Klinische Phase I - Studie mit krebszerstörendem Virus G207 zur Behandlung von bösartigem Gliom bego - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Martinsried - San Diego, 9. Juni 2005. Das deutsch-amerikanische
Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard:
MDG) gab heute den Beginn einer klinischen Phase I - Studie für den
Medikamentenkandidaten G207 zur Behandlung von bösartigem Gliom an
der Universität von Alabama in Birmingham (UAB) bekannt. Es handelt
sich um eine Kooperation der UAB und MediGene, die wesentlich durch
das SPORE (Specialized Program of Research Excellence =
Spezialprogramm der Spitzenforschung) des National Cancer Institute
(NCI) gefördert wird. Die Vermarktungsrechte an G207 verbleiben bei
MediGene. G207 ist ein Herpes-Simplex-Virus, das gentechnisch
modifiziert wurde, um gezielt Tumorzellen zu zerstören, ohne dabei
gesundes Gewebe zu schädigen. Der erste Patient wurde bereits in die
Studie aufgenommen.

Die Studie untersucht Sicherheit, Verträglichkeit und
Wirksamkeitstrends von G207, sowie eine potentielle synergetische
Wirkung in Verbindung mit Strahlentherapie. Während der kommenden 24
Monate sollen ca. 20 Patienten in die Studie aufgenommen werden. Der
Leiter der Studie, James M. Markert, M.D., erklärt: "Bisherige
klinische Studien zeigen eine gute Verträglichkeit von einzelnen,
intrazerebral verabreichten Dosen von G207 und deuten darauf hin,
dass G207 die Rückbildung des Tumors induzieren könnte. Darüber
hinaus haben präklinische Studien eine synergetische Wirkung von G207
und Strahlentherapie gezeigt."

Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der MediGene AG,
kommentiert: "MediGene begrüßt das Engagement der UAB sowie die
finanzielle Unterstützung durch das NCI. Die Studie kann entscheidend
zur Weiterentwicklung unserer onkolytischen Herpes-Simplex-Viren
beitragen. Wir freuen uns sehr, dass Dr. Markert, einer der weltweit
führenden Neurochirurgen mit Erfahrung in der Entwicklung und
Anwendung von onkolytischen Viren, als leitender Prüfarzt dieser
Studie zur Verfügung steht."

G207: G207 ist ein Herpes-Simplex-Virus, das gentechnisch verändert
wurde, um sich in Krebszellen zu vermehren und sie dadurch zu
zerstören, wobei gesunde Zellen geschont werden. Seine einzigartigen
Eigenschaften ermöglichen es, das Virus direkt in Gehirntumoren zu
bringen, ohne dabei das umliegende gesunde Gewebe zu schädigen. G207
kann gezielt und sicher mittels gebräuchlicher Medikamente gegen
Herpes ausgeschaltet werden. Außerdem wurde in präklinischen
Experimenten ein synergetischer Effekt mit Bestrahlung beobachtet.
Diese Kombination von Eigenschaften macht G207 zu einem idealen,
sicheren und spezifisch wirksamen Krebstherapeutikum.

Studiendesign und Ziele: Die teilnehmenden Patienten leiden an
bösartigem Gliom, das auf Bestrahlung und Chemotherapie nicht
anspricht. G207 wird diesen Patienten einmal verabreicht,
anschließend erhalten sie eine Bestrahlungstherapie. Die Studie soll
Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeitstrends von G207 sowie
Synergien mit Strahlentherapie untersuchen. Primäre Studienziele sind
die Untersuchung von Sicherheit und Verträglichkeit. Die Ermittlung
der Überlebensrate und das Ansprechen auf Bestrahlung sind
zweitrangige Ziele. Die Untersuchung ist als deeskalierende,
zweistufige Studie konzipiert. Die erste Stufe beinhaltet
konventionelle Strahlentherapie, die zweite Radiochirurgie (Gamma
Knife).

Malignes Gliom: Bösartige Gliome sind die häufigsten Gehirntumoren
bei Erwachsenen, mit 10.000 bis 15.000 Neuerkrankungen pro Jahr.
Behandlungsformen wie Chirurgie, Bestrahlung und Chemotherapie haben
die Überlebensrate von Patienten mit diesem Gehirntumor von 14 Wochen
auf ein Jahr verlängert; allerdings liegt die 5-Jahres-Überlebensrate
für einen Typ des bösartigen Glioms, das Glioma multiforme, nach wie
vor unter 5%. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch lokales
Wiederauftreten des Tumors, unaufhaltsames Wachstums, sich
verschlimmernde Symptome und schließlich Tod. Daher besteht
dringender Bedarf an neuen Therapien gegen bösartige Gliome.

Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete
Aussagen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen spiegeln die
Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von
MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den
Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen.
MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen
zu aktualisieren. MediGeneTM ist ein Markenzeichen der MediGene AG.

- Ende -

Die MediGene AG ist ein börsennotiertes (Frankfurt, Prime Standard),
deutsch-amerikanisches Biotechnologieunternehmen mit Standorten in
Martinsried, Deutschland, und San Diego, USA. MediGene verfügt als
erstes deutsches Biotechunternehmen über ein Medikament auf dem
Markt. Ein zweites Medikament steht kurz vor dem Zulassungsprozess
(klinische Phase III abgeschlossen). Darüber hinaus hat MediGene
mehrere onkologische Medikamentenkandidaten in der klinischen
Entwicklung und verfügt über innovative Plattformtechnologien zur
Wirkstoffentwicklung. Die Kernkompetenz von MediGene liegt in der
Erforschung und Entwicklung von neuartigen Ansätzen zur Behandlung
von verschiedenen Krebs- und Tumorerkrankungen.

Kontakt MediGene AG
Email: investor@medigene.com
Fax:++49 - 89 - 85 65- 2920
Dr. Georg Dönges, Public Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65 - 3317
Dr. Michael Nettersheim, Investor Relations, Tel.: ++49 - 89 - 85 65
- 2946
--- Ende der Mitteilung ---
WKN: 502090; ISIN: DE0005020903 ; Index: Prime All Share, CDAX, TECH
All Share, HDAX, MIDCAP, TecDAX;
Notiert: Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr
in Börse Berlin Bremen,
Freiverkehr in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse
Düsseldorf,
Freiverkehr in Börse Stuttgart, Freiverkehr in Hanseatische
Wertpapierbörse zu Hamburg,
Freiverkehr in Niedersächsische Börse zu Hannover, Geregelter Markt
in Frankfurter Wertpapierbörse;


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Autor: Hugin (© Hugin ASA. All rights reserved.),08:30 09.06.2005

Auch dies ist eine gute Nachricht. Die nächste wird hoffentlich noch besser sein. :D


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