir die ersten mit einer so starken Präsenz."

Schon in der Vergangenheit konnte BBS containerweise Räder nach China exportieren. Dieses Volumen wird nun sprunghaft ansteigen. „Für den chinesischen Autoliebhaber sind wir die Top-Marke. Dazu passen das Reifenangebot und die repräsentativen Verkäufsräume von Michelin. Die Produktpräsentation ist top, die Verkaufsfläche pro Franchisepartner ist mit über 300 Quadratmetern ebenfalls top. Das ist genau die Premiumliga, in der wir auch hier in Deutschland spielen. Allerdings nur mit 120 Partnern in dieser Klasse. In China kommen wir nun mit einem Schlag auf 300,“ erklärt Marketingprofi „KB“. Mit diesem Kürzel bezieht sich die Belegschaft gerne auf den Sohn des Firmengründers Heinrich Baumgartner. Die familiäre Unternehmenskultur sorgt gerade bei Partnern im Ausland immer wieder für einen Vertrauensvorsprung.

Junior Klaus Baumgartner hat seine Hausaufgaben mit dem neuen Vertriebskanal in China gut gemacht und das Durchschnittseinkommen der Chinesen nach einzelnen Provinzen analysiert: „Letztes Jahr wurden in China fast fünf Millionen Fahrzeuge verkauft, in Deutschland waren es 3,3 Millionen. Das sagt schon was. Allerdings ist die Kaufkraft in China nicht gleichmäßig verteilt. Wir sind mit unserem Vertriebspartner auf jeden Fall immer dort, wo die Kunden sind.“

Dazu wird auch weiter kräftig investiert. Nicht nur in eine einheitliche Verkaufsflächengestaltung, sondern auch in neue Mitarbeiter. Diese sprechen am besten chinesisch als Muttersprache und genügend Deutsch, um in Schiltach eine intensive Schulung mitmachen zu können. Chinesische Kundenbetreuer für die Rädermontage sind noch schwer zu finden - ganz im Gegensatz zu chinesischen Kunden für die Räder.

(Quelle: www.nrwz-online.de)
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30.08.06 17:05:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.582.700 von Muckelius am 23.08.06 19:16:41Presseinformation der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Schiltach, 30.August 2006


BBS-Konzernumsatz legt im ersten Halbjahr 2006 um 12,9 % auf 106,7 Mio. EUR zu
Ertragslage durch stark steigende Aluminium- und Energiepreise

sowie durch Neuausrichtung der Kundenbasis in Italien belastet
Konzern-EBIT bei -1,9 Mio. EUR nach -1,5 Mio. EUR
Gesamtjahr 2006: Steigender Konzernumsatz erwartet


Schiltach, 30. August 2006 – Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG konnte ihren Kon-zernumsatz im ersten Halbjahr 2006 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahres-zeitraum trotz schwieriger Rahmenbedingungen um 12,9 % auf 106,7 (HJ 05: 94,5) Mio. EUR steigern.

Dynamisch gewachsen ist insbesondere der Absatz mit dem Fachhandel und im Motorsport:

In der Summe erhöhte sich der Umsatz in diesen Geschäftsfeldern - inklusive Lizenzerlösen - um 37,4 % auf 26,1 (HJ 05: 19,0) Mio. EUR.

Zugenommen hat auch das Geschäft mit den Automobilherstel-lern (OEM) - und zwar um

6,8 % auf 80,6 (HJ 05: 75,5) Mio. EUR.

Damit trug die-se Kundengruppe 75,5 % (HJ 05: 79,9 %) zum Konzernvolumen bei.


Regional betrachtet entwickelte sich der Absatz etwa gleichmäßig: Der Inlands-umsatz stieg um 12,7 % auf 55,8 (HJ 05: 49,5) Mio. EUR, das im Ausland erzielte Geschäftsvolumen legte um 13,1 % auf 50,9 (HJ 05: 45,0) Mio. EUR zu. Der Aus-landsanteil am Konzernvolumen betrug damit 47,7 % gegenüber 47,6 % im ersten Halbjahr 2005.


Die Ertragslage wurde im Berichtszeitraum vor allem durch den weiter steigenden Preis

für den wichtigsten von BBS eingesetzten Rohstoff Aluminium erheblich belastet.

In der Spitze waren hier Erhöhungen von über 40 % gegenüber dem Jahresende 2005 zu verzeichnen. Da die mit den Kunden zum Teil bestehenden Preisgleitklauseln ihre Wirkung erst mit einem zeitlichen Versatz entfalten, führte die Verteuerung von Aluminium zu einem Anstieg des Materialaufwandes um 29,3 % auf 59,1 (HJ 05: 45,7) Mio. EUR. Das entspricht einem Anteil an der Betriebsleistung von 54,4 % nach 46,9 % im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Über die steigenden Rohstoffkosten hinaus beeinträchtigten deutlich höhere Energiepreise sowie die Neuausrichtung der Kundenbasis der italienischen Tochtergesellschaft BBS RIVA die Ergebnisrechnung. Die Anpassungsmaßnahmen bei RIVA waren Folge der strategischen Entscheidung, von Italien aus eine breitere Kundenbasis zu beliefern.


Unter dem Strich ging das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr 2006 von -1,5 Mio. EUR auf -1,9 Mio. EUR und das Konzernergebnis nach Steuern von -2,5 Mio. EUR auf -3,8 Mio. EUR zurück.


Die Konzerninvestitionen wurden im Berichtszeitraum auf 4,5 (HJ 05: 11,6) Mio. EUR zurückgeführt. Dieser Rückgang liegt im Wesentlichen darin begründet, dass nach den hohen Investitionen der Vorjahre keine größeren Projekte anstanden, sondern lediglich Ersatzinvestitionen vorgenommen werden mussten.


Die Zahl der Konzernmitarbeiter blieb zur Jahresmitte mit 1.179 (30.06.05: 1.180) Personen stabil. Während im Inland die Belegschaft um 14 Arbeitnehmer auf 770 ausgebaut wurde, verringerte sich die Personalstärke im Ausland von 424 Angestellte auf 409.
Im Gesamtjahr 2006 erwartet BBS aufgrund der anhaltend guten Nachfrage nach BBS-Rädern, den Konzernumsatz auf über 200 Mio. EUR steigern zu können.
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07.09.06 17:48:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.687.302 von Muckelius am 30.08.06 17:05:55Wieder mal einen "Award" gewonnen:

Preisträger des Automechanika Innovation Award stehen fest (25.08.2006)

* Preisträger des Automechanika Innovation Award stehen fest
* Innovation Award geht an 13 herausragende Neuentwicklungen

Die Preisträger des diesjährigen Innovation Award stehen fest: Am Dienstag, den 22. August, tagte die Jury und hat insgesamt 13 herausragenden Neuentwicklungen in acht Produktkategorien prämiert. Die Beteiligung war sehr hoch: Über 100 Innovationen aus 15 Ländern wurden eingereicht; ein Beweis für die internationale Bedeutung des Awards. Die Jury aus hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und Medien hat folgende Firmen ausgezeichnet: Beru, Adolf Würth, Valeo, BBS Kraftfahrzeugtechnik, Audi, Hella, Beissbarth, Volkswagen, AuDaCon, GL, SATA, Birchmeier und WashTec. Die Kriterien für die Vergabe des Awards waren Originalität, Funktionalität, Qualität und Umweltverträglichkeit. Die feierliche Übergabe des Preises findet während der Eröffnungsfeier der Fachmesse Automechanika am 12. September in Frankfurt um 10 Uhr statt. Außerdem sind alle eingereichten Produkte während der gesamten Dauer der Automechanika von 12. bis 17. September im Foyer der Halle 4.1 zu sehen.

In der Produktkategorie „Parts“ gewann die PSG Glühkerze mit integriertem Brennraumsenor von Beru. Die Innovation leistet sowohl einen Beitrag zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs als auch der Emissionen. Ein Sensor misst den Druck im Brennraum und ermöglicht damit den Serieneinsatz von Closed-Loop-Regelungen.

Die Jury hat in der Kategorie „Systems“ die Innovationen Würth Vario Primer „safe + easy“ von Würth und die Power Line Communication von Valeo ausgezeichnet. Das System von Valeo erlaubt einen Schritt hin zu einem Fahrzeug mit noch mehr elektronischen Bauteilen. Power Line Communication ist eine neue Technologie, die die Komplexität des elektrischen Systems reduziert und gleichzeitig die Integration neuer Ausrüstungen erlaubt.

Mit seiner Air Inside Technology überzeugte im Bereich „Tuning“ die BBS Kraftfahrzeugtechnik. Durch die Anlehnung an Bionic erhöhen Hohlräume in den Felgen das Luftvolumen des Rades. Hierdurch ergeben sich bessere Dämpfungseigenschaften, weniger Geräuschentwicklung und vor allem eine Gewichtsreduzierung von nahezu 22 kg pro Radsatz.

Den Innovation Award bei „Accessories“ erhielten Audi für die Idee einer hörbaren Bedienungsanleitung und Hella für den Ford Focus Upgrade Scheinwerfer mit Dyna Beam Kurvenlicht. Die Hörbedienungsanleitung überzeugte die Jury durch ihre Anwenderfreundlichkeit. Die Neuentwicklung eines nachrüstbaren Kurvenlichts von Hella erleichtert das Fahren bei Nacht, weil Kurven automatisch ausgeleuchtet werden. Realisiert wird dieses Phänomen durch das Schwenken eines Bi-Halogen-Moduls und gesteuert von einem autonomen Sensor.

Auch im Bereich „Repair/Diagnostics“ wurden gleich zwei Neuentwicklungen ausgezeichnet. Das Fahrzeugvermessungssystem „touchless“ von Beissbarth ist ein völlig berührungslos arbeitendes Fahrwerkvermessungssystem, bei dem sowohl Rüstzeiten als auch Verkabelung wegfallen. Die ASAM-UDS-Umsetzung für Diagnosegeräte VAS 5005X von Volkswagen trägt zur Vereinheitlichung von Diagnosedaten bei. ASAM e.V. ist der Arbeitskreis Standardisierung Diagnose und Flashprogrammierung und unter UDS hat sich ein standardisiertes Übertragungsprotokoll durchgesetzt.

Die AuDaCon wurde in der Produktkategorie „Repair/Services“ als einziges Unternehmen mit ihrer Software AIS Online prämiert. Das datenbankgestützte Online-System AIS Online bietet die Möglichkeit, technische Informationen und Reparaturdaten über das Internet zu nutzen.

Zwei Systeme, die die Arbeit in der Werkstatt vereinfachen und verkürzen, wurden im Bereich „Body Repair/Maintenance“ gekürt. Der Laserschweißnahtfräser von GL ermöglicht schnelles, sicheres und sauberes Trennen von lasergeschweißten Karosserien und vermeidet Materialschwächungen. Mit SATA RPS bietet SATA ein Mischbechersystem mit schneller Lack-Vorbereitungszeit, geringem Reinigungsaufwand für die Lackierpistole und der daraus resultierenden Umweltfreundlichkeit sowie den entsprechenden Einsparungspotenzialen.

Systeme müssen nicht komplex sein, um den Innovation Award zu gewinnen. Das beweist das Handsprühgerät McProper Plus von Birchmeier im Bereich „Service Station/Car Wash.

Das Handsprühgerät sprüht oder schäumt in jeder Position: schräg, vertikal oder über Kopf. Weiter wurde die 3D Fahrzeugerkennungsanlage für Autowaschanlagen von WashTec ausgezeichnet, die das Fahrzeug dreidimensional abscannt und hiernach das entsprechende, auf das jeweilige Fahrzeug angepasste Waschprogramm ermittelt.

Die Jury des Innovation Award setzte sich aus hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien und Verbänden zusammen.

• Prof. Wilfried Bockelmann,
ehem. Entwicklungsvorstand VW
• Professor Dr.-Ing. Henning Wallentowitz, Institutsleiter, Institut für Kraftfahrzeugwesen der RWTH Aachen
• Dipl.-Ing. Ingo Meyer, Geschäftsführer, Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
• Helmut Kluger, Herausgeber Automobilwoche,
Crain Communications GmbH
• Ralph Meunzel, Chefredakteur Autohaus,
Springer Transportmedia GmbH
• Wolfgang Michel, Chefredakteur kfz-Betrieb,
Vogel Auto Medien

Die Automechanika ist die Leitmesse der Automobilwirtschaft. Es präsentieren sich über 4.500 Aussteller. Knapp 80 Prozent der partizipierenden Unternehmen kommen aus dem Ausland. Die Messe Frankfurt rechnet mit über 160.000 Fachbesuchern davon rund 40 Prozent aus dem Ausland.



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11.10.06 17:45:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.811.073 von Muckelius am 07.09.06 17:48:21Kurzmeldung

BBS ordnet Vertrieb Ersatzgeschäft neu

Aluminiumfelgenanbieter und Marktführer im Premiumsegment BBS (Schiltach) ordnet seinen Vertrieb neu. Im Rahmen dieser Umorganisation haben Joachim Joos, Leiter Vertrieb für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und seit 31 Jahren im Unternehmen, sowie Hans-Joachim Haas, verantwortlich für das Geschäft mit Tunern und Key Accounter, das Unternehmen kurzfristig verlassen. Der gesamte Vertrieb Handel liegt jetzt in den Händen von Simone Gaiser, die bislang schon für den Export verantwortlich war. Wie Simone Gaiser auf Anfrage der NEUE REIFENZEITUNG bestätigt, werden die Kunden wie gewohnt und ansonsten von den gleichen Mitarbeitern betreut wie bisher. Etwaige Gerüchte, BBS habe den Vertrieb Handel geschlossen, entbehrten somit jeglicher Grundlage.

vom 09.10,2006, Quelle: http://www.reifenpresse.de/CDML007/de/gast/detail.php?t=km&t…
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20.11.06 16:52:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.563.474 von Muckelius am 11.10.06 17:45:27Kleine Meldung am Rande:


WTCC-Finale in Macau: BMW holt Titel auf BBS-Rädern

Beim letzten Rennen der World Touring Car Championship (WTCC) in dieser Saison konnte sich der Brite Andy Priaulx mit seinem BMW 320 si zum zweiten Mal in Folge den Weltmeisterschaftstitel sichern. Zweiter wurde Jörg Müller, dem – ebenfalls auf BMW – in der Gesamtwertung mit seinen insgesamt 72 Punkten nur ein Zähler zur Meisterschaft fehlte, den dritten Platz in der Endabrechnung belegt Augusto Farfus (64 Punkte, Alfa Romeo). „Ich bin überwältigt. Der Druck in diesen beiden Rennen war riesig. Jörg hat mich durch seine starke Leistung dazu gezwungen, im zweiten Lauf das beste Rennen meines Lebens zu fahren. Aber ich hatte glücklicherweise das richtige Auto, um genau das zu tun“, so Priaulx nach dem letzten WTCC-Rennwochenende auf dem Stadtkurs von Macau (China), vor dem – zum ersten Mal in der Geschichte der Tourenwagen-WM – nicht weniger als neun Fahrer noch die Chance hatten, im Finale noch zum Meister gekürt zu werden. Da die BMW-Werksteams in der WTCC mit BBS-Rädern ausgestattet werden, konnte sich auch der Räderhersteller über den Titelgewinn des Briten freuen. Die Privatfahrerwertung gewann übrigens der Niederländer Tom Coronel, dessen Seat Leon ebenfalls mit BBS-Felgen ausgerüstet ist.
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02.12.06 07:39:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.549.130 von Muckelius am 20.11.06 16:52:07 29.11.2006 BBS Motorsport & Engineering stellte nach der Kölner Motorsport-Messe auch in München auf dem race.tech-Kongress (23.11.-24.11.2006) das BBS-Motorsport-Programm vor. Fast 200 Kongress-Teilnehmer aus Entwicklung, Technik und Industrie vor Ort.


BBS Motorsport & Engineering – die Motorsportabteilung des Felgenspezialisten aus Schiltach, nutzte den Münchener Fachkongress der Motorsportbranche in diesem Jahr zum dritten Mal, in Folge, zur Präsentation von Produkten und Leistungen. Fast 200 Kongressteilnehmer aus Forschung, Entwicklung, Automobil- und Motorsportindustrie hatten an zwei Tagen die Gelegenheit sich in Vorträgen und Fachgesprächen eingehend mit neuen Ideen, Produkten und Leistungen auseinander zusetzen. BBS präsentierte in München einen Ausschnitt aus dem Motorsport-Sortiment, bestehend aus ein- und mehrteiligen Felgen, für Formelfahrzeuge, Tourenwagen, GT-Fahrzeuge und Sportwagen. Erich Gissler, Motorsportleiter von BBS Motorsport & Engineering erklärte: „Wir sprechen hier weniger die Teams direkt, als mehr die Entwickler und Forscher an. Der Kongress ist für uns ein wichtige Plattform die Produkte in Detailfragen näher zu beleuchten.“

Neben der Kölner Professional Motorsport World Expo und dem race.tech-Kongress in München, präsentieren sich BBS Kraftfahrzeugtechnik AG und BBS Motorsport & Engineering in Halle 10, Stand 201, auf der Essener Motorshow vom 30.11. bis 10.12.2006 der Weltöffentlichkeit mit Motorsport- und Serienprodukten aus dem Hause des süddeutschen Räderherstellers. (ws)
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06.12.06 09:06:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.881.952 von Muckelius am 02.12.06 07:39:34BBS läßt sich aber ganz schön Zeit mit der Veröffentlichung der Zahlen zum QIII. Werden wohl wieder rot ausfallen,oder?


Zum Trost, BBS hat wieder mal eine Auszeichung erhalten:

Die Nacht der Sieger

AUTO BILD MOTORSPORT und AUTO BILD SPORTSCARS haben auf der Race Night im Rahmen der zum fünften Mal die Auszeichnungen "SportsCar 2006", "Topauto 2006" und "Toprad 2006" verliehen. Die begehrte Trophäe des ging nach aufwendigen Tests der AUTO BILD SPORTSCARS-Redaktion an den Porsche . Den Preis nahm der Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer entgegen.

Die Auszeichnung "Topauto 2006" vergab die Redaktion in insgesamt sechs Fahrzeugklassen. Die diesjährigen Preisträger in den Kategorien: - ABT AS7 (SUV und Offroader) - Irmscher Astra GTC (Klein- und Kompaktwagen) - Brabus Rocket S (Limousine und Luxus) - AC Schnitzer Tension SV 5.1 (Sportwagen & Coupés) - JE EOS 2.0 TFSI (Cabrio und Roadster) - MTM S4 Clubsport (Vans und Kombis).

Den Gewinner für das "Toprad 2006" bestimmten die Leser von AUTO BILD SPORTSCARS - aus zahlreichen Alurädern ging die Auszeichnung an die BBS AIR IICK. Sieger der Speed Academy, dem größten Motorsport-Nachwuchsförderprogramm in Deutschland, ist der zweifache Meister in der Formel BMW Christian Vietoris, der den begehrten Preis von der Deutschen Post und AUTO BILD MOTORSPORT entgegennahm. Zur sechsköpfigen Jury der Speed Academy zählen neben Formel-1-Pilot Timo Glock unter anderem Ex-Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck, RTL-Formel-1-Reporter Kai Ebel, der Redaktionsleiter von AUTO BILD MOTORSPORT, Leopold Wieland, Premiere-Moderator Peter Lauterbach und Porsche-Pilot Christian Menzel.

Dr. Hans H. Hamer, Verlagsleiter der AUTO BILD-Gruppe und Geschäftsführer des Axel Springer Auto Verlags, zeichnete die 14 unter dem Logo von AUTO BILD MOTORSPORT fahrenden Piloten als "Motorsportler des Jahres" aus. Die erfolgreichsten unter ihnen waren Martin Tomczyk, Timo Glock, Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Christian Abt und Heinz-Harald Frentzen. Jede Menge weitere Fotos von der Race Night 2006 gibt es in der Bildergalerie.

erschienen am 05.12.2006 um 17:34 Uhr

© BZ online
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09.12.06 12:28:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.965.044 von Muckelius am 06.12.06 09:06:56Kurzmeldung

30 Meisterschaftstitel für BBS in der Motorsportsaison 2006

In der abgelaufenen Saison 2006 konnte der Räderhersteller BBS zahlreiche Erfolge im Motorsport verbuchen: Insgesamt war man eigenen Angaben zufolge an 30 Meisterschaftstiteln beteiligt – auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Zuletzt errang BBS zusammen mit dem BMW-Werksteam beispielsweise den Titel in der Tourenwagenweltmeisterschaft (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete). Neben dem Sieg in der World Touring Car Championship (WTCC) stehen aber auch noch weitere Titel in der Bilanz: In den USA gewann BBS die Champ Car World Series, in der ALMS den LMP2-Titel auf dem neuen Sportprototypen von Porsche, die GT1-Klasse mit Chevrolet und die GT2-Klasse mit Porsche. Auf dem europäischen Kontinent kommt noch der Gesamtsieg in der Le Mans Series auf dem französischen Pescarolo-LMP1 hinzu ebenso wie schon in den USA der Gewinn der GT1- und GT2-Kategorie. Neben den Profis stattet BBS auch den Breitensport mit Rädern aus, sodass sowohl in der deutschen BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft, der Rhinos GT, STT und diversen Bergmeisterschaften Titel für die Marke BBS heraussprangen. Außerdem rüstete man zudem die Siegerteams der 24h-Rennen von Dubai (BMW) und Nürburgring (Porsche) mit Rädern aus. Des Weiteren starteten 2006 – wie schon in der Vergangenheit – Cup-Serien wie die Ferrari Challenge, Maserati Tropheo, Porsche Carrera und Super Cup sowie die Formula Atlantic, Mazda Star und das GP Masters auf BBS.

(Quelle: www.reifenpresse.de)
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12.12.06 07:25:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.047.105 von Muckelius am 09.12.06 12:28:05News - 11.12.06 17:55

DGAP-Adhoc: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (deutsch)

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG: Neustrukturierung der Fremdfinanzierung

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG / Sonstiges

11.12.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Der Gesellschaft ist es gelungen, mit den kreditgebenden Banken eine Neustrukturierung der Fremdfinanzierung zu vereinbaren. Die bisherige Absicherung der Banken durch Negativ-Erklärungen wurde durch einen zentralen Sicherheiten-Pool, in den die Gesellschaft wesentliche Teile ihres jeweiligen Umlaufvermögens und sonstige Vermögensgegenstände eingebracht hat, ersetzt. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch das neue Sicherheiten-Konzept die Fremdfinanzierung auf eine bessere Basis gestellt werden konnte.

Ansprechpartner BBS Kraftfahrzeugtechnik AG: Joachim Simon, CFO, T 07836 - 52 1145





DGAP 11.12.2006

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Sprache: Deutsch Emittent: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG Welschdorf 220 77761 Schiltach Deutschland Telefon: 07836 - 52 - 0 Fax: 07836 - 52 - 40 E-mail: info@bbs-ag.com WWW: www.bbs-ag.com ISIN: DE0005196232 WKN: 519623 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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14.12.06 11:18:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.116.969 von Muckelius am 12.12.06 07:25:56Die Aussichten in China sind ja blendend.
Wie hoch ist das Risiko, das durch Kopien das Geschäft dort stark geschädigt wird?

Kurs entwickelt sich nicht positiv, obwohl Audi Porsche usw. in den letzten Jahren stark angestiegen sind. Was sind die Gründe dafür?

Angeblich 100% Streubesitz bei Vorzügen. Bei welcher Gruppe liegen den vermutlich die Stücke.
Privatanleger? Fonds? Händler ? Kunden?

Danke für eure Antworten! :)
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14.12.06 11:36:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.171.009 von Freibauer am 14.12.06 11:18:55@ Freibauer: Ich schätze sobald BBS wieder schwarze Zahlen schreibt wird es mit dem Kurs schlagartig nach oben gehen. Zumal die Zukunftsaussichten, wie du richtig angemerkt hast, rosig sind. Wie sich die VZ-Aktien aufteilen weiß ich leider auch nicht.
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14.12.06 12:24:22
Freibauer

BBS ,,Bolko ..ComBots ..

Bist echt ein Trüffelsucher ..:kiss:
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17.01.07 16:14:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.172.454 von cure am 14.12.06 12:24:22Gewinnwarnung...


News - 17.01.07 16:08

DGAP-Adhoc: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (deutsch)

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG weist unerwartet hohen Fehlbetrag aus

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG / Gewinnwarnung

17.01.2007

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Schiltach, weist aufgrund eines deutlich unter den Erwartungen verlaufenen vierten Geschäftsquartals für das Gesamtjahr 2006 einen hohen Fehlbetrag aus. Auf der Basis erster vorläufiger Berechnungen wird der Konzernjahresfehlbetrag über den einstelligen Millionenbereich (Vorjahr: -1,7 Mio. EUR) hinausgehen. Neben dem schwachen vierten Quartal wurde das Ergebnis erheblich von stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten sowie von Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Der Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2006 auf etwa 200 (Vorjahr: 189,8) Mio. EUR.

Ansprechpartner BBS Kraftfahrzeugtechnik AG: Joachim Simon, CFO, T 07836-52-1145

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG ist weltweit Technologieführer bei hochwertigen Leichtmetallrädern. Insbesondere aufgrund der hohen Innovationskraft im Produkt- und im Verfahrensbereich genießt die Marke BBS ein ausgezeichnetes Image. BBS-Aktien werden an den Börsen Frankfurt (Segment 'General Standard'), Stuttgart und Berlin gehandelt. Weitere Informationen zur BBS AG finden Sie unter www.bbs-ag.com



DGAP 17.01.2007

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Sprache: Deutsch Emittent: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG Welschdorf 220 77761 Schiltach Deutschland Telefon: 07836 - 52 - 0 Fax: 07836 - 52 - 40 E-mail: info@bbs-ag.com WWW: www.bbs-ag.com ISIN: DE0005196232 WKN: 519623 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa-AFX
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17.01.07 17:00:31
Schwer zu sagen, wo jetzt ein fairer Kurs liegt. Ich bezweifle, das die 9 Euro jetzt halten. Beobachtenswert allemal.
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17.01.07 18:24:17
Anfang 2003 gings bei ähnlich miesen Zahlen auf bis zu 4 Euro runter. Dann könnte man allerdings wiedr kaufen.



MMI
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17.01.07 18:31:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.987.836 von memyselfandi007 am 17.01.07 18:24:17Fehlt also nur noch das negative Marktumfeld von Anfang 2003 ;)
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17.01.07 18:31:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.987.836 von memyselfandi007 am 17.01.07 18:24:17...heute kommt zumindest noch keine "Verkaufspanik" auf. Viele Aktionäre werden es noch garnicht mitbekommen haben.
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18.01.07 09:54:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.988.019 von Muckelius am 17.01.07 18:31:23Was ist das überhaupt für eine "Aktie".

Stammaktien sind nicht gestreut.
Handel in Vz praktisch gleich 0.

HALLO Management!

Delisting und Abfindung würde ich vorschlagen!!
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22.01.07 18:30:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.004.285 von Freibauer am 18.01.07 09:54:12Der Kurs hat sich wieder ein wenig erholt. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es noch tiefer gehen könnte...
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22.01.07 21:22:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.115.531 von Muckelius am 22.01.07 18:30:52diese Hoffnung scheint mir etwas verfrüht, schließlich wurden lediglich 250 St gehandelt. Die EK-Decke ist ja nun äußerst dünn, wie´s liquiditätsmäßig aussieht muß man abwarten; auch die Perspektiven für 2007 sind unklar
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29.01.07 17:05:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.119.693 von MFC500 am 22.01.07 21:22:55Das verstehe nun einer. Heute vormittag wurden am Börsenplatz Stuttgart 600 Stück zu 10 Euro gehandelt. Damit ist fast wieder das Kursniveau vor der Warnung der "Verlustausweitung" erreicht worden...
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30.01.07 20:25:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.275.564 von Muckelius am 29.01.07 17:05:05Heute Abend hat sich dann jemand 550 Stück für 10,10 Euro pro Aktie gegönnt. Der sich ergebene Umsatzbetrag von 5555 Euro lässt darauf schließen, dass Alkohol im Spiel war! :laugh:


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30.01.07 20:29:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.304.364 von Muckelius am 30.01.07 20:25:35p.s. ich habe auch noch eine kurze Meldung gefunden (datiert von gestern):


Kurzmeldung

Wechsel im BBS-Aufsichtsrat

Bei der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (Schiltach/Kreis Rottweil) gibt es einen Generationswechsel im Aufsichtsrat. Wie der Anbieter von hochwertigen Leichtmetallrädern, der sich als Technologieführer versteht, heute in Schiltach mitteilte, wird der frühere baden-württembergische Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring (52) den bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Hans-Peter Hirner (71) ablösen.

(Quelle: www.reifenpresse.de)
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30.01.07 20:31:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.304.450 von Muckelius am 30.01.07 20:29:07uaah, kann man dem Typ nirgends entgehen. Der bekommt doch schon von Alno Geld. :mad:
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30.01.07 22:09:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.304.523 von valueinvestor am 30.01.07 20:31:55Hatte er nicht Alno zu Landesbürgschaften verholfen, als er noch Wirtschaftsminister Baden-Württembergs war? Da ist so ein kleiner Aufsichtsratsvorsitz doch das mindeste ;)
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31.01.07 07:39:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.304.364 von Muckelius am 30.01.07 20:25:35150 davon hab ich verkauft-
war nett das die Angsthasen damals bei 7 verkauft haben:lick:
auch wenn ich vorher schon einige bei 10 gekauft hatte...:eek:

Das sollten sich alle genau ansehen, die Chartgläubig sind :laugh::laugh: :D:laugh::D:laugh::D
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06.02.07 15:22:50
Wer konnte das vorausahnen?!?!?! :eek: :confused:


-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen
der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, Schiltach, hat am späten Abend gegen 23.00
Uhr des 02. Februar 2007 Insolvenzantrag gestellt. Obwohl zum Zeitpunkt der
Antragstellung noch aussichtsreiche Verhandlungen zur Wiederherstellung der
Zahlungsfähigkeit des Unternehmens geführt wurden, war Grund für die
Antragstellung, dass die Gesellschaft in ernsthafte
Liquiditätsschwierigkeiten geraten war und das Ende der Antragsfrist nach §
92 Abs. 2 des Aktiengesetzes vor dem Ablauf stand. Zuletzt zeichnete sich
eine Lösung für die Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit des
Unternehmens ab, die von den Großkunden des Unternehmens getragen werden
sollte. Die Zusagen der Großkunden, die erforderliche Liquidität durch
größere Vorfälligkeits-Zahlungen bereitzustellen, wurden auch erteilt. Die
Umsetzung des Konzepts scheiterte aber in der Nacht zum 06.02.2007 am
Widerstand einer der beteiligten Banken, obwohl die Gesellschaft den
finanzierenden Banken zum Zwecke der Fortsetzung der Finanzierung
Sicherheiten eingeräumt hatte. Eine Auffanglösung unter Ausklammerung der
betreffenden Bank kam im Laufe des 06.02.2007 nicht mehr zustande.

Kontakt BBS Kraftfahrzeugtechnik AG: Heike Moser, T 07836-52-1287



DGAP 06.02.2007



Bin zwar zum Glück nicht engagiert, aber das trifft mich nun irgendwie schon als gebürtiger Baden-Württemberger!!! :rolleyes:
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06.02.07 15:52:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.463.323 von bamster am 06.02.07 15:22:50Was ist das für eine Schweinerei!!!!!!!!!!!!

Ich kapier auch, nicht warum Aktie in den letzten Monaten nie gehandelt wurde, obwohls angeblich 100% Streubesitz bei Vorzügen gibt.

Ist doch alles sehr dubios...
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06.02.07 18:26:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.464.105 von Freibauer am 06.02.07 15:52:07Wirklich unglaublich!....


...nun werden wohl die Aktien in den nächsten Tagen auf den Markt geschmissen!
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06.02.07 18:32:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.467.967 von Muckelius am 06.02.07 18:26:32ich bin mir nicht mal sicher.
Vielleicht will man die Vorzüge von der Börse nehmen? Immerhin war der Kurs in der letzten Zeit viel zu stark für die schwachen Meldungen.
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06.02.07 18:44:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.468.068 von valueinvestor am 06.02.07 18:32:33Also die letzte Meldung war schon schlecht genug,ohne das Kurs unten blieb.
Da läuft irgend:rolleyes:was anderes...
:keks:
Avatar
06.02.07 20:05:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.468.314 von Freibauer am 06.02.07 18:44:09Weiß jemand, ob in diesem Fall vielleicht sogar die Vorzugsaktionäre wieder ein Stimmrecht bekommen ?
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06.02.07 22:40:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.471.041 von Howto45 am 06.02.07 20:05:58Interessant dürfte die Insolvenz im Zusammenhang mit der Meldung aus dem Dezember sein (s.u.). Könnte sehr gut sein, dass die beteiligten Banken über diesen Weg an die Firma oder die interessantesten Vermögensgegenstände kommen wollen. Für die Aktionäre schaut es wohl schlecht aus.

Ich tippe auf Kapitalherabsetzung und Umwandlung von Krediten in Eigenkapital bei Ausschluss des Bezugsrechtes.


MMI



11.12.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der Gesellschaft ist es gelungen, mit den kreditgebenden Banken eine Neustrukturierung der Fremdfinanzierung zu vereinbaren. Die bisherige Absicherung der Banken durch Negativ-Erklärungen wurde durch einen zentralen Sicherheiten-Pool, in den die Gesellschaft wesentliche Teile ihres jeweiligen Umlaufvermögens und sonstige Vermögensgegenstände eingebracht hat, ersetzt. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch das neue Sicherheiten-Konzept die Fremdfinanzierung auf eine bessere Basis gestellt werden konnte.

Ansprechpartner BBS Kraftfahrzeugtechnik AG: Joachim Simon, CFO, T 07836 - 52 1145





DGAP 11.12.2006

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Sprache: Deutsch Emittent: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG Welschdorf 220 77761 Schiltach Deutschland Telefon: 07836 - 52 - 0 Fax: 07836 - 52 - 40 E-mail: info@bbs-ag.com WWW: www.bbs-ag.com ISIN: DE0005196232 WKN: 519623 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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07.02.07 07:39:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.475.307 von memyselfandi007 am 06.02.07 22:40:42Möglicherweise ist der Antrag nur gestellt worden um spätere rechtliche Risiken auszuschliessen und wird in einigen Tagen wieder aufgehoben.

Scheint mir doch übertrieben zu sein wegen paar Millionen Rohstoffverlusten gleich in Insolvenz zu gehen....

Vorzüge würden sicherlich ein Stimmrecht bekommen.
Apropo WER hält eigentlich die Vorzüge???
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07.02.07 09:42:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.478.603 von Freibauer am 07.02.07 07:39:51So angeblich wollte einer für 5 euro in ffm verkaufen-
als ich Order reingelegt habe, wurde Verkauf rausgenommen und jetzt
will man 6 Euro haben!!

von wegen Insolvenz....
das ist irgenwas linkes im Spiel....
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07.02.07 09:55:41
Bei 5,- EUR beträgt die Marktkapitalisierung noch rd. 11 Mio. EUR - etwas viel für eine Insolvenzklitsche, oder? Die von Freibauer geäußerten Verschwörungstheorien wiederholen sich bei fast jeder Insolvenz. Dennoch bewahrheitet sich die Hoffnung, eine einmal eingereichte Insolvenz könnte in Kürze wieder rückgängig gemacht werden, in der Regel nicht. Wer seine Stücke noch für 5,- EUR los werden kann, sollte sich freuen und in vielversprechendere Werte investieren (und davon gibt es viele am deutschen Aktienmarkt).
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07.02.07 10:00:28
selbst für hartgesottene Insolvenzzocker dürfte es sich kaum lohnen, heute schon zu kaufen. Am Beispiel Garant sieht man, dass man zwischenzeitlich schon ganz gut rumzocken kann, auf Dauer aber leider nichts für die Altaktionäre übrig bleibt.

MMI
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07.02.07 10:08:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.480.468 von Herbert H am 07.02.07 09:55:41natürlich bin ich nur gering dabei...

Aber die haben stabil 38 mill. eigenkapital gehabt von
2001 bis 2006--
wie sollen da Verluste von 6-9 millionen ca. zur Insolvenz führen?

2002 war doch der Automarkt viel kaputter und da standen wir bei 5 Euro im Tief...
Zudem hängen da 700 Jobs in D und x andere Kredite dran...
An Verschwörung glaub ich nicht, aber dielttatisches Vorgehen EINER Bank :eek:
Paar hab ich für 5 bekommen-gesamt hab ich natürlich noch ordentliches Minus....
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07.02.07 10:27:01
bei BBS war das Problem nicht das Eigenkapital sondern der Cash. Es wurde in den vergangenen Jahren einfach zuviel investiert, anscheinend nicht immer in profitable Projekte. Die Liquiditätslage war dadurch immer sehr angespannt und anscheinend haben jetzt die Banken nicht mehr mitgemacht.

Wer seine rechnungen nicht zahlen kannist insolent, ganz egal wieviel EK da rechnerische vorhanden ist.

MMI
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07.02.07 10:52:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.481.098 von memyselfandi007 am 07.02.07 10:27:01richtig, jedenfalls wurde nicht in Projekte investiert, die SOFORT Erträge gebracht haben.

Fragt sich ob die Familie, die über die Stämme alles kontrolliert jetzt nicht doch andere Investoren reinlässt....
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07.02.07 12:05:04
@ Freibauer

Ich weiß nicht, ob Du schon einmal in der Praxis mit einer Insolvenz zu tun hattest. Wahrscheinlich nicht, denn dann kämst Du nicht auf diese übertrieben positiven Hoffnungen. Du kannst Dir sicher sein, dass Familie und Management in den letzten Wochen alles getan haben, um die Insolvenz zu vermeiden, denn erstens jetzt sind sie entmachtet und zweitens wird es jetzt viel schwerer, aus der Insolvenz heraus noch eine konstruktive Lösung umzusetzen. Eine Insolvenz muss für die operativ tätigen Einheiten noch nicht der Untergang sein, für die Eigentümer in der Regel allerdings schon...
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07.02.07 12:10:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.482.960 von Herbert H am 07.02.07 12:05:04Lese mal die Meldung genau...

Im LAUFE des 06.02.07 kam eine Auffanglösung unter den BETEILIGTEN Banken nicht zustande...

Am 07.02. dann eventuell doch??:lick:
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07.02.07 12:33:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.483.082 von Freibauer am 07.02.07 12:10:53Diesen frommen Wunsch solltest Du ganz schnell begraben.

Wenn eine Bank BBS in die Insolvenz schlittern lässt, dann aus guten Gründen (ob immer mit den besten Absichten lass ich mal dahingestellt) . Und diese Gründe sind einen Tag später nicht einfach so obsolet.

Klar wird es hier Lösungen geben und BBS wird nicht vom Markt verschwinden. Die Frage ist nur, was die aktuellen Eigentümer davon haben...
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07.02.07 12:39:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.483.531 von PlanschProtectionTeam am 07.02.07 12:33:50Wer hält die Vorzugsaktien???

1,2 Millionen Stück
Kein Grossaktionär!

Nahezu Kein Umsatz!

Keine Antworten hier....
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07.02.07 12:49:30
@ Freibauer: Da ich nicht glaube, dass Du so dumm bist wie Du Dich hier gibst, kann ich mir als Grund für Deine Postings nur denken, dass Du noch Stücke hast, die Du - zu den jetzt noch relativ guten Kursen - an den Mann (oder die Frau) bringen möchtest. Verstehe ich, empfehle aber keinem, sie Dir abzukaufen ...
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07.02.07 13:04:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.483.864 von Herbert H am 07.02.07 12:49:30Solche Kommentare kenn ich schon...

Natürlich hab ich Stücke, aber vor allem weiss ich das wenns in der Zeitung steht, ein temporärer Tiefpunkt erreicht ist....

Also 4,70 Kurs aktuell
und du räts zum Verkauf
WIR WERDEN SEHEN
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07.02.07 13:34:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.484.200 von Freibauer am 07.02.07 13:04:02ir heute:

Insolvenzverwalter wird heute Nachmittag erwartet.
Keine Angaben, wer die Vorzugsaktien hält.
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07.02.07 14:04:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.484.817 von Freibauer am 07.02.07 13:34:18Keine Angaben, wer die Vorzugsaktien hält.


Und? Welcher potentielle Investor/Übernehmer interessiert sich schon für Vorzugsaktien?
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07.02.07 14:32:12
Ich glaube die Vorzugsaktien sind in Baden-Württemberg in den Depots breit gestreut.
Heute habe ich aus unseren 3 Familendepots 1400 Stück verkauft.
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07.02.07 15:07:02
Kommentar Badische Zeitung:

Von Weltklasse weit entfernt
BBS-Insolvenz
Selbst Michael Schumachers Weltmeistertitel in der Formel 1 halfen dem Felgenhersteller BBS am Ende nichts. Der Rennfahrer errang zwar seine Siege mit der Technik aus Südbaden, doch das hervorragende Image von BBS konnte den finanziellen Absturz nicht verhindern. Ähnliches hat die Region schon öfters erlebt. Also jene Mischung von genialen Konstrukteuren und Technikern, die vor lauter Tüfteln vergessen, dass sie ein Unternehmen auch nach kaufmännischen Gesichtspunkten zu leiten haben. BBS wurde nicht das Fehlen von Ideen zum Verhängnis, sondern schlechtes Management. Auf steigende Energiepreise, teurer werdendes Aluminium, explodierende Entwicklungskosten und den gewachsenen Druck seitens der Kunden — der Autohersteller — fanden die Verantwortlichen keine passende Antwort. Auch im Ausland tat man sich schwer. Anstatt die Karten offen auf den Tisch zu legen, vertröstete der Vorstand lediglich: Im nächsten Jahr werde man wieder schwarze Zahlen schreiben. Diese Worte haben sich als leere Versprechungen entpuppt. Was bleibt, ist Hoffnung: Die Autohersteller werden ihren Zulieferer aus Eigeninteresse wohl nicht hängen lassen. Ein Ausfall der BBS-Produktion gefährdet auch deren eigene Herstellung. Der gute Ruf der Technik aus Schiltach und Herbolzheim sorgt für Kaufinteressenten. Ähnlich wie beim Bötzinger Autozulieferer Peguform kommt eine Sanierung jedoch nicht billig. Sie wird wohl teuer mit dem Verlust von Jobs bezahlt.
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07.02.07 15:09:11
Mit guten Produkten in die Pleite
Nach einer Gewinnwarnung im Januar ist der Felgenhersteller BBS jetzt zahlungsunfähig / Rettungsversuche bis zuletzt

Von Klaus Rütschlin und Bernd Kramer

FREIBURG. Der Felgenhersteller BBS mit Werken in Schiltach und Herbolzheim ist zahlungsunfähig und hat deshalb Insolvenz angemeldet. Rettungsversuche durch Großkunden sind fehlgeschlagen, weil, nach Angaben des Unternehmens, eine Bank eine Auffanglösung abgelehnt hat.

Obwohl der Insolvenzantrag schon in der Nacht auf den 3. Februar gestellt worden war, hatte es bis zuletzt so ausgesehen, als ob die Zahlungsfähigkeit wiederhergestellt werden könnte. Der Antrag auf Insolvenz war gestellt worden, weil die Antragsfrist sonst abgelaufen wäre. Gleichzeitig hatte sich, nach Angaben von BBS, in Verhandlungen mit Großkunden des Automobilzulieferers eine Lösung abgezeichnet. Diese seien bereit gewesen, durch größere Vorfälligkeitszahlungen die erforderliche Liquidität herzustellen. Die Kunden hatten ein Interesse am Fortbestehen von BBS, weil sie Serienfahrzeuge mit den Felgen aus Schiltach und Herbolzheim ausrüsten.

Die Umsetzung des Konzepts sei in der Nacht auf Dienstag am Widerstand einer der beteiligten Banken gescheitert, heißt es in einer Mitteilung der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, obwohl das Unternehmen den Banken Sicherheiten eingeräumt hätte. Eine Auffanglösung ohne die betreffende Bank sei dann nicht mehr zustande gekommen.

Das südbadische Unternehmen, das noch vor zwei Jahren Gewinne erzielt hatte, musste schon im Januar eine Gewinnwarnung herausgeben. Und das, obwohl die Belegschaft im vergangenen Jahr versucht hatte, mittels eines Einkommensverzichts dem Unternehmen zu helfen.

Als Hauptursache für die Gewinnwarnung hatte BBS die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten angegeben. Kenner des Unternehmens sehen das anders. Die Finanzierungsstrukturen seien alles andere als glücklich gewesen: "Es hat an der richtigen Unternehmensteuerung gefehlt" , wird von mehreren Beobachtern kritisiert.

Im Ausland bereitete vor allem die italienische Tochter, die einfachere Räder herstellt, Schwierigkeiten. Die steigenden Weltmarktpreise seien dann nur noch dazugekommen. Dass jetzt Insolvenz angemeldet werden müsse, liege weder am Markt noch am Produkt.



Gute Chancen auf eine Rettung
während des Insolvenzverfahrens


Das anstehende Insolvenzverfahren wird von Kennern des Unternehmens als aussichtsreich beurteilt. BBS habe "sehr viel gute Substanz" , eine sehr gute Produktstruktur und einen hervorragenden Kundenstamm. Eine Reihe von Edelmarken zählt dazu. Im Motorsport werden gerne BBS-Felgen genutzt, auch in der Formel 1. Michael Schumacher errang seine Weltmeistertitel mit Ferrari auf Felgen aus Südbaden. Fachmagazine haben häufig die Produkte aus dem Schwarzwald für ihre Qualität und das Design ausgezeichnet. Neben der italienischen Tochter Riva gibt es auch eine BBS of America und eine BBS France.

Der Umsatz des südbadischen Konzerns lag im Geschäftsjahr 2006 bei 200 Millionen Euro, etwa zehn Millionen mehr als im Jahr zuvor. Noch vor zwei Jahren waren über zwei Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet worden, 2005 verbuchte BBS dann einen Verlust von 1,7 Millionen Euro. Und bei der Gewinnwarnung im Januar war von einem Fehlbetrag in zweistelliger Millionenhöhe die Rede.

Noch im vergangenen Jahr hatte der Vorstandsvorsitzende Heinrich Baumgartner neu entwickelte Räder als den "größten Entwicklungssprung seit der Erfindung des Schmiederads" bezeichnet. Kern der neuen Technik: Hohlkammern, die Gewichtseinsparungen bis zu 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Rädern ermöglichen. Der Vorstandsvorsitzende war zuversichtlich, dass der Weltmarktanteil in zehn Jahren bei 20 Prozent liegen werde.


Walter Döring hat
kein Glück gebracht


Trotzdem gab es erneut Schwierigkeiten: Die Autohersteller wollten weit mehr neue Räder als ursprünglich erwartet. Die neue Technik hatte zudem die Personalkosten in die Höhe getrieben. BBS musste teure Überstunden auch an Sonn- und Feiertagen fahren, um Fehler auszubügeln und Erfahrungen zu sammeln.

Zu Beginn des Jahres hat der frühere baden-württembergische Wirtschaftsminister Walter Döring als Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Peter Hirner abgelöst. Wer jetzt die Insolvenzverwaltung übernehmen wird, war gestern nicht mehr zu klären.
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Döring - wie soll er denn auch...:laugh:
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07.02.07 15:47:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.486.781 von valueinvestor am 07.02.07 15:09:11Döring - wie soll er denn auch...

Sag doch sowas nicht, der Mann war immerhin Wirtschaftsminister, also sozusagen die Kompetenz schlechthin
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07.02.07 17:24:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.487.757 von MFC500 am 07.02.07 15:47:21BBS wartet auf Insolvenzverwalter - Produktion geht weiter
Die Produktion beim insolventen Felgenhersteller und Ferrari-Ausrüster BBS geht zunächst weiter. Nun wartet man auf den Insolvenzverwalter.

Schiltach. Die Produktion beim Felgenhersteller BBS in Schiltach (Kreis Rottweil), der am Dienstag den Antrag auf Insolvenz bekannt gegeben hatte, geht weiter. Dies bestätigte ein Sprecher der IG Metall am Mittwoch. Das Unternehmen selbst, das sowohl das Formel- 1-Team von Ferrari mit Sportfelgen ausrüstet, wie Erstausrüster mehrerer Automoilfirmen ist, hüllte sich am Mittwoch in Schweigen.

Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit hatte BBS am Dienstag den Widerstand einer Bank für die angestrebte Rettungslösung angegeben. BBS gilt als Technologierführer für Leichtmetallräder. Das Amtsgericht Rottweil, so war zu erfahren, dürfte noch am Mittwoch einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen.

Der Sprecher der IG Metall sagte, man sehe für BBS gute Chancen für ein Weiterbestehen. Aufträge seien genügend vorhanden. Auch gebe es für die Leichtmetallräder einen guten Markt. Die Löhne für den Monat Januar seien voll bezahlt worden.

Das Unternehmen produziert mit 650 Mitarbeitern in Schiltach und mit über 100 Mitarbeitern Herbolzheim (Kreis Emmendingen) Räder. Weltweit arbeiten im BBS-Konzern etwa 1200 Personen. Für das Jahr 2006 hatte BBS einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro angepeilt. Wegen hoher Aluminiumpreise hatte BBS im ersten Halbjahr 2006 einen Fehlbetrag von 3,8 Millionen Euro ausgewiesen.

BBS hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Großkunden des Unternehmens bereit gewesen seien die erforderliche Liquidität durch größere Vorfälligkeitszahlungen zu stellen. Die Umsetzung dieses Rettungskonzepts sei aber am Widerstand einer Bank gescheitert.

(Quelle: www.automobilwoche.de)
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08.02.07 10:08:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.487.757 von MFC500 am 07.02.07 15:47:21Ich bitte darum, Ironie auch als solche zu kennzeichnen ;)

sonst könnte man noch meinen, Du meinst das ernst.

Oder war das gar keine Ironie :confused:
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08.02.07 11:15:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.504.705 von PlanschProtectionTeam am 08.02.07 10:08:24100% Ironie
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08.02.07 14:48:43
Frage: Welche Bank ?

Antwort: US-Investmentbank Morgan Stanley, New York


Aluminuimpreise zu hoch ? Blödsinn, das wußte der informierte Anleger schon seit geraumer Zeit, das der Alu-Preis steigt.


Hier wird eine gute Firma zerschlagen, demnächst kommen die Felgen aus Ländern die billiger produzieren können. Deshalb werden diese aber nicht billiger.

erinnert mich an Grove oder Peguform !

:mad:
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08.02.07 16:24:28
Mittlerweile ermittelt auch die BAFIN, weil die adhoc erst nach dem Stellen des Insolvenzantrags veröffentlicht wurde.
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08.02.07 17:06:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.515.107 von valueinvestor am 08.02.07 16:24:2807.02.2007 19:20
Stuttgarter Zeitung: Aktionärsschützer kritisieren BBS-Aufsichtsratschef Walter Döring
Stuttgart (ots) - Nachdem der Schiltacher Felgenhersteller BBS (Nachrichten) am vergangenen Freitag Insolvenzantrag gestellt hat, regt sich Kritik an dem Aufsichtsratsvorsitzenden Walter Döring. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) bemängelt, dass der ehemalige baden-württembergische Wirtschaftsminister, der dem Kontrollgremium seit 15. Januar vorsteht, im Urlaub in Vietnam ist, während das Unternehmen gemeinsam mit den Banken an einem Restrukturierungsplan arbeitet. "Es ist mehr als misslich, dass der Aufsichtsratschef bei einer solch schwerwiegenden Entscheidung nicht vor Ort ist. Von Asien aus kann er die Rettung von BBS nicht auf den Weg bringen. Mit seinen Kontakten hätte er vielleicht eine Lösung hinbekommen, als es eng wurde.", sagte Rechtsanwalt und DSW-Vertreter Rainer Schad im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung. Döring ist nach eigenen Angaben seit zehn Tagen in Vietnam im Urlaub. Döring sagte, seine Abstinenz habe sich nicht nachteilig für das Unternehmen ausgewirkt. "Ich kann eindeutig verneinen, dass ich etwas verpasst habe", sagte Döring gestern im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung. "Es gab keine Sekunde, in der ich nicht erreichbar war. Jeder konnte jederzeit mit mir Kontakt aufnehmen." Er habe jeden Tag mit den Banken und den Verantwortlichen bei BBS telefoniert. Auch mit dem Wirtschaftsministerium habe er Kontakt aufgenommen, um die Möglichkeiten einer Landesbürgschaft auszuloten, sagte Döring. Der ehemalige Wirtschaftsminister war nach eigenen Angaben monatelang darum bemüht, BBS wieder zu mehr Liquidität zu verhelfen. Döring ist seit Herbst 2004 Mitinhaber und Vorstandsmitglied der REM AG. Die Gesellschaft berät mittelständische Unternehmen bei der Restrukturierung und Sanierung. Seit Oktober habe er eine Reihe von Bankengesprächen geführt, sagte Döring. Letztlich waren alle Bemühungen ohne Erfolg. "Als ich vor zehn Tagen in den Urlaub ging, sah es so aus, als gebe es eine Bankenlösung", betonte Döring gestern. BBS hatte am Dienstag mitgeteilt, dass das Unternehmen am vergangenen Freitag Insolvenz angemeldet hat. Die Umsetzung des Rettungskonzepts sei am Widerstand einer Bank gescheitert. Das Rottweiler Amtsgericht hat den Heidelberger Rechtsanwalt Jobst Wellensiek zum Insolvenzverwalter ernannt.

Originaltext: Stuttgarter Zeitung Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=48503 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_48503.rss2

Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Stuttgarter Zeitung Redaktion Telefon: 0711-7205-1221
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08.02.07 17:33:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.516.736 von Muckelius am 08.02.07 17:06:49bemängelt, dass der ehemalige baden-württembergische Wirtschaftsminister, der dem Kontrollgremium seit 15. Januar vorsteht, im Urlaub in Vietnam ist, während das Unternehmen gemeinsam mit den Banken an einem Restrukturierungsplan arbeitet.

Ist ja unverschämt, die hätten doch mit den Verhandlungen warten können, bis Herr Döring aus seinem wahrscheinlich dringend benötigten Urlaub zurückkehrt.

Schon toll, wenn man solche Aufsichtsräte hat, die zu priorisieren wissen...
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08.02.07 18:01:13
Wie - ich soll für mein Aufsichtsratssalär auch noch was tun? Auf Insolvenzen reagiere ich doch schon seit Flowtex mit Erinnerungslücken, da hätte ich sicher nicht helfen können, weshalb ich auch dringend in den Urlaub musste.
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09.02.07 16:15:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.518.516 von valueinvestor am 08.02.07 18:01:13Der Kurs erholt sich immer weiter....
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11.02.07 08:39:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.549.915 von Muckelius am 09.02.07 16:15:49Von der Homepage des SWR (Datum 10.02.):

Schiltach
BBS wieder zahlungsfähig

Eine Woche nachdem der Felgenhersteller BBS beim Amtsgericht Rottweil Insolvenzantrag gestellt hat, ist die Liquidität des Unternehmens zunächst wieder hergestellt. Dies teilte gestern der vorläufige Insolvenzverwalter, der Heidelberger Rechtsanwalt Jobst Wellensiek, gegenüber dem SWR mit. In Verhandlungen mit den Lieferanten, den Kunden und den hauptbeteiligten Banken, sowie Betriebsrat und IG Metall sei erreicht worden, dass die Banken Finanzmittel freigeben und Massedarlehen in Aussicht gestellt haben, außerdem soll das Insolvenzgeld vorfinanziert werden, und die Vorlieferanten werden auch weiter zuliefern. Die Belegschaft habe sich bei einer Betriebsversammlung in Schiltach hochmotiviert gezeigt, so Insolvenzverwalter Jobst Wellensiek. In den nächsten Wochen werde nun zu prüfen sein, ob die Voraussetzungen für eine Sanierung des Unternehmens geschaffen werden können. BBS stellt Leichtmetallfelgen für PKW und Motorsport her, und beschäftigt in Schiltach und Herbolzheim rund 750 der weltweit 1200 Mitarbeiter. Als Grund für den hohen Fehlbetrag von 3,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2006 bei einem erwarteten Umsatz von 200 Millionen nannte der Insolvenzverwalter die hohen Aluminiumpreise.
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11.02.07 17:35:20
Mit Wellensiek, haben die einen echten Profi an der Hand.
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12.02.07 16:14:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.627.237 von mondstein81 am 11.02.07 17:35:20Der Kurs der Aktie steigt und steigt. Der Markt geht wohl von einer Rettung aus!
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12.02.07 16:29:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.662.235 von Muckelius am 12.02.07 16:14:58Ich denke mal die Adressen die heute Vormittag in Frankfurt über 10000 Stück abgegriffen haben werden wohl mehr wissen...
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12.02.07 17:02:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.662.581 von Muckelius am 12.02.07 16:29:07ich hab jetzt verkauft-und nicht bei 4,75 wie H. Herbert es nahegelegt hat..

Jetzt sind Risiken wieder grösser, oder sollen wir trorz Verlustwarnung und Insolvenzankündigung über 10 gehen??
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12.02.07 17:07:23
Es ist immer wieder zu beobachten, dass die Vergabe eines Massedarlehens (wie hier gerade geschehen), die einfach die Voraussetzung für die Fortführung der operativen Tätigkeit eines Unternehmens nach dem Insolvenzantrag ist, von einigen Börsenteilnehmern um- oder fehlinterpretiert wird. Dieses Darlehen gilt allerdings nicht den Aktionären, sondern dient dazu, dem Insolvenzverwalter seine Arbeit zu ermöglichen.

Der Kurs hat unterdessen beinahe wieder das Vor-Insolvenzniveau erreicht. Mal angenommen, die Insolvenz würde tatsächlich aufgehoben werden: Wo soll der Kurs denn dann noch hin?
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12.02.07 17:15:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.663.534 von Herbert H am 12.02.07 17:07:23Das ändert nichts daran, das du mir bei 5 euro unterstellt hast, ich würde hier pushen um selber zu verkaufen.

Gleichzeitig hast du die anderen alle verunsichert.

im Übrigen war BBS schon vorher extrem niedrig bewertet.
Der Markt sah ein dauerndes Insolvenz Risiko.
Aber dazu müsste an sich ja mal Zahlen ansehen und nicht nur in der Gegend rumraten... was im übrigen auch alle tun die jetzt nochaufspringen...Risiko ist gross jetzt-- abwarten...
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12.02.07 17:21:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.663.534 von Herbert H am 12.02.07 17:07:23Es ist immer wieder zu beobachten, dass die Vergabe eines Massedarlehens (wie hier gerade geschehen), die einfach die Voraussetzung für die Fortführung der operativen Tätigkeit eines Unternehmens nach dem Insolvenzantrag ist, von einigen Börsenteilnehmern um- oder fehlinterpretiert wird.

So ist es, leider.
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12.02.07 18:33:27
Es ist immer wieder unglaublich, was für Kurse für Aktien von Unternehmen mit laufendem Insolvenzverfahren gezahlt werden.
Ich war eigentlich auch froh, meine (zum Glück wenigen) Stücke nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch für 5 Euro verhökern zu können. Ist mir völlig schleierhaft, wer jetzt sogar noch höhere Preise zahlt.

Selbst im für mich unwahrscheinlichen Fall, dass die Insolvenz doch noch verhindert werden kann, gibt es eigentlich immer einen kräftigen Kapitalschnitt mit Ausgabe einer Menge neuer Aktien (evtl. durch Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital). Selbst in diesem positiven Fall wäre also der aktuelle Kurs eigentlich noch viel zu hoch. Höchstwahrscheinlich ist aber der tatsächliche Wert der Aktie 0,00 Euro.
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12.02.07 18:51:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.665.375 von flitztass am 12.02.07 18:33:27Es ist immer wieder unglaublich was für ein Schwchsinn hir geschrieben wird.
BBS ist WELTmarktführer bei einem Produkt was ein MRD-Markt hat.

Vermutlich ist das die Internetgeneration-selber nachdenken VERBOTEN!!
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12.02.07 19:30:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.665.690 von Freibauer am 12.02.07 18:51:20Meinst du, ich weiss nicht, dass die unangefochtener Weltmarktführer sind? Was meinst du warum ich die Aktie überhaupt jemals in meinem Depot hatte? (Übrigens schon zu Zeiten als es noch gar kein Internet gab ;) ).

Das nützt mir aber alles nichts, wenn das Management zwar Technik betreffend top ist und die ganze Formel 1 ausrüsten darf, aber finanziell Scheisse baut und die Firma deshalb wegen Liquiditätmangel Pleite ist!

Insolvenz heisst, dass die Aktionäre entmachtet sind, und jetzt die Gläubiger das sagen haben. Wenn die auch nur auf einen Cent ihrer Forderungen verzichten müssen, gehen die Aktionäre leer. So sind nun mal die Regeln.

Ich glaube eher, dass die Zocker, die jetzt 8 Euro zahlen, keine Ahnung haben was das Wort Insolvenz bedeutet.
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12.02.07 19:41:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.666.491 von flitztass am 12.02.07 19:30:21Zocker? Und die kaufen in Frankfurt 10000 Stück für 8 Euro.... :rolleyes::confused:
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12.02.07 21:30:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.666.491 von flitztass am 12.02.07 19:30:21Solche Aktien kaufen keine Zocker...

Und häng dich nicht so an dieser "Insolvenz" auf.

Die vorausgegangenen gescheiterten Verhandlungen hat EINE Bank verbockt....
Auf die Verlustankündigung eine Woche voher wurde auch nur kurz reagiert....

Die Aktie ist illiquide.... das ist das wahre Problem!
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13.02.07 10:12:52
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.668.625 von Freibauer am 12.02.07 21:30:43Die Aktie war immer ziemlich illiquide. Das könnte der Grund sein, warum man jetzt mit Umsätzen von 10000 Stück den Kurs auf über 8 Euro in die Höhe jagen kann. Ich bin überzeugt, dass die die jetzt einsteigen böse auf die Schnauze fallen werden, wünsche aber natürlich trotzdem allen dabei viel Glück.

In den letzten Tagen hat aber die Liquidität deutlich zugenommen.
Von den Alt-Aktionären, die seit Jahren investiert waren, und die Firma seit langem beobachten, haben sich viele verabschiedet.
Dagegen sind neue Käufer eingestiegen, und das sind diejenigen, die ich mal "Insolvenz-Zocker" nenne.

Das grössere Problem ist aber, dass die Firma illiquide ist wegen miserablem Finanzmanagement. Offensichtlich kennen die sowas wie Risikomanagement überhaupt nicht. Die haben früher schon immer nur auf Umsatz geschaut und nie auf Erträge, und haben dann alle Aufträge angenommen, auch wenn sie dann massenweise teure Wochenendschichten fahren mussten, und deshalb dann am Jahresende "überraschend" mal wieder Verlust melden mussten.

Ich finde es einen Skandal, dass die sich offenbar überhaupt nicht abgesichert haben gegen Anstiege der Aluminiumpreise, was ihnen jetzt endgültig das Genick gebrochen hat.

Die Firma hat eigentlich ein super Potential als Weltmarktführer mit Alleinstellungsmerkmalen, aber bisher ein katastrophales Finanzmanagement, wofür jetzt halt neben den Besitzer-Familien Baumgartner und Braungart auch die Vorzugsaktionäre büssen werden müssen, weil die Aktien bald wertlos sein werden.
Avatar
14.02.07 10:42:19
Beitrag Nr. 101 ()
Diesem Unternehmen wünscht man endlich mal ein vernünftiges Management. Wenn das Insolvenzverfahren dazu führt, dass es das endlich bekommt, dann wäre das ein grosser Schritt für das Unternehmen . Dann wären nach Beendigung des IV auch höhere Kurse denkbar.

Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg mit für meinen Geschmack zu vielen Unwägbarkeiten für die Aktionäre. Werde das deshalb bis auf weiteres nur von der Aussenlinie betrachten.
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14.02.07 11:04:43
Beitrag Nr. 102 ()
@ PlanschProtectionTeam

Außenlinie ist wahrscheinlich besser derzeit, da jetzt die ersten schon wieder feuchte Hände bekommen, weil die erhoffte Aufhebung der Insolvenz doch ein paar Tage länger dauert, als es der "langfristige" Anlagehorizont vieler Zocker zulässt.

Ich selbst bleibe dabei und kann auch gerne bis nach den narrischen Tagen warten, um bei über 9 Euro eine gerette BBS im Depot zu haben.

Gruß,
Holodeck
Avatar
14.02.07 11:27:14
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.674.664 von flitztass am 13.02.07 10:12:52Leider gibts hier keine Ignore-Funktion-
Solche Oberschwachsinnigen Statements
braucht niemand.

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Die Firma hat eigentlich ein super Potential als Weltmarktführer mit Alleinstellungsmerkmalen, aber bisher ein katastrophales Finanzmanagement, wofür jetzt halt neben den Besitzer-Familien Baumgartner und Braungart auch die Vorzugsaktionäre büssen werden
??????????????????????????????????????????????????
müssen, weil die Aktien bald wertlos sein werden.??????

--------------------???????????????????????????
Avatar
14.02.07 11:37:29
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.699.075 von Freibauer am 14.02.07 11:27:14Eigentlich ist es Sinn eines solchen Boards hier, dass man Meinungen austauscht, und dass die durchaus auch unterschiedlich sein können.

Wenn du es nicht ertragen kannst, dass andere Leute auch mal eine negative Einschätzung abgeben, und du nur positive lesen willst: es gibt hier tatsächlich eine Ignore-Funktion für Leute wie dich. Du kannst einfach auf folgenden Icon klicken:

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14.02.07 11:44:35
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.698.532 von Holodeck am 14.02.07 11:04:43Ich habe starke Zweifel, ob die Insolvenz aufgehoben wird. Ich habe keinen Zweifel, dass der Betrieb weiterlaufen wird, aber ich gehe davon aus, dass die Gläubiger-Banken sich das alles unter den Nagel reissen. Was sollten die Gläubiger-Banken für ein Interesse daran haben, auf ihre Forderungen zu verzichten, und den jetzt entmachteten Aktionären etwas zu schenken?

Ich gehe deshalb davon aus, dass diejenigen die jetzt einsteigen, irgendwann stinkesauer sein werden auf die bösen Banken, die ihnen ihr Geld rauben.

Und selbst wenn die Insolvenz aufgehoben wird, gibt es sicher einen Kapitalschnitt mit Ausgabe vieler neuer Aktien. Falls das passieren sollte, und dann ein neues Management ans Ruder kommt, werde ich mir auch wieder überlegen, einzusteigen.
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14.02.07 11:59:51
Beitrag Nr. 106 ()
BBS ist schon interessanter Fall. Die SPD würde das sicher wieder als "Heuschrecken-Opfer" darstellen.

Fakt ist alleridngs, dass ein echter Weltmarktführer auch Geld verdient. Wenn jemand behauptet Weltmarktführer zu sein und nur Verluste macht, dann gibt es nur ein Interpretationsmöglichkeit:

Managementversagen.

Auch ein typipsches Beispiel, dass Unternehmen in Familienbesitz nicht von Haus aus einen Vorteil gegenüber echten Kapitalmarktgesellschaften haben.

Ich denke mal, dass sich die Gründerfamilie schon irgendwie mit den Banken einigen wird, die Vorzugs-Altaktionäre werden aber analog Kögel & Co. sicher leer ausgehen.

MMI
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14.02.07 12:40:20
Beitrag Nr. 107 ()
Was ich mir auch gut vorstellen könnte, ist eine Übernahme von BBS durch Konkurrenten wie ATS, Apollo Tyres, Brembo, Halfords usw. Die Banken könnten sich dann mit einem lukrativen M&A-Mandat schadlos halten.

Vielleicht gibt's rund um den Automobilsalon in Genf (08.03.07 - 18.03.07) News dazu...

Gruß,
Holo
Avatar
14.02.07 20:54:06
Beitrag Nr. 108 ()
Hallo,

wir sollten uns mal als evtl auch spekulativ orientierte Anleger fragen welche Möglichkeiten der Insolvenzverwalter hat!

Er wird ja entweder versuchen das Unternehmen zu liquidieren, es an einen möglichen Bieter zu verkaufen oder zumindest versuchen durch Kostenreduzierungen eine weitere Beständigkeit zu gewährleisten.

Aber schauen wir uns das Zahlenwerk an, sollte alles zu dem in der Bilanz aufgeführten Wert (2005) verkauft werden können ohne den Wert der Marke und der guten Technologie, so ergibt sich ein positiver Wert, der sich dann bei einer möglichen Liquidierung auch auf die Vorzugsaktionäre in Form einer Ausschüttung auswirken sollte.

Daher sollte auch für den nicht kurzfristigen Investor eine Anlage bedacht werden. Immerhin ,un ich denke da sind wir uns einig, hat BBS einen guten Namen, nicht nur in der Formel 1 !

Dazu kommt eine für die Zukunft nicht zu vergessene mögliche Verbesserung der Aluminium bzw. Rohstoffpreise (nicht Öl), was dann erneut bei BBS zu einer erheblichen Verbesserung des Ergebnisses führen kann.

Somit ist für mich klar, dass ein Kurs von 7 oder 8 Euro günstig ist, sowohl für den Spekulativen als auch den langfristigen Investor/Spekulanten!

Ich bitte um Stellungnahmen zu meiner Sichtweise.
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14.02.07 22:10:00
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.711.925 von Groundfire am 14.02.07 20:54:06Ob sich ein positiver Wert im Fall einer Liquidierung ergäbe, sei dahingestellt. Die Wahrscheinlichkeit, daß es überhaupt dazu kommt, halte ich für eher gering. BBS ist ein Unternehmen mit guten und erfolgreichen Produkten. Insofern gehe ich von einer Fortführung aus. Die zentrale Frage lautet aber, ob bzw inwieweit die bisherigen Aktionäre daran teilhaben werden. Ohne detailliertes Zahlenwerk ist dies momentan m.E. überhaupt nicht abschätzbar. Erfahrungsgemäß gehen die Altaktionäre bei Insolvenzen aber zumeist leer aus. Diese Risikos sollte sich jeder bewußt sein, der hier investiert. Darüberhinaus hat das Unternehmen immer noch eine stolze Börsenbewertung von über 19 Mio! Das halte ich bei der Unsicherheit für völlig überzogen, zumal selbst im günstigsten Fall mit einem schmerzhaften Kapitalschnitt gerechnet werden muß.
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09.03.07 18:03:39
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.713.289 von MFC500 am 14.02.07 22:10:00Ist ja ziemlich ruhig hier....



Mehr als 30 Interessenten für BBS - Produktion läuft weiter

Schiltach/Heidelberg (dpa/lsw) - Für den in finanzielle Schieflage geratenen Felgenhersteller BBS aus Schiltach (Kreis Rottweil) gibt es nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters mehr als 30 Kaufinteressenten. »Davon werden wir sicherlich einige aussortieren müssen, aber das Interesse ist in jedem Fall groß«, sagte der Heidelberger Anwalt Jobst Wellensiek am Donnerstag der dpa. »Ich denke, in 14 Tagen können wir etwas Konkreteres sagen.« Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG hatte Anfang Februar einen Insolvenzantrag gestellt.

Wie Wellensiek weiter berichtete, hat der Gläubigerausschuss alle bisher eingeleiteten Schritte zur Rettung des Unternehmens gebilligt. Die Produktion laufe dank der hervorragenden Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Banken, Lieferanten und Kunden von BBS derzeit in vollem Umfang weiter. Das Unternehmen hat in Schiltach und Herbolzheim (Kreis Emmendingen) insgesamt rund 750 Beschäftigte. Weltweit arbeiten im BBS-Konzern etwa 1200 Menschen.

(Quelle: www.schwarzwaelder-bote.de)
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12.03.07 13:56:16
Beitrag Nr. 111 ()
Auch in der FAZ Montagsausgabe ist ein Bericht, dem zur Folge mehr als 30 Interessenten bereit wären die Firma zu übernehmen.

Sollten dann nicht auch, wie ich schon bemaerkt hatte, die Vorzugsaktionäre davon profitieren, zumal ja nur VZ gehandelt werden, würde sich für uns ja nichts ändern, nur das der Wert wieder steigen würde!!!:)
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12.03.07 14:08:05
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.253.369 von Groundfire am 12.03.07 13:56:16Das heisst doch nur, dass diese 30 Interessenten den Betrieb weiterführen wollen.

Ich lese nichts davon, dass es den Eigentümern gelungen wäre, die Insolvenz doch noch zu verhindern. Deshalb ist wohl leider nach wie vor davon auszugehen, dass die Alt-Eigentümer (und damit auch die Vorzugs-Aktionäre) leer ausgehen.

Warum sollten diese Interessenten, die den Betrieb weiterführen wollen, und der Insolvenzverwalter, der auch nur den Gläubigern verpflichtet ist, ein Interesse daran haben, den bereits entmachteten Alt-Eigentümern etwas zu schenken? :rolleyes:
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12.03.07 15:50:13
Beitrag Nr. 113 ()
Mal wie es weitergeht:rolleyes:
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06.04.07 14:11:43
Beitrag Nr. 114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.255.535 von bountykiller68 am 12.03.07 15:50:13aus der lokalen Presse:

BBS gewinnt im Insolvenzverfahren Zeit für Käufersuche

Schiltach/Heidelberg (dpa/lsw) - Der Felgenhersteller BBS hat im vorläufigen Insolvenzverfahren Zeit für die Suche nach einem Käufer gewonnen. Die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG in Schiltach (Kreis Rottweil) habe sich mit ihren wichtigsten Auftraggebern auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt, teilte der Heidelberger Anwalt Jobst Wellensiek am Donnerstag mit. »Dies hat zur Folge, dass die Fortführung des Geschäftsbetriebs längerfristig gesichert ist«, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter.

Nach dem Abschluss der Fortführungsvereinbarung müssten nun die kommenden Monate für die Suche nach einem Käufer genutzt werden. Ziel dabei sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Mehr als 35 Unternehmen hätten bereits Interesse an BBS angemeldet, berichtete Wellensiek. Das Bankhaus Rothschild sei mit der Abwicklung des Verkaufs beauftragt worden.

BBS hatte Anfang Februar einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen hat in Schiltach und Herbolzheim (Kreis Emmendingen) insgesamt rund 750 Beschäftigte. Weltweit arbeiten im BBS-Konzern etwa 1200 Menschen.
05.04.2007 - aktualisiert am 05.04.2007 11:13
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06.04.07 14:14:00
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.687.495 von Muckelius am 06.04.07 14:11:43und noch eine Meldung (Quelle auch hier: www.schwarzwaelder-bote.de):


Personalabbau bei BBS erstmal vom Tisch
Schiltach. "Positive Neuigkeiten" hatte gestern der Gewerkschaftssekretär der IG Metall, Uwe Wallbrecher, nach der Betriebsversammlung bei der Firma BBS in Schiltach auf Nachfrage unserer Zeitung zu vermelden.

Der Insolvenzverwalter Dr. Jobst Wellensiek konnte in der Versammlung bekannt geben, dass die Fortführungsvereinbarung mit den Kunden "unter Dach und Fach" sei. Wallbrecher wertete dies gestern im Gespräch als "großen Vertrauensbeweis" in die Arbeit des Insolvenzverwalters Wellensiek und die ihm übertragene Sanierung.

Als "ganz selten" beurteilte Wallbrecher die Aussage Wellensieks, dass "zum gegenwärtigen Zeitpunkt und aus augenblicklicher Sicht" ein Personalabbau nicht notwendig sei. In vielen Fällen entschließe sich ein Insolvenzverwalter nämlich nach einiger Zeit zu diesem Mittel, da eine Fortführung des Unternehmens sonst "nicht darstellbar" sei.

Im Falle BBS könne nach seiner, Wallbrechers, Einschätzung darauf verzichtet werden, mindestens für die Zeit der Insolvenz. Es zeichneten sich, so Wallbrecher, keine großen Probleme ab.

Inzwischen habe Wellensiek die Firma Rothschild ins Boot geholt, um aus den rund 30 Kaufinteressenten (wir berichteten bereits mehrfach) geeignete Investoren herauszufiltern, um sie dem Gläubigerausschuss und der Insolvenzverwaltung vorzuschlagen, erläuterte Wallbrecher gestern weiter.

Die Belegschaft habe die positiven Nachrichten gestern mit Erleichterung aufgenommen. "Die Kollegen sind weiterhin hoch motiviert", betonte Wallbrecher. Er sehe eine große Wahrscheinlichkeit, so der Gewerkschaftsvertreter, dass es mit der Firma BBS nach dem Insolvenzverfahren weitergehe, zeigte er sich überzeugt.
05.04.2007 - aktualisiert am 05.04.2007 02:02
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07.04.07 00:22:21
Beitrag Nr. 116 ()
Na, das ist doch für die Angestellten ein positives Zeichen, vielleicht auch für die Aktionäre!
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07.04.07 10:16:54
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.700.107 von trojanerin am 07.04.07 00:22:21...vielleicht kommt es auch so: Gründung einer neuen GmbH, Überführung des operativen Geschäfts in diese GmbH und der leere Börsenmantel bleibt zurück....
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07.04.07 17:33:07
Beitrag Nr. 118 ()
Ich denke die kriegen die Kurve
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13.04.07 16:09:08
Beitrag Nr. 119 ()
13.04.2007

* BBS AG: Tochtergesellschaft BBS RIVA beantragt Sonderverwaltung 'amministrazione straordinaria'

Die in Ruina, Italien, ansässige 100% Tochtergesellschaft BBS Riva SpA hat am heutigen Tage bei Gericht einen Antrag auf Sonderverwaltung nach italienischem Recht gestellt.

Mit dem Antrag beabsichtigt die Gesellschaft, ihren Geschäftsbetrieb administrativ begleitet fortzuführen.

Bei der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG ist damit ein Wertberichtigungsbedarf verbunden, der nach aktueller Handelsbilanz das vorhandene Eigenkapital übersteigt.

http://de.biz.yahoo.com/13042007/356/dgap-adhoc-bbs-ag-tocht…
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13.04.07 16:09:22
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.706.070 von lacorte am 07.04.07 17:33:07News - 13.04.07 16:04

DGAP-Adhoc: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG (deutsch)

BBS AG: Tochtergesellschaft BBS RIVA beantragt Sonderverwaltung 'amministrazione straordinaria'

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG / Sonstiges

13.04.2007

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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* BBS AG: Tochtergesellschaft BBS RIVA beantragt Sonderverwaltung 'amministrazione straordinaria'

Die in Ruina, Italien, ansässige 100% Tochtergesellschaft BBS Riva SpA hat am heutigen Tage bei Gericht einen Antrag auf Sonderverwaltung nach italienischem Recht gestellt.

Mit dem Antrag beabsichtigt die Gesellschaft, ihren Geschäftsbetrieb administrativ begleitet fortzuführen.

Bei der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG ist damit ein Wertberichtigungsbedarf verbunden, der nach aktueller Handelsbilanz das vorhandene Eigenkapital übersteigt.

Ansprechpartner BBS Kraftfahrzeugtechnik AG: Christian Przibilla, T +49-(0)7836-52-1283





DGAP 13.04.2007

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Sprache: Deutsch Emittent: BBS Kraftfahrzeugtechnik AG Welschdorf 220 77761 Schiltach Deutschland Telefon: 07836 - 52 - 0 Fax: 07836 - 52 - 40 E-mail: info@bbs-ag.com www: www.bbs-ag.com ISIN: DE0005196232 WKN: 519623 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa-AFX
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13.04.07 16:11:15
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.796.485 von Muckelius am 13.04.07 16:09:22o.k. da war jemand schneller als ich (ca. 13 Sekunden)
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13.04.07 16:56:41
Beitrag Nr. 122 ()
Na da bin ich ja mal gespannt, was die Träumer unter den Insolvenzzockern jetzt dann immer noch zu zahlen bereit sind, wenn der Handel wieder aufgenommen wird.
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17.04.07 16:35:48
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.797.454 von flitztass am 13.04.07 16:56:41Gestern war der Kurs wieder erstaunlich stabil, heute geht es dagegen nach unten....
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17.04.07 22:19:10
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.860.575 von Muckelius am 17.04.07 16:35:48Hallo , ich bin neu bei WO und interessiere mich schon lange für diese Firma.Nach meinen Recherchen ist BBS ein Unternehmen mit katastrophaler Führung und einem weltweit geschätzten Produkt.Was liegt da näher als eine Übernahme von wem auch immer. Leider waren die Herren im Schwarzwald aber gar nicht davon begeistert und haben lieber weiter ihr Süppchen gekocht. Dann kam was kommen musste. Der Rohstoffpreis stieg und stieg und plötzlich war kein Geld mehr da. Fluks wurden ein paar Banken beauftragt die Kohle zu beschaffen. Für die Banken kein Problem denn es handelt sich schließlich um einen Haus und Hoflieferanten von Ferrari. Doch ach oh Schreck! Als man glaubte im gleichen Trott weiter zu machen , hat eine der Banken kurzfristig seine Zusage zurückgezogen. Jetzt dürft ihr raten welche Bank das war und wer mit dieser Bank sonst noch Geschäfte macht. Die Auflösung dieser kleinen Geschichte erfolgt in Kürze. Dan wird auch klar warum so gut wie keine negativen Geschichten aus dem Schwarzwald zu hören sind.
Bleibt nur noch die Frage nach dem Verbleib der Kleinaktionäre.
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18.04.07 11:14:46
Beitrag Nr. 125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.870.542 von sgnip am 17.04.07 22:19:10Die werden noch leichter als die Familie ausgebootet, weil sie nur Vorzugsaktien haben. Ich lasse die Finger von BBS.
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18.04.07 18:14:08
Beitrag Nr. 126 ()
Angenommen die Banken haben BBS fest in der Hand. Ist es dann möglich die Vorzugsaktionäre auszubooten ohne das die Bank selber auf ihr Geld verzichtet?? ( zum Beispiel wenn kein Gegenwert mehr da ist. Was aber hier nicht der Fall ist.)
Wenn ja , dann ist das ganze Aktiengeschäft doch ein sehr riskantes Unterfangen.
Müssen Kleinaktionäre nicht gegen soche Machenschaften geschützt werden ?? Gibt es - außer sofortigem Verkauf mit hohem Verlust - überhaupt eine reelle Chance das sich der Kurs wieder erholt ???
Würde mich freuen wenn ihr mir da reinen Wein einschenkt.
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18.04.07 19:21:01
Beitrag Nr. 127 ()
Also jetzt fangen wir mal von vorne an. Eine Wertberichtigung ändert nichts an der Cash- Situation des Unternehmens. Eine Übernahme der BBS durch eine strategischen, bzw. Finanzinvestor wird in unternehmensnahen Kreisen schon seit 1 Jahr spekuliert. Im Interesse der Investoren dürften vor allem die Markenrechte, Patente, sowie der etablierte China- Fertigungsstandort bzw. noch wichtiger Marktzugang sein. BBS hat bereits 2005 nur noch für die Vorzugsaktien eine Dividende zahlen können, für die Stammaktionäre gab es keine Gewinnausschüttung. Für 2006 wird es aufgrund des Bilanzverlustes ein Ausschüttungsverbot geben. Die Folge wäre, dass die Vorzugsaktien beim zweitmaligen Ausbleiben der Dividende nach § 140(2) Stimmrecht erhalten.

§ 140 AktG
Rechte der Vorzugsaktionäre
Erstes Buch (Aktiengesellschaft)
Vierter Teil (Verfassung der Aktiengesellschaft)
Vierter Abschnitt (Hauptversammlung)
Sechster Unterabschnitt (Vorzugsaktien ohne Stimmrecht)

(1) Die Vorzugsaktien ohne Stimmrecht gewähren mit Ausnahme des Stimmrechts die jedem Aktionär aus der Aktie zustehenden Rechte.

(2) Wird der Vorzugsbetrag in einem Jahr nicht oder nicht vollständig gezahlt und der Rückstand im nächsten Jahr nicht neben dem vollen Vorzug dieses Jahres nachgezahlt, so haben die Vorzugsaktionäre das Stimmrecht, bis die Rückstände nachgezahlt sind. In diesem Fall sind die Vorzugsaktien auch bei der Berechnung einer nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Kapitalmehrheit zu berücksichtigen.

(3) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entsteht dadurch, dass der Vorzugsbetrag in einem Jahr nicht oder nicht vollständig gezahlt wird, noch kein durch spätere Beschlüsse über die Gewinnverteilung bedingter Anspruch auf den rückständigen Vorzugsbetrag.
Halten wir doch erstmal fest, wie die rechtliche Situation aus Sicht der Vorzugsaktionäre ist.


Eine ähnlich Situation drohte Intermarche bei der Übernahme von Spar: Mit dem Spar-Absturz – 1999 erreichte der Verlust 220 Mio. Mark – zehntelte sich der Kurs der Vorzüge. Eine Abfindung – selbst zu drei Euro, also mit stolzen 50 % Prämie – würde Intermarche nur gut 35 Mio. Euro kosten. Erhalten die Vorzüge aber Stimmrecht, sind sie weit mehr wert als der aktuelle Kurs: Eine Abfindung stimmberechtigter Vorzüge würde teurer als ein Angebot an die jetzigen stimmrechtslosen Vorzugsaktionäre.

Quelle: http://www.ariva.de/board/53109

Es folgte ein Abfindungsangebot an die Spar- Aktionäre zu 8,65 EUR, zwischenzeitlich hatte die Aktie Kurse von unter 2 Euro gesehen. Hier der Chart:

http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=SPA3.MU&t=5y&l=on&z=m&q=l…



Zurück zu BBS. Es gibt 1,2 Mio Vorzugsaktien sowie 1,2 Mio Stammaktien. Handel findet zur Zeit kaum statt. Jedenfalls sind die Kurse, welche aus dem Handel von 600 Stücken resultieren nicht repräsentativ. Übernimmt ein Investor die Stammaktien der BBS, so muss er im gleichen Ausmaß auch die Vorzugsaktien einsammeln. Alternativ müsste er fortwährend die Bilanzgewinne den bevorzugten Vorzugsaktionären auszahlen. Also erst wenn die 50% Vorzugsaktionäre Ihre Dividende bekommen haben, könnten Gewinne an die Stammaktionäre ausgeschüttet werden. Bei einem Gewinnabführungsvertrag o.ä. müssten die Vorzugsaktionäre eine jährliche Entschädigung erhalten. Schreibt die BBS ein weiteres Jahr Verluste, würde das Stimmrecht ohnehin wieder aufleben. (s.o.) Zudem müsste die Börsennotierung mit allen damit Verbundenen Kosten und Publizitätspflichten fortgeführt werden. Es macht also keinen Sinn. Ein Übernahme, bzw. Abfindungsangebot an die Vorzugsaktionäre ist daher sehr realistisch. Der Preis müsste sich dann am 12 Monats- Durchschnitt des Aktienkurses orientieren.
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18.04.07 20:10:02
Beitrag Nr. 128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.884.943 von wallstreetbanker am 18.04.07 19:21:01Hat jemand eine Ahnung, ob es zwischen Antrag auf Insolvenz und einer eventuellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine zwingende Frist gibt?
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18.04.07 23:37:04
Beitrag Nr. 129 (