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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - 500 Beiträge pro Seite (Seite 89)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.654.319 von Kleiner Chef am 24.05.19 19:05:12
So geht investieren
Kleiner Chef, am 24.5.2019

Zitat von Kleiner Chef: Vor einer Woche noch wollte ich die Uni-Device ins Depot kaufen, weil sie viele Zutaten mitbringen für eine Höherbewertung. Es ist aber ganz anders gekommen. Nachdem hier die Signature AG vorgestellt wurde, habe ich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und bin zu dem Ergebnis gekommen sie ins Depot zu kaufen.

Das Unternehmen hat 2017 einen Business Plan (als Start-Up) abgegeben und sich auf diesen Plan bezogen, als man die Prognose für 2019 erhöht hat. Imponierend ist die Ertragsstärke von 25 % - 30 %. Auf dieser Basis notiert das Unternehmen bei einem KGV von etwa 6. Das Unternehmen ist nicht risikolos aufgrund der Größe, es zeigt aber das es einen übergeordnetes Wachstumsziel hat. Demnach wächst das Unternehmen auch in den Folgejahren deutlich.

Wohin die Reise gehen kann in 2020 zeigt der Kauf der Securim Capital Partners GmbH mit 10 % Anteil, der auf über 50 % bis 2020 anwachsen kann. Das Unternehmen dürfte ähnlich groß sein wie die Signature AG.

Die Signature AG hat mit Blick auf das Geschäftsmodell eine Vorbildfunktion im Umgang mit dem Kapitalmarkt und den Investoren. Auch aus diesem Grund vergleiche ich die Signature AG mit der Wallstreet Online AG. Hier wird ein Netzwerk aufgebaut, welches eine gute Chance hat in der Nische erfolgreich zu sein.


Meine Wenigkeit am 1.6.2019

Zitat von heinzconrad: Die Signature AG erscheint mir interessant. Sie passt gut in dieses Forum. Ich glaube diese Aktie hat Potential.

Aus dem Aktionärsbrief von Ende 2018:
"Auf Seiten der Signature AG gab es einige einmalige Herausforderungen, die viel Zeit in Anspruch genommen haben. Hierzu zählen die abgeschlossene Liquidation der Cocorp GmbH und die erfolgreiche Verschmelzung deren Assets auf die Capital Lounge GmbH, die Insolvenz der Capital for Markets GmbH, die in weiser Voraussicht bereits im März 2018 – und damit vor der Anmeldung der Insolvenz durch den neuen Gesellschafter – an selbigen zum Buchwert veräußert wurde. Gemäß Gutachten der zuständigen Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen vom August 2018 gibt es zahlreiche Anhaltspunkte, dass die Zahlungsunfähigkeit der Capital for Markets GmbH eventuell bereits am 03. August 2017 vorgelegen hatte und sich die beiden Geschäftsführer Jörn Follmer und Klaus Niemeyer der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht haben. Etwaige rechtliche Schritte von Seiten der Signature AG gegen die ehemaligen Geschäftsführer der Capital for Markets GmbH werden sorgfältig geprüft.
Schließlich sorgte die überraschende, fristlose Niederlegung des Aufsichtsratsmandats durch Ralf Hellfritsch, die dem Vorstand der Signature AG am Tag der Niederlegung telefonisch mitgeteilt wurde und der mit „einem schlechten Bauchgefühl“ eine mehr als unzureichende Begründung zu Grunde liegt für zusätzliche Arbeit. Die sorgfältige Suche nach einem professionellen Ersatz für diesen nunmehr vakanten Posten hat bereits am Tag der Niederlegung begonnen und sollte im ersten Quartal des kommenden Jahres zu einer für alle Parteien vielversprechenden Lösung führen. "

Quelle Signature AG_Aktionärsbrief 3


Kleiner Chef am 30.7.2019

Zitat von Kleiner Chef: Verkauf 2 % Signature zu 0,95 Euro: Grund: In der aktuellen konjunkturellen Situation wird das Unternehmen nicht die Pläne für 2019 umsetzen können.

Kauf 2 % Endor zu 14,8 Euro: Ich denke, das Endor abseits der konjunkturellen Entwicklung übergeordnet deutlich wachsen wird als Partner der F1 E-Sports Wettbewerbe.


Soll jetzt der Kurs der Endor AG getrieben werden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.610 von Wertefinder1 am 30.07.19 17:03:08Wertefinder, du musst aber das tolle Wachstum hier mal am Zinsniveau und an der EZB Bilanzsumme seit 2009 relativieren.

Endor? E Sports ist der neue Scheiß! Das könnte sogar in der Rezession laufen. Gerade dann. Zuletzt hat Lewis Hamilton ein Online Rennen auf der PS live moderiert!!!

Und die Preisgelder sind enorm, aber das ist immer noch nicht Mainstream. (25Mio zB beim Dota 2018)

https://www.gamestar.de/artikel/dota-2-rekord-preisgeld-fuer…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.595 von Kleiner Chef am 30.07.19 17:01:14
Zitat von Kleiner Chef: Im Bereich E-Sport gilt China als einer der größten Märkte, wird
in diesen Tagen aber erst die ersten F1-Esports Wettbewerbe durchführen.


Vor diesem Hintergrund hat Endor erst zu Jahresbeginn eine Vertriebsgesellschaft

eröffnet und es entsteht regional ein komplett neuer Markt:


Wen es interessiert, hier ein paar Hintergrundinfos:


https://www.gamblingnews.com/news/f1-esports-series-china-ch…

Gruß


Danke für den Hinweis!
Das sind ja mal Nachrichten!

Die laut der HV schon sehr erfolgreich laufende Kooperation zwischen Endor und der Formel 1 wird somit nochmals deutlich wertvoller.

Endor auf diesem Niveau ein klarer Kauf.
Lieber Kleiner Chef,
Bitte nimm mir meine zarte Kritik nicht übel, aber das war schon eine gewaltige Schubumkehr.
Innerhalb von 2 Monaten von
"Das Unternehmen hat 2017 einen Business Plan (als Start-Up) abgegeben und sich auf diesen Plan bezogen, als man die Prognose für 2019 erhöht hat. Imponierend ist die Ertragsstärke von 25 % - 30 %. Auf dieser Basis notiert das Unternehmen bei einem KGV von etwa 6."

auf

"In der aktuellen konjunkturellen Situation wird das Unternehmen nicht die Pläne für 2019 umsetzen können."


Was hat sich in den 2 Monaten an konjunktureller Situation so dramatisch geändert?
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.134.950 von prallhans am 30.07.19 16:03:26
Aktien, die sich gegen den Markt behaupten können.....
Zitat von prallhans: @katjuscha: nein ich meinte das schon wie in deinem 2. Absatz. Genau dich hatte ich ja nicht gemeint. Eigene Meinung haben, ja. Aber auch andere aushalten können. Auch wenn die mal über die Stränge schlagen. Greta gewinne ich auch Positives ab. Die meisten ihrer Follower schwimmen halt mit, so wie die meisten Fussballfans bei den Bayern mitschwimmen. Irgendwann ist der Ruf nach starker Hand auch wieder Mainstream.

Börse: die Unternehmenszahlen knicken ein, auch die Indikatoren speziell für Europa und Deutschland. Zunächst "nur" von der Industrieseite.

Wieder ein Autozuliefer:

https://www.focus.de/finanzen/news/3000-stellen-in-gefahr-au…

Die Sektoren, die jetzt kämen, wären Versorger, Energie, Rohstoffe, Big Pharma. Vielleicht auch sogar Banken. Man muss schauen, ob zum Abschwung Inflation hinzukommt. Ich weiß nicht, ob man schon einen Turnaround bei den Industrieaktien hier finden kann.

Da einzelne Aktien zu picken, die unterbewertet sind, eine Story haben und sich gegen den Markt behaupten, fällt mir schwer.


war das Stichwort. Die zu picken ist in der Tat nicht einfach. Allerdings passte das gut in die aktuelle Diskussion. Ich behaupt nicht, das

a) Endor in einer möglichen Abwärtsspirale an den Märkten sich entziehen kann. Denn wenn es nicht Markt erwischt, dann zieht es fast alle mit nach unten, dennoch wird

b) Endor unterproportional verlieren, weil ich denke, das hier eine neue Zeitrechnung als F1 Partner ansteht. Dies ist der Unterschied zu den Jahren zuvor.

c) Ich habe mit dem Beitrag einfach erklären wollen, wie gross der Markt werden kann, der gerade erst entsteht. 10.000 Lenkräder (Bundles) bedeuten für Endor 15 Mill. Euro Umsatz. Wenn der Markt mehrere 100.000 Racer beträgt, dann rede ich gerade von 5 %. Synergien mit dem übrigen Sortiment und neuen Produkten sind hier nicht enthalten.


Gruß
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Zur Einordnung der aktuellen konjunkturellen Situation!
Rund um die gerade getätigten Transaktionen muss man verstehen,
das ich den Gesamtmarkt eher pessimistisch sehe. Das bedeutet:

a) Zykliker, Kapitalmarktabhängige Werte wie auch viele hier genannte
Industriewerte, Stahl, Automobil sind zu reduzieren, soweit man sie im
Depot hat. Das habe ich getan.

b) 'Anlagestrategie: Erst heute morgen rief mich ein Freund an, wie man
aktuell für die Kinder Geld anlegen kann. Ich habe gefragt für welchen
Zeitraum? 6 Monate war die Antwort. Ich habe ihn von einem Investment
abgeraten in Aktien mit folgenden Hinweisen:

c) Sommerloch, Brexit und Rezession
Das sind für mich die kurzfristig bestimmenden medialen Rahmenbedingungen.
Insofern, wenn man Geld für Kinder anlegen will, keine Strafzinsen zahlt, was
hier der Fall ist, dann wartet man erst man bis in den Herbst mit Neuinvestments

d) Bei Endor ist es so, das wenn sich die neuen Produkte über den Erwartungen
entwickeln (siehe HV), dann mache ich davon eine Ausnahme. Endor empfehle ich
aber nicht als Geldanlage für Kinder, wenn man ansonsten nicht in Aktien unter-
wegs ist.

e) Aus meiner Sicht sind die kommenden Nachrichten (siehe C) nicht in den
Kursen enthalten. Wie immer: Nur meine bescheidende Meinung.

Gruß
Falls es interessiert, die All for One Group gibt es aktuell richtig günstig (da Preist der Markt aktuel wohl eine deutliche Gewinnwarnung ein, was aber auch kein Weltuntergang wäre da der Fokus aktuell ja auf die Jahre 2020 bis 2023 liegt).

Auch Grenke bietet sich nach einer m.E. ziemlich überzogenen Marktreaktion an. Der Gewinn soll nun nicht mehr ganz so rasant steigen, aber nicht weil es schlechter liefe sondern weil man vermehrt Rückstellungen für mögliche Ausfälle gebildet hat. Davon abgesehen läuft es sehr gut und wenn die Rückstellungen nicht alle benötigt werden lockt ein entsprechender Sondererlös.

Dann gibt es noch Aurelius. Aurelius sinkt die letzten Tage bereits deutlich, hier werden die Kurse auf lange Sicht immer interessantere Kaufkurse. Immerhin sollte Aurelius auf der Käuferseite stark von den derzeitigen Wirtschaftlichen Problemen profitieren. Da kann man das Portfolio sehr günstig (evtl. erneut mit Zugeld) erweitern um dann nach erfolgter Restrukturierung in der nächsten Boomphase zu verkaufen. Das man das kann hat zuletzt der enorm Gewinnträchtige Verkauf von Solidus ja mal wieder gezeigt :)

LG
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.130.597 von prallhans am 30.07.19 06:42:44
Zitat von prallhans: Sorry, Nachtrag. Tolles Interview mit Peter Thiel, man muss ihn nicht mögen.

https://www.nzz.ch/feuilleton/peter-thiel-donald-trump-hande…

2 Punkte: 1. Alles um Indetität, vielleicht auch Klima ist Ablenkung von der Stagnation des Westens.
2. die westliche Gesellschaft ist zu alt, als dass eine Revolution von Links oder Rechts geschehen könnte.

Sorry für das Offtopic.




Durchaus gutes Interview, gerade auch gegen Ende hin was den Grund für die Probleme der Linken heutzutage anbetrifft und wo deren Ursache liegt. Die kulturelle "Revolution" ohne die sozialökonomische Sicht zu betrachten, war sicherlich der Anfang vom Untergang der SPD und das Hineintreiben eines bestimmten ehemals durchaus linken Klientels in den Rechtspopulismus. Das beschreibt Thiel ja ganz gut.

In vielem was er zur Ursachenforschung der heutigen politischen und ökonomischen Probleme sagt, da kann ich durchaus mitgehen oder es zumindest als Meinung nachvollziehen.

Allerdings ist sein Lösungsansatz für mich dann nicht nachvollziehbar, wenn er Trump auch deshalb unterstützt, weil er dessen Mantra des Vorbilds Ronald Reagan genauso sieht. Für mich ist die Politik Reagans/Thatchers als Reaktion auf die von Thiel richtig beschriebenen Probleme der 70/80er Jahre die Grundursache heutiger Probleme. Mich wundert immer wieder, wieso viele US-Amerikaner Ronald Reagan als das große Vorbild sehen. Klar ging es ihnen damals noch wirtschaftlich besser, auch weil Reagan kurzfristige Investitionen nach dem ersten großen Niedergang der Industrie in den USA und Großbritanien anschob, aber genau diese Politik hat doch erst das Geldmengenwachstum, die hohen Staatsschulden, die Niedriglohnpolitik und die Finanzdienstleistungsgesellschaft angeschoben. Die Krise der Realwirtschaft/Industrie und die damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Amerikaner in den darauf folgenden 20 Jahren hat Reagan doch nicht gelöst, sondern in Gang gesetzt bzw. ist deren Lösung nicht nachhaltig angegangen. Und auch Trump kann natürlich daran mit Steuersenkungen was kurzfristig verändern, aber das kann doch nicht alles sein.
Thiel spricht ständig von der Kluft, die viele Amerikaner im Vergleich zu dem spüren, was ihnen statistisch vorgegaukelt wird. Da hat er völlig recht. Ohne Wachstums geht's in dieser Gesellschaft nicht und auch nicht ohne Zinsen, wie Thiel mit seinem Verweis (den ich hier schon mal angesprochen hatte) zur Marxschen Theorie ja auch richtig beschreibt. Nur was ist die Konsequenz daraus? Ich glaub manchmal, viele durchaus schlaue Menschen wie Thiel denken zu sehr in alten Wirtschaftstheorien bzw. Antworten, die in der an sich gut analysierten, veränderten Gesellschaft nicht die Lösung sein dürften. Vielleicht ist das Wachstum in unseren Graden schlicht limitiert, erst recht bei der Demographie, erst recht wenn man Einwanderung nur akzeptiert, wenn Fachkräfte aus armen Ländern kommen. Das ist gleich auf zweifache Weise schädlich. Nationalstaatliches Denken mit Steuersenkungen für Großkonzerne, die dann angeblich super investieren, das hat vielleicht noch bei Reagan kurzfristig funktioniert, aber wird nachhaltig in der globalisierten Welt nichts nachhaltig verbessern. Klar muss man China die Stirn bieten. Und wüsste nicht wer das sonst kann, außer die USA. Das aber nur auf handelspolitischer Ebene über Zölle erzwingen zu wollen und dann auch noch auf andere Länder, die einem politisch nicht passen, anzuwenden, ist wohl kaum makroökonomischer Sachverstand. Zumal Trump selbst privat mehrmals pleite war, und letztlich nur durch Gläubigerverzicht überlebt hat. Schon damals "regierte" er sozusagen erpresserisch. Ob das ein erfolgreiches, nachhaltiges Geschäftsmodell ausmacht, wage ich zu bezweifeln.


Trotzdem ein durchaus sehr gelungenes Interview und Aussagen von Thiel. Wenn man in der Lage ist, eigene Meinungen beiseite zu lassen (gerade in den polarisierenden Streitthemen heutiger Tage), dann kann man aus dem Interview durchaus Erkenntnisgewinn ziehen.
Bei all den Gewinnwarnungen sollte man auch zwei Punkte nicht vergessen:

1. Es sind meistens noch Gewinnwarnungen und keine Verlustwarnungen. Es wird also immer noch Gewinn produziert, aber halt weniger. Verlustwarnungen in gleichem Ausmaße wären m.E. viel gravierender und hätten katastrophalere Folgen

2. Gerade der starke deutsche Mittelstand und viele Unternehmen die aktuell noch gut laufen sind nicht börsennotiert. Dadurch das so viele Unternehmen aus den Problembereichen aber an der Börse sind, verzerrt das m.E. etwas die Wahrnehmung.

LG
Thiel beschreibt einen Weg, den es nehmen kann. Ich sehe ja auch nicht unbedingt was Positives daran, wenn eine Revolution der Jungen verhindert wird und die Alten Konservativen genau den Stiefel a la Reagan fahren.
Thiel ist ein Haifisch, der war mit Elon zusammen, darf man nicht vergessen. Mir ging es auch nur um die zwei erwähnten Kernaussagen, die sind auf den Punkt.

Ray Dalios Szenario fürs nächste Jahrzehnt finde ich realistischer.

https://www.linkedin.com/pulse/paradigm-shifts-ray-dalio?trk…

Auf Englisch 110% lesenswert. So ein bisschen schiele ich bei Geldanlagen schon auf so etwas.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.134.641 von Be_eR am 30.07.19 15:31:10
Zitat von Be_eR: Endor agiert in der Branche tatsächlich ganz gut, aber von einem extremen Boom kann aktuell keine Rede sein. Guillemot, der deutlich größere Konkurrent, hat letzte Woche die Halbjahreszahlen veröffentlicht und über 20% Umsatz verloren ggü. Vorjahr. An der Prognose für das Gesamtjahr 2019 wurde aber festgehalten.

Gut für die Branche sollte allerdings die hohe Zahl an neuen Spielen sein, die in den nächsten Monaten auf den Markt kommen und die Verkäufe (zusätzlich) anschieben wird.


Danke für den Hinweis!
Ich habe mir nun mal den Halbjahresbericht von Guillemot angesehen.
Die Zahlen dort sind im Prinzip erschreckend wenngleich man nun tatsächlich wegen vieler neuer Spiele die im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen werden von einem insgesamt starken zweiten Halbjahr ausgeht.
https://www.guillemot.com/wp-content/uploads/2019/07/CA-S120…

Guillemot verliert mit der Spiele Hardware Marke thrustmaster satte 24% Umsatz im ersten Halbjahr.
Während Endor mit der Marke fanatec wohl um 30-60% beim Umsatz gewachsen sein dürfte.
Hier ist ein Update zum Halbjahr noch ausständig.
Aber es ist mehr als eindeutig wohin hier große Marktanteile wandern.

Wenn man sich näher mit diesem Sim Racing Markt beschäftigt wird schnell klar.
Die mit Abstand umfangreichste und auch qualitativ hochwertigste Produktpalette besitzt in diesem Bereich mittlerweile Endor mit der Marke fanatec.

Sowohl thrustmaster als auch Logitec können hier nicht mehr wirklich als Konkurrenz gesehen werden mit Ihren "einstiegs" Plastik Komponenten. Diese Aussage wird so wohl jeder Sim Racer in Deutschland bestätigen.

Original Zitat des Endor Vorstands: Man habe sich mit der fanatec Produktpalette mittlerweile einen richtigen Burggraben, eine Monopolartige Stellung verschafft da die mehr als umfangreiche Produktpalette auch unter allen Einzelkomponenten voll kompatibel ist.
So etwas gibt es bei der "ehemaligen" Konkurrenz nicht im Ansatz.

Trotzdem ist folgender Absatz im Guillemot Halbjahresbericht auf für Endor gültig.
Die vielen neuen Spiele Erscheinungen werden auch im zweiten Halbjahr bei Endor für deutlich positive Effekte sorgen.

A steady crop of games over the second half of the year.
The picture in terms of game releases has considerably improved in recent months, with the announcement of a number
of games likely to positively impact sales of racing wheels to be launched between now and the end of the year on both
the PlayStation®4 and Xbox One® consoles, as well as on PC: F1® 2019 (Formula 1 simulation, released on June 28), FIA
European Truck Racing Championship (truck racing simulation, released on July 18), TRUCK DRIVER (the very first truck
driving simulation available for game consoles, set to launch on September 19), WRECKFEST (stock car simulation, very
physically-oriented and addictive, set to launch on August 27), WRC 8 (the new gold standard in rally simulation, due out
in September), and of course the very highly-anticipated GRID (mainstream simulation covering all racing styles, set to
launch on October 11). All of these highly varied and anticipated games will create good momentum in terms of sales of
racing wheels

Nach einem laut Vorstand außerordentlich starken ersten Halbjahr bei Endor dürfte auch das zweite eher positiv überraschen. ;)

Endor, den meiner Meinung nach mittlerweile klaren Weltmarktführer im Bereich e-Sports Sim Racing mit offiziellen Partnern wie der Formel 1, Sony, Porsche oder auch BMW aktuell noch mit einer Bewertung von 27 Mio. zu bekommen erscheint jedenfalls äußerst attraktiv.

Die gesamte Gaming Branche wächst enorm und Endor/fanatec schwimmt da wie erwähnt ganz oben mit.
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Noch ein paar Worte zu Signature
Guten Morgen,
als erfolgreicher Investor ist es wichtig sein Depot auf mögliche Wackelkandidaten zu überprüfen.
Wenn die Perspektiven für eine Aktie nicht mehr die eigenen Erwartungen erfüllen muss man auch einmal den EXIT-Button drücken.
Dies hat KC gemacht - mehr nicht.

Jeder ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.
Wer immer nur "blind" den Empfehlungen von anderen folgt muss mit den Konsequenzen leben.
Deshalb sollte jeder Anleger vor einem Kauf bzw. Verkauf genau überlegen ob die Aktie in sein Portfolio passt bzw. auch mit der persönlichen Anlagestrategie inline ist.

Marktenge Nebenwerte sind ein Nadelöhr - beim Kauf und auch beim Verkauf.
Dies sollte jeder Anleger beherzigen.
Man muss nicht jeden Trade von KC folgen - außer man hat sich selbst intensiv mit der Aktie beschäftigt und kommt zum gleichen Ergebnis wie KC.

Gruß
Value
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Ach ja,
und dann gab es gestern zur Abwechslung noch eine positive Gewinnwarnung einer TOP 100 Aktie:
https://dgap.de/dgap/News/adhoc/die-rib-gruppe-hebt-guidance…

Wo Schatten ist, ist auch Licht.
Es spielt aber aktuell eine große Rolle in welchem Sektor man investiert ist.

Bei Grenke hat der Markt, so wie von SirMike auch angemerkt, total überreagiert.
Bei 15% Kursverlust könnte man meinen die Firma wäre in die Verlustzone gerutscht.
Manche Anleger schweben anscheinend immer noch auf einer rosa Wolke? :rolleyes:
In einer wirtschaftlichen Abschwächung sind Gewinnwarnungen ganz normal.
Man muss nicht gleich in Panik verfallen. :rolleyes:

Gruß
Value
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.138.862 von trustone am 30.07.19 23:30:15
Börse online - Endor
Nach dem Kurssturz des Micro Cap Endor fragt ein Leser nach unserer Einschätzung. Das Landshuter Unternehmen stellt Zubehör für die Spieleindustrie her. Von Jörg Lang

Die Lenkräder und Cockpits, die unter der Marke Fanatec rund um den Globus vermarktet werden, genießen einen guten Ruf in der Szene. Deshalb könnte die Firma ein Gewinner der E-Sport-Bewegung werden. Endor hat sich recht geschickt positioniert. Dass der Kurs dennoch abgestürzt ist, hat mehrere Gründe. Zum einen musste Endor 2018 einen überraschenden Rückgang der Ergebnisse melden. Zum anderen sorgte ein Optionsprogramm für Verunsicherung, das dem Firmengründer Thomas Jackermeier erneut 75 000 Anteile zu einem Kurs von jeweils einem Euro zuschusterte. Das bedeutet eine Verwässerung des Kapitals. Letztlich ist das Gehalt der beiden Vorstände in Höhe von 865 166 Euro für die Größe der Firma unangemessen. Es entspricht fast dem ausgewiesenen Nettogewinn. Die Aktie hat den Stoppkurs unterschritten. Es ist vorstellbar, dass es auch 2019 nicht so gut laufen wird.

BÖRSE ONLINE wird bei dem Titel deshalb an die Seitenlinie gehen und die weitere Entwicklung beobachten.

Quelle: https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/endor-aktie-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.139.294 von valueanleger am 31.07.19 06:17:20Ich verwehre mich gegen das Wort Investment in diesem Zusammenhang.

Das Unternehmen, deren Aufsichtsrat sich mit schlechtem Bauchgefühl verabschiedet hat, hatte geschrieben:

Auf Seiten der Signature AG gab es einige einmalige Herausforderungen, die viel Zeit in Anspruch genommen haben. Hierzu zählen die abgeschlossene Liquidation der Cocorp GmbH und die erfolgreiche Verschmelzung deren Assets auf die Capital Lounge GmbH, die Insolvenz der Capital for Markets GmbH, die in weiser Voraussicht bereits im März 2018 – und damit vor der Anmeldung der Insolvenz durch den neuen Gesellschafter – an selbigen zum Buchwert veräußert wurde
bin gestern weider stundenlang fanatec gefahren und habe mir auch ein paar Infos eingeholt. Die Firma ist ja aus Landshut, wusste ich gar nicht. Qualität ist wirklich super und alle, die semiprofessionell fahren, nehmen das. Drüber gibt es noch ganz andere Hardware fürs Geld. Aber in einem wachsenden Markt (Online Meisterschaften) sollte das DIng auch mitwachsen. Die PLaystation wird auch erstmal das Maß der Dinge bleiben.
Weiß denn jemand wie die Verbindung Fanatec Sony läuft? Denn wenn Sony zB beschliesst, THrustmaster exklusive zu supporten? Oder einen der Anbieter kauft und implementiert?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.778 von heinzconrad am 30.07.19 17:18:07
Zitat von heinzconrad: Lieber Kleiner Chef,
Bitte nimm mir meine zarte Kritik nicht übel, aber das war schon eine gewaltige Schubumkehr.
Innerhalb von 2 Monaten von
"Das Unternehmen hat 2017 einen Business Plan (als Start-Up) abgegeben und sich auf diesen Plan bezogen, als man die Prognose für 2019 erhöht hat. Imponierend ist die Ertragsstärke von 25 % - 30 %. Auf dieser Basis notiert das Unternehmen bei einem KGV von etwa 6."

auf

"In der aktuellen konjunkturellen Situation wird das Unternehmen nicht die Pläne für 2019 umsetzen können."


Was hat sich in den 2 Monaten an konjunktureller Situation so dramatisch geändert?


Ich kann dir da nur unumwunden zustimmen und habe gestern meinen Bestand nochmals aufgestockt. War allerdings auch schon weit vor KC investiert und bleibe es sich ohne ihn!
Trotzdem erstaunlich, welche Kursbewegungen alleine durch ihn ausgelöst werden können...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.139.570 von prallhans am 31.07.19 07:41:18Auch hier kann ich auf den aktuellen HV Bericht verweisen.

http://www.gsc-research.de/gsc/research/hv_berichte/detailan…

Im Folgenden informierte der Vorstand über Neuigkeiten im Konsolengeschäft. Microsoft bringt im kommenden Jahr die neue Xbox auf den Markt und es ist schon bekannt, dass die Geräte kompatibel sein werden. Bei Sony und der PlayStation 5 gibt es noch keine Informationen. Gerüchte besagen, dass es Ende dieses Jahres soweit ist, und Herr Jackermeier ist zuversichtlich, dass ENDOR wieder eine Lizenz erhält – und zwar diesmal von Anfang an, was einen großen Unterschied macht. In der Regel wollen die Kunden die neuen Geräte gleich zu Beginn des Zyklus haben.

Der Endor Deal mit der Formel 1 hat derart viel Aufmerksam gebracht meinte man. Das aktuell jeder in der Branche mit Endor spreche.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.139.741 von trustone am 31.07.19 07:59:46hey danke! Das wäre ein echtes PLus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.595 von Kleiner Chef am 30.07.19 17:01:14
Zitat von Kleiner Chef: Im Bereich E-Sport gilt China als einer der größten Märkte, wird
in diesen Tagen aber erst die ersten F1-Esports Wettbewerbe durchführen.


Vor diesem Hintergrund hat Endor erst zu Jahresbeginn eine Vertriebsgesellschaft

eröffnet und es entsteht regional ein komplett neuer Markt:


Wen es interessiert, hier ein paar Hintergrundinfos:


https://www.gamblingnews.com/news/f1-esports-series-china-ch…

Gruß


Auch von mir herzlichen Dank für den interessanten Artikel. Das zukünftige Wachstum von Endor hängt meines Erachtens auch zum Großteil von der F1 Esports Entwicklung in China ab.
Daher sind solche Artikel gold wert um die Fortschritte der F1 Series in China abwägen zu können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.138.862 von trustone am 30.07.19 23:30:15Um Lenkräder benutzen zu können braucht man erst einmal Spiele.Mit deutlichen Wachstum:.Animoca Brands.
Grüße
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.140.248 von scholzpeter am 31.07.19 08:58:40
Zitat von scholzpeter: Um Lenkräder benutzen zu können braucht man erst einmal Spiele.Mit deutlichen Wachstum:.Animoca Brands.
Grüße



Angesichts des Bekanntheitsgrades vom E-Sport verstehe ich nicht, warum Animoca immer noch bei 9 cent gehandelt wird.

:confused:
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Man sollte bei dem Signature Verkauf bei KC auch nicht vergessen, dass KC nach meiner Beobachtung einen gewissen Depotanteil explizit für solche "Zockereien" reserviert und einsetzt. Es ist ja nicht so, dass er ständig wild wechseln würde, einige Aktien wie z.B. Defama sind ewig und fest im Depot und bei einem gewissen Anteil wird halt durch getauscht wenn man sich woanders bessere Chancen erhofft.

Das halte ich für völlig legitim, ich selbst habe auch 5-10% des Depots in relativ spekulante Titel investiert mit hohen Chancen aber auch Risiken, während je 45% mit mittlerem und geringem Risiko dabei sind (ausgehend von meiner subjektiven Einschätzung).

Ich glaube das sollte sich jeder noch einmal bewusst machen bevor wieder an den Transaktionen "rumgenörgelt" wird :)

lg
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.140.506 von jambam1 am 31.07.19 09:18:53
Zitat von jambam1:
Zitat von scholzpeter: Um Lenkräder benutzen zu können braucht man erst einmal Spiele.Mit deutlichen Wachstum:.Animoca Brands.
Grüße



Angesichts des Bekanntheitsgrades vom E-Sport verstehe ich nicht, warum Animoca immer noch bei 9 cent gehandelt wird.

:confused:



Heute morgen mit einem Hüpfer auf 12 cent, was bei Tradegate einem Allzeithoch gleichkommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.496 von heinzconrad am 30.07.19 16:53:02
Zur Einordnung im Gaming Bereich
Sorry, aber die Grafik macht ohne Erläuterung absolut keinen Sinn.

Es könnte helfen, wenn man eine Unterteilung zwischen Hardware- und Softwareherstellern vornimmt.
Bei den Hardwareherstellern gibt es die Konsolenhersteller (Microsoft, Sony, auch Nintendo) und die Accessoiresproduzenten wie Logitech, Microsoft, Endor und Guillemot
Bei den Softwareherstellern unterteilt man zwischen PC-, Konsolen- und Mobile-Herstellern. Die erste Kategorie wird klar dominiert durch die USA (Take Two, Electronic Arts, Blizzard) mit Ubisoft als einzigem nennenswerten europäischen Großproduzenten. Mein Jahresfavorit CD Projekt ist auf dem Weg dazu, hier ebenfalls dauerhaft Fuß zu fassen im Reigen der großen Anbieter. Die dritte Kategorie Mobile wird klar von den Asiaten, v.a. den Chinesen dominiert. Tencent und Netease sind die Nummer 1 und 2 auf dem dortigen Markt und gehen über Zukäufe vermehrt weltweit auf Fischzug. Das liegt auch daran, dass die chinesische Regierung es im Heimatmarkt durch Zensur, ähm, Regulierung, sehr schwer macht neue Spiele auf den Markt zu bringen.

Google und Amazon spielen auf dem Markt bisher kaum eine nennenswerte Rolle. Es gibt allerdings Überlegungen, dass beide auf den Streaming Service einsteigen, d.h. dass Spieler keine eigene Hardware mehr benötigen, sondern sich diese temporär oder als Abonnement mieten und per Internet über zentrale Server spielen, auf denen dann die ganze Rechenarbeit erledigt wird. Ob sich das durchsetzen wird, ist noch völlig unklar.
Man kann es vergleichen mit den Anstrengungen der Autoindustrie ein Carsharing zu etablieren. Es geht darum, den Kunden abzugewöhnen ein eigenes Auto zu haben und stattdessen sich immer temporär eines zu mieten. Nicht ohne Grund erfährt man aktuell überhaupt nichts zu den Geschäftszahlen dieser Anbieter.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.141.625 von Be_eR am 31.07.19 10:59:52Vergiss Netflix nicht, die wollen auch Spiele anbieten.

Aber Endor hat den Vorteil, dass man Autorennen im Wettbewerb sicher in der Mehrzahl nicht mit Maus und Tastatur spielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.139.297 von valueanleger am 31.07.19 06:22:01
Zitat von valueanleger: Ach ja,
und dann gab es gestern zur Abwechslung noch eine positive Gewinnwarnung einer TOP 100 Aktie:
https://dgap.de/dgap/News/adhoc/die-rib-gruppe-hebt-guidance…

Wo Schatten ist, ist auch Licht.
Es spielt aber aktuell eine große Rolle in welchem Sektor man investiert ist.

Bei Grenke hat der Markt, so wie von SirMike auch angemerkt, total überreagiert.
Bei 15% Kursverlust könnte man meinen die Firma wäre in die Verlustzone gerutscht.
Manche Anleger schweben anscheinend immer noch auf einer rosa Wolke? :rolleyes:
In einer wirtschaftlichen Abschwächung sind Gewinnwarnungen ganz normal.
Man muss nicht gleich in Panik verfallen. :rolleyes:

Gruß
Value




Wobei ich die 15% Kursverlust bei Grenke nachvollziehen kann.

Wenn man sich mal den Chartverlauf der letzten Jahre ansieht und die fundamentale Bewertung, dann ist so ein Unternehmen und deren Wahrnehmung am Aktienmarkt nun mal auf deutliches Wachstum ausgelegt. Wenn dann irgendwann mal so eine Warnung kommt wie bei Grenke, dann gibt's halt den typischen doppelten Effekt. Man preist nicht nur den geringeren Gewinn aus, sondern durch die geringenen Multiplen (KGV und KCV) fällt dann der Kurs entsprechend überdimensional.

Was würde beispielsweise mit Nemetschek, Sartorius oder den ganzen hoch bewerteten Tec-Aktien passieren, wenn die plötzlich nicht mehr wachsen würden? Den Unternehmen geht's dann genauso gut wie vorher, aber sind dann noch KGVs über 50 und KUVs über 5, manchmal über 8 angemessen? Das ist dann halt der Unterschied. Und deshalb gibt es ja diese Ängste am Markt. Ich glaub gar nicht unbedingt an eine tiefe Rezession (schon erst recht nicht weltweit), aber bei den hohen Bewertungen vieler Wachstumswerte wäre halt schon ein deutlich geringeres Wachstum oder auch mal Nullwachstum ein echtes Problem für die jeweiligen Aktien. Deshalb geht's den Unternehmen immer noch super, aber Aktienkurs ist dann ne andere Geschichte. Und ich glaub, das sehen wir halt auch ansatzweise bei Grenke.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.141.625 von Be_eR am 31.07.19 10:59:52Ich wollte etwas Farbe in dieses ewig gleiche, dumpfe, schlawienerische Endor-Marktgeschrei bringen.

Aber ich kann gerne Erläuterungen nachliefern, es geht um zukünftige dominante Plattformen beziehungsweise Cloud gaming-streaming
Zu nennen sind dabei beispielsweise https://en.wikipedia.org/wiki/XCloud oder https://en.wikipedia.org/wiki/Google_Stadia. Ob sich das durchsetzen wird, ist unklar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.142.672 von katjuscha-research am 31.07.19 13:03:11Grenke hat nun ein KGV von 25 (für 2020) und das ist durchaus angemessen.
Ich beobachte die Topaktien mit hohen Wachstumsraten und logischerweise auch hohem KGV sehr genau.
Aktien die durch die aktuelle Schwächephase relativ unbeschadet hindurchkommen werden beim nächsten Aufschwung umso mehr steigen.

Nemetschek ist mit einem 2020'er KGV von 55 in der Tat extrem hoch bewertet (überbewertet).
Da steht eine kräftige Korrektur vor der Tür.

Gruß
Value
IT Competence
Da gehts grad ab, Kurs bei 6,85€ ... Nachfrage auf Tradegate über 9000 Stücke zu 6,85 EUR; hab keine news/Info gefunden ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.144.079 von Versucher1 am 31.07.19 15:28:26
Zitat von Versucher1: Da gehts grad ab, Kurs bei 6,85€ ... Nachfrage auf Tradegate über 9000 Stücke zu 6,85 EUR; hab keine news/Info gefunden ...


IT und Softwareaktien sind weiterhin stark gefragt.
Wenn die erwarteten Wachstumsraten eintreffen sollte der Kurs spätestens im nächsten Jahr zweistellig sein.

Gruß
Value
lumaland - the social chain group
kennt jemand die lumaland?

die tun sich gerade mit der social chain group zusammen (das unternehmen vom dhdl investors georg kofler), wobei die sachkapitalerhöhung bei einem preis der lumaland von 15,54 eur erfolgt (der kurs ist jetzt unter 10 eur).

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/lumaland-lumaland-fuehrt…

Der gebotene Transaktionspreis in Höhe von ca. 91 Mio. Euro für 100 % der Anteile an der The Social Chain Group AG entspricht einem Preis von 15,54 Euro pro neu ausgegebener Lumaland-Aktie - einem Aufschlag von ungefähr 134 % auf den durchschnittlichen Börsenkurs der Lumaland Aktie in den vergangenen 3 Monate und von ungefähr 94 % auf den Schlusskurs der Lumaland Aktie vom 20. Juni 2019.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.144.079 von Versucher1 am 31.07.19 15:28:26Habe auch nichts Neues gefunden. Hatte die Aktie eigentlich auf meiner Verkaufsliste.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.145.159 von Bulle2911 am 31.07.19 17:00:37... die H1-Zahlen kommen im 'August', lt. Homepage
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.145.300 von Versucher1 am 31.07.19 17:16:53
IT-Competence - Kursbewegung!
Zitat von Versucher1: ... die H1-Zahlen kommen im 'August', lt. Homepage


Ich wage mal die These, das wir sehr kurzfristig die Halbjahreszahlen sehen werden.

Gruß
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Kursziele Hauck & Aufhäuser
Nachdem H&A gerade wieder und zum x-ten Mal ein Kursziel "120 und Sell" für Hypoport rausgehauen hat, hab mir mal den Spaß erlaubt, ein paar besonders irre Kursziel-Kapriolen des Analysehauses Hauck & Aufhäuser aus der jüngsten Zeit zusammenzustellen.

Mutares - Kursziel 31
23.4.2018 ... Dass sich Mutares – beziehungsweise STS – für Hauck & Aufhäuser entschieden haben, ist dabei keine große Überraschung, schließlich haben die Nebenwerteexperten erst kürzlich eine ausführliche Studie mit einem knackigen Kursziel von 31 Euro für die Mutares-Aktie veröffentlicht. So gesehen erinnert das Vorgehen ein wenig an das IPO der MBB-Tochter Aumann, wo Hauck & Aufhäuser ebenfalls mit von der Partie war.
https://boersengefluester.de/mutares-kurstreiber-im-doppelpa…

15.6.18 Hauck & Aufhaeuser senkt Kursziel für Mutares von €31 auf €17. Buy
https://www.godmode-trader.de/artikel/hauck-aufhaeuser-senkt…
Kommentar von Lukas Spang: Seltsames Spiel von Hauck & Aufhäuser. Zuerst vermasseln sie den Börsengang der #Mutares Tochter #STS - vor dem IPO wurde die Coverage extra mit Kursziel 31€ wieder aufgenommen - und nun wird das Kursziel massiv gesenkt (fast halbiert)...
https://twitter.com/l_m_s15/status/1007741038872625153" target="_blank" rel="nofollow">https://twitter.com/l_m_s15/status/1007741038872625153


Wo Auman schon erwähnt wurde...
Kursziele Aumann 95 bzw. 93 bzw. 30 bzw. 15
26.3.2018: Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Aumann von 95 auf 93 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen.
12.7.2019: Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Aumann nach Zahlen und einer Gewinnwarnung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 30 auf 15 Euro halbiert.


Norcom - Kursziel 90
9.2.2018: Die NorCom Information Technology-Aktie ist seit der Veröffentlichung der neuen Research-Studie von Hauck & Aufhäuser (H&A) noch einmal deutlich angestiegen. ...
Aktuelle Einschätzungen zur Aktie: Kursziel liegt bei 90 Euro und H&A rät zum Kauf!
https://www.finanztrends.info/norcom-aktie-hauck-aufhaeuser-sieht-reichlich-potenzial/" target="_blank" rel="nofollow">https://www.finanztrends.info/norcom-aktie-hauck-aufhaeuser-sieht-reichlich-potenzial/

Kurs Norcom aktuell bei 21 Euro


Bechtle - Kursziel 61
17.6.2019: Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Bechtle von 63 auf 61 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-06/4696645…
Kommentar der Vorstandwoche dazu:
Wir haben scheinbar eine neue Star-Analystin in Deutschland, die zugleich auch zu unseren Lieblings-Analystinnen zählt. Alina Köhler von Hauck & Aufhäuser. Einst hat sie bei Bechtle gearbeitet und war dort nach ihrer Trainee-Zeit für gut 11 Monate im Controlling tätig. Jetzt schreibt sie munter Verkaufsempfehlungen zu Bechtle.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11379916-bechtle-…

Kurs Bechtle aktuell bei 101
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MyHammer Partnerzahlen Juli 2019 und Jahresverlauf
Nachdem auf der MyHammer Startseite von dem Standardpaket mit Grundgebühren und Kontaktgebühren ab dem 7. Kontakt auf ein Modell ohne Grundgebühren dafür Kontaktgebühren ab dem 1. Kontakt umgestellt wurden, kam zuerst in Österreich, dann jetzt auch in Deutschland nach meinen Beobachtungen ordentlich Zug in die Partnerzahlen im Branchenbuch.

Aktuell schaut es dieses Jahr bei den Partnerzahlen so aus (ab Q2 meine Schätzungen)
Zahlen immer im Vergleich zum Vorjahr 2019 vs. 2018 (DE + AT) ...

23.000 vs. 21.000 / +9,5%
23.400 vs. 19.850 / + 17,9%
24.000 vs. 19.300 (Q3 2019 nach Monat Juli / Q3 2018 nach Monat September) /+24,4%

Zum Start von Q3 haben wir nach meinen Beobachtungen +600 Partner. Der Großteil wird sicher über das Modell ohne Grundgebühr dafür sofort Kontaktgebühr kommen. Ich kann wie schon mehrfach erwähnt durch diese Umstellung sehr schwer den Umsatz abschätzen. Ich bleibe daher erst einmal noch bei meiner Schätzung von ca. 17 Mio Umsatz in 2019 (ca. +25% im Vgl. zum Vorjahr) und ca. 3,4 Mio € Gewinn (ca. +60% im Vgl. zum Vorjahr). MK aktuell ca. 89 Mio €.

Im laufenden Jahr haben wir schon ein Kursplus von ca. 90%, Chart schaut gut aus, Partnerzahlen schauen gut aus, ich kann mir deshalb vorstellen dass der Kurs in 2019 noch eine Schippe auflegt.

Grüße FL

PS: Außen vor gelassen habe ich den Sprung von ca. 1.000 Partnern da ich denke dass das nur eine Umstellung im System war, wenn nicht ... auch nicht schlecht, schau mer mal. :look:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.146.641 von Frankenland am 31.07.19 20:12:08
Zitat von Frankenland: ...

Q1: 23.000 vs. 21.000 / +9,5%
Q2: 23.400 vs. 19.850 / + 17,9%
Q3 24.000 vs. 19.300 (Q3 2019 nach Monat Juli / Q3 2018 nach Monat September) /+24,4%


Sorry ;)
Dr. Hoenle AG;
Der nächste Zykliker mit einer Gewinnwarnung.
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Update zur EVN AG;

Der Verbund hebt heute morgen die Jahres Prognose nach einem sehr starken ersten Halbjahr an.
Konzernergebnis steigt um rund 50%.

https://www.verbund.com/de-at/ueber-verbund/news-presse/pres…

Aufgrund des mittlerweile riesigen Wertes des Verbund Aktienpakets welches die EVN hält ist das somit auch für die EVN selbst interessant.

Mittlerweile beträgt der Wert des Verbund Aktienpakets ja bereits 90% der EVN Börsen Bewertung.

Sollte der Verbund Aktienkurs nun also einfach nur in diesen Höhen bei 40-50 Euro je Aktie bleiben müsste der EVN Aktienkurs ganz deutlich nach ziehen.

Durch eine nun deutlich steigende Dividenden Ausschüttung des Verbunds wird auch der Konzerngewinn der EVN dadurch direkt positiv beeinflusst werden.

Für mich bleibt die EVN somit der top pick im Bereich defensiver Titel.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.148.933 von trustone am 01.08.19 08:33:50Tut er aber zumindest heute bis jetzt nicht

Top 3
AMAG 29,500 +1,37%
BAWAG 36,360 +1,17%
Verbund 51,050 +0,89%

Flop 3
Frequentis 16,200 -4,71%
Flughafen Wien 39,250 -1,87%
EVN 14,200 -1,25%
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.146.611 von KlarerKauf am 31.07.19 20:10:04
Zitat von KlarerKauf: Nachdem H&A gerade wieder und zum x-ten Mal ein Kursziel "120 und Sell" für Hypoport rausgehauen hat, hab mir mal den Spaß erlaubt, ein paar besonders irre Kursziel-Kapriolen des Analysehauses Hauck & Aufhäuser aus der jüngsten Zeit zusammenzustellen....


Danke und sehr schön !! Genau deswegen sollte sich jeder selber immer mit einer möglichen Aktie und deren Bilanz beschäftigen und nicht einfach "stupide" irgendwelchen Analysten oder Forumsteilnehmern folgen. Eigenverantwortung !
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.148.933 von trustone am 01.08.19 08:33:50Trustone

du solltest dich trotzdem nicht so auf die Verbund-Beteiligung konzentrieren, auch wenn deine Berechnungen dazu sicherlich richtig sind.

Vielleicht mal lieber das operative Geschäft von EVN näher beleuchten! Dazu hatte ich dir übrigens mehrfach eine Frage zum Gewinneinbruch gestellt, die du mir noch nicht beantwortet hast, siehe EVN-Thread, Posting #256! Vielleicht kannst du das ja noch nachholen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.148.873 von trustone am 01.08.19 08:28:32
Zitat von trustone: Dr. Hoenle AG;
Der nächste Zykliker mit einer Gewinnwarnung.



Und was von der kürzlichen News bzw. Gewinnanstieg bei Koenig&Bauer zu halten war, sehen wir heute auch. K&B ist zum Halbjahr in die Verlustzone gerutscht und gibt den Kursanstieg der Tage zuvor wieder komplett ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.146.098 von Kleiner Chef am 31.07.19 19:02:16
IT Competence
Zitat von Kleiner Chef:
Zitat von Versucher1: ... die H1-Zahlen kommen im 'August', lt. Homepage


Ich wage mal die These, das wir sehr kurzfristig die Halbjahreszahlen sehen werden.

Gruß


... und da sind sie schon, die ungeprüften H1-Zahlen ... und sie sind gut.

https://www.ariva.de/news/it-competence-group-se-deutliches-…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.152.071 von Versucher1 am 01.08.19 13:51:37
Berichtssaison - IT-Competence und Easy Software
Zitat von Versucher1:
Zitat von Kleiner Chef: ...

Ich wage mal die These, das wir sehr kurzfristig die Halbjahreszahlen sehen werden.

Gruß


... und da sind sie schon, die ungeprüften H1-Zahlen ... und sie sind gut.

https://www.ariva.de/news/it-competence-group-se-deutliches-…


Richtig die Zahlen werden gut angenommen. Selbst wenn einige Kunden zurückhaltender werden in der Auftragsvergabe, dann ist der Kundengewinn mit 5 Mill. Euro in Juli natürlich eine gute Vorlage für die nahe Zukunft. Ebenfalls sollte Sinnwell ebenfalls mit 5G Aufträgen und Wachstum im Gepäck für Stabilität sorgen.

Easy Software ebenfalls mit Zahlen. Wachstum und EBITDA aus meiner Sicht voll in Line.
EBITDA nach neuen IFRS Regeln bei 10 %. Kurs reagiert allerdings konträr zu ITC. Was übersehe ich?

Wahrscheinlich muss der Kurs jetzt einfach auch mal korrigieren:

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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.152.125 von Kleiner Chef am 01.08.19 13:59:11Das Ergebnis bei Easy Software ist doch mal wieder mehr gezaubert als sonst was. Wie so oft wurden massiv "Eigenleistung aktiviert", 0.6 mio, also 6 mal so hoch wie in H18 und ca. 60% des Ebitda. Dazu andere Betriebliche Ertraege von 0.4 mio..sprich die Aktivierung und die anderen Bet. Ertraege machen das gesamte Ebitda aus.

Hoffe das wird nicht auch 60% des ganzjahres EBITDA ausmachen..
Nexway
https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/the-native-unterz…

Jemand ist bereit 28€ für das Papier auszugeben. Wenn die Option ausgeübt wird, ist doch ein Pflichtangebot an alle Aktionäre fällig, oder?

Ich hab's im Asknet-Forum kommentiert, vielleicht hat jemand eine (andere) Meinung.

Grüsse Jürgen
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.152.125 von Kleiner Chef am 01.08.19 13:59:11Easy Software

Zitat von Kleiner Chef: Easy Software ebenfalls mit Zahlen. Wachstum und EBITDA aus meiner Sicht voll in Line. EBITDA nach neuen IFRS Regeln bei 10 %. Kurs reagiert allerdings konträr zu ITC. Was übersehe ich?

Nachdem die Prognosen seit Jahren verfehlt werden und allein in den letzten 12 Monaten vier Gewinnwarnungen ausgegeben wurden, ist die Börse hier wahrscheinlich besonders sensibel. Dass nun bei einer Jahresprognose für das EBITDA von 4,7 Mio. bis 5,7 Mio. EUR und in H1 nur erreichten 2,0 Mio. EUR gewisse Zweifel sich als Kursdruck äußern, erscheint mir nicht überraschend. Zudem beruhen diese 2,0 Mio. EUR zu ca. 0,6 Mio. EUR nur auf aktivierten Eigenleistungen (deren Abschreibungen sind nicht entsprechend gestiegen, sondern laufen nach).
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.865 von Kleiner Chef am 30.07.19 17:27:38
Zitat von Kleiner Chef: Ich behaupt nicht, das
...

b) Endor unterproportional verlieren, weil ich denke, das hier eine neue Zeitrechnung als F1 Partner ansteht. Dies ist der Unterschied zu den Jahren zuvor.

Ich befürchte, dass grade Endor in einer Abwärtsspirale überproportional schnell an Bewertung verliert. Hierbei betrachte ich gar nicht mal den Wert des Unternehmens (weil ich den nur sehr schwer erfassen kann). Ich rede vom Kurs der Aktie.
Für mich ist hier eher die Aktionärsstruktur entscheidend. Und hier rede ich auch nicht von irgendwelchen Großaktionären, sondern grade den kleinen Kurzfristtradern.

Wie die jüngere Vergangeheit gezeigt hat, hat das Endor-Forum und auch das KC-Forum einen deutlichen Einfluss auf den Endor-Kurs. Gewisse Haupstädter und ihre Derivate haben vehemente Meinungsbildung betrieben. Das hat Leute mit wenig eigenem Börsenwissen in die Aktie getrieben. Nachdem Endor auch von KC ins Depot aufgenommen wurde, sind zudem noch die "KC-Lemminge" hinzugekommen. Und mit "KC-Lemminge" will ich niemanden diffamieren, sondern ich meine auch hier die Leute, die selber noch wenig Ahnung haben und sich mehr an den Profis orientieren. Halt einfach die "Follower".

Zusammengefasst sind hier mit hoher Wahrscheinlichkeit besonders viele Leute eingestiegen, die dies nicht aus Überzeugung, sondern auf "Anraten" der Profis gemacht haben. Sobald die Märkte merklich gen Süden gehen, sind es genau diese Leute, die sich schnell von solchen Werten trennen. Und wenn es erst mal losgeht, wollen alle durch das Nadelöhr raus. So etas haben wir bei Endor in der jüngsten Vergangenheit schon mindestens zwei mal gesehen.

Und genau das hält mich von einem Investment in diesen Wert ab. Die Gefahr von Kursstürzen ist einfach systematsch bedingt zu hoch.
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!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Tatsachenbehauptung ohne Nachweis, bitte immer mit nachvollziehbarer Quellenangabe
Muehlhan wiederholt mit starken Zahlen, und für mich eine der günstigsten deutschen Aktienwerte.

https://www.ariva.de/news/muehlhan-ag-muehlhan-ag-veroeffent…

Hamburg, 2. August 2019 - Die Muehlhan AG (Open Market; ISIN DE000A0KD0F7) hat von Januar bis Juni 2019 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 138,5 Mio. (Vorjahr: EUR 123,6 Mio.) erzielt und weist ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR 4,5 Mio. (Vorjahr: EUR 3,5 Mio.) aus. Damit liegen die Ergebnisse im 1. Halbjahr im Rahmen der Erwartungen.
...
Der Vorstand behält die für das Geschäftsjahr 2019 gegebene Prognose bei und geht weiter davon aus, dass der Aufwärtstrend der Gruppe mit einer langsam, aber kontinuierlich steigenden Profitabilität anhalten wird. Bei leicht steigenden Umsätzen von rund EUR 280 Mio. wird mit einem ebenfalls leicht steigenden EBIT zwischen EUR 10,0 Mio. und EUR 11,0 Mio. gerechnet.

----


Man dürfte wohl die Jahresprognose eher am oberen Rand erreichen, zumal das zweite Halbjahr normalerweise das deutlich stärkere ist.

Kennzahlen


MarketCap 53 Mio €

Umsatz 280 Mio
Ebitda 19,0 Mio
Ebit 10,8 Mio
EPS 0,29 €
Eigenkapital 73 Mio

KUV 0,19
EV/Ebitda 3,5
KGV 9,1
KBV 0,73
Darin kommt die Eigenverantwortung des Handelns zum Ausdruck!
Einige Anmerkungen zu meinem Einfluss auf die Kurse am
Beispiel der letzten Transaktionen:

a) Endor: Hier wurde als Reaktion auf meinen Zukauf kaum gehandelt, d.h.
kein auffälliges Volumen. Am Tag meines Kaufes gab es drei Transaktionen,
eine davon war mein Kauf

b) Signature: Der Kurs stand morgens bei 1,14 Euro und es gab signifikante
Mengen bis 1 Euro im Geld. Diese waren bereits durch Verkäufe aufgelöst bevor
ich meinen Verkauf getätigt habe. Offenbar hatten andere Marktteilnehmer
waren bereits der Verkaufsbuttom gedrückt. Zur Erinnerung: Mein Verkaufskurs
95 Cent. Auch hier war ich nicht der Auslöser für den Kursrutsch.

Mein Fazit: Aus meiner Sicht habe ich hier entgegen der Aussage einiger User
keine Kursbewegungen kurzfristig ausgelöst. Darin kommt im Übrigen zum Ausdruck
die Eigenverantwortung des Handelns alle Teilnehmer. Das ist gut so.

Mittelfristig und Langfristig haben meine Transaktionen null Auswirkung auf den
Kurs eines Unternehmens, da nur eines relevant ist - die operative Entwicklung des
Unternehmens selbst. Ganz spannend das aktuelle Beispiel UET:

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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.158.587 von Kleiner Chef am 02.08.19 09:45:08Die heutigen Kursbewegungen dürften eh allesamt auf die neuerlichen Trump-Eskapaden zurückzuführen sein.

Frage in die Runde: Wie geht ihr damit um? Einfach aussitzen, Verkaufen um Bodenbildung abzuwarten, gerade jetzt nachkaufen (kurze Beine bei politischen Börsen), Depot umschichten oder Hedging mit Puts?

Ich weiß, dass eine pauschale Antwort nicht möglich ist, da sie von vielen Faktoren abhängt wie der geplanten Dauer des Investments, den jeweiligen gehaltenen Aktien, dem Risikoappetit, der bereits vorhandenen Cashvolumina usw. aber vielleicht könntet ihr dazu auch noch ein paar Stichworte nennen, sodass man es besser einordnen kann. Bei Dir, KC, sind die Depotstruktur und der Investmenthorizont transparent.
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Medios AG erzielt im ersten Halbjahr 2019 wie prognostiziert ein Umsatzplus von fast 60 Prozent und blickt optimistisch auf das Gesamtjahr

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/dgap-news-medios-a…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.158.737 von Be_eR am 02.08.19 09:59:43
Strategie in turbulenten Zeiten
Ich möchte dir mal meine aktuelle Strategie aufzeigen.

In meinem langfristigen Depot bleibe ich zu 100% investiert, halte jedoch aktuell ausschließlich in zwei defensive Titel, die sich recht gut behaupten können und m. E. stark unterbewertet sind (Bains de Mer und Cegedim).
Stärkere Kurseinbrüche bei einzelnen Aktien nutze ich dann teilweise aus, in dem ich in diesem Depot dann mit über 100% investiert bin. Diese Positionen stoße ich aber relativ schnell wieder ab (zumeist 5-10 Tage später).

In meinem mittel- bis langfristig ausgerichteten Depot halte ich aktuell knapp 20% Cash, bin zu 50% in defensiven Titeln investiert (ebenfalls Bains de Mer, Cegedim oder aber General Mills) und die restlichen 30% stehen täglich unter Beobachtung. Sobald Marktkorrekturen ausgestanden sind, wird erst der Cashanteil auf 5% reduziert und anschließend die defensiven Titel abgebaut (auf 20%, zugunsten von Wachstumsunternehmen und Konjunkturtitel).

Puts kommen bei mir nicht ins Depot, damit schlafe ich nicht ruhig.

Ist vielleicht nicht die beste Strategie, aber ich fühle mich damit sehr wohl.

Ach und dann gibts ja noch die Altersvorsorge über einen ETF-Sparplan, wo in solchen Fällen der Costa-Average-Effekt zum Tragen kommt.

Von allem etwas dabei würde ich mal behaupten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.152.125 von Kleiner Chef am 01.08.19 13:59:11Auch wenn ich mich da wiederhole - spricht für mich immer eher gegen eine Aktien, wenn vor guten News der Kurs schon steigt. Aber daran stört sich bei uns in D niemand, grade im Nebenwertebereich...die Konjunkturfrage stellt ITC selbst, bleibe an der Seitenlinie!
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.158.737 von Be_eR am 02.08.19 09:59:43ich werfe mal kurz ein: die Trump "Eskapade" findet nicht zufällig einen Tag nach der Fed statt. Er versucht diese durch Hochpeitschen des USD via Zölle zum Abwerten des USD zu zwingen. Erstmal mehr Zinssenkungen, damit die Zinskurve nicht abflacht. Im Endeffekt muss aber ein QE her. Was anderes wird den Börsen nicht helfen. Der Markt will sehen!
Also ist es ein Krieg Trump gegen Fed, nicht gegen China. Und China hat schon die Hose voll.
Betreffen tut das zB Autofirmen von uns, die in den USA für China bauen, d.h. auch die Zulieferer leider.

Dann findet gerade eine Rotation statt von Tech nach Defensiven. Im Depot sammeln sich immer mehr Minen, gerne auch mit Dividende. Strategisch wichtige und defensive Werte mit Divi bleiben. Ich versuche a bisserl zu hedgen.

Man muss genau überlegen, wer in einer Rezession stabil bleibt oder gar profitiert und wer als erstes von Staatsgeschenken profitiert, zB ein Umweltprogramm von Bayern oder der EU. Das machen die ja nicht wegen der Umwelt. Die Frage ist, wann man da einsteigt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.159.547 von prallhans am 02.08.19 11:25:26
Zitat von prallhans: ich werfe mal kurz ein: die Trump "Eskapade" findet nicht zufällig einen Tag nach der Fed statt. Er versucht diese durch Hochpeitschen des USD via Zölle zum Abwerten des USD zu zwingen. Erstmal mehr Zinssenkungen, damit die Zinskurve nicht abflacht. Im Endeffekt muss aber ein QE her. Was anderes wird den Börsen nicht helfen. Der Markt will sehen!
Also ist es ein Krieg Trump gegen Fed, nicht gegen China. Und China hat schon die Hose voll.
Betreffen tut das zB Autofirmen von uns, die in den USA für China bauen, d.h. auch die Zulieferer leider.

Dann findet gerade eine Rotation statt von Tech nach Defensiven. Im Depot sammeln sich immer mehr Minen, gerne auch mit Dividende. Strategisch wichtige und defensive Werte mit Divi bleiben. Ich versuche a bisserl zu hedgen.

Man muss genau überlegen, wer in einer Rezession stabil bleibt oder gar profitiert und wer als erstes von Staatsgeschenken profitiert, zB ein Umweltprogramm von Bayern oder der EU. Das machen die ja nicht wegen der Umwelt. Die Frage ist, wann man da einsteigt.




Ich glaub, so kompliziert denkt Trump nicht. Er ist eher einfach gestrickt, was ja nicht grundsätzlich falsch sein muss.
Jedenfalls hatte er halt von seinen Unterhändlern signalisiert bekommen, dass sich China in den Verhandlungen nicht bewegt. Und so wie Trump auch privat seit 30-40 Jahren dann immer gehandelt hat, macht er das als Staatschef dann auch. Also Androhung von Zöllen auch auf andere Produkte ab einer bestimmten Frist, "zufälligerweise" ab dem Zeitpunkt wo die Verhandlungen enden sollen.

Vielleicht geht's ja gut. Grundsätzlich ist ja Druck auf China nicht verkehrt, nur das Trump hier halt Staaten und internationale Politik betrachtet wie Verhandlungen eines Immobilienunternehmers mit Banken und Bauunternehmern. Ob das nicht nur in der Frage die richtige Taktik ist?


Was deine Frage angeht, welche Werte stabil bleiben und/oder Umweltprogrammen profitieren, würde ich weiter meine zwei Depotwerte Centrotec und IVU empfehlen. Centrotec dürfte vom Thema "energetische Gebäudesanierung" profitieren, wenn das sicherlich bald wieder stärker in den Fokus vor Wahlen rückt. Zudem mit KGV von 9 und KBV 0,8 recht günstig. IVU wächst hingegen stärker und profitiert von drei Megatrends, ist dafür aber mit KGV von 18-19 auch etwas teurer. Aber letztlich werden wohl alle Aktien vielleicht etwas verlieren, wenn der Markt crasht. Das lässt sich nur sehr selten vermeiden. Aber eine gewisse Sicherheit sollten solche Aktien bieten. Oder gleich ganz auf Substanzperlen setzen.
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Einfach klasse - für mich bleibt DIC Asset erste Wahl im Gewerbeimmobilienbereich unter den deutschen Nebenwerten.

DIC Asset AG muss die Prognosen anpassen. War ja klar...
Der Super-Juli brachte nicht nur Hitzerekorde, sondern auch beim Spezialisten für Gewerbeimmobilien DIC Asset laufen die Geschäfte auf vollen Touren. Aber nicht nur die...
http://www.intelligent-investieren.net/2019/08/dic-asset-ag-…
Und es wird weiter Geschichte geschrieben...und dies haben nicht einmal die Japaner geschafft !
Wenn Euch irgendwann mal Eure Kinder fragen sollten, wann sind eigentlich die Zinsen abgeschafft worden:

"Es ist eine weitere Zäsur an den Finanzmärkten: Am Freitag ist die Rendite für Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren erstmals unter null Prozent gefallen. Der effektive Zins, der sich aus Wertpapierkurs und Nominalzins berechnet, sank bis auf minus 0,002 Prozent. Wertpapiere mit längerer Laufzeiten als dreißig Jahren bietet der Bund derzeit nicht an. In den kürzeren Laufzeiten rentieren Bundespapiere schon seit längerem negativ. Die Rendite von deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit fiel am Freitag auf ein Rekordtief von minus 0,5 Prozent....."

https://www.finanzen.net/nachricht/anleihen/zaesur-deutschla…

Da braucht sich dann auch keiner mehr irgendwann zu wundern, wenn es zu Blasen u.a. im Immobereich kommt und dann irgendwann die Bürger auf die Straße ziehen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Diese ganze Entwicklung wird unsere Parteienlandschaft gehörig verändern.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.158.737 von Be_eR am 02.08.19 09:59:43Ich habe ein sehr großes Depot - deshalb muss ich eine Kursabsicherung mit Puts durchführen.
Damit die Summen nicht zu hoch werden beträgt mein Absicherungsgrad nur 50%.
Allein heute konnte ich meine Gesamtdepotverluste um 1% verringern.
Dieser Gewinn geht dann direkt in die Cashreserve.

Ansonsten nehme ich die Äußerungen vom Twitter-Done nicht mehr erst - das ganz ist inzwischen nicht mehr lustig.

Ich werde wegen diesem Typen nicht mein ganzes in vielen Jahren aufgebautes Depot über den Jordan schicken.
Selektive Zukäufe - ja.
Verkäufe nur dann wenn ich Probleme bei der langfristigen Geschäftsentwicklung sehe oder bei Teilgewinnmitnahmen von gut gelaufenen Aktien wie EZAG oder heute RIB.

Jede Depotaufstellung/Gewichtung fordert eine eigene individuelle Strategie.

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.156.262 von trustone am 01.08.19 21:41:54Das liegt nun aber an der allgemeinen Börsenstimmung und am Sommerloch.
Ich würde z.B. jetzt gerne Endor aufstocken, aber kriege z.Z. kein Cash zusammen:cry:
Heute stemmen sich erfolgreich gegen den Trend: - Baumot Group
- 7c.

Zur Baumot Group würde mich die Einschätzung der Profis interessieren. Mir erscheint sie interessant , da sie schon länger kommunikativ am KBA dran sind, ein guten Nachrüstsatz haben und ein deutlicher Umsatzanstieg und Turnaround erhofft werden kann

Als Fahrer eines alten aber feinen Mercedes Coupes Diesel Euro 3 erhoffe ich mir davon einen Teil der Nachrüstung finanzieren zu können
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.161.065 von katjuscha-research am 02.08.19 14:16:53Warum der Trump jetzt gerade neue Zölle für Waren aus China anordnet, dazu sagt der Robert Halver im Blick auf die Aktienmärkte:

'Fundamental für Aktien entscheidend ist jedoch, wie sich der Handelskrieg zwischen Amerika und China weiterentwickelt. Da China seine Zusage, mehr US-Agrarprodukte zu kaufen, nicht eingehalten hat, haben die USA die erst kürzlich wiederaufgenommenen Handelsgespräche bereits nach einem halben Tag beendet. Gleichzeitig kündigte Trump Abgaben auch auf alle bisher noch nicht verzollten chinesischen Exporte in die USA ab 1. September im Volumen von 300 Mrd. US-Dollar mit zunächst 10 Prozent an.'

https://www.ariva.de/news/kolumnen/halvers-markteinschaetzun…

Wenns stimmt, ich hab keine Ahnung warum China seine Zusagen nicht eingehalten hat. Sie werden ihre Gründe haben, oder?
Man könnte auch sagen, da hat Trump in der Folge konsequent und schnell gehandelt.
Was dabei 'rauskommt wird man sehen ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.163.381 von Versucher1 am 02.08.19 18:16:19
Zitat von Versucher1: ...

Wenns stimmt, ich hab keine Ahnung warum China seine Zusagen nicht eingehalten hat. Sie werden ihre Gründe haben, oder?
Man könnte auch sagen, da hat Trump in der Folge konsequent und schnell gehandelt.
Was dabei 'rauskommt wird man sehen ...



Während unser aller Kanzlerin öffentlich den Tiefschlaf pflegt handelt Trump wie immer schnell und konsequent. Deshalb reagiert der DAX verängstigt :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.161.596 von Aliberto am 02.08.19 15:16:47Yepp, die Parteienlandschaft entwickelt sich ja seit den 80er Jahren entsprechend.

Das ist schon sehr offensichtlich, was den Zusammenhang zwischen dem Niedergang der klassischen Industrie und dem Beginn der (Finanz)Dienstleistunggesellschaft betrifft. Seitdem verlieren Gewerkschaften und deren angeschlossenen Parteien an Macht, die Notenbanken gewinnen an Macht, genau wie die aus dem Boden geschossenen (Hedge)Fondsgesellschaften mit Unmengen an Geld, das nicht in der Realwirtschaft zirkuliert, sondern in unseren Wertpapierdepots.

Seit dieser Greenspan-Ära werden Krisen mit sinkenden Zinsen und steigender Geldmenge beantwortet. Die Politiker und Ökonomen haben darauf keine neuen Antworten, weil die alten makroökonomischen Gesetzmäßigkeiten nicht mehr funktionieren. Also kann man nur immer weiter das Zinsniveau senken und dann halten. Das wird auf absehbare Zeit so bleiben. Es sei denn wir kriegen eine so extrem große Krise, dass wir über Umwege eine Inflationsspirale bekommen. Das sehe ich aber noch lange nicht. Und dann nützen dem Sparer die steigenden Zinsen auch nichts mehr.

Wobei die Parteienlandschaft sich im Grunde ja nur mehr aufschlüsselt. Wenn man die vermeintlichen Lager gegenüber stellt, hat sich nicht allzu viel seit den späten 80ern geändert. Man hat nur unter den Konservativen eine Spaltung hin zu rechtspopulistischen Parteien, die meinen die Altparteien wären nicht mehr konservativ genug, und im Überschwang gibt's dann halt mal so leicht radikalere Wellen. Kann beunruhigen, muss aber nicht. Und auf der anderen Seite gibt's dann die kürzlich in dem von Thiel Artikel beschriebenen Veränderungen von den Sozis hin zu den Grünen und diversen progressiven Kleinparteien, wo man sozialökonomische Fragen durch eher kulturelle und klimapolitische Fragen ersetzt. Im Grunde führt das sogar dazu, dass sich Realos auf beiden Seiten annähern, also Grüne und CDU. Die Schnittmengen sind mittlerweile erheblich. Eigentlich ja gar nicht so schlecht, solange man endlich mal das Soziale stärker einbezieht, um den Verlierern der gesellschaftlichen Entwicklung mehr Mitsprache zu geben. Eigentlich komisch, wieso es SPD/Linke nicht schaffen, in diese Bresche zu springen. Vielleicht auch mangelndes Führungspersonal.


Na ja, Zinsen wird es jedenfalls auf absehbare Zeit nicht geben. Da müsste man schon radikale, neue Ansätze haben, gerade was die Verschuldung angeht, mit dann entsprechend hohen Folgen für die Gläubiger. Auf dem einen oder anderen Weg werden die Gläubiger dran glauben müssen. Die Umverteilung kommt entweder gezielt durch entsprechende Politik oder über eine große Krise. Die aktuelle Politik versucht das offenbar durch eine Art "soft landing" auf einer sehr, sehr langen Landebahn hinzubekommen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.163.846 von katjuscha-research am 02.08.19 19:19:27IVU!! Danke fürs Erinnern, katjuscha!

Unterschätze aber Trump nicht! Oder er hat verdammt gute Einsager. Im Gegensatz zu den Theologen und Callcenter-Boys hierzulande hat er Wirtschaft studiert immerhin.

Vormachtstellung USA in der Welt und billiger US Dollar hängen eng zusammen. Nabaltec sticht mir sehr ins Auge, bei ca. 30€ lange ich zu.
Bei den Amis steigt heute Ballard Power, bei den Engländern ITM. Hier wäre auch PNE Wind mal wieder anzuschauen.7C auch stark heute.
Wochenupdate: Kerninvestments im Kontext des konjunkturellen Abschwungs!
DAX Wochenverlust von 4 %!

Wie von mir erwartet hat sich in der vergangenen Woche bereits bestätigt, das das Abwärtsrisiko am Markt deutlich höher ist als eine Erholung. Den die Gemengelage sieht drei Risiken kurzfristig. Erstens dürften wir in Deutschland auf eine Rezession zulaufen. Zweitens wird das Thema Brexit medial erste Priorität haben, verbunden mit einem möglichen ungeordneten Austritt. Und der Handelskrieg in Verbindung mit dem Sommerloch bedeutet, das die aktuellen Risiken gespielt werden.

Einen ersten Schluck aus der Pulle haben wir vergangene Woche gesehen und der DAX hat von 12.400 Punkte auf 11.900 Punkte etwa 500 Punkte verloren. Das entspricht einem Wochenverlust von 4 %. Bestätigt sich, das es sich in Deutschland nicht um einen Abschwung, sondern Rezession handelt, wovon ich ausgehe, dann werden weitere Wochen wie letzte folgen.


Die Kerninvestments des Depots!

In Verbindung mit dem angesprochenen Konjunkturrisiko halte ich einige Werte als gut aufgestellt, um sich gegen eine Rezession zu stemmen. Dies kann mehrere Gründe haben. Bei den meisten Werten spielt der Sektor und das Geschäftsmodell eine entscheidende Rolle. Dies trifft auf Energiekontor/7C, DEFAMA und Ecotel zu. Ich denke bei UET und Endor ist man so gut positioniert, das man von Megatrends profitiert und übergeordnet wachsen kann. Um das klarzustellen: Ich sage nicht, das diese Unternehmen nicht auch mit in den Abwärtssog gezogen werden können, sie werden aber unterproportional betroffen sein.


Ecotel: Nach Rücknahme der Erwartungen!


Ich hatte ja die Erwartungen bei Ecotel in den letzten Wochen angepasst und das Kursziel auf 12 Euro reduziert. Ecotel bringt zwei Argumente mit, weshalb das Unternehmen in einer konjunkturellen Delle unterproportional betroffen ist. Es wird in der Krise genauso telefoniert wie im Aufschwung. Zweitens befindet sich Ecotel in einem Transformationsprozess hin zu höherwertigen Produkten.

Was hier möglich ist sieht man am Beispiel Easybell, die ihre Rohmargen um 10 % von 35 % auf 45 % bereits verbessert haben und aktuell gleichzeitig wachsen (Details Verweis auf die HV-Präsentation). Eine ähnliche Entwicklung erwarte ich im B2B Kerngeschäft, wo man die Rohmargen von 48 % (2017) auf 58 % bis 2022 heben kann. Das bedeutet eine Verbesserung von 22 Mill. Euro auf 30 Mill. Euro bei einem nahezu konstant bleibenden Umsatz. Hiervon sollte auch ein signifikanter Teil im Überschuss, freien Cashflow und damit auch bei der Dividende ankommen. Diese Entwicklung sollte sich in den nächsten Quartalen wie bei Easybell bereits, bemerkbar machen, denn man hat die Transformation im Kerngeschäft mit 8 % Umsatzanteil 2018 erst gestartet in Richtung 50 % Umsatzanteil 2022.

UET AG: Konsolidierung nach schwachem H2 2018!

Das H2 2018 war ein Rückschlag, da man im Kerngeschäft geschrumpft ist. Ab 2019 sehe ich hier eine Trendumkehr, weil man bei UET sich einen Teil des Kuchens der mit Blick auf die 5G Aufrüstung abschneiden wird. Man ist in 8 Ländern zertifiziert, da wo man Vertriebsniederlassungen unterhält, Deutschland, der Schweiz, in Österreich, Großbritannien, Italien, Frankreich, Brasilien und Mexiko.

Der Neueintritt in Mexiko zeigt die Potentiale auf, wo man innerhalb kurzer Zeit den Umsatz auf über 5 Mill. Euro erhöht. Ich erwarte weitere Erfolgsmeldungen in Bezug auf die Rollouts in diesen Ländern.
Brasilien, wo man bereits im IPTV Bereich aktiv ist und eine Vertriebsniederlassung unterhält, aber auch Deutschland, dem wichtigsten Markt gehören dazu. Ebenfalls ist das Potential im Bereich Energiemanagement riesig, wo man laufend neue Kunden in weiteren als den genannten Ländern gewinnt.

In 2018 konnte der Rückgang im Altgeschäft noch nicht kompensiert werden, weshalb man im H2 2018 unterhalb des Break-Even operierte. Die Konsequenz: Der Kurs konsolidiert aktuell und könnte nach dem Aufprall auf die 200er Tage Linie wieder drehen. Wenn man das Wachstum für 2019 bestätigt und die Wertschöpfung in Richtung 60 % steigert, so kann jeder selbst den Bleistift spitzen, welche Ertragshebel hier möglich sind.

Bei der UET AG‘ brauche ich mehr Geduld nach dem H2 als ursprünglich gedacht. Gerade nach dem Kursrücksetzer und auf der Basis der aktuellen Bewertung bleibt UET für mich ein Basisinvestment, weil man Teil des 5G Megatrends als Ausrüster/Netzwerkintegrator ist und durch die Erhöhung der Wertschöpfung und mit der Erzielung von Skaleneffekten künftig im Konzern zweistellige EBITDA-Margen vor aktivierten Eigenleistungen erzielen kann. Neue Informationen dürfte es durch ein Update auf der HV am 22.08. geben. Leider kann ich die geplante Teilnahme nicht umsetzen.


7C/Energiekontor: Bestandshalter mit Rückenwind durch die Energiewende!

7C und Energiekontor sind Teil der Energiewende in Deutschland. Das die Energiewende in Deutschland beschlossen ist, der Zubau von Solarkraftwerken und Windparks aber deutlich rückläufig ist, muss man aktuell feststellen aber politisch nicht kommentieren. Beide Energiequellen gehören in Deutschland zu den günstigsten und eröffnen für beide Unternehmen einen neuen Marktzugang für das weitere Wachstum. Bestimmend wird künftig die Direktvermarktung sein und beide Unternehmen werden sich in diese Richtung entwickeln.

Während 7C über die Größe zu einer höheren Bewertung kommt (EV/EBITDA von 9 auf 11), wird Energiekontor sich an die mittelfristigen Ziele eines EBT´s von 55-60 Mill. Euro messen lassen müssen. Tatsache ist, das die Projektpipeline für die Projektierung und das Repowering aktuell mit null Euro im aktuellen Kurs abgebildet ist. Beide Segmente werden sich in den kommenden Jahren vervielfachen. Hinzu kommt bei Energiekontor, das der eigene Bestand von 290 MW Potential für eine Höherbewertung hat.

Die Kursziele von 7C gehen mittlerweile bis 4 Euro und bei Energiekontor dürfte man wissen, weshalb man aktuell so agressiv eigene Aktien erwirbt. Erreicht Energiekontor die o.g. Mittelfristziele, dann ist eine Bewertung in Richtung 500 Mill. Euro realistisch, was einem Gegenwert von 35 Euro entspricht. Beide Unternehmen bleiben Basisinvestments, weil sie durch ihren Bestand an eigenen Parks über ein gut kalkulierbares Geschäftsmodell verfügen, was nahezu konjunkturresistent ist.

DEFAMA: Über NAV bewertet – zweistellige Wachstumsraten bestimmen die Wertentwicklung!

DEFAMA hat sich in den vergangenen 12 Monaten gut entwickelt und ist ein zuverlässiger Dividendenzahler. Weil man aktuell über NAV bewertet ist bedeutet nicht, das ich das Investment in Frage stelle. DEFAMA ist im Peer-Vergleich gemessen an der FFO Entwicklung immer noch günstig bewertet. Das ist der Grund, weshalb eine DEFAMA etwa einer DKR als Investment vorzuziehen ist.

Man hat diese Kennzahl in der Vergangenheit zweistellig gesteigert und wird es auch in Zukunft tun. Das schließt natürlich nicht aus, das auch DEFAMA an der Börse Konsolidierungsphasen erlebt. Auf der anderen Seite wird man sehen wie sich das Projekt Radeberg entwickeln wird. Läuft alles planmässig, wovon ich ausgehe, werden wir bei DEFAMA für eine lange Zeit die letzte gesehen haben. Der Vorstand hat bisher geliefert und wird es auch in Zukunft tun.

Endor: F1 Partnerschaft gibt Rückenwind!

Ich hatte ja im Wochenverlauf einige Marktentwicklungen im F1 Sim-Racing Markt hier aufgezeigt. Die Wettbewerbe stehen gerade erst am Anfang. Die Preisgelder verdoppeln sich, regional beginnen die Wettbewerbe im H2 2019 in Asien gerade erst. Fanatec betritt an fast jedem F1 Wochenende mit Ausstellungen die Weltbühne und präsentiert sich direkt potentiellen Kunden.

Folge: Nach meiner Einschätzung wird Endor zum Halbjahr zwischen 40 – 50 % gewachsen sein. Nimmt man an, das 25 % des Umsatzes auf das H1 entfällt, so ist man von 5,5 Mill. Euro auf 7,5 -8,5 Mill. Euro im Umsatz gewachsen. Vorübergehend geht es zu Lasten der Bruttomarge. Deshalb gehe ich davon aus, das die Bruttomarge von 55 % auf 50 % sinken wird. Teilweise wird man versuchen den Margenverlust bei den neuen Produkten wieder zu kompensieren und mit einem Überschuss von 1,5 Mill. Euro kann ich leben für 2019. Beim Umsatz gehe ich von einem Wachstum auf 28 Mill. Euro aus.

Entscheidend ist der Blick auf die Folgejahre: Wenn der aktuelle Markt im F1 ESport Sektor mehrere 100.000 Racer umfasst und weiter wächst, dann bedeuten 10.000 Lenkräder und Bundles einen Zusatz-Umsatz von 15 Mill. Euro. Das macht den Ertragshebel deutlich, den man hat bei in den Folgejahren wieder Bruttomargen von über 50 %. Sobald diese Story so bestätigt wird, wird Endor medial wieder aufgegriffen. Man wird dann zum Schluss kommen, das eine Endor mit den Vorjahren nicht mehr vergleichbar ist. Und: Wenn es aktuell zu Lieferzeiten kommt, so ist das bei der Grösse von Endor nicht verwunderlich. Vom Geschäftsmodell her sogar begrüssenswert, weil der Stock sich in Grenzen hält und man sich bekanntermassen über Vorauszahlungen refinanzieren kann.


Wochengewinner und Verlierer im Überblick!



Die Jahresperformance liegt bei 25 %.

In den vergangenen zwei Wochen verlor das Depot 5 %. Die Jahresperformance sinkt auf 25 %, was primär der aktuellen UET Konsolidierung geschuldet ist. Andere Unternehmen erfüllen mit den Zahlenvorlagen die Erwartungen wie etwa ITC. Bei Easy wird die Ergebnisqualität kritisiert zum HJ 2019. Für mich zählt aber das Wachstumsmomentum von 20 %. Mit dem Erwerb der Apinauten GmbH scheint man hier auch perspektivisch gut aufgestellt zu sein und insofern könnte man einen Fehler machen, die Prognosen des Unternehmens mit den Vorjahren zu vergleichen.



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Danke für das ausführliche Update. Bis auf UET von mir volle Zustimmung. Aber eine Frage: wirklich defensive Werte (7C/Ecotel/EKT) hast du nur 3 - mit zusammen auch nur 10% des Depots. Sieht für mich bei den Konjunkturperspektiven ein wenig unbalanciert aus - v.a. der hohe Anteil UET und KBH aus dem du bei Turbulenzen sicher schwer rauskommst...oder denkst du über Puts nach? Cashquote 1% ist ja auch nicht sehr vorsichtig ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.166.684 von moneymakerzzz am 03.08.19 10:54:56
Zur Depotstruktur!
Zitat von moneymakerzzz: Danke für das ausführliche Update. Bis auf UET von mir volle Zustimmung. Aber eine Frage: wirklich defensive Werte (7C/Ecotel/EKT) hast du nur 3 - mit zusammen auch nur 10% des Depots. Sieht für mich bei den Konjunkturperspektiven ein wenig unbalanciert aus - v.a. der hohe Anteil UET und KBH aus dem du bei Turbulenzen sicher schwer rauskommst...oder denkst du über Puts nach? Cashquote 1% ist ja auch nicht sehr vorsichtig ;)



Deine Anmerkungen zur Depotstruktur sind korrekt. Ich werde weitere Justierungen vornehmen müssen, allerdings ist das nicht einfach wie bekannt. Entscheidend werden die Updates aus den Unternehmen sein für die weiteren Dispositionen. Cashbestand hochfahren war bisher mein primäres Instrument in unsicheren Zeiten was es auch bleiben wird.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.163.363 von Sieben** am 02.08.19 18:12:02
Baumot: Ist das wirklich Zukunft?
Zitat von Sieben**: Heute stemmen sich erfolgreich gegen den Trend: - Baumot Group
- 7c.

Zur Baumot Group würde mich die Einschätzung der Profis interessieren. Mir erscheint sie interessant , da sie schon länger kommunikativ am KBA dran sind, ein guten Nachrüstsatz haben und ein deutlicher Umsatzanstieg und Turnaround erhofft werden kann

Als Fahrer eines alten aber feinen Mercedes Coupes Diesel Euro 3 erhoffe ich mir davon einen Teil der Nachrüstung finanzieren zu können


Baumot mag einige Aufträe gewinnen. Für mich ist es aber kein perspektivisches Investment, weil vorübergehend zwar lohnenswert sein kann, aber Baumot lebt von den politischen Rahmenbedingungen, die kaum kalkulierbar sind. Nach den Wahlen mit grüner Beteiligung würde ich mir das Unternehmen möglicherweise nochmals anschauen, aktuell nicht, da der Scheuer dem Unternehmen keine Perspektive liefert. Dabei ist meine persönliche Meinung in diesem Kontext völlig irrelevant.


Gruß
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.166.651 von Kleiner Chef am 03.08.19 10:43:32Abschließend kann man auch noch erwähnen dass es sich bei E-sports mittlerweile um einen globalen Megatrend handelt. Diese Welle wird auch in wirtschaftlich schwachen Zeiten weiter Fahrt aufnehmen.

https://www.derstandard.at/story/2000106648127/e-sport-ist-d…

Immer mehr Menschen sind Gamer!
Immer mehr Menschen nutzen Videospiele.
Bis 2021 soll die Anzahl der Gamer auf 2,7 Milliarden Nutzer anwachsen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.167.950 von trustone am 03.08.19 17:11:57Hatten hier schon einige erwähnt, insb. die obszönen Preisgelder und das ist noch nicht mal Mainstream!

Zur Konjunktur: das Verrückte ist, dass wir nun immer mehr Dienstleistungsanteil haben, wie in den USA. Wer produziert dann, was man so braucht? Das Ausland.
Beim allgegenwärtigen Just in Time geraten Lieferketten schnell in Bedrängnis bei entsprechenden Tweets. da ist es nicht doof, Produktion wieder heimzuholen, auch weil der Euro mit schwäbischer Austerität die Südschiene deindustrialsiert hat.
Ich kenne da ein paar Fälle mittelständischer oder kleiner Firmen, die wieder in Deutschland oder Europa produzieren, was natürlich Lagerfläche erfordert. Trump versucht das ja auch.

Wie auch immer, wer kann was zu PNE Wind sagen? Chart gefällt mir besser als Nordex, die hatten jeweils ihre Aufträge immer mit einem Anstieg begleitet.
PNE will ja 2019 und 2020 wieder in die Gewinnzone kommen, der Gewinn je Aktie von 0 auf 76 Cente steigen. Dividende erhöhen, Verschuldung abbauen, KGV senken.
Zu gut?
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.168.163 von prallhans am 03.08.19 18:23:49zu PNE findest Du eigentlich alles Notwendige im sräd hier auf w-o. Ist ja schon ganz gut gelaufen, die Frage, die du dir stellen musst ist, ob es nur ein trade in Richtung 2020 ist, oder ob es bei positiveren Rahmenbedingungen nicht auch was längerfristiges ein könnte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.163.363 von Sieben** am 02.08.19 18:12:02
Zitat von Sieben**: Heute stemmen sich erfolgreich gegen den Trend: - Baumot Group
- 7c.

Zur Baumot Group würde mich die Einschätzung der Profis interessieren. Mir erscheint sie interessant , da sie schon länger kommunikativ am KBA dran sind, ein guten Nachrüstsatz haben und ein deutlicher Umsatzanstieg und Turnaround erhofft werden kann

Als Fahrer eines alten aber feinen Mercedes Coupes Diesel Euro 3 erhoffe ich mir davon einen Teil der Nachrüstung finanzieren zu können


Ich stimme KC zu, kurzfristiger Hype bei Baumot ist möglich.
Mittelfristig ohne Potential.

https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/fahrverbote-fue…

Bei deinem Euro 3 wirst du wohl Pech haben.
Selbst die nachgerüsteten Fahrzeuge sind von Fahrverboten nicht sicher und bringt wertverlustmässig auch nichts.

Wozu also nachrüsten?

Besser ist es auf neue Modelle und Technologien zu setzen.

Gruß
Value
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.161.596 von Aliberto am 02.08.19 15:16:47https://www.brn-ag.de/36069-Trump-Zollstreit-Daimler-BASF-Ro…

Da meint ein Experte, das Trump die vllt vorletzte Trumpfkarte ausspielt, weil er vor den Wahlen zunehmend unter Zeitdruck kommt. China hat sein Volk aber schon auf einen langen Marsch eingestimmt und die werden eher die nächste Wahl abwarten und vllt. auch die übernächste Wahl noch.

Das Handelsbilanzdefizit der USA hat sich bisher nicht verringert. Trump ist gemessen am seinem Ziel maximal erfolglos. Er könnte vllt. noch komplette Importverbote erlassen anstatt 10, 25, 50 % Zoll. Ob die US Bürger den Weg zurück zum Amerika der Siedler und Farmer des 18. Jahrhunderts mitmachen?

Die Firmen sind ja nicht doof. Die verschiffen die Waren halt nicht mehr direkt von China, sondern machen den letzten Produktionsschritt woanders.

Trump will sich selbst gross machen, indem er andere klein macht. Dann mag er relativ größer sein - aber nicht absolut und hinterlässt vllt auch im eigenen Land verbrannte Erde. Nach Berichten ernten US Farmer ihre Felder gar nicht mehr ab, weil es keine Käufer für ihr Getreide gibt. Sie bekommen Almosen von Trump und werden mit diesen Staatsgeldern vor der Pleite bewahrt.

Die Inszenierung mit den US Fleischproduzenten am Freitag wegen kleinen Erfolges mit der EU sprach Bände, in welche Lage Trump die USA manövriert hat.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.170.383 von Wertefinder1 am 04.08.19 13:40:48Die Agrar-Subventionen hat er von der EU gestohlen. :cry:

Ich glaube, Firmen die noch in den USA investieren oder auf das US-Geschäft setzen, denken "langfristig". D.h. in den Konzepten steht, Trump ist ja 2021 oder spätestens 2025 weg.

Was wird das wohl für ein Blutbad, wenn er nach der Wiederwahl die 2-Amtszeiten-Regel kippt? Er hat doch Senat und Supreme-Court im Griff. Hat niemand eingepreist. Warum sollte das unmöglich sein? Die Demokraten sind viel zu feige, um ihn mal richtig zu stellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.167.950 von trustone am 03.08.19 17:11:57
Spannender Beitrag von User Boerdeboy zu Endor
Investoren von Endor sollten auch folgenden Kommentar berücksichtigen. Ich stelle ihn hier rüber, weil Endor hier auch sehr intensiv "besprochen" wurde.

Zitat von Boerdeboy:


Ich habe mir heute Abend mal den Spaß gemacht und habe mal die Foren, Facebook etc. durchgeforstet, um zu sehen was mometan für Mängel an den Produkten auftaucht..

Leider ist mir doch aufgefallen, hatte ich aber auch schonmal erwähnt, dass die neue Base wohl doch sehr anfällig ist.. so ist die Power Supply teilweise schon nach 1-2 Wochen kaputt... kein Einzelfall, sondern wirklich täglich. Bei der Preisklasse sollte sowas nicht vorkommen, auch wenn das Teil wohl nicht alt zu teuer ist (hab ich mir jedenfalls sagen lassen). Das Problem scheint nicht nur der bei der 1. Oder 2. Charge zu sein, sondern tritt auch bei kürzlich gelieferten Produkten auf. Da frage ich mich, warum da qualitätstechnisch nicht eingegriffen wird. Ähnlich bei den McLaren McLaren wheel, welches ja nun bis Dezember aus den Verkehr gezogen wurde, weil wirklich schon eher Standardmäßig double shifting Problems nach wenigen Tagen aufgetreten sind.

Ich will gerade überhaupt nicht bashen, weil ich selber hier gut investiert bin... nur macht das große Umsatzwachstum, meiner Meinung nach, Probleme bei der Produktqualität. Fanatec steht eigentlich für gute Qualität und Langlebigkeit gegenüber den Konkurrenten. Aber Kommentare wie "fanashit" sind leider unerfreulicher Weise zu finden.

Ich hoffe es wird eine gute Mischung gefunden, das Wachstum zu stemmen, aber trotzdem die Qualität oben zu erhalten und das Image von Fanatec zu erhalten.

Umso mehr spreche ich mich dafür aus, dass zukünftig eventuell einfach mal Zahlen von dem Vorstand bezüglich rma sichtbar sind... schließlich hat man die damalige Podiumserie wegen ein Zehntel Prozent Fehleranfälligkeit verschoben...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.140.734 von kronos01 am 31.07.19 09:31:55
Zitat von kronos01: Man sollte bei dem Signature Verkauf bei KC auch nicht vergessen, dass KC nach meiner Beobachtung einen gewissen Depotanteil explizit für solche "Zockereien" reserviert und einsetzt. Es ist ja nicht so, dass er ständig wild wechseln würde, einige Aktien wie z.B. Defama sind ewig und fest im Depot und bei einem gewissen Anteil wird halt durch getauscht wenn man sich woanders bessere Chancen erhofft.

Das halte ich für völlig legitim, ich selbst habe auch 5-10% des Depots in relativ spekulante Titel investiert mit hohen Chancen aber auch Risiken, während je 45% mit mittlerem und geringem Risiko dabei sind (ausgehend von meiner subjektiven Einschätzung).

Ich glaube das sollte sich jeder noch einmal bewusst machen bevor wieder an den Transaktionen "rumgenörgelt" wird :)

lg


Natürlich ist es legitim 5-10% eines Depots in relativ spekulante Titel (ich bezeichne sie als spekulativ) zu investieren, aber was ist mit UET AG oder Kids Brands House N.V.. Sind die etwa weniger spekulativ?

Lass Dir das mal auf der Zunge zergehen. Da schreibt das Unternehmen:

Schließlich sorgte die überraschende, fristlose Niederlegung des Aufsichtsratsmandats durch Ralf Hellfritsch, die dem Vorstand der Signature AG am Tag der Niederlegung telefonisch mitgeteilt wurde und der mit „einem schlechten Bauchgefühl“ eine mehr als unzureichende Begründung zu Grunde liegt für zusätzliche Arbeit.

Ich denke keine Sekunde daran, in so etwas zu investieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.171.266 von heinzconrad am 04.08.19 19:03:26Die Produktion erfolgt in China? Wie siehts da eigentlich mit Konkurrenz aus?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.170.281 von valueanleger am 04.08.19 13:04:27Danke für Eure Rückmeldung und Einschätzung zu Baumot
!

Ich persönlich fände es super, wenn es mit der Nachrüstung klappen würde. Aber das ist ja grundsätzlich eine andere Diskussion zu diesem Dieselthema.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.171.488 von startvestor am 04.08.19 20:24:10Ich habe Boerdeboy aus dem Endor Forum zitiert. Spricht er von Produktion in China? Er spricht nur von Kommentaren wie "fanashit".
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.171.566 von heinzconrad am 04.08.19 20:48:50War eine allgemeine Frage, es hatte glaube ich mal wer hier China erwähnt. Und das könnte die Qualitätsprobleme erklären. Auf der Fanatec-Webseite steht:

Die Fanatec® Produkte werden in Deutschland entwickelt, in Asien produziert und weltweit im eigenen Fanatec® Online Webshop verkauft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.158.587 von Kleiner Chef am 02.08.19 09:45:08
Kids Brands House - Laut einem Gasbeitrag auf w:o kam der plötzliche, explosive Kursanstieg durch eine Empfehlung durch einen User in einem bekannten Börsenforum zustande
Zitat von Kleiner Chef: Einige Anmerkungen zu meinem Einfluss auf die Kurse am
Beispiel der letzten Transaktionen:

a) Endor: Hier wurde als Reaktion auf meinen Zukauf kaum gehandelt, d.h.
kein auffälliges Volumen. Am Tag meines Kaufes gab es drei Transaktionen,
eine davon war mein Kauf

b) Signature: Der Kurs stand morgens bei 1,14 Euro und es gab signifikante
Mengen bis 1 Euro im Geld. Diese waren bereits durch Verkäufe aufgelöst bevor
ich meinen Verkauf getätigt habe. Offenbar hatten andere Marktteilnehmer
waren bereits der Verkaufsbuttom gedrückt. Zur Erinnerung: Mein Verkaufskurs
95 Cent. Auch hier war ich nicht der Auslöser für den Kursrutsch.

Mein Fazit: Aus meiner Sicht habe ich hier entgegen der Aussage einiger User
keine Kursbewegungen kurzfristig ausgelöst. Darin kommt im Übrigen zum Ausdruck
die Eigenverantwortung des Handelns alle Teilnehmer. Das ist gut so.

Mittelfristig und Langfristig haben meine Transaktionen null Auswirkung auf den
Kurs eines Unternehmens, da nur eines relevant ist - die operative Entwicklung des
Unternehmens selbst. Ganz spannend das aktuelle Beispiel UET:




Spannend.
Falls sich jemand für Kids Brands House interessiert, empfehle ich
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10647303-krise-mo…
zu lesen.

Hat jemand eine Ahnung, wer dieser User war?
"Hier noch der Langfristchart des Unternehmens (der plötzliche, explosive Kursanstieg im Herbst dieses Jahres kam durch eine Empfehlung für den Wert durch einen User in einem bekannten Börsenforum zustande)"
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.171.848 von heinzconrad am 04.08.19 22:47:48Über diesen Beitrag wurde im KBH Thread ausreichend und lange diskutiert. Daher empfehle ich einfach mal, im KBH Thread vorbeizugucken. Das ist schließlich schon über 1 Jahr alt.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: unnötige Provokation, bleiben Sie bitte sachlich, persönliche Angriffe bitte unterlassen
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.171.911 von tzadoz2014 am 04.08.19 23:12:51Könntest Du die Erkenntnisse kurz zusammenfassen? Vielen Dank! KBH ist das zweitgrößte Investment in diesem Musterdepot.

Es ist kurios, auch in diesem Forum werden kritische Stimmen (damals war der Kurs noch um ein vielfaches höher) von Schlawienern "fertig gemacht". Dieses Muster kennen wir auch hier, siehe letztes Posting. Damals traf es Wertefinder1.

Zitat von trustone: Wertefinder1 basht wirklich in mehreren Foren völlig Substanzlos,
Falschaussagen am laufenden Band gehören zu seiner Strategie,
Folgende Klarstellung, nachdem ich so heftig attackiert worden bin:
Bei meinem früheren Posting zu Endor handelte es sich um ein Zitat eines Users von letzter Woche, der selbst in Endor investiert ist!

"
Ich habe mir heute Abend mal den Spaß gemacht und habe mal die Foren, Facebook etc. durchgeforstet, um zu sehen was mometan für Mängel an den Produkten auftaucht.. Leider ist mir doch aufgefallen, hatte ich aber auch schonmal erwähnt, dass die neue Base wohl doch sehr anfällig ist.. so ist die Power Supply teilweise schon nach 1-2 Wochen kaputt... kein Einzelfall, sondern wirklich täglich. Bei der Preisklasse sollte sowas nicht vorkommen, auch wenn das Teil wohl nicht alt zu teuer ist (hab ich mir jedenfalls sagen lassen). Das Problem scheint nicht nur der bei der 1. Oder 2. Charge zu sein, sondern tritt auch bei kürzlich gelieferten Produkten auf. Da frage ich mich, warum da qualitätstechnisch nicht eingegriffen wird. Ähnlich bei den McLaren McLaren wheel, welches ja nun bis Dezember aus den Verkehr gezogen wurde, weil wirklich schon eher Standardmäßig double shifting Problems nach wenigen Tagen aufgetreten sind. Ich will gerade überhaupt nicht bashen, weil ich selber hier gut investiert bin... nur macht das große Umsatzwachstum, meiner Meinung nach, Probleme bei der Produktqualität. Fanatec steht eigentlich für gute Qualität und Langlebigkeit gegenüber den Konkurrenten. Aber Kommentare wie "fanashit" sind leider unerfreulicher Weise zu finden. Ich hoffe es wird eine gute Mischung gefunden, das Wachstum zu stemmen, aber trotzdem die Qualität oben zu erhalten und das Image von Fanatec zu erhalten. Umso mehr spreche ich mich dafür aus, dass zukünftig eventuell einfach mal Zahlen von dem Vorstand bezüglich rma sichtbar sind... schließlich hat man die damalige Podiumserie wegen ein Zehntel Prozent Fehleranfälligkeit verschoben..."

Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/937146-44071-440…
Das scheint heute ein interessanter Tag zu werden. Mal sehen wo man ein Schnappchen bekommt. :D :D
Hammer News bei Aurelius:

05.08.2019 07:30:19
AURELIUS übernimmt BT Fleet Solutions von der BT Group Plc

DGAP-News: AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA / Schlagwort(e):
Firmenübernahme
AURELIUS übernimmt BT Fleet Solutions von der BT Group Plc

05.08.2019 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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AURELIUS übernimmt BT Fleet Solutions von der BT Group Plc

- AURELIUS übernimmt den größten gewerblichen Fuhrparkbetreiber
Großbritanniens mit landesweitem Netz und umfassendem Angebot an
Flottenmanagementdienstleistungen für Blue-Chip-Kunden

- Carve-out des Konzernrandbereichs aus der FTSE 100 gelisteten BT Group Plc
mit langfristiger Kooperationsvereinbarung über den weiteren Betrieb der
eigenen Fahrzeugflotte der BT Group

- Fortlaufendes Transformationsprogramm von BT bestätigt und Status von
AURELIUS als führender Marktteilnehmer bei komplexen Veräußerungsprozessen
untermauert

München / London, 5. August 2019 - Die AURELIUS Equity Opportunities SE &
Co. KGaA (ISIN DE000A0JK2A8) ("AURELIUS") gibt heute den Kauf von BT Fleet
Solutions, dem Branchenführer im Bereich gewerblicher
End-to-End-Fuhrparkbetreiber, von der BT Group Plc bekannt. Über den
Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion soll
im zweiten Halbjahr 2019 vollzogen werden.

BT Fleet Solutions mit Sitz in Solihull, Großbritannien, bietet über sein
Netz von 65 eigenen Werkstätten, 500 Partnerbetrieben und mehr als 50
mobilen Technikern ein umfassendes Angebot an
Flottenmanagementdienstleistungen für sämtliche Phasen des
Fahrzeuglebenszyklus. BT Fleet Solutions wurde im Jahr 2002 gegründet,
beschäftigt rund 950 Mitarbeiter in ganz Großbritannien und betreut über
80.000 Fahrzeuge für mehr als 26 namhafte Großunternehmen aus
unterschiedlichen Branchen. Gemäß den zuletzt veröffentlichten Zahlen
erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 209,5
Mio. GBP. Es ist dank seiner führenden Marktposition in der Branche ideal
aufgestellt, um die hohen Wachstumsraten auf dem britischen
Flottenmanagementmarkt für sich zu nutzen.

Die Veräußerung von BT Fleet Solutions durch die BT Group Plc ist Teil des
laufenden Transformationsprogramms des Konzerns und seiner Fokussierung auf
die Bereiche Konnektivität und Services. BT plant weitere Investitionen
sowohl in Fest- als auch in Mobilfunknetze über Programme wie den Glasfaser-
und 5G-Netzausbau.

Diese Transaktion ist ein weiteres Beispiel für die Kompetenz von AURELIUS
im Bereich komplexer Veräußerungsprozesse. Die operative Taskforce von
AURELIUS wird BT Fleet Solutions in den nächsten Monaten beim Carve-out von
BT unterstützen, für die reibungslose Fortführung des Tagesgeschäfts sorgen
und BT Fleet Solutions als eigenständiges Unternehmen positionieren. Das
Unternehmen soll voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate
umbenannt werden.

AURELIUS wird zukünftig gemeinsam mit dem Managementteam von BT Fleet
Solutions die führende Marktstellung des Unternehmens sichern und weitere
Wachstumsimpulse setzen. Im Zuge dieses Engagements sind verschiedene
Initiativen geplant, die auch Optimierungen im operativen Bereich und
Investitionen in zentralen Tätigkeitsbereichen - u .a.
Lastkraftwagenbeschaffung, Unfallmanagement und Fahrzeugfinanzierung -
umfassen und mit denen der erstklassige Kundenservice, u. a. für die
bisherige Muttergesellschaft BT Group sowie deren rechtlich selbständige
Tochter Openreach, fortgeführt werden soll. AURELIUS kooperiert darüber
hinaus eng mit dem Management von BT Fleet Solutions bei der Erschließung
von Möglichkeiten zur Erweiterung des Kundenkreises und des Produktangebots
sowohl durch organisches Wachstum als auch durch Übernahmen.

Dr. Dirk Markus, Vorstandsvorsitzender von AURELIUS, erläutert hierzu:
"Diese Übernahme ist ein weiteres Beispiel für unsere Spezialisierung auf
den Erwerb von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmensteilen, die aus
Großunternehmen herausgelöst worden sind und operative Unterstützung bei der
Transformation zu eigenständigen, nachhaltigen Unternehmen benötigen. BT
Fleet Solutions ist ein solides Unternehmen mit einem erstklassigen
Kundenstamm. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Management von BT
Fleet Solutions in den nächsten Monaten einen reibungslosen Übergang zu
sichern und das Unternehmen als unabhängigen Anbieter zu positionieren, der
die hervorragenden Wachstumschancen auf dem britischen Markt aktiv nutzen
kann.

Nach dem vor kurzem abgeschlossenen Verkauf von Solidus Solutions, unserem
bisher größten Exit, ist dies ein weiteres hochinteressantes Projekt für
AURELIUS. Dieses Geschäft unterstreicht unser unvermindertes Interesse am
britischen Markt, der uns im Kielwasser der anhaltenden wirtschaftlichen und
politischen Unsicherheiten im Zuge des Brexit eine Vielzahl interessanter
Chancen eröffnet."

Gerry McQuade, CEO des BT-Unternehmensbereichs Enterprise, sagt: "Die
Übernahme von BT Fleet Solutions durch AURELIUS ist ein aufregender und
entscheidender Schritt in der weiteren Entwicklung des Unternehmens und wird
sich für Kunden, Mitarbeiter und die BT Group auszahlen. In den letzten fünf
Jahren haben wir uns zu einem mehrfach preisgekrönten Marktführer in unserem
Bereich entwickelt. Das einzigartige Know-how und die Erfahrung der
Mitarbeiter im Management und der Wartung komplexer Fahrzeugflotten waren
Schlüsselfaktoren für diesen Erfolg. Im Zuge der erneuten Fokussierung von
BT auf weitere Investitionen in die besten Fest- und Mobilfunknetze in
Großbritannien und angesichts der führenden Marktposition, mit der BT Fleet
Solutions für weiteres Wachstum gut gerüstet ist, ist nun der Zeitpunkt
gekommen, um das Unternehmen einem neuen Eigentümer zu übergeben. AURELIUS
ist der ideale Partner, um die nächste Phase in der Entwicklung von BT Fleet
Solutions unterstützend zu begleiten und den BT-Kunden neue Services
anzubieten. Ich danke an dieser Stelle unseren Kolleginnen und Kollegen bei
BT Fleet Solutions für alles, was sie für unsere geschäftliche Entwicklung
und für die BT Group insgesamt geleistet haben, und wünsche ihnen für die
Zukunft jeden erdenklichen Erfolg."
Easy: 9 Mill. Zufluss aus Minderheiten-Verkauf!
Bei einer Market-Cap von 45 Mill. ist ein Geldzufluss von
9 Mill. Euro aus dem Otris-Verkauf schon signifikant zu nennen.



DGAP-Ad-hoc: EASY SOFTWARE AG / Schlagwort(e): Sonstiges
EASY SOFTWARE AG veräußert ihre Aktien an der otris software AG, Dortmund

03.08.2019 / 14:38 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Mülheim an der Ruhr, 3. August 2019. Die EASY SOFTWARE AG (ISIN: DE0005634000, WKN 563400) verkauft ihr gesamtes Aktienpaket an der otris software AG, Dortmund, an die übrigen Aktionäre der otris software AG und die otris software AG. Mit der heute vom Aufsichtsrat der EASY SOFTWARE AG beschlossenen Zustimmung zu diesem Verkauf wurden die Kaufverträge wirksam.

Die EASY SOFTWARE AG hält rund 183.920 Aktien entsprechend 45,98 % des Grundkapitals an der otris software AG. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt insgesamt knapp EUR 9,2 Mio. und ist im September 2019 fällig. Sollten die Käufer (mit Ausnahme der otris software AG) die von ihnen erworbenen Aktien innerhalb von zwei Jahren nach Durchführung der Transaktion weiterveräußern, erhält die EASY SOFTWARE AG zusätzlich eine Ausgleichszahlung in Höhe der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Netto-Weiterveräußerungserlös (Besserungsabrede). Die Besserungsabrede bezieht sich auf insgesamt rund 163.920 Aktien.

Als Voraussetzung für die Aktienveräußerung hat die EASY SOFTWARE AG außerdem einen neuen, fünfjährigen Rahmenvertrag mit der otris software AG unterzeichnet, der den Vertrieb von otris-Software durch die EASY SOFTWARE AG auf eine neue Grundlage stellt. Nach Schätzung des Vorstands führt dieser während der Laufzeit zu Kostensenkungen von EUR 0,6 Mio. bis EUR 1,0 Mio. pro Jahr.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/dgap-adhoc-easy-so…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.172.979 von Kleiner Chef am 05.08.19 08:47:30
Zitat von Kleiner Chef: Bei einer Market-Cap von 45 Mill. ist ein Geldzufluss von
9 Mill. Euro aus dem Otris-Verkauf schon signifikant zu nennen.



Meiner Meinung nach viel zu günstig. Laut Bundesanzeiger lag der JÜ von Otris 2018 bei 2,5 mEur. Damit wurde Otris zu einem KGV von 8 verscherbelt. So ein günstiger Verkaufspreis ist sehr fragwürdig.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.173.141 von Mittsch am 05.08.19 09:04:40
Easy - Minderheiten-Verkauf!
Zitat von Mittsch:
Zitat von Kleiner Chef: Bei einer Market-Cap von 45 Mill. ist ein Geldzufluss von
9 Mill. Euro aus dem Otris-Verkauf schon signifikant zu nennen.



Meiner Meinung nach viel zu günstig. Laut Bundesanzeiger lag der JÜ von Otris 2018 bei 2,5 mEur. Damit wurde Otris zu einem KGV von 8 verscherbelt. So ein günstiger Verkaufspreis ist sehr fragwürdig.


Natürlich kann Easy das Geld gebrauchen. Hinzu kommt, das das Vertragsverhältnis wird offenbar auf eine für Easy bessere Basis gestellt. Das Paket gehört offenbar dazu:

Als Voraussetzung für die Aktienveräußerung hat die EASY SOFTWARE AG außerdem einen neuen, fünfjährigen Rahmenvertrag mit der otris software AG unterzeichnet, der den Vertrieb von otris-Software durch die EASY SOFTWARE AG auf eine neue Grundlage stellt. Nach Schätzung des Vorstands führt dieser während der Laufzeit zu Kostensenkungen von EUR 0,6 Mio. bis EUR 1,0 Mio. pro Jahr.


Gruß
Fanatec mit Qualitätsproblemen?

Noch ein Nachtrag zum Spielewahnsinn: Werder Profi wir FIFA Konsolenweltmeister.

Die haben eine E Sports Abteilung, und nicht nur die.

https://www.werder.de/de/esports/startseite
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.173.141 von Mittsch am 05.08.19 09:04:40
Zitat von Mittsch:
Zitat von Kleiner Chef: Bei einer Market-Cap von 45 Mill. ist ein Geldzufluss von
9 Mill. Euro aus dem Otris-Verkauf schon signifikant zu nennen.



Meiner Meinung nach viel zu günstig. Laut Bundesanzeiger lag der JÜ von Otris 2018 bei 2,5 mEur. Damit wurde Otris zu einem KGV von 8 verscherbelt. So ein günstiger Verkaufspreis ist sehr fragwürdig.




Genau wie bei Käufen von Unternehmen, die oft hier im Forum pauschal positiv dargestellt werden, obwohl da auch eine bilanzielle Komponente über den Cash-Abfluss negativ berücksichtigt werden muss, würde ich es hier genauso sehen wollen. Man muss die Veränderungen in der Bilanz genauso berücksichtigen wie in der GUV.

Wie siehts da jetzt bei Easy aus? Was bleibt ex Otris-Gewinnanteile und den aktivierten Eigenleistungen jetzt bei Easy noch als Konzernüberschuss? Und wie sieht die Bilanz mit diesen 9 Mio Cashzufluss aus?

Wenn ich das alles so grob überblicke, ist Easy für mich alles andere als ein Kauf, weil hier doch ein erhebliches Potenzial für meinen Geschmack eingepreist ist, zumindest wenn man die aktivierten Eigenleistungen mit einbezieht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.174.092 von katjuscha-research am 05.08.19 10:29:32
Easy: Vertriebserfolge und Apiomat?
Zitat von katjuscha-research:
Zitat von Mittsch: ...


Meiner Meinung nach viel zu günstig. Laut Bundesanzeiger lag der JÜ von Otris 2018 bei 2,5 mEur. Damit wurde Otris zu einem KGV von 8 verscherbelt. So ein günstiger Verkaufspreis ist sehr fragwürdig.




Genau wie bei Käufen von Unternehmen, die oft hier im Forum pauschal positiv dargestellt werden, obwohl da auch eine bilanzielle Komponente über den Cash-Abfluss negativ berücksichtigt werden muss, würde ich es hier genauso sehen wollen. Man muss die Veränderungen in der Bilanz genauso berücksichtigen wie in der GUV.

Wie siehts da jetzt bei Easy aus? Was bleibt ex Otris-Gewinnanteile und den aktivierten Eigenleistungen jetzt bei Easy noch als Konzernüberschuss? Und wie sieht die Bilanz mit diesen 9 Mio Cashzufluss aus?

Wenn ich das alles so grob überblicke, ist Easy für mich alles andere als ein Kauf, weil hier doch ein erhebliches Potenzial für meinen Geschmack eingepreist ist, zumindest wenn man die aktivierten Eigenleistungen mit einbezieht.


Ich finde, das Easy mit den Kundengewinnen im H1 und dem Wachstum schon anders aufgestellt ist.
Natürlich setze ich darauf, das das Wachstum sich fortsetzt.
Aus meiner Sicht ist das Unternehmen mit dem Zukauf der Apinauten Gmbh nicht mehr vergleichbar, da die Cross-Selling Effekte sichtbar. Man sollte sich den Umfang der Apiomat-Funktionalitäten mal ansehen, ich denke die Gardner Auszeichnung ist schon mehr als ein Werbegag. Die Kundengewinne sprechen ja auch dafür.

Das die Ertragsqualität über das Wachstum kommen muss ist doch klar. Und hier stehen zweistellige EBITDA Margen als Ziel auf der Agenda. Das sie in diesem Kontext akt. Leistungen vornehmen ist ja angekündigt und nicht neu.

Wir werden sehen, wohin der Weg führt. Aus meiner Sicht ist die neu aufgestellte Easy auch auf aktuellem Niveau noch interessant. Man darf nicht vergessen, das

a) man gute Chancen hat die Prognose überzuerfüllen in der Top-Line und
b) H2 immer deutlich stärker war als H1.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.166.651 von Kleiner Chef am 03.08.19 10:43:32
Zitat von Kleiner Chef: Erstens dürften wir in Deutschland auf eine Rezession zulaufen.

Wenn ich das kurz erwähnen darf: Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ist seit Q3 2018 rückläufig (Quelle Destatis) und befindet sich für mich somit in einer Rezession.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.171.848 von heinzconrad am 04.08.19 22:47:48Kids Brands House
Zitat von heinzconrad: Kids Brands House - Laut einem Gasbeitrag auf w:o kam der plötzliche, explosive Kursanstieg durch eine Empfehlung durch einen User in einem bekannten Börsenforum zustande

[...]

Hat jemand eine Ahnung, wer dieser User war?


Nun, die Geschichte verlief in etwa so: KBH präsentierte sich am 13.12.2017 auf der MKK und nannte dabei für das GJ 2017/18 und 2018/19 geplante EBIT-Margen für seine Tochtergesellschaft Junior Fashion GmbH von 8,5% bzw. 9,4%. Am Abend wurde die Präsentation online gestellt und unser @Chef hat am 14.12.2017 KBH in sein Depot aufgenommen (Beitrag Nr. 34.160) und nannte dabei ein Kursziel von 4,50 EUR (Kurs am 13.12.2017 bei 0,50 EUR). Darauf zog der Aktienkurs stark an und erreichte nach einigen Tagen Notierungen von >2,00 EUR.

In der nächsten Präsentation auf der MKK am 19.07.2018 wurden die o.g. Margen-Ziele nicht mehr wiederholt. Auf den Jahresfinanzbericht 2017/18 der KBH wartet man immer noch …
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.173.990 von prallhans am 05.08.19 10:17:56
Endor - "fanashit"
Lieber Prallhans!
Ich kann Dir leider auch nicht genau sagen, warum der betreffende User von "fanashit" sprach. Er hat geschrieben:

Ich will gerade überhaupt nicht bashen, weil ich selber hier gut investiert bin... nur macht das große Umsatzwachstum, meiner Meinung nach, Probleme bei der Produktqualität. Fanatec steht eigentlich für gute Qualität und Langlebigkeit gegenüber den Konkurrenten. Aber Kommentare wie "fanashit" sind leider unerfreulicher Weise zu finden.

Wenn man sich im Gaming Bereich engagieren will, gibt es viele Möglichkeiten. Von den Konsoleherstellern über Spieleherstellern
https://www.gevestor.de/details/die-top-10-unternehmen-der-s…
bis zu Streaming-Plattformen wie Twitch (Amazon), Huya oder Douyu.
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Ich bin ja normal echt ein großer Freund von kritischen Stimmen (selbst von dir), aber muss man den Satz eines random Users aus einem Internetforums jetzt echt 7x hier posten?
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Es ging mir darum, Awareness zu kreieren, dass es neben der Endor AG noch viele andere interessante Unternehmen gibt, um am wachsenden Gaming Bereich mit zu partizipieren.

https://www.derstandard.at/story/2000107058838/wie-der-tod-b…
Ich bin selbst Sim Racer.
Somit finde ich es schade die qualitativ absolut hochwertige Marke Fanatec hier derart negativ darzustellen.
Fanatec bietet mit Abstand die breiteste und auch hochwertigste Produktpalette an was es am Markt gibt.
Fanatec gewinnt aktuell auch eine ganze Menge Marktanteile hinzu.
Auch das spricht klar für die Qualität der Produkte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.174.926 von heinzconrad am 05.08.19 12:12:12Ich fahre selbst auch immer wieder bei Bekannten. Bis auf anfängliche Anpassungsprobleme seitens PS keine Vorkommnisse.

Das Lenkrad kann man ja sogar ins echte Rennauto mitnehmen!!!

Ich will hier übrigens keine Werbung machen, bin aktuell nicht bei Endor investiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.170.383 von Wertefinder1 am 04.08.19 13:40:48
Zitat von Wertefinder1: Das Handelsbilanzdefizit der USA hat sich bisher nicht verringert. Trump ist gemessen am seinem Ziel maximal erfolglos......


Ist Trump wirklich max. erfolglos oder ist dies nur Dein subjektiver Eindruck ??

Die Europäer kuschen doch ohne Ende und hier zeigt sich ganz eindeutig die Zerissenheit; Deutschland will um jeden Preis die Automobilbranche schützen und macht daher nichts negatives und fast Alles, was der liebe Donald will. Erhöhung der Militärausgaben auf 2% wurde dem Donald ja bereits versprochen, Agrarprodukte aus den USA werden vermehrt eingeführt und eine Digitalsteuer führt Deutschland erst gar nicht ein. Geschweige denn irgendwelche anderen Aktionen, um die Steuerpraktiken der großen US-Unternehmen in Europa mal aufs Korn zu nehmen. Etc..

Die Franzosen haben mittlerweile von der Untätigkeit der Deutschen die Nase voll und sogar ohne Deutschland eine Digitalsteuer eingeführt ....

Bei anderen Punkten sind sich die Europäer auch nicht wirklich einig.

Die Unabhängikeit der US-Notenbank kann man nach der erfolgten Zinssenkung mittlerweile auch durchaus in Frage stellen und es gibt zahlreiche Analysten, die diese für vollkommen überflüssig hielten und dies nur auf Druck von Trump erfolgt ist. Also auch hier scheint der Druck von Donald ja irgendwie zu fruchten.

Und China wird ein sehr langwieriges Thema bleiben und da haben vorher viele Experten gesagt, dass Trump keinen Handelskrieg anzetteln wird und sich dies nicht erlauben kann.....scheinen sich viele Experten wohl getäuscht zu haben....

Es bleibt auf jeden Fall spannend und von max. erfolglos würde ich jetzt nicht gerade sprechen; wie erfolgreich sind denn die Deutschen Politiker und welche großen Erfolge gab es hier denn die letzten 24 Monate (da dürfte der Ausdruck "max. erfolglos" wohl eher passen) ??
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.176.726 von Aliberto am 05.08.19 15:12:36Aliberto, whataboutism ("was haben denn die deutschen Politiker geleistet?") über die deutschen Politiker bringt hier nichts.
Tatsache ist, dass Trump das Handelsbilanzdefizit mit China verringern will und es mit seinen sinnlosen Methoden nicht schafft. Was er aber stattdessen geschafft hat ist mal wieder die weltweiten Aktienmärkte abschmieren zu lassen. Wer sich für Wirtschaftsgeschichte interessiert, kann schnell einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrise in den 20er und 30er Jahren und den damals verhängten Zöllen erkennen.

Mich persönlich kostet so etwas viel Geld. Schade drum.
Denk weiter: Dollar wurde wieder aufgewertet. Irgendwann bekommt er schon seine Abwertung und am besten gleich ein QE
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Also fuer Leute die noch etwas Cash haben war heute ein geiler Tag. Einige sehr schöne Käufe kann man in so einem Umfeld tätigen. :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.085 von Pep92 am 05.08.19 17:17:11Hab ich mir leider schon die Tage gedacht und nichts mehr parat :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.175.301 von MrGurke am 05.08.19 12:51:56
Endor - Userprobleme
Ich will ein konkretes Beispiel aus einem Userforum geben. Ich finde es sehr wichtig, bei Investitionsentscheidungen für ein Unternehmen auch das Feedback der User einzuholen. Ich habe den Eindruck, in diesem Forum wird von diversen Influencern ein zu positives Bild gezeichnet. Macht Euch selbst einen Eindruck:

https://www.pcars-forum.de/thema/9678-fanatec-pedal-probleme…

"Dieser Thread ist dazu gedacht, die immer wieder aufkommenden Probleme bei den Fanatec-Pedalen in pCARS2 zu dokumentieren.
Hier sind ALLE gefragt mitzuwirken. Also sowohl PC-User, als auch Konsolen-Nutzer.
Welche Probleme treten bei mir und anderen auf?

(...)

Ok, sehr gut. Also kein reines Konsolen- oder pCARS2-Problem. Sondern Fanatec.

(...)
ja, ich kann/muss das Probleme leider so bestätigen.

Hatte es aber vor dem erstmaligen Einspielen von Fanatec Firmware 3.10 nicht, da bin ich mir in meiner Erinnerung absolut sicher.

Klar wurde es mir bei mir selbst auch erst, als ich das McLaren GT3 Wheel mit der von Fanatec veröffentlichten und empfohlenen Beta Firmware 3.10 installiert hatte.

Zuvor mit Version 2.93 hatte ich diese Probleme nicht.

Und ja, das Problem taucht mitunter plötzlich, also zwischen Training/Qualifying und Rennen in einer Lobby auf, d.h. man kann sich nie sicher sein, dass es jetzt in einer Sitzung zuverlässig funktioniert.

(...)

Ich habe ihnen während meiner Pedalprobleme ja mehrfach geschrieben und geschildert, was los ist. Aber ich hatte ja noch andere Probleme. Andererseits hatte ich im Telefonat mit dem Service den Eindruck, als wäre ihnen das Problem bekannt, denn ich habe berichtet, dass ich die manuelle Totzone im der Treibersoftware auf dem PC genutzt hätte und das Problem noch besteht.

(...)

Wie gesagt, hatte ich vor einer Woche das Problem, dass die Pedale nur noch ca. 80% Gas angenommen haben.

Gestern hatte ich dann gleich mehrere Probleme:
Mein Lenkrad vibrierte in der exakten Mittelstellung auf einmal, egal ob beim Fahren, in der Box oder in einem Menü. Lösung durch Neustarten der Base (also raus aus pCARS 2 usw). Das Problem hatte ich auch letzte Woche schon einmal.
Meine Bremse nahm auf einmal nur noch wenig Signal an. Trat auch einfach so mal auf und es ging voll in die Wand bei der nächsten Kurve. Tablet zeigte, dass lange Zeit gar nichts passierte, dann Stück für Stück ein bisschen Wirkung. Lösung ebenfalls durch Neustarten der Base.

(...)
Also irgendwie glaube ich es ja langsam ja auch nicht mehr.

Soll das jetzt darauf hinauslaufen, dass allen dringend ein Fanatec Rack nahegelegt wird.

RennSport Cockpit V2 - RennSport

Das wird irgendwie immer peinlicher, wie sie ihr Unvermögen in der Entwicklung zu kaschieren versuchen.

"
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.176.930 von prallhans am 05.08.19 15:30:42
Zitat von prallhans: Denk weiter: Dollar wurde wieder aufgewertet. Irgendwann bekommt er schon seine Abwertung und am besten gleich ein QE


Wegen 1-2 Tagen Dollarabwertung würde ich jetzt nicht unbedingt von erfolgreicher Finanzpolitik sprechen. Seit Trump das Thema aufgemacht hat, hat der Dollar ziemlich deutlich aufgewertet.




Was die Märkte angeht, setzt den Cash nicht zu früh ein! Wenn der Dax die 11620 unterschreitet, sieht das ziemlich übel aus. Und die US Märkte haben aktuell auch keine großen Unterstützungen mehr. Könnte durchaus noch 5-6% kurzfristig runter gehen.

Selektiv kann man natürlich an solchen Tagen trotzdem schon mal einen sehr günstigen Abstauberkurs erwischen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.176.726 von Aliberto am 05.08.19 15:12:36In weiten Teilen geb ich dir recht, Aliberto, nur dein Fazit am Ende stört mich etwas.

Ob sich Trumps Maßnahmen als erfolgreich herausstellen, also für sein Land, wird man erst abwarten müssen. Nur weil er einen Teil seiner Deals erfolgreich gestaltet wie er es möchte, heißt das ja nicht, dass es von Vorteil für sein Land sein wird. Er wird es natürlich so verkaufen, aber mal abwarten, was sein Wählerklientel aus der Agrarwirtschaft dazu sagen wird, wenn die Chinesen nicht mehr importieren. Und mal abwarten was passiert, wenn einige für die Amerikaner wichtigen Konsumprodukte deutlich teurer werden. Und mal abwarten, ob bestimmte Konflikte mit auch deutschen Autobauern am Ende den amerikanischen Industriearbeitern zugute kommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.085 von Pep92 am 05.08.19 17:17:11Hallo Pep92,
Was hast Du denn ergattert bzw. was willst Du kaufen?
Zitat von Pep92: Also fuer Leute die noch etwas Cash haben war heute ein geiler Tag. Einige sehr schöne Käufe kann man in so einem Umfeld tätigen. :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.805 von JohannesWild am 05.08.19 18:29:50
Erweiteerung der Frage: Nicht nur was kaufen - sondern auch wann?
Zitat von JohannesWild: Hallo Pep92,
Was hast Du denn ergattert bzw. was willst Du kaufen?
Zitat von Pep92: Also fuer Leute die noch etwas Cash haben war heute ein geiler Tag. Einige sehr schöne Käufe kann man in so einem Umfeld tätigen. :D


Schließe mich an mit der Frage: Was jetzt kaufen?

Die wichtigere Frage ist: Warum jetzt kaufen? Meine Sichtweise dazu hatte ich ja geäußert.

Gruß
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.994 von Kleiner Chef am 05.08.19 18:57:37
Zitat von Kleiner Chef:
Zitat von JohannesWild: Hallo Pep92,
Was hast Du denn ergattert bzw. was willst Du kaufen?
...


Schließe mich an mit der Frage: Was jetzt kaufen?

Die wichtigere Frage ist: Warum jetzt kaufen? Meine Sichtweise dazu hatte ich ja geäußert.

Gruß


Habe heute Serviceware zu 16,70 ins Depot gekauft. Inv. Case hatte Katjuscha hier ja u.a. gut beschrieben.

Software Titel die Intraday mal eben über -6% fallen, ohne dass sie von Zöllen oder Konjunktur betroffen sind noch schlechte News veröffentlichen und noch dazu ordentlich bewertet sehe ich persönlich als Möglichkeit.
Denke die Niesche die hier Serviceware besetzt ist dafür zu unabhängig vom großen Ganzen.

Muss aber letztendlich natürlich jeder selbst entscheiden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.179.135 von Strive_and_Prosper am 05.08.19 19:11:54
Zum Thema Wann
Buffet sagt immer er kauft dann wenn sich eine Chance ergibt.
So versuche ich das auch.

Wer weiß was die Börsen machen kann eh keiner timen.
Vllt. gehts morgen wieder hoch wer weiß das schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.179.135 von Strive_and_Prosper am 05.08.19 19:11:54yepp, ich werde bei 16 € (falls es da nochmal hinfällt) auch bei Serviceware nachkaufen.

Da wäre man mit 168 Mio € bewertet. Nach der Cubus-Übernahme dürfte der Nettocash zwar am Jahresende nur noch bei 40-42 Mio liegen, aber dennoch wäre es ein EV von nur 127 Mio €. Für ein potenziell margenstarkes Geschäft ist ein EV/Umsatz von etwa 1,5 fürs kommende Jahr ziemlich günstig. Das hat kürzlich auch ein amerikanischer Nebenwerte-Investor erkannt, der die 3% Schwelle überschritten hat.

Aber letztlich muss man einfach sagen, dass offenbar fast alles fällt, wenn die Märkte in leichte Panik verfallen. Insofern sollte man etwas Cash in jedem Fall noch aufsparen. Ich hab jetzt 18% Cashquote. Die würde ich bei 10,8-11,0k im Dax auf 12% reduzieren. Und dann bei 10,2-10,4k auf 8%. All in geh ich erst wenn keiner mehr was von Aktien wissen will. Wobei man sagen muss, dass im Dax-Performence-Indes die ehemaligen Hochs bei 8200 aus den Jahren 2000 und 2007 mittlerweile ja Rezessionsniveau wären. Insofern dürften Dax-Kurse unterhalb 11k schon ein paar Schnäppchen bieten. Die Autobauer werden ja nicht gleich pleite gehen. Also, hoffe ich mal. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.607 von heinzconrad am 05.08.19 18:07:23
heinzconrad/Userprobleme
- deine verlinkten Userprobleme stammen fast ausschließlich aus Mitte letzten Jahres - dass weisst du auch und du willst die Anleger aus der Aktie treiben...du bist nicht besser als die von dir angesprochenen Influencer!
Ich hoffe die Anleger lassen sich nicht vertreiben, ....
9 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Serviceware hört sich interesant aber woher resuliert denn die Abhname seit Juli auf 16,69€ aktuell. Und meinst du nicht, dass die Aktie weiter fällt wenn die Märkte insgesamt wieder korrigieren?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.179.690 von Inhaberschuldverschreibung am 05.08.19 20:08:05
Zitat von Inhaberschuldverschreibung: Serviceware hört sich interesant aber woher resuliert denn die Abhname seit Juli auf 16,69€ aktuell. Und meinst du nicht, dass die Aktie weiter fällt wenn die Märkte insgesamt wieder korrigieren?


Die zweite Frage kann dir wohl niemand beantworten. Ich kann mich letztlich nur an den Fundamentaldaten des Unternehmens orientieren und ein paar Annahmen zum Gesamtmarkt einfließen lassen. Und dann würd ich sagen, 16 € sind ein guter Kaufkurs.

Die erste Frage würd ich mal dahingehend beantworten, dass es nach den guten Zahlen sich erstmal nichts tat. Die Aktie war vielleicht kurzfristig etwas ausgereizt. Na ja, und die letzten Tage traf ein dünnes Orderbuch auf einen sehr schwachen Gesamtmarkt und einen gebrochenen, kurzfristigen Uptrend. Das reicht ja schon. Mehr wird da nicht dahinter stecken.

Letztlich werden auch genug deutsche Anleger sagen, die Aktie wäre teuer, weil man ja dieses Jahr geradeso plus/minus Null Überschuss erzielen wird. Amerikanische Anleger dürften da anders denken. Aktuell investiert Serviceware halt stark in zukünftiges Wachstum. Ich geh davon aus, dass man mittelfristig Ebit-Margen von 20% erzielt. Wenn man bis dahin 15% organisch wächst, und noch jährlich 5-10 Mio Umsatz zukauft, kannst du dir ja ausrechnen, wo man in 3-4 Jahren dann beim Ebit stehen dürfte. Nach meiner Rechnung bei 150-160 Mio Umsatz und 30-35 Mio Ebit im Jahr 2023. Natürlich wird aber nicht jeder Anleger jetzt schon so weit nach vorne blicken und diesem noch jungen Unternehmen so viel Vorschusslorbeeren entgegen bringen. Insofern wie immer auch ein stückweit Spekulation dabei. Aufs aktuelle Jahr bezogen ist man sicherlich alles andere als günstig, es sei denn man nimmt amerikanische Aktien als Peergroup-Vorbild.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.179.684 von kattti am 05.08.19 20:07:44
Endor
Ich will niemanden treiben oder vertreiben. Ich habe den heutigen Beitrag vom erst vor kurzem kreierten User barso gelesen, der Fanatec über den Klee lobt

Zitat von barso: Somit finde ich es schade die qualitativ absolut hochwertige Marke Fanatec hier derart negativ darzustellen.
Fanatec bietet mit Abstand die breiteste und auch hochwertigste Produktpalette an was es am Markt gibt.
Fanatec gewinnt aktuell auch eine ganze Menge Marktanteile hinzu.
Auch das spricht klar für die Qualität der Produkte.


Diesen Beitrag hat er im übrigen zum 2. Mal reingestellt, der erste wurde von w:o wegen Verstoß gegen die Forenregeln gelöscht.

Ich habe ein KONKRETES Gegenbeispiel gegeben, dass dem aus meiner Sicht nicht so ist. Somit hat ein potentiell interessierter Investor ein ausgeglicheneres Bild. Das ist der Sinn eines derartigen Diskussionsforums, wie es Kleiner Ch. ins Leben gerufen hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.135.514 von Kleiner Chef am 30.07.19 16:54:16
Zitat von Kleiner Chef: Kauf 2 % Endor zu 14,8 Euro: Ich denke, das Endor abseits der konjunkturellen Entwicklung übergeordnet deutlich wachsen wird als Partner der F1 E-Sports Wettbewerbe.

Ich denke, das Endor bereits im Halbjahr signifikant zwischen 40 - 60 % gewachsen ist, weil die Monate Mai und Juni mit neuen Produkten deutlichen Schwung verliehen haben.

Auch beteiligt sich China gerade an den Wettbewerben (bisher nicht). Bisher haben etwa 100.000 Racer an den Entscheidungen teilgenommen. Das wird deutlich zunehmen, das in China gerade aus dem Stand ein Markt von mehreren 100 Mill. Dollar entsteht.



Formula 1 Launches Esports Series In China In Search Of First Chinese Esports Stars August 5, 2019
Hitting the track at the home of some of esports’ fiercest competitors, the F1 Esports Series China Championship officially kicked off in Shanghai on August 4.

The launch event celebrated the F1 Esports Series’ first dedicated Chinese competition.

It marks the start of a mission to scout the top sim racers in this previously untapped pool of talent.

The event was held at the CapitaMall LuOne in downtown Shanghai, with a range of national press and VIP guests in attendance.

https://f1esports.com/news/formula-1-launches-esports-series…

Fanatec somit auch in China sehr sichtbar mit dabei wie erste Bilder zeigen.

Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.994 von Kleiner Chef am 05.08.19 18:57:37
Zitat von Kleiner Chef:
Zitat von JohannesWild: Hallo Pep92,
Was hast Du denn ergattert bzw. was willst Du kaufen?
...


Schließe mich an mit der Frage: Was jetzt kaufen?

Die wichtigere Frage ist: Warum jetzt kaufen? Meine Sichtweise dazu hatte ich ja geäußert.

Gruß


Zu dem warum jetzt: ich habe einige Titel in der letzten Zeit verkauft, unteranderem sehr hoch gewichtete defensive Werte, die sich ausgezeichnet entwickelt haben und will anfangen den cash langsam aber stetig in Unternehmen zu stecken die stark gelitten haben in den letzten Monaten, von denen ich aber mittel und langfristig überzeugt bin. Somit habe ich gestern 20% Cash abgebaut und habe erste Positionen gekauft bei:

Opera ltd. (nicht otello!)
Jungheinrich
Kion
Activision Blizzard
Alphabet
Landmark Infrastructure
Alibaba
YY inc.
JP Morgan
Porr

Da es hier um deutschsprachige Nebenwerte geht sind wohl Jungheinrich, Kion und Porr erwähnenswert. Die ersten beiden sind sehr Konjunkturanfällig und dementsprechend ist der Kursverlauf. Gleichzeitig sind es aber auch typisch deutsche Industrieperlen die langfristig erfolgreich sein werden. Ich setze darauf, dass sich die Konjunktur nächstes Jahr mindestens stabilisiert oder wieder anzieht und hoffe, dass die momentan negativen Effekte weitgehend im Kurs eingepreist sind. Vllt bin ich hier etwas zu früh drann, aber ich kann ja auch aufstocken wenns weiter runter geht.

Bei Porr muss man auf die Margenausdehnung setzen, die hoffentlich dieses Jahr einsetzt und sich nächstes Jahr fortsetzt. Schafft man tatsaechlich ne EBT Marge von 3% sind hier 50 -100% drinn.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.181.982 von Pep92 am 06.08.19 04:39:17ja, die Frage ist aber, ob man jetzt schon kaufen kann? Oder ist das das fallende Messer? Das wird man erst nach der ersten Gegenbewegung nach oben sehen
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.178.085 von Pep92 am 05.08.19 17:17:11Ob das bereits das Ende der Kaufgelegenheiten war weiß man jedoch erst retrospektiv ;)
Es geht mir nicht darum den Markt zu timen...es kann gerne auch noch weiter runter gehen, dann hab ich noch andere Titel auf meiner Liste die ich kaufen kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.182.372 von Pep92 am 06.08.19 08:05:57Momentan wird die Liste der Kandidaten immer länger. Das perfekte Timing schafft man sowieso nicht.
Zum weiter Nachkaufen muss man aber auch Cash haben!

Finde Nabaltec charttechnisch interessant, mal sehen was nach dem Dax Rebound passiert, kann sie das halten?
7C geht gerade etwas seitwärts.
NOrdex sieht erstmal gut aus, aber ich habe bei Windkraft kein gutes politisches Gefühl
Varta bitte nicht vergessen, die schaut richtig gut aus. Kann aber auch mal ausatmen.
!
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Corestate Capital läuft in den letzten Tagen gegen den Trend recht stark. Kommende Woche kommen die Halbjahreszahlen. Mal sehen, wie diese ausfallen werden. Heute konnte man zumindest den hartnäckigen Widerstand bei 34€ überwinden. Ob dies nachhaltig passiert ist, bleibt abzuwarten.
Es sind knapp 10% des Freefloats leerverkauft. Sollten die Halbjahreszahlen in line ausfallen und die Prognose bestätigt werden, sitzen die Leerverkäufer auf einem Pulverfass.

Ich halte die Aktie für günstig bewertet und halte sie bereits seit Längerem. Mein Kaufkurs liegt sogar oberhalb des aktuellen Kurses.
Mittelfristig erhoffe ich mir Kurse zwischen 50-60€ bei einer jährlichen Dividende von 2,50 - 3,00€.

Gibt es Meinungen zu der Aktie?

Dies ist keine Aufforderung zum Kauf.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.179.684 von kattti am 05.08.19 20:07:44
Update EAK
Zitat von kattti: - deine verlinkten Userprobleme stammen fast ausschließlich aus Mitte letzten Jahres - dass weisst du auch und du willst die Anleger aus der Aktie treiben...du bist nicht besser als die von dir angesprochenen Influencer!
Ich hoffe die Anleger lassen sich nicht vertreiben, ....


Nun, ich darf ein anderes Beispiel anführen.

EAK AG

Diese Aktie wurde hier im Forum im November letzten Jahres intensivst "diskutiert" vulgo beworben, damals stand der Kurs bei über 20 EUR. Sie stand auch auch KC "Empfehlungsliste", Kursziel 27 EUR. Das war vor gut über einem halben Jahr.

Ich habe mehrmals klar und deutlich auf die meines Erachtens offenkundige Überbewertung hingewiesen. Es war meiner Erinnerung nach die erste Aktie, gegen die ich mich in diesem Forum klar und deutlich ausgesprochen habe, zuvor hatte ich gelegentlich mitgelesen. Das "Werben" war so etwas von offenkundig. Man hat mich heftigst angegriffen, laufend Beiträge löschen lassen. Man wollte mich mundtot machen, Originalzitate finden sich in meinem vorigen Post, den man natürlich löschen hat lassen. Dieses Spiel kenne ich nun schon zu gut.

Nun, was ist in der Zwischenzeit passiert?
Nicht mal ein Jahr später ist der aktuelle Kurs bei 12,40 EUR.
Hat sich im Unternehmen in der Zwischenzeit derart negatives erreignet? Eigentlich nicht.
Ist zu befürchten, dass eine etwaige Wirtschaftskrise einen derart negativen Impact haben wird? Eigentlich auch nicht, die Familien werden mit ihren Kindern auch in schwierigeren Zeiten am Wochenende was unternehmen.
Es wurde schlicht eine aufgeblähte Bewertung abgebaut.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.191.843 von heinzconrad am 07.08.19 07:37:02... ich bin der Geist der stets verneint und das mit Recht, denn was entsteht ist wert, dass es zugrunde geht;-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.192.389 von ungierig am 07.08.19 08:28:56
Wenn schon, dann schon richtig!
Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.191.843 von heinzconrad am 07.08.19 07:37:02Die Frage ist ja immer wie man eine Aktie bespricht.

Da geht's dann eher weniger darum, ob man im Nachhinein beim Kursverlauf recht hatte, sondern darum, ob die inhaltliche Diskussion sinnvoll war. EAK mag zu stark und zu einseitig positiv besprochen worden sein. Kann ich im Nachhinein nicht beurteilen. Mir war die Sache auch etwas suspekt, aber ist ja nicht der Punkt.


Jedenfalls jetzt Kritik an deinen doch etwas verstaubten Kundenbewertungen zu Endor mit dem Kursverlauf bei EAK zu beantworten, find ich jedenfalls merkwürdig. Konzentrier dich doch auf Endor! Und bei solchen Unternehmen wirst du in einschlägigen Blogs oder auch Rezensionen auf Verkaufsseiten immer mal negative Aussagen von Kunden finden. Damit eine Aktie zu analysieren, find ich ein wenig weit hergeholt. Ich bin ja bei Endor nicht investiert, aber deine Art und Weise der Analyse fand ich schon bei EVN grenzwertig. Ich hab mich da die letzten Wochen mal durch den gesamten EVN-Thread gewühlt, weil ich das Unternehmen genauer analysieren wollte. Und dabei sind mir über etliche Seiten deine immer gleichen Aussagen aufgefallen, die alle darauf hinausliefen, dass man EVN nur am KGV bewerten dürfe und alles andere Quatsch wäre. Darüber hinaus hast du keine inhaltliche Analyse zu EVN als Unternehmen oder Aktie vorgenommen. Trotzdem war über Wochen hinweg gefühlt jedes zweite Posting im Thread von dir. Da darf man schon fragen, genau wie jetzt hier im KC-Thread zu deinen Endor-Postings, was so eine Art der Analyse birngen soll. Nur um den Bullen kontra zu geben? Nicht dass ich was gegen Bären hätte. Die sind wichtig für solche Threads, aber dann doch bitte mit besseren Argumenten als "das KGV ist mit 15 zu hoch" oder "die Kundenbewertungen einzelner Endor-Produkte sind schlecht". Wenn sowas ein Bulle machen würde aus positiven Produktbewertungen oder einzelnen Amazon-VerkaufsRankings eine Analyse aufzubauen, wäre das genauso lächerlich oder zumindest halbherzig. Also wieso soll man das von einem Bären durchgehen lassen, insbesondere dann wenn diese Kundenbewertungen schon ein Jahr alt sind? Da kann ich kattti schon verstehen.

Daran ändert überhaupt nichts, dass du bei EAK wegen der zeitweisen Überbewertung richtig lagst und der Kurs gefallen ist. Das kann durchaus auch bei Endor passieren, sei es durch die Marktenge der Aktie bei fallendem Gesamtmarkt oder auch wegen auf Endor bezogenen schlechter als erwarteter Daten. In der Diskussion in den Threads sollte man dennoch fair und sachlich analysieren und diskutieren statt in ohnehin unsicheren Zeiten noch auf marktenge Aktien mit nebensächlichen Dingen drauf zu hauen. Allerdings betrifft das genauso die Bullen, die das oft in guten Zeiten genauso bei marktengen Aktien tun. In dem Punkt geb ich dir recht.
@Speku:

Corestate ist eine meiner größten Depotpositionen und ich erwarte mir für die nächsten Jahre ein rasantes Wachstum im organischen Bereich sowie weiterhin gezielte und kluge Addon Aquisationen um das Produktportfolio zu erweitern. Für mich ist das neben der DIC eine der besten Immo Aktien.

LG
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.192.518 von heinzconrad am 07.08.19 08:39:10https://www.aphorismen.de/gedicht/676
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.188.897 von Spekulatius666 am 06.08.19 19:07:39
Zitat von Spekulatius666: Corestate Capital läuft in den letzten Tagen gegen den Trend recht stark. Kommende Woche kommen die Halbjahreszahlen. Mal sehen, wie diese ausfallen werden. Heute konnte man zumindest den hartnäckigen Widerstand bei 34€ überwinden. Ob dies nachhaltig passiert ist, bleibt abzuwarten.
Es sind knapp 10% des Freefloats leerverkauft. Sollten die Halbjahreszahlen in line ausfallen und die Prognose bestätigt werden, sitzen die Leerverkäufer auf einem Pulverfass.

Ich halte die Aktie für günstig bewertet und halte sie bereits seit Längerem. Mein Kaufkurs liegt sogar oberhalb des aktuellen Kurses.
Mittelfristig erhoffe ich mir Kurse zwischen 50-60€ bei einer jährlichen Dividende von 2,50 - 3,00€.

Gibt es Meinungen zu der Aktie?

Dies ist keine Aufforderung zum Kauf.


Es sind über 10% der kompletten ausstehenden Aktien leer verkauft. Der Anteil am verkauften Freefloat ist also noch deutlich höher.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.194.983 von Kleiner Chef am 07.08.19 11:54:36Ich finde auch, dass es nichts bringt, inhaltlich darauf einzugehen.


@heinzkonrad: für mich ist es einfach ein Profilierungsversuch auf Kosten von @Chef auf Grund eines eigenen narzistischen Themas und nervt hier.

Nichts für ungut.


Gruß
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STS mit der erwartbaren Prognosesenkung. Auch für Mutares keine guten Nachrichten.