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Was Sie schon immer über Walter-Bau wissen wollten - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0007477507 | WKN: 747750 | Symbol: WTB
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Danke Sommergalerie

Vielleicht sollten wir diesen Thread zum reinen Info-Thread machen!!! Nur Kurse und Fakten. Die sinnlosen Diskussionen, kann man in den anderen Threads führen!
Danke Sommergalerie


Hast die WKN-Angabe vergessen.
Habe dem Mod gefragt, ob er diesen Thread zu 747750 moved.
[posting]16.782.511 von Huschel75 am 02.06.05 19:07:39[/posting]Gute Idee, nur Kurse und Pressemitteilungen !:cool:
Eine gute Idee, bin dabei.
User wie Frau_Schmitt, spratzerl, Heinzseins und Co, würde ich gerne mit konstruktiven Beiträgen hier im Thred sehen!
Wichtige Termine

Anstehende Entscheidungen der EU-Fusionskontrolle

D O N N E R S T A G, 9. Juni: - Entscheidung zur Übernahme der Walter Bau-AG vereinigt mit Dywidag durch die Bauholding Strabag SE (1)

(1) = erste Prüfphase - vereinfachtes Verfahren Fälle, die von vornherein als problemlos gelten - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit

Insolvenzveröffentlichung aus Augsburg:

Unter dem Aktenzeichen 6 IN 94/05 hat das Amtsgericht Augsburg - Insolvenzgericht - über das Vermögen der WALTER BAU-AKTIENGESELLSCHAFT, Böheimstr. 8, 86153, HRB 6151 AG Augsburg vertr. d. d. Vorstandsmitglieder Drewes Uwe, Dr. Fischer Christian, Hecklau Hans-Jürgen, Kern Peter, Schick Ludwig und Dr. Walter Roy am 01.04.2005 um 7.30 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Insolvenzverwalter: Wirtschaftsprüfer und Dipl. Kfm. Werner Schneider, Eserwallstr. 1-3, 86150 Augsburg

1. Die Gläubiger wurden aufgefordert:

a) ihre Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis 23.05.2005 bei dem Insolvenzverwalter anzumelden der Anmeldung sollen die Urkunden, aus denen sich die Forderung ergibt, in Abdruck beigefügt werden (§§ 28 Abs. 1 Satz 1, 174 Abs. 1 Satz 2 InsO). Bei der Anmeldung sind der Grund und der Betrag der Forderung anzugeben (§§ 28 Abs. 1 Satz 1, 174 Abs. 2 InsO).

b) dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten des Schuldners in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterläßt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).

2. Personen, die Verpflichtungen gegenüber dem Schuldner haben, werden aufgefordert, nicht mehr an den Schuldner, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Berichtstermin sowie Termin zur Beschlußfassung über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters, über die Einsetzung/Beibehaltung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§ 66, 100, 149, 157, 160, 162, 233 InsO bezeichneten Angelegenheiten wurde bestimmt auf Mittwoch, den 22. Juni 2005 um 10.00 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr), Schwabenhalle Augsburg, Am Messezentrum 5, 86159 Augsburg (www.messeaugsburg.de) und Prüfungstermin wurde anberaumt auf Donnerstag, den 21. Juli 2005 um 10.00 Uhr, Justizgebäude Sitzungssaal Raum 201, Am Alten Einlaß 1, 86150 Augsburg (www.justiz-augsburg.de).

Alle Insolvenzgläubiger erhalten eine Benachrichtigung darüber,ob ihre Forderung(en) im Prüfungstermin anerkannt oder bestritten wurden. Ein Gläubigerausschuss wurde bestellt.


Das steht in den Paragraphen drin:

InsO § 66 Rechnungslegung

(1) Der Insolvenzverwalter hat bei der Beendigung seines Amtes einer Gläubigerversammlung Rechnung zu legen.

(2) Vor der Gläubigerversammlung prüft das Insolvenzgericht die Schlußrechnung des Verwalters. Es legt die Schlußrechnung mit den Belegen, mit einem Vermerk über die Prüfung und, wenn ein Gläubigerausschuß bestellt ist, mit dessen Bemerkungen zur Einsicht der Beteiligten aus; es kann dem Gläubigerausschuß für dessen Stellungnahme eine Frist setzen. Der Zeitraum zwischen der Auslegung der Unterlagen und dem Termin der Gläubigerversammlung soll mindestens eine Woche betragen.

(3) Die Gläubigerversammlung kann dem Verwalter aufgeben, zu bestimmten Zeitpunkten während des Verfahrens Zwischenrechnung zu legen. Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend.


InsO § 100 Unterhalt aus der Insolvenzmasse

(1) Die Gläubigerversammlung beschließt, ob und in welchem Umfang dem Schuldner und seiner Familie Unterhalt aus der Insolvenzmasse gewährt werden soll.

(2) Bis zur Entscheidung der Gläubigerversammlung kann der Insolvenzverwalter mit Zustimmung des Gläubigerausschusses, wenn ein solcher bestellt ist, dem Schuldner den notwendigen Unterhalt gewähren. In gleicher Weise kann den minderjährigen unverheirateten Kindern des Schuldners, seinem Ehegatten, seinem früheren Ehegatten, seinem Lebenspartner, seinem früheren Lebenspartner und dem anderen Elternteil seines Kindes hinsichtlich des Anspruchs nach den §§ 1615l, 1615n des Bürgerlichen Gesetzbuchs Unterhalt gewährt werden.



InsO § 149 Wertgegenstände

(1) Der Gläubigerausschuß kann bestimmen, bei welcher Stelle und zu welchen Bedingungen Geld, Wertpapiere und Kostbarkeiten hinterlegt oder angelegt werden sollen. Ist kein Gläubigerausschuß bestellt oder hat der Gläubigerausschuß noch keinen Beschluß gefaßt, so kann das Insolvenzgericht entsprechendes anordnen.

(2) Ist ein Gläubigerausschuß bestellt, so ist der Insolvenzverwalter nur dann berechtigt, Geld, Wertpapiere oder Kostbarkeiten von der Stelle, bei der hinterlegt oder angelegt worden ist, in Empfang zu nehmen, wenn ein Mitglied des Gläubigerausschusses die Quittung mitunterzeichnet. Anweisungen des Verwalters auf diese Stelle sind nur gültig, wenn ein Mitglied des Gläubigerausschusses sie mitunterzeichnet hat.

(3) Die Gläubigerversammlung kann abweichende Regelungen beschließen.


InsO § 157 Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens

Die Gläubigerversammlung beschließt im Berichtstermin, ob das Unternehmen des Schuldners stillgelegt oder vorläufig fortgeführt werden soll. Sie kann den Verwalter beauftragen, einen Insolvenzplan auszuarbeiten, und ihm das Ziel des Plans vorgeben. Sie kann ihre Entscheidungen in späteren Terminen ändern.



InsO § 160 Besonders bedeutsame Rechtshandlungen

(1) Der Insolvenzverwalter hat die Zustimmung des Gläubigerausschusses einzuholen, wenn er Rechtshandlungen vornehmen will, die für das Insolvenzverfahren von besonderer Bedeutung sind. Ist ein Gläubigerausschuß nicht bestellt, so ist die Zustimmung der Gläubigerversammlung einzuholen.

(2) Die Zustimmung nach Absatz 1 ist insbesondere erforderlich,
1. wenn das Unternehmen oder ein Betrieb, das Warenlager im ganzen, ein unbeweglicher Gegenstand aus freier Hand, die Beteiligung des Schuldners an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, oder das Recht auf den Bezug wiederkehrender Einkünfte veräußert werden soll;

2. wenn ein Darlehen aufgenommen werden soll, das die Insolvenzmasse erheblich belasten würde;

3. wenn ein Rechtsstreit mit erheblichem Streitwert anhängig gemacht oder aufgenommen, die Aufnahme eines solchen Rechtsstreits abgelehnt oder zur Beilegung oder zur Vermeidung eines solchen Rechtsstreits ein Vergleich oder ein Schiedsvertrag geschlossen werden soll.



InsO § 162 Betriebsveräußerung an besonders Interessierte

(1) Die Veräußerung des Unternehmens oder eines Betriebs ist nur mit Zustimmung der Gläubigerversammlung zulässig, wenn der Erwerber oder eine Person, die an seinem Kapital zu mindestens einem Fünftel beteiligt ist,

1. zu den Personen gehört, die dem Schuldner nahestehen (§ 138),
2. ein absonderungsberechtigter Gläubiger oder ein nicht nachrangiger Insolvenzgläubiger ist, dessen Absonderungsrechte und Forderungen nach der Schätzung des Insolvenzgerichts zusammen ein Fünftel der Summe erreichen, die sich aus dem Wert aller Absonderungsrechte und den Forderungsbeträgen aller nicht nachrangigen Insolvenzgläubiger ergibt.

(2) Eine Person ist auch insoweit im Sinne des Absatzes 1 am Erwerber beteiligt, als ein von der Person abhängiges Unternehmen oder ein Dritter für Rechnung der Person oder des abhängigen Unternehmens am Erwerber beteiligt ist.


InsO § 233 Aussetzung von Verwertung und Verteilung

Soweit die Durchführung eines vorgelegten Insolvenzplans durch die Fortsetzung der Verwertung und Verteilung der Insolvenzmasse gefährdet würde, ordnet das Insolvenzgericht auf Antrag des Schuldners oder des Insolvenzverwalters die Aussetzung der Verwertung und Verteilung an. Das Gericht sieht von der Aussetzung ab oder hebt sie auf, soweit mit ihr die Gefahr erheblicher Nachteile für die Masse verbunden ist oder soweit der Verwalter mit Zustimmung des Gläubigerausschusses oder der Gläubigerversammlung die Fortsetzung der Verwertung und Verteilung beantragt.
Insolvenzveröffentlichung aus Augsburg:

Unter dem Aktenzeichen 6 IN 94/05 hat das Amtsgericht Augsburg - Insolvenzgericht - über das Vermögen der WALTER BAU-AKTIENGESELLSCHAFT, Böheimstr. 8, 86153, HRB 6151 AG Augsburg vertr. d. d. Vorstandsmitglieder Drewes Uwe, Dr. Fischer Christian, Hecklau Hans-Jürgen, Kern Peter, Schick Ludwig und Dr. Walter Roy am 01.04.2005 um 7.30 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Insolvenzverwalter: Wirtschaftsprüfer und Dipl. Kfm. Werner Schneider, Eserwallstr. 1-3, 86150 Augsburg

1. Die Gläubiger wurden aufgefordert:

a) ihre Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis 23.05.2005 bei dem Insolvenzverwalter anzumelden der Anmeldung sollen die Urkunden, aus denen sich die Forderung ergibt, in Abdruck beigefügt werden (§§ 28 Abs. 1 Satz 1, 174 Abs. 1 Satz 2 InsO). Bei der Anmeldung sind der Grund und der Betrag der Forderung anzugeben (§§ 28 Abs. 1 Satz 1, 174 Abs. 2 InsO).

b) dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten des Schuldners in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterläßt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).

2. Personen, die Verpflichtungen gegenüber dem Schuldner haben, werden aufgefordert, nicht mehr an den Schuldner, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Berichtstermin sowie Termin zur Beschlußfassung über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters, über die Einsetzung/Beibehaltung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§ 66, 100, 149, 157, 160, 162, 233 InsO bezeichneten Angelegenheiten wurde bestimmt auf Mittwoch, den 22. Juni 2005 um 10.00 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr), Schwabenhalle Augsburg, Am Messezentrum 5, 86159 Augsburg (www.messeaugsburg.de) und Prüfungstermin wurde anberaumt auf Donnerstag, den 21. Juli 2005 um 10.00 Uhr, Justizgebäude Sitzungssaal Raum 201, Am Alten Einlaß 1, 86150 Augsburg (www.justiz-augsburg.de).

Alle Insolvenzgläubiger erhalten eine Benachrichtigung darüber,ob ihre Forderung(en) im Prüfungstermin anerkannt oder bestritten wurden. Ein Gläubigerausschuss wurde bestellt
Fusionsstreit bringt Baukonzern Züblin in die Klemme
Strabag-Chef Haselsteiner will das Unternehmen schnell integrieren - Doch der Minderheitsaktionär Lenz leistet Widerstand
von Hagen Seidel

Stuttgart/Düsseldorf - Auf den Stuttgarter Baukonzern Züblin AG kommen nach der Mehrheits-Übernahme durch die österreichische Strabag Holding konfliktreiche Monate zu. Nach Informationen der WELT will Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner unter anderem das risikoreiche Hoch- und Ingenieurbaugeschäft aus seiner Kölner Strabag-Tochter zu Züblin auslagern. Dort jedoch hält die Familie Lenz noch einen Anteil von 43 Prozent - und leistet Widerstand. Sie hatte bereits angekündigt, jeden Integrationsversuch Haselsteiners zu blockieren.

Lenz wollte selber den Züblin-Anteil von knapp 49 Prozent kaufen, der nach der Pleite der Walter Bau in Augsburg als Pfand an die Bayerische Landesbank gefallen war. Das Institut hatte jedoch Haselsteiner, der bereits knapp fünf Prozent an Züblin hielt, für 60 Mio. Euro den Zuschlag gegeben.


Daß nach der Übernahme Kündigungen anstehen, hat Haselsteiner bereits in einem Interview angekündigt. Alle Standorte der deutschen Töchter Strabag und Züblin würden überprüft. " Ich habe die Hoffnung, daß der rationalisierungsbedingte Stellenabbau durch schnelles Wachstum ausgeglichen wird" , fügte er hinzu.


Nach Haselsteiners Geschäftsverteilungsplan würde Züblin zwar zunächst den Umsatz von 1,1 Mrd. Euro auf 2,6 Mrd. Euro und die Mitarbeiterzahl um 3000 auf 10 200 steigern, wenn der Hoch- und Ingenieurbau hinzukäme. Der Strabag-Hochbau jedoch schrieb bei den Kölnern in den vergangenen beiden Jahren rote Zahlen und gilt in der gesamten Branche als schwieriges Geschäft. Damit könnte auch Züblin in die Verlustzone geraten. Branchenkenner haben Zweifel, daß die Integration der Hochbauaktivitäten dreier Unternehmen - Strabag, Dywidag und Züblin - reibungslos und ohne teure Rückschläge ablaufen wird.


Unklar ist zudem, wer das attraktive Auslandsgeschäft der Deutschland-Dependancen bestimmen darf: Haselsteiner-Kenner glauben die Strabag. Nach Informationen aus Finanzkreisen prüft die Züblin-Hausbank Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), ob sie für diesen Fall weiter die im Bau so wichtigen Bürgschaften übernimmt. Schließlich würden Integrations-Risiken steigen und die Chancen schwinden. Firmenkenner erwarten, daß sich die Avalsumme verdoppeln würde.


Die Stuttgarter Landesbank hatte bereits im vergangenen Dezember in letzter Minute den Verkauf des 43-Prozent-Anteils der Familie Lenz an den ungeliebten Mehrheitseigner Ignaz Walter verhindert. Kurz nach dem geplatzten Deal, am 1. Februar, mußte Walter Bau Insolvenz anmelden.


Auch wenn Haselsteiner ankündigte, er wolle sich um eine Verständigung mit Lenz bemühen, dürfte das Gegeneinander bei Züblin weitergehen. Mit dem Unterschied, daß Lenz mit Haselsteiner statt mit Walter streitet.


Die Ansage aus Stuttgart ist klar: Lenzens hatten bereits unmittelbar nach dem Zuschlag für Haselsteiner erklärt, sie würden " auch künftig strikt darauf achten, daß die unternehmerische Selbständigkeit der Ed. Züblin AG und deren Wachstumspotential im In- und Ausland im Wettbewerb mit Strabag unangetastet bleibt, so wie dies auch in der Vergangenheit erfolgreich gegenüber den Integrationsbemühungen des insolventen früheren Mehrheitsaktionärs Walter au gewährleistet werden konnte." Was das für die Lenz-Beteiligung am Aufsichtsrat bedeutet, ist noch unbekannt. Um wirklich auf Züblin zugreifen zu dürfen, braucht Haselsteiner wohl einen Beherrschungsvertrag. Den allerdings kann er nur auf der Hauptversammlung bekommen - wenn er die Zustimmung von 75 Prozent der Aktionärsstimmen erhält und üppige Ausgleichzahlungen leistet. Ohne die 43 Prozent der Stimmen von Lenz jedoch kann er die Hürde der Dreiviertel-Mehrheit nicht überspringen. Es sei denn, er greift noch einmal ganz tief in die Geldschatulle seiner Banken und macht den Stuttgartern ein Angebot, das sie nicht ablehnen können.


Artikel erschienen am Mo, 6. Juni 2005
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Bilfinger Berger will Kriegskasse für Zukäufe nutzen

Auch Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger hält Zukäufe auf Grund seiner guten Finanzausstattung für machbar.

Bilfinger Berger verfügt über ausreichend Barmittel, die Spielraum für Zukäufe ließen, sagte Vorstandschef Herbert Bodner auf einer Investoren-Konferenz am Donnerstag den 02.06.2005 in Frankfurt.

Ende März betrug der Bestand an liquiden Mitteln 661 Millionen Euro. Bodner hatte mit Blick darauf wiederholt Zukäufe in Aussicht gestellt, um vor allem die Internationalisierung des Geschäfts voranzutreiben und die Bauleistung zu steigern.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich Bilfinger Berger vor allem mit Zukäufen in den USA und Australien unabhängiger vom schwächelnden deutschen Baugeschäft gemacht. Auch den Aufbau eines Straßenbaugeschäfts in Deutschland hat Bilfinger Berger angekündigt und dabei Zukäufe eingeplant.

Auf der Hauptversammlung hatte sich der Konzern zudem zwei Vorratsbeschlüsse zum Rückkauf eigener Aktien und zur Ausgabe von Wandel- und Optionsanleihen im Volumen von bis zu 250 Millionen Euro geholt. Bei der Nutzung der freien Finanzmittel solle allerdings die Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor Aktienrückkäufen haben, hatte Bodner die Beschlussvorlagen erläutert.

Mit der Ausgabe von Anleihen solle das Unternehmen zusätzliche finanzielle Spielräume für Unternehmenszukäufe erhalten. Konkrete Absichten zur Begebung einer Anleihe bestünden jedoch nicht, hatte Bodner gesagt.
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im §21 WpHG, heißt es:

(1) Wer durch Erwerb, Veräußerung oder auf sonstige Weise 5 Prozent, 10 Prozent, 25 Prozent, 50 Prozent oder 75 Prozent der Stimmrechte an einer börsennotierten Gesellschaft erreicht, überschreitet oder unterschreitet (Meldepflichtiger), hat der Gesellschaft sowie der Bundesanstalt unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Kalendertagen, das Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten der genannten Schwellen sowie die Höhe seines Stimmrechtsanteils unter Angabe seiner Anschrift und des Tages des Erreichens, Überschreitens oder Unterschreitens unter Beachtung von § 22 Abs. 1 und 2 schriftlich mitzuteilen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem der Meldepflichtige Kenntnis davon hat oder nach den Umständen haben musste, dass sein Stimmrechtsanteil die genannten Schwellen erreicht, überschreitet oder unterschreitet.
§ 22 Zurechnung von Stimmrechten

(1) Für die Mitteilungspflichten nach § 21 Abs. 1 und 1a stehen den Stimmrechten des Meldepflichtigen Stimmrechte aus Aktien der börsennotierten Gesellschaft gleich,
1. die einem Tochterunternehmen des Meldepflichtigen gehören,
2. die einem Dritten gehören und von ihm für Rechnung des Meldepflichtigen gehalten werden,
3. die der Meldepflichtige einem Dritten als Sicherheit übertragen hat, es sei denn, der Dritte ist zur Ausübung der Stimmrechte aus diesen Aktien befugt und bekundet die Absicht, die Stimmrechte unabhängig von den Weisungen des Meldepflichtigen auszuüben,
4. an denen zugunsten des Meldepflichtigen ein Nießbrauch bestellt ist,
5. die der Meldepflichtige durch eine Willenserklärung erwerben kann,
6. die dem Meldepflichtigen anvertraut sind, sofern er die Stimmrechte aus diesen Aktien nach eigenem Ermessen ausüben kann, wenn keine besonderen Weisungen des Aktionärs vorliegen.

Für die Zurechnung nach Satz 1 Nr. 2 bis 6 stehen dem Meldepflichtigen Tochterunternehmen des Meldepflichtigen gleich. Stimmrechte des Tochterunternehmens werden dem Meldepflichtigen in voller Höhe zugerechnet





Investoren reißen sich um faule Kredite deutscher Banken
...
Ein Grund für die bisherige Zurückhaltung der Deutschen Bank ist, dass die meisten Großtransaktionen mit Immobilienkrediten erfolgten. Auch beim HVB-Portfolio handelt es sich vor allem um Hypothekendarlehen. Die Deutsche Bank aber bevorzugt Firmenkredite. „Bei Immobilienkrediten ist man stärker von der Entwicklung des Marktes abhängig. Beim Kauf von Firmenkrediten besteht die Möglichkeit, aktiv die Finanzrestrukturierung voranzutreiben“, sagt Koolmann.
Das hat die Bank erstmals bei der Sanierung der insolventen Fluggesellschaft Air Canada praktiziert. In Deutschland ist das Institut bei vier Firmen engagiert: der High-Tech-Firma Augusta, die Filmgesellschaft Senator, der Drogeriekette Ihr Platz und der Kinokette Cinemaxx. In allen Fällen handelt es sich um angeschlagene Firmen. Die Bank kaufte gemeinsam mit Partnern einen Großteil der Schulden. Anschließend wandelt die Bank die Schulden in eine Kapitalmehrheit um, saniert die Firmen und verkauft die Anteile nach ein bis drei Jahren gewinnbringend weiter.
Die Restrukturierung von Firmen ist aber nur eine Facette des Geschäfts. Mengenmäßig weitaus größer ist der reine Kredithandel. Alleine in Europa dürften 2004 Kredite in der Größenordnung von 100 Mrd. Euro den Besitzer gewechselt haben, schätzt Koolmann. Auch in Deutschland entwickelt sich das Geschäft mit Firmendarlehen langsam. „Noch dominieren Immobilienportfolios, aber der Handel mit den Schulden einzelner Firmen wird zunehmen“, prognostiziert Andreas Diehm von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Erste Beispiele gibt es bereits:
Zuletzt gingen Kredite von Karstadt Quelle und Walter Bau über den Tisch.
HANDELSBLATT, Montag, 14. März 2005, 09:09 Uhr
[posting]16.813.621 von sommergalerie am 06.06.05 09:51:38[/posting]Wer mit Bilfinger rechnet, für den ist diese Meldung interessant:

Dresdner Bank hat Bilfinger Berger abgestoßen

Die Dresdner Bank ist beim Baukonzern Bilfinger Berger ausgestiegen. Das Kreditinstitut hat seinen 25-Prozent-Anteil am Mittwoch für knapp 350 Millionen Euro verkauft.

HB FRANKFURT. „Die Dresdner Bank trennt sich im Rahmen ihrer Fokussierung auf das Kerngeschäft von ihrer Beteiligung an der Bilfinger Berger AG“, hatte die Tochter des größten deutschen Versicherungskonzerns Allianz am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt. Die 9,2 Millionen Aktien sind zu 37,75 Euro je Papier bei institutionellen Anlegern breit platziert worden. Das Geschäft haben Dresdner Kleinwort Wasserstein und UBS Limited abgewickelt. erlöst. „Der Buchgewinn liegt im hohen zweistelligen Millionen-Bereich“, sagte ein Sprecher der Dresdner Bank am Mittwoch.

Die ertragsschwache Dresdner Bank hielt bis zuletzt ein Viertel des Kapitals von Bilfinger Berger. Der Streubesitz der im Nebenwerte-Index notierten Bilfinger-Berger-Aktien beläuft sich auf rund 75 Prozent. Durch den Verkauf des kompletten Pakets wird sich der Streubesitz von Bilfinger Berger daher voraussichtlich deutlich erhöhen.

Der Zeitpunkt für den Aktienverkauf ist günstig, da sich die Bilfinger-Berger-Papiere seit Jahresbeginn rund 13,5 Prozent besser als der MDax entwickelt haben. An der Börse wurden die Aktien des Mannheimer Baukonzerns am Mittwoch im Trend des Marktes mit einem Abschlag von 0,5 Prozent bei 38 Euro gehandelt.

Quelle: Handelsblatt 08.06.05
Hier was zur Aufmunterung (schon aelter und trotzdem noch aktuell)
Boersenempfehlungen
...
Last minute Ticker
---Meine neue Empfehlung wird sogar evt. noch mehr Gewinn realisieren!
Mein „last minute“ Tipp: Die WALTER BAU AG (WKN 747750).
Hierbei handelt es sich um die dritt größte Baugruppe Deutschlands. Das Unternehmen ist derzeit bei einem Börsenkurs von 20 Cent.
Da das gesamte Aktienvolumen sich auf 41 Millionon gezeichneter Aktien beläuft, liegt die Marktkapitalisierung bei nur 8,2 Mio Euro, was bei einem Jahresumsatz von 2,6 Millarden Euro und einem Eigenkapital von ca. 145 Mio Euro (Stand Bilanz Juni 2004) selbst bei einer etwaigen Insolvenz genug Spielraum für eine ordentliche Abfindung der Aktionäre zulassen würde. Anfang Februar meldete das Unternehmen Insolvenz an. Das Insolvenzverfahren vor Gericht wird aber erst am 1. April eröffnet.
Die Chancen, dass es eine komplette Lösung für ein Weiterbestehen der WALTER BAU AG geben wird, stehen sehr gut. Es sind schon erste Streitigkeiten unter den Interessenten an Teilen des Unternehmens entbrannt. Der Kurswert der Aktie, welche ihren Haupthandelsplatz in München hat, wurde von einem Hedgefonds geschickt nach unten gezogen. Der Kurs am 08.03.2005 lag bei 0,18 Euro. Der Wert stand allerdings bei über 1,29 Euro nach bekannt werden vom Einstieg des STRABAG Konzerns bei WALTER BAU.
Käufe sollte man allerdings nur über München tätigen. Ich sehe hier Gewinnchance von über 150 Prozent.
EU-Entscheid zur Übernahme von Dywidag durch Strabag später

BRÜSSEL (Dow Jones-VWD)--Die EU-Kommission braucht für die wettbewerbsrechtliche Prüfung zur Übernahme der Dywidag Holding GmbH durch die österreichische Bauholding Strabag SE zwei Wochen länger als geplant. Mit einer Entscheidung der EU-Wettbewerbskontrolleure sei jetzt bis zum 23. Juni zu rechnen, heißt es in einer Mitteilung der Behörde vom Mittwoch. Dies ist immer dann der Fall, wenn eine nationale Kartellbehörde einen Antrag auf Rückverweisung stellt oder die Unternehmen Konzessionen anbieten, um Bedenken der Kommission auszuräumen.

Welcher Grund im Einzelfall vorliegt, teilt die Behörde üblicherweise nicht mit. Strabag strebt laut Anmeldung in Brüssel die vollständige Kontrolle über folgende Unternehmen an: Dywidag Holding GmbH, Dywidag International GmbH, Dyckerhoff & Widmann GmbH sowie der RIB GmbH.
ist doch schön dass sich die EU noch nicht einig ist, wird schon Gründe und Einsprüche geben.....

schaun mer Mal was weiter passiert, wenn alles klar gewesen wäre dann waere nur abgenickt worden, aber nun schauts wieder anders aus,

somit weiterhin Fantasie, wer weiss, evtl. doch die Weiterführung von Walter ??!!

Alles möglich !!

Auf alle Fälle bleib ich dabei und wenn es mich in den Verlust reisst, ist aber schwer möglich !!! ;)

Cu,
Tom
[posting]16.837.983 von Alpenhex am 08.06.05 15:47:50[/posting]:eek::eek::eek::eek::eek::eek:

Hatte ich vor längerer Zeit bereits gesagt, daß Hedgefonds
in WTB zocken.
Dies wurde auch von meinem Spezi bei der LB bestätigt.

Es liegen große Kauforder mehrere Hunderttausend zwischen
0,10 und 0,13.

Wenn die Hedgefonds die SL auslösen, sammeln die alles ein, weil Ihre Kauforder am längsten vorliegen.

In diesem Fall kann man dem Kurs nur noch hinterherrennen aber wird keine Stücke unter 0,20 bei einer guten Meldung mehr erhalten.

Für mich ist der Zug in dieser Richtung bereits abgefahren.

:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(
[posting]16.856.753 von falconer am 10.06.05 11:20:13[/posting]:eek::eek::eek::eek:
München verkauft nach Höhe der Order und wie lange bereits geordert.

Nichts mehr für uns, aus Schluss Sense Feierabend.

Das jetzige hin und her Gezocke mit 10 000 Aktien bringt nichts mehr!

:(:(:(:(:(:(:(
Baukonzerne wecken Übernahmegelüste
von Michael Gassmann, Düsseldorf

Die Auflösung von jahrzehntealten, festen Aktionärsstrukturen der Baukonzerne Bilfinger Berger und Hochtief heizt Spekulationen über eine Konzentrationswelle in der europäischen Bauindustrie an. Die Branche würde damit einen Trend nachvollziehen, den es bei Bauzulieferern und Zementkonzernen schon gibt.

"Die Branche schreit geradezu nach einer Konsolidierung," sagte der Analyst Erhard Schmitt von Heleba Trust. Der krisengeschüttelte deutsche Markt wird für ausländische Investoren attraktiver, nachdem der Durchbruch für privat finanzierte Bauprojekte der öffentlichen Hand (Private Public Partnership/PPP) erreicht ist. Der Bund schreibt erste, privat betriebene Autobahnstrecken aus. Der neue Präsident des Bauhauptverbandes, Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel, taxierte deren Volumen bis 2009 auf 20 Mrd. Euro. Strabag aus Österreich hat die Gelegenheit der Walter-Baupleite bereits genutzt und sich durch Übernahmen in Deutschland auf Platz eins geschoben.

Die Dresdner Bank verkaufte diese Woche eine Beteiligung von 25 Prozent Bilfinger-Berger-Aktien für 347 Mio. Euro an institutionelle Investoren. Damit ist das gesamte Kapital breit gestreut. Im Frühjahr 2004 hatte der RWE-Konzern seine Hochtief-Mehrheit von 56 Prozent abgegeben. Analyst Schmitt glaubt jedoch nicht an rasche Übernahmeschlachten. "Hochtief und Bilfinger Berger sind an der Börse derzeit relativ hoch bewertet. Das bildet ein Sicherheitspolster", sagte er. Die Aktien beider Unternehmen sind zuletzt deutlich gestiegen; dies sei jedoch keine Sicherheit für die Zukunft, so Schmitt. Ähnlich urteilte Ralf Dibbern, Analyst bei M.M. Warburg. Mit einem konkreten Übernahmeversuch rechne er vorerst nicht. "Aber beide Unternehmen sind attraktiv", sagte er.

Gemessen am Börsenwert der europäischen Konkurrenten wären die deutschen Konzerne überschaubare Happen. Die französischen Marktführer Vinci und Bouygues erreichen mit jeweils mehr als 10 Mrd. Euro das Fünffache des Hochtief-Marktwerts und das Siebenfache von Bilfinger Berger.

Auch der spanische Marktführer ACS ist an der Börse deutlich teurer als die deutschen Wettbewerber. "Sollte der spanische Baumarkt nach dem jahrelangen Boom abkühlen, so stiege die Versuchung für spanische Konzerne, sich im Rest Europas umzuschauen", sagte Schmitt.

Bilfinger Berger könnte durch seine hohe Liquidität von mehr als 660 Mio. Euro verlockend wirken. Beide Konzerne standen in der Vergangenheit jedoch eher auf der Käuferseite. So übernahm Hochtief den US-Marktführer Turner und die australische Leighton, auch Bilfinger kaufte Firmen in beiden Märkten. Im klassischen Bausegment spielt der deutsche Markt für beide nur noch eine untergeordnete Rolle. Stattdessen sind sie in großem Stil bei baunahem Service eingestiegen.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie beobachtet eine zunehmende Zweiteilung. Bei international tätigen Konzernen führe eine wachsende Konzentration zu immer größeren Einheiten. "Im deutschen Markt haben wir es dagegen mit einer Atomisierung zu tun", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Heiko Stiepelmann. Die mittlere Betriebsgröße deutscher Baufirmen sei in den letzten zehn Jahren von 20 auf 10 Mitarbeiter gesunken. Ursache sei die niedrige Marktzutrittsschwelle: von größeren Unternehmen entlassene Mitarbeiter treten oft unmittelbar anschließend auf eigene Faust an. Größere Mittelständler versuchen dem Trend durch Spezialisierung zu entgehen, etwa als Anbieter komplexer Fundamente für Hochhäuser, im Kanalbau oder im Eisenbahnoberbau.

Unter dem Druck des schrumpfenden Markts hat die deutsche Bauwirtschaft seit 1995 fast die Hälfte der Arbeitsplätze gestrichen. Der Trend hält auch 2005 an. Im ersten Quartal lag die Zahl der Jobs mit 670.000 um neun Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der baugewerbliche Umsatz sank zugleich um 20,4 Prozent auf 11,1 Mrd. Euro. 2004 war er um 5,2 Prozent auf 78,8 Mrd. Euro gefallen.


Quelle: FTD v. 10.06.2005
Baukonzerne wecken Übernahmegelüste
von Michael Gassmann, Düsseldorf

Die Auflösung von jahrzehntealten, festen Aktionärsstrukturen der Baukonzerne Bilfinger Berger und Hochtief heizt Spekulationen über eine Konzentrationswelle in der europäischen Bauindustrie an. Die Branche würde damit einen Trend nachvollziehen, den es bei Bauzulieferern und Zementkonzernen schon gibt.

" Die Branche schreit geradezu nach einer Konsolidierung," sagte der Analyst Erhard Schmitt von Heleba Trust. Der krisengeschüttelte deutsche Markt wird für ausländische Investoren attraktiver, nachdem der Durchbruch für privat finanzierte Bauprojekte der öffentlichen Hand (Private Public Partnership/PPP) erreicht ist. Der Bund schreibt erste, privat betriebene Autobahnstrecken aus. Der neue Präsident des Bauhauptverbandes, Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel, taxierte deren Volumen bis 2009 auf 20 Mrd. Euro. Strabag aus Österreich hat die Gelegenheit der Walter-Baupleite bereits genutzt und sich durch Übernahmen in Deutschland auf Platz eins geschoben.

Die Dresdner Bank verkaufte diese Woche eine Beteiligung von 25 Prozent Bilfinger-Berger-Aktien für 347 Mio. Euro an institutionelle Investoren. Damit ist das gesamte Kapital breit gestreut. Im Frühjahr 2004 hatte der RWE-Konzern seine Hochtief-Mehrheit von 56 Prozent abgegeben. Analyst Schmitt glaubt jedoch nicht an rasche Übernahmeschlachten. " Hochtief und Bilfinger Berger sind an der Börse derzeit relativ hoch bewertet. Das bildet ein Sicherheitspolster" , sagte er. Die Aktien beider Unternehmen sind zuletzt deutlich gestiegen; dies sei jedoch keine Sicherheit für die Zukunft, so Schmitt. Ähnlich urteilte Ralf Dibbern, Analyst bei M.M. Warburg. Mit einem konkreten Übernahmeversuch rechne er vorerst nicht. " Aber beide Unternehmen sind attraktiv" , sagte er.

Gemessen am Börsenwert der europäischen Konkurrenten wären die deutschen Konzerne überschaubare Happen. Die französischen Marktführer Vinci und Bouygues erreichen mit jeweils mehr als 10 Mrd. Euro das Fünffache des Hochtief-Marktwerts und das Siebenfache von Bilfinger Berger.

Auch der spanische Marktführer ACS ist an der Börse deutlich teurer als die deutschen Wettbewerber. " Sollte der spanische Baumarkt nach dem jahrelangen Boom abkühlen, so stiege die Versuchung für spanische Konzerne, sich im Rest Europas umzuschauen" , sagte Schmitt.

Bilfinger Berger könnte durch seine hohe Liquidität von mehr als 660 Mio. Euro verlockend wirken. Beide Konzerne standen in der Vergangenheit jedoch eher auf der Käuferseite. So übernahm Hochtief den US-Marktführer Turner und die australische Leighton, auch Bilfinger kaufte Firmen in beiden Märkten. Im klassischen Bausegment spielt der deutsche Markt für beide nur noch eine untergeordnete Rolle. Stattdessen sind sie in großem Stil bei baunahem Service eingestiegen.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie beobachtet eine zunehmende Zweiteilung. Bei international tätigen Konzernen führe eine wachsende Konzentration zu immer größeren Einheiten. " Im deutschen Markt haben wir es dagegen mit einer Atomisierung zu tun" , sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Heiko Stiepelmann. Die mittlere Betriebsgröße deutscher Baufirmen sei in den letzten zehn Jahren von 20 auf 10 Mitarbeiter gesunken. Ursache sei die niedrige Marktzutrittsschwelle: von größeren Unternehmen entlassene Mitarbeiter treten oft unmittelbar anschließend auf eigene Faust an. Größere Mittelständler versuchen dem Trend durch Spezialisierung zu entgehen, etwa als Anbieter komplexer Fundamente für Hochhäuser, im Kanalbau oder im Eisenbahnoberbau.

Unter dem Druck des schrumpfenden Markts hat die deutsche Bauwirtschaft seit 1995 fast die Hälfte der Arbeitsplätze gestrichen. Der Trend hält auch 2005 an. Im ersten Quartal lag die Zahl der Jobs mit 670.000 um neun Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der baugewerbliche Umsatz sank zugleich um 20,4 Prozent auf 11,1 Mrd. Euro. 2004 war er um 5,2 Prozent auf 78,8 Mrd. Euro gefallen.


Quelle: FTD v. 10.06.2005
Walter-Baustelle in Frankfurt am Main. Foto: dpa

MÜNCHEN. Das freie Vermögen bezifferte Schneider auf 130 Mill. Euro, die aber absehbar fast komplett für den weiter laufenden Betrieb benötigt würden. Derzeit sind bei der Walter Bau AG noch 450 Mitarbeiter beschäftigt. Bis zum Jahresende soll die Belegschaft auf eine Stammmannschaft von 120 Leuten abgebaut werden, die dann noch in den kommenden Jahren mit der Abrechnung der verbliebenen Baustellen und der damit verbundenen Bankbürgschaften (Avale) beschäftigt sein werden.

Besser sieht es für die avalgebenden Banken aus. Schneider bezifferte den Aval-Pool mit 1,5 Mrd. Euro. Sowohl Grundstücke als auch die werthaltigste Tochter DSI sind an die Avalgeber verpfändet. Der Verkaufsprozess der in einem internationalen Bieterverfahren angebotenen DSI (Dywidag Systems International) laufe strukturiert und nach Plan. Es gebe mehrere Interessenten und konkrete Angebote vor allem aus dem Ausland. Für deutsche strategische Investoren sei die profitabel arbeitenden DSI wohl zu teuer, sagte Schneider. Er erwartet einen Verkaufserlös von „144 plus X“. Wie aus Bankenkreisen zu erfahren war, wird der Verkauf des überwiegend in der Bergbautechnik arbeitenden Tochterunternehmens bis Mitte Juli über die Bühne gehen.

Der Insolvenzverwalter bezeichnete das Verfahren insgesamt als Erfolg, weil mit der Strabag schnell ein Käufer für wesentliche Teile des zusammengebrochenen Konzerns gefunden wurde. So hatte der österreichische Baukonzern neben Schlüsselfertig- und Ingenieurbau, dem Verkehrswegebau auch noch eine Mehrheit von 53 Prozent am Stuttgarter Baukonzern Züblin übernommen. „Es war von elementarer Bedeutung, jemanden schnell zu finden, der die Baustellen kompetent weiterführen kann" , sagte Schneider. Rund 60 von insgesamt 300 Baustellen konnten nach Firmenangaben fortgeführt, von über 9000 Arbeitsplätzen zwei Drittel erhalten werden.

Kritik übte der Verwalter an der Deutschen Bahn. Diese habe nach der Insolvenz nahezu alle Baustellen gekündigt. Auch einen Seitenhieb auf die Gewerkschaften wollte sich Schneider nicht verkneifen. Denn einer der ersten, die eine Baustelle kündigten, sei die Gewerkschaft Verdi gewesen. Selbst die IG Bau konnte die Schwestergewerkschaft nicht umstimmen, das Projekt in Hamburg von Walter weiterbauen zu lassen, betonte Schneider. Dagegen hätten andere öffentliche Auftraggeber nach Intervention von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) ihre Kündigungen zurückgezogen.

In der Branche war Schneider wegen des schnellen Zuschlags für die Strabag und deren Wissensvorsprung kritisiert worden. Schneider verteidigte sein Konzept einer Paketlösung. Nur Züblin sei ebenfalls am Paket interessiert gewesen, sei aber an der Finanzierung gescheitert. Die Großen der Branche wie Hochtief oder Bilfinger Berger waren nur an Einzelteilen interessiert.


HANDELSBLATT, Dienstag, 21. Juni 2005, 19:25 Uhr






Wenn Sie auf diesen Artikel verweisen möchten, benutzen Sie bitte folgenden Link:
http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1056130
ADE: `Handelsblatt`: Gläubiger von Walter Bau gehen leer aus
DÜSSELDORF/AUGSBURG (dpa-AFX) - Auf der Gläubigerversammlung der insolventen
Walter Bau AG an diesem Mittwoch in Augsburg warten auf die Gläubiger
schlechte Nachrichten. Sie dürften leer ausgehen. " Ich gehe davon aus, dass es
keine Quote für Gläubiger ohne Pfandrechte gibt" , sagte Insolvenzverwalter
Werner Schneider dem " Handelsblatt" (Mittwoch). Es sei ein massearmes Verfahren,
weil alle Ertragsperlen des Unternehmens verpfändet waren.
Das freie Vermögen bezifferte Schneider auf 130 Millionen Euro, die aber
fast komplett für den weiter laufenden Betrieb benötigt würden. Derzeit sind bei
Walter Bau noch 450 Mitarbeiter beschäftigt. Bis zum Jahresende soll die
Belegschaft auf eine Stammmannschaft von 120 Leuten abgebaut werden, die dann in
den kommenden Jahren mit der Abrechnung der verbliebenen Baustellen und der
damit verbundenen Bankbürgschaften (Avale) beschäftigt sein werden./gö/DP/mf/
NNNN

[WALTER BAU AG,WTBR.EU,,747750,DE0007477507]
2005-06-21 18:36:54
2N|BNK FNG|GER|CON|
was haben wir heute alles gelesen und vielleicht doch nicht
ganz oder falsch verstanden ????

:eek::eek::eek:

da wäre z.b.

A)
gesamtforderungen 1,93 milliarden
davon:
1.) bankbürgschaften 1,5 milliarden
2.) schulden bei anderen gläubigern 220 millionen
3.) forderungen des finanzamtes und pensionssicherungsfonds
in höhe von ( 1,93 milliarden minus 1,5 milliarden minus 220
millionen =) ca. 210 millionen.
quelle: http://www.faz.net/s/RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/Doc…

bankbürgschaften(1.) müssen doch erst bezahlt werden,
wenn sie verlangt werden, also z.Z. noch nicht.
bezahlt werden müssten aber (2.) und (3.) also insgesammt
430 millionen, plus das was schneider für seine arbeit nimmt.
in den 430 millionen sind 220 millionen von gläubigern, welche
kein pfandrecht besitzen drinn,
sprich die bekommen als allerletzte, wenn überhaupt was, denn
zitat:
... Alle werthaltigen Bestandteile des Unternehmens sind verpfändet.
Die Vielzahl der Subunternehmer, Lieferanten, Handwerker und Mitarbeiter
mit Außenständen von rund 220 Mio. Euro geht deshalb aller Voraussicht
nach leer aus.

quelle:
http://www.welt.de/data/2005/06/23/735661.html

bleiben letztentlich unseren alt bekannten 210 mio. :D:D:D
aber jetzt kommt`s --- was ganz tolles,
ja, ja unser schneider,
unser gutster!!


B)
Die freie Masse per 1. April bezifferte Schneider in einem am
Mittwoch auf der Gläubigerversammlung in Augsburg vorgelegten
Bericht auf 138,6 Mio EUR.
quelle:
http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=23717951&navi=home&sektion…


der springen punkt ist: per 1. April und freie Masse 138,6 Mio EUR

also wirklich, hat sich da schneider vertan, oder sagt er uns alles,
und wir verstehen nicht was damit gemeint ist.

RECHNUNGSLEGUNG DER GESTRIGEN GLÄUBIGERVERSAMMLUNG WAR DER 1.APRIL !!!!!!!!

nach dem 1.april gab es aber noch diese meldungen auf der wtb homepage:

1.)
06.04.2005
Gläubiger von WALTER BAU stimmen
der STRABAG-Paketlösung zu

2.)
07.04.2005
Alpine kauft Stump Spezialtiefbau
von WALTER BAU-AG

3.)
19.04.2005
WALTER BAU-Insolvenzverfahren kommt gut voran
· Teilkonzern DSI findet reges Interesse
· Erfolgreicher Verkauf im Sommer 2005 erwartet  

4.)
18.05.2005
Fortführung aller Tochtergesellschaften gesichert
Die Fortführung aller operativen inländischen Tochtergesellschaften der WALTER BAU-AG in Insolvenz (i.I.) ist knapp zwei Monate nach Eröffnung des Verfahrens  endgültig gesichert worden. Durch das insgesamt zügige Verfahren sowie schnelle Verkäufe, Management Buy-Outs oder auch Fortführungsmodelle unter Federführung des Insolvenzverwalters Wirtschaftsprüfer Werner Schneider, ......

5.)
25.05.2005
Dritte Phase des Verkaufsprozesses beginnt
Interesse an DSI – DYWIDAG Systems International weiter hoch

6.)
01.06.2005
Pläne von Insolvenzverwalter Schneider aufgegangen
· Verkauf des Züblin-Anteils an Strabag besiegelt
· Insolvenzverwalter Werner Schneider komplettiert weitere Stufe bei Abwicklung von WALTER BAU
Ulm/Augsburg. Die von der Augsburger WALTER BAU-AG in Insolvenz (i.I.) gehaltenen Anteile in Höhe von 48,7 % an dem Stuttgarter Bauunternehmen ZÜBLIN werden jetzt – wie ursprünglich geplant – an die österreichische Bauholding STRABAG verkauft.



und zumindest bei den punkten 1. - 2. - 4. und 6. ist geld geflossen in richtung werner schneider !!!!!

alles nach dem 1.april !!!! :D
:D
:D
:D


also dürfte die freie Masse nach heutigen stand
mehr als 138,6 Mio EUR betragen.


plus eventuell 75 mio von strabbi für:
1.) Die Walter-Heilit Verkehrswegebau GmbH mit einem umsatz von 400 mio in 2003
2.) Die DYWIDAG Bau GmbH und die DYWIDAG Schlüsselfertig und Ingenieurbau GmbH
3.) Die DYWIDAG Bau GmbH .

plus eventuell 40 mio für die fortgeführten töchter

sowie plus eventuell 60 mio für die 48,7 % züblin-anteile

macht Heinzseins geschätzte freie masse in höhe von 308,6 mio

:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:

wenn jetzt noch unser fuchs werner s., wie hier im forum schon
einigemale angedeutet, den gläubigern ohne pfandrecht in den
nächsten wochen ein angebot macht, das sie nicht ausschlagen
können (z.b. 10% oder janix - macht man gerade schlappe 22 mio)
und die dann zustimmen, .......

na, klingels ????? :cool::cool::cool:

und dann noch dsi mit ca. 150-160 mio verkauft wird,
dieses geld aber als sicherheit bei schneider bleiben muß, um für
die banken, welche die bürgschaften gegeben haben, zu verwalten
und dann in den nächsten monaten oder vielleicht jahren keine
der bürgschaften eingelöst werden muß,
weil ja noch alles weiter durch die 120 ma`s ab nächsten jahr abgerechnet und bearbeitet wird,
zitat:
.... Bis zum Jahresende soll die Belegschaft auf eine Stammmannschaft von 120 Leuten abgebaut werden, die dann in den kommenden Jahren mit der Abrechnung der verbliebenen Baustellen und der damit verbundenen Bankbürgschaften (Avale) beschäftigt sein werden.

quelle:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0%2C2828%2…

dann kann spätestens in 5 jahren eine schulden freie wtb mit ca. 150-160 mio kapital dastehen.
zitat:
Mit einem raschen Ende des Insolvenzverfahrens, das am 1. Februar beantragt und am 1. April eröffnet worden ist, sei im übrigen nicht zu rechnen. Laut Schneider wird es sich wohl mindestens noch fünf Jahre hinziehen - denn so lange laufen die Bankbürgschaften noch.
quelle:
http://www.welt.de/data/2005/06/23/735661.html


was sagt ihr dazu ????


diese gedanken waren der grund, weshalb ich heute abend wieder bei wtb rein bin !!! :laugh::laugh::laugh::laugh:

zum schluß noch eins,


ich habe keine löcher in den händen und füßen, kann nicht übers wasser gehen und heiße nicht INRI.
außerdem hasse ich glaskugeln.

will sagen, alles nur meine meinung,


eine schlaflose n8 wünscht

Heinzseins

Bei Walter-Bau ist für die Gläubiger kaum noch was zu holen
Nur Banken haben wohl Aussicht auf Zahlungen


Augsburg - Im Eingangsbereich der Augsburger Schwabenhalle empfangen Polizeibeamte die eintreffenden Walter-Bau-Gläubiger. Freundlich und diskret erkundigen sich die Ordnungshüter: "Wie hoch sind ihre Forderungen gegen die Walter Bau AG?" Wer über drei Mio. Euro angibt, darf an den Tisch rechts, wer weniger Außenstände hat, muß mit dem linken Schalter vorlieb nehmen. "Wir wollen die stärker involvierten Gläubiger etwas zuvorkommender behandeln", erläutert ein Mitarbeiter des insolventen Unternehmens die seltsame Prozedur.

Knapp 200 Teilnehmer sind es, die sich an diesem Morgen zur ersten Gläubigerversammlung der Walter Bau AG einfinden - vom Bankenvertreter aus Berlin bis zum Kleinhandwerker aus Chemnitz. Es ist nur ein Bruchteil jener 22 000, die Ansprüche gegen Walter Bau angemeldet haben. Zu holen ist bei dem pleite gegangenen drittgrößten deutschen Baukonzern ohnehin nicht mehr viel - wenn man nicht zu den Kreditinstituten mit Bankbürgschaften in Höhe von zusammen 1,5 Mrd. Euro gehört. Alle werthaltigen Bestandteile des Unternehmens sind verpfändet. Die Vielzahl der Subunternehmer, Lieferanten, Handwerker und Mitarbeiter mit Außenständen von rund 220 Mio. Euro geht deshalb aller Voraussicht nach leer aus. Zu einer Aussage über die Kernfrage dieses Tages, also darüber, wie hoch die zu erwartende Quote für die Insolvenzgläubiger ausfallen wird, will sich Insolvenzverwalter Werner Schneider überhaupt nicht äußern. "Dazu sehe ich mich außerstande", sagt er.

Überraschung löst diese Aussage bei den Teilnehmern nicht aus, aber der Ärger sitzt bei vielen tief. "Gerade uns Kleine erwischt es am härtesten, während Ignaz Walter seine Schäfchen im Trockenen hat", schimpft der Geschäftsführer einer Installationsfirma, der sein Geld wohl nie mehr wiedersehen wird.

Gesamtbetriebsratschef Karl Bauer beziffert die Forderungen der Mitarbeiter auf über fünf Mio. Euro - es sind vor allem ausstehende Zahlungen wie etwa das 13. Monatsgehalt.

Ausführlich geht Insolvenzverwalter Schneider auf die Ursachen des Niedergangs der Walter Bau AG ein. Zu der sich bereits während der 90er Jahre immer weiter verschärfenden Baukrise kommen bei Walter Bau hausgemachte Fehler. So sei es Walter nicht gelungen, ein ausgleichendes Auslandsstandbein aufzubauen - im Gegenteil: Gerade die Auslandsengagements in Australien, Kanada und in den USA belasteten die Firma zusätzlich mit dreistelligen Millionenbeträgen. Zudem seien ausstehende Forderungen und Nachträge in den Bilanzen teilweise viel zu optimistisch bewertet worden. Allerdings sei die schlechte Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber wie der Bahn AG für sich genommen noch kein Grund für eine Insolvenz gewesen, sagt Schneider.

Mit einem raschen Ende des Insolvenzverfahrens, das am 1. Februar beantragt und am 1. April eröffnet worden ist, sei im übrigen nicht zu rechnen. Laut Schneider wird es sich wohl mindestens noch fünf Jahre hinziehen - denn so lange laufen die Bankbürgschaften noch.

Irgendeiner hat dann auch noch Zeit gefunden, auszurechnen, was dabei herauskäme, wenn man sämtliche inzwischen existierenden Aktenordner aus dem Insolvenzverfahren Walter Bau nebeneinander stellen würde: Es sind 82 Kilometer.

Quelle: http://www.welt.de/data/2005/06/23/735661.html
[posting]16.979.778 von sommergalerie am 23.06.05 20:42:54[/posting]gähn, deshalb hatten wir gestern bzw. vorgestern den Abschlag, aber schaut das wirlich so schlecht aus ???!!!

Ich denke da will jemand mal wieder billigst rein, die Chancen hatte man gestern und ich kenne jemanden der das genutzt hat !!! :cool:

Cu,
Tom

der fest daran glaubt dass wir bei WTB noch Kurse sehen die nicht mehr im x,xxx Bereich liegen werden !!! :lick:
24.06. 09:56


Strabag darf Firmen der insolventen Walter-Bau übernehmen



BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die österreichische Strabag Holding darf nach einer

Entscheidung der EU-Kommission Unternehmen aus dem zusammengebrochenen deutschen

Walter-Bau-Konzern übernehmen.



Der Kauf der Dywidag Schlüsselfertig und Ingenieurbau, der Walter Helit

Verkehrswegebau GmbH und anderer Unternehmen der Gruppe werfe keine

wettbewerbsrechtlichen Probleme in Europa auf, teilte die EU-Kommission am

Freitag nach einer vierwöchigen Prüfung in Brüssel mit. Die Behörde übergab

allerdings die Prüfung zu der Sparte Asphaltmischgut auf dem Hamburger

Regionalmarkt an das Bundeskartellamt./cb/DP/sbi
BRÜSSEL (Dow Jones-VWD)--Die EU-Kommission hat die Übernahme des in der Dywidag-Holding GmbH gebündelten Kerngeschäfts der insolventen Walter Bau AG durch die österreichische Bauholding Strabag SE nach EU-Fusionsrecht freigegeben. Wie die Brüsseler Behörde am Freitag weiter mitteilte, kann die Übernahme allerdings gesondert den Markt für Asphaltmischungen in Hamburg beeinträchtigen. Diese Prüfung sei deshalb an das Bundeskartellamt abgegeben worden, wie es hieß.

Strabag strebt laut Anmeldung in Brüssel die vollständige Kontrolle über folgende Unternehmen an: Dywidag Holding GmbH, Dywidag International GmbH, Dyckerhoff & Widmann GmbH sowie der RIB GmbH. Die Strabag AG, Köln, hatte im Mai mitgeteilt, von ihrer österreichischen Muttergesellschaft sämtliche Anteile des Kerngeschäfts von Walter Bau zu übernehmen.
(ENDE) Dow Jones Newswires/24.6.2005/dmt/jhe

24.06.2005, 10:18
sorry heinzseins, habe mir erlaubt dein beitrag auch hier rein zu setzen, weil ich finde sehr wichtig ist...:lick::lick::lick:

#27498 von Heinzseins 24.06.05 14:51:26 Beitrag Nr.: 16.988.331
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bevor ich wieder los muß, habe wieder mal gemailt.

http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=23717951&navi=home&sektion=unternehmen" target="_blank" rel="nofollow">http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=23717951&navi=home&sektion=unternehmen
war die einzigste quelle, die den 01.April nannte, so das es sich auch um einen fehler seitens der agentur handeln könnte.

hier meine mail und die antwort:

frage mail:

guten tag,
sie haben unter der url: http://www.vwd.de/vwd/
news.htm?
id=23717951&navi=home&sektion=unternehmen

eine meldung zu walter bau veröffentlicht.

sie sind der einzigste, welcher behauptet, das:
" Die freie Masse per 1. April bezifferte Schneider in
einem am Mittwoch auf der Gläubigerversammlung
in Augsburg vorgelegten Bericht auf 138,6 Mio
EUR."

also genau das datum 1. April nennen.

bedeuten würde dies, das der 1.04.05 das datum
der rechnungslegung ist.

können sie bestätigen, das der insolvenzverwalter
schneider gesagt hat, das seine ausführungen sich
auf den 01.04.05 beziehen ????

vielen dank für ihre bemühungen

in erwartung ihrer antwort

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


hier die antwort:


Von: hans-joachim.koch@dowjones.com
Betreff: Antwort: Kundenanfrage in Online
Datum: 24. Juni 2005 13:58:02 Uhr MESZ


Sehr geehrter xxxxxxxxxxxxxxxxx!
Die Formulierung in der Mitteilung des Insolvenzverwalters lautet: Die
freie Masse beläuft sich ausweislich der beigefügten
Vermögensübersicht zum 1.4.2005 auf 138,6 Mio EUR.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Koch
Mitglied der Redaktionsleitung


somit denke ich müssen zu den 138,6 mio noch die strabag mios (eventuell 75 mio) und die gelder für den stump verkauf( eventuell 20 mio) hinzugerechnet werden.


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