Edding AG - unbemerkt tut sich hier einiges !!!! CHANCE !!!

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    Beiträge: 1.179
    neuester Beitrag 08.09.26 11:30:49
    eröffnet am 02.05.03 15:50:58
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    Community Beiträge zu Edding - 564793 - DE0005647937

    ✧ Das wird diskutiertCommunityStimmung: PositivErstellt durch wallstreetONLINE AI (Beta-Version: kann Fehler enthalten)
    Im wallstreetONLINE-Forum geht es um den Kurs nahe dem Mehrjahrestief bei rund 42 € und den sehr illiquiden Handel nach dem Wegfall von Frankfurt und Stuttgart. Diskutierte faire Werte liegen wegen Cash, Buchwert und Ertragspotenzial deutlich höher. Restrukturierung, Stellenabbau sowie mögliche Verkäufe von COWO/Legamaster sollen den profitablen Markenkern stärken. Umsatzrückgang und EBIT-Ausblick gelten als aufgeholt bzw. stabil. Zudem werden Aktienrückkäufe und ein mögliches Delisting erörtert.
    Das Sentiment der wallstreetONLINE Community ist im Moment positiv gegenüber Edding eingestellt.

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      #1.179

      Das Orderbuch ist hier nun bis 50 € leer gefegt.

      Jetzt werden wir vermutlich bald informiert, wie es mit COWO weitergeht - vielleicht gibt das ja nochmal einen Befreiungsschlag.
      Ich rechne eigentlich damit, dass der digitale Teil von Legamaster abgespalten und verkauft wird. Vielleicht wird man erstmal versuchen, den analogen Teil aus den übrigen Strukturen von edding weiterzuführen.
      Bei der Restrukturierung und dem Kostenmanagement ist man eigentlich auch auf gutem Wege zurück zum profitablen Kern: Zum Halbjahr waren es im Schnitt noch 616 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt, im August wurde ein weiterer Sozialplan in einem Volumen von bis zu 6 M€ verkündet, siehe Halbjahresbericht. Ich denke, das dürfte weitere rund 75 Stellen betreffen. Man wäre dann grob gerechnet bei 540 Mitarbeitern, kommend von in der Spitze 735 Mitarbeitern in 2022. Ich finde es beeindruckend bis erschreckend, dass sich schon der Rückgang auf 616 Mitarbeitern kaum in einem Umsatzrückgang niedergeschlagen hat bzw. offenbar kompensiert werden konnten - das zeigt leider deutlich, wie ineffizient die Strukturen bisher aufgestellt waren.

      Im Beirat gab es auch Veränderungen, die anerkannte Expertin für Impact Investments ist offenbar kürzlich ausgeschieden. Ich will jetzt ganz sicher keinen Zusammenhang zu den aus Renditesicht bisher leider noch nicht sehr erfolgreichen Impact Investments der Edding AG konstruieren, vermutlich hat das Ausscheiden andere Gründe: Mich ärgert allerdings immer noch, dass man das überschüssige Kapital damals in der Abwägung nicht lieber in Aktienrückkäufe gesteckt hat. Man hätte dem Streubesitz Liquidität ermöglicht, die Gründerfamilien hätte ihren Anteil am Grundkapital ausgebaut und man hätte weit unterhalb des Buchwerts Anteile an einem zukünftig regenerativen Unternehmen gekauft. Das wäre doch nun wirklich die Definition von Win-Win für alle Beteiligten, für mich war das eine große vertane Chance.

      Apropos Grundkapital: Im Protokoll der Hauptversammlung ist zu lesen, dass der Streubesitz doch größer ist, als von mir bisher abgeschätzt: Den beiden Gründerfamilien seien nach Auskunft des Vorstands (nur) 60% der Vorzugsaktien der Edding AG zuzurechnen.
      Edding | 45,00 €
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      #1.178

      Nachtrag: Zum 1. Tertial 2026 stand man beim Umsatz bei -5,7% zu T1 2025, Nebelkerze hatte ja die HV-Präsentation hier verlinkt. Das hat man vollständig aufgeholt, jetzt liegt man zum Halbjahr 2026 leicht über dem H1 2025!

      Edding | 41,00 €
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      #1.177

      „Einmalige Projektaufwendungen im Zusammenhang mit den geplanten Restrukturierungsmaßnahmen“ - unkonkreter geht es ja kaum.


      Edding will ja bis Ende 2027 15,1 Mio € Kosten einsparen, davon sollten 7,5 Mio € „Strukturkosten“ sein - was sehr wahrscheinlich Personalkosten sind. Dass man in Europa keine 7,5 Mio € Personalkosten mit den ursprünglich geplanten 2,0 Mio € Restrukturierungskosten abbauen kann sollte klar sein, das wären ja umgerechnet gerade mal 3 Monatsgehälter Abfindung.
      Ich denke, dass man ursprünglich in mehreren Schritten abbauen wollte und nun doch schon in 2026 realisiert.

      Positiv kann man sicherlich sehen, dass die adj. EBIT-Guidance konstant bleibt und der Umsatz trotz eingeleiteter Restrukturierung sogar im H1 leicht gestiegen ist - das spricht nicht dafür dass es operativ schlecht läuft, dann hätte man das obere Ende der adj. EBIT-Erwartung bestimmt reduziert… Vielleicht erfahren wir ja im Halbjahresabschluss ein bisschen mehr.
      Edding | 41,00 €
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      #1.176

      Man kann die Meldung so oder so interpretieren, Die Restrukturierung wird durchgezogen, kostet halt, was solls.

      Der Ve.röffentlichungszeitpunkt (Freitag Abend, heißt, man möchte es „stikum“ releasen, ohne dass es groß wer mitbekommt), spricht schon dafür, dass es wohl nicht so gut läuft.

      Warten / hoffen wir also weiter auf die Unternehmensteilabspaltnews. Ist ja für Q3 avisiert worden.




      Edding | 41,00 €
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      #1.175

      Ad-hoc | 17 Juli 2026 17:19

      edding Aktiengesellschaft: Prognoseanpassung für das Geschäftsjahr 2026

      Edding | 41,00 €

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      #1.174

      Es ist doch immer alles eine Frage des Preises. Man kann eine der bekanntesten Marken Deutschland und unangefochtenen Marktführer in seinem Segment mit deutlichem Abschlag auf den blitzsauberen und cashstarken Buchwert und zu einem EV/EBIT 2028 von bestenfalls ~1 kaufen, was etwa 1/5 der Peer-Bewertung von Lamy entspricht. Im Gegenzug kann man vielleicht im Worst Case 10 - 15 Jahre seine Anteile nicht verkaufen. Das muss jeder für sich selbst abwägen - ich finde das Setup persönlich sehr attraktiv, aber das hängt eben auch vom individuellen Anlagestil ab.


      Ich habe selbst keine Ahnung wie skrupellos die Gründerfamilie hier zukünftig agieren wird, ich schwanke da auch in meiner Einschätzung. Es gibt aber schon einige gute Argumente, warum wir hier keine knallharte Zermürbungstaktik sehen werden. Wenn man damals den Ausstieg von Herrn Edding nicht über den Börsengang sondern anderweitig finanziert hätte, würde edding heute vielleicht gar nicht mehr in der Form existieren - das wird wohl auch die Familie anerkennen. Außerdem sind die Aktionäre nicht irgendwelche Heuschrecken, sondern Kleinaktionäre mit ihrer Altersversorgung. "Verantwortung von Unternehmen endet nicht in der Bilanz" - stand sinngemäß als Leitbild im Nachruf von Volker Ledermann und das G in ESG steht für Governance, darauf fußt letztlich ja die Marke. Eine gewisse moralische Fallhöhe hat edding meines Erachtens schon zu beachten, aber who knows.
      Edding | 40,00 €
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      #1.173
      Zitat von Eddinglover: Der Markt ist doch bei so illiquiden Werten nicht effizient, wurde doch auch hier vorgerechnet.

      Bei delistings wurde doch immer wieder geklagt in der Vergangenheit und eine höhere Abfindung kam fast immer dabei heraus.

      Umd ja, sie sollten mehr zahlen als sie müssten, ganz einfach aus Fairness - Gründen. Sie geben sich ja immer so fair (sind sie wohl auch) gegenüber allen stakeholdern.

      Abgesehen davon ist es ja auch fast skandalös gewesen, einfach so den Unternehmendszweck zu ändern (keine Profitmaximierung mehr, sondern Profit for).
      Kann man doch eigentlich kaum machen, unter der Prämisse hätte man wohl kaum damals gekauft.

      Stelle man sich mal bei einem DAX 40 Unternehmen vor. Es gäbe einen riesigen Aufschrei und Klagen, ganz gewiss.

      Hier juckt es ja keinen…

      Ganz genau auf Basis der deutschen Gerichte könnten sie den 6 Monatsdurchschnitt bei einem Delisting zahlen. Und dann den restlichen Streubesitz zermürben. Kommt ein Delisting gibt es genügend Aktionäre die dann freiwillig die Segel streichen. Die Gerichte sind nun mal aktionärsfeindlich. Und Aktionären einen Arschtritt zu geben ist ja gesellschaftkonform. Viel schlimmer ist es wenn man einem AfD Politiker einen Eddingstift verkauft. Unabhängig davon hat Ledermann ja noch einige Aufräumarbeten vor sich bis er seine Eskapaden in angrenzende Gebiete vollständig aufgeräumt hat und nur noch der profitable Kernbereich verbleibt. Warum sollte er also nicht diese Zeit der noch vorhandenen Belastungen nutzen um den Streubesitz günstig weiter rauszudrängen? Wenn nicht jetzt wann dann? Wäre für dich als Getreuen mit diesem Nicknamen eine Katastrophe. Könnte dir aber blühen. Erst Delisting mit einem Abfindungsangebot nach dem 6 Monatsdurchschnitt und dann hört man Jahre kaum noch was von denen.

      Edding | 42,40 €
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      #1.172

      Der Markt ist doch bei so illiquiden Werten nicht effizient, wurde doch auch hier vorgerechnet.


      Bei delistings wurde doch immer wieder geklagt in der Vergangenheit und eine höhere Abfindung kam fast immer dabei heraus.

      Umd ja, sie sollten mehr zahlen als sie müssten, ganz einfach aus Fairness - Gründen. Sie geben sich ja immer so fair (sind sie wohl auch) gegenüber allen stakeholdern.

      Abgesehen davon ist es ja auch fast skandalös gewesen, einfach so den Unternehmendszweck zu ändern (keine Profitmaximierung mehr, sondern Profit for).
      Kann man doch eigentlich kaum machen, unter der Prämisse hätte man wohl kaum damals gekauft.

      Stelle man sich mal bei einem DAX 40 Unternehmen vor. Es gäbe einen riesigen Aufschrei und Klagen, ganz gewiss.

      Hier juckt es ja keinen…

      Edding | 42,40 €
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      #1.171
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      #1.170
      Da bin ich voll bei dir. In dieser Aktie sind keine Instis investiert. Wer abgeben wollte, hat dies beim ARP 2024 gemacht.

      Ich kann nur hoffen, dass man noch einmal ein ARP durchführen wird. Hilft allen unter Wert zurückzukaufen. Kann man ja von möchte. auch mit einem Delisting verbinden, wenn man möchte. Damit zu warten, bis sich die Bereinigung im Ergebnis widerspiegelt, wäre unsinnig.
      Edding | 42,40 €
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      #1.169

      Die grundsätzliche Frage ist doch, wie sie an weitere Stücke kommen wollen wenn nicht über den Preis. Wir sind gerade deutlich oberhalb vom 3 Monatsschnitt und trotzdem verkauft niemand scharenweise seine Aktien. Denkst du wirklich, das ändert sich bei einem Delisting zu einem noch niedrigeren Preis?

      Die Situation hier ist doch anders als bei größeren Unternehmen, wo Institutionelle zum Delistingpreis quasi verkaufen müssen - da macht es natürlich Sinn nur aufs Minimum zu gehen. Hier sind ja vor allem langjährige Kleinaktionäre aktiv und viele wollen die Aktie ja sowie am liebsten vererben (so zumindest mein Eindruck)...
      Edding | 42,40 €
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      #1.168
      Zitat von Eddinglover: Klingt gut.

      Meine einfache Rechnung:
      Wenn die Verlustbringer allesamt weg sind, sollte die hochprofitable Marker - Sparte doch 15 Mio EBIT bringen. Ein Drittel Steuern weg = 10 Mio Jahresüberschuss. Zinsen = egal, da vernachlässigbar.

      Hieße bei Kurs 120 Euro = KGV von ca. 12.

      Das sollte ja Minimum „drin“ sitzen.
      Wenn man dann noch mal etwas vernünftig investieren würde, um etwas Wachstum zu erzeugen (= bitte KEINE „Spinnereien“ mehr!!, sondern einfach die profitabelsten Edding Stifte in anderen Ländern versuchsweise anbieten (bei Scheitern sofort beenden), auch noch deutlich mehr (Kursziel 150 keine Utopie).

      Aber abgesehen davon, der wenige Reststreubesitz… da kostet es doch kaum was, wenn man großzügig ist und dadurch das Kapitel „Börsennotiz“ schnell beendet.

      Oder eben den freefloat massiv erhöhen (= Familie bietet ihre Aktien an).

      Aber so macht das Ganze ja keinen Sinn.

      Der Kurs der letzten Monate spiegelt nach deutschen Gesetzen doch den realistischen Wert wider. Der Markt ist effizient. Insoweit kann man den Steubesitz zum Durchschnittskurs der letzten 6 Monate ausbezahlen. Warum sollte man mehr bezahlen als man muss?

      Edding | 42,40 €
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      #1.167

      Hat eigentlich jemand die kürzlich durchgeführte HV besuchen können?


      Edding | 42,00 €
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      #1.166

      Die Bewertung ist absurd gering für einen Laden, den nahezu jeder in Deutschland kennt. Aber ja auch nicht ganz ungerechtfertigt, denn -man muss es sagen- sehr schlecht gemanagt.

      Man muss den beiden Halbtagsvorständen insofern dankbar sein, da sie dann doch aufgeräumt haben (Südamerika usw).
      Edding | 42,00 €
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      #1.165

      15 Mio EBIT entspricht dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre für Mark & Make bei angenommenen, zukünftigen Funktionskosten von -8 Mio €. Insofern sollte das auf jeden Fall ein realistisches Szenario sein, das liegt deutlich unter den Rekordjahren.


      Du hast in deiner Rechnung ja sogar das große Cashpolster unberücksichtigt gelassen - selbst wenn damit später die Minderheitsaktionäre ausbezahlt werden sollten, müsste man das ja auch irgendwie in die Bewertung einpreisen.
      Wenn man an die teuren Fehlschläge Compactor, Playroom & Prismade denkt, kommt wohl unweigerlich die Sorge auf: Hoffentlich wird aus der aktuellen share-Kooperation kein tieferes Engagement, in dem man aus verzweifelter Suche nach weiterem Wachstum Geld versenkt. Ich hoffe, man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und das Cash bleibt werthaltig. Übrigens hat share zwischenzeitlich den Abschluss 2024 veröffentlicht: Umsatzrückgang auf 26 Mio €, -12% zum Vorjahr und unter Plan, es gibt immer noch ein negatives EBITDA. Es ist so lustig, dass selbst so ein vergleichsweise kleiner und noch unprofitabler Laden wie share in den letzten Finanzierungsrunden deutlich teurer als edding bewertet wurde - ich hatte ja mal in #1.061 versucht, die letzte rechnerische Bewertung (>130 Mio €) herzuleiten. Wohin man auch schaut, eddings niedrige Bewertung bleibt eine absolute Anomalie...
      Edding | 42,00 €
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      #1.164

      Klingt gut.


      Meine einfache Rechnung:
      Wenn die Verlustbringer allesamt weg sind, sollte die hochprofitable Marker - Sparte doch 15 Mio EBIT bringen. Ein Drittel Steuern weg = 10 Mio Jahresüberschuss. Zinsen = egal, da vernachlässigbar.

      Hieße bei Kurs 120 Euro = KGV von ca. 12.

      Das sollte ja Minimum „drin“ sitzen.
      Wenn man dann noch mal etwas vernünftig investieren würde, um etwas Wachstum zu erzeugen (= bitte KEINE „Spinnereien“ mehr!!, sondern einfach die profitabelsten Edding Stifte in anderen Ländern versuchsweise anbieten (bei Scheitern sofort beenden), auch noch deutlich mehr (Kursziel 150 keine Utopie).

      Aber abgesehen davon, der wenige Reststreubesitz… da kostet es doch kaum was, wenn man großzügig ist und dadurch das Kapitel „Börsennotiz“ schnell beendet.

      Oder eben den freefloat massiv erhöhen (= Familie bietet ihre Aktien an).

      Aber so macht das Ganze ja keinen Sinn.
      Edding | 45,20 €
      Antworten3 Antworten anzeigen
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      #1.163

      Deine Größenordnung klingt auf den ersten Blick und gemessen am aktuellen Kurs erstmal absurd, aber wenn man sich mal die Peer Group anschaut sind diese Bewertungen absoluter Standard - selbst bei den illiquiden und traditionell eher niedrig bewerteten japanischen Aktien.

      Es wird ja leider viel zu wenig über konkrete Zahlen gesprochen, deshalb schauen wir mal auf den Unternehmenswert (Börsenwert + Nettoschulden) zu Umsatz der börsennotierten Konkurrenz:

      EV/Revenue Börsenmultiples per heute laut tikr:
      BIC SA: 1,03
      Mitsubishi Pencil Co.: 1,29
      Pilot Corporation: 1,16
      F.I.L.A. Group: 1,38
      Letzte öffentlich herleitbare EV/Revenue-Kaufpreismultiples:
      Lamy: 1,69 (Kaufpreis ~130 Mio € bei einem Umsatz von ~77 Mio €, siehe mein Beitrag #1.084)
      Pelikan: 0,85 (Kaufpreis ~170 Mio € bei einem Umsatz von ~200 Mio €, siehe mein Beitrag #964)

      Würden wir das mal auf edding beziehen (also Umsatzkomponente PLUS NetCash = Szenariowert):
      Umsatz 2025 Mark & Make (also bereits ohne Legamaster/COWO): 115 Mio €
      Net Cash: 26 Mio € Cash + 5 Mio € Aktien& Fonds - 7 Mio € echte Finanzschulden (die Finanzimmobilien, Verkaufspreis Legamaster lasse ich mal großzügig weg) = 24 Mio €

      Ein EV-Revenue-Multiple von 1 würde also geteilt durch die Aktien in Mio einen Kurs bedeuten von: (115*1 + 24)/1,056 = 132 €/Aktie
      Selbst der Pelikan-Krisen-Multiple von 0,85 würde einen Kurs bedeuten von: (115*0,85 + 24)/1,056 = 115 €/Aktie
      Der Multiple von Lamy würde übrigens einem Kurs von 206 €/Aktie entsprechen. Ich hoffe, die Familie Ledermann zieht diese Vergleiche auch und weiß insgeheim, auf welchem Schatz sie da eigentlich sitzt...


      Edding | 45,00 €
      Avatar
      #1.162

      Hallo und Guten Tag,


      bald wird die langersehnte Entscheidung zur Restrukturierung / Unternehmensteilverkauf verkündet werden.

      Ich hoffe es wird radikal zugelangt und die Baustelle ein für alle Mal beendet.

      dann ein Abfindungsangebot (ca. 120 Euro) für den geringen verbliebenen Streubesitz (= altes Allzeithoch, keiner wäre (zumindest absolut) im Minus.
      Danach können sie ihre jährlichen Gewinne guten Zwecken zuführen.

      Fände ich gut.
      Edding | 42,00 €
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #1.161

      Geldkurs in Hamburg bei 42 Euro .


      Umsatz in München zu 42,40 Euro

      "Börsenplatzknappheitshandelspreise?"

      Edding | 40,00 €
      Avatar
      #1.160

      Der Handelsplatz Stuttgart ist jetzt auch nicht mehr am Start. Jetzt kann nur noch über München und Hamburg gehandelt werden. Mal sehen, ob München nicht auch noch einstellt. Hamburg wird in jedem Fall erhalten bleiben.

      Edding | 40,00 €
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