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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - 500 Beiträge pro Seite (Seite 97)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 16.05.21 13:23:51 von


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16.04.20 14:45:55
Beitrag Nr. 48.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.346.909 von Der_Wahrsager am 16.04.20 13:29:41
Vectron: Überlegungen zur Aufstockung!
Zitat von Der_Wahrsager: Hi KC,

auch ich glaube, dass Vectron stark durch die Digitalisierungsstrategie profitieren wird. Wenn man jetzt Corona einmal ausblendet, Gastronomiebetriebe wird es immer geben, gehen 2 pleite, kommen 3 neue. Auch die Kundenakquise für die DDW Kassen scheint peu a peu anzulaufen. Dh. auf Sicht von 2 - 3 Jahren muss man sich bei dem aktuellen Einstiegskurs keine Sorgen machen.

Das größte Risiko was ich aktuell sehe ist das ggf. die Frist zur Kassenumstellung verschoben wird. Das könnte den Kurs noch einmal kurzfristig belasten. Wie siehst du das?


1. Vectron gehört zu den größten Verlierern von der Bewertung her, weil unmittelbar betroffen.
2. Der Gastronomie-Sektor wird im Sommer (unter Beschränkungen) wieder geöffnet. Wiie von Dir beschrieben, werden nicht alle überleben, dennoch werden diese Standorte wieder besetzt.
3. Selbst, wenn ein nochmaliger Aufschub der manipulationssicheren Kassen kommen sollte, dann reden wir über ein halbes Jahr? (Zur Einordnung - Wir würden über die wiederholte Verschiebung sprechen, was eine weitere Übergangsphase einschränkt)
4. Wenn es richtig ist, das der Markt 6 Monate vorwegnimmt, dann wird Vectron spätestens mit den ersten Eröffnungen im Gasto-Bereich zu den Gewinnern gehören. Die Einpreisung der verschiedenen Trigger, manip.sichere Kassen und Transformation hin zu wiederkehrenden Umsätzen kann im Q3 nach meiner Einschätzung wieder aufgenommen werden.
5. Vectron hat erst 10 Mill. Euro eingenomen durch Kapitalmassnahem Anfang 2019. Das stellt die Bilanz auf eine gesunde Basis.
6. Vertrauen: Man kann verstehen, das einige misstrauisch sind. Aber: Wenn es jemand schafft die Transformation hinzubekommen in DE, dann Vectron, die Kundenbasis von 200.000 Installationen und BONVITO sind beides Referenzen, die kein anderes Unternehmen vorzeigen kann.
7. Vectron war noch nie in einer so guten Ausgangsposition wie heute, auch aufgrund des starken Kurseinbruches für (spekulative) Investoren ein Unternehmen mit gutem CRV.
8. Wie sagte der CEO zuletzt: Wir sind mit dem Höchsturs von 39 Euro nicht zufrieden, gefragt nach der Vision 2022. Aber: Als Investor habe ich zunächst den Zielkurs von 15 Euro im Visier.
9. Klar ist: Man muss die aufgezeigten Meilensteine monitoren und immer wieder hinterfragen.
10. Jedenfalls zeigen die letzten Auftragseingänge, das man sich nicht ausruht und weiterhin auf Kundenakquise ist.
11. Vectron steht auf drei Säulen: Bonvito, manipulationsichere Kassen und Transformation. Auch deshalb habe ich die Position aufgestockt.
12. Vectron gibt ein Update am 28./29.04. auf der MKK, die via Fernübertragung stattfindet.. Wir dürfen gespannt sein.


PS: Das muss reichen.



Gruß

Gruß
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17.04.20 10:17:44
Beitrag Nr. 48.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.348.070 von Kleiner Chef am 16.04.20 14:45:55Hallo KC,

danke für die ausführliche Antwort, sehe ich sehr ähnlich. Hinzufügen möchte ich noch den Punkt, dass ggf. das neue Modell zum Nulltarif gerade in jetzigen Zeiten noch attraktiver sein könnte für die Gastronomen, da keine up front costs. Und den Punkt aufgreifen, den auch Warburg in der Analyse vom 19.03 anbracht hat: ggf. werden durch die Krise auch kleinere Kassenhersteller aus dem Markt gedrängt und Vectron gewinnt dadurch Marktanteile.

Das einzige was mich ärgert, dass 2020 das Jahr gewesen wäre, wo Stümmler hätte abliefern müssen ohne wenn und aber, und das jetzt die Corona Krise Vectron schon wieder einen Vorwand liefert für eine mögliche Underperformance...
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17.04.20 10:53:21
Beitrag Nr. 48.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.223.210 von Schlaeger_Lilly am 08.03.18 14:14:12
Interessante Spekulation Baader Bank?
Zitat von Schlaeger_Lilly: Baader Bank AG: (übrigens uncooler Name, schleunigst mal ändern !)

heute im Finance-Magazin

Baader Bank baut Angebot für Firmenkunden aus:
https://www.finance-magazin.de/banking-berater/banking/baade…

Es hat sich auf jedenfall einiges in den letzten Monaten bei der Baader Bank getan.

Gute Idee von Einigen hier im Forum sich mal ein paar Stücke ins Depot zu legen, denn die Aktie ist ja nun wirklich überhaupt noch nicht gelaufen und müsste bei weiterhin positiver Geschäftsentwicklung ziemlich großes Entdeckerpotenzial haben. Bin überzeugt, dass viele nur deshalb nicht kaufen weil die Firma nunmal die Bank im Namen stehen hat. Wahrscheinlich auch deshalb bei den meisten noch nicht mal auf der Watchlist.

Wer gehört denn jetzt hier im Forum, neben Aktienangler, hugohebel und Robert Halver (der wirkt immer wie so ein Flieger-Ass aus dem 1.Weltkrieg), alles zum erlauchten Baader Club? :)


Rein operativ würde ich in normalen Zeiten die Aktie sicher nicht anfassen. Es gibt aber zwei Gründe die Aktie zu kaufen. Erstens: Die Ergebniszahlen für das Q1 am 23.04.2020. Zuletzt haben Tradegate, mwb, Sino und L&S wenig überraschend sehr gute Zahlen präsentiert, wobei für mich mwb dem Geschäftsmodell der Baader am nähesten kommt. Alle genannten Aktien haben mit der Veröffentlichung des Q1-Ergebnisses zweistellige Prozentsprünge gemacht.

Der zweite Grund die Aktie zu kaufen, liegt in einem missglückten Geschäft vor geraumer Zeit. Es gab mal ein Geschäft um einen Windpark in Kroatien. Kurz um: Am Ende landete der Windpark selber bei der Baader Bank in den Büchern und ist heute die Ertragsperle! Ich habe mal unten alle Ausführungen aus dem letzten GB zum Windpark zusammengefasst. Der Wert des Parks dürfte die Kapitalisierung der Baader Bank von alleine abdecken und das Schöne ist, dass der Park zum Verkauf gestellt wird, sobald zwei Voraussetzungen geschaffen sind (siehe unten). Man muss kein Windexperte sein, um die Ertragskraft aus den Ausführungen unten herauslesen zu können…

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Baader Bank ist zu 100 % an der Selan Holding GmbH mit Sitz in Unterschleißheim beteiligt. Dieses Unternehmen hält alle Anteile an der kroatischen Windparkbetreiberin Selan d.o.o. sowie an der Vjetropark Vratarusa d.o.o., die gemeinsam mit der Selan Holding GmbH die Selan Gruppe bilden. Für die Anteile an der Vjetropark Vratarusa d.o.o. besteht unverändert die Absicht einer Weiterveräußerung, sobald die Gesellschaft den Status eines bevorrechtigten Stromerzeugers in Kroatien und die Genehmigung zum Bau von weiteren sieben Windenergieanlagen erhält. Es erfolgt daher keine Einbeziehung in den Konzernabschluss.

Die wesentlichen Ergebnistreiber der Selan Gruppe sind die von der Windparkbetreiberin Selan d.o.o. erzielten Einspeisevergütungen für Windenergie, welche im starken Maße von den Windverhältnissen sowie der technischen Verfügbarkeit der Windkraftanlagen im Verlauf einer Geschäftsperiode abhängig sind. Das Windaufkommen im Kalenderjahr 2018 lag mit 8,72 m/s im mehrjährigen Durchschnitt der vergangenen sieben Jahre. Die Selan d.o.o. verzeichnete mit 126,8 Mio. kwh im Geschäftsjahr 2018 den höchsten Ertragswert seit Inbetriebnahme der Anlagen in 2010 und konnte damit auch die Gutachterannahmen aus 2012 mit rund 17 % übertreffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein über den Erwartungen liegendes Ergebnis erreicht werden. Der hohe technische Standard, kontinuierliche Wartung und Überwachung der Anlagen sowie schnelle Reaktionszeiten bei den Serviceunternehmen waren wesentliche Bausteine des Erfolges im abgelaufenen Jahr.

Die durch die Selan Gruppe ausgewiesene Position Umsatzerlöse entfällt in voller Höhe auf die durch den Windpark generierte Einspeisevergütung für Strom. Diese konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8 % bzw. TEUR 960 auf TEUR 13.095 gesteigert werden. Die Höhe der Umsatzerlöse an den Gesamterträgen beträgt 13 %. Dagegen stehen die Betriebskosten für den Betrieb des Windparks (TEUR 2.791), Refinanzierungskosten (TEUR 1.424) sowie Abschreibungen auf diesen in Höhe von TEUR 3.507.

Die Selan Gruppe konnte in 2018 mit ihrer kroatischen Windparkbetreiberin Selan d.o.o. einen deutlich positiven Beitrag zum Konzernergebnis leisten. Aufgrund der guten Infrastruktur sowie des hohen technischen Standards geht die Geschäftsleitung der Selan Gruppe bei weiterhin stabilen Windverhältnissen von gleichbleibend hohen Winderträgen aus. Da diese Leistungen durch vertraglich indizierte Einspeisepreise relativ konstant vergütet werden, rechnet die Geschäftsleitung auch im kommenden Geschäftsjahr 2019 mit einer moderaten Ertragssteigerung. Sollte sich das Vorhaben einer Weiterveräußerung der Anteile an der Vjetropark Vratarusa d.o.o. nicht wie erwartet realisieren lassen, würde das aus Sicht des Vorstands der Baader Bank kein nennenswertes Risiko darstellen

Die angenommene Restnutzungsdauer der von der Selan d.o.o., Senj, betriebenen Windkraftanlagen beträgt 14 Jahre. Unter Berücksichtigung von §253 Absatz 3 Satz 3 und 4 HGB erfolgt eine Abschreibung der aktivierten Geschäfts- und Firmenwerte ebenfalls über 10 Jahre.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 13.095 entfällt in voller Höhe auf die durch den Windpark generierte Einspeisevergütung für Strom.
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17.04.20 11:08:38
Beitrag Nr. 48.004 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.358.915 von straßenköter am 17.04.20 10:53:21Klingt super spannend. Würd ich nicht bei EKT weiter aufstocken bzw. Clere wäre das was interessantes. Mal ne andere Frage: wie findest du denn SOLCHE Storys? Nehme mal nicht an, dass du auf gut Glück deren GB durchgesucht hast, oder?
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17.04.20 11:35:03
Beitrag Nr. 48.005 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.358.915 von straßenköter am 17.04.20 10:53:21Finde ich ebenfalls sehr spannend. Bin mal rein mit einer ersten Position. 23k. Danke für die Info, lieber Hundefreund😁
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17.04.20 11:44:52
Beitrag Nr. 48.006 ()
Gilead Sciences könnte ein Mittel zur Coronaheilung (nicht Impfung) gefunden haben wie ein Datenleck aus der Studie in Chicago zeigt.
Quelle: https://boerse.ard.de/aktien/gilead-sciences-corona-wirkstof…


Davon profitieren auch Va-Q-Tec, weil sie die Logistikpartner von Gilead sind und einen großen Teil ihres Umsatzes aus dem Pharmabereich kommt.
Quelle: https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/va-q-tec-akt…
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17.04.20 12:00:43
Beitrag Nr. 48.007 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.359.116 von moneymakerzzz am 17.04.20 11:08:38
Zitat von moneymakerzzz: Klingt super spannend. Würd ich nicht bei EKT weiter aufstocken bzw. Clere wäre das was interessantes. Mal ne andere Frage: wie findest du denn SOLCHE Storys? Nehme mal nicht an, dass du auf gut Glück deren GB durchgesucht hast, oder?


Die Stärke eines Boards ist Schwarmwissen. Das habe ich auch immer heinzconrad versucht zu erklären, dass es bei Boards nicht darum geht, andere an den Karren zu pissen oder an die Wand zu nageln, sondern um sich ein Netzwerk aufzubauen, so dass Informationen schnellstmöglich bei einem selber landen, weil der schnelle Erhalt von Informationen bei Nebenwerten kursentscheidend sein kann.

Die Windparkgeschichte bei Baader wurde mir zugetragen, habe sie also nicht selber gefunden. Also Netzwerk aufbauen.
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17.04.20 13:46:01
Beitrag Nr. 48.008 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.359.758 von Be_eR am 17.04.20 11:44:52Aaah. Hab mich über den Kurssprung bei Vaqtec gewundert. Mist, die waren sehr eng auf meiner Watch als "zu Unrecht abgestraft, aber kaum Corona-betroffen". Die 50% hab ich verpasst...naja, man kann nicht überall dabei sein :)
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17.04.20 14:48:43
Beitrag Nr. 48.009 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.359.758 von Be_eR am 17.04.20 11:44:52Schön für Va-Q-Tec, nur wann beginnt die Gesellschaft endlich mal Geld zu verdienen??🤑
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17.04.20 21:57:31
Beitrag Nr. 48.010 ()
MBB
Absolut lesenswerte Aktienanalyse zu MBB, sehr detailliert!
https://www.valuebinvest.de/2020/04/17/aktienanalyse-mbb/
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18.04.20 12:12:41
Beitrag Nr. 48.011 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.367.375 von sirmike am 17.04.20 21:57:31Danke für den Link. Was mich bei MBB irgendwie skeptisch macht ist dieser EXTREM niedrige Preis für die Vorwerk-Truppe. Die sind hochprofitabel in einem Infrastruktur-Wachstumsmarkt. Und dann nur so ein niedriger Preis? Klingt irgendwie zu gut um wahr zu sein...
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18.04.20 12:44:08
Beitrag Nr. 48.012 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.370.006 von moneymakerzzz am 18.04.20 12:12:41
Zitat von moneymakerzzz: Danke für den Link. Was mich bei MBB irgendwie skeptisch macht ist dieser EXTREM niedrige Preis für die Vorwerk-Truppe. Die sind hochprofitabel in einem Infrastruktur-Wachstumsmarkt. Und dann nur so ein niedriger Preis? Klingt irgendwie zu gut um wahr zu sein...


Aus meiner Sicht ist dies damit zu erklären, dass MBB ja nur einen Teil an Vorwerk gekauft hat. Und die Alteigentümer einfach einen ideallen Partner gesucht haben, der die Geschäfte führt und wo sie weiterhin mit einem hohen Anteil an Vorwerk dabei sein können. Klar Vorwerk ist hochprofitabel und hat einen hohen Auftragsbestand und profitiert davon, dass die Stromtrassen vom Norden in den Süden bald gebaut werden müssten. Das Add-On das MBB auch noch dazu erworben hat war ja, wenn man die Mitgift an geld einrechnet sogar geschenkt. So agieren eben diese Art von Unternehmen. Ähnlich macht es ja eine Blue Cap. Das wundert mich schon seit jahren. Blue Cap hatte ja auch Plantol für ein Butterbrot von einer Erbengemeinschft gekauft und das Teilunternehmen Biolin von Planatol dann später für 40 millionen verkauft. Ich denke Plantol mit Biolink hat nur etwas über 2 millionen gekostet damals. Da denket man schon zu gut um wahr zu sein.
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18.04.20 12:50:09
Beitrag Nr. 48.013 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.370.231 von Straßenkoeter am 18.04.20 12:44:08
Blue-Cap: Die kleine MBB!
Zitat von Straßenkoeter:
Zitat von moneymakerzzz: Danke für den Link. Was mich bei MBB irgendwie skeptisch macht ist dieser EXTREM niedrige Preis für die Vorwerk-Truppe. Die sind hochprofitabel in einem Infrastruktur-Wachstumsmarkt. Und dann nur so ein niedriger Preis? Klingt irgendwie zu gut um wahr zu sein...


Aus meiner Sicht ist dies damit zu erklären, dass MBB ja nur einen Teil an Vorwerk gekauft hat. Und die Alteigentümer einfach einen ideallen Partner gesucht haben, der die Geschäfte führt und wo sie weiterhin mit einem hohen Anteil an Vorwerk dabei sein können. Klar Vorwerk ist hochprofitabel und hat einen hohen Auftragsbestand und profitiert davon, dass die Stromtrassen vom Norden in den Süden bald gebaut werden müssten. Das Add-On das MBB auch noch dazu erworben hat war ja, wenn man die Mitgift an geld einrechnet sogar geschenkt. So agieren eben diese Art von Unternehmen. Ähnlich macht es ja eine Blue Cap. Das wundert mich schon seit jahren. Blue Cap hatte ja auch Plantol für ein Butterbrot von einer Erbengemeinschft gekauft und das Teilunternehmen Biolin von Planatol dann später für 40 millionen verkauft. Ich denke Plantol mit Biolink hat nur etwas über 2 millionen gekostet damals. Da denket man schon zu gut um wahr zu sein.


Nicht zu vergessen der aktuelle Fall Emtec. Der geht in die gleiche Schiene. Ich rechne hier mit dem 6-8 fachen Erlös aus dem Verkauf gegenüber dem Einstand und einem zweistelligen Mio. Ergebnisbeitrag in 2020.

Gruß
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18.04.20 15:18:33
Beitrag Nr. 48.014 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.370.006 von moneymakerzzz am 18.04.20 12:12:41
Zitat von moneymakerzzz: Danke für den Link. Was mich bei MBB irgendwie skeptisch macht ist dieser EXTREM niedrige Preis für die Vorwerk-Truppe. Die sind hochprofitabel in einem Infrastruktur-Wachstumsmarkt. Und dann nur so ein niedriger Preis? Klingt irgendwie zu gut um wahr zu sein...


Warum? Es war ein Familienunternehmen und die Familie hält noch den Minderheitsanteil. Bei vielen Familiennunternehmen oder Inhaber geführten Firmen geht es bei der Nachfolge nicht um einen Maximierung des Verkaufspreises, sondern um den Fortbestand des Unternehmens unter Wahrung von dessen Identität und Werten. Da kann eine Aurelius nicht punkten, da kommen MBB oder Berkshire Hathaway ins Spiel. Die über 90% an Aumann hatte man auch zu einem sehr günstigen Preis kaufen können, der viel niedriger lag als der heutige Wert des 38%-Anteils. Die Verkaufserlöse für die Anteilsverkäufe gar nicht eingerechnet.
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18.04.20 15:37:55
Beitrag Nr. 48.015 ()
Verstehe ich, aber trotzdem muss ich mein UN ja auch nicht verschenken...und wenn normalerweise z.B. 5faches EBITDA o.ä. gezahlt wird mach ich mich doch als Verkäufer schlau - und verkauf nicht zum 1fachen EBITDA. Also meiner Logik nach. Ist natürlich nicht das Problem von MBB und deren Aktionären :)
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18.04.20 17:25:21
Beitrag Nr. 48.016 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.371.371 von moneymakerzzz am 18.04.20 15:37:55
Zitat von moneymakerzzz: Verstehe ich, aber trotzdem muss ich mein UN ja auch nicht verschenken...und wenn normalerweise z.B. 5faches EBITDA o.ä. gezahlt wird mach ich mich doch als Verkäufer schlau - und verkauf nicht zum 1fachen EBITDA. Also meiner Logik nach. Ist natürlich nicht das Problem von MBB und deren Aktionären :)


Ich behaupte mal, dass MBB bereits an dem Boyen-Kauf dran war und diese Perspektive auch für die Vorwerk-Familie mit entscheidend war - aus dem Unternehmen schnell viel mehr machen zu können, ihm eine weitere und langfristige Entwicklungsperspektive unter dem Dach der MBB zu geben. Die Vorwerk-Familie besitzt nun 40% an einem viel besser aufgestellten Unternehmen mit mehr Zukunftsperpektive, als vorher mit ihrem 100%-Anteil an Vorwerk. Meine Lesart des/der Deals...
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18.04.20 17:39:07
Beitrag Nr. 48.017 ()
Wochenupdate: Comeback Chancen, auch durch die MKK!
Am 28.04. und 29.04.2020 findet die MKK statt. Sie wird Online ausgetragen, um die Konferenz überhaupt zu ermöglichen. Diese Konferenz ist für Nebenwerte eine der wichtigsten Konferenzen, um sich den Investoren zu präsentieren. 4 Depotwerte werden an der Konferenz teilnehmen.

Zunächst für die Präsenzveranstaltung angemeldet hat die Unidevice AG die Teilnahme an der Video-/Telefonübertragung abgesagt. Bei Unidevice bleibt es dabei, das sie die Q1 Zahlen am 28.04. präsentieren wird. Ich erwarte keine Zusammenhänge zwischen den Q1 Zahlen und der Absage zur Online-MKK Veranstaltung.

Spannend darf man auf die Präsentation von Vectron sein, da obwohl unmittelbar von Corona betroffen, die Präsentationen regelmässig unterhaltsam sind. Obwohl das operative Geschäft seit März weitgehend zum Stillstand gekommen ist, wird man weiterhin im Hintergrund für das Comeback arbeiten.

Was ist von DEFAMA zu erwarten? Gerade erst hat DEFAMA die 2019er Zahlen vorgelegt, die HV wird verschoben, dennoch ist eine Vorab-Dividenden Zahlung von 20 Cent im Juni ein Zeichen an die Investoren, das man trotz Corona seine Prognosen für 2020 bestätigt.

Prognose heißt, das man das FFO bis Ende 2020 auf 7 Mill. Euro heben will, was einem Ergebnis pro Share von 1,5 Euro entspricht. Eine normalisierte Bewertung mit Faktor 15 signalisiert ein Kursziel von 22,5 Euro. Ich passe mein Kursziel von 20 Euro entsprechend auf 22,5 Euro an.

Erstmals präsentiert sich der neue Blue-Cap Vorstand auf der MKK. Spannend wird sein, wie er auftritt und ob er sich News zum Emtec-Verkauf entlocken läßt.

Meine Erwartung ist, das Blue-Cap durch diesen Verkauf gut durch das Jahr 2020 kommt, denn abhängig von den Beteiligungen sind sie von Corona deutlich betroffen. Umgekehrt: Rechne ich mit einem zweitstelligen Gewinn aus dem Emtec-Verkauf und Blue-Cap wird so mit schwarzen Zahlen in 2020 rauskommen sowie die Dividendenzahlung beibehalten.

IT-Competence: Nach Audius Fusion - Chance auf Neubewertung!

Sehr spannend könnte sich die Story rund um IT-Competence entwickeln in 2020. Der Wert wurde in den letzten Tagen ganz stark gesucht und konnte im Wochenverlauf um 17 % zulegen. Warum ist das so?
Die bisherigen Updates signalisieren keine negative Rückwirkung von Corona. Im Gegenteil: Im Q1 mussten teilweise Zusatzschichten eingelegt werden am Wochenende, um den Anforderungen der Kunden nach Heim-Arbeitsplätzen erfüllen zu können.

IT-Competence hat 2019 bilanziell starke Verbesserungen erzielt. Die Verbindlichkeiten halbiert und inzwischen eine Netto-Finanzposition aufgebaut, die sich Ende 2020 auf über 2 Mill. Euro erhöhen dürfte. Auf dieser Basis beträgt der Unternehmenswert etwa 6 Mill. Euro, bei einem EBITDA von 1,5 – 2 Mill. Euro.

Nach der Fusion entsteht eine gute Chance, das die aktuelle EV/EBITDA Relation von 3-4 sich verdoppelt, denn ein wachsender IT-Dienstleister mit EBITDA-Margen in Richtung 10 %, 5G Fantasie und einer Verdoppelung der Unternehmensgröße auf einen Umsatz > 50 Mill. Euro wird am Kapitalmarkt anders wahrgenommen.

Zur Einordnung: Der aktuelle Unternehmenswert 6 Mill. Euro; könnte sich EX-Corona nach der Fusion auf 50 Mill. Euro erhöhen. Das Kursziel von 9 Euro stellt auf dieser Basis ein valider Verdoppler dar auf Sicht von 12 Monaten.


Wochengewinner und Verlierer im Überblick!



Die Jahresperformance beträgt - 2 %.

Die Gewinner und Verlierer können der Übersicht entnommen werden. Die Wochenperformance liegt bei 4% und die Jahresperformance ist jetzt mit 2% negativ. Damit profitiert das Depot in der dritten Woche in Folge deutlich von der Markterholung.

Unternehmensupdates rund um die weiteren Wochengewinner!

Cytosorbents: Exponentielles Wachstum voraus!

Abermals stellt sich Cytosorbents als solide Depotabsicherung heraus und konnte 17 % zulegen. Nicht nur die Corona Fallzahlen stellen sich als exponentielle Wachstumskurve dar, sondern auch der Einsatz von Cytosorb für die Corona Behandlung.

Zur Einordnung: Noch Ende März war der wöchentliche Einsatz mit 30 Fällen quantifiziert. Dieser kann sich bis Ende April bereits auf mehr als den Faktor 10 steigen, was ein Indikator für die Umsatzentwicklung im Q2 ist. Diese Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund der EUA Zulassung der FDA in den USA zu sehen.

Das macht deutlich, das man vom Q1 Anfang März die Erwartungen nicht zu hoch hängen darf, sondern das man sich an dem vom Unternehmen ausgegebenen Ziel einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr orientieren sollte.

Clinuvel: Die Meilensteine!

Clinuvel ist nach der FDA Zulassung für SCENESSE® (Hannelore Kohl-Krankheit) stark von 45 australische Dollar zurückgekommen und hat sich halbiert, konnte die 20 Dollar Marke in der letzten Woche zurückerobern und legte um 13 % zu.

Das aktuelle Kursziel von 20 Euro deckt die SCENESSE® Behandlung global ab. So gab das Unternehmen die ersten Behandlungen im April in den USA letzte Woche bekannt, nach der Zulassung in 2019. Der Roll-Out wird mehrere Jahre umfassen, um das Potential zu realisieren.

Zur Einordnung: Clinuvel ist bereits profitabel und zahlte bereits eine Dividende aus. Nun geht man den Weg, das man die eigenen Forschungs- kapazitäten deutlich ausbaut in Singapore.

Diese Aktivitäten umfassen primär die Zulassung von Vitiligo (Fleckenkrankheit). Mit der Behandlung der Fleckenkrankheit adressiert man einen Mrd. Markt. Es wird in den kommenden Monaten hierzu Gespräche mit der FDA geben und man darf gespannt sein auf die Rückmeldung. Wenn ein Erfolg valider wird und Vitiligo nur in Ansätzen eingepreist wird, dann sind neue Höchstkurse das Ziel.

Lang & Schwarz: Geht doch!

Geht doch, könnte man sagen, nach den sehr starken Q1 Zahlen mit einem EPS von 2 Euro. Zunächst verhalten reagierte die Aktie. Dies änderte sich in der vergangenen Woche mit einem Zugewinn von 10 %.

Klar der Markt sieht das Q1 als Ausnahmequartal, was so auch richtig ist. Dennoch dürfte bei Normalbesteuerungsraten von 30 % die 2 Euro auch in den kommenden Quartalen mit nachhaltig profitablen Ergebnissen bestätigt werden.

Ob am Ende 4 oder 5 Euro Überschuss in 2020 stehen, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Auf dieser Basis ist das Unternehmen zu günstig und hat weiteres Wertaufholungspotential.



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18.04.20 19:33:22
Beitrag Nr. 48.018 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.371.938 von Kleiner Chef am 18.04.20 17:39:07Hallo KC,
Glückwunsch zur guten Wochenperformance. ;)
Eine Frage zu Klassik Radio:
Du hast die Aktie zwar nicht mehr im Depot, ich bin aber dabei geblieben.
Wie siehst du die weitere Entwicklung?
Sollte KR nicht auch vom Stay at Home profitieren können?

Gruß und schönes Wochenende wünscht
Value
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18.04.20 22:18:21
Beitrag Nr. 48.019 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.371.869 von sirmike am 18.04.20 17:25:21Ich denke das auch. Vorwerk hat Kapitalbedarf. FK ist limitiert und riskant. Und wenn man dann jemanden sucht, der bereit ist, mit EK einzusteigen, kann man doch niemanden besseren als jemanden wie die MBB finden.
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18.04.20 22:19:39
Beitrag Nr. 48.020 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.372.610 von valueanleger am 18.04.20 19:33:22KR lebt ja auch stark von Werbeeinnahmen. Die werden sich sicherlich nicht besonders gut entwickeln ...
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19.04.20 10:43:06
Beitrag Nr. 48.021 ()
@moneymakerzzz

Ich kann da deine Skepsis auf jeden Fall nachvollziehen. Aber wie man am Kauf der zwei Firmen, die zur Aumann AG fusioniert sind, gesehen hat, sind solche Deals nicht per se unrealistisch.

Bei Friedrich Vorwerk muss man halt sehen, dass der Gründer vor 20 Jahren gestorben ist und natürlich auch die Witwe mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen ist.
Auf der anderen Seite existieren aber Möglichkeiten, durch gezielte Investitionen in den nächsten Jahren ein enormes Geschäft zu machen - Wenn ich aber schon 70-80 Jahre alt bin und auf meine Geschäftsführer vertrauen muss, bin ich einfach nicht so investitionsfreudig und will, dass mein persönliches Vermächtnis und das meines Mannes weiterhin eine möglichst gute Wettbewerbsposition inne hat.
Somit steht hier sicher nicht das reine Profitdenken bei der Witwe im Vordergrund...
Durch den Deal hat sie immer noch 40% an einer Gesellschaft, die wieder deutlich risikofreudiger investieren wird und das durch die Konzernzugehörigkeit zu geringeren Refinanzierungskosten - vllt. übernimmt die MBB zukünftig ja auch Garantien oder ähnliches...

Also ich gebe dir einerseits Recht, halte es andererseits allerdings auch nicht für unrealistisch und habe mich deswegen dazu entschieden, die EBIT-Hochrechnungen ohne Abschlag einzubeziehen, aber mit einem vergleichsweisen hohen Diskontierungszins von 8% bei 0% Wachstum abzuzinsen. Wie hoch der jährliche Beitrag wirklich ist, werden wir in den nächsten Jahren sehen. Folgt man den Kommentaren von Nesemeier, ist das Unternehmen noch mehr wert als von mir nach Ertragswertverfahren berechnet (und die MBB ist ja in ihren Aussagen sonst auch immer recht konservativ)
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19.04.20 11:03:39
Beitrag Nr. 48.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.372.610 von valueanleger am 18.04.20 19:33:22
Klassik Radio: Man braucht einen langen Atem!
Zitat von valueanleger: Hallo KC,
Glückwunsch zur guten Wochenperformance. ;)
Eine Frage zu Klassik Radio:
Du hast die Aktie zwar nicht mehr im Depot, ich bin aber dabei geblieben.
Wie siehst du die weitere Entwicklung?
Sollte KR nicht auch vom Stay at Home profitieren können?

Gruß und schönes Wochenende wünscht
Value


Klassik Radio hat das "Vor Corona Kursviveau"
schon wieder erreicht, das ist die gute Nachricht.
Zu diesen Kursen hatte ich mich ja auch aus KR
verabschiedet.

Denn: Trotz Rekordergebnis mit EBITDA von 2,8 Mill
in 2019 ist man mit einer 12 fachen Multiple bewertet,
d.h. da sind schon künftige, noch verbesserte Ergebnisse
eingepreist.

Heute kann man Aktien mit wesentlich besseren Bewertungs-
Relationen einsammeln, insofern steht KR bei mir auch nicht
mehr auf der engeren Watch.

Gehört KR zu den Profiteueren von Corona: Jaein!


Grundsätzlich schneidet KR bei den Medaianalysen seit
2018 nicht mehr wirklich gut ab und die Werbeeinahmen
könnten in 2020 rückläufig sein. Ob jetzt wegen Corona
höhere Nutzerzahlen, vorübergehend existieren spielt keine
Rolle für 2020.

Aber: KR dürfte von von folgenden Trends profitieren:

1. Digitales Radio wächst auch in 2019 wieder um 35 %.
Das ist bekanntlich der primäre Zugang für KR zu den Hörern. Dieser
Trend wird sich in 2020/2021 eher verstärken.

2. KRS - Streaming Dienst: Man will in 2020 den Break-Even schaffen,
der bei 15000 Abonnenten liegt. Ich kann mir gut vorstellen, das sich
viele Nutzer in Corona Zeiten diesen Themen widmen und die Nutzer-Zahl
sich aktuell positiv entwickelt.

Fazit: Kurzfristig ist KR eher teuer, da ich für 2020 keine Sprünge im Ergebnis
zu 2019 erwarte. Wer KR mit Blick auf Folgejahre hält, der könnte belohnt werden,
da Digitalradio und KRS weiteres Wachstum generieren.

Gruß
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19.04.20 13:09:08
Beitrag Nr. 48.023 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.370.294 von Kleiner Chef am 18.04.20 12:50:09
Zitat von Kleiner Chef:
Zitat von Straßenkoeter: ...

Aus meiner Sicht ist dies damit zu erklären, dass MBB ja nur einen Teil an Vorwerk gekauft hat. Und die Alteigentümer einfach einen ideallen Partner gesucht haben, der die Geschäfte führt und wo sie weiterhin mit einem hohen Anteil an Vorwerk dabei sein können. Klar Vorwerk ist hochprofitabel und hat einen hohen Auftragsbestand und profitiert davon, dass die Stromtrassen vom Norden in den Süden bald gebaut werden müssten. Das Add-On das MBB auch noch dazu erworben hat war ja, wenn man die Mitgift an geld einrechnet sogar geschenkt. So agieren eben diese Art von Unternehmen. Ähnlich macht es ja eine Blue Cap. Das wundert mich schon seit jahren. Blue Cap hatte ja auch Plantol für ein Butterbrot von einer Erbengemeinschft gekauft und das Teilunternehmen Biolin von Planatol dann später für 40 millionen verkauft. Ich denke Plantol mit Biolink hat nur etwas über 2 millionen gekostet damals. Da denket man schon zu gut um wahr zu sein.


Nicht zu vergessen der aktuelle Fall Emtec. Der geht in die gleiche Schiene. Ich rechne hier mit dem 6-8 fachen Erlös aus dem Verkauf gegenüber dem Einstand und einem zweistelligen Mio. Ergebnisbeitrag in 2020.

Gruß


Glaube ich auch. Der Emtecdeal ist ja eigentlich schon durch. Mit dem Erlös ist ja ein großer Teil der aktuellen Börsenkapitalisierung abgedeckt und von dem Biolinkverkauf sollte ja auch noch einges da sein. Von dem hohen Immobilienbestand und den weiteren Beteiligungen ganz zu schweigen.
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19.04.20 14:39:30
Beitrag Nr. 48.024 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.374.914 von Kleiner Chef am 19.04.20 11:03:39
Zitat von Kleiner Chef:
Zitat von valueanleger: Hallo KC,
Glückwunsch zur guten Wochenperformance. ;)
Eine Frage zu Klassik Radio:
Du hast die Aktie zwar nicht mehr im Depot, ich bin aber dabei geblieben.
Wie siehst du die weitere Entwicklung?
Sollte KR nicht auch vom Stay at Home profitieren können?

Gruß und schönes Wochenende wünscht
Value


Klassik Radio hat das "Vor Corona Kursviveau"
schon wieder erreicht, das ist die gute Nachricht.
Zu diesen Kursen hatte ich mich ja auch aus KR
verabschiedet.

Denn: Trotz Rekordergebnis mit EBITDA von 2,8 Mill
in 2019 ist man mit einer 12 fachen Multiple bewertet,
d.h. da sind schon künftige, noch verbesserte Ergebnisse
eingepreist.

Heute kann man Aktien mit wesentlich besseren Bewertungs-
Relationen einsammeln, insofern steht KR bei mir auch nicht
mehr auf der engeren Watch.

Gehört KR zu den Profiteueren von Corona: Jaein!


Grundsätzlich schneidet KR bei den Medaianalysen seit
2018 nicht mehr wirklich gut ab und die Werbeeinahmen
könnten in 2020 rückläufig sein. Ob jetzt wegen Corona
höhere Nutzerzahlen, vorübergehend existieren spielt keine
Rolle für 2020.

Aber: KR dürfte von von folgenden Trends profitieren:

1. Digitales Radio wächst auch in 2019 wieder um 35 %.
Das ist bekanntlich der primäre Zugang für KR zu den Hörern. Dieser
Trend wird sich in 2020/2021 eher verstärken.

2. KRS - Streaming Dienst: Man will in 2020 den Break-Even schaffen,
der bei 15000 Abonnenten liegt. Ich kann mir gut vorstellen, das sich
viele Nutzer in Corona Zeiten diesen Themen widmen und die Nutzer-Zahl
sich aktuell positiv entwickelt.

Fazit: Kurzfristig ist KR eher teuer, da ich für 2020 keine Sprünge im Ergebnis
zu 2019 erwarte. Wer KR mit Blick auf Folgejahre hält, der könnte belohnt werden,
da Digitalradio und KRS weiteres Wachstum generieren.

Gruß


Ich oute mich mal als gelegentlicher Klassik-Radio-Hörer auf dem Weg zur Arbeit und habe in der Vergangenheit auch schon mit einem Kauf der Aktie geliebäugelt.

Ich glaube allerdings, dass die Corona-Nachteile deutlich überwiegen werden.

Die Event-/Reiseindustrie hatte m.E. einen überproportional großen Anteil an der Werbezeit. Da erwarte ich sehr deutliche Einbrüche bei den Werbeeinnahmen.

Zum zweiten ist "meine" Zielgruppe, Leute die Radio eigentlich nur im Auto auf dem Weg zur oder von der Arbeit hören, erheblich kleiner geworden. Seit ich im Homeoffice arbeite höre ich eigentlich gar kein Radio mehr. Ich bin mir deshalb nicht sicher ob die Nutzerzahlen tatsächlich von Corona profitieren und die kommenden Medienanalysen besser werden.

Und ich glaube auch nicht ein reiner Klassik-Streaming-Dienst auf Dauer eine Chance gegen Amazon, Spotify und Co hat. Die Großen haben ja auch ein riesiges Klassik-Spektrum im Angebot. Der reine Klassik-Fan wird m.E. auf Dauer aussterben. Und in den nachrückenden jüngeren Generation gibt es sicher sehr viele die auch mal gerne Klassik hören, aber eben nicht nur.
Eine große Wachstumsstory sehe ich da nicht
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20.04.20 09:53:44
!
Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: Persönliche Differenzen bitte via BM klären, themenfremd
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20.04.20 10:17:40
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Korrespondierendes Posting wurde entfernt
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20.04.20 12:02:36
Beitrag Nr. 48.027 ()
Was die armen Primaten heutztage so alles über sich ergehen lassen müßen.
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20.04.20 12:45:57
Beitrag Nr. 48.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.381.944 von straßenköter am 20.04.20 10:17:40
heinzconrad antwortet
1. Bitte Deine Befindlichkeiten mit diversen Forenteilnehmern privat klären.

2. Ich habe informell zwei short Kandidaten für das Jahresspiel und vorher einen long Kandidaten (Hellofresh) genannt. Mit allen wäre ich richtig gelegen. Das kann auch ausschließlich Glück gewesen sein.
Ich glaube aber nicht, dass man behaupten kann, dass bei Funkwerk 2019 alles rund gelaufen wäre // Stichwort Insolvenz Euromicron.

3. Ich habe nichts zur Werthaltigkeit des Windparks gesagt. Ich kann das nicht beurteilen und das ist nicht das Thema.
Worauf ich aber hingewiesen habe, ist die Fremdfinanzierung des Windparks. Diesen Hinweis habe ich in Deiner Analyse nicht gesehen, sondern // Ich zitiere:

"Der Wert des Parks dürfte die Kapitalisierung der Baader Bank von alleine abdecken".

Du berufst Dich auf einen Vorstand. Hat der Vorstand auch auf diesen Sachverhalt hingewiesen oder stammt der von Dir?

Mir erschien mein Hinweis darauf für die anderen Leser durchaus wertvoll, denn bei beispielsweise 3% Zinsen entspräche das einem offenen Kredit in Höhe von 40 Mio. Das wäre angesichts der Kapitalisierung der Bank nicht unbedeutend und könnte Anlass sein, dass man Deine kräftige Ansage doch etwas differenzierter betrachten müsste.

Um bei meinen Bild mit dem Haus zu bleiben, ich habe nicht bestritten, dass das gekaufte Haus nicht 1 Mio. EUR wert sein könnte. Das ändert aber nichts daran, dass mein persönlicher Net worth unverändert bei 100 T EUR bleibt und nicht bei einer 1 Mio EUR, dem Wert des Hauses.

Zusammengefasst kann ich durchaus nachvollziehen, wenn andere User die Vorstellung als "puscherisch" empfunden haben und dementsprechend abqualizifieren. Mir ist es ähnlich gegangen.

Es kann sich jeder ein Bild über die Anzahl der gehandelten Aktien machen.
https://www.finanzen.net/historische-kurse/baader_bank
Es fällt auf, dass es die Tage vorher auch schon stärkeres Interesse an dem Unternehmen gab. Ob das zufällig war, kann und möchte ich nicht beurteilen.
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20.04.20 13:27:06
Beitrag Nr. 48.029 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.384.275 von heinzconrad am 20.04.20 12:45:57
Zitat von heinzconrad: 1. Bitte Deine Befindlichkeiten mit diversen Forenteilnehmern privat klären.

2. Ich habe informell zwei short Kandidaten für das Jahresspiel und vorher einen long Kandidaten (Hellofresh) genannt. Mit allen wäre ich richtig gelegen. Das kann auch ausschließlich Glück gewesen sein.
Ich glaube aber nicht, dass man behaupten kann, dass bei Funkwerk 2019 alles rund gelaufen wäre // Stichwort Insolvenz Euromicron.

3. Ich habe nichts zur Werthaltigkeit des Windparks gesagt. Ich kann das nicht beurteilen und das ist nicht das Thema.
Worauf ich aber hingewiesen habe, ist die Fremdfinanzierung des Windparks. Diesen Hinweis habe ich in Deiner Analyse nicht gesehen, sondern // Ich zitiere:

"Der Wert des Parks dürfte die Kapitalisierung der Baader Bank von alleine abdecken".

Du berufst Dich auf einen Vorstand. Hat der Vorstand auch auf diesen Sachverhalt hingewiesen oder stammt der von Dir?

Mir erschien mein Hinweis darauf für die anderen Leser durchaus wertvoll, denn bei beispielsweise 3% Zinsen entspräche das einem offenen Kredit in Höhe von 40 Mio. Das wäre angesichts der Kapitalisierung der Bank nicht unbedeutend und könnte Anlass sein, dass man Deine kräftige Ansage doch etwas differenzierter betrachten müsste.

Um bei meinen Bild mit dem Haus zu bleiben, ich habe nicht bestritten, dass das gekaufte Haus nicht 1 Mio. EUR wert sein könnte. Das ändert aber nichts daran, dass mein persönlicher Net worth unverändert bei 100 T EUR bleibt und nicht bei einer 1 Mio EUR, dem Wert des Hauses.

Zusammengefasst kann ich durchaus nachvollziehen, wenn andere User die Vorstellung als "puscherisch" empfunden haben und dementsprechend abqualizifieren. Mir ist es ähnlich gegangen.

Es kann sich jeder ein Bild über die Anzahl der gehandelten Aktien machen.
https://www.finanzen.net/historische-kurse/baader_bank
Es fällt auf, dass es die Tage vorher auch schon stärkeres Interesse an dem Unternehmen gab. Ob das zufällig war, kann und möchte ich nicht beurteilen.


Punkt 1 ist ja wohl lächerlich, wenn Du derjenige warst, der dies hier in diesen Thread getragen hat.

Punkt 2: Natürlich lief bei Funkwerk nicht alles perfekt. Das Euromicron-Debakel ist wohl jedem bekannt, aber ansonsten sollte es ein sehr starkes Jahr geworden sein. Und das Euromicron-Debakel war bei Deiner Short-Aussage längst bekannt und somit in den Kursen inbegriffen. Dananch ging es nochmals Richtung alter Hochs und der Kurs kam erst mit der Corona-Krise massiv zurück. Und jetzt stellst Du Dich hin und erzähltst, was von Du hättest richtig gelegen. Um in Deiner Bildsprache zu bleiben: Nur weil eine Straßen nass ist, muss es nicht geregnet haben.

Und Punkt 3 beinhaltet wieder einmal eine vollkommen falsche Darstellung ("Soso. Das ist schon interessant. Ist ihm das bei der Vorstellung der Aktie entgangen oder erschien es ihm unwichtig?"). Die Finanzierungskosten habe explizit in em Posting fett markiert. Mehr kann man wirklich nicht machen, denn jeder sollte verstehen, dass bei vorhandenen Finanzierungskosten eine Finanzierung vorhanden sein muss.
Desweiteren sollte man beim Lesen auch begreifen. Du zitierst mich richtig mit dem Satz: "Der Wert des Parks dürfte die Kapitalisierung der Baader Bank von alleine abdecken". Zu diesen Satz stehe ich, denn er ist inhaltlich auch völlig korrekt. Einen anderen Begriff kann ich nicht verwenden, weil ich nicht den Bilanzansatz kenne, um einen Gewinn zu ermitteln. Du kannst Dir ja mal folgenden Artikel durchlesen, in dem es folgende Unterüberschrift gibt: "Der Finanzdienstleister rutschte 2018 tief in die Verlustzone. Jetzt ist der Windpark der Bank mehr wert, als das Unternehmen an der Börse.
https://www.handelszeitung.ch/baader-bank-turnaround-und-hoh…
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20.04.20 13:43:08
Beitrag Nr. 48.030 ()
Regel Nr. 1: Trolle nicht füttern, niemals, unter keinen Umständen.

Regel Nr. 2: Halte Dich immer an Regel Nr. 1, unter allen Umständen.

Lebe lang und in Frieden...
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20.04.20 13:47:23
Beitrag Nr. 48.031 ()
Cytosorbents darf in den USA jetzt auch bei bestimmten Herz-OPs eingesetzt werden. Dürfte weiteren Schub nach oben geben.
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20.04.20 14:21:17
Beitrag Nr. 48.032 ()
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20.04.20 14:59:17
Beitrag Nr. 48.033 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.376.420 von Maigret am 19.04.20 14:39:30Danke Maigret und KC,
euer Input bestätigt auch meine Meinung zu KR.
Ich werde die Aktie zwar weiter halten aber je nach Nachrichtenlage zum Verkauf stellen.
Meine Cashquote liegt immer noch unter 10% - laut meiner Strategie sollte sie beim aktuellen DAX Stand aber bei 10% liegen.

Gruß
Value
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20.04.20 15:10:11
Beitrag Nr. 48.034 ()
Aves One kontert den Virus aus.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12420830-dgap-new…

Der Umsatz- und Gewinnschub wird zwar deutlich gebremst, aber die Welt geht zumindest bei Aves One nun doch nicht unter ... ;)

Gruß
Value
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20.04.20 16:09:03
!
Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: themenfremder Inhalt
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20.04.20 19:43:40
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Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: themenfremder Inhalt
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20.04.20 20:24:19
Beitrag Nr. 48.037 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.385.121 von xxt am 20.04.20 13:47:23
Cytosorbents: Ein weiterer wichtiger Meilenstein heute!
Zitat von xxt: Cytosorbents darf in den USA jetzt auch bei bestimmten Herz-OPs eingesetzt werden. Dürfte weiteren Schub nach oben geben.


Hier die Meldung:

https://finance.yahoo.com/news/development-u-fda-grants-brea…

Was bedeutet diese Meldung mit Blick auf die Zulassung?

Breakthrough therapy designation soll die Entwicklung und den Zulassungsprozess von Medikamenten für schwere oder lebensbedrohliche Erkrankungen beschleunigen. Voraussetzung für die Erteilung des Breakthrough-Therapy-Status sind vorläufige klinische Nachweise, die zeigen, dass das Medikament bei mindestens einem klinisch signifikanten Endpunkt gegenüber der verfügbaren Therapie eine wesentliche Verbesserung aufweisen kann.

https://www.mpompe.de/nachrichten/349-breakthrough-therapy-d…

Vom Umfang her bedetutet das ein Potentiall von über 100 Mill. Dollar Umsatz in den USA und 50 Mill. Dollar in Europa, nur für die Indikation zur Beseitigung der Blutverdünner. Zum Vergleich: In 2019 hatte Cytosobents einen Umsatz von 25 Mill. Dollar. Cytosrobents hat sich zur Marktgröße hier im Januar geäußert.

https://cytosorbents.com/cytosorb-is-approved-and-available-…

Mein Fazit: Allein diese Indikation in USA und Europa hat das Potential Cytosorbents zu einem Mrd. Unternehmen zu machen, also Kurse jenseits der 20 Dollar. Da ist null "Corona" Fantasie und weitere Indikationen enthalten.

Gruß
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20.04.20 21:57:41
Beitrag Nr. 48.038 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.390.806 von Kleiner Chef am 20.04.20 20:24:19Jenseits der 20$ hört sich sehr gut an. Keine Frage. Darf ich aber auch fragen, bis wann Du in etwa dieses Ziel für realistisch hältst?

mfg skipper
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20.04.20 22:30:06
Beitrag Nr. 48.039 ()
lol - WTI Öl kriegt man jetzt geschenkt :D

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20.04.20 22:32:20
Beitrag Nr. 48.040 ()
tse, kaum zu glauben

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21.04.20 07:31:31
Beitrag Nr. 48.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.392.552 von katjuscha-research am 20.04.20 22:32:20Es juckt mich in den Fingern, ein Öl-ETC zu kaufen…
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21.04.20 08:46:07
Beitrag Nr. 48.042 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.393.851 von InsertName am 21.04.20 07:31:31
Zitat von InsertName: Es juckt mich in den Fingern, ein Öl-ETC zu kaufen…


Das ist sicher dramatisch als auch spannend, was da passiert. Vor allem bin ich auf Trump seine Maßnahmen gespannt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er im Wahljahr ein Desaster mit vielen weiteren Arbeitslosen zulassen möchte. Somit könnte der Ölsektor vor einer massiven Stützung der Unternehmen stehen. Damit meine ich vor allem den Anleihebereich, damit der HY-Bereich nicht unter Ausfällen von Anleihen leidet und die Spreads wieder stark steigen. Das Problem ist nur, dass im Moment keiner sagen kann, wie lange die Virusproblematik noch genau besteht. Ich hoffe mal, dass sich wenigstens ein Land trauen wird, mit Ausnahme von Großveranstaltungen normales Leben zuzulassen und lediglich die gefährdeten Personen isoliert.
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21.04.20 08:48:38
Beitrag Nr. 48.043 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.393.851 von InsertName am 21.04.20 07:31:31
Zitat von InsertName: Es juckt mich in den Fingern, ein Öl-ETC zu kaufen…


Kann ich nur davor warnen.

Guck dir mal die gestrigen zwei Videos von Markus Koch dazu an!
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21.04.20 09:22:44
Beitrag Nr. 48.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.392.123 von skipper2004 am 20.04.20 21:57:41
Cytosorbents: Zur Einordnung der Meldung und Meilensteine!
Zitat von skipper2004: Jenseits der 20$ hört sich sehr gut an. Keine Frage. Darf ich aber auch fragen, bis wann Du in etwa dieses Ziel für realistisch hältst?

mfg skipper


Damit die 20 Dollar erreicht werden, müssen einige Meilensteine erreicht werden

1. Die FDA verbindet mit dem Breakthrough Status eine Studie für die Zulassung. Es bleibt abzuwarten, welche Zeitschiene dafür gebraucht wird.

2. Die Marktpotentiale müssen materialisiert werden, wenn Zulassung vorhanden. Der Umsatz sollte dann über 80 Mill.; besser über 100 Mill. Dollar steigen.

3. Die Produktionskapazitäten müssen gegenüber aktuell von 80 Mill. Dollar ausgebaut werden.


4. Wir dürfen auf den Q1 Call schon jetzt gespannt sein, nicht wegen der Zahlen, sondern aufgrund des Ausblicks und der Perspektiven. Wir sollten in Bezug auf Punkte 1-3 den Call abwarten.

5. Spannend wird sein, was dann die Analysten daraus machen. Zur Einordnung: Aktuell für 2020 Umsatzerwartung 32 Mill. Dollar bei Konsenz-Kursziel von 12,3 Dollar.

Meine Anmerkung: Ich hoffe, das die o.g. Meilensteine in 2021 darstellbar sind, allerdings ist das aktuell noch zu vage. Deshalb bleibt mein 12 Monats-Kursziel solange bei 11 Euro.

Gruß
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21.04.20 09:34:19
Beitrag Nr. 48.045 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.393.851 von InsertName am 21.04.20 07:31:31
Auf Öl spekulieren.......?
Zitat von InsertName: Es juckt mich in den Fingern, ein Öl-ETC zu kaufen…


Kann man machen, aber ich werde es nicht tun. Was Corona noch alles für uns bereithält werden wir sehen. Die Gelddruckmaschine wird für einige Turbulenzen sorgen und auch ist die Frage, ob faule
Kredite zum Boomerang werden. Weil ich das nicht ausschließe, wähle ich eine weitere Position zur Depotabsicherung:

1. Kauf 2 % Goldmoney zu 1,75 Euro:
Gründe
Ist ein Golddienstleister rund um die rechtssichere Goldaufbewahrung global bei Banken und bietet zusätzlich eine eigene Karte an, womit man in Gold bezahlen kann. Das Unternehmen betreut so über 2 Mrd. Dollar an Gold und verdient über die Transaktionen und Aufbewahrung.

Man ist aktuell mit 200 Mill. can. Dollar bewertet, die durch das Eigenkapital abgedeckt sind. Keine Schulden und 100 Mill. Dollar geldnahe Assets. Das Unternehmen kann ab 2020 schwarze Zahlen schreiben und zweistelligen Mio. Dollar Beträge an Free-Cashflows erziellen.

Man hält diverse Töchter: Die wichtigste ist die 36 % Tochter Mene, in 2018 gegründet und dürfte in 2020 einen Umsatz von 30 Mill. Dolllar erzielen (meine Einschätzung). Als Juwelier verfügt man über Goldmoney und ein weiteres Netzwerk, um 24 Karat Gold zu profitabel zu vermarkten.

Das einzige Research kommt zu einem Kursziel von 8,25 Can. Dollar. Ich bleibe vorsichtiger mit KZ 3 Euro.

Fazit: Goldmoney ist ein Play für die aktuelle Krise und profitiert vom Run in Gold und der Wertentwicklung.

Verkauf Bluecap 2 % zu 14,8 Euro: Grund: Ich verkaufe nicht gerne, möchte wie ausgeführt aber eine weitere Depotabsicherung aufnehmen.

Gruß
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21.04.20 10:02:25
Beitrag Nr. 48.046 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.348.070 von Kleiner Chef am 16.04.20 14:45:55
Vectron
Zitat von Kleiner Chef: 1. Vectron gehört zu den größten Verlierern von der Bewertung her, weil unmittelbar betroffen.
2. Der Gastronomie-Sektor wird im Sommer (unter Beschränkungen) wieder geöffnet. Wiie von Dir beschrieben, werden nicht alle überleben, dennoch werden diese Standorte wieder besetzt.
3. Selbst, wenn ein nochmaliger Aufschub der manipulationssicheren Kassen kommen sollte, dann reden wir über ein halbes Jahr? (Zur Einordnung - Wir würden über die wiederholte Verschiebung sprechen, was eine weitere Übergangsphase einschränkt)
4. Wenn es richtig ist, das der Markt 6 Monate vorwegnimmt, dann wird Vectron spätestens mit den ersten Eröffnungen im Gasto-Bereich zu den Gewinnern gehören. Die Einpreisung der verschiedenen Trigger, manip.sichere Kassen und Transformation hin zu wiederkehrenden Umsätzen kann im Q3 nach meiner Einschätzung wieder aufgenommen werden.


Die Gstronomie Branche hat nicht nur die härtesten Verluste, anders als bei anderen sind deren Verluste unwiderbringlich, es gibt keine Nachholeffekte. Niemand wird mehr Urlaub machen oder ab sofort dreimal täglich essen, weil er monatelang etwas verpasst hat.

Viele Unternehmen der Branche stehen vor einer unmittelbaren Insolvenz. Wenn sich die Lage wieder normalisiert, wird niemand sie dazu zwingen die Kassen umzustellen, weil absolut kein Geld da ist und dies das Insolvenzreisiko beschleunigen würde.

Ganz anders als Du gehe ich daher davon aus, daß es erheblich länger dauern wird. Vectron hat sich wie alle anderen sehr deutlich von den Tiefstständen erholen können, völlig zu Recht. Aber ob die Aktie von diesen erholten Kursen aus immer noch ein klarer Kauf ist oder ob man sich lieber Aktien suchen sollte, die nach den klarsten Einnahmeverlusten der jeweiligen Branchen eben doch Nachholeffekte haben werden, das ist die entscheidende Frage.
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21.04.20 10:26:16
Beitrag Nr. 48.047 ()
Deutsche Rohstoff AG verkaufen !?

Corona 2019 machts möglich … https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/wti-terminkontrakt-us-oe…

Insbesondere in den USA drohen die Erdöllager, aus allen Nähten zu platzen. Seit Ende Februar sind die Lagerbestände im wichtigen Auslieferungsort Cushing um fast 50 Prozent gestiegen. Infolgedessen fallen in der ölreichen Region Texas die gezahlten Abnahmepreise immer weiter. Mittlerweile geht sogar die Furcht um, dass vereinzelt bald negative Preise bei Rohölabnahme fällig werden, falls die Lagerkapazitäten noch weiter schrumpfen.

Zum Wochenbeginn geriet erstmals ein Terminkontrakt für US-Rohöl ins Minus – das bedeutet, dass Käufer bei Abnahme Geld sogar erhalten.

Die grundlegende Lage am Erdölmarkt ist gekennzeichnet durch ein viel zu hohes Angebot bei stark fallender Nachfrage. Die Corona-Krise sorgt für einen globalen Konjunktureinbruch, was eine rückläufige Öl-, Benzin- und Dieselnachfrage zur Folge hat. Zwar haben große Erdölproduzenten wie Russland und Saudi-Arabien unlängst deutliche Förderkürzungen angekündigt. Experten zweifeln jedoch, ob die Reduzierungen ausreichen, um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.

Die Folgen der Corona-Krise machen sich am Rohölmarkt immer drastischer bemerkbar - vor allem beim US-Rohöl. Der Preis für einen Kontrakt, der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht, notierte erstmals im negativen Bereich je Barrel (159 Liter). Der Kontrakt brach um 173,3 Prozent auf minus 13,40 Dollar ein - der größte Tagesverlust aller Zeiten. Im Tagestief lag der Kontrakt sogar bei minus 15 Dollar. Der ab Dienstag führende Juni-Kontrakt verbilligt sich um 16,5 Prozent auf 20,90 Dollar. Europäisches Öl der Referenz-Sorte Brent ist für 25,84 Dollar je Fass zu haben - ein Abschlag von 8,0 Prozent.


http://www.xing-new s.com/reader/news/articles/3142688?cce=e…
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21.04.20 10:41:13
Beitrag Nr. 48.048 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.395.402 von Kleiner Chef am 21.04.20 09:34:19Ich habe einen kleines Investment auf XDWO (X MSCI world Energy)an der LSE gesetzt. Es würde mich sehr wundern, wenn da mittelfristig keine Kursgewinne zu sehen sind.
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21.04.20 11:39:26
Beitrag Nr. 48.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.395.858 von halbgott am 21.04.20 10:02:25Ich denke auch dass durch die Beitäge von Valueanleger und Kleiner Chef die Aktie sich erholt hat,

aber es wird viele Insolvenzen geben ( nicht nur Vapiano oder Maredo)

selbst nach der Krise werden viele Leute nicht essen gehen , sondern eher ins Fitnessstudio
( ich habe auch schon 5 kg zugenommen)

und drittens die Regierung hat soviel Arbeit die Corona Krise zu bewältigen und danach den Laden wieder ans Laufen zu bringen ( wen kümmert da Kassenbons)

und viertens ist diese blöde Kassenbonregelung sowieso Schwachsinn und ich könnte mir vorstellen
( da gibt es Nachverbesserungen so dass Bäckereien ausgeschlossen werden)

Vectron Kursziel von 8 Euro ist erreicht worden und ich habe wieder verkauft

Ich würde bei 3 oder 4 Euro nochmal spekulieren auf ne Tradingchance
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21.04.20 13:16:23
!
Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: auf eigenen Wunsch des Users
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21.04.20 14:27:16
Beitrag Nr. 48.051 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.395.168 von Kleiner Chef am 21.04.20 09:22:44Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit.

mfg
skipper
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21.04.20 14:29:39
Beitrag Nr. 48.052 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.399.926 von skipper2004 am 21.04.20 14:27:16
Zitat von skipper2004: Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit.

mfg
skipper


Dito Danke!
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21.04.20 16:24:33
Beitrag Nr. 48.053 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.394.640 von katjuscha-research am 21.04.20 08:48:38Öl-ETC wäre auch was zum spekulieren. Aber die großen Ölmultis bieten sich doch für jemand wie dich, der Cash-Cows liebt doch geradezu an? Oder bist du für den Sektor allgemein bearish? Ich sehe es so: a) Angebot bricht durch Pleiten ein und Preis erholt sich oder b) Nachfrage nimmt wieder zu durch langsame Rückkehr zu Normal-Niveaus und stetem Energiehunger aus China, Indien, Indonesien etc. - daher doch für langfristinvestoren ein No-Brainer? @all sorry für ein wenig Offtopic - aber das Ölthema ist ja schon interessant :)
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21.04.20 21:24:37
Beitrag Nr. 48.054 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.401.513 von moneymakerzzz am 21.04.20 16:24:33Klar!

Ich war ja kürzlich schon bei Total investiert, aber habe ie Gewinne auch zeitnah wieder mitgenommen, weil ich nochmal einen deutlichen Rücksetzer bei Öl als auch Aktienmarkt erwartet habe. Beim Öl ist der Einbruch schon da, beim Aktienmarkt noch nicht wirklich.

Aber ja, Aktien wie Total oder RoyalDutchShell habe ich natürlich auf der Watchlist, insbesondere für die Zeit, wo man sich langsam in Sachwerte retten sollte, wenn man mit anziehender Inflation rechnet. Die Zeit ist aber aus meiner Sicht noch nicht gekommen.

Fazit: Total bei 25-26 € oder Shell bei 12-13 € wären für mich wieder Kaufkurse.
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21.04.20 21:38:58
Beitrag Nr. 48.055 ()
Deutsche Forfait
Bei der Deutsche Forfait ist eine von zwei Möglichkeiten für deutlich höhere Kurse heue abhanden gekommen, denn der Aktionärswechsel ist abgesagt worden:
https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/df-deutsche-forfait-kein…

Jetzt gilt der Blick in Richtung 30.04. wenn der GB veröffentlicht wird. Angesichts der Ankündigung im Q3-Bericht eines Gewinns von mindestens 3 Mio Euro für 2019 steht die derzeitige Kapitalisierung von etwa 12 Mio Euro in einem krassen Missverhältnis. Die Bewertung könnte durch operative Probleme, aber auch durch die fehlende Visibilität auf das Geschäft aus dem Forfaitierungsgeschäft, hauptsächlich im Iran begründet sein. Mit Veröffentlichung des GB dürfte entsprechend des Ausblicks deutlich Bewegung in den Kurs kommen.
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21.04.20 22:51:22
Beitrag Nr. 48.056 ()
Welche Firmen sind Laborausrüster und stellen Reagenzien her?
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22.04.20 01:29:48
Beitrag Nr. 48.057 ()
Roche bietet PCR und Antikörper Tests an. Diese Sparte von Roche verdient gerade prächtig.
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22.04.20 06:38:35
Beitrag Nr. 48.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.406.994 von Be_eR am 21.04.20 22:51:22
Zitat von Be_eR: Welche Firmen sind Laborausrüster und stellen Reagenzien her?


Stratec
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22.04.20 10:16:48
Beitrag Nr. 48.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.043.597 von Inhaberschuldverschreibung am 17.03.20 22:14:51
Zitat von Inhaberschuldverschreibung:
Zitat von Kleiner Chef: ...

Hier meine Einordnung des Bluecap-Verkaufes

1. Emtec ist bekanntlich einer der Ertragsperlen mit zweistelligen Margen.
Man auch schon über 20 % erreicht in der Vergangenheit

2. Emtec ist in 2019 stark gewachsen und dürfte bei einem Umsatz von
10 Mill. Euro liegen.

3. Der NAV wurde zum 30.06. mit 11,8 Mill. Euro angesetzt. Zum Ende
2019 dürfte dieser bei 12 Mill. plus liegen.

4. Da man einen deutlichen Ertrag in 2020 generiert wird der Verkaufspreis
bei 15-20 Mill. Euro liegen.

5. Wie bei wachsenden und erstragsstarken Medizintechnik-Unternehmen üblich,
wird hier ein hoher Umsatz Multiplikor bezahlt.

6. Die Dividende dürfte uns möglicherweise für 2019 schon erfreuen.

7. Nun hat man noch Inheco also ebensolche Perle im Portfolio aus dem
Medizintechniksektor mit ca. 10 Mill. Euro, die nicht in den NAV einfliesst.

8. Neschen und Inheco sind bei 70 Mill. Euro (mein Bewertungsansatz>;)
fast doppelt so viel wert, wie Blue-Cap heute zum Börsenschluss

9. Habe deshalb noch 1 % zu 12 Euro soeben zugekauft.

10. Man hat ebenfalls jetzt höheren Spielraum für weitere Zukäufe.

Mein Fazit: Man sieht an diesem Beispiel die Irrationalität der Börse aktuell!

Gruß


Hab mal meinen Beitrag in Teilen aus dem BC Thread kopiert, sollte was falsch sein, bitte berichtigen.

Leider kann ich keine Angaben zum Buchwert der EM-TEC Beteiligungen finden, ich gehe aber bei einem Wert der Finanzanlagen insgesamt von 27 Mio. in 2018 nicht davon aus, dass diese mit rund 11,8 Mio bewertet sind. Das EK der EM-TEC mit Tochterbuden liegt bei 3,3 Mio. Somit würde ich den Buchwert auch in dieser Größe schätzen. Ums einfacher zu rechnen, hab ich 0,3 Mio mal abgerundet.

Kaufpreis - Buchwert = s.b.E.
[30, 20, 10 Mio] - 3 Mio = ca. 27, 17, 7 Mio s.b.E

Bei 3,98 Mio. ausgegeben Aktien sollten es somit 6,78 - 4,27 - 1,75 EUR pro Aktie sein. Wobei ich nicht an einen Kaufpreis von 10 Mio glaube, dafür hat man das "untere zweistellige Drittel" als Wink mit dem Zaunpfal geschrieben. Die Veräußerung sollte nach §8b KStG annährend steuerfrei sein, die 5% nicht abziehbare Betriebsausgabe ist für mich unwesentlich.

Noch wichtiger als der s.b.E. ist für mich der Vertrauensgewinn in den neuen Vorstand. Mit dem Cash ist man zusätzlich bestens auf die Krise vorbereitet, kann zukaufen und überleben. Auch wenn die Produktion ruhen sollte für einen Monat oder zwei, wovon ich nicht ausgehe.
Und auch wenn jetzt alles nach Rezession aussieht und man noch nicht weiß, wie das mit Corona ausgeht, konsumiert wird immer werden auch nach dieser schweren Zeit.


Gestern hat Himalayan im BC-Forum einen Link zu einer Veröffentlichung von Dover gepostet. Daraus ist ersichtlich, dass für Em-Tec rund 30 Mio USD geflossen sind.
In EUR umgerechnet und abzgl. der geringen Steuern ergibt sich ein netto Cash Zufluss von 6 EUR pro Aktie. Die Zahlen werden im Laufe der Woche vorab gemeldet. Ich denke dann sehen wir wieder die 20 EUR beim Kurs.

Zitat von himalayan432: Aus Earnings Conference Call First Quarter 2020 von Dover Corp. Seite 12

"Outflow for Em-Tech acquisition (~$30M) in Q2"

https://www.dovercorporation.com/docs/libraries/articles/cor…
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22.04.20 10:33:28
Beitrag Nr. 48.060 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.406.208 von katjuscha-research am 21.04.20 21:24:37
Zitat von katjuscha-research: Ich war ja kürzlich schon bei Total investiert, aber habe ie Gewinne auch zeitnah wieder mitgenommen, weil ich nochmal einen deutlichen Rücksetzer bei Öl als auch Aktienmarkt erwartet habe. Beim Öl ist der Einbruch schon da, beim Aktienmarkt noch nicht wirklich.

Aber ja, Aktien wie Total oder RoyalDutchShell habe ich natürlich auf der Watchlist, insbesondere für die Zeit, wo man sich langsam in Sachwerte retten sollte, wenn man mit anziehender Inflation rechnet. Die Zeit ist aber aus meiner Sicht noch nicht gekommen.

Fazit: Total bei 25-26 € oder Shell bei 12-13 € wären für mich wieder Kaufkurse.


Ich bin mit ziemlich sicher, daß dies ein guter Einstiegszeitpunkt ist. Vielleicht wird er ja noch besser. Vielleicht wartest Du auch vergeblich. Kurz- und mittelfristig wird es auch für die von Dir angesprochenen Unternehmen eine schwere Zeit. Ich bin aber fest davon überzeugt, daß die Ölförderer, die "herkömmlich" fördern die großen Gewinner sein werden. Eine Gazprom kann vielleicht sogar jetzt noch um den break even herum arbeiten. Ein riesiges Desaster wird das für die gesamte Fracking Industrie. Die würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Und um nun den Schwenk zum Faden zu spinnen. Die Deutsche Rohstoff wird mit Sicherheit ein großer Verlierer in diesem Spiel sein.
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22.04.20 12:04:10
Beitrag Nr. 48.061 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.410.159 von Willi_Wichtig am 22.04.20 10:33:28Das ist halt die Frage. Nochmal 10% tiefer kaufen bzw. darauf hoffen und dann evtl. nicht bedient werden? Oder jetzt investieren und sein Pulver zu früh verschießen? Ich hab den Mittelweg genommen und bin gestaffelt rein. Teil jetzt, Teil für 11 (wenn hier die Leute irrationale Panik bekommen). Gibt für mich hier 2 Möglichkeiten: a) no brainer oder b) wir steuern auf eine neue Weltordnung zu ohne Mobilität (also auch keine Fracht etc. da alles lokal produziert wird, Geschäftsreisen/Arbeitsweg/Flug wird sicher leiden) und ohne Chemie und ohne Heizung und ohne Industrielles Wachstum in Asien. Dann werde ich hier viel Geld vernichten :) Time will tell.
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22.04.20 13:05:41
Beitrag Nr. 48.062 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.409.931 von Inhaberschuldverschreibung am 22.04.20 10:16:48
Depotadjustierung vorgenommen!
Zitat von Inhaberschuldverschreibung:
Zitat von Inhaberschuldverschreibung: ...

Gestern hat Himalayan im BC-Forum einen Link zu einer Veröffentlichung von Dover gepostet. Daraus ist ersichtlich, dass für Em-Tec rund 30 Mio USD geflossen sind.
In EUR umgerechnet und abzgl. der geringen Steuern ergibt sich ein netto Cash Zufluss von 6 EUR pro Aktie. Die Zahlen werden im Laufe der Woche vorab gemeldet. Ich denke dann sehen wir wieder die 20 EUR beim Kurs.

Zitat von himalayan432: Aus Earnings Conference Call First Quarter 2020 von Dover Corp. Seite 12

"Outflow for Em-Tech acquisition (~$30M) in Q2"

https://www.dovercorporation.com/docs/libraries/articles/cor…


Vielen Dank für den Input zu den Depotwerten, deren Argumente ich mit folgender Transaktion Rechnung trage:

1. Kauf 3 % Blue-Cap zu 15,2 Euro!
Grund: Ich hebe meine Erwartungen an den Emtec-Verkauf an auf einen Cashzufluss von 25 Mill. Euro oder mehr und einem Ergebnisbeitrag von 20 Mill. Euro oder mehr, durch die bekannt gewordenen Informationen. Das entspricht fast einer von 3 für den Verkaufswert und übersteigt meine optimistischten Erwartungen.

Es wurde hier nach Anbieter von Labor /PCR-Ausrüstern gefragt. Auch hier kann Blue-Cap punkten. Die ohnehin gute Geschäftsentwicklung mit zweistelligem Wachstum bei Inheco dürfte hier von der aktuellen Situation profitieren.

Bei Inheco heißt es hierzu:

„INHECOs Vision ist es, der führende Anbieter von Thermal Management Produkten für Laborautomation, PCR und der Kühlung bei kleinen Wärmelasten zu sein, und damit innovative Anwendungen in der Molekularbiologie, der Diagnostik und der Elektronik zu ermöglichen.“



2. Verkauf Vectron 3 % zu 7,5 Euro: Verkauf zur Finanzierung Blue-Cap Kauf und Risikoadjustierung im Depot. Allerdings verbleiben 3 % Depotanteil im Depot.

Fazit: Für beide Werte gilt, das die MKK-Präsentation spannend wird nächste Woche, insbesondere aber bei Blue-Cap.

Gruß
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22.04.20 13:40:23
Beitrag Nr. 48.063 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.412.451 von Kleiner Chef am 22.04.20 13:05:41
Blue cap
Man darf aber auch erwähnen das die anderen Beteiligungen dieses Jahr wohl nicht so gut laufen werden. Denke schon das z.b. Con Pearl und Plantol und .... erhebliche Probleme haben werden.
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22.04.20 13:47:09
Beitrag Nr. 48.064 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.413.099 von hopper09 am 22.04.20 13:40:23
Blue-Cap: Jede einzelne Beteiligung ist unterschiedlich betroffen von Corona!
Zitat von hopper09: Man darf aber auch erwähnen das die anderen Beteiligungen dieses Jahr wohl nicht so gut laufen werden. Denke schon das z.b. Con Pearl und Plantol und .... erhebliche Probleme haben werden.


Einverstanden. Das hatte ich ja in vorherigen Statements bereits ausgeführt. Entscheidend aber ist, das man die bilanziellen Relationen noch besser als erwartet verbessern kann. Entscheidend für eine flexible
Vorgehensweise am Markt Ausschau zu halten nach Verstärkungen.

Aber auch Schaefer profitiert als Goldschmiede von der aktuellen Entwicklung und wird den Umsatz von 2018 nach 2020 verdoppeln. Da wächst also auch was heran.

Gruß
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22.04.20 13:50:16
Beitrag Nr. 48.065 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.412.451 von Kleiner Chef am 22.04.20 13:05:41
@KC: Vectron
Zitat von Kleiner Chef: Verkauf Vectron 3 % zu 7,5 Euro: Verkauf zur Finanzierung Blue-Cap Kauf und Risikoadjustierung im Depot. Allerdings verbleiben 3 % Depotanteil im Depot.


Eigentlich hattest Du bei Vectron eine 7% Gewichtung und dann bei 7,70 weitere 1% dazugekauft. Nach meinem Verständnis müsstest Du also eine 8% Gewichtung gehabt haben? Jetzt hast Du 3% zu 7,50 verkauft, aber nur noch 3% Gewichtung, wo liegt mein Denkfehler?
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22.04.20 14:00:53
Beitrag Nr. 48.066 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.413.228 von halbgott am 22.04.20 13:50:16
Zitat von halbgott:
Zitat von Kleiner Chef: Verkauf Vectron 3 % zu 7,5 Euro: Verkauf zur Finanzierung Blue-Cap Kauf und Risikoadjustierung im Depot. Allerdings verbleiben 3 % Depotanteil im Depot.


Eigentlich hattest Du bei Vectron eine 7% Gewichtung und dann bei 7,70 weitere 1% dazugekauft. Nach meinem Verständnis müsstest Du also eine 8% Gewichtung gehabt haben? Jetzt hast Du 3% zu 7,50 verkauft, aber nur noch 3% Gewichtung, wo liegt mein Denkfehler?


O.k. Gerade so an der Grenze zu 4 % Verkauf und 4 Kauf Bluetec. Sagen wir beide 3,5 %.;)
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22.04.20 16:29:21
Beitrag Nr. 48.067 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.851.494 von Aktienangler am 02.03.20 13:27:40
GK Software
Zitat von Aktienangler: Ich habe gerade GK Software zu knapp über 50 € gekauft. Heute mit KC-Verkaufsdruck in der allgemein panischen Lage minus 15% ohne jegliche rationale Erklärung. Danke an KC für die Analyse und den Ausstieg in dieser Marktsituation, der für mich extra-tiefe Einstiegskurse ermöglicht hat...

Hallo KC, durch dich bin ich auf GK Software aufmerksam geworden. Du hattest mitten im Crash verkauft, das hatte ich zum Einstieg genutzt. Im Nachhinein hatte man sogar wochenlang Zeit, bei deutlich unter 50 € einzuammeln. Nun kamen diese Woche aber die Zahlen und die Aktie notiert inzwischen sogar schon wieder bei 62 €. Wie lautete dein Kurziel bei Empfehlung? 120 €? Und wie siehst du die Situation nach den Zahlen?

GK Software SE wächst 2019 weiter stark und steigert Umsatz erneut - Vorjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich übertroffen
20.04.2020
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/gk-software-waechst-…

(ich bin dabei geblieben seit meinem Einstieg bei knapp über 50 € und lasse laufen)








Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.
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22.04.20 18:57:40
Beitrag Nr. 48.068 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.394.640 von katjuscha-research am 21.04.20 08:48:38
Zitat von katjuscha-research:
Zitat von InsertName: Es juckt mich in den Fingern, ein Öl-ETC zu kaufen…


Kann ich nur davor warnen.

Guck dir mal die gestrigen zwei Videos von Markus Koch dazu an!



Erichsen hat es gestern Abend nochmal sehr gut erklärt.




kat
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22.04.20 19:08:53
Beitrag Nr. 48.069 ()
Nicht alle Banken laufen schlecht
Seit Jahren kann mein TOP 100 Wert Merkur Bank mit guten Zahlen glänzen.
Auch im Q1 2020:
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/merkur-privatbank-qu…

Was wird wohl der Coronavirus in den nächsten Quartalen bei Merkur anrichten? :rolleyes:

Ich vertraue den Management der Firma und hoffe das Beste. :cool:

Gruß
Value
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22.04.20 19:15:36
Beitrag Nr. 48.070 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.415.601 von Aktienangler am 22.04.20 16:29:21
GK-Software: Du liegst auf der Gewinnerseite!
Zitat von Aktienangler:
Zitat von Aktienangler: Ich habe gerade GK Software zu knapp über 50 € gekauft. Heute mit KC-Verkaufsdruck in der allgemein panischen Lage minus 15% ohne jegliche rationale Erklärung. Danke an KC für die Analyse und den Ausstieg in dieser Marktsituation, der für mich extra-tiefe Einstiegskurse ermöglicht hat...

Hallo KC, durch dich bin ich auf GK Software aufmerksam geworden. Du hattest mitten im Crash verkauft, das hatte ich zum Einstieg genutzt. Im Nachhinein hatte man sogar wochenlang Zeit, bei deutlich unter 50 € einzuammeln. Nun kamen diese Woche aber die Zahlen und die Aktie notiert inzwischen sogar schon wieder bei 62 €. Wie lautete dein Kurziel bei Empfehlung? 120 €? Und wie siehst du die Situation nach den Zahlen?

GK Software SE wächst 2019 weiter stark und steigert Umsatz erneut - Vorjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich übertroffen
20.04.2020
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/gk-software-waechst-…

(ich bin dabei geblieben seit meinem Einstieg bei knapp über 50 € und lasse laufen)








Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Ich habe ja hier einen Zehn-Punkte-Plan aufgestellt: Siehe hier:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1141763-1-10/gk-…

Man sieht das die Aktie brach liegt - null Interesse, das ist die Chance. Ich würde diese
Meilensteine im GB 2019 messen und Gewinne laufen lassen.

Die Idee war, das es ein Fehler sein kann , die Unzuverlässigkeit der Prognosen
aus der Vergangenheit auf die Zukunft zu übertragen.

Verkauft habe ich, weil ich mein Glück dann in alternativen Werte gesucht habe,
was lange Zeit richtig war. Jetzt liegst Du auf der Gewinnerseite. Glückwunsch.

Gruß
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22.04.20 22:33:34
Beitrag Nr. 48.071 ()
https://corestate-capital.com/2020/04/corestate-nimmt-finanz…

Dividende gestrichen und Ausblick für 2020 kann nicht gehalten werden. Überraschend da man letzten Monat noch den Ausblick und die Dividende bestätigt hat...
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23.04.20 07:27:55
Beitrag Nr. 48.072 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.420.845 von Boerdeboy am 22.04.20 22:33:34
Zitat von Boerdeboy: https://corestate-capital.com/2020/04/corestate-nimmt-finanz…

Dividende gestrichen und Ausblick für 2020 kann nicht gehalten werden. Überraschend da man letzten Monat noch den Ausblick und die Dividende bestätigt hat...


Dieses Unternehmen hatte für mich immer schon ein geschmäckle aufgrund des schnellen Wachstums, jetzt ist das Vertrauen verspielt, der Ton in den Foren wird immer rauer, der große sell off kommt, haltet euer Pulver trocken, in einen halben Jahr steht der DAX bei 7000 bis 8000 und bietet wieder tolle Chancen.
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23.04.20 07:57:06
Beitrag Nr. 48.073 ()
Vonovia SE: Statement zu Gerüchten über eine mögliche Übernahme der Deutsche Wohnen
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/vonovia-statement-ge…

Sofern die Adhoc ein Dementi darstellen sollte, ist das nicht gut formuliert, denn sie sagt eher das Gegenteil aus. Bin ja mal gespannt, was der Markt heute aus der Mitteilung macht.

Hinweis für Trolle: Sowohl Vonovia als auch die Deutsche Wohnen weisen Finanzierungskosten aus. Beide Unternehmen haben keinen Windpark im Bestand.
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23.04.20 08:17:30
Beitrag Nr. 48.074 ()
@Straßenköter: Das ist mal das Gegenteil eines Dementi. Das die momentan ohne einen Wechsel der Berliner Politik die Deutsche Wohnen übernehmen würden, war aber sicherlich allen klar. Solange dort massiv gegen Vermieter Stimmung gemacht wird würde ich mir die Deutsche Wohnen auch nicht ins Unternehmen hohlen.

Lg
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23.04.20 08:27:45
Beitrag Nr. 48.075 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.422.795 von Christian221080 am 23.04.20 08:17:30
Zitat von Christian221080: @Straßenköter: Das ist mal das Gegenteil eines Dementi. Das die momentan ohne einen Wechsel der Berliner Politik die Deutsche Wohnen übernehmen würden, war aber sicherlich allen klar. Solange dort massiv gegen Vermieter Stimmung gemacht wird würde ich mir die Deutsche Wohnen auch nicht ins Unternehmen hohlen.

Lg


Ja, das ist alles andere als ein Dementi. Insofern frage ich mich, was diese kryptische Adhoc soll?
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23.04.20 09:42:08
Beitrag Nr. 48.076 ()
Ich interpretiere es so: Grundsätzlich ist man sehr interessiert daran, die deutsche wohnen zu übernehmen, man wird aber erst tätig werden wenn die Stadt Berlin ihre Politik ändert bzw. man ggf einen Konsens mit dieser findet, mit dem eine Akquisitionen der Deutsche wohnen Mehrwerte für vonovia schafft. Ist das der Fall, dann kann es ganz flott gehen. Ich vermute, das man zusätzlich mit den Verantwortlichen bei der Deutsche wohnen relativ handelseinig ist. Anders kann man das Statement m.e. nicht deuten.

Lg
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23.04.20 11:09:56
Beitrag Nr. 48.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.341.497 von Be_eR am 15.04.20 23:01:23
Zitat von Be_eR: Bitte nicht Privatbanken mit den Sparkassen und Genossenschaftsbanken in einen Topf werfen. Das wird der Materie nicht gerecht.
Die Bilanzen der beiden anderen Sektoren sind deutlich solider. Zudem gibt es Haftungsverbünde und nicht zuletzt profitieren die Sparkassen von besseren Kreditaufnahmekosten, da im Staatsbesitz.

Nur mal zum Vergleich: Die Sparkassen machen pro Jahr in Summe 10 Mrd Euro Gewinn.


Solch eine Aussage kann nur von einem "betriebsblinden" Mitarbeiter aus dem Sparkassen- oder Genossenschaftesbereich kommen und ist vollkommen realitätsfern. Es zählt soch nicht der Gewinn, sondern wenn schon, dann der Gewinn im Verhältnis zur Bilanzsumme und dies korrigiert um Einmaleffekte. Die Bilanzen der Sparkassen und Volksbanken sind nicht solider (!!), hier muss nur nicht kapitalmarktnah kommuniziert werden und da wird schön alles verdeckt und nicht "öffentlich" kommuniziert.

Siehe dieser Bericht vom Mai 2019 (also vor Corona !!):

https://creditreform-magazin.de/mittelstandsbotschafter/gros…

daraus:
".....Die Sache hat nur einen Haken. Es gibt einen „objektiven“ Maßstab. Und dieser lautet: Ein regionales Institut sollte dauerhaft ein „Betriebsergebnis vor Bewertung“ von 1,00 Prozent der DBS erwirtschaften. Der Hintergrund dieser Betrachtung: Von diesen 1,00 Prozent werden dauerhaft erfahrungsgemäß 0,30 Prozent für Risiken im Kreditgeschäft und in den Wertpapieren benötigt. Die restlichen 0,70 Prozent benötigen die Institute für ihre Steuerzahlungen, die Aufstockung des Eigenkapitals und Ausschüttungen.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben im Bundesdurchschnitt solche Betriebsergebnisse zuletzt 2011 erreicht. Seitdem geht es kontinuierlich bergab. Stellen Sie sich als Unternehmer/in einmal vor, welche Fragen Ihr Bankbetreuer Ihnen stellen würde, wenn das Betriebsergebnis Ihres Unternehmens sich seit 2011 so entwickelt hätte.

Das Problem hinter dieser Ertragsentwicklung: Parallel zum Rückgang der Betriebsergebnisse verschwanden auch die Risikokosten – dank der guten Konjunkturentwicklung. Daher können viele Institute zumindest mit Betriebsergebnissen vor Bewertung von ca. 0,70 Prozent derzeit noch gut leben. Aber: Die nächste Konjunkturdelle kommt bestimmt – und damit auch wieder Risikokosten.

Für die Kreditversorgung des Mittelstandes wird das heißen: Die Institute werden die Maßstäbe für ihre Kreditvergabe wieder verschärfen. Das wird erfahrungsgemäß vor allem kleinere Unternehmen und Unternehmen mit nur mittlerer Bonität besonders treffen....."

Und dieser aktuelle Bericht zur Fraspa:

https://finanz-szene.de/banking/frankfurter-sparkasse-malt-k…
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23.04.20 20:30:07
Beitrag Nr. 48.078 ()
Wusstet ihr das?
Ich dachte bisher, dass die Sondervermögen wie Aktien, Fonds, ETFs bei Banken in jedem Fall sicher sind, da sie nicht zum Bankvermögen gehören.


Die viel entscheidendere Frage, ob man jetzt Bankaktien kaufen sollte, lautet daher, welche Banken im aktuellen Umfeld überhaupt noch geeignet sind, um dort Anlagegelder oder etwa auch Aktiendepots zu verwalten.

Denn in einem Punkt sollte man sich keine Illusionen machen: Sollten sich die Entwicklungen weiter zuspitzen, werden zunächst nicht nur viele Firmen und später auch diverse Banken pleitegehen. Genauso wahrscheinlich ist aber, dass dann auch Anleger in der einen oder anderen Form zur Kasse gebeten werden.

Europas Banken – der nächste Krisenherd?

Zitat:
Im Extremfall dürften noch nicht einmal die vielfach als „Sondervermögen“ gelobten Aktiendepots ungeschoren davonkommen.

Die Frankfurter Allgemeine schrieb zu dem Thema schon vor einiger Zeit, Zitat:

„Geld, das in Wertpapieren angelegt ist, ist nicht so sicher, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn falls ein Institut die Aktien nicht zurückgeben kann, gibt es gesetzlich nur bis zu 20.000 Euro Entschädigung“.

Das bedeutet: Mögliche Kursgewinne beim Kauf von Bankaktien sind im Moment vollkommen sekundär. Die Sicherheit einer Bank, der Investoren ihre Anlagegelder anvertrauen, war dagegen noch nie so wichtig wie heute…
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23.04.20 20:53:49
Beitrag Nr. 48.079 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.434.411 von Rainolaus am 23.04.20 20:30:07
Zitat von Rainolaus: Wusstet ihr das?

...


Wenn die Welt untergeht, werden wir mit untergehen. So what's the point?

Du solltest an deinen Antgstzuständen arbeiten. Du siehst ja mehr Pleitewellen durch das Land rollen als die Virologen Coronawellen. Beides halte ich für Unsinn und für ungesund. Aber gut, ist nicht mein Problem, auch wenn's mir auf den Keks geht.

Ich bin jedenfalls long. Im Prinzip all in. Hab in meinem Leben viel zu viel diskutiert, als das ich ernsthaft mit Leuten anderer Meinung diskutieren würde. Das bisschen Recht haben bringt einen nicht weiter., überzeugen tut man eh keinen.

Sag nur ab und an meine Meinung. Und die heisst dass aktuell viele glauben sie müssten um das Leben zu erhalten... das Leben vermeiden. Und wenn du mich fragst werden sie in 1,2,3 Jahren merken, dass die Idee gar nicht so der Brüller war.

Grüsse Juergen
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23.04.20 20:55:53
Beitrag Nr. 48.080 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.434.411 von Rainolaus am 23.04.20 20:30:07am meisten bin ich durchaus immer noch von den US Indizes überrascht,
die halten sich weiterhin sehr gut obwohl auch dort die Corona Kurve nur sehr langsam und über viele Wochen sinken wird,

ich persönlich bin von der Entwicklung was z.b. Italien betrifft sogar klar negativ überrascht,
7. Wochen strengster Lock Down und noch immer gibt es dort 2-3.000 Neuinfektionen pro Tag,

die Kurve der Neuinfektionen sinkt viel langsamer als ursprünglich erwartet oder erhofft,
genau solch einen langen zähen Verlauf werden wir auch in den USA sehen, (Garantiert)

China konnte die Kurve in 50 Tagen auf praktisch Null bringen,
Italien, Spanien usw. bringen die Kurve nach 60 Tagen gerade mal von 5000 auf 2 - 3.000 neue Fälle,

die restliche Welt wird also viel viel länger brauchen als China,
und das ist eigentlich eine klar negative Überraschung die den Markt aktuell nicht interessiert,

(sieht man sich die neuesten deutschen Zahlen an könnte man sogar wieder einen Uptrend feststellen)

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23.04.20 21:22:15
Beitrag Nr. 48.081 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.434.411 von Rainolaus am 23.04.20 20:30:07Was ist das denn für ein wirrer Artikel? Schon die Unterüberschrift „Die Kurse diverser Finanzinstitute sehen derzeit verlockend aus. Doch wie so oft lauern die Gefahren im "Kleingedruckten"...“ vermischen doch ganz unterschiedliche Probleme. Warum die immer von Bankaktien reden, wenn es eigentlich um einen fehlenden Schutz von Sondervermögen geht, verstehe ich nicht. Der Artikel baut auf einen FAZ-Artikel von 2013 auf. In diesem Artikel geht es darum, dass eine Bank pflichtwidrig außer Stande ist, Wertpapiere des Kunden zurückzugeben.

Und besonders irritierend finde ich die Aussage „Und zwar beispielsweise dann, wenn sich ähnlich wie derzeit in China eine zweite Infektionswelle des Corona-Virus abzeichnen sollte - und somit eine Fortsetzung oder Wiederaufnahme des aktuellen Shutdowns neue Nahrung erhält…“. Ich kann den Zahlen aus China zwar auch wenig Glaubhaftigkeit abgewinnen, aber woher der Autor die Aussage einer zweiten Welle nimmt, ist nicht nachvollziehbar. Auch bei Hopkins gibt es nur minimale Neuinfektionszahlen.

Fazit: Alles ziemlich wirr.
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23.04.20 21:34:26
Beitrag Nr. 48.082 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.434.804 von Eye2 am 23.04.20 20:53:49
Zitat von Eye2:
Zitat von Rainolaus: Du solltest an deinen Antgstzuständen arbeiten. Du siehst ja mehr Pleitewellen durch das Land rollen


Dass diese Pleitewellen weltweit auch kommen werden bzw. schon laufen dürfte wohl niemanden mehr überraschen.
Ansonsten danke für Deine Sorgen. Meinen Goldminen-Aktien geht es ganz hervorragend von daher bin ich auch all in und ähnlich positiv gestimmt für die Zukunft und sehr entspannt.

Über die amerikanischen Börsen bin ich genauso überrascht. 24Mio arbeitslose jetzt und die Börsen steigen dort, weil noch Schlimmeres befürchtet wurde. :laugh:
Die Irrationalität setzt sich jetzt anders gelagert fort.
Früher hätte das ganze Fiasko mindestens für eine Halbierung des Index gesorgt
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23.04.20 21:37:44
Beitrag Nr. 48.083 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.435.245 von straßenköter am 23.04.20 21:22:15
Zitat von straßenköter: Und besonders irritierend finde ich die Aussage „Und zwar beispielsweise dann, wenn sich ähnlich wie derzeit in China eine zweite Infektionswelle des Corona-Virus abzeichnen sollte - und somit eine Fortsetzung oder Wiederaufnahme des aktuellen Shutdowns neue Nahrung erhält…“. Ich kann den Zahlen aus China zwar auch wenig Glaubhaftigkeit abgewinnen, aber woher der Autor die Aussage einer zweiten Welle nimmt, ist nicht nachvollziehbar. Auch bei Hopkins gibt es nur minimale Neuinfektionszahlen.

Fazit: Alles ziemlich wirr.


Nimmt man die von trustone geposteten Kurven bezüglich China als Grundlage, dann droht eine zweite Welle, die um den Faktor 50 kleiner ist, als die gerade abebbende. Und deswegen soll man sich vor Angst in die Hose machen?

ABSURD. Daran ändern auch die lakonisch geäußerten Verschwörungstheorien bezüglich Verheimlichungen der chinesischen Regierung nichts.

Dass die Politik sich schwer tut ihre Angst loszulassen, ist offensichtlich. Es finden sich genug Vertreter, denen auch nach 2 Jahren wahrscheinlich nicht sicher genug wäre, um den Kopf aus ihrer Höhle rauszustrecken. Aber deren Macht über andere ist am sinken. Sie leben zunehmend ihren Kontrollzwang an nervenden aber wirtschaftlich harmlosen Initiativen wie der Maskenpflicht aus. Mit der langsam aufwachenden Macht der Wirtschaft und deren Repräsentanten sich anzulegen fällt ihn zunehmend schwerer. Einerseits weil sie das Risiko nicht mögen, wenn ihnen jemand laut widerspricht und anderseits weil ihn wahrscheinlich selber blüht, dass sie den ganzen Mist, den sie da veranstalten gar nicht bezahlen können. Nur wird das nicht zu dem führen, was Rainolaus postuliert.

Grüsse Juergen
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23.04.20 21:49:27
Beitrag Nr. 48.084 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.435.401 von Rainolaus am 23.04.20 21:34:26
Zitat von Rainolaus: Dass diese Pleitewellen weltweit auch kommen werden bzw. schon laufen dürfte wohl niemanden mehr überraschen.
Ansonsten danke für Deine Sorgen. Meinen Goldminen-Aktien geht es ganz hervorragend von daher bin ich auch all in und ähnlich positiv gestimmt für die Zukunft und sehr entspannt.

Über die amerikanischen Börsen bin ich genauso überrascht. 24Mio arbeitslose jetzt und die Börsen steigen dort, weil noch Schlimmeres befürchtet wurde. :laugh:
Die Irrationalität setzt sich jetzt anders gelagert fort.
Früher hätte das ganze Fiasko mindestens für eine Halbierung des Index gesorgt


Entspannt? Soso, naja, wenn du meinst. Ist ja wie gesagt nicht mein Problem.

Jau, meine Goldminen steigen gerade auch in ungeahnte Höhen. Habe jetzt aber nicht so wirklich viele davon. In the long run glaube ich auch nicht dran, dass das dröge Metall der Schlüssel zu irgendwas ist. Zu viele wenig soziale Goldbugs auf ihrer Insel, die glauben sie könnten auf die Welt herabsehen. Irgendwann werden die auch wieder abgezockt. Aber man kann sich damit ja Zeit lassen, denn die Goldies warten ja bis zum Sankt Nimmerleinstag auf ihre Pleitewellen und schwarzen Schwäne. Mit dem was sie für entspannt halten.

Grüsse Juergen
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23.04.20 22:37:04
Beitrag Nr. 48.085 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.425.816 von Aliberto am 23.04.20 11:09:56
Zitat von Aliberto:
Zitat von Be_eR: Bitte nicht Privatbanken mit den Sparkassen und Genossenschaftsbanken in einen Topf werfen. Das wird der Materie nicht gerecht.
Die Bilanzen der beiden anderen Sektoren sind deutlich solider. Zudem gibt es Haftungsverbünde und nicht zuletzt profitieren die Sparkassen von besseren Kreditaufnahmekosten, da im Staatsbesitz.

Nur mal zum Vergleich: Die Sparkassen machen pro Jahr in Summe 10 Mrd Euro Gewinn.


Solch eine Aussage kann nur von einem "betriebsblinden" Mitarbeiter aus dem Sparkassen- oder Genossenschaftesbereich kommen und ist vollkommen realitätsfern. Es zählt soch nicht der Gewinn, sondern wenn schon, dann der Gewinn im Verhältnis zur Bilanzsumme und dies korrigiert um Einmaleffekte. Die Bilanzen der Sparkassen und Volksbanken sind nicht solider (!!), hier muss nur nicht kapitalmarktnah kommuniziert werden und da wird schön alles verdeckt und nicht "öffentlich" kommuniziert.

Siehe dieser Bericht vom Mai 2019 (also vor Corona !!):

https://creditreform-magazin.de/mittelstandsbotschafter/gros…

daraus:
".....Die Sache hat nur einen Haken. Es gibt einen „objektiven“ Maßstab. Und dieser lautet: Ein regionales Institut sollte dauerhaft ein „Betriebsergebnis vor Bewertung“ von 1,00 Prozent der DBS erwirtschaften. Der Hintergrund dieser Betrachtung: Von diesen 1,00 Prozent werden dauerhaft erfahrungsgemäß 0,30 Prozent für Risiken im Kreditgeschäft und in den Wertpapieren benötigt. Die restlichen 0,70 Prozent benötigen die Institute für ihre Steuerzahlungen, die Aufstockung des Eigenkapitals und Ausschüttungen.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben im Bundesdurchschnitt solche Betriebsergebnisse zuletzt 2011 erreicht. Seitdem geht es kontinuierlich bergab. Stellen Sie sich als Unternehmer/in einmal vor, welche Fragen Ihr Bankbetreuer Ihnen stellen würde, wenn das Betriebsergebnis Ihres Unternehmens sich seit 2011 so entwickelt hätte.

Das Problem hinter dieser Ertragsentwicklung: Parallel zum Rückgang der Betriebsergebnisse verschwanden auch die Risikokosten – dank der guten Konjunkturentwicklung. Daher können viele Institute zumindest mit Betriebsergebnissen vor Bewertung von ca. 0,70 Prozent derzeit noch gut leben. Aber: Die nächste Konjunkturdelle kommt bestimmt – und damit auch wieder Risikokosten.

Für die Kreditversorgung des Mittelstandes wird das heißen: Die Institute werden die Maßstäbe für ihre Kreditvergabe wieder verschärfen. Das wird erfahrungsgemäß vor allem kleinere Unternehmen und Unternehmen mit nur mittlerer Bonität besonders treffen....."

Und dieser aktuelle Bericht zur Fraspa:

https://finanz-szene.de/banking/frankfurter-sparkasse-malt-k…



Sorry, Aliberto, die Realität sieht (zum Glück) anders aus als von Dir beschrieben. Die Sparkassen erhöhen sogar noch die Ausgaben neuer Kredite.

Heute kam diese Pressemitteilung des DSGV:

Sparkassen vergeben 17 Mrd. Euro neue Kredite im März

Berlin, 23. April 2020

Die 377 Sparkassen in Deutschland haben im März 2020 17 Mrd. Euro neue Kredite an Unternehmen, Selbständige und Privatpersonen vergeben. Das sind 22,3 Prozent mehr als im März 2019. „Die deutschen Sparkassen arbeiten auf Hochtouren und sichern in der Corona-Krise die Kreditversorgung für Unternehmen und Privatkunden in der Breite“, so Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

An Unternehmen und Selbständige wurden im März 2020 9,7 Mrd. Euro neue Kredite ausgereicht, 22,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Privatpersonen erhielten 6,9 Mrd. Euro Kredite, ein Plus von 23 Prozent.

Kunden von Sparkassen haben mittlerweile 270.000 Stundungen von Zins- und Tilgungsleistungen vereinbart (Stand 22.4.), darunter 127.000 Privatkunden und 143.000 Gewerbekunden. Bei der KfW haben Sparkassen für ihre Kunden 7.674 Kredite beantragt, davon wurden 7.125 bereits genehmigt. Rund die Hälfte aller Anträge auf KfW-Kredite kommt von Unternehmen und Selbständigen, die durch Sparkassen betreut werden.

„Wir gehen davon aus, dass der Informations- und Beratungsbedarf weiterhin sehr groß sein wird“, so Schleweis. Die 377 Sparkassen haben allein in den letzten 19 Bankarbeitstagen insgesamt 1,2 Mio. Unternehmen und Selbständige beraten.

Damit wäre Deine Eingangsthese, wonach die Banken allesamt ihre Kreditvergabe einschränken, aktuell widerlegt.

PS: Bitte in Zukunft auf Argumente ad hominem verzichten falls Du weiterhin an einer sachlichen Diskussion interessiert bist.
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23.04.20 22:55:18
Beitrag Nr. 48.086 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.436.073 von Be_eR am 23.04.20 22:37:04Da das zweite Kreditprogramm beinhaltet, dass der Staat die Darlehen zu 100% absichert, würde es mich nicht verwundern, wenn die Kreditvolumina aller Banken stark zunehmen. Ist ein Geschenk für Banken. 3% Zins ohne Risiken.
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23.04.20 23:30:05
Beitrag Nr. 48.087 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.436.073 von Be_eR am 23.04.20 22:37:04Kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Vielleicht kann man aber sagen, die Sparkassen bewilligen weit mehr Kredite derzeit als vor einem Jahr, aber prozentual zu den Kreditanträgen weniger.

Die Sparkassen haben derzeit eher das Problem, dass ihre personellen Kapazitäten nicht ausreichen, um alle Kreditanträge zu bearbeiten. Die Mitarbeiter in den Kreditabteilungen haben derzeit richtig Stress, teils auch weil die KfW natürlich umfangreiche Daten verlangt, und die Sparkassen bei dem Thema der Staatshilfen ja nur eine Art Zwischeninstitution ist. Aber Arbeit haben sie genug, und sie halten das System in jedem Fall am laufen. Könnte aber besser laufen, gerade für Mittelständler. Während die Unterstützungen für Kleinanleger in Brandenburg über die ILB reibungslos vonstatten gehen, hat die Kreditvergabe für Mittelständler offenbar mit Hindernissen zu kämpfen, aber sie wird zumindest angegangen.
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24.04.20 08:56:17
Beitrag Nr. 48.088 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.420.845 von Boerdeboy am 22.04.20 22:33:34
Corestate Capital
Zitat von Boerdeboy: https://corestate-capital.com/2020/04/corestate-nimmt-finanz…

Dividende gestrichen und Ausblick für 2020 kann nicht gehalten werden. Überraschend da man letzten Monat noch den Ausblick und die Dividende bestätigt hat...



Wirklich ein Paradebeispiel für Managementversagen in Bezug auf Kapitalmarktkommunikation. Dividende und Prognose haben die bestätigt als Corona schon einige Wochen in Europa gewütet hat und der Börsencrash gerade auf dem Höhepunkt war. Völlig unverständlich da noch zu veröffentlichen, dass man von Corona keine negativen Auswirkungen erwartet, wo schon jeder mit einer Zurücknahme der Prognose und der Dividende gerechnet hat.

Der Absturz nach der Meldung überrascht mich daher nicht. Da spiegelt einfach den Vertrauensverlust wider. Prognose und Dividende kassieren ist ja in Coronazeiten alles andere als eine Ausnahme. Die Art wie das jedoch bei Corestate abgelaufen ist, ist ein absolutes Unding. Die Aktie wird meiner Meinung nach zurecht so runtergeprügelt.

Ich war ja auch in den letzten 2-3 Jahren großer Corestate-Bulle und hatte die Aktie lange hoch gewichtet im Depot und war auch zwei Mal zur HV in Luxemburg. So werde ich die Aktie aber erst mal nicht mehr anfassen. Klar, wenn man davon ausgeht, dass der Immo-Markt im nächsten Jahr die Krise überwunden hat und Corestate zu den Umsatz- und Gewinnniveaus vor der Krise zurückkehrt, ist die Aktie jetzt ein Kauf. Aber kann man das denn jetzt schon sagen? Also ich kann das auf jeden Fall nicht einschätzen. Bin nur froh, dass ich schon vor ein paar Wochen die Reißleine gezogen hab und hier ohne Verluste rausgekommen bin. Aber ärgerlich ist es trotzdem, wenn man bedenkt, dass die Aktie ohne Corona jetzt wohl über 50€ stehen würde und es nächste Woche 2,60€ Dividende geben würde.
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24.04.20 09:33:22
Beitrag Nr. 48.089 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.438.041 von Mittsch am 24.04.20 08:56:17"Managementversagen in Bezug auf Kapitalmarktkommunikation"

der Volksmund würde sowas 'lügen' nennen

schade
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24.04.20 09:39:41
Beitrag Nr. 48.090 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.412.451 von Kleiner Chef am 22.04.20 13:05:41
BlueCap auf der MKK am Mittwoch, 29.4.20, jetzt als Online-Konferenz, heute Anmeldeschluß
BlueCap auf der MKK am Mittwoch, 29.4.20

https://mkk-konferenz.de/

jetzt an der Online-Konferenz teilnehmen. Heute Anmeldeschluß. Die BlueCap AG präsentiert sich am Mittwoch, den 29.4. gegen 14.00 Uhr
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24.04.20 10:58:50
Beitrag Nr. 48.091 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.436.073 von Be_eR am 23.04.20 22:37:04
Zitat von Be_eR:
Zitat von Aliberto: ...

Solch eine Aussage kann nur von einem "betriebsblinden" Mitarbeiter aus dem Sparkassen- oder Genossenschaftesbereich kommen und ist vollkommen realitätsfern. Es zählt soch nicht der Gewinn, sondern wenn schon, dann der Gewinn im Verhältnis zur Bilanzsumme und dies korrigiert um Einmaleffekte. Die Bilanzen der Sparkassen und Volksbanken sind nicht solider (!!), hier muss nur nicht kapitalmarktnah kommuniziert werden und da wird schön alles verdeckt und nicht "öffentlich" kommuniziert.

Siehe dieser Bericht vom Mai 2019 (also vor Corona !!):

https://creditreform-magazin.de/mittelstandsbotschafter/gros…

daraus:
".....Die Sache hat nur einen Haken. Es gibt einen „objektiven“ Maßstab. Und dieser lautet: Ein regionales Institut sollte dauerhaft ein „Betriebsergebnis vor Bewertung“ von 1,00 Prozent der DBS erwirtschaften. Der Hintergrund dieser Betrachtung: Von diesen 1,00 Prozent werden dauerhaft erfahrungsgemäß 0,30 Prozent für Risiken im Kreditgeschäft und in den Wertpapieren benötigt. Die restlichen 0,70 Prozent benötigen die Institute für ihre Steuerzahlungen, die Aufstockung des Eigenkapitals und Ausschüttungen.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben im Bundesdurchschnitt solche Betriebsergebnisse zuletzt 2011 erreicht. Seitdem geht es kontinuierlich bergab. Stellen Sie sich als Unternehmer/in einmal vor, welche Fragen Ihr Bankbetreuer Ihnen stellen würde, wenn das Betriebsergebnis Ihres Unternehmens sich seit 2011 so entwickelt hätte.

Das Problem hinter dieser Ertragsentwicklung: Parallel zum Rückgang der Betriebsergebnisse verschwanden auch die Risikokosten – dank der guten Konjunkturentwicklung. Daher können viele Institute zumindest mit Betriebsergebnissen vor Bewertung von ca. 0,70 Prozent derzeit noch gut leben. Aber: Die nächste Konjunkturdelle kommt bestimmt – und damit auch wieder Risikokosten.

Für die Kreditversorgung des Mittelstandes wird das heißen: Die Institute werden die Maßstäbe für ihre Kreditvergabe wieder verschärfen. Das wird erfahrungsgemäß vor allem kleinere Unternehmen und Unternehmen mit nur mittlerer Bonität besonders treffen....."

Und dieser aktuelle Bericht zur Fraspa:

https://finanz-szene.de/banking/frankfurter-sparkasse-malt-k…



Sorry, Aliberto, die Realität sieht (zum Glück) anders aus als von Dir beschrieben. Die Sparkassen erhöhen sogar noch die Ausgaben neuer Kredite.

Heute kam diese Pressemitteilung des DSGV:

Sparkassen vergeben 17 Mrd. Euro neue Kredite im März

Berlin, 23. April 2020

Die 377 Sparkassen in Deutschland haben im März 2020 17 Mrd. Euro neue Kredite an Unternehmen, Selbständige und Privatpersonen vergeben. Das sind 22,3 Prozent mehr als im März 2019. „Die deutschen Sparkassen arbeiten auf Hochtouren und sichern in der Corona-Krise die Kreditversorgung für Unternehmen und Privatkunden in der Breite“, so Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

An Unternehmen und Selbständige wurden im März 2020 9,7 Mrd. Euro neue Kredite ausgereicht, 22,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Privatpersonen erhielten 6,9 Mrd. Euro Kredite, ein Plus von 23 Prozent.

Kunden von Sparkassen haben mittlerweile 270.000 Stundungen von Zins- und Tilgungsleistungen vereinbart (Stand 22.4.), darunter 127.000 Privatkunden und 143.000 Gewerbekunden. Bei der KfW haben Sparkassen für ihre Kunden 7.674 Kredite beantragt, davon wurden 7.125 bereits genehmigt. Rund die Hälfte aller Anträge auf KfW-Kredite kommt von Unternehmen und Selbständigen, die durch Sparkassen betreut werden.

„Wir gehen davon aus, dass der Informations- und Beratungsbedarf weiterhin sehr groß sein wird“, so Schleweis. Die 377 Sparkassen haben allein in den letzten 19 Bankarbeitstagen insgesamt 1,2 Mio. Unternehmen und Selbständige beraten.

Damit wäre Deine Eingangsthese, wonach die Banken allesamt ihre Kreditvergabe einschränken, aktuell widerlegt.

PS: Bitte in Zukunft auf Argumente ad hominem verzichten falls Du weiterhin an einer sachlichen Diskussion interessiert bist.


Sorry, einfach mal Gehirn einschalten und denken (!) https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardar…

Dies sind doch nicht die Kredite der Sparkassen oder Genossenschaftsbanken, sondern der KFW und diese werden bzw. dürften ja größtenteils über die Sparkassen und Genossenschaftsbanken beantragt werden.
Und ja dies ist quasi wie eine Art Abwrackprämie für diese Bankengruppe und diese Einnahmen werden die Banken auch dringend benötigen um die Rückstellungen für Ihre Risikoaktiva überhaupt einigermaßen kompensieren zu können.

"Kunden von Sparkassen haben mittlerweile 270.000 Stundungen von Zins- und Tilgungsleistungen vereinbart (Stand 22.4.), darunter 127.000 Privatkunden und 143.000 Gewerbekunden."

https://finanz-szene.de/banking/banken-erhalten-bis-zu-2600-…

Das bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken derzeit die KFW-Sonderprogramm-Anträge auf Hochtouren laufen, dürfte doch wohl selbstredend sein !

Dies hat aber nichts mit der normalen Finanzierungstätigkeit zum Beispiel im Rahmen von Ratenkrediten oder gar Baufinanzierungen zu tun und da sind und werden die Vergaberichtlinien deutlich restriktiver und die Nachfrage deutlich niedriger.
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24.04.20 12:01:12
Beitrag Nr. 48.092 ()
German Startups Group: Wieder deutlicher Gewinn in 2019 und zuversichtlicher Blick auf 2020

Pro Aktie 0,30 EUR Gewinn, 2,77 EUR Eigenkapital, 1,03 EUR flüssige Mittel/Äquivalente
Rückkauf der Hälfte der ausstehenden Wandelanleihe
Keine wesentliche Beeinträchtigung durch die Covid19-Pandemie

http://www.german-startups.com/index.php/pressemitteilung-vo…
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24.04.20 12:49:06
Beitrag Nr. 48.093 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.439.898 von Aliberto am 24.04.20 10:58:50Dir ist schon klar, dass die KfW Sonderkredite nicht in der Statistik im großen Umfang enthalten sein können weil es sich um März Daten handelt und zu dem Zeitraum diese Fördermittel gerade erst anliefen?

Und ein letztes Mal der Hinweis: Bitte gewöhne Dir einen anderen Ton an im Gespräch mit mir.
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24.04.20 15:17:10
Beitrag Nr. 48.094 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.441.326 von Be_eR am 24.04.20 12:49:06Ja dies ist mir schon bewußt, aber da die genaue Höhe der im März ausgezahlten KFW-Kredite aus den Sonderprogrammen nirgends aufgelistet ist, kann weder ich noch Du dazu eine Aussage tätigen.

Es geht aber weiterhin um Deine Aussagen , dass

"Bitte nicht Privatbanken mit den Sparkassen und Genossenschaftsbanken in einen Topf werfen. Das wird der Materie nicht gerecht. Die Bilanzen der beiden anderen Sektoren sind deutlich solider. Zudem gibt es Haftungsverbünde und nicht zuletzt profitieren die Sparkassen von besseren Kreditaufnahmekosten, da im Staatsbesitz. Nur mal zum Vergleich: Die Sparkassen machen pro Jahr in Summe 10 Mrd Euro Gewinn."

und wenn Dir dazu mein Ton nicht paßt, dann solltest Du solche Falschaussagen bzw. Fake-News nicht posten bzw. Dich einmal mit HGB-Bilanzierung beschäftigen.

Die 378 deutschen Sparkassen hatten per Ende 2019 eine Bilanzsumme von zusammen ca. 1.300 MRD und das Jahresergebnis nach Steuern betrug ganze 1.8 Mrd (also nix mit Gewinn von 10 Mrd) !!
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24.04.20 17:20:53
Beitrag Nr. 48.095 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.439.898 von Aliberto am 24.04.20 10:58:50
Zitat von Aliberto: ...
Sorry, einfach mal Gehirn einschalten und denken (!) ...


ehrlich gesagt klingt das ziemlich prollig.
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24.04.20 17:44:43
Beitrag Nr. 48.096 ()
Bei gab es heute einen Insiderkauf zu 1.45€.
Erst vor einer Woche hat man die Zahlen zu Q1 bekanntgegeben. Das Wachstum ist weiterhin sehr stark, wenn auch durch Corona etwas abgeschwächt wodurch aktuell keine Prognose mehr fürs Gesamtjahr gemacht werden kann.

Ich halte das Geschäftsmodell trotzdem für sehr zukunftssicher und Solutiance langfristig für einen Gewinner der Corona-Krise. Die Digitalisierung von Instandhaltungs- und Betreiberpflichten bei Immobilien sollte deutlich von der aktuellen Lage profitieren. Natürlich könnten kurzfristig Aufträge Wegbrechen oder verschoben werden, langfristig wird aber in vielen Bereichen versucht digitaler zu werden und Lösungen wie die von Solutiance sollten auch verstärkt gesucht werden. Die Betreiberpflichten sind gesetzlich geregelt und somit kommt auch trotz Krise keiner darum herum sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Der Kurs ist seit dem Hoch schon deutlich zurückgekommen, die DD-Meldung zeigt für mich, dass die Verantwortlichen aber weiter positiv gestimmt sind und den Rückgang als nicht gerechtfertigt erachten.
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24.04.20 21:25:12
Beitrag Nr. 48.097 ()
Container Schiffffahrt
Mal was anderes,

mein Kopf hat sich gerade etwas bei den Containerschiffen festgebissen. Die Kurse Selbiger sind natürlich mit dem Virus (ausgehend von eh schon niedrigem Niveau) in den Keller geschickt worden in Erwartung sinkender Frachten. Soweit so gut, wobei ich nicht so den Eindruck habe, dass das Business so leidet wie manch einer tut.

Jetzt mit dem zerrissenen Mai-Ölpreis-Kontrakten zeigt sich dass Zeit, Lager und Flexibilität ein essentielles Gut sind. Wer im Mai ein Lager für Öl organisieren konnte, hat das Zeug nicht nur geschenkt bekommen, sondern noch ein Stapel Dollar dazu. Und Schiffe sind einerseits sowas wie schwimmende Lager. Und andererseits kann man mit ihnen seine Flexibilität bewahren in dem man das billige Öl dahin schippert wo man noch ein Lager auftut.

Ich geh davon aus, dass spürbar Zug in das Geschäft reinkommt, ob es jetzt um Öl, Gas oder andere Güter geht. Die Volalität an den Rohstoff-Märkten verlangt Flexibilität bei der Logistik und die sollte an den Reedern nicht vorbei gehen. Im valueanleger-Forum kam dann noch der Hinweis auf die Kaufpanik bei Hapag-Llloyd. Gut, das ist sicherlich ein Sonderfall. Trotzdem hab ich lieber mal meine Ernst Russ Position sofort ausgebaut. Die Avance Gas hatte ich schon vorher ausgebaut.

Meinungen?

Grüsse Juergen
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25.04.20 11:44:21
Beitrag Nr. 48.098 ()
DEFAMA: In der Schule stand nicht auf dem Lehrplan wie mit der Corona Krise umzugehen ist!
Ein offenes und ehrliches Interview, wie man es kennt
vom DEFAMA CEO. Des Beste: Die Perspektiven bleiben im
Corona Umfeld intakt:

https://www.brn-ag.de/37273-DEFAMA-Corona-Krise-Prognose-Dividende

'Gruß
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25.04.20 13:09:49
Beitrag Nr. 48.099 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.447.710 von Eye2 am 24.04.20 21:25:12Ich halte die E.Russ AG nun schon seit Ende '16 glaub'ich. Als Depotbeimischung halte ich noch eine kl. Posi. und habe neulich 'verbilligt'.
Mein weiteres Handeln hängt - in Kürze -von dem GB und der Resonanz nach der MKK ab,
Deine Gedanken zum möglichen akt. Geschäfts-Konzept von E.R. finde ich interessant und bin da ganz bei Dir.:cool:
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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25.04.20 16:11:08
Beitrag Nr. 48.100 ()
Wochenupdate: Depotadjustierung zahlt sich aus!
Im Tief lag das Depot mit 25 % im roten Bereich. In dieser Phase habe ich Umstrukturierungen vorgenommen und habe einige Werte verkauft, die überproportional vom Corona Virus betroffen sind.

So habe ich mich von grundsätzlich vielversprechenden Aktien wie Intica, Mutares getrennt. Die Überlegung ist einfach: Beide Unternehmen sind sektoral und geografisch direkt von Werksschließungen betroffen und die Bilanzen werden signifikant leiden.

Beide Werte bleiben natürlich auf der Watchlist, denn die Perspektiven sind mittelfristig weiter intakt. Da aber der Umfang der Auswirkungen unklar ist, muss man der aktuellen Erkenntnis Rechnung tragen und die Werte habe deshalb verkauft.

In diesem Kontext ist auch der Verkauf von KBH zu sehen. Im Nachhinein ist der Kauf dieses Wertes ein Fehlgriff gewesen. Solche Fehlgriffe wird es immer wieder geben. Das Kapitel ist beendet.
Zuletzt habe ich die Position von Vectron halbiert, weil Vectron ebenfalls ein Unternehmen ist, das unmittelbar durch den Gastronomiebereich betroffen ist.


Zugänge und Neu-Gewichtungen im Corona-Kontext!

Zunächst: Ich bin weit davon entfernt zu sagen, das ich mit den Depotbereinigungen alles richtig gemacht habe. Die Depotbereinigungen sind beispielsweise zu spät erfolgt. Aber: Die Entwicklung seit dem Depottief zeigt, das die meisten Transaktionen richtig sind. Und darauf kommt es an der Börse an.

Gekauft und stark gewichtet habe ich dann Cytosorbents, Clinuvel, Lang & Schwarz und zuletzt Goldmoney. Die Grundidee: Diese Werte korrelieren nur marginal mit der Corona Krise, wie Clinuvel oder profitieren sogar vom veränderten Marktumfeld.

Deshalb sind die genannten Änderungen als Depotabsicherung zu verstehen. Wichtigste Veränderung war der Kauf und die Starke Gewichtung von Cytosorbents, denn sie haben seit Jahresanfang um ca. 150 % zugelegt.

In den letzten Wochen bin ich genug auf den Wert eingegangen. Die letzten Entwicklungen bestätigen das Szenario, das Cytosorbents durch Corona ein breitere Marktdurchdringung erfährt, so ist Cytosorb von 30 Anwendungen pro Woche Ende März auf 300 Anwendungen gestiegen und wird Ende April auf 500 Anwendungen steigen. Sehr gespannt darf man auf den Call zum Q1 übernächste Woche sein.

Die weiteren Perspektiven sind, das Unternehmen weiterhin auf dem Weg zum Kursziel von 11 Euro zu begleiten und danach ist der Weg zum Mrd. Dollar Unternehmen das Ziel, was einem Gegenwert von 25 Dollar entspricht. Aber auch hier gilt: Die Börse ist keine Einbahnstrasse. Bedeutet: Rücksetzer auf diesem Weg gehören dazu.

Clinuvel wurde mit der Idee aufgenommen, das man einerseits stark korrigiert hat, in der Zwischenzeit die FDA-Zulassung für die Hannelore Kohl Krankheit erhalten hat und perspektivisch hat der Wert das Zeug zum Vervielfacher. Nicht morgen oder übermorgen, aber perspektivisch auf Sicht einiger Jahre. Corona kann diesen Weg auf der Zeitachse verschieben aber nicht aufhalten.

Lang & Schwarz hat bisher nur partiell von Corona profitieren können. Nach einem starken Q1 notiert der Wert für 2020 mit einem KGV von 5 und das Kursrisiko dürfte nach unten begrenzt sein.

Goldmoney: Das kanadische Gold-Netzwerk

Goldmoney ist der jüngste Zugang im Depot in diesem Kontext. Das kanadische Unternehmen Goldmoney ermöglicht es günstig Gold zu erwerben, zu lagern und als Zahlungsmittel zu verwenden. Goldmoney verfügt über eine eigene Mastercard, mit der Gold als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann.

Das Kerngeschäft ist die Aufbewahrung von Goldbeständen nach höchsten Sicherheitsstandards weltweit. Ende 2019 überschritt der Goldbestand den Wert von 2 Mrd. Dollar. Ausserdem verfügt man über Töchter, die im Umfeld Goldankauf und Goldverkauf tätig sind. Dieses Potential erkannten auch die beiden Milliardäre Eric Sprott und George Soros, welche ebenfalls in Goldmoney investiert sind.

Das Geschäftsmodell und der Cashflow ist stark gekoppelt am Goldpreis, wie das Unternehmen ausführt. Das führte im 3 Quartal des Kalenderjahres 2019 dazu, das man die quartalweise Dividende um 20 % anhob, weil man das historisch beste Quartal in der Unternehmensgeschichte erzielte.
Operativ schreibt man in 2019 noch rote Zahlen, will aber den Turnaround zeitnah schaffen. Bisher war das Wachstum getragen von hohen Rechts- und Beratungskosten und Personalkosten um das Geschäftsmodell rechtssicher auszurollen.

Man hat die Chance diesen Kostenapparat zu halbieren und so 5-10 Mill. Dollar einzusparen. Das Unternehmen dürfte in 2020 etwa 600 Mill Dollar umsetzen, von der Wertentwicklung des Goldpreises profitieren und über die beschriebenen Effekte den Turnaround schaffen.

Das Unternehmen ist mit 200 Mill. kand. Dollar kapitalisiert, was etwas höher ist als das aktuelle Eigenkapital, verfügt aber über knapp 100 Mill. Dollar an Assets, wie 60 Mill. Dollar Cash und 40 Mill. Dollar Anteil an der Tochter MENE Inc und ist gleichzeitig schuldenfrei.

Über diese Entwicklung sollte man künftig in der Lage sein einen Free-Cashflow im zweistelligen Mio. Bereich zu erzielen, wenn man nicht zukauft, die für Dividenden zur Verfügung stehen. Ich habe das Unternehmen mit einem Kursziel von 3 Euro ins Depot aufgenommen.

Wochengewinner und Verlierer im Überblick!



Die Jahresperformance beträgt 3 %.

Die Gewinner und Verlierer können der Übersicht entnommen werden. Die Wochenperformance liegt bei 5 % und im Wochenverlauf konnte gegenüber dem DAX damit eine Outperformance von 8 % erzielt werden.

Damit liegt das Depot wieder mit 3 % im schwarzen Bereich, nachdem es bereits mit 25 % im roten Bereich lag. Die geschilderte Neuausrichtung ist eine gute Grundlage für den weiteren Jahresverlauf – mehr aber nicht, da abzuwarten bleibt wie sich die Märkte entwickeln.



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25.04.20 17:51:13
!
Dieser Beitrag wurde von UniversalMODul moderiert. Grund: Kopien aus fremden Medien- bitte nachlesen unter 9.5. Nutzungsbedingungen: "Wie zitiere ich richtig"
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25.04.20 21:42:40
Beitrag Nr. 48.102 ()
Und immer wieder ziehen sich solche unnötigen Diskussionen wie mit heinzconrad wie ein Kaugummi. Spätestens nach meinem Posting vom 20.04. sollte auch demjenigen, der die zuvor die in Fettschrift hervorgerufenen Finanzierungskosten übersehen hat, klar gewesen sein, dass ein Verkaufserlös nicht Gewinn sein kann.

Hier denken anscheinend wohl immer noch viele User, dass es hier bei der Diskussion um die Baader–Aktie geht. Das kapieren viele hier immer noch nicht. Einige wenige wissen recht gut Bescheid. Ich habe keine Lust mehr in diesem Thread zu einzelnen Aktien zu schreiben. Das liegt nicht nur an einem User, sondern auch Vorfällen wie in der vergangenen Woche. In dem Beispiel wurde ich in einem anderen Thread als Puscher bezeichnet, weil ich ein Posting im Thread von KC und nicht im Thread der Aktie abgesetzt habe. Darauf habe ich keine Lust mehr.

Noch ein Wort zur Baader Bank. Auf das Einstellen der Zahlen habe ich bewusst verzichtet. Die am Donnerstag gemeldeten Zahlen kamen gut am Markt an. Wenig überraschend konnte Baader von der Ausweitung des Handelsvolumens und der Spreads enorm profitieren. Der Kursanstieg hat sich fortgesetzt. Die kurzfristige Spekulation ist also aufgegangen. Ich behalte meine kleine Position, insbesondere auch als Absicherung gegen weitere Turbolenzen.

Ich wünsche insbesondere KC, der einen tollen Job macht, weiterhin viel Erfolg.
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26.04.20 08:46:23
Beitrag Nr. 48.103 ()
heinzconrad ergänzt
Mir scheint, da werden Kennzahlen und Begrifflichkeiten verwechselt. Verkaufserlös ist konzeptionell immer von Gewinn zu trennen, um den ging es nie.

Ich erkläre es anhand meines eingangs vorgestellten Beispiels.
Angenommen ich habe vor geraumer Zeit mit meiner GmbH ein Haus um 1 Mio EUR gekauft, es wurde fremdfinanziert mit einem Eigenmittelanteil von 100 000 EUR (zur Vereinfachung Zinsen 0%, endfälliges Darlehen). Das Haus wird über die Zeit teilweise abgeschrieben und steht zum Verkaufszeitpunkt in den Büchern der GmbH zu 800 000 EUR. Verkauf man das Haus nun um einen Verkaufserlös in Höhe von 1,1 Mio EUR, so macht die GmbH im Verkaufsjahr einen Gewinn von 300 000 EUR (gegebenenfalls zu korrigieren mit Vorjahresverlusten - die Jahre davor gab es wegen der Abschreibung Verluste, sofern keine weiteren Einnahmen wie Miete). Die GmbH führt das Darlehen in Höhe von 900 000 EUR zurück und hat am Ende 200 000 EUR am Konto (Steuern, etc vernachlässigt).
Es war ein gutes Geschäft, denn aus den eingangs 100 000 EUR wurden 200 000 EUR gemacht.
ABER: Zu keinem Zeitpunkt war meine GmbH 1 oder 1,1 Mio EUR wert, dem Wert des Hauses. Nicht mal ansatzweise.



Aus der Meldung der Bank zu den Q1 Zahlen entnimmt man auch:
Liquiditäts- und Kapitalausstattung, Jahresausblick - Die Baader Bank als verlässlicher Partner

Mit Blick auf die kommenden neun Monate des Geschäfts- und Kalenderjahres erwartet der Vorstand mindestens eine Normalisierung der Handelsaktivitäten der Investoren und der Volatilitätsniveaus in den Finanzmärkten. Die Markt-, Umsatz- und Ergebnisentwicklungen des ersten Quartals 2020 können nicht auf das Gesamtgeschäftsjahr übertragen werden. Umso wichtiger ist die Tatsache, dass die verbesserten Ergebniszahlen im ersten Quartal nennenswert auch durch die strategische Neuausrichtung der Bank getragen werden. Eine Erwartungsanpassung ist durch die Entwicklung des ersten Quartals 2020 nicht angezeigt. Für das Gesamtgeschäftsjahr plant der Vorstand insgesamt mit einem positiven operativen Ergebnis.
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26.04.20 12:09:16
Beitrag Nr. 48.104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.453.755 von straßenköter am 25.04.20 21:42:40
Über den Verlust eines Experten in Spezialsituationen!
Zitat von straßenköter: Und immer wieder ziehen sich solche unnötigen Diskussionen wie mit heinzconrad wie ein Kaugummi. Spätestens nach meinem Posting vom 20.04. sollte auch demjenigen, der die zuvor die in Fettschrift hervorgerufenen Finanzierungskosten übersehen hat, klar gewesen sein, dass ein Verkaufserlös nicht Gewinn sein kann.

Hier denken anscheinend wohl immer noch viele User, dass es hier bei der Diskussion um die Baader–Aktie geht. Das kapieren viele hier immer noch nicht. Einige wenige wissen recht gut Bescheid. Ich habe keine Lust mehr in diesem Thread zu einzelnen Aktien zu schreiben. Das liegt nicht nur an einem User, sondern auch Vorfällen wie in der vergangenen Woche. In dem Beispiel wurde ich in einem anderen Thread als Puscher bezeichnet, weil ich ein Posting im Thread von KC und nicht im Thread der Aktie abgesetzt habe. Darauf habe ich keine Lust mehr.

Noch ein Wort zur Baader Bank. Auf das Einstellen der Zahlen habe ich bewusst verzichtet. Die am Donnerstag gemeldeten Zahlen kamen gut am Markt an. Wenig überraschend konnte Baader von der Ausweitung des Handelsvolumens und der Spreads enorm profitieren. Der Kursanstieg hat sich fortgesetzt. Die kurzfristige Spekulation ist also aufgegangen. Ich behalte meine kleine Position, insbesondere auch als Absicherung gegen weitere Turbolenzen.

Ich wünsche insbesondere KC, der einen tollen Job macht, weiterhin viel Erfolg.


@Strassenköter: Es ist sehr bedauerlich einen in diesem Forum als ausgewiesener Experte für Investitionen in Spezialsituationen zu verlieren.

Wieder mal gibt Dir die Kursentwicklung der Baader Bank recht mit Deiner Einschätzung und der
Investmentcase geht hier aus mehreren Gründen auf.

Wenn die Einbringung dieser Expertise in der hier bekannten Weise, auf persönlicher aber auch inkompetenter Weise versucht wird zu wiederlegen, so kann ich nachvollziehen, das man so reagiert.

Statt die Qualitätsbeiträge, Empfehlungen zu honorieren und zu untrerstützen, verfährt man hier in gegenteiliger Weise. Warum also weiter sich diese Mühe machen? Ich kann das nachvollziehen.

Für mich komme ich zu der Erkenntnis, das die Anzahl an qualitativen Beiträgen nachlässt, und die Anzahl unqulifizierter und nicht gerechtfertigter, aber auch überflüssiger Beiträge zunimmt.

Statt eine positive Diskussionskultur um Deine Beiträge auszuprägen, passiert genau das Gegenteil. Nochmals: Auch das letzte Beispiel zeigt Deine richtige Einschätzung, denn der Kursverlauf gibt Dir recht. Wenn also sich demnächst andere Teilnehmer beschweren, das die Qualität in diesem Forum nachlässt, dann fragt bitte nicht nach dem warum?

Gruß
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26.04.20 14:50:01
Beitrag Nr. 48.105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.455.972 von Kleiner Chef am 26.04.20 12:09:16Ich finde es gut und interessant, wenn hier Unternehmen samt Investmentcase vorgestellt werden. Dass der Autor ggf. Eigeninteressen hat, weil er von seinem Investment überzeugt ist, darf und sollte nicht stören. Jedem ist das doch klar! Ich schätze allerdings qualitativ hochwertige Beiträge; es muss nicht perfekt sein, denn dies ist ein Diskussionsforum, es geht darum, einen Investmentcase zu beleuchten und zu überprüfen. Weder einseitiges positives Pushen noch einseitiges Bashen haben irgendeinen Wert. Und derartige Beiträge sind doch auch schnell zu erkennen. Und auch, ob jemand sich ein paar ernsthafte Gedanken gemacht hat über das Unternehmen, seine Vor- und Nachteile, die Chancen und die Risiken, oder ob "er sich mal kurz eingelesen hat", also zwei, drei Überschriften konsumiert hat als Entscheidunsgrundlage.

Würden Leute wie heinzconrad ausschließlich sachlich argumentieren und ggf. negative Aspekte eines Investments fachlich darstellen, dann wäre das sehr zu begrüßen. Speziell heinzconrad tut dies aber nicht; er ergeht sich in persönlichen Attacken und unterstellt den anderen stets unlautere niedrige Beweggründe. Und sowas braucht man so dringend wie ein Geschwür im Darm. Und... deshalb gibt es hier eine Ignorierfunktion und auch wenn Charakterbasher einen selbst persönlich attackieren, sollte man das/sie einfach ignorieren. Einfach (nur) mit denen sprechen/diskutieren, mit denen sich das auch lohnt.
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26.04.20 14:57:13
Beitrag Nr. 48.106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.455.972 von Kleiner Chef am 26.04.20 12:09:16Ja, sehr schade.
Auch ich bin in vielen Sondersituationen investiert und habe die Beiträge von Strassenköter sehr geschätzt.
Von seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich konnten viele Anleger profitieren.
Das es dann ein Troll schafft ihn aus dem Forum zu kicken ist umso bedauerlicher.
In Zeiten von Corona liegen bei manchen Marktteilnehmern die Nerven blank - das sieht man auch an den Forumsbeiträge bestimmter Personen.
Ich hoffe Strassenköter überdenkt seine Entscheidung nochmals und postet auch im Forum von KC wieder.
Trolle kommen und gehen - das musste auch ich bereits leidvoll erfahren - nachgeben sollte man deswegen aber nicht.
Eventuell sollten die Mods etwas verstärkter auf solche Beiträge achten und entsprechend handeln bzw. eingreifen. :rolleyes:

Gruß
Value
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26.04.20 17:18:34
Beitrag Nr. 48.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.453.755 von straßenköter am 25.04.20 21:42:40Sehr bedauerlich, Strassenköter.
Ich habe Dich aber nun abonniert falls Du ein anderes Forum hier findest.

Und wieder einmal zeigt sich die Schwäche von Wallstreet Online. Wenn es keine Möglichkeit gibt für den Threadersteller einzelne Teilnehmer aus der Diskussion auszuschließen, so müssten Moderatoren stärker auf die Diskussionskultur achten.
Leider passiert beides nicht und das senkt das Niveau deutlich.
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26.04.20 18:15:23
Beitrag Nr. 48.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.457.568 von Be_eR am 26.04.20 17:18:34
Zitat von Be_eR: Sehr bedauerlich, Strassenköter.
Ich habe Dich aber nun abonniert falls Du ein anderes Forum hier findest.

Und wieder einmal zeigt sich die Schwäche von Wallstreet Online. Wenn es keine Möglichkeit gibt für den Threadersteller einzelne Teilnehmer aus der Diskussion auszuschließen, so müssten Moderatoren stärker auf die Diskussionskultur achten.
Leider passiert beides nicht und das senkt das Niveau deutlich.


Nur noch einmal zur Klarstellung: Ich beende das Schreiben hier im Thread, wo alles so ein bisschen zu allen Aktien zusammenläuft. In den einzelnen Threads zu den Einzelaktien werde ich grundsätzlich noch aktiv bleiben.
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26.04.20 18:21:21
Beitrag Nr. 48.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.456.902 von valueanleger am 26.04.20 14:57:13
Stalker, Narzist der über seine Inkompetenz zu Falschaussagen kommt und User Gewinne vorenthält!
Zitat von valueanleger: Ja, sehr schade.
Auch ich bin in vielen Sondersituationen investiert und habe die Beiträge von Strassenköter sehr geschätzt.
Von seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich konnten viele Anleger profitieren.
Das es dann ein Troll schafft ihn aus dem Forum zu kicken ist umso bedauerlicher.
In Zeiten von Corona liegen bei manchen Marktteilnehmern die Nerven blank - das sieht man auch an den Forumsbeiträge bestimmter Personen.
Ich hoffe Strassenköter überdenkt seine Entscheidung nochmals und postet auch im Forum von KC wieder.
Trolle kommen und gehen - das musste auch ich bereits leidvoll erfahren - nachgeben sollte man deswegen aber nicht.
Eventuell sollten die Mods etwas verstärkter auf solche Beiträge achten und entsprechend handeln bzw. eingreifen. :rolleyes:

Gruß
Value


@Value: Troll ist eine Verharmlosung dieses Users, das wird seinem Charakter nicht gerecht, denn

a) Wie ausgeführt gehen die Posts gegen andere User. Das nennt man
b) Stalking und ist ein Straftatbestand. Ich verzichte auf Beispiele, die vorherigen Posts sind Beleg dafür.
c) Dieser User glänzt durch Fehleinschätzungen wie zu Baader, Endor, um nur einige Beispiele zu nennen
d) Deshalb verunsichert er hier andere User und entzieht anderen potentielle Gewinne.
e) Sofern Inhalte gebracht werden sind diese falsch, was Beleg für seine Inkompetenz ist.
f) Auch auf Nachfrage eigene Investmentcases einzubringen, erbrachten die Antworten gehaltlose und für andere User null Mehrwert.
g) Zur Einordnung: Der User ist mehrfach bereits durch WO ausgeschlossen worden, da unter anderem Nick wie Ralf100 oder Jörg9 bereits sein Unwesen getrieben hat.
h) Damit hat sich der User mehrfach disqualifiziert überhaupt an Foren teilnehmen zu dürfen.

Mein Fazit: Troll wird dem User und seinem Charakter nicht gerecht. Narzist, Stalker und Inkompetenz treffen den Charakter eher. Über Fehleinschätzungen hält er andere Nutzer von potentiellen Gewinntransaktionen ab und erreicht damit genau das Gegenteil von dem was er vorgibt zu tun.
Diese Ergänzung zielt darauf ab für neue Leser eine Einordnung dieses Users vornehmen zu können, ohne die Historie selbst aufarbeiten zu müssen.
Gruß
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26.04.20 18:23:07
Beitrag Nr. 48.110 ()
sorry möchte nicht in euren Forum als kleiner Fisch in euren Haifischbecken zu diskutieren, aber möchte
es wissen wo das Problem liegt?
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26.04.20 19:15:43
Beitrag Nr. 48.111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.458.006 von Populista100 am 26.04.20 18:23:07
Das hilft-Und Adblocker auf W.O /Finanznachrichten so Fett mit Canabis/PennystockMüll
Zitat von Populista100: sorry möchte nicht in euren Forum als kleiner Fisch in euren Haifischbecken zu diskutieren, aber möchte
es wissen wo das Problem liegt?



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27.04.20 08:41:00
Beitrag Nr. 48.112 ()
DIC Asset
Gleich zwei gute Nachrichten bei/von DIC Asset: Heute gab das Unternehmen bekannt, man habe mit der Freien und Hansestadt Hamburg den Mietvertrag für die Immobilie "Behördencenter Hamburg-Mitte" in Hamburg bis 2027 verlängert. Die Liegenschaft gehört zu den Top 20 Immobilien des Commercial Portfolios (Eigenbestand) und die gewichtete durchschnittliche Mietvertragslaufzeit (WALT) des Objekts konnte so von 4,5 Jahren auf rund 7 Jahre gesteigert werden. Die annualisierten Mieteinnahmen betragen aktuell rund 1,6 Mio. Euro p.a. bei einer unverändert hohen Vermietungsquote von 100%.

Ein schöner Erfolg, jedoch ist eine andere Aussage der Vorstandschefin Sonja Wärntges interessanter: "Vor dem Hintergrund dieses und weiterer operativer Erfolge sehen wir uns bestens gerüstet, um unsere aktualisierten Jahresziele 2020 zu erreichen". Anders als Mitbewerber Corestate Capital, der letzte Woche seine Jahresziele einkassieren und seine Dividende streichen musste, weil er viel stärker vom Neubaugeschäft und dem Immobilienumschlag lebt als DIC Asset.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-04/4948036…
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27.04.20 10:03:50
Beitrag Nr. 48.113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.451.220 von knigge-beatnik am 25.04.20 13:09:49
Ernst Russ Zahlen
Zitat von knigge-beatnik: Ich halte die E.Russ AG nun schon seit Ende '16 glaub'ich. Als Depotbeimischung halte ich noch eine kl. Posi. und habe neulich 'verbilligt'.
Mein weiteres Handeln hängt - in Kürze -von dem GB und der Resonanz nach der MKK ab,
Deine Gedanken zum möglichen akt. Geschäfts-Konzept von E.R. finde ich interessant und bin da ganz bei Dir.:cool:


https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12448211-dgap-new…

Ebit 4,0 Mio bei Marktkapitalisierung von around 20 Mio. Gutes Wachstum, Konzentration auf maritime Geschäftsfelder.

Kurs scheint wieder Richtung 10-20% höher, also auf 70 Cent zu zielen, es gab einige Umsätze an und über 70.

Grüsse Juergen
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27.04.20 13:24:35
Beitrag Nr. 48.114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.461.909 von Eye2 am 27.04.20 10:03:50
Update
Zitat von Eye2:
Zitat von knigge-beatnik: Ich halte die E.Russ AG nun schon seit Ende '16 glaub'ich. Als Depotbeimischung halte ich noch eine kl. Posi. und habe neulich 'verbilligt'.
Mein weiteres Handeln hängt - in Kürze -von dem GB und der Resonanz nach der MKK ab,
Deine Gedanken zum möglichen akt. Geschäfts-Konzept von E.R. finde ich interessant und bin da ganz bei Dir.:cool:


https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12448211-dgap-new…

Ebit 4,0 Mio bei Marktkapitalisierung von around 20 Mio. Gutes Wachstum, Konzentration auf maritime Geschäftsfelder.

Kurs scheint wieder Richtung 10-20% höher, also auf 70 Cent zu zielen, es gab einige Umsätze an und über 70.

Grüsse Juergen


Die Zahlen von E. Russ werden positiv aufgenommen. Meinen Glückwunsch.

Ähnlich könnte es morgen bei Unidevice laufen, die die Q1 Zahlen vorlegen.
Zur Einordnung: Man hat nach 3,75 Mill. Ebit für 2020 4,8 Mill. in Aussicht gestellt.
Gleichzeitig lief der Jan. und Febr. über diesen Erwartungen und man zahlt
9 Cent Dividende für 2019, statt ursprünglich vorgesehenen 7 Cent, eben weil
das Q1 besser verlief als erwartet, da sollte auch der März keinen Strich durch
die Rechnung gemacht haben.

Damit bringt Unidevice viele Zutaten für eine attraktive Bewertung mit, ist ein Wachs-
tumsunternehmen, gepaart mit Dividende .

Was bisher nicht in diese Rezeptur passt ist, das der Markt diese Story nicht glaubt, da
geringes Interesse und 100.000 Aktien müssen bis 1,75 Euro erst einmal aufgenommen
werden.

Ich kaufe weitere 1 % zu 1,58 Euro ins Depot.

Gruß
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27.04.20 15:35:06
Beitrag Nr. 48.115 ()
"Wohl bekomms!"
Bei Corestate setzt sich die techn. Reaktion fort. Der Schock von Freitag wird erfolgreich verdaut.
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27.04.20 15:38:53
Beitrag Nr. 48.116 ()
Ist hier noch jemand in Berentzen investiert?
Da sind jetzt die Bollinger Bänder derart zusammen gezogen, was auf einen kommenden Ausbruch hinweist. Nach unten ODER oben.
Sollte beim aktuellen Kurs von ~5,30€ nicht schon sehr viel negative Stimmúng eingepreist sein?
Der Absatz von Spirituosen bei Korn und Gin ist im deutschen Einzelhandel im Q1 um 30% gestiegen. Bei Korn ist Berentzen überproportional gewichtet. Möglicherweise Hamsterkäufe, was aber trotzdem mehr Umsatz bringt.
Auf der anderen Seite sind natürlich die Kneipen- und Partyabnehmer weg gefallen.
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27.04.20 17:01:08
Beitrag Nr. 48.117 ()
@Rainolaus: Ich denke nicht das es bei Berentzen noch weiter runter geht und falls doch, dann nutze ich das aus um nochmal aufzustocken. Auf lange Sicht sollte man aufgrund der vorhandenen Produkte gut aufgestellt sein und Getrunken wird immer, das wird den Umsatz spätestens nach Ende der Krise wieder auf ein normales Niveau heben. Das ist etwas, das bei manch anderer Firma ja nicht so selbstverständlich ist.

Lg
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27.04.20 17:16:53
Beitrag Nr. 48.118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.468.050 von Christian221080 am 27.04.20 17:01:08
Zitat von Christian221080: @Rainolaus: Ich denke nicht das es bei Berentzen noch weiter runter geht und falls doch, dann nutze ich das aus um nochmal aufzustocken. Auf lange Sicht sollte man aufgrund der vorhandenen Produkte gut aufgestellt sein und Getrunken wird immer, das wird den Umsatz spätestens nach Ende der Krise wieder auf ein normales Niveau heben. Das ist etwas, das bei manch anderer Firma ja nicht so selbstverständlich ist.

Lg


Danke für Deine Antwort.
Natürlich werden Umsätze und Ebit temporär sinken. Die ausbleibenden Bestellungen durch die Gastronomie kommuniziert Berentzen ja auch. Citrocasa liegt natürlich genauso brach.
Dafür sind wie gesagt Korn-/Schnapsumsätze gestiegen.
Jetzt ist die Frage inwiefern das eine das andere aufheben/Dämpfen kann.
Gesetzt den Fall die Umsätze kommen 2 Monate auf Jahressicht komplett zum erliegen wegen Lockdown (was natürlich Quatsch ist, da ja nur weniger Umsatz gemacht wird), so wären das 16% weniger Umsatz/Ebit.
Der Kurs ist aber bereits um 30% gefallen. Da frage ich mich schon, ob das nicht eine Überreaktion ist.

Ausserdem bin ich ja jemand der hier an eine kommende Inflation glaube und frage mich welche Unternehmen können dann ihre Preis relativ leicht anheben. Dazu zähle ich Lebensmittelhersteller wie Unilever, Nestle u.s.w. (Erichsen berichtete darüber);
Amazon und Ebay sind ganz fein raus, da sie die Waren nur durchreichen und daran verdienen, egal zu welchem Preis.
Berentzen gehört meiner Meinung nach auch eher zur ersten Gruppe und könnte relativ zeitnah höhere Preise aufrufen.
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28.04.20 08:14:21
Beitrag Nr. 48.119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.454.802 von heinzconrad am 26.04.20 08:46:23Es ist schon fast ein bisschen beleidigend, dass du hier den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn erklärst.

Auf diesem Niveau bewegt sich hier niemand, denn das ist kleines 1 x 1 an der Börse.
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28.04.20 09:49:12
Beitrag Nr. 48.120 ()
DIC Asset
DIC Asset liefert zuverlässig ab. :)

Good News bei... DIC Asset: Erfolge bei Vermietung und Asset Management sowie Bestätigung der Jahresprognosen
Der Spezialist für Gewerbeimmobilien "liefert" solide ab und kann Deals erfolgreich abschließen. Prognose und Dividendenerhöhung stehen. Top!
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12453557-good-new…
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28.04.20 10:04:44
Beitrag Nr. 48.121 ()
Sto Vz mit sehr günstiger Bewertung nach Zahlen
Sto hatte gestern im Tagesverlauf übrigens Zahlen veröffentlicht.

Auch hier ist der Ausblick unter Vorbehalt Corona-Auswirkungen gestellt worden, aber immerhin wurde ein Ausblick genannt. Die Zahlen für 2019 waren auch inline. Wenn man sieht, wie man im März runtergeprügelt wurde und wie man bewertet ist (auch gegenüber halbwegs vergleichbaren Aktien wie Steico), besteht glaube ich gutes Aufwärtspotenzial.

https://www.ariva.de/news/sto-konzern-setzt-wachstum-im-gesc…

MarketCap 565 Mio €
Kurs 88 €

EV/Umsatz 0,35
KGV 9,6
starke Cashflows
optimistischer Ausblick
hoher NettoFinanzbestand


Selbst wenn ich entgegen des positiven Ausblicks nur mit einer Stagnation aufgrund möglicher Corona-Auswirkungen rechne, erscheint mir die Aktie bei 88 € deutlich zu niedrig bewertet. Wenn es nach mir ginge, hätte Sto fundamental auch Kurse von 132 € verdient (Zwischenhoch aus dem Jahr 2017), aber wäre in dem Umfeld vielleicht vermessen, so dass ich aber das Kursziel vorläufig auf die Hochs des letzten Jahres bei etwa 116 € setze. Falls Sto die aktuelle Konsolidierung zu sinnvollen Übernahmen nutzen kann, halte ich auch die Hochs des Jahres 2015 bei rund 165 € für machbar, aber natürlich erst in 1-2 Jahren.
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