Auswirkungen des gescheiterten EU-Gipfels auf den DAX?? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 18.06.05 16:58:42 von
neuester Beitrag 20.06.05 17:34:05 von


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18.06.05 16:58:42
Hi,

ich bin gespannt, ob und wie sich das Scheitern des EU-Gipfels morgen auf den DAX und die anderen Indices auswirken wird. Eigentlich müsste sich das eher negativ auf die Kurse auswirken, oder??

IMHO stehen wir ohnehin vor einer (kleineren) Korrektur, die Dynamik hat beim DAX erheblich nachgelassen und wir liefen am Freitag wegen Hexensabbat und Amis nochmal hoch, was aber vermutlich nächste Woche korrigert wird. Ich glaube nicht, dass es der DAX sofort schafft, wich über 4600 P. zu etablieren.

b2
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18.06.05 17:12:02
ach ja, der hohe Ölpreis dürfte auch verstärkt in den Blickpunkt rücken ...und den DAX belasten ...interesssant auch, dass plötzlich viele warnende stimmen in den finanzblättenr zu lesen sind (Handelsblatt, ftd ...)

b2
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18.06.05 17:32:52
#2
du wartest wohl auf eine gute Gelegenheit einzusteigen.
Ich denke vielen anderen geht es auch so. Ist schon tragisch dem Dax beim Steigen zuzuschauen und selbst nicht teizuhaben!
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18.06.05 17:37:49
je schneller es immer wieder mahnende und warnende stimmen gibt, desto sicherer ist der weitere kursanstieg...von überschäumendem öptimismus wie in 2000 sehe ich nicht die spur....und jede hausse stirbt erst in der euphorie...

invest2002
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18.06.05 18:50:27
logisch wäre, dass der €uro gegen den Dollar weiter unter Druck kommt, nachdem er ja erst mal bei 1.20 abgeprallt ist.

Und wenn der Euro unter Druck kommt, sollte der DAX eher steigen, als fallen.

Andererseits wird man wohl bald mal nachrechnen und feststellen, dass sich bei weiter abschwächenden Eurokursen natürlich auch die Gewinne der DAX-Unternehmen, sofern in den Bilanzen in Euro ausgewiesen, valutamässig südwärts bewegen.

übrigens:

man hat ja schon lange nix mehr von der Terror-Front gehört.
Da sollte sich ja eigentlich auch mal nächstens wieder was tun, sonst würde sich der ganze us-amerikanisch Aktionismus diesbezüglich noch als Kampf gegen Windmühlen entpuppen.
Und das wollen die Amis nun ganz sicher nicht.

Irgendein grandioses Schauspiel wird diesbezüglich sicher bald aufgeführt, that`s shure.......
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18.06.05 19:46:17
so ein Schwachsinn. Niemand ist mehr bearisch. Der Dax hat locker Potential um über die 5000 zu steigen. Dann werden wieder die allermeisten einsteigen, die dann auf Dax 6000 oder 7000 hoffen.

und wieder ist die breite Masse zum Hoch eingestiegen

:laugh:

10 % im Index sind auf jeden Fall noch drin !

bearisch????


NIEMAND IST MEHR BEARISCH !
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18.06.05 20:06:59
schon wieder der Begriff "breite Masse"......

welche breite Masse ist denn hier gemeint?

Die breite Masse der Yachtbesitzer in St.Tropez oder Marbella?

Die breite Masse der von Arbeitslosigkeit, steigenden Renten- und Krankenkassenabgaben und steigenden Spritpreisen abgezockten Normalos kann hier doch wohl nicht gemeint sein.....

In welchen Kreisen bewegt ihr euch eigentlich?
Ich scheine wirklich nur Luschen und Loser zu kennen.

Wenn hier alle wirklich so in Liquidität schwimmen, sollten doch die paar Piepen bei der fälligen MwSt-Erhöhung auch kein Problem sein, da regen sich wohl nur Kleingeister drüber auf....:laugh:
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18.06.05 21:05:43
und keiner schreibt was dazu, wie sich das scheitern des EU-Gipfels auswirkt ...

b2
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18.06.05 21:15:40
[posting]16.922.815 von braunbaerchen2 am 18.06.05 21:05:43[/posting]wenn überhaupt, dann wirkt es sich positiv aus ! :)

weniger (oder jedenfalls nicht mehr) Geld für die Bürokraten = mehr bleibt in der Wirtschaft :cool:
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18.06.05 22:53:03
#1

ich denke keine, und morgen schon überhaupt keine :D
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18.06.05 23:15:22
Der Euro wird einbrechen der Dollar steigt und damit
Amerikanische Aktien!

Hab in letzter Zeit Ami Aktien gekauft weil der Dollar
so gefallen ist!

Tellabs
EMC
Bombardier
HP
Intel
Oracel

Kastor
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19.06.05 01:54:08
Der Euro soll fallen? Ach?

die Meldung vom "wahrscheinlichen" Scheitern des EU-Gipfels kam um 20.30 Uhr, die Meldung vom definitiven Scheitern kurz nach 23 Uhr. Der Euro stieg in beiden Fällen weiter. Wenig überraschend, das Scheitern dieses Gipfels war doch das größte Glück für Europa, andernfalls würden wir weiter 50% des EU-Budgets für völlig idiotische Agrarsubventionen ausgeben.

Der Euro ist einfach extrem überverkauft und der Selloff war für Devisenmarkt-Bedingungen "panik"artig.
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19.06.05 02:05:17
Noch besser wäre es wenn die BRD aus der EU austreten würde, dann hätte die BRD ca. 7 MRD Euro mehr im Haushalt.

Gruss, der Hexer :D
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19.06.05 02:05:54
Hab in letzter Zeit Ami Aktien gekauft weil der Dollar so gefallen ist!

Was für eine geniale Strategie, Kastor (...)

lg,
AZ

PS.: Die Meldungen vom EU-Gipfel kamen am Freitag alle als der Euro noch rege gehandelt wurde. Und je "negativer" die Meldungen wurden, desto weiter stieg er. Ich verstehs auch nicht.
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19.06.05 02:33:05
@AZ1971,

das ist beim Euro fast immer so: Die direkte Reaktion ist das Gegenteil der längerfristigen. Ein reines Täuschungsmanöver. Es wird abwärts gehen mit dem Euro. In Kürze. Weit unter $1,20.
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19.06.05 04:00:36
ich mach beim Euro eher die gegenteilige Beobachtung. Die erste Reaktion weist den Weg. Vor allem dann wenn sie "überrascht" und in die eigentlich "falsche" Richtung geht.

Ist bei Aktien ähnlich. Wenn miese Nachrichten kommen und es geht trotzdem rauf - nix wie kaufen.
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19.06.05 08:23:19
Der Euro wird fallen vieleicht jetzt nur ne Gegenreaktion!

aber längerfristig wird der Dollar aufholen!

Kastor
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19.06.05 08:31:12
Wie lange hält sich die ihre Finanzen auf Politiker und Beamten zentrierende EU noch:cry:
Mit allen Märchenstunden ist mal Schluß und selbst Schnabels Comroad hat das gerafft.

Für die Börse bedeutet die Hängepartie keine Belastung, positive Impulse kamen von dort nicht. Europa realisiert marginales Wachstum aus der Stärke der Weltwirtschaft, die überdeckt falsche Rahmensetzung der desinvestiven Sparweltmeister.

Bedeutender wird der baldige Abschluß der wirtschaftlichen Entkernung Deutschlands sein, die Aktienflucht der Versicherer endet und der Aktienmarkt findet zaghaft zu konstruktiven Verhältnissen zurück.

Wann und ob die Anleihenhausse ein Ende findet und investive Nullinger sich nicht mehr wie Sonnenkönige feiern:laugh: wird man sehen.

Glück auf
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19.06.05 10:22:34
die Frage ist doch, ob man aus dem Scheitern des EU-Gipfels und der latenten EU-Verdrossenheit, die sich ja nicht wegdiskutieren läßt, auch ein Scheitern der EU an sich ableiten kann.

Sollte dies der Fall sein, kann man weiter fragen, wie im Falle eines Scheiterns der Gemeinschaft denn die Währungsfrage gelöst wird, denn ein €uro ohne €U ist ja wohl nonsens.

Steht nach all diesen Fragen im Ergebnis der Fortbestand dieser Währung mittel- bis langfristig zur Debatte, kann es ja wohl nur abwärts gehen (mit dem €uro).

Die Italiener haben jedenfalls mit ihrem Gemaule bezüglich der Wiedereinführung der Lira die Büchse der Pandorra schon mal geöffnet und den Devisenmärkten einen ordentlichen Schrecken versetzt.
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19.06.05 11:21:20
Jetzt dürfte das Sommerloch besiegelt sein.:cry::cry:
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19.06.05 11:28:13
[posting]16.923.526 von Cashlover am 19.06.05 10:22:34[/posting]Weder ist die EU gescheitert, noch wird sie dies in Zukunft tun !

Gescheitert ist allein der französische Versuch der Machtübernahme.
Und das ist gut so ! :)
Die sollen doch ihre Bauern selber zahlen statt Grande Nation spielen :D
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19.06.05 11:30:34
ich kann es nicht glauben!!! das es hier welche gibt die sich da auch noch freuen:cool::cool:
was jetzt mit Europa passiert, ist schlecht für die Wirtschaft...schlecht für die Politik...schlecht für die Menschen....schlecht für die Länder( und Regionen)und vor allem schlecht für die Reputation in der Welt.
Europa ist Okay....wir alle benödigen Europa...das einzige was geändert werden muß, ist die Politik....die Menschen, welche diese Politik machen und ausführen.Und es muß mehr , viel mehr Informiert werden ...ob das der Bauer in Holland ist ..oder der Geschäftsmann in Litauen..Europa hat einen mangel an Information..und einen Mangel an guter Politik und guten Politikern, aber ohne Europa sähe hier vieles noch schlechter aus.
Swoasik
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19.06.05 11:44:35
Gute Politiker gibt es leider fast nie.
Das ist das groesste Dilemma zusätzlich zum Egoismus und Vogel Strauss Haltung.
Deshalb auch keine kernigen schnellen Lösungen, sondern ein weiteres dahin Wurschteln.
Solange die Gelder angeblich immer an alle verteilt werden muessen (in der EU und in der BRD )wird es nie richtig vorwärts gehen.
Es kann und muss nicht immer Allen gleich gut gehen, weil auch nicht alle gleich sind.

Gruesse
DNU
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19.06.05 11:49:08
[posting]16.923.526 von Cashlover am 19.06.05 10:22:34[/posting]Ich glaube nicht, dass der Euro oder die EU abgeschafft wird, obwohl es mir vielleicht sogar recht wäre, wenn man das Teufelszeug in der derz. Form abschaffen würde.

Sind wir Deutschen das dümmste Volk auf diesen Planeten ?Lassen uns von einigen Staaten/Institutionen auf der Welt (freiwillig) ausnehmen (in der UNO hat die BRD auch keinen ständigen Sitz im Sicherheitsrat, darf aber auch kräftig löhnen). :mad:

Die EU kostet uns jährlich ca. fast über 7 Mrd Euro (Nettozuflüsse in die EU).
Die BRD ist der grösste Nettozahler der EU ! :eek:

Es reicht schon, wenn in der BRD selbst, die starken Bundesländer die schwachen Bundesländer über den Länderfinanzausgleich unterstützen (wo der Sinn noch einigermassen nachvollziehbarist).

Aber mit welcher Begründung soll die BRD, EU-Länder wie in Osteuropa oder Spanien usw. unterstützen/subventioniren (soll damit der Arbeitsplatzexport + Verlagerung von Produktionsstätten in Billiglohnländer noch gefördert werden - wie naiv sind unsere deutschen Politiker eigentlich - mir geht die Grosszügigkeit unserer Politiker in der Aussenpolitk dermassen auf den Senkel :mad: - ich haue das Geld fremder Menschen doch auch nicht so aus dem Fenster raus :confused: ) ? Schon makaber !

Das EU-System grenzt schon fast an Masochismus (aus deutscher Sicht).

Es wird Zeit, dass die BRD aus der EU austritt und die 7 MRD Euro für die Sanierung des Bundeshaushalts einsetzt !

Ich trete doch auch keinem Verein bei oder halte diesem die Treue, wo die Mitglieder nur darauf erpischt sind, ihre Vorteile permanent zum steigenden Nachteil meiner Situation auszubauen.

Wenn ich da nur an den Britenrabatt denke, wird mir schon ganz übel und die BRD darf weiterhin über 7 Mrd. € in die EU blasen. Unsere Politker gehören abgewählt !

Briten, Franzosen, Spanier, Griechen, osteurop. Länder usw. reiben sich die Hände, weil der dumme Michel wieder brav die EU-Kasse füllt.

Manchmal frage ich mich, ob die EU + die Euroeinführung nicht doch ein legalisierter Betrug am deutschen Volke war ? :confused:

Eine Volksabstimmung für EU + Euro wäre durchaus sinnvoll gewesen, aber die Politiker wussten schon, warum keine durchgeführt werden sollte.

Meinungen ?

Gruss, der Hexer ;)
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19.06.05 11:57:55
[posting]16.925.453 von der.Hexer. am 19.06.05 11:49:08[/posting]falsch!!:mad::mad::mad:
Pro-Kopf zahlt Holland am meisten.
Swoasik
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19.06.05 12:03:17
[posting]16.925.654 von swoasik am 19.06.05 11:57:55[/posting]Mir ging es nicht um die Pro-Kopf-Werte sondern um die absoluten Werte.

Da ist die BRD (unrühmlicherweise) die Nr. 1. :D

Gruss, der Hexer ;)
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19.06.05 12:08:11
[posting]16.925.785 von der.Hexer. am 19.06.05 12:03:17[/posting]richtig:D:D:D
Swoasik
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19.06.05 12:11:30
[posting]16.925.453 von der.Hexer. am 19.06.05 11:49:08[/posting]Ziemlich einseitig Dein Text ist meine Meinung. Weiterhin ein Beispiel dafür, daß Volksabstimmungen in Deutschland ins Elend führen könnten.
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19.06.05 12:52:24
[posting]16.925.953 von sommergalerie am 19.06.05 12:11:30[/posting]Volksabstimmungen hätten dazu geführt, dass die Politker sich hätten mehr mit dem Abwägen von Vorteilen + Nachteilen eines EU-Beitritts/aufnahme (z. B. osteurop. Länder) / Eu-Einführung / Kommpetenzübertragungen auf EU-Ebene hätten ausandersetzen müssen, um dem Volk die Plausibilität solcher Massnahmen besser nahezubringen.

Mir ist damals schon in den 80er Jahren aufgefallen, dass Rechte + Pflichten eines EU-Parlaments nicht dem deutschen Volke ausreichend durch die Politk nahe gebracht wurden, nach dem Motto, die Politiker entscheiden und gut ist.
Man hat zwar dsamals zu verstehen gegeben, dass man bedauere, die Bevölkerung nicht in ausreichendem Masse, für europäische Themen sensibilisiert zu haben (TOLL :D).

Ich fühle mich als Bürger eigentlich fast nahezu entmündigt, weil ich bei wichtigen Vorhaben kein Veto oder Stimmrecht ausüben kann, sowie es in einigen europ. Nachbarländern (Schweiz usw.) üblich ist.

Ich muss in diesem Land darauf vertrauen, dass der Politker den ich für die nächsten 4 - 5 Jahre gewählt habe, in meinem Interesse handelt. :eek:

Leider muss ich feststellen, dass die derz. Politiker meine Interessen immer weniger vertreten.

Die EU ist vom Prinzip her falsch aufgezogen worden.
Statt mit Euroeinführung und EU-Osterweiterung hätte man erstmal damit beginnen sollen einheitliche Sozial(mindest-)standards zu vereinbaren.

Gysi hat mal in einem Interview nicht zu Unrecht gesagt, dass man erst die (Rahmen-)bedingungen formulieren muss, bevor man jemanden aufnimmt. Nachverhandeln ist aus diplom. Sicht gereicht fast immer zum Nachteil der Aufnehmenden.

Regeln, die jeder Geschäftsmann oder Privatmann tunlichst beachtet, werfen Politker grundlos über Board, weil man einer Vision hinterherläuft und vieles ohne Nachteile + Vorteile eines Handels + Tuns abzuwägen, dem Altar der Träume (hier Verbrüdervision/einiges Europa) opfert.

Die Neuverhandlungen über die Neugestaltung eines EU-Finanzausgleiches hat doch gezeigt, dass fast jedes Mitgliedslands nur rigoros auf seine Vorteile bedacht ist.
Solange die Subventionstöpfe gefüllt und von der Masse der Länder abgeschöpft werden können bleibt die EU-Vision als plakatives Element bestehen.

Wenn man eine festere verzahnte EU will dann müssen

- grenzübergreifende Handelsbedingungen/Zollabkommen formuliert + umgesetzt werden (was auch grösstenteils abgeschlossen sein dürfte).

- soziale Mindeststandards (Mindestlöhne/ einheitliche Steuern + Abgabenstruktur + Sozialvers.-System) eingeführt werden, die EU-weit gelten. Einheitliche Währung bedingt auch, dass es keine allzugrossen Verzerrungen bei den Preisgefügen in div. Märkten/EU-Ländern vorhanden sind
-> leider ist dies nicht der Fall, daher kommt es auch häufig zu Lohndumping in osteurop. Ländern oder durch osteurop. oder andere Arbeiter.

- Errichtung eines europäischen Militär und Aussenpolitkbündnisses um europ. Anliegen in der Weltpolitk besser durchzusetzen uznd sich auch ggf. besser gegenüber den USA profilieren zu können.

Das sind nur einige Dinge.

In div. Ländern, wo eine Volksabstimmung durchgeführt wurde, haben die Bevölkerung einfach zum Ausdruck gebracht, dass es mit der EU zu schnell vorwärts geht in Bezug auf Gesetzgebung/Kompetenzübertragungen und insbesondere der Erweiterung.

Die BRD ist wirklich gut beraten, darauf hinzuwirken, dass die Nettozahlungen deutlich gedrosselt werden. Im Notfall sollte man wirklich einen EU-Austritt in Erwägung zuiehen oder zumind. androhen, damit die anderen ewurop. Länder merken, dass man die BRD nicht mehr so ausnehmen kann.

Leider wirkt in vielen Bereichen noch der Ausgang des 2. + 1. Weltkriegs und den Geschehnissen nach, obwohl wir eine Jahrtausendwende hinter uns gebracht haben.

Geschichte wird meist von den Siegern geschrieben.
Die Allierten haben seinerzeit, bei Ausarbeitung unserer Verfassung, dafür Sorge getragen, dass eine Volksabstimmung nur unter besonderen Prämissen wieder eingeführt werden darf.

Ein Volk, was keine oder nur eingeschränkt eine Volksabstimmung halten darf ist eigentlich in meinen Augen ein entmündigtes Volk.

Ich finde es schon traurig, dass ich nicht wie einige meiner europäischen Nachbarn z. B. auf Bundesebene bei einer Volksabstimmung teilnehmen darf. Die Einführung einer Volksabstimmung wäre in meinen Augen eine Stärkung der Demokratie und wäre evtl. sogar ein gutes Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit.

Woher kommt denn die Desinteressiertheit an Wahlen und der sog. Ausspruch:

"Ich kann wählen, wen ich will, doch es ändert sich nix" ?

Volksabstimmung könnte ein gutes Mittel sein, den Kommunikationsdraht der Politker gegenüber der Bevölkerung auf zu polieren. :D

Gruss, der Hexer :rolleyes:
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19.06.05 13:10:10
tja, was hab ich da für debatten vom Zaun gebrochen...

aber es ist schon richtig, viel wichtiger als die Börsenkurse ist das allgemeine, die Politik usw.
b2
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19.06.05 13:17:05
[posting]16.926.758 von der.Hexer. am 19.06.05 12:52:24[/posting]Au Contraire !

Hexer, ich rieche PROTEKTIONISMUS :eek:
Da hätten wir uns ja gleich der Sowjetunion anschließen können (oder den Adolf behalten)

Weder einheitliche Steuern noch einheitliche Sozialsysteme sind notwendig ! Sie sind sogar schädlich :rolleyes:
und es gäbe VOLKSAUFSTÄNDE :mad::mad:

Zölle in der EU ? :eek: Das ist seit Jahrzehnten GESCHICHTE ! Gottseidank :)

Höchst notwendig ist jedoch ein Aufbrechen der verkrusteten Strukturen und ein Abschaffen der Subventionen :)
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19.06.05 13:37:16
[posting]16.927.230 von big_mac am 19.06.05 13:17:05[/posting]so, und nicht anders!!
sollte Europa so weiter machen wollen wie bisher,dann wird es uns allen noch schlechter gehen....aber an Europa der EU führt kein Weg vorbei.Wir benödigen eine offene Politik...offene Politiker...und den Mut sich auch Informieren zu wollen.
Swoasik
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19.06.05 14:00:06
[posting]16.927.230 von big_mac am 19.06.05 13:17:05[/posting]Hallo Mäc,

mit den Zöllen, da hast du was falsch verstanden oder ich habe mich ein wenig missverständlich ausgedrückt. :D

Bezugnehmend auf den Handel würde ich es so formulieren,

Handelserleichterungen ja, indem Zölle innerhalb des EU-raums abbgeschafft werden und evtl. einheitliche MwSt.-Sätze.
Was auch teilweise schon umgessetzt wurde und ggf. noch umgesetzt wird (USt.).

Protektionismus gegenüber China oder den USA kann manchmal nicht verkehrt sein. :D

Abschaffung der Subventionen ist ein sehr guter Punkt (habe ich in der Aufzählung vergessen).
Eigentlich dürfte dieser Finanzausgleich bzw. Beitragswesen in der EU garnicht stattfinden.

Leidglich müsste jedes Land sich bei Zahlung der EU-Beiträge lediglich anteilig auf die Verwaltungskoten der EU-Bürkratie (Miete + Abgeordnetenbezüge + Reisespesen (nur gegen Nachweis der tatsächlich entstandenen Kosten :D) beschränken.

Wenn man keine fest verzahnte EU möchte (z. B. mit einheitlichen Sozialstandards), dann sollte man sich lediglich auf Handelserleichterungen (Warenaustausch) + einer einheitlichen Zweitsprache (z. B. Englisch) innerhalb der EU und einer gemeinsamen Aussen- und Verteidigungspolitk beschränken.

Alles andere (Gesetze, Verordnungen usw.), was den Warenverkehr innerhalb der EU nicht berührt sollte individuell von den jeweiligen Staaten souverän in Eigenregie entschieden werden.

Gruss, der Hexer :)
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19.06.05 14:11:35
[posting]16.928.097 von der.Hexer. am 19.06.05 14:00:06[/posting]Hexer,:)

Guten Morgen, Zölle sind innerhalb der EU abgeschafft :rolleyes: und das nicht erst seit gestern :eek:

einheitliche Mehrwertsteuer ist nicht notwendig, wozu denn ? keiner fährt nach Deutschland Kaffee trinken, nur weil die Mwst niedriger ist :rolleyes:

Protektionismus ist immer negativ. Allein die Idee ist Ketzerei ! :mad:

Deine Idee in Sachen Beiträge ist verfolgenswert :)
Reisespesen sollten imho keine bezahlt werden Die Gehälter sollten reichen - das erzieht zum Sparen :D

Es spricht überhaupt nichts dagegen, daß jedes Land seine Sozialstandards selbst festlegt.
Die Idee mit der Zweitsprache gefällt mir. In Frankreich könntest du damit aber eine Revolution auslösen :D

lg
mac
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19.06.05 14:15:35
[posting]16.928.353 von big_mac am 19.06.05 14:11:35[/posting]Bevor wir in Frankreich eine Revolution riskieren, schlagen wir Deutsch als Zweitsprache vor.

Gruss, der Hexer :D
Avatar
19.06.05 15:34:49
[posting]16.928.445 von der.Hexer. am 19.06.05 14:15:35[/posting]ich hatte Deutsch als Erstsprache vorgesehen :rolleyes:
Avatar
19.06.05 15:56:34
[posting]16.929.571 von big_mac am 19.06.05 15:34:49[/posting]:eek::D
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19.06.05 15:59:34
Was sollte an dieser Transferbürokratie vermisst werden:confused: wenn der Geldhahn zu ist :laugh:
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19.06.05 18:26:36
Liest man jetzt überall:

"Dax wird weiter um 4600 Punkte pendeln
Sonntag 19 Juni, 2005 12:33 CET

- von Hakan Ersen -

Frankfurt (Reuters) - Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird nach Einschätzung von Analysten in der neuen Handelswoche weiter um die Marke von 4600 Punkten pendeln.

" Nach dieser Kursrally ist eine längerfristige Korrektur notwendig" , sagt Aktienstratege Werner Bader von der LBBW. Zwischen Anfang Mai und Mitte Juni hat der Dax rund 400 Punkte zugelegt. In der abgelaufenen Woche bewegte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer kaum, am Freitag stand ein Schlusskurs von 4604 Punkten zu Buche.

" Neue Höchststände sind derzeit nicht zu erwarten" , fügt Bader hinzu. " Schließlich ist der Markt charttechnisch gesehen noch überkauft. Außerdem fehlen uns in der kommenden Woche die notwendigen Impulse." DZ-Bank-Stratege Christian Kahler äußert sich ähnlich. Allerdings könnten eventuelle Prognosekorrekturen von US-Konzernen im Vorfeld der Berichtssaison für das zweite Quartal Bewegung in den Aktienmarkt bringen. Für diese Wochen ist Kahler allerdings insgesamt positiv gestimmt. " Im Juni und Juli könnten wir noch einmal steigende Kurse sehen." Sein Kollege Bader ist da zurückhaltender. " Viele Anleger wollen ihre Kursgewinne vor dem Sommerurlaub sicher erst einmal eintüten."

NUR WENIGE KONJUNKTURDATEN AUF DER TAGESORDNUNG

Zu den wenigen Wirtschaftsdaten, die in dieser Woche auf der Tagesordnung stehen, gehört das Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Index, der die Erwartungen von Analysten und institutionellen Anlegern für die wirtschaftlichen Aussichten der kommenden sechs Monate widerspiegelt, soll am Dienstag veröffentlicht werden."

b2
Avatar
20.06.05 08:57:47
Rohöl vor dem Sprung > die 60 Dollar:eek:
Avatar
20.06.05 09:16:51
Annahme, dass es runter geht beim DAX war richtig ...;)
Soeben Shorts-Teilverkauf.
b2
Avatar
20.06.05 17:34:05
Gleich wirds auch noch dunkel :laugh:


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