Linksbündnis auf dem Weg zur Spitze+++WASG, die echte Alternative! - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 18.06.05 14:01:36 von
neuester Beitrag 19.07.05 10:39:21 von


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18.06.05 14:01:36
Rechtzeitig bevor eine schwache Regierung von einer imkompetenten schwarz/gelben Regierung abgelöst wird formiert sich in Deutschland eine neue politische Kraft und steigt unaufhörlich in der Wählergunst:

WASG, das Linksbündnis, die echte Alternative
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18.06.05 14:04:18
Und so sieht das in Zahlen aus:

Das angestrebte Linksbündnis "Demokratische Linke/PDS" kommt derzeit bei den Wähler offenbar gut an: Es könnte sogar drittstärkste Kraft werden und sowohl die Grünen als auch die Liberalen auf die Plätze verweisen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der "Berliner Morgenpost", die am Samstag veröffentlicht wurde. Neun Prozent* würden dem Bündnis ihre Stimme geben, während die Grünen nur auf acht und die Liberalen nur auf sieben Prozent kämen.

*Tendenz steigend
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18.06.05 14:06:56
meine prognose:

CDU 39 %
SPD 22 %
WASG/PDS 20%
Grüne 8
FDP 5-6% (wird knapp) :D

Rest sonstige....

Könnte auf ne große Koalition hinauslaufen, wenn`s die Partei der besserverdienenden nicht packt.
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18.06.05 14:17:29
[posting]16.922.176 von Harryson am 18.06.05 14:01:36[/posting]Ich lach mich krank.

Die beiden Aushängeschilder dieses Bündnisses, haben, als sie selbst Ministerverantwortung trugen, alle Maßnahmen mitgetragen, gegen die sie jetzt mosern.

Das was da heute betrieben wird, ist schlimmste Selbstbeweicherung, aus Machtgier.

Sollten die wirklich an die Macht kommen, ist es unser endgültiger Untergang.
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18.06.05 14:19:19
Vorfreude ist die schönste Freude, was?!

20 % ha ha ha :D

Köln - Ex-SPD-Chef Oskar Lafontaine ist am Samstag beim Parteitag der nordrhein-westfälischen Wahlalternative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) in Köln mit Buh-Rufen empfangen worden.

"Wir können uns hier kein Diktat von Oskar Lafontaine gefallen lassen", rief ein Delegierter.
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18.06.05 14:27:04


Die politische Kompetenz zeigt Gesichter, von ein paar bezahlten? Buh-Rufern lassen die sich nicht einschüchtern.
Ich sehe das Bemühen der WASG als Hoffnungsschimmer am Himmel Deutschlands.
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18.06.05 14:33:20
Die echte Alternative?

Die Alternative, die sich nicht auf einen Namen, geschweige denn auf ein Programm einigen können?

Ja, was für eine Alternative :laugh:
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18.06.05 14:33:42
20 % für das Linksbündnis mit den Frontmännern Lafontaine und Gysi ist vielleicht ein bischen hoch gegriffen, aber hört Euch doch mal bei den Sozenanhängern mal um ... da wollen viele mal den REGIERENDEN einen Denkzettel verpassen! :cool:
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18.06.05 14:42:15
20 % Minimum!

10 % + x von der SPD
0 % von den Grünen
5 % von den Christlichen!
5 % PDS
und
x0% aus der "Stillen Reserve" der NICHTWÄHLER/-Frustrierten !

und dann wundern sich einige über die Meldungen zur Kapitalflucht aus diesem unseren Lande?!:eek:
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18.06.05 14:43:29
Genau, diesen Denkzettel haben sie auch verdient.
Nachdem CDU/CSU/FDP in der Opposition alle Rot/Grünen Sparmassnahmen blockiert haben wollen sie jetzt mit Mehrwertsteuererhöhung und Streichung der Eigenheimzulage den abhängig Beschäftigten an den Kragen.
Von Aufhebung des Kündigungschutzes und Streichung der Nacht -und Überstundenzulagen spreche ich mal nicht.
Dieser neoliberalen Inkompetenz und Frechheit gehört schon ein Riegel vorgeschoben, bevor sie im Herbst aus Mangel an Alternative inthronisiert wird.
Und wie das Ding heisst ist mir doch egal, Hauptsache, es tritt für die lohnabhängigen Arbeitnehmer ein.
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18.06.05 14:43:47
Enttäuschte WASAG und PDS-Anhänger werden ihren "Spitzen" auch die entsprechenden Denkzettel geben, wird das ganze wieder etwas ausgleichen....
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18.06.05 14:51:46
Ich würde auch nicht von LinksBündnis reden, sondern eher, um das ganze mal im börslichen Rahmen zu betrachten, von einer Politikinnovation, also einem konstruiertem Produkt für den eher nicht so informierten Anleger, in dem Falle Wähler ;)

Wer Linksbündnis wählt, investiert sicher auch gerne in Fonds mit "garantierter Rückzahlung" :D (Leider ist bei einem Banken-oder Finanzcrash aber auch der nicht garantiert)
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18.06.05 16:07:30
# 3

"meine prognose:

CDU 39 %
SPD 22 %
WASG/PDS 20%
Grüne 8
FDP 5-6% (wird knapp)

Rest sonstige....

Könnte auf ne große Koalition hinauslaufen, wenn`s die Partei der besserverdienenden nicht packt."
..........................................................
Das kommt dabei heraus, wenn sich ein Punk in politischen Prognosen versucht:

WASG/PDS bekommt danach 20%

Woher kommen diese Stimmen nach der Punk-Prognose?

Hier zum besseren Verständnis die Ergebnisse der BTW 2002:

BTW 2002........... Punk-Prognose:
SPD 38,5 (- 2,4).....SPD 22 %
CDU 29,5 (+ 1,1).....CDU 39 %
CSU 9,0 (+ 2,2)
GRÜ 8,6 (+ 1,9).....Grüne 8
FDP 7,4 (+ 1,1).....FDP 5-6%
PDS 4,0 (- 1,1).....WASG/PDS 20%
..........................................................
Ges.:97,0%...........94,5%

16,5% kommen also von der SPD
0,6% von den Grünen
4,0% von der PDS
2,0% von der FDP
..........................................................

SPD und WASG/PDS hätten zusammen (nach Punk) zusammen 42%,
nimmt man die vorausgesagten 8% der grünen hinzu, kommt Punk auf 50%,
also fast so viel wie 2002 für SPD, Grüne und PDS.
Schwarz/Gelb verliert nach Punk etwa 2%.

Der Wähler würde also auf die katastrophale Bilanz der rot-
grünen Regierungspolitik in der Weise reagieren, dass er einer rot-dunkelrot-grünen Koalitin eine absolute Mehrheit gäbe.
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18.06.05 17:06:54
Wir brauchen Parteien, die für das wählende Volk eintreten, nicht für irgendwelche obskuren Kapitalinteressen wie CDU/FDP.
Deshalb wähle ich vermutlich schon WASG, wasgn sonst?

Stärkste Partei bleibt demnach die Union mit 45 Prozent. Allerdings büßten CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche drei Prozentpunkte ein. Die SPD liegt unverändert bei 27 Prozent. Union und FDP hätten damit eine Mehrheit von 52 Prozent. Allerdings gaben 32 Prozent der Befragten an, noch unentschlossen zu sein oder sich der Stimme enthalten zu wollen t-online.de

...und diese 32 % sind noch ein riesiges Potential für Überraschungen.
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18.06.05 17:07:26
Kann mit mal jemand erklären, warum die neue Partei der CDU oder FDP auch nur eine Stimme abnehmen sollte?
Sind doch schon hier im Board alles frustrierte Linke, die die wählen werden, Leistungsscheue, Faule usw.
wilbi
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18.06.05 17:17:35
Sind doch schon hier im Board alles frustrierte Linke, die die wählen werden, Leistungsscheue, Faule usw., wilbi

Ja, wilbi, ich denke so wie du werden noch viele die WASG wählen, sozial denkende, arbeitsame Menschen,um deine Aufzählung fortzuführen.
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18.06.05 17:53:41
[posting]16.922.517 von Wilbi am 18.06.05 17:07:26[/posting]Wilbi, auch bei den CDU-Waehlern int es ein paar Leute, die ihre sozialen Haengematten schwimmen sehen ... und die waehle auch Oskar und Gysi.
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18.06.05 18:01:45
Hab noch nie ne Hängematte schwimmen sehen, sollte dann wohl eher ne soziale Luftmatraze sein, oder?!

Luft ablassen!!!!
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18.06.05 18:21:26
Ich rieche was.

Hallo Harryson, darf ich Savant, Hannez oder Harry zu dir sagen? :laugh::laugh::laugh:
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18.06.05 18:24:42
Nie wieder Sozialismus - Wehret den Anfängen!
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18.06.05 18:29:35
Wenn man die "sorgenvollen" Reaktionen liest - kann man nur sagen :
Endlich kommt mal wieder Schwung in den "Parteienmief" !
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18.06.05 18:35:59
Sehe ich auch so, Miss Rouge und dein attraktiver Name passt auch gut zu dieser sozialen Alternative.
Ich erwarte sie im Herbst im 2-stelligen Bereich, die WASG
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18.06.05 18:43:56
Durch Deutschland muss kein weiterer Linksruck gehen, sondern mal ein Rechtsruck! :eek:
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18.06.05 18:48:31
Spätestens nach der nächsten Wahl dürfte dem Politkomiker Lafontain, einem der härtesten SoBeKos, klar werden, das es mit Links und Regierung nun noch weniger Chancen gibt.

Lafo sollte besser gehen.

Interessant am Rande, wie neulich raus kam, das er sich doch tatsächlich für den anstehenden Wahlkampf die Interviews nicht extra bezahlen lassen will.

Lafo wird großzügig:laugh:
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18.06.05 18:59:59
Ja vor allem der attraktive Name der Wasag wird zu Wählern verhelfen :D
Auf welchem Stern lebst du, Harryson?!
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18.06.05 19:03:57
[posting]16.922.596 von sonnbrille am 18.06.05 18:01:45[/posting]:laugh: Stimmt scho, ar nicht ganz astrein ... gemient war auch die soziale Haengematte, die vor dem inneren gesitigen Auge verschwimmt. Es gibt jedenfalls immer noch genug Leute, die ueberhaut nicht einsehen wollen, warum fue sie das Lotterleben vorbei sein soll!

Fullerchen, keine Ahnung was heute mit Deiner Wahrnemung los ist: aber D steht weder am Anfang des Sozialismus noch am Ende , es ist mittendrin :mad:
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18.06.05 19:05:21
Miss Rouge

Dein Name klingt nach Dekadenz und verweichlichtem Kleinbürgertum, aber nicht nach Sozialismus.

Überprüfe mal deine Grundeinstellung zu Fragen der Partei. Amerikanismen haben sind da fehl am Platz!!!
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18.06.05 19:16:06
[posting]16.922.190 von Punk24 am 18.06.05 14:06:56[/posting]Wenn es so kommt, packe ich meine Koffer. Nicht wegen der großen Koalition, aber wenn die parlamentarische Opposition aus zwei linksradikalen Parteien besteht, habe ich keine Lust mehr.

Ich glaube aber , dass die PDS der FDP nichts anhaben kann, eher den Grünen, von daher erscheint mir Deine Prognose unwahrscheinlich.
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18.06.05 19:16:45
sonnenbrille, die Einfaltslosigkeit deines Nicks wird ja wohl nur von wenig übertroffen, also solltest du im Glashaus nicht mit Steinen werfen.
Mit deiner Namensfixierung liegst du allerdings im heutigen Trend, wo auf die Verpackung aber nicht auf die Inhalte geschaut wird.
Keine Angst, das ändert sich, mit derWASG
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18.06.05 19:19:56
[posting]16.922.277 von Harryson am 18.06.05 14:43:29[/posting]Und was sind die Interessen der lohnabhängigen ??


Absoluter Kündigungsschutz ???
50 % Lohnsteigerung?
30 Stunden Woche ?

Oder was :confused:
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18.06.05 19:35:11
Die Inhalte, Harryson, interessieren doch bei der WASWEISSICHAG einen Scheiß.

Talkshow-Geilheit, Postenklüngel, Gier nach Mandaten, die Wablabla (welche ja demnächst vom großen sozialistischen Bruder geschluckt wird) steht den alten Parteien in nichts nach...
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18.06.05 21:19:55
Die WASG ringt noch um die Feinabstimmung der Inhalte, das ist ein ganz normaler und wichtiger Prozess während Positionierung auf Bundesebene.
Die Inhalte, nämlich sozial verträgliche Wirtschafts- und Finanzpolitik und kritisch-liberale Aussen- und Innenpolitik, wobei sich das kritisch vor allem auf die USA und das liberal auf die Migrations- und Ausländerpoliitik bezieht, diese Inhalte sind klar und heben sich wohltuend vom populistischen Gewurschtel der etablierten Parteien ab.
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18.06.05 21:37:57
[posting]16.922.836 von Harryson am 18.06.05 21:19:55[/posting]Ja eine liberale Migrationspolitik kommt an bei sozial schwachen deutschen Protestwählern. Die wünschen sich nichts mehr als noch mehr Osteuropäer , die sich mit ihnen um Niedriglohnjobs streiten und freuen sich, wenn noch ein paar muslimische Großfamilien in ihrem Mietshaus einziehen und Nachts um 1 Uhr Ramadan feiern.
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18.06.05 21:40:12
Oscar und Gysi kriegen wieder ein paar Titelseiten und ein paar Talkshow-Einladungen.
Danach gehts wieder in die Toskana :rolleyes:
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18.06.05 21:42:55
Harry, wo hast du dein Funktionärsdeutsch gelernt?!

Noch auf der Parteischule?!

:D :D
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18.06.05 22:50:53
[posting]16.922.836 von Harryson am 18.06.05 21:19:55[/posting]Hauptsache eine kritische Außenpolitike der USA gegenüber.

Was die anderen machen ist ja egal. Was Putin so treibt, störtja nicht genauso die Chinesen, usw.

Ja, ja


§ 1
Die Partei, ja die Partei, ja die Partei hat immer recht.

§ 2
Und sollte die Partei einmal doch unrecht haben, tritt automatisch § 1 in kraft.
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18.06.05 23:06:42
# 1

Eine echte Alternative? :laugh:

Das hatten wir doch schon mal, dass sich Sozis und Kommunisten zu einer Einheitspartei zusammenschließen. :mad:

Nur das der Generalsekretär jetzt Lafontaine heisst. :(

Die Ossis können sich wohl am ehesten für eine solche Partei erwärmen. Denen haben wir ja auch die Wiederwahl Schröder`s zu verdanken. :mad:

PS: I want my money back! ;)
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19.06.05 09:30:05
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19.06.05 09:41:18
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19.06.05 09:44:13
Zur Zeit rangelt die "linke Alternative" noch mit den Landeswahlleitern. Man sucht nach einem Weg, die "SED-Partnerschaft" so gut wie möglich vor den Wählern zu vertuschen. Ein guter Anfang, nicht wahr? Die "linke Alternative": Tarnen, täuschen und dann ...? :mad:

Nach wochenlangem Hickhack um den Namen ihres Linksbündnisses hatten sich PDS und WASG am Mittwochabend am Ziel gewähnt: Die Partei soll „Demokratische Linke.PDS” heißen – und außerdem sollen die Landesverbände frei entscheiden dürfen, ob sie den Namen ihrer Landesliste für die voraussichtliche Bundestagswahl im September abändern. Hintergrund sind vor allem Vorbehalte im Westen gegenüber dem Kürzel PDS. Dies stehe für die umbenannte SED, und damit wollen viele in der WASG nichts zu tun haben.

Niedersachsens WASG-Sprecher Detlef Schmidt sagte noch am Donnerstag, man wolle auf der Landesliste „ohne das Kürzel PDS zur Bundestagswahl antreten”. Wenn das geschieht, ist nach Ansicht des Landeswahlleiters die Landesliste ungültig. „Parteien dürfen nur mit ihrem vollständigen Namen kandidieren”, betont er. „Da es um eine Bundestagswahl geht, ist allein der Name der Bundespartei verbindlich.” Falls sich also die PDS wie geplant auf ihrem Parteitag am 17. Juli in „Demokratische Linke.PDS” umbenenne, müssten alle Landeslisten und Wahlkreiskandidaten dieser Partei auch den neuen Namen tragen – „und zwar vollständig”, betont Strelen. Prinzipiell gebe es die Möglichkeit, Namenszusätze zu streichen. „Doch in diesem Fall ist das Kürzel PDS kein Zusatz, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Parteinamens.”
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19.06.05 09:54:24
Obwohl ich kein Roter bin habe ich Achtung vor der Haltung der PDS die zu ihrer Vergangenheit steht!
Besser wie die DDR-Wendehälse in CDU oder SPD ( Merkel und Co.)
:cool:
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19.06.05 09:59:18
# 41

:laugh:

Die umbenannte SED steht nicht nur zu ihrer Vergangenheit, sie ist die Vergangenheit.
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19.06.05 11:12:57
Die desolaten sozialen Systeme in Deutschland, hervorgerufen durch falsch verstandene, neoliberale Wirtschaftspolitik sollen ab Herbst endgültig ihren Todesstoss erhalten, wenn die von CSU-Söder angedrohten Programme einer schwarz-gelben Regierung (die uns ja hoffentlich erspart bleibt) greifen. So will die CSU innerbetriebliche Bündnisse für Arbeit möglich machen, den Kündigungsschutz sinnvoll einschränken, was soviel bedeutet wie Aufhebung des Kündigungsschutzes und freie Fahrt für Raubtierkapitalisten.
Desweiteren wird der Generationenwechsel bei den Arbeitsplätzen erschwert und damit Jugendarbeitslosigkeit gefördert bei gleichzeitiger Einschränkung der Ausbildungsmöglichkeiten.Wir müssen langfristig die Lebensarbeitszeit durch den Abbau von Frühverrentung oder kürzere Studienzeiten verlängern"Orginalton Söder
Braucht es mehr, um die Lächerlichkeit und Amateurhaftigkeit einer Regierung in Spe aufzuzeigen?
Und dies ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisberges, der uns mit Getöse im Herbst erreichen soll.

Deshalb: Lasst euch nicht für dumm verkaufen, die WASG ist eine echte Alternative.

An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön für die vielen aufmunternden Mails, die ich erhalten habe.
Und nochmals: Ja, ich glaube an ein 2-stelliges Ergebnis.
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19.06.05 11:16:23
@

Eine schonungslose Offenlegung der Stasiakten wird immer dringender,

damit der kommunistische Sumpf endgültig trockengelegt wird.

:cool:
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19.06.05 12:22:57
#42
Du hast es immer noch nicht gecheckt!
Von den 2 Millionen SED Genossen sind höchstens 60.000 Mitglieder der PDS (mehr Mitglieder hat die PDS nicht) und viele der restlichen SED Genossen sind in der SPD-CDU-CSU-FDP untergetaucht! Aber noch schlimmer sind die Mitläufer gewesen die heute das Maul weit aufreißen!
:cry:
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19.06.05 12:33:22
[posting]16.926.198 von Kaufstart am 19.06.05 12:22:57[/posting]Die anderen Genossen sind gescheiter worden :rolleyes:
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19.06.05 13:16:22
Harryson, auf welchem Listenplatz stehst Du bei deiner Politinnovation?!

Bei deinem Engagement hier, sozusagen dem Kampf um jede Stimme, und das an so einem sonnigen Wochenende, könnte man glauben min. unter den ersten 5 auf irgend einer Landesliste.

:D
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19.06.05 13:31:03
#43 Ewiggestriger.....Die Antworten der Extremlinken bauen doch nur auf Sentimentalitäten und Träumen von Zeiten, die wir uns heute -im wesentlichen beruhend auf den Fehlern der Linken in Ost (!) und West- nicht mehr leisten können.

Wie willst du denn etwa die immer älter werdene Bevölkerung absichern, wenn keiner mehr da ist, der das Geld dafür bereitstellt?

Die Antwort kann doch nur lauten, daß man Schul-/Studienzeiten möglichst verkürzt und das Rentenalter anhebt.

Wie willst du dafür sorgen, daß mehr eingestellt wird?

Mit starren Tarifsystemen, die jede Flexibilität und sogar die Interessen der Arbeiter vor Ort einschränkt, nur weil irgendein Bürokrat das von seinem Chefsessel aus entscheidet?

Wie willst du die Jungendarbeitslosigkeit bekämpfen?

Mit einer Ausbildungszwangabgabe, die nicht mal die Gewerkschaften erfüllen?


Von der Linken kommen nur Antworten von gestern. Antworten, die uns gerade in die Scheiße reingeritten haben. Und ausgerechnet die sollen uns heute helfen?! Schwachsinniger gehts nimmer!!!
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19.06.05 13:51:32
Deutschland geht es vor allen Dingen deshalb so schlecht, weil wir mit 1,5 Billionen € den von den Kommunisten ruinierten Osten subventionieren mussten.

Und jetzt sind sie schon wieder da und haben den wenigen Deutschen, die Arbeitsplätze schaffen, nämlich den Unternehmern, den Krieg erklärt.
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19.06.05 13:52:11
Dieses ganze Gehabe erinnert unsereins doch stark an das Vorgehen der Volksfront von Judäa, die da konspirienderweise in ihrem Kabüfken hockt und sich heroische Siege ausdenkt, während sie sich mit den Spaltern und dem fliegenden Suizidkommando der judäaischen Volksfront herumschlagen muß.

Always look on the bright side :laugh:
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19.06.05 13:53:29
#49... Hätten wir damals auf Lafontaine gehört, der eine Wiedervereinigung um jeden Preis vermeiden wollte, wäre uns das nicht passiert.

Ja, der Lafo erkannte schon immer die Zeichen der Zeit :laugh:
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19.06.05 14:05:05
# 51

Ja, Oskar hat wohl genau gewusst, dass die Einheit Deutschland weit zurückwerfen wird.

Was er aber nicht kapiert hat ist, dass die Kommunisten den Zusammenbruch der DDR herbeigeführt haben.

Sonst wäre er jetzt ja schließlich nicht Spitzenkandidat der sozialistischen Einheitspartei geworden.
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19.06.05 14:50:35
#52

und CDU,SPD,FDP,GRÜNE haben den Zusammenbruch der BRD herbeigeführt
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19.06.05 15:03:20
Hat denn der PDS noch keiner gesagt, das es Lafontaine war, der damals für die Anerkennung der DDR und damit gegen die Wiedervereinigung gewettert hat?

Wüßte zu gern, wie die darüber denken, in dann sehen würden?
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19.06.05 18:07:00
Die wirtschaftlichen Gewinne der Unternehmen steigen exorbitant, gerade jetzt haben sie der Bundesregierung überraschend zusätzliche Steuereinnahmen in Milliardenhöhe gebracht Die Menschen dieser Welt sind so reich wie noch nie...aber eben nur ein paar Prozent und die werden immer reicher, dank der Globalisierung und dank der konservativen Steigbügelhalter.
Der Einschnitt in die Sozialsysteme, so wie ihn CDU/CSU jetzt "schmerzhaft" ankündigt, sogar schon vor der Wahl, wird die Menschen bei uns letztendlich ins 19.te Jahrhundert zurückkatapultieren, die Macht der Gewerkschaften soll entscheidend geschwächt werden und aus uns wird ein Volk von sozialen Einzelkämpfern.
Und diese Einzelkämpfer müssen dann in Zukunft jedes Lohndiktat schlucken, jede Arbeitszeitverlängerung, jede Kündigung.
Wer das noch nicht erkannt hat, sollte es sich nochmal durch den Kopf gehen lassen und dann das richtige wählen, zb WASG.
Es darf keine Regierungspolitik in Deutschland betrieben werden, die nur Kapitalinteressen vertritt und den Menschen wie eine Schachfigur in eine Position schiebt, die ihn matt setzt.
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19.06.05 18:13:12
[posting]16.929.441 von Rhum56 am 19.06.05 15:03:20[/posting]Ich glaube das macht Oskar in den Augen der PDS Alkommunisten nur umso sympathischer. Die wollten nämlich auch keine Wiedervereinigung.
Insofern wächst da zusammen , was zusammengehört. Die Partei der Feinde Deutschlands.
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19.06.05 18:26:26
[posting]16.929.822 von Insolvenzverwaltung am 19.06.05 18:13:12[/posting]"Feinde Deutschlands" (um es mit deine Worten zu sagen) sind doch in erster Linie die, welche ihr Werk bereits vollbracht haben.
Da fallen mir sofort 4 etablierte Parteien ein.
Avatar
19.06.05 19:41:26
[posting]16.929.852 von _II_ am 19.06.05 18:26:26[/posting]3 von den 4en haben Deutschland aufgebaut :)
Bezüglich der vierten stimme ich zu - die Grünen sind genauso schlimm wie die Roten und Braunen :rolleyes:
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19.06.05 21:47:32
#53..."Der Einschnitt in die Sozialsysteme, so wie ihn CDU/CSU jetzt " schmerzhaft" ankündigt, sogar schon vor der Wahl, wird die Menschen bei uns letztendlich ins 19.te Jahrhundert zurückkatapultieren, die Macht der Gewerkschaften soll entscheidend geschwächt werden und aus uns wird ein Volk von sozialen Einzelkämpfern."

Du als Linker hast es vielleicht gern, wenn du von SPD, PDS, Grünen und Co. beschissen wirst, die Mehrheit der Deutschen aber nicht. Auch ich gehöre zu denen, die es Union und FDP hoch anrechnen, daß sie eben nicht mehr wie solche Typen wie Du von Zuständen wie in der DDR träumen.
Im übrigen läßt sich die Mehrheit der Deutschen auch nicht gerne bevormunden von einem Sorgenlos-Staatsapparat, den unselbständige Kommunisten sich offenbar wieder herbeisehnen. Entweder das oder sie laben sich an der Hoffnung, bald wieder ihre Nachbarn auszuspionieren und an die Partei verpetzen zu können.
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19.06.05 21:53:49
Weisst du, antifor, Typen wie dich, die im wesentlichen von Zitaten und Schaum vor dem Maul leben, gibts nicht so viele.
Wenn ich die Sammlung deiner hilflosen Polemiksräds anschaue, muss ich milde lächeln.
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19.06.05 21:56:44
#53...Ausserdem, mein kleiner linker Radikalo, solltest du dir vielleicht mal klarmachen, wo denn Unternehmen wie die Deutsche Bank den Großteil ihrer Gewinne machen. In Deutschland ist das schon längst nicht mehr.

Bedank dich hierbei auch gleich bei Lafontaine, Schreiner, Nahles und wie die linken Trottel noch so heißen.

Den würde hier nicht die Politik betrieben, die gemacht wird, würde es deutsche Traditionsunternehmen nicht aus dem Land jagen.
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19.06.05 21:58:32
#58...Also ich habe noch nichts Konkretes von dir gehört!

Was will die WASG denn verändern? Ihr müßt doch mindestens eine Art Entwurf haben, oder?

Laß mal lesen!
Avatar
19.06.05 22:07:29
Konkret heisst:

Keine Abschaffung des Kündigungsschutzes

Keine Anrechnung von Krankheitstagen auf den Urlaub

Keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit

Keine Kürzung von Überstunden- und Nachtzuschlägen

Keine Einschränkung und Kürzung der Studienzeit

Fortsetzung folgt, gerne auch per bm
Avatar
19.06.05 22:21:05
[posting]16.930.354 von Harryson am 19.06.05 21:53:49[/posting]Na der Ton kommt mir doch bekannt vor.

Wieder von den Toten, unter anderem Namen, zurück gekehrt :confused:
Avatar
19.06.05 22:22:50
#61....Also alles so lassen wie es ist oder wie? Und das soll Deutschland wieder an die Spitze bringen? Und kommt auch noch was anderes als nur das Zeug, was ihr NICHT wollt?

Und per BM bitte nicht, wenn dann sollen hier schon alle mitbekommen, was von euren Ideen so zu halten ist.

PS: Mit der Studienzeit mußt du was mitverstanden haben. :) Keiner will Studenten von der Uni schmeißen. Es soll nur ein System entwickelt werden, auf dessen Basis Studenten schneller zu ihrem Abschluß kommen.
Schüler sollen ja auch nicht mehr pauken. Es soll nur einfach nicht mehr so viel ausfallen. Weißt du, daß haben jetzt zum Beispiel der Jürgen von der CDU und der Andreas von der FDP so geregelt. Die machen jetzt das, was die Genossen nie hinbekommen haben, neue Lehrer einstellen. Denn das geht jetzt, weil der Jürgen von der CDU und erst recht der Andreas von der FDP nicht mehr einsehen, daß neue Lehrerstellen nicht mehr geschaffen werden können sollen, nur weil die Deutsche Steinkohle AG oder die RAG weiterhin Geld haben wollen. Der Peter Müller von der RAG hat jetzt gerade auch verkündet, daß das Fördern von Kohle plötzlich auch ohne Subventionen geht. Auf einmal. Danke Jürgen. Danke Andreas. Gute Nacht, Genossen!!
Avatar
19.06.05 22:30:37
Siehst du, antifor, jetzt kopierst du wieder kritiklos die schwarze Wahlkampfparolen und in 2 Monaten spricht keiner mehr davon.
Der Rüttgers hielt bis vor kurzem noch die Katholiken für auserwählten Menschen dieser Welt wahrscheinlich tut er das heimlich immer noch, bis ihm Merkel erklärt hat, dass man sowas nicht sagen dürfe.
Und dieser Selektionist soll nun die Bildungspolitik in NRW voranbringen?

...wir lachen im Chor...
Avatar
19.06.05 22:35:19
[posting]16.930.441 von Antifor am 19.06.05 22:22:50[/posting]Er hat noch einiges Mißverstanden.

Der Kündigungsschutz soll nicht abgeschafft werden. Er soll nur flexibler gehändelt werden können.

Auch die Nacht- und Wochenendzuschläge sollen nicht gekürzt werden. Sie sollen nur vesteuert werden. Wieso soll irgend ein Steuerzahler Geld bezahlen, weil jemand Nachts und am Wochenende arbeitet, und die Zuschläge dann vom Staat, durch Steuerverzicht subvenzioniert werden.

Normalerweise müßte jeder Steuerzahler, ob selbständig, lohnabghängig, oder Beamter, der nicht am Wochende, oder Nachts arbeitet, auf die Straße gehen, und velangen, dass Wochenend- und Nachzuschläge genauso besteuert werden, wie die Überstunden, die er macht.
Avatar
19.06.05 22:38:50
[posting]16.930.460 von Harryson am 19.06.05 22:30:37[/posting]Du zitierst kritiklos die Wahlkampfparolen der von Lafontaine, der WASG und der PDS.

Es ist schon witzig anderen kritikslose Wiederholung von
Wahlkampfparolen vorzuwerfen, wenn man in der Sache eigentlich der größte ist.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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20.06.05 08:23:14
Es ist Wahlkampf, gleiches Recht für alle ;)

Antifor : FDP

Connor, Atti, Stella luna: SPD

renate1948, 23552, fuller 81 : CDU

so what.....
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20.06.05 08:29:06
[posting]16.931.700 von Punk24 am 20.06.05 08:23:14[/posting]falsch.

Ich tendiere mehr zur FDP.
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20.06.05 09:03:45
[posting]16.931.784 von 23552 am 20.06.05 08:29:06[/posting]Mmhhh, dann muss ich #67 nochmal verfassen und diese Information dabei berücksichtigen :D;)
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20.06.05 09:08:48
!
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20.06.05 10:10:27
Fällt Dir sonst nichts ein ???

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Wirklich eine sachliche Diskussion zum Thema . :laugh::laugh:
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20.06.05 12:40:45
[posting]16.933.158 von MissRouge am 20.06.05 10:10:27[/posting]und 21

Ja Musik kommt wieder ins Parlament.
Die Frage aber eher, was denn dann da raus kommt?:D

Ob Lafo genug Gewicht auf die Wage bringt, um mit der WASG den Umfragen gerecht zu werden?

Hab so meine Zweifel, nach dem, was in den letzten Wochen so die Wähler alles gezeigt haben.

Überhaupt hab ich ein Problem mit dem kommunistischen Gedankengut so einiger Poster hier, auch dem Threaderöffner.

Ganz sicher werden wir mit solchen Parolen keinen besseren Wohlstand für den Einzelnen hinkriegen. Und meine unternehmerische Freiheit stelle ich gleich auf mit meiner privaten. Wo kommen wir eigentlich hin bei dem ganzen Regularium und Dirigismus? Es muß doch mittlerweile jedem aufgehen, das der Weg der falsche wahr.
Bin daher überzeugt, das nun eine andere Zeit anbricht und Typen, wie Lafo und Gysi schnell in die Wüste ziehen.
Eine kleine Minderheit von SoBeKO (Sozen Beton Kopp) wird wohl bleiben, dann aber genug!
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20.06.05 13:51:06
[posting]16.930.478 von 23552 am 19.06.05 22:35:19[/posting]@23552....Ja, das ist so eine Sache mit den Mißverständnissen. Mir kommt es so vor, als wird das absichtlich fehlinterpretiert und derart verschärft, daß man meinen könne, FDP und Union seien der Untergang des Abendlandes. Entweder das oder manche der Linken haben einen erheblich eingeschänkten Horizont. Von denen kommt bestenfalls Polemik wie die, Union und FDP wollten den "Raubtierkapitalismus". So einen Unsinn sollen die Leute dann glauben. Und auf der anderen Seite wirds ganz leise, wenn mal gefragt wird, was etwa die WASG will, aber eben nicht, was sie nicht will. Das bringt uns doch keinen einzigen Schritt weiter. Und was sich Leute wie Harryson mal abgewöhnen sollten, ist, ständig in die Vergangenheit zu schauen. Die Realtität von heute zählt. Und dazu gehört auch endlich mal zu akzeptieren, daß es erst eine Politik, wie sie jetzt von der WASG vorgeschlagen wird, war, die uns erst so richtig in die Scheiße geritten hat.
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20.06.05 14:47:38
# 61

"Keine Einschränkung und Kürzung der Studienzeit"


Das kann aber nur der Anfang sein!

Eine linksorientierte, liberale Partei wie die WASG muss fordern:

Automatische Verleihung des angestrebten Studienabschluss`
für Arbeiterkinder nach spätestens 25 Semestern.

Abitur für alle.

Berücksichtigung des Proporz für ausländische Arbeitnehmer
bei der Besetzung von C 4 - Professorenstellen.

Bilinguale Spracherziehung (türkisch, deutsch) in den Kindergärten.
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20.06.05 15:07:37
Lieber Datterich :)

ich muss mich wirklich wundern. :)

Ich würde ergänzen :

Für Nichtarbeiterkinder gilt :
Falls es nicht innerhalb von 30 Semestern klappt - und Papa keine Lust mehr hat, den Geldbeutel zu öffnen -
und auch keine Beziehungen mehr helfen - ohje -
dann wird man vielleicht bei Papi angestellt oder - falls das nicht geht - fängt man mit 4o noch einmal neu an . :)

Die Fälle gibt es nämlich auch massig - leider !
Aber das ist nur eine Ergänzung Deines Beitrages -
mir persönlich liegt es fern, Menschen nach ihrer Herkunft zu "sortieren" .
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20.06.05 15:57:48
# 67

Auch bei Stella liegst du falsch, Punk!

Siehe hier:

#10 von StellaLuna 05.09.04 20:07:11 Beitrag Nr.: 14.216.550 14216550
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Antifor
" ich bin überzeugte GRÜNE und ansonsten Wechselwähler."

:laugh:
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20.06.05 16:08:23
[posting]16.937.421 von datterich am 20.06.05 15:57:48[/posting]Ich muss besser recherchieren :D

aber bei Connor bin ich mir ziemlich sicher :laugh:
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20.06.05 16:12:31
spitzensteuersatz erhöhen aber nur für superreiche im ausland und milliardäre


steuern für kleine leute senken

mehr arbeitslosengeld

mehr integration

mehr kindergeld,keine studiengebühren

mehr investititonen im öffentlichen dienst

mehr wachstum,dadurch weniger arbeitslose


mehr soziale gerechtigkeit,und mehr arbeit und auch mehr urlaub


meine partei (nach einem vorschlag aus dem handelsblatt):

KADER

(kaum arbeiten dafür enorme renten)

wählt mich!!
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21.06.05 08:54:42
[posting]16.937.600 von whitehawk am 20.06.05 16:12:31[/posting]1. Superreiche im Ausland zahlen ihre Steuern ebendort
2. Milliardäre werdet ihr dann endgültig nicht mehr haben, die wechseln zu 1.
3. Der Kanzler wird den Vorschlag steuern für kleine leute senken sicher gerne aufgreifen :rolleyes:

und über 5 mio Deutsche haben Dauerurlaub :rolleyes:
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21.06.05 10:29:43
[posting]16.937.600 von whitehawk am 20.06.05 16:12:31[/posting]Wo müssen wir Kreuzschen machen?

:D
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21.06.05 11:21:00
Was ist eigentlich von diesen Aussagen von Rot-Grün zu halten, sollte es zufällig im September für rotrotgrün doch reichen?

http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/06/21/politik/7613…
Grüne schließen Koalition mit Linksbündnis aus Berlin - Die Grünen schließen die Zusammenarbeit mit einem Linksbündnis um Gregor Gysi und Oskar Lafontaine nach den geplanten Neuwahlen im Herbst aus. "Ich kann mit keine Verbindung mit der PDS und der WASG vorstellen", sagte Grünen-Chefin Claudia Roth gestern nach der Sitzung des Bundesvorstands. Zugleich warf sie Lafontaine wegen dessen "Fremdarbeiter"-Äußerung Populismus und eine "grauenhafte, dumme Entsorgung unserer historischen Verantwortung" vor. Es sei nicht verwunderlich, daß die NPD Lafontaine ihre Unterstützung angeboten habe.


Auch SPD-Parteichef Franz Müntefering erteilte einem Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei eine klare Absage: "Eine Zusammenarbeit mit der PDS auf Bundesebene wird es nicht geben." Und die WASG sei nichts anderes als ein "Wurmfortsatz" der Linkssozialisten. "Mit Lafontaine schließen wir schon gar kein Bündnis", so Müntefering.

*************

Oder wollen die nur dem Wahlvolk klar machen, daß das Linksbündnis ein gaaaaaaaanz doll linke radikale Alternative ist?
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21.06.05 11:37:40
Wer will überhaupt mit den Grünen und Ihrer Deutschland-Kaputtmachpolitik?

Die Frage was Grün will, ist doch nicht mehr von politischer Relevanz. Den Großteil des Programms deckt auch die CDU/FDP/SPD.
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21.06.05 12:19:35
Hat jemand von Euch vielleicht gestern die Diskussion zwischen Bisky und Sinn auf Phoenix ("Unter den Linden") verfolgt?

War ausgesprochen interessant!

Bisky hatte sichtlich Not, Sinn und dem Publikum auch nur annähernd schlüssige Antworten zu geben. Ein Gast aus dem Publikom fragte zum Beispiel, ob Bisky ein einziges Land nennen könne, wo die Ideen der Ex-SED gefruchtet und zu mehr Wohlstand geführt hätten und wie er dazu stehe, daß andere Länder wie England, Neuseelnad etc. mit einer genau entgegengesetzten Politik für mehr Arbeit, mehr Wachstum und so zu mehr Wohlstand für alle gesorgt haben.
Da sah der Junge ziemlich blaß aus.

Auch Sinn sagte, daß das System, wie es die Kommunisten vorschlagen, womöglich zu mehr Gerechtigkeit führt. Gerechtigkeit für alle bedeute dabei aber, daß alle miteinander arm würden! Er nannte dabei das Beispiel, daß sich DDR-ler darüber aufregten, daß Honecker etwa einen Kühlschrank besaß oder ein Citroen fuhr.
Wenn die PDS so verfahren würde wie sie wollte, dann würde das Kapital aus dem Land gejagt. Allein schon eine Diskussion über eine höhere Besteuerung sorgt dafür, daß das im Gegensatz zu früher heute wesentlich mobilere Kapital ins Ausland fließe, was u.a. auch die jüngsten Nachrichten untermauern, die besagen, daß bereits im ersten Quartal gute 150 Milliarden Euro aus Deutschland "exportiert" wurden. Ähnlich hoch wie noch unter Finanzminister Lafaontaine.

Lafontaine, Gysi und Co. sind eine Gefahr für das Wohl Deutschlands. Anders kann man es nicht ausdrücken.
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21.06.05 12:29:26
ja, ich habs gesehen.

Sinn hat sich in seinen üblichen Theorien verfangen, die den Sponsoren des IFO sicher gefallen, aber keine Lösung sind.

Bisky war blass, stimmt.
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21.06.05 12:37:34
Es ist doch müssig, politische Ideen und Alternativen an alten Systemen festzumachen, wenn das so wäre, dann müsste die Nachkriegs-CDU als Nachfolgepartei der NSDAP gelten, denn dort haben sich sehr viele Ex-Nazis und Mitläufer nach dem Zusammenbruch versteckt.
Gemessen werden muss eine Partei immer an ihren Zukunftsperspektiven und die sind nun mal besonders bei der WASG fokusiert auf das Wohl der abhängig Beschäftigten, der sog. kleinen Leute, auf die Sicherung durch einen Sozialstaat, für den Deutschland berühmt war und grösstenteils noch ist und der auch weiterhin finanzierbar ist, wenn wir die Raubtiere von CDU und FDP in Schach halten, die ihn bis auf die Knochen abnagen wollen und dafür auch noch Verständnis fordern.
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21.06.05 12:52:08
[posting]16.947.320 von Harryson am 21.06.05 12:37:34[/posting]#84

Komisch, das die Sozen immer häufiger den tierischen Vergleich suchen, als ob die deutsche Wirtschaftssprache die Probleme nicht beschreiben könnte.:D

Wenn es uns gut gegangen ist über Jahrzehnte, dann konnten wir uns deshalb ein paar Fehler leisten. Dazu gehörte dann auch ein überspanntes Sozialsystem, was ja auch weltweit Gäste anzog:O

Es geht uns aber überdeutlich sichtbar schlechter, die Steuereinnahmen sinken dramatisch, die Abzocke der staatlichen Institutionen hingegen explodieren, die staatliche Verschuldung ebenfalls.

Nun stehen ein paar Leute auf, dieses zu bekämpfen, die bisherige Regierung war und ist dazu unfähig.

Und da hast Du, Harryson, nichts anderes in der Birne, einen doch sehr verkrampften Versuch zu unternehmen, Union und FDP zu maltretieren?

arm
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21.06.05 13:01:24
Schuld an der Arbeitslosigkeit ist die Globalisierung und die falschen neoliberalen Gegenmassnahmen, die durch Auflockerung des Sozialsystems versucht haben, die Abwärtsbewegung aufzuhalten.

Profiteure sind die grossen Konzerne und zunehmend auch die selbständigen Mittelständler, die sich immer mehr im für sie sozialen Schlaraffenland austoben dürfen.

Verlierer sind die Arbeiter und Angestellten, die Arbeitslosen, die Kleinverdiener, die Familien, die Alten, die Kranken.

Die Alternative im Herbst heisst: WASG
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21.06.05 13:06:46
#84...Wenn Du schon mit Geschichte anfängst, dann solltest du dir mal vor Augen halten, wer es war, der Deutschland erst zu einem Sozialstaat ausgebaut hat: Konrad Adenauer, der zufällig kein Sozialdemokrat war. Er hat das Rentennievau über das Maß hinaus erhöht und nahezu sämtliche Sozialleistungen auf Staatskosten eingeführt. Hinterher kam noch mehr von Kohl. Damals hatte schon Erhardt gewarnt, daß wir mit solchen Modellen zwar kurzfristig gut zurechtkommen, aber wir daran langfrsitig zugrunde gehen. Adenauer soll seinerzeit gefragt haben, wie lange dies denn brauche, worauf Erhardt antworte, daß dies 4ß bis 50 Jahre benötige. Et voilá, da sind wir.
Wenn man schon von den Leistungen des Staates schwärmt, dann sollte man auch so ehrlich sein, zuzugeben, daß diese nicht den Sozialdemokraten zu verdanken sind.
Aber sei es drum, wir stehen heute vor diesem Scherbenhaufen und müssen mit ihm klarkommen. Und deshalb können wir nicht so weitermachen wie bisher. Die WASG oder auch die PDS wie jüngst auch die immer mehr nach links rückende SPD haben aber genau dies vor: Den Sozialstaat immer mehr aufblähen, weniger arbeiten, mehr Urlaub, mehr Feiertage, mehr Lohn. Dass sind doch gerade die Gründe, warum unser Wirtschaft lahmt. Die Löhne sind vor allem in den Bereichen der Gerinqualifizierten gemessen an deren Leistungsfähigkeit und insofern deren Produktivität vielfach zu hoch. Deshalb wandern diese Arbeitsplätze auch ab oder werden durch Maschinen ersetzt. Es muß hier also besonders Lohnzurückhaltung betrieben werden, wenn hier Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Deshalb ja auch die Forderung nach betrieblichen Bündnissen, wonach die Beschäftigten vor Ort selbst vom allgemein gültigen Flächentarifvertrag abweichen können. Denn dies sichert Arbeitsplätze. Vor die Wahl gestellt wird doch ein Arbeiter nicht freiwillig in die Arbeitslosigkeit gehen, wenn eine Alternative gefunden werden kann, die es erlaubt, den Betrieb konkurrenzfähig zu halten. Eine gewissen Entmachtung der Tarifparteien, der Gewerkschaften, aber auch der Arbeitgeber, ist natürlich die Folge. Das paßt vielen Bürokraten natürlich ganz und gar nicht, da sie erstens Einfluß und zweitens Kapital verlieren. Aber genau so eine Maßnahme ist notwendig.

Und darüberhinaus muß auch endlich mal die Familienpolitik einbezogen werden. Es kann nicht angehen, daß Kinderlose angesichts der demographischen Entwicklung Deutschlands vom Staat noch begünstigt werden. Dies etwa durch das Ehegattensplitting. Kinderlose, egal ob hetero oder homo, bringen im Gegensatz zu Familien keinesfalls so viel Geld und Zeit auf. Ich finde, besonders wenn man unter Gerechtigkeitsaspekten agieren will, daß diese finanziell zu Lasten von Kinderlosen begünstigt werden. Denn Kinderlose können mit dem Geld, welches sie dadurch sparen, daß sie eben keine Nachkommen zu versorgen haben, selbst für ihre Vorsorge aufkommen. Ohne staatliche Zuschüße.
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21.06.05 13:12:30
#86...Globalisierung gibt es in Deutschland bereits seit den 50ern. Denk doch nur mal an den Käfer!

Was uns so richtig Probleme gemacht hat, war erst die Erhöhung des Lohnniveaus über die Produktivität hinaus. Dies geschah in der Ära Brandt. 13% Lohnerhöhung auf einen Schlag. Und dazu noch so Sprüche wie: "Ich habe lieber 5% Inflation als 5% Arbeitslosigkeit"

Dank den Linken hatten wir am Ende beides!!!
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21.06.05 13:12:45
[posting]16.947.565 von Harryson am 21.06.05 13:01:24[/posting]Profiteure sind die grossen Konzerne , weil Un-Sozial-Schröder den großen Bossen ein schönes Steuergeschenk kredenzte und gleichzeitig den Mittelstand bekämpfte und zur größten Pleitewelle der deutschen Nachkriegsgeschichte führte, der dann die private Insilvenzwelle folgte

Die Globalisierung kann hingegen nicht schuld sein, weil sie schon viele Jahrzehnte läuft.
Für SoBeKo sei erinnert, wann denn Byer Siemens und VW in die große weite Welt zogen und umgekehrt Ford und GM nach Deutschland kamen

Ist daran Deutschland krpiert, die AL gestiegen? Nein

Also lenk doch nicht so plump von den hausgemachten Problemen ab, denn wir sollten keine weitere Zeit verlieren, das wieder ins Lot zu bringen!!!
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21.06.05 13:16:56
#89 Rhum....Ganz richtig! Insbesondere die Deutschen waren doch die Profiteuere der Globalisierung. Unsere Waren wurden weltweit gerne gekauft. Wir waren innovativ und wir waren günstig. Alle haben davon profitiert.
Man sollte sich mal zurückerinnern, was zu diesem Wirtschaftswunder geführt hat!
35-Stunden-Woche, Mindestlöhne und irrsinnig viele Transferleistungen des Staates waren es nicht.
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21.06.05 13:20:43
#87

Ich dachte immer, wir lösen die nicht existierende demographische Falle durch Zuwanderung?

Aber du bringst mich auf eine gute Idee, ich pack jetzt die nächste Alte auf der Straße, mach ihr pro Jahr ein Kind und warte im übrigen darauf, daß mich der Staat für die Produktion von neuen Wählern ordentlich entlohnt. Arbeiten höre ich auf, sollen sie mir doch irgendeinen 1-Euro-Job zuweisen. Mach ich eben ein wenig den Park sauber, bin ich wenigstens an der frischen Luft, faul bin ich ja nicht. Um die Bälger kann sich ja die Alte kümmern. Dann bin ich endlich ein guter Staatsbürger, der sich Hartz 4 Holzprothesen beim Zahnarzt ordentlich verdient hat.
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21.06.05 13:23:15
# Antifor

Hört doch endlich mit der Forderung nach Lohnzurückhaltung
auf! Dies schafft keine neuen Arbeitsplätze, sondern vernichtet sie. In den letzten Jahren wurden trotz Lohn-
stagnation keine neuen Arbeitsplätze geschaffen. Die Kauf-
kraft der Leute sinkt immer weiter, dadurch werden Arbeits-
plätze vernichtet(Freizeit,Gaststätten, allg. Konsum).
Einzig allein die Gewinne der Unternehmen steigen dadurch
an. Die Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland wird nicht
gestoppt.
Denk mal darüber nach...
Grüße Penny
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21.06.05 13:25:08
#90 von Antifor

Deutschland ist gesmtheitlich immer noh Nutznießer, weil wir eine positive Export Bilanz haben. Solnge das so ist, können wir nur ein hausgemachtes Problem haben.
Scheint aber durch die SoBeKo Brille nicht sichtbar zu sein:D
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21.06.05 13:36:47
Eines ist glasklar:

Mehr Beschäftigung, mehr Steuereinnahmen, Arbeitsplatzsicherung und dadurch ein besseres Deutschland und auch eine für alle Länder befriedigende EU kann es nur noch geben, wenn Unternehmen von den Gewinnmaximierungstheorien abkehren.

Das "scheue Reh" Kapital ist zu regulieren. Durch angepasste Steuersätze, Standortauflagen, usw.
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21.06.05 13:39:21
#91...Nene, das wäre zu einfach. Einfach aufhören zu arbeiten kannste nicht, da Vergünstigungen nur auf ein Einkommen angerechnet werden. Zwar würde es sich natürlich auch bemerkbar machen, wenn du arbeitslos bzw. sozialhilfeabhängig wärst, aber nicht in dem Maße, wie du dir das vielleicht erhoffst. Reine Gebärmaschinen brauchen wir nicht.

#92...Die Gewinne von Unternehmen steigen bedingt. Wenn dann steigen sie für Konzerne, die international tätig sind. Aber diese erwirtschaften ihre hohen Gewinne insbesondere durch ihre Expansion ins Ausland. Dort nämlich klafft keine so große Lücke zwischen Produktivität und dem Kostenfaktor. Du als Konsument agierst doch genauso und förderst damit ja deren Reaktion: Du kaufst das Produkt, welches bei gleicher Qualität weniger kostet. Beispiel: Kaufst du eher einen Golf für 25.000 Euro oder einen für 50.000, der nur in Deutschland produziert wirde? Na also!
Das vielfach genannte Argument mit dem Exportweltmeister ist daher auch fadenscheinig. Wir sind nur Exportweltmeister, weil wir auch gleichzeitig Meister im Importieren sind.
Und die Lohnzurückhaltung von ein paar Jahren kann nicht auf einen Schlag zu einer Vollbeschäftigung führen. Das ist ein langer Weg. Ich weiß, ist schmerzhaft, aber die Deutschen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu sehr daran gewöhnt, daß sie auch alles vom Staat bekommen können. Das ist bequem gewesen. Aber eben das sorgte auch dafür, daß die Arbeitslosigkeit immer mehr stieg und auch noch weiter steigen wird. Wenn wir den Modellen der Linken weiterhin folgen, dann wird es sicher gerechter zugehen. Wir werden alle zusammen gerecht ärmer werden. Das ist Fakt und je schneller wir diese Wahrheit akzeptieren, desto besser und desto schneller wird es uns allen wieder besser gehen.
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21.06.05 13:43:48
#94..." Das scheue Reh Kapital ist zu reguelieren. Durch angepasste Steuersätze, Standortauflagen, usw."

Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Genau das ist es doch, was uns weiter in die Misere treiben wird. Warum sollte ein "Kapitalist" hier investieren und so Arbeitsplätze schaffen, wenn er dadurch keinen Gewinn erzielt bzw. nur noch den Gewinn, den ihm der Staat zugesteht? Warum sollte er sich auf zusätzlich Bürokratie durch x-beliebige Auflagen einlassen, die ihm nur Kosten bescheren?

Würdest du sowas machen? Nicht im Ernst, oder?
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21.06.05 14:14:54
Beitrag Nr. 100 ()
Antifor,

die Frage muß lauten:

was wollen wir für unsere Menschen, unser Land und Europa?

wollen wir Gewinnmaximierungsorgien weniger "Kapitalisten" und im Gegenzug alles opfern was wir uns nach dem Krieg erarbeitet haben, und die Beschäftigten in einen Status zwischen Rechtlosigkeit und Produktions-, oder Dienstleistungshilfsmittel stellen?

wollen wir weiter diejenigen die aus Gründen der Gewinnmaximierung ihre Jobs verloren haben; als faul, nicht leistungswillig, und daher nur noch über Zwangsarbeit zu Dumpinglöhnen verwendbar machen?

Glaub mir; es würde nichts ändern, die Unternehmenssteuern auf 10% zu senken.
Dies erhöht lediglich die Gewinne, schafft aber keinen einzigen Arbeitsplatz und nimmt zudem vielen die Grundlage, um überhaupt noch auf Substandard zu leben.
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21.06.05 14:42:39
Beitrag Nr. 101 ()
Ich habe die Sendung auf Phönix mit Sinn und Bisky auch gesehen. Der Sinn ist einer der fähigsten Wirtschaftsgelehrten, die wir haben. Der müßte eigentlich Wirtschaftsminister bei schwarz/gelb werden, dann liefe vieles besser.
Bei 1 Mio Arbeitslose weniger, könnte manches Problem gelöst werden.
wilbi
Avatar
21.06.05 14:49:27
Beitrag Nr. 102 ()
wilbi,

der war gut ! :laugh:
Avatar
21.06.05 14:52:54
Beitrag Nr. 103 ()
# 97 schnautzevoll

Super Statement, bin genau Deiner Meinung.
Ich selber arbeite in einem großen Industrieunternehmen
und sehe wie jedes Jahr die Gewinne in die Höhe schiessen.
Vergleicht man den AN-Anteil Deutschland/Welt so schrumpft
der Inlandsanteil von Jahr zu Jahr. Wie lange dauert es bis nur noch der Vorstand in Deutschland beschäftigt ist?
Grüße Penny
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21.06.05 15:13:04
Beitrag Nr. 104 ()
Der Vorstand wird auch nicht mehr lange hier beschäftigt bleiben. Konzernzentrale in die Schweiz verlegen, schön am Genfer See abhängen statt den ganzen Tag soetwas zu sehen:





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21.06.05 15:40:26
Beitrag Nr. 105 ()
[posting]16.948.996 von Leon_Sedow am 21.06.05 15:13:04[/posting]Dann übelegt doch mal, warum selbst der Vorstand in die Schweiz geht. Das muss doch an irgend etwas liegen.

Da muss doch was in Deutschland im Argen sein. Die Schweiz gilt ja nun nicht als Billiglohnland.

Vielleicht haben ja auch die Schuld, die hier ein System aufbauen, wo die Leute eben nur noch fliehen. Das es Länder gibt, wo es sich lohng hinzufliehen, zeigt doch nur ,dass es auch anders geht, als bei uns.
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21.06.05 15:49:31
Beitrag Nr. 106 ()
NAtürlich ist die Schweiz kein Billiglohnland. In der Schweiz ist es einfach viel schöner und ich kann meine Steuerbelastung "von Mann zu Mann" regeln. Darum sitzt dort auch wie gesagt nur die Konzernzentrale.
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21.06.05 15:51:33
Beitrag Nr. 107 ()
[posting]16.949.310 von 23552 am 21.06.05 15:40:26[/posting]Der Vorstand geht in die Schweiz. Schließlich müssen dort Löhne nur für die Vorstandssekretärin und den Chauffeur gezahlt werden.

Die Produktion geht nach Tschechien oder Russland.

Und dann regt man sich auf über Schmarotzer. :laugh:
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21.06.05 16:00:01
Beitrag Nr. 108 ()
[posting]16.949.425 von Leon_Sedow am 21.06.05 15:49:31[/posting]Und, kann der Vorstand was dafür, dass in Deutschland es nicht so handhabt. ????

Man macht hier das komplizierteste Steuergesetz auf der Welt, mit die größter Bürokratie, und dann wundert man sich, dass die Leute abhauen. :mad:
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21.06.05 16:05:53
Beitrag Nr. 109 ()
Ich mach dem Vorstand ja auch keine Vorwürfe. Ich würde es ja auch machen, aber im Gegensatz zu bekannten europäischen Staaten lassen die Schweizer ja nicht jeden Penner rein.:laugh:
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21.06.05 16:06:31
Beitrag Nr. 110 ()
[posting]16.949.526 von 23552 am 21.06.05 16:00:01[/posting]inwiefern werden die Steuergesetze unter der CDU/FDP einfacher :look:
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21.06.05 16:09:45
Beitrag Nr. 111 ()
#97...Warum meint Ihr eigentlich immer gleich, ich u.a. forderten, daß die Arbeitnehmer für rechtlos erklärt werden sollten?

Nur weil etwa der Flächentarifvertrag gelockert würde, werden die Beschäftigten doch nicht gleich rechtlos. SIe sollen nur selbst vor Ort, individuell, nach ihren Wünschen und unabhängig vom Gängelband von Gewerkschaften entscheiden können, was sie wollen. Was wäre daran denn verkehrt?

In Deutschland muß einfach mal die Realität begriffen werden!

Wir brauchen das Kapital, genauso wie das Kapital Arbeitnehmer braucht. Aber das Kapital kommt nur hierher, wenn das Verhältnis von Produktivität zu den Kosten im Rahmen bleibt. Wer Löhnerhöhungen von 5 + x für alle fordert und nebenbei noch Sonderabgaben auf Vermögende fordert, der verjagt das Kapital und die Arbeitnehmer können sich morgen beim Amt anstellen. Nur daß bald keiner mehr da ist, der genügend Steuern bezahlt um die auch durchzufüttern. Das ist die Realität!
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21.06.05 16:13:31
Beitrag Nr. 112 ()
#107...Also mittlerweile dürften doch auch dir die Steuermodelle bekannt sein. Gestern erst hat Solms (FDP) nochmal das Drei-Stufen-Modell der Liberalen und insbesondere dessen Finanzierung der Presse vorgestellt. Solms betonte dabei, daß recht vorsichtig gerechnet wurde, um an der einen oder anderen Stelle noch eine Pufferzone zu haben. Und trotzdem blieb bei der Rechnung, die auch bekannte und seriöse Ökonomen wie Kirchhoff überprüft haben, ein Überschuß von 9,8 Milliarden Euro, welcher, so Solms, etwa zum Schuldenabbau genutzt werden könnte.

Kann man sich auf der Homepage der FDP übrigens alles selbst durchlesen!
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21.06.05 16:14:25
Beitrag Nr. 113 ()
[posting]16.949.634 von Antifor am 21.06.05 16:09:45[/posting]SIe sollen nur selbst vor Ort, individuell, nach ihren Wünschen und unabhängig vom Gängelband von Gewerkschaften entscheiden können, was sie wollen. Was wäre daran denn verkehrt?

Das gilt nur, wenn etwa gleichstarke partner auf Augenhöhe verhandeln. du weißt ganz genau, dass das nicht der Fall ist. die erbärmlichen Erpressungen der betriebsräte durch Siemens und konsorten dienen da als warnendes beispiel. Also erspar uns deine billige propaganda. Was die FDP in Wirklichkeit will ist bekannt :mad:
Avatar
21.06.05 16:16:41
Beitrag Nr. 114 ()
Avatar
21.06.05 16:19:45
Beitrag Nr. 115 ()
Je kleiner der Rahmen ist, in dem Tarifverträge ausgehandelt werden, desto geringer ist die Chance, sich im Falle eines Arbeitskampfes wirkungsvoll der Waffe der Arbeitnehmer, dem Streik, zu bedienen.
Deshalb:

Ja zu Flächentarifverträgen!

Nur so ist eine sinnvolle Tarifpolitik für die abhängig Beschäftigten möglich. Der "Rühr-mich nicht an" - Trend des Kapitals muss wieder gebrochen werden und Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über seine Aufteilung muss auf gleicher Augenhöhe stattfinden und das ist nur mit den Gewerkschaften sinnvoll möglich.
Avatar
21.06.05 16:22:59
Beitrag Nr. 116 ()
#108 Antifor

"Nur weil etwa der Flächentarifvertrag gelockert würde, werden die Beschäftigten doch nicht gleich rechtlos. SIe sollen nur selbst vor Ort, individuell, nach ihren Wünschen und unabhängig vom Gängelband von Gewerkschaften entscheiden können, was sie wollen. Was wäre daran denn verkehrt?":cry::cry:

Also mit dieser Aussage hast Du Dich selbst disqualifiziert!
Wie naiv muß man sein?
Penny
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21.06.05 16:23:05
Beitrag Nr. 117 ()
Antifor,


die Regulierung sollte dahingehend wirken, daß die Staaten und Beschäftigten nicht bis ins letzte vom Kapital erpressbar werden.

Auf dem Weg dahin sind wir ohnehin längst. Dank Schröder und Kohl.

Es gibt genügend Alternativen zwischen dem wilden Markt und handlungsunfähigem Staat einerseits; die diktatorisch von den Konzernen beherrscht werden wollen; und einem Sozialstaat von dem zugegebenermaßen auch einige Schmarotzer profitieren. Wie überall, wo es etwas zu vereilen gibt. Nur die Klientel ist eine andere.
Avatar
21.06.05 16:23:16
Beitrag Nr. 118 ()
Das liberale Steuerkonzept

landet da, wo Kirchhoff, Merz und konsorten landen, weil nicht finanzirbar und vor allem in einer koalition nicht durchsetzbar. Konzepte gibts viele .....
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21.06.05 16:25:20
Beitrag Nr. 119 ()
#110...Oh, dann verrat uns doch mal, was die FDP deiner Ansicht nach will! Außerdem sag ich ja gar nicht, daß der Flächentraifvertrag aufgehoben werden soll. Er soll nur nicht das Maß aller Dinge sein.
Und auf gleicher Augenhöhe können die Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitgeber auch sonst ganz gut. Das zeigen x-fache Beispiele!

#112...Komisch, in England sind die Arbeitnehmer seit der Entmachtung der Gewerkschaften wesentlich glücklicher, was wohl wesentlich daran liegt, daß die Arbeitslosigkeit dort rasch um 50% gesunken ist. Wirklich seltsam! Oder nicht? ;)
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21.06.05 16:26:56
Beitrag Nr. 120 ()
#113...Ja? Weshalb? Vielleicht fangt Ihr mal an so etwas wie Gründe für eure Ansichten zu liefern. Mal sehen, wer sich dann disqualifiziert. ;)
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21.06.05 16:28:30
Beitrag Nr. 121 ()
Da haben mir die Arbeiter in England aber was anderes erzählt.
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21.06.05 16:31:20
Beitrag Nr. 122 ()
#118...Welche? Ich kann mir vorstellen, daß das Proletariat, um mal bei der Sprache der Kommunisten zu bleiben, sich mit einer Arbeitslosenquote von 5% wesentlich zufriedener gibt als mit den 11% in Deutschland. Was meinst du?
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21.06.05 16:31:49
Beitrag Nr. 123 ()
Antifor,

in England sind die Gehälter und Löhne in den letzten 15 Jahren real um 25% gewachsen, während wir auf dem Stand von 91 stagnieren! :eek:

Das dieses Geld in den Konsum geflossen ist und damit Arbeitsplätze erhalten und geschaffen hat vergisst man hier!:eek:

In England gibts auch einen festgeschriebenen Mindestlohn. :eek:
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21.06.05 16:33:54
Beitrag Nr. 124 ()
[posting]16.949.866 von Antifor am 21.06.05 16:25:20[/posting]Oh, dann verrat uns doch mal, was die FDP deiner Ansicht nach will! Außerdem sag ich ja gar nicht, daß der Flächentraifvertrag aufgehoben werden soll. Er soll nur nicht das Maß aller Dinge sein.

Das ist er schon lange nicht mehr. 1. gibt es in allen Branchen Öffnungsklauseln und 2. wird in vielen Regionen außer im Öffentl. Dienst überhaupt kein Tarif mehr gezahlt...

Und auf gleicher Augenhöhe können die Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitgeber auch sonst ganz gut. Das zeigen x-fache Beispiele!

dann hätte ich gern mal so 2-3 beispiele

Komisch, in England sind die Arbeitnehmer seit der Entmachtung der Gewerkschaften wesentlich glücklicher, was wohl wesentlich daran liegt, daß die Arbeitslosigkeit dort rasch um 50% gesunken ist. Wirklich seltsam! Oder nicht?

Seltsam ist das gar nicht und die Ursache liegt auch nicht in der "Entmachtung" der Gewerkschaften. so machtlos sind die gar nicht. Es handelt sich eher um ein Statistikwunder.
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21.06.05 16:34:08
Beitrag Nr. 125 ()
#116+117

In welchem Jahrhundert lebst Du eigentlich?
Glaubst Du wirklich die Arbeitgeber würden ein
faires Gehalt freiwillig zahlen. Ohne die Gewerkschaften
hätten vielleicht mehr Leute einen Job aber niemand
könnte davon leben. :confused:
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21.06.05 16:41:24
Beitrag Nr. 126 ()
#122...Was bitte ist ein "faires Gehalt"? Das wird doch dadurch bestimmt, wie gut bzw. noch eher wie knapp eine bestimmte Leistung ist. Sind die Löhne also höher als die Wertschöpfung aus einer Tätigkeit ist es nicht länger lukrativ diese Stelle weiterhin auf dem Markt anzubieten. Jedenfalls nicht, wenn der Betrieb und die damit weiterhin verbundenen Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen. Es geschieht dann folgendes: Abwanderung ins Ausland oder Ersatz durch maschinelle Produktion.

Das ist doch mal ein grundlegender Mechanismus jeder Wirtschaft, der endlich mal von den Linken anerkannt werden sollte. Dann wären wir schon eine gehörige Portion weiter.
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21.06.05 16:45:54
Beitrag Nr. 127 ()
Das ist doch mal ein grundlegender Mechanismus jeder Wirtschaft, der endlich mal von den Linken anerkannt werden sollte.

Wenn sie das anerkennen täten wären sie keine Linken :rolleyes:

Leider sind deine Mühen hier vergebens - sie wollen nicht nur nicht, mir scheint, sie können auch nicht verstehen :cry:
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21.06.05 16:56:23
Beitrag Nr. 128 ()
[posting]16.950.039 von Antifor am 21.06.05 16:31:20[/posting]Was man sich hier anhören muß, ist wirklich unglaublich. Ich muß mich zwar vor irgendwelchen Zweitverwertern der rot-schwarz-grünen "Gürtel enger"-Propaganda nicht rechtfertigen, ich glaube aber, die Verhältnisse gerade in GB einigermaßen realistisch beurteilen zu können. Und sich hier ins Forum zu stellen und mal flockig abzusondern, die Arbeiter in England wären jetzt viel glücklicher als früher, das grenzt schon an Wahrnehmungsstörung.

Zur Belohnung für zweit und dritt-Minijobs dürfen sie Sonntags auch mal vormittags in den Pub. Und zu essen gibt es Beans für Einheitspreis 41p pro Dose.
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21.06.05 16:57:29
Beitrag Nr. 129 ()
Jau, aus genau diesem Mechanismus ist es auch völlig vernünftig, daß der Arbeitnehmer Tätigkeiten, die ihn nicht mehr ernähren, einfach ablehnt.
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21.06.05 16:58:52
Beitrag Nr. 130 ()
123,

die Wertschöpfungslüge! :laugh:

Dehnbar wie Kaugummi.

Demnach müßte der öD und die Beamtenschaft sofort nach Hause gehen und ein HartzIV-Formular ausfüllen.

Und hunderttausende Angestellte deren Wertschöpfung nicht messbar ist, in deren Unternehmen aber trotzdem hochprofitabel gearbeitet wird.

Passiert auch.
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21.06.05 17:08:28
Beitrag Nr. 131 ()
Antifor, bestell dir mal das Buch "The Enemy Within" von Seumas Milne beim Buchhändler deines Vertrauens. Dort wird beschrieben, mit welchen schönen rechtstaatlichen Methoden das Glück der englischen Arbeiter verwirklicht wurde (gibt es leider nur auf Englisch :kiss: ).
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21.06.05 17:36:34
Beitrag Nr. 132 ()
[posting]16.950.320 von Leon_Sedow am 21.06.05 16:56:23[/posting]da ich in vor-Thatcher-Zeiten öfters mal drüben war: es geht ihnen besser, kannst es glauben :)

Pubs haben jetzt vormittags offen ? England wird auch immer kontinentaler - diese Öffnungszeiten waren einmal noch schlimmer als die von deutschen Geschäften :D
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21.06.05 18:36:19
Beitrag Nr. 133 ()
[posting]16.950.348 von derdieschnautzelangsamvollhat am 21.06.05 16:58:52[/posting]#127

Willst Du damit sagen, das man z.B. eine kaufmännische Tätigkeit im Gegensatz zu einer körperlichen oder mechanisierten Arbeit nicht einer Wertschöpfungsprüfung unterlegen kann?
Dann muß ich Dir wiedersprechen, das kann man sehr wohl. Es wird aber häufig nicht gemacht, das stimmt wohl.

In größeren Konzernen entsteht so mit der Zeit ein großer Verwaltungswasserkopf, was wir ja von den Kommunen auch kennen. Irgendwann steht allerdings bei den Konzernen die Rendite im Weg. Dann rauchts und es wird rationalisiert--> Entlassungen sind angesagt.

Das entspricht genau der aktuellen Situation unseres staatlichen und kommunalen Verwaltungsmonsters, sowie auch immer noch/wieder mal einigen Großkonzernen
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21.06.05 19:33:09
Beitrag Nr. 134 ()
Ja, Antifor, in England sind die Arbeiter viel glücklicher! Deshalb warten sie, wenn sie ernsthafr erkrankt sind um Einlieferung ins Kranken haus sehr lange.

siehe:
Hierzu 2 Schaubilder zu wichtigen Elementen der sozialen Dimension Großbritanniens, das von vielen in Deutschland zu Unrecht als Vorbild betrachtet wird: Krankenhauswartezeiten im National Health System (fast die Hälfte aller Patienten warten mehr als 2 Monate und über 10 % mehr als 5 Monate auf ein Bett; siehe auch den gestrigen BBC-Bericht über die 18 Monate Wartefrist für ein Gehirnscan bei einem der bekanntesten britischen Krankenhäuser; pro Einwohner hat Deutschland doppelt so viele Krankenhausbetten und fast doppelt so viele Ärzte) und Vermögensverteilung zu Gunsten der 10 % Reichsten der britischen Bevölkerung.

Darüber freuen sich die englischen Arbeiter sehr??
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21.06.05 19:43:58
Beitrag Nr. 135 ()
@big_mac...Yep, es ist wirklich vergebene Müh gegen so viel Borniertheit ankämpfen zu wollen. Und du sagst es, wer die Zeiten vor Thatcher kannte, in denen man wirklich nur einen Job bekam, wenn man Gewerkschaftsmitglied war und ansonsten gar mit Prügel rechnen durfte, der weiß zu beurteilen, daß die Briten einen richtigen Schritt gemacht haben.

@Leon...Ich habe auch einen Buchtip für Dich: Milton Friedman


So Leute, werde mich jetzt Richtung Spielwiese bewegen. Kann deswegen leider auch nicht alle Beiträge beantworten.
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21.06.05 20:29:25
Beitrag Nr. 136 ()
So langsam zeichnet sich ein Bild hier im Sräd ab, nämlich dass (ausser den hilflosen Versuchen von antifor und Rums neoliberale Positionen zu vertreten)die User doch ein sehr realistisches Bild von der politischen Situation in Deutschland haben und wenn ich die Meinungen hier als kleinen Probelauf für die Herbstwahl nehmen müsste, dann würde ich spontan sagen:WASG 25%.
Schöner Sräd.
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21.06.05 20:52:06
Beitrag Nr. 137 ()
Linke sind im grundsätzlichen wirtschaftsblinde Gutmenschen. Die sind tatsächlich nicht in der Lage zu verstehen, was gute Wirtschaftsführer planen und machen.
Die wissen scheinbar noch nicht mal, vom wem in Deutschland die überwiegende Zahl der Arbeitsplätze geschaffen werden. Die meinen sicherlich zum Großteil noch, daß LaFontaine Arbeitsplätze bereitstellt, wenn er denn drankommt.Blind, wie meine Hühner.
wilbi
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21.06.05 21:01:24
Beitrag Nr. 138 ()
@Wilbi,

so einen Mist zu schreiben muss doch ganz schön schwierig sein, oder?
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21.06.05 21:02:46
Beitrag Nr. 139 ()
[posting]16.952.046 von Antifor am 21.06.05 19:43:58[/posting]Friedman habe ich nach dem Vordiplom in den Mülleimer geschmissen, er ruht dort still neben Keynes.

Viel Spaß auf dem Spielplatz.
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21.06.05 21:05:16
Beitrag Nr. 140 ()
Wilbi, ohne "Linke" würdest du noch für den König buckeln und der nächstbeste Fürst könnte deine Frau besteigen.

Linke haben nichts mit der SPD und schon gar nichts mit den Grünen zu tun, die nennen sich nur so.
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21.06.05 21:33:20
Beitrag Nr. 141 ()




:laugh: ...damit würde dann die
SPD auf unter 20%
exekutiert werden, und
vielleicht nicht mal mehr die
berühmten 18% bekommen.
Sie hätte dann weniger
oder gleich soviel
Wähleranteil erreicht ,
als ihre Vorstellung von
der Höhe der Mehrwertsteuer ist....:eek:
In den Zeitungen liest man jezt, dass er sowieso nur
noch überall Tschüss sagt, und winke, winke macht....
aber unser Nochkanzler macht schon wieder Pläne
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21.06.05 21:54:12
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21.06.05 22:44:46
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22.06.05 00:07:20
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22.06.05 00:09:34
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22.06.05 01:19:20
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