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"HARRY THE NAZI"

Politiker fordern europaweites Verbot von NS-Symbolen

Nach dem Auftritt des britischen Prinzen Harry in einem Nazi-Kostüm haben deutsche Politiker gefordert, Nazi-Symbole in ganz Europa zu verbieten. Das englische Königshaus lehnt eine öffentliche Entschuldigung weiterhin ab, Prinz Harry wird sich aber privat beim obersten Rabbiner entschuldigen.



Hamburg - "In einem Europa des Friedens und der Freiheit darf für Nazi-Symbole kein Platz sein", sagte CSU-Generalsekretär Markus Söder der "Bild am Sonntag". Das Verbot von NS-Zeichen sollte von Deutschland auf Europa ausgweitet werden.

Auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller, sagte: "Nazi-Symbole gehören nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa sofort verboten."

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Europaparlament, Silvana Koch-Mehrin, sagte: "Ganz Europa hat einst unter den Verbrechen der Nazis gelitten. Da wäre es nur konsequent, wenn Nazi-Symbole in ganz Europa verboten wären." Koch-Mehrin rief die EU-Kommission auf, diese Frage beim nächsten Treffen der EU-Justizminister auf die Tagesordnung zu setzen.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagfraktion, Dieter Wiefelspütz, sagte der "Netzeitung", er verbinde mit Symbolen wie dem Hakenkreuz eine "menschenverachtende, mörderische Weltanschauung". Ein Verbot könne in einem normalen Gesetzgebungsverfahren festgelegt werden. "Das müssen die nationalen Parlamente aber selbst entscheiden", sagte Wiefelspütz.

Prinz Charles lehnt öffentliche Entschuldigung ab

In Großbritannien zeigte sich Harrys Vater, Prinz Charles, entsetzt über das fehlende Urteilsvermögen seines Sohnes, berichtet die "Times". Er lehne eine öffentliche Entschuldigung aber ab, weil er fürchte, einen Präzendenzfall zu schaffen.

Der 20-jährige Harry werde sich aber mit dem obersten Rabbiner Großbritanniens, Jonathan Sacks, treffen und sich bei ihm privat entschuldigen, berichtet die Zeitung. Charles war besonders verärgert, dass sein älterer Sohn Prinz William seinen kleinen Bruder nicht vom Kauf des Kostüms abgehalten habe. William war sowohl beim Einkaufen als auch auf der Party dabei, wo Harry mit der Hakenkreuzbinde am Arm fotografiert wurde.


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,337020,00.h…


Deutsche Politiker haben halt keine anderen Probleme in diesem Land zu lösen... Außer Verboten fällt ihnen als Gegenmaßnahme auch nie was ein. :cry: Die Swastika kann außerdem auch nix dafür, dass es von den Nazis benutzt wurde und somit heute bei Menschen negative Assoziationen hervorruft.
Verbot und Verfolgung der Besitzer von NS-Symbolen, genau das wird Europa zur weltweit führenden Wirtschaftszone machen, Arbeitsplätze schaffen, die Umwelt erhalten, Bildung fördern und ist sicherlich das drängendste Problem unserer Zeit.

Ich bin dafür, weil alleine dadurch Leute mit dem Gesetz in Konflikt kommen, die das so nie geschafft hätten. Nehmen wir mal Briefmarken aus dem 3.Reich (das sind genug NS-Symbole drauf):
+ bringt eine ganze Branche ins Kittchen, plus etliche zehntausend ebay-Anbieter gleich mit.
+ natürlich bringt das auch Klein-Maxi und Klein-Gisela in den Bau, wenn sie vom Opa mal ein Album Dubletten geschenkt bekommen haben und im Alter von 5 und 7 Jahren noch nicht gescheit genug waren, die Pfuigacki-NS-Dingsda wegzuwerfen die da drinn waren, also Strafe völlig gerechtfertigt.
+ ich empfehle ein Sondergefängnis für Historiker und Bibliothekare um angesichts PISA ein gewisses akademischen Niveau nicht zu verlieren
+ und es wird auch politisch quer durch die Reihen treffen. Die in Arbeiterbriefmarkensammelvereinen organisierten Sozis haben das 3.Reich häufig genauso komplett wie die anderen Farben (vielleicht die Grünen nicht - die rauchen alles was brennt)
+ auch die Queen wird es natürlich treffen mit der größten Briefmarkensammlung der Welt.

Und damit ist klar, die doofen Amis kämen niemals auf eine derartig moralisch einwandfreie Idee zur Schaffung einer besseren Gesellschaft. Gottseidank sind wir in Europa und haben solche politischen Kapafehlzünder.
# 1

Warum sollten die Politiker keinen europaweites Verbot für NS Symbole einfordern.

1. Macht sich das wieder gut in den Medien. Und wir haben nun mal eigentlich nur noch Show- und Medienpolitiker.

2. Verpflichtet man sich selbst zu nichts, da in D dieses schon verboten ist, und man somit nur von anderen etwas fordert. Das ist für einen selbst so toll unverbindlich.

Somit ist diese Forderung von Deutschen Politkern das einfachste, unverfänglichste, und leichteste, was sie zur Zeit machen können.

Show ist das halbe leben.
Sie sollen das verbieten - richtig die Ausbreitung dieser Symbole muss verhindert werden.

Ebay verbietet auch das Einstellen von Artikeln bei denen das Hakenkreuz sichtbar ist.
Mir persönlich haben sie letzte Woche das Verkaufsangebot
einer Gürtelschnalle der Flieger sowie der Hitlerjugend rausgenommen obwohl nicht mal ein Bild dabei war.

Aber sie sollen schnell machen mit dem Verbot - Zeit ist Geld - denn diese Arschgeigen von Politikern kosten nicht wenig.
haben wir nicht anderer Probleme???:confused:
abgesehen davon ist die Swastika, auch Hakenkreuz oder Sonnenrad, ein sehr altes Symbol und war schon früh in verschiedenen Kulturen auf fast allen Kontinenten bekannt....
http://de.wikipedia.org/wiki/Hakenkreuz
mfg B.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen !!!


Sind wir (wieder) so weit, daß Dinge so wie sie bei uns geregelt sind zwanghaft die anderen Völker beglücken müssen? Ich glaube, die Völker Europas können eher mit gelgentlich bei Deppen auftauchenden NS Symbolen leben als damit, daß wir ihnen unsere Vorstellungen über alles und jedes aufzwängen. Ich denke, die deutschen Politiker haben da anderen EU-Staaten keinerlei Ratschläge zu erteilen. Die wissen selbst was sie wollen oder nicht !!!

@wellen: bei eBay sind Swastika etc. nur in Deutschland verboten, in den USA kannst Du so was ohne Probleme anbieten. Allerdings nicht von Deutschland aus. Da eBay juristische Probleme befürchtet wenn in den USA legal gehandeltes NS-Material in Deutschland auch nur zur Kenntnis genommen wird, haben die es unterbunden daß man von hier aus damit in USA handeln kann oder könnte...

Insofern ist ein Teil der Welt schon am deutschen Wesen genesen :confused:
Meine Antwort zu Ebay Sicherheitsteam war deshalb auch:

Sorry - das hab ich nicht gewußt.
Hoffe nur, dass sie in anderen Angelegenheiten auch so ehrenhaft denken.
sollte nicht eine gezielte Aufklärung reichen???haben denn Verbote jemals was gebracht???ja einen Schwarzmarkt:laugh:...
ich halte ein solches für genauso töricht,wie bei den Sachsen-wahlen das Verlassen der Podiumsdiskussion "nur",weil dort Vertreter einer Rechten-Partei teilnahmen....
mfg B.
#5

Hallo Buddha - haste vollkommen Recht mit - keine anderen Probleme. Irgendwie ist sowas ein Witz- diese Symbolverbieterei.
Bin ich sehr für, dann steigen die Preise für Orden und Ehrenzeichen. Gut für Händler und Fälscher im Ostblock.
Schon heute der Renner auf den einschlägigen Märkten - außer Ebay.
# 9

Nein, kapiert ihr es nicht.


Mit der Forderung des EU weiten Verbotes für Nazi-Symbole, kann man wunderbar eine Forderung an andere Politiker stellen, wo man selbs nichts leisten muss, sich aber wunderbar wieder positiv ins Rampenlicht stellen kann.

Verbot der Nazi Symbole weltweit.
Verbot von Töten von Kängeruhs in Australien.
Mehr Rechte für die Sumpfmäuse in Sibirien.
Das Recht jedes Pinguine auf eine eigene große Eisscholle.
Gesetze gegen das Waldsterben in Tchechien.
Forderungen, dass die Wolga wieder ein sauberer Fluss wird.

usw. usw. usw.
Was sind das für Demokraten, die alles was ihnen nicht in den Kram passt per Gesetz verbieten müssen.
Andererseits sollte man auch nicht vergessen, dass gerade jenes "Verbotene" immer einen besonderen Reiz hat.
PRINZ HARRYS PEINLICHE VERKLEIDUNG

EU erwägt europaweites Verbot für Hakenkreuze

Der Partyauftritt des britischen Prinzen Harry mit Wehrmachts-Uniform und Hakenkreuz-Binde ruft Politiker in Brüssel auf den Plan: Während Justizkommissar Frattini ein EU-weites Verbot von Nazi-Symbolen erwägt, bezeichnete der SPD-Europaabgeordnete Helmut Kuhne den Prinzen als "königlichen Idioten".


Brüssel - "Dass ein königlicher Idiot das Hakenkreuz getragen hat, ist die eine Seite der Medaille", sagte Kuhne heute in Brüssel. "Dass deutsche Austausch-Schüler in Großbritannien auf Schulhöfen und in Straßen als Nazis beschimpft werden, ist die andere Seite." In keinem anderen Land Europas seien die Medien derartig davon besessen, Deutschland und die Nazis auch nach sechzig Jahren in einen Zusammenhang zu bringen, sagte Kuhne. "Und in keinem anderen Land Europas finden sich so viele Narren, die darauf anspringen."

Kuhne riet den Briten, ein Gesetz gegen das Zeigen von Nazi-Symbolen einzuführen, "das sie nach dem Zweiten Weltkrieg als Besatzungsmacht richtigerweise in Deutschland eingeführt haben". Der 20 Jahre alte Prinz Harry hatte vergangene Woche für Empörung gesorgt, weil er auf einer Party mit einem Nazi-Kostüm erschienen war.


Die EU-Kommission erklärte ihre grundsätzliche Bereitschaft, über ein europaweites Verbot von NS-Symbolen nachzudenken. Zwar sei der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus aus Sicht von EU-Justiz- und Innenkommissar Franco Frattinis Sicht wichtiger als das Verbot von Symbolen, sagte sein Sprecher. Ein Verbot von Symbolen sollte allerdings erwogen werden, wenn es zum Kampf gegen Rassismus beitragen könne. :cry: Es liege nun an der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft, ob das Thema während eines informellen Treffens der EU-Innen- und Justizminister Ende Januar besprochen werde. Frattini sprach sich zudem dafür aus, die Debatte über die auf Eis liegende EU-Antirassismus-Richtlinie neu zu beleben - bislang ist das an Italien gescheitert.

Frattini reagierte damit auf Forderungen mehrerer deutscher Europa- und Bundespolitiker, das in Deutschland bestehende Verbot von Symbolen des Nationalsozialismus auf die gesamte EU auszudehnen. Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach, der stellvertretende SPD- Bundestagsfraktionschef Michael Müller und die Vorsitzende der FDP-Abgeordneten im EU-Parlament, Silvana Koch-Mehrin, waren zuvor mit Forderungen nach einem Hakenkreuz-Verbot in der EU zitiert worden.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,337173,00.html
#1

Nur das sich Resteuropa von deutschen Politikern nicht sagen lässt, was diese zu verbieten haben.

;)
Ich glaube, daß man schlechtes Benehmen in Großbritannien nicht durch ein strafbewehrtes Verbot von irgend was in den Griff kriegen kann.
nicht der Diktator macht die Umstände- die Umstände machen den Diktator! Nichts gelernt aus der Geschichte unsere Politiker, deshalb wird sie sich leider wiederholen! Das Abnorme ist das Normale! Zaren, Könige, Lichtgestalten, Gaukler, Betrüger, Schwule, Lesben, etc..


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