Rat/Tip für Langfrist-Depot Fondssparplan - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo,

ich weiß, Thema wurde schon oft diskutiert, aber vielleicht erbarmt ihr euch trotzdem, da ich Wert auf eure Meinung und Tips lege!

Möchte ein paar Sparpläne laufen lassen und dabei nicht jedes Jahr prüfen ob die noch passen. Daher eignen sich die folgenden Fonds dafür?:

- Anlagehorizont ca. 30 Jahre
- monatlich ca. 350€ (vielleicht später mal mehr)
- Überprüfung der Fonds max. alle 4-5 Jahre
- "gesunder" Mix gewünscht, anfangs teilweise spekulativ


Templeton Growth EUR.........941034: LU0114760746
Lingohr Systematic BB Invest.977479: DE0009774794
MLIIF World Mining...........986932: LU0075056555
Fidelity Europ.Growth Fund...973270: LU0048578792
DWS Top Dividende............984811: DE0009848119
DWS Japan Fonds..............849090: DE0008490905
HSBC Indien..................263233: LU0164881194
Global Advantage Emerging....972996: LU0047906267

alternativ zur DWS Japan:
AXA Rosenb.Pac.ex.Jap.Sm.C...692194: IE0031069499

Für eure Kommentare und auch Rat zur Gewichtung bin ich euch dankbar!!!!
soll das was werden ? oder nur so lari fari ....

Sind sie Berufstätig ? Wie offt haben Sie die Arbeitsstelle gewechselt ? und warum ...

Sie brauchen die Fragen nicht beantworten - tatsache es ändern sich Situartionen im Leben und bei der Geldanlage soll 30 Jahre alles so bleiben wie bisher ?

Nee überdneken Sie das - Fangen Sie mit einem Spaarbuch an tatsache ist alle Märkte sind teuer derzeit bereits
ob Europa oder USA auch die Emerging´s und Asien auch ... in zwei Jahren wen genügend Kohle am Spaarbuch ist gehen Sie das erste mal einkaufen.

Dann wird es auch Zeit sich Gedanken aber ernsthaft zu machen........ und in 12 Monaten scahut man sich das wieder an ..... das ist in etwa der Rytmus wo ich meine Großkunden sehe denen ich ein Honorar verrechne.

Von so horukaktionen auch wenn es nur Monatlich 350 sind halte ich nichts und zur Auswahl sag ich derzeit nichts .........
Ich erbarme mich, weil ich auch froh bin, wenn sich
für mich jemand erbarmt;)

Grundsätzlich bist du mit Templeton und Lingohr (Global)
und Fidelity (Europa) schon mal gut aufgestellt.
Als Basis im Grunde ein Muss.
Der DWS Dividende ist meines Wissens auch ein globaler
Fonds, hat letztes Jahr sehr gut performt, momentan
etwas schwächer, wurde auch mächtig beworben, mal sehn,
wie der Fonds damit zurechtkommt.
Als Beimischung möchtest du auf Rohstoffe mit dem
World Mining setzen. Als Rohstofffonds kann man diesen
Fonds nicht direkt bezeichnen aber egal.
Natürlich einer der besten auf dem Gebiet, da gibts sonst
nichts dazu zu sagen, es stellt sich höchstens die Frage,
wie man die Entwicklung auf dem Rohstoffsektor einschätzt.
Ich denke kurz- bis mittelfristig ist diese Wahl wohl
richtig.
Weitere Beimischung der Global Advantage Emerging Markets.
Meiner Meinung nach sollte ein Emerging Fund in jedes
vernünftiges Portfolio gehören, im Grunde ein Basisinvestment. Der Fonds an sich gehört zu den Besten.
HSBC Indien: Wenn du speziell ein Schwellenland beimischen
willst, o.k. Ich persönlich setzte da auf mehrere Emerging
Funds, aber das ist eben Ansichtssache. Der Fonds ist
natürlich top, keine Frage, aber das Risiko erhöht sich
schlagartig.
DWS Japan: Tja, Japan kann man so schwierig einschätzen,
da weiß man nie so richtig wie man dran ist. Wie gesagt,
ein Länderfonds und dann noch Japan... Ich würde dir sehr
zu deiner Alternative raten, dem AXA Rosenberg ex Japan.
Als Small Cap Fonds zwar auch etwas riskanter, aber immer
noch besser meiner Meinung nach als Japan für sich alleine.

Fazit:
Alles sehr gute Fonds. Willst du für ein paar Jahre Ruhe,
dann würd ich mir das mit Indien oder Japan, vielleicht auch mit dem World Mining noch genauer überlegen.
Für Indien und Japan eher zwei weitere Emerging Funds,
da hast du dann auch Osteuropa oder Lateinamerika drin.
Je nach Ländergewichtung. (MAGELLAN oder EMERGING-FUND von HSBC TRINKAUS)
Der World Mining ist schnell oben und schnell ganz unten,
für ruhigeres Fahrwasser nimm den Global Basics von M&G.



d
Die Antwort von oegeat kannst du die sparen, solltest Du wirklich 350,00 Euro/Monat anlegen. Gibt es außer Fonds auch noch bei einigen Direktbanken die Möglichkeit direkt in Zertifikate zu sparen. Wichtig ist die regelmäßige Anlage um die Zwischenhochs bzw. -tiefs auszugleichen bzw. auszunutzen. Lege die 350,00 Euro aber nicht nur in einen Fond an sondern splitte diese auf mehrere Fonds, mit unterschiedlichen Anlagezielen. Als erstes würde ich einen Weltfond nehmen (breite Anlage) und dann eventuell einen Dividenfond (gibt es auch als Zertifikat), Europafond wäre auch nicht schlecht und einen breitgestreuten Emergingmarketsfond als Ergänzung.
Wichtig ist noch das Du einen Notgroschen hast um nicht bei Engpässen gezwungen bist deine Fonds aufzulösen.
Eventuell über einen Geldmarktfond. Sparbuch ist einen Geldvernichtungsmaschine.
Bewertung von Fonds kannst Du dir im Internet ansehen.
ja, bin berufstätig.
Möchte die Sparpläne als Altersvorsorge nutzen und nicht alle paar Jahre da was rausnehmen. Also konstante Geldanlage! Der "Notgroschen" ist auf jeden Fall da, aber danke für den Hinweis *jesue*!
Besonders @MathiasM, DANKE, dass du dich "erbarmt" hast.:)
Bin für weitere Tips dankbar.

Gruß
#1
Die Aufteilung finde ich soweit i.o;
Auf einen Japan Fonds würde ich z.G. des AXA oder aber Vontobel Far East verzichten, da Japan mifri nur läuft, wenn Asien ex.japan als Wachstumstreiber der Welt läuft;
ggü.dem templeton bevorzuge ich den Albrech&Cie Optiselect;das sind aber eigentlich Kleinigkeiten über die man endlos diskutieren kann und am Ende ist man auch nicht viel schlauer als vorher;
wichtig ist in den ersten 5 Jahren eigentlich nur, dass Du überhaupt die Euro 350 sparst;ob die Wertentwicklung in den ersten Jahren nun gut oder weniger gut ist ist relativ unwichtig; interessant bzw. richtig wichtig mit der performance wird es erst langfristig;
so beträgt das Kapital nach 5 Jahren und einer Rendite von 4% bei monatlich 350 Sparrate Euro 23.236,-- und bei 10% Euro 27.009,--;jetzt kann man argumentieren fast Euro 4.000,-- sind auch Geld, aber:
bei 30 jahren und der gleichen Sparrate ergibt sich bei 4% :Euro 240.628,-- und bei 10%: Euro 727.751,--;
Die Diff.: Euro 487.123,--bzw. 200% mehr bei 10% als bei 4%;
Von daher: spar die 350,-- und freu dich wenn die Perf. auch schon in den ersten Jahren stimmt (gut für die Psyche;))
@5 - danke das ich mich zu Wort melden durfte !

++++++++++

ich sollte die Threads von 2000 bis 2003 rauf holen - den auch schon damals kamen die gleichen Fragen

...........Langfrist-Depot Fondssparplan, usw


Fakt ist keiner der einen Spaarplan hat von damals ist jetzt im Plus ... aber es war wichtig das man was kaufte !:laugh: und noch wichtiger das man jaaa kein Agio für eine Beratung bezahlt :laugh: den man ist ja soooo schlau :laugh:

was fürs Hirrn ...sonnst wirds kostenpflichtig




ja der Chart hört im 2000 auf wie hoch ist das KGV jetzt ?

[URLP/E Ratio: 19.45 steht in der mitte und Tagaktuell !]http://bigcharts.marketwatch.com/intchart/frames/frames.asp?symb=SPX&time=9&freq=1[/URL]

Fazit: wenn der breit gestreute S&P zu teuer ist dann ist vieles auf der Welt teuer .... und jeder der Cach sammelt oder zB Alternative Infestments kauft besser dran. :D
Hallo, TromPeter!
Also ich finde deinen Mix spitzenmäßig! Was das blabla um ruhiges Schlafen und so angeht, so frage ich: womit kann man wirklich ruhig schlafen? Mit nix - ausser vielleicht mit nem Sparbuch.
Nur einige Erfahrungen aus meinen letzten Fondssparjahren (1998-2005). Mit so wischi waschi Global bla bla hab ich nur verloren, und zwar deutlich. Ebenso teilweise mit den supersupersicheren Global Rents. Das einzige, was sich ausgezahlt hat, war das, wozu ich eine Meinung hatte: Nämlich dass Osteuropa steigen wird. Am Schluss war durch die Verschiebungen im Portfolio der Osteuropa Fonds fast 50 Prozent des Vermögens und hat mich noch ordentlich ins Plus gezogen. Jetzt hab ich mal einen Schlussstrich gezogen, weil mir das Preisniveau gut vorkam und ich von der Bank zu einem Internetbroker wechsle.

Fazit 1: Man muß eine Meinung haben und die scheinst Du gemäß deinem Portfolio ja zu haben.
Ich sage mal, was mir auffällt: Da sind keine Renten drin, oder?(der Lingohr sagt mir nix) Du glaubst an eine Mischung aus Growth und Dividende und bist für Asien, speziell Indien, ziemlich bullish. Du rechnest mit einem Ansteigen der Rohstoffpreise und der Minen. Dem stimme ich 100% zu. Andere Tipps meinerseits wären Osteuropa (auch Renten) und Öl im Speziellen.

Andererseits sagst du, dass du nur mal 5-6 Jahr da was überprüfen willst. Wieso? Manche deiner Anlagen haben (zumindest in der Vergangenheit) ziemlich zyklisches Verhalten gezeigt(rohstoffe, auch tech stocks). Es kann auch mal eine ordentliche (Öl-?) Krise über uns hereinbrechen. Falls du doch Renten haben solltest, kann man da auch auf ein eventuelles Drehen der Zinsen reagieren(ich hatte nen rentenfonds, der machte so 6,4,4,-1,2,4,7,7) (da eilt es nicht so sehr, aber fette Jahre mitnehmen schadet nie).

Was man solch einer flexibleren Strategie zum Vorwurf machen kann, ist , dass man immer die leidigen Ausgabeaufschläge zahlen muss, aber die kann man ja minimieren. Wo legt ihr an. Ich finde die DAB sehr günstig.(z.b. HSBC India 2%)
Freue mich über Kritik und Anregungen
mfg
man nehme die zurzeit besten fonds aus einer liste und der erfolg ist gesichert:laugh::laugh::laugh:
also ist es doch kein kunststück:rolleyes::eek::cool:
@ #8 (minister.grasser)

Danke für deine ausführliche Stellungnahme zu dem post.

Ja, mit dem "nur ab und zu mal überprüfen" ist relativ zu betrachten. Werde natürlich regelmäßig überprüfen wie was läuft. Jedoch wenn es z.B. eine Krise gibt, gerade dann ist es ja wichtig die Sparpläne durchzustehen, weil man dann ja für seine Sparrate entsprechend mehr Anteile kauft.

Auf Renten kann ich noch setzen wenn ich ALT bin. Habe geplant nach 15-20 Jahren auf eher konservative Werte zu schwenken. Sehe den Rentenmarkt im Moment nicht so rosig.

Mit Ausgabeaufschläge habe ich keine Sorgen. Da gibt es ja zum Glück die Fondsvermittler (z.B. AAV) mit ebase Depot, wo man KEINE AA zahlt! Da bin ich auch erst seit kurzem drauf gekommen. Keine Ahnung warum die keine Werbung machen bzw. wieso Die nicht so bekannt sind!?

Grüßle
Hi Peter!
Danke für den Brokerhinweis, habe schon meine Unterlagen angefordert und bin gespannt, obs wirklich alles gratis ist.
Sicher soll man nicht in der Krise aussteigen, das wäre ja das blödeste:D, vielmehr meine ich, dass man mal in fetten Jahren was mitnehmen kann und hie und da umschichten, bzw Schwerpunkte verändern. Ich bin jetzt raus aus dem meisten, ob sichs ausgezahlt hat, werden wir erst nach 2-3Jahren sehen;). Und mit Renten gebe ich dir Recht, da kann man zur Zeit mehr verlieren als gewinnen (obwohl währen wir reden, die Kurse purzeln wie nur was), werde ich daher bei der Neuanlage vorerst untergewichten.
Viel Glück
Sicher soll man nicht in der Krise aussteigen, das wäre ja das blödeste
kannst du mir den grund dafür nennen:rolleyes:

wie definierst du eine krise:eek:
Hi, hali, das ist vielleicht viel zu allgemein formuliert, aber wenn ich mein Depot von 98 bis heute anschau, dann wären die Kursstürze, die wir so um 2002 herum gesehen haben, eine "Krise". Wenn ich damals alles hingeschmissen hätte, wäre ich der Blöde gewesen.

Rechnest du mit einer derartigen "krise" in der Zukunft, dass sämtliche Werte für immer vernichtet werden?
Stell mal deine supadupa liste der besten Fonds hier rein, wenn das Posting oben kein Scherz war.
mfg an alle
Danke erstmal für die Hinweise.

Welchen von den beiden folgenden FOnds würdet ihr nehmen zur spekulativen Beimischung des Langfrist-Depots?

DWS Japan Fonds..............849090: DE0008490905
AXA Rosenb.Pac.ex.Jap.Sm.C...692194: IE0031069499

Gruß
Peter Trompete
@PeterTrompete; #14
Ich denke, du solltest dich in diesem Fall für den AXA Rosenberg entscheiden.
Deine Auswahl hat was für sich. Ich denke du solltest den Sparplan für den Merrill Lynch Fonds aufteilen (siehe dazu mein Musterdepot bei unserem Spiel hier im Forum: € 50.000,- - Das Langfristdepot).
Ciao BigLinus :cool:
P/E Ratio: 19.73 also man legte minimal zu - also noch teurer !

Hi,
habe selber nun 22 Fonds laufen, so zwischen 100-600 euro jeder.
Dabei ist alles mehr oder weniger drin , was Du auch hast oder haben willst .
ML fonds sind sicher sehr gut.
Latin america and world energy von ML nicht zu vergessen,. neben dem Mining fond.
Habe allerdings auch AXA Rosenberg Japan mit 600 Euro drin, da ich denke,dass Japan langfristig gut laufen wird.
Zusätzlich habe ich drei Indien fonds
JP Morgan,
HSBC und ACM ,
weil wir langfritig ein nachhaltiges starkes Wachstum über 10-2o Jahre oder mehr in Indien sehen.
Indien wird das outperformer Land der nächsten Dekaden.
Auch nicht vergessen einen JP Morgan Middle East., wenn Du an eine Entspannung dersNahen Ostens denkt.
Einen Internet und BIotech fonds ebenfalls nicht zu vergessen.
Da kann man ruhig die DWS Typ 0 , also ohne Gebühr nehmen.
Wenn Du willst maile ich Dir mal über das Board alle meine Fonds mit WKN`s.
Was hier schon gesagt wurde ist ganz klar.
Je früher konstant sparen, desto besser.
Also lieber gestern anfangen , als heute, selbst mit 50 , 350 Euro oder wie viel auch immer.
Nicht auf die Gurus hören, die DFir viel Geld für Betreuung abnehmen wollen, das kann man heuiet auch selber.
Da ich schon älter bin schichte ich nun langsam meine Aktien und Anleihen in Fonds um.
Letztes Jahr hatte ich mit meinem Mix eine Performens im Fonddepot von etwa 9%.
Ist gar nicht so schlecht, da kann dann auch mal ein Jahr oder mehr ein Durchhänger sein, das macht dann nichts mehr.
Cost average arbeitet für Dich langfristig.
Ach ja auch zwei sehr gute Rentenfonds habe ich im Depot, einer ist von Goldman und Sachs.
Ein wichtiger Punkt bei Deinen Überleguingen ist auch noch die Fonwährung, da ist hier keienr eingegangen.
Wenn Du langfristig an den US$ glaubst, dann nimm die Fonds in US$, sonst besser die in Euro.
Ich gehe mittel-bis langfristig von der Parität wieder aus(Hillary Clinton als Schlagwort), so dass einige meiner Fonds, ich denke mal so die Hälfte in US$ notieren.
Dann sind Dir nun noch etwa 20-25% sowieso sicher.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen.
Grüsse
DNU
Es ist für das Währungsrisiko egal, wo ein Fond aufgelegt wurde oder ob er selbst in € oder $ notiert. Es ist ausschließlich entscheidend in welche Märkte (d.h. in welche Währungen) investiert wird.
das macht dann nichts mehr.Cost average arbeitet für Dich langfristig.
ob diese aussage wohl stimmt:eek::eek::eek:

je länger der zeitraum für das regelmäßige sparen angesetzt wird und die depotsumme wächst (hoffentlich), um so weniger wirkt der cost average effekt.:(:eek::rolleyes:

beispiel
in den ersten jahren sind ca 1000 EURO im Fonds, da wirken sich z.b. die 100 EURO (=10% vom depotwert) stark auf den mittelwert aus.

sind nach 20 jahren 20.000 EURO im Fonds, wirken sich zuzahlungen in höhe von 100 EURO (=0,5%)kaum noch auf die mittelwertbildung aus.


das risiko auf falsche märkte und fonds zu setzen wird mit der laufzeit der sparpläne immer höher.

sparen ist immer gut, sparpläne aber meistens nur für die "anderen":laugh:
In Ergänzung zu #18

Dass der Cost Average Effekt für einen arbeitet, ist leider so pauschal auch nicht korrekt, das hängt in der Praxis ganz vom Kursverlauf ab.

Ebenfalls ist es nicht korrekt, dass "Typ O"-Fonds ohne "Gebühr" seien. Was die Fondsgesellschaft hier an Ausgabeaufschlag erlässt, holt sie sich im Laufe der Zeit über eine höhere Verwaltungsvergütung wieder zurück. Bei längerer Anlagedauer sind Typ O-Fonds daher i.a. deutlich (!) teurer als normale.

Und noch etwas: "Da ich schon älter bin schichte ich nun langsam meine Aktien und Anleihen in Fonds um." Dass in den Fonds auch Aktien und Anleihen sind, ist schon klar, oder? Ich verstehe das nicht: Was ist der Beweggrund dafür, ein (offensichtlich) größeres Aktien- und Rentendepot in Fonds umzuschichten?
Das mit dem Währungsrisiko habe ich immer noch nicht verstanden und habe festgestellt, dass auch hier im Forum immer wieder kontrovers darüber diskutiert wird.
Ich persönlich habe festgestellt, dass meine auf $ notierten Fonds seit Ende des Jahres, seit dem der $ stärker wird, überproportional gestiegen sind. Meine Frage: Wie wirkt sich ein weiterer $-Anstieg auf Fonds aus, die in € und in $ bewertet sind? :confused:
Die Fondswährung ist prinzipiell egal, entscheidend ist nur, in welcher Währung letztlich die im Fonds enthaltenen Werte notieren (Einschränkung siehe unten). Vielleicht einmal indische Aktien zur Verdeutlichung: Entscheidend ist auch bei einem in Dollar notierten Fonds letztlich das Verhältnis Euro/Rupie, egal ist hingegen, ob das Geld erst einmal (gedanklich) von Rupien in Dollar und dann im gleichen Moment von Dollar in Euro getauscht wird.

Allerdings sind dabei zwei Dinge zu berücksichtigen: Erstens gibt es eine Reihe von Währungen, die eng mit dem Dollar korrelieren bzw. an diesen gekoppelt sind.

Zweitens, und viel wichtiger: Es gibt auch Fonds, die in Dollar abgesichert (!) sind, das heißt für einen Anleger aus dem Dollarraum (!) keine Währungsrisiken beinhalten (genauso, wie es auch Fonds und Zertifikate gibt, die in Euro abgesichert sind). Ein amerikanischer Anleger könnte so beispielswiese ohne Währunsgrisiko in Indien investieren; für einen deutschen Anleger besteht in diesem (!) Fall jedoch das volle Dollar/Euro-Risiko (aber nicht mehr das Euro/Rupien-Risiko). Eine derartige Absicherung kostet auf Fondsebene i.a. Geld; andererseits ist es nicht zwangsläufig uninteressant, einen Teil seines Depots bewusst in USD, CHF oder auch NOK ;-) zu führen.


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