Deutsche Euroshop AG
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Im Juni 2026, einfach mal auf die Webseite, Q3-Bericht schauen, dort ist der Finanzkalender auf den letzten Seiten. Mein Tipp für die Div. 1,0 €
Wann ist denn der Dividendeauszahlungstag?
Da sollten doch 1,50 drin sein für dieses Jahr......... gut wieder dabei zu sein, könnte ja auch wieder 2 oder 2,50 werden.
Entscheidend ist die Motivation der Familie Otto. Da gehe ich davon aus, dass sie weiter Cash sehen wollen. Also eher 3 Euro als 1 Euro. Alles andere ist irrelevant.
Erwirtschaften wird man eher nur die 1 Euro. Ich will aber trotzdem die 3 Euro sehen. Ich sehe mein Konto und nicht, was in 19 Jahren wer anders kassieren will.
Wie ist die Dividendenprognose für nächstes Jahr (also korrekt Auszahlung für 2024)?
selten so eine aneinanderreihung von tendenziellem schlechtschreiben gelesen. drei viertel des artikels hätte sich der autor sparen können, mit verweis auf das ffo. aufgewertet haben dieses q alle deutschen immogesellschaften. ein trend der sich fortsetzen wird, mit weiter sinkenden zinsen.
https://www.investmentweek.com/weniger-miete-mehr-bewertung-…
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Weitere Nachrichten zu Deutsche Euroshop finden Sie auf der Deutsche Euroshop Wertpapierdetailseite im Bereich "Neuigkeiten" und unter "Übersicht".
Eine Übersicht aller Unternehmenstermine finden Sie hier.
Ich Frage mich aber nun, wieder raus? Habe ja die Divi kassiert. Fällt es auf 17 oder hält die 20?
oh es ging nicht um die HÖHE denn die AG hat schon mal 2× AUSGESCHÜTTET
Hauptversammlung der Deutschen EuroShop mit Überraschung
Liebe Leser,
wenn Sie sich heute Morgen an Ihrem Computer eingeloggt und auf die gängigen Börsenportale geschaut haben, werden Sie sich vermutlich über den heutigen Tagesverlierer gewundert haben.
Mit einem Kursrückgang von mehr als 10 Prozent stehen die Aktien der Deutsche EuroShop AG da nämlich ganz oben auf der Liste der Tagesverlierer. Falls Sie sich darüber wundern, lesen Sie gerne weiter, die Erklärung folgt.
Doch vorab, wie Sie es von mir gewöhnt sind, eine kurze Beschreibung des Geschäftsmodells, da dieses nicht allen von Ihnen bekannt sein dürfte.
Geschäftsmodell im Überblick
Deutsche EuroShop ist Deutschlands größte börsennotierte Gesellschaft, die sich ausschließlich auf Einkaufszentren konzentriert. Aktuell verwalten sie 21 Center in Deutschland, Polen, Österreich, Tschechien und Ungarn, die entweder innerstädtisch oder in den urbanen Speckgürteln der Städte angesiedelt sind.
Das Konzept des Unternehmens lässt sich in folgendem Slogan zusammenfassen: Buy‑and‑Hold – konservativ finanziert mit 50 % Eigen- und Fremdkapital. Mieteinnahmen werden als zuverlässige Cashflow-Quelle angesehen.
Kritik am Geschäftsmodell
Doch lässt sich am Geschäftsmodell auch Kritik üben: Zwar ist das Modell ausgesprochen solide: Shoppingcenter haben nach Pandemie-Phase wieder Zulauf. Doch bleibt der Einzelhandel nun mal in seinen Grundfesten riskant.
Denken Sie nur an den Wettbewerb aus dem Online-Handel. Hinzu kommen strukturelle Gefahren zum Leerstand und eine hohe Sensitivität gegenüber dem Einkaufsklima.
Hauptversammlung mit Überraschung
Am vergangenen Freitag nun fand die Hauptversammlung statt. Besonders bemerkenswert war die Präsenz: Satte 88,8 Prozent der Aktien waren anwesend: Rekordverdächtig!
Die gesamte Tagesordnung wurde durchgewinkt, prominent im Fokus: die Dividende.
Ursprünglich war diese mit 1,00 Euro geplant, doch Vorstand und Aufsichtsrat haben
überraschend kräftig nachgelegt – auf jetzt 2,65 Euro pro Aktie. Knapp 2,34 Euro davon stammen aus dem steuerlich günstigen Einlagekonto, der Rest unterliegt der Kapitalertragsteuer.
Weil die Aktien heute Ex-Dividende gehandelt werden, kam es zum eingangs erwähnten Kursrückgang.
Mein Fazit
Eine hohe Dividende mag zwar prima klingen. Dennoch rate ich zur Vorsicht: Denn die Dividende liegt bei knapp 175 Prozent des Netto-Cashflows. Damit stellt sich für mich aber die Frage, wie das Unternehmen eigentlich langfristig die Reinvestitionen und den Werterhalt der Shoppingcenter finanzieren will, wenn die erwirtschafteten Erträge ausgeschüttet werden.
Die Deutsche EuroShop präsentiert sich als dividendenstarke, stabile Beteiligung im Einzelhandels-Immobilienbereich. Die jüngsten Entscheidung der Hauptversammlung – eine dicke Dividende auszuschütten– schenkt der Aktie kurzfristig viel Aufmerksamkeit und Rendite. Allerdings sind Ausschüttungen, die über den Cashflow hinausgehen, kritisch einzustufen.
Solides Wirtschaften sieht für mich anders aus.
Zitat von Richard_Wagner: Bei DES schaue ich genauer hin, der LTV ist wirklich gut, die Verschuldung in Nettoverschuldung/EBIDTA eher weniger.
Laut Marktscreener in 2024 rund 6,6 doch ein bisschen hoch, dann noch die Ausschüttung von (Teil) Dividenden mittels Krediten
doch immer noch sehr fragwürdig.
Link zu Marktscreener...
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/DEUTSCHE-EUROSHOP-A…
Laut Marktscreener in 2024 rund 6,6 doch ein bisschen hoch, dann noch die Ausschüttung von (Teil) Dividenden mittels Krediten
doch immer noch sehr fragwürdig.
Link zu Marktscreener...
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/DEUTSCHE-EUROSHOP-A…
- FFO 1 Rendite macht Deutsche Euroshop ungefähr 10%.
- Die neue Anleihe (XS3090109813) kostet 4,5%.
Von den Zahlen her ist es also durchaus möglich Schulden aufzunehmen, und diese als Dividenden auszuschütten.
Ob Anleger das mögen, ist eine andere Frage. Offensichtlich mögen Otto / Hercules BidCo das so.
Das macht Deutsche Euroshop nicht aggressiv, sondern entspannt gut. In den USA ist so etwas weniger erklärungsbedürftig, in Deutschland ist der heimische Anleger überrascht.
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