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Edding AG - unbemerkt tut sich hier einiges !!!! CHANCE !!! - Die letzten 30 Beiträge



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Artikel über Edding i d neuesten Wirtschaftswoche.

Wird dort auf Platz 1 der innovativsten Mittelständler gesehen.
die Firmengruppe Schwan-Stabilo ist in der gleichen Branche tätig wie Edding, obgleich es nur wenige Produkte gibt, die von den beiden Unternehmen gleichzeitig angeboten werden.

Erstaunlich ist es, dass die Firmengruppe Schwan-Stabilo in der Kosmetiksparte einen Umsatz in Höhe von 322 Millionen € erzielt gemäß https://www.pbsreport.de/themen.html?nid=65230#newsletter. Vielleicht hat dies auch einen Einfluss auf Edding gehabt bei der Entscheidung zum Tätigwerden in dieser Produktgruppe.

Die Firmengruppe Schwan-Stabilo sagt aber nichts zum Gewinn laut vorletztem Absatz im Beitrag unter
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/familie…
Vergangene Woche wurde die Grundgesetzänderung zur Umsetzung des "Digitalpakt Schule" beschlossen.
Damit sind nun absehbar die Hürden beseitigt um Schulen zu "digitalisieren". Man mag von dieser Maßnahme halten was man will (fördert das Schlüsselqualifikationen oder führt es eher zur Verdummung? Warum sind Schulen ausgerechnet im Silicon Valley oft "digitalfrei"?).

Wie auch immer, Edding muss sich jetzt gewaltig ins Zeug legen um von dieser Sonderkonjunktur, die ausdrücklich auch Smartboards einschließt, wirklich maximal zu profitieren und aufpassen, sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Insbesondere Dienstleistungen rund um Service, Software und Schulung halte ich in diesem Zusammenhang für extrem wichtig und einen Wettbewerbsvorteil darstellend.

https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zum-digitalpakt-schule-…
Ich war heute in einer Müller-Filiale und habe den Stand mit Edding-Nagellack nicht mehr gefunden. Eine Verkäuferin sagte mir, dass dieser dort nicht mehr angeboten wird.

Im Online-Shop von Müller hatte ich den Eindruck, dass der Nagellack nur noch mit einer reduzierten Farbauswahl verkauft wird.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob Müller etwas geändert hat in seinem Sortiment und und wenn ja, welche Filialen davon betroffen sind.
Ich bin auch skeptisch, zumal die Engagements in der Vergangenheit überwiegend versagten (Compactor, Kosmetik). Positiv ist, dass man überhaupt nach neuen Geschäftsfeldern sucht. Da sind andere Unternehmen phlegmatischer. Auch die räumliche und kulturelle Trennung vom Stammgeschäft ist wichtig. Letzteres hat übrigens m.E. den strukturellen Rückgang durch die Digitalisierung bereits hinter sich. Da kommt, glaube ich, nicht mehr viel und in Nischen gibt es neue Felder.

Was Primade angeht, habe ich diese Investition bereits gedanklich voll abgeschrieben.
Was allerdings interessant sein dürfte, ist die Medizinproduktregulierung MDR:
Der CFO von Paul Hartmann, Stephan Schulz, ließ sich in der Börsen-Zeitung vom 27.10.2018, S. 8 folgendermaßen zitieren:
"Wir müssen zum Beispiel bei all unseren rund 30000 Produkten die Verpackung anpassen, damit ein Produkt genau nachverfolgt werden kann."
Da ergibt sich evtl. ein Anwendungsfeld.

Ansonsten ist die Aktie auch ohne Compactor, Cosmetic und Primade auf EV-Basis äußerst günstig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.205.061 von Hiberna am 13.11.18 13:46:36Einserseits auf jeden Fall gut, dass Edding hier proaktiv agiert und versucht, neue Geschäftsfelder zu erschließen bevor das Stammgeschäft wegbricht. Mit dem Einstieg ins Kosmetik-Segment hat man ja gezeigt, dass man querdenkt und so etwas dann auch mutig und fähig umsetzen kann.

Andererseits ist der Erfolg natürlich schon sehr fraglich. Gerade in diesen Bereich (Produkte kommunizieren mit Smart-Phones; Technologie zur Fälschungssicherheit) fließen ja im Moment Milliarden an Forschungsgeldern. Ob sich da ausgerechnet die Lösung durchsetzen wird, die ein Start-up entwickelt hat und ein "Quereinsteiger" vertreibt?
"Per Ledermann

Edding-Chef entwickelt unsichtbare Alternative zum QR-Code

von:Christoph Kapalschinski

Datum:12.11.2018 19:29 Uhr

Der Filzmarker-Hersteller Edding startet in ein völlig neues Geschäftsfeld. Die Technik für Fälschungssicherheit könnte Millionenumsätze bringen.

Per Ledermann

Der Gründer-Sohn macht Edding fit für eine Zeit, in der Marker an Bedeutung verlieren.

(Foto: edding Vertrieb GmbH)

AhrensburgDas jüngste Projekt von Per Ledermann ist eines dieser Dinge, die entweder grandios durch die Decke gehen oder geräuschlos entschlafen. Der Chef von Edding will nicht weniger als ein neues System schaffen, mit dem Produkte mit einem Smartphone kommunizieren. Es geht um eine Art unsichtbaren QR-Code – fälschungssicher und billig, gedruckt mit unsichtbarer Tinte. Geht sein Plan auf, könnte er dem Filzmarker-Hersteller ein völlig neues Geschäftsfeld erschließen.

In einer Zeit, in der ausgedruckte Etikette die aufgemalte Anschrift auf Paketen ersetzen und Powerpointpräsentationen den Flipchart, braucht Edding dringend neue Geschäftsfelder. Inzwischen hat das Familienunternehmen immer mehr Produkte für Hobbybastler im Programm, lizenziert seine Marke für Druckerpatronen und vertreibt sogar Nagellack.

Mit der neuen Technik „Edding Code“ sollen Businesskunden gewonnen werden. „Wir starten jetzt mit den ersten Pilotkunden“, kündigt Ledermann an. Der 43-Jährige ist der Sohn eines der beiden Gründer.

Die erste Aufgabe der Vertriebsmannschaft: potenziellen Kunden die Technik erklären. Dafür hat der Firmenchef zunächst fünf Leute in einer neu gegründeten Tochter in München zusammengestellt. Er selbst erklärt es so: Jedes beliebige Smartphone könne das aufgedruckte, unsichtbare Muster erkennen, indem der Nutzer die Verpackung eines Produkts über den Handybildschirm legt und mit dem Finger entlangstreicht.

Der Touchscreen wird durch die leitfähige Tinte so aktiviert, wie es sonst ein Tippen mit dem Finger tut. Das Ganze spielt sich im Browserfenster ab. Die Technik auf der entsprechenden Website wickelt Edding ab. Geld verdienen will Ledermann nicht an der Tinte, sondern an der Lizenz für die Technik und die Abwicklung. Drei Patente geben dem studierten Juristen Ledermann die Sicherheit, dass das Verfahren nicht einfach kopiert werden kann.

Entwickelt hat die Idee das Chemnitzer Start-up Prismade, auf das die Edding-Innovationsabteilung gestoßen ist. Das Familienunternehmen ist inzwischen mit 50 Prozent bei den Tüftlern eingestiegen. Prismade liefert das technische Know-how, Edding bringt Vertriebsstärke und Ideen für konkrete Anwendungen mit. So will Ledermann mit der Technik etwa Medikamentenschachteln oder Mode-Etiketten fälschungssicher kennzeichnen können.

Der Edding-Code könnte sogar amtliche Dokumente sichern. Zusammen mit dem benachbarten Autoflotten-Manager Kroschke erprobt Edding seinen neuen Code in einem Pilotprojekt zudem für Firmenwagen: Unternehmen sollen kleine Aufkleber auf die Führerscheine der Fahrer kleben.

So können die Firmen der regelmäßigen Prüfpflicht, ob alle Fahrer noch einen gültigen Führerschein in der Tasche haben, einfacher nachkommen. Weitere Anwendungsideen: Werbeprospekte könnten – wie mit einem QR-Code – Links zu Websites enthalten, Lotterielose am Smartphone ausgelesen werden.

Marktvolumen schwer einzuschätzen

Das Marktvolumen sei „extrem schwer einzuschätzen“, sagt Ledermann. Er hofft auf Nutzerzahlen in Millionenhöhe und deutlich siebenstellige Umsätze innerhalb weniger Jahre. Dabei träumt er von weltweiter Nutzung, etwa durch große Markenhersteller. So sollen sich die siebenstellige Investition in das Start-up und die für zwei Jahre geplanten Anlaufverluste auszahlen.

„Es gibt einen Bedarf für Lösungen zur Fälschungssicherheit“, bestätigt Martin Ruppmann, Chef des Kosmetikverbands VKE, den das Thema Produktfälschungen seit Jahren umtreibt. Wünschenswert sei eine zuverlässige Lösung, die langfristig Bestand habe. Noch habe sich kein Standardverfahren herausgebildet. Allerdings warnt er: „Es gibt eine ganze Menge von interessanten Ansätzen.“ Die Edding-Lösung ist also nur eine von vielen Ideen in dem Feld.

Beim Erschließen neuer Geschäftsfelder hilft, dass Ledermann noch einen zweiten Deal geschlossen hat. Zusammen mit dem bayerischen Familienunternehmen Elried hat Edding kompakte Drucker für Industriekunden entwickelt, die ferngesteuert Produkte und Verpackungen etwa mit Seriennummern bedrucken wollen.

Die neuen Drucker sollen ebenfalls von der jungen Münchener Tochter vertrieben werden, nicht aus der Zentrale in Ahrensburg bei Hamburg. „Wir haben schon bei der Markendehnung gemerkt: Es ist nicht einfach, das alles in alten Strukturen zu machen. Wenn zum eingespielten Edding-Orchester eine Rockband dazukommt, ist räumliche Trennung sicherlich hilfreich“, sagt er.

Zudem bekommt die neue Tochter Vertriebsexperten in Großbritannien, der Türkei und Argentinien.
Ledermann absolvierte nach dem Studium in den USA noch einen MBA-Abschluss, seit 2009 führt der Familienvater die Geschäfte des 1960 von seinem Vater Volker Ledermann und Namensgeber Carl-Wilhelm Edding gegründeten Unternehmens. Bereits 1988 stieg Mitgründer Edding aus, seine Anteile brachte das Unternehmen an die Börse.

Während die Familie um Per Ledermann die stimmberechtigten Anteile hält, werden stimmlose Aktien an der Börse gehandelt. Daher ist Edding transparenter als viele andere Familienunternehmen. Die Zahlen zeigen: Mit zuletzt 148 Millionen Euro steigt der Umsatz zwar stetig, der Gewinn jedoch verharrt seit Jahren zwischen 11,5 und gut zwölf Millionen Euro im Jahr. Nun hofft Ledermann, dass seine Innovationen daran ab 2020 etwas ändern."

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/familie…
"VERPACKUNG

Siegwerk und Prismade Labs arbeiten gemeinsam an interaktiven Verpackungsinnovationen

Erste Prototypen der interaktiven Faltschachtelanwendung

Samstag 22. September 2018 - Erste Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft von Siegwerk und Prismade zeigen hohes Innovations- und Marktpotenzial für interaktive Verpackungslösungen als Antwort auf eine zunehmend digitale Welt.

Siegwerk, einer der weltweit führenden Anbieter von Druckfarben für Verpackungsanwendungen und Etiketten, und Prismade Labs, ein im Jahr 2016 gegründetes Start-up und FutureLab der edding Gruppe zur Entwicklung neuartiger Technologien zur Markenauthentifizierung und Dokumentensicherheit, arbeiten im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft an innovativen Faltschachtelanwendungen zur interaktiven Kommunikation zwischen Produkt und Konsument.

Die Partnerschaft der beiden Unternehmen ist im Zuge des 2017 von Siegwerk ins Leben gerufene Start- up-Programms entstanden, mit dem der Druckfarbenhersteller explizit nach Technologien und Innovationen sucht, mit denen sich die Entwicklung bahnbrechender Verpackungskonzepte weitervorantreiben lässt. „Die Möglichkeit der Interaktion zwischen Produkt und Konsument wird aufgrund der zunehmend digitalen Welt die Zukunft der Verpackungsbranche maßgeblich beeinflussen“, erklärt Christoph Barniske, Head of Digital Business bei Siegwerk. „Sogenannte smarte Verpackungen oder aber das ‚Internet der Verpackungen‘, das integrierte digitale Tags verwendet, um mit dem Verbraucher zu interagieren, sind hierbei nur zwei exemplarische Bereiche für neue Verpackungskonzepte der Zukunft.“ Prismade hat eine spezielle Technologie entwickelt, die die Interaktion von Smartphones mit gedruckten elektronischen Strukturen ermöglicht. Der Nutzer legt die Verpackung auf den Bildschirm seines Smartphones und kann mit einem Wischen seines Fingers über die Verpackung eine Interaktion auf dem Smartphone auslösen.

Seit einigen Monaten arbeitet nun ein gemeinsames Projektteam bestehend aus Experten der Bereiche Technik, Vertrieb und Konzeption beider Partner an der Entwicklung spezifischer Farblösungen, um das Prismade-Verfahren für interaktive Faltschachtelanwendungen zu etablieren. In diesem Zusammenhang entwickelt Siegwerk besondere Druckfarben, die sowohl kompatibel mit gängigen Farbsystemen für Faltschachtelanwendungen sind, als auch die Funktionalität der Prismade-Technologie sicherstellen.

Erste Prototypen der interaktiven Faltschachtelanwendung werden in Kürze vorgestellt. Hierfür haben die Partner gemeinsam mit dem Hamburger Packaging-Experten Uwe Melichar von der Markenagentur FACTOR (www.factor.partners), der Agentur für Packungsdesign Brösske, Meyer & Ruf aus Düsseldorf, sowie dem Spezialisten für innovative Entwicklungen, Faltschachtelkonstruktion und -produktion , der Edelmann-Group, einen Demonstrator entwickelt, mit dem Interessenten das Produkterlebnis an einem Verpackungsbeispiel kennenlernen können. Besucher der Pharma PLAY in Frankfurt, der Fachpack in Nürnberg sowie der LUXEPACK in Monaco oder der AIPIA-Konferenz in Amsterdam können sich hier auf erste Einblicke in das neu entwickelte Verpackungserlebnis freuen.

Prismade und Siegwerk ergänzen sich sehr gut in ihren jeweiligen Kernkompetenzen und bilden gemeinsam ein starkes Team für die langfristige Entwicklung zukunftsweisender Verpackungslösungen. „Durch die Zusammenarbeit mit Prismade haben wir die Möglichkeit, die Entwicklung digitaler Anwendungen im Verpackungsbereich aktiv mitzugestalten. Ihr Verfahren bietet eine gelungene Kombination von Produktechtheit und Interaktivität“, erläutert Christoph Barniske das Potenzial für den Druckfarbenhersteller. Siegwerk zählt bereits heute zu den Vorreitern, wenn es um die Gestaltung der Zukunft von Verpackungen geht. Mit seinem Fachwissen im Verpackungsbereich und seinem Know-how

in Sachen Druckfarbenentwicklung ist das Unternehmen für seine Kunden weltweit ein anerkannter Partner. „Mit Siegwerk als Entwicklungspartner an unserer Seite können wir unsere Technologie erfolgreich skalieren und mit gezielt für uns entwickelten Farbsystemen die Funktionalität unseres Verfahrens sichern und das Einsatzpotenzial stärken“, sagt Frau Dr. Karin Weigelt, Geschäftsführerin von Prismade Labs. Beide Unternehmen planen, die Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter auszubauen und die Technologie für weitere Verpackungsanwendungen nutzbar zu machen.
Für Siegwerk ist die strategische Zusammenarbeit mit einschlägigen Start-ups von entscheidender Bedeutung, um so vor allem wichtige Einblicke in neue Ideen und Fortschritte zu erhalten, die zu innovativen Entwicklungen im Druckfarbenbereich führen und aufkommende Trends in der Druckfarben- und Verpackungsbranche bedienen könnten. Als etablierter Marktteilnehmer unterstützt Siegwerk Start- ups mit seiner fachlichen Kompetenz dabei, ihre Ideen zur Produktreife zu entwickeln und sie erfolgreich in den Markt einzuführen. Weiterführende Informationen zu Siegwerks Start-up-Programm stehen unter startups.siegwerk.com zur Verfügung."

https://www.worldofprint.de/2018/09/22/siegwerk-und-prismade…
ich war positiv überrascht vom Währungsergebnis und hatte angesichts der hohen Abwertungen in Argentinien und in der Türkei einen hohen Währungsverlust im Halbjahresergebnis befürchtet. Die Berichterstattung des Währungsergebnisses zum Teil in der Gewinn- und Verlustrechnung und teilweise im Eigenkapital habe ich noch nicht im Detail verstanden. Zumindest scheint kein Währungsverlust aufgetreten zu sein.

Gemäß Seite 17 des 2018er Halbjahresberichtes werden bei den Druckerpatronen Lizenzerlöse erzielt, bei welchen die Umsatzerzielung über einen Zeitraum erfolgt. Für das erste Halbjahr 2018 werden zeitraumbezogene Umsätze in Höhe von 0.2 Millionen € ausgewiesen. Wenn dies bedeutet, dass Edding im ersten Halbjahr 2018 nur einen Umsatz von 0.2 Millionen € aus Lizenzerlösen mit Druckerpatronen erwirtschaftet hat, dann hatte ich hier einen höheren Wert erwartet.
Die auch ohne die Währungsgewinne sehr schönen Zahlen sind an der Börse weitestgehend verpufft.
Edding hat seit 2012 im zweiten HJ regelmäßig eine höhere EBIT-Marge als im ersten Halbjahr. Ich gehe deshalb nun davon aus, dass das EBIT bei 13 Mio. Euro oder mehr herauskommen könnte (bisher 12,5 Mio.), sodass das EpA bei knapp 8 Euro liegen könnte.

Zusammen mit den Assets ohne Compactor und Primade Labs liegt die Nettoliquidität dann bei rund 13 bis 14 Euro je Aktie. Damit steigt der Verwendungsdruck und damit die Gefahr für Fehlinvestments, wie in der Vergangenheit.

Für 2018 sehe ich beim aktuellen Kurs folgende Bewertung:
=>
KGV (ohne Bereinigung von Cash und nicht betriebsnotwendigen Vermögen): 12,8,
EV/EBIT 7,3 (!),
KCV vielleicht 10-12,
Dividendenrendite für 2018 vielleicht 2,2%.
In Summe weiter ein sehr gutes Chance-/Risiko-Verhältnis.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.580.360 von Eddinglover am 31.08.18 10:22:31
Zitat von Eddinglover: Tolle Zahlen!1


Sehe ich auch so. Hier der Link:
https://view.publitas.com/edding/edding-halbjahresfinanzberi…
die Webseite von Edding ist neu gestaltet worden.

Unter anderem erfährt man da unter https://www.edding.com/de-de/unternehmen/investor-relations/… , dass der COO Herr Streppelhoff als Mitglied des Deutschland-Achters 2 Weltmeister-Titel und eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen hat.
Man geht mir der Makler mit seinen 10 Stück im ask auf den Sack. Kann er nicht mal wenigstens 30-40 Stück anbieten?
Wieviel Elektroboards verkauft Edding wohl dank der 5 Mrd für die Schulen?

Stockkonservativer Wert mit Fantasie. Ein KUV von 1 sollte doch ALLEMAL "drin" sitzen.

Auch Profiteur der Hitze (Stifte vertrocknen schneller).

mfg
"Um weiterhin zu wachsen und die Geschäftsentwicklung voranzutreiben, haben wir die edding Tech Solutions GmbH gegründet."

"Operations Manager (m/w) in Vollzeit, ab 01.09.2018"

https://stellenmarkt.sueddeutsche.de/jobs/operations-manager…
https://www.zeit.de/2018/14/anja-karliczek-bildung-schulen-umbau-deutschland/seite-2

Smartboards kommen mit Verve. (Sehr) gut für Edding ab 2019ff.!
Konzernebit für dieses Jahr ca. 12,5 (Mitte der Schätzung), in zwei Jahren dann 18 Mio. Also fast 50 % mehr. Genial.

Warum nur kommt der Kurs nicht in die PUSCHEN?

Versteht man nicht.

Meines Erachtens ein stockkonservativer Basiswert!
"Stifte im Sekundentakt

Aus Japan brachten die Edding-Gründer die Idee für ihren Stift mit. Heute liefern sie aus Bautzen in 120 Länder.

03.07.2018

Von Miriam Schönbach

Sekundentakt
Eine Handvoll Stifte: Das Bautzener Edding-Werk verlassen jährlich 95 Millionen Marker in 120 Länder. Chef am Produktionsstandort ist Jörg Thomas Schimkus.
© Steffen Unger

Bautzen. Die Schicht von Ute Krönert ist gleich zu Ende. Doch die Maschinenbedienerin aus der Bautzener Edding-Produktionsstätte will ihre Montagelinie noch leerfahren. Zuerst rutscht der Plastikschaft auf ein Förderband. Automatisch dreht es ihn in die richtige Richtung. Schnell verschwindet darin ein Schaumstoffröhrchen für die Tinte. Die Schreibspitze wird als Nächstes montiert. Zuletzt kommt die Kappe drauf. 120 Stifte pro Minute spuckt die Apparatur aus. „Das ist noch langsam. Unsere Hochleistungsmaschinen stellen 150 Stifte pro Minute her“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Vor neun Jahren kam der gebürtige Hamburger als Geschäftsführer an die Spree.

Dicht an dicht liegen die Stiftschäfte in passenden Wölbungen auf der Montagelinie. Ute Krönert lässt keinen aus dem Blick. Seit 19 Jahren arbeitet die ausgebildete Textilfacharbeiterin für den Schreibgerätehersteller im Bautzener Gewerbegebiet. Damals ist ihr heutiger Chef noch beim Mitbewerber Rotring tätig. Doch das Unternehmen wechselt gerade den Besitzer. Die neuen Eigentümer aus den USA verlagern die Produktion und kündigen Mitarbeiter. „Was ich aufgebaut habe, sollte ich abbauen“, sagt der 56-Jährige. Stattdessen räumt er seinen Schreibtisch und nimmt 2004 das Jobangebot der Edding AG an.

Der Maschinenbauingenieur soll sich im Familienunternehmen aus Ahrensburg um die Produktion, unter anderem in Argentinien, Bautzen und den Niederlanden, kümmern. Sein Erstkontakt mit Edding liegt etwas länger zurück. Als 16-Jähriger hinterlässt er mit einem solchen Permanentmarker seine Initialen auf einem Buspolster. Der Schmierfink ist schnell überführt. Ihm wird nahegelegt, die Schule zu verlassen. „Außerdem sagte man mir, dass ich weder Sprachen noch Physik könnte. Meine Eltern hatten damals keine gute Zeit mit mir“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Er wird Technischer Zeichner und lernt Menschen kennen, die das Potenzial des jungen Wilden erkennen – und an ihn glauben.

Also setzt sich der Hamburger wieder auf die Schulbank, holt das Fachabitur nach, studiert Maschinenbau und legt noch ein BWL-Studium oben drauf. „Ich würde heute alles genauso wieder machen“, sagt er und geht in die Abteilung Werkzeugbau. Hier entstehen die Spritzgusswerkzeuge, um überhaupt einen Edding herstellen zu können. Das Bautzener Werk ist deutschlandweit die einzige Produktionsstätte der beliebten Marker. Hervorgegangen ist sie aus dem VEB Schreibgerätewerk Markant in Singwitz.

Bis zur Wende sind seine heutigen Kollegen Spezialisten für Filzstifte. 1991 kauft Edding den Markant-Werkzeugbau, die Spritzerei und die Montage. Drei Jahre später wird das neue Werk in Bautzen eingeweiht. „Bis dahin kamen unsere Produkte aus Fertigungsstätten in Deutschland und dem Ausland. Die Firmenleitung hatte aber strategisch entschieden, eine eigene Fertigung aufzubauen“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Die Idee des Permanent-Schreibers bringen die Firmengründer Volker Detlef Ledermann und Carl-Wilhelm Edding von einer Japan-Reise Ende der 1950er-Jahre mit nach Hause. Dort entdecken die Freunde einen Tintenschreiber mit Filzspitze und permanenter Tinte. Ihn importieren sie nach Deutschland. Das ist die Geburtsstunde vom „Edding No.1“.

Tinte im Blut
Die Wiege aller Bautzener Eddings ist die Spritzerei. In drei Schichten entstehen hier die Einzelteile aus Kunststoff für die Stifte – der Schaft, die markante Flügel-Kappe und das Mundstück. Über Nacht laufen die Maschinen sogar unbemannt in der sogenannten Geisterschicht. Die Produktion der Eddings kündigt sich mit zartem Geklingel an. Über dem Kopf verlaufen Röhren, über die das Kunststoffgranulat direkt aus dem Silo in die Spritzgussmaschinen automatisch verteilt wird. „Wir verbrauchen davon 1 000 Tonnen pro Jahr“, sagt der Werkleiter. Ein bisschen erinnert das Granulat an zu groß geratenes Konfetti.

230 Grad macht daraus eine flüssige Kunststoffmasse. Aus ihr sollen in diesem Produktionsschritt Kappen werden. „Wir stellen jährlich 95 Millionen Marker in 50 verschiedenen Größen und Formen her, die in 120 Länder verkauft werden. Der Beliebteste aber ist unser Edding 3000 mit der schwarzen Kappe“, sagt Jörg Thomas Schimkus, während das Werkzeug der Spritzgießmaschine mit einem Zischen auseinanderfährt. Unter dem Spritzdruck von 1 300 bar und der Schließkraft von 80 Tonnen entstehen in jedem Takt 32 Kappen. Das übrig bleibende Material kommt in den danebenstehenden Schredder und kehrt in den Produktionskreislauf zurück.

Über 80 Mitarbeiter denken bunt in Bautzen. „Wir sind eine Familie und haben Edding-Tinte im Blut“, sagt der Geschäftsführer. Neben seiner Wohnung in Hamburg hat er sich längst ein Refugium in Bautzen zugelegt – und engagiert sich in der Stadt. Ein Jahr lang gab er neben seiner Arbeit zweimal pro Woche Deutschunterricht für Asylbewerber. Bei der Initiative „Bautzen bleibt bunt“ will sich Jörg Thomas Schimkus wieder stärker einbringen. Buntgemischt ist auch die Belegschaft. Flüchtlinge machen Praktika im Betrieb. Ein junger Syrer macht seit einem Jahr die Ausbildung zum Elektriker. Ein weiterer junger Mann aus Mali könnte demnächst seine Lehre im Unternehmen beginnen.

Ausgebildet werden Werkzeugmacher, Mechatroniker und Verfahrensmechaniker. Dazu gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit der Staatlichen Studienakademie Bautzen. „Unsere Führungskräfte sind überwiegend junge Leute. Die Spritzerei leitet eine Frau, die hier gelernt hat“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Blau macht der „Fischkopp“ – wie er sich selbst nennt – übrigens am Geierswalder See. Mit dem Motorboot fährt er soweit hinaus, dass bei abgestelltem Motor nur noch das Plätschern des Wassers zu hören ist. Und wenn er in seiner Hamburger Heimat ist, legt er häufig einen Stopp an der Außenalster ein, um wieder von der Elbe an die Spree zu fahren."

https://www.sz-online.de/nachrichten/stifte-im-sekundentakt-3967686.html
Ich hatte gesehen, dass ich meinen Bericht zur Hauptversammlung hier noch gar nicht verlinkt habe. Die HV ist zwar nun auch schon ein paar Tage her, aber wer mag, darf gerne trotzdem hier mal reinschauen:

https://dershinvestor.wordpress.com/2018/06/15/edding-berich…
"PBS-Markenindustrie

18.06.2018

Europageschäft beflügelt Markenumsätze

Das vergangene Jahr war nicht für alle Unternehmen aus dem Verband der PBS-Markenindustrie gleichermaßen zufriedenstellend. Spätestens die ersten vier Monate dieses Jahres lieferten wieder moderate Umsatzzuwächse zwischen einem (Deutschland) und drei Prozent in Europa.

PBS-Markenprodukte für Privathaushalte, Büro und Schule bleiben, wie der Verband der PBS-Markenindustrie nach seiner Frühjahrs-Konferenz 2018 vom 14. Juni in Hamburg jetzt mitteilte, auch mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung unverzichtbar. So meldeten die großen PBS-Hersteller für die ersten vier Monate dieses Jahres ein durchschnittliches Umsatzwachstum von drei Prozent.

Den größten Anteil daran hatte das Europageschäft; in Deutschland verzeichneten die PBS-Markenfirmen insgesamt ein einprozentiges Wachstum gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Die Umsätze von Schreibgeräten und Büroartikeln wuchsen jeweils moderat, die Sparte „Papier“ entwickelte sich leicht rückläufig. Über eine besonders positive Geschäftsentwicklung konnten Anbieter von Büromaschinen berichten, die unter anderem von den erhöhten Anforderungen zum Datenschutz (DSGVO) profitieren.

„Die anhaltend gute Nachfrage nach PBS-Markenprodukten fürs Büro ist ein Spiegel der guten Konjunktur, aber auch Lösungen für Schulen und Privathaushalte trugen zur positiven Gesamtentwicklung bei“, resümierte Torsten Jahn, Pelikan, der zusammen mit Thorsten Streppelhoff, edding, dem Verband der PBS-Markenindustrie vorsteht. Streppelhoff: „Das Europageschäft hat den PBS-Markenfirmen in den ersten vier Monaten ein besonders kräftiges Plus beschert. Daran haben erfreulicherweise alle drei Bereiche ihren Anteil.“ Nur einzelne wenige Herstellerfirmen hätten Umsatzrückgange verzeichnen müssen, heißt es aus dem Verband.

Insgesamt blickten die Markenhersteller auf ein Gesamtjahr 2017 zurück, das ihnen durchschnittlich nur ein einprozentiges Wachstum bescherte. In Deutschland lagen die Umsätze mit 1,6 Prozent knapp darüber. Auch im vergangenen Jahr zeigte sich in den Umsatzergebnissen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit leicht rückläufigen Umsätzen in der Sparte „Papier“ und einem moderaten Wachstum bei „Büro“ und „Schreiben/Malen/Zeichnen“.

Für wirtschaftliche Dynamik sorgen die vielen Neuheiten der PBS-Markenfirmen, die in Deutschland, Europa und der Welt ihre Käufer haben. Stark vertreten sind dabei vor allem designorientierte Produkte aus allen Sortimentsbereichen. Auch kundenspezifische Lösungen tragen zum positiven Image von PBS-Markenartikeln der Hersteller aus dem Verband bei.

Als zentrale Herausforderung sehen die PBS-Markenfirmen die Sicherung der Fachkräftebasis ihrer Unternehmen. In vielen Regionen fällt es zunehmend schwerer, genügend qualifizierte Fachkräfte zu finden. Mut macht hier allerdings die Stärke der Marken, die für jeden Bewerber attraktive Adressen in den Lebensläufen bieten.

Der Verband der PBS-Markenindustrie mit Sitz in Düsseldorf vertritt aktuell die Interessen von 46 marktrelevanten Markenfirmen der PBS-Industrie. www.pbs-markenindustrie.de"

https://www.pbsreport.de/themen.html?nid=65094#newsletter
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.987.960 von Eddinglover am 14.06.18 18:33:43
Zitat von Eddinglover: War jmd. bei derHV?


Ja, siehe hier: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1173084-32201-32…

Gruß
int21
die SDK informiert unter https://sdk.org/veroeffentlichungen/hv-termine/HVTermine?id=… über das geplante Abstimmungsverhalten in der Hauptversammlung der Edding AG.

Die SDK ist jedoch nicht berechtigt, an der Abstimmung teilzunehmen, weil sich die Stammaktien im Familienbesitz befinden.
gemäß Seite 28 des Geschäftsberichtes 2017 ist für das Jahr 2020 ein Ebit in Höhe von 18 Millionen € geplant.

Gegenüber dem Ebit von 12 Millionen € in 2017 bedeutet dies eine Steigerung von 50 Prozent.

Wenn dieses Ebit-Ziel erreicht wird, dann bietet die Aktie noch gute Chancen für eine Kurssteigerung.
Die Türkei wird wohl dieses Jahr einmal mehr das Ergebnis belasten. Gleiches gilt für die Kosmetik-Sparte. Fragwürdig sind die Werte der nichtkonsolidierten Beteiligungen von Prismade Labs und Compactor. Zwar bin ich bei der EBIT-Schätzung deutlich vorsichtiger als der Börsenflüsterer (ich nehme nur ein EBIT von 12,5 Mio. an, Managementprognose: 11-14 Mio.), trotzdem komme ich auf eine niedrigere EV-Bewertung. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass ich einige Assets als nicht betriebsnotwendig betrachte:

flüssige Mittel, 25,122 Mio.
+
Olivagro-Restforderung, 0,89 Mio.
+
Verkehrswert vermietete Immobilie, 2,889 Mio. (ok, hier müsste man dann den Nettomietertrag ausrechnen - schenke ich mal ausnahmsweise wegen Geringfügigkeit),
Aktivwerte der Wertpapiere aus Alterszusagen, 4,353 Mio. (den selben Betrag findet man unter den Pensionsverpflichtungen, die ich in die EV-Ermittlung einbeziehe).

Im Passiva stehen die Pensionsrückstellungen, 12,93 Mio. und Finanzschulden 7,17 Mio. gegenüber.

Das führt zu einem EV/EBIT für 2018 von nur 8,0 (EV/EBITDA 6,8).

Vollständig umsonst on top:
1.) Compactor-Beteiligung (vielleicht sieht man da ein paar Euro wieder),
2.) Prismade Labs (wer's glaubt),
3.) Einstellung der Marketingaufwendungen für L.A.Q.U.E (oder alternativ Doch-noch-Erfolg),
4.) Angela Merkels Digitales-Klassenzimmer-Wahn.
5.) Erreichen der Managementziele 2020.

Was an Edding beeindruckt, ist die langjährig gemittelte ordentliche FCF-Generierung und der ordentliche Umgang mit dem Minderheitsaktionariat.


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