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Deutsche Euroshop AG (Seite 255)

eröffnet am 29.11.02 20:32:12 von
neuester Beitrag 25.01.23 12:56:52 von


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    19.06.03 18:55:28
    Beitrag Nr. 64 ()
    Für 2004 plant Euroshop ein EGT von 30 Mio. €. Daraus errechnet sich netto eine Gesamtkapitalrendite von ca. 2%. Ist es normal, dass Immobilien-Investments nicht mehr Rendite abwerfen als ein Sparbuch?
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    19.06.03 18:47:37
    Beitrag Nr. 63 ()
    Mal gleich vorweg: Ich bin Freizeitbörsianer und das seit 30 Jahren. Ich kann zwar Bilanzen lesen und bringe ein halbwegs sicheres "Bauchgefühl" für Aktien ein, aber im Detail kann ich hier keine fundierten Aussagen machen.

    Natürlich ist EuroShop ein von der Deutschen Bank konstruiertes Modell um ihre Beteiligungen abzubauen und sich auf ihre Kernkompetenzen zu beschränken. Es ist im Prinzip ein umgestrickter geschlossener Immobilienfonds aber viel transparenter, ohne Agio und für den Anleger mit einer guten Ausstiegsgelegenheit wenn er das Geld mal für was anderes braucht. Als was anderes habe ich EuroShop auch nie aufgefasst.

    Im Moment kann man als Anleger übrigens gut profitieren, dass sich die Deutsche Bank von vielen Beteiligungen trennt. Beispielsweise habe ich heute Südzucker gekauft.

    Aber darum geht es hier nicht ;)

    Gruß Kollektor
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    19.06.03 18:24:01
    Beitrag Nr. 62 ()
    Lustigerweise verdiente in 2002 der einzige Mitarbeiter, der kein Vorstand ist, soviel wie die beiden Vorstände zusammen. Dafür bekommen die Aufsichtsräte nur einen Hungerlohn von 3 T€ pro Person und Jahr.

    Alles in allem kann man mit dem gesamten Euroshop-Zahlenwerk wenig anfangen. Die AG-Zahlen für sich genommen sind nicht aussagekräftig, die Konzernzahlen aber auch nicht. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, ohne dass ein Materialaufwand verbucht worden wäre. Die Angaben zu Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen sind Schall und Rauch. IAS-Bilanzen kommen erst in 2005.

    Die ganze Firma ist wohl nicht mehr als ein künstlich konstruiertes Steuersparmodell. Wie soll man sowas bewerten?
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    19.06.03 18:16:12
    Beitrag Nr. 61 ()
    Da fallen die Lohnkosten nicht so sehr ins Gewicht ;)

    Ich habe mal igendwo was von 6 Mitarbeitern gelesen. Ist aber nicht unüblich bei reinen Beteiligungsgesellschaften. Die Putzfrauen sind nicht bei EuroShop beschäftigt, trotzdem sehen die Shoppingcenter ordentlich aus.
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    19.06.03 18:11:06
    Beitrag Nr. 60 ()
    "Der Konzern beschäftigte zum 31.12.2002 drei Mitarbeiter."

    Oops!
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    19.06.03 17:35:05
    Beitrag Nr. 59 ()
    Für Immobilienaktien gelten auf jeden Fall besondere Bewertungsmaßstäbe wegen des günstigeren Risikoprofils.

    Das interessante an Euroshop ist ja vor allem die steuerfreie Dividende. Theoretisch könnte Euroshop diese Dividende noch über viele Jahre hinweg aufrecht erhalten - wenn der Gesetzgeber das Steuerschlupfloch nicht schließt.
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    19.06.03 17:25:10
    Beitrag Nr. 58 ()
    zu #55

    Ich meinte natürlich KGV von 20 bis 25 auf Basis 2003 !

    @goldmine

    Es macht für mich wenig Sinn, Kennzahlen wie KGV, KUV etc. isoliert zu betrachten, sonst würden wir alle die gleichen Aktien haben oder alle würden sich auf die gleichen Kennzahlen einpendeln. Eine wichtige Kennzahl ist für mich z. B. die Dividendenrendite bei einer guten Dividendenkontinuität.

    Wichtig ist doch, welchen Ertrag man letztendlich aus seiner Investion generieren kann. Hier kann man auf langweilige aber gut prognostizierbare Geschäftsmodelle setzen und dafür ein hohes KGV in Kauf nehmen oder man setzt auf spekulative Investments mit niedrigem KGV etc., bei denen mehrere günstige Faktoren zusammenkommen müssen, damit man einen guten Gewinn macht.

    Meine Hauptanlagen sind festverzinsliche Papiere und eine vermietete Immobilie. Dort komme ich "nur" auf ein "äquivalentes KGV" von etwa 25 bis 30. Trotzdem war meine Rendite hier größer als bei meinen günstig bewerteten Aktien ( Kursverluste per Saldo ) in den letzten 3 Jahren.

    Trotzdem ist ein gesunder Aktienmix langfristig als Beimischung sinnvoll und empfehlenswert. ;)

    Gruß Kollektor
    Avatar
    19.06.03 17:01:38
    Beitrag Nr. 57 ()
    Hallo Kollektor!:)

    Wir haben uns vor einer Zeit schon mal unterhalten.Dabei habe Ich dir geschrieben,daß Ich Euroshop auf der Watchlist habe,mir aber der Kurs zu weit nach oben gelaufen ist.

    Tjo,heute Mittag habe Ich dann endlich zugeschlagen.


    30,55€.Der Abschlag ist also deutlich größer als die Dividende selbst,wenn Ich bedenke das sie letztens bei 34€
    waren.

    DE ist für mich eindeutig eine Longposition.Wie Du schon schriebst,zum traden sind andere Werte besser geeignet.

    Grüße,Bernd
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    19.06.03 16:57:25
    Beitrag Nr. 56 ()
    Nach posting#55 werden wir alle reich.

    Besonders, wenn wir Aktien kaufen, deren Gewinne sogar steigen.

    KGV 25 bei steigendem Gewinn, also den des nächsten Jahres, da dürften oft noch über 100% drin sein.
    :D

    CU, goldmine
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    19.06.03 16:38:18
    Beitrag Nr. 55 ()
    @Mandrella

    Ich würde eine Aktie wie EuroShop bei einem KGV von 20 bis 25 auf Basis 2002 fair bewertet halten.

    Ich weiß, dass das sehr hoch ist im Vergleich zu Industrieaktien. Ich vergleiche das KGV auch immer mit dem reziproken Zinsniveau und das liegt momentan am langen Ende etwa bei 25, am kurzen Ende bei etwa 50.

    Hier spielt auch die Erwartung für die nächsten Jahre und das damit verbundene Risiko eine Rolle.

    Bei Industrieaktien ist das Risiko schwindenden Gewinnes ein Grund des heutigen niedrigen KGV`s.
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