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Koenig & Bauer - People & Print - Auf ein Neues ! (Seite 61)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.070.893 von Hiberna am 20.07.19 15:44:12Hast du dir mal das Firmengelände in Würzburg angesehen?
Viele viele Mitarbeiter, die früher ALLE für die Zeitungsrolle gearbeitet haben. Von denen sind die meisten noch da. Arbeiten jetzt für RotaJet und andere unprofitable Bereiche.

Geld wird nur im Wertpapierbreich (nicht Würzburg), Kennzeichnungsdruck (nicht Würzburg) und Sheetfed (nicht Würzburg) verdient.

Andererseits ist K&B ein Familienunternehmen und Würzburg der Stammsitz. Die unproduktiven Bereiche werden also weiter mitgeschleppt. Das geht auch gut, bis es mal Probleme beim Wertpapierdruck gibt.

Achja, andere Maschinenbauunternehmen haben selten so viele unterschiedliche Segmente. Deswegen haben die bei ihrr Segmentberichtersattung weniger Spielräume.
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Achja, andere Maschinenbauunternehmen haben selten so viele unterschiedliche Segmente. Deswegen haben die bei ihrr Segmentberichtersattung weniger Spielräume.

woher hast Du denn die Information, dass die Rotajet wie von Dir in Beitrag 593 behauptet ein Millionengrab ist, wenn man dies nicht aus dem Geschäftsbericht und insbesondere nicht aus der Segmentberichterstattung ersehen kann?

Es könnte doch ebenso die Rotajet hochprofitabel sein.

Weißt Du, wer der Wettbewerb im Geschäftsfeld der Rotajet ist?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.072.675 von Hiberna am 21.07.19 10:16:18
Zitat von Hiberna: Achja, andere Maschinenbauunternehmen haben selten so viele unterschiedliche Segmente. Deswegen haben die bei ihrr Segmentberichtersattung weniger Spielräume.

woher hast Du denn die Information, dass die Rotajet wie von Dir in Beitrag 593 behauptet ein Millionengrab ist, wenn man dies nicht aus dem Geschäftsbericht und insbesondere nicht aus der Segmentberichterstattung ersehen kann?

Es könnte doch ebenso die Rotajet hochprofitabel sein.

Weißt Du, wer der Wettbewerb im Geschäftsfeld der Rotajet ist?


A) Naja, überleg doch mal: Auf der DRUPA2012 vorgestellt und bis heute 5 Maschinen verkauft. Profitabilität sieht anders aus, oder?
B) Das hängt vom Einsatzzweck ab. Für den 2012 angedachten Einsatz wären es Canon und HP gewesen. Das mit dem Dekor halte ich für Kokolores.Irgend etwas muss eben für die Digitalstrategie herhalten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.075.111 von Chaecka am 21.07.19 23:01:55Naja, überleg doch mal: Auf der DRUPA2012 vorgestellt und bis heute 5 Maschinen verkauft. Profitabilität sieht anders aus, oder?

Naja, ich vermute, dass Koenig & Bauer sehr konservativ Entwicklungskosten aktiviert und dass für die Rotajet nichts mehr abgeschrieben werden muss, so dass bei einem Verkauf einer Rotajet in 2019 schon Gewinn erwirtschaftet werden kann.

Das mit dem Dekor halte ich für Kokolores.

Warum soll dies Kokolores sein? Die 5. Maschine ist doch laut Adhoc an einen weltweit führenden Hersteller von Holzwerkstoffen verkauft worden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.079.809 von Hiberna am 22.07.19 16:34:56Es steht dir frei zu denken was du willst. Es wird eben ein riesiger Personalbestand in Würzburg gehalten und dieser beschäftigt sich mit unproduktiven Segmenten oder mit Verwaltung. Die Rotajet ist für mich eine Art Ersatzbefriedigung, um den Personalbestand zu rechtfertigen.
Für die Fussbodenhersteller ist das natürlich kein Kokolores.
Aber für K&B. Behalte in Erinnerung, dass die Technik damals von Connelly (für viel Geld) erworben wurde und heute eigentlich Bücher (viele verschiedene in niedrigen Auflagen) oder Schulhefte drucken sollte.
Die Qualität konnte aber nie das erforderliche Niveau erreichen. Damit war die Maschine nutzlos. Dann kam die Idee mit dem Dekor. Technisch anspruchslos genug für diese Maschine. Und dreimal darfst du un raten, wie sich das auf den Kaufpreis dieser Maschine auswirkte.

Kaufe eher K&B als HDM. Bedenke aber stets, dass K&B im Wesentlichen vom Wertpapierdruck lebt und glaube nicht das Gefasel aus den Investorenkonferenzen, dass im Verpackungsdruck die Zukunft liegt.

Hätte ich heute freie Hand bei der Umstrukturierung von K&B, würde ich wohl als erstes den Standort Würzburg schliessen. Es gibt dort leider keinen wichtigen Geschäftsbereich mehr. Und die Verwaltung kannst du auch nach Radebeul ziehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.080.226 von Chaecka am 22.07.19 17:19:46Hätte ich heute freie Hand bei der Umstrukturierung von K&B, würde ich wohl als erstes den Standort Würzburg schliessen. Es gibt dort leider keinen wichtigen Geschäftsbereich mehr.

die Wertpapiermaschinen werden aber doch auch in Würzburg hergestellt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.082.533 von Hiberna am 22.07.19 21:49:14
Zitat von Hiberna: Hätte ich heute freie Hand bei der Umstrukturierung von K&B, würde ich wohl als erstes den Standort Würzburg schliessen. Es gibt dort leider keinen wichtigen Geschäftsbereich mehr.

die Wertpapiermaschinen werden aber doch auch in Würzburg hergestellt.


Die genauen Wertschöpfungsanteile im Wertpapierdruck kenne ich nicht. Du hast schon Recht, teilweise liefert Würzburg und Radebeul für den Wertpapierdruck zu. Würzburg ja schon deshalb, weil dort die Giesserei für alle Rahmen ist, auch die aus Radebeul. Soweit ich weiss, liegt der grösste Anteil der Wertschöpfung aber in der Schweiz bei Notasys.
Wenn du dazu Genaueres weisst, freue ich mich über eine Aufschlauung.
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Hätte ich heute freie Hand bei der Umstrukturierung von K&B, würde ich wohl als erstes den Standort Würzburg schliessen. Es gibt dort leider keinen wichtigen Geschäftsbereich mehr. Und die Verwaltung kannst du auch nach Radebeul ziehen.

zunächst ist dazu zu sagen, dass die Rendite bei König & Bauer nicht schlechter ist als im Durchschnitt des deutschen Maschinenbaus und nach der Entwicklung der neuen Maschinengenerationen ist wieder ein höhere Ebit-Marge geplant mit 7 bis 10 Prozent gemäß Seite 16 der Präsentation zum Ergebnis des 1. Quartals unter https://www.koenig-bauer.com/de/investor-relations/praesenta…

Bei Maschinenbauern mit hohem Restrukturierungsdruck ist die Gewinnmarge in der Regel niedriger.

Im letzten Geschäftsjahr waren Auslieferungsverzögerungen zum Teil auch intern bedingt. Woraus schließt Du, dass das Werk in Würzburg nicht ausgelastet ist?

ich weiß auch nicht, mit welchen Anteilen welche Standorte an der Herstellung im Wertpapierdruck beteiligt sind. Mir hat mal ein Mechatroniker gesagt, dass er elektronische Steuerungen beim Wertpapierdruck in Würzburg einbaut. Eventuell ist auch noch der Standort Mödling für dieses Geschäftsfeld tätig.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.088.734 von Hiberna am 23.07.19 17:15:26Mödling und Würzburg. Du hast Recht!
In der Schweiz ist nur die Vertriebsgesellschaft.

Jetzt hat der Vorstand die Latte aber hoch gelegt mit der heutigen ad-hoc-Meldung. Wehe, da geht im zweiten Halbjahr etwas schief …
Mut hat er ja, der CFO.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.096.051 von Chaecka am 24.07.19 15:34:06Jetzt hat der Vorstand die Latte aber hoch gelegt mit der heutigen ad-hoc-Meldung. Wehe, da geht im zweiten Halbjahr etwas schief …

die für den Umsatz und das Ergebnis des 2. Halbjahres benötigten Aufträge dürften größtenteils bereits im Auftragsbestand per heute enthalten sein.
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