Deutsche Euroshop AG (Seite 145)

eröffnet am 29.11.02 20:32:12 von
neuester Beitrag 04.12.20 19:45:50 von


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15.08.20 12:25:14
Beitrag Nr. 1.441 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.772.578 von walker333 am 15.08.20 12:07:50
Zitat von walker333: Im abgelaufenden Katastrophen-Halbjahr betrugen die FFO 1 immerhin 59,9 Mio. €, das sind 0,97 € pro Aktie. :)


Das Bild beim FFO ist aber auch etwas verzerrt, da hier die Mietforderungen, die ggf. ausfallen (bzw. bei Überarbeitung des Mietvertrags ggf. auf zukünftige Jahre verteilt werden noch zu 100% enthalten sind. Bei einer Collection Rate von unter 50% in Q2 schon relevant...
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15.08.20 12:37:36
Beitrag Nr. 1.442 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.771.723 von soeinmist am 15.08.20 10:04:22
Zitat von soeinmist: Nur weil der Wohnimmobilienmarkt in einer irren Blase ist, sind Shopping Malls nicht unbedingt "unterbewertet".


Schon richtig, dass man das schwer vergleichen kann.
Andererseits muss das trotzdem irgendwie in Relation stehen.
Der Sachwert steht bei Einkaufszentren nicht so im Vordergrund, indem das alles mit dem gewerblichen Vermietungsrisiko belastet ist und solche Gebäude auch eine kürzere Nutzungsdauer haben, als Wohngebäude.

DES, Wereldhave, Eurocommercial, Klépierre, seit Jahresbeginn alles im Kurs halbiert.
Discounts zu den NAVs von 70% sind da eher die Regel, als die Ausnahme.
Ich frage mich dann schon, wieviel Quadratmeter man da indirekt über die Aktien kauft.
Müsste man alles mal genauer recherchieren.
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15.08.20 18:25:46
Beitrag Nr. 1.443 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.763.566 von Kampfkater1969 am 14.08.20 13:51:17
Zitat von Kampfkater1969: Verstehe einer Menschen.....zahlen teils die 30 fache Jahresmiete, für Nettorenditen nach Steuern und Kosten von weit unter 1%, nur Prinzip Hoffnung, dass sich in 10 Jahren einer findet, der dann die 40 fache Miete zahlt und keine kommende linke Bundesregierung die Vermieter von Wohnungen völlig zum Trottel machen wird. ;-)


Prinzipiell schon richtig. Aber auch Immobiliengesellschaften werden von linken Regierungen zu Trotteln gemacht. Gegenüber einer Immobiliengesellschaft hat der Einzeleigentümer nur seinen eigenen Wasserkopf zu finanzieren, trifft seine Entscheidungen autark, hat eine Spekualtionsfrist von 10 Jahren, kann das Investment mit Krediten hebeln und kann vor allem den Gebäudwert gegen seine anderen Einkünfte mit Abschreibungen gegenrechnen. Das rechtfertigt definitiv einen höheren Vervielfacher auch wenn man über 30+ streiten kann. Nichtzuletzt die sicher kommende Inflation relativiert das Dilemma mit dem Vervierzigfacher.
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17.08.20 07:01:38
Beitrag Nr. 1.444 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.774.621 von Andrija am 15.08.20 18:25:46Kommen harte Umverteilungen einer möglichen noch linkeren Bundesregierung, dann dürfte auch der private Immobilieneigentümer ausgemostet werden. Wird sicher einen schönen Namen erhalten:

"Corona-Immobilien-Wertgewinn-Solidarabgabe" oder so.

Letztlich sind Immobilien "immobil" ideal für einen gierigen Steuerstaat.

Die Partyländer des € haben viel mehr Immobilienvermögen bei den Bürgern, dort ist sowas undenkbar, bei unseren Linken schon und deren Wähler, die selten Immobilien haben.

Deshalb, es kommt wie es kommt, ob dann eine DES leidet oder profitiert......Vermögen streuen die Devise.

Durchgeknallte Politiker und deren Wähler kommen und gehen.... ;-)
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17.08.20 09:50:39
Beitrag Nr. 1.445 ()
Baader Bank belässt Deutsche Euroshop auf "Buy" - Ziel 30 Euro. (14.08.20)

Kurs fällt heut erst mal auf 12 € in robustem Marktumfeld. Wer soll das verstehen?
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17.08.20 10:16:56
Beitrag Nr. 1.446 ()
Die Immoboilienbewertungen sind generell vor dem Hintergrund eines manipulierten Zinsniveaus zu sehen, bei dem Immobilienfinanzierungen für weniger als 1% Zins erhältlich sind.

Trotz niedrigem LTV muss man die Rechnung mit dem NAV schon auch mit den Schulden machen, so ungefähr:
4,1 Mrd Immobilienvermögen + 350 Mio latente Steuern = 4,45 Mrd
Abzüglich 2 Mrd Schulden = etwa 2,4 Mrd = NAV
Marktkapitalisierung bei 12 Euro Kurs ist 750 Mio, also etwa 1/3 vom NAV bzw 1,6 Mrd unter NAV.

Die 1,6 Mrd, die die Marktkapitalisierung unter den 4,45 Mrd liegt bedeuten dann etwas weniger als 40% "Rabatt" auf die Immobilienwertansätze.

Bei 220 Mio Umsatzerlös im Jahr, derzeit eher soll als ist, sind die 4,45 Mrd eine Bewertung mit Faktor 20.
Abzüglich der 1,6 Mrd "Rabatt" bleiben 2,85 Mrd, dividiert durch die 220 Mio Umsatz wäre das Faktor 13.

Frage mich, wie das bei Eurocommercial oder Wereldhave aussieht im Vergleich.
Deutsche Euroshop | 12,06 €
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17.08.20 11:17:55
Beitrag Nr. 1.447 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.782.943 von honigbaer am 17.08.20 10:16:56Warum addierst du die passiven latenten Steuern bei deiner Überschlagsrechnung zum Immobilienvermögen?
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17.08.20 11:20:51
Beitrag Nr. 1.448 ()
heute bekommt erstmal die DES-Konkurrenz Unibail wieder eins auf die Mütze:

WFD Unibail Rodamco Aktie
WKN: A2JH5S ISIN: FR0013326246

41,06 EUR -4,31 % -1,85
Börse Euronext
Stand 17.08.20 - 10:53:50 Uhr
KGVe 4,6364
DIVe 12,58 %

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux senkt Unibail-Rodamco-Westfield auf 'Hold'
Mo, 17.08.20 10:27 Uhr, Quelle: dpa-AFX

laut Kepler steht bei Unibail eine KE an, auf absolutem Tiefstkurs !
Mietneuverhandlungen sollen zäh laufen... Aber immer schön Dividende zahlen, die man sich dann über KEs wieder zurückholt... hoffentlich keine Handlungsvorlage für DES. Wie ich gepostet hatte, in solchen Zeiten ist Abbau der Schuldenquote oberstes Gebot, sonst landet man wie Unibail in der Sackgasse.
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17.08.20 11:57:39
Beitrag Nr. 1.449 ()
In URW war ich seit März 3 x kurzzeitig via meinem Wikifolio minimalst investiert - hat 3 x im Verlust geendet. Eurocommercial oder Wereldhave kannte ich vorher gar nicht. Ich sehe in allen 3 Werten auf dem ersten Blick auch nichts, was die besser machen oder das die besser dastehen als die Deutsche Euroshop. Im Gegenteil. Deren Länderallokation erscheint mir jeweile risikosteigernd statt risikomindernd.

Ich habe heute die ersten 200 von 2, 3, 4, 5 ... Raten DES Aktien gekauft. Langsam rantasten. Ich denke, das kann auf Sicht einiger Jahre bzw. vllt. sogar meiner restlichen Lebenszeit ein sehr profitables Investment werden. Ich bin mir aber auch bewusst, das durch die schlechte Investorenstimmung man für das restliche Jahr und auch noch zumindest die erste Hälfte 2021 nicht viel an Kurssteigerung erwarten darf.
Deutsche Euroshop | 12,07 €
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17.08.20 12:27:39
Beitrag Nr. 1.450 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.783.804 von K1K1 am 17.08.20 11:17:55
Zitat von K1K1: Warum addierst du die passiven latenten Steuern bei deiner Überschlagsrechnung zum Immobilienvermögen?


Da fragst Du was.
Aber bei den 2 Mrd Schulden sind sie ja auch dabei.
Eigentlich müsste man sie dort abziehen, wenn man so tut, als würden sie tatsächlich niemals fällig. Aber weil man sie bei den Schulden nicht abzieht, zählt man sie beim Immobilienwert dazu, dann passt es auch.
Vielleicht mache ich da einen Fehler, aber so ist wohl die Logik bei der Ermittlung des EPRA NAV?
(z.B. Seite 8 des Zwischenberichts)

Bei so einer Betrachtung, wenn die Immobilien zur 13fachen, statt zur 20fachen Miete in der Bilanz stünden, spielen die latenten Steuern schon eine große Rolle. Denn eigentlich verschwinden sie ja dann wirklich und nicht nur in der Vergleichsrechnung.

Die 350 Mio latente Steuer müssten einer Bewertungsdifferenz von 1,1 Mrd entsprechen.
Also würde man die Immobilien mit 3,0 statt 4,1 Mrd in die Bilanz schreiben, würden die Verbindlichkeiten aus latenten Steuern um 350 Mio sinken. Durch 1,1 Mrd Wertanpassung würde das Eigenkapital um 750 Mio sinken.
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