Deutsche Euroshop AG (Seite 129)

eröffnet am 29.11.02 20:32:12 von
neuester Beitrag 25.09.20 18:48:49 von


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14.05.20 20:08:46
Beitrag Nr. 1.281 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.660.349 von fishandchips am 13.05.20 12:27:00
Deutsche EuroShop: 1. Quartal 2020 von der Coronavirus-Pandemie noch weitgehend unbeeinflusst
DGAP-News: Deutsche EuroShop AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung Deutsche EuroShop: 1. Quartal 2020 von der Coronavirus-Pandemie noch weitgehend unbeeinflusst 14.05.2020 / 18:01 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Deutsche EuroShop: 1. Quartal 2020 von der Coronavirus-Pandemie noch weitgehend unbeeinflusst

Umsatzerlöse: 55,8 Mio. € (-0,9 %)
EBIT: 48,3 Mio. € (-2,0 %)
Konzernergebnis: 28,0 Mio. € / 0,45 € je Aktie
EPRA Earnings je Aktie: 38,5 Mio. € / 0,62 € je Aktie
FFO: 38,6 Mio. € / 0,62 € je Aktie
85 % der Shops in Deutschland wieder geöffnet
Kundenfrequenzen bei 50 % mit steigender Tendenz
Hamburg, 14. Mai 2020 - Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop erzielte in den ersten drei Geschäftsmonaten 2020 Umsatzerlöse von 55,8 Mio. €, ein leichtes Minus von 0,9 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) sank um 1,2 % auf 50,0 Mio. € und das EBIT um 2,0 % auf 48,3 Mio. €.

"Erst ab etwa Mitte März kam es in unseren Shoppingcentern nahezu flächendeckend zu Geschäftsschließungen. Das volle Ausmaß des Lockdowns und seine wirtschaftlichen Folgen werden sich erst ab dem zweiten Quartal auf die Ergebnisse auswirken. Entsprechend können wir für das Auftaktquartal 2020 noch zufriedenstellende operative Zahlen präsentieren", erklärt Wilhelm Wellner, Sprecher des Vorstands.

Da das Vorjahresquartal von einmaligen Sondereffekten positiv beeinflusst war, sanken das Ergebnis vor Steuern und Bewertung (EBT ohne Bewertung) um 3,7 % auf 40,8 Mio. € (ohne Sondereffekt: +2,6 %) und die EPRA Earnings um 19,1 % auf 38,5 Mio. € (ohne Sondereffekt: -0,5 %). Die um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigten FFO lagen mit 38,6 Mio. € auf Vorjahresniveau.

Die Deutsche EuroShop ist auch in dieser außergewöhnlichen Situation insgesamt gut aufgestellt und wird ihre strategischen Maßnahmen weiter umsetzen. Dazu zählen Investitionen in die Attraktivität und den Mietermix in den Einkaufszentren, die je nach Bedarf auch in der aktuellen Phase durchgeführt werden, sowie die zunehmende Digitalisierung (Digital Mall).

Wilhelm Wellner: "Auch wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar sind, sind wir zuversichtlich, dass wir die aktuellen Herausforderungen meistern werden. Dabei stellen die nun erfolgten Öffnungen eines Großteils der Geschäfte in unseren Shoppingcentern einen ersten wichtigen Schritt in Richtung einer neuen Normalität dar."

Wesentliche Konzernkennzahlen

in Mio. € 01.01.-31.03.2020 01.01.-31.03.2019 +/-
Umsatzerlöse 55,8 56,2 -0,9 %
Nettobetriebsergebnis (NOI) 50,0 50,6 -1,2 %
EBIT 48,3 49,3 -2,0 %
EBT (ohne Bewertungsergebnis1) 40,8 42,3 -3,7 %
EPRA2 Earnings5 38,5 47,6 -19,1 %
FFO 38,6 39,1 -1,3 %
Konzernergebnis 28,0 39,4 -28,9 %

in € 01.01.-31.03.2020 01.01.-31.03.2019 +/-
EPRA2 Earnings je Aktie5 0,62 0,77 -19,5 %
FFO je Aktie 0,62 0,63 -1,6 %
Ergebnis je Aktie 0,45 0,64 -29,7 %
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 61.783.594 61.783.594 0,0 %

in Mio. € 31.03.2020 31.12.2019 +/-
Eigenkapital3 2.631,6 2.601,5 1,2 %
Verbindlichkeiten 1.962,1 1.957,1 0,3 %
Bilanzsumme 4.593,7 4.558,6 0,8 %
Eigenkapitalquote in %3 57,3 57,1
LTV-Verhältnis in %4 30,7 31,5
Liquide Mittel 182,7 148,1 23,3 %

1 inklusive des Anteils der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt
2 European Public Real Estate Association
3 inklusive Fremdanteile am Eigenkapital
4 Loan to Value (LTV): Verhältnis Nettofinanzverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) zu langfristigen Vermögenswerten (Investment Properties und nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen) 5 Die EPRA Earnings beinhalten in der Vorjahresperiode eine einmalige Steuererstattung inklusive aufgelaufener Zinsen für Vorjahre. Ohne diese Steuererstattung hätten die EPRA Earnings im Vorjahr 38,7 Mio. € bzw. 0,63 € je Aktie betragen.
Vollständige Quartalsmitteilung
Die vollständige Quartalsmitteilung ist als PDF-Datei und als ePaper im Internet abrufbar unter www.deutsche-euroshop.de/ir

Internet-Übertragung der Telefonkonferenz

Die Deutsche EuroShop überträgt am Freitag, den 15. Mai 2020 um 10:00 Uhr ihre englischsprachige Telefonkonferenz live als Webcast im Internet unter www.deutsche-euroshop.de/ir

Deutsche EuroShop - Die Shoppingcenter-AG

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das SDAX-Unternehmen ist zurzeit an 21 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn beteiligt. Zum Portfolio gehören u. a. das Main-Taunus-Zentrum bei Frankfurt, die Altmarkt-Galerie in Dresden und die Galeria Baltycka in Danzig.

14.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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18.05.20 19:00:56
Beitrag Nr. 1.282 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.684.952 von deSade am 14.05.20 20:08:46
70% weniger Miete im April bei ECE!
https://www.immobilien-zeitung.de/1000070628/ece-fehlen-im-a…

Umgerechnet auf die DES dürfte dies 7 Mio Mietausfall im April bedeuten, wenn im Mai dann 6 Mio fehlen und im Juni dann 3 Mio und im Juli 2 Mio sowie 1 Mio im August und meinetwegen auch im September 1 Mio dann heist dies das Mietausfälle von 20 Mio auf die DES zukommen.

Aus Sicherheitsgründen verdoppeln wir den Betrag mal und sind bei rund 40 Mio Mietausfall.

In 2019 wurden 112 Mio verdient somit sollte es tatsächlich zu einem Gewinn in 2020 kommen wenn die 40 Mio realistisch sind.

Risiko:
1. Sollte eine zweite Corona-Welle kommen sollten auch die Verluste steigen.
2. Wenn die Mieter Reduzierungen der Miete auf dauer wollen, dies würde auch Abschreibungen auf Shoppingcenter nach sich ziehen!

Positiv:
1.Die Ausfälle dürften auch hier nur gestundet sein und könnten auf Sicht von 2-3 Jahren nachgezahlt werden.

Wenn ich meine simple Rechnung stimmt könnte es hier bis Jahresende deutlich nach oben gehen... ich persönlich finde der Vorstand sollte ein Aktienrückkaufprogramm beschließen!

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18.05.20 19:16:13
Beitrag Nr. 1.283 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.726.211 von deSade am 18.05.20 19:00:56Das mit dem Aktienrückkaufprogramm sollte er tunlichst lassen.

Heute gab es die Meldung, das Deutschland in Europa für 51 % der "Corona-Rettungsgelder" steht, obwohl der Anteil der Wirtschaftsleistung nur bei rund 20 % liegt. Die EU Wettbewerbskommissarin befürchtet bereits Wettbewerbsverzehrungen, weil andere Länder nicht so viel Geld ausgeben bzw. ausgeben können. Dabei hatte man Deutschland zuletzt jahrelang aufgefordert, mehr Geld auszugeben und so die EU Wirtschaft anzukurbeln.

https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-wel…

Die Anzeichen deuten darauf hin, das Besucherfrequenz und Umsatz jetzt nach der Öffnung zwar noch deutlich geringer sind als vor Corona. Und in Shoppingcentern fehlt die Gastronomie wie sonst. Andere Berichte sagen aber auch, das es weniger Laufkundschaft gibt und dafür der Anteil der Käufer unter den Kunden in den Läden sehr hoch ist.

Auf jeden Fall geht es wieder los. In angesagten voll vermieteten Shoppingcentern gab es vor Corona auch Wartelisten. Z.B. Decathlon hat in Deutschland stark expandiert bzw. tut es weiter. Ob es da sehr große Zugeständnisse für dauerhafte Mietminderungen geben wird?

In Anbetracht des Kursabsturzes könnte vllt. (!) jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt sein. 14, 16, 18, 20 Euro könnten vllt. wieder drin sein. Rein spekulativ bzw. in der Erwartung, das es nicht so schlimm kommt wie befürchtet. Letztlich hat die AG eine recht hohe Eigenkapitalquote und der monatliche Zinsaufwand ist nicht so hoch, als das er Sorgen bereiten müsste.
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18.05.20 20:59:27
Beitrag Nr. 1.284 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.726.367 von Klaus321 am 18.05.20 19:16:13Was haben die Rettungsgelder mit DES zu tun...Nix

im Gegenteil wenn die Inflation steigt werden Immobilien teurer, bei 1% Zinsen nur positiv...solange Geld gedruckt wird steigen die Realwerte...

Aktienrückkaufprogramm statt Dividende!

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Deutsche Euroshop | 12,22 €
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18.05.20 22:26:24
Beitrag Nr. 1.285 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.727.900 von deSade am 18.05.20 20:59:27Doch - das hat sehr viel mit der Deutschen Euroshop zu tun!

Siehe die USA. Es ist ein großer Unterschied im Konsum, ob man wenige hundert oder 1.000 USD Arbeitslosengeld bekommt und keine Krankenversicherung mehr hat. Oder ob man 60 oder 80 % Kurzarbeitergeld auch von einem guten Gehalt bekommt. Dito ist es ein Unterschied, ob man seinen Arbeitsplatz verloren hat (USA) oder noch hat (Europa). Und es ist ein Unterschied, ob ein Staat antizyklisch mit einem Konjunkurprogramm die Wirtschaft anschieben kann oder nicht.

In Deutschland stehen die Chancen somit mit am Besten, das der wirtschaftliche Einbruch am wenigsten auf die Konsumausgaben durchschlägt. Und damit unmittelbar die Folgen für die Mieter der Deutschen Euroshop AG begrenzt sein werden. Damit begrenzt sich auch der mögliche negative Einfluss auf die Mieteinnahmen und den Ertragswert eines Shoppingcenters.
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19.05.20 10:29:36
Beitrag Nr. 1.286 ()
https://www.hi-heute.de/stadt_und_handel/news/comfort-passan…

Gute Nachricht für die 1 A Standorte der DES.
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19.05.20 18:33:26
Beitrag Nr. 1.287 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.733.027 von Kampfkater1969 am 19.05.20 10:29:36und schlechte Nachrichten.


https://wuppertal-total.de/politik-wirtschaft/runners-point-…
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19.05.20 19:56:59
Beitrag Nr. 1.288 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.740.209 von Substanzsucher am 19.05.20 18:33:26Ja.

Ich war eben in einem großen Einkaufszentrum. Da standen die Menschen zwar in langen Schlangen vor dem Primark an. Aber es war auch zu sehen, das einige Schaufensterflächen nicht mehr besetzt sind und mit Verkleidungen versehen waren. Mehr als vor Corona. Welche Filialen da jetzt waren, das weiss ich leider gar nicht mehr.

Ein Selbstläufer ist diese Aktie sicher nicht. Das Fatale ist, das wenn eine Kette in Schwierigkeiten kommt, dann immer gleich eine ganze Reihe von Centern betroffen sind.
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19.05.20 22:33:51
Beitrag Nr. 1.289 ()
Man darf aber nicht vergessen, dass keine Kette alleine hier einen wesentlichen Umsatzanteil ausmacht. Aber natürlich wird die Zeit härter, da mit Karstadt Kaufhof, runnerspoint und sicherlich einigen bistrobuden heuer einiges verschwinden wird. Auch Mediamarkt/Saturn dürfte bald ausfallen. Aber mit Decathlon und anderen kommen genug neue potentielle Mieter nach.
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20.05.20 00:16:50
Beitrag Nr. 1.290 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.743.302 von Returnhunter am 19.05.20 22:33:51Richtig das mit den Umsatzanteilen. Allerdings ist es auch so, das z.B. im Textilhandel einige Marken im Hintergrund zusammenhängen. Oder so unterschiedliche Geschäfte wie Obi, KiK und Tedi gehören zu Tengelmann. Und wenn es dem Textileinzelhandel insgesamt schlecht geht, dann nützt auch die Diversifikation auf viele voneinander unabhängige Eigentümer nichts.

Ich habe nochmal recherchiert - es ist kein Center der Deutschen Euroshop. Nur mal um ein Gefühl zu bekommen. Von 97 Flächen in dem Center sind 17 "im Umbau", was auch als Beschreibung für Leerstand gilt. Weitere Geschäfte aus dem o.g. Kreis sind nicht geöffnet. Z.B. auch das integrierte Kino. Zum Teil sind es aber kleinere Flächen im Vergleich zum Hauptfrequenzbringer Primark.

Man muss schon mit im Vergleich zu 2019 prozentual deutlich zweistelligen Umsatz- und Gewinneinbußen auch noch im Jahr 2021 rechnen.
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