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Kinderbetreuungskosten - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Experten,
bei meiner Steuererklärung 2003 wurden die Kinderbetreuungskosten der Grosseltern für meinen Sohn während der Ferien nicht anerkannt, so das der Eigenbetrag von EUR 1.548,00 nicht überschritten und demzufolge nichts abgesetzt werden konnte.
Was kann ich jetzt tun. Lohnt sich ein Widerspruch?
Bitte um erstgemeinte Ratschläge. Vielen Dank.
Mit welcher Begründung wurde die Anerkennung der Kinderbetreuungskosten abgelehnt?
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Fassung vom 19. Oktober 2002

EStG § 33c Kinderbetreuungskosten

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(1) 1Aufwendungen für Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden Kindes im Sinne des § 32 Abs. 1, welches das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wegen einer vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetretenen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten, können als außergewöhnliche Belastungen abgezogen werden, soweit sie je Kind 1.548 Euro übersteigen, wenn der Steuerpflichtige entweder erwerbstätig ist, sich in Ausbildung befindet, körperlich, geistig oder seelisch behindert oder krank ist. 2Bei zusammenlebenden Eltern ist Satz 1 nur dann anzuwenden, wenn bei beiden Elternteilen die Voraussetzungen nach Satz 1 vorliegen. 3Bei nicht zusammenlebenden Elternteilen kann jeder Elternteil entsprechende Aufwendungen abziehen, soweit sie je Kind 774 Euro übersteigen; in den Fällen des § 32 Abs. 6 Satz 3 und 6 zweiter Halbsatz gilt abweichend davon Satz 1. 4Erwachsen die Aufwendungen wegen Krankheit im Sinne des Satzes 1, muss die Krankheit innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums von mindestens drei Monaten bestanden haben, es sei denn, der Krankheitsfall tritt unmittelbar im Anschluss an eine Erwerbstätigkeit oder Ausbildung ein. 5Aufwendungen für Unterricht, die Vermittlung besonderer Fähigkeiten, sportliche und andere Freizeitbetätigungen werden nicht berücksichtigt.

(2) Der nach Absatz 1 abzuziehende Betrag darf je Kind in den Fällen des § 32 Abs. 6 Satz 2, 3 und 6 zweiter Halbsatz 1.500 Euro und ansonsten 750 Euro nicht übersteigen.

(3) 1Ist das zu betreuende Kind nicht nach § 1 Abs. 1 oder 2 unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, sind die in den Absätzen 1 und 2 genannten Beträge zu kürzen, soweit es nach den Verhältnissen im Wohnsitzstaat des Kindes notwendig und angemessen ist. 2Für jeden vollen Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen des Absatzes 1 nicht vorgelegen haben, ermäßigen sich die in den Absätzen 1 und 2 genannten Beträge sowie der jeweilige Betrag nach Satz 1 um ein Zwölftel.
Hast du Geld an die Großeltern für die Betreuuung deines Sohnes gezahlt?
Sollten die Großeltern Ausgaben für die Betreuung des Enkels gehabt haben, können diese bei den Großeltern nicht geltend gemacht werden, da der Enkel nicht ihr Kind ist und bei dir können sie nicht geltend gemacht werden, weil sie nicht dir, sondern den Großeltern entstanden sind. In diesem Fall: dumm gelaufen, nächstes Mal die Sache anders regeln.


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