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Wall Street Schluss: US-Börsen schließen leichter, Pfizer unter Druck - 500 Beiträge pro Seite



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In New York schlossen die US-amerikanischen Leitbörsen zum Wochenschluss im Minus. Am heutigen Hexensabbat hatten unter anderem die jüngsten Konjunkturdaten sowie Nachrichten wie von Nike und Pfizer im Fokus der Anleger gestanden.

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer gab enttäuschende Studienergebnisse für sein Medikament Celebrex bekannt. Beim Einsatz gegen Krebs zeigte das Präparat im Vergleich zu Placebo ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Infolge dessen wurde die Verabreichung des Arzneimittels an die Testpersonen unterbrochen. In einer anderen Langzeitstudie verursachte Celebrex hingegen kein erhöhtes Herzrisiko bei Krebspatienten. Celebrex dient ferner zur Behandlung von Arthritis und Schmerzen. Pfizer verlor in der Spitze über 17 Prozent.

Der Dow Jones verbuchte am Ende ein Minus von 0,52 Prozent bei 10.649 Punkten. Der Technologieindex NASDAQ Composite verlor ebenfalls und schloss mit einem Minus von 0,51 Prozent bei 2.135 Zählern.

Das US-Arbeitsministerium präsentierte für November einen leicht saisonbereinigten Anstieg der Verbraucherpreise in den USA. Demnach erhöhten sich die Preise im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozent, nachdem sie im Oktober um 0,2 Prozent angestiegen waren. Volkswirte hatten durchschnittlich diese Preissteigerung von 0,2 Prozent prognostiziert. Das Arbeitsministerium stellte zudem für November einen preis- und saisonbereinigten Rückgang der Realeinkommen vor. Demnach verringerten sich die Realeinkommen abermals um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Für Oktober wurde der vorläufig gemeldete Einkommensrückgang um 0,4 Prozent bestätigt. Damit waren die Realeinkommen zwei Monate in Folge rückläufig.

Der Sportartikelhersteller Nike konnte im zweiten Quartal aufgrund der starken weltweiten Nachfrage beim Ergebnis zulegen. Wie der weltweit größte Sportartikelhersteller am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 261,9 Mio. Dollar bzw. 97 Cents je Aktie, nach 179,1 Mio. Dollar bzw. 66 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 0,86 Dollar erwartet.

Der Software-Konzern Adobe Systems verbuchte im vierten Quartal einen Gewinnanstieg. Der Nettogewinn lag bei 113,5 Mio. Dollar bzw. 45 Cents je Aktie, nach 83,3 Mio. Dollar bzw. 34 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 42 Cents je Aktie erwartet. Der Konzernumsatz kletterte von 358,6 Mio. Dollar auf 429,5 Mio. Dollar, was oberhalb der Analystenschätzung von 419 Mio. Dollar lag. Für das kommende Quartal erwartet Adobe ein EPS von 45 bis 48 Cents sowie einen Erlös von 435 bis 455 Mio. Dollar. Analysten gehen von einem EPS von 46 Cents je Aktie sowie einem Umsatz von 440 Mio. Dollar aus.

Der Hersteller von Palm-Handheldcomputer palmOne hat gestern nach Börsenschluss die Ergebnisse des zweiten Quartals vorgelegt. Der Nettogewinn lag im Berichtszeitraum bei 24,7 Mio. Dollar bzw. 48 Cents je Aktie, nach 2,6 Mio. Dollar bzw. 7 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten lag der Nettogewinn bei 53 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ebenfalls ein EPS von 0,53 Dollar erwartet Der Konzernumsatz konnte gegenüber dem Vorjahresquartal um 39 Prozent auf 376,2 Mio. Dollar zulegen. Die Analystenschätzungen beim Konzernumsatz hatten im Vorfeld bei 372 Mio. Dollar gelegen. Für das laufende dritte Quartal liegen die Analystenerwartungen bei einem EPS von 0,34 Dollar sowie einem Erlös von 318 Mio. Dollar.

United Technologies gab heute bekannt, dass er die britische Kidde plc für 2,8 Mrd. Dollar in bar übernehmen will, um sein Geschäft mit Sicherheitssystemen zu erweitern. Der Mischkonzern, der Hersteller von Pratt & Whitney Flugzeugtriebwerken und Otis-Fahrstühlen, will den britischen Hersteller von Rauchmeldern und Feuerlöschern mit dem im letzten Jahr erworbenen Unternehmen Chubb plc zusammenlegen. Mit dem gebotenen Kaufpreis von 165 Pence pro Kidde-Aktie, den einige Analysten als zu niedrig erachten, zahlt der US-Konzern eine Prämie von 33 Prozent auf den Schlusskurs der Kidde-Aktie am 20. Oktober, dem Tag vor Beginn der Übernahmespekulationen. Das Kidde-Management wollte jedoch Angebote von anderen Parteien nicht ausschließen.

Die Bank of America wird ihre BankBoston-Aktivitäten in Panama verkaufen. Zudem ist kurzfristig der Verkauf dieser Geschäftsbereiche in Kolumbien und Peru geplant. Einzelheiten zu dem Verkauf an die in Panama ansässige Banco General S.A. wurden nicht bekannt. Die Transaktion soll jedoch im ersten Quartal 2005 abgeschlossen werden.

Steelcase, der weltgrößte Hersteller von Büromöbeln, hat im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt, nachdem die Aufträge gestiegen sind und man höhere Kosten an die Kunden weitergegeben hat. Der Gewinn belief sich auf 10,1 Mio. Dollar bzw. 7 Cents pro Aktie nach einem Verlust von 9,5 Mio. Dollar bzw. 6 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 9,7 Prozent auf 674,1 Mio. Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS-Ergebnis von 4 Cents und Erlöse von 656,9 Mio. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal gehen Analysten von einem Gewinn von 3 Cents pro Aktie und Umsätzen von 609,3 Mio. Dollar aus.

Wertpapiere des Artikels:
PFIZER INC.
NIKE INC.
ADOBE SYSTEMS INCORPORATED
PALM, INC.
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Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),22:05 17.12.2004



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