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Studie: 85 Prozent der Internetnutzer shoppen online
06.02.2008 | 12:53 | (DiePresse.com)

Österreich ist bei Online-Shopping unter den Top-Nationen: 96 Prozent der heimischen Internetnutzer haben bereits über das Web bestellt.

Der Weltmarkt für Online-Shopping hat in den vergangenen zwei Jahren um 40 Prozent zugelegt: Mittlerweile haben mehr als 85 Prozent der internationalen Online-Bevölkerung schon einmal über das Internet eingekauft. Österreich liegt dabei im Spitzenfeld, so das Ergebnis einer am Mittwoch präsentierten Nielsen-Studie. Als das internationale Beratungsunternehmen vor zwei Jahren seine erste Studie zum Thema Online-Shoppingtrends durchführte, hatten 627 Millionen Menschen und damit rund 10 Prozent der Weltbevölkerung schon einmal via Internet eingekauft.

"Die ehemalige Nischentechnologie Internet hat sich zum Massenmedium entwickelt und ist damit ein fester Bestandteil des modernen Lebens. Kaum ein Aspekt unseres Alltags bleibt davon unberührt", so Nielsen Österreich-Chef Martin Prantl. Am höchsten ist der Anteil der Online-Shopper derzeit in Südkorea: Dort gaben 99 Prozent aller Internetnutzer an, bereits auf diesem Weg eingekauft zu haben. Auf Rang zwei folgen Großbritannien, Deutschland und Japan mit jeweils 97 Prozent, knapp vor Österreich mit 96 Prozent. Die USA belegen mit 94 Prozent den achten Platz.

Bücher sind weiterhin auf Platz eins
Die meistbestellten Artikel weltweit sind nach wie vor Bücher. 41 Prozent aller Befragten haben in den vergangenen drei Monaten Bücher übers Netz gekauft - sieben Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. "Eine besonders hohe Akzeptanz hat der Online-Buchhandel in den Schwellenländern China, Brasilien, Vietnam und Ägypten. Daraus ergibt sich ein immenses Potenzial für Online-Anbieter, denen es gelingt, ihre Strategien speziell auf diese rasant expandierenden Märkte auszurichten. Auch bei uns in Österreich kaufen mehr als die Hälfte über Internet ihre Bücher ein, damit liegen wir weit über dem europäischem Schnitt", so Prantl.

Sehr beliebt ist auch der Onlinekauf von Kleidung/Accessoires/Schuhen, die mit einer Steigerung von 20 auf 36 Prozent die wachstumsstärkste Kategorie bilden. Weitere wichtige Internet-Märkte sind Videos/DVDs/Spiele und Flugbuchungen/-reservierungen mit jeweils 24 Prozent und elektronische Geräte mit 23 Prozent. 32 Prozent der Österreicher kauften im selben Zeitraum Kleidung/Accessoires/Schuhe, 26 Prozent erwarben Musik sowie Videos/DVDs/Spiele übers Netz.

Flugbuchungen und -reservierungen wurden in den vergangenen drei Monaten vor allem in Indien (70 Prozent), Irland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (jeweils über 60 Prozent) verstärkt übers Netz getätigt. In Österreich liegt der Wert bei 17 Prozent.

Österreicher misstrauen Kreditkarten
60 Prozent aller Online-Shopper weltweit haben bei einem ihrer jüngsten Web-Käufe eine Kreditkarte eingesetzt; mehr als die Hälfte davon nutzte Visa (53 Prozent). Damit bleiben Kreditkarten mit großem Abstand das weltweit häufigste Zahlungsmittel, gefolgt von PayPal mit 25 Prozent. Die Österreicher hingegen mögen genauso wie ihre deutschen Nachbarn die traditionelle Banküberweisung: 72 Prozent haben ihre letzten Online-Einkäufe per Banküberweisung gezahlt. (APA)


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...man erinnere, das internet (innovationsstadium) ist noch gar nicht so alt, breitband findet sogar erst seit wenigen jahren rasante verbreitung. die fantasie vom neuen markt (wachstumsphase) war sicher übertrieben, brauchte es aber, um diese neuen technologien überhaupt auf den markt zu bringen. danach kam die auslese, pleiten und übernahmen. was jetzt noch am markt ist, wird auch weiter überleben (reifungsphase) und vor allem jetzt erst beginnen richtig zu wachsen. wir, die älteren, haben diese technologie mit unserem geld (neue markt euphorie) auf den weg gebracht. die jüngeren werden es aber in zukunft nutzen und es als selbstverständlich betrachten.

ähnliche entwicklungen von aktien und neuen technologien gab es schon immer. man nehme zum beispiel das auto.
1886 erfindung des autos
1914 10% verbreitung in städtischen haushalten
1915 (kurs general motors ca. 1-2 dollar)
1918/19 (gm ca. 60-70 dollar)
1921 50% verbreitung in städtischen haushalten (gm ca. 20 dollar)
1928 90% verbreitung in städtischen haushalten (gm ca. 350-400 dollar)

Internet, Handy, HeimPC (alle 3 ähnlich):
1970 entwicklung des mikrochips
1995 10% verbreitung des internet
1997 (kurs amazon ca. 1-2 dollar)
2000 (amazon ca. 100-120 dollar)
2001 50% verbreitung des internet (amazon ca. 10-20 dollar)
2009 90% verbreitung des internet (amazon ca. 300 dollar???)

buch.de ca. 15€ ???



...ich hoffe eigentlich nur, das buch.de nicht vorher übernommen wird, so wie audible gerade von amazon. denn die audible-aktionäre haben von ihrem engagement auch nichts gehabt, obwohl die rosige zukunft sicher erst noch bevorsteht. audible (hörbücher) war amazon 300 mio dollar wert.
...wer die wohl kauft?


3,99 230
3,95 1.500
3,82 6.728
3,81 10.599
3,75 1.000
3,70 3.980
3,69 300
3,63 2.000
3,60 3.880
3,59 23.450

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/BUE.aspx

1.000 3,48
2.000 3,45
2.000 3,40
1.000 3,04
500 3,03
697 3,01
1.600 3,00
770 2,91
500 2,90
5.000 2,50
...würde mir wünschen, das buch.de sein sammelsorium an internetshops endlich unter eine gemeinsame marke stellt, und zwar eine die nicht ausschliesslich an bücher erinnert, ähnlich arcandor, amazon. das schafft in meinen augen mehr vertrauen und somit eine größere kundenbindung. natürlich auch mehr klicks und somit die möglichkeit für werbeeinnahmen. eine community wie bei amazon kommt bei der größe dann von ganz alleine zu stande.





























...und partner von buch.de:








...dann wird es wohl auch zu einem Verkauf von den buch.de-anteilen kommen.


Bertelsmann-Chef schiebt Konzernumbau an
von Arndt Ohler (Hamburg)

Der Medienkonzern Bertelsmann treibt seinen Umbau voran. Die Führung um den neuen Vorstandschef Hartmut Ostrowski hat beschlossen, für das in der Direct Group gebündelte Buchclub- und Buchhandelsgeschäft eine eingehende Buchprüfung einzuleiten - mit ergebnisoffenem Ziel.

Es würden alle Optionen geprüft, dazu gehöre auch ein Verkauf, sagte Ostrowski kürzlich vor Managern.
Neben der Direct Group gilt dies auch für die 50-Prozent-Beteiligung an dem Musikkonzern Sony BMG. Dies erfuhr die FTD aus Unternehmenskreisen.

Bertelsmann-Finanzchef Thomas Rabe hatte sich nach FTD-Informationen im Januar und Februar bereits mit mindestens zwei Private-Equity-Unternehmen getroffen, um über mögliche Ausstiegsszenarien bei Sony BMG zu sprechen. Derzeit warte der Medienkonzern darauf, von den Finanziers eine Einschätzung über den Wert dieser Musikbeteiligung zu erhalten. Ein Bertelsmann-Sprecher wollte beide Vorgänge nicht kommentieren. Bertelsmann ist indirekt an der FTD beteiligt.

Die eingeleitete Buchprüfung für die Direct Group ist ein weiteres deutliches Indiz dafür, dass Ostrowski rasch über die Zukunft der beiden schwächsten Sparten des Konzerns entscheiden will. Bereits in seiner Antrittsrede Mitte Dezember vergangenen Jahres hatte er gesagt, dass ausschließlich die Bereiche im Konzern verbleiben, die ein organisches Wachstum erwirtschaften können. Laut Berechnungen aus Ostrowskis Stab ist dies weder bei Sony BMG noch bei der Direct Group der Fall. Falls nötig müsse der Konzern \"auch harte Entscheidungen treffen\", sagte der ehemalige Chef der wachstumsstarken Dienstleistungssparte Arvato damals..

Bertelsmann-Vorstandschef Hartmut Ostrowski

Nach einer Phase der Konsolidierung unter Ex-Chef Gunter Thielen versucht Ostrowski nun trotz der hohen Konzernschulden, Bertelsmann eine in die Zukunft gerichtete Struktur zu geben. Bis zum Jahr 2015 soll der Jahresumsatz des Medienunternehmens von bislang rund 20 auf 30 Mrd. Euro wachsen. Investieren will der Bertelsmann-Chef dabei vor allem in die Bereiche Bildung, Dienstleistungen und Internet. Sein Fokus liegt dabei auf den Regionen China, Indien und Russland.

Eine endgültige Entscheidung über einen Verkauf sei jedoch in beiden Fällen noch nicht gefallen, heißt es im Konzern. Ausschlaggebend sei, ob sich ein zufriedenstellender Preis für die Konzernteile erzielen lasse. \"Das ist eine unemotionale Geschichte, bei der nur der Preis zählt\", sagte ein Manager mit Blick auf Sony BMG. Bei dem weltweit zweitgrößten Musikkonzern muss sich Bertelsmann spätestens bis August 2009 entscheiden. Dann endet für die Partner Sony und Bertelsmann die Haltefrist für ihre 50-Prozent-Anteile. \"Eine Bewertung von 3 Mrd. $ für die gesamte Sony BMG wäre ganz ordentlich\", so der Manager.

Für das bereits abgespaltene US-Geschäft der Direct Group mit einem Umsatzvolumen von etwa 1 Mrd. Euro ist Bertelsmann seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Käufer. Die dortigen Clubgeschäfte mit CDs, DVDs und Büchern, die von Stuart Goldfarb geführt werden, verliefen enttäuschend, hieß es im Konzern. Hier sei eine Abschreibung von deutlich mehr als 100 Mio. Euro notwendig.

Das Geschäft der Direct Group in Europa und in Asien mit einem Umsatz von über 1,7 Mrd. Euro verantwortet seit vergangenem September Fernando Carro, der jedoch nicht dem Bertelsmann-Gesamtvorstand angehört. Hier solle nun der Wert ermittelt werden.

Der Umbau des Konzerns aus Gütersloh begann im September 2007. Damals wurde die Direct Group aufgespalten, nachdem der zuständige Vorstand Ewald Walgenbach angekündigt hatte, Bertelsmann zu verlassen. Wie weiter aus dem Konzern verlautete, sollten große Teile des schwächelnden europäischen Buchclub- und Buchfilialgeschäfts damals mit Deutschlands führendem Buchhändler Thalia verschmolzen werden. Diese Pläne werden aber offenbar nicht weiterverfolgt.
...seit Tagen keine Umsätze mehr. der letzte ist vom 29.02. was ist da im busch? der kleinanleger scheint sich entgültig von der aktie getrennt zu haben. es besteht null interesse. naja, bei dem kgv auch kein wunder.

...braucht man den aktionär überhaupt noch? das geld hat man ja schliesslich schon eingesammelt. und so sehr hoch ist der freefloat ja auch nicht gerade. wenn sich alle großaktionäre einig würden, verbleiben lediglich 30%. bücher.de ist ja auch nicht mehr an der börse. da hat man die aktionäre wahrscheinlich auch ziemlich verarscht. und jetzt machen sie wahrscheinlich gewinne und der neue-markt-aktionär hat nun auch nichts mehr davon.

...frage mich eh, wer hier welche interessen vertritt. ich fände es besser, wenn douglas und bertelsmann beide aussteigen würden. thalia kann an einer zu starken marke buch.de kein interesse haben, da diese umsätze und gewinne nicht in deren bilanz auftauchen. und das gleiche gilt für bertelsmann mit seinem buch-club. beide treten wahrscheinlich mehr auf die bremse, als das sie buch.de voran bringen.

...anders würde es vielleicht aussehen, wenn einer von beiden aussteigt, was ja vielleicht sogar bald der fall ist. und zwar bertelsmann. verdient nämlich mit werbung mittlerweile mehr, als mit bücher.

...eigentlich ist die bruttomarge bei büchern, dank buchpreisbindung, gar nicht so schlecht. sie liegt bei bis zu 30%. fragt man sich also, warum bei mehr umsatz, der gewinn nicht \"überproportional\" steigt. schliesslich ist der logistische aufwand unwesentlich höher. die software ist auch bereits vorhanden, etc. lässt sich thalia und bertelsmann für irgend eine leistung gut entlohnen?

...zur erinnerung: bol gehörte mal bertelsmann. sollte als mitbewerber zu amazon auf den markt. diesen plan gab man schnell auf. buch.de erwarb bol.de (nicht bol.com) und bertelsmann erhielt dafür die ca. 25% aktien an buch.de.

...seither ist leider nicht mehr viel passiert. bzw. alles mit großer verzögerung zu amazon und damit nicht gewinnbringend. im internet spielt die größe eben eine entscheidene rolle und die vorreiterschaft in einer bestimmten entwicklung. trittbrettfahrer haben es im internet sehr schwer.

...dann diese inselpolitik von buch.de. man betreibt fast 20 marken und / oder deren logistische abwicklung. wieso schafft man nicht eine große starke marke? das schafft vertrauen bei den kunden und kundenbindung. bei amazon bekomme ich alles, bei ebay, bei otto, bei quelle, bei karstadt, etc. dafür ist der kunde dann auch bereit den, im vergleich zu anderen anbietern, höheren preis zu zahlen. schließlich traue ich mich nicht bei dem günstigsten anbieter im netz, fa. xyz zu bestellen. wer weiss ob die ware überhaupt kommt, oder wann sie kommt oder der verkäufer mal eben konkurs anmeldet, oder was mit meinen konto- und kreditkartendaten, etc. passiert. also lieber ein paar euro mehr und alles ist sicher. des weiteren muß es doch möglich sein, einen drucker, ein buch und sonst noch was von einer homepage zu bestellen und nicht von drei verschiedenen.

...ebenfalls könnten alle marken im netz beibehalten werden, nur das man bei eingabe von xyz.de eben dann auf die andere seite automatisch weitergeleitet wird. das würde bedeuten, die klicks auf diese eine seite würden um das 10-20 fache steigen. wodurch man nun auch entsprechend werbung schalten könnte.

...wo bleibt die fantasie? macht mal was aus eurer firma, dann sind kgv\'s von 30 auch ok!
...der boden dürfte bei 3€ gefunden worden sein. nun kann es wieder aufwärts gehen.



Hirsch: Bei buch.de wird es kein Katzenfutter geben



Buch.de-Vorstandssprecher Albert Hirsch: "Wir weiten unser Sortiment aus, ohne unser Profil als Fachhändler zu verlieren."

Der Online-Buch- und Medienhändler feiert 2008 Zehnjähriges. [Foto Frobusch]

[18.03.2008 | BFB]„Eigentlich“, schmunzelt Albert Hirsch, „werden wir 100 Jahre alt, denn im schnelllebigen Internet zählt ein Jahr wie zehn.“ Der Vorstandssprecher der buch.de3 internetstores AG hielt sich bei der heutigen Bilanz-Pressekonferenz dann doch lieber an die Fakten.

„In diesem Jahr feiern wir Zehnjähriges.“ Ein 9x9 Meter großes Plakat an der Weseler Straße kündet davon. Es waren turbulente Jahre für den Internetbuchhändler mit Höhen und Tiefen. „Wir wollten 2007 ein Ergebnis vor Steuern von über 3 Mio. Euro Ertrag einfahren. Dieses Ziel haben wir mit 1,5 Mio. Euro nicht erreicht.“

"Zukauf nicht wie geplant kompensiert"

Hirsch nannte höhere variable Marketingkosten, sowie die Anlauf- und Intergrationskosten für den Zukauf der beiden Osnabrücker Gesellschaften Alphamusic und Flexist als Gründe, die nicht, wie geplant, kompensiert werden konnten. Zudem habe der Preisverfall in der Film- und Musikbranche zu Buche geschlagen und die Steuerreform.

„Wir haben Lehrgeld bezahlt, haben schnell reagiert und werden profitieren“, verwies Hirsch auf eine Liquidität von 10 Millionen Euro. „Damit sind wir gut gerüstet.“

"Wollen zweistellig wachsen"

Und doch wuchs der Buch- und Medienhändler mit Stammsitz in der Speicherstadt Nord und trieb den Umsatz um 18 Prozent in die Höhe. Für das laufende Jahr peilt Hirsch ein Vorsteuerergebnis von 1,8 bis 2,2 Millionen Euro an. „Wir wollen zweistellig wachsen“, kündigte der 45-Jährige Vorstandssprecher für sein Unternehmen an, das mit 18 Marken in drei Ländern vertreten ist. Marken wie bol.de oder thalia.de.

Die Zuwachsraten sie sollen durch eine Ausweitung des Online-Geschäftes auf Büro- und Elektroartikel erreicht werden, "ohne damit an Profil zu verlieren: Wir werden kein Gemischtwarenladen sondern bleiben ein Fachhändler und dehnen unsere Aktivitäten nur auf die Sortimente aus, die zu uns passen. Bei uns wird es kein Katzenfutter zum Buch geben", betonte Hirsch.

Buch.de ist der zweitgrößte Sortimentsbuchändler mit rund 2,2 Millionen aktiven Kunden, die mindestens drei Mal im Jahr ordern. Zehn Jahre nach der Gründung beschäftigt das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter in Deutschland und der Schweiz, 70 davon in Münster. Der Online-Versandhändler hat nach eigenen Angaben 4,5 Millionen vornehmlich private Kunden von denen rund 2,2 Millionen mindestens dreimal im Jahr bestellen.

Zuwächse bei den Oldies

Die Struktur habe sich verändert, so Hirsch. Seien vor zehn Jahren fast nur Studenten online bei buch.de einkaufen gegangen, ginge es heute querbeet durch alle Alters- und Bildungsstufen. Vor allem bei den über 60-Jährigen seien Zuwächse zu verzeichnen.

Hörbuch-Downloads bis Community

Nach wie vor rasant entwickelt sich das Segment Hörbuch. „Wir bieten in etwas drei Wochen erstmals Downloads an“, versprach Hirsch. Neu auch die Pläne für einen Marktplatz mit Gebrauchtprodukten und die Online-Community Alexandria, die als Web2.0-Projekt Buch-, Musik- und Filminteressierte virtuell zusammenbringt.

Bruni Frobusch
07. April 2008

Elektronikgeschäft drückt Buch.de-Bilanz
von Dr. Matthias Hell


Mit der Übernahme der Internetshops Flexist und Alphamusic im vergangenen September wollte der Etailer Buch.de in den wachstumsstarken Onlinemarkt für IT-Waren einsteigen. Doch bisher bescherte die Akquisition dem Unternehmen vor allem eines: steigende Kosten.

Der Etailer Buch.de tut sich mit dem Geschäft im Elektroniksegment schwer. Als der Etailer Buch.de im September 2007 die Onlineshops Alphamusic.de und Flexist.de übernahm, hatte das von den Medienkonzernen Bertelsmann und Thalia betriebene Unternehmen vor allen ein Ziel: »Die Potenziale der stark wachsenden Segmente Büro- und Elektronikartikel zu erschließen«, wie der Ende März vorgelegte Bericht für das Geschäftsjahr 2007 nochmals festhält. Die Realität sieht derzeit jedoch anders aus: Mit einem EBIT von 1,5 Millionen Euro lag Buch.de im vergangenen Jahr deutlich unter dem selbstgesteckten Ziel von 1,9 bis 2,3 Millionen Euro. Für das enttäuschende Ergebnis macht der Geschäftsbericht unter anderem »Anlauf- und Integrationskosten für die akquirierten Gesellschaften« verantwortlich.
Doch deutet einiges darauf hin, dass nicht nur kurzfristige Übernahmekosten auf das Geschäftsergebnis von Buch.de drücken: So erzielte Alphamusic in dem in der Bilanz aufgeführten Zeitraum von August bis Dezember 2007 bei einem Umsatz von 1,29 Millionen Euro lediglich einen Überschuss von 4.283 Euro. Bei Flexist steht Einnahmen von 893.000 Euro sogar ein Fehlbetrag von 107.626 Euro sowie ein negatives Eigenkapital in Höhe von 82.123 Euro gegenüber. Zudem legen diese Werte den Schluss nahe, dass Alphamusic/Flexist im vergangenen Jahr hinter den 2006 erzielten Jahresumsatz von 6,4 Millionen Euro zurückfielen.

Buch.de stellt sich nun die schwierige Aufgabe, sowohl den Umsatz wie auch den Gewinn im Geschäft mit Elektronikartikeln zu steigern – und dass bei der bekannt schlechten Margensituation in dem Segment. Immerhin hat der Etailer für die Übernahme von Flexist und Alphamusic einen Kaufpreis von 1,06 Millionen gezahlt. 2007 machte das Geschäft mit Elektro- und Büroartikeln jedoch nur 1,5 Prozent des Buch.de-Gesamtumsatzes von 65 Millionen Euro aus.
...zur erinnerung (3 wochen sind etwa um):



[...]
Hörbuch-Downloads bis Community

Nach wie vor rasant entwickelt sich das Segment Hörbuch. „Wir bieten in etwas drei Wochen erstmals Downloads an“, versprach Hirsch. Neu auch die Pläne für einen Marktplatz mit Gebrauchtprodukten und die Online-Community Alexandria, die als Web2.0-Projekt Buch-, Musik- und Filminteressierte virtuell zusammenbringt.
[...]
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.849.866 von skylounge am 09.04.08 20:01:29Online wie versprochen...:D

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.868.614 von boersensoldat am 11.04.08 17:31:43...mmhhhhh? das wäre doch wenigstens mal ne pressemeldung wert gewesen. es gab aber nichts.

...jetzt sollen die aus alphamusic noch nen mp3 download machen und dann könnte es mal wieder rauf gehen mit dem kurs.

...und ich würde die endlosen internetstores alle zusammenfassen, ähnlich amazon. das bringt mehr klicks und klicks bringen geld. und eine große marke schafft auch mehr vertrauen.

...aber das habe ich ja hier schon mal gesagt.
Plattform für Gebrauchtbücher erneuert: Truition stellt E-Commerce-Technologie für „Marktplatz“ von buch.de

(Perspektive Mittelstand) - Jena/Münster, 24.04.2008 – Der Marktplatz zum Kauf und Verkauf von gebrauchten Büchern auf www.buch.de wurde vom E-Commerce-Spezialisten Truition ausgebaut. In der neuen Version sorgen leistungsfähigere Komponenten, wie Datenbank, Webserver und Hardware, für mehr Stabilität und Ausfallsicherheit der Plattform.

Mit dem Systemwechsel reagiert buch.de auf aktuelle Marktanforderungen: Der Kauf von Gebrauchtprodukten soll für Kunden so unkompliziert wie möglich sein. „Der Marktplatz wurde auf eine komplett neue Internetplattform gezogen“, erklärt Christof Sander, Director Services Europe bei Truition. Die neue Plattform ermöglicht es, den Kauf von gebrauchten Produkten auf nur einer Ebene abzuwickeln – dem Checkout-Vorgang von Buch.de. „Der Kunde schließt den Kauf von Gebrauchtbüchern bequem über den herkömmlichen Warenkorb von buch.de ab“, so Sander.

Auf dem Marktplatz von buch.de bieten neben privaten Anbietern eine Vielzahl von Großhändlern bis zu 500.000 Gebrauchtbücher an. Die Truition Softwareplattform ermöglicht das zentrale Management des Online-Vertriebskanals als On-Demand-Service, ohne dabei so kostenintensiv zu sein wie eine lizenzierte oder selbst entwickelte Lösung.

buch.de vertraut im Rahmen verschiedener Projekte auf die Technologie-Lösungen von Truition. Neben der Bereitstellung der E-Commerce-Plattform für den „Gebrauchtbuch-Marktplatz“, hat Truition den Online-Shop buch.de auch erfolgreich an die Auktionsplattform eBay als zusätzlichen Vertriebskanal angebunden.

Truition wurde 1998 gegründet und ist ein führender Anbieter von On-Demand E-Commerce-Software. Truition bietet eine maßgeschneiderte Technologieplattform und professionelle Dienstleistungen, die das Auslagern von E-Commerce-Aktivitäten erlauben. Die Truition Softwareplattform ermöglicht das zentrale Management verschiedener Online-Vertriebskanäle wie Online-Shops, Betrieb von Marktplätzen und Auktionen, Anbindungen an Marktplätze oder Web 2.0 Marketingkampagnen - ohne die erheblichen Kosten, die mit einer lizenzierten oder selbst entwickelten Lösung verbunden sind. Unternehmen wie DHL, Philips oder Konami vertrauen Truition das Management wesentlicher Teile ihres E-Commerce-Betriebes an. Truition hat seinen Hauptsitz in Toronto, Kanada, sowie Niederlassungen in Großbritannien und Deutschland.

Die buch.de internetstores AG zählt zu den führenden Internet-Buch- und -Medienhändlern im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen mit Sitz in Münster, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, ist auf den Verkauf von Büchern, Musik, Filmen und Software spezialisiert und bietet außerdem Büro- und Elektronikartikel an. Mit der Tochtergesellschaft buch.ch AG (Winterthur/Schweiz) betreibt die buch.de internetstores AG derzeit 18 Web-Shops in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hierzu gehören unter anderem buch.de, bol.de, alphamusic.de, flexist.de, buch.ch, bol.ch und lion.cc sowie die Internetauftritte der Thalia-Buchhandlungen thalia.de, thalia.at und thalia.ch.

Pressekontakt:
Truition GmbH
Nina Machens
Leutragraben 1 (Tower)
07743 Jena
Tel: 03641 57333-79 Fax -33
ninamachens@truition.de

Quelle:http://www.perspektive-mittelstand.de/Truition-stellt-E-Comm…

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.969.492 von boersensoldat am 25.04.08 09:23:55...hab mich mal ein bisschen in die ebay-story reingearbeitet.

...scheint noch viel heisse luft zu sein.

im detail:

www.ebay.de ...dann kategorie "bücher" anklicken.

eBay Shops in dieser Kategorie

marando-buchvertrieb
buchbote
AHA-BUCH
Buchpark-Express
Buch24-de Versand

...da ist erstmal nichts von buch.de oder bol.de zu lesen. klickt man auf suchen in artikeln, erhält man 935 treffer.

...2. Versuch!

www.ebay.de ...dann auf Shops klicken und einzeln die namen buch.de und bol in die suche eingeben, nach Shop-Namen suchen.

treffer!

buch.de im detail:

90221 Bewertungspunkte
mitglied seit 23.10.03
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: 26 (!!!) + 9732
angebotene artikel: keine!!!
letzte bewertung: 21.04.08

...mmmmhhhhhhh? irgendwas stimmt da noch nicht ganz!

bol-de im detail:

9511 Bewertungspunkte
mitglied seit 23.10.03
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: keine!!!
angebotene artikel: keine!!!
letzte bewertung: 28.05.07

...mmmmmhhhhhhh? scheint nicht mehr aktiv zu sein!

...nun mal zu den anderen (von ebay oben genannten) buch - ebay - shops.

marando-buchvertrieb im detail:

41173 Bewertungspunkte
mitglied seit 31.12.04
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: 7236 (!!!) + 29743
angebotene artikel: 116293 (!!!)
letzte bewertung: heute, vor 3 minuten


buchbote im detail:

18915 Bewertungspunkte
mitglied seit 07.04.07
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: 5321 + 20011
angebotene artikel: 86927
letzte bewertung: heute, vor 10 minuten


AHA-BUCH im detail:

92038 Bewertungspunkte(!!!)
mitglied seit 25.07.05
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: 5932 + 33979 (!!!)
angebotene artikel: 54200
letzte bewertung: heute, vor 10 minuten


Buchpark-Express im detail:

19879 Bewertungspunkte
mitglied seit 11.08.06
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: 707 + 6726
angebotene artikel: 31430
letzte bewertung: heute, vor 30 minuten


Buch24-de Versand im detail:

80823 Bewertungspunkte
mitglied seit 07.07.05
positive bewertungen der letzten 1 und 6 monate: 4030 + 21653
angebotene artikel: 31359
letzte bewertung: heute, vor 10 minuten

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...also vom angeblichen deutschen marktführer (ausgenommen amazon, ebay), kann man doch eigentlich mehr erwarten, oder?

...die 5 oben genannten power-seller haben über 23.000 bewertungen innerhalb der letzten 4 wochen.

...ich meine, davon sollte sich buch.de schnellstens ein stück abschneiden.
Ad hoc-Meldung nach § 15 WpHG


--- Zwischenmitteilung ---


buch.de: Kennzahlen 1. Quartal 2008
- Konzernumsatz um 22 Prozent gestiegen
- Ergebnis vor Steuern rückläufig
- Prognose für das Gesamtjahr 2008 aufrechterhalten


Münster, 8. Mai 2008. Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol:
BUE) hat ihren Konzernumsatz im ersten Quartal 2008 um 21,9 Prozent auf 16,3
Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 13,4 Millionen Euro) und damit die
Wachstumsdynamik aus dem Vorjahr fortgesetzt. Das organische Wachstum des Konzerns,
ohne Berücksichtigung der in 2007 erworbenen Firmen Alphamusic und Flexist, lag bei
18,6 Prozent.

Das Quartalsergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 277 Tausend Euro und blieb
damit um 40,8 Prozent hinter dem Ergebnis des Vergleichsquartals (Vorjahr: 468
Tausend Euro) zurück. Belastend wirkten sich hier höhere Abschreibungen aus den im
Vorjahr getätigten Investitionen, unter anderem in den Ausbau des Marktplatzes für
Gebrauchtprodukte und der Online-Buchcommunity Alexandria sowie in die
Weiterentwicklung des Warenwirtschaftssystems und dessen Einführung bei der buch.ch
AG, aus. Vor Abschreibungen und Finanzergebnis betrug das operative Ergebnis
(EBITDA) 412 Tausend Euro im Vergleich zu 569 Tausend Euro im Vorjahr. Der Rückgang
um 27,6 Prozent resultierte aus erhöhten Ausgaben für Maßnahmen zur
Qualitätsoptimierung der Vertriebs- und IT-Prozesse sowie gestiegenen
Marketingaufwendungen.

Trotz des rückläufigen Ergebnisses im ersten Quartal geht der Vorstand davon aus,
dass die bereits ergriffenen Maßnahmen im laufenden Geschäftsjahr zu einer
Verbesserung der Ertragssituation führen werden. Die mit dem Jahresabschluss 2007
veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2008 bleibt daher bestehen. Demnach
rechnet der Vorstand für 2008 weiterhin mit einer Umsatzsteigerung um 12 bis 18
Prozent und einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 1,8 bis 2,2 Millionen Euro.


--- Ende der Ad hoc-Meldung ---
Ist ja mächtig ruhig geworden hier.

War am Di zum ersten Mal auf der HV.

Scherzer war mit 6,12% der Aktien vertreten.

Mein Gesamteindruck war, daß man die jüngsten Planverfehlungen eher etwas beschönigt.

Für mich stellt sich jetzt die Frage: dabeibleiben (mit Blick auf post-2008) oder weg mit Schaden...


wer kann helfen?
16.06.2008 21:32
DGAP-Adhoc: buch.de internetstores AG (deutsch)
Klicken Sie jetzt

buch.de internetstores AG: Herstellung der Dividendenfähigkeit ab 2009

buch.de internetstores AG (News/Aktienkurs) / Sonstiges

16.06.2008

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Münster, 16. Juni 2008 - Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol: BUE) wird mit dem Jahresabschluss 2008 die Dividendenfähigkeit herstellen. Einem entsprechenden Beschluss des buch.de-Vorstands stimmte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 16. Juni 2008 in Münster zu.

Zur Herstellung der grundsätzlichen Dividendenfähigkeit der Gesellschaft wird der zum Ende des Geschäftsjahres 2008 noch bestehende Bilanzverlust mit der Kapitalrücklage verrechnet. Auf der Basis eines im Jahr 2009 erwirtschafteten Jahresüberschusses können die Aktionäre des Online-Buch- und Medienhändlers dann erstmalig auf der Hauptversammlung im Jahr 2010 über eine eventuelle Dividendenzahlung entscheiden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.330.912 von meinolf67 am 19.06.08 10:43:05Thalia/Douglas plant lt Handelsblatt den Einstieg bei Weltbild, Weltbild stieg bei Karstadt ein......
Also ev. neue Chance per Hintertür für Buch.de.......:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.489.081 von Heilborn am 11.07.08 14:44:13What`s cooking ?

Immernin 3.49 im Ask. Das sind 20 % mehr als die 2,90 die wir letze Woche noch hatten.

Das ganze alledings ohne nennenswerte Umsätze. Geduld gefragt bei buch.de, der Weg zum Emissionskurs ( 11,- Euro) ist noch lang.
Aber was sind schon weitere 10 Jahre ?

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.585.445 von ojos-del-salado am 25.07.08 11:41:51...die news kamen von amazon. gewinn verdoppelt, umsatz plus 40%. aktie stieg um 15%.


...für ein buch in die stadt fahren, bei den spritkosten plus parkgebühren, da kauft man lieber online. spart zeit und stress.

...dürfte bis 3,75 hochgehen. dann bestimmen wieder zahlen und fantasie den kurs.

3,50 3.750
3,49 1.000

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/BUE.aspx

2.300 3,20
1.000 3,15



...in 2 tagen soll es die halbjahreszahlen geben. der umsatz dürfte wieder sehr gut sein, dank der vielen aktionen in letzter zeit. was unterm strich übrig bleibt, bleibt spannend.

...hier noch mal die zahlen von q1+q2 in 2007

Zahlen 1. Halbjahr 2007 buch.de Konzern
in Tausend Euro 2. Quartal 2007

q1 2008 + (1.1. bis 30.6.2007) + 1. Halbjahr 2006

Umsatz 16.310 (25.798) 24.290
Jahresüberschuss 196 (394) 426
EBT 277 (592) 680
EBIT 164 (386) 566
EBITDA 412 (803) 977
Nettoergebnis je Aktie (in Euro) 0,019 (0,038) 0,041
Liquidität 10.341 (11.224) 9.923


meine prognose für q1+q2:

umsatz: 30 mio
Jahresüberschuss: 0,3 mio
07.08.2008 08:41
DGAP-Adhoc: buch.de internetstores AG (deutsch)

buch.de internetstores AG: Kennzahlen 1. Halbjahr 2008

buch.de internetstores AG (News/Aktienkurs) / Halbjahresergebnis

07.08.2008

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

- Konzernumsatz wächst um 18,0 Prozent auf 30,4 Mio. Euro - Vorsteuerergebnis bei 324 TEUR und damit niedriger als im Vorjahr - Vorstand bestätigt Gesamtjahresprognose für 2008

Münster, 7. August 2008 - Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol: BUE) hat ihren Umsatz aus allen Marken in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der ersten Jahreshälfte 2008 auf 30,4 Millionen Euro (2007: 25,8 Millionen Euro) gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2008 um 18,0 Prozent (2007: 6,2 Prozent). Ohne Berücksichtigung der beiden im August 2007 erworbenen Internet-Shops alphamusic.de und flexist.de belief sich das organische Umsatzwachstum des E-Commerce-Unternehmens auf 13,5 Prozent. Die beiden Gesellschaften Alphamusic und Flexist wurden rückwirkend zum 1. Januar 2008 mit der Konzernmutter buch.de internetstores AG verschmolzen.

Das Halbjahresergebnis vor Ertragsteuern (EBT) sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (592 Tausend Euro) auf 324 Tausend Euro. Belastend wirkten sich hier höhere Abschreibungen aus den im Vorjahr getätigten Investitionen in IT-Plattform und Prozesse, unter anderem in das im ersten Halbjahr 2008 in Betrieb genommene neue Rechenzentrum, aus. Eine erste positive Wirkung zeigten hingegen die angekündigten umsatz- und ertragsfördernden Maßnahmen: So legte die Rohertragsquote erstmals nach einer längeren rückläufigen Phase wieder leicht zu. Gleichzeitig konnte die Zahlungsausfallqote gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden.

Die buch.de internetstores AG wird mit Karstadt.de, dem E-Commerce-Bereich der Karstadt Warenhaus GmbH, kooperieren. Noch im laufenden Jahr wird sie als E-Commerce-Dienstleister einen kompletten Buchshop unter www.karstadt.de integrieren und hierfür den technischen Betrieb, die redaktionelle Betreuung des Shops, die Logistik und den Warenversand übernehmen.

Der Vorstand geht davon aus, dass die in den ersten sechs Monaten eingeleiteten Maßnahmen zur Umsatz- und Ertragssteigerung im zweiten Halbjahr zu einer Verbesserung der Ertragssituation führen werden. Die mit dem Jahresabschluss 2007 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2008 bleibt daher bestehen. Demnach rechnet das Unternehmen für 2008 weiterhin mit einer Umsatzsteigerung um 12 bis 18 Prozent und einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 1,8 bis 2,2 Millionen Euro.

Detaillierte Kennzahlen inklusive einer konsolidierten Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie Kapitalflussrechnung werden am 1. September 2008 im Zwischenbericht der buch.de internetstores AG unter www.ag.buch.de veröffentlicht.

Konzernkennzahlen nach IFRS für das 1. Halbjahr 2008 im Überblick:

1. Hj. 1. Hj. Q2 2008 Q2 2007 2008 2007 in tausend (1.4.- (1.4.- (1.1.- (1.1.- Euro 30.06.08 30.6.07 30.6.08 30.6.07 Umsatz 14.129 12.413 13,8% 30.439 25.798 18,0% EBITDA 193 234 -17,5% 605 803 -24,7% EBIT -70 21 -433,3% 94 386 -75,6% EBT 47 124 -62,1% 324 592 -45,3% Jahresübersch. 33 88 -62,5% 229 394 -41,9% Nettoergebn/Akt 0,003 0,009 -71,1% 0,022 0,038 -41,6% (Euro) Liquid.(30.6.) 10.288 11.224 -8,3% 10.288 11.224 -8,3%
...ich meine, da kommt langsam wieder phantasie auf.

...der umsatz lag wohl in den erwartungen. der gewinn könnte langsam mal mehr werden. aber aufgepasst, die strategie ist nicht schlecht. seit jahren haben wir relativ wenig gewinn. daher auch das ziemlich hohe kgv.

...aber wir bewegen uns auf die 70mio marke zu. und nächstes jahr könnten es schon 80-90 mio sein. da haben wir dann bei guter bilanzierung auf einmal 4mio gewinn und das kgv liegt plötzlich bei unter 10!



karstadt.de bald mit Online-Buchshop

Die buch.de internetstores AG wird mit Karstadt.de, dem E-Commerce-Bereich der Karstadt Warenhaus GmbH, kooperieren. Das hat das E-Commerce-Unternehmen heute bekannt gegeben.

Noch im laufenden Jahr will buch.de als E-Commerce-Dienstleister einen kompletten Buchshop unter www.karstadt.de integrieren und hierfür den technischen Betrieb, die redaktionelle Betreuung des Shops, die Logistik und den Warenversand übernehmen.

Die buch.de internetstores AG wurde 1998 gegründet und betreibt am Hauptsitz in Münster und mit der Tochtergesellschaft in Winterthur (Schweiz) insgesamt 13 Online-Shops in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu gehören unter anderem buch.de, bol.de, buch.ch, bol.ch und lion.cc sowie die Internetauftritte der Thalia-Buchhandlungen thalia.de, thalia.at und thalia.ch. Hauptaktionäre sind die zur Douglas Holding gehörende Thalia Holding GmbH mit 35,2 Prozent und die Bertelsmann Multimedia GmbH mit 26,7 Prozent der Anteile.



...buch.de ist auch wieder bei ebay aktiv. zur zeit über 625 bücher pro monat. noch nicht der wahnsinn, dürfte aber noch mehr werden. die bewertungen sind zu 99.4% positiv.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.651.839 von skylounge am 05.08.08 15:42:28Prognose:"umsatz: 30 mio
Jahresüberschuss: 0,3 mio"

Volltreffer! (wenn auch keine tollen Zahlen)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.690.173 von hundertmark am 08.08.08 21:43:54Höchste Zuwächse im Douglas Konzern-nebenbei insgesamt beruhigende Zahlen beim Hauptaktionär- erreichte die Thalia mit 10,5%, das sollte
doch mal Auftrieb geben.:lick:
Amazonisierung:

Der Player zur DVD: jetzt Elektronik-Artikel bei bol.de

Münster, 15. Oktober 2008. Der Internet-Buch- und Medienhändler bol.de eröffnet
einen eigenen Elektronikshop und steigt so in den wachsenden Markt des
Online-Handels mit Elektronikartikeln ein.

Ab sofort gibt es bei bol.de den DVD-Player passend zum Film, den Discman passend
zur Hörbuch- oder Musik-CD und das Notebook passend zu Software und Games. "Der
Bereich Elektronik ist eine ideale Ergänzung unseres bisherigen Angebots um ein
angrenzendes Sortiment. Mit dem neuen Shop bieten wir den bol-Kunden rund um Medien
kompetenten Service aus einer Hand", so Albert Hirsch, Vorstandssprecher der buch.de
internetstores AG.

Hinter dem neuen Reiter "Elektronik" gibt es bei bol.de jetzt viel zu entdecken:
120.000 Artikel können dort gesucht und gefunden werden. Das Angebot reicht von den
Bereichen Foto & Video, TV & Hifi über Telekommunikation & Navigation bis hin zu EDV
und Unterhaltungselektronik. Abgerundet wird die große Auswahl durch Haushaltsgeräte
sowie Heimwerker- und Gartenartikel.

Damit die bol-Kunden wie gewohnt rund um ihre Bestellungen fachkundig beraten
werden, steht im Kundenservice ein Elektro-Kompetenzteam von montags bis samstags
mit Rat und Tat zur Seite.

Innerhalb von zwei bis drei Werktagen sind die Artikel lieferbar und werden stets
versichert als Paket auf den Weg gebracht. Die Versandkosten betragen für alle
Artikel aus dem Elektronik-Shop 6,50 Euro, egal ob MP3-Player, Plasma-Fernseher oder
Kühlschrank.
...scheint ja schon eingepreist gewesen zu sein:



Ad hoc-Meldung nach § 15 WpHG: Gewinnwarnung

buch.de: Ergebnisziel 2008 nach Ausfall des Hauptmedienlieferanten nicht erreichbar

Münster, 20. Oktober 2008. Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606,
Symbol: BUE) wird ihr Ergebnisziel für 2008 nicht erreichen. Die Insolvenz des
Mediengroßhändlers TMI belastet das Gesamtjahresergebnis. Der Vorstand senkte seine
Prognose für das Vorsteuerergebnis 2008 von 1,8 bis 2,2 Millionen Euro auf 1,2 bis
1,8 Millionen Euro.

Die TMI Gruppe, Deutschlands führender Zwischenhändler für Tonträger und
Speichermedien, hatte am 30. September Insolvenz angemeldet. Durch diesen
Lieferantenausfall, der die buch.de internetstores AG zum Zeitpunkt der Vorbereitung
auf das Weihnachtsgeschäft traf, ist das Angebot in den Online-Shops der buch.de
Gruppe im Mediensortiment (Musik- und Film-DVDs bzw. -CDs, Software und Games)
beeinträchtigt. Der Bereich Musik kann derzeit in den buch.de-Shops nicht angeboten
werden und wurde bis auf weiteres eingestellt.

Die Verhandlungen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter der TMI Gruppe zur
Fortführung der Zusammenarbeit laufen. Nach dem aktuell vorliegenden Angebot ist
jedoch absehbar, dass sich bei einer eventuellen Fortführung die Bezugskonditionen
gegenüber den bisherigen Preisen verschlechtern werden.

Parallel zu den Verhandlungen mit TMI hat die buch.de internetstores AG bereits
alternative Bezugswege für einen Teil des Mediensortiments umgesetzt. Für den
Bereich Musik prüft sie zurzeit alternative Bezugs- und Fulfillment-Möglichkeiten.
Bücher, die mit rund 80 Prozent das Hauptgeschäftsfeld der buch.de-Gruppe ausmachen,
werden von anderen Großhändlern bezogen und sind daher vom TMI-Insolvenzverfahren
nicht betroffen.

Vor diesem Hintergrund passte der Vorstand seine Jahresprognose für das
Vorsteuerergebnis 2008 von 1,8 bis 2,2 Millionen Euro auf 1,2 bis 1,8 Millionen an.
Ebenfalls aufgrund des TMI-Ausfalls und in Anbetracht des durch die Finanzmarktkrise
nicht absehbaren Verbraucherverhaltens im Weihnachtsgeschäft schwächte er die
Prognose für das Umsatzwachstum von 12 bis 18 Prozent auf 8 bis 12 Prozent ab.

Die Kennzahlen zum dritten Quartal werden im Rahmen der Zwischenmitteilung der
buch.de internetstores AG am 6. November 2008 unter www.ag.buch.de veröffentlicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.633.799 von meinolf67 am 20.10.08 19:08:21sorry, war wohl nix, geht doch runter
Hüstel, Räusper....


+ 44 % , fast wie VW. Na also, bei buch de ist man siche investiert.
Aber was steckt dahinter ?

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.633.915 von meinolf67 am 20.10.08 19:18:05was ist da los? es steigt? übernahme? oder ist es die weltbildfantasie? hat es was mit bol.de zu tun, die verkaufen ja jetzt auch hifi, etc.

BUCH.DE INTERNETSTORES AG In..
Börse: XETRA
Datum: 28.10.08
Tickliste Zeit Kurs Volumen
12:05:45 3,05 1109 :eek::eek:
12:05:45 3,00 1391
11:15:19 3,00 609
11:15:19 2,85 391
11:13:12 2,85 9
11:12:28 2,88 2609
11:10:05 2,80 391
11:08:39 2,80 109
11:08:39 2,74 1001
11:08:39 2,70 890
11:06:40 2,75 500
11:04:56 2,79 500
09:08:24 2,79 10
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.728.877 von skylounge am 28.10.08 12:47:15...sind ja wieder riesige stücke heute unterwegs. bis 2,90 erst alles weggekauft, um dann den kurs wieder zu drücken. barriere bei 3,00 euro. sehe der nächsten hv im mai optimistisch entgegen, zumindest was umsätze angeht. die elektronik-sparte bei bol, sollte doch die umsätze pushen, meine ich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.761.918 von skylounge am 30.10.08 12:25:07Zeit Aktienkurs Stück
13:08:16 3,00 724
13:03:26 2,99 997
13:00:13 2,99 3.003
11:47:10 2,95 76
11:14:56 2,95 2.300
11:14:46 2,90 200
10:02:43 2,81 2.000
09:18:08 2,80 50
09:04:29 2,95 50



...frage mich, wer hier seit tagen um knapp 3euro kauft wie blöd? wer würde denn hier kaufen, bei den doch relativ mageren aussichten. das letzte was kam, war ne gewinnwarnung.

...der käufer spekuliert in so einem kleinen wert jedenfalls nicht wegen 10%. da wäre das risiko viel zu hoch, denn die liquidierbarkeit bei dieser aktie ist äußerst schlecht, wenn es denn mal sein muß.

...ich rechne damit, dass durch die elektronik-sparte bei bol.de die umsätze dieses jahr leicht ansteigen werden, aber schon für das ergebniss 2009 einen sprung nach oben machen werden, somit heute in 12 monaten, bereits wieder kurse über 4euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.810.551 von skylounge am 03.11.08 13:57:523,20 xetra

...nächste hürde 3,50euro!

...in 3 tagen gibts q3 zahlen, soll das der grund für den anstieg sein?

...wie gesagt, welcher private steigt denn hier überhaupt ein? und mit welcher motivation?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.812.273 von skylounge am 03.11.08 16:55:213,44 in xetra

noch über 6k stücke gingen weg und keiner weiss warum?

...muß da ein investor vielleicht seine bilanzposition in ordnung bringen und pusht jetzt einfach mal den kurs?

...hat ihn dann schon ungefär 200.000 eurogekostet. aber bei ner millionenbeteiligung, sollten das peanuts sein.

...wegen mir kann es so weiter gehen.

...sehe gerade, dass die schlußauktion etwas iefer liegt, bei 3,25€.

...aber wie gesagt, wer da kauft, spekuliert nicht wegen ein paar cent, nicht bei dieser aktie, das geht nur bei sehr liquiden dax-werten, hier kauft man und kommt nicht so einfach wieder raus!

...es sei denn, es folgen bald positive meldungen und alle wollen rein in den wert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.826.601 von skylounge am 04.11.08 17:46:02..in fra stehen 14,2k zu 3,36 im geld:eek::eek::eek::eek:


was ist da los?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.826.755 von skylounge am 04.11.08 17:54:36...jetzt zu 3,45 alle 14,2k:eek::eek::eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.826.780 von skylounge am 04.11.08 17:56:23...über 13k zu 3,50€ in fra


...200 tagelinie nach oben durchbrochen!!!

...der abwärtstrend sollte auch demnächst verlassen sein!!!





...muß jetzt los. paul potts wartet.
06.11.2008 08:54
DGAP-Adhoc: buch.de internetstores AG (deutsch)

buch.de internetstores AG: Kennzahlen drittes Quartal

buch.de internetstores AG (News/Aktienkurs) / Zwischenbericht

06.11.2008

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

- Neunmonatsumsatz wächst um 11,6 Prozent auf 48 Mio. Euro - Vorsteuerergebnis Q3 leicht auf 345 Tausend Euro gestiegen - Gesamtjahresprognose: Ergebnis 1,2-1,8 Mio. Euro, Umsatzsteigerung bei 8-12 Prozent

Münster, 6. November 2008. - Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol: BUE) hat in den ersten neun Monaten 2008 ihren Konzernumsatz um knapp 12 Prozent auf 48 Millionen Euro (2007: 43 Millionen Euro bzw. 12,4 Prozent Zuwachs gegenüber 2006) gesteigert. Im dritten Quartal 2008 belief sich der Umsatz auf 17,6 Millionen Euro; die im Vergleich zu den Vorquartalen geringere Zuwachsrate von 2 Prozent ist zum einen dem außergewöhnlich umsatzstarken Vergleichsquartal 2007 geschuldet (17,2 Millionen Euro, entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber 2006), zum anderen machte sich die nachlassende Konsumneigung der Verbraucher bemerkbar.

Deutlich überproportional zum Umsatz stieg im dritten Quartal das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 10,6 Prozent auf 489 Tausend Euro an (2007: 442 Tausend Euro). Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei 345 Tausend Euro (2007: 334 Tausend Euro) und wuchs damit ebenfalls leicht überproportional. Insbesondere die stabile Rohertragsmarge, die Senkung der Zahlungsausfallquote sowie die Integration der im Vorjahr erworbenen Marken alphamusic.de und flexist.de trugen zur Renditesteigerung im dritten Quartal bei.

Trotz der planmäßig positiven Ergebnisentwicklung im dritten Quartal senkte der Vorstand, wie bereits am 20. Oktober veröffentlicht, seine Jahresprognose für das Vorsteuerergebnis 2008 von ursprünglich 1,8 bis 2,2 Millionen Euro auf 1,2 bis 1,8 Millionen. Grund für die damalige Anpassung der Ergebnisprognose war die Insolvenz des Hauptmedienlieferanten der buch.de internetstores AG, der TMI-Gruppe. Ebenfalls aufgrund des TMI-Ausfalls und in Anbetracht des durch die Finanzmarktkrise nicht vorhersagbaren Verbraucherverhaltens im Weihnachtsgeschäft hatte der Vorstand zudem die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2008 von 12 bis 18 Prozent auf 8 bis 12 Prozent abgeschwächt.

Kennzahlen nach IFRS für das 3. Quartal im Überblick

buch.de Ver- Ver- Konzern Q3 2008 Q3 2007 änd. Q1-3 2008 Q1-3 2007 änd. in Tausend (01.07.- (01.07.- in % (01.01.- (01.01.- in % Euro 30.09.20 30.09.20 30.09.20 30.09.20 08) 07) 08) 07) Umsatz 17.555 17.213 2,0 47.994 43.011 11,6 EBITDA 489 442 10,6 1.094 1.245 -12,2 EBIT 218 220 -1,1 312 606 -48,6 EBT 345 334 3,2 669 926 -27,8 Jahresübersc- huss 235 194 21,1 464 588 -21,1 Cashflow 711 773 -8,0 1.403 1.940 -27,7 Nettoergebnis je Aktie (EUR) 0,023 0,019 18,8 0,044 0,056 -20,6 Liquidität 11.513 11.846 -2,8 11.513 11.846 -2,8

Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2008 ist auf der Homepage der buch.de internetstores AG unter www.ag.buch.de einsehbar.
20.11.2008 09:31
DGAP-News: buch.de internetstores AG (deutsch)

Bei buch.de ist wieder Musik drin

buch.de internetstores AG (News/Aktienkurs) / Vereinbarung

20.11.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Neuer Medienlieferant für die Online-Shops angebunden

Münster, 20. November 2008 Bei buch.de, bol.de, alphamusic.de und den weiteren Shops der buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol: BUE)können zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts wieder wie gewohnt Musik-DVDs und -CDs bestellt werden.

Möglich wurde dies durch die Partnerschaft mit einem neuen Medienlieferanten des Online-Buch- und Medienhändlers, der MFP - Music for Friendly People - Tonträger aus Oelde. Das Großhandelsunternehmen ist seit 1990 erfolgreich am Markt und bietet in den Bereichen Audio, DVD, PC- und Videospiele eines der größten Vollsortimente der Branche. Daneben wird auch die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Medienlieferanten der buch.de internetstores AG, der TMI Gruppe, im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens zumindest bis zum Jahresende fortgeführt.

Anfang Oktober hatte die buch.de internetstores AG den Reiter 'Musik' aus ihren Online-Shops entfernen müssen, da die TMI Gruppe Insolvenz angemeldet hatte. Für die Zukunft werde man sich breiter aufstellen, so Vorstandssprecher Albert Hirsch: 'Wir denken schon länger über alternative Lösungen nach, daher war es uns möglich, die Anbindung von MFP an unsere E-Commercestrukturen relativ schnell umzusetzen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit MFP und planen, diese weiter auszubauen.'
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.014.010 von meinolf67 am 20.11.08 11:49:06...wenn es vorher keine übernahme gibt, sehe ich in spätestens 2 jahren wieder kurse über 4euro. die bilanz ist solide, wir bewegen uns auf die 100mio euro umsatzmarke zu und da sollten in nem guten jahr auch mal 4mio übrig bleiben, d.h. kgv 10.

...ebay ist allerdings schon wieder eingestellt. war wohl zu aufwendig, das alles einzupflegen.


...die internetseiten von büro.de, alphamusic, flexist, bol und buch.de entwickeln sich auch immer besser.

...bei buch.de kann man jetzt reinlesen und reinhören. echt super.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.016.002 von skylounge am 20.11.08 13:59:29...bol.de ist payback partner. amazon.de aber auch.
SHS Viveon gewinnt buch.de als Kunden
Dienstag, 25.11.2008 10:12

MARTINSRIED BEI MÜNCHEN - Die SHS Viveon AG (WKN: 507240) kann sich über einen Neukunden aus Münster freuen. Wie der deutsche Anbieter von Customer Management-Lösungen mitteilte, werde man künftig auch für die buch.de AG tätig werden.

Der Online-Buchhändler aus Münster beauftragte SHS Viveon demnach mit der Konzeption einer Customer Management-Lösung. Ziel sei es, diese künftig für die Analyse bestehender Konzepte und für eine flexible Planung sowie für die Umsetzung und Weiterentwicklung von Marketingkampagnen anzuwenden. Finanzielle Details des Auftrages wurden hingegen nicht bekannt gegeben.

Wie SHS Viveon weiter mitteilte, wolle man die neue Lösung exklusiv für buch.de entwickeln und an vorhandene Lösungen sowie an die Bedürfnisse des Internethändlers anpassen. buch.de verspricht sich von der Beauftragung von SHS Viveon vor allem neue Marketingerfolge.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.105.054 von skylounge am 28.11.08 16:12:00karstadt.de startet versandkostenfreien Buchversand im Internet und erweitert das Rückgaberecht zu Weihnachten
karstadt.de, der Online-Shop der Karstadt Warenhaus GmbH, startet pünktlich zum Weihnachtsgeschäft mit dem Versand von Büchern und Hörbüchern im Internet. Lieferbar sind alle deutschsprachigen Bücher und Hörbücher. Das Sortiment umfasst rund 3,5 Mio. Artikel. Die Lieferung von Büchern und Hörbüchern erfolgt versandkostenfrei. Mit der kostenlosen Lieferung positioniert sich karstadt.de in erster Reihe und bietet seinen Kunden gleiche Services wie andere namhafte Versender.

„Bücher und Hörbücher gehören im Internet zu den am stärksten gefragten Artikeln. Wir wollen mit diesem wichtigen Sortimentsbaustein unsere online Kompetenz weiter ausbauen", so Christian Winter, Geschäftsführer karstadt.de. „Die Nachfrage unserer Kunden nach Büchern hat letztendlich dazu geführt, in diesem Sortimentsbereich aktiv zu werden."


Zusammen mit dem Internethändler buch.de, wurde der karstadt.de Buchshop in Rekordzeit von nur drei Monaten realisiert. Im Rahmen der Kooperation übernimmt buch.de die komplette Logistik und liefert Content sowie Katalogdaten an karstadt.de.

Im Rahmen des Weihnachtsgeschäfts bietet karstadt.de allen Kunden außerdem erweiterte Rückgabemöglichkeiten für online gekaufte Produkte an. Alle Produkte, die zwischen dem 24. November 2008 und 31. Dezember 2008 gekauft werden, können bis einschließlich 15. Januar 2009 zurückgegeben werden. „Wir möchten unseren Kunden im Rahmen unserer erweiterten Rücknahme eine stressfreie Zeit zwischen den Jahren ermöglichen", so Winter.

Nach erfolgreichem Relaunch des karstadt.de Online-Shops präsentiert sich der E-Commerce-Bereich von Deutschlands größtem Warenhaus in neuem Gewand mit stark erweiterten Sortimenten und neuen Services. Neben Büchern und Hörbüchern setzt karstadt.de in diesem Weihnachtsgeschäft Schwerpunkte in den Bereichen Sportartikel, Multimedia, DVDs, Videospiele, Spielwaren, Uhren, Schmuck und Parfümerie.

Meldung von: Karstadt Warenhaus GmbH





...wurden die karstadt-buchläden nicht an die konkurrenz vergeben? die wollte doch thalia haben und ist gescheitert. jetzt aber den zuschlag für den online-shop bekommen.

...hat jemand ne ahnung, was da prozentual bei buch.de hängen bleibt?

...also 5% sind's bestimmt. für onlineshop plus logistik?

...buch.de entwickelt sich langsam zum geheimtipp. das tal sollten wir durchwandert haben.
Im Übrigen...


"Anhand der während des Jahres bekannt gegebenen Beteiligungen bei Pironet, buch.de und Dr. Hönle (5,08%) lässt sich mit Hilfe der RM-Position eindeutig ermitteln, dass zumindest bis Ende November bei den zwei erstgenannten Gesellschaften zugekauft wurde und dass die dort gemeldeten 5,06 sowie 5,49% nicht mehr stimmen können."
(siehe Scherzer-Thread)

Also hat die Scherzer & Co. AG zumindest bis zum 30.11.2008 ihre buch.de-Position weiter verstärkt!


;)
Konzernumsatz um 8% auf rund 70 Mio. Euro gesteigert
Ergebnisprognose von 1,2 bis 1,8 Mio. Euro bestätigt
Erfreuliches Weihnachtsgeschäft


buch.de: Trading Statement 2008


Münster, 15. Januar 2009. Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol:
BUE) wird nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen im Geschäftsjahr 2008 einen
Konzernumsatz in Höhe von ca. 70 Millionen Euro erreichen, was einem Zuwachs von 8
Prozent im Vergleich zum Vorjahr (65 Millionen Euro) entspricht. Das Ergebnis vor
Steuern wird, wie zuletzt prognostiziert, zwischen 1,2 und 1,8 Millionen Euro liegen
(Vorjahr: 1,5 Millionen Euro).

Mit einer Steigerung von 8 Prozent liegt der Konzernumsatz im Rahmen der am 20.
Oktober veröffentlichten, korrigierten Umsatzprognose für das Gesamtjahr.
Ausschlaggebend für die gegenüber dem Vorjahr geringere Umsatzdynamik war der
insolvenzbedingte Ausfall des Medienlieferanten TMI, der Anfang des vierten Quartals
zu einer Wachstumsdelle führte. Unter anderem durch die rasche Anbindung eines neuen
Mediengroßhändlers konnte ab Ende November ein deutliches Umsatzwachstum realisiert
werden, so dass das Weihnachtsgeschäft vor diesem Hintergrund als erfreulich zu
bewerten ist.

Auf der Grundlage des vorläufigen Ergebnisses des vierten Quartals 2008 bestätigt
der Vorstand seine im Oktober veröffentlichte Prognose. Demnach wird der Konzern das
Gesamtjahr mit einem Ergebnis (EBT) in Höhe von 1,2 bis 1,8 Millionen Euro
abschließen.

Die Kennziffern zum endgültigen Jahresabschluss der Gesellschaft werden am 12. März
2009 mit einer Prognose zur Entwicklung des laufenden Jahres veröffentlicht. Der
vollständige Geschäftsbericht 2008 ist ab dem 31. März 2009 unter http://ag.buch.de
einzusehen.

Weitere Termine 2009:
7. Mai 2009: Kennzahlen Q 1 2009 / Zwischenmitteilung
4. Juni 2009: Jahreshauptversammlung 2009
6. Aug. 2009: Kennzahlen 1. Halbjahr 2009
31. Aug. 2009: Veröffentlichung Halbjahresbericht 2009 im Internet
5. Nov. 2009: Kennzahlen Q 3 2009 / Zwischenmitteilung
Nicht schlecht in dem Umfeld und bei der Nettocashposition!

Was wohl die Hauptaktionäre machen?

Zumindest Scherzer hat weiter aufgestockt (siehe Ad-hoc von gestern, 10 Hauptpositionen)



;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.378.467 von SiebterSinn am 15.01.09 10:03:00...sobald das umfeld für aktien besser wird, wird buch.de zum überflieger. der turnaround ist geschafft. ich beobachte die seiten von buch.de seit langem. die werden immer professioneller. verkaufen jetzt auch elektronic, garten, haushalt, büro, etc.

...die anderen seiten entwickeln sich auch etwas. vor allem alphamusic und büro.de

...flexist, escom und byteon gefallen mir noch nicht so gut, aber schon besser als vor einem jahr.

...die verkäufe bei ebay laufen auch. buch.de ist mit über 256k artikeln vertreten. 1600 artikel pro monat x ca. 10Euro durchschnitt werden verkauft.

...bol.de läuft auch gerade bei ebay an. fast 2 jahre war pause.

...alphamusic wurde erstmal eingestellt (auf ebay), dürfte aber auch wieder kommen.

...aber das alles sind trotzdem nur peanuts im vergleich was mit buch.de und bol.de gemacht wird. die laufen jetzt auf die 100mio jahresumsatz zu. da müssen nur mal in 1 oder 2 jahren 4-5 mio übrig bleiben. bei 10 mio aktien, kann sich jeder selbst ausrechnen was das für ein kgv ist. in 2-3 jahren, wenn alles so weiter geht wie bisher, und die welt nicht vorher unter geht, sehe ich kurse von über 6,09.

...von daher verstehe ich auch absolut nicht das aktuelle orderbuch zu buch.de

Stück Geld Kurs Brief Stück
3,50 500
3,40 2.400
3,39 950
3,35 1.100
3,30 1.430
3,27 870
3,10 2.006
3,00 5.462
2,99 1.500
2,83 2.000

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/BUE.aspx

359 2,65
2.000 2,64
1.000 2,45
50.000 2,00
100.000 1,50
200.000 1,00
400.000 0,50
800.000 0,25

Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf
1.553.359 1:0,01 18.218



...das kann nur ein super scherz sein oder da will jemand den kurs massiv manipulieren. aber ich werde es beobachten.
Alles rund um's Büro: jetzt Bürobedarf bei buch.de

Münster, 27. Januar 2009. Der Internet-Buch- und Medienhändler buch.de erweitert
sein Sortiment um Papier-, Büro- und Schreibwaren-Artikel (PBS) und füllt so die
PBS-Nische im Online-Handel aus.

Ab sofort gibt es bei buch.de nicht nur alles zum Lesen, sondern auch zum Schreiben.
Damit bringt buch.de in seinem Online-Shop zusammen, was zusammen passt. Wie aus dem
stationären Buchhandel bekannt, sind Bücher und PBS-Artikel in den Köpfen der Kunden
bereits eng miteinander verbunden.

Bisher bieten allerdings nur wenige Online-Händler Bürobedarf für den Endkunden an.
"Wir nutzen das Potenzial für PBS-Artikel im Internet und bieten den Shop-Besuchern
Service aus einer Hand. Fortan finden sie bei buch.de etwa den Schulbedarf nur einen
Klick von den Schulbüchern entfernt.", so Albert Hirsch, Vorstandssprecher der
buch.de internetstores AG. "Unser Bürobedarf-Angebot ist vielfältig, hochwertig und
passt zu unseren bestehenden Sortimenten: es ist also ein ideales Sortiment für die
qualitätsorientierten buch.de-Kunden."

Der Online-Händler mit Sitz in Münster hat über 15.000 Büroartikel in sein Programm
aufgenommen: angefangen von Kugelschreibern, Tonern und Druckerpapier über
Papierkörbe, Schreibunterlagen und Ordnungssysteme bis hin zu Markenleuchten,
Aktenvernichtern und Computertischen.

Damit die buch.de-Kunden wie gewohnt rund um ihre Bestellungen fachkundig beraten
werden, steht im Kundenservice nun ein Kompetenzteam für Bürobedarf von montags bis
samstags mit Rat und Tat zur Seite.

Innerhalb von 24 Stunden sind die Artikel lieferbar und werden stets versichert als
Paket auf den Weg gebracht. Die Versandkosten betragen für alle Artikel aus dem
Bürobedarf-Shop 4,50 Euro, egal ob Schreibgeräte, Aktenkoffer oder Drehstuhl.
Konzernumsatz legt um 8 Prozent zu / Vorsteuerergebnis leicht unter Vorjahr

buch.de in 2008 weiter gewachsen

Münster, 12. März 2009. Die buch.de internetstores AG (BUE; ISIN: DE0005204606) hat
das Jahr 2008 mit einem Konzernumsatz in Höhe von 70 Millionen Euro (Vorjahr 65
Millionen Euro) und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,4 Millionen Euro
(Vorjahr 1,5 Millionen Euro) abgeschlossen.

Damit erzielte der Online-Buch- und Medienhändler im wirtschaftlich schwierigen
Umfeld des Jahres 2008 ein Umsatzwachstum von 8 Prozent. Das Ergebnis vor
Ertragsteuern (EBT) belief sich auf 1.394 Tausend Euro und blieb damit leicht hinter
dem Vorjahr (1.505 Tausend Euro) zurück, bewegte sich jedoch im Rahmen der
revidierten Gesamtjahresprognose. Zu Beginn des vierten Quartals hatte der Vorstand
nach dem insolvenzbedingten Ausfall des Hauptmedienlieferanten die Prognose für das
Vorsteuerergebnis 2008 von ursprünglich 1,8 bis 2,2 Millionen Euro auf 1,2 bis 1,8
Millionen Euro gesenkt.

Im laufenden Jahr 2009 wird die buch.de internetstores AG ihr bewährtes
E-Commerce-Geschäftsmodell fortführen und optimieren. Sie wird sich auf ihre
Kernkompetenz, den Onlinehandel mit Büchern und Medien konzentrieren. Parallel dazu
wird sie, wie bereits im Vorjahr mit den Sortimenten Elektronik und PBS begonnen,
die Chancen ergreifen, die diese neuen Segmente bieten. Der Vorstand behält sich
vor, gerade in einer Zeit konjunktureller Unsicherheit antizyklisch zu investieren,
um gestärkt aus dieser Phase hervorzugehen.

Angesichts des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds sind Prognosen zur
Geschäftsentwicklung außerordentlich schwierig. Insbesondere ist nicht vorhersehbar,
wie sich die Krise auf den Arbeitsmarkt und damit auf die Einkommenssituation und das
Verhalten der Verbraucher auswirkt. Vor diesem Hintergrund fasst der Vorstand die
Prognose zur Entwicklung der buch.de-Gruppe im Jahr 2009 mit einem erwarteten
Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0 bis 2,0 Millionen Euro und einer
Umsatzsteigerung von 2 bis 10 Prozent bewusst weit.
buch.de veröffentlicht Zahlen für das erste Quartal 2009

Ibbenbüren (aktiencheck.de AG) - Die buch.de internetstores AG (ISIN DE0005204606/ WKN 520460) hat im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz in Höhe von 18,3 Millionen Euro erreicht. Damit steigerte der Internet-Buch- und Medienhändler seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal (16,3 Millionen Euro) um 12 Prozent.

Das operative Ergebnis (EBITDA) der buch.de-Gruppe stieg um 20 Prozent auf 495 Tausend Euro (Vorjahr: 412 Tausend Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) belief sich auf 302 Tausend Euro (Vorjahr: 277 Tausend Euro). Der Cashflow erhöhte sich von 625 Tausend Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres auf 714 Tausend Euro im ersten Quartal 2009. Das Ergebnis pro Aktie betrug 0,022 Euro (Vorjahr: 0,019 Euro).

Der Vorstand hält seine mit dem Jahresabschluss 2008 veröffentlichte und aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds bewusst weit gefasste Gesamtjahresprognose für 2009 aufrecht. Demnach wird die buch.de internetstores AG ihren Konzernumsatz im Gesamtjahr um 2 bis 10 Prozent steigern und ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0 bis 2,0 Millionen Euro erzielen.

Kennzahlen nach IFRS für das 1. Quartal 2009 im Überblick:

buch.de Konzern Q1 2009 Q1 2008 Veränd.
in TEUR (01.01.-31.03.09) (01.01.-31.03.08) in %
Umsatz 18.309 16.310 12,3
EBITDA 495 412 20,2
EBIT 225 164 37,2
EBT 302 277 9,0
Jahresüberschuss 233 196 18,9
Cashflow 714 625 14,2
Nettoergebnis/Aktie (EUR) 0,022 0,019 15,8
Liquidität 12.761 10.341 23,4

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Die buch.de internetstores AG ist eine dem deutschen Recht unterstehende, am Regulierten Markt (General Standard) notierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Münster. Das 1998 gegründete Unternehmen hat sich auf den Online-Verkauf von Büchern, Musik, Filmen, Software und Spielwaren spezialisiert und bietet außerdem Büro- und Elektronikartikel an.

Mit der Tochtergesellschaft buch.ch AG (Winterthur/Schweiz) betreibt die buch.de internetstores AG derzeit unter anderem die Web-Shops buch.de, bol.de, alphamusic.de, buch.ch, bol.ch und lion.cc sowie die Internetauftritte der Thalia-Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Grundkapital der buch.de internetstores AG beträgt 10,4 Millionen Euro. Hauptaktionäre sind die zur Douglas Holding AG gehörende Thalia Holding GmbH mit 35,5 Prozent und die Reinhard Mohn GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Bertelsmann AG, mit 26,7 Prozent der Anteile.

Kontakt:

Dr. Bettina Althaus
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)251 5309-140
Fax: +49 (0)251 5309-119
Mail althaus@buch.de
http://ag.buch.de (Ad hoc vom 07.05.2009) (07.05.2009/ac/n/nw)
HI,

habe mir das Unternehmen mal genauer anschaut, sehr interessant.

Seit mehreren Jahren ist hat man Gewinne am Jahresende produziert. Das letzte negative Quartal liegt schon fast 3 Jahre zurück. Aktuell hat man ca. 10 Mio. Cash auf der Bank, sowie keinerlei Schulden.

In Deutschland scheint man sich auf Platz 2 der Buchretailer wiederzufinden und ist mittelerweile mit ca. 13 Marken im Markt vertreten.

Interessant ist auch, dass Bertelsmann kein Aktionär mehr ist und Douglas mittlerweile knapp 36% hält. Vielleicht kommt ja bald ein Übernahmeangebot ;)

Viel Spass hiermit.
Rückblick auf ereignisreiches Jahr 2008
Dividendenfähigkeit hergestellt
Ausblick 2009: Umsatzsteigerung von 2 bis 10%,EBT bei 0 bis 2 Mio. Euro


buch.de Hauptversammlung 2009

Münster, 4. Juni 2009. Auf der Hauptversammlung der buch.de internetstores AG am
Donnerstag in Münster legte der Vorstand des Online-Buch- und Medienhändlers
Rechenschaft über ein ereignisreiches Jahr 2008 ab.
Vor rund 130 anwesenden Aktionären erinnerte Vorstandssprecher Albert Hirsch an das
zehnjährige Jubiläum des E-Commerce-Unternehmens und betonte, dass 2008 trotz der
unvorhergesehenen Insolvenz des Hauptmedienlieferanten TMI kurz vor dem
Weihnachtsgeschäft ein gutes Jahr war. Durch die rasche Anbindung eines neuen
Großhändlers für Musik, Filme und Software, der Firma MFP aus Oelde, habe man den
Ausfall gut gemeistert.

Hausaufgaben aus 2007 gemacht
Darüber hinaus, so Hirsch, habe der Vorstand seine "Hausaufgaben" aus dem Jahr 2007
erledigt. Er nannte unter anderem die Steigerung der für ein Handelsunternehmen so
wichtigen Rohertragsmarge, die Reduktion der Zahlungsausfälle und die Einbindung der
Zusatzsortimente Elektronik- und Büroartikel. Durch die Einrichtung eines neuen
Rechenzentrums habe buch.de außerdem die Leistungsfähigkeit der Online-Shops
gesteigert. Zudem seien durch ein zukunftsweisendes Data-Warehouse-Konzept die
Weichen für die Wettbewerbsfähigkeit des Internethändlers in den nächsten Jahren
gestellt worden.
Der buch.de-Konzern, inklusive der Schweizer Tochtergesellschaft buch.ch AG,
erreichte im konjunkturell schwierigen Umfeld des Jahres 2008 ein Wachstum von 8
Prozent. Er schloss das Jahr mit einem Umsatz in Höhe von 70 Millionen Euro (2007:
65 Millionen Euro) und einem Vorsteuerergebnis von 1,4 Millionen Euro (2007: 1,5
Millionen Euro) ab.

Dividendenfähigkeit hergestellt
Ein sicherlich spannendes Thema für die Aktionäre war die mit dem letzten
Jahresabschluss erfolgte Herstellung der Dividendenfähigkeit. Bereits im vergangenen
Jahr hatte der buch.de-Vorstand auf der Hauptversammlung angekündigt, zum
Jahresabschluss 2008 die grundsätzliche Dividendenfähigkeit herzustellen, und dies
auch in die Tat umgesetzt.
Die Erwirtschaftung eines Jahresüberschusses in 2009 vorausgesetzt, werden
Aufsichtsrat und Vorstand auf der Hauptversammlung 2010 erstmalig einen
Gewinnverwendungsvorschlag unterbreiten.

Vorhaben im laufenden Jahr
Für 2009 haben sich der Vorstand und die rund 100 Mitarbeiter der Gesellschaft in
Deutschland und der Schweiz neue Ziele gesetzt. So soll die Conversion Rate (Anteil
der Besucher einer Website, die zu Käufern werden) erhöht und die
Nutzerfreundlichkeit der Shops weiter optimiert werden. Die Nutzung des Data
Warehouse und der Einsatz eines hochmodernen Kampagnenmanagementsystems sollen dazu
beitragen, die Marketingmaßnahmen zur Kundenbindung und -neugewinnung unter
Berücksichtigung höchster Datensicherheit weiter zu verbessern.
Und: "Wir haben aus der TMI-Insolvenz gelernt", sagte Albert Hirsch weiter; "wir
wollen die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten weiter reduzieren und damit unsere
Beschaffungs- und Auslieferungsprozesse verbessern – um die Bestellung noch schneller
und zuverlässiger zum Kunden zu bringen".

Prognose für 2009
"Aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds", so Hirsch abschließend, "haben
wir unsere Gesamtjahresprognose für 2009 bewusst weit gefasst". Demnach werde die
buch.de internetstores AG ihren Konzernumsatz im Gesamtjahr um 2 bis 10 Prozent
steigern und ein Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) in Höhe von 0 bis 2,0 Millionen
Euro erzielen.

Die Aktionäre sprachen den buch.de-Gremien ihr Vertrauen aus: Vorstand und
Aufsichtsrat wurden jeweils mit 99,99 Prozent der Stimmen entlastet.
6. August 2009
buch.de
buch.de: Kennzahlen erstes Halbjahr 2009
Ad Hoc-Meldung nach §15 WpHG [20020090806]

• Konzernumsatz um 9% auf 33 Mio. Euro gewachsen
• Operatives Ergebnis (EBITDA) von 756 Tausend Euro
• Umsatz- und Ergebniskorridor für 2009 bleiben bestehen
Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol: BUE) hat ihren Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2009 auf 33,1 Millionen Euro gesteigert. Damit verzeichnete der Online-Buch- und Medienhändler gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 (30,4 Millionen Euro) ein Wachstum von 8,8 Prozent.

Das operative Ergebnis (EBITDA) des E-Commerce-Unternehmens lag bei 756 Tausend Euro (Vorjahr: 605 Tausend Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug 371 Tausend Euro (Vorjahr: 324 Tausend Euro). Zum Halbjahresende verfügte die buch.de internetstores AG über 12,9 Millionen Euro an liquiden Mitteln (Halbjahr 2008: 10,3 Millionen Euro). Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf 0,027 Euro gegenüber 0,022 Euro im Vorjahr.

Der Vorstand hält seinen mit dem Jahresabschluss 2008 veröffentlichten und aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds bewusst weit gefassten Gesamtjahresausblick für 2009 aufrecht. Demnach wird die buch.de internetstores AG ihren Konzernumsatz im Gesamtjahr um 2 bis 10 Prozent steigern und ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0 bis 2,0 Millionen Euro erzielen.

Detaillierte Kennzahlen inklusive einer konsolidierten Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie Kapitalflussrechnung werden am 14. August 2009 im Zwischenbericht der buch.de internetstores AG unter www.ag.buch.de veröffentlicht.

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Die buch.de internetstores AG ist eine dem deutschen Recht unterstehende, am Regulierten Markt (General Standard) notierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Münster. Das 1998 gegründete Unternehmen hat sich auf den Online-Verkauf von Büchern, Musik, Filmen, Software und Spielen spezialisiert und bietet außerdem Büro- und Elektronikartikel an.

Mit der Tochtergesellschaft buch.ch AG (Winterthur/Schweiz) betreibt die buch.de internetstores AG derzeit unter anderem die Web-Shops buch.de, bol.de, alphamusic.de, buch.ch, bol.ch und lion.cc sowie die Internetauftritte der Thalia-Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Grundkapital der buch.de internetstores AG beträgt 10,4 Millionen Euro. Hauptaktionäre sind die zur Douglas Holding AG gehörende Thalia Holding GmbH mit 35,5 Prozent und die Reinhard Mohn GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Bertelsmann AG, mit 26,7 Prozent der Anteile.
Heute Kurse bis zu 4,- Euro; lange nicht mehr gesehen.

Weiß jemand was?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.840.677 von R-BgO am 24.08.09 19:17:54Buch.de
Ohne Glanz
Noch ein Buchhändler an die Börse? Da müsste schon ein tolles Team mit hervorragenden Ideen und Verbindungen antreten. Daran fehlt es aber bei der jungen Firma.

Ibbenbüren - Zweimal hat buch.de den Börsengang verschoben, nun soll es sein. Denn der Internet-Buchhandel soll kräftig weiter wachsen. Da ist offenbar Platz für mehrere grosse Anbieter, rechnet sich die junge Firma aus dem Münsterland aus. Das muss allerdings nicht für die Börse gelten.


36 Mark kostet
jeder neue Kunde im Internet, kalkuliert das Internet-Auktionshaus ricardo.de. Für den Bereich E-Commerce insgesamt und über alle Bereiche hinweg werden 75 Mark pro Kunden veranschlagt. Dafür muss ein Buchhändler schon jede Menge Ware an den Mann bringen - und einige Millionen in die Hand nehmen.
Die Situation im Web ähnele dem "Oklahoma Land Run" - als im Wilden Westen der USA die ersten Siedler ihr Land absteckten. Es gelte durch hohe Marketinginvestitionen neue Kunden und Geschäftsfelder zu erschließen, meint ricardo.
Nachzügler mit grossen Ambitionen

Derzeit belegt buch.de unter den deutschen Online-Händlern nach eigenen Angaben Position vier unter den Anbietern. Marktführer mit deutlichem Abstand ist amazon.com. Um Platz zwei und drei streiten sich die kapitalkräftige Bertelsmann-Tochter bol.de und die schon börsennotierte und damit ebenfalls finanzstarke buecher.de.

Einen der beiden wollen die Ibbenbürener überholen. Dafür sollen Umsatz und Gewinn in beinahe fantastischen Raten steigen. 1999 will buch.de einen Umsatz von 4,5 Millionen Mark erwirtschaften, im Jahr 2001 sollen es 28,5 Millionen Mark, 2002 bereits 71,1 Millionen Mark sein.

Break-even nur bei drastisch gesteigertem Umsatz

Bei dem bis 2001 verzwanzigfachten Umsatz rechnet buch.de erst mit dem Break-even. 1999 steht voraussichtlich noch ein Verlust von 7,8 Millionen Mark in den Büchern. 2002 sollen 800.000 Mark Gewinn nach Steuern erwirtschaftet werden.

Seit kurzem ist die Douglas-Tochter Phönix Montanus mit 19 Prozent an buch.de beteiligt. Das Investment soll der Firma nicht nur Geld, sondern auch Synergien bringen. Angeblich kann buch.de von den günstigen Einkaufskonditionen der großen Buchhandelskette profitieren. Auch der Vertrieb soll zukünftig mit dem großen Partner kooperieren.

Team und Angebot ohne besonderen Glanz

Immerhin schon zwei Jahre ist das Unternehmen alt. Als besonderen Vorzug nennt Vorstand Karsten Tiemann: "Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern haben wir sehr viele Fachbücher im Sortiment." Das Aufstocken des Sortiments dürfte allerdings für die Konkurrenz weniger ein Problem sein.

Natürlich kann sich Buch.de vorstellen, künftig nicht nur Bücher, sondern auch CD- und DVD-Scheiben über das Internet zu verkaufen. Nur: Bei Amazon ist das jetzt schon zu haben. Auch Auktionshäuser planen eine solche Diversifikation ihres Angebots - und bringen die Kunden bereits mit.

Der 33-jährige Karsten Tiemann ist im dreiköpfigen gleichberechtigten Vorstand der älteste und beschäftigt sich mit der Unternehmensstrategie und Investor Relations. Der Gründer von buch.de, Michael Urban (28 Jahre), zeichnet für Marketing verantwortlich, Stefan Hofacker (29 Jahre) ist zuständig für Finanzen.

Acht bis zehn Euro im Bookbuilding

Rund 1,8 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung wollen Konsortialführer NordLB mit Trinkaus&Burkhard und M.M. Warburg an die Börse bringen. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis 4. November, die Erstnotiz ist für den 8. November geplant.

Die Bookbuildingsspanne liegt bei acht bis zehn Euro. Zum Vergleich: Konkurrent Buecher.de notiert aktuell bei rund 21 Euro, Amazon.com kommt auf etwa 68 Euro.

Kaum Begeisterung weckte das Angebot im vorbörslichen Telefonhandel. Am ersten Tag wurde "praktisch nichts umgesetzt", berichtet der Börsenmakler Schnigge AG.




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Antwort auf Beitrag Nr.: 37.850.458 von ojos-del-salado am 25.08.09 21:43:36Lange nichts von Dir gehört. Wie geht's?
26. August 2009
buch.de

buch.de eröffnet mobilen Shop

Münster, 26. August 2009. Kunden von buch.de können ihre Bestellungen ab sofort noch flexibler aufgeben: Das gesamte Sortiment des Internet-Buch- und Medienhändlers ist jetzt auch per Handy zugänglich.
Lästige Wartezeiten am Flughafen oder am Bahnhof lassen sich für buch.de-Kunden jetzt sinnvoll überbrücken. Sie geben www.buch.de in ihr Mobiltelefon ein und ordern Fachliteratur oder etwas Schönes zum Schmökern nach Hause. Im neuen mobilen Shop steht den Kunden dasselbe Sortiment zur Verfügung, das sie auch von PC oder Laptop aus erreichen können: Die gewohnt große Auswahl von Büchern, DVDs, CDs und Büromaterial lädt zum Stöbern ein.

Um zum neuen buch.de-Einkaufserlebnis zu gelangen, brauchen die Nutzer ein internetfähiges Mobiltelefon, wie beispielsweise ein Apple iPhone, ein Modell der aktuellen Generation der Nokia Series 60 oder ein Gerät mit dem Betriebssystem Android von Google. Bereits registrierte buch.de-Kunden können direkt mit dem Shoppen loslegen. Für Nutzer, die noch keine Logindaten haben, ist zunächst eine Anmeldung im herkömmlichen buch.de-Shop per PC oder Laptop erforderlich. Nach der Bestellung wird die Ware wie üblich innerhalb kürzester Zeit nach Hause oder an jede andere gewünschte Adresse innerhalb Deutschlands geliefert.





Quelle: http://ag.buch.de/ag/index.php?docID=39&did=202

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.862.056 von boersensoldat am 27.08.09 10:18:45Räusper....

das sind satte Anstiege auf 3,85 Euro bei extrem geringen Umsätzen. Wer dabeibleibt hat die Chance, auch mal bei großen Umsätzen´evtl. viel Freude zu haben.

Wenn jemand den Grund des Jubels kennt, sind wir alle dankbar, ich habe keine Ahnung, was vorgeht.

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.968.021 von ojos-del-salado am 12.09.09 16:48:05da isser ja :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.968.061 von R-BgO am 12.09.09 17:01:25Long time no see....R-Bgo

Also hier herrscht Grabesruhe. Außer mir ist wohl niemand mehr dabei ...

Also, ich habe die ganze Geschichte miterlebt, von dem Hype, dem Börsengang und den vielen Firmen des Neuen Marktes, die es nun nicht mehr gibt.

Buch.de gibt es noch und in Zeiten der Krise sind sie wie sonst auch meist extrem langweilig. Wenn sie aber mal so eben 25 % zulegen, dann denke ich mir, müsste es doch noch ein paar wenige geben, die sich wie ich drüber freuen.

Keep your dreams alive buddy !

Servus
Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.969.357 von ojos-del-salado am 13.09.09 12:20:45Institutionelle Anleger bei buch.de ?

Reuters FRANKFURT. Käufe durch institutionelle Anleger haben nach Einschätzung von Händlern den Aktienkurs des Online-Buchhändlers buch.de AG am Donnerstag in die Höhe getrieben. Der am Frankfurter Neuen Markt notierte Titel legte zeitweise um mehr als 60 % auf bis zu 3,90 Euro zu. Börsianer vermuteten, dass ein instutioneller Anleger die Papiere kauft. Dafür spräche, dass große Stückzahlen der Aktien umgesetzt würden. Bis gegen 12.15 Uhr wechselten 166 697 Papiere den Besitzer. Fundamentale Neuigkeiten zu dem Unternehmen gebe es nicht.

Auf gehts !











Diese brandaktuelle Meldung ist aus dem Jahre 2000.....

Das waren noch Zeiten und der Gesamtumsatz lag nicht mal bei
5 Mio Euro damals....
Der Neue Markt Lebt !


Der gesamte Neue Markt war ein Flopp und alle Firmen waren irgendwann insolvent ? Nein, ein kleines Unternehmen wagte und wagt es, den Kassandrarufern Widerstand zu leisten.

Und das Leben ist nicht leicht für die benachbarten römischen Legionäre in den Lagern Amazon und Co. Das kleine buch.de Dorf
verteidigt hartnäckig seine Existenz und droht sogar aus seinem jahrelangen Dornröschenschlaf auf zu erstehen....

Strong Buy


Ojos
9 Monatszahlen sind raus:
Umsatz +19,1 % EBITDA 1,3 Mill. 14,2 Mill liq. Mittel, Jahresprognose + 8-18 statt +2-10% Konzernumsatz.
Nicht übel im Krisenjahr.
Und angeblich sollen die Bundesbürger ja im Weihnachtsgeschäft nicht knausern......:lick:
Zwischenmitteilung der buch.de internetstores AG
gemäß § 37x WpHG für das 3. Quartal 2009
Geschäftsverlauf
Umsatz
Die buch.de internetstores AG hat in den ersten drei Quartalen 2009
einen Konzernumsatz in Höhe von 54 Millionen Euro erreicht. Damit stei-
gerte der Internet-Buch- und Medienhändler seinen Umsatz gegenüber
dem Vorjahreszeitraum (48 Millionen Euro) um 12,6 Prozent.
Im dritten Quartal 2009 belief sich der Konzernumsatz auf 21 Millionen
Euro im Vergleich zu 17,6 Millionen im Vorjahresquartal. Damit legte der
Umsatz im dritten Quartal um 19,1 Prozent zu.
Ergebnis
In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 erwirtschaftete die buch.de-
Gruppe ein operatives Ergebnis (EBITDA) in Höhe von knapp 1,3 Millio-
nen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern
(EBT) lag mit 674 Tausend Euro auf dem Niveau des Vorjahres (669 Tau-
send Euro). Belastet wurde die Entwicklung des EBT durch das aufgrund
des niedrigen Zinsniveaus gesunkene Finanzergebnis.
Vermögens- und Finanzlage
Gegenüber der im Jahresabschluss 2008 dargestellten Vermögenslage
gibt es keine wesentlichen Änderungen in der Bilanzstruktur. Zum Ende
des dritten Quartals verfügte die buch.de internetstores AG über 14,2 Mil-
lionen Euro an liquiden Mitteln (Vorjahr: 11,5 Millionen Euro). Das Ergeb-
nis pro Aktie lag bei 0,046 Euro gegenüber 0,044 Euro im Jahr 2008.
Ausblick
Aufgrund der bisherigen Umsatzentwicklung und des zufriedenstellenden
Ergebnistrends konkretisierte der Vorstand seine mit dem Jahresab-
schluss 2008 veröffentlichte Gesamtjahresprognose für das Jahr 2009.
Demnach wird die buch.de internetstores AG ihren Konzernumsatz im Ge-
samtjahr um 8 bis 18 Prozent (vorherige Prognose: 2 bis 10 Prozent) stei-
gern und ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0,8 bis 1,6 Millionen
Euro (vorher: 0 bis 2,0 Millionen Euro) erzielen.
buch.de internetstores AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG (Aktie)

23.11.2009

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------


Die Thalia Holding GmbH, Hagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG
am 23.11.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der buch.de
internetstores AG, Münster, Deutschland, ISIN: DE0005204606, WKN: 520460 am
01.12.2009 die Schwelle von 50% der Stimmrechte überschreitet und an
diesem Tag 60,2% (das entspricht 6270760 Stimmrechten) beträgt.


23.11.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: buch.de internetstores AG
An den Speichern 8
48157 Münster
Deutschland
Internet: http://ag.buch.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.437.287 von skylounge am 23.11.09 13:48:19Thalia hält jetzt 60 Prozent an dem Buch-Shop
Bertelsmann verkauft Buch.de-Anteile
Die Thalia Holding übernimmt die Mehrheit an Buch.de. Die hundertprozentige Bertelsmann-Tochter Reinhard Mohn GmbH verkauft einen Anteil von 24,7 Prozent an den Hamburger Buchhändler. Sollte das Bundeskartellamt zustimmen, würde Thalia 60,2 Prozent an dem E-Commerce-Portal halten und Bertelsmann einen Anteil von zwei Prozent behalten. Ein weiterer Gesellschafter ist die Scherzer & Co. AG (7,7 Prozent). 30,1 Prozent der Anteile befinden sich darüber hinaus im Streubesitz.

Mit dem Verkauf schreitet der Abschied der Gütersloher aus der Online-Buchbranche voran. Bereits Ende 2008 hatte die Bertelsmann-Tochter Random House ihre gesamten Anteile am Hörbuch-Download-Portal audible.de an Amazon verkauft.

„Thalia sichert mit der Mehrheitsbeteiligung die Internetplattform als wichtigen Teil seiner Multichannel Strategie ab und vergrößert damit außerdem seinen unternehmerischen Handlungsspielraum“, kommentiert Thalia-Geschäftsführer Hinrich Tode.

Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Im deutschen Web-Buchmarkt ist die Nummer drei hinter Amazon und Weltbild.de. Im das Unternehmendritten Quartal 2009 legte Buch.de allerdings gute Zahlen vor. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten des Jahres um 12,6 Prozent auf 54 Millionen Euro. Der Gewinn lag bei 1,3 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug er noch 1,1 Millionen Euro. 2008 lag der Gesamtumsatz bei rund 70 Millionen Euro. Die Geschäftsführung geht davon aus, im laufenden Jahr den Umsatz um 8 bis 18 Prozent steigern zu können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.437.287 von skylounge am 23.11.09 13:48:19Unternehmen
Thalia übernimmt Mehrheit an buch.de
Wirtschaft u. Finanzen, 23.11.2009, DerWesten, 0 Kommentare, Trackback-URL
Düsseldorf. Die Buchhandelskette Thalia übernimmt die Mehrheit am Online-Buchhändler buch.de. Der Geschäftsführer der Thalia Holding, Hinrich Tode, betonte am Montag, mit dem Schritt vergrößere das Unternehmen seinen Handlungsspielraum.
Die größte deutsche Buchhandelskette Thalia übernimmt die Mehrheit am Online-Buchhändler buch.de - der Nummer drei im Internet bei Gedrucktem. Der Geschäftsführer der Thalia Holding, Hinrich Tode, betonte am Montag, mit dem Schritt sichere das Unternehmen die Internetplattform als wichtigen Teil seiner Multi-Channel-Strategie ab und vergrößere außerdem seinen unternehmerischen Handlungsspielraum.

Thalia hatte zuvor bereits eine Beteiligung von 35,5 Prozent an buch.de gehalten, stockte diesen aber nun durch den Erwerb bislang von Bertelsmann gehaltener Anteile mit Wirkung zum 1. Dezember auf 60,2 Prozent des Grundkapitals auf. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts. (AP)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.437.332 von skylounge am 23.11.09 13:53:18Online-Buchhändler
Thalia wird Mehrheitseigner von buch.de
am 23.11.2009 13:26 Uhr
MÜNSTER Der Online-Buchhändler buch.de bekommt einen neuen Mehrheitseigner: Die Handelskette Thalia hat ihre Anteile beim münsterschen Unternehmen von 35,5 Prozent noch einmal erhöht und hat nun die Mehrheit.

Thalia will seine Unternehmensanteile von buch.de von 35,5 auf mehr als 60 Prozent aufstocken.
Das gab Firmensprecherin Mirjam Berle am Montagmittag bekannt. Die Anteile, die die deutsche Kette Thalia übernimmt, stammen aus dem Besitz von Bertelsmann. Damit besitzt Thalia nun 60,2 Prozent des Grundkapitals.

Hinrich Tode, Geschäftsführer der Thalia Holding, die ihren Sitz in Hamburg hat, sagte am Montag, das Unternehmen fördere mit diesem Schritt seine Multi-Channel-Strategie vor allem im Bereich Internetplattformen.

Das Bundeskartellamt hat diesem Anteilkauf noch nicht zugestimmt. Er soll am 1. Dezember wirksam werden.

ZU THALIA
Der Internetauftritt von Thalia unter thalia.de ist schon eine Kooperation zwischen der buch.de Internetstores AG und der Thalia Holding. Darunter verantwortet buch.de auch den Internethandel für Thalia.
Thalia unterhielt mit Stand 30. September 2008 insgesamt 291 Buchhandlungen, die meisten davon in Deutschland (236), gefolgt von Österreich (32) und der Schweiz (23). Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2007/08 lag nach Unternehmensangaben bei 769 Millionen Euro. Thalia hat mehr etwa 5200 Mitarbeiter. Eine Thalia-Buchhandlung gibt es in den Münster-Arkaden.

ZU BUCH.DE
Bis dato stellen sich die Anteilsverhältnisse an der buch.de Internetstores AG wie folgt dar: Die Thalia Holding GmbH hält 35,5 Prozent (gehört zur Douglas Holding AG), die Reinhard Mohn GmbH ist mit 26,7 Prozent beteiligt (gehört zur Bertelsmann AG), die Scherzer & Co. AG mit 7,7 Prozent.
buch.de hat eine Tochtergesellschaft (buch.ch) in der Schweiz. Zusammen hat das Unternehmen 105 Mitarbeiter, davon arbeiten 75 in Münster.
Den Jahresumsatz 2008 gibt das Unternehmen mit 70,2 Millionen Euro an (2007: 65 Millionen Euro, 2006: 55,1 Millionen Euro). Der Gewinn vor Steuern lag 2008 bei 1,4 Millionen Euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.437.332 von skylounge am 23.11.09 13:53:18Huhu,

na also. Der Kaufpreis so dünkt mir, lag bei exakt 4,- Euro.

Das sollte also wohl erstmal ein Boden sein. Was hat Thalia vor

mit buch.de?

Gruß an die 30,1 % der freien Aktionäre. Abwarten, nicht rausgehen, die Story könnte für uns noch zu einem Happy End führen.


Saludos

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.439.634 von ojos-del-salado am 23.11.09 17:51:16
Warum sollte der Bertelsmann Verkaufspreis bei 4 € liegen?

Mal im Ernst, warum sollte BM sich auf 4 € einlassen - rechnen können die bei BM

Ich würde da schon von deutlich mehr ausgehen: 5,x €.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.479.846 von freegold am 30.11.09 15:52:15Und gleichzeitig neues 52-Wochen-Hoch... Das Order-Buch sieht ebenfalls sehr vielversprechend aus. Bei 3,85 scheint die Aktie abgesichert zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.479.846 von freegold am 30.11.09 15:52:15Freegold

Stark ist was anderes. Aber für buch.de schon mehr als üblich.

Es genügen ja schon kleine Beträge, um die Aktie um 10 % nach oben oder unten zu manövrieren. Wir hoffen , es gibt noch Nachrichten, die den Trend nach oben erklären.

Was hat Thalia für die Aktien Pakete bezahlt und was haben sie vor mit den 60 % .

Ojos
...seltsam, seltsam! Aber irgendwer muß Sie ja haben. Mal sehen wann die nächste Meldung kommt:eek:

Das Orderbuch sah jedenfalls noch nie so merkwürdig aus:

13.240 3,90
12.000 3,85
10.000 3,80
10.000 3,75
10.000 3,70
10.000 3,65
10.000 3,60
117 2,99
1.000 2,90
550 2,75



Sehr geehrter Herr ...,

es ist eine neue Mitteilung der buch.de internetstores AG auf der DGAP-Seite verfügbar.

buch.de internetstores AG / Korrektur der Veröffentlichung einer Erklärung nach § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG (Eigene Aktien) vom 23.11.2009

04.12.2009

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Korrektur der Stimmrechtsmitteilung vom 23.11.2009
Diese Veröffentlichung wird zurückgenommen. Die Thalia Holding GmbH, Hagen,
hat in einer Presseinformation vom 23. November 2009 mitgeteilt, dass sich
mit Wirkung zum 01.12.2009 der Anteil der Thalia Holding an der buch.de
internetstores AG von derzeit 35,5 Prozent auf insgesamt 60,2 Prozent des
Grundkapitals erhöht, und dass die Transaktion unter dem Vorbehalt der
Zustimmung des Bundeskartellamts steht. Die Thalia Holding hat jedoch keine
Stimmrechtsmitteilung gegenüber der buch.de internetstores AG abgegeben.



04.12.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
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An den Speichern 8
48157 Münster
Deutschland
Internet: http://ag.buch.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.510.661 von skylounge am 04.12.09 15:29:11
Was will man denn nun ausdrücken???

Korrektur der Stimmrechtsmitteilung vom 23.11.2009 Diese Veröffentlichung wird zurückgenommen. Die Thalia Holding GmbH, Hagen, hat in einer Presseinformation vom 23. November 2009 mitgeteilt, dass sich mit Wirkung zum 01.12.2009 der Anteil der Thalia Holding an der buch.de internetstores AG von derzeit 35,5 Prozent auf insgesamt 60,2 Prozent des Grundkapitals erhöht, und dass die Transaktion unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts steht. Die Thalia Holding hat jedoch keine Stimmrechtsmitteilung gegenüber der buch.de internetstores AG abgegeben.

Will man durch die Korrektur sagen:
a) Hat man nun die Bertelsmann - Anteile übernommen - oder nicht ?
b) Oder will man nur sagen, dass die 60,2 % nicht korrekt sind?

Mein Eindruck ist auch, dass die 60,2 nicht korrekt sind; bei buch.de sind viele linke-rechte-Tasche-Geschäfte zu beobachten;
trotz tageweise beachtlicher Umsätze ändert sich der Kurs nicht - als normal würde ich solche Bewegungen nicht ansehen

Hier sollte die BAFIN doch mal genauer hinsehen

Nach meinem Eindruck die Anmeldung an das Bundeskartellamt nicht zurückgenommen worden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.520.377 von wattlooper am 07.12.09 13:03:18Auf der Website der Douglas-Holding steht diese Meldung noch immer, du kannst also einen darauf lassen, daß die Anteile von irgendeiner Gesellschaft im Douglas-Konzern erworben wurden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.524.423 von Fooling-Industries am 07.12.09 22:14:13Ich würde auch gerne noch einmal günstiger nachkaufen, habe da bei dem Orderbuch aber wenig Hoffnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.537.509 von smartincome am 09.12.09 17:21:05Das KGV 2008 liegt über 40, das Unternehmen wächst zwar recht flott, aber das ist dann doch etwas zu hoch. Was mich beim Überfliegen der Kennzahlen vor allem stört, ist die niedrige Eigenkapitalrendite, die lag 2008 bei unter 5%, das ist deutlich unter Durchschnitt.

Thalia wickelt alle Internetbestellungen über Buch.de ab. Deshalb haben die sich die Mehrheit gesichert, die brauchen das als Vertriebskanal und pushen den auch. Z. B. bekommt man bei Thalia gelegentlich einen 5-Euro-Gutschein für eine Online-Bestellung, wenn man ein Buch in der Filiale kauft. Ich gehe davon aus, daß Thalia das Online-Geschäft weiter ausbauen will und Buch.de irgendwann völlig übernehmen wird, aber das kann noch Jahre dauern. Darauf würde ich deshalb nicht spekulieren.
29.12.2009 14:00
DGAP-Stimmrechte: buch.de internetstores AG (deutsch)

buch.de internetstores AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

buch.de internetstores AG / Veröffentlichung einer Erklärung nach § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG (Eigene Aktien)

29.12.2009

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Die Thalia Holding GmbH, Hagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 28.12.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der buch.de internetstores AG, Münster, Deutschland, ISIN: DE0005204606, WKN: 520460 am 23.12.2009 die Schwelle von 50% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 60,215% (das entspricht 6270760 Stimmrechten) betrug.

Die Buch&Medien GmbH, Hagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 28.12.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der buch.de internetstores AG, Münster, Deutschland, ISIN: DE0005204606, WKN: 520460 am 23.12.2009 die Schwelle von 50% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 60,215% (das entspricht 6270760 Stimmrechten) betrug. Alle diese Stimmrechte sind ihr gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG über die von ihr kontrollierte Thalia Holding GmbH zuzurechnen.

Die Douglas Holding AG, Hagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 28.12.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der buch.de internetstores AG, Münster, Deutschland, ISIN: DE0005204606, WKN: 520460 am 23.12.2009 die Schwelle von 50% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 60,215% (das entspricht 6270760 Stimmrechten) betrug.

Alle diese Stimmrechte sind ihr gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG über die von ihr kontrollierten Unternehmen Buch&Medien GmbH und Thalia Holding GmbH zuzurechnen.

29.12.2009 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
Der Kontrollerwerb Buch.de durch Thalia Holding wurde am 22.12.2009 durch das Bundeskartellamt genehmigt.

Schaun wir mal, ob wir in 2010 ein ordentliches Angebot erhalten.

Allen viel Glück!!!
Der Aktionär

Nebenwerte-Tipp: Buch.de will "zweistellig wachsen":rolleyes:

Leon Müller

Buch.de ist einer der erfolgreichsten und am besten aufgestellten Internethändler Deutschlands. Die Aufstockung der Beteiligung an dem Small Cap durch die Thalia Holding bringt nun neue Fantasie in den Titel. Das ist aber längst nicht der einzige Grund, der für steigende Kurse spricht. DER AKTIONÄR sprach mit dem Vorstandschef des Unternehmens, Albert Hirsch. Und der hat großes vor.
Gerade einmal ein paar Wochen sind vergangen, da meldete Buch.de die Aufstockung der Beteiligung durch Thalia. Seither hält die Douglas-Tochter 60,2 Prozent am drittgrößten deutschen Internethändler, der nur für Amazon.de und Weltbild.de übertroffen wird. Doch das ist längst nicht der einzige Grund, der für steigende Kurse spricht. Auch wenn das Papier bereits angesprungen ist, ausgereizt ist das Potenzial noch lange nicht. DER AKTIONÄR sprach mit Buch.de-Vorstandschef Albert Hirsch über das Engagement von Thalia, den Ausstieg von Bertelsmann, iPhone-Applikationen und E-Reader sowie die Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre.

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Herr Hirsch, die Thalia Holding GmbH hat vor wenigen Tagen ihren Anteil an Ihrem Unternehmen aufgestockt, hält nun 60,2 Prozent der Anteile. Sie selbst haben im Douglas-Konzern - der Muttergesellschaft von Thalia - Karriere gemacht. Fühlen Sie sich wohl angesichts des zunehmenden Einflusses des Großaktionärs aus Hagen?

Es ist schön einen solchen Aktionär hinter sich zu wissen. Douglas ist und war von der ersten Stunde an ein treuer Großaktionär von buch.de, der absolute Top-Fachleute in seinen Reihen weiß. Die Holding verfügt zudem über ein tolles Fachhandelskonzept. Kurzum: Ja, ich fühle mich wohl.

Bertelsmann hat sich von seinem Anteil getrennt, der immerhin rund ein Viertel der ausstehenden Aktien ausmachte. Thalia hält nun 60,2 Prozent an Ihrem Konzern. Bahnt sich hier eine baldige Komplettübernahme durch die Douglas-Tochter an?

Ich sehe den Ausstieg von Bertelsmann absolut gelassen. Die Gründe sind bei Bertelsmann selbst zu suchen oder zu erfragen. Die bestehende Zusammenarbeit mit einigen Dienstleistern in der Bertelsmann-Sparte Arvato bleibt weiterhin bestehen.

Ob und inwiefern Thalia ein Interesse daran hat den Anteil an buch.de weiter aufzustocken, dazu kann ich nichts sagen.

Welche Effekte erhoffen Sie sich durch die Aufstockung durch Thalia? Sind größere Synergieeffekte als bislang - etwa in Einkauf und Logistik - zu erwarten?

Ich gehe davon aus, dass die Grundzüge und Leitlinien der bestehenden Zusammenarbeit mit Thalia durch die Veränderung der Besitzverhältnisse nicht tangiert werden. Wir sind sozusagen der verlängerte Arm von Thalia, der die für den Erfolg im eCommerce-Segment erforderliche Kompetenz mitbringt. Die Multi-Channel-Strategie steht dabei nach wie vor im Vordergrund, also die Nutzung aller erdenklichen Vertriebswege.

Ihr Unternehmen verfügt über liquide Mittel in Höhe von 14,2 Millionen Euro. Das entspricht 34 Prozent des aktuellen Börsenwertes oder 1,36 Euro je Aktie. Was werden Sie mit dem Geld machen? Ins bestehende Geschäft investieren, Übernahmen finanzieren oder als Sonderdividende an die Aktionäre ausschütten?


Buch.de Vorstandschef Albert Hirsch glaubt an den Erfolg von E-Readern und E-Books.Die hohen liquiden Mittel sind ein schönes und sicheres Polster, das wir haben. Sie müssen sehen, dass wir seit dem Jahr 2003 nachhaltig profitabel arbeiten. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten auf vielen Seiten und stellt für uns eine Herausforderung dar, der wir uns als börsennotiertes Unternehmen stellen müssen und wollen. Wir werden uns mit dieser Thematik wie schon in der Vergangenheit auch im neuen Jahr intensiv beschäftigen, wobei Investitionen in das bestehende Geschäft vorrangig sind.

Könnten Sie sich auch vorstellen Wettbewerber zu übernehmen?

Übernahmen wollen wir nicht ausschließen. Sie sind Teil unseres Erfolgs, wie die letzten Jahre bewiesen haben. Ich gehe davon aus, dass der Verdrängungswettbewerb innerhalb der Branche weitergehen wird. Einige Wettbewerber gehen bereits an ihre Grenzen. Gut möglich, dass der eine oder andere noch in die Knie geht. Wir verfolgen das sehr genau. Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, an der Konsolidierung mitzuwirken, werden wir das sehr genau prüfen und gegebenenfalls zuschlagen.


Bol.de - eine Ihrer Plattformen - wurde erst vor wenigen Wochen einem Relaunch unterzogen. Die Seite wirkt nun frischer und benutzerfreundlicher. Ist für die anderen Shops ähnliches geplant?

Der Relaunch von Bol.de ist nur ein Schritt auf dem Weg zur Verbesserung des bestehenden Geschäftes. Wir werden hier auch in Zukunft weiter investieren, um die Potenziale unseres Angebots zu wahren. Die Interaktivität mit den Kunden etwa ist ein sehr wichtiger Aspekt, den es zu stärken gilt.

buch.de ist seit dem 1. Oktober mobil über eine iPhone App nutzbar. Wie kommt das neue Angebot bei den Kunden an?

Sehr gut. Wir haben bereits ein paar Tausend Downloads und viele Bestellungen über die App verzeichnet. Allerdings muss man diese Entwicklung aus dem richtigen Blickwinkel betrachten. Die erste Version unserer App war sozusagen ein Experiment. Wir wollten wissen, wie die Reaktion der Kunden ausfällt. Die zweite Version, die erst vor wenigen Tagen erschienen ist, wurde dementsprechend optimiert. In wenigen Wochen wird die dritte Stufe folgen. Wir wollen hier von Anfang an dabei sein.

Wie schätzen Sie grundsätzlich die Bedeutung mobiler Anwendungen ein?

Sie wird stark zunehmen. Applikationen wie jene für das iPhone sind nichts weniger als eine Möglichkeit zur Intensivierung der Nutzung des Internet. Und dieser neue Zugangsweg wird an Bedeutung gewinnen. Uns ging es wie gesagt darum, von Anfang an dabei zu sein. Wir sehen solche Apps als Weg, die Beziehung zu den Kunden zu intensivieren, die Bekanntheit der Marken zu steigern. Und auch mit Blick auf die blanken Zahlen kann ich sagen: Es lohnt sich. Und das wird es in Zukunft noch viel stärker.

Neben mobilen Anwendungen werden Prognosen zufolge auch sogenannte eBooks eine immer wichtigere Rolle spielen. Teilen Sie diese Ansicht?

Für mich steht fest, dass eBooks ähnlich wie Hörbücher zum Herunterladen in Zukunft enorm an Bedeutung gewinnen werden. Der Markt befindet sich noch in der Entwicklungsphase und es muss sicherlich noch einiges getan werden, damit eBooks tatsächlich ein Erfolg werden. Formate und Inhalte müssen noch angepasst werden, die Handhabung muss deutlich vereinfacht werden. Ein Wegbereiter dürfte auch das zunehmende Angebot an Zeitschriften und Zeitungen im eReader-tauglichen Format sein. Zudem brauchen wir ein Standard-Format. Zu viel Vielfalt hätte einen bremsenden Effekt. Deutschland wird sich entwickeln. Alles andere wäre eine Überraschung.

Sie betreiben als eines von vielen Partnerprojekten den Buch-Shop bei www.karstadt.de. Droht hier ein Ende der Zusammenarbeit aufgrund der Schwierigkeiten, in denen Arcandor und damit auch Karstadt stecken?

Die Problematik bezüglich Karstadt ist nach wie vor aktuell. Sowohl eine Fortsetzung der Zusammenarbeit als auch eine Einstellung ist denkbar. Allerdings dürften die Auswirkungen auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung unseres Unternehmens sehr überschaubar und verkraftbar sein, sollte die Kooperation tatsächlich auslaufen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres haben Sie Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können. Was versprechen Sie sich vom laufenden vierten Quartal?

Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsgeschäfts. Dass es besser läuft als von vielen befürchtet, wird uns auch immer wieder von verschiedenen Stellen aus dem Einzelhandel bestätigt. Wir haben in der Vergangenheit bewusst immer konservative Prognosen abgegeben. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich keine konkreten Zahlen für das vierte Quartal nennen kann.

Wie werden sich die wichtigsten Kennziffern im neuen Jahr entwickeln?

Wir wollen nach wie vor möglichst zweistellig wachsen in den nächsten Jahren. Bereits im März werden wir eine konkrete Prognose für das laufende Jahr abgeben. Haben Sie bis dahin Geduld. Für das Wachstum sind wir aus eigener Kraft in der Lage die notwendigen Investitionen für die Verbesserungen unsere Prozesse und der Leistungsfähigkeit anzugehen.

Zum Abschluss noch eine Frage zum fairen Wert der buch.de-Aktie. Angenommen es würde sich eine Komplettübernahme andeuten. Wie viel sollte ein potenzieller Käufer auf den Tisch legen, um dem fairen Wert Ihrer Gesellschaft zu entsprechen?

Das ist eine Ermessensfrage, die sich jeder Aktionär selbst stellen muss.
Heute kann man mal ein perfekt organisiertes

Rechte-Linke-Tasche-Spiel

beobachten.

Da müssen noch ein paar Shares auf die richtigen Konten gebucht werden.

Wenn es echte Nachfrage wäre, wäre der Verlauf ein anderer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.726.131 von wattlooper am 13.01.10 13:24:30dachte ich mir heute auch. bei den umsätzen, hätte der kurs eigentlich bei 6€ sein müssen. nach jedem tausender packet was weg ging, tauchte ein neues wieder auf.

vorgestern war alle 2 stunden mehrere 10k packete um 4,0x platziert, um für eine stunde zu verschwinden und dann wieder aufzutauchen.

die werden jetzt wohl scheibchenweise rausgehauen.

dazu passt ja dann auch die meldung vom aktionär.

denn ohne news geht hier gar nichts weg.

alles zusammen eigentlich kein gutes zeichen. künstlich nachfrage schaffen, dann bedienen und dann.......

fragt sich nur wer da raus will. könnte mir vorstellen, dass scherzer geld braucht. deren kurs ist ja auch nicht gerade gewaltig.
Könnte aber auch so sein, dass Douglas / Thalia weiterhin versucht den Kurs unten zu halten:

Ein paar Gründe, warum das so sein könnte:

1) die Prognosen des Vorstandes für Buch.de sind so konservativ, das es schon abstoßend wirkt
2) die Ergebnissituation bei Buch.de ist im Verhältnis zur Umsatzsteigerung grottenschlecht
3) bei einem durch eine Internetapplikation getriebenen Geschäft dürfen die Mitarbeiterzahlen und Kosten nur stark nterproportional steigen
4) Entweder hat der Vorstand das Geschäft kostenmäßig nicht im Griff oder man hält Funktionen vor, die über Thalia
ausgelastet werden (selbstverständlich ohne Weiterverrechnung) - dazu - und zu seiner schlechten Performance - wird der Vorstand auf der nächsten HV mal was Konkretes sagen müssen.
5) Vielleicht muss man ja mal die Umlagen und internen Leistungen zwischen Buch.de und Thalia auf Angemessenheit prüfen lassen.

Ich vermute mal, dass Scherzer auch so denkt.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum Douglas / Thalia sich so ziert:

Mal 6 € unterstellt, wären das Investment 4 Mio Aktien * 6 € = 24 Mio €; da Buch.de 14 Mio € mitbringt, beträgt der Kapitaleinsatz max 10 Mio € (vermutlich deutlich weniger, da der Freefloat wohl eher theoretisch bei 30 % liegt - real zeigen die minimalsten Umsätze and der Börse, dass viele Stücke bereits in "festen" Händen sind.

Ich denke die jungen aufstrebenden Geschäftsführer haben gute Arbeit geleistet - aber nun muss mal Schluss sein.

Alternativ könnte Buch.de ja eine Kapitalrückzahlung: 1,20 € leisten.

Für die schmalen Investitionen zur "Prozessoptimierung" reicht der Rest allemal.
buch.de: Trading Statement FY 2009
- Konzernumsatz um 20% auf rund 84 Mio.
Euro gesteigert
- Ergebnisprognose von 0,8 bis 1,6 Mio. Euro bestätigt
Münster, 14. Januar 2010

"Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wird, wie zuletzt prognostiziert, zwischen 0,8 und 1,6 Millionen Euro liegen (Vorjahr: 1,4 Millionen Euro)."

Zunächst mal - wie bereits in meinem vornagegangenen Posting beschrieben - ein für 84 Mio Umsatz grottenschlechtes Ergebnis

Für mindestens ebenso bedenklich halte ich die prognostizierte Ergebnisspannweite von 0,8 bis 1,6 Mio

Was haben die da für eine Finanzvorstand?
Hat der schon mal einen Abschluss gemacht ?

Normalerweise sind die Abschluissvorbereitungen so weit gediehen, dass man zu diesem Zeitpunkt eine qualifiziertere Aussage machen kann - und das gerade bei einem doch sehr einfachen Geschäft.
Konzernumsatz um 20 Prozent auf rund 84 Mio. Euro gesteigert
Ergebnisprognose von 0,8 bis 1,6 Mio. Euro bestätigt

buch.de: Trading Statement FY 2009

Münster, 14. Januar 2010. Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol:
BUE) wird nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen im Geschäftsjahr 2009 einen
Konzernumsatz in Höhe von ca. 84 Millionen Euro erreichen, was einem Zuwachs von 20
Prozent im Vergleich zum Vorjahr (70 Millionen Euro) entspricht. Das Ergebnis vor
Steuern (EBT) wird, wie zuletzt prognostiziert, zwischen 0,8 und 1,6 Millionen Euro
liegen (Vorjahr: 1,4 Millionen Euro).

Mit einer Steigerung von 20 Prozent liegt der Konzernumsatz leicht über der am 5.
November 2009 veröffentlichten, konkretisierten Umsatzprognose, nach der mit einer
Umsatzsteigerung von 8 bis 18 Prozent für das Gesamtjahr gerechnet wurde. Im
Vergleich zum Vorjahr wurde das Wachstum durch den Aufbau neuer, verbesserter
Lieferantenstrukturen im Bereich der Speichermedien (Filme, Musik und Software)
sowie die Forcierung der Multichannelstrategie möglich.

Auf der Grundlage des vorläufigen Ergebnisses im vierten Quartal 2009 bestätigt der
Vorstand seine im November veröffentlichte Ergebnisprognose. Demnach wird der
Konzern das Gesamtjahr mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 0,8 bis 1,6
Millionen Euro abschließen.

Die Kennzahlen zum endgültigen Jahresabschluss der Gesellschaft werden am 22. März
2010 mit einer Prognose zur Entwicklung des laufenden Jahres veröffentlicht. Der
vollständige Geschäftsbericht 2009 wird ab dem 31. März 2010 unter http://ag.buch.de
veröffentlicht.

Weitere Termine 2010:
6. Mai 2010: Kennzahlen Q 1 2010 / Zwischenmitteilung
2. Juni 2010: Jahreshauptversammlung 2010
5. Aug. 2010: Kennzahlen 1. Halbjahr 2010
13. Aug. 2010: Veröffentlichung Halbjahresbericht 2010 im Internet
4. Nov. 2010: Kennzahlen Q 3 2010 / Zwischenmitteilung
4,00 EUR ist für diese Aktie gut bezahlt. Wenn Thalia voll übernimmt, kommen bestenfalls noch mal 30% rauf, macht 5,20 EUR. Alles andere sind Wunschträume. Außerdem kann die Aktie auch nach unten laufen, nämlich wenn Thalia laut und deutlich sagt, daß ihnen die jetzige Beteiligung reicht. Scherzer & Co. sehe ich eher als Kontraindikator, die sind überall dort drin, wo es nichts zu verdienen gibt. Jedenfalls auf Sicht von 1-2 Jahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.757.757 von Fooling-Industries am 18.01.10 15:34:48...schwankungen von 20-30% gabs hier immer. eine allzu große kursbeeinflussung sehe ich nicht. ich denke wir bewegen uns etwa bei 3,50 bis 4,50 weiter.

...der kurs war in 2003 - 2009 auch jeweils um den jetzigen kurs herum. jedoch waren die umsätze damals geringer. von daher denke ich, ist ein abfallen eher unwahrscheinlich.

...2003 - 2005 hatte buch.de ein kuv von 1, jetzt von 0,5.
...sollte es in 2010 also auf die 100mio zulaufen, steigt die aktie bei gleichem kuv wohl auch auf 5€.

...darüber hinaus sollten bei 100mio umsatz auch mal 4mio übrig bleiben, was bei jetzigem kurs ein kgv von 10 wäre.

...sollte ein investor auf den geschmack kommen, wäre es theoretisch sogar möglich, entweder den kurs in die höhe zu treiben oder solange bei 3,50 bis 4,00€ nachzukaufen bis thalia kein bock mehr hat den kurs zu drücken, denn dann sind sie schnell bei nur noch 50%.

...buch.de gehört der douglas, aber wer weiss wem douglas bald gehören wird. mit müller gebe es viele synergien. und müller verkauft ebenfalls schreibwaren, spielwaren, multi-media und bücher.

...alles im allen habe ich keine angst. bei 3€ gilt es ruhe bewahren oder nachkaufen und bei 5€ kann man mal ne position verkaufen. bei 4€ ist halten angesagt oder ne 1. kleine posi aufbauen. ich betone klein!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.758.872 von skylounge am 18.01.10 18:02:26...das orderbuch sieht ja wieder mal merkwürdig aus. eigentlich sollte man sich ja freuen. ich halte davon aber gar nichts. denn derjenige, welcher dafür verantwortlich ist, weiss doch genau, wie unrealistisch die Aussicht auf eintreten des Falles ist.

Wo sollen denn all die Stücke herkommen?

Theoretisch kann es sogar nur ein Interesse vortäuschen.

Wir werden jedenfalls die letzten sein, die die Wahrheit erfahren.

gruß



4,34 1.000
4,20 1.000
4,15 400
4,117 2.000
4,10 300
4,09 1.500
4,06 1.000
4,05 5.000
4,04 1.985
4,00 2.000

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/BUE.aspx

1.000 3,95
9.755 3,90 :eek:
2.700 3,88
10.000 3,85 :eek:
2.000 3,83
1.001 3,81
10.000 3,80 :eek:
1.000 3,76
10.000 3,75 :eek:
1.000 3,72
Seattle (BoerseGo.de) - Was wächst da heran? Amazon.com übertrifft wieder mal die Erwartungen um Längen. Die wichtigste Zahl: Das Umsatzwachstum beschleunigte auf 42%. Welches Unternehmen in der Größenordnung (Jahresumsatz rund 20 Mrd. Dollar, Marktkapitalisierung rund 60 Mrd. Dollar) kann das?

Es passte wieder alles. Der Gewinn je Aktie sprang auf 85 Cents (Vorjahr: 52 Cents). Das sind 13 Cents mehr als der von First Call ermittelte Konsens in Aussicht gestellt hatte. Die Umsätze kletterten gegenüber Vorjahr 42,0% auf 9,52 Milliarden Dollar (Konsens: 9,04 Milliarden Dollar). Nordamerika-Wachstum: Plus 36%. Ausland: 49% (Ex-Dollareffekt: Plus 37%)

Ausblick laufendes Quartal: Umsatz in der Spanne von 6,45 bis 7,00 Milliarden Dollar (Konsens: 6,36 Milliarden Dollar).

Gleichzeitig kündigte der Online-Riese ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2 Mrd. Dollar an.
Quelle: godmode
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.839.647 von smartincome am 29.01.10 10:36:10...hier mal ein vergleich von david und goliath:

Antwort auf Beitrag Nr.: 38.841.236 von skylounge am 29.01.10 12:46:30Douglas steigert Umsatz und Gewinn

Mittwoch, 10 Februar 2010

Der Hagener Handelskonzern Douglas Holding AG kann mit dem Weihnachtsgeschäft 2009 zufrieden sein. Das Unternehmen meldete am Dienstag für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010, das am 31. Dezember 2009 endete, einen leichten Umsatzzuwachs und ein deutlich höheres Ergebnis. Die erstmalige Vollkonsolidierung des vom Douglas-Konzern übernommenen Internet-Buchhändlers buch.de ab dem 1. Dezember 2009 trug zu den guten Zahlen maßgeblich bei.
„Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit unserer Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal in Deutschland sehr zufrieden. Allerdings bläst uns in einigen Auslandsmärkten der Wind konjunkturbedingt kräftig ins Gesicht. Dennoch haben wir uns mit einem recht ordentlichen Weihnachtsgeschäft – auch über alle Länder betrachtet – eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres geschaffen,“ fasste Vorstandschef Henning Kreke die Entwicklung im Berichtszeitraum zusammen.

Insgesamt stieg der Konzernumsatz von 1,122 Milliarden Euro im ersten Quartal des Vorjahres um 0,5 Prozent auf nun 1,128 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Fläche ergab sich ein Minus von 0,6 Prozent. Als Wachstumsmotor erwiesen sich die Geschäfte in Deutschland: Hierzulande beliefen sich die Umsätze auf 742,1 Millionen Euro. Damit lagen sie um 1,3 Prozent (flächenbereinigt +0,4 Prozent) über dem Vorjahresniveau von 732,3 Millionen Euro. Die Umsätze im Ausland sanken demgegenüber um 1,0 Prozent (flächenbereinigt -2,5 Prozent) von 389,8 auf 386,0 Millionen Euro. Seit Anfang Dezember fließen auch die Umsätze von buch.de in das Zahlenwerk ein. Bereinigt um den Beitrag des Online-Buchhändlers sank der Konzernumsatz um 0,7 Prozent (flächenbereinigt -1,0 Prozent).

Vom Neuzugang buch.de profitierte das Buchhandelssegment: Hier stiegen die Umsätze aufgrund der Übernahme kräftig um 6,6 Prozent (flächenbereinigt +2,2 Prozent) auf 297,2 Millionen Euro. Die Thalia-Buchhandlungen allein legten um 1,6 Prozent (flächenbereinigt +0,7 Prozent) zu. Die Juwelierkette Christ meldete ein Umsatzwachstum um 0,5 Prozent (fächenbereinigt +1,5 Prozent) auf 113,1 Millionen Euro, die Süßwarensparte Hussel musste hingegen einen Rückgang um 2,7 Prozent (flächenbereinigt -2,2 Prozent) auf 40,6 Millionen Euro hinnehmen.

Vergleichsweise gut schlugen sich die Modehäuser von AppelrathCüpper im Weihnachtsgeschäft. Sie verzeichneten zwar einen deutlichen Umsatzrückgang um 14,7 Prozent, die Zahlen wurden dabei aber nach wie vor von der Schließung der Berliner Filiale Ende Januar vergangenen Jahres gedrückt. Bereinigt um deren Anteil sanken die Umsätze von AppelrathCüpper lediglich um 3,0 Prozent.

Auch beim Ergebnis profitierte der Douglas-Konzern von der buch.de-Übernahme: Aus der Neubewertung der bisher gehaltenen Anteile an dem Internet-Buchhändler ergab sich ein Einmalertrag in Höhe von 6,1 Millionen Euro. Insgesamt stieg der Quartalsgewinn vor Steuern um 6,5 Prozent von 133,1 auf 141,7 Millionen Euro, der Periodenüberschuss wuchs um 9,2 Prozent von 88,2 auf 96,3 Millionen Euro.
Angesichts der nun vorgelegten Zahlen bekräftigte der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr. Er rechnet damit weiterhin mit einem geringen Umsatzwachstum im Bereich von 0 bis 2 Prozent und einem operativen Ergebnis vor Steuern in Höhe von 120 bis 130 Millionen Euro.



...wäre jetzt mal an der Zeit, dass man auch die Aktionäre am Erfolg teilhaben lässt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.917.085 von skylounge am 10.02.10 12:12:00E-Books und Buchpreisbindung

Schuss in den eigenen Fuß

Von Frank Patalong

Die Buchbranche steht vor erheblichen Umwälzungen. E-Books setzen die Verlage erheblich unter Druck, die Buchpreisbindung aufzugeben, denn im globalen Datenverkehr spielen nationale Regeln keine Rolle mehr. Vor allem deutschen Verlagen fällt wenig ein, das digitale Geschäft in ihrem Sinne zu steuern.


Amazon ist eine Macht. Großen wie kleinen Konkurrenten vor allem in den USA gilt das Internetkaufhaus mit dem freundlichen Image als gefährlichster Gegner überhaupt. Während die Krise die Konsum-Branche weiter belastet, legte Amazon zuletzt ein Umsatzplus von 70 Prozent hin - auf einen Jahresumsatz von rund 25 Milliarden Dollar. Und das nicht zuletzt wegen des Verkaufs von E-Books, Büchern in Dateiform also, die inzwischen 35 Prozent aller Amazon-Buchverkäufe ausmachen sollen.

Das liegt vor allem daran, dass Amazon mit seinem E-Reader Kindle den Lesegerätemarkt dominiert und zudem das größte E-Book-Angebot vorhält. Es liegt aber auch daran, dass der Konzern E-Books bisher grundsätzlich billiger anbietet als gedruckte Werke. Was den Kunden gefällt, stößt den Verlagen sauer auf.

Vorige Woche protestierte der US-Verlag Macmillan gegen Pauschalpreisverkäufe für 9,99 Dollar; der bis dahin schwelende Streit eskalierte: Das mitunter gar nicht so freundliche Amazon zeigte seine Muskeln und warf alle Macmillan-Angebote aus dem Angebot. Die öffentliche Empörung war erheblich, am Wochenende lenkte Amazon ein: E-Books werden wohl teurer.

Dass sich der Verlag überhaupt traute, derart aufzubegehren, liegt an Apple. Es ist eine von vielen Reaktionen auf die Veröffentlichung des iPad: Macmillan hatte von Amazon gefordert, dem Verlag die gleichen Preiskonditionen zuzugestehen, die er mit Apple ausgehandelt hatte. So oder so aber ist der Streit nur ein Vorbote der Zerwürfnisse und Umwälzungen, die der Branche gerade bevorstehen. Man sieht sie allerorten kommen.

Buchpreisbindung: Ein Handelshindernis in E-Zeiten?

Am Tag nach der Vorstellung des iPad sagte Bob Carr, respektierter Elder Statesman in Australien, dass es nun endlich Zeit sei, gesetzliche Restriktionen aufzuheben, die es dem dortigen Handel verbieten, sich per Import mit billigeren Druckwerken einzudecken - und so Spielraum für Sonderangebote zu gewinnen. Denn Australien schützt wie viele Länder der Welt sein Verlags- und Buchhandelsgewerbe mit Regeln, die ein einheitliches Preisniveau garantieren und Dumping verhindern sollen. Diese Form des Protektionismus aber, so Carr, sei in Zeiten des elektronischen Buchverkaufs zum Untergang verurteilt.

Der digitale, globalisierte Buchhandel, glaubt Carr, werde solche Regelungen einfach unterlaufen: "Das Aufkommen solcher Geräte zeigt, wie kurzsichtig die Verleger waren, die Buchpreise in Australien hoch zu halten", sagte er dem "Sydney Morning Herald" in einem Interview. "Sie haben sich damit selbst in den Fuß geschossen."

Mittelfristig ist das mit Sicherheit so, und nicht nur in Australien.

Das Internet hat sich in den letzten eineinhalb Jahrzehnten mehr als einmal als großer Branchenerschütterer erwiesen. Es leitete zuerst in der Musikindustrie eine Existenzkrise ein, die noch lange nicht ausgestanden ist. Das Internet hat digital verbreitbare Produkte generell entwertet, hat sie zur vorzugsweise illegal kopiert vertriebenen Abrufware gemacht - auch weil manche Branche zu lange zögerte, den Konsumenten eigene taugliche digitale Angebote zu machen.

Print zu digital: Die Übergangszeit hat längst begonnen

Dass das nun auch der Buchbranche drohen könnte, befürchten deren Vertreter seit langem. Ausgereifte E-Reader wie Amazons Kindle konkurrieren mit immer preiswerteren Geräten, von denen die ersten längst im Discounter-Abverkauf gelandet sind. Wer will, kauft sich seinen E-Book-Reader bei Schlecker statt im Fachhandel.

Natürlich sind all diese Geräte bisher nur Vorboten eines Umbruchs. Ihr Potential lässt sich aber nicht wegdiskutieren: Elektronische Formate machen Bücher weltweit in Sekunden abrufbar. Konsumenten werden die für sie günstigsten Angebote wahrnehmen, und wenn der Buchhandel keine attraktiven Offerten macht, werden sie - wie im Falle von Musik und Film - sich ihre Waren entweder billiger im Ausland kaufen, oder kostenfrei aus den bewährten illegalen Quellen des Webs beziehen.

Eine Buchpreisbindung aufrechtzuerhalten, ist demnach mittelfristig problematisch - zumal, wie das Beispiel Großbritannien zeigt, durch die Aufhebung einer solchen Bindung das allgemeine Buchpreisniveau nicht unbedingt sinkt, sondern sogar steigen kann. Was günstiger wird, sind Bestseller. Wenig nachgefragte Schmöker werden teurer. Buchpreisbindung schützt also mitunter auch Kundeninteressen.

Doch nicht nur Großbritannien hat sich von der Protektion des Buchhandels verabschiedet. Der Riss geht quer durch Europa: Die einen haben eine Buchpreisbindung (so wie Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich), die anderen nicht (z.B. Belgien, Großbritannien, Irland, Schweden). Ein Kafka ist in deutscher Sprache in Prag für Dumpingpreise zu haben, was den hiesigen Handel bisher nicht berühren musste. Auf einer internationalen E-Book-Plattform aber werden deutsche Verlage mittelfristig direkt mit ihren tschechischen Kollegen konkurrieren - ganz davon abgesehen, dass Klassiker elektronisch in zig Versionen kostenfrei und legal zu haben sind.

Europa: Mal hü, mal hott

In der Schweiz tobt seit Monaten die Debatte darüber, ob man die 2007 aufgehobene Buchpreisbindung in der Deutschschweiz wieder einführen soll. Der Ständerat ist willens, dem Druck deutscher Branchenverbände zu folgen, will aber nach derzeitigem Stand E-Books davon ausnehmen.

Klar, denn nur so funktioniert das E-Konzept - siehe Amazon. In Deutschland soll derweil Libreka, eine Art E-Book-Verkaufsverhinderungsplattform des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, im September 2009 auch schon mal 32 Dateien verkauft haben, wie anlässlich der letzten Frankfurter Buchmesse bekannt wurde. E-Books werden dort zu Preisen angeboten, die den Preis für das günstigste verkaufte Printprodukt nicht unterschreiten sollen - eine Variante der Buchpreisbindung für E-Books in Deutschland. Man muss niemandem erklären, dass das gar nicht klappen kann: Für eine Datei zahlt man nicht so viel wie für ein Buch - zumal, wenn man schon Hunderte Euro für den Einband (das Lesegerät) hingelegt hat.

Andere Länder gehen andere Wege. Was die Schweizer andenken, haben die Spanier längst umgesetzt. Während das gedruckte Buch einer Preisbindung unterliegt, gilt das für das E-Book nicht - mit der Konsequenz, dass im 46-Millionen-Einwohner-Land bereits über 100.000 Reader verkauft worden sein sollen. E-Books liegen dort im Schnitt 50 Prozent unter dem Verkaufspreis der Print-Ausgaben, Angebot und Nachfrage boomen. 2009 soll der Umsatz mit digitalen Büchern in Spanien um mehr als 500 Prozent gestiegen sein.

Das klingt sensationeller, als es ist: Wenn man von einem quasi kaum vorhandenen Umsatzniveau kommt, gelingen enorme Zuwächse. Aber es sind Indikatoren. In Deutschland, behauptet die Gesellschaft für Konsumforschung GfK, seien im ersten Halbjahr 2009 rund 65.000 E-Books verkauft worden. Man fragt sich, wie und wo das möglich war: Während in der angelsächsischen Welt jeder Bestseller zu haben ist, wird hierzulande nach allen Regeln der Kunst gebremst. Waren dies also meist E-Importe?


Schreckstarre hilft nicht

"Wer hat Angst vorm Elektrobuch?" fragte kürzlich die "Zeit" treffend und schickte das Fazit schon voran: "Konkurrenzkämpfe und kulturelle Vorurteile verhindern, dass das E-Book sich in Deutschland durchsetzt." Und weiter: "Beinahe jede Neuheit wird, und das seit Jahrhunderten, von Panik begleitet."

Wie sich so etwas äußert, kann man beim "Börsenblatt" des Buchhandels nachlesen, das mal wieder den drohenden Untergang prognostiziert. "Preissturz ins Bodenlose" heißt der Artikel aus dem Dezember vorigen Jahres, der seine Leser auf folgende Weise lockt: "Die Dumping-Strategie im Online-Buchgeschäft und bei E-Books gefährdet nicht nur den unabhängigen Buchhandel in den USA, sondern bedroht auch die Geschäftsgrundlage der Verlage."

Korrekt beschrieb der Artikel die Situation als Rabattschlacht, bei der kleinere Ketten und Einzelläden zwischen den Großhändlern Amazon und Barnes & Noble zerrieben zu werden drohen. Amazon ist dabei das, was Apples iTunes für die Musikbranche wurde: das richtige digitale Angebot aus Sicht der Kunden. Ein Angebot, dass der etablierte Handel zu lang ignorierte. Auch dass das Internet einen medieninhärenten Trend zu Monopolen besitzt, ist nicht wirklich eine Überraschung. In einem globalen, ortlosen Medium nutzt man für einfache Dienstleistungen wie Einkauf, Nachschlagen, Internetsuche oder Auktion im Zweifelsfall eben nur einen guten Anbieter.

Offenbar sickert diese Erkenntnis inzwischen durch. "Europäische Buchhändler, die von der Buchpreisbindung profitieren, wie in Deutschland und Frankreich, verfolgen die Entwicklung mit Entsetzen", heißt es im "Börsenblatt". "Aber sie wird auch an ihnen nicht vorbeigehen, insbesondere dann, wenn Google alle gewünschten Bücher nach Belieben digitalisieren kann."

E-Book deutscher Machart hat kaum eine Chance

Die Ausgangslage ist also klar: Das Angebot an billigen legalen wie kostenlosen E-Books wird schnell steigen, das an Raubkopien ebenfalls. Film-Streams mit ihrem Datenvolumen von 700 MB bis 1,5 GB kann man mit Geo-IP-Technik noch effektiv blockieren. Ein Buch aber mit einer Dateigröße von wenigen hundert KB bis zu wenigen MB dagegen nicht: Im Zweifelsfall bezieht man es eben über einen Proxy, der die geografische Herkunft des Bestellenden verschleiert - oder lässt es sich von Social-Network-Freunden per Messenger schicken.

Aber das ist ja noch nicht einmal nötig. Importbücher unterliegen auch in Deutschland nicht der Buchpreisbindung. Clevere Amazon-Afficionados bestellen ihre fremdsprachigen Bücher nicht im deutschen Shop, sondern mit Preisvorteil in England. Und E-Books bekommt man dann eben sofort.

So mag auch ein Großteil der bisher in Deutschland verkauften E-Books fremdsprachig sein. Mit wachsender Nachfrage ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis E-Book-Shops irgendwo im Ausland beginnen, auch E-Books in deutscher Sprache anzubieten. Gegen die dann zu erwartenden Sonderangebote wird das buchpreisbindungsgeschützte E-Book deutscher Machart dann wohl kaum eine Chance haben.

iPad hin oder her - es ist Zeit, dass die druckende Branche begreift, dass man sich selbst schadet, wenn man die digitale Version verhindert, um das Druckwerk zu schützen.
03.03.2010 12:45
buch.de internetstores AG erweitert Vorstand

buch.de internetstores AG erweitert Vorstand

buch.de internetstores AG / Personalie

03.03.2010 12:45

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Münster, 3. März 2010 - Zum 1. März 2010 ergänzt Oliver Reul den Vorstand der buch.de internetstores AG. Damit holte sich der Online- Buch- und Medienhändler Verstärkung für die Umsetzung seiner weiteren Wachstumspläne an Bord.

Seine berufliche Laufbahn führte Oliver Reul über Stationen im Buchgroßhandel und der Verlagsauslieferung in den Online-Handel, wo er von 1999 bis 2007 bei der Amazon.de GmbH den Einkauf für die Bereiche Buch und Medien aufbaute und verantwortete. Seit 2007 war er als Leiter Supply Chain Management bei der T-Mobile Deutschland GmbH tätig. Als Vorstandsmitglied bei der buch.de internetstores AG übernimmt der 43jährige die Bereiche Einkauf, Logistik und IT.

Albert Hirsch zeichnet als Vorstandssprecher verantwortlich für die Bereiche Marketing und Vertrieb, Unternehmenskommunikation sowie Personal. Cord Henrik Schmidt verantwortet als Vorstandsmitglied die Bereiche Finanzen, Controlling, Recht und Projektmanagement.

Die buch.de internetstores AG, die den Konzernumsatz im Jahr 2009 nach vorläufigen Zahlen um 20 Prozent auf rund 84 Millionen Euro steigerte, will verstärkt in die Weiterentwicklung ihrer Vertriebsplattform und in den notwendigen Personalaufbau investieren. Damit, so Vorstandssprecher Albert Hirsch, rüste sich das Unternehmen für das geplante Wachstum in den nächsten Jahren.
Bisher zeichnet sich buch.de dadurch aus, dass der Umsatz zwar steigt, aber die zusätzlichen Deckungsbeiträge durch umsatzproportionale Personalsteigerungen verfrühstückt werden.

Die Kernfrage ist also, ist der Vorstand unfähig die normalen Scaleneffekte auch bei buch.de zu realisieren?

Oder wird hier Personal zu Lasten buch.de angestellt, dass möglicherweise indirekte, unbezahlte Leistungen für THALIA erbringt?

Interessante Fragen die auf der HV anstehen und nach plausiblen Anworten schreien.

Der Kostenverlauf bei Buch.de widerspricht allen bisherigen Erfahrungen bei Internetunternehmen; der Vorstand sollte schon mal an guten Antworten und insbesondere besseren Prognosen und Planungen arbeiten.

Möglicherweise ist ja die Bestellung eines dritten Vorstandsmitgliedes (was kostenmäßig ebenfalls über das Ziel hinausschiesst) der erste Schritt zur Demontage des Vorstandsvorsitzenden, der eigentlich jetzt reif ist. Die von ihm abgegebenen Prognosen spotten jeder Beschreibung.

Es wird Zeit den Laden ergebnismäßig auf Kurs zu bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.080.427 von wattlooper am 07.03.10 22:14:00...wenn sicher ist, dass du hingehst, dann sag mir bescheid, bekommst meine Stimmen.

...aber wie soll das mit der demontage funktionieren, bei 60%, die thalia bzw. douglas hält?


gruß
Douglas-Chef Kreke: „Amazon ist uneinholbar“



Douglas-Chef Henning Kreke Douglas-Chef Henning Kreke über die Weboffensive seiner Buchhandelskette Thalia, die Konkurrenz zum Internetriesen Amazon und die Gerüchte um Großaktionär Müller.
von Stephan Bauer, €uro am Sonntag

Neben dem Parfümeriegeschäft betreibt die Hagener Douglas-Holding auch den Buchhändler Thalia, mit fast 240 Filialen Deutschlands Nummer 1 vor der DBH-Gruppe um Weltbild und Hu­gendubel. Um das Internetgeschäft zu forcieren, übernahm Douglas jüngst die Mehrheit am Onlinehändler buch.de. €uro am Sonntag sprach mit Henning Kreke über seine Internetpläne, die Stimmung bei den Verbrauchern sowie den neuen Großaktionär, Drogeriekönig Erwin Müller.

€uro am Sonntag: Der Ifo-Index ist gesunken, die Gesellschaft für Konsumforschung spricht von einem gedämpften Konsumklima. Wie ist die Stimmung bei Ihren Kunden?
Henning Kreke: Sie ist deutlich besser, als die neuesten Indikatoren dies glauben machen. Und wir arbeiten intensiv daran, dass das so bleibt.
Was geht besser – das teure Parfum des Luxusartiklers oder doch eher das Taschenbuch?
Das Geschäft in Deutschland läuft in allen Sparten recht ordentlich. Wenn Sie konkret unsere Bereiche Parfümerien und Bücher ansprechen: Die Douglas-Parfümerien bewegen sich wie die Thalia-Buchhandlungen stabil auf Vorjahres­niveau. In unserer Buchsparte hebt die Vollkonsolidierung von buch.de seit Dezember den Umsatz allerdings zusätzlich an.

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Sie halten jetzt die Mehrheit an buch.de. Welche Chancen sehen Sie im Web?
Derzeit liegt der Onlineanteil bei unseren Buchumsätzen bei etwa zehn Prozent. Da das Onlinegeschäft aber im gesamten Handel weiterhin zweistellig wächst, könnte der Anteil mittel- bis langfristig durchaus 20 Prozent erreichen. Deshalb schärfen wir hier unser Profil.
Wollen Sie Primus Amazon attackieren?
Das wäre schon sehr ambi­tioniert. Amazon hat als reiner ­Onlinehändler in diesem Segment einen fast uneinholbaren Vorsprung. Buch.de ist aber im Onlinegeschäft in Deutschland die Nummer 2, und Thalia ist Marktführer im stationären Buchhandel. Um diese beiden starken Positionen optimal auszuspielen, forcieren wir die Kombination aus stationärem Geschäft und Onlinebuchhandel.
Thalia vertreibt auch elektronische Lesegeräte und digitale Bücher. Mit Erfolg?
Dieser Trend schwappt aus den USA auch nach Deutschland he­rüber – das Medium hat rasante Zuwachsraten. Es gibt aber noch keinen E-Reader, der wirklich sexy ist. Die Geräte sind noch zu technisch. Doch wer einen Reader hat, kauft regelmäßig E-Books. Vor allem jüngere Leute tun das. Von den hohen E-Book-­Verkaufszahlen, von denen Amazon in Amerika spricht, sind wir hier aber noch meilenweit entfernt.
Die Buch.de Aktionäre werden durch Thalia über den Tisch gezogen:

Man beachte die EBT-Margen:

Thalia Q1 2009/10 : 297,2 Mio Net Sales --> 38,6 Mio EBT (Marge 13 %)
Buch.de drei Q. 2009: 54,0 Mio Net Sales --> 0,511 Mio EBT (Marge 1 %)

Kann mir jemand nachvollziehbar erläutern, warum die Margen im
stationären Handel so viel besser sein sollen als im Internetgeschäft?

Meine Meinung:
Buch.de arbeitet mit zu hohen Kosten (viel zu viel Personal)
Es hat den Anschein, dass Buch.de durch Thalia "schlecht gerechnet" wird:
Entweder zu hohe Umlagen oder die Lief-Boni (oder ähnliches)kommen in der falschen Firma an.

Der Vorstand der Buch.de ist für die Ordnungsmäßigkeit und die
Wahrnehmung der Buch.de Interessen zuständig.
Hoffentlich ist ihm das klar.
Schaun wir mal wie der Abschluss 2009 ausfällt?
Vielleicht kommt ja mal was Richtiges dabei heraus?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.109.177 von wattlooper am 10.03.10 22:11:11Könnte sein, und deshalb ist es keine gute Idee, in solche Kandidaten zu investieren. Ich rechne fest damit, daß Thalia die buch.de-AG vollständig schluckt, aber ich würde die Aktie trotzdem nicht kaufen. Erstmal ist sie schon jetzt optisch zu teuer und keiner weiß, wie lange sich das noch hinzieht und wie hoch die Abfindung sein wird.
22.03.2010 10:00
buch.de internetstores AG: 2009 weiter gewachsen
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buch.de internetstores AG: 2009 weiter gewachsen

buch.de internetstores AG / Jahresergebnis

22.03.2010 10:00

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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- Konzernumsatz um 20% auf 84 Millionen gestiegen - Ergebnis vor Steuern von 1,3 Mio. Euro erzielt - Prognose 2010: Umsatzzuwachs von 10% bis 25%, Ergebnis zwischen 0 und 1,3 Mio. Euro - Gewinnverwendungsvorschlag: Ausschüttung einer Stückdividende von 0,04 Euro

Münster, 22. März 2010. - Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE0005204606, Symbol: BUE) hat das Jahr 2009 mit einem Konzernumsatz in Höhe von 84 Millionen Euro (Vorjahr 70 Millionen Euro) abgeschlossen. Damit konnte der Online-Buch- und Medienhändler im nach wie vor schwierigen konjunkturellen Umfeld ein Wachstum von 20 Prozent realisieren. Die überproportionale Umsatzsteigerung erklärt sich zum einen aus dem Vorjahreseffekt, der durch den insolvenzbedingten Ausfall des damaligen Großhändlers für Medien unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft 2008 zustande kam. Der sofortige Neuaufbau und die konsequente Ausrichtung der Lieferantenstrukturen auf eine Dual-Source-Einkaufs-Strategie bei den Kernsortimenten Buch und Medien bewirkten deutliche Umsatzverbesserungen. Zum anderen bildeten die forcierte Multichannelstrategie und das hierdurch bedingt überproportionale Wachstum der Thalia-Online-Marken einen weiteren Umsatztreiber.

Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mit 2,2 Millionen über dem Vorjahr (1,9 Millionen); mit 15 Prozent wuchs es leicht unterproportional zum Umsatz. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 1,3 Millionen Euro. Aufgrund des wegen des rückläufigen Zinsniveaus gesunkenen Finanzergebnisses blieb das EBT leicht hinter dem Vorjahr (1,4 Millionen Euro) zurück.

Im laufenden Jahr 2010 wird die buch.de internetstores AG ihre bisherige Marketing- und Sortimentsstrategie wettbewerbsorientiert fortführen. Neben der Konzentration auf ihre Kernkompetenz, den Internethandel mit Büchern und Medien, wird die Gruppe die Wachstumschancen nutzen, die Zusatzsortimente wie Elektronikartikel und Bürobedarf sowie der Bereich des digitalen Contents bieten. Gleichzeitig wird das Unternehmen in die umfassende Neuausrichtung seiner IT- und Technologieplattform und in den Aufbau und die Qualifizierung von Mitarbeitern investieren. Die damit verbundenen Aufwendungen werden deshalb dazu führen, dass sich das Umsatzwachstum in den Jahren 2010 und 2011 nicht im Ergebnis niederschlagen wird.

Mit diesen Maßnahmen stellt die buch.de internetstores AG die Weichen für ein weiteres, nachhaltiges Wachstum. Vor diesem Hintergrund rechnet der Vorstand im Jahr 2010 mit einem Konzernergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0 bis 1,3 Millionen Euro und einer Umsatzsteigerung von 10 bis 25 Prozent.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 2. Juni 2010 die Ausschüttung einer Dividende aus dem Bilanzgewinn von 0,04 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.

Der vollständige Geschäftsbericht 2009 wird am 31. März 2010 auf der Homepage der Gesellschaft unter http://ag.buch.de veröffentlicht.

Die Konzernkennzahlen 2009 (IFRS) im Überblick

in Tausend Euro 2009 2008 (1.1.- (1.1.- 31.12.2009) 31.12.2008) Umsatz 84.372 70.161 EBITDA 2.253 1.947 EBIT 1.098 889 EBT 1.292 1.394 Jahresüberschuss 960 950 Cashflow 2.832 2.748 Nettoergebnis je Aktie (in Euro; nach DVFA/SG) 0,09 0,09 Liquidität 19.148 14.632 Gezeichnetes Kapital 10.414 10.414 Eigenkapital 22.099 21.131 Eigenkapitalquote (in Prozent) 60,9 64,1 Bilanzsumme 36.265 32.957 Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) 111 105
Konzernumsatz in Q1 um 30% auf 24 Mio. gestiegen - Ergebnis vor Steuern von 234 Tsd.
Euro erzielt - Gesamtjahresprognose 2010 bleibt bestehen

buch.de: Kennzahlen erstes Quartal

Münster, 6. Mai 2010. Der Konzernumsatz der buch.de internetstores AG (ISIN:
DE0005204606, Symbol: BUE) beläuft sich im ersten Quartal 2010 auf rund 24 Millionen
Euro (Vorjahr: 18 Millionen Euro). Damit wuchs der deutsche Internet-Buch- und
Medienhändler um 30 Prozent. Zur hohen Wachstumsdynamik trugen neben dem Ostereffekt
auch die Verstärkung der zielgenauen Marketingaktivitäten sowie die weitere
Forcierung der Multichannel-Strategie und die damit verbundene positive Entwicklung
der Thalia-Marken bei.

Wie im Rahmen der am 22. März veröffentlichten Prognose angekündigt schlug sich das
Umsatzwachstum aufgrund der Aufwendungen für den Auswahlprozess der neuen
E-Commerce-Technologie und den bewussten Personalaufbau nicht im Ergebnis nieder.
Mit 488 Tausend Euro lag das operative Ergebnis (EBITDA) auf dem Niveau des
Vorjahres (495 Tausend Euro), während das Vorsteuerergebnis (EBT) 234 Tausend Euro
(Vorjahr: 302 Tausend Euro) betrug.

Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2010 weiterhin mit einem Konzernergebnis vor
Ertragsteuern in Höhe von 0 bis 1,3 Millionen Euro und einer Umsatzsteigerung von 10
bis 25 Prozent.

Termine
2. Juni 2010: Jahreshauptversammlung in Münster
5. August 2010: Kennzahlen 1. Halbjahr
13. August 2010: Halbjahresbericht 2010

Weitere aktuelle Informationen unter http://ag.buch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.467.114 von R-BgO am 06.05.10 10:39:0130 % Umsatzplus - und nichts bleibt übrig

Bisher zeichnet sich buch.de dadurch aus, dass der Umsatz zwar steigt, aber die zusätzlichen Deckungsbeiträge durch umsatzproportionale Personalsteigerungen verfrühstückt werden.

Die Kernfrage ist also, ist der Vorstand unfähig, die normalen Scaleneffekte auch bei buch.de zu realisieren?

Oder wird hier Personal zu Lasten buch.de beschäftigt, dass möglicherweise indirekte, unbezahlte Leistungen für THALIA erbringt?

Oder gibt es Lieferantenboni (oder ähnliches), die in der falschen Firma ankommen?

Interessante Fragen die auf der HV anstehen und nach plausiblen Anworten schreien.

Der Kostenverlauf bei Buch.de widerspricht allen bisherigen Erfahrungen bei Internetunternehmen;

Als Kleinaktionär fühle ich mich durch Douglas betrogen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.469.742 von wattlooper am 06.05.10 15:39:28Das kann man aus einer anderen, vielleicht doch noch etwas langfristigeren Perspektive, auch anders sehen und zwar wenn man mal einen Blick auf die enorm gewachsene Liquidität des Unternehmens macht...die ist um 38% auf über 17,6 Mio € gestiegen...


Zahlen 1. Quartal 2010 buch.de Konzern
in Tausend Euro 1. Quartal 2010
(01.01.-31.03.2010) 1. Quartal 2009
(01.01.-31.03.2009) Verlauf
2010, buch.de internetstores AG AdHoc-Pressemeldung vom 6. Mai 2010
Umsatz 23.814 18.309 30%
EBITDA 488 495 -1%
EBIT 207 225 -8%
EBT 234 302 -23%
Jahresüberschuss 178 233 -24%
Cash Flow 713 714 0%
Nettoergebnis je Aktie
(in Euro) 0,017 0,022 -23%
Liquidität 17.663 12.761 38%
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.475.893 von ipo.trader am 06.05.10 22:58:04
Liquidität interessiert mich nur, wenn Sie auf meinem Konto ankommt

Im Moment hortet Buch.de die Liquidität und trägt zur Konzernfinanzierung von Douglas bei.

Wenn die Abfindung aufgrund der hohen Liquidität, die die Kleinaktionäre dem Unternehmen zur Verfügung gestellt haben, entsprechend hoch ausfällt (jenseits 6 €) soll es mir recht sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.475.893 von ipo.trader am 06.05.10 22:58:04Hinweis auf HV-Beschlüsse:
unten bei News angekommen, Feedback i.münsterscher Presse dann die Tage,
Gruß:)
Umstellung auf Douglas-Geschäftsjahr:

2. Juni 2010
buch.de
buch.de Hauptversammlung 2010


• Rückblick 2009: 84 Mio. Euro Umsatz, 1,3 Mio. Euro EBT
• Dividendenausschüttung von 0,04 Euro je Aktie
• Umstellung des Geschäftsjahres beschlossen
• Wahl des Aufsichtsrats
• Ausblick Rumpfgeschäftsjahr bis 30.09.2010: Umsatzwachstum von 15 bis 30%, EBT zwischen 0 und 0,3 Mio. Euro
Münster, 2. Juni 2010. – Auf der Hauptversammlung der buch.de internetstores AG am Mittwoch in Münster zog der Vorstandssprecher des Online-Buch- und Medienhändlers, Albert Hirsch, vor rund 120 anwesenden Aktionären ein positives Resümee für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Umsatz und Ergebnis 2009
Ungeachtet der fortdauernden Finanz- und Wirtschaftskrise konnte das Unternehmen, so Hirsch, im Jahr 2009 mit einer Steigerung des Konzernumsatzes um 20 Prozent auf 84 Millionen Euro (2008: 70 Millionen Euro) die Umsatzerwartungen übertreffen. Auch mit dem operativen Ergebnis zeigte sich Hirsch zufrieden: das EBITDA wuchs mit 15 Prozent leicht unterproportional zum Umsatz. Das Vorsteuerergebnis blieb mit 1,3 Millionen Euro aufgrund des wegen des rückläufigen Zinsniveaus gesunkenen Finanzergebnisses hinter dem Vorjahr (1,4 Millionen Euro) zurück.

Faktoren für das Umsatzwachstum 2009
Im Rückblick erinnerte der Vorstandssprecher an das schwierige Jahr 2008, als der insolvenzbedingte Ausfall des damaligen Mediengroßhändlers unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft das Unternehmen vor große Herausforderungen stellte. Der sofortige Aufbau eines neuen Lieferanten und die konsequente Ausrichtung der Lieferantenstrukturen auf eine Dual-Sourcing-Einkaufs-Strategie bei den Kernsortimenten Buch und Medien bewirkten in 2009 deutliche Umsatzverbesserungen. Aber auch die Forcierung der Multichannelstrategie und das hierdurch bedingt überproportionale Wachstum der Thalia-Online-Marken bildeten laut Hirsch einen weiteren Umsatztreiber.

Guter Start in das laufende Jahr 2010
Wie Hirsch weiter berichtete, setzte die buch.de internetstores AG ihr Wachstum im ersten Quartal 2010 fort und erzielte, bei einer Umsatzsteigerung von 30 Prozent auf 24 Millionen Euro (2009: 18 Millionen Euro), ein Ergebnis (EBT) von 234 Tausend Euro (2009: 302 Tausend Euro).

Perspektiven 2010/2011
Für 2010 haben sich der Vorstand und die rund 110 Mitarbeiter der Gesellschaft in Deutschland und der Schweiz erneut viel vorgenommen. Vor allem, so betonte Vorstandssprecher Albert Hirsch, werde buch.de in die umfassende Neuausrichtung der IT- und Technologieplattform und in den Aufbau und die Qualifizierung von Mitarbeitern investieren. »Die damit verbundenen Aufwendungen«, so Hirsch, »werden deshalb dazu führen, dass sich das Umsatzwachstum in den Jahren 2010 und 2011 nicht im Ergebnis niederschlagen wird.« Dies habe sich auch bereits im ersten Quartal gezeigt.

Dividendenausschüttung / Umstellung des Geschäftsjahres
Die Aktionäre stimmten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, erstmals in der Geschichte der buch.de internetstores AG eine Dividende auszuschütten, und zwar in Höhe von 0,04 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie. Die Auszahlung der Dividende erfolgt ab dem 4. Juni 2010. Außerdem billigten die Anleger den Vorschlag der Verwaltung, das Geschäftsjahr zukünftig auf den Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. September jeden Jahres festzulegen, um auf der Grundlage des Weihnachtsgeschäfts im dann ersten Quartal des Geschäftsjahres eine größere Prognosesicherheit für das Gesamtjahr zu haben. Im laufenden Jahr wird zur Umstellung ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 30. September 2010 eingeschoben.

Wahl des Aufsichtsrates
Bei der regulär fälligen Wahl des Aufsichtsrates wurden zwei bisherige Gremienmitglieder wiedergewählt: Michael Busch sowie Dr. Niklas Darijtschuk. Da Prof. Dr. Klaus Spicher aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand, wählte die Aktionärsversammlung an seiner Stelle Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Niederrhein, in den Aufsichtsrat.

Prognose für das Rumpfgeschäftsjahr 2010
Durch die Verkürzung des Geschäftsjahres 2010 auf ein Rumpfgeschäftsjahr Januar bis September wird eine Anpassung der Prognose erforderlich. In der bisherigen Prognose für das Kalenderjahr 2010 ging der Vorstand von einem Umsatzwachstum zwischen 10 Prozent und 25 Prozent sowie einem Ergebnis (EBT) von 0 bis 1,3 Millionen Euro aus. Für das Rumpfgeschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatzwachstum von 15 bis 30 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum und einem Ergebniskorridor (EBT) zwischen 0 und 0,3 Millionen Euro.

Die Aktionäre sprachen den buch.de-Gremien ihr Vertrauen aus: Vorstand und Aufsichtsrat wurden jeweils mit 99,5 Prozent der Stimmen entlastet.
buch.de bei Kursen um 4 Euro kaufen

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SdK AktionärsNews" empfehlen die Aktie von buch.de (ISIN DE0005204606/ WKN 520460) bei Kursen um 4 Euro zum Kauf.

Seit November 1999 sei die buch.de internetstores AG börsennotiert. Trotz mittlerweile gestandenem Geschäftsmodell, positiven Jahresergebnissen und hohen Wachstumsraten beim Umsatz habe die Aktie den Emissionspreis von 10 Euro seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. Doch das könnte sich ändern.

Ungeachtet der fortdauernden Finanz- und Wirtschaftskrise habe das Unternehmen 2009 den Konzernumsatz um 20% auf 84 Mio. Euro steigern können, das Konzernergebnis erreiche knapp 1 Mio. Euro. Die überproportionale Umsatzsteigerung erkläre sich zum einen aus dem Vorjahreseffekt, der durch den insolvenzbedingten Ausfall des damaligen Großhändlers für Medien unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft 2008 zustande gekommen sei.

Der sofortige Neuaufbau und die konsequente Ausrichtung der Lieferantenstrukturen auf eine Dual-Source-Einkaufsstrategie bei den Kernsortimenten Buch und Medien hätten deutliche Umsatzverbesserungen bewirkt. Zum anderen hätten die forcierte Multichannelstrategie und das hierdurch bedingt überproportionale Wachstum der Thalia-Online-Marken einen weiteren Umsatztreiber gebildet.

Im laufenden Jahr wolle buch.de die bisherige Marketing- und Sortimentsstrategie wettbewerbsorientiert fortführen. Neben der Konzentration auf ihre Kernkompetenz, den Internethandel mit Büchern und Medien, werde die Gruppe die Wachstumschancen nutzen, die Zusatzsortimente wie Elektronikartikel und Bürobedarf sowie der Bereich des digitalen Contents bieten würden.

Gleichzeitig werde das Unternehmen in die umfassende Neuausrichtung seiner IT- und Technologieplattform und in den Aufbau und die Qualifizierung von Mitarbeitern investieren. Die damit verbundenen Aufwendungen würden deshalb dazu führen, dass sich das Umsatzwachstum in den Jahren 2010 und 2011 nicht im Ergebnis niederschlagen werde.

Gerade diese Erweiterung der IT-Plattform und die Sortimentserweiterung würden stark an den amerikanischen Konkurrenten Amazon erinnern. Sollten der Ausbau und die Sortimentserweiterung gelingen, gehe der Vorstand von einer Umsatzsteigerung von 10 bis 25% aus. Damit könnte spätestens 2011 die 100-Mio.-Euro-Umsatzmarke gerissen werden. Das würde für buch.de eine bemerkenswerte Größe von 5 bis 10% vom Deutschlandumsatz Amazons bedeuten.

Denn: Auch wenn die Umsätze von Amazon in Deutschland in der Regel nicht veröffentlicht würden, würden sich die Zahlen in etwa herleiten lassen. Die deutsche Seite amazon.de habe 2006 und 2007 mehr als 10% zum Gesamtumsatz des Konzerns beigetragen, was 0,9 Mrd. Euro in 2006 und 1,1 Mrd. Euro in 2007 entspreche. Wenn man diese Zahlen fortschreibe und auch das größere internationale Wachstum von Amazon berücksichtige, ergebe sich konservativ gerechnet für 2009 ein Netto-Umsatz in Höhe von 1,8 Mrd. Euro in Deutschland, wobei etwa 1 Mrd. Euro auf Medien und 0,7 Mrd. Euro auf Textilien und Hartwaren entfallen dürften.

Neben den guten Wachstumsaussichten steche bei buch.de die makellose Bilanzstruktur ins Auge. Die Gesellschaft, die keinerlei Bankverbindlichkeiten aufweise, habe per 31. Dezember 2009 über liquide Mittel von etwa 19 Mio. Euro verfügt. Das relativiere den auf den ersten Blick verhältnismäßig teuren Aktienkurs - gemessen am 2009er KGV von 44 - von derzeit 4 Euro, da jede Aktie mit 1,84 Euro Cash unterlegt sei.

Vor dem Hintergrund der erfolgversprechenden Wachstumsstrategie und der hervorragenden Kapitalausstattung bietet sich die Aktie der buch.de AG bei Kursen um 4 Euro zum Kauf an, so die Experten von "SdK AktionärsNews". Das mittelfristige Kursziel sehe man bei mindestens 6 Euro, ein Stopp-Loss sollte bei 3 Euro platziert werden. (Ausgabe 212 vom 07.06.2010) (08.06.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Quelle:http://analysen.onvista.de/empfehlungen/artikel/08.06.2010-1…

bs
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.653.380 von boersensoldat am 09.06.10 09:13:56Na also,

geht doch oder ?

Beendet ist der Börse Fluch
wenn alles fällt, dann steigt nur Buch.

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.721.658 von ojos-del-salado am 22.06.10 18:46:03Ja ist super, aber warum ist der Kurs plötzlich so gestiegen ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.721.688 von SunZu am 22.06.10 18:52:44es gab ein artikel bei finanznachrichten.de

eigentlich geht es da um douglas und müller.

aber ich habe es ja schon mal gesagt.

buch.de würde super zu müller passen.

müller hat bücher, cds, dvds, spielwaren, büroartikel, etc.

60% sind in fester hand von douglas. der kurs kann kaum gedrückt werden, denn sonst sinds bald keine 60% mehr. und ich glaube kaum, dass man das vorhat.

scherzer beteiligt sich gerne an squeeze-out kandidaten.

es wird eher ein einsammeln stattfinden mit dem ziel squeeze out.

es steht ein dicker block bei 4,20€, die kurse hatten wir 2007. jeder der danach gekauft hat, könnte also raus. das war mangels masse, so nicht immer möglich.

würde man den restlichen 40%, inkl. scherzer, 5€ je aktie bieten, wären das gerade mal 20Mio euro. soviel hat man auch in der kriegskasse. legt douglas oder müller noch mal 20Mio drauf um die börse zu verlassen, was ja auch viele kosten spart, wären wir bei 10€. so war auch der emissionspreis.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.724.836 von skylounge am 23.06.10 12:05:34Hier passiert was. Es gab eine Stimmrechtsveränderung. Sammelte das jemand Stücke, den Namen hab ich noch nie gehoert
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.746.803 von SunZu am 28.06.10 17:13:27Würde mal sagen, es müllert, aber nicht nur in Südafrika...

http://ag.buch.de/ag/index.php?docID=21


Lechler-Beteiligungs GmbH in Ludwigsburg

Müller in Ulm

Der Rest ist Phantasie, die schnell real werden kann.
Nachricht vom 05.08.2010 | 10 :51 buch.de internetstores AG: Kennzahlen erstes Halbjahr buch.de internetstores AG / Halbjahresergebnis 05.08.2010 10 :51 Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Presseinformation buch.de: Kennzahlen erstes Halbjahr - Konzernumsatz um 34 % auf 44 ,4 Mio. Euro gestiegen - Operatives Ergebnis (EBITDA) von 756 Tsd. Euro auf 670 Tsd. Euro gesunken - Prognose für Rumpfgeschäftsjahr 2010 bleibt bestehen Münster, 5. August 2010. - Die buch.de internetstores AG (ISIN: DE 0005204606 , Symbol: BUE) hat im ersten Halbjahr 2010 einen Konzernumsatz in Höhe von 44 ,4 Millionen Euro erzielt. Damit verzeichnete der Internet-Buch- und Medienhändler eine Umsatzsteigerung von 34 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 (33 ,1 Millionen Euro). Wie bereits im Geschäftsbericht 2009 angekündigt, führten die Aufwendungen für den Auswahlprozess der neuen E-Commerce-Technologie und die gezielte Verstärkung des Mitarbeiterstamms dazu, dass sich das Umsatzwachstum nicht im Ertrag niederschlug. Das operative Ergebnis in Höhe von 670 Tausend Euro (EBITDA) blieb hinter dem Vorjahr (756 Tausend Euro) zurück. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug 165 Tausend Euro (Vorjahr: 371 Tausend Euro). Zum Halbjahresende verfügte die buch.de internetstores AG über 16 Millionen Euro an liquiden Mitteln (Halbjahr 2009 : 13 Millionen Euro). Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf 0 ,014 Euro gegenüber 0 ,027 Euro im Vorjahr. Auf der Jahreshauptversammlung im Juni wurde die für das Rumpfgeschäftsjahr angepasste Prognose veröffentlicht. Danach rechnet der Vorstand für die Monate Januar bis September 2010 mit einer Umsatzsteigerung von 15 bis 30 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum und einem Ergebniskorridor (EBT) zwischen 0 und 0 ,3 Millionen Euro. Detaillierte Kennzahlen inklusive einer konsolidierten Bilanz, Gesamtergebnisrechnung sowie Kapitalflussrechnung werden am 13. August 2010 im Zwischenbericht der buch.de internetstores AG auf der Homepage unter http://ag.buch.de veröffentlicht. Konzernkennzahlen (IFRS) für das 1. Halbjahr 2010 im Überblick Q 2 2010 Q 2 2009 Veränd 1. Hj. 2010 1. Hj.09 Veränd. in % in % In Tausend Euro Umsatz 20.615 14.820 39 ,1 % 44.429 33.129 34 ,1 % EBITDA 182 261 -30 ,3 % 670 756 -11 ,4 % EBIT - 96 -1 -92 ,0 % 111 224 -50 ,4 % EBT - 69 69 -200 ,0 % 165 371 -55 ,5 % Jahresüberschuss - 32 51 -162 ,7 % 146 284 -48 ,6 % Cashflow 77 347 -77 ,8 % 790 1.061 -25 ,5 % Nettoergebnis je Aktie (Euro) -0 ,003 0 , 005 -160 ,0 % 0 ,014 0 , 027 -48 ,1 % Liquidität (30.06.) 15.958 12.941 23 ,3 % 15.958 12.941 23 ,3 % Weitere aktuelle Informationen unter http://ag.buch.de
Ihre Mailadresse buch.de: Gewinn halbiert

05.08.2010 ( www.4investors.de ) - Im ersten Halbjahr steigt der Umsatz von buch.de um 34 Prozent auf 44 ,4 Millionen Euro an. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen liegt bei 0 ,67 Millionen Euro, im Vorjahr betrug es 0 ,76 Millionen Euro. Vor Steuern verdient buch.de 0 ,17 Millionen Euro (Vorjahr: 0 ,37 Millionen Euro). Je Aktie ergibt sich daraus ein Gewinn von 0 ,014 Euro (Vorjahr: 0 ,027 Euro). Die liquiden Mittel haben sich von 13 Millionen Euro auf 16 Millionen Euro erhöht. Das laufende Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr, das bis September geht. Der Vorstand erwartet für diese neun Monate ein Umsatzplus von 15 Prozent bis 30 Prozent. Der Vorsteuergewinn soll zwischen 0 und 0 ,3 Millionen Euro liegen. ( js )
...gewinn halbiert:mad:

angesichts dieser tatsache, müsste der kurs eigentlich bei 1€ liegen.

aber die börse hat immer recht.

siehe wavelight, aleo solar, systaic und keine ahnung was sich schon alles bei mir im depot tummelte.

immer cooooooool:cool: bleiben und die einkäufer/sammler die gerade unterwegs sind, sorgen schon für den rest.

es ist schon erstaunlich. bei 3€ wollte die aktie keiner haben. und jetzt bei 4,50€ gehen mal so eben 20k aktien über den tisch.

irgendwie bin ich stolz, das ich im okt2008 bei 2€ zum zug kam, ja das war ich:), danke an den verkäufer, auch wenn ich nicht vollständig bedient worden bin, aber gleichzeitig ärgere ich mich, dass ich 2008/2009 nicht für 3€ weiter eingesammelt habe. gelegenheiten gab es hunderte.

aktuell bin ich im plus, so wie wohl die meisten im moment, schließlich bewegen wir uns auf einem 3 jahres hoch. bleibt die frage: wohin geht die reise?

ich gehe von einem test der 5,40€ aus. früher oder später. an diesen punkt sind wir 2003 und 2007 gescheitert. ich sehe keinen grund, warum wir ihn nicht testen sollten. aber ich sehe auch keinen grund, ihn zu überwinden. die zahlen, mal abgesehen vom umsatz, sind nun so gut auch nicht.

einziger hoffnungsschimmer, die aktien werden knapper und es gab schon unternehmen, so z.b. damals wavelight, die standen kurz vor der pleite und dann kam ein riesen angebot an die aktionäre, weil das unternehmen von der börse sollte. ich meine mich zu erinnern, das es hier von 5€ auf 20€ ging, ohne fundamentale veränderungen.

ein so margenschwaches unternehmen wie buch.de hat eigentlich auch nichts an der börse verloren. das kostet einfach zuviel. also kommt, und jetzt hänge ich mich weit aus dem fenster, irgendwann das angebot an die aktionäre. und weil das manch andere schon riechen, stützen sie den kurs, denn entsprechend höher, muß ja dann auch das angebot sein (3monatsdurchschnitt).

also ich sage mal, spätestens 2012 kommt ein angebot zu 6€ und wer das angebot nicht annimmt, bekommt nach weiteren 12 monaten 9-10€ über die börse. egal wie die zahlen aussehen. siehe aleo solar, da war das angebot 9€, jetzt kosten sie 14,50€. geduld zahlt sich aus.

und sollte ich mit allem unrecht haben, na dann kaufe ich eben diesmal bei 3€ nach.:kiss:
06.09.2010 12:15
buch.de hat den Oyo / Online-Buchhandlung erweitert E-Book-Sortiment / Neuer E-Book-Reader für nur 139 Euro

Münster (ots) - Der Markt für E-Books boomt, das Lesen elektronischer Bücher wird immer komfortabler. "E-Book-Fans und all jene, die es werden wollen, finden bei uns eine riesige Auswahl an 'Futter' für ihre Lesegeräte", sagt Albert Hirsch, Vorstandssprecher der buch.de internetstores AG. Mehrere hunderttausend Titel will der Online-Händler für seine Kunden bereitstellen, und dazu den neu entwickelten E-Book-Reader "Oyo".

"Das elektronische Buch hat den Durchbruch geschafft", erklärt Hirsch. "Seine Bedeutung im Buchmarkt wächst und wächst." Als einer der führenden Online-Buchhändler in Deutschland trägt buch.de diesem Trend Rechnung und wird sein Angebot an digitalem Lesestoff daher mehr als verzehnfachen. Unter der riesigen Auswahl finden sich immer auch die wichtigsten Neuerscheinungen. "Fest steht, dass künftig rund 90 Prozent aller Top-Titel auch als E-Book erhältlich sein werden", erklärt Hirsch.

Um das digitale Lesen noch komfortabler zu machen, bietet buch.de seinen Kunden ein neu entwickeltes, hochwertiges Lesegerät an: "Der Oyo-Reader ist nicht nur auf dem neuesten Stand der Technik, sondern mit nur 139 Euro auch unschlagbar günstig", so Hirsch. Das Gerät ist klein wie ein Taschenbuch, wiegt 240 Gramm und verfügt über ein gestochen scharfes Sechs-Zoll-Touchscreen-Display.

Der "Oyo" kann kabellos und ohne Einsatz eines PCs oder Notebooks genutzt werden: Nachdem per WLAN eine Internetverbindung hergestellt ist, melden sich buch.de-Kunden einfach mit ihren Shop-Zugangsdaten an, können dann die gewünschten Titel auswählen, herunterladen und nach wenigen Sekunden bereits mit dem Lesen beginnen.

Eine Akkuladung reicht für das virtuelle Umblättern von 8.000 Seiten, der große Speicher (2 GByte) fasst über 1.000 Bücher in den gängigen E-Book-Formaten. Der Oyo kann ab sofort bei www.buch.de vorbestellt werden und ist im Oktober erhältlich.

Originaltext: buch.de internetstores AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/13926 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_13926.rss2 ISIN: DE0005204606

Pressekontakt: buch.de internetstores AG Dr. Bettina Althaus Leitung Unternehmenskommunikation An den Speichern 8 48157 Münster Tel. +49 (0)251 5309-140 Mail: althaus@buch.de

© 2010 news aktuell



buch.de startet eigenen Reader für e-Books Oyo
Kampfansage an Amazons Kindle

06.09.2010 15:22 dah

Der Onlinebuchhändler buch.de, zu dem neben bol.de und alphamusic.de auch die Internetauftritte der Thalia-Buchhandlungen gehören, bietet ab Oktober 2010 auch ein Lesegerät für elektronische Bücher an.

Der E-Reader misst 150 x 118 x 10 Millimeter und wiegt 240 Gramm. Er verfügt über einen monochromen Sechs-Zoll-Touchscreen und bietet mit zwei Gigabyte integriertem Speicherplatz genügend Kapazität für rund 1.000 Bücher. Der Speicher kann per SD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte vergrößert werden. Der 139 Euro teure Oyo verfügt über eine WLAN-Schnittstelle, über die er jedoch nur auf den E-Book-Store von buch.de zugreifen kann.

Das Lesegerät kann E-Books in den Formaten TXT, ePub, PDF und HTML wiedergeben und unterstützt die Bildwiedergabe der Formate JPEG, PNG sowie BMP, allerdings nur in Graustufen. Immerhin lassen sich Hörbücher und Songs im MP3-Format abspielen. Künftig will buch.de in seinen Onlineshops noch mehr elektronische Literatur anbieten. Dazu gehören neben englischsprachigen Bestsellern auch alle wichtigen Neuerscheinungen in deutscher Sprache. Künftig sollen rund 90 Prozent aller Top-Titel auch in einer elektronischen Fassung erhältlich sein.

"Das elektronische Buch hat den Durchbruch geschafft. Seine Bedeutung im Buchmarkt wächst und wächst", erklärt Albert Hirsch, Vorstandssprecher von buch.de. Schon in wenigen Jahren werde das Lesen mittels Lesegeräten so gewöhnlich sein wie heutzutage das Telefonieren per Handy.


Skylounge,

danke für deine Ausführungen. Das hört sich spannend an und mit dem Emissionskurs
von 11,- Euro könnten wir alle sicher gut leben. Auch wenn es noch 2 Jahre dauern sollte.

Trotz der geringen Umsätze geht es konstant nach oben. Der grund, warum ich nichts verkaufe ist der.

Es funktoniert alles reibungslos bei buch.de ob Bücher, Blumen oder DVD,s Wir kaufen hier auch für die Firma Reiseveranstalter) alles bei buch.de, weil sie gut arbeiten und man sich an rasche und korrekte Auftragsbearbeitung gewöhnt.



Saludos
Ojos
27.09.2010 14:59

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Die Scherzer&Co. Aktiengesellschaft, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der buch.de internetstores AG, Münster, Deutschland, ISIN: DE0005204606, WKN: 520460, am 22.09.2010 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,0456 Prozent (das entspricht 1.046.133 Stimmrechten) betrug.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.219.836 von R-BgO am 27.09.10 22:12:33Ob das Sin macht von den Jungs in der Friesenstrasse hier nun soviele Aktien zuhaben:rolleyes:
Also die handeln buch.de als Übernahmekandidat und als "Sicherheit".

Mit 10 % sind sie dick drin. Spezialität von Scherzer ist "Squeeze out" wenn
ich das richtig sehe.

Würde mich nicht wundern, wenn sie hier auch präsent sind ??


Viel Glück mit buch


ojos




Ausgewählte Einzelpositionen (sicherheitsorientiert)
􀂃 SAF Simulation, Branche: Software,
Analysis and Forecasting AG WKN AOJ D78,
Cashwert / laufende Übernahme
􀂃 buch.de Branche: e-Commerce,
internetstores AG WKN 520 460,
Cashwert / Übernahmekandidat
􀂃 Generali Deutschland Branche: Versicherung,
Holding AG WKN 840 002,
Squeeze-out Kandidat
Buch.de überraschte gestern einen Kurssprung auf und erreichte ein 52- Wochenhoch. Offenbar scheint jemand Aktien einzusammeln.




Folgende Bewertung bringt es auf den Punkt:

Amazon und Buch.de unter der Lupe

Mittwoch, 6. Oktober 2010 um 09:07

Von Armin Brack [Quelle: Geldanlage Report]

...

Kleiner Konkurrent aus Deutschland

Apropos Konkurrenz [von amazon]: Inzwischen macht sogar der kleinere deutsche Konkurrent Buch.de (WKN 520460) seinen Aktionären Freude. Bei einem Kurs von aktuell 4,80 Euro kletterte das Papier auf den höchsten Stand seit Anfang 2007. Freilich notiert die Aktie damit immer noch mehr als 50 Prozent unter dem Emissionspreis von 10 Euro aus dem Jahr 1999, den die Aktie seither nie mehr erreicht hat.

Mit der Sortimentserweiterung und dem Ausbau der IT-Plattform bewegt man sich auf den Spuren von Amazon. Allerdings geht die Expansion auf Kosten der ohnehin geringen Margen, was 2010 und 2011 zu stagnierenden Gewinnen führen sollte. Von daher drängt sich ein Kauf auf den ersten Blick nicht unbedingt auf.

Andererseits relativiert die üppige Bargeldausstattung von 19 Millionen Euro, der nur Verbindlichkeiten von 12,6 Millionen Euro gegenüberstehen, das hohe KGV. Zudem hat Großaktionär Scherzer & Co. zuletzt weiter zugekauft. Scherzer dürfte auf eine Komplettübernahme durch den Mehrheitsaktionär Douglas spekulieren.

Denn Douglas seinerseits steigt mit seiner Buchtochter Thalia in den Markt für E-Book-Reader ein und bringt dort den "Oyo" als Konkurrenz für "Kindle" auf den Markt. Gut möglich, dass Douglas sich Buch.de nun ganz unter den Nagel reißen möchte, um entsprechende strategische Weichenstellungen ungehindert einleiten zu können. Dann wäre aber wohl noch ein deutlicher Aufschlag auf den aktuellen Börsenkurs fällig.
Somit wird die Überschrift des Threads immer mehr zu einer "Selfullfilling Prophesy", auch wenn sie schon viele Jahre alt ist.

Tolle Story für die, die bei 0,90 Cent gekauft haben.

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.219.836 von R-BgO am 27.09.10 22:12:33sie scheinen sehr überzeugt zu sein:


12.10.2010 08:55

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Die Scherzer&Co. Aktiengesellschaft, Köln , Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.10.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der buch.de internetstores AG, Münster, Deutschland, ISIN: DE0005204606, WKN: 520460 am 08.10.2010 die Schwelle von 15% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 16,5910% (das entspricht 1727767 Stimmrechten) betragen hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.302.966 von R-BgO am 12.10.10 09:24:176,5% in max. 13 börsentagen:eek:

soviel ging glaube ich dann aber doch nicht über den normalen handel. da bin ich ja mal gespannt, ob noch was kommt, von anderer stelle.

@tonisoprano: ob es sinn macht. es macht sogar sehr viel sinn. douglas würde mit einem kauf dieser fast 17% (auch außerbörslich) auf 77% aktienbesitz kommen. ob das sinn macht, kannst du dir selber beantworten.

wir haben leider nicht erfahren was douglas die anteile von bertelsmann wert waren, so könnte es natürlich auch passieren, dass wir nicht erfahren werden, was, sollte es so kommen, die anteile von scherzer wert sind. ob 5€ oder 10€?

egal wie es kommt, fantasie einer komplettübernahme bleibt bestehen. aleo solar wurde an bosch für 9€ verhökert. was jetzt noch auf dem markt ist, ist für 14-15€ an der börse handelbar. buch.de geht auf die 100mio umsatz zu, die rendite sollte bei downloads ebenfalls kräftig steigen. denn hier muß kein buch verpackt werden und auch nicht kostenlos verschickt werden. und fehlende gewinne von heute, so ist das halt bei wachstumsunternehmen, sind die gewinne von morgen.

ob das unternehmen gewinne macht, interessiert nur kurzfristig, unter dem strich, ist es viel wichtiger das der unternehmenswert als ganzes steigt und daran ist eine aktie schließlich ebenfalls beteiligt. und da buch.de wächst, steigt auch dessen unternehmenswert.
Der Ojos del Salado ist übrigens ganz in der Nähe, wo nun die chilenischen Bergleute gerettet werden sollen, höchster Vulkan der Erde mit 6860m.

Aber was mich bei buch bewegt. Wie können 500 000 Aktien über den Tisch gehen´, bei so einem marktengen Wert, der kaum gehandelt wird ?

Es muss da ja wohl eine Absprache geben zwischen Käufer und Verkäufer. Was mich noch bewegt, warum verkauft jemand 500 000 Aktien, wenn es Übernahmephantasien gibt usw.

Ich bin Laie, wäre toll, wenn mich da jemand aufklären würde.

Gracias

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.308.992 von ojos-del-salado am 12.10.10 21:59:40das aktien den besitzer wechseln, ist nichts ungewöhnliches. das passiert auch im privaten bereich. ich könnte mein depot auf meine frau übertragen, ohne das dabei was über die börse geht.

und ob jeder an diese komplettübernahme glaubt, ist auch nicht erwiesen. es deutet sich halt an. kann auch sein, dass douglas bei 60% bleibt und glücklich ist. glaube ich aber nicht.

denn scherzer könnte ja auch an amazon verkaufen oder bücher.de oder sonstwen. sie werden sich ihre anteile auf jeden fall gut bezahlen lassen.

über die börse dürften nicht mehr wie ca. 300.000 aktien gegangen sein. 6,5% entspricht aber 650.000 stücken. was mir aber bei comdirect aufgefallen ist, dass die 2% der mohn's, also bertelsmann nicht mehr auftauchen. gabs da mal ne meldung?

woher die anderen 300.000 aktien kamen, abwarten und tee trinken.

@tonisoprano, übrigens in scherzer & co ag investiert, macht sich also gedanken, so wie andere scherzianer auch, was scherzer mit diesen aktien will. ja wenn wir das wüssten.

es gibt ein 2,65€ teures statement dazu bei http://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=201019713…

wenn die scherzianer ihre ag nicht gut genug kennen, woher sollen wir dann hier wissen, was das ganze soll?

es kann 1000 gründe haben. vielleicht sind sie von douglas dazu beauftragt worden. vielleicht wollen sie mehr druck auf buch.de ausüben und die rendite steigern. vielleicht wollen sie das packet an die konkurrenz verkaufen. vielleicht wollen sie auf ein squeeze out warten, dabei haben sie ja erfahrung.

für die aktionäre von buch.de kann die jetzige situation nicht schlechter sein als vorher. scherzer hat ca. 1,6 mio aktien zu durchschnittlich 4€ (schätzung). soviel scheint eine buch.de also schon mal wert zu sein. buch.de ist profi in dem was es tut. wir reden hier nicht mehr vom neuen markt, als es darum ging, kleinaktionäre zu verarschen. da wurde fantasie gehandelt. hier haben wir ein solides unternehmen. sonst hätte scherzer auch nicht investiert. interessant ist auch die eile und der preis den sie bereit waren zu zahlen. die letzten 6% dürften wohl 5€ je aktie gekostet haben.

sie hätten ja auch versuchen können, den kurs zu drücken und bei 3-4€ einzusammeln. aber so wie ich das beobachtet habe, je geringer der kurs, umso geringer die umsätze. bei 3,50€ wären sie niemals auf ihre 16% gekommen. bei 4-5€ sind fast alle im plus. da fällt es schon leichter, wahrscheinlich sogar steuerfrei, sich von seinen buch.de zu trennen.

für mich zählt der ausblick. und da bin ich zu 100% positiv. amazon wäre zwar das bessere investement gewesen, aber ich hoffe auf 8-10€ hier. nicht dieses jahr, aber vielleicht schon ende nächsten jahres, wenn das mit dem oyo alles klappt und die downloads die rendite steigen lassen.

büro.de ist auch noch ne baustelle. wenn die seite mal so gut läuft wie buch.de dann bewegen wir uns sogar über......:cool:
60,22 % Thalia Holding GmbH
16,59 % Scherzer & Co. AG
3,08 % Lechler Beteiligungs-GmbH
2,00 % Reinhard Mohn GmbH
18,11 % Streubesitz


http://ag.buch.de/ag/index.php?docID=21
...noch 4.500 Aktien und der Kurs könnte bei 6,50€ sein:cool:
...interessant das bei dieser Marke entweder jemand verkaufen will bzw. sagt, so bis hier her, aber weiter nicht. interessant auch, dass jemand glaubt, das der Kurs überhaupt so hoch geht.


6,50 43.000
6,33 500
6,00 944
5,89 250
5,50 200
5,45 300
5,353 2.000
5,33 325

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/BUE.aspx

8 5,32
202 5,23
250 5,22
1.200 5,065
2.000 5,053
500 5,05
1.000 5,01
800 5,00
1.000 4,94
280 4,70
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.356.715 von skylounge am 20.10.10 13:06:24

Ich sehe zwar die 6,50 € / 43000 Stck. nicht im Orderbuch, aber mit
einem solchen Zielwert könnte ich leben.

Wenn man sich die Umsätze unter Extra ansieht, hat man wahrlich nicht den Eindruck,
dass es sich um "echte" Umsätze handelt. Seit geraumer Zeit wird jeden Tag ein wenig
gedreht ohne nennenswert Stücke einzufangen.

Wenn also zu günstigen Kursen nichts mehr zu holen ist, warum setzt Douglas nicht den
Schlusspunkt durch ein entsprechendes Angebot?

Unter 6,50 € werden Sie es wohl trotz aller Tricks nicht hinkriegen.

Buch.de macht auf Jahresbasis schliesslich mehr als 110 Mio Umsatz und hat circa 20 Mio in der Kasse.

Der Ertrag wird seit Jahren künstlich kleingehalten und
ist nicht glaubwürdig und schon gar nicht plausibel. Auch wenn man bestimmte Aufwendungen als Zukunftinvestitionen darstellt, erhöhen diese den Abfindungsbetrag.

Also - worauf warten die bei Douglas noch ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.359.532 von wattlooper am 20.10.10 17:37:06
...sie waren drin. versprochen.

...übrigens falls jemand an sowas glaubt, es gibt noch ein offenes gap aus dem mai 2000 von etwa 7,50 bis 7,00€:lick:

grüße
skylounge
Antwort auf Beitrag Nr.: 15.729.499 von rsch am 05.02.05 22:25:23Hallo rsch, deine Kursprognose vom 05.02.2005 hat sich heute auf Xetra um 16:53:05 auf den Cent genau erfüllt. Glückwunsch!!! Der Titel des Threads ist damit nach mehr als 5 Jahren in Erfüllung gegangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.465.058 von spassbremse am 05.11.10 17:21:22Gratulation an alle die noch mit ein paar Stücke dabei sind!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.465.213 von smartincome am 05.11.10 17:40:236,09



das war ja wirklich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung !!!

Der neue Markt, er lebt noch....

Ojos
Deutschland-Kindle für Anfang 2011

05.11.2010 13:53 tga

Amazon spricht derzeit mit deutschen Verlagshäusern über den Vertrieb von elektronischen Büchern. Das deutschsprachiges E-Book-Angebot soll Anfang kommenden Jahres starten.

Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf Verlagsvertreter. Thema der Verhandlungen sei die Buchpreisbindung. Die Verlage legen den Preis für die digitale Version ihrer Titel fest, an die sich die Händler halten müssen. Amazon bietet englische E-Books teilweise mit erheblichen Preisabschlägen im Vergleich zur gedruckten Ausgabe an.

Die aktuelle Version des elektronischen Lesegeräts Kindle beschert Amazon schon vor dem Weihnachtsgeschäft Verkaufserfolge: Die Version war schon bei der Zahl der Vorbestellungen rekordverdächtig und trug zum Umsatzwachstum von Amazon im dritten Quartal laut CEO Jeff Bezos maßgeblich bei.

Nicht nur das Gerät selbst, auch der Lesestoff für den E-Reader verkauft sich gut. Ein Kassenschlager sind Bestseller. Im Oktober wurden mehr als doppelt so viele Titel aus den verschiedenen Bestseller-Listen für den Kindle verkauft als in Form von Printausgaben. Der Onlinehändler plant zudem ein neues Format: Der Kindle Singles soll Texte handelbar machen, die von der Länge zwischen einem Magazinartikel und einigen Kapiteln eines konventionellen Buches liegen.

Der deutsche Buchhändler buch.de, zu dem neben bol.de und alphamusic.de auch die Internetauftritte der Thalia-Buchhandlungen gehören,versucht, den Markt für sich zu erobern und bietet seit Oktober 2010 ein eigenes Lesegerät für elektronische Bücher an. Der Oyo Reader kann Dateien in den Formaten TXT, ePub, PDF und HTML wiedergeben und kostet 139 Euro.

Was die Nutzung von E-Books betrifft, hat Deutschland Nachholbedarf: In diesem Jahr werden mit E-Books gerade einmal 20 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, schätzt die Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers. Bis 2015 sollen es jedoch schon mehr als 350 Millionen Euro sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.467.944 von skylounge am 06.11.10 11:55:13
Der Thread ist History, wer kann den Titel ändern ?

Buch.de Kursziel 7,60 Euro z.B.

Was passiert denn gerade ????

Ojos
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.473.430 von ojos-del-salado am 08.11.10 10:54:00@ojos

...wenn das jemand von uns wüsste, dann wäre das gold wert.

...fakt ist, es werden weniger aktien. fakt ist, scherzer wird diese nicht über die börse wieder los. da wäre der kurs bei 1€. sie haben etwa 1,7 mio stücke und kaufen wahrscheinlich weiter. bei umsätzen von 5 - 50k stücke würde es 2 börsenmonate dauern, diese wieder los zu kriegen. und warum sollte jemand kaufen, ohne news?

...fakt ist, amazon.com ist auf historischem hoch.

...fakt ist, wenn douglas denn kurs drückt, riskieren sie ihre absolute aktienmehrheit von über 50%. von da ist also nicht soviel gefahr zu erwarten.

...fakt ist, buch.de kam mit 10€ an die börse, da waren sie nicht mal halb so groß wie bücher.de und hatten gerade mal 4,5mio dm (!) umsätze. in 2000 waren es dann schon 13,6 mio dm umsätze. in 2001 waren es dann 12 mio € umsatz.

...fakt ist, nun sind es bereits nach 3Q in 2010 74 mio € umsatz. würde es ein 4.Q geben, wären die 100 mio € umsatz so sicher wie das amen in der kirche. in 2009 brachte das 4.Q 30 mio umsatz, das waren 36% des jahresumsatzes. in 2008 waren es 22 mio, was 31% entsprach. die prognose für das neue q1 2010/2011 liegen also bei etwa 33 mio € umsatz.

...fakt ist, der umsatz ist jetz 50x höher als zum börsengang im nov. 1999. und 15x höher als in 2000. der kurs ist aber noch bei -40% des emissionskurses. das sich die umsätze noch nicht im gewinn wiederspiegeln, liegt eben an den kosten für das zurückliegende wachstum. aber die firma ist ja nun bei einer übernahme auch entsprechend mehr wert. ich behaupte mal, mind. 1x jahresumsatz und das wären 10€ pro aktie. diese differenz gilt es langsam zu schliessen. amazon kostet derzeit das 2fache des jahresumsatzes, ebay das 3fache, myhammer das 3fache, buch.de liegt hier bei dem 0,6fachem des jahresumsatzes.

...das gesamtjahr q1 - q4 2010/2011 dürfte etwa 110 mio € umsatz bringen, bei normalem verlauf. dieses sehe ich als ziel in der marktkapitalisierung. ein absturz der aktie auf altes niveau von 3-4€ sehe ich derzeit nicht gegeben. aus welchem grund? dies ist zwar möglch, wäre aber als übertreibung nach unten zu werten.

... von 2000 - 2010 hat man gelernt, bücher und mehr über das internet zu verkaufen. das internet und die gewohnheiten haben sich ebenfalls weiter entwickelt. irgendeine agentur hat 350 mio € umsatz prognostiziert bzgl. downloads mit ebooks in 2015. die nettorendite dürfte hier wesentlich höher sein, als beim versand von büchern über die post. keine pacht für hochlager zzgl. der nebenkosten, keine maschinen, keine verpackung, keine versandgebühren, weniger personal erforderlich, etc. es könnte also nochmal richtig fantasie aufkommen in diesen wert. das ist weit gedacht, aber wer zu spät kommt, den bestraft das leben.

...schaut man sich nur mal die ganzen biotech-geld-vernichtungsfirmen an. die handeln doch nur fantasie, und das auf 10 jahre in der zukunft. bis dahin ist alles geld vernichtet, siehe sygnis, gpc, medigene und co. da investiere ich doch lieber in reales wachstum, gepaart mit fantasie. wenn die fantasie ausbleibt, bleibt immerhin noch eine funktionierende plattform übrig.

...für alle neuinvestoren kann ich nur raten, kauft nicht alles auf einmal. der kurs ist natürlich gemessen am chart relativ hoch. investiert nicht mehr wie 10% eurer summe und dann wartet mal 2 monate und dann kauft wieder für 10% oder überdenkt eure entscheidung neu.

allen viel glück mit der aktie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.465.058 von spassbremse am 05.11.10 17:21:22...naja, es war eher eine prognose von happyyuppie.com und diese war für den 6.Jul 2005. sie kam also mit 5 1/3 jahren verspätung.

@ojos

...sollten wir uns dauerhaft über 6,09 halten, was ja derzeit nicht gegeben ist, können wir ja nen neuen thread eröffnen.

z.b. "buch.de 20,20€ in 2020"

weitere vorschläge sind gewünscht.

grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.479.144 von skylounge am 08.11.10 22:59:48...seit 11.00 uhr sind sie wieder drin. diesmal fest.

Stück Geld Kurs Brief Stück
6,50 47.200
6,38 10.600
6,20 100
6,19 1.170
6,18 219
6,15 500
6,10 84
6,05 200
6,00 2.880

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/BUE.aspx

1.000 5,724
1.700 5,70
800 5,33
1.000 5,10
1.500 5,05
2.000 4,80
280 4,70
3.000 4,50
2.233 4,00
753 3,95


...damit werden verkaufswillige motiviert, ihre order unterhalb dieser grenze zu platzieren.

...muß jeder selber wissen.

grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.540.348 von skylounge am 17.11.10 18:32:2517.11.2010 13:34
DGAP-Stimmrechte: buch.de internetstores AG (deutsch)

buch.de internetstores AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

buch.de internetstores AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 27a Abs. 1 WpHG (wesentliche Beteiligung)

17.11.2010 13:34

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Mit Schreiben vom 23. September 2010 hat uns die Scherzer&Co. Aktiengesellschaft, Köln, gemäß § 21 WpHG darüber informiert, dass sie die Meldegrenze von 10% der Stimmrechte an der buch.de internetstores AG überschritten hat. Im Nachgang zu dieser Mitteilung hat uns die Scherzer&Co. Aktiengesellschaft, Köln, am gleichen Tag gemäß § 27a WpHG mitgeteilt:

1. Die Investition dient sowohl der Umsetzung strategischer Ziele als auch der Erzielung von Handelsgewinnen.

2. Soweit die Scherzer&Co. Aktiengesellschaft innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte an der buch.de internetstores AG durch Kauf oder auf sonstige Weise erwirbt, erfolgt dies im Rahmen der Investmentziele nach Ziffer 1.

3. Eine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der buch.de internetstores AG strebt die Scherzer&Co. Aktiengesellschaft nicht an.

4. Eine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur der buch.de internetstores AG, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik streben wir nicht an. Die für den Erwerb der Stimmrechte an der buch.de internetstores AG verwendeten Mittel sind Eigen- und Fremdmittel.

17.11.2010 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGA