Diskussion zur Linde Aktie (Seite 67)

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    Aktie
    Beiträge: 1.327
    neuester Beitrag 22.02.20 09:37:39
    eröffnet am 11.03.03 10:23:01
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      #7
      aus einem Handelsblatt–Interview vom Wochenende

      Reizle: Wir wollen unseren nicht gerechtfertigten Malus an der Börse verlieren. Wir haben eine Bewertung wie der Maschinenbau, während Gas-Anbieter bessere Werte erreichen.

      Unser Gasgeschäft ohne Anlagenbau hat – abzüglich der Schulden – einen Wert von 5,5 Mrd. Euro. Linde wird an der Börse mit nur 3,2 Mrd. Euro bewertet. Das darf uns nicht gleichgültig machen.

      Gruß Agio
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      #6
      27.03.2003
      B Ö R S E N - N E W S
      Linde-Chef: Aktie nicht auf Verkaufsliste von Banken und Versicherungen

      Der Wiesbadener Technologiekonzern Linde rechnet kurzfristig nicht mit einer gravierenden Änderung der Aktionärsstruktur und dem Verkauf des von deutschen Banken und Versicherungen gehaltenen Paktes von rund 30 Prozent. "Ich gehe davon aus, dass diese Aktionäre zu uns stehen", sagte Linde-Chef Wolfgang Reitzle am Donnerstag in Frankfurt.

      In der jüngsten Vergangenheit war wiederholt darüber spekuliert worden, dass sich die Deutsche Bank , die Commerzbank und der Allianz-Konzern wegen der Krise der Finanzwirtschaft und dem steigenden Kapitalbedarf der Banken schnell von ihren Linde-Anteilen trennen könnten./af /sh
      27.03.2003 - 11:58
      Quelle: dpa-AFX
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      B Ö R S E N - N E W S
      Schuldenabbau bei Linde bleibt 2003 unter Vorjahr

      Das Tempo des Schuldenabbaus beim Wiesbadener Mischkonzern Linde wird sich in diesem Jahr etwas verlangsamen. "Wir werden 2003 wahrscheinlich rund 150 Millionen Euro an Schulden abbauen können", sagte Linde-Vorstandschef Wolfgang Reitzle am Donnerstag in Frankfurt. 2002 hatte das Unternehmen seinen Schuldenberg um 500 Millionen Euro reduziert.

      Reitzle begründete den Rückgang mit strategischen Entscheidungen. "Es ist aus unserer Sicht sinnvoll, dieses Jahr nur etwa 150 Millionen Euro abzubauen. MIttelfristig bleiben wir damit aber dem Ziel treu, unsere Schulden jedes Jahr um rund 300 Millionen Euro zu reduzieren", sagte Reitzle./af/sh
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      vwd 27.03.2003
      Reitzle: Linde hat kein Pensionsproblem

      Frankfurt (vwd) - Der Wiesbadener Linde-Konzern hat nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Reitzle kein Pensionsproblem. Die Einstufung der Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) auf "Negative Outlook" sei
      "überraschend" gewesen, sagte Reitzle am Donnerstag in Frankfurt. Die Linde AG weise Pensionsverpflichtungen von rund 1,8 Mrd EUR auf - das seien 44 Prozent des Eigenkapitals. Von diesen 1,8 Mrd EUR seien rund 800 Mio EUR außerhalb der Bilanz über Pensionsfonds abgedeckt. Dies sei die bevorzugte Art der Handhabung von Pensionen in angelsächsischen Ländern.

      Wie Reitzle weiter erläuterte, sind etwa eine Mrd EUR an Pensionsverpflichtungen innerhalb der Bilanz in Form von Pensionsrückstellungen abgedeckt. S&P habe nur die Sichtweise geändert, wie diese Pensionsrückstellungen zu sehen sind. Sie betrachte diese Rückstellungen nun wie Schulden, so dass die Verschuldung des Linde-Konzerns damit auf 4,3 Mrd EUR von brutto 3,3 Mrd EUR ansteigen würde. "Wir werden sehen, zu welchem Ergebnis wir in den für April angesetzten Gesprächen kommen", fügte Reitzle hinzu.

      Selbst eine Herabstufung der Linde AG auf "BBB+" hätte seiner Ansicht nach eine "noch erträgliche zusätzliche Zinskostenbelastung" zur Folge. Die Belastung rechtfertige aber in keiner Weise eine Reduzierung des Börsenwertes um rund 1,2 Mrd EUR, die sich in wenigen Tagen ergeben habe, sagte Reitzle. +++ Heide Oberhauser-Aslan
      vwd/27.3.2003/oa/bb



      27.03.2003 - 12:23
      Quelle: dpa-AFX
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      #5
      Linde: Marketperformer
      20.03.2003 15:25:02

      Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz stufen die Aktie des deutschen Industriekonzerns Linde unverändert mit „Marketperformer“ ein.
      Nach Presseberichten sollen die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen noch verstärkt werden. Angeblich stünden die 18 Gabelstaplerwerke auf dem Prüfstand und es sei nicht ausgeschlossen, dass mindestens ein Werk geschlossen werde. Die operative Entwicklung im Geschäftsjahr 2002 habe bei Linde enttäuscht. Besorgnis erregend habe sich der Bereich Material Handling entwickelt, zu dem auch die Gabelstaplersparte gehöre. In den ersten neun Monaten 2002 seien die Umsätze um 1,5% auf 2,1 Mrd. Euro, die Auftragseingänge um 2,6% auf knapp 2,3 Mrd. Euro zurückgegangen. Linde habe schon bei der Bekanntgabe der Zahlen für die ersten neun Monate mit einem Kostensenkungsprogramm „Trim 100“ reagiert, bei dem ein Einsparungsvolumen von 100 Mio. Euro angestrebt werde. Dabei solle unter anderem der Anteil gleicher Bauteile von 15% auf 60% erhöht werden. Aus diesem Grunde können sich die Analysten weitere einschneidende Maßnahmen im Bereich Material Handling sehr gut vorstellen und würden diese begrüßen.

      Am 27. März finde die Analystenkonferenz in Frankfurt statt. Die Analysten erwarten nähere Erläuterungen zu der Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche und hoffen auf einen Ausblick für das Geschäftsjahr 2003. Sie bestätigen ihr "Marketperformer" Rating mit einem Kursziel von 35 Euro auf Jahressicht.
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      #4
      B Ö R S E N - N E W S
      EU-Kommission: Linde AG hat zurecht 4,6 Mio Euro Beihilfen erhalten

      Der Technologiekonzern Linde hat laut EU-Kommission zurecht einen Zuschuss von 4,6 Millionen Euro für seine Produktionsanlage in Leuna erhalten. Die Linde AG dürfe die 1997 ausgezahlte Summe behalten, entschied die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel.

      Bei dem Geld habe es sich nicht um eine staatliche Beihilfe gehandelt. Der Zuschuss habe sich nicht auf den zwischenstaatlichen Handel ausgewirkt und nicht den Wettbewerb verzerrt.

      Mit der Entscheidung endet ein zwei Jahre dauernder Rechtsstreit. Der Wiesbadener Technologie-Konzern errichtete die Anlage zur Produktion von Kohlenmonoxid auf Grund einer Vereinbarung mit der Treuhand-Nachfolgerin BvS aus dem Jahr 1997. Darin war festgelegt, dass die BvS zu den 6,4 Millionen Euro Baukosten 4,6 Millionen Euro beitragen werde.

      Die Kommission hatte im Jahr 2000 einen Teil der Beihilfe für rechtswidrig erklärt und die Rückzahlung der Summe verlangt. Dagegen klagte das Unternehmen vor dem EU-Gericht in Luxemburg (T-98/00). Die Richter hoben den Kommissionenbeschluss im Oktober 2002 auf. Nun kam die Kommission dem Urteil nach./mt/DP/bi



      19.03.2003 - 15:07
      Quelle: dpa-AFX
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      #3
      Welt am Sonntag

      Die drei „R" des Wolfgang Reitzle
      Linde zieht Bilanz - und der Vorstandschef arbeitet an seinem Image

      von Michael Schneider

      Wiesbaden - Wenn Wolfgang Reitzle am 27. März zur Bilanz ins noble Frankfurter „Hilton" bittet, muss alles klappen. Schon seit Monaten feilt der neue Vorstandschef der Wiesbadener Linde AG im Geheimen an zwei zentralen Botschaften.
      Die erste: Der von der Konjunkturflaute gebeutelte Gemischtwarenladen Linde trimmt seine Bereiche (Anlagenbau, technische Gase, Kältetechnik und Fördertechnik) auf eine bessere Rendite und treibt die Technologie rund um den Wasserstoffantrieb für Automobile voran.
      Die zweite: Mit ihm, Wolfgang Reitzle, arbeitet der richtige Ingenieur am richtigen Platz mit der richtigen Vision.
      Kein Zweifel, das Bild vom PS-verliebten, smarten Car-Guy Wolfgang Reitzle, der sich als Topmanager bei BMW und Ford in der chromblitzenden Welt der Luxus-Automobile ebenso gern tummelte wie in Schickeria-Kreisen oder auf den exklusivsten Fairways rund um den Globus, soll endlich dem wahren Bild, das nur einer, nämlich er selbst kennt, weichen.
      Der 54-Jährige mit dem Erroll-Flynn-Bärtchen wird seinen Hang zu Stil, Schönheit und Exklusivität wohl nicht ablegen müssen und können. Das verlangt bei Linde auch keiner. Soll er doch wie zuletzt am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos beim elitären Ski-Rennen des Verlegers Hubert Burda teilnehmen oder mit VIPs wie Josef Ackermann von der Deutschen Bank und Allianz-Mann Henning Schulte-Noelle auf den mallorcinischen Golfplätzen Pula und Canyamel mit seinem Handicap 8 abschlagen. Soll er sich doch mit seiner Frau, der TV-Schönheit Nina Ruge, zu den Treffs der Mächtigen und Reichen begeben, so wie zur gestrigen Verabschiedung von RWE-Chef Dietmar Kuhnt in der Essener Zeche Zollverein.
      Wenn er nur Linde voranbringt. Nichts anderes hat er vor. Seit einem Jahr in Wiesbaden, seit Januar dort Chef, hat er sich in Gase und Gabelstapler-Technik eingearbeitet. Was ihm nach eigenem Bekunden nicht schwer gefallen sei. Und einem tapfer mitschreibenden Journalisten offenbarte er: „Es macht auch Spaß, sich um Gabelstapler zu kümmern."
      Na also, die Lebensfreude kommt auch in Wiesbaden nicht zu kurz - fernab aller Formel-1-Pisten, auf denen er im Jaguar-Fahrerlager gemeinsam mit Team-Chef Nicki Lauda die Promis empfing. Aber ob ihm die Laune bei aller anstehenden Arbeit erhalten bleibt, muss sich noch erweisen. Denn bei Linde ist zuletzt der Umsatz (8,73 Milliarden Euro) geschrumpft, das operative Ergebnis (Ebita) um 117 Millionen auf 647 Millionen Euro eingebrochen - wegen der flauen Konjunktur bleiben die Gabelstapler auf dem Hof, die Kältetechnik in der Verlustzone. Für die Analysten der Republik eine glatte Enttäuschung. Der Kurs der Linde-Aktie, der noch vor einem Jahr bei über 57 Euro gelegen hatte, dümpelt derzeit bei rund 23 Euro.
      Es ist in Wirklichkeit kein leichter Start für Wolfgang Reitzle. Kosteneinsparungen, der Abbau von 1500 der rund 46.000 Stellen und Betriebsschließungen stehen ganz oben auf seiner Agenda. Kein Wunder auch, dass er bisher keine Voraussage für den Verlauf des Geschäftes in diesem Jahr wagte. Reitzle gibt sich ausgesprochen zurückhaltend, kein Wort über Auftragseingänge. Und wann das große Zukunftsgeschäft mit der Wasserstoff-Technologie für den Autoantrieb Geld bringen wird, steht ohnehin in den Sternen.
      Und dann droht dem Konzern auch noch die Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen, nachdem Standard & Poor`s die langfristige Bewertung von ThyssenKrupp um zwei Stufen auf BB+, also auf den so genannten Ramsch-Status, zurückgesetzt hatte. Grund sind Pensionsforderungen, die ThyssenKrupp zu einem Großteil über Rückstellungen abgesichert hat - was S&P, anders als zuvor, als ungedeckt einstuft. Jetzt steht Linde ebenso wie die Deutsche Post wegen der gleichen Konstellation auf der Beobachtungsliste.
      Umso entschlossener wird sich der ehrgeizige Reitzle bei seiner ersten Bilanz als Vorstandschef geben: Hier ist einer, der sich nicht nur bei Luxusprodukten auskennt, sondern sich auch im harten Investitionsgütergeschäft bewähren wird.


      Freie Bahn dafür hat Reitzle jedenfalls - spätestens, wenn der machtbewusste Meinhardt im Mai vorzeitig den Aufsichtsratsvorsitz abgibt. Und sollte es mal klemmen, ist guter Rat nicht ganz so teuer: Meinhardt wird Linde beraten und sein Büro im gleichen Flur wie Reitzle haben.


      Und da werden die beiden ungleichen Manager sich nicht nur auskömmlich über Gase und Kühltheken unterhalten können. Auch über den genialen Put an Loch 18 beim letzten Fight werden die beiden passionierten Golfer reden können. Ein bisschen Spaß muss schon sein.

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      #2
      manager-magazin.de

      Gute Nachricht für Aktionäre

      Obwohl der operative Gewinn eingebrochen ist, hält der Konzern an seiner hohen Dividende fest.

      Wiesbaden - Der Mischkonzern Linde will seinen Aktionären für das Geschäftsjahr 2002 eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Ausschüttung zahlen. Die Dividende je Aktie solle wie im Vorjahr bei 1,13 Euro je Stückaktie liegen, teilte der Industriegase- und Gabelstaplerspezialist am Freitag im Anschluss an eine Bilanzsitzung des Aufsichtsrats mit.

      "Die Linde AG, Wiesbaden, hält trotz verschlechterter Konjunkturbedingungen an einer hohen Dividendenausschüttung fest", erklärte das Unternehmen. Die Hauptversammlung am 27. Mai 2003 muss diesen Vorschlag nun absegnen. Bezogen auf den Jahresüberschuss von 240 Millionen Euro belaufe sich die Ausschüttungsquote auf 56,2 Prozent. Insgesamt würden damit 134,8 Millionen Euro aus dem Gewinn an die Aktionäre fließen.

      Operative Gewinn bricht ein

      Die Wiesbadener hatten zuletzt angesichts der Konjunkturflaute für das vergangene Jahr einen überraschend starken operativen Gewinnrückgang gemeldet. Nach vorläufigen Geschäftszahlen war der operative Gewinn (Ebita) im vergangenen Jahr um 117 Millionen Euro auf 647 Millionen Euro gesunken. Der Jahresüberschuss 2002 wurde nach Linde-Angaben mit 240 (Vorjahr: 241) Millionen Euro nahezu auf Vorjahreshöhe gehalten, womit die eigenen Prognosen eingehalten wurden. Der Umsatz war mit 8,726 (8,833) Milliarden Euro leicht zurückgegangen. Detailliertere Angaben will Linde auf seiner Bilanzpressekonferenz am 27. März geben.

      Linde hatte im vergangenen Jahr ein umfassendes Sparprogramm angekündigt. Mit diesem will der Konzern seinen Gabelstaplerbereich sowie die Sparten Gase und Kältetechnik neu ausrichten und dort insgesamt mehr als 1500 der konzernweit über 46.000 Stellen abbauen.

      Die im Dax notierte Linde-Aktie legte in einem freundlichen Gesamtmarkt bis zum Mittag 1,13 Prozent auf 24,14 Euro zu.
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      #1
      11.03.2003

      Frankfurt (awp 25/vwd) - Linde fallen auf ein 15-Jahres-Tief. Zuletzt lag der Kurs Anfang 1988 unter umgerechnet 25 EUR. Der Bruch dieser Marke habe den Abgabedruck erneut verstärkt, sagt ein charttechnisch orientierter Händler. Zwischen 1985 und 1988 hatte sich in diesem Bereich eine deutliche Unterstützung ausgebildet. Bis in den Bereich 20 EUR gebe es nun keine wichtigen Auffanglinien mehr, heisst es. Darunter liege dann in der 14-EUR-Zone eine Marke. Diesen Stand markierte der Kurs 1984, bevor er steil auf über 25 EUR kletterte.
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