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Uzin Utz AG - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 13.04.05 17:22:11 von
neuester Beitrag 28.05.21 10:29:22 von


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13.04.05 17:22:11
Beitrag Nr. 1 ()
Hallo ich bin auf die Uzin Utz AG aus Ulm aufmerksam geworden. Seit Jahren auf Wachstumskurs! Solider Dividendenzahler. Weitgehend unentdeckte Aktie.

Hier das Firmenpotrait von comdirect und danach die Pressemedlung von der Uzin Utz Homepage:

Firmenpotrait
Die UZIN UTZ AG konzentriert sich auf dem Gebiet der Bauchemie auf Systemlösungen für den Boden. Diese Lösungen umfassen das Nivellieren und Abdichten von Bodenkonstruktionen sowie das Kleben aller Art von Bodenbelägen. In diesen Segmenten, in denen sich das traditionsreiche Familienunternehmen als führender Spezialist sieht, werden hochwertige Markenprodukte hergestellt und spezifische Dienstleistungen für das Bauspezialhandwerk und den Fachgroßhandel angeboten. Die UZIN-Gruppe umfasst die vier Marken Uzin, Pallmann, AMSD und Wolff.

Bereits frühzeitig hat sich UZIN UTZ im Ausland engagiert, und zwar zunächst über Vertriebsgesellschaften in Frankreich (Gründung 1989) sowie England und Österreich (Gründung 1992). Einen ersten ausländischen Produktionsstandort hat sich das Unternehmen 1998 mit der Übernahme der Schweizerischen UZIN Tyro AG gesichert. Im Jahr 2000 wurden diese Aktivitäten mit der Errichtung und Inbetriebnahme eines Werkes in Polen erheblich forciert. 2001 wurde ein neuer Produktionsstandort in Frankreich fertiggestellt. Darüber hinaus wurden die Kernkompetenzen durch gezielte Akquisitionen im In- und Ausland ständig erweitert. Die Exportquote von UZIN UTZ konnte 2003 auf 46,7 (i.V. 46,4)% weiter gesteigert werden. Ganze 17% gingen dabei in Länder des Euro-Raumes; daneben stehen Großbritannien, die Schweiz, die Türkei, Polen, Tschechien, China und Indonesien auf dem Lieferzettel des Konzerns. Produziert wird neben Deutschland auch in Frankreich, Polen, der Schweiz, China und Indonesien.

Aus Gründen verbesserten Informationsflusses wurde 2003 das Produktmanagement, der Vertriebsservice und die Anwendungstechnik der Marke Uzin im Segment Technischer Produktservice zusammengefasst, so dass vom Kunden aufgelaufene Informationen direkt verarbeitet werden können. Die Pallmann GmbH & Co. KG (erworben 2001) konnte den Würzburger Spezialanbieter für Lacksysteme zur Oberflächenbehandlung, die Lackfabrik Hch. Jordan GmbH übernehmen und so expandieren. Es ist eine Zusammenlegung der Produktionsstätten der Pallmann GmbH &Co. KG (angesiedelt in München) mit der Lackfabrik am Standort Würzburg geplant. Wirksam zum 31. Mai 2003 wurde zudem die Wolff GmbH auf die UTZIN UTZ AG verschmolzen und somit weiter in den Konzern integriert. Zur Bündelung der Dienstleistungen für das Objekteurs-Handwerk (Fort- und Weiterbildung, Beratung bei Qualitätssicherung, Technik und Projektsteuerung) wurde Ende 2003 die Objekteure in Forum GmbH & Co. KG gegründet. Ein neues Bonus-Punkte-System ("Bonutz") soll beim Kauf von Produkten des Konzerns die Kunden durch attraktive Prämien binden und wird demnächst auch im Ausland erhältlich sein.

In der heutigen Struktur ist UZIN aus einer KG hervorgegangen, die 1911 ins Leben gerufen wurde. Seither wird UZIN als Familienbetrieb geführt, bei dem jetzt die dritte Generation das Sagen hat. Nach erheblichen Entwicklungsanstrengungen ab 1986 ist das Unternehmen in den 90er Jahren rasant gewachsen. Im Oktober 1997 ist die UZIN UTZ AG an die Börse gegangen (ao. Aufwand 1,38 Mill. Euro). Durch die in diesem Rahmen zugeflossenen liquiden Mittel haben die bereits zuvor sehr guten Bilanzrelationen nochmals an Solidität gewonnen. (c) AfU Agentur für Unternehmensnachrichten GmbH

Pressemeldung

Bilanzpressekonferenz 2005 Uzin Utz AG
Uzin Utz Konzern steigert Umsatz und Ergebnis 2004 deutlich – Auslandsanteil wächst kräftig - Übernahmestrategie erfolgreich – Märkte unverändert angespannt
Ulm, 12. April 2005
Die Uzin Utz AG, führend in der Entwicklung und Herstellung von Spezialchemikalien für die Bodenbearbeitung, hat im Geschäftsjahr 2004 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Gleichzeitig konnte das Unternehmen in wie auch in den Vorjahren unverändert schwachen Märkten seine Positionen weiter, zum Teil deutlich, ausbauen. Der Umsatz im Konzern stieg von 103,4 Mio. Euro in 2003 auf 121,3 Mio. Euro, wobei in 2004 erstmals die neuerworbenen Beteiligungen an der Unipro B.V. Niederlande und der Unipro Belgie N.V., Belgien, konsolidiert wurden. Das EBITDA stieg um 25,8 Prozent oder 1,9 Mio. Euro auf 9,4 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns stieg um rund 22 Prozent von knapp 4,5 auf knapp 5,5 Mio. Euro.

Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Uzin Utz AG, sagte: „Unser Unternehmen steht heute dort, wo wir es haben wollten. Wir erzielen solide Gewinne, bauen trotz massiv belasteter Märkte unsere Positionen aus, haben unsere Kosten im Griff und dehnen unsere Präsenzen aus. Wir haben gelernt, uns in schwachen Märkten erfolgreich zu bewegen. Unverändert halten wir unsere Kosten und Prozesse straff und intensivieren unsere Marktpräsenz. Das alles zahlt sich aus.“
Im Geschäftsjahr 2004 stieg der Konzernumsatz von im Vorjahr 103,4 auf 121,3 Mio. Euro. Der Umsatz in Deutschland stieg von 55,1 auf 56,3 Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz erreichte im Konzern rund 53,6 Prozent und lag damit deutlich über dem Wert des Vorjahres von 46,7 Prozent. Der Umsatz im Ausland lag bei rund 65,0 nach 48,3 Mio. Euro im Vorjahr. Insbesondere in Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Niederlanden und Belgien waren sehr positive Geschäftsverläufe zu verzeichnen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von 4,5 auf 5,5 Mio. Euro. „Diese deutliche Steigerung“, so Vorstandschef Utz, „verdanken wir vor allem dem straffen Kostenmanagement einerseits sowie den zunehmend
positiven Ergebnisbeiträgen unserer übernommenen bzw. organisch aufgebauten Gesellschaften im Ausland. Wir sind mit diesem Ergebnis insgesamt durchaus zufrieden.“ Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte 3,9 Mio. Euro; im Vorjahr lag es bei 2,6 Mio. Euro. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie erreichte 1,01 Euro nach 0,69 Euro im Jahr zuvor.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg infolge der Übernahmen und des Ausbaus im Ausland deutlich und lag bei 552 nach 468 im Jahr zuvor. Die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland betrug 393 nach im Vorjahr 362, im Ausland 159 nach 106.

Der Materialaufwand stieg um 9,8 Prozent auf 53,2 Mio. Euro an und unterschritt damit deutlich den Umsatzzuwachs. Der Konzern steigerte die Investitionen deutlich und investierte 2004 3,5 Mio. Euro nach 1,4 Mio. Euro im Jahr zuvor. Rund 85 Prozent der Investitionen waren Erweiterungsinvestitionen.

Für 2005 ist Vorstandschef Utz vorsichtig optimistisch: „Unverändert haben wir nicht die Hoffnung, dass es in unseren Kernmärkten und wichtigsten Branchen zu einem wirklichen Umschwung oder gar Aufschwung kommt. Dennoch bauen wir auf den erreichten Positionen auf und gehen von einem weiteren moderaten Wachstum bei Umsatz und Erträgen aus. Wir haben Grund zu vorsichtigem Selbstbewusstsein, zumal wir erkennen, dass unsere Kunden unsere Strategie immer mehr verstehen und unterstützen. Unsere ohnehin bereits hohen Anstrengungen im Ausland werden wir nochmals intensivieren.“

Für 2004 wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,52 Euro je Stückaktie nach 0,50 Euro im Vorjahr vorgeschlagen.

Stefan Pircher
Zentrales Controlling & Investor Relations
Telefon +49 (0)731 4097-287
Telefax +49 (0)731 4097-108
E-Mail stefan.pircher@uzin-utz.com
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14.04.05 11:14:48
Beitrag Nr. 2 ()
..hier eine Meldung aus der Presse von Anfang April:

Ulmer Uzin Utz AG expandiert weiter nach Fern-Ost

ULM (sz) Im Zuge des kontinuierlichen Ausbaus ihrer Marktpositionen forciert die Uzin Utz AG, einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter der Fußbodentechnik, ihre Marktpräsenz in Asien. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Ulm jetzt mitteilte, hat rückwirkend zum 1. Januar das bisherige Engagement in China von bisher 45 auf 90 Prozent erhöht.

Das im Jahr 2000 gegründete Joint Venture hat eine Kapazität von 10000 Tonnen im Jahr und beschäftigt mittlerweile 55 Mitarbeiter. Der erreichte Umsatz in 2004 beträgt etwa drei Millionen Euro. Gemeinsam mit einer Beteiligungsgesellschaft wird nun das Geschäft ohne den bisherigen chinesischen Partner fortgesetzt. "Wir sind seit vielen Jahren im chinesischen Markt vertreten, seit vier Jahren produzieren wir auch in Shanghai. Um die Potenziale des chinesischen Marktes stärker auszuschöpfen als bisher und von dessen Wachstum zu profitieren stellt dieser Schritt die konsequente Fortführung unserer internationalen Wachstumsstrategie dar", so Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG. "Die zunehmende Nachfrage im asiatischen Wirtschaftsraum nach hochwertigen Materialien wird für einen schnellen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg sorgen. Deshalb rechnen wir in den kommenden Jahren mit deutlichen Zuwächsen und guten Ergebnissen", erläutert Utz weiter

Uzin Utz ist mit den Marken Uzin, Pallmann und Wolff weltweit einer der führenden Hersteller und Anbieter von bauchemischen Erzeugnissen und Werkzeugen für die Fußbodentechnik. Mit ihrem breiten Produktsortiment deckt die Uzin Utz Gruppe den Großteil professionell verarbeiteter Verlegewerkstoffe für Bodenbelag-, Parkett- und Fliesenarbeiten ab.

Aufsichtsrat: Sichler geht

Im Aufsichtsrat der Uzin Utz AG kommt es zu einer Veränderung. Wie das Unternehmen in einer Erklärung mitteilte, scheidet Heinz Werner Sichler, seit 1997 Mitglied im Aufsichtsrat des börsennotierten Unternehmens, aus dem Gremium aus. Ihm folgt Marco Sieber, Miteigentümer der Siga Holding AG, Schweiz, und seit kurzem Aktionär der Uzin Utz AG.

Professor Brun Hagen Hennerkes, Vorsitzender des Aufsichtsrats, dankte Sichler für die geleistete Arbeit. Zugleich begrüßte er die Bereitschaft von Sieber, als Vertreter der Aktionäre in den Aufsichtsrat einzutreten.

Die Uzin Utz AG hatte Ende vergangenen Jahres - wie berichtet - von der Siga Holding AG die Siga Floor AG, heute Sifloor AG, erworben. Die Sifloor AG ist spezialisiert auf das Trockenkleben von Bodenbelägen und ergänzt so das Produkt- und Leistungsportfolio der Uzin Utz Gruppe. Im Zuge der Akquisition hatte die Siga Holding AG Anteile an der Uzin Utz AG übernommen.


(Stand: 06.04.2005 00:19)
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16.04.05 08:55:01
Beitrag Nr. 3 ()
....ich glaube das ist seit Jahren die erste Empfehlung für diesen Wert:

15.04.2005
Uzin Utz für Risikobereite
Fuchsbriefe

Nach Ansicht der Experten von "Fuchsbriefe" ist die Uzin Utz-Aktie (ISIN DE0007551509/ WKN 755150) für risikobereite Anleger eine interessante Beimischung.

Gelinge dem schwäbischen Hersteller und Entwickler von Spezialchemikalien in der näheren Zukunft ein spürbarer Aufschwung auf neue Höhen? Beim Umsatz (+17%) und Ergebnis (EBITDA +26%) habe man dies in 2004 bereits geschafft. Mittelfristig solle darüber hinaus aber auch die Marktposition des Unternehmens noch spürbar ausgebaut werden. Nach Ansicht der Wertpapierexperten gebe es für die Wertschöpfungskette bzw. die Margen durchaus noch Potenzial. Ein Mittel sollten dabei auch weitere Übernahmen sein, so wie man dies bereits in 2004 mehrfach gemacht habe.

Das Kerngeschäft des sehr kleinen Nebenwertes sei das Abdichten von Bodenkonstruktionen. Damit habe sich die Gesellschaft in einer Nische positioniert, die solide Erträge liefere. Die Wachstumsstrategie fuße also auf einer sehr stabilen Basis, die u. a. auch für 2004 eine etwas überraschende Dividendenanhebung zugelassen habe. Auf Grund dieser Solidität habe dagegen die Kursentwicklung in den letzten 12 Monaten für eine Enttäuschung gesorgt, zumal der vernachlässigte Titel nicht etwa deutlich überbewertet sei. Und zweistellige Gewinnzuwächse würden am Aktienmarkt normalerweise immer Aufmerksamkeit erwecken.

Die Experten von "Fuchsbriefe" raten die Aktie von Uzin Utz unter 14 EUR zu kaufen. Das Kursziel sehe man bei 16 EUR, Stoppkurse sollte man bei 12 EUR setzen.
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18.04.05 08:13:17
Beitrag Nr. 4 ()
# Muckelius

uzin ist m.e. verhältnissmässig hoch bewertet (z.b. ebit(a)-multiplikatoren, kbv, kuv, kgv haut einen auch nicht gerade um). mein benchmark ist hier sto (ebenfalls nebenwert im sektor bauchemie): dagegen sieht uzin einfach viel zu teuer aus. und uzin ist auch noch strategisch schlechter aufgestellt: sto scheint mir in der unternehmensentwicklung (z.b. internationalisierung) deutlich fortgeschrittener.

uzin ist für mich ggf. bei 10 eur ein blick wert.
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18.04.05 12:29:53
Beitrag Nr. 5 ()
@Bucur

Ich stimme mit dir überein, dass STO günstig bewertet erscheint, doch ist mir deine Aussage bezüglich der Internationalisierung nicht so ganz einleuchtend. Immerhin macht Uzin seit diesem Jahr mehr als 50% des Umsatzes im Ausland (Auch der Pressemeldung zum GJ 2004:"Der Auslandsanteil am Umsatz erreichte im Konzern rund 53,6 Prozent und lag damit deutlich über dem Wert des Vorjahres von 46,7 Prozent."). Und im diesem Jahr wächst Uzin weiter.

Soweit ich informiert bin, ist da Sto noch nicht so weit. Insgesamt ist STO (bezogen auf dem Umsatz) im letzten Jahr um 4% gewachsen, Uzin Utz dagegen um 17%. ich denke das höhere Wachstum erlaubt auch eine höhere Bewertung bei den Kennziffern KGV usw. An der Börse wird laut "Experten" doch die Zukunft gehandelt...:-)

Gruß
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18.04.05 17:27:51
Beitrag Nr. 6 ()
das wachstum bei uzin war doch vornehmlich übernahmebedingt. ohne übernahmen wachsen die sogar noch langsamer als sto.

und was die internationalisierung angeht, ist sto schon seit jahren in den usa aktiv, wovon uzin seit jahren nur redet. rein quantitativ liegen die auslandsumsätze auch bei sto über 50% vom konzernumsatz, allerdings durch aktivitäten in wesentlich mehr märkten als das bei uzin der fall ist.

insgesamt muss sich erst noch zeigen, ob der kramladen uzin sich bewehrt. oder wie soll man sonst die mischung aus bauchemie, maschinenbauer und lacken (hab ich noch was vergessen?) bezeichnen.
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18.04.05 19:33:37
Beitrag Nr. 7 ()
Aha, die Aussagen zum Umsatz in der nachfolgenden Pressemeldung der STO AG darf man dann wohl als rein organisches Wachstum betrachten?


Sto Konzernumsatz steigt 2005 um rund 4 % auf 681 (Vj.
654,7) Mio. EUR
Konzern-Jahresüberschuss bei etwa 10 (Vj. 6,6) Mio. EUR
Dividendenvorschlag: Unveränderte Ausschüttung von
0,42 EUR je Vorzugsaktie
Stühlingen, 5. April 2005 – Die Sto AG, Stühlingen, weltweit führender Hersteller
von Wärmedämm-Verbundsystemen, erhöhte ihren Konzernumsatz
2004 nach vorläufigen Berechnungen um rund 4 % auf ca. 681 (Vj. 654,7)
Mio. EUR. Ursache war das deutliche Wachstum im Ausland um über 9 % auf
etwa 334 (306,0) Mio. EUR. Zu diesem Anstieg trug die erstmals konsolidierte
britische Gesellschaft Sto Ltd., Paisley, netto rund 13,6 Mio. EUR oder 4,5
Prozentpunkte bei, nachdem die Sto AG ihren Anteil Anfang 2004 von 33,3 %
auf 100 % aufgestockt hatte. Im Inland konnte der Umsatz trotz der anhaltend
schwierigen Rahmenbedingungen für die Baubranche nahezu stabil bei etwa
347 (Vj. 348,7) Mio. EUR gehalten werden.

Die Ertragslage hat sich 2004 aufgrund der Zunahme des Geschäftsvolumens,
der Erhöhung des Gewinnbeitrags der Tochtergesellschaften sowie
weiterer Kosteneinsparungsmaßnahmen deutlich verbessert. Das Konzernergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 17,5 Mio. EUR auf rund 26
Mio. EUR und der Jahresüberschuss von 6,6 Mio. EUR auf ca. 10 Mio. EUR.
In der Muttergesellschaft Sto AG wird aus heutiger Sicht ein Jahresüberschuss
von etwa 6,5 Mio. EUR im Vergleich zu 6,0 Mio. EUR 2003 ausgewiesen.
Um die finanziellen Rücklagen für die erwartete Expansion in den kom-menden Jahren zu stärken, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung
eine unveränderte Dividendenzahlung von 0,42 EUR je Vorzugs-
und von 0,36 EUR je Stammaktie vor.
Die endgültigen Zahlen des Jahresabschlusses 2004 sowie der Ausblick auf
das laufende Geschäftsjahr werden auf der Bilanzpressekonferenz am 3. Mai
2005 bekannt gegeben.
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19.04.05 08:24:57
Beitrag Nr. 8 ()
Hallo, hab da mal ´ne doofe Frage! Wo finde ich denn auf den Seiten der Uzin Utz AG Unternehmensberichte, Satzung, CGK etc.?
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19.04.05 08:30:20
Beitrag Nr. 9 ()
es nützt nichts, dass du versuchst aussagen zu widerlegen, die ich in dieser form nicht aufgestellt habe. die hauptthese bleibt gültig: sto ist einfach viel billiger als uzin, und zwar ohne das es dafür einen triftigen grund gibt.

organisches wachstum hat branchenbedingt weder bei sto noch bei uzin stattgefunden (uzin ist die letzten 5 jahre trotz übernahmen quasi gar nicht gewachsen, d.h. organisch gab es sogar umsatzrückgänge). sto hat in 2004 ein organisches umsatzwachstum von 2% erzielt, und zwar ausgehend von einer wesentlich höheren umsatzbasis. uzin ist organisch real weiter geschrumpft.

den einzigen bewertungspluspunkt den uzin bisher zu verbuchen hatte war die bilanz. das hat sich mit 2004 nun auch erledigt: die finanzschulden haben sich mehr als verdoppelt. dazu kommt, dass der cash flow bei uzin seit jahren völlig eratisch ist (bei sto tradionell konstant hoch im mittel mit kcv 3-4, uzin 10-12). und das bei gleichzeitig hoher ausschüttung. wenn die weiter so wachsen wollen...

ich sage ja nicht: uzin ist ne scheiss aktie. sie ist nur im vergleich einfach zu teuer.
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22.04.05 00:13:46
Beitrag Nr. 10 ()
@Bucur: Genau!

Aber sonst finde ich als Tarkett-Jünger den Wert spitze. Leider bin ich an der Börse (und nur an der Börse!) total geizig geworden, zahle nur noch Spottpreise (der Uzi ist mir arg (arsch wie der Hesse sagen würde!) zu teuer!
Trotzdem gefällt mir der Uzin Utz, ist nicht alles Schmutz, leider heißt der Vorsitzende nicht Lutz!
Wer beim richtigen Einstiegskurs zu Potte kommt, bekommt von mir den Bonutz...

Grüße

U. N` Terderduschenurmitutzinutz
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28.04.05 18:54:54
Beitrag Nr. 11 ()
Anbei ein etwas älterer Artikel (März 2005) über Uzin Utz:

Uzin Utz AG: Weiteres Wachstum, neue Systemprodukte und noch mehr Dienstleistungen für die Fussbodenprofis

Die Uzin Utz AG beabsichtigt, ihre Position auf den internationalen Märkten auszubauen, und zwar auch durch weitere Firmenübernahmen. Letzteres soll in den angestammten Regionen jedoch ausschliesslich auf angrenzenden Produktfeldern erfolgen. Vorstandsvorsitzender Dr. H. Werner Utz war mit Marketingleiter Klaus Stolzenberger und Ulrike Juza, zuständig für Unternehmenskommunikation, in die Redaktion OBJEKT gekommen, um in einem Gespräch die Strategie seines Hauses zu erörtern.

Als Dr. H. Werner Utz 1978 in das Familienunternehmen eintrat, beschäftigte der Hersteller bauchemischer Produkte am Standort Ulm zirka 100 Mitarbeiter, die einen Umsatz von rund 15 Mio. Euro erwirtschafteten. 2004 betrug das Volumen etwa 120 Mio. Euro, bei einer Exportquote von 55 Prozent. Bedingt durch den stagnierenden Heimmarkt werden die Auslandsinteressen noch forciert. Jüngstes Beispiel: Die als Joint-venture gestartete Produktion in China ist erst vor wenigen Wochen vollständig in den Besitz der Uzin Utz AG übergegangen. »Wenn man uns morgen in Italien, Skandinavien oder in den USA einen Klebstoffhersteller zum Kauf anbieten würde, wären wir durchaus interessiert«, räumt Dr. Utz ein.

Der zweistufige Vertrieb geniesst nach wie vor das volle Vertrauen des Unternehmers, was in Anbetracht des dort vorherrschenden Konzentrationsprozesses nicht ohne Risiko ist. Wäre es für einen Konzern wie die Uzin Utz AG nicht denkbar, unliebsame Entwicklungen zu verhindern, indem der eine oder andere Grosshändler durch einen Kauf an die Kette gelegt wird, wie es die Farbenindustrie seit geraumer Zeit vorexerziert? Für Dr. Utz ist das kein Thema. Sich in dieser Form zu engagieren, schliesst er kategorisch aus – hierzulande jedenfalls. Auf Auslandsmärkten könne das anders sein. Eine Ausnahme bildet – wie bei den meisten anderen Herstellern auch – die Direktbelieferung bedeutender Objekteure, was allein schon wegen des hohen Beratungsaufwands Sinn macht und beim Handel auf breite Akzeptanz stösst.


Marktbedeutung mit starkem Messeauftritt unterstrichen
Auf der »Bau« verzeichnete Uzin eine enorme Besucherfrequenz. Hierbei ist festzustellen, dass das Unternehmen mit dieser Veranstaltung auch den Bereich Fliesen/Naturstein abdeckt. Während auf früheren Veranstaltungen die Fliesenleger dominierten, hat sich in diesem Jahr eine Verschiebung in Richtung Bodenleger/Parkettleger ergeben, deren Anteil Marketingleiter Klaus Stolzenberger auf 60 Prozent schätzt. Der offen und einladend gestaltete Messestand signalisierte den Gewerken, bei diesem Aussteller sehr willkommen zu sein. »Das Handwerk hat generell zu den Produzenten bauchemischer Produkte eine besondere psychologische Affinität«, so Dr. Utz. Die Redaktion OBJEKT teilt diese Auffassung. Ein solcher Publikumsmagnet hätte auch der »Domotex« grössere Attraktivität verliehen. »Allerdings haben wir die Auslandskunden nicht in dem erhofften Umfang erreicht«, gibt Klaus Stolzenberger zu bedenken.

Und was ist mit den Architekten und Planern, die angeblich in Scharen auf die »Bau« strömen? »Der Aufwand, auf dieser Ebene Einfluss zu nehmen, steht in keiner Relation zum Ergebnis«, erläutert Dr. Utz. »Architekten interessieren sich nach wie vor in erster Linie für konstruktive oder gestalterische Dinge, und wir haben nicht mehr die Illusion, etwas daran ändern zu können.«

Während sich Uzin – wie eingangs erwähnt – bei der direkten Einflussnahme auf den Grosshandel strikte Zurückhaltung auferlegt hat, demonstriert man bei Herstellerfirmen ungebrochene Kaufbereitschaft – eine Folge des Börsengangs im Jahre 1997 und der damit verbundenen Zielsetzung, den Anlegern durch eine progressive Wachstumspolitik eine ordentliche Dividende zu bescheren. »Als ein marketingorientiertes Unternehmen wollten wir uns im Bereich Boden breiter aufstellen. Entscheidend dafür war in den 90er Jahren die Erkenntnis, dass sich in Deutschland die Mengenentwicklung von Klebstoffen und Spachtelmassen nicht mehr signifikant steigern lassen würde. Statt dessen sollten für die bisherigen Zielgruppen zusätzliche Produktfelder erschlossen werden«, so der Vorstandsvorsitzende.

Mit Pallmann (Parkettsiegel) und Wolff (Spezialmaschinen, Werkzeuge etc.) holte man zwei Hersteller ins Boot, deren Image bereits reichlich angestaubt war. Doch die Uzin-Marketingabteilung vollbrachte eine Meisterleistung. Mit einem zeitgemässen Outfit und innovativen Produkten haben Pallmann und Wolff frischen Wind in die Branche gebracht. Und vor allem: Durch die Abrundung des Angebotsspektrums konnte die Uzin Utz AG ihre Kompetenz als Systemanbieter nachhaltig unterstreichen.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist die schweizerische Sifloor AG, Nachfolgerin der Siga Floor AG, eine eigenständige Tochtergesellschaft der Uzin Utz AG. Die Sifloor AG forscht, entwickelt und produziert in der Schweiz Hochleistungs-Trockenkleber für das Verlegen und rückstandsfreie Entfernen von Bodenbelägen. »Der Erwerb der Siga Floor AG versetzt uns in die Lage, unseren Kunden als weltweit einziger Hersteller nunmehr die modernsten Verlegeverfahren – die klebetechnische Verlegung von Bodenbelägen und die innovative Verlegung mit rückstandsfreien Trockenklebern – aus einer Hand anbieten zu können. Dies wird den Ausbau unserer Marktpositionen im In- und Ausland zusätzlich beschleunigen«, ist Dr. Utz überzeugt. Mit dem überwiegend patentrechtlich geschützten Know-how der Siga Floor AG, das über bekannte Labels wie »Sigaway« und »Sigan« vermarktet wird, erschliesse sich das Unternehmen »eine höchst innovative, umweltfreundliche und zukunftsweisende Technologie zur anspruchsvollen Verlegung elastischer Bodenbeläge und Teppichböden«.

Die Trockenklebstoffe werden auf ein Trägermaterial – Folien oder Netze – aufgebracht und auf Rollen gewickelt. Da sie ohne Harz und Lösemittel hergestellt werden, trocknen sie nicht aus und verspröden nicht. Zudem entstehen keinerlei Gerüche oder Verschmutzungen. Ferner zeichnet sich dieses Verfahren durch die rückstandsfreie einfache Wiederentfernbarkeit bei der späteren Renovierung aus.

Holt man sich mit diesem alternativen Verfahren nicht die Konkurrenz ins eigene Haus? »Von der technischen Seite sind wir durchaus davon überzeugt, dass ein zunehmender Kundenanteil mit diesen Produkten arbeiten wird«, sagt Dr. Utz. »Eine Umfrage hat zudem ergeben, dass Handwerker, die von dieser Methode überzeugt waren, schwer wieder zu Nassklebstoffen zurückzubringen sind.« Von der Vermarktungspolitik her soll Sifloor weitgehend separat positioniert werden. »Da es sich hier um eine völlig eigenständige Kultur handelt, bleiben auch Vertrieb und Logistik getrennt«, präzisiert der Vorstandsvorsitzende.

Ein Handwerker-Mobil als weitere Serviceleistung
Alles in allem geht es den Ulmern darum, den Handwerkern Nutzenvorteile zu bieten, was neben intelligenten Systemprodukten auch besondere Serviceleistungen einschliesst. Hierzu zählt neuerdings ein Handwerker-Mobil für den sicheren Transport von Maschinen und Werkzeugen. Es wurde in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz und Sortimo für Bodenprofis entwickelt und ausgestattet.

Das Handwerker-Mobil lässt sich an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen und mit Wolff-Maschinen und Werkzeugen in zwei Varianten bestücken. Die Aussenfläche der Fahrzeuge wird mit den Logos der Firmen beklebt. Weitere finanzielle Optionen: Der Kleintransporter kann günstig mit einem Spezialangebot geleast werden, mit dem unter anderem die Sortimo-Ausstattung inklusive Einbau, sämtliche Wartungsleistungen und Verschleissreparaturen, Reifenersatz und Schadenmanagement abgedeckt sind.

Bezogen auf den Kernbereich Bodenbelagsklebstoffe und Ausgleichsmassen strebt Uzin in den Ländern Europas einen Marktanteil von mindestens 10 Prozent an, »weil man sonst als Branchenteilnehmer nicht richtig wahrgenommen wird oder bei Aktionen die Streuverluste zu gross sind«. Gut aufgestellt ist das Unternehmen beispielsweise in den Niederlanden mit 35 Prozent, in Deutschland und Belgien mit rund 20 Prozent, wogegen in Frankreich mit 8 Prozent das Ziel noch nicht erreicht wurde.

Wie man an den Übernahmen von Pallmann, Wolff oder jetzt Sifloor erkennt, hat der Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG eine Vorliebe für Herausforderungen der besonderen Art – und es sollen nicht die letzten bleiben. Statt immer im gleichen Trott zu marschieren, möchte Dr. Utz dafür sorgen, dass es spannend bleibt – »und zwar für alle«, unterstreicht er ebenso humorvoll wie bestimmt. »Denn was ich mir selbst auferlege, trifft zwangsläufig auch für meine Mitarbeiter zu.«

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Heft 03/2005 Seite 86-87.
(Quelle: www.objekt-verlag.de)
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05.05.05 10:20:13
Beitrag Nr. 12 ()
Heute schon höhere Ümsätze als in den letzten 5 Tagen! Die Aktie scheint in Feiertagslaune zu sein! In gewisser Weise aber schon merkwürdig.
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17.06.05 09:17:17
Beitrag Nr. 13 ()
Nachrichten: Uzin Utz meldet Veränderungen im Vorstand

Die Uzin Utz AG meldet Veränderungen in ihrer Vorstandsetage. Thomas Müllerschön (36) seit 2002 Mitglied des Vorstandes und verantwortlich für die Ressorts Finanzen & Personal, übernimmt mit sofortiger Wirkung zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben die Verantwortung für den Vertrieb Deutschland, Schweiz, Österreich sowie Süd-Ost-Europa.

Maarten jan Leppink (45), im Vorstand verantwortlich für das Ressort Unternehmensexpansion, übernimmt zeitgleich, ebenfalls zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben, die Verantwortung für den Bereich Export. Der bisherige Vertiebsvorstand Dieter Sessler (48) ist aus dem Vorstand auf eigenen Wunsch ausgeschieden, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Eine weitere Veränderung im Vorstand der Uzin Utz AG ergibt sich zum 1. Juli 2005. Altersbedingt wird der Technische Vorstand Dr. Roland Krieger (62) aus dem Vorstand ausscheiden. Mehr als 25 Jahre prägte Dr. Krieger durch sein hohes Fachwissen und seine detaillierten Marktkenntnisse sowie durch seinen souveränen Arbeitsstil die Entwicklung des Unternehmens von einem regionalen Anbieter von Bodenbelagsklebstoffen und Trockenmörteln zum internationalen Anbieter von Markenprodukten für die Fußbodentechnik.

Die Vorstandsaufgaben von Dr. Krieger werden auf Grund ihrer besonderen edeutung vom Vorstandsvorsitzenden Dr. H. Werner Utz selbst übernommen. Daneben wird Dr. Krieger als freiberuflicher evollmächtigter für Sonderaufgaben dem Unternehmen seine Erfahrungen aber weiterhin zur Verfügung stellen. Mit diesen Veränderungen strafft die Uzin Utz AG den Vorstand und stärkt vor allem weiter den Vertrieb, um die erreichten Positionen national und international weiter auszubauen.

(Quelle. gsc research)
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23.06.05 15:36:21
Beitrag Nr. 14 ()
Die folgende Bekanntmachung wurde heute im elektr. Bundesanzeiger veröffentlicht:

Uzin Utz AG
Ulm


Bekanntmachung
über die prospektfreie Zulassung zum geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gemäß
§ 51 Abs. 4 BörsG i.V.m. § 69 Abs. 1 BörsO der Frankfurter Wertpapierbörse, § 45 Nr. 3b BörsZulV
von
Euro 804.813,--
268.271 Stück auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von Euro 3,-- je Stückaktie
und voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2005
- ISIN DE 000 755 150 9 / Wertpapier-Kenn-Nummer 755 150 -
der
Uzin Utz AG
Ulm

aus der im Februar 2005 durchgeführten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage.

Gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Uzin Utz AG war der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 24. Mai 2009 durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, insgesamt jedoch höchstens um bis zu Euro 3.000.000,-- zu erhöhen (genehmigtes Kapital II). Der Vorstand war ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre unter anderem für folgenden Fall auszuschließen: Für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen, wenn der Erwerb des Unternehmens oder der Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.

In Ausübung dieser Ermächtigung hat der Vorstand der Uzin Utz AG am 14. Januar 2005 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 14. Januar 2005 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft zum Zwecke des Erwerbs von 562 Anteilen an der SIGA Floor AG, eine Aktiengesellschaft Schweizer Rechts mit Sitz in Ruswil, Schweiz, eingetragen im Handelsregister des Kantons Luzern – Hauptregister - unter der Firmen-Nr. CH-100.3.022.537-4, im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage von Euro 12.000.000,-- um Euro 804.813,-- auf Euro 12.804.813,-- durch Ausgabe von 268.271 Stück auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von Euro 3,-- je Stückaktie und voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2005 zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde im Rahmen dieser Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung ausgeschlossen.

Gemäß Einbringungsvertrag vom 17. Januar 2005 wurde zwischen der SIGA Holding AG und der Uzin Utz AG, Ulm die Einbringung von 562 Stück Namensaktien an der SIGA Floor AG in die Uzin Utz AG vereinbart. Diese 562 Stück Namensaktien entsprechen einem Anteil von ca. 37,5 % des gesamten Grundkapitals der SIGA Floor AG. Der gesamte Kaufpreis für die 562 Stück Namensaktien der SIGA Floor AG ist durch Stückaktien der Uzin Utz AG zu begleichen. Der Ausgabebetrag der neuen Stückaktien beträgt Euro 3,-- je Stückaktie, der Gesamtbetrag der neuen Stückaktien Euro 804.813,--.

Zur Zeichnung der neuen Stückaktien wurde die SIGA Holding AG, Schweiz für 268.271 Stückaktien der Uzin Utz AG zugelassen. Für sämtliche im Zuge der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage ausgegebenen Aktien wurde ein einjähriges Veräußerungsverbot, beginnend mit der Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung im Handelsregister der Uzin Utz AG, die am 24. Februar 2005 erfolgt ist, vereinbart.

Die BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leonberg, hat die Werthaltigkeit der Sacheinlage geprüft und am 2. Februar 2005 folgende Bescheinigung erteilt:

"Nach dem abschließenden Ergebnis der von uns durchgeführten Sachkapitalerhöhungsprüfung gemäß § 205 Abs. 3 AktG bestätigen wir, dass der Wert der durch die SIGA Holding AG in die Uzin Utz AG einzulegenden 562 Stück Namensaktien der SIGA Floor AG mindestens den geringsten Ausgabebetrag der dafür zu gewährenden 268.271 neuen, auf den Inhaber lautenden stimmberechtigten Stückaktien der Uzin Utz AG mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 3,00 je Stückaktie und demzufolge den Gesamtausgabebetrag von EUR 804.813,00 erreicht."

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nach der am 24. Februar 2005 in das Handelsregister des Amtsgerichts Ulm eingetragenen Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage Euro 12.804.813,-- und ist eingeteilt in 4.268.271 Stück auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von Euro 3,-- je Stückaktie.

Die neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage sind in einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, hinterlegt wurde. Die Inhaber von Aktien der Gesellschaft sind an diesem Sammelbestand an Aktien entsprechend ihrem Anteil als Miteigentümer beteiligt. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihres Anteils ist satzungsgemäß ausgeschlossen.

Die insgesamt 268.271 Stück neuen Aktien wurden am 20. Juni 2005 zum geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und werden voraussichtlich am 24. Juni 2005 in die bereits bestehende Notierung einbezogen. Das Grundkapital, das an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen ist, beträgt nach der Kapitalerhöhung Euro 12.804.813,--.

Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 25. Mai 2004 hat unter Aufhebung des bestehenden genehmigten Kapitals I ein neues bis zum 24. Mai 2009 befristetes genehmigtes Kapital I beschlossen. Das genehmigtes Kapital I der Gesellschaft gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung beträgt Euro 3.000.000,--. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 25. Mai 2004 hat gleichfalls unter Aufhebung des bestehenden genehmigten Kapitals II ein neues bis zum 24. Mai 2009 befristetes genehmigtes Kapital II beschlossen. Nach teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals II beträgt das genehmigte Kapital II derzeit Euro 2.195.187,--. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 10. Mai 2005 hat den Vorstand darüber hinaus ermächtigt, unter Aufhebung einer früheren Ermächtigung vom 25. Mai 2004, bis zum 9. November 2006 eigene Aktien bis zu insgesamt zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben.



Ulm und Stuttgart, im Juni 2005

Uzin Utz AG Baden-Württembergische Bank Aktiengesellschaft
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04.07.05 14:25:10
Beitrag Nr. 15 ()
Irgendetwas ist heute los, ich habe aber noch nicht in Erfahrung bringen Was...


Hier eine ältere Meldung die ich bei meinen Nachforschungen entdeckt habe(13.06.2005):

Analysen von TradeCentre

Uzin Utz AG: Value Aktie !

- Stand: 13.06.2005-
ve

Der schwäbische Klebstoffhersteller Uzin Utz ist eines jener bedauernswerten Unternehmen, die Anfang des neuen Jahrtausends freiwillig aus dem glücklosen Nebenwertesegment „SMAX“ ausschieden und seither völlig in der Versenkung verschwunden sind. Das ist schade, denn eigentlich ist der auf das Abdichten von Bodenkonstruktionen spezialisierte Konzern sehr erfolgreich. Für den Value-Anleger ist das traurige Schicksal der Aktie aber ein Geschenk. Uzin Utz ist durch die jahrelange Vergessenheit deutlich unterbewertet. Und wenn die Aktie eines Tages wiederentdeckt wird, locken hohe Kursgewinne.

Notiz weit unter Ausgabepreis
Die Anfänge des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1911 zurück, als die Vorgängerfirma des heutigen Konzerns von Georg Utz in Wien gegründet wurde. Auch heute noch, obwohl längst börsennotierte AG, führt die dritte Generation der Gründerfamilie das Unternehmen, das heute in Ulm sitzt. Der Börsengang erfolgte im Oktober 1997 zu umgerechnet 23 Euro. Dass sich der Aktienkurs im Anschluss nach unten entwickelte, war einer der Gründe für den freiwilligen SMAX-Ausstieg. Dass die Firma seither an der Börse völlig in Vergessenheit geraten ist, ist dadurch aber nicht gerechtfertigt. Man schaue sich an, welche Popularität andere ehemalige SMAX-Renegaten wie Bijou Brigitte oder Hymer heute genießen, denen es auch ohne Indexzugehörigkeit gelang, die Börsenöffentlichkeit auf die Vorzüge ihrer Unternehmen aufmerksam zu machen.

Zweistelliges Wachstum im letzten Geschäftsjahr
Man kann nur hoffen, dass das demnächst auch Uzin Utz gelingt. Und falls ja, würde das für den Börsenkurs sicherlich merkliche Folgen haben. Derzeit werden die Schwaben nämlich gerade einmal mit 52 Mio. Euro bewertet. Dabei haben sie im letzten Jahr einen Umsatz von 121,3 Mio. Euro erwirtschaftet und 3,9 Mio. Euro oder 1,01 Euro je Aktie Nettogewinn erzielt. Damit wird Uzin Utz derzeit mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,4 und einem KGV von knapp 13 bewertet. Das ist vor allem deshalb billig, weil das Unternehmen trotz schwacher Binnenkonjunktur das Kunststück fertig bringt, mit zweistelligen Raten zu wachsen. Immerhin legte der Umsatz im letzten Geschäftsjahr um 17% zu, das EBITDA stieg um 26% und das Nettoergebnis von 3,9 Mio. Euro entspricht sogar einem Anstieg von 50%.

Behutsame, aber beharrliche Übernahmestrategie
Insbesondere angesichts der anhaltenden Rezession am Bau fragt man sich erstaunt, wo dieses Wachstum herkommt. Die Erklärung ist relativ einfach: Uzin Utz wächst durch gezielte Akquisitionen kleinerer Mitbewerber. In den letzten drei Jahren wurde jedes Jahr mindestens ein kleinerer Konkurrent übernommen. Diese behutsame, aber beharrliche Übernahmestrategie soll auch weiter fortgesetzt werden. Denn die Methode ist offenbar erfolgreich, was sich daran zeigt, dass die Firmenkäufe nicht nur den Umsatz, sondern auch die Ertragsbasis des Konzerns nachhaltig vergrößert haben.

Weiteres Wachstum im laufenden Jahr
Der zweite Grund für das Wachstum trotz konjunkturell schwieriger Zeiten ist der Export. Im letzten Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen erstmals mehr als 50% des Umsatzes im Ausland. Auch hier half eine gezielte Übernahme: Jüngster Neuerwerb war nämlich die Unipro B.V. in Holland und deren Schwesterfirma Unipro Belgie N.V. in Belgien. Neben Benelux ist Uzin Utz bereits in Frankreich, Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien und der Türkei vertreten. Dank der wachsenden Auslandspräsenz erwartet der Konzern auch für das laufende Geschäftsjahr weiteres „moderates“ Wachstum bei Umsatz und Ertrag, obwohl im Inland noch keine Belebung gesehen wird.

Überseegeschäft im Fokus
Umso mehr sollen die Anstrengungen im Ausland verstärkt werden. Neben Europa, wo Skandinavien und Italien die nächsten Ziele sein sollen, rückt zunehmend Übersee in den Fokus. Zwar ging Uzin Utz bereits im Jahr 2000 ein Joint-Venture in China ein. Bislang waren die Ulmer aber nur mit 45% beteiligt. Kürzlich wurde der Anteil auf 90% erhöht, und unter der neuen alleinigen Führung soll die China- Dependance, die im letzten Jahr 3 Mio. Euro Umsatz generierte, zügig ausgebaut werden. Mit dem Gang in die USA hat das Unternehmen hingegen bis heute gezögert, was angesichts drei voller Jahre mit steigenden Eurokursen vermutlich auch richtig war. Sollte der jüngste Trendwechsel am Devisenmarkt anhalten, könnte aber bald der richtige Zeitpunkt da sein. Das langfristige Potential dürfte in den USA nicht minder groß sein wie in China. Beide neuen Märkte zusammen könnten Uzin Utz in den kommenden Jahren massives Wachstum ermöglichen, insbesondere, wenn ein fallender Euro das Geschäft in diesen beiden Dollarregionen beflügelt.

Hohe Dividende und Aktienrückkaufprogramm
Vor allem angesichts dieser Langfristperspektiven ist die Bewertung der Aktie äußerst günstig. Dazu kommt eine hohe Dividendenrendite. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurden nach der Hauptversammlung am 10. Mai immerhin 0,52 Euro ausgeschüttet. Auf dieser Basis liegt die Dividendenrendite bei 4%. Dabei ist für das nächste Jahr sogar eine weitere leichte Steigerung möglich, wenn die Prognose weiter „moderat“ steigender Gewinne eintrifft. Jedenfalls dürfte die hohe Dividendenrendite die Wartezeit recht komfortabel machen, bis auch die breite Börsenöffentlichkeit die Aktie endlich entdeckt.

Verantwortlich für den Inhalt ist die Redaktion von TradeCentre.de.
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25.07.05 18:16:28
Beitrag Nr. 16 ()
Abschied an der Spitze der Uzin Utz AG:
Dr. Roland Krieger scheidet aus dem Vorstand aus

Mit hartnäckigem Willen zur Qualitätsführerschaft
Ulm, 21. Juli 2005

Zum 1. Juli 2005 ist Dr. Roland Krieger (62), Technischer Vorstand der Uzin Utz AG, nach über 25 Jahren altersbedingt aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Seit 1979 gehörte er der Führungsriege an. Nun neigt sich eine erfolgreiche Karriere ihrem Ende zu. Mehr als ein Viertel Jahrhundert prägte Technikvorstand Dr. Krieger durch seine exzellente Expertise und seine detaillierten Marktkenntnisse die Erfolgsgeschichte der Uzin Utz AG.

Mit seiner Dynamik und seinem souveränen Arbeitsstil hat er entscheidend zur positiven Entwicklung des Unternehmens von einem regionalen Anbieter von Bodenbelagklebstoffen und Trockenmörteln zu einem der weltweit führenden Hersteller von Systemprodukten für die Fußbodentechnik beigetragen.

Dr. Roland Krieger wurde am 24. November 1942 in Dachau geboren. Aufgewachsen ist er im baden-württembergischen Ulm. An der Technischen Hochschule in Stuttgart studierte er von 1962 bis 1970 Chemie und promovierte dort 1970 zum Dr. rer. nat.

Seine berufliche Karriereplanung richtete er von Anfang an auf die mittelständische Industrie, „bei der man etwas bewegen kann". So fing er 1971 bei der K.J. Quinn GmbH in Stuttgart-Leinfelden an, einem Hersteller von PUR-Systemen für Beschichtungen, Klebstoffe und Lederzurichtungsmittel. Als Mann der ersten Stunde baute er dort von 1971 bis 1975 die Entwicklungsabteilung der Industrial Coatings Division auf. Der erste Karrieresprung folgte schnell: 1975 wurde ihm die Leitung dieser Division mit umfassender Entwicklungs- und Vertriebsverantwortung übertragen.

1978 wechselte er dann zurück in seine Heimatstadt Ulm. Er trat als Entwicklungsleiter in die Geschäftsleitung der damaligen Georg Utz GmbH + Co. KG ein. Nach der schnell folgenden Entwicklung wichtiger Schlüsselprodukte wurde ihm 1985 Gesamtprokura erteilt. 1997 kam die Berufung in den Vorstand der Uzin Utz AG. Dort verantwortete er seitdem das Ressort Produkttechnik, das maßgeblich seine Handschrift trägt.

Der durchsetzungsfreudige Chemiker genießt eine hohe Reputation in der gesamten bauchemischen Industrie. Mit seinem pragmatischen Denken brachte er frischen Wind in die Branche, ihm hat sie viele zukunftsweisende Impulse zu verdanken. Bei der Uzin Utz AG hat er entscheidend zur innovativen Uzin-Produktpalette beigetragen und dafür gesorgt, dass das Unternehmen über die Jahre hinweg in vielen Bereichen seines Marktsegments nicht nur die Meinungs-, sondern auch die Qualitätsführerschaft übernehmen konnte.

Seine Erfolgsformel lautete, neue technische Möglichkeiten konsequent auszuschöpfen, dabei aber die Ansprüche und Wünsche der handwerklich orientierten Kunden nie aus den Augen zu verlieren: Unter seiner Führung wurde beispielsweise die Premium-Produktreihe Uzin Ökoline entwickelt. Sie bedient Verarbeiter, die ohne Abstriche auf der handwerklichen Seite den Wünschen ihrer ökologisch denkenden Kunden gerecht werden wollen.
Er war maßgeblich an der Gründung der Gemeinschaft Emissionsarme Verlegewerkstoffe (GEV) beteiligt und hat deren Kennzeichnungssystem EMICODE EC1 mit zum Erfolg geführt. Als Vorsitzender der TKB (Technische Kommission Bauklebstoffe) im Industrieverband Klebstoffe e.V., als Vorstandsmitglied der GEV sowie als Mitglied diverser Fach- und Normungsgremien vertritt Dr. Krieger seit vielen Jahren erfolgreich die Interessen der Klebstoffindustrie.

Was Dr. Krieger nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand nun macht, ist nicht mit Ruhestand zu verwechseln. Als freiberuflicher Berater und Bevollmächtigter für Sonderaufgaben wird er für die Uzin Utz AG schwerpunktmäßig das Verbands- und Patentwesen weiter betreuen und sich intensiv um den Markt China kümmern. Er geht damit der Branche nicht verloren. Ein Teil seiner Aufgaben in Entwicklung und Anwendungstechnik ist von jungen Chemikern übernommen worden, die nun direkt dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, Dr. H. Werner Utz, berichten.

„Die Uzin Utz AG ist Dr. Krieger zu großem Dank verpflichtet und wünscht ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Er hat sich um das Unternehmen verdient gemacht: Seine Philosophie und sein Können haben entscheidend zum hohen Ansehen unserer Produkte auf vielen Märkten der Welt und damit auch zum Erfolg des gesamten Unternehmens beigetragen. Er kann mit Recht stolz auf seine Arbeit sein“ Mit diesen Worten würdigte der Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG, Dr. H. Werner Utz, bei einer Abschiedsfeier im Kreise von Mitarbeitern und Kollegen die Leistungen seines „Chef-Chemikers“.


Ulrike Juza
Uzin Utz Unternehmenskommunikation
Telefon +49 (0)731 4097-303
Telefax +49 (0)731 4097-108
E-Mail ulrike.juza@uzin-utz.com


(Quelle: www.uzin.de)
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31.08.05 07:38:30
Beitrag Nr. 17 ()
Uzin Utz Unternehmensgruppe im 1. Halbjahr 2005 weiter erfolgreich in schwierigen Märkten– Stabile und nachhaltige Zuwächse in Deutschland erhöhen Zuversicht

Umsatz wächst kräftig – Ergebnis mehr als verdoppelt
Ulm, 30. August 2005

Die Uzin Utz Unternehmensgruppe hat die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2005 erfolgreich absolviert. Bei allen wesentlichen Kennziffern legte der Konzern kräftig zu. Angesichts der weiterhin sehr hohen Zurückhaltung im relevanten Markt in Deutschland und auch in wichtigen Auslandsmärkten ist dies umso bemerkenswerter.

Erstmals seit mehreren Jahren konnten in Deutschland stabile, nachhaltige und nicht durch einmalige Effekte beeinflusste Zuwächse erzielt werden. Das Ergebnis konnte mehr als verdoppelt werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG, Dr. H. Werner Utz, sagte zu den Zahlen: „Wir sind sehr zufrieden damit, dass wir alle wesentlichen Ziele mehr als nur erreichen konnten. Und mehr und mehr kommt in den Zahlen zum Ausdruck, dass unsere Strategie des gezielten Wachstums im Ausland einerseits und der Erweiterung unserer Kompetenzen durch die Übernahme sorgfältig ausgewählter Markenhersteller andererseits greift. Wir sind auf einem sehr guten Weg – und das vor einem unverändert belasteten Markthintergrund.“

Die Unternehmensgruppe konnte den Umsatz auf rund 65,6 Mio. Euro nach 59,6 Mio. Euro und damit um mehr als 10 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres steigern. In Deutschland konnten gegen den allgemeinen Trend stabile Zuwächse im Umsatz in Höhe von rund 2,7 Mio. Euro verzeichnet werden. Damit erreichte der Umsatz in Deutschland rund 29,7 Mio. nach 27 Mio. Euro im Vorjahr.

Unverändert baut die Unternehmensgruppe ihr Geschäft im Ausland aus und erzielt damit gute Erfolge. Nach 32,6 Mio. Euro in 2004 stieg der Umsatz außerhalb Deutschlands im ersten Halbjahr auf 35,8 Mio. Euro (+ 9,7 Prozent). Der Auslandsanteil beträgt damit unverändert rund 55 Prozent.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 3,8 Mio. Euro nach 1,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis nach Steuern stieg ebenfalls kräftig von 1,1 Mio. auf 2,3 Mio. Euro. Auch wenn im Vergleichszeitraum positive Ergebniseffekte durch Erstkonsolidierungen wirksam wurden, so ist doch insgesamt ein deutlicher Anstieg auch ohne diese Einflüsse feststellbar.

Die Materialkosten stiegen infolge des im Umsatz erkennbaren Ausbaus des Geschäfts von 26,6 Mio. auf 29,2 Mio. Euro. Damit blieb der Kostenzuwachs jedoch leicht unterhalb des Umsatzzuwachses. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Teile der Rohstoffkosten, die für den Konzern eine hohe Bedeutung haben, infolge deutlicher Preiserhöhungen anstiegen. Insofern ist der im Verhältnis zum Umsatz unterproportionale Zuwachs der Materialkosten ein weiterer Beleg für erfolgreiches Kostenmanagement. Die Unternehmensgruppe geht von einem weiterhin sehr hohen Preisniveau für gewisse Basisrohstoffe aus.

Die Personalkosten stiegen – bereinigt um Effekte aus Erstkonsolidierungen – unterdurchschnittlich um 0,3 Mio. Euro und unterschritten damit die erkennbaren Auswirkungen der Erhöhungen infolge der Tarifvereinbarungen vom Frühjahr 2005. Die Personalkosten stiegen von 15,2 Mio. auf 16,6 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 15,2 Mio. auf 16,3 Mio. Euro. Ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten sanken diese Aufwendungen erneut.

Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg in den ersten sechs Monaten von 553 auf 636, wobei der Zuwachs ausschließlich aus den erstkonsolidierten Gesellschaften resultierte. 253 (160) Beschäftigte waren im Ausland tätig 383 (393) in Deutschland.

Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr mit einem deutlich höheren Umsatz als im Vorjahr. Das Ergebnis dürfte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls höher liegen. Insofern ist die Uzin Utz AG mit einem gewissen Optimismus in das zweite Halbjahr gegangen.



Stefan Pircher
Zentrales Controlling & Investor Relations
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07.09.05 19:13:20
Beitrag Nr. 18 ()
Heute schon im Premium-Breich von Börse-Online zu sehen, Morgen Kurzanalyse von Uzin Utz im Heft. Empfehlung: Kaufen, Kurzziel: 17,50 Euro
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08.09.05 16:37:16
Beitrag Nr. 19 ()
Die Empfehlung von Börse Online scheint keine Käufer anzulocken. Dabei handelt es sich endlich einmal um einen Tipp in BO, den auch ich nachvollziehen kann. Für die weiteren heutigen Kaufempfehlungen wie eine Toyota auf 5-Jahres-Hoch muss ich mir keine umfangreiche Börsenzeitschrift durchlesen.

Na gut: Bleiben wir bei den positiven Dingen: Im Gegensatz zu den Halbjahreszahlen der Norddeutschen Steingut sind diejenigen von Uzin Utz nicht an der BO-Redaktion vorbeigegangen. Für mich sind beide mit KGVs um 10 ganz klar kaufenswert - und dies unabhängig von DAX und Wahl.
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30.09.05 17:10:18
Beitrag Nr. 20 ()
Es wird spannend:

Der Kampf um das 52-Wochen-Hoch: >Können die 15 Euro nachhaltig überwunden werden?

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05.10.05 11:43:21
Beitrag Nr. 21 ()
Ich glaube, ss fehlt nur noch ein kleiner Funke für einen Ausbruch nach oben!
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05.10.05 12:48:03
Beitrag Nr. 22 ()
In Frankfurt 16,38 Euro erreicht. Höchster Kurs seit Mitte 2000:

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22.10.05 09:59:41
Beitrag Nr. 23 ()
...und warum nun wieder dieses fette minus???
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22.10.05 10:33:14
Beitrag Nr. 24 ()
Detailierte Gründe sehe ich nicht, könnten Gewinnmitnahmen aufgrund der allgemeinen Stimmung am Aktienmarkt der letzten Tage sein.
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10.11.05 14:06:08
Beitrag Nr. 25 ()
da versucht heute jemand auf xetra einige Stücke zu bekommen.
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23.01.06 10:43:16
Beitrag Nr. 26 ()
Unglaublich, wie der Kurs der Aktie unter 15 Euro "klebt".
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09.03.06 17:06:24
Beitrag Nr. 27 ()
...auch wenn es niemanden hier interessiert:


Uzin Utz AG steigert Ergebnis kräftig

Ulm, 9. März 2006

Die Uzin Utz AG, Ulm, führend in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten für die Fußbodentechnik und Maschinen für die Bodenbearbeitung, hat im Geschäftsjahr 2005 ihr Ergebnis deutlich steigern können. Nach den bislang vorliegenden vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen auf Basis der internationalen Rechnungslegungs-Standards IFRS hat der Konzernumsatz knapp 140 Mio. Euro (Vorjahr: 122 Mio. Euro) erreicht. Das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg auf über 9,5 Mio. Euro nach 6,7 Mio. Euro im Vorjahr.

Zu dem deutlichen Wachstum bei Ergebnis und Umsatz haben insbesondere die Konzerngesellschaften in Deutschland, England, Schweiz, Tschechien und Frankreich beigetragen. Anders als in den Vorjahren haben im zweiten Halbjahr 2005 auch erstmals wieder die Aktivitäten in Deutschland spürbare Impulse erhalten.

Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg von rund 600 auf rund 650. Der Konzern-Auslandsanteil blieb konstant bei rund 54 Prozent.

Hinweis an die Redaktionen: Über die detaillierten Zahlen berichtet die Uzin Utz AG auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 19. April 2006 am Standort in Ulm.
Stefan Pircher
Zentrales Controlling & Investor Relations
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10.03.06 14:41:18
Beitrag Nr. 28 ()
[posting]20.600.742 von Muckelius am 09.03.06 17:06:24[/posting]:yawn: mich interessiert das schon - danke
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13.03.06 18:12:07
Beitrag Nr. 29 ()
...so ganz langsam wird die Aktie "wachgeküsst"
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14.03.06 10:59:18
Beitrag Nr. 30 ()
[posting]20.665.312 von Muckelius am 13.03.06 18:12:07[/posting]...hoffentlich wird`s eine stabile beziehung...:lick:
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14.03.06 18:23:23
Beitrag Nr. 31 ()
Hier bleiben die Gewinne kleben

(14.03.2006)


Es ist still geworden um diesen solide, kontinuierlich profitabel wachsenden schwäbischen Betrieb. Nur von Kennern ist das bis jetzt genutzt worden, doch ein Fünfjahreshoch bei den Aktienkursen dürfte wieder für verstärktes Interesse und weiter steigende Notierungen sorgen.

Die Experten der Börse am Sonntag empfehlen den vergessenen "hidden Champion" Uzin Utz (WKN 755150) streng limitiert und langfristig zum Kauf. Der Stop-Loss sollte bei 14 Euro gesetzt werden. Die Aktie biete alles, was ein Investment interessant macht. Nach unten bieten die fundamentalen Daten eine gute Absicherung. Die Schwäche in der Bauindustrie hat der Anbieter von Produkten zum Verlegen und Bearbeiten von Bodenflächen im Innenausbau für Übernahmen genutzt. Dabei wurde immer nur ein Unternehmen pro Jahr gekauft und integriert. Der Hersteller von Schleifmaschinen für Parkettfußböden, Klebstoffen oder Systemen zur Oberflächenveredelung hat damit im Jahr 2005 nach vorläufigen Zahlen eine Umsatzsteigerung von 15 Prozent erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit legte um 73 Prozent auf 9,5 Millionen Euro zu. Das Nachsteuerergebnis wird auf sieben Millionen Euro geschätzt. Bei einem Wachstum von nur drei Prozent beträgt das 2006er KGV keine 10. Zudem dürfte die Dividende von 0,52 Euro für das Jahr 2004 angehoben werden. Doch schon bei einer stabilen Ausschüttung beträgt die Dividendenrendite 3,3 Prozent.

(Quelle: www.boersenwelt.de)
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14.03.06 18:28:53
Beitrag Nr. 32 ()
Siehe hier:

http://www.boerse-am-sonntag.de/

In der Ausgabe vom 12. März
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15.03.06 06:31:29
Beitrag Nr. 33 ()
Bin schon lange drin, und habe noch für einige Jahre Geduld.
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15.03.06 16:35:12
Beitrag Nr. 34 ()
Uzin setzt noch eine Nachricht drauf:


euro adhoc: UZIN UTZ AG (deutsch)

euro adhoc: UZIN UTZ AG / Konkurs / Uzin Utz AG (WPKN 755150, ISIN DE 0007551509) will Dividende deutlich erhöhen

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Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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15.03.2006

Ulm, 15. März 2006) Vorstand und Aufsichtsrat der Uzin Utz AG werden der Hauptversammlung am 18. Mai 2006 vorschlagen, eine Dividende von 0,75 Euro je Stückaktie an die Aktionäre auszuschütten. Damit erhöht das Unternehmen seine Dividende im Vergleich zum Vorjahr um 0,23 Euro je Aktie, ein Plus von rund 44 Prozent.

Rückfragehinweis: Melanie Gerber Tel. +49(0)731-4097-279 E-Mail: Melanie.Gerber@Uzin-Utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc 15.03.2006 15:38:46

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Emittent: UZIN UTZ AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 0049(0)731-4097213 FAX: 0049(0)731-4097108 Email: IR@uzin.de WWW: http://www.uzin.de ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin-Bremen, Hamburger Wertpapierbörse, Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Börse Düsseldorf, Geregelter Markt/General Standard: Frankfurter Wertpapierbörse Branche: Baustoffe Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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15.03.06 16:46:27
Beitrag Nr. 35 ()
Mich stimmt nur das Wort "Konkurs" in der Überschrift der Meldung nachdenklich :D
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24.03.06 15:16:09
Beitrag Nr. 36 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 20.702.459 von Naschi am 15.03.06 16:46:27Uzin Utz Aktiengesellschaft
Ulm
(WKN 755150 - ISIN DE0007551509)
Einladung zur Hauptversammlung


Wir laden unsere Aktionäre zu der am Donnerstag, den 18. Mai 2006, 11.00 Uhr auf dem Gelände „Werk II“ der Uzin Utz AG, Hans-Lorenser-Straße 32, 89079 Ulm/Donau stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

TAGESORDNUNG

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2005, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31.12.2005, der Lageberichte der Uzin Utz AG und des Konzerns sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahrs 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2005 in Höhe von € 3.583.096,02 wie folgt zu verwenden:




a) Ausschüttung einer Dividende in Höhe von je € 0,75
auf insgesamt 4.268.271 Stammaktien (Stückaktien)





3.201.203,25




b) Gewinnvortrag auf neue Rechnung





381.892,77




Bilanzgewinn





3.583.096,02
Derjenige Betrag, der auf die am Tag der Hauptversammlung im Besitz der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien auszuschütten wäre und der gemäß § 71 b AktG von der Ausschüttung auszuschließen ist, soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Die Dividende wird am 19. Mai 2006 ausbezahlt.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung zu erteilen.

5. Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

a) Die Gesellschaft wird ermächtigt, bis zum 17. November 2007 eigene Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben, wobei auf die erworbenen Aktien zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen dürfen.
Die Ermächtigung kann durch die Gesellschaft ganz oder in Teilen ausgeübt werden; bei Ausübung in Teilen kann von der Ermächtigung mehrfach Gebrauch gemacht werden. Der Erwerb darf nur über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen.
b) Sofern der Erwerb der Aktien über die Börse erfolgt, darf der Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den dem Erwerb vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat, um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
Erfolgt der Erwerb aufgrund eines öffentlichen Angebots an alle Aktionäre, so darf der an die Aktionäre gezahlte Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veröffentlichung des Angebots vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat, um nicht mehr als 20 % über- oder unterschreiten.
Sofern bei einem öffentlichen Kaufangebot die von den Aktionären zum Erwerb angebotenen Aktien das vorgesehene Rückkaufvolumen überschreiten, erfolgt die Annahme im Verhältnis des Gesamtbetrags des Erwerbsangebots zu den insgesamt von den Aktionären angebotenen Aktien. Es kann aber vorgesehen werden, dass geringe Stückzahlen von bis zu 50 angebotenen Aktien je Aktionär bevorrechtigt angenommen werden. Die Vorschriften des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes sind zu beachten, sofern und soweit diese Anwendung finden.
c) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen

(1) wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der arithmetische Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veräußerung vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat.
Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden;
oder
(2) wenn die Aktien gegen Sachleistungen veräußert werden und dies zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben und der Erwerb des Unternehmens oder der Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.
d) Der Vorstand wird ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Grundkapitalziffer und die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung entsprechend dem Umfang der Einziehung zu ändern. Der Vorstand kann abweichend davon bestimmen, dass das Grundkapital bei der Einziehung nicht herabgesetzt wird und sich stattdessen durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung anzupassen.
e) Die Ermächtigungen zur Veräußerung und zur Einziehung nach lit. c) und lit. d) können einzeln oder gemeinsam, ganz oder in Teilen ausgeübt werden; bei Ausübung in Teilen kann von den Ermächtigungen mehrfach Gebrauch gemacht werden.
f) Die Ermächtigungen gemäß lit. c) bis lit. e), eigene Aktien einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre zu veräußern bzw. eigene Aktien einmal oder mehrmals, ganz oder teilweise einzuziehen, erstreckt sich ausdrücklich auch auf Aktien der Gesellschaft, die im Zeitpunkt der Erteilung dieser Ermächtigung bereits Eigentum der Gesellschaft sind.
g) Die von der Hauptversammlung am 10. Mai 2005 erteilte Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien wird für die Zeit ab Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgehoben.


Bericht des Vorstands zu Ziffer 5 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG:

Der Vorstand hat gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 i.V.m. § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG einen schriftlichen Bericht über die gemäß Ziffer 5 der Tagesordnung vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei der Veräußerung eigener Aktien erstattet. Der Bericht liegt vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre aus. Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt. Der Bericht wird wie folgt bekannt gemacht:

Die unter Tagesordnungspunkt 5 eingeräumte Ermächtigung sieht vor, dass die Gesellschaft eigene Aktien in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Grundkapitals erwerben und wieder veräußern bzw. einziehen darf. Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung wird die Gesellschaft für die kommenden 18 Monate in die Lage versetzt, von dem international üblichen Instrument des Erwerbs eigener Aktien Gebrauch zu machen, um mit dem Erwerb verbundene Vorteile im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zu realisieren.

Rechtsgrundlage für die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG. Neben dem Erwerb über die Börse soll die Gesellschaft auch die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien durch ein öffentliches Kaufangebot (Tenderverfahren) zu erwerben. Bei dieser Variante kann jeder verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die zum festgesetzten Preis angebotene Menge die von der Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei kann eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis maximal 50 Stück vorgesehen werden. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten sowie kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.

Durch die Möglichkeit des Wiederverkaufs der eigenen Aktien können diese zur Beschaffung von Eigenmitteln benutzt werden. Für die Wiederveräußerung erworbener eigener Aktien sieht das Gesetz grundsätzlich einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre vor. Die Hauptversammlung kann jedoch in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG auch eine andere Veräußerung beschließen. Die unter Tagesordnungspunkt 5 vorgeschlagene Ermächtigung der Gesellschaft sieht daher vor, dass eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre vorgenommen werden kann, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den maßgeblichen Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird insoweit ausgeschlossen. Als maßgeblicher Börsenkurs gilt dabei der arithmetische Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veräußerung vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat. Mit dieser Ermächtigung wird von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugelassenen Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss Gebrauch gemacht.

Diese Möglichkeit, das Bezugsrecht bei der Wiederveräußerung eigener Aktien der Gesellschaft in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auszuschließen, dient dem Interesse der Gesellschaft, eigene Aktien beispielsweise an weitere Anleger zu verkaufen und erlaubt insbesondere eine schnellere und kostengünstigere Platzierung der Aktien als bei deren Veräußerung unter Einräumung eines Bezugsrechts an die Aktionäre. Die Verwaltung wird dadurch in die Lage versetzt, die sich aufgrund der jeweiligen Börsenverfassung bietenden Möglichkeiten schnell, flexibel und kostengünstig zu nutzen, wenn aufgrund des Umfangs der zu veräußernden Aktien bei einer Veräußerung über die Börse mit erheblichen Kursrückgängen zu rechnen wäre. Darüber hinaus können so gegebenenfalls zusätzliche neue Aktionärsgruppen im In- und Ausland gewonnen werden. Der Vorstand erhält hierdurch ein zusätzliches Finanzierungsinstrument, um die Stellung der Gesellschaft auf in- und ausländischen Märkten zu stärken. Die erworbenen eigenen Aktien dürfen nur zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Ein etwaiger Abschlag vom aktuellen Börsenpreis wird voraussichtlich nicht über 3 %, jedenfalls aber maximal bei 5 %, des Börsenpreises liegen. Die endgültige Festlegung des Veräußerungspreises für die eigenen Aktien geschieht zeitnah vor ihrer Veräußerung. Eine Herabsetzung des Aktienwertes durch negative Beeinflussung des Börsenkurses wird dadurch vermieden.

Die Vermögens- wie auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden bei der Veräußerung der eigenen Aktien an Dritte unter Ausschluss der Aktionäre vom Bezugsrecht auf der Grundlage des § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG angemessen gewahrt. Diese Ermächtigung zur Veräußerung gilt nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn Prozent des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf zehn Prozent des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Die Gesellschaft soll ferner eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einziehen können.

Des Weiteren soll der Vorstand ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre beim Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen Dritten entweder ganz oder teilweise als Gegenleistung anzubieten. So können in bestimmten Fällen eigene Aktien als Gegenleistung bei Unternehmenskäufen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen verwendet werden. Der Wettbewerb und die Unternehmenspraxis verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Dies dient dem Interesse der Gesellschaft, da die Gesellschaft dadurch in geeigneten Einzelfällen Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Überlassung von Aktien der Gesellschaft erwerben kann. Die Gesellschaft kann damit in Zukunft flexibel auf sich bietende Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland reagieren. Der Vorstand wird das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausschließen, wenn dies zu diesem Zeitpunkt im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Bei der Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. In der Regel wird der Vorstand sich bei der Bemessung des Werts der als Gegenleistung hingegebenen Aktien am Börsenkurs der Aktie der Uzin Utz AG orientieren. Eine schematische Anknüpfung an einen Börsenkurs ist indes nicht vorgesehen, insbesondere um einmal erzielte Verhandlungsergebnisse nicht durch Schwankungen des Börsenkurses in Frage zu stellen. Die Interessen der Aktionäre werden dadurch gewahrt, dass die Gesellschaft sich verpflichtet, die eigenen Aktien nicht zu einem Preis zu veräußern, der wesentlich unterhalb des aktuellen Börsenkurses liegt. Vorstand und Aufsichtsrat verpflichten sich außerdem, den Gegenwert für die eigenen Aktien ausschließlich im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre festzulegen. Eine Herabsetzung des Aktienwertes durch negative Beeinflussung des Börsenkurses wird dadurch vermieden.

Die bestehende Ermächtigung der Hauptversammlung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien vom 10. Mai 2005 gilt noch bis zum 9. November 2006. Dieser Ermächtigungsbeschluss wird durch den vorgenannten Beschluss für die Zeit ab Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben und durch die neue Ermächtigung mit Laufzeit bis zum 17. November 2007 ersetzt.


6. Wahlen zum Aufsichtsrat
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung i.V.m. § 96 Abs. 1 AktG setzt sich der aus drei Personen bestehende Aufsichtsrat aus Aufsichtratsmitgliedern der Aktionäre zusammen. Herr Marco Sieber wurde durch Beschluss des Amtsgerichts Ulm gemäß § 104 Abs. 2 AktG zur Ergänzung des Aufsichtsrats als Mitglied bestellt.
Um einen Gleichlauf mit den Amtszeiten der anderen Mitgliedern des Aufsichtsrats herzustellen und der Hauptversammlung die Gelegenheit zu geben, das neue Mitglied des Aufsichtsrats selbst zu wählen, schlägt der Aufsichtsrat vor, für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2007 beschließt,
Herrn Marco Sieber, Diplom-Kaufmann, Ruswil, Schweiz
in den Aufsichtsrat zu wählen.
Herr Marco Sieber ist bereits Mitglied in folgenden ausländischen Kontrollgremien, die gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten vergleichbar sind:

― Mitglied im Aufsichtsrat der SIGA Holding AG, Ruswil, Schweiz
― Mitglied im Aufsichtsrat der SIGA Cover AG, Schachen, Schweiz
― Mitglied im Aufsichtsrat der SIGA Services AG, Ruswil, Schweiz
― Mitglied im Aufsichtsrat der SILU Verwaltung AG, Meggen, Schweiz
Die Hauptversammlung ist bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder an Wahlvorschläge nicht gebunden.

7. Beschlussfassung über die Aufhebung des Genehmigten Kapitals II, Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals II mit der Möglichkeit der Bar- und/oder Sachkapitalerhöhung unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre (Genehmigtes Kapital II) sowie Satzungsänderungen
Gemäß § 202 Abs. 3 AktG kann der Nennbetrag des genehmigten Kapitals die Hälfte des zum Zeitpunkt der Ermächtigung eingetragenen Grundkapitals betragen. Das bestehende Genehmigte Kapital II gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung wurde bereits zum Teil ausgenutzt. Um das Genehmigte Kapital II unter Berücksichtigung des bestehenden Genehmigten Kapitals I wieder im gesetzlich höchstens zulässigen Umfang herzustellen, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, folgende Beschlüsse zu fassen:

a) Die Ermächtigung gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung, das Grundkapital bis zum 24. Mai 2009 um bis zu € 2.195.187,-- durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen unter der Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses der Aktionäre zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II), wird ab Wirksamwerden der nachstehenden Ermächtigung unter lit. b) aufgehoben und durch diese ersetzt.
b) Der Vorstand wird ermächtigt, in der Zeit bis zum 17. Mai 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt € 3.400.000,‑‑, durch Ausgabe neuer stimmberechtigter, auf den Inhaber lautender stimmberechtigter Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II). Die Kapitalerhöhungen können gegen Bar- und/oder Sacheinlagen erfolgen.
Der Vorstand wird weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre für folgende Fälle auszuschließen:

― für die aufgrund des Bezugsverhältnisses entstehenden Spitzenbeträge;
― für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen, wenn der Erwerb des Unternehmens oder der Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt;
― wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen, unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung 10% des Grundkapitals der Gesellschaft überschreitet. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden bzw. beschlossenen anderen Ermächtigung als eigene Aktien unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert bzw. abgegeben werden.
Der Vorstand wird zudem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnberechtigung zu bestimmen sowie die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung, insbesondere den Ausgabebetrag und das für die neuen Aktien zu leistende Entgelt, festzusetzen.
Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 4 der Satzung nach völliger oder teilweiser Durchführung der Kapitalerhöhung oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist ohne Erhöhung entsprechend im Wortlaut anzupassen.
c) § 4 Abs. 4 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"(4) Der Vorstand wird ermächtigt, in der Zeit bis zum 17. Mai 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt € 3.400.000,‑‑ durch Ausgabe neuer stimmberechtigter, auf den Inhaber lautender stimmberechtigter Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II). Die Kapitalerhöhungen können gegen Bar- und/oder Sacheinlagen erfolgen.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre für folgende Fälle auszuschließen:

― für die aufgrund des Bezugsverhältnisses entstehenden Spitzenbeträge;
― für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen, wenn der Erwerb des Unternehmens oder der Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt;
― wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen, unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung 10% des Grundkapitals der Gesellschaft überschreitet. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden bzw. beschlossenen anderen Ermächtigung als eigene Aktien unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert bzw. abgegeben werden.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnberechtigung zu bestimmen sowie die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung, insbesondere den Ausgabebetrag und das für die neuen Aktien zu leistende Entgelt, festzusetzen.“


Bericht des Vorstands zu Ziffer 7 lit. b) der Tagesordnung gemäß § 203 Abs. 2 i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG:

Der Vorstand hat gemäß § 203 Abs. 2 i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG einen schriftlichen Bericht über die gemäß Ziffer 7 lit. b) der Tagesordnung vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechtes erstattet. Der Bericht liegt vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre aus. Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt. Der Bericht wird wie folgt bekannt gemacht:

Die dem Vorstand unter Ziffer 7 lit. b) eingeräumte Ermächtigung sieht den Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre vor. Damit soll der Vorstand ggf. in die Lage versetzt werden, von der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals II auch unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre Gebrauch zu machen.

Der Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge ermöglicht die Ausnutzung der Ermächtigung durch runde Beträge zur Herstellung eines glatten Bezugsverhältnisses. Der Bezugsrechtsausschluss ist erforderlich, um etwaige Spitzen verwerten zu können.

Daneben schafft die Ermächtigung die Möglichkeit, das Bezugsrecht der Aktionäre bei Sachkapitalerhöhungen mit Zustimmung des Aufsichtsrats auszuschließen, um in geeigneten Fällen Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Überlassung von Aktien der Uzin Utz AG erwerben zu können. Für einen Ausbau der Geschäftsfelder, der durch Expansion der Gesellschaft im In- und Ausland umgesetzt werden kann, sind Akquisitionen in Erwägung zu ziehen. Je nach Größenordnung eines Erwerbes von Beteiligungen oder den Erwartungen der Verkäuferseite kann es zweckmäßig oder auch erforderlich sein, die Gegenleistung ganz oder teilweise durch Aktien zu erbringen. Um in diesen Fällen in der Lage zu sein, sich bietende Erwerbsmöglichkeiten wahrzunehmen, muss die Gesellschaft, falls erforderlich, ihr Grundkapital unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durch Ausnutzung des Genehmigten Kapitals erhöhen. Da eine Kapitalerhöhung für solche Erwerbe vielfach kurzfristig erfolgen muss, ist auch insoweit die Schaffung eines Genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses erforderlich. Wenn sich Möglichkeiten zu einem solchen Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen konkretisieren, wird der Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von der Ermächtigung zur Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss Gebrauch machen soll. Er wird dies nur tun, wenn der Erwerb gegen Ausgabe von Uzin Utz-Aktien im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, wird auch der Aufsichtsrat seine nach dem Gesetz erforderliche Zustimmung zur Ausnutzung des Genehmigten Kapitals erteilen. Bei der Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. In der Regel wird der Vorstand sich bei der Bemessung des Werts der als Gegenleistung hingegebenen Aktien am Börsenkurs der Aktie der Uzin Utz AG orientieren. Eine schematische Anknüpfung an einen Börsenkurs ist indes nicht vorgesehen, insbesondere um einmal erzielte Verhandlungsergebnisse nicht durch Schwankungen des Börsenkurses in Frage zu stellen. Über die Einzelheiten der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals wird der Vorstand in der Hauptversammlung berichten, die auf einen etwaigen Erwerb gegen Ausgabe von Aktien der Uzin Utz AG folgt.

Die Ermächtigung sieht darüber hinaus die Möglichkeit vor, das gesetzliche Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von bis zu insgesamt 10 % sowohl des im Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung als auch des im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals erfolgt, sofern der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits notierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Rechtsgrundlage für diesen Bezugsrechtsausschluss ist § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG. Ein etwaiger Abschlag vom aktuellen Börsenpreis wird voraussichtlich nicht über 3 %, jedenfalls aber maximal bei 5 % des Börsenpreises liegen. Diese Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses soll der Verwaltung, dem durch den Gesetzgeber durch die Neufassung des § 186 Abs. 3 S. 4 AktG bezweckten Ziel entsprechend, die Unternehmensfinanzierung durch Eigenkapitalaufnahme erleichtern. Der Vorstand erhält hierdurch ein zusätzliches Finanzierungsinstrument, um die Stellung der Gesellschaft auf in- und ausländischen Märkten zu stärken. Der Bezugsrechtsausschluss gibt dem Vorstand die Möglichkeit, neue strategische Investoren oder Finanzinvestoren zu gewinnen. Dieser Bezugsrechtsausschluss soll die Verwaltung in die Lage versetzen, die sich aufgrund der jeweiligen Börsenverfassung bietenden Möglichkeiten schnell, flexibel und kostengünstig zu nutzen und durch die marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen Ausgabebetrag und damit eine größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu erreichen. Damit ist es dem Vorstand möglich, auch kurzfristig eine zusätzliche von Kreditinstituten unabhängige Finanzierung der Gesellschaft zu realisieren oder strategische Allianzen mit einem unternehmerischen Partner einzugehen. Eine derartige Kapitalerhöhung führt wegen der schnelleren Handlungsmöglichkeit erfahrungsgemäß zu einem deutlich höheren Mittelzufluss bei der Gesellschaft als eine vergleichbare Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre. Sie liegt somit im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre. Dabei wird dem Schutzbedürfnis der Aktionäre vor einer Verwässerung ihres Anteilsbesitzes Rechnung getragen, da ein Bezugsrechtsausschluss nur für einen Betrag möglich ist, der 10 % des im Zeitpunkt des Hauptversammlungsbeschlusses vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die aufgrund einer entsprechenden Ermächtigung der Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG während der Wirksamkeit dieser Ermächtigung gemäß den §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden.


8. Satzungsänderungen zur Anpassung an geänderte gesetzliche Regelungen in § 12 Abs. 3, § 13 Abs. 1 und 2 und § 14 der Satzung (Einberufung, Teilnahmerecht und Befugnisse des Versammlungsleiters).
Durch das am 01. November 2005 in Kraft getretene Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) sind unter anderem die Vorschriften des Aktiengesetzes zur Teilnahme an der Hauptversammlung geändert worden. Danach kann die Satzung die Teilnahme an der Hauptversammlung oder die Ausübung des Stimmrechts davon abhängig machen, dass die Aktionäre sich vor der Versammlung anmelden. Darüber hinaus kann die Satzung bei Inhaberaktien bestimmen, wie die Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung oder zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen ist. Zudem sind die Bestimmungen zur Fristberechnung für die Einberufung der Hauptversammlung geändert worden. Desweiteren kann die Satzung den Versammlungsleiter ermächtigen, das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen zu beschränken.
Zur Anpassung der Satzung an die dargestellten neuen Regelungen des Aktiengesetzes in der Fassung des UMAG schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, folgende Satzungsänderungen zu beschließen:

a) § 12 Abs. 3 wird wie folgt neu gefasst:

"3. Die Einberufung muss mindestens dreißig Tage vor dem Tag, bis zu dessen Ablauf sich die Aktionäre vor der Versammlung anzumelden haben (§ 13 Abs. 1), bekannt gemacht werden. Bei der Berechnung der Frist sind der Tag der Einberufung und der Tag, bis zu dessen Ablauf sich die Aktionäre vor der Versammlung anzumelden haben, nicht mitzurechnen.“
b) § 13 Abs. 1 und 2 werden wird wie folgt neu gefasst:

"1. Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages vor dem Tag der Hauptversammlung bei der Gesellschaft unter der in der Einladung zur Hauptversammlung hierfür genannten Adresse in Textform (§ 126 b BGB) in deutscher oder englischer Sprache angemeldet haben.
2. Die Aktionäre haben ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts durch einen in Textform (§ 126 b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erstellten besonderen Nachweis des depotführenden Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstituts über den Anteilsbesitz nachzuweisen. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor dem Tag der Hauptversammlung zu beziehen und muss der Gesellschaft unter der in der Einladung zur Hauptversammlung hierfür mitgeteilten Adresse spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages vor dem Tag der Hauptversammlung zugehen.“
c) Der bisherige § 13 Abs. 3 wird aufgehoben, die bisherigen § 13 Abs. 4 und 5 werden zu den neuen § 13 Abs. 3 und 4 und entsprechend neu nummeriert.
d) § 14 wird um folgenden neuen Abs. 3 erweitert:

"3. Der Versammlungsleiter ist ermächtigt, das Rede- und Fragerecht der Aktionäre zeitlich angemessen zu beschränken.“

9. Beschlussfassung bzgl. der Einzelangaben der Vorstandsvergütung im Jahres- und Konzernabschluss.
Aufsichtsrat und Vorstand sind der Ansicht, dass die individuelle Angabe der Vorstandsbezüge, wie sie § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a) Satz 5 bis 9 HGB bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) Satz 5 bis 9 HGB in der Fassung des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetzes für Jahres- und Konzernabschlüsse für nach dem 31. Dezember 2005 beginnende Geschäftsjahre vorsieht, zu stark in die Privatsphäre der betroffenen Vorstandsmitglieder eingreift.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deswegen unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 5 HGB und § 314 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Fassung des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetzes vor, folgenden Beschluss zu fassen:
„Bei der Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses der Uzin Utz Aktiengesellschaft haben die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a) Satz 5 bis 9 HGB bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) Satz 5 bis 9 HGB in der Fassung des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetzes verlangten Angaben zu unterbleiben. Dieser Beschluss gilt für das am 01.01.2006 begonnene Geschäftsjahr und die weiteren vier folgenden Geschäftsjahre, also bis zum 31.12.2010.“

10. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer der AG und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 zu wählen.


Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gem. § 13 Abs. 1 der Satzung in Verbindung mit § 16 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien zum Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also spätestens bis zum Beginn des 27. April 2006, bei der Gesellschaft, bei einem deutschen Notar, bei einer zur Entgegennahme der Aktien befugten Wertpapiersammelbank oder bei der
Dresdner Bank AG und deren Niederlassungen

bis zur Beendigung der Hauptversammlung hinterlegt haben.

Die Hinterlegung ist auch dann ordnungsgemäß, wenn Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für sie bei anderen Kreditinstituten bis zur Beendigung der Hauptversammlung gesperrt gehalten werden.

Werden Aktien bei einem deutschen Notar oder einer Wertpapiersammelbank hinterlegt, so ist die Hinterlegungsbescheinigung des Notars oder der Wertpapiersammelbank spätestens am 15. Mai 2006 bei der Gesellschaft einzureichen.

Wir weisen ausdrücklich auf folgende gesetzliche Neuregelung hin: Gemäß § 123 Abs. 3 S. 2 AktG in der Fassung des Gesetzes zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) sind zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts in jedem Fall und auch ohne Hinterlegung ihrer Aktien diejenigen Aktionäre berechtigt, die der Gesellschaft einen in Textform (§ 126 b BGB) erstellten besonderen Nachweis des depotführenden Instituts über ihren Anteilsbesitz übermittelt haben. Der Nachweis hat sich hierbei auf den Beginn des 27. April 2006 zu beziehen und muss der Gesellschaft spätestens am Donnerstag, dem 11. Mai 2006, unter folgender Adresse zugehen:
Uzin Utz AG
c/o Dresdner Bank AG
OSS SO 6D
Hauptversammlungen 29. OG
Jürgen-Ponto-Platz 1
60301 Frankfurt am Main
Fax: 069-263-12460
Email: TBHVService@Dresdner-Bank.com

Die Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen wollen, können ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten, auch durch eine Vereinigung von Aktionären, ausüben lassen. Kreditinstitute, Vereinigungen von Aktionären sowie andere geschäftsmäßig Handelnde im Sinne des § 135 Abs. 9 AktG können in jeder festhaltbaren, nachprüfbaren Form bevollmächtigt werden, ansonsten ist die Vollmacht schriftlich, per Telefax, per Computer-Fax oder per mit qualifizierter elektronischer Signatur versehene E-Mail an die Adresse „IR@uzin-utz.com“ zu erteilen.

Wir bieten unseren Aktionären an, sich durch von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung vertreten zu lassen. Die Vollmachten und Weisungen hierzu können schriftlich oder per Telefax übermittelt werden. Entsprechende Formulare können unter der unten genannten Adresse bei der Gesellschaft angefordert werden. Vollmachten und Weisungen an Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen bis zum Freitag, dem 12. Mai 2006 bei der Gesellschaft eingegangen sein, andernfalls können sie nicht berücksichtigt werden. Wir bitten insoweit auch die Hinweise in den Formularen zu beachten. In der Vollmacht/Weisung ist die jeweilige Eintrittskartennummer anzugeben. Wir weisen deswegen darauf hin, dass eine Bevollmächtigung weisungsgebundener Stimmrechtsvertreter nur von Aktionären erfolgen kann, die über eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung verfügen.

Anfragen von Aktionären bezüglich der Hauptversammlung und Anträge gemäß § 126 AktG sowie Wahlvorschläge von Aktionären gemäß § 127 AktG bitten wir ausschließlich an folgende Anschrift zu senden:
Uzin Utz AG
Investor Relations
Dieselstraße 3
89079 Ulm
Telefax: 0731-4097-108
E-Mail: IR@uzin-utz.com

Mit einer Begründung versehene Anträge gegen die Beschlussvorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung sowie Wahlvorschläge, die bis zum 3. Mai 2006, 24.00 Uhr, unter der vorgenannten Adresse bei der Gesellschaft eingehen, werden, soweit diese rechtlich zulässig sind, einschließlich etwaiger Stellungnahmen der Verwaltung auf der Homepage der Uzin Utz AG im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2006) zugänglich gemacht. Anderweitig adressierte Anträge oder Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.

Wir würden uns freuen, Sie in Ulm begrüßen zu dürfen.



Ulm, im März 2006

Uzin Utz AG

Der Vorstand
Dr. H. Werner Utz, Thomas Müllerschön, Maarten jan Leppink
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06.04.06 16:40:21
Beitrag Nr. 37 ()
Von der Uzin Homepage:

UZIN UTZ AKTIENGESELLSCHAFT
KOMMENTAR DES VORSTANDS ZUM GESCHÄFTSJAHR 2005

Alle Vorjahreszahlen sind in Klammern gesetzt.
Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Geschäftsverlauf, Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen

• Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gesamtwirtschaftlich zeigten sich die für den Uzin Utz Konzern bedeutsamen europäischen Märkte in 2005 überwiegend mit geringeren Wachstumsraten als im Vorjahr. Hauptursache hierfür war die europaweit anhaltende Kauf- und Investitionszurückhaltung. Die Bruttoinlandsprodukte in Deutschland, Frankreich, Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Polen wuchsen teilweise deutlich geringer als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftlichen Impulse reichten daher in den meisten Ländern, insbesondere in Deutschland, erneut nicht aus, um die baukonjunkturellen Schwächen auszugleichen.

Im Detail hat sich im Kernmarkt Deutschland, bei einem Bruttoinlandsprodukt-Wachstum von +0,8% (Prognose Statistisches Bundesamt vom Februar 2006), der baukonjunkturelle Abschwung fortgesetzt. Seit Beginn der rezessiven Tendenzen im Jahr 1995 sind die Umsätze im Bauhauptgewerbe bis einschließlich 2005 um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Innerhalb dieses Zeitraumes sank die Beschäftigtenzahl gleichzeitig von rund 1,5 Mio. auf nur noch knapp über 700.000.

• Einschätzung der Unternehmensleitung

Trotz anhaltend schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen konnten, selbst ohne Berücksichtigung der erstkonsolidierten Sifloor AG sowohl im Umsatz, als auch im Ergebnis Steigerungen erzielt werden. Der Konzern ist mit dieser Entwicklung zufrieden. Marktanteile konnten gehalten bzw. leicht ausgebaut werden, obwohl die Wettbewerbssituation in den meisten Märkten erneut verschärft wurde. Im zweiten Halbjahr 2005 konnten die Umsätze innerhalb Deutschlands erstmals seit Jahren wieder gesteigert werden.

• Stärken und Schwächen

In diesem nachhaltig schwierigen Umfeld hat der Konzern das Kerngeschäft weiterentwickelt und die Stärke des Unternehmens, intelligente Systemlösungen mit qualitativ hochwertigen technischen und logistischen Dienstleistungen zu verbinden, weiter vorangetrieben.

• Unternehmensinterne Erfolgsfaktoren

Die langjährige Strategie, die unternehmensinternen Erfolgsfaktoren

- hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter,
- eine hohe Produktqualität in einem intelligenten Systemangebot,
- ein einzigartiges Service- und Logistikkonzept

zu kombinieren, zeigt nachhaltige Wirkung. An dieser strategischen Ausrichtung hat sich in der Vergangenheit nichts geändert und wird sich auch in der Zukunft nichts ändern.

Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern erhöhte sich im Durchschnitt auf 656 (611). Davon arbeiteten 392 (393) im Inland und 264 (218) im Ausland bei den Beteiligungsgesellschaften. Zusätzlich wurde 29 (27) jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht. Dies unterstreicht eindrucksvoll das seit vielen Jahren herrschende Bemühen, eigenes qualifiziertes Fachpersonal konzernweit selbst auszubilden und so auf künftige Aufgaben im Unternehmen vorzubereiten. Auch weiterhin wird der Konzern jungen Menschen über eine Ausbildung Zukunftsperspektiven bieten und gleichzeitig qualifizierten Nachwuchs sicherstellen.

Die deutliche Zunahme der Gesamt-Mitarbeiterzahl liegt im Wesentlichen in der erstmaligen Einbeziehung der Sifloor AG in den Konzernabschluss begründet.

Die Uzin Utz AG und die Unipro B.V., Haaksbergen, Niederlande, sind nach den DIN ISO Normen zertifizierte Unternehmen. Auch 2005 wurden in diesen Unternehmen weitere interne Auditoren aus- bzw. fortgebildet und je ein umfassendes Auditprogramm realisiert. Die externen Wiederholungs- bzw. Re-zertifizierungsaudits bestätigten erneut die hohe Qualität sowie die Rechtmäßigkeit der bisherigen Zertifizierung.

Im Geschäftsjahr 2005 wurde im Konzern an den Produktionsstandorten in Ulm, Vaihingen, Würzburg, Buochs (Schweiz), Ruswil (Schweiz), Haaksbergen (Niederlande), Legnica (Polen), Soissons (Frankreich), Shanghai (China) und Surabaya (Indonesien) produziert. Die Gesamtauslastung aller UZIN-Werke lag bei rund 73% und erhöhte sich somit um rund 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (68). Neben den Zugängen durch die Akquisition der Sifloor AG und einem Erweiterungsbau der JP Coatings GmbH wurden im Jahr 2005 keine weiteren nennenswerten Erweiterungen der Produktionskapazitäten im Konzern vorgenommen.

Im Produktionsprogramm gab es neben den Veränderungen durch die Akquisition der Sifloor AG keine weiteren wesentlichen Veränderungen. Die generell sehr langen Produktlebenszyklen blieben auch im Jahr 2005 nahezu unverändert. Konzernweit wird nach wie vor jede hergestellte Charge einer strikten Qualitätskontrolle unterzogen. Erst nach Freigabe durch das zuständige Labor werden Auslieferungen vorgenommen.

Die Innovationsrate 2005 betrug rund 24% (22), das heißt, dieser Anteil am Gesamtumsatz entfällt auf Produkte, die jünger als 5 Jahre sind. Für die technischen Weiter- und Neuentwicklungen der Produktsysteme wird auf die Ausführungen im Teil „Forschung & Entwicklung“ dieses Berichts verwiesen.

Im Bereich der Rohstofflieferanten gab es auch im Berichtsjahr einige wenige Veränderungen, die Beschaffungsstrukturen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert.

An den konzernweiten Grundsätzen der langfristigen Disposition, der langfristigen Vertragspartnerschaften und der strikten und umfassenden Qualitätskontrollen im Beschaffungsbereich hat sich auch im Jahr 2005 nichts geändert.

Die Energiekosten stiegen infolge von Preiserhöhungen, der Erstkonsolidierungen, der erstmalig ganzjährigen Berücksichtigung der Unipro B.V. und der Unipro N.V sowie der erwähnten Absatzmengensteigerungen an. Optimierungen im Produktionsbereich sowie ein geschärftes Energiebewusstsein sind weiterhin die Eckpfeiler eines umweltbewussten Umganges mit allen Energieressourcen.

• Interne Organisation und Entscheidungsfindung

Die interne Konzern-Organisation folgt dem Grundsatz direkter Entscheidungswege und möglichst flacher Hierarchien. Alle wesentlichen Entscheidungen werden in Abteilungs- und Bereichsgremien vorbereitet und mit einer Entscheidungsempfehlung an den jeweiligen Geschäftsführer/Vorstand weiter gegeben. Alle wesentlichen Entscheidungen werden vom jeweiligen Geschäftsführer/Vorstand der Beteiligungsgesellschaft mit dem Vorstand der Uzin Utz AG besprochen. Alle zustimmungspflichtigen Entscheidungen werden vom Vorstand der Uzin Utz AG an den Aufsichtsrat der Uzin Utz AG zur Genehmigung vorgetragen.

• Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr

Wie bereits im Lagebericht 2004 erwähnt, wurde, mit Wirkung zum Januar 2005, nach intensiven Prüfungen, die vollständige Übernahme der schweizerischen SIGA Floor AG, Ruswil, Schweiz vertraglich vereinbart. Im Jahresverlauf 2005 wurde diese, zuvor von der SIGA Holding AG gehaltene Beteiligung, in Sifloor AG umfirmiert. Das überwiegend patentrechtlich geschützte Trockenklebe-Know-How der Sifloor AG, das über so bekannte Marken wie sigan und sigaway vermarktet wird, erschließt eine weitere innovative, umweltfreundliche und vor allem zukunftsweisende Technologie zur anspruchsvollen Verlegung elastischer und textiler Bodenbeläge. Die Patente wurden von der Uzin Tyro AG, Buochs, Schweiz, die ebenfalls eine 100%ige Beteiligungsgesellschaft der AG ist, erworben. Das Trockenklebeverfahren zeichnet sich insbesondere durch eine schnelle, saubere und wirtschaftliche Verlegung sowie durch die rückstandsfreie Wiederentfernbarkeit bei der späteren Renovierung aus. Ein Konzept zur Realisierung der über die Konzernstruktur möglichen Vertriebssynergien wurde in 2005 erarbeitet. Die Umsetzung dieses Konzepts hat bereits begonnen und wird zur weiteren Stärkung der Marktpositionen im In- und Ausland beitragen.

Außerdem wurde im September 2005 die 90%-Beteiligung an der Uzin Italia S.r.l., Terlan, Italien an einen lokalen Investor verkauft.

Weiter wurde für die Uzin Dis Ticaret Ltd., Sirketi, Istanbul, Türkei zum Jahresende 2005 die Liquidation eingeleitet. Diese Gesellschaft wurde bereits im Jahre 2001 operativ stillgelegt. Mit dem Abschluss der Liquidation wird gemäß landesüblichen Fristen zum Jahresende 2006 gerechnet.

Die 45%-Beteiligung an der Uzin Shanghai Shenzhen Adhesives Co. Ltd., Schanghai, China wurde zum Beginn des Jahres 2005 auf 90% erhöht. Die zusätzlichen Anteile wurden vom bisherigen chinesischen Joint-Venture-Partner gekauft um die Konzernstrategien auch im chinesischen Markt uneingeschränkt umsetzen zu können. Im Zuge dieses Anteilzukaufs wurde die Gesellschaft in Uzin Utz Construction Materials Co. Ltd. umfirmiert.

Zusätzlich zu diesen gesellschaftsrechtlichen Veränderungen hat es im Jahr 2005 auch eine grundlegende Veränderung in der Rechnungslegung gegeben. Erstmals für das Geschäftsjahr 2005 wird der Konzernjahresabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS (International Financial Reporting Standards) aufgestellt. Um für diesen ersten IFRS - Konzernjahresabschluss eine Eröffnungsbilanz und vergleichbare Vorjahreszahlen anzugeben wurde der Konzernjahresabschluss 2004 ebenfalls nach IFRS aufgestellt. Die Umstellung auf IFRS brachte einige Veränderungen im Zahlenwerk mit sich. Eine Überleitung der HGB-Zahlen des Vorjahres auf IFRS sowie Erläuterungen zu den Veränderungen können dem Anhang des Konzernjahresabschlusses entnommen werden. Der Lagebericht wurde in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften erstellt (§315a i.V.m. 315 HGB). Im Konzernjahresabschluss 2005 ist erstmals die Sifloor AG, Schweiz, enthalten. Die Uzin Utz Construction Materials Ltd., China und die BIL Leasing Verwaltungs GmbH & Co. 870 KG wurden in der IFRS-Eröffnungsbilanz 2004 erstkonsolidiert. Die Uzin Utz Construction Materials Ltd., China, wurde, als 45% Beteiligung, quotal konsolidiert. Die BIL Leasing Verwaltungs GmbH & Co. 870 KG wurde vollkonsolidiert. Im Konzernjahresabschluss 2005 wurde die Uzin Utz Construction Materials Ltd., China, mittlerweile als 90% Beteiligung, vollkonsolidiert. Die Uzin Italia S.r.l., Italien wurde zum 5. September 2005 endkonsolidiert.

Internes Steuerungssystem

Das konzernweite interne Steuerungssystem basiert auf einer Vielzahl von Mechanismen und Kennzahlen, die jeweils bereichsspezifische Vorgänge abbilden und messbar machen. Über alle Bereiche hinweg stehen an der Spitze aller internen Steuerungssysteme die Finanzgrößen- und kennzahlen

• Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
• Umsatz
• Ergebnis der gew. Geschäftstätigkeit
• Umsatzrendite
• Eigenkapitalrendite
• Eigenkapitalquote

Kennzahlen Konzern
Kennzahl Ermittlung

2005/Vorjahr

Cash Flow aus lfd. GT siehe Kapitalflussrechnung 6.803 /6.535 TEUR
Umsatz siehe GuV 138.524 /121.931 TEUR
Ergebnis der gew. GT siehe GuV 9.591 /6.681 TEUR
Umsatzrendite Erg. der gew. GT / Umsatz 6,9% /5,5%
Eigenkapitalrendite Erg. der gew. GT / Eigenkapital 19,0% /15,1%
Eigenkapitakquote Eigenkapital / Bilanzsumme 39,7% /39,2%

Lage des Konzerns (alle Zahlen nach IFRS)

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hat sich im Jahr 2005 insgesamt positiv entwickelt. Steigende Umsätze trotz anhaltend schwieriger Konjunkturentwicklungen, insbesondere im Kernmarkt Deutschland, in Verbindung mit der Fortführung des stringenten Kostenmanagements haben in allen wesentlichen Bilanz- und GuV-Positionen zu Verbesserungen geführt. So sind Umsatz und Ergebnis als zentrale Führungsgrößen deutlich gestiegen. An diesem positiven Trend hat sich zwischen Jahresende 2005 und dem Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nichts geändert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 14,1 Mio. EUR auf 127,1 Mio. EUR (113). Hierbei stammen 6,8 Mio. EUR aus der erstmaligen Berücksichtigung der Sifloor AG. Der Anteil des Konzern-Anlagevermögens stieg auf rund 62% (59), das restliche Vermögen liegt somit bei 38% (41) der Bilanzsumme.

Die Kundenforderungen, stiegen infolge der Umsatzsteigerung, von 19,1 Mio. EUR auf 21,3 Mio. EUR. Aus der Erstkonsolidierung der Sifloor AG stammen hierbei rund 0,5 Mio. EUR.

Die Vorräte nahmen um 2,3 Mio. EUR, von 15,0 Mio. EUR auf 17,3 Mio. EUR zu. Mit 1,9 Mio. EUR stammt der Hauptanteil dieser Zunahme aus der Erstkonsolidierung der Sifloor AG.

Das komplette Vermögen stellt nach wie vor betrieblich notwendige Werte dar.

Die Flüssigen Mittel sanken insbesondere infolge des Abbaus von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 5,6 Mio. EUR auf 4,4 Mio. EUR. 0,6 Mio. EUR stammen hierbei aus der Erstkonsolidierung der Sifloor AG.

Finanzlage

Das Eigenkapital betrug 50,5 Mio. EUR (42,3) und liegt mit einem Anteil an der Bilanzsumme von rund 40% (37) nach wie vor weit über dem Branchendurchschnitt.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute stiegen infolge einer Konzern-Umfinanzierung der polnischen Produktionsgesellschaft um rund 1,8 Mio. EUR, von 5,7 Mio. EUR auf 7,5 Mio. EUR. Die Sifloor AG verbuchte im Jahr 2005 keine kurzfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen infolge einer optimierten Skonto-Nutzung um rund 1 Mio. EUR zurück, obwohl die Erstkonsolidierung der Sifloor AG eine Zunahme um rund 0,3 Mio. EUR mit sich brachte.

Die Steuerrückstellungen stiegen infolge der deutlichen Zunahme des Ergebnisses um 0,9 Mio. EUR, von 0,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,3 Mio. EUR an. Die Erstkonsolidierung der Sifloor AG führte hierbei zu einer Zunahme um knapp 0,1 Mio. EUR.

Insgesamt ging der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme leicht zurück, von rund 22% auf rund 20%.

Der Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten blieb mit 40% von der Bilanzsumme nahezu unverändert (41). Absolut stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten um rund 4,7 Mio. EUR, von 46,1 Mio. EUR auf 50,8 Mio. EUR. Der mit 4,1 Mio. EUR überwiegende Teil dieser Zunahme stammt aus der Erhöhung der langfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute infolge der Finanzierung der Akquisition der Sifloor AG. Die Sifloor AG selbst verbuchte im Jahr 2005 keine langfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute.

Grundsatz und gleichermaßen Ziel des Finanzmanagements ist es, jederzeit eine ausreichende Liquidität zu gewährleisten, bei einer gleichzeitig hohen, weit über dem Branchendurchschnitt liegenden, Eigenkapitalquote. Auch im Jahr 2005 konnte dieser Anforderung genüge getan werden. Die Liquidität war stets gewährleistet, Kreditlinien wurden nie in voller Höhe beansprucht. Neben der Finanzierung der Akquisition „Sifloor AG“ waren keine besonderen, zusätzlichen Finanzierungsmaßnahmen im Jahr 2005 erforderlich. Das Gesamtkreditvolumen im Konzern betrug im Jahr 2005 48,7 Mio. EUR, nach 42,8 Mio. EUR im Vorjahr. Enthalten ist hierbei auch eine Nachrangkapitaltranche der Uzin Utz AG in Höhe von 2,3 Mio. EUR, die aus dem Programm „Kapital für Arbeit“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau stammt. Die Bank tritt mit ihren Forderungen aus diesem Darlehen unwiderruflich hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen der Gläubiger in den Rang vor die Forderungen auf Rückgewähr des kapitalersetzenden Darlehens eines Gesellschafters oder gleichgestellte Forderungen zurück.

Öffentlich angebotene Förderprogramme, Mittelstandsdarlehen und damit zinsgünstige Finanzierungen wurden erneut beantragt und genutzt.

Zur Zinsabsicherung variabel finanzierter Darlehen der Uzin Utz AG mit der ursprünglichen Gesamthöhe von 5,55 Mio. EUR wurden, bereits im Jahr 2003, insgesamt 4 Zinscaps erworben. Des Weiteren wurde im Zuge der Finanzierung des Erwerbs der Sifloor AG ein in Schweizer Franken aufgenommenes Darlehen durch eine Währungsoption abgesichert. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden im Konzern nicht getätigt.

Insgesamt investierte der Konzern im Jahr 2005 16,3 Mio. EUR (17,1). Für das Jahr 2006 ist der Neubau einer Produktionsstätte der Sifloor AG in der Schweiz geplant. Hier wird mit einer Investition in Höhe von rund 5,5 Mio. EUR gerechnet. Die Uzin Utz AG plant 2006 eine Investition (rund 0,8 Mio. EUR) in eine neue Fertigungslinie. Weitere wesentliche Investitionen im Konzern sind derzeit nicht geplant.

Die detaillierte Entwicklung der Liquidität wird in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im Jahr 2005 um 13,6% von 121,9 Mio. EUR auf 138,5 Mio. EUR an. Dies lag zum Einen an den positiven Umsatzentwicklungen der Uzin Utz AG, der JP Coatings GmbH sowie der Gesellschaften in der Schweiz, in Frankreich, in Tschechien und in Großbritannien. Zum Anderen trug auch die Erstkonsolidierung der Sifloor AG, mit rund 7,1 Mio. EUR, sowie die erstmalig ganzjährige Berücksichtigung der im Jahr 2004 erworbenen Unipro B.V. und Unipro N.V., mit rund 2,1 Mio. EUR, zu dieser Umsatzsteigerung bei.

Der gesamte Konzernauslandsumsatz stieg, infolge dieser Effekte, auf rund 74,8 Mio. EUR an (65,0). Der Auslandsanteil blieb dabei mit 54% unverändert (54). Der Anteil der Umsätze außerhalb des Euro-Raumes stieg aufgrund der positiven Umsatzentwicklungen in England und Tschechien sowie der erstmaligen Konsolidierung der schweizerischen Sifloor AG an und lag im Konzern im Jahr 2005 bei rund 23% (19).

Der gesamte Währungskurseinfluss auf den Konzernumsatz lag bei 0,66% (0,54).

Der Handelswaren-Anteil im Konzern sank infolge der erstmaligen Berücksichtigung der Sifloor AG und der erstmals ganzjährigen Berücksichtigung der im Jahr 2004 erworbenen Unipro B.V. auf 35% (39).

Die Absatzmengen im Konzern konnten im Jahr 2005 gesteigert werden. Insbesondere die Gesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Tschechien und die JP Coatings GmbH konnten zum Teil deutliche Mengenzuwächse verzeichnen. Die Absatzpreise wurden dabei konzernweit überwiegend konstant gehalten.

Aufgrund der auf Chargenproduktion ausgerichteten Fertigung und der üblicherweise sehr kurzen Zeit zwischen Bestellung und Lieferung wird generell für einen anonymen Markt produziert und aus dem Lagerbestand, der konzernweit regelmäßig rund 1,5 Monatsumsätze beträgt, geliefert. Aussagen zum Auftragsbestand sind somit nicht aussagekräftig.

Die Gesamtleistung stieg um 14,1% auf 139,5 Mio. EUR (122,2). Die Erstkonsolidierung der Sifloor AG führte hierbei zu einer Zunahme um 7,1 Mio. EUR.

Der absolute Materialaufwand stieg dabei, leicht unterproportional zum Umsatzwachstum, um 13,3% von 54,0 Mio. EUR auf 61,2 Mio. EUR an. Die Materialeinsatzquote im Konzern sank geringfügig von 44,2% auf 43,9%.

Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung sank infolge der Umsatzsteigerung auf 24,3% (24,9). Absolut stiegen die Personalkosten von 30,5 Mio. EUR auf 33,8 Mio. EUR an. Neben den Tariferhöhungen liegt die Hauptursache hierbei ebenfalls in der erstmaligen Berücksichtigung der Sifloor AG, die Personalkosten in Höhe von rund 1,8 Mio. EUR in den Konzern einbrachte.

Das Abschreibungsvolumen lag mit 4,5 Mio. EUR rund 0,7 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (3,8), wobei 0,3 Mio. EUR dieser Steigerung aus der Erstkonsolidierung der Sifloor AG stammen. Die restliche Steigerung liegt im gestiegenen Investitionsvolumen abnutzbarer Anlagegüter begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um rund 2,3 Mio. EUR, von 28,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 30,4 Mio. EUR an. Allein 2,0 Mio. EUR stammen hierbei aus der erstmaligen Berücksichtigung der Sifloor AG im Konzern.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) liegt um rund 3,9 Mio. EUR oder 32,2% über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt um 37,8% höher als im Vorjahr und beträgt rund 11,6 Mio. EUR (8,4).

Das Zinsergebnis liegt mit – 2,3 Mio. EUR infolge der erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 0,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (-2,0).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 9,6 Mio. EUR um rund 44% über dem Vorjahreswert (6,7). Im Jahr 2005 konnte somit durch die positive Umsatzentwicklung in Verbindung mit der Fortführung des strikten und effizienten Kostenmanagements im gesamten Konzern sowie dem Ergebnisbeitrag von 0,6 Mio. EUR der erstmals konsolidierten Sifloor AG ein beachtliches Gesamtergebnis erzielt werden.

Der Jahresüberschuss im Konzern lag mit rund 6,3 Mio. EUR um rund 1,6 Mio. EUR oder 32% über dem Vorjahreswert (4,7). 0,5 Mio. EUR stammen hierbei aus der Erstkonsolidierung der Sifloor AG.

Risikobericht

Wesentliche Risiken

• Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für den Konzern wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in den konjunkturellen, speziell den baukonjunkturellen Entwicklungen der einzelnen Märkte zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen in den Hauptabsatzmärkten Deutschland und Europa könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Insbesondere in Deutschland können die bereits umgesetzten Kürzungen öffentlicher Fördermittel, Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

• Produktrisiken

Die zukünftige Entwicklung des Konzerns hängt in ganz besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln und bestehende Rezepturen zu optimieren. Es werden daher alle Anstrengungen unternommen, die Entwicklungsarbeiten voranzutreiben und Produktbedürfnisse und Trends rechtzeitig zu erkennen. Mit hohen Entwicklungsaufwendungen und kontinuierlichen Eigenentwicklungen wird versucht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Dennoch eventuell auftretende Schäden sind durch einen umfangreichen länderübergreifenden Versicherungsschutz, zu dem auch eine entsprechende Produkthaftpflichtdeckung gehört, abgedeckt. Die üblichen operativen Risiken sind durch entsprechende gebildete Rückstellungen abgedeckt.

• Ausfallrisiken im Bereich der Produktion und der wesentlichen IT - gestützten Prozesse

In den Produktionsbereichen der einzelnen Werke wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch permanente Instandhaltung, Brandschutz- und andere Vorsorgemaßnahmen weitgehend reduziert. Für Elementarschäden und hieraus eventuell resultierende Betriebsunterbrechungen wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende technische, bauliche und organisatorische Maßnahmen auf ein Minimum reduziert.

• Finanzwirtschaftliche Risiken

Es bestehen keine konkret erkennbaren Finanzierungsrisiken. Die mit einem Währungskursrisiko behafteten Umsätze und Investitionen in Polen, Tschechien, England, China und der Schweiz werden von den Landes-Gesellschaften soweit möglich abgesichert. Die Entwicklungen der für den Konzern relevanten Währungen wird im Teil „Ertragslage“ dieses Berichts dargestellt. Zukünftige, eventuell starke Kursschwankungen bergen weiterhin ein Restrisiko.

Vor dem Hintergrund zunehmender Firmeninsolvenzen liegt der Fokus im Konzern auf einer permanenten Bonitätsprüfung der Kunden. Zusätzlich ist die überwiegende Mehrheit der Kundenforderungen kreditversichert. Durch ein konzernweites, straffes Forderungsmanagement wird eine Optimierung der frei verfügbaren Mittel sichergestellt.

• Investitionsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet und müssen vom Vorstand der Uzin Utz AG freigegeben werden. Im Bedarfsfall werden hierbei externe Berater hinzugezogen. Mögliche Akquisitionen werden grundsätzlich mit externer Unterstützung analysiert, vom Vorstand bewertet und vom Aufsichtsrat freigegeben.

• Bestandsgefährdende Risiken

Alle oben aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar.

Beschreibung des Risikomanagements

Der Konzern verfügt über ein System zur Erfassung und Kontrolle von gegenwärtigen und zukünftigen geschäftlichen und finanziellen Risiken. Dieses Risikomanagement wurden bereits vor vielen Jahren im Konzern implementiert. Daran hat sich im Wesentlichen nichts geändert. Gleichwohl handelt es sich hierbei um ein lebendiges System, das im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung einem permanenten Optimierungsprozess unterworfen ist.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,
- das Risikocontrolling und
- das Risikoreporting.

Sie basieren allesamt auf einer Vielzahl von Einzelauswertungen/ Analysen/ Berichten/ Projektgruppen, die situationsbedingt einzelne Prozesse/Sachverhalte im Detail analysieren. Die Aufgabenverantwortung liegt beim zuständigen Abteilungs-/Bereichsleiter einer jeden Beteiligungsgesellschaft. Dieser berichtet direkt an den jeweiligen Geschäftsführer/Vorstand der Beteiligungsgesellschaft, der wiederum in allen wesentlichen Belangen mit dem Finanzvorstand der Uzin Utz AG, bei dem die Gesamtverantwortung liegt, kommuniziert. Die Abteilung „Zentrales Controlling (CO)“ der Uzin Utz AG koordiniert hierbei konzernweit die Risikomanagement-Elemente. An den Finanzvorstand der Uzin Utz AG verteilte Dokumente werden von diesem bei Bedarf in den Gesamt-Vorstand der Uzin Utz AG, den Aufsichtsrat der Uzin Utz AG und andere Personenkreise getragen. Das gesamte Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls gegenzusteuern sowie die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern. Die Grundsätze, Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind definiert und etabliert. Im Wesentlichen umfasst das Risikomanagementsystem die oben beschriebenen Risikogruppen. Neben risikoindividuellen Bewältigungsmaßnahmen gelten eine sicherheitsorientierte kaufmännisch-vorsichtige Unternehmensführung, ein angemessener Versicherungsschutz und unternehmensweit gültige Richtlinien und Anweisungen als Basis des risikobewussten Handelns.

Für den Bereich der Finanzinstrumente gelten die Ausführungen in den Teilen „Finanzlage“ und „Finanzwirtschaftliche Risiken“ dieses Berichts. Darüber hinaus sind die Ergebnis- und Liquiditätsrisiken der Finanzanlagen in Form eines Früherkennungssytems abgebildet. Die Hauptelemente hierbei sind ein detailliertes Monatsberichtswesen über alle wesentlichen Bilanz- und GuV – Positionen, ein quartalsweiser Risikomanagementbericht, regelmäßige Audit-Gespräche vor Ort in den Beteiligungsgesellschaften, ein konzernweit gültiges Organisationshandbuch sowie verpflichtende, direkte Kommunikationswege der Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaften mit dem Vorstand der Uzin Utz AG in allen wesentlichen Angelegenheiten.

Die Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute enthalten eine Nachrangkapitaltranche der Uzin Utz AG in Höhe von 2,3 Mio. EUR, die aus dem Programm „Kapital für Arbeit“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau stammt. Grundsätzlich sind alle wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten langfristig mit fixen Zinssätzen finanziert bzw. durch Zinscaps gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert.

Prognosebericht

Der deutsche Bauindustrieverband äußert sich erstmals seit vielen Jahren wieder etwas positiver zu den deutschen Bau-Zukunftperspektiven für 2006: „Die Bauwirtschaft nähere sich allmählich der konjunkturellen Talsohle und für das Jahr 2006 habe man – zumindest im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau – eine realistische Chance, den seit 1995 anhaltenden negativen Umsatztrend zu brechen“.

In Europa wird zudem für 2006 laut Europäischem Datenservice für die im Konzern wichtigen Märkte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweiz, Polen, Niederlande und Belgien durchweg mit größeren Wirtschaftswachstumsraten gerechnet als im Jahr 2005.

Für 2005 war es das designierte Ziel in allen Gesellschaften im Konzern ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Mit Ausnahme der österreichischen Gesellschaft ist dies gelungen. Im stark umkämpften österreichischen Markt wird nach wie vor an der Erreichung dieses Zieles gearbeitet.

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung im Konzern vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen, insbesondere baubranchen-spezifischen Entwicklungen erscheint nach wie vor sehr schwierig. Unvorhersehbare und vom Konzern nicht zu beeinflussende Entwicklungen und somit Risiken können jeder Prognose die Grundlagen nehmen. Aus heutiger Sicht und nach heutigem Wissensstand erscheint hierbei die folgende Prognose realistisch:

Aufgrund der trotz anhaltend negativer konjunktureller Rahmenbedingungen positiven Entwicklung der AG im zweiten Halbjahr 2005 sowie der erfreulichen Entwicklungen in den Gesellschaften in Frankreich, Tschechien, Großbritannien, der Schweiz und der JP Coatings GmbH im Jahr 2005 rechnet das Unternehmen auch für 2006 mit Zuwächsen im Konzern. Umsatz und Ergebnis werden daher über den Werten von 2005 erwartet.

In den kommenden 5 Jahren wird mit einer Umsatzgröße von über 200 Mio. EUR und einer entsprechenden Steigerung der Kapazitätsauslastung und der Ertragssituation gerechnet. Die Organisationsstruktur für diese Zuwächse existiert überwiegend bereits, sodass nicht mit einer wesentlichen Erhöhung der Mitarbeiterzahl zu rechnen ist. Das in der Vergangenheit eingeführte und bewährte, stark controlling-orientierte Kostenmanagement als integraler Bestandteil des Controlling wird im Zuge dieses angestrebten Wachstums weiterhin die Philosophie der ertragsorientierten Entwicklung unterstützen. Auch an der Ideologie, mit innovativen Produktideen, einer pro-aktiven Kundenbetreuung und einem standardisierten hohen Qualitätsanspruch Markterfolge zu realisieren, wird sich in 2006 nichts ändern. Die Geschäftspolitik wird somit im Wesentlichen unverändert bleiben.

Die meisten der oben im Teil „Risikobericht“ beschriebenen Risiken bieten dem Konzern auch Chancen. Aufgrund seiner Größe, der Marktstellung und den oben bereits beschriebenen internen Erfolgsfaktoren kann und wird der Konzern auch weiterhin jede sich bietende, kaufmännisch sinnvolle Marktchance nutzen, um weitere Marktanteile dazu zu gewinnen. Die Chancen, die strategisch sinnvolle Unternehmensübernahmen bieten werden hierbei natürlich ebenfalls genau geprüft und gegebenenfalls realisiert.

Insbesondere die

• Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken,
• die Produktrisiken,
• die Finanzrisiken und
• die Investitionsrisiken

boten und bieten aufgrund Ihrer Gültigkeit für alle Marktteilnehmer in Verbindung mit den Alleinstellungen des Konzerns in den Bereichen Produktqualität, Service- und Logistikkonzept hervorragende Chancen. Eine einzigartige technische Beratungskompetenz sowie nahezu europaweite Lieferungen innerhalb 48 Stunden sind neben der erwähnten hohen Qualität der hergestellten Produkte hierbei die Grundpfeiler eines nachhaltigen Erfolges und einer optimalen Nutzung sich bietender Chancen.

Die Akquisitionsstrategie durch sinnvolle Zukäufe das Kerngeschäft zu stärken und den Systemgedanken konsequent fortzuführen wird ebenfalls weiterhin beibehalten werden. Nach wie vor wird hierbei der regionale Fokus auf Europa liegen.

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Konzern im Jahr 2005 betrugen 3,9 Mio. € (3,6). Im Mittel waren 59 (56) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich F&E/Produkttechnik tätig. Nach Marken getrennt lässt sich Folgendes berichten:

Marke UZIN

2005 hat die Produkttechnik folgende Projektschwerpunkte aus dem umfangreichen Arbeitsprogramm erfolgreich abgeschlossen bzw. zur Marktreife gebracht:

• Aktivitäten zur CE-Kennzeichnung von Spachtelmassen
• Rezeptadaptierungen für ausländische Produktionsstätten
• Entwicklung spezieller Produkte für individuelle europäische Ländermärkte
• Modifikationen zur Verbesserung und Optimierung der Produkt-Performance
• Produkt-Neuentwicklungen

a). Aktivitäten zur CE-Kennzeichnung von Spachtelmassen
Estriche sind durch DIN EN 13318 eindeutig definiert und können durch die Anforderungsnorm DIN EN 13813 in verschiedenen Eigenschaftsklassen eingruppiert werden. Estriche sind somit bzgl. ihrer Performance, zum Beispiel Druck- und Biegezugfestigkeit, unterscheidbar und der Anwender hat den großen Vorteil das geeignete Produkt für seine Anwendung schneller zu finden. Da Spachtelmassen durch vergleichbare technische Merkmale wie Estriche charakterisierbar sind, hat die AG strategisch entschieden, Spachtelmassen in Anlehnung an die Definitionsnorm DIN EN 13318 als Estriche zu interpretieren. Dies hat zur Konsequenz, dass diese Produktgruppe dann unter die mandatierte Estrichnorm DIN EN 13813 fällt und obligatorisch zur CE-Kennzeichnung von Spachtelmassen führt. Da aber für Bauprodukte die mit einem CE-Kennzeichen versehen sind, immer auch eine Aussage zum Brandverhalten gemacht werden muss, wurden durch die Fachabteilung „Entwicklung“ entsprechende Prüfungen initiiert, um die aufwändigen externen Brandtests durch notifizierte Prüfinstitute erfolgreich zu bestehen. Die Mehrheit der UZIN-Spachtelmassen hat bereits die beste Klasse A1fl erreicht, was gleichbedeutend ist mit nicht brennbar. Damit wurden nicht nur die Voraussetzungen geschaffen für die demnächst umzusetzende CE-Kennzeichnung aller UZIN-Spachtelmassen, sondern man konnte dies auch noch mit dem bestmöglichen Resultat erzielen.

b). Rezeptadaptierungen für ausländische Produktionsstätten
Stand in den vergangenen Jahren vor allem die lokale Rohstoffanpassung von UZIN-Spachtelmassen für die produzierenden Tochtergesellschaften in China, Frankreich und Polen im Vordergrund, wurden in 2005 für die produzierenden Lizenzpartner in Slowenien und der Türkei mehrere Zement-Spachtelmassen und Klebstoffe mit großem Erfolg für die entsprechenden Märkte adaptiert. Die Qualität dieser Produkte hängt in sehr hohem Maße von den vor Ort verfügbaren Rohstoffen, Zementen, Sanden, Steinmehlen und Dispersionen ab, weshalb eine individuelle Einstellung der Ulmer Basisrezepte auf die lokalen Formulierungen erforderlich war.

c). Entwicklung spezieller Produkte für individuelle europäische Ländermärkte
Nach wie vor nimmt die Entwicklung spezieller Produkte für individuelle europäische Ländermärkte einen gewichtigen Anteil ein. So befassten sich neben der maßgeschneiderten Entwicklung einer Dispersionsgrundierung für Polen und eines lösemittelhaltigen Parkett-Klebstoffes für Russland, auch zwei Projekte mit zementären Spezial-Spachtelmassen für die Benelux-Länder. Insbesondere die Entwicklung einer extrem schwundarmen, hochvergüteten Ausgleichsmasse für Problemuntergründe mit undefiniertem alten Klebstoffbett stellt ein ausgesprochenes Highlight dar. Durch eine gezielte Formulierungseinstellung kann das Grundieren als vorbereitender Arbeitsschritt wegfallen, woraus eine enorme Zeit- und Materialeinsparung resultiert.

d). Modifikationen zur Verbesserung und Optimierung der Produkt-Performance
Im Zuge von zahlreichen Optimierungsprojekten gelang es unter Anderem, die individuellen Eigenschaften vor allem folgender UZIN-Produkte nochmals deutlich zu verbessern:

Die hellen Zementklebemörtel für die Natursteinverlegung UZIN Stone Flex und UZIN Stone Mittelbett. Diese beiden schnell erhärtenden Spezial-Dünnbettmörtel wurden qualitativ so aufgewertet, dass sie nun noch größere Reserven bei tiefen Temperaturen bzw. kritischen Baustellenparametern bieten, und Anwendungsfehler eher kompensieren.

Der Linoleumklebstoff UZIN LE 2401 wurde auf eine sehr emissionsarme EC1-Formulierung umgestellt, wobei es gleichzeitig gelang, die Verklebung von allen Linoleumqualitäten dimensionsstabiler und mit einer höheren Anfangsfestigkeit zu ermöglichen.

Ein Highlight ganz anderer Art stellt die komplette Überarbeitung von UZIN MK 77 dar. Im Parkettbereich schätzt man den Anteil der Verwendung von stark lösemittelhaltigen Kunstharz-Klebstoffen, trotz der vorgegebenen Einschränkungen der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 610) auf weiterhin relativ hohe 60 %. Gründe hierfür sind der günstige Preis, die meist reklamationsfreien Ergebnisse, die geringen Anforderungen an die Untergrundvorbereitung bei der Renovierung und die sehr gute Holzhaftung. Diese Art von löse-mittelhaltigen Klebstoffen darf jedoch nur eingesetzt werden, wenn der Verleger ein von der Umgebungsluft unabhängiges Atemschutzgerät trägt. Dem Fachbereich Entwicklung ist es hier gelungen, dem Handwerk beim Kleben von Parkett eine Bürde zu nehmen. Dies wurde erreicht, indem der Lösemittelanteil reduziert und die Zusammensetzung verändert wurde. Bei gemeinsamen Arbeitsplatzmessungen mit der Gisbau, einer Fachabteilung der Bauberufsgenossenschaft, wurde dann festgestellt, dass die definierten Luftgrenzwerte eingehalten werden. Dies hat zur Folge, dass dieser lösemittelreduzierte Klebstoff mit unverändert hohem Eigenschaftsprofil, ohne Atemschutzgerät und behördlicher Genehmigung verarbeitet werden kann.

e). Produkt-Neuentwicklungen
Neben der Optimierung bestimmter Produktgruppen kamen im Jahr 2005 auch innovative Entwicklungsaktivitäten nicht zu kurz. Sieben sehr interessante Produkte verdienen hier besondere Erwähnung:

Mit UZIN DK 700 ist die Entwicklung einer echten Innovation gelungen. Es handelt sich um den ersten, sehr emissionsarmen und lösemittelfreien Dispersions-Druckkontaktklebstoff auf dem Markt, welcher auf eine gesundheitlich unbedenkliche Art Bodenbeläge auf Treppen klebt und sich gleichzeitig auch für die Fixierung von Profilen eignet. Diese Anwendungen, bei denen hohe Anfangsfestigkeiten gefordert sind, konnten bisher nur mit stark lösemittelhaltigen Kontaktklebstoffen zufriedenstellend bewerkstelligt werden. Dieses Produkt stellt einen weiteren Meilenstein im Bereich des ökologischen Bauens dar. Durch eine einzigartige Rohstoff-Formulierung vereint er die Vorteile einer einfachen, rationellen und sicheren Verklebung mit höchsten Anforderungen hinsichtlich Arbeits- und Umweltschutz. Aufgrund von wesentlich strengeren gesetzlichen Regelungen im Umgang mit Lösemitteln in den Niederlanden wurde dieses Projekt im dortigen Entwicklungslabor initiiert und in Kooperation mit der Ulmer Muttergesellschaft erfolgreich zum Abschluss gebracht. Da grundlegende Innovationen im Bereich der Bauchemie eher rar sind, wurde dieses völlig neuartige Produkt enthusiastisch vom Markt angenommen und ist der beste Beweis dafür, dass die Tätigkeit auf verschiedenen Märkten immer wieder erstaunliche Synergien freisetzen kann.

Auf einem Gebiet welches zur wichtigsten Kernkompetenz der AG zählt, den Klebstoffen für textile Bodenbeläge, konnte mit UZIN UZ 57 L ÖkoLine ein hochwertiger Spezialklebstoff für leitfähige Textilbeläge erfolgreich entwickelt werden. Dieses vielseitig einsetzbare sehr emissionsarme Dispersionsprodukt ist aufgrund seines erweiterten Eigenschaftsprofils, mit herausragender Dimensionsstabilität und ausgeprägter fadenziehender Klebrigkeit, auch für die leitfähige Verklebung von Linoleumbelägen geeignet. Durch die strenge Auswahl von emissionsoptimierten Harzen, wird dieser Klebstoff einen weiteren erfolgreichen Meilenstein setzen und sicher schnell eine dominierende Position in diesem Marktsegment der sehr emissionsarmen, leitfähigen Klebstoffe erreichen.

Mit UZIN Blue Wonder, einem neuen, sehr emissionsarmen, multifunktionellen Dispersionsklebstoff für das Maler-, Heimtextil- und Fachhandelsgewerbe, ist die Basis geschaffen worden, um diesem Klientel einen „Alleskönner“ an die Hand zu geben. Universal-Klebstoffe haben bisher den Ruf, dass sie alles können, aber nichts wirklich gut. Spezial-Klebstoffe sind oft dagegen im Vorteil, weil sie konsequent auf den jeweiligen Anwendungsbereich ausgerichtet sind. Dagegen beherrscht das Neuprodukt eine Vielzahl von Belägen und ist für sämtliche textile und elastische Standard-Bodenbeläge konzipiert. Der Universal-Klebstoff bringt durch den möglichen Verzicht auf viele Spezialprodukte hiermit einen enormen Vorteil für die Lagerlogistik. Neben der geringen Vorratshaltung und der somit höheren Liquidität für den Kunden bringt das Produkt zusätzlich eine höhere Sicherheit, da die Verwechslungsgefahr reduziert wird.

Die Abteilung Klebstoffentwicklung hat mit dem UZIN Epoxi-Beschleuniger ein für das Marktsegment Untergrundvorbereitung einzigartiges Produkt formuliert. Der Beschleuniger kann den zweikomponentigen Epoxidharz-Grundierungen UZIN PE 460 bzw. UZIN PE 480 auf der Baustelle zugefügt werden, und damit die Arbeit von Boden-, Parkett- und Fliesenlegern deutlich schneller machen. Mit dem neu entwickelten „Turbozusatz“ kann das komplette Verlegesystem aus Reaktionsharzgrundierung, Spachtelung und Klebung vom Handwerker innerhalb eines Tages aufgebracht werden. Dies bedeutet, dass dieses wirtschaftliche Schnell-System es dem oftmals unter enormen Zeitdruck arbeitenden Handwerker ermöglicht, die Baustellenabläufe in wesentlich kürzerer Zeit zu vollenden.

Ein Riesenerfolg war 2005 auch die Entwicklung der selbstnivellierenden Zement-Spachtelmasse UZIN NC 150 S. Durch eine spezielle Formulierung ist es gelungen, ein Produkt mit breitem Leistungsspektrum und großer Fehlertoleranz zu entwickeln, welches sich insbesondere durch eine hohe Durchhärtungs- und Trocknungsgeschwindigkeit, vor allem bei tiefen Anwendungstemperaturen, auszeichnet.

Dem bereits 2004 äußerst erfolgreich eingeführten Leicht-Klebemörtel UZIN Power Maxx, sollte nun ein weiteres zementäres Produkt mit besonders niedrigem Frischmörtelgewicht folgen. Mit UZIN NC 366 Maxx, einem standfesten Leicht-Reparaturmörtel zum Ausgleichen von Boden-, Wand- und Deckenflächen, ist es durch die spezielle Formulierung, gegenüber vergleichbaren Standard-Reparaturmörteln, nicht nur gelungen, den Verbrauch um 20 % zu senken, sondern auch noch die Trocknungszeit entscheidend zu verkürzen und die maximal realisierbaren Schichtdicken um 50 % zu erhöhen. Die Entwicklungsarbeit an diesem Produkt wurde 2005 weitgehend fertiggestellt und die Einführung im Frühjahr 2006 ist vor-bereitet.

Seit über zwei Jahrzehnten ist der wasserabweisende Schnell-Fugenmörtel UZIN Brillant Flex bereits äußerst erfolgreich im Markt positioniert. Mit dem hochverformungsfähigen zementären Fugenmörtel UZIN Brillant Flex Basic gelang es, hierzu das entsprechend ab-bindungsverzögerte Pendant zu entwickeln, welches eine spannungsausgleichende Verfugung auch von größeren Objektflächen, insbesondere in wärmeren Jahreszeiten, mit größerer Zeitreserve erlaubt.

Marke WOLFF

WOLFF hatte sich für das Jahr 2005 große Ziele in der Neu – und Weiterentwicklung der Kernprodukte gesteckt. Das neue moderne Auftreten am Markt fordert natürlich auch eine frische Optik und technische Leckerbissen. Die Marke WOLFF ist auf dem Weltmarkt führend im Bereich „Strippermaschinen“. Um diesen Vorsprung weiter auszubauen hat WOLFF den „Turbo – und Extrostripper“ mit der Unterstützung eines Industriedesigners neu gestaltet. Selbstverständlich wurden auch Elemente der Technik und des Bedienkomforts deutlich verbessert. Die neuen Zusatzgewichte beim „Turbostripper“ sind bis auf ein Gesamtgewicht von 230 kg erweiterbar und verfügen über eine individuelle Gewichtsverlagerung an 3 Positionen. Der jetzt höhenverstellbare Stiel bei den angetriebenen Strippern verbessert die Führungseigenschaften. Eine neue kräftige Zweifarbenlackierung runden das neue attraktive Erscheinungsbild ab.

Ein komplett neues Produkt ist der Variostripper „Silent“. Wie man schon am Namen erkennen kann, handelt es sich hier um eine sehr leise Maschine. Durch ein geändertes leistungsstarkes Zweimotorenkonzept mit der entsprechenden Elektronik, der bewährten Pullback-Technik und dem abnehmbaren Gehäuse lassen sich hier neue Einsatzbereiche erschließen. Somit können Krankenhäuser oder Geschäfträume bei laufendem Betrieb renoviert werden. Durch die neue Messerbreite von 250 mm schließt sich dazu noch die Lücke zwischen „Turbo – und Durostripper“. Das Design dieser Maschine fügt sich nahtlos in die neue Optik der WOLFF-Maschinen ein. Für die Unterbodenvorbereitung hat WOLFF eine neue Einscheibenschleifmaschine entwickelt. Außer an dem im Markt eingeführten Namen „Mambo“ erinnert nichts mehr an die alte Maschine. Auch hier wurden im Bereich Motorentechnik völlig neue Wege gegangen. Ein neuer „Flüstermotor“ mit 2000 Watt und einer elektronischen Drehzahlregulierung von 100 – 450 U/min ermöglichen es der Maschine schon im unteren Drehzahlbereich mit einem hohen Drehmoment aufzuwarten. Ein abnehmbares Zusatzgewicht und der umlegbare Führungsgriff lassen den Transport in einem PKW zu. Auch hier wurden Farb– und Designelemente der neuen WOLFF Generation übernommen. Der patentierte und tausendfach verkaufte „Linocut“ wurde komplett neu überarbeitet. Durch Veränderungen in Ergonomie und Technik des für den Nahtschnitt bei Linoleum verwendeten Gerätes wird er die täglichen Anforderungen noch besser meistern. Darüber hinaus wurde auch diesem Gerät ein völlig neues, modernes Design verabreicht.

Marke PALLMANN

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Marke Pallmann waren auch im Jahr 2005 von zahlreichen innovativen Forschungsprojekten und für die Parkettbranche richtungsweisenden Entwicklungsaktivitäten gekennzeichnet. Ein Auszug dieser Aktivitäten sei in nachfolgende Themenbereiche gegliedert:

• Parkettlack auf Basis wasserverdünnbarer Rohstoffe
• Parkettlack auf Basis lösemittelhaltiger Rohstoffe
• Parkettöle

a). Parkettlack auf Basis wasserverdünnbarer Rohstoffe
Einer der Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit lag im Bereich der Substitution von NMP-haltigen Polyurethandispersionen durch NMP freie Produkte. Dieser Schritt stellt eine Umstellung des gesamten Produktbereiches dar. Die erheblichen Qualitätseinbußen durch Verwendung NMP freier Polyurethane konnten durch intensive Forschung und Entwicklung mehr als nur eliminiert werden. Die neu formulierten Produkte weisen mittlerweile ein deutlich höheres Qualitätsniveau auf als bisher, mit NMP-haltigen Polyurethandispersionen, zu realisieren war. Damit ist man auf die zum Jahreswechsel 2006/2007 prognostizierte Kennzeichnung von NMP-haltigen Produkten vorbereitet. Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit lag an der Substitution von Einzelrohstoffen in den Kernprodukten. Damit ist im Falle eines Rohstofflieferengpasses ein sofortiger Wechsel auf einen alternativen Anbieter möglich, ohne eine Veränderung der Produktqualität oder der Produkteigenschaften zu erleiden. Das High-End Produkt Pall-X 98, ein 2 Komponenten Polyurethan Parkettsiegel, wurde durch eine vollständige Neuentwicklung im gesamten Eigenschaftsspektrum auf ein Niveau gehoben das bisher nur lösemittelbasierten Polyurethanlacken vorbehalten war.

b). Parkettlack auf Basis lösemittelhaltiger Rohstoffe
Die verstärkten Exportaktivitäten der Marke Pallmann, unter anderem nach Nordamerika, führten zu einer Anpassung der lösemittelhaltigen Produkte an die zielmarktorientierten Anforderungen bezüglich Verarbeitbarkeit, Optik, Oberflächenqualität. Hohen Stellenwert haben hierbei die Eigenschaften rasche Trocknung, hohe Füllkraft, sehr gute Schleifbarkeit sowie Verarbeitung mittels Lackrolle und T-Bar. Letztgenanntes Auftragswerkzeug stellt besondere Anforderungen an das jeweilige Lackmaterial und ist im mitteleuropäischen Raum weitgehend unbekannt.

Der Bereich der lösemittelbasierten Spachtel- und Rollgrundierungen wurde um eine in Bezug auf die Holzart universell einsetzbare Grundierung erweitert. Diese Grundierung wurde mit dem Handelsnamen ALLBASE mittlerweile sehr erfolgreich im Markt platziert. Das Produkt zeichnet sich durch eine sehr gute Anfeuerung der Holzfarbe, eine sehr hohe Sicherheit in Bezug auf Seitenverleimung der Parkettstäbe, eine hohe Verarbeitungssicherheit sowie eine hohe Akzeptanz von Holzinhaltsstoffen aus. Damit stellt ALLBASE die Basis für alle Parkettflächen die mit nicht handelsüblichen Parketthölzern gelegt und versiegelt werden. Weiter ist ALLBASE die optimale Grundierung falls im

Renovierungsbereich mit einer Belastung von Reinigungs- und Pflegeproduktrückständen aus der Parkettfuge gerechnet werden muss. An die raschen Arbeitszyklen des parkettverlegenden Gewerbes angepasst zeichnet dieses Produkt auch eine sehr kurze Trockenzeit bis zur ersten Decklackierung aus, die mit einer breiten Palette von Decklacken aus dem Pallmann-Programm möglich ist.

c). Parkettöle
Der große Erfolg den PALLMANN MAGIC OIL 2K mit der absolut neuen und bis zum Jahr 2004 unbekannten Möglichkeit der Parkettveredelung durch 2 Komponenten-Parkettöl realisierte machte eine konsequente Weiterentwicklung unabdingbar. Eine enorme Kundenakzeptanz und exzellente Ergebnisse in allen Bereichen der Parkettverlegung und damit auch ein sehr großes Einsatzspektrum dieses Produktes führten zur Forderung die mechanische und chemische Belastbarkeit nochmals zu erhöhen. Veränderungen an den Ölanteilen und der Oberflächenausrüstung speziell der Wachskomponenten ermöglichten es diesen Anforderungen gerecht zu werden. Damit wurde das Einsatzspektrum für PALLMANN MAGIC OIL 2K ausgeweitet. Das Produkt ist damit noch universeller einsetzbar.

Marke SIFLOOR

Für die Marke SIFLOOR war das Jahr 2005 von der Übergabe der Produkte und der Technologien von der Siga Floor AG an die Sifloor AG dominiert. Die Entwicklungstätigkeit konzentrierte sich dabei primär auf die Produktpflege der Hauptprodukte.

a). Verbesserung der Systemsicherheit
Für sigan 2 und sigan 3 wurde die Wasserbeständigkeit der Klebstoffe auf der offenen Seite verbessert. Damit wurde die Systemsicherheit – insbesondere die rückstandsfreie Entfernbarkeit, als Kerneigenschaft der sigan - Produktfamilie – verbessert. Für den Kunden erweitert sich das Anwendungsspektrum damit auf Einsatzbedingungen mit vermehrtem Wasserkontakt. Die neuen Klebstoffvarianten, gepaart mit anderen Primern, zeigen selbst unter direktem Wasserkontakt keine Verankerungsprobleme zum PE-Träger. Die Verarbeitungsmöglichkeiten dieser Klebstoffe in der Produktion konnten somit zudem verbessert werden.

b). Erhöhung der Prozesssicherheit
Bei allen 3 sigan Varianten wurde die Prozesssicherheit durch den Einsatz neuer Primer verbessert. Niedrigere Aktivierungstemperaturen erlauben die Trägerfolie ohne Schrumpf und Bahnverzug zu beschichten und gleichzeitig mit mehr Sicherheitsreserven die Verankerung von Primern und Klebstoffen auf den Trägern sicherzustellen.

c). Verbesserung der Anwenderfreundlichkeit
Einen bedeutenden Fortschritt in der Anwenderfreundlichkeit stellt das neu eingeführte Entlüftungssystem auf der geschlossenen Seite der sigan Produkte dar. Mit dieser Neuerung können insbesondere Bodenbeläge mit glatten Rückseiten noch leichter und blasenfrei eingebaut werden. Die Markteinführung erfolgte Mitte 2005 und fand durchweg positive Resonanz.
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15.04.06 18:01:06
Beitrag Nr. 38 ()
Der lesenswerte Geschäftsbericht für das Jahr 2005 ist nun online verfügbar:


http://www.uzin-utz.com/Uzin-Utz/Investor_Relations/Finanzda…
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20.04.06 16:20:29
Beitrag Nr. 39 ()
Bilanzpressekonferenz Uzin Utz AG:
Uzin Utz Gruppe mit sehr erfolgreichem Geschäftsjahr 2005 – Erstmals wieder Impulse aus deutschem Markt – Dividende steigt

Ulm, 19. April 2006
Die Uzin Utz AG, Ulm, führend in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten für die Fußbodentechnik und Maschinen für die Bodenbearbeitung, blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurück. Sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis konnten im Konzern deutliche Zuwächse erzielt werden. Trotz weiterhin schwachen Märkten verlief die Strategie des profitablen Wachstums erfolgreich, besonders im Ausland. Erstmals seit einer Reihe von Jahren legte auch das Geschäft in Deutschland wieder leicht zu. Der Umsatz im Konzern stieg um rund 14 Prozent, von 121,9 in 2004 auf 138,5 Mio. Euro. Das Konzern-EBITDA stieg um über 32 Prozent oder 3,9 Mio. Euro auf 16,1 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns stieg um rund 44 Prozent von 6,7 auf 9,6 Mio. Euro. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine, ebenfalls um 44 Prozent, von 0,52 auf 0,75 Euro, erhöhte Dividende je Aktie auszuschütten.

Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Uzin Utz AG, sagte: "Seit mehreren Jahren setzt sich nun der stabile Aufwärtstrend unseres Unternehmens fort. Sicher – wir agieren in weiterhin sehr schwierigen Märkten. Aber wir haben uns nicht nur frühzeitig richtig aufgestellt, wir haben auch Jahr für Jahr unsere Schlagkraft weiterentwickelt. Wir haben die Kosten im Griff, hören unseren Kunden zu und betreiben eine sehr aktive Strategie des Zukaufs passender Gesellschaften. Dies zahlt sich für die gesamte Gruppe aus. Wir können mit voller Überzeugung feststellen, dass wir uns von der negativen Branchenkonjunktur in wichtigen Bereichen zuverlässig losgelöst haben."
Die Uzin Utz Gruppe bilanzierte im Geschäftsjahr 2005 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS. Auch die Vorjahreszahlen wurden hierbei an die internationalen Vorschriften angepasst.

Im Geschäftsjahr 2005 stieg der Konzernumsatz von im Vorjahr 121,9 auf 138,5 Mio. Euro. Der Umsatz in Deutschland stieg hierbei von 56,9 auf 63,7 Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz im Konzern lag unverändert bei rund 54 Prozent, stieg aber absolut von 65 Mio. Euro im Vorjahr auf 74,8 Mio. Euro. Insbesondere die Uzin Utz AG, die JP Coatings GmbH sowie die Gesellschaften in der Schweiz, Großbritannien, Tschechien und in Frankreich konnten sehr positive Geschäftsverläufe verzeichnen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns stieg um rund 44 Prozent von 6,7 auf 9,6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte 6,3 Mio. Euro; im Vorjahr lag es bei 4,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis je Aktie erreichte 1,49 Euro nach 1,19 Euro im Jahr zuvor.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg vor allem infolge der Veränderungen im Konsolidierungskreis auf rund 660 nach rund 610 im Vorjahr. Zusätzlich wurde 29 (27 im Vorjahr) jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht. Rund 400 Mitarbeiter waren im Inland, rund 260 Mitarbeiter im Ausland für den Konzern tätig. Die Personalkosten stiegen von 30,5 auf 33,8 Mio. Euro, wobei sie in Relation zum Umsatz rückläufig waren.

Die Materialaufwandsquote sank von 44,1 Prozent auf 43,9 Prozent. Die Investitionen lagen nach 17,1 Mio. Euro im Vorjahr bei 16,3 Mio. Euro im Jahr 2005.

Für 2006 und die Folgejahre äußert sich Vorstandschef Utz erstmals seit vielen Jahren deutlich zuversichtlich: "Unsere Gesellschaften im Ausland liefern hervorragende Ergebnisbeiträge. Dies gilt auch für die in den letzten Jahren übernommenen Gesellschaften. Damit greift gleichzeitig unsere Strategie, das intelligente Systemangebot für die Fußbodentechnik sinnvoll zu ergänzen. Wir sind daher optimistisch, auch 2006 Umsätze und Ergebnis weiter steigern zu können. In den kommenden Jahren bis 2011 halten wir eine Steigerung des Umsatzes bei gleichzeitiger entsprechender Ertragssteigerung bis auf über 200 Mio. Euro für erreichbar."

Für 2005 wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,75 Euro je Stückaktie nach 0,52 Euro im Vorjahr vorgeschlagen. Die Gesamtausschüttung beläuft sich damit auf 3,2 Mio. Euro. Die Ausschüttungsquote liegt bei rund 51 Prozent.
Stefan Pircher
Zentrales Controlling & Investor Relations
Telefon +49 (0)731 4097-287
Telefax +49 (0)731 4097-108
E-Mail stefan.pircher@uzin-utz.com
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26.04.06 19:13:29
Beitrag Nr. 40 ()
In Frankfurt zur Zeit 18,90 Euro. So hoch notierte die Aktie seit Mitte 1999 nicht mehr. Wann folgt der Angriff auf auf AT-Höchststände?


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08.05.06 17:11:43
Beitrag Nr. 41 ()
Springen heute noch Dividenjäger auf? Oder habe ich News verpasst?
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09.05.06 17:45:03
Beitrag Nr. 42 ()
Auf www.gbi.de ist ein kostenpflichtiger Bericht abrufbar. Offenbar hat der Focus oder der FocusMoney über Uzin Utz einige wenige Sätze verloren. Hier die entpsrechende Überschrift:


KURSE & NOTIZEN / Klebstoffspezialist löst sich
Das Mauerblümchen-Dasein von Uzin Utz an der Börse scheint zu enden. Der Kurs des Spezialisten für das Abdichten von Bodenkonstruktionen und das Verkleben von Bodenbelägen durchbrach jetzt die sechsjährige ...
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25.05.06 07:56:16
Beitrag Nr. 43 ()
Auf der Homepage von gsc-research ist der HV Bericht kostenpflichtigt abrufbar. Auf der Übersichtsseite ist dieser folgendermaßen überschrieben:

"Solide, innovativ und Wachstum, Anlegerherz, was willst Du mehr?"
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23.06.06 15:08:44
Beitrag Nr. 44 ()
Uzin Utz kaufen

23.06.2006
Fuchsbriefe

Westerburg, 23. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Fuchsbriefe" empfehlen Anlegern die Uzin Utz-Aktie (ISIN DE0007551509 / WKN 755150) zu kaufen.

Die Gesellschaft, die Verlegesysteme (auf Klebstoffbasis) für Boden und Parkett sowie für Natursteine und Fliesen herstelle, sei einige Jahre völlig abgemeldet gewesen. Nun mache man aber wieder von sich reden. Besonders sei die neue Dynamik auf die zügige Internationalisierung zurückzuführen. Jetzt mache sich der schnelle Auf- und Ausbau der Märkte in den europäischen Nachbarländern bemerkbar. Das Unternehmen wolle 2006 den Umsatz um 15% auf 160 Mio. Euro steigern. Der Vorstand rechne nach einem Gewinnsprung um 25% im vergangenen Jahr auf 1,49 Euro je Aktie, der den Kurs deutlich beflügelt habe, für die kommenden Jahre mit einer ähnlichen Ertragsdynamik. Die Manager würden besonders aus Osteuropa überproportional starke Impulse erwarten.

Der Preis der Aktie habe Anfang März diesen Jahres begonnen, rasant zu steigen. In nur fünf Wochen habe sich der Kurs um mehr als 25% verbessert, von 15 auf mehr als 20 Euro. Der Titel habe im Abwärtssog der vergangenen Wochen dann wieder eingebüßt. Um die 17 Euro-Marke herum scheine sich nun ein Boden zu bilden. Das Papier sei mit einem KGV von 11,5 recht moderat bewertet. Darüber hinaus winke eine Dividendenrendite von knapp 4%. Die Aktie habe auf mittelfristige Sicht ein sehr gutes Potenzial.

Die Experten der "Fuchsbriefe" raten zum Kauf der Uzin Utz-Aktie. Das Kursziel werde bei 19,20 Euro gesehen und das Investment sollte mit einem Stop-loss bei 14,50 Euro abgesichert werden.
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25.07.06 19:10:18
Beitrag Nr. 45 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.247.237 von Muckelius am 23.06.06 15:08:44Was ist denn auf einmal in Frankfurt los? Ich habe zwar eine kleine Meldung gefunden. Die ist aber eher unbedeutend und kann eigentlich nicht für den Kurs verantwortlich sein:


Uzin: Alexander Magg ist neuer Marketing-Manager

Zum 1. Mai 2006 hat Alexander Magg (36) die Position des Marketing-Verantwortlichen für Uzin im Segment Boden/ Parkett für Deutschland, Österreich und die Schweiz übernommen.

Eine der Hauptaufgaben des gebürtigen Esslingers ist die Stärkung der Marke Uzin auf dem deutschen, österreichischen und schweizerischen Markt - in Abstimmung mit den anderen Marken der Unternehmensgruppe (Wolff, Pallmann, Sifloor, Qeshfloor). Außerdem wird Magg mit absatzfördernden Lösungen Handwerk und Handel unterstützen.

Der studierte Diplom-Bibliothekar und Magister in Kulturmanagement bringt über sieben Jahre Erfahrung als Consultant und Projektleiter im Marketing aus der Industrie und Werbeagenturen mit. Vor seinem Wechsel war er als selbständiger Marketing-Manager tätig.

Mehr über Uzin Utz erfahren Sie unter uzin.de.


Datum: 25.07.2006 / Quelle: boden wand decke
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23.08.06 17:14:26
Beitrag Nr. 46 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.043.819 von Muckelius am 25.07.06 19:10:18;)

News - 23.08.06 08:20

euro adhoc: UZIN UTZ AG (deutsch)

euro adhoc: UZIN UTZ AG / Quartals- und Halbjahresbilanz / Halbjahresbericht Uzin Utz Gruppe: Umsatz steigt deutlich an - Ergebnis wächst kräftig



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Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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23.08.2006

Ulm, 23. August 2006) Die Uzin Utz Gruppe hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2006 deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielt.

Die Unternehmensgruppe konnte den Umsatz auf rund 72,3 nach 65,4 Mio. Euro im Vorjahr steigern. In Deutschland stieg der Umsatz um 9 Prozent von 29,6 auf 32,2 Mio. Euro. Noch kräftiger legte Uzin Utz im Ausland zu, wo die Gruppe den Umsatz um 12 Prozent oder 4,3 Mio. Euro von 35,8 auf 40,1 Mio. Euro steigern konnte.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 4,6 nach 3,7 Mio. Euro im Vorjahr - ein Plus von 23 Prozent. Nach Steuern steigerte Uzin Utz das Ergebnis von 2,1 auf rund 3 Mio. Euro. Dabei fielen keine Einmaleffekte an.

Das Unternehmen rechnet zum Jahresende mit einem deutlich höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis dürfte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls höher liegen.

Rückfragehinweis: Melanie Gerber Tel.: +49 (0)731 4097-279 E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc 23.08.2006 07:49:32

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Emittent: UZIN UTZ AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 0049(0)731-4097213 FAX: 0049(0)731-4097108 Email: IR@uzin.de WWW: http://www.uzin.de ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin-Bremen, Hamburger Wertpapierbörse, Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Börse Düsseldorf, Geregelter Markt/General Standard: Frankfurter Wertpapierbörse Branche: Baustoffe Sprache: Deutsch
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24.08.06 18:34:20
Beitrag Nr. 47 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.580.871 von Muckelius am 23.08.06 17:14:26Baustoffe

Aktie von Uzin Utz hat Chance auf neue Hochs


24. August 2006
Klebstoff erscheint nicht unbedingt als die Lukrativste aller Kapitalanlagen. Das liegt nicht zuletzt daran, daß man, wenn man ihn in größeren Mengen vertreibt, nicht um die Bauindustrie herumkommt. Und diese war in Deutschland in den vergangenen Jahren nicht unbedingt der Wachstumsbringer Nummer eins.

Für diese Verhältnisse hat sich der Baustoff-Hersteller Uzin Utz in den vergangenen Jahren gut geschlagen. Das Unternehmen bietet „bauchemische Produktsysteme für das Verlegen aller Arten von Bodenbelägen bis hin zur Oberflächenveredelung sowie Maschinen für die Bodenbearbeitung“ unter den Markennamen Uzin, Wolff und Pallmann an. Konkret sind dies Dinge wie Klebstoffe, Dichtstoffe, Mörtel, Fugenkitt, Schleifmaschinen oder Fugenfräsen.

Sechs eher magere Jahre

Der Konzernumsatz stieg zwischen 1999 und 2004 eher schwach von 97,4 auf 121,9 Millionen Euro, wobei ein Großteil des Zuwachses auf die Übernahme der 2004 erworbenen Beteiligung am niederländischen Bauchemie-Unternehmen Unipro zurückging. Erst 2005 verzeichnete Uzin Utz mit einem Umsatzplus von 13,6 Prozent auf 138,5 Millionen Euro wieder ein stärkeres Wachstum.

Der Jahresüberschuß zeigte sich in diesem Zeitraum eher schwindsüchtig, Betrug er 1999 noch 6,3 Millionen Euro (HGB), erreichte er 2003 mit 2,6 Millionen Euro einen Tiefpunkt, konnte aber im Jahr darauf um 50 Prozent auf 3,6 Millionen Euro gesteigert werden und wuchs nach der Umstellung auf IFRS im Folgejahr weiter bis aus 6,3 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr an.

Diese Aufwärtsentwicklung hat sich in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt. Man spüre erstmals seit Jahren wieder leichten Rückenwind von der Baukonjunktur und gehe optimistisch in die zweite Jahreshälfte. Die Bauinvestitionen in Deutschland zogen im ersten Halbjahr um 4,6 Prozent an und trugen mit 0,4 Punkten zum Wirtschaftswachstum bei.

Aufwärtsentwicklung des Vorjahres fortgesetzt

In der ersten Jahreshälfte verbuchte Uzin Utz auf Basis einer höheren Baustoffnachfrage aus Deutschland und dem Ausland einen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von elf Prozent auf 72,3 Millionen Euro. In Deutschland stieg der Umsatz um neun Prozent von 29,6 auf 32,2 Millionen Euro, im Ausland wuchs man kräftiger. Dort konnte die Gruppe den Umsatz um zwölf Prozent oder 4,3 Millionen Euro von 35,8 auf 40,1 Millionen Euro steigern. Besonders erfolgreich seien die Entwicklungen in Frankreich und Tschechien gewesen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 4,6 Millionen Euro nach 3,7 im Vorjahr - ein Plus von 23 Prozent. Nach Steuern steigerte Uzin Utz das Ergebnis von 2,1 auf rund drei Millionen Euro, ohne daß dabei Einmaleffekte angefallen wären. Der Nettogewinn kletterte um gut die Hälfte auf drei Millionen Euro.

Uzin Utz profitiert dabei vor allem von einem geringeren Material- und Personalkostenanteil. „Während der nun wohl zurückliegenden Krisenphase in der Bauindustrie haben wir uns straff aufgestellt und auch in schwachen Märkten gute Ergebnisse erzielen können“, teilte Vorstandschef und Großaktionär Heinz Werner Utz mit.

Möglichkeit auf neue Hochs

Nach Schätzung der Landesbank Baden-Württemberg dürfte der Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr um fünf Prozent auf 1,55 Euro steigen. Das gibt der Aktie eine Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwas über zwölf, was nicht übermäßig teuer ist.

Charttechnisch verzeichnete die Aktie zwischen Anfang 2005 und Mai diesen Jahres einen steilen, wenn auch volatilen Aufstieg von 12,25 auf 20,45 Euro, nur um dann steil bis unter 17 Euro abzustürzen. Seit Juni hat sich das Papier wieder erholt, geriet aber nach einem Hoch von 19,50 Euro Anfang der Woche in eine Konsolidierung. Offenbar waren schwache Ergebnisse befürchtet worden. Doch auf den am Mittwoch vorgelegten Ausweis reagierte die Notiz mit einem kräftigen Plus von 4,1 Prozent auf 19,16 Euro.

Damit konnte sie den kurzfristigen Fall unter die exponentielle 38-Tage-Linie wieder beseitigen und den im Juni eingeschlagenen kurzfristigen Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Kommen in den nächsten Tagen Anschlußkäufe hinzu, hat die Notierung die Möglichkeit zunächst das August-Hoch zu erreichen und dann das alte Hoch wieder anzugreifen.
Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Text: @mho
Bildmaterial: FAZ.NET, picture-alliance / dpa/dpaweb

(Quelle:www.faz.net)
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27.08.06 11:04:03
Beitrag Nr. 48 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.600.294 von Muckelius am 24.08.06 18:34:20In der heutigen Ausgabe der "Börse am Sonntag" wird Uzin Utz als Aktie der Woche besprochen:

http://www.boerse-am-sonntag.de/archiv/download.php/2006/nor…

(Ich hoffe der Link funktioniert)
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01.09.06 19:54:35
Beitrag Nr. 49 ()
sehr interessantes unternehmen ...und wenn 2010 das ziel von 250 Mio.Umsatz geschafft wird dürfte die bewertung auch bei min. 200 Mio. € stehen..... :cool::cool:
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03.09.06 09:31:10
Beitrag Nr. 50 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.724.631 von mobay am 01.09.06 19:54:35Wer will fleißige Handwerker sehen...

Der leidgeprüfte deutsche Bausektor ist für viele Investoren uninteressant. Doch wo viel Schatten, da auch Licht: Achtung, jetzt kommt ein Beton-Riese!

Unspektakulär muss nicht zwangsläufig unattraktiv sein, argumentieren die Experten der Platow Börse. So konnte der Bauchemiker Uzin Utz zum Halbjahr einen elfprozentigen Umsatz- und 43-prozentigen Nettogewinnzuwachs verbuchen. Die Perspektive sieht binnen Jahresfrist ebenfalls sehr vielversprechend aus. Soweit ein Einstieg unter 17,90 Euro nicht möglich sei, befürworten die Platow Börse ein einstweiliges Investment auf gegenwärtigem Level. Stopp zur Absicherung bei 14 Euro. Findige Anleger können also noch mitmischen!


(Quelle: www.deraktionaer.de, 31.08.2006)
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03.09.06 10:41:46
Beitrag Nr. 51 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.742.601 von Muckelius am 03.09.06 09:31:10Stopp bei 14€ :laugh::laugh: da ist ja schon die hälfte weg, da sind echt manchmal helden am werk ;)
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07.09.06 16:45:01
Beitrag Nr. 52 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.742.984 von mobay am 03.09.06 10:41:46Daher also das vermehrte Interesse an der Aktie:

Musterdepot-AusBAU

Die Experten des Aktionärsbrief nehmen die Aktie dieses Bauspezialisten mit dem eigentümlichen Namen in ihr deutsches spekulatives Portfolio auf.

Um vom Wachstum des privaten Wirschaftsbaus zu profitieren, empfehlen die Experten des Aktionärsbriefs die Aktie des Bauspezialisten Uzin Utz zum Kauf und nehmen diese in ihr deutsches spekulatives Portfolio auf. Das Unternehmen konzentriert sich auf dem Gebiet der Bauchemie auf Systemlösungen für den Boden wie beispielsweise das Nivellieren und Abdichten von Bodenkonstruktionen. Im ersten Halbjahr konnte man den Umsatz um 10,5 Prozent auf 72,3 Mio.Euro und den Nettogewinn um 42,8 Prozent auf drei Mio. Euro steigern. Erfreulich für Aktionäre ist, dass über 40 Prozent des Gewinns an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, was einer Dividendenrendite von 4 Prozent entspricht. Das KGV für das Jahr 2006 beträgt nur 10. Da ein Wert von 13 hier absolut akzeptabel wäre, lautet das Kursziel 25 Euro. Den Stopp-loss sollten Anleger bei 17 Euro setzen.

(Quelle: www.deraktionaer.de)
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08.09.06 19:53:37
Beitrag Nr. 53 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.809.785 von Muckelius am 07.09.06 16:45:01Kurs ist nahe dem all-time-high. Kann ein weiterer Ausbruch gelingen?

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11.09.06 19:56:01
Beitrag Nr. 54 ()
So schnell nun auch wieder nicht. Jetzt muss erst mal der Anstieg konsolidiert werden, im besten Falle seitwärts.
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12.09.06 18:31:10
Beitrag Nr. 55 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.879.904 von thostar am 11.09.06 19:56:01@thostar: Vermutlich hast du Recht. Sollten allerdings weitere Empfehlungen einschlägiger Adressen kommen, kann es zwischenzeitlich weiter nach oben gehen. Die nächsten Zahlen des Unternehmens kommen erst wieder nächstes Jahr, irgendwann in der Zwischenzeit wird die Aktie bis dahin einen "temporären Schlaf" einlegen. Abzuwarten bleibt, ob,wie und wann Uzin den Kauf eigener Aktien umsetzen wird...
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12.09.06 20:37:35
Beitrag Nr. 56 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.895.784 von Muckelius am 12.09.06 18:31:10werde zwischenzeitlich news bekommen...werde euch also auf dem laufenden halten...:cool:
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13.09.06 22:03:22
Beitrag Nr. 57 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.809.785 von Muckelius am 07.09.06 16:45:01Wird wohl so enden wie so oft:
Durch Aktionär und evtl. andere kurzzeitig Interesse an der Aktie. Bei dem geringen Streubesitz von 9 % zieht das Ding auch gleich ein wenig an. Dann ebbt das Interesse ab. Kurzfristinvestoren bekommen Angst, nicht mehr rechtzeitig wieder rauszukommen. Der Kurs fällt ab - wieder Ruhe bei den Umsätzen.

Bestrebungen zur Ausweitung des Streubesitzes sind mir nicht bekannt. Sensationelle Neuigkeiten aus dem operativen Bereich auch nicht. Richtig billig ist die Aktie ebenfalls nicht. Nur die Dividendenrendite ist gut - der restliche Anteilsbesitz will halt was haben. ;)
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23.09.06 10:53:28
Beitrag Nr. 58 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.919.843 von Stoni_I am 13.09.06 22:03:22Uzin Utz Gruppe führt mit UFloor Systems neue Dachmarke ein

UFloor Systems, Parkett, keramische Fliesen, Uzin Utz Gruppe, elastische Bodenbeläge, Parkett, Korkboden, lösemittelfreie Imprägnierung, Oberflächenveredelung, Versiegelung, Beschichtungen, Oberflächenschutz, Industrieböden, Trockenkleber, Spachtelmassen, Abdichtungssysteme(21.9.2006) UFloor Systems, Uzin Utz Gruppe, Parkett, keramische Fliesen, Naturstein, elastische Bodenbeläge, Oberflächenveredelung, Parkett, Korkboden, lösemittelfreie Imprägnierung, Versiegelung, Beschichtungen, Oberflächenschutz, Industrieböden, Trockenkleber, Spachtelmassen, AbdichtungssystemeDer Vorstand der Uzin Utz AG hat am 7. September 2006 auf einer Pressekonferenz in Ulm die neue Dachmarke der Uzin Utz Gruppe - UFloor Systems - vorgestellt. Sie soll für die geballte Bodenkompetenz des Unternehmens stehen und damit für ein Unikat in der gesamten Branche. Unter ihrem Dach bieten fünf Marken Produkte, Dienstleistungen und Innovationen rund um die Neuverlegung, Werterhaltung und Renovierung von Bodenbelägen aller Art sowie von Parkett, keramischen Fliesen und Naturstein. So ist UFloor Systems mit den Produktmarken ...

* Pallmann,
* Qeshfloor,
* Sifloor,
* Uzin und
* Wolff

... einer der führenden Hersteller von Produktsystemen für die Fußbodentechnik.

Mit dem konzentrierten Know-how und aufeinander abgestimmten Sortimenten unter dem neuen Dach verspricht die Dachmarke nun als Systempartner und Problemlöser Bodenkompetenz aus einer Hand - und zwar für das bodenlegende Handwerk, den Handel und die Bodenbelagsindustrie.

Bündelung der Erfahrung

"Das fachgerechte Verlegen eines Bodens ist eine herausfordernde Aufgabe. Der Name UFloor Systems ist Programm: Differenzierung, Bekenntnis, Marke. UFloor Systems versteht sich als Systempartner des Handwerks und Handels. Unser Ziel ist es, Kunden in allen Bereichen der Bodenverlegung professionell zu unterstützen und in dieser vielschichtigen Aufgabe Sicherheit zu geben ", so Uzin Utz Vorstandsvorsitzender Dr. H. Werner Utz. So sei es nahe liegend gewesen, die vorhandenen Synergien zu bündeln. Die Kompetenzfelder aller fünf Produktmarken würden sich nun für den Anwender und Entscheider optimal ergänzen. "UFloor Systems soll weltweit für Verlässlichkeit und Kompetenz in allen Belangen rund um den Boden stehen."

Kompetenzmarken für alle Anforderungen

* Pallmann liefert die ganze Expertise zur Oberflächenveredelung von Parkett- und Korkböden,
* Qeshfloor bietet Produktsysteme aus lösemittelfreien Imprägnierungen, Versiegelungen und Beschichtungen zum Oberflächenschutz von Industrieböden aus Kunststoff beziehungsweise Kunstharzen.
* Die Marke Sifloor hat rückstandsfrei entfernbare Trockenkleber im Programm,
* Uzin ist die Marke für Verlegesysteme für alle Bodenbelagsarten, von Spachtelmassen und Abdichtungssystemen bis zu Klebstoffen für textile und elastische Bodenbeläge, Parkett, Stein und Keramik.
* Wolff schließlich bringt umfangreiches Know-how über Stripper zur Belagsentfernung, Schleifmaschinen zur Untergrundvorbereitung sowie Spezialwerkzeuge und Zubehör in die Bündelung ein.

"Die neue Marke ist die Klammer um das komplette Know-how", so der Vorstandsvorsitzende. "Wir stärken damit unsere Marktposition national und international als Komplettanbieter für Produkte und Dienstleistungen rund um den Boden und bieten unseren Kunden höchste Sicherheit und Wettbewerbsstärke durch ein starkes Unternehmen. Unser spezieller Anspruch ist es, die führende Rolle als Systemanbieter mit Bodenkompetenz einzunehmen."

Warum hat man sich zu diesem Schritt entschlossen? "UFloor Systems hat nicht nur eine besondere Bedeutung für die Zukunftsentwicklung des Unternehmens, sondern für die der gesamten Fußbodentechnik, davon sind wir überzeugt", so Maarten jan Leppink, Mitglied des Vorstands der Uzin Utz AG. "Seit 95 Jahren investiert unser Unternehmen in Produkte, Service und Systeme, um unseren Kunden weltweit technologisch hoch entwickelte und anwendungsorientierte Lösungen für alle Belange der Fußbodentechnik anbieten zu können." Themen wie Sicherheit, Umwelt, Schnelligkeit und Wohlfühlen spielten eine immer größere Rolle. "Der Boden ist die Basis von jedem Raum, in dem wir leben oder arbeiten. Wenn jemand einen gut installierten Fußbodenbelag möchte, benötigt er für die beste Untergrundvorbereitung und die Behandlung des Bodenbelags beispielsweise einen Stripper, eine Schleifmaschine, Ausgleichsmasse, Trocken- oder Naßklebstoffe, Lacke, Reinigungsmittel oder Oberflächenschutz. Mit der Bündelung zu einer Marke für Bodenkompetenz bekommen unsere Kunden diese ganze Expertise bequem aus einer Hand - und für die Erfüllung all ihrer Ansprüche werden sie sicher dankbar sein."

u rule the floor - Logo und Claim der neuen Kompetenzmarke

Das Logo der neuen Dachmarke zeigt sich in einem markantem aber dezentem Design. "Die Betonung liegt auf 'U' - Blickfang und Hommage an die Uzin Utz Gruppe. 'U' steht aber auch für unsere Herkunft. Wir sind ein Familienunternehmen und wir sind stolz darauf. 'U' für Utz, für Uzin - die erste große Marke dieses Unternehmens - und für Ulm, wo dieses Unternehmen groß geworden ist", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Utz. "Englisch gesprochen bedeutet 'U' 'You' - eine persönliche Ansprache der Menschen, die auf UFloor Systems-Böden stehen und leben, mit ihnen handeln oder sie verlegen."

UFloor Systems möchte als Systemanbieter verstanden werden, der das komplette Know-how bietet - vom Untergrund bis zum Belag und darüber hinaus. So soll es der Claim "u rule the floor" auf den Punkt bringen. "2011, zu unserem 100jährigen Jubiläum, haben wir uns viel vorgenommen - beispielsweise der weltweit führende Systemanbieter im Bereich Bodenkompetenz zu sein", sagt Vorstandsmitglied Thomas Müllerschön. Mit den motivierten und qualifizierten Mitarbeitern sei man überzeugt, dieses hohe Ziele zu erreichen.

(Quelle: www.baulinks.de)
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01.11.06 14:12:18
Beitrag Nr. 59 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 24.120.597 von Muckelius am 23.09.06 10:53:28Nanu, wieso nun heute dieser einigermaßen lebhafte Handel auf Xetra? Sind die wieder mal von einem Börsenbrief empfohlen worden?
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16.11.06 17:33:10
Beitrag Nr. 60 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.059.170 von Muckelius am 01.11.06 14:12:18In Frankfurt 22,70 Euro... ....neues x-Jahres-Hoch
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17.11.06 15:01:45
Beitrag Nr. 61 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.463.246 von Muckelius am 16.11.06 17:33:10 Nach 15 Jahren Siechtum steht in der Bauwirtschaft eine Gezeitenwende bevor: Der Hauptverband hat die Umsatzprognosen von plus zwei auf plus 2,5 Prozent erhöht. Nach der langen Flaute hat sich ein massiver Nachhol- und Modernisierungsbedarf aufgebaut, der wohl auch nicht innerhalb von wenigen Quartalen abzuarbeiten ist.

Die Experten des Frankfurter Börsenbrief empfehlen die Aktie von Uzin Utz (WKN 755150) für rund 20,95 Euro zum Kauf und geben ein Zweijahres-Kursziel von 30 Euro aus. Der Stop-Loss sollte bei 19,45 Euro gesetzt werden. Der Systempartner des Handwerks verstehe sich auf bauchemische Produkte für das Anbringen von Bodenbelägen bis hin zur Oberflächenveredelung. Außerdem bietet Uzin Utz Maschinen für die Bodenbearbeitung an. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 10,6 Prozent auf 72,3 Millionen Euro und das Konzernergebnis um 44,8 Prozent auf knapp drei Millionen Euro. Für das Gesamtjahr wurde ein deutlich höherer Umsatz in Aussicht gestellt sowie ein ebenfalls höheres Ergebnis. Das dürfte auf einen Erlös von grob 150 bis 160 Millionen Euro hinauslaufen und ein Ergebnis von grob 7,5 Millionen Euro. Das steht im Vergleich zu einer Börsenkapitalisierung von zirka 93,5 Millionen Euro und einer interessanten Charttechnik. Der Streubesitz liegt nur bei knapp zehn Prozent, was sogar – rein theoretisch - zu einem De-Listing führen könnte.

(Quelle: www.deraktionaer.de)
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22.11.06 17:28:14
Beitrag Nr. 62 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.485.345 von Muckelius am 17.11.06 15:01:45Es geht weiter aufwärts, vielleicht sind auch die allg. News zur Bauwirtschaft daran mit schuld:

22.11.2006 13:50
DIW sieht deutliche Trendwende in der Bauwirtschaft
Sperrfrist: 17.00 Uhr

BERLIN (Dow Jones)--In der Bauwirtschaft ist aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im laufenden Jahr die Trendwende erreicht und damit ein "Jahrzehnt der Schrumpfung" zum Ende gekommen. "Das reale Bauvolumen wird in diesem Jahr gegenüber 2005 um gut 3% zunehmen." Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen, am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht. In den westdeutschen Bundesländern werde das Bauvolumen 2006 voraussichtlich um 3,2% und in den ostdeutschen Bundesländern um 2,4% steigen. Ausschlaggebend für das Wachstum sei vor allem der rasante Anstieg der gewerblichen Baunachfrage. Aber auch der Wohnungsbau und der öffentliche Bau haben laut DIW im laufenden Jahr zugelegt.

Das DIW hält es jedoch für fraglich, ob die Bauwirtschaft den Anschluss an die gesamtwirtschaftliche Nachfrage weiterhin halten kann. "Für das kommende Jahr zeichnet sich eine Dämpfung ab, insoweit als der abermals durch Sondereinflüsse geprägte Wohnungsbau schrumpfen dürfte", heißt es im DIW-Wochenbericht. Real werde die Bauproduktion "um 0,4% hinter den Wert in diesem Jahr zurückfallen".

Das betreffe vor allem den Wohnungsbau, "der in Reaktion auf Sondereinflüsse um etwa 2% schrumpfen wird", schreiben die DIW-Experten. Hier spielten vor allem vorgezogene Aufträge im Eigenheimbau und bei den Modernisierungs- und Instandsetzungsleistungen wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung eine Rolle. Ein weiterer Grund sei ein zu erwartender weiterer Anstieg der Hypothekenzinsen.

Die Perspektive für den Wirtschaftsbau sei 2007 dagegen günstig. In diesem Bereich seien keine direkten negativen Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung zu erwarten, weil die meisten Investoren - anders als im Wohnungsbau und im öffentlichen Bau - vorsteuerabzugsberechtigt seien. Das DIW erwartet 2007 ein Ende des "alleinigen Diktats strenger Sparzwänge" beim öffentlichen Bau. Zumindest in Westdeutschland bewirkten Umschichtungen zur Verbesserung der Gemeindefinanzen und die fließenden Einnahmen aus der Lkw-Maut eine zunehmende Nachfrage der öffentlichen Auftraggeber. In Ostdeutschland allerdings werde sich "die Schrumpfungstendenz im öffentlichen Bau" fortsetzen.

Insgesamt habe sich die Schere zwischen Ost- und Westdeutschland in der Baukonjunktur seit 2004 wieder deutlich geöffnet. Nicht nur der Rückgang der Bauleistung in Ostdeutschland sei in den vergangenen beiden Jahren stärker als in Westdeutschland gewesen. Auch der Aufschwung der Baukonjunktur 2006 falle in Ostdeutschland bescheidener aus als in Westdeutschland.

-Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122,

beate.preuschoff@dowjones.com

DJG/bep/hab -0-
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04.01.07 18:28:43
Beitrag Nr. 63 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.596.131 von Muckelius am 22.11.06 17:28:14Auf Xetra zu 25,50 Euro aus dem Handel gegangen. Scheint neues ATH zu sein...
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25.01.07 16:45:42
Beitrag Nr. 64 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.678.118 von Muckelius am 04.01.07 18:28:43Heute hat die STO AG vorläufige Zahlen veröffentlicht, die überaus gut ausgefallen sind. Vielleicht ein erster Hinweis darauf, dass auch bei anderen Firmen der "Baubranche" (z.B. Uzin) mit positiven Nachrichten zu rechnen ist...
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25.01.07 19:42:07
Beitrag Nr. 65 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.181.050 von Muckelius am 25.01.07 16:45:42Eine winzige Übernahme:

25.01.2007 »Estrich-/Fussbodentechnik
Uzin Utz AG hat Parkettschleifmaschinen-Hersteller Frank übernommen

Die Uzin Utz AG, eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten für die Fussbodentechnik und Maschinen für die Bodenbearbeitung, hat die Hermann Frank GmbH & Co. KG in Flehingen bei Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, übernommen. Mit dem Erwerb rundet die Uzin Utz AG ihr Angebotsspektrum in puncto Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen und Parkett erneut ab.
Die Hermann Frank GmbH & Co. KG wurde 1919 gegründet und ist auf die Herstellung von Parkettschleifmaschinen spezialisiert. Das Unternehmen mit seinen 15 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 2 Mio. Euro gilt auf diesem Gebiet als der Hersteller mit höchstem Anspruch an Perfektion und Lebensdauer.
Bereits seit rund 6 Jahren vertreibt die Uzin-Utz-Unternehmensgruppe die
Schleifmaschinen der Marke Frank.
Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG: „Wir freuen uns, dass wir mit der Hermann Frank GmbH & Co. KG, zu der wir seit langem gute Beziehungen pflegen, nun einen weiteren Spezialisten für das stark wachsende Segment der Parkettböden in unser Portfolio einbringen können. Damit erweitern wir erneut unseren Anteil an der gesamten Wertschöpfungskette in der Bodenbearbeitung und verstärken zugleich unser Angebot aus einer Hand für unsere Kunden."

(Quelle: www.objekt-verlag.de)
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15.02.07 17:50:19
Beitrag Nr. 66 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.184.789 von Muckelius am 25.01.07 19:42:07News - 15.02.07 17:43

euro adhoc: UZIN UTZ AG (deutsch)

euro adhoc: UZIN UTZ AG / Vorstand/Personalie / Uzin Utz AG - Veränderung im Vorstand



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Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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15.02.2007

Der Aufsichtsrat der Uzin Utz AG und das Mitglied des Vorstandes, Herr Maarten jan Leppink, haben sich einvernehmlich über sein Ausscheiden aus dem Vorstand der Uzin Utz AG zum 15. Februar 2007 verständigt.

Die bisherigen Aufgabengebiete von Herrn Leppink im Bereich des Vertriebs International werden vom Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Dr. H. Werner Utz, sowie dem Vorstandsmitglied Herrn Thomas Müllerschön übernommen und fortgeführt.

Rückfragehinweis: Mustafa Oezaslan Tel.: +49 (0)731 4097-212 E-Mail: mustafa.oezaslan@uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc 15.02.2007 17:10:29

--------------------------------------------------------------------------------

Emittent: UZIN UTZ AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 0049(0)731-4097213 FAX: 0049(0)731-4097108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin-Bremen, Hamburger Wertpapierbörse, Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Börse Düsseldorf, Geregelter Markt/General Standard: Frankfurter Wertpapierbörse Branche: Baustoffe Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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20.02.07 17:14:41
Beitrag Nr. 67 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.727.455 von Muckelius am 15.02.07 17:50:19News - 20.02.07 16:58

euro adhoc-Stimmrechte: Uzin Utz AG

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel einer europaweiten Verteilung



--------------------------------------------------------------------------------

Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen:

-----------------------------------

Name: Polyshare GmbH Adresse: Düsseldorfer Str. 53 Sitz: D-47829 Krefeld Staat: Deutschland

Angaben zum Emittenten:

-----------------------

Name: Uzin Utz AG Adresse: Dieselstr. 3, 89079 Ulm Sitz: Ulm Staat: Deutschland

20.02.2007

Die Polyshare GmbH mit dem Sitz in Krefeld (Deutschland) hat uns mit Schreiben vom 16. Februar 2007 gemäß § 21 WpHG mitgeteilt, dass sie als 100%ige Tochter der Alberdingk Boley GmbH - per Valuta 29. Dezember 2006 - 755.500 Stück Aktien der UZIN Utz AG (= 17,78 %) von der Alberdingk Boley GmbH übernommen hat. Mit dieser Übernahme hat sie die Schwellenwerte von 3%, 5%, 10% und 15% überschritten.

Ulm, den 20.02.2007

UZIN Utz AG (ISIN DE0007551509)

Der Vorstand

Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Branche: Bau Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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26.02.07 18:47:43
Beitrag Nr. 68 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.852.299 von Muckelius am 20.02.07 17:14:41Anbei nochmal eine Jahresbilanz eines Verbandes im Baugewerbe(hier: Hauptverband der deutschen Bauindustrie). Mal schauen wie die Zahlen von Uzin ausfallen werden!


Berlin, 23. Februar 2007
10/07
Kr

Baubilanz 2006: Erwartungen weit übertroffen

* Umsatz um 9,2 % gestiegen
* Baunachfrage um 5,1 % über Vorjahresniveau
* Geschäftserwartungen weiterhin positiv

Die deutsche Bauindustrie kann nach zehn Jahren der Baukrise für 2006 erstmals wieder eine positive Jahresbaubilanz ziehen. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, ist der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe 2006 im Vergleich zum Vorjahr um nominal 9,2 % gestiegen. Die Bauunternehmen profitierten Ende 2006 auch von der guten Witterung: Der Umsatz lag im Dezember um 28 % über dem Wert des Vorjahresmonats. Die Entwicklung der Auftragseingänge gibt auch für 2007 Anlass zu Optimismus: Der Ordereingang ist 2006 um 5,1 % gestiegen. Der Rückgang im Dezember um 6,1 % ist vor allem auf einen Arbeitstageeffekt zurückzuführen: Es standen zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung als im Dezember 2005. Für 2007 erwartet der Hauptverband deshalb ein weiteres Umsatzplus von 3,5 %.

Die Bauunternehmen sind zudem mit ihrer Geschäftslage zufrieden: 87 % der vom Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) befragten Unternehmen meldeten im Februar eine gute bzw. befriedigende Geschäftslage. Das ist der beste Wert seit Einführung der gesamtdeutschen Sonderauswertung Bau im Herbst 1999. Jedes fünfte Bauunternehmen rechnet sogar mit einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage, 61 % immerhin mit einer gleichbleibenden Geschäftslage. Lediglich im Frühsommer 2006 hatten sich die Unternehmen noch optimistischer geäußert.

Motor des Aufschwungs war 2006 der Wirtschaftsbau: Die Umsätze lagen dank starker Impulse aus dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Handels- und Logistiksektor um 11,7 % (Dez.: 23 %), die Auftragseingänge um 9 % über dem Vorjahresniveau (Dez.: - 0,9 %). Der Wohnungsbau profitierte von den Vorzieheffekten aus der Abschaffung der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung: Der Umsatz stieg um 10,2 % (Dez.: 40,6 %). Der Auftragseingang übertraf im Gesamtjahr das Vorjahresergebnis um 4,2 %, die Wirkung der Sondereffekte wurde gegen Jahresende aber zusehends schwächer (Dez.: - 5,2 %). Im Öffentlichen Bau machte sich die bessere Finanzlage der Gebietskörperschaften bemerkbar: Der Umsatz stieg um 5,4 % (Dez.: 20,7 %). Bei der Auftragsvergabe zeigte sich die Öffentliche Hand aber weiterhin zurückhaltend: Die Auftragseingänge lagen lediglich um 1,5 % über dem Vorjahresniveau (Dez.: - 13,4 %).

Der Konjunkturaufschwung hat inzwischen auch den Bauarbeitsmarkt erreicht. Seit Sommer 2006 ist ein stetiger Beschäftigungsaufbau zu beobachten. Im Dezember waren 718.000 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt, 9.700 mehr als Ende 2005. Der Beschäftigungsabbau im ersten Halbjahr 2006 konnte aber nicht vollständig ausgeglichen werden: Im Jahresdurchschnitt waren 710.500 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt, 6.600 weniger als im Vorjahr. Für 2007 erwartet der Hauptverband einen Anstieg der Zahl der Beschäftigten auf 722.000. Die DIHK-Umfrage bestätigt diese Einschätzung: Drei Viertel der befragten Bauunternehmen wollen ihren Personalbestand beibehalten, 12 % sogar erhöhen.


(Quelle: www.bauindustrie.de)
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27.02.07 19:33:45
Beitrag Nr. 69 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.987.314 von Muckelius am 26.02.07 18:47:43Nachtrag von gestern:

26.02.2007 20:14
euro adhoc: Uzin Utz AG (deutsch)

euro adhoc: Uzin Utz AG (Nachrichten/Aktienkurs) / Gewinnprognose / Uzin Utz AG mit kräftigen Zuwächsen - Ergebnis steigt deutlich

-------------------------------------------------------------------- ------------ Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

26.02.2007

Die Uzin Utz AG (ISIN Nr. DE 000755 1509; Geregelter Markt - General Standard) hat im Geschäftsjahr 2006 kräftige Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielen können. Nach den bislang vorliegenden vorläufigen, noch nicht testierten IFRS-Zahlen hat der Konzernumsatz rund 152 Mio. Euro (Vorjahr: 138,5 Mio. Euro) erreicht und lag somit um rund 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit wuchs die Uzin Utz Unternehmensgruppe erneut stärker als der Markt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg hierbei überproportional von 9,6 Mio. Euro auf über 11 Mio. Euro. Damit konnte der Konzern seine Erwartungen übertreffen.

Über die detaillierten Zahlen berichtet die Uzin Utz AG auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 16. April 2007.

Rückfragehinweis: Melanie Gerber Telefon: +49(0)731 40 97-279 E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc 26.02.2007 19:38:45 -------------------------------------------------------------------- ------------

Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin-Bremen, Hamburger Wertpapierbörse, Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Börse Düsseldorf, Geregelter Markt/General Standard: Frankfurter Wertpapierbörse Branche: Bau Sprache: Deutsch

ISIN DE0007551509

AXC0204 2007-02-26/20:11
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04.03.07 13:12:25
Beitrag Nr. 70 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.010.782 von Muckelius am 27.02.07 19:33:45In der heutigen Ausgabe (4. März) der "Börse am Sonntag" ist die Uzin Utz AG die Aktie der Woche


http://www.boerse-am-sonntag.de/
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12.03.07 16:20:32
Beitrag Nr. 71 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.104.255 von Muckelius am 04.03.07 13:12:25Bauen Sie auf Uzin Utz

Deutschland baut und Uzin Utz profitiert davon. Erstmals seit vielen Jahren konnten die Ulmer auch im Heimatmarkt wieder Umsatzzuwächse vermelden (+9% auf 53,3 Mio. Euro). Zusammen mit dem Auslandsgeschäft wurden mit Chemikalien und Maschinen für die Bodenbearbeitung im abgelaufenen Geschäftsjahr rd. 152 Mio. Euro (+10%) erlöst. Das EBT wuchs um 15% auf "über 11 Mio. Euro". Das stützt unsere Prognose einer um rd. 13% höheren Ausschüttung von 0,85 Euro. Die Dividendenrendite läge somit bei 3,5%. Auch das 07er KGV von nur 12 spricht für den Nebenwert. Deshalb sollten investierte Leser ihre steuerfreien Gewinne von 61% seit PB v. 15.2.06 mit Stopp 19 Euro laufen lassen. Neulesern ermöglicht der jüngste Kursrücksetzer den günstigen Einstieg in die Aktie (24 Euro; DE0007551509).Diese Meldung ist der aktuellen Ausgabe der Platow Börse entnommen. Sie haben noch kein Platow-Abonnement? Kein Problem. Hier haben Sie die Möglichkeit, dies zu ändern. Kostenpflichtige Einzelausgaben (Download) erhalten Sie bei unserem Kooperationspartner Börsenkiosk.

(Quelle: www.platow.de)
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13.03.07 16:20:12
Beitrag Nr. 72 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.256.047 von Muckelius am 12.03.07 16:20:32Dividendenerhöhung:


News - 13.03.07 10:12

euro adhoc: Uzin Utz AG (deutsch)

euro adhoc: Uzin Utz AG / Ausschüttungen/Dividendenbeschlüsse / Uzin Utz AG schlägt Dividendenerhöhung um 20 Prozent auf 0,90 Euro je Aktie vor



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Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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13.03.2007

Ulm, 13.03.2007) Vorstand und Aufsichtsrat der Uzin Utz AG (ISIN Nr. DE 000755 1509; Geregelter Markt General Standard) werden der Hauptversammlung am 15.05.07 für das Geschäftsjahr 2006 die Ausschüttung einer Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorschlagen. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung um 20 Prozent, als das Unternehmen 0,75 je Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet hatte. Grundlage der erhöhten Ausschüttung ist das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2006 mit kräftigen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis.

Rückfragehinweis: Melanie Gerber Telefon: +49(0)731 40 97-279 E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc 13.03.2007 09:40:21

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin-Bremen, Hamburger Wertpapierbörse, Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Börse Düsseldorf, Geregelter Markt/General Standard: Frankfurter Wertpapierbörse Branche: Bau Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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27.03.07 17:01:03
Beitrag Nr. 73 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.273.730 von Muckelius am 13.03.07 16:20:12Was ist denn heute los? Aktie ist auf neues ATH "gesprungen":

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06.04.07 08:03:57
Beitrag Nr. 74 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.522.186 von Muckelius am 27.03.07 17:01:03Nachtrag von gestern (aus dem elektr. Bundesanzeiger):

Uzin Utz Aktiengesellschaft
Ulm
(WKN 755150 - ISIN DE0007551509)
Einladung zur Hauptversammlung


Wir laden unsere Aktionäre zu der am Dienstag, den 15. Mai 2007, 10.30 Uhr in der Donauhalle, Böfinger Str. 50, 89073 Ulm/Donau stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

TAGESORDNUNG

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2006, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31.12.2006, der Lageberichte der Uzin Utz AG und des Konzerns sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006.
Die vorgenannten Unterlagen können ab dem 05. April 2007 im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2007) und in den Geschäftsräumen am Sitz der Gesellschaft, Dieselstraße 3, 89079 Ulm, eingesehen werden. Auf Verlangen erhält jeder Aktionär unverzüglich und kostenlos eine Abschrift der Unterlagen. Die vorgenannten Unterlagen liegen auch in der Hauptversammlung aus.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahrs 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2006 in Höhe von € 5.273.331,61 wie folgt zu verwenden:




a) Ausschüttung einer Dividende in Höhe von
je € 0,90 auf insgesamt 4.268.271 Stammaktien
(Stückaktien)


€ 3.841.443,90


b) Gewinnvortrag auf neue Rechnung


€ 1.431.887,71


Bilanzgewinn


€ 5.273.331,61
Derjenige Betrag, der auf die am Tag der Hauptversammlung im Besitz der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien auszuschütten wäre und der gemäß § 71 b AktG von der Ausschüttung auszuschließen ist, soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Die Dividende wird am 16. Mai 2007 ausbezahlt.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

5. Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

a) Die Gesellschaft wird ermächtigt, bis zum 14. November 2008 eigene Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben, wobei auf die erworbenen Aktien zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen dürfen.
Die Ermächtigung kann durch die Gesellschaft ganz oder in Teilen ausgeübt werden; bei Ausübung in Teilen kann von der Ermächtigung mehrfach Gebrauch gemacht werden. Der Erwerb darf nur über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen.
b) Sofern der Erwerb der Aktien über die Börse erfolgt, darf der Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den dem Erwerb vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat, um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
Erfolgt der Erwerb aufgrund eines öffentlichen Angebots an alle Aktionäre, so darf der an die Aktionäre gezahlte Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veröffentlichung des Angebots vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat, um nicht mehr als 20 % über- oder unterschreiten.
Sofern bei einem öffentlichen Kaufangebot die von den Aktionären zum Erwerb angebotenen Aktien das vorgesehene Rückkaufvolumen überschreiten, erfolgt die Annahme im Verhältnis des Gesamtbetrags des Erwerbsangebots zu den insgesamt von den Aktionären angebotenen Aktien. Es kann aber vorgesehen werden, dass geringe Stückzahlen von bis zu 50 angebotenen Aktien je Aktionär bevorrechtigt angenommen werden. Die Vorschriften des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes sind zu beachten, sofern und soweit diese Anwendung finden.
c) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen

(1) wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der arithmetische Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veräußerung vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat.
Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden;
oder
2) wenn die Aktien gegen Sachleistungen veräußert werden und dies zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben und der Erwerb des Unternehmens oder der Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.
d) Der Vorstand wird ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Grundkapitalziffer und die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung entsprechend dem Umfang der Einziehung zu ändern. Der Vorstand kann abweichend davon bestimmen, dass das Grundkapital bei der Einziehung nicht herabgesetzt wird und sich stattdessen durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung anzupassen.
e) Die Ermächtigungen zur Veräußerung und zur Einziehung nach lit. c) und lit. d) können einzeln oder gemeinsam, ganz oder in Teilen ausgeübt werden; bei Ausübung in Teilen kann von den Ermächtigungen mehrfach Gebrauch gemacht werden.
f) Die Ermächtigungen gemäß lit. c) bis lit. e), eigene Aktien einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre zu veräußern bzw. eigene Aktien einmal oder mehrmals, ganz oder teilweise einzuziehen, erstreckt sich ausdrücklich auch auf Aktien der Gesellschaft, die im Zeitpunkt der Erteilung dieser Ermächtigung bereits Eigentum der Gesellschaft sind.
g) Die von der Hauptversammlung am 18. Mai 2006 erteilte Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien wird für die Zeit ab Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgehoben.

Bericht des Vorstands zu Ziffer 5 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG:
Der Vorstand hat gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 i.V.m. § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG einen schriftlichen Bericht über die gemäß Ziffer 5 der Tagesordnung vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei der Veräußerung eigener Aktien erstattet. Der Bericht liegt vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre aus. Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt. Der Bericht wird wie folgt bekannt gemacht:
Die unter Tagesordnungspunkt 5 eingeräumte Ermächtigung sieht vor, dass die Gesellschaft eigene Aktien in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Grundkapitals erwerben und wieder veräußern bzw. einziehen darf. Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung wird die Gesellschaft für die kommenden 18 Monate in die Lage versetzt, von dem international üblichen Instrument des Erwerbs eigener Aktien Gebrauch zu machen, um mit dem Erwerb verbundene Vorteile im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zu realisieren.
Rechtsgrundlage für die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG. Neben dem Erwerb über die Börse soll die Gesellschaft auch die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien durch ein öffentliches Kaufangebot (Tenderverfahren) zu erwerben. Bei dieser Variante kann jeder verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die zum festgesetzten Preis angebotene Menge die von der Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei kann eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis maximal 50 Stück vorgesehen werden. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten sowie kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.
Durch die Möglichkeit des Wiederverkaufs der eigenen Aktien können diese zur Beschaffung von Eigenmitteln benutzt werden. Für die Wiederveräußerung erworbener eigener Aktien sieht das Gesetz grundsätzlich einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre vor. Die Hauptversammlung kann jedoch in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG auch eine andere Veräußerung beschließen. Die unter Tagesordnungspunkt 5 vorgeschlagene Ermächtigung der Gesellschaft sieht daher vor, dass eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre vorgenommen werden kann, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den maßgeblichen Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird insoweit ausgeschlossen. Als maßgeblicher Börsenkurs gilt dabei der arithmetische Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veräußerung vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat. Mit dieser Ermächtigung wird von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugelassenen Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss Gebrauch gemacht.
Diese Möglichkeit, das Bezugsrecht bei der Wiederveräußerung eigener Aktien der Gesellschaft in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auszuschließen, dient dem Interesse der Gesellschaft, eigene Aktien beispielsweise an weitere Anleger zu verkaufen und erlaubt insbesondere eine schnellere und kostengünstigere Platzierung der Aktien als bei deren Veräußerung unter Einräumung eines Bezugsrechts an die Aktionäre. Die Verwaltung wird dadurch in die Lage versetzt, die sich aufgrund der jeweiligen Börsenverfassung bietenden Möglichkeiten schnell, flexibel und kostengünstig zu nutzen, wenn aufgrund des Umfangs der zu veräußernden Aktien bei einer Veräußerung über die Börse mit erheblichen Kursrückgängen zu rechnen wäre. Darüber hinaus können so gegebenenfalls zusätzliche neue Aktionärsgruppen im In- und Ausland gewonnen werden. Der Vorstand erhält hierdurch ein zusätzliches Finanzierungsinstrument, um die Stellung der Gesellschaft auf in- und ausländischen Märkten zu stärken. Die erworbenen eigenen Aktien dürfen nur zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Ein etwaiger Abschlag vom aktuellen Börsenpreis wird voraussichtlich nicht über 3 %, jedenfalls aber maximal bei 5 %, des Börsenpreises liegen. Die endgültige Festlegung des Veräußerungspreises für die eigenen Aktien geschieht zeitnah vor ihrer Veräußerung. Eine Herabsetzung des Aktienwertes durch negative Beeinflussung des Börsenkurses wird dadurch vermieden.
Die Vermögens- wie auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden bei der Veräußerung der eigenen Aktien an Dritte unter Ausschluss der Aktionäre vom Bezugsrecht auf der Grundlage des § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG angemessen gewahrt. Diese Ermächtigung zur Veräußerung gilt nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn Prozent des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf zehn Prozent des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Die Gesellschaft soll ferner eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einziehen können.
Des Weiteren soll der Vorstand ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre beim Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen Dritten entweder ganz oder teilweise als Gegenleistung anzubieten. So können in bestimmten Fällen eigene Aktien als Gegenleistung bei Unternehmenskäufen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen verwendet werden. Der Wettbewerb und die Unternehmenspraxis verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Dies dient dem Interesse der Gesellschaft, da die Gesellschaft dadurch in geeigneten Einzelfällen Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Überlassung von Aktien der Gesellschaft erwerben kann. Die Gesellschaft kann damit in Zukunft flexibel auf sich bietende Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland reagieren. Der Vorstand wird das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausschließen, wenn dies zu diesem Zeitpunkt im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Bei der Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. In der Regel wird der Vorstand sich bei der Bemessung des Werts der als Gegenleistung hingegebenen Aktien am Börsenkurs der Aktie der Uzin Utz AG orientieren. Eine schematische Anknüpfung an einen Börsenkurs ist indes nicht vorgesehen, insbesondere um einmal erzielte Verhandlungsergebnisse nicht durch Schwankungen des Börsenkurses in Frage zu stellen. Die Interessen der Aktionäre werden dadurch gewahrt, dass die Gesellschaft sich verpflichtet, die eigenen Aktien nicht zu einem Preis zu veräußern, der wesentlich unterhalb des aktuellen Börsenkurses liegt. Vorstand und Aufsichtsrat verpflichten sich außerdem, den Gegenwert für die eigenen Aktien ausschließlich im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre festzulegen. Eine Herabsetzung des Aktienwertes durch negative Beeinflussung des Börsenkurses wird dadurch vermieden.
Die bestehende Ermächtigung der Hauptversammlung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien vom 18. Mai 2006 gilt noch bis zum 17. November 2007. Dieser Ermächtigungsbeschluss wird durch den vorgenannten Beschluss für die Zeit ab Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben und durch die neue Ermächtigung mit Laufzeit bis zum 14. November 2008 ersetzt.

6. Beschlussfassung über eine Satzungsänderung zur Anpassung an das Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG)
Das Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG), das am 20.01.2007 in Kraft getreten ist, ermöglicht den elektronischen Versand von Informationen wie z.B. der Einladung zur Hauptversammlung an die Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung. Voraussetzung für den elektronischen Versand von Informationen ist neben der individuellen Zustimmung des Aktionärs auch die Zustimmung der Hauptversammlung zu dieser Form der Informationsübermittlung.
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen daher vor, § 3 der Satzung zu ergänzen und wie folgt neu zu fassen:

㤠3
Bekanntmachungen und Informationen

1. Bekanntmachungen der Gesellschaft werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht, soweit das Gesetz nicht zwingend etwas anderes bestimmt.
2. Informationen an die Aktionäre sowie an Inhaber von mit Aktien vergleichbaren Anlagewerten und von Zertifikaten, die Aktien vertreten, können unter den gesetzlich vorgesehenen Bedingungen auch im Wege der Datenfernübertragung übermittelt werden.“

7. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer der AG und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 zu wählen.


Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich rechtzeitig bei der Gesellschaft in Textform in deutscher oder englischer Sprache angemeldet und der Gesellschaft einen in Textform erstellten besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut in deutscher oder englischer Sprache übermittelt haben. Der Nachweis hat sich hierbei auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen und muss der Gesellschaft – ebenso wie die Anmeldung – spätestens am Dienstag, den 08. Mai 2007 unter folgender Adresse zugehen:
Uzin Utz AG
c/o Dresdner Bank AG
OSS SO 6D
Hauptversammlungen 29. OG
Jürgen-Ponto-Platz 1
60301 Frankfurt am Main
Telefon: 069-263-53084
Telefax: 069-263-12460
E-Mail: TBHVService@Dresdner-Bank.com

Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen möchten, können ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person ihrer Wahl ausüben lassen. Kreditinstitute, Aktionärsvereinigungen sowie andere geschäftsmäßig Handelnde i.S.d. § 135 Abs. 9 AktG können in jeder festhaltbaren, nachprüfbaren Form bevollmächtigt werden. Ansonsten ist die Vollmacht schriftlich oder per Telefax zu erteilen. Der Gesellschaft sind in jedem Fall der Name des Aktionärs und des Bevollmächtigten sowie die Eintrittskarten-Nr. mitzuteilen. Nach Maßgabe von § 30 a Abs. 1 Nr. 5 WpHG n.F. stellen wir unseren Aktionären im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2007) entsprechende Formulare zur Erteilung einer Vollmacht für die Hauptversammlung zur Verfügung; die Formulare können auch unter der unten genannten Adresse bei der Gesellschaft angefordert werden.

Wir bieten unseren Aktionären an, sich durch von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung vertreten zu lassen. Die Vollmachten und Weisungen hierzu müssen schriftlich oder per Telefax übermittelt werden. Entsprechende Formulare können unter der unten genannten Adresse bei der Gesellschaft angefordert werden und stehen auch im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2007) bereit. Vollmachten und Weisungen an Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen bis Donnerstag, den 10. Mai 2007 bei der Gesellschaft eingegangen sein, anderenfalls können sie nicht berücksichtigt werden. Die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind durch die Vollmachten nur insoweit zur Stimmrechtsausübung befugt, soweit ihnen eine ausdrückliche Weisung zu einzelnen Gegenständen der Tagesordnung erteilt wurde. Wir bitten insoweit auch die Hinweise in den Formularen zu beachten. In der Vollmacht/Weisung ist die jeweilige Eintrittskartennummer anzugeben. Wir weisen deswegen darauf hin, dass eine Bevollmächtigung weisungsgebundener Stimmrechtsvertreter nur durch Aktionäre erfolgen kann, die über eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung verfügen.

Nach § 30 b Abs. 1 Nr. 1 WpHG n.F. geben wir bekannt, dass im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung insgesamt 4.268.271 Aktien der Uzin Utz AG ausgegeben sind, die unter Berücksichtigung der derzeit gehaltenen 1.439 eigenen Aktien insgesamt 4.266.832 Stimmen in der Hauptversammlung gewähren.

Anfragen, Anträge oder Wahlvorschläge von Aktionären sowie die Anforderung von Unterlagen sind ausschließlich an folgende Anschrift zu richten:
Uzin Utz AG
Investor Relations
Dieselstraße 3
89079 Ulm
Telefax: 0731-4097-108
E-Mail: IR@uzin-utz.com

Mit einer Begründung versehene Anträge gegen die Beschlussvorschläge der Verwaltung zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung sowie Wahlvorschläge von Aktionären, die bis zum 30. April 2007, 24.00 Uhr unter der vorgenannten Adresse bei der Gesellschaft eingehen, werden, soweit sie rechtlich zulässig sind, unverzüglich einschließlich etwaiger Stellungnahmen der Verwaltung auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2007) zugänglich gemacht. Anderweitig adressierte Anträge oder Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.

Wir würden uns freuen, Sie in Ulm begrüßen zu dürfen.



Ulm, im April 2007

Uzin Utz AG

Der Vorstand
Dr. H. Werner Utz Thomas Müllerschön
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06.04.07 09:26:16
Beitrag Nr. 75 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.685.906 von Muckelius am 06.04.07 08:03:57Auf der Homepage ist der GB für 2006 veröffentlicht worden. Ebenfalls findet sich dort der Kommentar des Vorstandes zum GJ 2006:


UZIN UTZ AKTIENGESELLSCHAFT, ULM (DONAU)
LAGEBERICHT DES UZIN UTZ KONZERNS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR
VOM 1. JANUAR 2006 BIS 31. DEZEMBER 2006

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Geschäftsverlauf, Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen

• Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gesamtwirtschaftlich zeigten sich die für den Uzin Utz Konzern bedeutsamen europäischen Märkte in 2006 mit positiveren Tendenzen als im Vorjahr. Hauptursache hierfür war das gestiegene Vertrauen der Verbraucher in eine bessere Zukunft – dies wirkte sich positiv auf das Kauf- und Investitionsverhalten aus. Die Bruttoinlandsprodukte in Deutschland, Frankreich, Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Polen wuchsen teilweise deutlich stärker als im Vorjahr. Dies führte auch in den Bausektoren dieser Länder zu teilweise deutlichen Zuwächsen.

Im Detail hat sich im Kernmarkt Deutschland, bei einem Bruttoinlandsprodukt-Wachstum von +2,7% (0,9%), erstmals, nach vielen Jahren rezessiver Entwicklungen, ein baukonjunkturelles Wachstum eingestellt. Die zwischen 1995 und 2005 um mehr als ein Drittel zurückgegangenen Umsätze im Bauhauptgewerbe stiegen 2006 um 7,1% an (-5,7%). Der Wirtschaftsbau war hierbei mit 10,4% der Bereich mit der größten Zuwachsrate. Die Bauinvestitionen stiegen um 3,6% an, nach einem Rückgang um 3,6% im Vorjahr und um 3,8% im Jahr 2004.

• Einschätzung der Unternehmensleitung

Sowohl im Umsatz, als auch im Ergebnis konnten im Jahr 2006, bei unverändertem Konsolidierungskreis, Steigerungen erzielt werden. Der Konzern ist mit dieser Entwicklung zufrieden. Trotz anhaltend schwieriger Wettbewerbssituation in fast allen Märkten konnten die Marktanteile weiter ausgebaut werden. Erstmals seit vielen Jahren stiegen auch die Umsätze innerhalb Deutschlands wieder an.

• Stärken und Schwächen

Unter den erwähnten verbesserten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat die Uzin Utz AG das Kerngeschäft weiterentwickelt und die Stärke des Unternehmens, intelligente Systemlösungen mit qualitativ hochwertigen technischen und logistischen Dienstleistungen zu verbinden, weiter vorangetrieben.

• Unternehmensinterne Erfolgsfaktoren

Nach wie vor zeigt die langjährige Strategie die unternehmensinternen Erfolgsfaktoren

- hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter
- eine hohe Produktqualität in einem intelligenten Systemangebot
- ein einzigartiges Service- und Logistikkonzept

zu kombinieren nachhaltige Wirkung. An dieser strategischen Ausrichtung hat sich in der Vergangenheit und wird sich in der Zukunft nichts ändern.

Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern erhöhte sich im Durchschnitt auf 659 (656). Davon arbeiteten 393 (392) im Inland und 266 (264) im Ausland bei den Beteiligungsgesellschaften. Zusätzlich wurde 32 (29) jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht. Dies unterstreicht eindrucksvoll das seit vielen Jahren herrschende Bemühen, eigenes qualifiziertes Fachpersonal konzernweit selbst auszubilden und so auf künftige Aufgaben im Unternehmen vorzubereiten. Auch weiterhin wird der Konzern jungen Menschen über eine Ausbildung Zukunftsperspektiven bieten und gleichzeitig qualifizierten Nachwuchs sicherstellen.

Die Uzin Utz AG und die Unipro B.V., Haaksbergen, Niederlande, sind nach den DIN ISO Normen zertifizierte Unternehmen. Auch 2006 wurden in diesen Unternehmen weitere interne Auditoren aus- bzw. fortgebildet und je ein umfassendes Auditprogramm realisiert. Die externen Wiederholungs- bzw. Re-zertifizierungsaudits bestätigten erneut die hohe Qualität sowie die Rechtmäßigkeit der bisherigen Zertifizierung.

Im Geschäftsjahr 2006 wurde im Konzern an den Produktionsstandorten in Ulm, Vaihingen, Würzburg, Buochs (Schweiz), Ruswil (Schweiz), Haaksbergen (Niederlande), Legnica (Polen), Soissons (Frankreich), Shanghai (China) und Surabaya (Indonesien) produziert. Die Gesamtauslastung aller UZIN-Werke lag bei rund 78% und erhöhte sich somit um rund 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (73). Im Jahr 2006 kam es zu keinen nennenswerten Erweiterungen der Produktionskapazitäten im Konzern.

Im Produktionsprogramm gab es keine wesentlichen Veränderungen. Die generell sehr langen Produktlebenszyklen blieben auch im Jahr 2006 nahezu unverändert. Konzernweit wird nach wie vor jede hergestellte Charge einer strikten Qualitätskontrolle unterzogen. Erst nach Freigabe durch das zuständige Labor werden Auslieferungen vorgenommen.

Die Innovationsrate 2006 betrug rund 21% (24%), das heißt, dieser Anteil am Gesamtumsatz entfällt auf Produkte, die jünger als 5 Jahre sind. Für die technischen Weiter- und Neuentwicklungen der Produktsysteme wird auf die Ausführungen im Teil „Forschung & Entwicklung“ dieses Berichts verwiesen.

Im Bereich der Rohstofflieferanten gab es auch im Berichtsjahr einige wenige Veränderungen, die Beschaffungsstrukturen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert.

An den konzernweiten Grundsätzen der langfristigen Disposition, der langfristigen Vertragspartnerschaften und der strikten und umfassenden Qualitätskontrollen im Beschaffungsbereich hat sich auch im Jahr 2006 nichts geändert.

Die Energiekosten stiegen infolge von Preiserhöhungen sowie der erwähnten Absatzmengensteigerungen an. Optimierungen im Produktionsbereich sowie ein geschärftes Energiebewusstsein sind weiterhin die Eckpfeiler eines umweltbewussten Umganges mit allen Energieressourcen.

Die Finanzierungsstrategie wird im Teil „Finanzlage“ dieses Berichts erläutert.

• Interne Organisation und Entscheidungsfindung

Die interne Konzern-Organisation folgt dem Grundsatz direkter Entscheidungswege und möglichst flacher Hierarchien. Alle wesentlichen Entscheidungen werden in Abteilungs- und Bereichsgremien vorbereitet und mit einer Entscheidungsempfehlung an den jeweiligen Geschäftsführer/Vorstand weiter gegeben. Alle wesentlichen Entscheidungen werden vom jeweiligen Geschäftsführer/Vorstand der Beteiligungsgesellschaft mit dem Vorstand der Uzin Utz AG besprochen. Alle zustimmungspflichtigen Entscheidungen werden vom Vorstand der Uzin Utz AG an den Aufsichtsrat der Uzin Utz AG zur Genehmigung vorgetragen.

· Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr

Seit mehr als 50 Jahren produziert die Uzin Utz AG unter der Marke UZIN Produkte für das bodenlegende Handwerk. Am Anfang beschäftigte sich das Unternehmen ausschließlich mit Verlegewerkstoffen für den Bereich Boden und Parkett. Erst einige Jahre später fiel die Entscheidung das Produktsortiment zu erweitern und Produkte aus dem Bereich Fliese und Naturstein zu produzieren. Um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen optimal eingehen zu können hat sich die Uzin Utz AG im zweiten Halbjahr 2006 entschieden, speziell für Fliesen- und Natursteinleger, eine neue Marke zu erschaffen. Diese neue Marke heißt „CODEX“, und steht exklusiv für den Markt der Fliesen- und Natursteinleger. Natürlich wurde nicht nur der Name geändert. Vielmehr geht es unter einem neuen, sehr ansprechenden Erscheinungsbild darum, im Rahmen einen außergewöhnlichen strategischen Ausrichtung das traditionelle Handwerk zu unterstützen und echten Fliesen- und Natursteinlegern echte Vorteile zu verschaffen.

Anfang September hat der Vorstand die neue Dachmarke der Uzin Utz Gruppe – UFloor Systems – vorgestellt. Sie steht für die geballte Bodenkompetenz des Unternehmens und damit für ein Unikat in der gesamten Branche – die weltweit erste Bodenkompetenzmarke: Unter ihrem Dach bieten sechs Marken Produkte, Dienstleistungen und Innovationen rund um die Neuverlegung, Werterhaltung und Renovierung von Bodenbelägen aller Art sowie von Parkett, keramischen Fliesen und Naturstein. So ist UFloor Systems mit den Produktmarken PALLMANN, QESHFLOOR, SIFLOOR, UZIN, CODEX und WOLFF einer der führenden Hersteller von Produktsystemen für die Fußbodentechnik. Mit dem konzentrierten Know-how und aufeinander abgestimmten Sortimenten unter dem neuen Dach bietet die Dachmarke nun als Systempartner und Problemlöser Bodenkompetenz aus einer Hand – für das bodenlegende Handwerk, den Handel und die Bodenbelagsindustrie.

Internes Steuerungssystem

Das konzernweite interne Steuerungssystem basiert auf einer Vielzahl von Mechanismen und Kennzahlen, die jeweils bereichsspezifische Vorgänge abbilden und messbar machen. Über alle Bereiche hinweg stehen an der Spitze aller internen Steuerungssysteme die Finanzgrößen- und -kennzahlen

· Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit

· Umsatz

· Ergebnis der gew. Geschäftstätigkeit

· Umsatzrendite

· Eigenkapitalrendite

· Eigenkapitalquote


Kennzahlen Konzern
Kennzahl Ermittlung

2006


2005

Cash Flow aus lfd. GT siehe Kapitalflussrechnung 11.323 6.803 TEUR
Umsatz siehe GuV 152.083 138.524 TEUR
Ergebnis der gew. GT siehe GuV 11.343 9.591 TEUR
Umsatzrendite Erg. der gew. GT / Umsatz 7,5% 6,9%
Eigenkapitalrendite Erg. der gew. GT / Eigenkapital 20,5% 19,0%
Eigenkapitakquote Eigenkapital / Bilanzsumme 40,4% 39,7%



Lage des Konzerns (alle Zahlen nach IFRS)

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hat sich auch im Jahr 2006 insgesamt positiv entwickelt. Steigende Umsätze in Verbindung mit der Fortführung des stringenten Kostenmanagements haben in allen wesentlichen Bilanz- und GuV - Positionen zu Verbesserungen geführt. So sind Umsatz und Ergebnis als zentrale Führungsgrößen erneut gestiegen. An diesem positiven Trend hat sich zwischen Jahresende 2006 und dem Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nichts geändert. Faktoren, die einen Rückschluss von der berichteten auf die zukünftige Lage erschweren, sind nicht bekannt.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 9,9 Mio. EUR auf 137,0 Mio. EUR (127,1). Der Anteil des Konzern-Anlagevermögens sank auf rund 59% (62), das restliche Vermögen liegt somit bei 41% (38) der Bilanzsumme.

Die Kundenforderungen stiegen, hauptsächlich infolge der Umsatzsteigerung, von 21,3 Mio. EUR auf 24,4 Mio. EUR.

Die Vorräte nahmen, ebenfalls infolge der Umsatzsteigerung, um 1,6 Mio. EUR, von 17,3 Mio. EUR auf 18,9 Mio. EUR zu.

Das komplette Vermögen stellt nach wie vor betrieblich notwendige Werte dar.

Die Flüssigen Mittel stiegen um über 70% oder 3,1 Mio. EUR, auf 7,5 Mio. EUR an.

Das Eigenkapital betrug 55,3 Mio. EUR (50,5) und liegt mit einem Anteil an der Bilanzsumme von nach wie vor 40% (40) deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute stiegen, hauptsächlich infolge einer tilgungsorientierten Umgliederung von langfristigen in kurzfristige Verbindlichkeiten, um insgesamt 6,6 Mio. EUR, auf 37,1 Mio. EUR an. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme stieg dadurch von 24% im Vorjahr auf 27% im Jahr 2006 an.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 7,2 Mio. EUR auf 8,9 Mio. EUR an und resultieren hauptsächlich aus zeitlichen Verschiebungen zum Stichtag.

Die Steuerrückstellungen stiegen infolge der deutlichen Zunahme des Ergebnisses um 0,3 Mio. EUR, von 1,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,6 Mio. EUR an.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute gingen um 1,8 Mio. EUR zurück, obwohl während des Jahres für den Neubau der Produktionsstätte der Sifloor AG in der Schweiz rund 5,5 Mio. EUR zusätzlich aufgenommen wurden. Dies geschah zum Einen infolge der oben erwähnten Umgliederung, zum Anderen durch diverse Tilgungsleistungen. Der Anteil der gesamten langfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme sank dadurch von 36% im Vorjahr auf 33% im Jahr 2006. Absolut gingen die gesamten langfristigen Verbindlichkeiten um rund 1,5 Mio. EUR, von 46,1 Mio. EUR auf 44,6 Mio. EUR zurück.

Grundsatz und gleichermaßen Ziel des Finanzmanagements ist es, jederzeit eine ausreichende Liquidität zu gewährleisten, bei einer gleichzeitig hohen, weit über dem Branchendurchschnitt liegenden Eigenkapitalquote. Auch im Jahr 2006 konnte dieser Anforderung genüge getan werden. Die Liquidität war stets gewährleistet, Kreditlinien wurden nie in voller Höhe beansprucht. Neben der Finanzierung des Neubaus der Sifloor AG in der Schweiz waren keine besonderen, zusätzlichen Finanzierungsmaßnahmen im Jahr 2006 erforderlich. Das Gesamtkreditvolumen im Konzern betrug im Jahr 2006 50,7 Mio. EUR, nach 48,7 Mio. EUR im Vorjahr. Enthalten ist hierbei auch eine Nachrangkapitaltranche der Uzin Utz AG in Höhe von 2,3 Mio. EUR, die aus dem Programm „Kapital für Arbeit“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau stammt. Die Bank tritt mit ihren Forderungen aus diesem Darlehen unwiderruflich hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen der Gläubiger in den Rang vor die Forderungen auf Rückgewähr des kapitalersetzenden Darlehens eines Gesellschafters oder gleichgestellte Forderungen zurück.

Öffentlich angebotene Förderprogramme, Mittelstandsdarlehen und damit zinsgünstige Finanzierungen wurden erneut beantragt und genutzt.

Zur Zinsabsicherung variabel finanzierter Darlehen der Uzin Utz AG mit der ursprünglichen Gesamthöhe von 5,55 Mio. EUR wurden, bereits im Jahr 2003, insgesamt 4 Zinscaps erworben, von denen 3 noch bestehen. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden im Konzern nicht getätigt.

Insgesamt investierte der Konzern im Jahr 2006 7,3 Mio. EUR (16,3). Im Jahr 2007 plant die Uzin Utz AG zwei größere Investitionen (je rund 1,0 Mio. EUR) in erweiterte Fertigungskapazitäten. Weitere wesentliche Investitionen im Konzern sind derzeit nicht geplant.

Die detaillierte Entwicklung der Liquidität wird in der Konzern-Kapitalflussrechnung im Anhang dargestellt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im Jahr 2006 um rund 10% von 138,5 Mio. EUR auf 152,1 Mio. EUR an. Dies lag an den positiven Umsatzentwicklungen der Uzin Utz AG, der JP Coatings GmbH sowie der Gesellschaften in der Schweiz, in Frankreich, in Tschechien, den Niederlanden und Polen.

Der gesamte Konzernauslandsumsatz stieg, infolge dieser Effekte, auf rund 82,6 Mio. EUR an (74,8). Der Auslandsanteil blieb dabei mit 54% unverändert (54). Der Anteil der Umsätze außerhalb des Euro-Raumes ist mit rund 22% nahezu unverändert (23). Die für den Konzern relevanten Währungen außerhalb des Euro-Raumes entwickelten sich wie folgt:

Der Handelswaren-Anteil im Konzern lag auch im Jahr 2006 bei 35% (35).

Die Absatzmengen im Konzern konnten auch im Jahr 2006 gesteigert werden. Neben der Uzin Utz AG konnten insbesondere auch die Gesellschaften in Frankreich, Tschechien, Polen, Niederlanden, der Schweiz und die JP Coatings GmbH zum Teil deutliche Mengenzuwächse verzeichnen. Die Absatzpreise wurden dabei konzernweit überwiegend konstant gehalten.


Aufgrund der auf Chargenproduktion ausgerichteten Fertigung und der üblicherweise sehr kurzen Zeit zwischen Bestellung und Lieferung wird generell für einen anonymen Markt produziert und aus dem Lagerbestand, der konzernweit regelmäßig rund 1,5 Monatsumsätze beträgt, geliefert. Aussagen zum Auftragsbestand sind somit nicht aussagekräftig.



Die Gesamtleistung stieg um 9% auf 152,0 Mio. EUR (139,5).

Der absolute Materialaufwand stieg dabei, leicht unterproportional zum Umsatzwachstum, um 9,0% von 61,2 Mio. EUR auf 66,2 Mio. EUR an. Die Materialeinsatzquote im Konzern sank dabei von 43,9% auf 43,6%.

Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung sank infolge der Umsatzsteigerung auf 23,4% (24,3). Absolut stiegen die Personalkosten, infolge der Tariferhöhungen von 33,8 Mio. EUR auf 35,6 Mio. EUR an.

Das Abschreibungsvolumen lag mit 4,9 Mio. EUR rund 0,4 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (4,5), wobei der Hauptanteil dieser Steigerung aus baulichen Erweiterungen des Jahres 2005 der JP Coatings GmbH stammt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um rund 3,3 Mio. EUR, von 30,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 33,7 Mio. EUR an. Hauptursächlich hierfür sind gestiegene Vertriebs- und Marketingaufwendungen sowie ein Anstieg der Betriebskosten infolge der Mengensteigerungen.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) liegt um rund 2 Mio. EUR oder 12,2 % über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt um 13,9 % höher als im Vorjahr und beträgt rund 13,2 Mio. EUR (11,6).

Das Finanzergebnis liegt mit -2,2 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert (-2,3).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 11,3 Mio. EUR um rund 18% über dem Vorjahreswert (9,6). Im Jahr 2006 konnte somit durch die positive Umsatzentwicklung in Verbindung mit der Fortführung des strikten und effizienten Kostenmanagements im gesamten Konzern erneut ein beachtliches Gesamtergebnis erzielt werden.

Der Jahresüberschuss im Konzern lag mit rund 8,3 Mio. EUR um rund 2,0 Mio. EUR oder 32% über dem Vorjahreswert (6,3).

Risikobericht

Wesentliche Risiken

· Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für den Konzern wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen, speziell der baukonjunkturellen, Entwicklung zu sehen. Die im Jahr 2006 eingetretene Verbesserung dieser unternehmerischen Rahmenbedingungen in den Hauptabsatzmärkten Deutschland und Europa gibt Anlass zu verhaltenem Optimismus. Etwaige konjunkturelle Rückschläge könnten jedoch das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele durchaus gefährden. Insbesondere in Deutschland können nach wie vor die bereits umgesetzten Kürzungen öffentlicher Fördermittel, Abgaben- und Steuererhöhungen sowie Preissteigerungen zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

· Produktrisiken

Die zukünftige Entwicklung des Konzerns hängt in ganz besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln und bestehende Rezepturen zu optimieren. Es werden daher alle Anstrengungen unternommen, die Entwicklungsarbeiten voranzutreiben und Produktbedürfnisse und Trends rechtzeitig zu erkennen. Mit hohen Entwicklungsaufwendungen und kontinuierlichen Eigenentwicklungen wird versucht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Dennoch eventuell auftretende Schäden sind durch einen umfangreichen länderübergreifenden Versicherungsschutz, zu dem auch eine entsprechende Produkthaftpflichtdeckung gehört, abgedeckt. Die üblichen operativen Risiken sind durch entsprechende gebildete Rückstellungen abgedeckt.

· Ausfallrisiken im Bereich der Produktion und der wesentlichen IT - gestützten Prozesse

In den Produktionsbereichen der einzelnen Werke wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch permanente Instandhaltung, Brandschutz- und andere Vorsorgemaßnahmen weitgehend reduziert. Für Elementarschäden und hieraus eventuell resultierende Betriebsunterbrechungen wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende technische, bauliche und organisatorische Maßnahmen auf ein Minimum reduziert.

· Finanzwirtschaftliche Risiken

Es bestehen keine konkret erkennbaren Finanzierungsrisiken. Die mit einem Währungskursrisiko behafteten Umsätze und Investitionen in Polen, Tschechien, England, China und der Schweiz werden von den Landes-Gesellschaften soweit möglich abgesichert. Die Entwicklungen der für den Konzern relevanten Währungen wird im Teil „Ertragslage“ dieses Berichts dargestellt. Zukünftige, eventuell starke Kursschwankungen bergen weiterhin ein Restrisiko.

Vor dem Hintergrund zunehmender Firmeninsolvenzen liegt der Fokus im Konzern auf einer permanenten Bonitätsprüfung der Kunden. Zusätzlich ist die überwiegende Mehrheit der Kundenforderungen kreditversichert. Durch ein konzernweites, straffes Forderungsmanagement wird eine Optimierung der frei verfügbaren Mittel sichergestellt.

· Investitionsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet und müssen vom Vorstand der Uzin Utz AG freigegeben werden. Im Bedarfsfall werden hierbei externe Berater hinzugezogen. Mögliche Akquisitionen werden grundsätzlich mit externer Unterstützung analysiert, vom Vorstand bewertet und vom Aufsichtsrat freigegeben.

· Bestandsgefährdende Risiken

Alle oben aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar.

Beschreibung des Risikomanagements

Der Konzern verfügt über ein System zur Erfassung und Kontrolle von gegenwärtigen und zukünftigen geschäftlichen und finanziellen Risiken. Dieses Risikomanagement wurden bereits vor vielen Jahren im Konzern implementiert. Daran hat sich im Wesentlichen nichts geändert. Gleichwohl handelt es sich hierbei um ein lebendiges System, das im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung einem permanenten Optimierungsprozess unterworfen ist.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und

- das Risikoreporting.

Sie basieren allesamt auf einer Vielzahl von Einzelauswertungen/Analysen/Berichten/ Projektgruppen, die situationsbedingt einzelne Prozesse/Sachverhalte im Detail analysieren. Die Aufgabenverantwortung liegt beim zuständigen Abteilungs-/Bereichsleiter einer jeden Beteiligungsgesellschaft. Dieser berichtet direkt an den jeweiligen Geschäftsführer/Vorstand der Beteiligungsgesellschaft, der wiederum in allen wesentlichen Belangen mit dem Finanzvorstand der Uzin Utz AG, bei dem die Gesamtverantwortung liegt, kommuniziert. Die Abteilung „Zentrales Controlling (CO)“ der Uzin Utz AG koordiniert hierbei konzernweit die Risikomanagement-Elemente. An den Finanzvorstand der Uzin Utz AG verteilte Dokumente werden von diesem bei Bedarf in den Gesamt-Vorstand der Uzin Utz AG, den Aufsichtsrat der Uzin Utz AG und andere Personenkreise getragen. Das gesamte Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls gegenzusteuern sowie die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern. Die Grundsätze, Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind definiert und etabliert. Im Wesentlichen umfasst das Risikomanagementsystem die oben beschriebenen Risikogruppen. Neben risikoindividuellen Bewältigungsmaßnahmen gelten eine sicherheitsorientierte kaufmännisch-vorsichtige Unternehmensführung, ein angemessener Versicherungsschutz und unternehmensweit gültige Richtlinien und Anweisungen als Basis des risikobewussten Handelns.

Für den Bereich der Finanzinstrumente gelten die Ausführungen in den Teilen „Finanzlage“ und „Finanzwirtschaftliche Risiken“ dieses Berichts. Darüber hinaus sind die Ergebnis- und Liquiditätsrisiken der Finanzanlagen in Form eines Früherkennungssytems abgebildet. Die Hauptelemente hierbei sind ein detailliertes Monatsberichtswesen über alle wesentlichen Bilanz- und GuV – Positionen, ein quartalsweiser Risikomanagementbericht, regelmäßige Audit-Gespräche vor Ort in den Beteiligungsgesellschaften, ein konzernweit gültiges Organisationshandbuch sowie verpflichtende, direkte Kommunikationswege der Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaften mit dem Vorstand der Uzin Utz AG in allen wesentlichen Angelegenheiten.

Die Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute enthalten eine Nachrangkapitaltranche in Höhe von 2,3 Mio. EUR, die aus dem Programm „Kapital für Arbeit der Kreditanstalt für Wiederaufbau“ stammt. Grundsätzlich sind alle wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten langfristig mit fixen Zinssätzen finanziert bzw. durch Zinscaps gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert.

Prognosebericht

„Die Umsätze im deutschen Bauhauptgewerbe werden zwar 2007 langsamer wachsen als 2006; die deutsche Bauindustrie erwartet für das neue Baujahr aber trotzdem ein deutliches Umsatzplus von nominal 3,5 %.“ – mit dieser Prognose äußerte sich der deutsche Bauindustrieverband im Januar 2007 zu den Erwartungen für das Gesamtjahr 2007.

In Europa wird zudem für 2007 laut Europäischem Datenservice für die im Konzern wichtigen Märkte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweiz, Polen, Niederlande und Belgien erneut mit durchweg steigenden Wirtschaftswachstumsraten gerechnet.

Vor dem Hintergrund dieser Erwartungen für 2007 und der positiven Entwicklungen im Jahr 2006 blickt auch der Konzern optimistischer in die Zukunft als in den Vorjahren. Unvorhersehbare und vom Konzern nicht zu beeinflussende Entwicklungen und somit Risiken können jedoch nach wie vor jeder Prognose die Grundlagen nehmen. Aus heutiger Sicht und nach heutigem Wissensstand erscheint die folgende Einschätzung der zukünftigen Konzernentwicklung realistisch:

In den kommenden 5 Jahren wird mit einer Umsatzgröße von über 220 Mio. EUR und einer entsprechenden Steigerung der Kapazitätsauslastung und der Ertragssituation gerechnet. Die Organisationsstruktur für diese Zuwächse existiert überwiegend bereits, sodass nicht mit einer wesentlichen Erhöhung der Mitarbeiterzahl zu rechnen ist. Das in der Vergangenheit eingeführte und bewährte, stark controlling-orientierte Kostenmanagement als integraler Bestandteil des Controlling wird im Zuge dieses angestrebten Wachstums weiterhin die Philosophie der ertragsorientierten Entwicklung unterstützen. Auch an der Ideologie, mit innovativen Produktideen, einer pro-aktiven Kundenbetreuung und einem standardisierten hohen Qualitätsanspruch Markterfolge zu realisieren, wird sich in 2007 nichts ändern. Die Geschäftspolitik wird somit im Wesentlichen unverändert bleiben.

Die meisten der im Teil „Risikobericht“ beschriebenen Risiken bieten dem Konzern auch Chancen. Aufgrund seiner Größe, der Marktstellung und den bereits beschriebenen internen Erfolgsfaktoren kann und wird der Konzern auch weiterhin jede sich bietende, kaufmännisch sinnvolle Marktchance nutzen, um weitere Marktanteile dazu zu gewinnen. Die Chancen, die strategisch sinnvolle Unternehmensübernahmen bieten werden hierbei natürlich ebenfalls genau geprüft und gegebenenfalls realisiert.

Insbesondere die

· Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken,

· die Produktrisiken,

· die Finanzrisiken und

· die Investitionsrisiken

boten und bieten aufgrund Ihrer Gültigkeit für alle Marktteilnehmer in Verbindung mit den Alleinstellungen des Konzerns in den Bereichen Produktqualität, Service- und Logistikkonzept hervorragende Chancen. Eine einzigartige technische Beratungskompetenz sowie nahezu europaweite Lieferungen innerhalb von 48 Stunden sind neben der erwähnten hohen Qualität der hergestellten Produkte die Grundpfeiler eines nachhaltigen Erfolges und einer optimalen Nutzung sich bietender Chancen.

Die Akquisitionsstrategie durch sinnvolle Zukäufe das Kerngeschäft zu stärken und den Systemgedanken konsequent fortzuführen wird ebenfalls weiterhin beibehalten werden. Nach wie vor wird hierbei der regionale Fokus auf Europa liegen.

Wesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Im Januar 2007 hat die Uzin Utz AG, nach intensiven Prüfungen, die vollständige Übernahme der Hermann Frank GmbH & Co. KG in Flehingen bei Bruchsal, Landkreis Karlsruhe vertraglich vereinbart. Die Hermann Frank GmbH & Co. KG ist auf die Herstellung von Parkettschleifmaschinen spezialisiert. Bereits seit rund 6 Jahren vertreibt der Konzern die Schleifmaschinen der Marke Frank. Mit diesem Unternehmenserwerb erweitert der Konzern seinen Anteil an der gesamten Wertschöpfungskette in der Bodenbearbeitung und speziell im stark wachsenden Segment der Parkettböden.

Darüber hinaus gab es im Februar 2007 eine Veränderung im Vorstand der Uzin Utz AG. Herr Maarten jan Leppink verließ im gegenseitigen Einvernehmen das Unternehmen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Er verantwortete bis dahin die Vertriebsaktivitäten diverser Beteiligungsgesellschaften und Exportmärkte. Sein Verantwortungsbereich wurde auf die verbleibenden Vorstandsmitglieder aufgeteilt.

Außerdem wurde, ebenfalls im Februar 2007, die für die Uzin Dis Ticaret Ltd., Sirketi, Istanbul, Türkei zum Jahresende 2005 eingeleitete Liquidation abgeschlossen. Diese Gesellschaft wurde bereits im Jahr 2001 operativ stillgelegt.

Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gab es nicht.

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Konzern im Jahr 2006 betrugen 3,4 Mio. € (3,9). Im Mittel waren 61 (59) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich F&E/Produkttechnik tätig. Nach Marken getrennt lässt sich Folgendes berichten:

Marken UZIN & CODEX

Der Kern eines jeden Unternehmens ist dessen Innovationskraft. Mittlerweile arbeiten weltweit sieben verschiedene Labors an der Neuentwicklung, Modifizierung sowie Anpassung von UZIN- und CODEX - Produkten. Die Entwicklungsergebnisse werden sehr schnell untereinander ausgetauscht und anschließend allen Beteiligungsgesellschaften zugänglich gemacht. Zur intimen Kenntnis des deutschen Marktes addieren sich die Erfahrungen aus den Auslandsmärkten und führen häufig zu innovativen Lösungsansätzen. Das sorgt für den eigentlichen Markterfolg und liefert eine hohe Neuheitsquote bedarfsgerechter Produkte und Systeme mit Alleinstellung. Alle Produkte mit entscheidend neuem Eigenschaftsprofil, die jünger als fünf Jahre sind, werden von der Uzin Utz AG definitionsgemäß als Neuprodukte eingestuft. In der Vergangenheit bewegte sich der Anteil immer über 20%. Das Ziel zum hundertjährigen Unternehmensjubiläum im Jahr 2011 ist es, eine Neuheitsquote von 50% zu erreichen. Durch diese sehr ehrgeizige Maßgabe sind alle F&E - Mitarbeiter gefordert, sich Gedanken zu machen, wo der Markt besondere Problemlösungen benötigt und wie diese dann innerhalb festgelegter Fristen entwickelt werden können. Parallel stellen die Konjunkturentwicklung, Kapazitätsengpässe sowie Preiserhöhungen für Schlüsselrohstoffe und Energie eine ganz besondere Herausforderung für den F&E - Bereich dar.



Schwerpunkte der F&E - Aktivitäten im Jahr 2006 waren folgende Themenkomplexe:

· Produktanpassungen aufgrund veränderter Rohstoffsituation

· Produktlokalisierungen für ausländische Produktionsstätten

· Entwicklung spezieller neuer Fugenprodukte für individuelle Anwendungsbereiche

· Spachtelmassen und Estrichbindemittel mit grundlegend neuen Eigenschaften

· Produkt-Neuentwicklungen für die Sparte „Parkett - Verlegewerkstoffe“



a) Produktanpassungen aufgrund veränderter Rohstoffsituation

Verursacht durch größtenteils logistische Engpässe bei einigen wichtigen Rohstofflieferanten im Bereich wässriger Dispersionsbindemittel, war es notwendig, eine ganze Reihe strategisch bedeutsamer Dispersionsprodukte zu überarbeiten und auf neue Rohstoffe umzustellen. Ein wesentlicher Schwerpunkt dieser Arbeiten in 2006 lag in der Substitution von drei Schlüsselrohstoffen in den Kernprodukten UZIN UZ 57 und UZIN KE 2000 S sowie in zahlreichen anderen Dispersionsklebstoffen. Hierbei wurden insgesamt 21 Produkte auf alternativ verfügbare und gleichzeitig kostenoptimale Rohstoffe umgestellt, ohne die Produktqualität zu mindern. Dadurch ist es gelungen, fast die gesamte Klebstoffpalette auf eine modernere sowie umweltfreundlichere APEO - freie Rezeptbasis umzustellen und bezüglich Responsible Care eine Vorreiterrolle im Markt einzunehmen.

Die äußerst umfangreichen Arbeiten, die hinsichtlich Qualität und Produktionssicherheit gleichzeitig eng an ISO 9001 und 14001 ausgerichtet waren, stellten für den Fachbereich Klebstoffentwicklung eine große Herausforderung dar und wurden im abgelaufenen Berichtsjahr erfolgreich abgeschlossen. Die konsequent umgesetzte Qualitätsstrategie spiegelt sich auch in einer kürzlich durchgeführten Kundenbefragung wieder, bei welcher die Kunden angaben zu 90% die Produkte aufgrund der hohen Produktqualität zu kaufen.

Erheblichen Einfluss auf die zukünftige Rohstoffauswahl wird die Änderung des europäischen Chemikalienrechts mit sich bringen. Das jahrelange Ringen in Brüssel um die neue europäische Chemikalienrichtlinie REACH war zum Jahresende 2006 endlich abgeschlossen. REACH wird am 1. Juni 2007 in Kraft treten. REACH steht für ein Programm zur Registrierung aller chemischen Stoffe, die in Mengen über einer Tonne pro Jahr und Hersteller in der EU auf den Markt gelangen. Die Uzin Utz AG ist durch REACH zunächst indirekt betroffen, da sie selbst keine Rohstoffe herstellt, sondern diese ausschließlich zukauft. Es droht jedoch der Wegfall und die Verteuerung von Rohstoffen, insbesondere von kleinvolumigen Spezialrohstoffen. Eine Risikosituation, auf die sich der Bereich F&E der Uzin Utz AG bereits im Jahr 2006 strategisch vorbereitet hat. Der Kontakt zu Rohstofflieferanten wurde diesbezüglich intensiviert, um deren strategische Ausrichtung auf das neue Gesetzeswerk einschätzen zu können. Dadurch konnten wertvolle Informationen über die zukünftige Rohstoffverfügbarkeit gewonnen werden.



b) Produktlokalisierungen für ausländische Produktionsstätten

Nach wie vor stellt die Rohstoffanpassung an Produkte für die weltweit produzierenden Lizenzpartner und Tochtergesellschaften einen nicht unwesentlichen Entwicklungsanteil dar. Die Qualität der lokal angepassten Produkte hängt nicht nur in sehr hohem Maße von den vor Ort verfügbaren Rohstoffen ab, sondern auch entscheidend von dem Formulierkönnen des damit betrauten F&E - Teams der entsprechenden Ulmer Entwicklungslabore. Beispielsweise wurden mit großem Erfolg die Rezepte der Verlegewerkstoffe UZIN PE 317 und UZIN MK 73 auf lokale türkische Rohstoffe angepasst und dadurch diese Produkte als wesentliche Systemkomponenten für die Parkettverlegung in der Türkei bereitgestellt.

Zudem wurde ein einkomponentiger feuchtigkeitshärtender Spezialklebstoff auf Polyurethanbasis erfolgreich entwickelt und für die lokale Rezeptadaptierung unserer chinesischen Beteiligungsgesellschaft zur Verfügung gestellt. Das extrem schnell abbindende und fadenziehende Produkt soll mit seiner exzellenten Weichmacherbeständigkeit als Problemlöser für die Verklebung von PVC – Kunststoff - Dichtungsbahnen auf Flachdächern dienen. Außerdem wurden für die Klassiker MK 92 S, KR 430 und
LE 2401 entscheidender Know – How - Transfer bereitgestellt, um die Produktion in China erfolgreich vorzubereiten.

Für die französische Beteiligungsgesellschaft wurde das Spezialprodukt „Beschichtungsmörtel“ durch spezielle Formulierungsarbeit auf einen individuellen, kundenspezifischen dunklen Farbton eingestellt. Der selbstverlaufende zementäre Spezialmörtel wird äußerst erfolgreich für eine industrielle Beschichtungsapplikation auf Polystyrol – Hartschaum - Trägerelementen eingesetzt.

c) Entwicklung spezieller neuer Fugenprodukte für individuelle Anwendungsbereiche

Trotz der Bindung erheblicher Laborkapazitäten durch Produktlokalisierungen und Rohstoffanpassungen gelang es den Fachbereichen Klebstoff- und Trockenmörtel-Entwicklung, eine Reihe neuer Fugenprodukte mit interessanten Eigenschaftsmerkmalen zur Marktreife zu führen. Mit der erfolgreichen Entwicklung der Belastungsfuge CODEX resist wird dem Fliesenleger für den Industrie- und Gewerbebereich ein zementäres Schnellprodukt an die Hand gegeben, welches durch seine spezielle Formulierung eine Leitungsfähigkeit erreicht, die bisher weitgehend mit Reaktionsharzfugen erreicht wurde. Die aus Gründen des Arbeitsschutzes und extrem aufwändiger Arbeitstechnik vom Fliesenleger in der Regel ungeliebten Reaktionsharz-Verfugtechnik, kann durch Anwendung des zementären Fugenmörtels CODEX Resist in diesem Hochbelastungsbereich weitgehend ersetzt werden. Die sorgfältig ausgewählten zementären Spezialbindemittel sorgen für ein extrem dichtes Mörtelgefüge und erzeugen so eine sehr hohe Abriebfestigkeit sowie eine außergewöhnliche Beständigkeit gegen Dampfstrahlreinigung und verschiedene Chemikalien. Gleichzeitig werden sehr hohe Druckfestigkeiten erreicht, die in der Regel nur durch den Einsatz von kostenintensiveren Epoxidharz - Bindemittel realisiert werden können.

Auch für den Spezialbereich „epoxidharzhaltige und zementäre Fugen für den Schwimmbad- und Trinkwasserbereich“, konnten äußerst vielversprechende Entwicklungsaktivitäten gestartet werden. Die Projektrealisierung ist für die Entwicklung eine große Herausforderung, da nur speziell vom Gesetzgeber gelistete Rohstoffe eingesetzt werden können, um die im öffentlichen Bereich oft geforderten KTW- und KSW - Anforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig wurden für den privaten Schwimmbadbereich, der durch nicht optimale Wasseraufbereitung „schimmelpilzgefährdet“ ist, besondere, mikrobiell ausgerüstete zementäre und epoxidharzhaltige Fugen erfolgreich entwickelt. Hierbei wurde mit innovativen anorganischen Additivzusätzen aus dem Bereich der Nanotechnologie eine hervorragende Synergie bezüglich toxikologischer Unbedenklichkeit und Langzeitwirkung erreicht. Die zum Teil im Laborstadium befindlichen Entwicklungsprodukte werden zur Zeit einer umfangreichen externen Eignungsprüfung unterzogen, um die für diesen Bereich notwendigen Zulassungen und Zertifikate zu erhalten. Beide Themenkomplexe stellen für die beteiligten Entwicklungslabore eine große Herausforderung dar und werden auch 2007 noch Kapazitäten binden.

Nachdem der hochverformungsfähige zementgraue Fugenmörtel Brillant Flex Basic bereits 2005 äußerst erfolgreich eingeführt wurde, ist im abgelaufenen Berichtsjahr 2006 durch erweiterte Formulierungsarbeit die Farbvariante „Anthrazit“ zur Marktreife gebracht und der Farbton „Silbergrau“ soweit entwicklungstechnisch vorbereitet worden, dass der Markteinführung im Frühjahr 2007 nichts mehr im Wege steht.

Parallel zu den beschriebenen Aktivitäten für die neu entwickelten Fugen, wurden sämtliche CODEX Fugen aufwändigen internen und externen Prüfungen unterzogen, um die Voraussetzungen für die bestmögliche Klasseneinstufung nach der neuen Fugen-Anforderungsnorm DIN EN 13888 zu erreichen.

d) Spachtelmassen und Estrichbindemittel mit grundlegend neuen Eigenschaften

Im Neubau haben sich konventionell eingebrachte Zementestrich-Systeme bewährt. Ihr Leistungsspektrum reicht jedoch im Renovierungsbereich in der Regel nicht aus. Rund 28 Tage benötigen diese Estrichsysteme im Mittel zum Trocknen. Diese Geschwindigkeit strapaziert mitunter nicht nur die Geduld von Bauherren, Architekten und Generalunternehmern, sondern auch den Geldbeutel der Auftraggeber. Um aus ästhetischen Gründen im industriellen Schnellbau Oberflächen ohne sichtbare Fugen ausgestalten zu können, sind schwundarme Schnellestrich-Systeme von entscheidender Bedeutung. Für die Verwendung in solchen Schnellestrich-Mörteln wurde von der Fachabteilung Trockenmörtel-Entwicklung, dank eines formulierungstechnischen Kunstgriffes, ein besonders schwundarmes zementäres Schnellestrich - Bindemittel entwickelt, das in seiner gesamten Leistungsfähigkeit im bestehenden Markt eine einzigartige Sonderstellung einnehmen wird. Dies wird durch die Kombination von verschiedenen Bindemitteln und dem Zusatz spezieller Additive erreicht. Dem Estrichleger wird dadurch ein pulverförmiges Estrich-Bindemittel zur Verfügung gestellt, das auf der Baustelle mit Sand in abgestimmter Sieblinie und Wasser angemischt wird, um einen extrem schwundarmen Schnellestrich mit sehr hohen Festigkeiten zu erhalten. Durch die vollständig kristalline Einbindung des Anmachwassers werden extrem kurze Belegreifezeiten erreicht. Das Schwinden wird durch die optimierte kristalline Bindung des Anmachwassers im System kompensiert, so dass bei der fugenlosen Verlegung auch von größeren Flächen keine Schwindverformungen in den Untergrund und den Oberbelag übertragen werden können. Dies ist bei der Renovierung kritischer Untergründe mit geringer Oberflächenfestigkeit besonders wichtig, da diese Untergründe beim Auftreten von Schubspannungen das Versagen des Verbundsystems provozieren. Die Entwicklungsarbeit an diesem Produkt wurde 2006 weitgehend abgeschlossen und die Markteinführung für das Frühjahr 2007 ist in Vorbereitung.

Im Terrassen- und Balkonbereich treten immer wieder hässliche Kalkausblühungen, Frostabsprengungen oder Risse auf. Dies kommt daher, dass, entgegen der weit verbreiteten Meinung, Fliesen und Natursteine nicht vollständig gegen eindringendes Wasser geschützt sind und insbesondere im Fugenbereich ihren Schwachpunkt haben. Um teure Sanierungen auszuschließen, sollte von vornherein für eine effektive Entwässerung gesorgt werden. Mit Codex Balkudrain wird dem Fliesenleger ein mehrkomponentiges Produktsystem an die Hand gegeben, um speziell im reklamationsträchtigen Außenbereich Schäden zu vermeiden. Der drainagefähige Estrich-Monokornmörtel besteht aus der feuergetrockneten Quarzmischung Codex DS 3/5 und dem wasseremulgierbaren Epoxidharz-Bindemittel Codex ER 100. Vorteil dieses besonders gut zu verarbeiteten „Balkon-Drainage-Systems“ sind die geringe Konstruktionshöhe, eine hohe Druck- und Biegezugfestigkeit sowie eine bemerkenswerte Drainagewirkung. Hierbei sorgt vor allem die spezielle Formulierung des verwendeten Epoxiharz-Bindemittels, in Kombination mit der korrespondierenden Quarzmischung, für ein schwundfreies Abbinden ohne anschließende Ausblühungen.

Ganz neue Wege im Segment „selbst verlaufende Spachtelmassen“ ist der Fachbereich Trockenmörtel-Entwicklung gegangen. Hier wurde bei der erfolgreichen Entwicklungsarbeit ein „natürlicher“ Schlüsselrohstoff durch einen brandneuen „synthetischen“ Basisrohstoff ersetzt, um durch Einsatz dieser neuen Rohstoffgeneration nicht nur eine entscheidend verbesserte Gesamtleistungsfähigkeit zu erreichen, sondern gleichzeitig eine extrem stabile Produktqualität auf höchstem Niveau einzustellen. Das Ergebnis dieser äußerst erfolgreichen Formulierungsarbeit ist eine neue selbst verlaufende Spachtelmasse im High-Level-Bereich mit noch nie da gewesenen Verlaufseigenschaften. Dieser viel versprechende Spachtelmassen-Prototyp mit dem Namen Level Star wird momentan im Rahmen der bevorstehenden Markteinführung in ausgewählten Testobjekten umfassend erprobt. Level Star zeichnet sich durch herausragende Verarbeitungseigenschaften aus. Sowohl in der Homogenisierung als auch im Verlauf lässt die neue Spachtelmassen-Generation keine Wünsche offen. Die äußerst glatte Oberfläche ist im branchenweiten Vergleich nahezu einzigartig. Diese neue Maßstäbe setzende Ebenheit hat Folgevorteile. Sie bietet eine erhöhte Saugfähigkeit und den perfekten Untergrund, besonders für glatte, elastische Beläge. Der Aufwand für das anschließende Anschleifen wird minimiert und durch die glatte Oberflächenstruktur sinkt der Klebstoffverbrauch entscheidend.

Ein Highlight ganz anderer Art ist mit der sehr emissionsarmen und selbst verlaufenden Zement-Boden-Ausgleichmasse Codex FM Turbo für den Bereich Fliesen und Naturstein gelungen. Zwischen den Sparten „Boden“, „Parkett“ sowie „Fliesen und Naturstein“ bestehen teilweise unterschiedliche Anforderungsprofile an selbst verlaufende Bodenspachtelmassen bezüglich der Belegreife. Das hierzu speziell modifizierte Produkt ist die perfekte Problemlösung für Fliesenleger, die sich längere Wartezeiten ersparen möchten. Die turboschnelle, besonders spannungsarme und fließfähige Spachtelmasse kann schon nach zwei Stunden mit Fliesen belegt werden, und das sogar bei Schichtdicken bis zu 30 Millimeter. Damit wird die Fliesenspachtelmasse Codex FM Turbo nicht nur den Anforderungen in diesem Segment gerecht, sondern genießt eine gewisse Alleinstellung im Markt.

e) Produkt-Neuentwicklungen für die Sparte „Parkett-Verlegewerkstoffe“

Weichelastische, einkomponentige und feuchtigkeitshärtende Polyurethanklebstoffe werden wegen der allseits bekannten Vorteile seit vielen Jahren von Parkettlegern eingesetzt. Sie sind gebrauchsfertig, angenehm zu verarbeiten, lösemittel- sowie wasserfrei und führen zu keinen zusätzlichen Holzquellungen. Zudem überträgt diese Art von hochelastischen Klebstoffen kaum Scherkräfte auf den Untergrund. Die Marke UZIN gilt als einer der Pioniere für derartige einkomponentige Parkett - Verlegewerkstoffe. Mit der Grundierung UZIN PE 414, dem weichelastischen Parkettklebstoff UZIN MK 97 und mit dem etwas härter eingestellten Hybridklebstoff UZIN MK 100 hat UZIN die einkomponentige Produktfamilie abgerundet. Seit einiger Zeit gibt es Erkenntnisse, die den Einsatz von hartelastischeren Reaktionsharz-Parkettklebstoffen vorteilhafter erscheinen lassen. Wenn derartige hartelastische Klebstoffe auch noch schnell abbinden würden, ergäbe sich für den Parkettleger ein entscheidender Zusatznutzen. Aus diesem Grund stellen die in 2006 neu entwickelten, einkomponentigen Schnellvarianten dieser Polyurethan-Produkte echte Highlights dar. Gibt es schnell abbindende einkomponentige Polyurethan – Parkett - Verlegewerkstoffe? Noch bis vor kurzem galt dieser Anspruch von Parkettlegern in den Entwicklungslabors der Industrie als unlösbar. Infolge bahn brechender Neuentwicklungen und einer optimalen Abstimmung verschiedener lösemittel- und wasserfreier, einkomponentiger Polyurethan – Parkett – Verlegewerkstoffe gelingt es nun mit der sehr emissionsarmen Schnell-Grundierung UZIN PE 414 Turbo und dem sehr emissionsarmen Klebstoff UZIN MK 95 Parkett mit schnell abbindenden Systemprodukten in Rekordzeit zu verlegen.

Mit UZIN PE 414 steht schon seit Jahren ein äußerst bewährter und zuverlässiger Problemlöser, sowohl als Dichtgrundierung für Untergründe mit überhöhter Restfeuchte, als auch als Haftbrücke zwischen Untergrund und Parkett - Reaktionsharzklebstoff zur Verfügung. „Zeit ist Geld…“ dieser oft zitierte Spruch hat im täglichen Baustellengeschäft eine besondere Bedeutung und hat zur Neuentwicklung des entsprechenden „Turbozusatzes“ für diese Art feuchtigkeitshärtender, einkomponentiger Reaktionsharz - Grundierung geführt. Als Parkettleger oder Bodenleger kann man sich nach dem Grundieren und vor dem Aufbringen des entsprechenden Reaktionsharz - Parkettklebstoffes keine langen Wartezeiten leisten. Diese Anforderung war für den Bereich Klebstoffentwicklung die Maxime für die Neuformulierung der extrem schnell abbindenden Reaktionsharz - Grundierung UZIN PE 414 Turbo, die ein rasches Weiterarbeiten bereits nach 40 Minuten erlaubt. Mit UZIN PE 414 Turbo ist nicht nur eine Schnellgrundierung gelungen die diese Bezeichnung wirklich verdient, sondern auch ein Produkt, welches ausgesprochen vielseitig einsetzbar ist. Das Neuprodukt ist sowohl zur Verfestigung labiler Estrichrandzonen, als auch zum Absperren vor Restfeuchtigkeit und Sekundäremissionen aus Altuntergründen einsetzbar.

Die Neuentwicklung UZIN MK 95 ist der erste einkomponentige Polyurethan - Parkettklebstoff mit hartelastischer und zugleich schnell abbindender Klebstoffriefe auf dem Markt. Dieser Klebstoff ist damit der schnellste und nahezu einzigartigste dieser Art. Er ist lösemittel- und wasserfrei und wie alle einkomponentigen Polyurethan - Parkettklebstoffe gebrauchsfertig und angenehm zu verarbeiten. Dieser Klebstoff bringt keine Quellung ins Holz und eignet sich daher auch für die Verlegung feuchtigkeitsempfindlicher Hölzer. Durch das extrem schnelle Abbinden des Klebstoffes werden die einzelnen Parkettelemente fest auf dem Untergrund fixiert, verhindern dadurch negative Einflüsse während der Abbindephase und erlauben, dass verlegte Parkettflächen bereits nach 24 Stunden geschliffen werden können. Dieses feuchtigkeitshärtende, lösemittel- und wasserfreie 1-K-Reaktionsharzprodukt hat nicht nur in seiner Abbindephase Sprintereigenschaften bewiesen, sondern auch im ersten Jahr seiner Vermarktung jegliche internen Einführungsrekorde bezüglich Produktion und Abverkauf gebrochen und damit sämtliche Erwartungen mehr als übertroffen.

Mit all diesen Eigenschaften stellen die neu entwickelten lösemittelfreien Systemprodukte, Schnellgrundierung UZIN-PE 414 Turbo und Schnellklebstoff UZIN MK 95, für die Zukunft technisch sichere und umweltbewusste Systemalternativen dar, um die im Parkettverlegewerkstoff - Markt immer noch dominierenden Lösemittelsysteme mittelfristig zu ersetzen. Insbesondere UZIN MK 95 hat alles um zum richtungsweisenden Parkettklebstoff der Zukunft zu werden.

Einige spezielle Parkettklebstoffe sind technisch zur Verklebung von Exotenholz und dunklen Holzarten geeignet. Ihre meistens helle Klebstoff-Farbe ist jedoch in den Parkett-Fugen von dunklen Hölzern gut sichtbar und daher unerwünscht. Beim Einlegen von Massiv- oder Mehrschichtparkett in das Klebstoffbett kommt es häufig vor, dass Klebstoff über die Fugen nach oben gedrückt wird und in seiner hellen Farbe im Kontrast zu den dunklen Hölzern mehr oder weniger optisch negativ sichtbar wird. Schleifgänge des Parketts verstärken dieses Phänomen oft noch zusätzlich, da es häufig zum so genannten „Weißbruch“ kommt und die Klebstoff-Fuge dadurch noch heller erscheint. Die neu formulierte Rezeptur UZIN MK 92 S dunkel basiert auf der gleichen technischen Zusammensetzung wie der Klassiker, der beigefarbene MK 92 S, liefert aber die im Markt bisher noch nahezu nicht bekannte technische Problemlösung: Das lösemittel- und wasserfreie zweikomponentige Reaktionsharzprodukt ist so eingestellt, dass selbst nach dem Schleifen und Versiegeln des Parketts die gefürchtete Begleiterscheinung „Weißbruch“ ausbleibt und der dunkelbraune Farbton erhalten bleibt.



Marke WOLFF

Der Fachbereich Entwicklung der Marke WOLFF hat sich im Jahr 2006 gerüstet um das neue Erscheinungsbild sowie die Neu- und Weiterentwicklungen im Kerngeschäft konsequent vorantreiben zu können. Neben personellen Erweiterungen wurde auch in ein neues CAD-System investiert, mit dem zukünftig deutlich umfangreichere und anspruchsvollere Aufgaben, wie etwa die Abbildung von kinematisch komplexen Abläufen, umgesetzt werden können.

Um dem Vorsprung als Weltmarktführer im Bereich Strippermaschinen gerecht zu werden haben sich die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 2006 im Wesentlichen auf den Bereich „leise“ Stripper und die Entfernung von Problembelägen konzentriert. Die Lärmbelästigung am Arbeitsplatz zu minimieren ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe auch für Maschinen in der Leistungsklasse des Turbostrippers und darüber. Beläge die vor 5-10 Jahren verlegt wurden stellen heute neue Herausforderungen an Funktion und Effektivität des „Strippens“.

Darüber hinaus wurde im Entwicklungsbereich Bodenverlegung die Grundlage für eine Serie neuer und ergonomischer Werkzeuge geschaffen.

Marke PALLMANN

Die Forschung und Entwicklung der Marke PALLMANN wurde im Jahr 2006 durch zahlreiche innovative Forschungsprojekte und für die Parkettbranche richtungweisende Entwicklungsaktivitäten gekennzeichnet. Ein Auszug aus den Aktivitäten der Entwicklungsabteilung soll in folgende Punkte gegliedert werden:

1. Parkettlack auf Basis wasserverdünnbarer Rohstoffe
2. Parkettlack auf Basis lösemittelhaltiger Rohstoffe
3. Parkettöle

zu 1). Parkettlack auf Basis wasserverdünnbarer Rohstoffe

Der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit 2006 lag weiterhin in der Substitution des Lösemittels NMP durch gleichwertige bzw. qualitativ hochwertigere Rohstoffe. Dieses Ziel wurde zum Jahreswechsel 2006/2007 weitgehend erreicht. Die aus dieser Entwicklung resultierenden Beschichtungssysteme weisen gegen den allgemeinen Trend durchweg höhere Qualitäten in den chemisch - mechanischen Beständigkeiten auf. Auch die Anwendungssicherheit der Produkte wurde durch diese Umstellung weiter erhöht.

Das bestehende Colorierungssystem Pallmann Sport-Color für die Linierung von Sportböden wurde technisch überarbeitet. Es wurde eine Anpassung der Viskosität für eine leichtere und anwenderfreundlichere Applizierung vorgenommen. Der daraus resultierende Deckkraftverlust des Produktes wurde durch eine konsequente Weiterentwicklung der Füllstoffbasis mehr als kompensiert. Ein wesentlich leichter zu verarbeitendes, anwendungssicheres Produkt ist das Resultat dieser Entwicklung. Dies baut den technologischen Vorsprung der Marke PALLMANN auf dem Gebiet der wässrigen Linierfarben weiter aus. Eine für die Parkettbranche richtungweisende Entwicklung im Jahr 2006 war die Formulierung eines, auf wasserverdünnbaren Rohstoffen basierenden, Beschichtungssystems welches die Technologie der Nanopartikel als Innovation beinhaltet. Diese über ein Jahr laufende Entwicklung, in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kunden, brachte ein Ergebnis, das mit bisheriger Technologie nicht erreichbar war. Der Einsatz von Nanotechnologie eröffnete ein Eigenschaftsspektrum welches bisher in der baustellenseitig applizierten Parkettversiegelung unbekannt war. Alle für eine hochqualitative Parkettbeschichtung relevanten Eigenschaften wie Glanzhaltung, Abriebbeständigkeit, Kratzfestigkeit, Elastizität, Chemikalienbeständigkeit, Alterungsbeständigkeit, Haptik sowie die Optik der Parkettfläche sind mit Pall-X Nano auf eine bisher nicht erreichbare Qualitätsstufe gehoben worden. Auch hier ist der technologische Vorsprung der Marke PALLMANN offensichtlich und tonangebend im Bereich der innovativen Parkettbeschichtungen.

zu 2). Parkettlack auf Basis lösemittelhaltiger Rohstoffe

Der oxidativ trocknende Parkettsiegel IS 60 Quick wurde 2006 mit dem Ziel eines sehr rasch trocknenden Urethanalkydsiegels weiterentwickelt. Dieser Widerspruch - ein sehr rasch oxidativ trocknendes Systems - war eine große Herausforderung an das Entwicklungsteam in Labor und Anwendungstechnik. Durch konsequente Serienversuche im Entwicklungslabor wurde die ideale Bindemittelkombination gepaart mit der richtigen Lösemittelauswahl gefunden und im Produkt IS 60 Sprint zur Marktreife gebracht. Trotz der sehr raschen Trocknung wurden keine Kompromisse bezüglich einer sicheren Verarbeitung, einer gleichmäßigen Mattierungsausbildung und einer hohen Klimaunempfindlichkeit eingegangen. Die rasche Einstellung, die eine Halbierung der Trockenzeit darstellt, wurde vom Kunden auf breiter Front begrüßt. Der Bereich der alkoholbasierten Grundierungen wurde durch eine thixotrope Spachtelmasse, die als Grundierung für alle lösemittelbasierten Decklacke zum Einsatz kommt, erweitert. Dieses Produkt, mit dem Namen Allbase Gel, erzielt auf Grund des hohen Festkörpers und der Viskositätseinstellung ein sehr gutes Füllvermögen von kleinen und mittleren Fugen im Parkett. Dieses Produkt ist auch der Problemlöser für Parketthölzer mit hohem Schwundverhalten. Das schon oft erwähnte Problem der Seitenverleimung und den daraus resultierenden Blockabrissen in der Parkettfläche ist somit als gelöst zu betrachten. Auch kritische Kombinationen wie Buche und Fußbodenheizung stellen mit Allbase Gel kein Problem dar. An den raschen Arbeitsrythmus des parkettverlegenden Gewerbes angepasst
zeichnet dieses Produkt eine sehr kurze Trockenzeit bis zur ersten Decklackierung aus.



zu 3). Parkettöle

Das höchst erfolgreiche Parkettöl Pallmann Magic Oil 2K, wurde trotz der positiven Resonanz der Kunden und der raschen Marktdurchdringung einer weiteren Optimierung unterzogen. Die Schwerpunkte der Optimierung waren eine noch schnellere Durchtrocknung auf Exotenhölzern mit starker Farbstoffabgabe, eine geringere Schmutzaufnahme der fertigen Parkettfläche, eine noch widerstandfähigere Oberfläche gegenüber chemischer Belastung, eine leichtere Verarbeitung bei hohen Raumtemperaturen und eine Steigerung der optischen Qualität der Parkettfläche. Diese Zielsetzung wurde durch eine Anpassung der Bindemittel, kombiniert mit einer Veränderung der Wachsanteile und der Additivstruktur erreicht.
Das Resultat ist ein 2K Parkettöl mit einem bisher nicht bekannten Eigenschaftsspektrum. Alle denkbaren Anwendungsfälle einer Parkettfläche sind mit Pallmann Magic Oil 2K abzudecken. Die leichte Verarbeitungsfähigkeit des Produkts in Relation zum Ergebnis auf der Parkettfläche in Hinblick auf Füllkraft, mechanisch – chemischer Beständigkeit, Anschmutzverhalten, rascher Durchtrocknung und damit Vollbetrieb des Objektes nach einer Trocknung über Nacht, eleganter Optik der Parkettfläche und Haptik einer Holzoberfläche unterstreichen die Alleinstellung von Pallmann Magic Oil 2K.



Marke SIFLOOR

Der Umzug der Produktionsanlage und des Labors von Ruswil an den neuen Produktionsstandort in Sursee beeinflusste die Entwicklungsarbeit im Jahr 2006 maßgeblich. Die Vorarbeiten und der Umzug selber absorbierten zu einem großen Teil die vorhandenen Ressourcen. Mit den neuen Räumlichkeiten und dem für 2007 geplanten Ausbau der Kapazitäten bestehen nun gute Grundlagen, um Produktinnovationen voranzutreiben.

Brandsicherheit mit sigan

Um vermehrt im Objektgeschäft Fuß zu fassen, wurde der Einfluss von sigan 1, sigan 2 und sigan 3 auf das Brandverhalten von Bodenbelägen untersucht und gemäß DIN EN 13 501‑1 geprüft. Diese Europäischen Norm regelt die Brandklassierung für Baustoffe und ersetzt die bisherige Normenreihe DIN 4102‑1 bis DIN 4102‑16. Schwerentflammbare Bodenbeläge erhalten gemäß DIN EN 13 501‑1 die Klassierung Bfl S1 und Cfl S1, was weitgehend der bisherigen Klassierung B1 gemäß DIN 4102-1 entspricht. Für Klebstoffe für die Verklebung von Bodenbelägen ist keine eigene Klassierung vorgesehen. Deren Einfluss auf das Brandverhalten muss im Verbund mit Bodenbelägen geprüft werden.

Bei sämtlichen Brandprüfungen mit sigan 1, sigan 2 und sigan 3 wurde das Brandverhalten der eingesetzten Bodenbeläge nicht oder nur marginal beeinflusst und die Bedingungen für die Klassierung Bfl S1 oder Cfl S1 erfüllt. Die jeweilige Klassierung der Bodenbeläge blieb durch den Einsatz von sigan bestehen. Aus diesen Versuchen ist zu schließen, dass sigan problemlos in Objekten eingesetzt werden kann, für welche schwerentflammbare Baustoffe der Klassierung B1 gemäß DIN 4102‑1 beziehungsweise Bfl S1 und Cfl S1 gemäß DIN EN 13 501‑1 gefordert sind.

Gesundheitsschutz / EMICODE EC1

Entsprechend dem Prüfverfahren von EMICODE wurde sigan auf Emissionen von organischen Stoffen untersucht. Bei identischen Prüfbedingungen wie für konventionelle Klebstoffe für Bodenbeläge wurden die Testresultate mit den Grenzwerten für eine EC 1 Klassifizierungen verglichen. Sigan unterschreitet den geforderten Grenzwert für EC 1 bei weitem und emittiert nur rund ein zwanzigstel eines gängigen EC 1 Bodenbelagsklebstoffes. Damit wird dem wachsenden Bedürfnis des Verbrauchers nach schadstoffarmen Klebstoffen mit den Trockenklebstoffsystemen von Sifloor in idealer Weise entsprochen.

Marke QESHFLOOR

Die Marke Qeshfloor steht für Quality Industrial Flooring – qualitative hochwertige Bodenbeschichtungen im Industriebereich. Qeshfloor ist eine Marke der im Jahr 2004 erworbenen Unipro B.V. und wurde im Jahr 2006 konzernweit neu positioniert.

Im Jahr 2006 wurde das Produkt Qeshfloor EP 3900 OV Bodenbeschichtung neu konzipiert. Neben deutlich verbesserten Verarbeitungseigenschaften wurde auch die Rezeptur auf zukunftsweisende Basisstoffe umformuliert. Auch wurde das Produkt PU 7770 WA, eine matte, transparente Beschichtung als echte Alternative zu dem Produkt PU 7975 eingeführt.
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06.04.07 09:28:21
Beitrag Nr. 76 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.686.117 von Muckelius am 06.04.07 09:26:16Sorry, mea culpa. Der Link zum GB ist schon da, funktioniert aber noch nicht.
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16.04.07 16:33:42
Beitrag Nr. 77 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.686.128 von Muckelius am 06.04.07 09:28:21Von der Homepage:

Bilanzpressekonferenz 2006 Uzin Utz AG
Utz Gruppe mit sehr erfolgreichem Geschäftsjahr 2006 - Kräftige Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis


Ulm, 16. April 2007

Die Uzin Utz Gruppe, führend in der Entwicklung und Herstellung von Spezialchemikalien und Maschinen für die Bodenbearbeitung, hat im Geschäftsjahr 2006 bei allen wesentlichen Kennziffern zum Teil deutliche Steigerungen erreichen können. Gleichzeitig konnten die Positionen in den Märkten nochmals ausgebaut und profitable Marktanteile hinzugewonnen werden. Zusätzliche Impulse erhielt das Geschäft durch das Ende der langjährigen Krise in der deutschen Bauindustrie. Der Umsatz im Konzern stieg um 10 Prozent von 138,5 Mio Euro in 2006 auf 152,1 Mio Euro. Das EBIT stieg um 13,9 Prozent auf 13,2 Mio Euro nach 11,6 Mio Euro im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns stieg um rund 18 Prozent von 9,6 auf 11,3 Mio Euro. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine von 0,75 auf 0,90 Euro erhöhte Dividende je Aktie aus-zuschütten.

Nach Aussage von Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Uzin Utz AG, war 2006 für die Uzin Utz Gruppe nicht nur auf Grund der Erfolge im Markt ein bedeutsames Jahr. "Wir haben 2006 das Ende der Baukrise in Deutschland gesehen. Nach vielen Jahren des Abschwungs wird wieder in den Neu- oder Umbau investiert. Wir haben schon vor drei Jahren gesagt, dass die Uzin Utz Gruppe mit ihrer Strategie, in der schwierigen Marktphase einerseits neue Märkte im Ausland zu erschließen, andererseits ihre Anteile an der Wertschöpfungskette durch gezielte und wertschaffende Zukäufe zu erhöhen, dann umso stärker profitieren wird, wenn der Abschwung beendet ist. Dies hat sich 2006 eindrucksvoll bestätigt." Aus dieser Position der Stärke heraus werde die Uzin Utz Gruppe mit zusätzlichem Nachdruck ihr Geschäft ausbauen. Dies werde nach den Zukäufen der Vergangenheit vor allem organisch erfolgen. Jedoch seien auch weitere Übernahmen nicht auszuschließen.

Thomas Müllerschön, im Vorstand verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Finanzen, sagte: "Wir haben massiv in den Markt investiert und gleichzeitig ein scharfes Auge auf die Kosten gehalten. Das werden wir fortführen.

Gleichzeitig werden wir unsere Aktionäre auch weiterhin in hohem Umfang am Unternehmenserfolg beteiligen. Wir betrachten dies mittlerweile als gute Tradition, der wir uns gerne verpflichtet fühlen." Im Geschäftsjahr 2006 stieg der Konzernumsatz von im Vorjahr 138,5 auf 152,1 Mio Euro. Der Umsatz in Deutschland stieg um 9 Prozent von 49,0 auf 53,3 Mio Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz stieg im Konzern von 74,8 auf 82,6 Mio Euro und lag damit unverändert bei 54 Prozent. Besonders erfreulich entwickelten sich nach den Worten von Herrn Müllerschön neben den deutschen die Gesellschaften in der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns stieg um rund 18 Prozent von 9,6 auf 11,3 Mio Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte 8,3 Mio Euro; im Vorjahr lag es bei 6,3 Mio Euro.

Die Zahl der Mitarbeiter konnte mit durchschnittlich 659 nahezu konstant (Vorjahr 656) gehalten werden. 393 Mitarbeiter waren im Inland, 266 Mitarbeiter im Ausland für den Konzern tätig. Die Personalkosten stiegen von 33,8 Mio auf 35,6 Mio Euro an, wobei der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung im Konzern auf 23,4 nach 24,3 Prozent zurückging.

Der Materialaufwand stieg um 8,3 Prozent auf 66,2 Mio Euro an. Erneut unterschritt diese Kennziffer damit den Umsatzzuwachs.

Vorstandschef Dr. H. Werner Utz ist für das Gesamtjahr 2007 zuversichtlich, die erreichten Werte erneut übertreffen zu können: "Es gibt keinen Grund, weshalb wir nicht auch 2007 weiter profitabel und erfolgreich wachsen sollten - im Ausland wie auch wieder in Deutschland. In den kommenden Jahren bis 2011 halten wir eine Steigerung des Umsatzes bei gleichzeitiger entsprechender Ertragssteigerung bis auf 250 Mio Euro unverändert für erreichbar und betrachten dies als unser Ziel. Dabei achten wir sehr darauf, dass jedes Wachstum auch entsprechende Ergebnisbeiträge schaffen muss."

Für 2006 wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,90 Euro je Stückaktie nach 0,75 Euro im Vorjahr vorgeschlagen. Die Gesamtausschüttung würde sich damit auf 3,8 Mio Euro belaufen.



Zentrales Controlling & Investor Relations
Melanie Gerber
Telefon +49 (0)731 4097-279
Telefax +49 (0)731 4097-108
E-Mail melanie.gerber@uzin-utz.com
Internet www.uzin-utz.com
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18.04.07 16:56:51
Beitrag Nr. 78 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.839.401 von Muckelius am 16.04.07 16:33:42Als Beispiel der Presseberichte von der Bilanzpressekonferenz:


UZIN UTZ / Ulmer Bauchemie-Hersteller mit zweistelligem Wachstum
Neuartige Klebstoffe als Basis des Erfolgs

Der Ulmer Bauchemie-Hersteller Uzin Utz will in den nächsten Jahren zweistellig wachsen. Für 2006 erhöht das Unternehmen die Dividende von 0,75 auf 0,90 EUR.
Das Thema hört sich trocken an, und doch hat es für Thomas Müllerschön einen großen Reiz. Für den Finanz- und Vertriebsvorstand der Uzin Utz AG (Ulm) steht fest: "Trockenkleber ist die Klebtechnologie der Zukunft." Genau genommen handelt es sich dabei um beidseitig klebende Rollenfolien. Mit denen lassen sich Bodenbeläge auf dem vorhandenen Untergrund befestigen. Zwar ist der Trockenkleber deutlich teurer als die bisher üblichen Klebstoffe. Tausche man den Bodenbelag nach ein Paar Jahren aus, so lasse sich auch die Folie rückstandsfrei entfernen, erläutert Müllerschön. Die Handwerker sparten mit dem neuen Material vor allem Zeit. Doch ein Selbstläufer ist der Trockenkleber nicht. Daher setzt Uzin Utz auf die Schulung von Handwerkern. Im vergangenen Jahr legte die Nachfrage nach den Produkten der Schweizer Uzin-Tochter zwar um 10 Prozent zu, allerdings von einem niedrigen Umsatzniveau von knapp 8 Mio. EUR. Der Neubau der Produktionsstätte im schweizerischen Sursee war mit der Investition in eine neue Wasserlackfabrik in Würzburg bei der Tochtergesellschaft IP Coating für 3,5 Mio. EUR eines der größeren Investitionsvorhaben des börsennotierten Unternehmens. Wie Uzin-Vorstandschef Heinz-Werner Utz betonte, setzt der Bauchemie-Spezialist auf Forschung und hohe Produktqualität, um sich von den Wettbewerbern abzugrenzen. Die neuen Klebstoffe seien umweltfreundlicher bei gleicher Klebkraft. Mittelfristig soll die Hälfte des Umsatzes mit Produkten erzielt werden, die nicht älter als fünf Jahre sind. Im vergangenen Jahr profitierte Uzin Utz von der Belebung der deutschen Baubranche. Der Umsatz wuchs um 10 Prozent auf 152 Mio. EUR, das Betriebsergebnis um 13,9 Prozent auf 13 Mio. EUR. Die Umsatzrendite bezifferte Utz auf 7,5 Prozent. Für die Zukunft zeigten er und Müllerschön sich zuversichtlich. Nach einer Reihe von Firmenzukäufen in den vergangenen Jahren will das Unternehmen nun vor allem aus eigener Kraft wachsen, insbesondere in Schwellenmärkten wie Osteuropa, Brasilien und Indien. Nach der Gründung zweier Vertriebstöchter in den USA soll auch dort das Geschäft rasch ausgebaut werden. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich leicht auf 691. Davon arbeiten etwa die Hälfte in Ulm und 269 im Ausland. Ausgeschieden ist indes nach drei Jahren Vorstand Maarten Jan Leppink (47), "im besten Einvernehmen", wie Utz sagte.

ALEXANDER BÖGELEIN
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02.05.07 17:46:44
Beitrag Nr. 79 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.881.933 von Muckelius am 18.04.07 16:56:51Was ist denn heute los? Ausbruch über 30 Euro! :confused::eek:
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02.05.07 18:17:02
Beitrag Nr. 80 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.098.578 von Muckelius am 02.05.07 17:46:44Am Handelsplatz Berlin/Bremen Umsatz zu 32,81 Euro! :eek:
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02.05.07 18:42:08
Beitrag Nr. 81 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.099.181 von Muckelius am 02.05.07 18:17:02da hatte aber einer einen mächtigen Kaufdruck

vulpecula2
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09.05.07 16:05:22
Beitrag Nr. 82 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.099.626 von vulpecula2 am 02.05.07 18:42:0807.05.2007 14:55:00

Aktie im Test: Uzin Utz
Weiter auf Rekordkurs

Bei Uzin Utz stehen die Zeichen auf Expansion. Mit Rückenwind durch die starke Konjunktur in Deutschland hat der Spezialist für Maschinen und Spezialchemikalien für die Bearbeitung von Böden bei der Verbesserung der Profitabilität bereits im vergangenen Jahr ein strammes Tempo vorgelegt. Der Umsatz legte um knapp zehn Prozent auf 152,1 Millionen Euro zu, der Nettogewinn kletterte um 31 Prozent auf 8,3 Millionen Euro. Für dieses Jahr ist Uzin-Utz-Finanzchef Thomas Müllerschön weiter zuversichtlich: "Die positive Entwicklung aus dem Vorjahr hat sich deutlich verstärkt", sagte Müllerschön gegenüber "€uro am Sonntag".

Wie aus Branchenkreisen zu hören ist, lag das Auftragsniveau in den ersten drei Monaten klar über Vorjahresniveau. Das Umsatzwachstum wird über dem des Marktes (vier bis sechs Prozent) liegen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Firma bei Umsatz und Gewinnentwicklung das Tempo aus 2006 halten wird. In fünf Jahren soll der Umsatz 250 Millionen Euro erreichen. Forciert wird das Wachstum vor allem in Ost- und Südosteuropa. Die Eigenkapitalquote liegt bei 40 Prozent, deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die verfügbaren flüssigen Mittel stiegen 2006 von 3,1 auf 7,5 Millionen Euro.

Fazit: Der Aktienkurs hat sich seit Anfang 2006 verdoppelt. Gemessen am Gewinnwachstum ist die Aktie dennoch günstig. Nächstes Kursziel: 40 Euro.

Uzin Utz WKN: 755150

Redaktion €uro am Sonntag

Die brandaktuellen "Aktien im Test" finden Sie immer sonntags in der "€uro am Sonntag"!
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15.05.07 14:56:23
Beitrag Nr. 83 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.233.592 von Muckelius am 09.05.07 16:05:22Heute ist bzw. war HV! Da scheint es wohl gute Nachrichten gegeben zu haben!
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15.05.07 16:34:04
Beitrag Nr. 84 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.325.510 von Muckelius am 15.05.07 14:56:23Es wird fleißig weiter gekauft. Bin mal gespannt, wie sich morgen der Dividendenabschlag auswirkt.
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19.05.07 14:05:03
Beitrag Nr. 85 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.327.785 von Muckelius am 15.05.07 16:34:04Dividendenabschlag nach der HV am 15.05. quasi = 0, viele Käufe kleiner Stückzahlen, d.h. viele Kleinaktionäre greifen zu.

Und die Verantwortlichen bei Uzin UTZ klopfen wahrlich nicht die "IR- bzw. PR-Trommlen". Wie anders ist er zu erklären, dass mittlerweile die Zwischenmeldung zum 1. Quartal versteckt auf der Homepage veröffentlicht wurde, ohne das dies publik gemacht wurde....


Und diese Zwischenmitteilung ist äußerst lesenswert (z.B. Steigerung des Konzernergebnisses nach Steuern (Q1 2006) von 1 Mio auf 2,1 Mio :eek: ) :


http://www.uzin-utz.com/Uzin-Utz/Investor_Relations/Finanzda…
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19.05.07 14:29:55
Beitrag Nr. 86 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.383.187 von Muckelius am 19.05.07 14:05:03mea culpa. Die haben es doch an die Öffentlichkeit gegeben:

Wurde am Freitag leider nicht in meinen üblichen Suchquellen angezeigt. Hatte ich daher glatt übersehen.

18.05.2007 - 11:53 Uhr
euro adhoc: Uzin Utz AG / Zwischenmitteilung / Bekanntmachung gemäß §§ 37v ff. WpHG mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung

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dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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Der Finanzbericht steht zur Verfügung:
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Im Internet unter: www.uzin-utz.com im Internet am: 18.05.2007



Ende der Mitteilung euro adhoc 18.05.2007 11:53:11
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25.05.07 18:09:15
Beitrag Nr. 87 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.383.281 von Muckelius am 19.05.07 14:29:55Heute (10 Tage nach der HV) hat gsc-research auf deren Homepage einen HV-Bericht veröffentlicht (kostenpflichtig)
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01.06.07 11:12:58
Beitrag Nr. 88 ()
Was ist los heute:confused:
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01.06.07 14:01:04
Beitrag Nr. 89 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.570.055 von schaerholder am 01.06.07 11:12:58Uzin Utz Kursziel 35 Euro

01.06.2007
Prior Börse

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" sehen das Kursziel für die Uzin Utz-Aktie (ISIN DE0007551509 / WKN 755150) bei 35 Euro.

Als Hersteller von Kleber- und Ausgleichsmassen für Bodenbeläge profitiere die Gesellschaft erst verzögert vom Aufschwung der Baubranche. Denn der Belag werde erst am Ende aller Baumaßnahmen verlegt. Zudem biete das Unternehmen Maschinen zur Bodenbearbeitung an. So gehe Uzin Utz Vorstandschef Heinz-Werner Utz in der zweiten Jahreshälfte von einem Nachfrageschub aus.


Während die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von rund 152 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 8 Mio. Euro erzielt habe, könnten in diesem Jahr Erlöse von 170 Mio. Euro und ein Nettogewinn von 10 bis 11 Mio. Euro zu Buche stehen. Das würde zu einem günstigen KGV von 12 führen.

Dagegen würden hohe Rohstoffkosten das Geschäft belasten. Immerhin würden die Preise nach Angaben der Experten nun seitwärts tendieren, so dass man die Gewinnmarge von zuletzt 7% nicht in Gefahr sehe.

Die Experten der "Prior Börse" sehen das Kursziel für die Uzin Utz-Aktie bei 35 Euro. (Ausgabe 39 vom 01.06.2007) (01.06.2007/ac/a/nw)

(Quelle. www.aktiencheck.de)
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01.06.07 14:02:36
Beitrag Nr. 90 ()
Wußte gar nicht dass Prior mittlerweile Kontraindikator ist:laugh:
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01.06.07 14:45:21
Beitrag Nr. 91 ()
bin mal eingestiegen
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09.06.07 12:25:33
Beitrag Nr. 92 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.573.792 von Maack1 am 01.06.07 14:45:21Bin auch dabei ... trotz Prior :laugh:
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09.06.07 12:30:35
Beitrag Nr. 93 ()
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25.07.07 19:00:16
Beitrag Nr. 94 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.748.731 von InstantFisherman am 09.06.07 12:30:35Heute gab es zur mal größere Umsätze in der Aktie.

An bei News von der Homepage:


Neue Produktionshalle für Hochleistungs-Trockenkleber im luzernischen Sursee feierlich eingeweiht
Schweizer Präzisionsarbeit: 2.800 Quadratmeter taggenau nach einem Jahr startklar


Ulm/Sursee, 18. Juli 2007

Aus Holz, 53 mal 53 Meter groß, drei bis vier Millionen Laufmeter pro Jahr: Am 27. Juni 2007 hat die Schweizer Sifloor AG die Einweihung ihrer neuen Produktionshalle am Standort Luzern gefeiert – in Anwesenheit der Luzerner Großratspräsidentin Heidy Lang, dem Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, Walter Studer, Sursees Stadtpräsidenten Ruedi Amrein, dem deutschen Uzin Utz Vorstandsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär H. Werner Utz und Sifloor-Geschäftsführer Heinz Leibundgut sowie über 150 internationalen Gästen. Das Investitionsvolumen für Produktionsanlagen und Gebäude mit Labors und Büros betrug insgesamt 10 Millionen Schweizer Franken. Als Symbol, dass das Unternehmen weiter beständig wachsen soll, wurde vor dem neuen Gebäude eine Eiche gepflanzt.

Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG gratulierte in seiner Begrüßungsansprache: „Seit unserer Entscheidung, die Sifloor AG im Jahr 2005 zu übernehmen, haben wir eine lupenreine Erfolgsstory geschrieben. Wenn man einen Wettbewerber technisch nicht schlagen kann, muss man ihn eben kaufen. Diese Rechnung ist voll aufgegangen.“ Bereits seit 1961 sei die schweizerische Tyro AG, ebenfalls ein Unternehmen der Uzin Utz Gruppe und ebenfalls mit Geschäftsführer Heinz Leibundgut, Lizenznehmer. In den 90er Jahren wurde sie dann von der Uzin Utz AG übernommen. Daraus habe sich ein tiefes und jahrzehntelanges freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Und Freunde spornten sich ja bekanntlich gegenseitig an, so Utz.

Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt
Trotz moderner Fertigungstechnologien steht in Sursee der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Dies spiegelt sich auch in der Architektur des neuen Produktionsstandortes wider, die Wert auf Offenheit, Transparenz und integrierte Kommunikationszonen legt.
„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind immer noch die Menschen. Die Wertschätzung und das Vertrauen in unsere Mitarbeiter bekommen wir als Motivation und Engagement doppelt und dreifach zurück“, erklärte der Vorstandsvorsitzende.
„Unsere Mannschaft hat dieses Wissen verinnerlicht und nimmt die Qualität während des gesamten Produktionsprozesses mehrmals täglich unter die Lupe, um uns ständig weiter zu verbessern.“

Ganzheitliches Ökologisches Denken
Das neue Produktionsgebäude aus Holz ist aber auch ein Beweis dafür, dass wirtschaftliche Produktion und ökologische Verantwortung sich wunderbar ergänzen können. So spiegelt sich die Ökologie der Sifloor-Produkte in der Architektur wider. Da die Zentralschweizer traditionell Holz als Baumaterial in die Zeit, die ihr Wald für die Menge zum Nachwachsen benötigt, umrechnen, hat Sifloor-Marketingleiter Beat Ludin schnell und ökologisch wertvoll berechnet: „Nur elf Minuten braucht der Schweizer Wald, um für unser Gebäude nachzuwachsen“, freute er sich.

In verschiedenen Führungen konnten sich die Gäste aus Nah und Fern ein Bild von der Innovationskraft des neuen Produktionsstandortes und von den Arbeitsplätzen und Abläufen in der Produktion machen und bei Vorführungen zugleich die Wurzeln der Trockenklebstoff-Produktion kennen lernen.

So hat das Kanton Luzern als Industriestandort eine lange und erfolgreiche Historie. Für die Verantwortlichen gab es für die Wahl viele Komplimente. „Sie haben mit der Boomregion Kanton Luzern, welcher eine ideale Verbindung aus Tradition und Innovation darstellt, den bestmöglichen Standort gewählt, so Großratspräsidentin Heidy Lang.
Freude über die Standortwahl auch bei Stadtpräsident Dr. Ruedi Amrein: „Immer häufiger ist die Wahl des richtigen Standorts ausschlaggebend für den Erfolg eines Unternehmens. Das weltoffene Sursee hat eine besonders gute und attraktive Verkehrslage – mitten auf der europäischen Hauptverkehrsachse von Norden nach Süden – Hamburg-Sursee-Rom. Und die Sifloor ist eine weitere Perle in dieser Schatzkammer.“

Erweiterung geplant
„Momentan haben 20 von 38 Mitarbeitern in Sursee ihr neues Zuhause“, berichtete Sifloor-Geschäftsführer Heinz Leibundgut. „In einer zweiten Bau-Etappe ist ein neues Verwaltungsgebäude mit Schulungsräumen geplant, so Leibundgut stolz.
Er lobte auch den reibungslosen und punktgenauen Verlauf der Bauarbeiten. „Genau, wie wir es uns vorgenommen hatten, haben wir unser Projekt nach einem Jahr auf den Tag exakt beendet.“


Sifloor AG: Daten und Fakten
Per 1.1.2005 wurde die Firma Siga Floor, Ruswil an die deutsche Uzin Utz AG in Ulm verkauft und firmiert seither unter dem Namen Sifloor AG.

Die Marke Sifloor steht für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von innovativen Hochleistungs-Trockenklebern. Die patentierten sigan Trockenkleber setzen bei der Verklebung von Bodenbelägen in der Fussbodentechnik neue Maßstäbe. Es handelt sich dabei um auf Spezialfolien kaschierte Klebstoffe für das vollflächige Trockenkleben von Bodenbelägen. Die sigan Hochleistungs-Trockenkleber bieten den Anwendern viele herausragende Vorteile: So können die Spezial-Klebefolien einfach, sauber und schnell verlegt und auch nach Jahren wieder rückstandsfrei ohne Beschädigungen des Unterbodens entfernt werden. Sifloor Trockenkleber sind geruchlos und lösemittelfrei: Ein innovatives und wirtschaftliches Konzept für die Bodenverlegung mit erheblichem Marktpotenzial.
Erprobte, sichere Trockenkleber für Sockel runden das Sifloor Angebot ab. Alle Produkte sind geruchlos und garantiert frei von Lösemitteln, Harzen und Weichmachern.

Mit dem Neubau im luzernischen Sursee setzt die Uzin Utz AG ein deutliches Bekenntnis zum Produktionsstandort Schweiz.
Uzin Utz Unternehmenskommunikation
Ulrike Juza
Telefon +49 (0)731 4097-303
Telefax +49 (0)731 4097-108
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18.08.07 08:38:06
Beitrag Nr. 95 ()
@all:.....wem ist bekannt, wann die Halbjahreszahlen von Uzin veröffentlicht werden? (das war doch immer Ende August, oder?)....der Homepage kann man diesbezüglich leider keinen Termin entnehmen!....

Baltikteam
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27.08.07 19:34:47
Beitrag Nr. 96 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.213.752 von Baltikteam am 18.08.07 08:38:06Von der Homepage:


Uzin Utz gewinnt weiter Marktanteile
Umsatz deutlich gesteigert – Ergebnis wächst zweistellig – Investitionen in neue Marken und Märkte

Ulm, 27. August 2007
Die Uzin Utz Gruppe, führend in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten und Komplettanbieter für die Fußbodentechnik sowie Maschinen für die Bodenbearbeitung, hat auch in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 weiter Marktanteile gewonnen und profitiert immer deutlicher von den umgesetzten strategischen Weichenstellungen der zurückliegenden Jahre. Neben dem erfolgreichen Ausbau bestehender Märkte investierte Uzin Utz außerdem gezielt und strategisch in neue Märkte und Marken. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 konnte die Unternehmensgruppe erneut deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielen und diese weiterhin auf hohem Niveau halten.

Dazu Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG: „Unsere Strategie greift. Wir sind genau auf dem Kurs, den wir angestrebt haben: Profitabel wachsen, Marktanteile gewinnen, die Kosten im Auge behalten und gleichzeitig im Markt punkten. Die Uzin Utz Gruppe ist auf dem besten aller möglichen Wege. Wir werden alles daran setzen, um unseren Erfolg noch weiter auszubauen. Es ist nicht schwer, nach den zurückliegenden sechs Monaten vorherzusagen, dass wir unserer Erfolgsgeschichte zum Jahresende ein weiteres Kapitel hinzufügen können.“
Der Umsatz der Unternehmensgruppe konnte im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 Prozent, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um rund 13 Prozent gesteigert werden. Nach Steuern stieg das Ergebnis um rund 11 Prozent an.

Umsatz deutlich gesteigert
Die Uzin Utz Gruppe konnte in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres ihren erfolgreichen Kurs beibehalten und den Umsatz auf rund 80,4 nach 72,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum steigern. Dies stellt eine Zu-wachsrate von über 11 Prozent dar.
In Deutschland wuchs das Geschäft besonders stark, näm-lich um rund 15 Prozent von 32,2 auf 37,1 Mio. Euro. Dabei gewann Uzin Utz deutlich Marktanteile hinzu. Aufgrund des deutlichen Zuwachses in Deutschland ging der Auslandsan-teil erstmals seit langem geringfügig von 55 auf 54 Prozent zurück. Absolut betrachtet legte der Auslandsumsatz jedoch um 8 Prozent von 40,1 Mio. auf 43,3 Mio. Euro weiter zu. So baute die Unternehmensgruppe ihr Geschäft im Ausland kontinuierlich weiter aus und erzielt damit gute Erfolge. Besondere Umsatzzuwächse konnten in den Niederlanden, Polen, der Schweiz und Frankreich erreicht werden. Der Marktaufbau in den USA verläuft ebenfalls erfolgreich.

Ergebnis steigt deutlich
Die große Ertragskraft der Uzin Utz Gruppe war auch in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres ungebrochen. So konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig-keit auf 5,2 Mio. Euro nach 4,6 Mio. Euro im Vorjahr gestei-gert werden. Nach Steuern erreichte Uzin Utz ein Ergebnis von rund 3,3 Mio. Euro nach 3,0 Mio. Euro im Vorjahr. Bei den Kosten ist zu berücksichtigen, dass sich die stark ge-stiegenen Energiekosten sowie vor allem die derzeit hohen Kosten für Rohstoffe auswirkten. Die Materialeinsatzquote stieg im Konzern von 43,3 auf 44,6 Prozent. Rohstoffkosten- und Umsatzbedingt stiegen die Material-kosten absolut von 31,5 auf 36,5 Mio. Euro. Die Gruppe wurde von dieser Entwicklung jedoch nicht überrascht, sondern war darauf vorbereitet. So konnten die Steiger-ungen insgesamt in einem gegenüber dem Markt unter-durchschnittlichen Umfang gehalten werden.

Weitere Arbeitsplätze geschaffen
Die Personalkosten gingen in Relation zum Umsatz erneut zurück. Die Personalkostenquote sank auf 23,2 nach 23,9 Prozent im Vorjahr. Abermals konnte der Konzern neue Arbeitsplätze schaffen. Die Zahl der Mitarbeiter nahm im Vorjahresvergleich von 688 auf 745 Beschäftigte zu. 17 Mitarbeiter stammen dabei aus neu konsolidierten Gesell-schaften.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 16,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 18,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr dieses Jahres. Dieser Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus der verstärkten Marktbearbeitung.

Ausblick
Die Unternehmensgruppe erwartet für das Gesamtjahr eine Fortsetzung der insgesamt positiven Entwicklung. Die mög-lichen Auswirkungen von Sondereinflüssen, wie weiter stei-gende Energie- und Rohstoffpreise, sind momentan zwar nicht vollständig abzuschätzen, Uzin Utz hat jedoch Vorsor-ge für entsprechende belastende Entwicklungen getroffen. Nicht zuletzt aufgrund der gewonnenen Stärke im Markt- und Wettbewerbsumfeld ist die Uzin Utz Gruppe optimistisch für die zweite Jahreshälfte.
Die Gruppe ist zuversichtlich, den Umsatz in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern zu können. Ebenfalls rechnet Uzin Utz damit, zum Jahresende das Vorjahresergebnis übertreffen zu können.
Investor Relations | Melanie Gerber
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12.11.07 17:34:00
Beitrag Nr. 97 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.307.543 von Muckelius am 27.08.07 19:34:47Heute riesige Umsätze (für normale Verhältnisse bei Uzin). Habe ich News verpasst. Die zahlen zum III. Quartal stehen doch noch aus, oder?
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13.11.07 11:10:13
Beitrag Nr. 98 ()
Seltsamer Kurseinbruch. Da steckt doch wohl kein Gewinneinbruch dahinter:(:confused:
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13.11.07 12:09:00
Beitrag Nr. 99 ()
Scheint sogar ein Brancheneinbruch zu sein wenn man sich die Kurse bei Westag+Getalit anschaut:eek::eek:
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19.11.07 18:26:07
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.405.235 von schaerholder am 13.11.07 12:09:00Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal ist veröffentlicht worden:


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01.12.07 17:06:40
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.483.969 von Muckelius am 19.11.07 18:26:07Von der Uzin-Homepage:


Dr. H. Werner Utz feiert 60. Geburtstag
Herausragende Unternehmerpersönlichkeit mit Bodenhaftung
Ulm, 27. November 2007



Dr. H. Werner Utz
Bild: Uzin Utz AG

Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG, Ulm, feierte am 24. November seinen 60. Geburtstag. Das in Ulm geborene Geburtstagskind hat in über einem Viertel Jahrhundert aktiver Rolle Uzin Utz vom reinen Familienunternehmen zu einer Unternehmensfamilie geführt:
Als der promovierte Diplomkaufmann 1978 in die damalige Personengesellschaft als Komplementär eintrat, brachte er mit seinem visionären Denken frischen Wind in die Bauchemie. Damals beschäftige der führende Entwickler und Hersteller von chemischen Systemprodukten und Komplettanbieter für die Fußbodentechnik sowie Maschinen für die Bodenbearbeitung gerade einmal 100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 12 Millionen Euro (i. V. 2006: rund 660 Mitarbeiter, rund 150 Mio. Euro Umsatz).
Seit der Umwandlung des Unternehmens 1997 in eine AG und dem anschließenden Börsengang fungiert Dr. Utz als Vorsitzender des Vorstands. Der Vater von Drillingen ist darüber hinaus zuständig für die Ressorts Strategie, Marketing, technischer Produktservice und Produkttechnik. Weiterhin bekleidet er verschiedene Aufsichtsrats- und Beiratsfunktionen in anderen Unternehmen.

Bereits als kleiner Junge baute der Autoliebhaber für sein Kinderauto aus Mörtel eine eigene Autobahn durch den elterlichen Rosengarten. "Die hielt zwar nicht lange und mein Vater war von dem Projekt auch nicht gerade be-geistert, meine Leidenschaft für Mörtel konnte das aber bis heute nicht bremsen, eher im Gegenteil", bekennt Dr. Utz schmunzelnd. Eventuell hat dieses frühe Bauvorhaben den Grundstein für den späteren Willen gelegt, nicht nur in Sachen Innovations-, sondern auch Qualitätsführerschaft mit der Uzin Utz Gruppe im Markt ganz vorne zu sein.
1980 hatte sich sein Vater Willi Utz, der das Unternehmen bis dahin in zweiter Generation geführt hatte, aus der aktiven Unternehmenspolitik verabschiedet.
Dies war der Startschuss für seinen Sohn, die Weichen für das zu stellen, wofür die Uzin Utz Gruppe heute steht: Wachstum, ständige Innovations- und Veränderungskraft, Erfolgswille und Dynamik. 1980 wurde das Unternehmen in eine GmbH & Co. KG mit Dr. Utz als alleinigem geschäftsführenden Gesellschafter umgewandelt.
Fragt man Dr. Utz nach den Meilensteinen der darauf folgenden über 15 Jahre, konzentrieren sich seine Aussagen immer wieder auf das Thema Personalpolitik. "In der Personalauswahl hatte ich immer eine glückliche Hand", so Dr. H. Werner Utz. So stieß bereits 1979 der Chemiker Dr. Roland Krieger zum Unternehmen, der bis 2005 als Vor-stand Produkttechnik entscheidend zu der innovativen Uzin-Produktpalette beitrug.
Auch den Vertrieb organisierte der neue Firmenchef neu: Dr. Utz entschloss sich unter dem Aspekt der verstärkten Kundenorientierung und -bindung, einen deutschlandweiten Vertrieb mit eigenen Außendienstmitarbeitern aufzubauen.
Das damit einhergehende Wachstum in Deutschland machte Geschmack auf mehr. So wurden Ende der 80er Jahre viele der langjährigen Lizenzverbindungen im europäischen Ausland durch eigene Vertriebsgesellschaften ersetzt, mit der Zielsetzung, den Auslandsanteil – der damals gerade einmal zehn Prozent betrug – zu erweitern. Die erste Vertriebsgesellschaft wurde 1989 in Frankreich gegründet. Weitere Vertriebsgesellschaften in England, Österreich und Polen folgten. Eine richtige Entscheidung, wie der heutige Exportanteil von rund 55 Prozent zeigt.
In einem globalen Zeitalter und einer internationalen Gesellschaft stellt sich die Uzin Utz AG somit erfolgreich den damit verbundenen Anforderungen: Kundennähe bedeutet für das Unternehmen, immer erreichbar zu sein – auch im Ausland. So ist das Bauchemie-Unternehmen bereits heute ein ernstzunehmender Mitspieler auf dem europäischen Spielfeld. Um sich weltweit unter den führenden Anbietern im Bereich der Bauchemie etablieren und behaupten zu können, enden die expansiven Bestrebungen nicht an den Grenzen Zentraleuropas. Heute ist die Uzin Utz Gruppe mit elf Produktionsstandorten von der Schweiz über Frankreich bis hin nach China und Indonesien präsent. Sie verfügt auf den wichtigsten inter-nationalen Märkten über eigene Tochtergesellschaften und ist neben Deutschland in 29 weiteren Ländern vertreten.
Die Bestrebungen, in den USA Fuß zu fassen, nahmen 2006 konkrete Gestalt an: Mit der UFLOOR Systems Inc., Greens-boro, North Carolina, wurde der Grundstein für zukünftige Aktivitäten gelegt.

Vorreiterrolle bei umweltfreundlichen Produkten
Anfang der 80er Jahren startete Uzin als erstes Unternehmen in der Branche damit, das Klebstoffsortiment nach Umweltgesichtspunkten auszurichten. Seitdem prägt dieser Aspekt die Produktentwicklung. Es begann mit lösemittelarmen Produkten über lösemittelfreie Systeme bis zu den heutigen emissionsarmen Klebstoffen. Die 1996 auf dem Markt eingeführte Ökoline Reihe korrelierte mit dem veränderten Umweltgedanken der Bevölkerung und trat ihren Siegeszug bei Handwerk, Handel und Endverbraucher an. "Wir wollten frühzeitig den Aspekt des gesellschaftlichen Umweltwandels aktiv in unsere Unternehmenspolitik mit einbeziehen. Wir wollten agieren und nicht reagieren und waren damit lange Zeit Vorreiter in Sachen umweltgerechter Verlegewerkstoffe in unserer Branche. 2011 möchten wir die Produktion lösemittelhaltiger Produkte bei uns einstellen, das haben wir auch klar gesagt", so Dr. Utz.

Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und Börsengang
Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1997 und dem damit verbundenen Börsengang begann die zweite Phase des Wachstums. Aus dem erfolgreichen Familienunternehmen wurde eine ebenso erfolgreiche Unternehmensfamilie.
Unternehmen wie die Wolff Fußbodentechnik aus Vaihingen und der Parkettlackhersteller Pallmann aus München wurden akquiriert. Rechtzeitig zum 90-jährigen Jubiläum der Unternehmensgruppe konnte 2001 das neue Europa-Logistikzentrum in Ulm eingeweiht werden.
2004 erfolgte die Übernahme der niederländischen Unipro B.V., Haaksbergen, sowie deren Schwestergesellschaft Unipro-Belgie N.V., Gent, mit der Marke Qeshfloor. Ein Jahr später wurde die Schweizer Siga Floor AG, Ruswil, akquiriert, in die Sifloor AG umfirmiert und die Marke Sifloor eingeführt. In diesem Jahr wurde der Parkett-Schleifmaschinenhersteller Hermann Frank Gmbh & Co. KG übernommen.
Dass all diese Akquisitionen reibungslos funktioniert haben, liegt sicher auch an der Tatsache, dass die Unternehmen und damit die Produkte nicht einfach in die Marke Uzin integriert wurden, sondern als eigenständige Produktmarken
weiter geführt wurden. Trotz Dachmarke im Visier, lag es so für die Entscheidungsträger nahe, weiter auf die etablierte Stärke von Uzin, Wolff, Pallmann, Qeshfloor, Sifloor und mittlerweile auch Codex zu setzen. Dies ergab sich schon allein aus der Struktur der Branche, die bekanntermaßen in getrennte Bereiche aufgeteilt ist, wie beispielsweise Parkett-legen und Fliesenlegen unterschiedliche Berufszweige sind. Im ersten Schritt wurden deshalb die Produktmarken eindeutig positioniert und teilweise radikal verjüngt. Die Folge waren starke Umsatzzuwächse einzelner Segmente. So wurde der Übergang zum Komplettanbieter und Systempartner in Sachen Bodenkompetenz vollzogen. Mit den Produktmarken bietet die Uzin Utz Gruppe ein umfassendes Sortiment an Produkten, Systemen und Dienstleistungen rund um das Thema Fußbodentechnik.
Doch in den letzten 30 Jahren haben sich bei der Uzin Utz AG nicht nur Umsatz- und Mitarbeiterzahlen erhöht, sondern auch die Unternehmensphilosophie ist eine andere geworden. Reichte es Ende der 70er Jahre noch aus, qualitativ hochwertige Produkte zum Kleben und Spachteln herzu-stellen, so muss heute schon mehr geboten werden, um sich eine Positionierung im Markt zu sichern.
Früher wurden Produkte produziert, die aus Sicht des Unternehmens erfolgversprechend waren, heute werden intelligente Systemlösungen angeboten, die aus Sicht des Kunden dessen veränderten Ansprüchen an Produktnutzen ge-echt werden. Die Marken der Uzin Utz Unternehmensgruppe stehen auch heute für eine hohe Produktqualität, doch darüber hinaus steht der Systemgedanke bei allen Produktlösungen im Vordergrund. Statt reiner Produkttechnik geht es also zusätzlich um Dienstleistung, Nutzenvorteile für den Kunden und eine neue Betrachtungsweise, die den gesamten Bodenbereich mit einschließt.

Neue Dachmarke UFloor Systems
Da fragt man sich automatisch, was eigentlich noch verbessert werden kann, welches die Ziele für die kommenden Jahre sind.
Als konsequenter nächster Schritt nach der Entscheidung für die Mehrmarkenstrategie kam es 2006 zum Launch der neuen Dachmarke UFLOOR Systems – erst intern mit einer weltweiten Videokonferenz, dann extern unter großem Medieninteresse im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz, bei der 28 Printmedien vertreten waren.
Kunden und Verarbeitern werden durch aufeinander abgestimmte Sortimente schnelle, sichere und vor allem gesamtheitliche Lösungsansätze für unterschiedliche Herausforderungen geboten: sechs Marken aus einer Hand.
"Vom Produktanbieter für Fach-Insider zur Weltmarke für alle Fragen rund um den Boden, dafür steht unsere 2006 eingeführte Dachmarke UFLOOR Systems, mit der wir unsere umfassende und einzigartige Bodenkompetenz auf dem Markt klar kommunizieren", so Dr. Utz. Ihr Erfolg, der erst vergangene Woche durch die Auszeichnung mit dem Ulmer Marketingpreis honoriert wurde, beruhe auf einer Reihe von Faktoren, wie der Schaffung eines Gemeinschaftsgefühls oder der Vereinheitlichung des internationalen Werbeauftritts.

Doch trotz seiner Erfolge und des schnellen Unternehmens-wachstums habe Dr. Utz – ganz in der Tradition seines Vaters – die Bodenhaftung und den guten Kontakt zu seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nicht verloren, würdigten diese das Geburtstagskind. Vor allem seine Gelassenheit in jeder Situation wissen alle sehr zu schätzen. Dr. Utz gibt die Wertschätzung zurück: "Jede und jeder Einzelne ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für unser Unternehmen und trägt wesentlich zur Wertschöpfung am Arbeitsplatz bei", betont er aus Überzeugung.

Erwartungen des Marktes erfüllt
Für den Erfolg sprechen auch die Zahlen: Im Jahr 2006 erzielte die Uzin Utz AG mit rund 660 Mitarbeitern ein Umsatzwachstum von 10 Prozent auf rund 150 Millionen Euro (Ergebnis + 18 Prozent). Davon erwirtschaftete das Unter-nehmen rund 55 Prozent im Ausland. Die Zahlen sind vor allem vor dem Hintergrund des stagnierenden Marktes und der Krise des Baugewerbes beeindruckend.
So wuchs die Aktie von 17,2 Euro im Juni 2006 auf 35 Euro im April 2007.

Ein kleiner Blick in die Zukunft
"Wir möchten unsere konsequente Wachstumsstrategie weiter fortführen – in Deutschland, aber auch im Ausland", blickt Dr. Utz in die Zukunft. "Es gibt durchaus noch Lücken in unserem Portfolio. Ich sehe sie beispielsweise beim Part Bodenreinigung und Pflege. Auch bei Anschlussfugen, Schienen und Übergängen von Belag zu Belag sehe ich Spielräume für neue technische Produkte, die eine Ergänzung sein könnten. Einziges Tabu ist für uns momentan der Belag selbst, hier sind wir objektiver und neutraler Berater für Entscheidungsträger. Alles drum herum könnten wir, sofern es handwerklich verarbeitet wird, unseren Kunden aus einer Hand bieten."
In punkto Zielgruppen liege die klare Priorität aber weiter-hin auf dem Handwerk. „Do-it-yourself und Endverbraucher spielen in unseren Überlegungen nicht als Konsumenten, sondern als Nutzer des Bodens eine Rolle. So wollen wir uns künftig mehr an den Bedürfnissen der Endnutzer orientieren. Das können sowohl Privatpersonen als auch Hotelbetreiber oder Ladeninhaber sein."

Happy Birthday, Dr. Utz
Seinen 60. Geburtstag feierte Dr. Utz gebührend im Kreise von Familie, Freunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Uzin Utz Unternehmenskommunikation
Ulrike Juza
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Weitere Pressemitteilungen von der Uzin Utz AG unter
www.uzin-utz.com
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07.12.07 15:44:37
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.637.966 von Muckelius am 01.12.07 17:06:40News - 07.12.07 15:30

euro adhoc: Uzin Utz AG (deutsch)

euro adhoc: Uzin Utz AG / Fusion/Übernahme/Beteiligung / Uzin Utz AG übernimmt Spezialisten für Bodenbehandlung



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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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07.12.2007

(Ulm/Meckenheim, 7. Dezember 2007) Die Uzin Utz AG, führend in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten und Komplettanbieter für die Fußbodentechnik sowie für Maschinen zur Bodenbearbeitung, übernimmt die RZ Chemie GmbH Reinigungs- und Pflegesysteme sowie die Genial Produkte GmbH mit Sitz in Meckenheim bei Bonn. Die RZ Chemie GmbH Reinigungs- und Pflegesysteme wurde 1980 gegründet und gilt im Reinigungs- und Pflegesystemsektor als Spezialist für alle Arten von Bodenbelägen. Das Unternehmen erzielt zusammen mit der Genial Produkte GmbH mit rund 40 Mitarbeitern einen Umsatz von 4 Mio. Euro und hat seinen Fokus auf hochwertigen und umweltfreundlichen Spezial-Chemikalien, die überwiegend über den Fachhandel vertrieben werden. Über den Kaufpreis haben beide Gesellschaften Stillschweigen vereinbart.

Rückfragehinweis: Melanie Gerber Telefon: +49(0)731 40 97-279 E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc 07.12.2007 14:57:50

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin, Börse Hamburg, Börse Stuttgart, Börse Düsseldorf, Regulierter Markt/General Standard: Börse Frankfurt Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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29.02.08 15:01:55
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.697.657 von Muckelius am 07.12.07 15:44:37News - 29.02.08 14:58

euro adhoc: Uzin Utz AG (deutsch)

euro adhoc: Uzin Utz AG / Gewinnprognose / Vorläufige Zahlen Geschäftsjahr 2007: Uzin Utz Gruppe wächst weiter - Umsatz und Ergebnis wieder gesteigert



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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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29.02.2008

(Ulm, 29. Februar 2008) Die Uzin Utz AG, Ulm, (ISIN Nr. DE 0007551509; Geregelter Markt - General Standard) führend in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten und Komplettanbieter für die Fußbodentechnik sowie für Maschinen zur Bodenbearbeitung, bleibt auch im Geschäftsjahr 2007 auf Erfolgskurs. Nach den vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen auf Basis der internationalen Bilanzierungsrichtlinien IFRS, hat der Umsatz rund 166,1 Mio Euro (Vorjahr: 152,1 Mio Euro) erreicht und lag somit um rund 9 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit ist die Uzin Utz Gruppe erneut deutlich stärker gewachsen als der Markt. Die Exportquote stieg leicht von 54 auf 55 Prozent. In Deutschland steigerte die Gruppe ihren Umsatz von 69,5 auf 74,1 Mio Euro - ein Plus von 7 Prozent. Sie erzielte ein Ergebnis vor Steuern von 12,0 Mio Euro nach 11,3 Mio Euro im Vorjahreszeitraum und damit eine Steigerung von rund 6 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern erreicht rund 8,6 Mio Euro(Vorjahr: 8,3).

Über die detaillierten Zahlen berichtet die Uzin Utz AG auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 3. April 2008.

Rückfragehinweis: Investor Relations | Tanja Semle Telefon +49 (0)731 4097-390 | Telefax +49 (0)731 4097-45-390 E-Mail tanja.semle@uzin-utz.com | Internet www.uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin, Börse Hamburg, Börse Stuttgart, Börse Düsseldorf, Regulierter Markt/General Standard: Börse Frankfurt Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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28.03.08 15:07:00
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.516.131 von Muckelius am 29.02.08 15:01:55Uzin Utz Aktiengesellschaft
Ulm
(WKN 755150 - ISIN DE0007551509)
Einladung zur Hauptversammlung
Wir laden unsere Aktionäre zu der am
Dienstag, den 06. Mai 2008, 10.30 Uhr
in der Donauhalle, Böfinger Str. 50, 89073 Ulm/Donau
stattfindenden
ordentlichen Hauptversammlung
ein.


T A G E S O R D N U N G

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2007, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31.12.2007, der Lageberichte der Uzin Utz AG und des Konzerns sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2007 sowie des erläuternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB.


Die vorgenannten Unterlagen können ab dem 28. März 2008 im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2008) und in den Geschäftsräumen am Sitz der Gesellschaft, Dieselstraße 3, 89079 Ulm, eingesehen werden. Auf Verlangen erhält jeder Aktionär unverzüglich und kostenlos eine Abschrift der Unterlagen. Die vorgenannten Unterlagen liegen auch in der Hauptversammlung aus.


2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahrs 2007


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2007 in Höhe von € 6.424.269,09 wie folgt zu verwenden:




a)


Ausschüttung einer Dividende in Höhe von je € 0,90 auf
insgesamt 4.268.271 Stammaktien (Stückaktien)



€ 3.841.443,90



b)


Gewinnvortrag auf neue Rechnung



€ 2.582.825,19



Bilanzgewinn


€ 6.424.269,09



Derjenige Betrag, der auf die am Tag der Hauptversammlung im Besitz der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien auszuschütten wäre und der gemäß § 71 b AktG von der Ausschüttung auszuschließen ist, soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen werden.


Die Dividende wird am 07. Mai 2008 ausbezahlt.


3.

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2007


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung zu erteilen.


4.

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2007


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung zu erteilen.


5.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:
a)

Die Gesellschaft wird ermächtigt, bis zum 5. November 2009 eigene Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben, wobei auf die erworbenen Aktien zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen dürfen.


Die Ermächtigung kann durch die Gesellschaft ganz oder in Teilen ausgeübt werden; bei Ausübung in Teilen kann von der Ermächtigung mehrfach Gebrauch gemacht werden. Der Erwerb darf nur über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen.
b)

Sofern der Erwerb der Aktien über die Börse erfolgt, darf der Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den dem Erwerb vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat, um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.


Erfolgt der Erwerb aufgrund eines öffentlichen Angebots an alle Aktionäre, so darf der an die Aktionäre gezahlte Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veröffentlichung des Angebots vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat, um nicht mehr als 20 % über- oder unterschreiten.


Sofern bei einem öffentlichen Kaufangebot die von den Aktionären zum Erwerb angebotenen Aktien das vorgesehene Rückkaufvolumen überschreiten, erfolgt die Annahme im Verhältnis des Gesamtbetrags des Erwerbsangebots zu den insgesamt von den Aktionären angebotenen Aktien. Es kann aber vorgesehen werden, dass geringe Stückzahlen von bis zu 50 angebotenen Aktien je Aktionär bevorrechtigt angenommen werden. Die Vorschriften des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes sind zu beachten, sofern und soweit diese Anwendung finden.
c)

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen

(1)

wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der arithmetische Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veräußerung vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat.


Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden;


oder
(2)

wenn die Aktien gegen Sachleistungen veräußert werden und dies zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben (auch wenn neben den Aktien eine Kaufpreiskomponente in bar ausgezahlt wird) und der Erwerb des Unternehmens oder der Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.
d)

Der Vorstand wird ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Grundkapitalziffer und die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung entsprechend dem Umfang der Einziehung zu ändern. Der Vorstand kann abweichend davon bestimmen, dass das Grundkapital bei der Einziehung nicht herabgesetzt wird und sich stattdessen durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung anzupassen.
e)

Die Ermächtigungen zur Veräußerung und zur Einziehung nach lit. c) und lit. d) können einzeln oder gemeinsam, ganz oder in Teilen ausgeübt werden; bei Ausübung in Teilen kann von den Ermächtigungen mehrfach Gebrauch gemacht werden.
f)

Die Ermächtigungen gemäß lit. c) bis lit. e), eigene Aktien einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre zu veräußern bzw. eigene Aktien einmal oder mehrmals, ganz oder teilweise einzuziehen, erstreckt sich ausdrücklich auch auf Aktien der Gesellschaft, die im Zeitpunkt der Erteilung dieser Ermächtigung bereits Eigentum der Gesellschaft sind.
g)

Die von der Hauptversammlung am 15. Mai 2007 erteilte Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien wird für die Zeit ab Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgehoben.



Bericht des Vorstands zu Ziffer 5 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG:


Der Vorstand hat gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 i.V.m. § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG einen schriftlichen Bericht über die gemäß Ziffer 5 der Tagesordnung vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei der Veräußerung eigener Aktien erstattet. Der Bericht liegt vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre aus. Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt. Der Bericht wird wie folgt bekannt gemacht:


Die unter Tagesordnungspunkt 5 eingeräumte Ermächtigung sieht vor, dass die Gesellschaft eigene Aktien in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Grundkapitals erwerben und wieder veräußern bzw. einziehen darf. Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung wird die Gesellschaft für die kommenden 18 Monate in die Lage versetzt, von dem international üblichen Instrument des Erwerbs eigener Aktien Gebrauch zu machen, um mit dem Erwerb verbundene Vorteile im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zu realisieren.


Rechtsgrundlage für die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG. Neben dem Erwerb über die Börse soll die Gesellschaft auch die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien durch ein öffentliches Kaufangebot (Tenderverfahren) zu erwerben. Bei dieser Variante kann jeder verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die zum festgesetzten Preis angebotene Menge die von der Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei kann eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis maximal 50 Stück vorgesehen werden. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten sowie kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.


Durch die Möglichkeit des Wiederverkaufs der eigenen Aktien können diese zur Beschaffung von Eigenmitteln benutzt werden. Für die Wiederveräußerung erworbener eigener Aktien sieht das Gesetz grundsätzlich einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre vor. Die Hauptversammlung kann jedoch in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 und Abs. 4 AktG auch eine andere Veräußerung beschließen. Die unter Tagesordnungspunkt 5 vorgeschlagene Ermächtigung der Gesellschaft sieht daher vor, dass eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre vorgenommen werden kann, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den maßgeblichen Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird insoweit ausgeschlossen. Als maßgeblicher Börsenkurs gilt dabei der arithmetische Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den der Veräußerung vorangehenden letzten 10 Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussauktion stattgefunden hat. Mit dieser Ermächtigung wird von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugelassenen Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss Gebrauch gemacht.


Diese Möglichkeit, das Bezugsrecht bei der Wiederveräußerung eigener Aktien der Gesellschaft in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auszuschließen, dient dem Interesse der Gesellschaft, eigene Aktien beispielsweise an weitere Anleger zu verkaufen und erlaubt insbesondere eine schnellere und kostengünstigere Platzierung der Aktien als bei deren Veräußerung unter Einräumung eines Bezugsrechts an die Aktionäre. Die Verwaltung wird dadurch in die Lage versetzt, die sich aufgrund der jeweiligen Börsenverfassung bietenden Möglichkeiten schnell, flexibel und kostengünstig zu nutzen, wenn aufgrund des Umfangs der zu veräußernden Aktien bei einer Veräußerung über die Börse mit erheblichen Kursrückgängen zu rechnen wäre. Darüber hinaus können so gegebenenfalls zusätzliche neue Aktionärsgruppen im In- und Ausland gewonnen werden. Der Vorstand erhält hierdurch ein zusätzliches Finanzierungsinstrument, um die Stellung der Gesellschaft auf in- und ausländischen Märkten zu stärken. Die erworbenen eigenen Aktien dürfen nur zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Ein etwaiger Abschlag vom aktuellen Börsenpreis wird voraussichtlich nicht über 3 %, jedenfalls aber maximal bei 5 %, des Börsenpreises liegen. Die endgültige Festlegung des Veräußerungspreises für die eigenen Aktien geschieht zeitnah vor ihrer Veräußerung. Eine Herabsetzung des Aktienwertes durch negative Beeinflussung des Börsenkurses wird dadurch vermieden.


Die Vermögens- wie auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden bei der Veräußerung der eigenen Aktien an Dritte unter Ausschluss der Aktionäre vom Bezugsrecht auf der Grundlage des § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG angemessen gewahrt. Diese Ermächtigung zur Veräußerung gilt nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn Prozent des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf zehn Prozent des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Die Gesellschaft soll ferner eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einziehen können.


Des Weiteren soll der Vorstand ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre beim Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen Dritten entweder ganz oder teilweise als Gegenleistung anzubieten (u.U. auch bei Zuzahlung einer Kaufpreiskomponente in bar). So können in bestimmten Fällen eigene Aktien als Gegenleistung bei Unternehmenskäufen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen verwendet werden. Der Wettbewerb und die Unternehmenspraxis verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Dies dient dem Interesse der Gesellschaft, da die Gesellschaft dadurch in geeigneten Einzelfällen Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Überlassung von Aktien der Gesellschaft erwerben kann. Die Gesellschaft kann damit in Zukunft flexibel auf sich bietende Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland reagieren. Der Vorstand wird das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausschließen, wenn dies zu diesem Zeitpunkt im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Bei der Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. In der Regel wird der Vorstand sich bei der Bemessung des Werts der als Gegenleistung hingegebenen Aktien am Börsenkurs der Aktie der Uzin Utz AG orientieren. Eine schematische Anknüpfung an einen Börsenkurs ist indes nicht vorgesehen, insbesondere um einmal erzielte Verhandlungsergebnisse nicht durch Schwankungen des Börsenkurses in Frage zu stellen. Die Interessen der Aktionäre werden dadurch gewahrt, dass die Gesellschaft sich verpflichtet, die eigenen Aktien nicht zu einem Preis zu veräußern, der wesentlich unterhalb des aktuellen Börsenkurses liegt. Vorstand und Aufsichtsrat verpflichten sich außerdem, den Gegenwert für die eigenen Aktien ausschließlich im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre festzulegen. Eine Herabsetzung des Aktienwertes durch negative Beeinflussung des Börsenkurses wird dadurch vermieden.


Die bestehende Ermächtigung der Hauptversammlung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien vom 15. Mai 2007 gilt noch bis zum 14. November 2008. Dieser Ermächtigungsbeschluss wird durch den vorgenannten Beschluss für die Zeit ab Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben und durch die neue Ermächtigung mit Laufzeit bis zum 05. November 2009 ersetzt.


6.

Beschlussfassung über die Neuwahl des Aufsichtsrats


Die Amtszeit aller Mitglieder des Aufsichtsrats der Uzin Utz AG endet mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 06. Mai 2008. Der Aufsichtsrat setzt sich nach § 8 Abs. 1 der Satzung, §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG aus drei Mitgliedern zusammen, die alle von der Hauptversammlung zu wählen sind. Die Hauptversammlung ist bei der Wahl der Vertreter der Anteilseigner nicht an Wahlvorschläge gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, durch die Hauptversammlung folgende Vertreter der Aktionäre für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2012 beschließt, in den Aufsichtsrat zu wählen:
a)

Herrn Frank W. Dreisörner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Alberdingk Boley GmbH in Krefeld, Krefeld


Herr Dreisörner ist bereits Mitglied in folgenden in- und ausländischen Kontrollgremien, die gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten vergleichbar sind:


- Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG, Ochsenhausen, Mitglied des Beirats
b)

Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes, Rechtsanwalt und Partner der Sozietät Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz in Stuttgart, Stuttgart


Herr Prof. Dr. Hennerkes ist bereits Mitglied folgender gesetzlich zu bildender Aufsichtsräte:


─ Bauerfeind AG, Zeulenroda, Vorsitzender des Aufsichtsrats
─ Berentzen AG, Haselünne, Mitglied des Aufsichtsrats
─ Grünenthal GmbH, Stolberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats
─ VBH Holding AG, Korntal-Münchingen, Vorsitzender des Aufsichtsrats


Herr Prof. Dr. Hennerkes ist außerdem Mitglied in folgenden in- und ausländischen Kontrollgremien, die gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten vergleichbar sind:


─ Grünenthal Pharma GmbH & Co. KG, Stolberg, Vorsitzender des Beirats
─ Quarzwerke GmbH, Frechen, Mitglied des Beirats
─ Reinhard Wolf GmbH & Co. KG, Schwandorf, Vorsitzender des Beirats
─ Theo Wormland GmbH & Co. KG, Hannover, Mitglied des Aufsichtsrats
c)

Herrn Marco Sieber, Kaufmann, Ruswil, Schweiz


Herr Marco Sieber ist bereits Mitglied in folgenden ausländischen Kontrollgremien, die gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten vergleichbar sind:


─ SIGA Holding AG, Ruswil, Schweiz, Mitglied des Aufsichtsrats
─ SIGA Cover AG, Schachen, Schweiz, Mitglied des Aufsichtsrats
─ SIGA Services AG, Ruswil, Schweiz, Mitglied des Aufsichtsrats
─ SIGA Manufacturing AG, Schachen, Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrats
─ SILU Verwaltung AG, Meggen, Schweiz, Mitglied des Aufsichtsrats


7.

Beschlussfassung über die Anpassung der Vergütung des Aufsichtsrats und entsprechende Satzungsänderung


Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Mitglieder des Aufsichtsrates schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, die zuletzt für das Geschäftsjahr 2003 geänderte Vergütung des Aufsichtsrats neu zu gestalten und dabei die Vorgaben des deutschen Corporate Governance Kodex zu berücksichtigen, wobei neben einer festen Grundvergütung von € 6.000,00 eine an der Dividende ausgerichtete jährliche variable Vergütung sowie eine weitere auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene jährliche variable Vergütung ausgezahlt werden soll. Ebenfalls soll die Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender berücksichtigt werden. Dementsprechend soll § 11 der Satzung wie folgt vollständig neu gefasst werden:
㤠11
Vergütung

1.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten erstmals ab dem am 1. Januar 2008 beginnenden Geschäftsjahr

a)

eine feste jährliche Vergütung in Höhe von € 6.000,00;
b)

eine Tantieme von € 100,00 je € 0,01 Dividende, die über € 0,50 je Stückaktie hinaus für das abgelaufenen Geschäftsjahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird; sowie
c)

eine auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene jährliche Vergütung in Höhe von € 100,00 je € 50.000,00 des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach dem IFRS-Konzernabschluss der Gesellschaft (EGT) das im Durchschnitt des abgelaufenen und der zwei vorangehenden Geschäftsjahre („Vergleichszeitraum“) ein EGT von € 10.000.000,00 übersteigt.


Die feste Vergütung nach lit. a) ist jeweils nach Ablauf eines Geschäftsjahres zahlbar, die variablen Vergütungen nach lit. b) und lit. c) sind zahlbar am Tag nach dem Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr.
2.

Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das 2,5-fache der festen Vergütung nach Abs. 1 lit. a).
3.

Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahres oder – in Bezug auf die Vergütung nach Abs. 1 lit. c) – nur während eines Teils des Vergleichszeitraums angehört haben, erhalten eine im Verhältnis der Zeit geringere Vergütung. Entsprechendes gilt für die Erhöhung der Vergütung für den Aufsichtsratsvorsitzenden gemäß Abs. 2.
4.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ferner Ersatz aller Auslagen sowie Ersatz der auf ihre Vergütung und Auslagen etwa zu entrichtenden Umsatzsteuer.
5.

Die Gesellschaft kann auf ihre Kosten die Mitglieder des Aufsichtsrats gegen zivil- und strafrechtliche Inanspruchnahme einschließlich jeweils der Kosten der Rechtsverteidigung im Zusammenhang mit der Wahrnehmung ihrer Mandate versichern und eine entsprechende Rechtsschutz- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O Versicherung) abschließen.“


8.

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2008


Der Aufsichtsrat schlägt vor, die ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer der AG und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 zu wählen.


Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich rechtzeitig bei der Gesellschaft in Textform in deutscher oder englischer Sprache angemeldet und der Gesellschaft einen in Textform erstellten besonderen Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut in deutscher oder englischer Sprache übermittelt haben. Der Nachweis hat sich hierbei auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen und muss der Gesellschaft – ebenso wie die Anmeldung – spätestens am Dienstag, dem 29. April 2008 unter folgender Adresse zugehen:

Uzin Utz AG
c/o Landesbank Baden-Württemberg
OE 4027/H Hauptversammlungen
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart
E-Mail: HV-Anmeldung@LBBW.de
Telefax 0711/127-79256

Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen möchten, können ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person ihrer Wahl ausüben lassen. Kreditinstitute, Aktionärsvereinigungen sowie andere geschäftsmäßig Handelnde i.S.d. § 135 Abs. 9 AktG können in jeder festhaltbaren, nachprüfbaren Form bevollmächtigt werden. Ansonsten ist die Vollmacht schriftlich oder per Telefax zu erteilen. Der Gesellschaft sind in jedem Fall der Name des Aktionärs und des Bevollmächtigten sowie die Eintrittskarten-Nr. mitzuteilen. Nach Maßgabe von § 30 a Abs. 1 Nr. 5 WpHG stellen wir unseren Aktionären im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2008) entsprechende Formulare zur Erteilung einer Vollmacht für die Hauptversammlung zur Verfügung; die Formulare können auch unter der unten genannten Adresse bei der Gesellschaft angefordert werden.

Wir bieten unseren Aktionären an, sich durch von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung vertreten zu lassen. Die Vollmachten und Weisungen hierzu müssen schriftlich oder per Telefax übermittelt werden. Entsprechende Formulare können unter der unten genannten Adresse bei der Gesellschaft angefordert werden und stehen auch im Internet unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2008) bereit. Vollmachten und Weisungen an Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen bis Freitag, den 02. Mai 2008 bei der Gesellschaft eingegangen sein, anderenfalls können sie nicht berücksichtigt werden. Die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind durch die Vollmachten nur insoweit zur Stimmrechtsausübung befugt, soweit ihnen eine ausdrückliche Weisung zu einzelnen Gegenständen der Tagesordnung erteilt wurde. Wir bitten insoweit auch die Hinweise in den Formularen zu beachten. In der Vollmacht/Weisung ist die jeweilige Eintrittskartennummer anzugeben. Wir weisen deswegen darauf hin, dass eine Bevollmächtigung weisungsgebundener Stimmrechtsvertreter nur durch Aktionäre erfolgen kann, die über eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung verfügen.

Nach § 30 b Abs. 1 Nr. 1 WpHG geben wir bekannt, dass im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung insgesamt 4.268.271 Aktien der Uzin Utz AG ausgegeben sind, die unter Berücksichtigung der derzeit gehaltenen 1.439 eigenen Aktien insgesamt 4.266.832 Stimmen in der Hauptversammlung gewähren.

Anfragen, Anträge oder Wahlvorschläge von Aktionären sowie die Anforderung von Unterlagen sind ausschließlich an folgende Anschrift zu richten:

Uzin Utz AG
Investor Relations
Dieselstraße 3
89079 Ulm
Telefax: 0731-4097-108
E-Mail: IR@uzin-utz.com

Mit einer Begründung versehene Anträge gegen die Beschlussvorschläge der Verwaltung zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung sowie Wahlvorschläge von Aktionären, die bis zum 21. April 2008, 24.00 Uhr unter der vorgenannten Adresse bei der Gesellschaft eingehen, werden, soweit sie rechtlich zulässig sind, unverzüglich einschließlich etwaiger Stellungnahmen der Verwaltung auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://www.uzin-utz.com (Bereich Investor Relations – Finanz-Daten – Hauptversammlung 2008) zugänglich gemacht. Anderweitig adressierte Anträge oder Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.

Wir würden uns freuen, Sie in Ulm begrüßen zu dürfen.



Ulm, im März 2008

Uzin Utz AG

Der Vorstand
Dr. H. Werner Utz, Thomas Müllerschön
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Quelle: elektronischer Bundesanzeiger
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23.04.08 10:56:51
Beitrag Nr. 105 ()
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dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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Der Finanzbericht steht zur Verfügung:
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Im Internet unter: www.uzin-utz.com
im Internet am: 28.03.2008



Ende der Mitteilung euro adhoc
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ots Originaltext: Uzin Utz AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragehinweis:


Branche: Bau
ISIN: DE0007551509
WKN: 755150
Index: CDAX
Börsen: Börse Berlin / Freiverkehr
Börse Hamburg / Freiverkehr
Börse Stuttgart / Freiverkehr
Börse Düsseldorf / Freiverkehr
Börse Frankfurt / Regulierter Markt/General Standard
Quelle: http://www.worldofinvestment.com/news/intern//51662/
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11.05.08 08:04:12
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.949.759 von DoubleWW2000 am 23.04.08 10:56:51Hauptversammlung Uzin Utz AG:
Uzin Utz AG setzt erfreulichen Wachstumskurs fort – Erneut hohe Dividende

Ulm, 06. Mai 2008
Die Uzin Utz AG, Ulm, hat im abgelaufenen Ge-schäftsjahr erneut Boden gut gemacht – und dies trotz der Kosten für zahlreiche Investitionen in neue Marken und Märkte, wie den Aufbau des amerikani-schen Marktes, die neue Produktmarke Codex, die Dachmarke UFloor Systems beziehungsweise drei Unternehmenszukäufe sowie Rohstoffpreiserhöhun-gen in Folge der weltweiten Preissteigerungen und kleinere Sondereffekte.
Ergebnisse wurden gesteigert, Marktanteile gewon-nen und neue Märkte erschlossen. Das soll auch den Uzin Utz-Aktionären zugute kommen.
So hat die Hauptversammlung der Uzin Utz AG dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand zur Aus-schüttung einer Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie zugestimmt.

Damit bleibt die Dividende auf erfreulichem Vorjahreswert. Insgesamt schüttet das Unternehmen vom Gewinn in Höhe von rund 6,4 Mio. Euro rund 3,8 Mio. Euro aus. So setzt die Uzin Utz AG ihre aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik fort. Dies hat der Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG, Dr. H. Werner Utz, auf der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens in Ulm bekannt gegeben.

Auf der Hauptversammlung erneuerten die Aktionäre die Ermächtigung des Unternehmens, bis zu zehn Prozent des Grundkapitals an eigenen Aktien zu erwerben und auf dieser Basis in die Zukunft zu gehen. Damit verlängert das Unternehmen das Rückkauf-Programm aus den Vorjahren um weitere anderthalb Jahre. Ziel des Rückkaufs ist der mögliche Aufbau von Beständen in eigenen Aktien, die unter anderem bei Akquisitionen zum Einsatz kommen könnten. In den zurückliegenden Jahren hatte die Uzin Utz AG eine Reihe von Unternehmen erfolgreich übernommen und dabei bereits zum Teil in Aktien gezahlt.

Auch für das laufende Jahr und vor dem Hintergrund des zu erwartenden Wirtschaftswachstums für 2008 ist Uzin Utz optimistisch. Das Unternehmen geht davon aus, im laufenden Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis aus 2007 übertreffen zu können.

So erfolgreich es seine Position im hart umkämpften Markt-umfeld behauptet hat, so leistungsfähig steht es heute als Unternehmensgruppe auf dem internationalen Spielfeld.
In den kommenden zwei Jahren wird ein Wachstumsschub erwartet. Uzin Utz ist zuversichtlich, eine Umsatzgröße von rund 200 Mio. EUR und eine entsprechende Steigerung der Kapazitätsauslastung und der Ertragssituation erreichen zu können. Die Organisationsstruktur für diese Zuwächse existiert bereits.

„Insgesamt stellten wir fest, dass der Kapitalmarkt und seine Akteure die Leistung unseres Unternehmens durchaus im Blickfeld haben und die eingeschlagene Strategie honorieren. Die Jahres-Performance unserer Aktie lag bei 13,19 Prozent und ließ damit den SDAX weit hinter sich. Der Blick auf die Aktien-Entwicklung verdeutlicht unserer Meinung nach deren Wertschätzung. Wir gehen davon aus, dass sich dieser erfreuliche Sachverhalt fortsetzen wird“, so der Vorstandsvorsitzende.

Auf der Hauptversammlung waren rund 80,7 Prozent des gezeichneten Kapitals vertreten. Mehr als 160 Aktionäre nahmen teil.

Investor Relations
Melanie Gerber
Telefon +49 (0)731 4097-279
Telefax +49 (0)731 4097-45-279
E-Mail melanie.gerber@uzin-utz.com
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13.05.08 16:17:38
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.071.999 von Muckelius am 11.05.08 08:04:12News - 13.05.08 16:15

euro adhoc-Stimmrechte: Uzin Utz AG

Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 Satz 1 mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung



--------------------------------------------------------------------------------

Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen:

-----------------------------------

Name: SIGA Holding AG Sitz: Ruswil Staat: Schweiz

Angaben zum Emittenten:

-----------------------

Name: Uzin Utz AG Adresse: Dieselstr. 3, 89079 Ulm Sitz: Ulm Staat: Deutschland

13.05.2008

Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG

Die Siga Holding AG, mit Sitz in Ruswil, Schweiz, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 09.05.2008 die Schwellen von 5 und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,30% (98.271 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte hält die SIGA Holding AG direkt.

Desweiteren hat uns Herr Marco Sieber, Schweiz, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 09.05.2008 die Schwellen von 5 und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,30% (98.271 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte werden Herrn Marco Sieber über § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgendes von Herrn Marco Sieber kontrollierte Unternehmen gehalten: Siga Holding AG, Ruswil, Schweiz.

Desweiteren hat uns Herr Reto Sieber, Schweiz, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 09.05.2008 die Schwellen von 5 und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,30% (98.271 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte werden Herrn Reto Sieber über § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgendes von Herrn Reto Sieber kontrollierte Unternehmen gehalten: Siga Holding AG, Ruswil, Schweiz.

Ulm (Donau), 13.05.2008 Uzin Utz AG (WKN 755 150; ISIN DE0007551509) Der Vorstand

Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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13.05.08 16:37:44
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.083.011 von Muckelius am 13.05.08 16:17:38News - 13.05.08 16:31

euro adhoc-DD: Uzin Utz AG

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG



--------------------------------------------------------------------------------

Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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06.05.2008

Personenbezogene Daten:

--------------------------------------------------------------------------------

Mitteilungspflichtige Person:

-----------------------------

Name: Utz, Dr. Heinz Werner (natürliche Person)

Grund der Mitteilungspflicht:

------------------------------

Grund: Person mit Führungsaufgaben Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zur Transaktion:

--------------------------------------------------------------------------------

Transaktion:

------------

Bezeichnung: nennwertlose Stückaktien ISIN: DE 000 755 150 9 Geschäftsart: Kauf Datum: 06.05.2008 Stückzahl: 50000 Währung: Euro Kurs/Preis: 20,50000 Gesamtvolumen: 1.025.000,00 Börsenplatz: außerbörslich Erläuterung:

Rückfragehinweis:

-----------------

Melanie Gerber

Telefon: +49(0)731 40 97-279

E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Angaben zum Emittent:

--------------------------------------------------------------------------------



Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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13.05.08 16:49:18
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.083.195 von Muckelius am 13.05.08 16:37:44News - 13.05.08 16:42

euro adhoc-DD: Uzin Utz AG

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG



--------------------------------------------------------------------------------

Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

06.08.2008

Personenbezogene Daten:

--------------------------------------------------------------------------------

Mitteilungspflichtige Person:

-----------------------------

Name: Siga Holding AG (juristische Person, Gesellschaft oder Einrichtung)

Grund der Mitteilungspflicht:

------------------------------

Grund: juristische Person in enger Beziehung Beziehung: zu einer Person mit Führungsaufgaben

Person der Beziehung mit Führungsfunktion, welche die Mitteilungspflicht auslöst

--------------------------------------------------------------------------------

Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan

Angaben zur Transaktion:

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Transaktion:

------------

Bezeichnung: nennwertlose Stückaktien ISIN: DE 000 755 150 9 Geschäftsart: Verkauf Datum: 06.08.2008 Stückzahl: 70000 Währung: Euro Kurs/Preis: 20,50000 Gesamtvolumen: 1.435.000,00 Börsenplatz: außerbörslich Erläuterung:

Rückfragehinweis:

-----------------

Melanie Gerber

Telefon: +49(0)731 40 97-279

E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Angaben zum Emittent:

--------------------------------------------------------------------------------



Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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13.05.08 16:51:16
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.083.310 von Muckelius am 13.05.08 16:49:18und weiter geht's


News - 13.05.08 16:48

euro adhoc-DD: Uzin Utz AG

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG



--------------------------------------------------------------------------------

Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

09.05.2008

Personenbezogene Daten:

--------------------------------------------------------------------------------

Mitteilungspflichtige Person:

-----------------------------

Name: Siga Holding AG (juristische Person, Gesellschaft oder Einrichtung)

Grund der Mitteilungspflicht:

------------------------------

Grund: juristische Person in enger Beziehung Beziehung: zu einer Person mit Führungsaufgaben

Person der Beziehung mit Führungsfunktion, welche die Mitteilungspflicht auslöst

--------------------------------------------------------------------------------

Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan

Angaben zur Transaktion:

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Transaktion:

------------

Bezeichnung: nennwertlose Stückaktien ISIN: DE 000 755 150 9 Geschäftsart: Verkauf Datum: 09.05.2008 Stückzahl: 100000 Währung: Euro Kurs/Preis: 20,87000 Gesamtvolumen: 2.087.000,00 Börsenplatz: außerbörslich Erläuterung:

Rückfragehinweis:

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Melanie Gerber

Telefon: +49(0)731 40 97-279

E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Angaben zum Emittent:

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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13.05.08 17:03:15
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.083.328 von Muckelius am 13.05.08 16:51:16News - 13.05.08 16:54

euro adhoc-DD: Uzin Utz AG

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG



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Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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09.05.2008

Personenbezogene Daten:

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Mitteilungspflichtige Person:

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Name: Polyshare GmbH (juristische Person, Gesellschaft oder Einrichtung)

Grund der Mitteilungspflicht:

------------------------------

Grund: juristische Person in enger Beziehung Beziehung: zu einer Person mit Führungsaufgaben

Person der Beziehung mit Führungsfunktion, welche die Mitteilungspflicht auslöst

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Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan

Angaben zur Transaktion:

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Transaktion:

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Bezeichnung: nennwertlose Stückaktien ISIN: DE 000 755 150 9 Geschäftsart: Kauf Datum: 09.05.2008 Stückzahl: 100000 Währung: Euro Kurs/Preis: 20,87000 Gesamtvolumen: 2.087.000,00 Börsenplatz: außerbörslich Erläuterung:

Rückfragehinweis:

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Melanie Gerber

Telefon: +49(0)731 40 97-279

E-Mail: melanie.gerber@uzin-utz.com

Angaben zum Emittent:

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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13.05.08 17:54:39
Beitrag Nr. 112 ()
Was sagt uns das lieber Muckelius,
bin grad auf die Aktie aufmerksam
geworden, ist mir aber durch den
Namen natürlich schon lange bekannt:D:)
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13.05.08 19:05:20
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.084.000 von xby am 13.05.08 17:54:39...ja was sagt uns das? Als Reduzierung des Streubesitzes über Umwege lässt das sich wohl bezeichnen:

-Uzin Utz AG kauft eigenen Aktien aus dem Streubesitz über die Börse
-Uzin Utz AG übernimmt eine Firma und setzt die eigenen Aktien als Arquisitionswährung ein
- Einige Zeit vergeht und der Aktienempfänger verkauft seine Aktien zum großen Teil an die Großaktionäre
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15.05.08 05:12:21
Beitrag Nr. 114 ()
1 von 3
Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2008
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft kann auch im Frühjahr 2008 weiter wachsen.
Getrübt wird die globale Konjunktur nach wie vor durch die Probleme der Finanzmärkte und
zunehmend auch durch eine Beschleunigung im Preisauftrieb, der zum Beispiel
Industrierohstoffe und Nahrungsmittel betrifft. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wird
aktuell durch die Wirtschaftsforschungsinstitute als günstig beschrieben und die
Stimmungsindikatoren befinden sich im Vergleich zu anderen Industrienationen auf relativ
hohem Niveau. Noch schwieriger einzuschätzen ist die Entwicklung der negativen
außenwirtschaftlichen Einflüsse für den weiteren Jahresverlauf.
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Innerhalb des ersten Quartals ergaben sich keine Veränderungen im Konsolidierungskreis.
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Nach einem guten Geschäftsjahr 2007 lieferten unsere Umsatzerlöse im ersten Quartal
erneut steigende Werte.
Der Konzernumsatz stieg um rund 7,5% von 40,1 auf 43,1 Mio. EUR an. Der Auslandsanteil
lag dabei anhaltend bei über 50%, was den internationalen Anspruch der
Unternehmensgruppe deutlich unterstreicht. Es wird davon ausgegangen, dass im
Zusammenwirken mit dem insgesamt positiv einzuschätzenden deutschen Markt dieser
Auslandsanteil in den kommenden Jahren in etwa gleich bleiben wird.
Mit rund 2,2 Mio. Euro vor Steuern liegt das Ergebnis der ersten drei Monate um rund 2,2
Mio. Euro (3,4). Unter der Berücksichtigung der getätigten Investitionen, dem
vorangetriebenen Marktaufbau in den USA und dem Marktausbau in Südosteuropa und
Asien ist dies ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.
Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf 1,4 Mio. EUR (2,1).
Die Materialeinsatzquote im Konzern sank von 44,6% auf 41,6%. Ursache hierfür sind u.a.
Bestandssenkungen.
Das Abschreibungsvolumen lag mit 1,3 Mio. EUR knapp über dem Vorjahreswert (1,2).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um rund 1,2 Mio. EUR, von 9,2 Mio. EUR
im Vorjahr auf 10,4 Mio. EUR an. Hauptursächlich hierfür sind gestiegene Vertriebs- und
Marketingaufwendungen sowie ein Anstieg der Betriebskosten infolge der
Mengensteigerungen.
2 von 3
Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) liegt mit 4,1 Mio. EUR um
rund 1,0 Mio. EUR oder 19,6% unter dem Vorjahreswert des Vergleichszeitraums (5,1).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt um 39,2% niedriger als im Vorjahr und
beträgt rund 2,8 Mio. EUR (3,9).
Das Finanzergebnis liegt mit -0,65 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau (-0,62).
Mitarbeiter
Das kontinuierliche Wachstum des Konzerns spiegelt sich auch in einer höheren
Mitarbeiterzahl wieder. So waren zum Ende des 1. Quartals 2008 760 (693) Mitarbeiter im
Uzin Utz Konzern beschäftigt. Die Personalkosten stiegen dabei von 9,0 auf 10,5 Mio. EUR.
BILANZ
Alle Vorjahresvergleiche beziehen sich auf den Stichtag 31.03.2007.
Die Bilanzsumme stieg um 14,7 Mio. EUR auf 158,3 Mio. EUR (143,6). Der Anteil des
Konzern-Anlagevermögens bleibt unverändert auf rund 57% (57), das restliche Vermögen
entspricht somit 43% (43) der Bilanzsumme.
Die Kundenforderungen stiegen, hauptsächlich infolge der Umsatzsteigerung, von 29,0 Mio.
EUR auf 31,2 Mio. EUR.
Die Vorräte nahmen um 0,7 Mio. EUR, von 21,0 Mio. EUR auf 21,7 Mio. EUR zu. Das
komplette Vermögen stellt nach wie vor betrieblich notwendige Werte dar.
Die Flüssigen Mittel stiegen um 40% oder 2,7 Mio. EUR, auf 9,4 Mio. EUR an.
Das Eigenkapital beträgt 62,6 Mio. EUR (58,5) und liegt mit einem Anteil von 40% (41) an
der Bilanzsumme nach wie vor deutlich über dem Branchendurchschnitt.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute stiegen um insgesamt 6,8 Mio. EUR,
auf 21,8 Mio. EUR an.
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme stieg dadurch von 11% im
Vorjahr auf 14% im Jahr 2008 an.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen geringfügig von 8,5 Mio. EUR
auf 8,7 Mio. EUR.
Die Steuerrückstellungen sanken um 1,2 Mio. EUR, von 2,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,0 Mio.
EUR.
3 von 3
Ausblick
Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Wirtschaftswachstums für 2008 und unter der
Voraussetzung ausbleibender Überraschungen blickt der Konzern unverändert optimistisch
in die Zukunft, allerdings immer mit der gebotenen Vorsicht angesichts nicht vorhersehbarer
wirtschaftlicher Entwicklungen.
An der Risikoeinschätzung und dem Prognosebericht hat sich gegenüber dem letzten
Konzernlagebericht nichts geändert.
Ebenso ergaben sich nach Schluss des ersten Quartals keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung.
im Mai 2008
Uzin Utz AG
Der Vorstand
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15.07.08 18:53:01
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.096.628 von xby am 15.05.08 05:12:21Was war denn hier heute los? Massiv niedriger Kurs :eek:
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15.07.08 21:59:18
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.514.018 von Muckelius am 15.07.08 18:53:01Anpassung an das allgemeine Bewertungsniveau? Die Aktie ist immer noch viel teurer als z.B. eine Westag & Getalit.
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26.08.08 16:47:53
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.515.641 von O3_2011 am 15.07.08 21:59:18Uzin Utz setzt positive Entwicklung weiter fort
Umsatz wächst zweistellig – Ergebnis trotz hoher Energie- und Rohstoffpreise auf Vorjahreshöhe – Ausbau des Auslandsgeschäfts

Ulm, 25. August 2008
Die Uzin Utz Gruppe hatte einen guten Start in das Jahr 2008 und konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres an ihren Vorjahres-Erfolg anknüpfen. Dies gelang trotz teilsweise schwieriger Marktbedingungen. Konjunkturelle Schwächungen wurden in einer Reihe von Ländern erstmals seit längerer Zeit deutlich erkennbar. Ergebnisbelastungen ergaben sich durch zum Teil erhebliche Mehrkosten infolge makroökonomischer Einflüsse wie signifikant erhöhte Energiepreise sowie kräftig gestiegene Material- und Rohstoffkosten.

Dennoch erreichte die Gruppe ein mehr als zufriedenstel-lendes Gesamt-Ergebnis und ist weiter auf Wachstumskurs. Der Umsatz wuchs zweistellig und lies damit den Wettbe-werb deutlich hinter sich, das Ergebnis konnte auf Höhe des sehr guten Vorjahres gehalten werden. Gleichzeitig baute die Uzin Utz Gruppe ihre Position im Ausland weiter aus und stärkte insbesondere in Asien und Nordamerika ihre Präsenz. In wesentlichen Märkten gelang es dem Unterneh-men, zusätzlich seine Marktanteile auszubauen. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet die Gruppe eine gute Geschäfts-entwicklung. Sie geht davon aus, ihre Zielvorgaben zu erreichen. Dabei sollen die Resultate des Vorjahres beim Umsatz signifikant übertroffen und beim Ergebnis mindestens gehalten werden.

"Uzin Utz hat in den zurückliegenden Jahren, in denen der Gegenwind für die Branche wieder stärker geworden ist, seine Wirtschaftlichkeit und Marktdurchdringung deutlich erhöhen können. Das Unternehmen arbeitet hochkonzent-riert, ist "hell wach" und steht in seinen Märkten auf einem starken Fundament. Die Prozesse sind effizient und werden ständig durchleuchtet", sagte Dr. H. Werner Utz, Vorstands-vorsitzender der Uzin Utz AG, zu den Zahlen. "Darüber hinaus haben wir unsere Auslandspräsenz entschieden ausgebaut und die Wertschöpfungskette nachhaltig erweitert, um unser Potenzial noch besser auszuschöpfen, so dass Schwächen in einzelnen Märkten durch andere Märkte kompensiert werden können. Uzin Utz hat gelernt, in schwierigen Märkten erfolgreich zu agieren. Wir haben unser Unternehmen frühzeitig und gut auf diese Situation vorbereitet und erfüllen alle Voraussetzungen, um auch in diesen Zeiten zu den Besten der Branche zu gehören", so Utz.

Umsatz deutlich gesteigert
Trotz eingetrübter Rahmenbedingungen – ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, das weiterhin durch stark steigende Rohstoffpreise, einen schwachen US-Dollar und ein schwaches britisches Pfund gekennzeichnet war – erwies sich die Uzin Utz Gruppe stabil und erreichte ein kräftiges Umsatzwachstum. Der Umsatz konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres auf rund 88,3 nach 80,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum gesteigert werden, ein Plus von circa 10 Prozent.

Auf dem deutschen Markt legte der Umsatz um über 9 Prozent, von 37,1 auf 40,5 Mio. Euro, zu. Unverändert blieb für die Unternehmensgruppe weiter im Fokus, nicht um jeden Preis Marktanteile auszubauen, sondern ausschließ-lich profitabel zu wachsen.

Stabiles Ergebnis
Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) erreichte mit 8,8 Mio. Euro Vorjahresniveau.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt um 4% unter Vorjahr und beträgt rund 6,1 Mio. Euro (6,4).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank leicht auf 4,8 Mio. Euro nach 5,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Auslöser hierfür waren im Wesentlichen die Kosten für eine verstärkte Marktbearbeitung, gesteigerte Marketingaktivitä-ten sowie der weitere Ausbau des Vertriebs.

Auslandspräsenz weiter ausgebaut
Der Auslandsanteil bleibt mit 54 Prozent stabil. Absolut betrachtet legte der Auslandsumsatz jedoch zweistellig um 10 Prozent von 43,3 Mio. auf 47,8 Mio. Euro zu. So baut die Unternehmensgruppe kontinuierlich und auf einer soliden Erfolgsbasis ihr Geschäft im Ausland weiter aus. "Die Entwicklung zeigt deutlich, dass wir mit unserer Strategie einer internationaleren Aufstellung richtig liegen", so Utz.
Wachstumsmotor waren insbesondere die Niederlande, Polen und Tschechien. Hier konnten deutliche Umsatzzuwächse realisiert und die Marktanteile erweitert werden. In fast allen anderen Auslandsmärkten konnte Uzin Utz ebenfalls zulegen. Der Marktaufbau in Neuseeland und Indonesien verläuft erfolgreich. An der Spitze stehen die USA, wo ein besonders erfreuliches Umsatzplus von rund 50 Prozent erwirtschaftet wurde.

Kosten weiter im Griff
Im Kostenbereich wirkten sich die bereits erwähnten nega-tiven makroökonomischen Einflüsse aus. Dennoch konnte das Unternehmen den Zuwachs der Kosten auf niedrigem Niveau halten. Es gelang, die Materialeinsatzquote im Konzern von 44,6 auf 43,3 Prozent zu senken. Rohstoffkosten- und umsatzbedingt stiegen die Material-kosten absolut von 36,5 auf 38,1 Mio. Euro.
Die Gruppe wurde von dieser Entwicklung jedoch nicht überrascht, sondern war rechtzeitig darauf vorbereitet. So konnten die Steigerungen insgesamt in einem geringen Umfang gehalten werden.
Um technologisch weiterhin führend zu bleiben und um den Markt verstärkt bearbeiten zu können, steigerte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2008 die sonstigen betrieblichen Ausgaben von 18,5 Mio. Euro im Vorjahres-zeitraum auf 20,6 Mio. Euro.

Weitere Arbeitsplätze geschaffen
Abermals konnte der Konzern neue Arbeitsplätze schaffen. Die Zahl der Beschäftigten nahm im Vorjahresvergleich von 745 auf 832 zu. 47 Mitarbeiter stammen dabei aus neu konsolidierten Gesellschaften. 37 jungen Menschen wurde eine Ausbildung ermöglicht. 310 Beschäftigte (Vorjahr 285) waren im Ausland tätig, 522 (Vorjahr 460) in Deutschland.
Die Personalkostenquote stieg leicht auf 23,9 nach 23,2 Prozent im Vorjahr. Absolut stiegen die Personalkosten von 18,7 Mio. Euro auf 21,1 Mio. Euro.

Ausblick
Die Unternehmensgruppe ist angesichts ihrer Marktposition verhalten zuversichtlich und erwartet für das Gesamtjahr eine Fortsetzung der insgesamt positiven Entwicklung. Die möglichen Auswirkungen von Sondereinflüssen, wie weiter steigende Energie- und Rohstoffpreise, sind momentan nicht vollständig abzuschätzen. Uzin Utz hat jedoch Vorsor-ge für entsprechende belastende Entwicklungen getroffen.
Die Gruppe ist zuversichtlich, das Ergebnis des Vorjahres mindestens zu erreichen. Dabei stellt sich das Unternehmen auf ein vergleichsweise insgesamt schwierigeres Umfeld ein.
Zentrales Controlling & Investor Relations
Tanja Semle
Telefon +49 (0)731 4097-390
Telefax +49 (0)731 4097-45-390
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06.10.08 16:45:49
Beitrag Nr. 118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.866.458 von Muckelius am 26.08.08 16:47:53News - 06.10.08 13:08

euro adhoc-DD: Uzin Utz AG

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG



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Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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30.09.2008

Personenbezogene Daten:

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Mitteilungspflichtige Person:

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Name: Utz, Dr. Heinz Werner (natürliche Person)

Grund der Mitteilungspflicht:

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Grund: Person mit Führungsaufgaben Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zur Transaktion:

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Transaktion:

------------

Bezeichnung: Nennwertlose Stückaktien ISIN: DE 000 755150 9 Geschäftsart: Kauf Datum: 30.09.2008 Stückzahl: 2000 Währung: Euro Kurs/Preis: 16,5000 Gesamtvolumen: 33.000,0000 Börsenplatz: Frankfurt Erläuterung:

Rückfragehinweis:

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Tanja Semle

Telefon: +49(0)731 40 97-390

E-Mail: tanja.semle@uzin-utz.com

Angaben zum Emittent:

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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28.10.08 16:34:17
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.438.076 von Muckelius am 06.10.08 16:45:49Pressemeldung von der Homepage:


Uzin Utz AG übernimmt 50 Prozent der Unihem d.o.o. Slowenien – Stärkung der Position in ausländischen Wachstumsmärkten fortgesetzt
Ulm(D)/Ljubljana(SLO), 27. Oktober 2008

Die Uzin Utz AG, führend in der Entwicklung und Herstellung von chemischen Systemprodukten und Komplettanbieter für die Fußbodentechnik sowie für Maschinen zur Bodenbearbeitung, baut ihre Position in den ausländischen Wachstumsmärkten weiter aus. Wie die Uzin Utz AG jetzt mitteilte, hat sie Anfang Oktober 50 Prozent der Anteile an der Unihem Gruppe, einem langjährigen Lizenzpartner mit Hauptsitz in Ljubljana, Slowenien, erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Erwerb verstärkt die Uzin Utz AG ihr Engagement auf den internationalen Märkten. In den vergangenen zehn Jahren hat die Gruppe ihren Umsatz außerhalb Deutsch-lands von rund 20 auf mehr als 50 Prozent gesteigert. Nach dem erfolgreichen Ausbau in Westeuropa und anschließend Osteuropa konzentriert sich Uzin Utz nun auf die weitere Erschließung der schnell wachsenden Märkte in Südost-europa. Neben der Kernmarke Uzin sollen auch weitere der Uzin Utz Marken in die dortigen Märkte gebracht und das bereits bestehende Produktportfolio erweitert werden.

Über die Unihem Gruppe
Die Unihem d.o.o., Slowenien, erzielte mit ihren Vertriebs-gesellschaften Unikem d.o.o., Kroatien und Unihem Trading d.o.o, Serbien und insgesamt 55 Mitarbeitern einen Umsatz von zuletzt knapp 10 Mio. Euro.
Alle drei Gesellschaften können seit vielen Jahren stabile positive Ergebnisse vorweisen.
Das Unternehmen wurde 1952 gegründet. Die Unihem-Gesellschaften produzieren und vertreiben Verlegesysteme für Boden und Parkett und konzentrieren sich auf die Bearbeitung des Marktes in Südosteuropa. Die Gesellschaf-ten sind in ihren jeweiligen Märkten Marktführer in ihren Produktbereichen. Die Uzin Utz AG arbeitet seit mehr als 40 Jahren eng mit Unihem zusammen. Unihem nutzt seit Beginn der 60er-Jahre Uzin-Lizenzen zur Erstellung ihrer Produkte.

"Mit unserem Anteil an Unihem sind wir näher an lokalen Trends. Südosteuropa ist ein hochattraktiver wachsender Markt, in dem wir nun unsere Position stärken, nachdem wir dort bislang nur als Lizenzgeber vertreten waren. Mit dieser erneuten Akquisition setzen wir den nächsten konsequenten Schritt bei der Erschließung eines weiteren Wachstumsmarktes", sagte Dr. H. Werner Utz, Vorstands-vorsitzender und Hauptaktionär der Uzin Utz AG.
Die Strategie der Internationalisierung der Uzin Utz Gruppe würde sich damit konsequent fortsetzen, so Utz weiter.

Aleš Slavec, Geschäftsführer der Unihem d.o.o., erklärte: "Wir freuen uns, nach so vielen Jahren der engen Koopera-tion nun einen weiteren Schritt zu machen und zukünftig Teil der Uzin Utz Unternehmensgruppe zu sein. Wir sichern damit die Zukunft unseres Geschäftes und sind beteiligt an der Weiterentwicklung eines international ausgerichteten Konzerns. Damit werden wir in unserem Markt noch stärker und für unsere Kunden attraktiver."

Der Uzin Utz Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2008 mit rund 830 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 88 Millionen Euro.

Investor Relations
Tanja Semle
Telefon +49 (0)731 4097-390
Telefax +49 (0)731 4097-45-390
E-Mail tanja.semle@uzin-utz.com
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10.11.08 17:30:21
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.732.032 von Muckelius am 28.10.08 16:34:17News - 10.11.08 17:22

euro adhoc: Uzin Utz AG (deutsch)

euro adhoc: Uzin Utz AG / Aktienrückkauf / Vorstand der Uzin Utz AG beschließt Rückkauf eigener Aktien



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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

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10.11.2008

Die Uzin Utz AG mit Sitz in Ulm (ISIN DE0007551509) ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Mai 2008 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zum Erwerb eigener Aktien bis zu 10% des Grundkapitals bis zum 5. November 2009 ermächtigt. Im Rahmen dieser bestehenden Ermächtigung hat der Vorstand heute ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen.

Der Aktienrückkauf soll bis zu 50.000 Stückaktien umfassen und wird am 11. November 2008 beginnen und bis zum 5. November 2009 zeitlich befristet sein. Der Rückkauf erfolgt anschließend über die Börse und wird unter Führung eines Kreditinstitutes und in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 der Kommission vom 22. Dezember 2003 durchgeführt.

Die zurückgekauften Aktien können für alle in der von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung festgelegten Zwecke verwendet werden, insbesondere aber zu dem Zweck, die erworbenen eigenen Aktien im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen zu verwenden.

Bei dem beschlossenen Rückkauf eigener Aktien durch die Gesellschaft darf der Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Kurse von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung in der Schlussauktion im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main an den dem Erwerb vorangehenden letzten zehn Börsentagen, an denen jeweils eine Schlussaktie stattgefunden hat, um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.

Weitere Informationen zum Aktienrückkauf werden auf der Internetseite der Gesellschaft im Bereich 'Investor Relations' [www.uzin-utz.com/Investor_Relations/Rueckkauf] veröffentlicht.

Ulm, den 10. November 2008

Uzin Utz AG Der Vorstand

Rückfragehinweis: Tanja Semle Telefon: +49(0)731 40 97-390 E-Mail: tanja.semle@uzin-utz.com

Ende der Mitteilung euro adhoc

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Emittent: Uzin Utz AG Dieselstr. 3 D-89079 Ulm Telefon: 49(0)731 4097-279 FAX: 49(0)731 4097-108 Email: IR@uzin-utz.com WWW: http://www.uzin-utz.com Branche: Bau ISIN: DE0007551509 Indizes: CDAX Börsen: Freiverkehr: Börse Berlin, Börse Hamburg, Börse Stuttgart, Börse Düsseldorf, Regulierter Markt/General Standard: Börse Frankfurt Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
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14.11.08 18:14:59
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.904.635 von Muckelius am 10.11.08 17:30:21Mitteilung zum 3. Quartal:


http://www.uzin-utz.com/Uzin-Utz/Investor_Relations/Finanzda…
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03.12.08 18:19:34
Beitrag Nr. 122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.949.853 von Muckelius am 14.11.08 18:14:59Von der Homepage:


Uzin Tyro AG übernimmt DS-Derendinger AG – Eröffnung von großem Wissens-und Servicepotenzial im Maschinen-Sektor für Kunden
Ulm (D)/Buochs (CH)/Thörishaus (CH), 24. November 2008

Die Uzin Tyro AG, Buochs (Schweiz), 100-prozenti-ges Tochterunternehmen der Uzin Utz AG, Ulm (Deutschland), und Hersteller von bauchemischen Systemprodukten sowie Anbieter von Maschinen zur Bodenbearbeitung, übernimmt zum 1. Januar 2009 die gesamten Aktien des Handelsunternehmens DS-Derendinger AG mit Schwerpunkt auf Maschinen zur Bodenebelagsentfernung im schweizerischen Thö-rishaus. Der Kaufvertrag wurde am 18. November 2008 unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Erwerb will die Uzin Tyro AG unter anderem ihren Anteil an der Wertschöpfungskette rund um die Bodenbear-beitung weiter ausdehnen und ein positives Signal für das Wachstum in einem interessanten Marktsegment setzen.
Absicht des Unternehmens ist es, seinen Kunden eine noch umfassendere Kompetenz im Bereich Maschinen auf dem Schweizer Markt zu bieten.
"Wir sind überzeugt, durch die Bündelung von zwei mal 75 Jahren Expertise und Know-how – beide Firmen wurden 1933 gegründet – ein großes Wissens- und Service-Poten-zial für unsere Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner sowie zusätzliche Markterschließungs- und Absatzmöglich-keiten für die Uzin Tyro AG eröffnen zu können", sagte Heinz Leibundgut, Geschäftsführer der Uzin Tyro AG.
"Bei unserer Absicht, DS-Derendinger zu erwerben, spielte das profunde Wissen der Mitarbeiter im Segment des Maschinen-Vertriebs und des leistungsfähigen Beratungs- und Serviceangebotes eine wichtige Rolle", so Leibundgut weiter.

Beide Firmen verbinden langjährige, sehr gute Geschäfts-beziehungen, vor allem bei den Stripper-Maschinen der Marke Wolff zur Entfernung von Bodenbelägen und im Sektor Werkzeuge. So ist die Uzin Tyro AG sicher, mit der DS-Derendinger AG ein leistungsfähiges Unternehmen für die Stärkung dieses Geschäftsfeldes gefunden zu haben. "Wir freuen uns, nach so vielen Jahren der engen Koopera-tion zukünftig Teil der Uzin Tyro AG zu sein. Nach 44 Jahren Tätigkeit in der Firma DS-Derendinger AG, ist es mir ein großes Anliegen, den Weiterbestand unserer Firma sowie die Zukunft unseres Geschäftes auch nach meinem zukünftigen Altersrücktritt sicherzustellen", kommentierte Geschäftsführer Rudolf Peter die Übernahme.

Die Uzin Tyro sei seiner Meinung nach der ideale neue Eigentümer von DS-Derendinger.
Positive Zukunfstperspektive auch für Standort und Mitarbeitende: DS-Derendinger wird als eigenständiges Unternehmen am Markt weiter agieren und alle 16 Mitarbeitenden im Innen- und Außendienst verbleiben unter der Geschäftsführung von Rudolf Peter, der Mitte 2010 in den Ruhestand treten wird, am heutigen Standort in Thörishaus.

Über die Uzin Tyro AG
Die Uzin Tyro AG wurde 1933 in Zug gegründet. Sie produziert seit 1974 am jetzigen Standort in Buochs Klebstoffe zum Verkleben von Bodenbelägen und Parkett und bietet mit den Marken Uzin, Wolff und Pallmann von der Untergrundvorbereitung bis zur Oberflächenbehandlung Produktsysteme, Werkzeuge und Maschinen an. Seit 1998 ist sie ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der deutschen Uzin Utz AG und erwirtschaftete 2007 mit 22 Mitarbeitern einen Umsatz von über 16 Mio. Schweizer Franken.

Über die DS-Derendinger AG
Das Vertriebs-Unternehmen wurde 1933 in Bern gegründet und hat seinen Sitz in Thörishaus. Es erwirtschaftete 2007 mit 16 Mitarbeitern einen Umsatz von 6 Mio. Schweizer Franken.
Ansprechpartner:
Geschäftsführer Uzin Tyro AG
Heinz Leibundgut
Telefon +49 (0)41 624 48 80
Telefax +49 (0)41 624 48 89
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03.12.08 18:22:37
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.949.853 von Muckelius am 14.11.08 18:14:59und weitere News:

Kloster Wettenhausen steht vor der Verpachtung
Artikel vom 02.12.08 - 17.55 Uhr
Von Georg Schalk

Kammeltal-Wettenhausen Am Kloster der Dominikanerinnen Wettenhausen nagt der Zahn der Zeit. Die Gebäude werden immer älter, und die Schwestern werden nicht jünger. Seit Längerem wird hinter den Kulissen überlegt, wie auf den kontinuierlichen Rückgang der Schwesternzahlen reagiert werden kann und wie die Zukunft des Klosters aussieht. Ein Verkauf ist nicht ausgeschlossen. Wie unsere Zeitung erfuhr, hat die Ulmer Uzin Utz AG Interesse angemeldet. Der Konzern, der sich darauf spezialisiert hat, Kunden wie Verarbeiter in allen Bereichen der Bodenverlegung professionell zu unterstützen, denkt daran, in Wettenhausen ein Zentrum für die Fortbildung von Handwerkern deutschlandweit einzurichten. Finanzdirektor Dr. Klaus Donaubauer von der Bischöflichen Finanzdirektion bestätigte diese Informationen im Grundsatz. Die Verhandlungen seien jedoch nicht abgeschlossen, so Donaubauer.

Nur noch zwölf Schwestern gibt es im Kloster. „Die Jüngste ist im 65. Lebensjahr“, berichtet Schwester Michaela. Die Mutter Priorin bestätigte zwar, dass es Gespräche gibt, wollte aber keine Details nennen. Ein Kenner beschreibt die Situation so: „Für den Orden der Dominikanerinnen gibt es keine Perspektive hier. Die Schwestern fühlen sich nicht in der Lage, etwas Neues anzugehen. Jemand müsste die Fäden in die Hand nehmen.“

Wie der Finanzdirektor auf Anfrage mitteilte, werde angesichts der Größe und der enormen baulichen Verpflichtungen des Klosterareals auch ein räumlicher Anschluss der Schwestern an eine andere Dominikanerinnen-Gemeinschaft in Erwägung gezogen. An welche? „Die Dominikanerinnen von Wettenhausen gingen aus der Gemeinschaft St. Ursula in Augsburg hervor“, sagt Donaubauer vielsagend. Die Bischöfliche Finanzkammer berät die Ordensgemeinschaft, die als Orden bischöflichen Rechts unter der Obhut des Bischofs von Augsburg steht, auf deren Wunsch in rechtlichen, baulichen und wirtschaftlichen Fragen - „wie dies auch bei der Abgabe des Klosters Lohhof bei Mindelheim geschehen ist“, so Donaubauer.

Bildungszentrum im Gespräch

Seit gut einem Jahr laufen Gespräche. Wie unsere Zeitung erfuhr, war die Ansiedelung einer internationalen Schule/eines Internats in Wettenhausen im Gespräch. Alt-Bezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher hatte sich dafür eingesetzt. Es sollte eine Stiftung gegründet werden mit dem Zweck, die Altersversorgung der Schwestern zu sichern und das Kulturerbe zu erhalten. Doch das Schulwerk der Diözese fand die Idee nicht so gut, hieß es. Dann sollte aus dem Kloster Wettenhausen ein Bildungszentrum wie Roggenburg, Irsee oder Thierhaupten werden. Auch daraus wurde nichts. Die Ideen, dass die Diözese den gesamten Komplex übernimmt oder dass Wettenhausen nach dem Vorbild von Kloster Andechs touristisch aufgewertet wird, zerschlugen sich ebenfalls.

Nun ist die Uzin Utz AG offensichtlich dran. Vergangene Woche hat es mit dem möglichen Investor ein Gespräch gegeben, erfuhr die GZ. „Es ist alles in der Schwebe. Es muss noch ein Konzept her“, so ein Insider. Hauptproblem sei, die gesamte Bausubstanz mit Leben zu erfüllen.

Die Bischöfliche Finanzkammer kann sich nach eigenen Angaben eine Abgabe, etwa in Form eines Erbbaurechts, für das gesamte Areal vorstellen - mit Ausnahme der Kirche. „Wobei öffentliche Interessen, insbesondere Kindergarten und Kaisersaal, Rechnung getragen werden soll“, ergänzt Finanzdirektor Donaubauer. Das St.-Thomas-Gymnasium sei von diesen Überlegungen in keiner Weise betroffen. Es sei auch nicht Gegenstand einer Veräußerung.

Für Bürgermeister Christian-Konrad Wiesner ist es wichtig, dass die hohe kulturelle Bedeutung, die das Kloster Wettenhausen in der Region genießt, erhalten bleibt. Gleichzeitig müsse das wirtschaftliche Potenzial geweckt werden. „Die Gemeinde Kammeltal allein kann das nicht“, so Wiesner.


http://www.augsburger-allgemeine.de
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17.12.08 19:02:36
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.141.468 von Muckelius am 03.12.08 18:22:37es findet sich auf der Homepage eine ziemlich aktuelle Research-Studie über Uzin

http://www.uzin-utz.com/Uzin-Utz/Investor_Relations/Aktie/Ak…
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17.12.08 19:06:25
Beitrag Nr. 125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.225.313 von Muckelius am 17.12.08 19:02:36auf der Homepage gibt es übrigens auch stets den aktuellen Stand zum Aktienrückkauf


http://www.uzin-utz.com/uzin-utz/default.asp?URL=http://www.…
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30.12.08 22:04:47
Beitrag Nr. 126 ()
An alle Ulmer Spätzle,

ich wünsche, daß es 2009 nur nach obbe kracht, wäre doch gelacht!
Und wer noch nicht investiert ist, der kanns ja mal versuchen...

Grüße

G. Utesrütschle

P.S.: Der Dr. Lutz von Uzin Utz kooft die eigene Aktien zurück, heiliges Blechle, daß er uns bloß a bisserl übrig läscht! 16% Streubesitz reichen noch so eben...:lick: