Technotrans; es gibt gute Gründe für ein Comeback (Seite 104)

eröffnet am 21.11.01 09:29:40 von
neuester Beitrag 03.03.21 15:59:33 von


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01.08.13 12:30:13
Beitrag Nr. 1.031 ()
Guten Tag !

Heute macht der Kurs ja wieder einen erheblichen "Sprung" nach unten- und das gegen den Markt. Wenn man sich das Chartbild mal anschaut, dann hat die Aktie seit dem Jahreshoch im Juni schon fast 20% abgegeben. Natürlich darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass die ca. 10,5 Euro im Juni auch auf dem Höhepunkt der "Begeisterungswelle" bei technotrans erreicht worden sind. Damals gab es ja nahezu jede Woche eine positive Analyse bzw. einen positiven Bericht über das Unternehmen.

Nun kommen übernächste Woche die Halbjahreszahlen- und wie ich schon oben geschrieben habe, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kursrücksetzer der vergangenen 8 Wochen ohne jeden Hintergrund über die Aktie gekommen sind. Ich vermute mal, dass das zweite Quartal relativ schlecht verlaufen ist (wie bei den meisten Unternehmen, weil sich die Konjunkturlage in Deutschland deulich eingetrübt hat).

Wenn man die ein oder andere HV besucht, dann hört man schon sehr häufig, dass 2013 für viele Unternehmen ein Übergangsjahr mit sinkenden Umsätzen und stagnierenden Gewinnen werden wird. Ich persönlich glaube, dass technotrans da auch keine Ausnahme bilden wird, wobei die Umsätze durch die KLH Übernahme da sicher nicht so sehr unter der schlechten Konjunktur leiden dürften wie die Gewinne.

Wenn ich aber konzedieren muss, dass es doch einige Unternehmen gibt, die im laufenden Jahr stagnierende oder rückläufige Gewinne ausweisen müssen, dann erwarte ich von ttr nun auch keine Wunderdinge. Wenn die angekündigte Steigerung der Umsätze und der Margen nur aufgeschoben und nicht aufgehoben ist, dann kann ich daran noch keinen Grund für einen Verkauf der Aktie sehen (wobei man sicher auch einräumen muss, dass in diesem Fall das ein oder andere Kursziel, das Mitte diesen Jahres fast schon erreicht war, eben auch erst später erreicht werden dürfte).

In diesem Zusammenhang wäre es vielleicht von Zeit zu Zeit auch mal klüger vom Vorstand, die Ziele nicht allzu hoch zu setzen und auch mal ainzukalkulieren, dass nicht immer alles im "best-case-scenario-Modus" läuft. Natürlich generiert man damit Aufmerksamkeit, auf der anderen Seite weckt man damit dann aber auch schon mal sehr hochgeschraubte Erwartungen.

Ich hoffe jedenfall, dass der Vorstand bei der Präsentation der Halbjahreszahlen deutlich machen kann (und zwar glaubhaft, d.h. nicht nur in der besten aller Welten:-), dass die zu erwartenden eher mauen Zahlen nicht der Ausdruck genereller Probleme sind sondern ausschließlich der deutlich schlechter als erwartet laufenden Konjunktur geschuldet sind und die kommunizierten Ziele (150 Mio Umsatz bei 10% Ebitmarge) weiter erreicht werden können, wenn auch vielleicht ein Jahr später.
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12.08.13 10:31:36
Beitrag Nr. 1.032 ()
Guten Morgen !

Morgen gibt es dann ja die Halbjahreszahlen der technotrans AG. Was erwartet ihr denn so?

Zur Erinnerung: Im ersten Halbjahr 2012 lag der Umsatz bei knapp 42 Mio und das Ebit bei 1,8 Mio Euro, was zu einem EpS von 16 Cent geführt hat. Das zweite Quartal alleine lag umsatzmäßig in 2012 bei gut 21,5 Mio Euro und das Ergebnis bei 0,9 Mio Euro (was einem EpS von 8 Cent entsprochen hat.

Nun hat technotrans im ersten Quartal 2013- auch bedingt durch die KLH Übernahme- den Umsatz auf 26,7 Mio gesteigert und das Ergebnis lag bei knapp 1,1 Mio Euro (und das EpS bei 10 Cent).

Ich persönlich gehe davon aus, dass der Umsatz auch im zweiten Quartal deutlich über dem Vergleichsumsatz aus 2012 liegt (wie gesagt, hier macht sich die KLH-Übernahme bemerkbar). Da die Konjunktur aber grade im zweiten Quartal nicht wirklich gut gelaufen ist, könnte ich mir vorstellen, dass der Umsatz im Quartal jedoch unter dem Umsatz aus dem ersten Quartal liegt (ich würde mal so etwa 25,5 Mio Euro tippen- natürlich ohne Gewähr:-).
Das Ergebnis im ersten Quartal wurde durch einen Sonderaufwand von 0,2 Mio Euro belastet, der im zweiten Quartal weggefallen sein müsste. Wenn ich mal von einer Marge wie im ersten Quartal ausgehe- ohne die 0,2 Mio Euro Sonderbelastung, komme ich auf ein Ebit von etwa 1,2 Mio Euro, was einem EpS von wiederum ca. 10 Cent entsprechen würde.

Damit würde man auch im zweiten Quartal besser liegen als im Vorjahr.
Wie immer kann es aber natürlich auch ganz anders kommen- wir werden sehen.

Was für mich entscheidender als die Frage, ob das EpS ein Cent rauf oder zwei Cent runter geht ist, sind Aussagen des Vorstands zur Umsetzung der Diversifizierungsstrategie. Wie läuft KLH? Wie laufen die Bemühungen der ttis, die "technotrans-Kompetenz" auch in andere Bereiche der Industrie als dem "Druck" anzuwenden? Was ist mit spray-xcact? etc.

2013 wird offenbar von vielen Unternehmen als "Übergangsjahr" angesehen (ich habe es schonmal erwähnt). Da kann man nicht von technotrans einen "Durchmarsch" erwarten. Mir ist es aber wichtig zu sehen, dass das Unternehmen bei einem "Wiederanspringen" der Konjunktur gut aufgstellt ist und seine strategischen Zielstellungen auch im laufenden Jahr nicht aus den Augen verliert.

Wie gesagt, das sind nur meine Minungen und Einschätzungen- also keinesfalls als Handlungsempfehlungen zu verstehen:-).

Einen schönen Tag noch.
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13.08.13 10:45:23
Beitrag Nr. 1.033 ()
Guten Morgen !

Die Zahlen für das zweite Quartal sind nun auch "raus" und entsprechen im Wesentlichen meinen Erwartungen. Der Umsatz liegt etwas (ca. 0,7 Mio Euro) höher als von mir erwartet und das Ebit und EpS entsprechen ziemlich genau dem, was ich gestern prognostiziert habe.

Der Markt scheint die Zahlen auch schon antizipiert zu haben- jedenfalls sieht es bisher nicht danach aus als ob die Aktien in die eine oder andere Richtung "Amok laufen".

Wichtig erscheinen mir die Aussagen des Vorstands zu den Erwartungen für das gesamte Geschäftsjahr. Man hält die Prognose aufrecht (110 Mio Euro Umsatz -plus/minus 5% und eine Ebitmarge von 6-7 %), wobei man aber einschränkend darauf hinweist, dass eher das untere Ende getroffen wird, wenn die Konjunktur nicht so richtig auf die Beine kommt.

Da man im ersten Halbjahr nun einen Umsatz von ca. 52,5 Mio Euro und ein Ebit von knapp 2,3 Mio Euro erreicht hat, würde das (den unteren Rand der Prognose einmal angenommen) für das zweite Halbjahr einen Umsatz von noch einmal etwa 52 Mio Euro bedeuten, allerdings bei einer deutlich gesteigerten Profitabilität. Um eine Ebitmarge von 6% im Gesamtjahr zu erreichen, müsste das Ebit insgesamt bei etwa 6,3 Mio Euro liegen, das bedeutet für das zweite Halbjahr 4 Mio Euro Ebit.

Der Finanzvorstand spricht ja ausdrücklich davon, dass man die Ziele am unteren Rand der Prognose erreichen wird, falls "sich das Anspringen der Konjunktur noch weiter verzögern" wird. Das sieht für mich so aus als ob das untere Ende der Prognose mindestens erreicht wird- falls die Weltwirtschaft nicht komplett einbricht.

Sollte man also die 4 Mio Euro Ebit erreichen, würde sich die Profitabilität im zweiten Halbjahr schon auf etwa 7,7% Ebitmarge erhöhen.

Ist das realistisch? Aus meiner Sicht schon. Im zweiten Halbjahr 2012 hat man (ohne KLH) einen Umsatz von knapp 49 Mio Euro erreicht und ein Ebit von 3,6 Mio Euro.

Aus dem Halbjahresbericht 2013 geht hervor, dass das Umsatzwachstum bei ttr nahezu ausschließlich aus der KLH-Übernahme stammt, mithin kann man davon ausgehen, dass KLH im ersten HJ 2013 ca. 10 Mio Euro erzielt hat und ttr-alt etwa 42 Mio (wie im Vorjahr).

In den letzten beiden Jahren hat man bei ttr-alt im zweiten HJ jeweils etwa 49 Mio Euro Umsatz erreicht, insofern erscheint das "Mindest-Umsatzziel" von 104,5 Mio Euro gut erreichbar (52.5 Mio Euro Umsatz erreicht bis 30.06. plus 10 Mio KLH zweites Halbjahr plus ca. 49 Mio Euro ttr-alt im zweiten Halbjahr wären schon 111,5, insofern ist in der Umsatzkalkulation sogar noch erheblich Platz für einen Umsatzrückgang im zweiten Halbjahr bei ttr-alt; natürlich weiß man bei KLH nicht, ob das zweite Halbjahr üblicherweise so läuft wie das erste aber wie gesagt, in der Kalkulation ist noch erheblich Platz; hinzu kommen ja noch die ersten Umsätze aus der Installation der ersten Sprühbeölungsanlagen, die ja im Bericht ausdrücklich erwähnt werden sowie die Umsatzerwartungen mit Komori und Hans Gronhi). Der "Mindestumsatz" erscheint mir persönlich nach der Meldung von heute jedenfalls ziemlich gesichert zu sein, wobei ich eigentlich davon ausgehe, dass der Umsatz eher über den 104,5 Mio Euro liegen dürfte.

Das kann man auch anders noch einmal ermitteln. Erreicht worden sind im ersten Halbjahr 52,5 Mio Euro Umsatz, geht man von 10 Mio Euro Umsatz für KLH im zweiten Halbjahr aus und rechnet man den ziemlich sicheren Serviceumsatz von 19 Mio Euro hinzu, kommt man schon auf 81,5 Mio Euro Umsatz. Zum Mindestumsatz würden dann nur noch 23 Mio Euro aus dem Sektor "ttr-technology-alt" fehlen; in 2012 hat man dort im zweiten Halbjahr aber noch 29,4 Mio erreicht!

Natürlich ist das Ergebnis sehr viel schwieriger herzuleiten, weil ich nicht weiß, ob und wie KLH ergebnisseitig zum Halbjahres-Ebit beigetragen hat.

Gesichert sind schonmal die bisher erzielten knapp 2,3 Mio Euro; hinzu kommen die ziemlich sicheren Ergebnisse aus dem Servicebereich (übrigens aus meiner Sicht ein wichtiges Element bei der Bewertung der Aktie, da die Erträge hochmargig und stabil eingehen). Im zweiten Halbjahr 2012 hat man dort 3,2 Mio Euro Ebit erzielt.

Rechnet man die nun zu den erreichten 2,3 Mio Euro hinzu, kommt man auf ziemlich sichere ca. 5,5 Mio Euro Ebit, im Prinzip fehlen daher an den o.g. 6,3 Mio Euro "nur noch" knapp 1 Mio Euro, die dann aus dem Bereich "Technology-ttr-alt" oder KLH kommen müssten.

Nur noch in Anführungszeichen, weil es im ersten HJ im Bereich Technolgy-neu (also inklusive KLH) insgesamt einen negativen Ebitbeitrag i.H.v. 0,9 Mio Euro gegeben hat.

Natürlich ist es, abhängig von der Konjunkturlage, sicher nicht unmöglich, dort die noch fehlenden knapp 1 Mio Euro zu verdienen aber gesichert ist das mMn nicht.

Im zweiten Halbjahr 2012 hat sich der Bereich "technology-alt" ein Ebit von 0,3 Mio Euro plus verdient- aber im zweiten Halbjahr 2012 gab es im Maschinenbau insgesamt ein leichtes Wachstum, wie das in diesem Jahr aussieht, muss man abwarten.

Dazu kommt noch die "Unbekannte" KLH. KLH dürfte im zweiten Halbjahr einen Umsatz von etwa 10 Mio Euro erzielen. Inwieweit die profitabel sind, weiß ich nicht sicher. Sollte man dort eine Marge von 5% erzielen können, wäre das Mindestergebnis in Reichweite, geht man dort eher mit einer "Null" aus dem Gesamtjahr, dann fehlen wieder Beiträge.

Lange Rede kurzer Sinn: Meiner Meinung nach, ist der Mindestumsatz eigentlich schon so gut wie "durch", für das "Mindestergebnis" muss die Konjunktur wenigstens partiell anspringen.

Das sind natürlich nur meine Schätzungen und keineswegs irgendwelche Handlungsempfehlungen!
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13.08.13 10:56:44
Beitrag Nr. 1.034 ()
Noch ein kleiner, weniger "zahlenfixierter" Nachtrag:

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist neben dem sehr stabilen Servicegeschäft, die Tatsache, dass ttr auch weiterhin im Bereich Druck erfolgreich zu sein scheint und auch dort viele Projekte angestoßen hat.

Der Satz aus dem Kapitel "Ausblick" "... und ist darüber hinaus inzwischen weltweit mit einer Vielzahl von Herstellern digitaler Drucksysteme- vom Entwicklungsprojekt über Prototypen bis zu ersten Serienlieferungen- im Kontakt.", zeigt für mich, dass auch im Bereich Digitaldruck noch einiges an zusätzlichen Umsätzen möglich erscheint.

Hinzu kommt die ausdrückliche Erwähnungen der "Sprühbeölung" (Zitat: "...sehr erfolgreich...") und der Batteriekühlung (Zitat: "...langfristig einen sehr interessanten neuen Markt...erschließen.").

Alles zusammengenommen bin ich persönlich der Meinung, dass technotrans weiterhin viele heiße Eisen im Feuer hat. Wenn sich der traditionelle Druckmaschinenmarkt auf dem derzeit sicher recht niedrigen Niveau (verglichen mit den Hochzeiten vor ein paar Jahren) stabilisiert und der Maschinenbau wieder etwas zulegt (was auf termotek und KLH sicher sehr positive Auswirkungen hätte), ist es nach wie vor sehr wahrscheinlich, dass ttr in ganz andere Ertragsdimensionen vorstößt. Vielleicht dauert das etwas länger als der ein oder andere Optimist geglaubt hat (was dann aber sicher eher mit der konjunkturellen Gesamtlage zusammenhängen dürfte) und sicher wird auch nicht jedes angestoßene Projekt gleich zu einem "Megaumsatzbringer" aber mMn stimmt die Richtung bei ttr immer noch- und das ist für mich entscheidend!

Noch zwei Bemerkungen zur Bilanz: Eine EK-Quote von knapp 56% und weiterhin keine Nettoverschuldung- trotz Ausweitung des Working Capital und der Übernahme der KLH sprechen sicher für sich!
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13.08.13 18:44:24
Beitrag Nr. 1.035 ()
Nach der Lektüre der aktualisierten Montegastudie, die auf der Homepage der ttr unter Research einzusehen ist, muss ich mich in einem Punkt schonmal korrigieren. Der KLH-Umsatz im ersten Halbjahr 2013 lag nicht bei etwa 10 Mio Euro, wie von mir vermutet sondern bei 7,5 Mio (tja dafür lag ich beim Ergebnis besser als der Analyst:-)).

Das ändert aber nichts daran, dass der "Mindestumsatz" von knapp 105 Mio Euro gut zu erreichen sein sollte.

Herr Rau geht in der Analyse von einem Umsatz 2013 von nunmehr 107,2 Mio Euro aus (bisher 115,1 Mio Euro) und von einem von 7,1 Mio Euro (bisher von 8,6 Mio Euro).

Beim Umsatz würde ich ihm in etwa zustimmen- wegen dem geringer als geschätzten KLH-Umsatzbeitrags- das von ihm genannte Ebit halte ich persönlich aber für recht ambitioniert- aber mir solls natürlich recht sein, wenn er richtig liegen sollte.

Im Endergebnis kommt die Montegastudie jedenfalls zum Anlageurteil "kaufen" mit dem Kursziel 16 Euro;-).
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13.08.13 21:03:36
Beitrag Nr. 1.036 ()
Zitat von Huta: Herr Rau geht in der Analyse von einem Umsatz 2013 von nunmehr 107,2 Mio Euro aus (bisher 115,1 Mio Euro) und von einem von 7,1 Mio Euro (bisher von 8,6 Mio Euro).


Hier fehlt noch das Wort "Ebit" das oben vor "von 7,1 Mio Euro" gehört.
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13.08.13 22:00:05
Beitrag Nr. 1.037 ()
Quelle: Technotrans Homepage

13.08.2013
technotrans expandiert außerhalb der Druckindustrie
Umsatz steigt im 1. Halbjahr 2013 um 25,0 Prozent auf 52,5 Millionen € / EBIT verbessert sich um 26,4 Prozent auf 2,3 Millionen € / Wachstum durch Übernahme, Kerngeschäft trotz Konjunkturflaute stabil / Projekt-Pipeline Neue Märkte gut gefüllt

Die technotrans-Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Verlauf der ersten sechs Monate 2013 einen Umsatz in Höhe von 52,5 Millionen €. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum um 25,0 Prozent (Vorjahr 42,0 Millionen €). Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die Akquisition der KLH Kältetechnik GmbH und ihrer asiatischen Schwestergesellschaften zum Jahresbeginn 2013 zurückzuführen. Mit 26,2 Millionen € wurden im zweiten Quartal 2013 Umsätze in der gleichen Größenordnung wie im ersten Quartal erzielt, gegenüber dem Vorjahresquartal (21,6 Millionen €) bedeutet dies einen Anstieg um 21,2 Prozent. Im ersten Halbjahr wurde ein EBIT in Höhe von 2,3 Millionen € erwirtschaftet (Vorjahr 1,8 Millionen €), dies entspricht einer EBIT-Marge von 4,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (0,9 Millionen €) verbesserte sich das EBIT im zweiten Quartal um 30,1 Prozent auf 1,2 Millionen €. Während der ersten sechs Monate wurde ein Periodenüberschuss von 1,4 Millionen € (Vorjahr 1,0 Millionen €) erwirtschaftet. Das Ergebnis je im Umlauf befindlicher Aktie beläuft sich somit auf 0,21 € (Vorjahr 0,16 €).

„Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr spiegelt wie bei vielen anderen Unternehmen die noch verhaltenen konjunkturellen Rahmenbedingungen wider“, sagt Henry Brickenkamp, Sprecher des Vorstands der technotrans AG. „Für das zweite Halbjahr sehen wir aber noch eine ganze Reihe von Chancen, so dass wir an unserer Prognose für das Gesamtjahr festhalten.“ Die Ziele für 2013 sehen einen Umsatz von 110 Millionen € - plus/minus 5 Prozent - und eine EBIT-Marge zwischen 6 und 7 Prozent vor.

Die Zahl der Beschäftigten in der Unternehmensgruppe stieg von 662 am Jahresende 2012 auf 769 am 30. Juni 2013. Auch dieser Zuwachs ist auf die Akquisitionen zurückzuführen.

Die Segmente
Vom Gesamtumsatz in Höhe von 52,5 Millionen € im ersten Halbjahr 2013 waren 33,4 Millionen € (Vorjahr 24,3 Millionen €, +37,3 Prozent) dem Segment Technology zuzuordnen. Da die beiden Halbjahre des letzten Geschäftsjahres aufgrund der drupa sehr unterschiedlich ausfielen, eignet sich der direkte Vergleich mit dem ersten Halbjahr nur eingeschränkt, besser ist ein Blick auf ein Durchschnittshalbjahr 2012 (26,8 Millionen €, +24,6 Prozent). Im zweiten Quartal wurde ein Umsatz von 16,5 Millionen € erzielt nach 12,8 Millionen € im Vorjahr (+29,0 Prozent). Der Zuwachs im laufenden Geschäftsjahr ist maßgeblich auf die Geschäftsausweitung durch die Übernahme an der KLH Kältetechnik GmbH zurückzuführen. Die übrigen Geschäftsfelder bewegten sich hingegen mehr oder weniger auf dem Niveau des Vorjahres, da sich die erwartete konjunkturelle Erholung bis zur Jahresmitte 2013 nicht einstellte.

Auch im zweiten Quartal 2013 lag das Ergebnis im Segment Technology mit -0,4 Millionen € (Vorjahr -0,5 Millionen €) wieder leicht im negativen Bereich. Insgesamt belief sich der Verlust für das erste Halbjahr damit auf -0,9 Millionen € (Vorjahr -1,1 Millionen €). Die EBIT-Marge erreichte im zweiten Quartal -2,4 Prozent und für das erste Halbjahr -2,7 Prozent. Belastet wird das Segmentergebnis unverändert durch die Margen im Lasergeschäft, die im Jahresverlauf noch nicht durchgängig verbessert werden konnten, sowie durch die Investitionen (in erster Linie in Form von Manpower), die für notwendig erachtet werden, um die Ziele des operativen Wachstums außerhalb der Druckindustrie zu erreichen.

Das Segment Services setzte auch im zweiten Quartal sein Wachstum fort und erwirtschaftete 9,7 Millionen € (Vorjahr 8,8 Millionen €, +9,9 Prozent). Die Umsätze für das erste Halbjahr 2013 betrugen damit 19,1 Millionen € (Vorjahr 17,6 Millionen €), ein Anstieg um 8,1 Prozent. Positiv beigetragen hat auch der Erwerb der Mehrheitsanteile an der Sprachenwelt GmbH, mit der die gds AG seit dem zweiten Halbjahr 2012 ihr Dienstleistungsspektrum um Übersetzungen ausgebaut hat.

Die Ertragslage im Segment Services erwies sich erneut als stabil. Mit 1,6 Millionen € (Vorjahr 1,4 Millionen €) wurde das gute Ergebnis der vergangenen Quartale gehalten. Nach sechs Monaten beträgt das Segmentergebnis somit 3,2 Millionen € (Vorjahr 2,9 Millionen €), die EBIT-Marge liegt nahezu unverändert bei 16,6 Prozent.

Finanzlage
Die Eigenkapitalquote erreichte zum 30. Juni 2013 wieder 55,8 Prozent. Die Nettoverschuldung des Konzerns belief sich zum Stichtag auf 64 T€. Folglich ist auch das Gearing „Null“.

Ausgehend von einem Periodenüberschuss nach sechs Monaten in Höhe von 1,4 Millionen € erreichte der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Änderung des Nettoumlaufvermögens 4,0 Millionen € (Vorjahr 3,6 Millionen €). Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich die Verbindlichkeiten stichtagsbedingt, in erster Linie aufgrund der Rückführung von Verbindlichkeiten seitens KLH innerhalb des ersten Halbjahres. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres konnten aus den Veränderungen des Nettoumlaufvermögens Zahlungsmittel in Höhe von 0,8 Millionen € freigesetzt werden.

Nach Abzug der gezahlten Zinsen und Ertragsteuern erreichten die Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit im Berichtszeitraum erneut nur eine „schwarze Null“ (Vorjahr 3,6 Millionen €).

Die für Investitionen eingesetzten Zahlungsmittel in Höhe von 5,1 Millionen € setzen sich zusammen aus den üblichen Erhaltungsinvestitionen sowie dem Zahlungsmittelabfluss für den Beteiligungserwerb an der KLH Kältetechnik GmbH und ihrer asiatischen Schwestergesellschaften (netto 3,3 Millionen €) sowie einem bedingten Kaufpreisanteil für den Erwerb der Termotek AG (0,8 Millionen €).

Auch nach sechs Monaten blieb der Free Cashflow folglich noch negativ mit -5,0 Millionen € (Vorjahr +3,2 Millionen €).

Für den Beteiligungserwerb wurden zum Beginn des Geschäftsjahres vereinbarte Kreditfazilitäten in Anspruch genommen, während im weiteren Jahresverlauf planmäßige Tilgungen in Höhe von 2,0 Millionen vorgenommen wurden. An die Anteilseigner wurden 0,8 Millionen € als Dividende für das Geschäftsjahr 2012 ausgezahlt. Die für die Finanzierungstätigkeit eingesetzten Nettozahlungsmittel beliefen sich daher nach sechs Monaten auf 2,7 Millionen € (Vorjahr -1,3 Millionen €). Seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 verringerten sich die liquiden Mittel um 12,7 Prozent auf 16,3 Millionen €. Die aktuelle Finanzlage bietet, zusammen mit eingeräumten und zugesicherten freien Kreditlinien, weiterhin ausreichend Spielraum, um das laufende Geschäft zu finanzieren und darüber hinaus für potenzielle Akquisitionen.

Ausblick
Der Geschäftsverlauf während der ersten sechs Monate ist aufgrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen zunächst etwas hinter den Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr zurückgeblieben. Das Wachstum der technotrans-Unternehmensgruppe um +25 Prozent auf 52,5 Millionen € Umsatz wurde im Großen und Ganzen nur durch die Akquisition von KLH erreicht. Die anderen Geschäftsbereiche, welche alle mehr oder weniger dem Maschinenbau zuzuordnen sind, haben sich indes nur auf dem durchschnittlichen Niveau des Vorjahres bewegt.

Der Vorstand sieht jedoch für das zweite Halbjahr noch eine Reihe von Chancen. „Wir sind zuversichtlich, dass es uns gelingen kann, unseren Marktanteil im Print-Bereich weiter auszuweiten“, sagt Brickenkamp. „Außerdem meldete der japanische Druckmaschinenhersteller Komori gute Verkäufe auf der Messe China Print im Mai. Hier sehen wir Chancen, an diesem Ordereingang zu partizipieren.“ Daneben erhält technotrans mittlerweile recht regelmäßig Bestellungen von Hans Gronhi, einem chinesischen Druckmaschinenhersteller, und ist darüber hinaus inzwischen weltweit mit einer Vielzahl von Herstellern digitaler Drucksysteme - vom Entwicklungsprojekt über Prototypen bis zu ersten Serienlieferungen - im Kontakt.

„Im Bereich der Neuen Märkte sind wir beispielsweise sehr erfolgreich mit unserer Sprühbeölung für die Stanz- und Umformtechnik. Die jüngsten Installationen bestätigen uns (und unsere Kunden) in der Erwartung, dass sich mit unserem System signifikante Einsparungen realisieren lassen“, ergänzt Brickenkamp, „und das Gleiche gilt im Prinzip auch für den Bereich der Batteriekühlung, wo wir heute bereits mit Siemens, Saft, Actia und Vantage Projekte bearbeiten. Auch wenn die Stückzahlen hier derzeit noch klein sind, sind wir überzeugt, uns hier langfristig einen sehr interessanten neuen Markt zu erschließen, denn E-Mobility ist ein Bereich, der in den nächsten Jahren sicher noch stark an Bedeutung gewinnen wird.“

Durch die Übernahme der Termotek AG (2011) und der KLH Kältetechnik GmbH (2013) hat die technotrans-Unternehmensgruppe einen besonderen Fokus auf die Laserindustrie. Während auf der technischen Seite die Produktlinien konsolidiert werden, um Effizienz- und Skaleneffekte zu realisieren, wird gleichzeitig der Marktauftritt international ausgebaut und es werden weitere Vertriebsmitarbeiter eingestellt.

„Unser Ziel, auf dem geplanten Umsatzniveau eine EBIT-Marge zwischen 6 und 7 Prozent zu erzielen, halten wir weiterhin für realistisch, wenn wir einen ähnlichen Geschäftsverlauf wie im zweiten Halbjahr 2012 erwarten können“, bestätigt Dirk Engel, Finanzvorstand der technotrans AG. „Sollte sich das Anspringen der Konjunktur noch weiter verzögern, würden wir aber unsere Ziele für das Gesamtjahr vielleicht nur am unteren Ende der Spanne erreichen.“ Das Management sieht deshalb derzeit keinen Grund, die Prognose für das Gesamtjahr zu ändern"
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19.08.13 12:04:50
Beitrag Nr. 1.038 ()
Guten Tag !

Ich habe mir am WE den Quartalsbericht und auch die auf der HP der ttr AG veröffentlichte Montegastudie noch einmal angeschaut.

Es ist schon interessant zu sehen, dass der Analyst von Montega im Grunde von Aktualisierung zu Aktualisierung seiner Studie das "EpS-Ziel" für technotrans weiter zurücksetzt, die Kaufempfehlung und den Zielkurs aber unverändert bzw. nur leicht modofiziert beibehält.

Das EpS Ziel ist von seinerzeit mal 1,07 Euro über 0,89 Euro und 0,72 Euro nun auf 0,66 Euro zurückgenommen worden, das Kursziel lag ursprünglich dagegen mal bei 14 Euro und liegt jetzt bei 16 Euro.

Das sieht auf den ersten Blick ein wenig merkwürdig aus, lässt sich mMn aber erklären.

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, ist es aus meiner Sicht im Fall technotrans nicht so sehr entscheidend, ob es in diesem Jahr beim EpS fünf Cent mehr oder drei Cent weniger gibt, entscheidend ist vielmehr, dass die neue "Technotrans-Story" intakt ist- also ob es Technotrans gelingt, ihre Ausrichtung auf das traditionelle Druckmaschinengeschäft umzuformen in Richtung auf neue Märkte, auch auf neue "Druckmärkte" wie den Digital- und Flexidruck.

Die Druckmaschinenbranche hat in den letzten Jahren extrem heftige Einbußen gehabt- das lässt sich auch bei technotrans sehr gut ersehen. Man muss sich ja nur mal die Umsatzentwicklung anschauen. In den Jahren 2006-2008 hatte man bei ttr alleine im Bereich "technology"- also im Neugeschäft mit Druckmaschinenherstellern Umsätze weit jenseits der 100 Mio Euro Marke, in der Spitze 117 Mio Euro in 2006. Wie gesagt, das alles lief ohne Lasertechnik oder Kühlungstechnik oder sonstige Neuentwicklung, ausschließlich mit dem traditionellen Druckmarkt.

Zum Vergleich: Im Jahr 2012 trug der Bereich "technology" nur noch knapp 54 Mio Euro Umsatz bei- und zwar einschließlich(!!) Neuentwicklungen und termotek.

Das zeigt den dramatischen Wandel, dem ttr in den letzten Jahren unterworfen war und das zeigt die dringende Notwendigkeit, die Strategie des Unternehmens vom früheren Slogan "Mehr technotrans pro Druckmaschine" weg zu entwickeln.

Ich habe es schon mehrfach geschrieben aber es kann halt auch nicht wirklich oft genug wiederholt werden: Diesen Einbruch hat ttr- ganz im Gegensatz zu den großen Druckmaschinenherstellern vorbildlich gemeistert. Natürlich gab es Verlustjahre und auch im derzeitigen Umfeld schafft es der Bereich "technology" (noch) nicht, ein positives Ergebnis zu erwirtschaften- das kommt ausschließlich aus dem sehr profitablen und stabilen Bereich "Services". ABER: Man liegt trotz der gewaltigen Umsatzeinbrüche im Segment technology immerhin nur knapp unter einem ausgeglichenen Ergebnis und man hat es trotz Verlusten und schmerzhaften Anpassungarbeiten geschafft, die Bilanz extrem solide zu gestalten- nur als Beispiel: in den Jahren von 2006 bis 2012 konnte die EK-Quote noch von 60% auf 63% gesteigert werden- mitten in der dramatischen Krise- zudem ist das Unternehmen schuldenfrei- auch nach der im Jahr 2013 vollzogenen Übernahme der KLH.

Der Vorstand hat es unterm Strich also geschafft, in den letzten Jahren Jahresumsätze von mehr als 25 Mio Euro zuzukaufen (10 Mio Euro Termotek plus 15 Mio Euro KLH plus Umsätze der Sprachenwelt, die ich aber nicht wirklich beziffern kann) und zusätzlich noch Projektentwicklungen im Hause anzustoßen, die die Bereiche Digitaldruck, Flexodruck und "neue Märkte" adressieren (z.B. die Sprühbeölung oder die Batteriekühlung). Und das Ganze hat man bei ttr geschafft, ohne die Bilanz zu "versauen", weil man das alles nicht "auf Pump" gemacht hat sondern im wesentlichen aus dem selbst erwirtschafteten Cashflow.

Dass die Erschließung neuer Märkte durch Eigenentwicklungen und Übernahmen ein wenig Zeit in Anspruch nimmt und auch mal zu "Fehlschüssen" führt, sollte dabei aber jedem Interessierten klar sein. Wenn es kurz nach einer Übernahme dazu kommt, dass die Wirtschaft sich deutlich schlechter entwickelt als ursprünglich prognostiziert, dann dauert es eben auch länger, die Übernahme so in das Unternehmen zu integrieren als gedacht.

Wenn man sieht, dass der VDMA seine Prognose für 2013 von Plus 2% auf Minus 1 % zurückgenommen hat, dann sind davon dann eben auch die Töchter Termotek und KLH betroffen- und dann wird die Integration eines Unternehmens eben schwieriger als gehofft- und kostet dann auch mal den ein oder anderen Cent beim EpS.

Auch bei den Eigenentwicklungen laufen erst einmal Kosten auf- man muss die neuen Produkte ja erst einmal "erfinden", sprich es werden Leute benötigt, die ein Produkt entwickeln, testen etc., danach werden Leute benötigt, die ein Produkt in den Markt bringen, Vertrieb und Marketing müssen in Gang gesetzt werden etc. Alles das läuft bei technotrans schon seit ein paar Jahren auf Hochtouren und trotzdem hat es ttr in dieser Zeit auch geschafft, die Dividendenfähigkeit wiederzuerlangen.

Nun kann es, wie schon geschrieben, immer wieder passieren, dass einige Projekte nicht zum gewünschten Erfolg führen (mir kommt es z.B. so vor als ob das "toolsmart" nicht so erfolgreich war/ist, wie man in Sassenberg gehofft hat) aber generell lässt sich sicher sagen, dass ttr derzeit eine Menge "Eisen im Feuer" hat, aus denen sich auch nennenswerte und nachhaltige Umsätze und Ergebnisse generieren lassen dürften (und man ist ja auch weiterhin dabei, weitere Anwendungsmöglichkeiten für die eigene Technologiekompetenz zu entwickeln). Denn natürlich muss es das Ziel der Entwicklungen und Übernahmen sein, in naher Zukunft zum Ergebnis positiv beizutragen, Entwicklungen nur um der Entwicklung willen sind nicht zielführend.

Im Halbjahresbericht gibt es aber genügend deutliche Hinweise darauf, dass man insgesamt auf einem guten Weg ist. Sowohl was den (traditionellen) Printbereich angeht (Stichworte Komori und Hans Gronhi) als auch was den Digitaldruck oder die Neuentwicklungen betrifft (offenbar ist die Sprühbeölung geeignet, doch größere Umsätze und Ergebnisbeiträge zu generieren).

Auch die beiden Übernahmen termotek und KLH würden sicher von einer wieder anziehenden Konjunktur profitieren, weil dadurch die zu erledigenden Arbeiten (Synchronisation der Produktlinien und Realisierung von Skaleneffekten im Einkauf) leichter zu bewältigen sind als in einem schrumpfenden Markt. Und last but not least hätte ttr aufgrund der soliden Bilanz sicher auch noch Möglichkeiten, um einen weiteren Zukauf zu tätigen (die Übernahme der KLH hat unterm Strich ja "nur" 4,7 Mio Euro gekostet- für 15 Mio Euro Umsatz, ttr wäre finanztechnisch sicher dazu in der Lage auch eine größere Übernahme zu stemmen).

Zusammengefasst: ttr steckt mitten in einem "Änderungsprozess" vom reinen Zulieferer der traditionellen Druckmaschinenhersteller zu einem Konzern rund um das Thema "Flüssigkeitentechnologie". Das kostet nicht nur Geld sondern auch Zeit- und man kann nicht jede Entwicklung vorhersehen. Deshalb kann es manchmal etwas länger dauern, bis sich die Vorleistungen rechnen- wichtig ist nur, dass absehbar ist, dass sie sich rechnen- und dafür gibt es mMn genügend Hinweise.

Wenn ich das mal mit einem Apfelbaum vergleiche: Zunächst muss man den mal pflanzen, dann muss man ihn mit viel Aufwand hegen und pflegen und erst dann kann geerntet werden- und wenn es im ganzen Jahr sehr kalt war, dann kann die Ernte auch mal ein paar Wochen später erfolgen als eigentlich gedacht:-).

Insofern kann ich die Grundtendenz von Herrn Rau schon verstehen. Die Story ist intakt und es ist mMn nur eine Frage der Zeit, bis die Äpfel geerntet werden können:-).

Wie immer ist das natürlich nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung!!

Einen schönen Tag noch

Huta
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20.08.13 16:06:57
Beitrag Nr. 1.039 ()
Schöne Analyse, danke dafür :)

Bin wegen der KUV und KBV Werte eingestiegen und die Jahresperformance ist ja auch nicht schlecht. Leider kam meine Order noch nicht vollständig zum tragen, aber hoffe jetzt auf eine gute Entwicklung in den kommenden Jahren. :)
1 Antwort
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21.08.13 07:23:13
Beitrag Nr. 1.040 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.286.283 von shortput am 20.08.13 16:06:57Guten Morgen !

Danke für die positive Reaktion. Ich beschäftige mich mit vier bis fünf Unternehmen an der Börse tatsächlich etwas ausführlicher und genauer- für mehr fehlt mir die Zeit und die Lust.

Technotrans ist das Unternehmen, das ich perspektivisch dabei für am aussichtsreichsten halte, weil die Transformation vom reinen Zulieferer für die traditionelle Druckmaschinenbranche hin zu einem Unternehmen, dass seine Expertise rund um Flüssigkeiten nun auch in anderen Bereichen anbietet, schon weit fortgeschritten ist und bald dann auch (um im Bild der Apfelbaums zu bleiben) schöne und große Früchte tragen soll.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg mit dem Investment (sicher nicht ganz uneigennützig;) ).

Einen schönen Tag noch

Huta
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Technotrans; es gibt gute Gründe für ein Comeback