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PCC AG, feste 6,5 bzw. 7 % Verzinsung - erfahrungen? - 500 Beiträge pro Seite



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Hat jemand Erfahrung mit der PCC AG?
Die bieten Inhaber-Teilschuldverschreibungen, das gibts zu verschiedenen Konditionen, einmal 6,5 % p.a. einmal 7% p.a. die man bekommt, sieht für mich ganz gut aus. Hat jemand mit denen Erfahrung?
kannst mal bitte die WKN reinstellen? Möcht mir mal den Chart anschaun.
Hast du genauere Infos zur Emisson. Wann war die Ankündigung?
http://www.wdr.de/tv/service/geld/inhalt/20020418/b_4.phtml

Da habe ich weitere Infos von 2002 gefunden - nicht viel aber immerhin.

Verbraucherzentralen raten ab - war zu erwarten. Ich denke es ist riskant aber lohnentswert.

Steve
Hallo @ all, habe dieses Posting in einem anderen Board (BOMOPA, 21.Aug. 2004)gefunden, der Autor heißt Caligula:

Gab hier schon einige Threads dazu, randvoll mit "Warnungen" des "Verbraucherschutzes. Vor drei Tagen habe ich in einem Telefonat erfahren, dass die Banken dahinter stehen, denn die verlieren durch Direktanleihen Millionenprovisionen:

"Direktanleihen" mit fetten Zinsen sind - wenn ein seriöses und tüchtiges Unternehmen dahinter steht - eine interessante und gute Anlageform, die vielen Anlegern noch gar nicht bekannt ist - Trotz der hohen Zinsen, die auf den ersten Blick einen gewissen "unseriösen Eindruck" machen oder gar ein besonders hohes Risiko zu implizieren scheinen, sind "Direktanleihen" erfolgreicher deutscher Unternehmen eine durchaus interessante Anlage - Alternative, wenn die Bindungsfrist eingehalten wird: kein Kursrisiko, keine Verlustgefahr für das Kapital, so lange das Unternehmen arbeitet. Bei der PCC AG gibt es 7 Prozent Zinsen, die Vermögensgarant AG bietet derzeit gar in Kooperation mit der ABN Amro Bank über 9 Prozent per anno. Bis jetzt ist in Deutschland noch kein einziger Emittent einer solchen Direktanleihe insolvent geworden, während viele von den Großbanken ausgegebenen und börsennotierte Bonds wie z.B. "Parmalat" bereits eine "Blutspur" bei den Anlegern hinterlassen haben. Der Bankenapparat bekommt von den deutschen Firmen, die "direkt" ihre Anleihen platzieren - daher "Direktanleihe" - nicht die sonst üblichen fetten Provisionen. Der Mittelstand und gute Firmen finanzieren sich dadurch direkt beim Anleger und geben den Kostenvorteil direkt an den Anleger weiter. Die PCC AG aus Duisburg z.B. weigert sich ganz einfach, hunderttausende Euros für das ohnehin wenig aussagefähige Rating und für Bankenprovisionen zu bezahlen und kann den Anlegern dadurch bessere Zinsen für die Anleihe bieten, und das - wie stets bei Direktanleihen - ohne Kursrisiko. Klar, dass die Banken da verärgert sind und gegen "Direktanleihen" zu intrigieren beginnen, und Teile der Presse und des "Verbraucherschutzes" sind ihnen im Vorjahr prompt auf den Leim gegangen. Da sich herkömmliche "Konsumentenschützer" im Bondhandel bzw. im Anleihengeschäft wohl kaum sonderlich gut auskennen, wurde von diversen "Verbraucherschutzzeitschriften" prompt der Unsinn übernommen und verbreitet, Direktanleihen seien besonders riskant. Das ist natürlich Mumpitz, denn tausende von den Banken in den Börsehandel eingeführte Anleihen mit sündteurem "Rating" durch die hochbezahlten internationalen "Rating - Götter" sind heute wertloser Ramsch, von Enron bis Parmalat und etlichen Telekomunternehmen. Denn weder ein "Rating" noch eine Konsortial- oder Emissionsbank ist eine Garantie dafür, dass das Unternehmen die Anleihe hundertprozentig zurückzahlen kann. Bleiben Sie daher kritisch und seien Sie skeptisch, wenn der Bankenapparat wieder mal in Presseaussendungen oder gar Ihre Hausbank im persönlichen Gespräch allzu durchsichtig gegen "Direktanleihen" zu Felde zieht und diese nicht börsenotierten Corporate Bonds "schlechtmacht".

... natürlich muss man sich genau anschauen, WEM ich Geld borge, d.h. die Emittentin sollte gut analysiert werden: Was macht die Firma genau, Kennzahlen, Wachstumsaussichten ...


C.


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