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Draegerwerk: Genussscheine mit Nachholbedarf (Seite 628)


ISIN: DE0005550636 | WKN: 555063 | Symbol: DRW3
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18.10.19
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.557.811 von Der-SH-Investor am 13.05.19 19:45:21
Zitat von Der-SH-Investor: Einen ausführlichen Bericht zur Dräger-Hauptversammlung gibt es hier:

https://dershinvestor.wordpress.com/2019/05/13/draegerwerk-b…



Den Herrn Lescow hatte ich bislang als kompetent und zahlenkundig eingestuft. In dem Bericht steht:

Anschließend erläuterte Finanzvorstand Gert-Hartwig Lescow die Auswirkungen der Wechselkursschwankungen. So habe der schwache US-Dollar zwar positiv gewirkt,

Der US-Dollar ist 2018 um ca. 4% gestiegen. Hat der Herr Lecow wirklich "schwacher US-Dollar" gesagt oder ist das ein Tippfehler?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.559.437 von noch-n-zocker am 13.05.19 22:45:33Hm, komisch. Zumindest habe ich mir das mit dem "schwachen US-Dollar" so notiert. Ein Tippfehler ist das also nicht.

Ich denke, der Geschäftsbericht kann das aufklären: Dort heißt es auf Seite 28, dass der Dollar im Jahresverlauf zwar gestiegen sei, im 12-Monatsdurchschnitt jedoch noch unterhalb des Vorjahres gelegen habe (Der Geschäftsbericht bezieht die Aussagen auf den Euro).
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.559.437 von noch-n-zocker am 13.05.19 22:45:33Draeger ist USD Short- Das heißt, sie haben mehr Aufwendungen in USD als Erträge. Daher wirkt sich ein starker USD gegenüber dem Euro negativ auf die Gewinne von Dräger aus.
Ich bin nicht überzeugt, dass die anderen Genussscheininhaber auch berücksichtigt werden müssen, da sie ebenfalls einen Schaden erlitten haben. Der einzige Punkt ist möglicherweise die Verjährung. Man darf nicht vergessen, die Stücke waren bei Balaton die ganzen 6-7 Jahre gesperrt und nicht handelbar.
SH-Investor - vielen Dank für die Zusammenfassung - fand ich sehr interessant, die ganzen Kommentare auf der HV. Am Rande - Träger muss das Problem irgendwann lösen - über kurz oder lang......
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.565.767 von Jakobus01 am 14.05.19 16:18:03genau, Dräger wir die Verjährung bei den nicht klagenden vortragen; und mMn sind die Erfolgsaussichten für Dräger gut, damit durchzukommen... ich hatte mich seinerzeit an Balaton - wie vermutlich etliche andere auch - drangehängt (ich persönlich wollte nicht klagen); verkaufen werde/wollte ich die Genüsse nicht, denn - wie du schreibst - muss es irgendwann zu einer Lösung kommen...

ich bin aber gespannt wie es mit Balaton und meinen Genüssen weiter geht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.548.414 von Lucky-hannes am 12.05.19 11:46:09
Ergänzung zu Deinem HV Bericht
Es ist schon richtig, daß von Herrn Lescow gesagt wurde, man der Meinung sei, daß die Gesellschaft bzw. Herr Dräger gar keine Genußscheine über die Börse zurückkaufen dürfen, lediglich sei ein öffentliches Übernahmeangebot machbar.
Es wurde aber auch gesagt, daß beispielsweise Stefan Drägers Frau keine Angaben über ihren Genußscheinbestand geben müsse. Sie könnte also zurückkaufen.

Meiner Meinung nach wird alles getan um die Genußscheine unattraktiv zu machen. Schon die Bezeichnung "nicht mehr Zeitgemäß" war so ein Signal. Das Bestreiten des Rechts an den thesaurierten Gewinnnen (vor ein paar Jahren auf der HV), eine geradezu skandalöse Dividendenpolitik und nicht zuletzt ein zäher und langwieriger Rechtsstreit und komplizierte Rechtsfragen über die Ausgleichszahlung sollen Anleger abschrecken. Der Charakter eines aktienähnlichen Derivats soll in Frage gestellt werden, obwohl die Genußscheinbedingungen eindeutig diesen Aktiencharkter bestätigen.

Im letzten Jahr ist noch die nur noch teilweise Handelbarkeit für Privatanleger dazugekommen: Bei Flatex und Deutscher Bank kann man es (Kauforder) nicht, bei Comdirect kann man kaufen.


Die vielen kleinen Nadelstiche und Unsicherheiten sind eine Frechheit dem Anleger gegenüber. Ich werde Dräger über den Kapitalmarkt keinen meiner Genußscheine verkaufen. Mein Bestand liegt fest für mich quasi als "totes Kapital" im Depot. Ich kaufe aber auch nicht mehr zu.

Ich kann mir gut vorstellen, daß die anlegerfeindliche Kapitalmarktpolitik nur einem Zweck dient: Irgendwie günstig die Genußscheininhaber loswerden, auch wenn das immer wieder bestritten wird.

Viel Geduld wird benötigt!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.567.258 von carimba am 14.05.19 18:25:51
Rückkauf
Ich bin mir sehr sicher, dass damals beim Rückkaufsangebot explizit erwähnt wurde, dass Dräger Genussscheine zurückkaufen darf. Warum auch nicht? Wenn es nicht erlaubt wäre, warum wurde es dann erwähnt? Wer soll die vielen großen Blocks an manchen Tagen in den vergangenen Jahren gekauft haben?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.567.258 von carimba am 14.05.19 18:25:51
Unattraktiv
Ich gebe dir vollkommen recht - sie machen alles um die Genussschein Inhaber zu vergraulen. Auf Kosten der anderen Aktionäre und damit schneidet sich die Familie auch ins eigene Fleisch. Wie schon früher ausgeführt wäre ein deutlich höherer Aktienkurs durch den Rückkauf bzw. Wandlung wahrscheinlich. Am Unternehmenswohl sollte doch allen gelegen sein. Aber nein, man versucht alle weichzukochen. Nun dauert es schon 8 Jahre - das Unternehmen hat eine - Gottseidank - lange Historie, somit hat es bislang ihm noch nicht wirklich geschadet. Das kann sich aber ändern. Im Übrigen sind durch die Genussscheine Kapitalerhöhungen quasi "blockiert". Macht das alles Sinn? Vielleicht wird durch das Urteil einige aufwachen und sehen, dass es so nicht geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.573.920 von Jakobus01 am 15.05.19 12:52:58§10 der Genußscheinbedingungen (alle 3 Serien): Die Gesellschaft ist berechtigt, Genußscheine zu erwerben und gegebenenfalls einzuziehen.


Aber Herr Lescow sagte sinngemäß: "Wir sind der Meinung, daß wir (die Gesellschaft) keine Genußscheine über die Börse (und damit wohl auch außerbörslich) erwerben dürfen, nur über ein öffentliches Angebot an alle.

Es könnte beispielsweise mit der Unternehmenssatzung in Zusammenhang stehen, wo der Geschäftszweck steht. Wenn er das so sagt, hat Dräger das bestimmt juristisch prüfen lassen und dann glaube ich ihm das einfach.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.574.352 von carimba am 15.05.19 13:36:16
Bedingungen
Hallo Carimba - vielen Dank - das mit Herrn Lescow stimmt - trotzdem: Eine Frage, dein Zitat entstammt doch den allgemeinen Genussscheinbedingungen. Was ich meine waren die Bedingungen des Rückkaufangebots.
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