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Edding AG - unbemerkt tut sich hier einiges !!!! CHANCE !!! (Seite 21)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 34.172.004 von JosedelaVega am 26.05.08 14:59:23das macht wohl der Artikel in der Euro am Sonntag

kann man den Artikel im Internet einsehen? Ich konnte ihn nicht finden.

Kannst Du uns sagen, was in dem Artikel steht?
Aktie kaum gefragt und günstige Bewertung / solide Bilanz / 117 Mil. Umsatz in 08 möglich bei 5,55 Euro Gewinn je Aktie (in 09 6,10Euro) / Auslandsquote jetzt bei 58% / Kursziel 65 Euro !!!

Gruss
José
Schon ein wenig fragwürdig dieses Verhalten, wenn man den Artikel in der Euro Am Sonntag betrachtet. (Was stand da eigentlich drin?)

Personenbezogene Daten:
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Mitteilungspflichtige Person:
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Name: Chehab Wahby
(natürliche Person)

Grund der Mitteilungspflicht:
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Grund: Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan

Angaben zur Transaktion:
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Transaktion:
------------
Bezeichnung: Aktie
ISIN: DE0005647937
Geschäftsart: Kauf
Datum: 25.04.2008
Stückzahl: 1159
Währung: Euro
Kurs/Preis: 41,00000
Gesamtvolumen: 47.519,00
Börsenplatz: Frankfurt
Erläuterung:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.178.757 von Lacantun am 27.05.08 13:32:09Schon ein wenig fragwürdig dieses Verhalten, wenn man den Artikel in der Euro Am Sonntag betrachtet.

kannst Du bitte erläutern und begründen, was hier merkwürdig sein soll.

Es hat übrigens neben dem von Dir in Deinem Beitrag genannten Kauf noch zwei weitere Erwerbe gegeben, wie man unter http://www.edding-ag.de/322_DEU_HTML.htm nachlesen kann.
anbei ein paar Bemerkungen von mir zum 2007er Geschäftsbericht:

die Eigenkapitalrentabilität beträgt 23.6 Prozent.

Ergebnis pro Aktie: 5.47 €. Hierbei habe ich den Jahresüberschuß durch alle Aktien dividiert, also durch Stämme und Vorzüge.

Edding hingegen errechnet auf Seite 75 des Geschäftsberichtes das Ergebnis pro Aktie mit 8.43 €, wobei nur die Stammaktien einbezogen werden. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, welche Gründe Edding bewogen haben, so eine Ermittlungsmethode zu wählen.

56.8 Prozent des Umsatzes werden außerhalb von Deutschland erzielt. Die Ergebnisse der ausländischen Tochterfirmen, die auf den Seiten 22 und 23 dargestellt werden, sehen allerdings in 2007 überwiegend noch unbefriedigend aus wie folgt:

Niederlande: negativ
Türkei: negatives operatives Ergebnis
Argentinien: ausgeglichen
Frankreich: leicht negativ
Griechenland: deutlich negativ
Belgien: ausgeglichen
Italien: negativ

Nur die Tochtergesellschaften in Großbritannien und in Japan (wahrscheinlich nur Einkauf) haben ein positives Ergebnis erzielt.

Bei der Beurteilung der Rentabilität des Auslandsumsatzes muß man allerdings berücksichtigen, daß beim Auslandsumsatz auch schon in Deutschland Marge entstanden sein kann. Ferner gibt es noch Export über Drittfirmen, der also nicht über eigene Tochterfirmen abgewickelt wird.

Ingesamt habe ich den Eindruck, daß beim Auslandsumsatz noch ein wesentliches Ergebnisverbesserungspotential vorhanden ist.

Der außereuropäische Umsatz belief sich laut Seite 15 nur auf 6.1 Millionen Euro in 2007. Der außereuropäische Auslandsumsatz kann mittelfristig noch wesentlich gesteigert werden. Das Vorstandsmitglied Per Ledermann hat Betriebswirtschaft in den USA studiert und hat somit internationale Erfahrung.

Erstaunlich ist für mich der Personalanstieg. Laut Seite 71 haben die Mitarbeiter von 574 auf 598 zugenommen in 2007. Laut Seite 27 ist aber die Mitarbeiteranzahl an den beiden Lagerstandorten Ahrensburg und Wunstorf, so sowie am Produktionsstandort im niederländischen Lochem gleich geblieben.

So ist auch die Personalkostenquote von 23.7 Prozent auf 25 Prozent angestiegen. Allerdings können in den Personalkosten auch Sozialplanrückstellungen enthalten sein für die Produktionsverlagerung im Segment Legamaster.

Bei Edding wird ein Sqeeze-out durch die Familie Ledermann erwartet. Es läßt sich im Geschäftsbericht nicht erkennen, wie nahe der Anteilsbesitz der Familie Ledermann an den 95 Prozent ist, die für einen Sqeeze-out notwendig sind.

Auf Seite 32 wird dargestellt, daß die Familienmitglieder Volker Detlef, Susanne, Angelika, Beatrix, Julia Marie und Per jeweils mehr als 10 Prozent der Stimmrechte besitzen. Daraus läßt sich die Höhe des Anteilsbesitzes nicht errechnen. Außerdem beinhaltet diese Information keine Angaben zu den Vorzügen, die auch beim Erreichen der 95-Prozent-Hürde einbezogen werden.

Auf Seite 11 wird außerdem noch darauf hingewiesen, daß sich die Information über den Aktienbesitz von Organmitgliedern (Vorstand und Aufsichtsrat) sich nur auf die Stimmrechte und nicht auf den Aktienbesitz bezieht.

Die Meldungen über Directors’ Dealings hingegen berichten auch über Transaktionen mit Vorzugsaktien.

Die Einladung für die diesjährige Hauptversammlung, die laut Finanzkalender unter http://www.edding-ag.de/324_DEU_HTML.htm am 15. Juli 2008 stattfindet, ist noch nicht veröffentlicht. Ein Sqeeeze-out dürfte wahrscheinlich bei dieser Hauptversammlung nicht mehr möglich sein.

Auf Seite 8 wird erläutert, daß das Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation unter massivem Wettbewerbsdruck leidet. Mir ist noch nicht bekannt, wer diese Konkurrenten sind.

Interessant wäre es auch zu wissen, welches Umsatzpotential es bei einem flächendeckenden Einsatz von digitalen Schultafeln im deutschen Markt gibt, um ein Gespür dafür zu bekommen, welche Chancen für Edding daraus entstehen. Dann könnte man sich auch Gedanken machen über andere Märkte, in welchen die Einführung von solchen Schultafeln noch bevorsteht.

Laut Seite 27 werden aus dem Edding-Lager in Wunstorf auch Produkte der Partnermarken Senator und Uhu beliefert.

Auf Seite 20 ist ein Bohrlochmarkierer abgebildet. Dieser ist eine schöne Anwendung und auch der auf Youtube hinterlegte zugehörige Produktfilm ist interessant. Ich frage mich allerdings, ob es für so eine Anwendung genügend Nachfrage gibt, die es lohnend macht, so etwas zu entwickeln und zu produzieren.

Laut Seite 21 sind die Yen-Einkäufe für die Jahre 2008 und 2009 über Optionen abgesichert.

Laut Seite 51 betrugen die Aufwendungen aus erfolgswirksam erfassten Währungsumrechnungsdifferenzen 1.259 Tsd. € in 2007 nach 1.657 Tsd. € im Vorjahr.

Auf Seite 54 steht, daß derivative Finanzinstrumente zur Sicherung von Warenpreis-, Zins- und Währungsschwankungen nur von untergeordneter Bedeutung sind. Wenn Edding solchen Instrumenten eine höherwertige Bedeutung geben würde, könnten die Währungsverluste eventuell reduziert werden. Ich kenne allerdings das Unternehmen zu wenig, um über diesen Sachverhalt eine sichere Aussage treffen zu können.

Auf Seite 77 wird behauptet, daß eine Absicherung der türkischen Währung zu vertretbaren Kosten nicht zu erreichen sei und daß deswegen darauf verzichtet wird.

Laut Seite 79 hat es in 2008 einen durch Zins verursachten Cashflow in Höhe von 1.474 Tsd. € gegeben für Bankverbindlichkeiten bei einem Buchwert per 31.12.2007 in Höhe von 8.457 Tsd. €. Dies würde einen Zinssatz in Höhe von ca. 17 Prozent bedeuten und ist für mich nicht plausibel.

Erstaunlich ist es, daß laut Seite 87 die Honorare für Abschlußprüfung von 172 Tsd. € auf 78 Tsd. € in 2007 gesunken sind.

Wesentlich begünstigt wurde die Ergebnishöhe in 2007 durch eine fallende Materialkostenquote, die von 42.2 Prozent auf 40.7 Prozent gesunken ist. Im Gegensatz dazu kämpften viele anderen Aktiengesellschaften mit steigenden Materialkostenquoten.

Der Materialaufwand in Höhe von 44.969 Tsd. € in 2007 ist auf Seite 70 aufgegliedert in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren in Höhe von 44.574 Tsd. € und in Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 395 Tsd. €. Üblich ist an und für sich hier ein separater Posten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, so daß man erkennen könnte, wie viel für bezogene Waren aufgewendet worden ist. Dann könnte man vielleicht eine Idee dafür bekommen, wie viel fremdgefertigt worden ist. Ich denke, daß diese Darstellung bewusst so gewählt worden ist, um dem Wettbewerb den Einblick in den Fremdfertigungsanteil zu verwehren.

Überhaupt könnte das Verwehren von Informationen gegenüber dem Wettbewerb eines der wesentlichen Motive für den erwarteten Sqeeze-out darstellen.

Laut Seite 33 werden für die Jahre 2008 und 2009 moderat steigende Umsatzerlöse und Ergebnisse erwartet. Das 2007er Ergebnis ist aber wesentlich besser ausgefallen als noch im Herbst des Vorjahres prognostiziert worden war. Der Vorstand scheint sehr konservativ zu schätzen. Ich kenne das Unternehmen noch nicht lange genug, um eine Aussage darüber treffen zu können, was man aus den Prognosen herauslesen kann bei Edding.

In 2007 ist eine Restrukturierung für Produktionsverlagerung im Segment Legamaster beschlossen worden. Üblicherweise wird der Großteil solcher Restrukturierungskosten zum Zeitpunkt des Beschlusses der Maßnahme zurückgestellt und ins Ergebnis genommen. Alleine durch den Wegfall dieses Kostenelements sollte eigentlich eine gute Ergebnisverbesserung möglich sein in 2008 gegenüber 2007.

In der Zwischenmitteilung für das erste Quartal 2008 ist trotz guter Umsatzzunahme von einer Ergebnisverbesserung noch nichts zu erkennen. Es gibt im Gegenteil sogar einen leichten Ergebnisrückgang beim Vorsteuerergebnis, der aber im Wesentlichen durch Wechselkursverluste bei der türkischen Tochtergesellschaft verursacht worden ist. Auch bei dem Unternehmen Einhell ist gemäß http://www.edding-ag.de/Zwischenmitteilung_2008.pdf, Seite 2, das Ergebnis des ersten Quartals durch den starken Kursverlust der türkischen Lira stark negativ beeinflusst worden.

Ich habe die Kursentwicklung der türkischen Lira nicht angeguckt. Ich vermute und erhoffe mir, daß sich die Wechselkursverluste gegenüber der türkischen Lira im Rest des Jahres nicht fortsetzen werden und daß Edding in 2008 eine gute Ergebnisverbesserung gegenüber dem 2007er Gewinn pro Aktie in Höhe von 5.47 € erzielen wird.

Dann hat auch die Aktie noch gutes Kurssteigerungspotential und vielleicht wird irgendwann auch noch eine Ankündigung über einen Sqeeze-out veröffentlicht.
auf Youtube habe ich keinen Produktfilm zu Legamaster gefunden.

Wenn man allerdings "interactive" eingibt, findet man Einträge zu "interactive whiteboard" wie unter http://de.youtube.com/watch?v=c2vsNEmnAzc.

Vielleicht gibt dies einen Eindruck davon, was man im Schulunterricht mit smartboard interactive whiteboard alles machen kann.

Ich kenne aus meinem Schulunterricht nur die Kreidetafel.
@Hiberna
Gute Kommentare zu GB und Q1-Bericht.

Im Q1-Bericht steht:
"Nach Abschluss des Quartals bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung verlaufen die
Kosten planmäßig, wobei sich der genannte Wechselkursverlust wieder etwas abgeschwächt hat".

Dieser Satz interpretiere ich wie folgt: im Q1 gab es Wechselkursverluste (Türkische Lira) aber die Wechselkursentwicklung im Q2 hat zu Wechselkursgewinne (gegenüber 31.03.2008) geführt. Von Quartalsende (31.03.2008) bis Berichtveröffentlichung (15.05.2008) ist der Lira-Wechselkurs von 2.06 auf 1.94 gestiegen. Danach hat sich der Lira-Wechselkurs noch mehr gestärkt (1.90 gestern, d.h. ca 8% Verstärkung seit 31.03.2008). Zum 1.1.2008 war der Wechselkurs 1.72.

Generell würde ich aber die Lira-Wechselkurseffekte nicht überschätzen da die Türkei nur einen kleinen Anteil (einstellige %-Anteil) der Gesamtumsatz ausmacht.

Wechselkursen (Lira/Euro) in 2008:
January 1, 2008: 1 Euro = 1.71929 Turkish New Lira
January 15, 2008: 1 Euro = 1.71121 Turkish New Lira
January 31, 2008: 1 Euro = 1.74153 Turkish New Lira
February 15, 2008: 1 Euro = 1.74711 Turkish New Lira
February 29, 2008: 1 Euro = 1.78938 Turkish New Lira
March 15, 2008: 1 Euro = 1.92361 Turkish New Lira
March 31, 2008: 1 Euro = 2.06332 Turkish New Lira
April 15, 2008: 1 Euro = 2.07310 Turkish New Lira
April 30, 2008: 1 Euro = 2.00964 Turkish New Lira
May 15, 2008: 1 Euro = 1.93812 Turkish New Lira
May 30, 2008: 1 Euro = 1.90010 Turkish New Lira
Quelle: www.oanda.com

Du schreibst:
"Auf Seite 20 ist ein Bohrlochmarkierer abgebildet. Dieser ist eine schöne Anwendung und auch der auf Youtube hinterlegte zugehörige Produktfilm ist interessant. Ich frage mich allerdings, ob es für so eine Anwendung genügend Nachfrage gibt, die es lohnend macht, so etwas zu entwickeln und zu produzieren."


Edding verfolgt eine Platformstrategie, d.h. mit wenigen zusätzlichen Kosten können sie mit den gleichen Maschinen etc neue Produkte herstellen (oft reicht eine neue Tinte um einen Nischenprodukt zu erzeugen). Die Nischenprodukte erzielen hohe Bruttomargen was die niedrigen Volumina kompensieren. Edding wurde ja als Handelsunternehmen gegründet und agierte aussprünglich als ein reiner Reseller (mit "Edding" als Markenname). Edding hat die Flexibilität immer noch als ein Art Reseller zu agieren (was die Kosten für die Einführung von neuen Nischenprodukten senken kann).

Eddings Prognosen sind konservativ und eine Ergebnisverbesserung in 2008 (wie prognostisiert) sehe ich als sehr wahrscheinlich.

Die neuen Insiderkäufe ist ein Zeichen dafür dass die Entwicklung aktuell in die richtige Richtung läuft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.208.106 von Hiberna am 30.05.08 20:56:15In 2007 ist eine Restrukturierung für Produktionsverlagerung im Segment Legamaster beschlossen worden. Üblicherweise wird der Großteil solcher Restrukturierungskosten zum Zeitpunkt des Beschlusses der Maßnahme zurückgestellt und ins Ergebnis genommen. Alleine durch den Wegfall dieses Kostenelements sollte eigentlich eine gute Ergebnisverbesserung möglich sein in 2008 gegenüber 2007.

Laut adhoc-Meldung vom 8.11. sollten 1,4 Mio. € Restrukturierungsaufwand in 2007 ergebniswirksam werden und weitere 1,0 bis 1,3 M€ in 2008. Laut Geschäftsbericht, Seite 19, wurden in 2007 1,7 M€ für die Restrukturierung zurückgestellt; gleichzeitig gab es laut Angabe auf Seite 72 einen gegenläufigen Effekt in Höhe von 0,4 M€ bei den latenten Steuern, d.h. es wurden netto ca. 1,3 M€ ergebniswirksam.

Summa summarum kann man wohl für 2008 mit weiteren ca. 1-1,5 M€ an Aufwand für die Produktionsverlagerung rechnen.

Laut Seite 79 hat es in 2008 einen durch Zins verursachten Cashflow in Höhe von 1.474 Tsd. € gegeben für Bankverbindlichkeiten bei einem Buchwert per 31.12.2007 in Höhe von 8.457 Tsd. €. Dies würde einen Zinssatz in Höhe von ca. 17 Prozent bedeuten und ist für mich nicht plausibel.

Das verstehe ich auch nicht. Anscheinend hat man irgendwelche Fantasiezahlen in diese Tabelle geschrieben. In 2007 waren es gut 2 M€ an Zinsen, die aber im Wesentlichen auf das letztmalig vorgenommene Wertpapierleihegeschäft entfielen.

Bei Edding wird ein Sqeeze-out durch die Familie Ledermann erwartet

Tatsächlich? Befinden sich denn die Vorzugsaktien nicht weiterhin zum Großteil im Steubesitz?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.210.292 von O3_2011 am 31.05.08 12:49:21Tatsächlich? Befinden sich denn die Vorzugsaktien nicht weiterhin zum Großteil im Steubesitz?

unter http://www.insiderdaten.de/ kann man sehen, daß der Mitbegründer von Edding, Herr Volker Detlef Ledermann, Vorzüge erworben hat. Dies ist noch zu der Zeit geschehen, als er als Organmitglied meldepflichtig war.

Nach dem Austritt von Herrn Volker Detlef Ledermann aus dem Aufsichtsrat waren/sind weitere Zukäufe von Vorzügen wahrscheinlich nicht mehr meldepflichtig.

Laut Seite 86 des Geschäftsberichtes beliefen sich die Bezüge für frühere Vorstandsmitglieder auf 963 Tsd. Euro. Zusammen mit der Dividende auf seine Edding-Aktien steht Herrn Volker Detlef Ledermann jährlich eine hohe Summe für Käufe an Vorzugsaktien zur Verfügung.

Der Sohn des Firmenmitbegründers und jetziges Vorstandsmitglied, Herr Per Ledermann, hat laut insiderdaten ebenfalls Vorzugsaktien erworben.

Die übrigen Mitglieder der Familie Ledermann brauchen Käufe von Vorzugsaktien nicht zu berichten.

Vorzugsaktien können außerdem schon beim Börsengang von Edding bereits in Familienbesitz gewesen sein.

Letztendlich kann man den in der Familie befindlichen Anteilsbesitz nicht nachlesen und nicht ausrechnen. Man kann also nur vermuten, was die Handlungen und Absichten der Familie gewesen sind und sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.210.292 von O3_2011 am 31.05.08 12:49:21@O3

Aus der Adhoc von 8.11.2007:
"Die mit der Verlagerung verbundenen Restrukturierungskosten werden sich voraussichtlich auf rund 2,4 bis 2,7 Mio. Euro belaufen, von denen ca. 1,4 Mio. Euro bereits in 2007 ergebniswirksam werden."

Bist du sicher das "ergebniswirksam" EAT-Ergebnis entspricht und nicht EBT? Wenn es sich um EBT-wirksame Kosten handelt, werden weitere 0.7-1.0 MEUR im 2008 EBT-ergebniswirksam.
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