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Jeder fünfte Gewerkschafter ist rechtsextrem

Jedes fünfte der insgesamt rund sieben Millionen Gewerkschaftsmitglieder in Deutschland hat eine rechtsextreme Einstellung. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf eine neue Studie der Freien Universität Berlin, die im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes erstellt wurde.


Im Osten mehr als im Westen
Besonders stark ist der Rechtsextremismus der Studie zufolge unter ostdeutschen Gewerkschaftern verbreitet: "Rechtsextreme Orientierungen finden sich im Osten (27 Prozent) im Schnitt anderthalb Mal so häufig wie im Westen (18 Prozent)".

Bei einfachen Arbeitern weit verbreitet
Nach der Studie ist eine rechtsextreme Einstellung bei Gewerkschaftern vor allem unter einfachen Arbeitern (34 Prozent) und unter Facharbeitern (20 Prozent) verbreitet. Damit tritt bei einfachen Arbeitern, die gewerkschaftlich organisiert sind, eine rechtsextreme Einstellung fast doppelt so häufig auf wie bei einfachen Arbeitern, die nicht Mitglied einer Gewerkschaft sind (18 Prozent).


Angst vor sozialem Abstieg
Als Grund für diese Entwicklung nennt die Studie "massive Ängste" bei vielen Gewerkschaftsmitgliedern: "Als Arbeitnehmern droht ihnen das Schicksal von sozialen Verlierern, als Gewerkschaftsmitgliedern droht ihnen das Schicksal von politischen Verlierern".

http://onnachrichten.t-online.de/c/46/39/61/4639618.html
Schwachsinn-Umfrage

Als ob man die Gesinnung von zig Miliionen Menschen aus Repräsentativ-Umfragen von 1000 tausend befragten Menschen hochrechnen kann.

Für mich nur ein weiterer Beweis wohin diese Gesellschaft evoluiert:

In ein steinzeitkapitalistisch orientiertes Wirtschaftssytem, in dem die Arbeitnehmer entmachtet werden sollen. Dies erreicht man durch Denunzierung der Gewerkschaften. Hoch lebe das prifitorientierte Kapital. Die Aktienkurse sollen steigen. Dazu ist jedes Mittel recht. Weg mit dem teuren Faktor Arbeit. Warum Sozialbeiträge, wenn Chinesen für 30 Dollarcnet die Stunde arbeiten.

Fehlt nur noch, daß uns die Kapitalisten als Marxisten verkauft werden.

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Sorry Schreibfehler:

Gemeint sind
30 DOLLARCENT !!!!!!!!!!!!
Die Grenzen zwischen rechtsextremer und linksextremer Einstellung sind fließend. Ganz besonders in der Unterschicht, aber auch in der Mittelschicht. Wobei diese Leute eigentlich meistens gar nicht besonders politisch sind, sondern sich lediglich benachteiligt fühlen und deshalb empfänglich sind für extreme Lösungen.

Klar definierbare Links oder Rechtsextremisten findet man fast nur unter Intellektuellen z.b. an Hochschulen oder der Publizistik. Die suchen sich dann ihr Fußvolk und ob die sich Linken oder Rechten anschließen, ist oft einfach Zufall.
[posting]17.004.515 von BoersenHighlander am 26.06.05 21:06:23[/posting]"Dies erreicht man durch Denunzierung der Gewerkschaften. Hoch lebe das profitorientierte Kapital. Die Aktienkurse sollen steigen."

Diesen quälenden Widerspruch würde ich durch Börsengänge der Gewerkschaften auslösen. Gratisaktien für alle Mitglieder und dann Wahlen zum AR. Ganz basidemokratisch. So hätte jeder was davon!

Ich würde mir ein paar Verdi-AG ins Depot legen. Als Turn-Around-Wette. Bin mir sicher, daß die mit einer profesionellen Führung das Ding profitabel machen können.
[posting]17.004.552 von geizi am 26.06.05 21:19:21[/posting]Das kann ich bestätigen!
Es ist immer wieder eine Frechheit, wie in diesem Lande, mißliebige Meinungen in Politik und Wirtschaft mit der Nazikeule erschlagen werden. Wer nicht spurt, wird eben denunziert! Ist doch schlimm genug, daß noch nicht einmal die Gewerkschaften sich gegen den ganzen vermeintlichen Globalisierungzwang stellen. Haben es wohl noch nicht begriffen, daß ein kommunistisches Regime wie Peking jeden Preis unterbieten kann. Sei es, weil die realen Kosten wegen der Ausbeutung der Produzenten dort wirklich extrem gering, sei es, weil die stattlich gelenkten Banken völlig unbeschwert Kredite austeilen, ohne das auch nur ein Gedanke an eine Rückzahlung verschwendet wird. Die japanische Kreditblase der achtiger ist heute in ihren Folgen noch nicht bewältigt, aber die Lemminge (die "Eliten" Deutschlands) glauben immer noch an die ökonomische Realität dieses Unsinns. Hätten mehr Marx lesen sollen, dann wüßten sie, welche Strategien der Kommunismus anwendet, die westliche Welt zu zerstören. Wenn derletzte Kühlschrank, daß letzte Auto, die letzten Kleinigkeiten im Haushalt aus China kommen - und die Menschen hier keine produktive Arbeit mehr haben - wird man sehen, daß es mit dieser Art Globalisierung nicht weit her ist, und die "internationale Solidarität" in China ect. wohl nicht so stark ausgeprägt wie viele der o.g. Lemminge wohl glauben.
Wie heißt es doch: Nur die allerdümmsten Kälber sucher ihren Schlächter selber! Solche Gewerkschaften können wirklich sofort abgeschafft werden, da sie ihre objektive Daseinsberechtigung verloren haben. Naja, es scheinen nicht gerade die klügsten Köpfe des Landes an die dort maßgeblichen stellen zu kommen. Sonst würde man schon solch ene blödsinnige Fragestellung nicht aufwerfen, und dafür noch Geld bezahlen - natürlich das der Mitglieder. Tolle Sache: mit dem Geld, was diese zahlen (und nicht zu knapp) dürfen sie sich noch qausi-amtlich als Rechtsradikale denunzieren lassen. Wer jetzt noch dort verbleibt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.....

Armes Deutschland....:cry::cry::cry::cry:
[posting]17.004.656 von ConnorMcLoud am 26.06.05 22:05:14[/posting]Das ist doch nur ein statistischer Durchschnitt. Bei 4 müßtest du aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine rasierte Fr. dabei gehabt haben.

PS: Mit `rasiert` ist übrigens nicht der Bartwuchs gemeint!
Die Hetze gegen Arbeitnehmer und Arbeitslose wird immer unerträglicher :mad:. Ich könnte mit genausogut behaupten, dass jedes 5. CDU Mitglied rechtsextrem ist. Ist wahrscheinlich noch zu gering geschätzt :laugh:
[posting]17.004.649 von investor008 am 26.06.05 22:03:44[/posting]Investor008

Gewerkschaften sind grundsätzlich internationalistisch und streben die Vereinigung und letztendlich die Herrschaft der Arbeiterklasse an - deshalb auch die Losung " Proletarier aller Länder vereinigt Euch ".
Insofern sollte es natürlich auch nicht verwundern, dass die Gewerkschaften niemals gegen die EU Osterweiterung oder die EU Aufnahme der Türkei protestieren werden und natürlich auch nicht gegen Billigimporte aus China.

Das wäre anti-internationalistisch und Gewerkschaften fühlen sich nicht nur den deutschen Arbeiteren verpflichtet, sondern allen Arbeitern auf der Welt.

Natürlich entspricht das nicht der Gefühlslage vieler Gewerkschaftsmitglieder, die sind nämlich dort Mitglied geworden um ihre persönlichen Interessen zu schützen und nicht die Interessen chinesischer Arbeiter.

Mit dieser internationalistischen Einstellung können die Gewerkschaften natürlich nicht die Interessen ihrer deutschen Mitglieder schützen. Das versuchen sie dadurch zu verschleiern, indem sie sich gegen den Kapitalismus richten, eine Vermögens und Reichensteuer fordern, über Heuschrecken jammern und Josef Ackermann zum Feindbild erklären.

Dieses Treiben schadet natürlich nur dem Standort Deutschland und den Gewerkschaftsmitgliedern und die Gewinner sind die Arbeiter in anderen Ländern.
[posting]17.004.740 von datterich am 26.06.05 22:29:05[/posting]@

Ein Punkt oder ein Punk? :confused:
#9+#14

gut gesehen.

die gewerkschaften sehen das natürlich auch durch die augen ihrer betriebswirtschafler.

nur es passt nicht in ihre ideologie.
Hat sich mal jemand die Original-Quelle angesehen?

Da gibt es hoch interessante Details, die nicht nur für die Gewerkschaften peinlich sind...

Hier ist sie: http://www.polwiss.fu-berlin.de/projekte/gewrex/gewrex_downl…

Rechtsradikale scheint es überwiegend in der Unterschicht zu geben (unabhängig von Gewerkschaftsangehörigkeit). Danach müssen hier sehr viele Angehörige der Unterschicht posten...

[posting]17.004.779 von rv am 26.06.05 22:38:40[/posting]Rechtsradikale scheint es überwiegend in der Unterschicht zu geben (unabhängig von Gewerkschaftsangehörigkeit). Danach müssen hier sehr viele Angehörige der Unterschicht posten...

Zum Glück haben wir Dich rv, der das wieder ausgleicht. :)

Ich glaube nicht, dass hier bei w:o sehr viele Personen aus der Unterschicht posten.
Oha, da fühlt sich einer bei "rechtsextrem" persönlich anhgesprochen, das läßt tief blicken :rolleyes:
[posting]17.004.779 von rv am 26.06.05 22:38:40[/posting]Warum eigentlich immer Rechtsextremisten und Rechtsradikale, wie sieht es mit Linksextremisten und Linksradikalen aus ?
Erzähle uns doch mal was darüber, ich habe das Gefühl Du kennst Dich damit aus.
Anhang 14: Die Statements der "harten" Rechtsextremismus-Skala REXH

DIKTA_1 Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform.

DIKTA_2 Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.

CHAU_1 Es sollte Ziel der deutschen Politik bleiben, die verlorenen Gebiete jenseits von Oder und Neiße wiederzugewinnen.

CHAU_5 Andere Völker mögen wichtiges vollbracht haben, an deutsche Leistungen reicht das aber nicht heran.

AUS_2 Ausländer sollten grundsätzlich ihre Ehepartner unter ihren eigenen Landsleuten auswählen.

AUS_5 Wenn Arbeitsplätze knapp werden, sollte man die Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken.

SEM_1 Die Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks, um das zu erreichen, was sie wollen.

SEM_4 Die Juden haben einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns.

DARW_1 Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen.

DARW_4 Wir betreiben zu viel Aufwand für die Betreuung und Pflege von Behinderten.

NS_1 Die Verbrechen des Nationalsozialismus sind in der Geschichtsschreibung weit übertrieben worden.

NS_3 Ohne Judenvernichtung würde man Hitler heute als großen Staatsmann ansehen.





Anhang 23: Die Statements der "weichen" Rechtsextremismus-Skala REXW

DIKTA_3 Die Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Interessengruppen schaden dem Volksganzen.

DIKTA_4 Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemein-schaft insgesamt verkörpert.

CHAU_2 Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben.

CHAU_3 Was unser Land heute braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland.

AUS_3 Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen.

AUS_4 Wer als Ausländer in Deutschland bleiben will, muss die deutsche Kultur übernehmen.


SEM_3 Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groß.

SEM_5 Die Juden sind nicht ganz unschuldig, wenn sie gehasst und verfolgt werden.

DARW_2 Wie in der Natur sollte sich in der Gesellschaft immer der Stärkere durchsetzen.

DARW_3 Es gibt wertvolles und unwertes Leben.

NS_2 Der Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten.

NS_5 Andere Völker haben in ihrer Geschichte mindestens genauso viel Schuld auf sich geladen wie die Deutschen in der Nazi-Zeit.



http://www.polwiss.fu-berlin.de/projekte/gewrex/Downloads/An…

Ab Seite 113 kommt der komplette Fragebogen.

Den grün gekennzeichneten Aussagen stimme ich übrigens zu.
[posting]17.004.915 von IgnatzWrobel am 26.06.05 23:23:36[/posting]Für rv fängt Rechtsextremismus vielleicht auch schon früher an als für andere. ;)

Ich weiss leider gar nicht woran man erkennt ab wann jemand rechtsextrem ist. :confused:
[posting]17.004.942 von Fuller81 am 26.06.05 23:38:02[/posting]Es sollte Ziel der deutschen Politik bleiben, die verlorenen Gebiete jenseits von Oder und Neiße wiederzugewinnen.

In den 50 Jahren war das einmal das Ziel der SPD, heute ist es harter Rechtsextremismus.

Wer als Ausländer in Deutschland bleiben will, muss die deutsche Kultur übernehmen.

Überall auf der Welt eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland ist es weicher Rechtsextremismus.

Andere Völker haben in ihrer Geschichte mindestens genauso viel Schuld auf sich geladen wie die Deutschen in der Nazi-Zeit.

Nein das darf nicht sein, die Deutschen haben das Schulmonopol und wer nicht akzeptiert , dass die Deutschen mehr Schuld auf sich gekladen haben als alle anderen Völker ist ein weicher Rechtsextremist.
Wer allerdings behauptet:

Andere Völker mögen wichtiges vollbracht haben, an deutsche Leistungen reicht das aber nicht heran.

ist ein harter Rechtsextremist, denn Deutsche sind nur beim Thema Schuld überlegen

Was für ein peinliches Land :laugh::laugh::laugh:
Und wo ist die Partei, die rund ein Viertel des Volkes im Bundestag vertritt???

Keine rechtsextreme Partei im Bundestag?

Wo sind dann die vielen angeblich Rechtsextremen?


Naja, wenigstens hat die Studie "nur" ein Viertel bis ein Fünftel Rechtsextreme in Deutschland ergeben,

stellt euch vor, Claudia Roth hätte die Umfrage gemacht,

dann hätten wir jetzt in Deutschland 120% oder gar 250 % Rechtsextreme!:D

mfg
thefarmer
Ich hatte bisher noch keine Friseuse.

Ich hoffe , ich habe nix verpasst :confused:
[posting]17.005.007 von Insolvenzverwaltung am 27.06.05 00:02:10[/posting]In den 50 Jahren war das einmal das Ziel der SPD: Es sollte Ziel der deutschen Politik bleiben, die verlorenen Gebiete jenseits von Oder und Neiße wiederzugewinnen.
Lebst du noch in der 50er Jahren? Ist es dir entgangen, dass inzwischen sogar die Vertriebenenverbände die deutsche Ostgrenze anerkennen?
,,Deutschland in den Grenzen von 1937" hat es genau 20 Jahre lang gegeben, von 1918 bis 1938. Ist es nicht mehr als lächerlich, das jetzt als ,,Ziel deutscher Politik" zu deklarieren?

Überall auf der Welt eine Selbstverständlichkeit: Wer als Ausländer im Deutschland bleiben will, muss die deutsche Kultur übernehmen.
Ich nehme mal an, du willst den Satz sinngemäß auf die ganze Welt übertragen und behauptest, überall sonst werde erwartet, dass Zuwanderer die lokale Kultur übernehmen.
Ist mir vielleicht entgangen, dass die Zuwanderer in Nordamerika die indianische Kultur übernommen haben? Oder (wenn du ,,Kultur" nur auf die christlich-abendländische Kultur beziehst), bist du mal China-Town in San Francisco oder Toronto gewesen? Oder (wenn du unter Kultur in erster Linie Sprache verstehst) glaubst du, dass die Mexikaner oder Puertoricaner in den USA Englisch sprechen?

Wenn die Geschichte nicht vielfach (nicht nur in Deutschland) gezeigt hätte, wohin Nationalismus führen kann - man könnte das Ganze ja mit Humor nehmen. :mad:
Nicht nur, daß sie sich die Originalquelle nicht angesehen haben, der durchschnittliche User hat mal wieder nur die Überschrift gelesen.

Hier kann man wieder die objektive Berichterstattung der freien Presse studieren:

WELT kompakt, S. 6:

DICKE ÜBERSCHRIFT: Jeder fünfte Gewerkschafter rechtsextrem
kleiner letzter satz: Nach Erkenntnissen der Studie ist der Rechtsextremismus unter Gew.mtgl. fast genauso stark verbreitet wie unter Nicht-Gewerkschaftern.

Aber der flüchtige Leser hat wieder verstanden: Gewerkschaft = Nazis.

P.S. Dieser Beitrag soll nicht die deutschen Einheitsgewerkschaften verteidigen, sondern deren Mitglieder.
[posting]17.005.007 von Insolvenzverwaltung am 27.06.05 00:02:10[/posting]Selten habe ich einen so schönen Freudschen Verschreiber gesehen wie den Satz: ...die Deutschen haben das Schulmonopol ...:
Am Deutschen (Schul-)Wesen soll die Welt genesen! :laugh::laugh:
DGB-Studie: Jeder fünfte Gewerkschafter denkt rechtsextrem

Berlin - Jeder Fünfte, der insgesamt rund sieben Millionen Gewerkschaftsmitglieder in Deutschland hat eine rechtsextreme Einstellung. Dies geht aus einer neuen Studie der FU Berlin für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) hervor, die der WELT vorliegt.


Besonders stark ist der Rechtsextremismus unter ostdeutschen Gewerkschaftern verbreitet. "Rechtsextreme Orientierungen finden sich im Osten Deutschlands (27 Prozent) im Schnitt anderthalb Mal so häufig wie im Westen (18 Prozent)."


Laut Studie ist eine rechtsextreme Einstellung bei Gewerkschaftern, vor allem unter "einfachen Arbeitern" (34 Prozent) und unter "Facharbeitern" (20 Prozent) verbreitet. Damit tritt bei einfachen Arbeitern, die gewerkschaftlich organisiert sind, eine rechtsextreme Einstellung fast doppelt so häufig auf wie bei einfachen Arbeitern, die nicht Mitglied einer Gewerkschaft sind (18 Prozent).


Als Grund für diese Entwicklung, nennt die Studie "massive Ängste" bei vielen Gewerkschaftsmitgliedern: "Als Arbeitnehmern droht ihnen das Schicksal von sozialen Verlierern, als Gewerkschaftsmitgliedern droht ihnen das Schicksal von politischen Verlierern."


Nach Erkenntnissen der Studie ist der Rechtsextremismus unter Gewerkschaftsmitgliedern (19,1 Prozent), fast genauso stark wie unter Nicht-Gewerkschaftern (20 Prozent). cbsQuelle:welt
[posting]17.006.274 von rv am 27.06.05 08:47:48[/posting]Wenn die Geschichte nicht vielfach (nicht nur in Deutschland) gezeigt hätte, wohin Nationalismus führen kann - man könnte das Ganze ja mit Humor nehmen.

Wenn die Geschichte nicht vielfach ( nicht nur in Deutschland ) gezeigt hätte, wohin Kommunismus führen kann - man könnte es mit Humor sehen.

Leider ist es aber gar nicht mehr lustig, dass sich in Deutschland Neokommunisten breitmachen und ihre Mitglieder aus Gewerkschaften und demokratischen Parteien rekrutieren und sich dagegen nicht der geringste gesellschaftliche Widerstand regt.
Wie ist die Kritiklosigkeit der Medien und der Politikwissenschaft gegenüber dem Phänomen des Linksextremismus zu erklären ?
11 % für eine linksextremistische, vom Verfassungeschutz beobachtete, Partei in Umfragen, sollten da nicht die Alarmglocken der vielbeschworenen, wehrhaften Demokratie erklingen ?
Nein , sie beschäftigt sich lieber damit , ob zwischen all den Linksextremisten vielleicht auch ein paar Rechtsextremisten herumlaufen. Hauptsache keiner ist ein weicher Rechtsextremist, wieviele harte Linksextremisten es unter dieen Leuten gibt, interessiert nicht..
Dieses Land ist auf dem linken Auge blind, es ignoriert die rote Gefahr völlig.
Auch in der Union fehlen Leute, die diese Bedrohung für Demokratie und Freiheit bekämpfen.
Früher haben sie das noch getan und gefordert:

"Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher !"
Franz Josef Strauß, 1974

Genau meine Meinung - Nie wieder Kommunismus, wehret den Anfängen !
Die EU unterstützt die faschistisch unterwanderten Neo-Kommunisten reichlich:

" Beihilfen" der EU in 2004 für die superlinkensupereuropaundkapitalismusbekämpfenden Gewerkschaften (abgerundet, eventuell unvollständig):

Ver.di 465.000
DGB 322.000
IG Metall 261.000

(nach dem Durchsuchen der ersten zwölf Aufstellungen hatte ich keine Lust mehr).

Quelle: http://europa.eu.int/comm/employment_social/calls/results_de…
[posting]17.006.917 von Insolvenzverwaltung am 27.06.05 09:58:37[/posting]Der "gute" Strauß hatte schon immer "Stürmer"-Qualitäten.

Zur Kanzlerkandidatur von dem haben 1980 in unserem rheinischen Kleinstädtchen spontan ein Haufen ganz normaler Leute an "stoppt Strauß" Aktionen teilgenommen - würd ich heute immer noch machen!
Der autoritäre Strauß durfte ja lt. Gerichtsurteil auch "Zwangsdemokrat" genannt werden.:eek:

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.:D
Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Fuer mich ist die Wirtschaft-Politik, die die Gewerkschaften betreiben wollen exakt die, die auch Nazis betreiben wollen:
Nanny-State, staatlicher Eingriff soweit das Auge reicht, Fuer grosszuegige Sozialsysteme, Anti-Corporations, gegen freie Maerkte, Gegen Einwanderung


Das was A.H. damals verfolgt hat, liest sich wie das Programm des DGB. Da wundert es mich nur, dass nur 20% der Gewerkschaftler rechtsextrem sind.

Naja, wie eingangs gesagt, das ist nur bzgl. der Wirtschaftspolitik.
[posting]17.039.599 von helmut_kohl am 28.06.05 19:02:56[/posting]In weiten Teilen stimmt das, aber das erklärt sich einfach dadurch, dass der Nationalsozialismus eine sozialistische Ideologie war/ist. Allerdings war der Sozialismus wie der Name schon sagt auf die Nation beschränkt.

Gegen Zuwanderung haben sich die Gewerkschaften allerdings noch nie ausgesprochen. Vielleicht machen das bestimmte Gewerkschaftsmitglieder am Stammtisch, aber die Gewerkschaftsprogramme war immer Pro Zuwanderung.
Im DGB-Programm stehst also daß die deutsche Wirtschaft über eine massive militärische Aufrüstung anzukurbeln ist?

Nenn bitte mal eine Quelle dafür, ich kann im Grundsatzprogramm des DGB nichts dergleichen finden.


Danke.;)
@ Connor

Steht da nicht im Programm. Gewerkschafter sind aber Nachfrage-Orientiert, genauso wie die Nazis.
[posting]17.039.841 von ConnorMcLoud am 28.06.05 19:46:23[/posting]Keine Ahnung, ob es im DGB Programm steht, aber staatliche Investitionsprogramme werden von den Gewerkschaften gerne gefordert. Ein staatliches Investitionsprogramm kann alles mögliche sein z.b. auch Investitionen in militärische Aufrüstung.
Papperlapapp, ein Wochentag kann auch alles Mögliche sein, sogar ein Sonntag.
[posting]17.007.194 von IgnatzWrobel am 27.06.05 10:32:13[/posting]`Der "gute" Strauß hatte schon immer "Stürmer" -Qualitäten.`

Darf man hier dt. Politiker der Nachkriegszeit mit Nazi-Propaganda in Verbindung bringen? Ist es erlaubt zu behaupten, daß ein dt. Politiker den Jargon des Stürmers, dieses nationalsozialistischen Hetzblattes benutzt?

:D
[posting]17.040.470 von Stahlbein am 28.06.05 21:00:53[/posting]Na ja, dieses Zitat spricht ja wohl für sich. Wenn der Stauß hier als "Garant der Demokratie" verkauft wird ist das natürlich übelste Geschichtsklitterung. Strauß war eher der Typ "Antidemokrat" und wenn er so gekonnt hätte, wie er gerne gewollt hätte....


In der damaligen Zeit (1980) hat der übrigens mit seinen polarisierenden Hasstiraden scharenweise "Bürgerliche" und "Liberale" ins SPD/FDP Lager getrieben.

Witzigerweise hat der gleiche Strauß kurze Zeit später mit seinen von ihm eingefädelten Milliardenkrediten für die DDR das weitere Überleben derselben für die nächsten Jahre gesichert. Über das WARUM kann man auch nur spekulieren. :rolleyes:
[posting]17.041.585 von IgnatzWrobel am 28.06.05 23:01:25[/posting]@

Klar, weiß ich doch. Mir gings bloß um die Raserei, die es hier gab, als jemand behauptet hatte, der Begriff Heuschrecken (Münte) sei von den Nazis benutzt worden. Schwupp, da war der Thread verschwunden...

Die Gleichsetzung von demokratischen Politikern mit Hetzern wie dem Streicher (Stürmer) könne nicht geduldet werden!

Kann man (fast) alles im feedback nachlesen.

Ich meinte nur die Einäugigkeit in der Moderation. In der Sache selbst stimme ich dir ja zu.
Bei WO habe ich gelernt, daß FJS den Kredit vermittelt hat, weil er wußte, daß der Ostblock noch nicht reif zum Untergang war und er so die Zeit bis zum "richtigen" Zeitpunkt überbrücken wollte. Vielleicht finde ich diesen erhellenden Thread bei Gelegenheit.

Strauß hatte vor allem ein unsterbliches Zitat:

"Langsam kann mich das Fernsehen am A.... lecken."

(zitiert nach Henscheid/Henschel, Das Jahrhundert der Obszönität)
stahlbein,

das mit dem Münte-Zitat war doch lange vor deiner Zeit - oder doch nicht?

Ich bin ja schon was länger dabei als du ;) und hab das anders in Erinnerung. In dem gelöschten Thread wurde nämlich dem Müntefering unterstellt, dass sein Vorbild die Nazi-Propaganda sei. Ein kleiner Unterschied, nicht wahr?
[posting]17.041.829 von rv am 28.06.05 23:25:00[/posting]@rv

Dann schau mal in Thread: Keine Nazivergleiche!!! im feedback. Du hast das wahrscheinlich nur am Rande mitbekommen. Ich kenne dich ja aus einem anderen Thread als jemanden, der alles nur unter einer besonders angespannten politischen Perspektive wahrnimmt. Das gönne ich dir übrigens, denn sowas macht nicht unbedingt glücklich. ;)
Wie gesagt, ich hab das anders in Erinnerung.

Soweit ich weiß, ging es in diesem feedback-thread nicht um einen gelöschten Thread sondern um den geschlossenen Thread: Das Vokabular des 3. Reichs in Müntis Mund. Du bist aber entschuldigt: Du kannst das ja gar nicht wissen, du warst doch damals noch gar nicht bei W:0 :D
@

Nach einem Wahlsieg der Union werden dann cdu-kritische Postings hier gelöscht?

Bis zu WO: dachte ich immer vorauseilenden Gehorsam gibt es nur in einer Diktatur.

:cool:
Gysi und Lafontaine buhlen mittlerweile ja auch ganz offen um die Leute am rechten Rand.


Kampf um NPD-Wähler

Beide Politiker kündigten außerdem an, bisherige NPD-Wähler für die Linkspartei gewinnen zu wollen. "Natürlich müssen sich alle Parteien Gedanken machen, wie sie der NPD irregeleitete Wähler wegnehmen können. "Ich kämpfe um die", sagte Gysi. Lafontaine fügte hinzu: "Wir dürfen das Thema Schutz vor Billiglohnkonkurrenz nicht der NPD überlassen. Die NPD hat Probleme, wenn eine linke Partei konsequent Arbeitnehmerrechte vertritt. Das ist gewollt."


Wo sind jetzt die Gutmenschen, die damals Möllemann als Antisemit beschimpft haben???


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