Weg mit den steuerlichen Belastungen für PKW-Besitzer !!! - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 18.06.05 15:24:43 von
neuester Beitrag 20.06.05 12:14:15 von


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Avatar
18.06.05 15:24:43
Autofahrer sind nicht nur die Melkkühe der Nation (KFZ-Steuer, Mineralölsteuer), sie werden darüber hinaus noch als rücksichtslose Rowdys und potentielle Mörder diskriminiert. Zahlreiche Beispiele finden sich leider auch hier in diesem Forum.

Das Grundübel besteht darin, daß viele Menschen einfach noch kein Verständnis für die komplizierten Vorgänge im Cockpit eines modernen PKW haben.

Da die Forschung diesbezüglich noch in den Kinderschuhen steckt, möchte ich hiermit einen Anfang wagen.


Es folgen die wichtigsten Belastungsfaktoren eines PKW-Fahrers:

Streßfaktoren im Fahrzeuginneren:

1. die Tempoanzeige
2. die Tankanzeige
3. der Öldruck
4. die Leistung des Subwoofers
5. die Radmuttern, die sich durch die Vibrationen des subwoofers vorzeitig lösen können
6. das Foto mit der Blondine auf dem Handydisplay
7. die GPS-Informationen über die Fahrtrichtung, Mondstand und Höhe über Meeresgrund
8. akustische Alarmsignale des Radarwarners
9. Kleinkinder, die auf den Rücksitz das Polster mit Nutella verschmieren
10. Ankommende SMS über die unter das SL gefallenen Aktien im Depot
11. Ankommende Telefonanrufe vom Anwalt der geschiedenen Frau mit Ansage weiterer Unterhaltsansprüche
12. Blackouts durch extreme Zentrifugalkräfte während des Ampelstarts und in den engen Kurven einer Autobahnausfahrt

Streßfaktoren außerhalb des Fahrzeuges:

1. Drängler auf der Autobahn
2. Kleinkinder im PKW des Vordermanns, die Gegenstände auf die Fahrbahn werfen (z.B. leere Nutella-Gläser)
3. Blondinen auf den Zebrastreifen
4. Ampeln, Tempolimits, Warnleuchten und Leuchtreklame, auf die es intelligent zu reagieren gilt
5. Die Exfrau, die mit ihrem Anwalt im Straßencafe rumknutscht
6. Stoppschilder, geschlossene Bahnübergänge, Fußgängerzonen und ähnliche Schikanen
7. Rentner mit Hut, die mit Tempo 1110 auf der Überholspur dahinschleichen
8. Schwärme von Insekten, die auf der Windschutzscheibe einen Massensuizid planen
9. Aquaplaning, verursacht durch massiven Einsatz der Scheibenwaschanlage (z.B. nach Insektenflug)
10. Privater Geschoßhagel in den Problemvierteln deutscher Großstädte
11. Öffentlich-rechtlicher Geschoßhagel innerhalb der Sperrzone von Militäreinrichtungen

Das alles zusammen kann einen PKW-Fahrer bis zum körperlichen Zusammenbruch belasten.

Es ist daher nur fair, diese vom Aussterben bedrohte Spezies von weiteren steuerlichen Belastungen zu befreien.


C.T.D.
Avatar
18.06.05 18:08:21
:laugh:

richtig!! Autofahrer wehrt euch!
Avatar
19.06.05 09:23:03
Das sind die Probleme des Fahrers. Aber wie sehen die Probleme der Fahrerin aus. Ohjeohje. :laugh:
Avatar
19.06.05 12:43:28
#1
Also, wer sich dermaßen überfordert fühlt, sollte eben zu Fuß gehen:rolleyes:
Avatar
19.06.05 13:05:02
@1

7. Rentner mit Hut, die mit Tempo 1110 auf der Überholspur dahinschleichen

Ja finde ich auch furchtbar.
Unter Mach 2 sollte sich ohnehin niemand auf die Autobahn trauen.:mad:
Avatar
19.06.05 13:21:08
#1....Nicht zu vergessen, der immense Streßfaktor, stets daran denken zu müssen, wann man möglichst die von den Grünen vorgeschriebenen Schaltbewegungen zur Verringerung des Treibstoffverbrauchs vollzieht.

Okay, kommt man dem nach, bringt das zwar weniger in die Kassen, aber die Grünen können halt auch nicht an alles denken.
Avatar
19.06.05 18:04:21
#3
Du hast vollkommen recht. Ich möchte mich hiermit ausdrücklich dafür entschuldigen, daß ich meinen Beitrag zu sehr aus der Sicht der Männer formuliert und die Frauen fahrlässig ausgegrenzt habe. Folgende Ergänzungen sind angebracht:

Streßfaktoren im Fahrzeuginneren:

6. Keine Statusinformationen über Geschwindigkeit, Öldruck, Tankinhalt wegen Fotos von Brett Pit, George Clowny, Leonardo diCabrio und Johnny Depp auf den Instrumententafeln

9. Kleinkinder, die auf dem Rücksitz das Polster mit Mamis Wimperntusche und Lippenstift verschmieren



#6
Ein ganz wichtiger Hinweis! Aus Rücksichtnahme auf den momentan etwas labilen Zustand unserer Regierungskoalition habe ich politisch induzierte Streßfaktoren bisher ausgeklammert.


Es folgen Ergänzung zu #1
Streßfaktoren außerhalb des Fahrzeugs:

12. Bei konsequenter Ausnutzung des physikalischen Energiepotentials (kinetische + potentielle Energie):Gefahr von Mikrorupturen durch übermäßige Belastung der Waden- und Armmuskulatur („Muskelkater“) bei der Betätigung von Kupplungs, Brems- und Gaspedal, sowie Schaltknüppel, Lichthupe und Handbremse.

13. Während des Tankvorgangs: Warnsignale des Blutdruck- und Herzfrequenzmonitors beim Lesen der Warnhinweise an den Zapfsäulen (z.B. Steueranteil der Kraftstoffpreise).


Nachdem wir uns einen Überblick über die Grundzüge der Belastungsfaktoren verschafft haben, ist es nun an der Zeit die Lösungsansätze zu diskutieren.

Wichtige Kriterien im Sinne einer auf kritischem Niveau stabilen Staatsquote sind:

(A) Die Steuereinnahmen dürfen auch bei einem streßbedingten Schwund von PKW-Fahrern nicht sinken!

(B) ganz wichtig: notwendige neue Gesetze und Verordnungen müssen durch entsprechend einzurichtende Ministerien/Behörden einen positiven Beschäftigungsimpuls für den Öffentlichen Dienst bieten

(C) Der mittelfristige Ausstieg aus der PKW-Industrie (<5 Jahre) ist in Hinblick auf die begrenzten Mineralöl-Vorkommen, der CO2-Belastung und aus Fairneß zu den Entwicklungsländern als oberstes Regierungsziel zu formulieren. Großzügige Fördermittel für alternative Antriebsenergien (Segel, Friktionsantrieb) müssen sofort bereitgestellt, deren Einsatz durch steuerliche Vergünstigungen forciert werden

(D) Keine Experimente! Bei den Maßnahmen 1 bis 3 sind die bewährten PR-Maßnahmen und Realisierungs-Strategien der bisherigen Regierungskoalition anzuwenden. Anzustreben ist, daß diese erprobten Richtlinien für alle EU-Länder verpflichtend werden.


Als Beispiel für die konsequente Umsetzungen der Forderungen (A) bis (D) sollen die beiden neuen Punkte 12 und 13 dienen:

Gegenmaßnahme zu 12:
Zunächst einmal ist anzumerken, daß die PKW-Fahrer bei einem Modell zwar immerhin die Leistung des Motors und Lackfarbe auswählen können, aber keinerlei Mitspracherechte bei der Inneneinrichtung haben. Sie sind dem Diktat einer auf Kostenminimierung und Profitmaximierung bedachten Automafia schutzlos ausgeliefert.

Die PKW-Hersteller werden daher verpflichtet, ihre Produktionsprozesse zu reformieren um individuelle orthopädisch genau abgestimmte Bedieninstrumente anzufertigen. Angesichts der entstehenden Kosten durch Krankheit, Lohnausfall, REHA-Maßnahmen (Gelenkverschleiß, Muskelzerrungen, Plattfüße) ist eine solche Forderung längst überfällig.

Es kann doch nicht angehen, daß die Profite der Automobilindustrie über die KK-Beiträge der Arbeiterklasse finanziert werden !?!?!


Gegenmaßnahme zu 13:
Ist relativ einfach umzusetzen.
Die Information über den Steueranteil am Spritpreis wird ersetzt durch den Gesamtbetrag (in absoluten €-Beträgen ) aller Managergehälter, die von Mineralölkonzerne weltweit jährlich gezahlt werden.
Die Kosten für diese Umgestaltung werden über eine Etataufstockung des Ministeriums für politische Bildung vorfinanziert.

Über weitere konstruktive Vorschläge bzw. Kritik würde ich mich sehr freuen.

C.T.D.
Avatar
19.06.05 18:46:51
was habt ihr denn nur , das sind Probleme


Verfahren: Heimweg wurde für Rentner zum Problem

Der zehn Kilometer lange Heimweg vom Kaffeekränzchen ist für ein niedersächsisches Rentnerpaar zu einer Irrfahrt durch halb Deutschland geworden. Statt zu Hause landeten sie in Nordhessen.




Drei Fahrspuren benutzt
Die beiden 77-Jährigen aus Edewecht hatten am Donnerstag Freunde im Nachbarort besucht, berichtete die Polizei in Baunatal. Auf dem Rückweg verfuhren sich die Rentner so gründlich, dass sie acht Stunden später und 400 Kilometer weiter in Nordhessen von einer Polizeistreife aufgegriffen wurden. Autofahrer hatten die Polizei alarmiert, weil die Frau mit 20 Stundenkilometern auf der A 7 unterwegs war und dabei alle drei Fahrspuren benutzte. Keiner der Fahrer hatte sich getraut, den Wagen der beiden zu überholen.


"Auf dem richtigen Weg"
Die Senioren erklärten den Beamten selbstbewusst, dass sie auf dem richtigen Weg nach Hause seien. Die Staatsanwaltschaft ließ den Führerschein der Frau einziehen



http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/45/54/74/4554742…
Avatar
19.06.05 19:54:12
#8

„Keiner der Fahrer hatte sich getraut, den Wagen der beiden zu überholen.“

Dein Beispiel unterstreicht doch nur die Forderung aus #5:

Bei 2-facher Schallgeschwindigkeit wäre der Überholvorgang nämlich innerhalb eines Sekundenbruchteils für die Mehrheit der PKW-Fahrer erledigt gewesen.

C.T.D.
Avatar
19.06.05 22:08:32
@9

Und durch den Überschall-Knall wären die beiden auch aufgewacht.:D
Avatar
20.06.05 01:21:26
Schaut euch mal die Stressfaktoren in Kanada an:

www.baitcar.com

mein Favorit: ooooooooncoooooooming!!!!


BM
Avatar
20.06.05 12:14:15
#1

Genau, Harmonisierung des Benzinpreises mit dem Preisniveau der USA.

:eek:


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Zu dieser Diskussion können keine Beiträge mehr verfasst werden, da der letzte Beitrag vor mehr als zwei Jahren verfasst wurde und die Diskussion daraufhin archiviert wurde.
Bitte wenden Sie sich an feedback@wallstreet-online.de und erfragen Sie die Reaktivierung der Diskussion oder starten Sie
hier
eine neue Diskussion.