DAX+0,85 % EUR/USD0,00 % Gold-0,66 % Öl (Brent)0,00 %

Edding AG - unbemerkt tut sich hier einiges !!!! CHANCE !!! - Die letzten 30 Beiträge



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

ich war positiv überrascht vom Währungsergebnis und hatte angesichts der hohen Abwertungen in Argentinien und in der Türkei einen hohen Währungsverlust im Halbjahresergebnis befürchtet. Die Berichterstattung des Währungsergebnisses zum Teil in der Gewinn- und Verlustrechnung und teilweise im Eigenkapital habe ich noch nicht im Detail verstanden. Zumindest scheint kein Währungsverlust aufgetreten zu sein.

Gemäß Seite 17 des 2018er Halbjahresberichtes werden bei den Druckerpatronen Lizenzerlöse erzielt, bei welchen die Umsatzerzielung über einen Zeitraum erfolgt. Für das erste Halbjahr 2018 werden zeitraumbezogene Umsätze in Höhe von 0.2 Millionen € ausgewiesen. Wenn dies bedeutet, dass Edding im ersten Halbjahr 2018 nur einen Umsatz von 0.2 Millionen € aus Lizenzerlösen mit Druckerpatronen erwirtschaftet hat, dann hatte ich hier einen höheren Wert erwartet.
Die auch ohne die Währungsgewinne sehr schönen Zahlen sind an der Börse weitestgehend verpufft.
Edding hat seit 2012 im zweiten HJ regelmäßig eine höhere EBIT-Marge als im ersten Halbjahr. Ich gehe deshalb nun davon aus, dass das EBIT bei 13 Mio. Euro oder mehr herauskommen könnte (bisher 12,5 Mio.), sodass das EpA bei knapp 8 Euro liegen könnte.

Zusammen mit den Assets ohne Compactor und Primade Labs liegt die Nettoliquidität dann bei rund 13 bis 14 Euro je Aktie. Damit steigt der Verwendungsdruck und damit die Gefahr für Fehlinvestments, wie in der Vergangenheit.

Für 2018 sehe ich beim aktuellen Kurs folgende Bewertung:
=>
KGV (ohne Bereinigung von Cash und nicht betriebsnotwendigen Vermögen): 12,8,
EV/EBIT 7,3 (!),
KCV vielleicht 10-12,
Dividendenrendite für 2018 vielleicht 2,2%.
In Summe weiter ein sehr gutes Chance-/Risiko-Verhältnis.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.580.360 von Eddinglover am 31.08.18 10:22:31
Zitat von Eddinglover: Tolle Zahlen!1


Sehe ich auch so. Hier der Link:
https://view.publitas.com/edding/edding-halbjahresfinanzberi…
die Webseite von Edding ist neu gestaltet worden.

Unter anderem erfährt man da unter https://www.edding.com/de-de/unternehmen/investor-relations/… , dass der COO Herr Streppelhoff als Mitglied des Deutschland-Achters 2 Weltmeister-Titel und eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen hat.
Man geht mir der Makler mit seinen 10 Stück im ask auf den Sack. Kann er nicht mal wenigstens 30-40 Stück anbieten?
Wieviel Elektroboards verkauft Edding wohl dank der 5 Mrd für die Schulen?

Stockkonservativer Wert mit Fantasie. Ein KUV von 1 sollte doch ALLEMAL "drin" sitzen.

Auch Profiteur der Hitze (Stifte vertrocknen schneller).

mfg
"Um weiterhin zu wachsen und die Geschäftsentwicklung voranzutreiben, haben wir die edding Tech Solutions GmbH gegründet."

"Operations Manager (m/w) in Vollzeit, ab 01.09.2018"

https://stellenmarkt.sueddeutsche.de/jobs/operations-manager…
https://www.zeit.de/2018/14/anja-karliczek-bildung-schulen-umbau-deutschland/seite-2

Smartboards kommen mit Verve. (Sehr) gut für Edding ab 2019ff.!
Konzernebit für dieses Jahr ca. 12,5 (Mitte der Schätzung), in zwei Jahren dann 18 Mio. Also fast 50 % mehr. Genial.

Warum nur kommt der Kurs nicht in die PUSCHEN?

Versteht man nicht.

Meines Erachtens ein stockkonservativer Basiswert!
"Stifte im Sekundentakt

Aus Japan brachten die Edding-Gründer die Idee für ihren Stift mit. Heute liefern sie aus Bautzen in 120 Länder.

03.07.2018

Von Miriam Schönbach

Sekundentakt
Eine Handvoll Stifte: Das Bautzener Edding-Werk verlassen jährlich 95 Millionen Marker in 120 Länder. Chef am Produktionsstandort ist Jörg Thomas Schimkus.
© Steffen Unger

Bautzen. Die Schicht von Ute Krönert ist gleich zu Ende. Doch die Maschinenbedienerin aus der Bautzener Edding-Produktionsstätte will ihre Montagelinie noch leerfahren. Zuerst rutscht der Plastikschaft auf ein Förderband. Automatisch dreht es ihn in die richtige Richtung. Schnell verschwindet darin ein Schaumstoffröhrchen für die Tinte. Die Schreibspitze wird als Nächstes montiert. Zuletzt kommt die Kappe drauf. 120 Stifte pro Minute spuckt die Apparatur aus. „Das ist noch langsam. Unsere Hochleistungsmaschinen stellen 150 Stifte pro Minute her“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Vor neun Jahren kam der gebürtige Hamburger als Geschäftsführer an die Spree.

Dicht an dicht liegen die Stiftschäfte in passenden Wölbungen auf der Montagelinie. Ute Krönert lässt keinen aus dem Blick. Seit 19 Jahren arbeitet die ausgebildete Textilfacharbeiterin für den Schreibgerätehersteller im Bautzener Gewerbegebiet. Damals ist ihr heutiger Chef noch beim Mitbewerber Rotring tätig. Doch das Unternehmen wechselt gerade den Besitzer. Die neuen Eigentümer aus den USA verlagern die Produktion und kündigen Mitarbeiter. „Was ich aufgebaut habe, sollte ich abbauen“, sagt der 56-Jährige. Stattdessen räumt er seinen Schreibtisch und nimmt 2004 das Jobangebot der Edding AG an.

Der Maschinenbauingenieur soll sich im Familienunternehmen aus Ahrensburg um die Produktion, unter anderem in Argentinien, Bautzen und den Niederlanden, kümmern. Sein Erstkontakt mit Edding liegt etwas länger zurück. Als 16-Jähriger hinterlässt er mit einem solchen Permanentmarker seine Initialen auf einem Buspolster. Der Schmierfink ist schnell überführt. Ihm wird nahegelegt, die Schule zu verlassen. „Außerdem sagte man mir, dass ich weder Sprachen noch Physik könnte. Meine Eltern hatten damals keine gute Zeit mit mir“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Er wird Technischer Zeichner und lernt Menschen kennen, die das Potenzial des jungen Wilden erkennen – und an ihn glauben.

Also setzt sich der Hamburger wieder auf die Schulbank, holt das Fachabitur nach, studiert Maschinenbau und legt noch ein BWL-Studium oben drauf. „Ich würde heute alles genauso wieder machen“, sagt er und geht in die Abteilung Werkzeugbau. Hier entstehen die Spritzgusswerkzeuge, um überhaupt einen Edding herstellen zu können. Das Bautzener Werk ist deutschlandweit die einzige Produktionsstätte der beliebten Marker. Hervorgegangen ist sie aus dem VEB Schreibgerätewerk Markant in Singwitz.

Bis zur Wende sind seine heutigen Kollegen Spezialisten für Filzstifte. 1991 kauft Edding den Markant-Werkzeugbau, die Spritzerei und die Montage. Drei Jahre später wird das neue Werk in Bautzen eingeweiht. „Bis dahin kamen unsere Produkte aus Fertigungsstätten in Deutschland und dem Ausland. Die Firmenleitung hatte aber strategisch entschieden, eine eigene Fertigung aufzubauen“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Die Idee des Permanent-Schreibers bringen die Firmengründer Volker Detlef Ledermann und Carl-Wilhelm Edding von einer Japan-Reise Ende der 1950er-Jahre mit nach Hause. Dort entdecken die Freunde einen Tintenschreiber mit Filzspitze und permanenter Tinte. Ihn importieren sie nach Deutschland. Das ist die Geburtsstunde vom „Edding No.1“.

Tinte im Blut
Die Wiege aller Bautzener Eddings ist die Spritzerei. In drei Schichten entstehen hier die Einzelteile aus Kunststoff für die Stifte – der Schaft, die markante Flügel-Kappe und das Mundstück. Über Nacht laufen die Maschinen sogar unbemannt in der sogenannten Geisterschicht. Die Produktion der Eddings kündigt sich mit zartem Geklingel an. Über dem Kopf verlaufen Röhren, über die das Kunststoffgranulat direkt aus dem Silo in die Spritzgussmaschinen automatisch verteilt wird. „Wir verbrauchen davon 1 000 Tonnen pro Jahr“, sagt der Werkleiter. Ein bisschen erinnert das Granulat an zu groß geratenes Konfetti.

230 Grad macht daraus eine flüssige Kunststoffmasse. Aus ihr sollen in diesem Produktionsschritt Kappen werden. „Wir stellen jährlich 95 Millionen Marker in 50 verschiedenen Größen und Formen her, die in 120 Länder verkauft werden. Der Beliebteste aber ist unser Edding 3000 mit der schwarzen Kappe“, sagt Jörg Thomas Schimkus, während das Werkzeug der Spritzgießmaschine mit einem Zischen auseinanderfährt. Unter dem Spritzdruck von 1 300 bar und der Schließkraft von 80 Tonnen entstehen in jedem Takt 32 Kappen. Das übrig bleibende Material kommt in den danebenstehenden Schredder und kehrt in den Produktionskreislauf zurück.

Über 80 Mitarbeiter denken bunt in Bautzen. „Wir sind eine Familie und haben Edding-Tinte im Blut“, sagt der Geschäftsführer. Neben seiner Wohnung in Hamburg hat er sich längst ein Refugium in Bautzen zugelegt – und engagiert sich in der Stadt. Ein Jahr lang gab er neben seiner Arbeit zweimal pro Woche Deutschunterricht für Asylbewerber. Bei der Initiative „Bautzen bleibt bunt“ will sich Jörg Thomas Schimkus wieder stärker einbringen. Buntgemischt ist auch die Belegschaft. Flüchtlinge machen Praktika im Betrieb. Ein junger Syrer macht seit einem Jahr die Ausbildung zum Elektriker. Ein weiterer junger Mann aus Mali könnte demnächst seine Lehre im Unternehmen beginnen.

Ausgebildet werden Werkzeugmacher, Mechatroniker und Verfahrensmechaniker. Dazu gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit der Staatlichen Studienakademie Bautzen. „Unsere Führungskräfte sind überwiegend junge Leute. Die Spritzerei leitet eine Frau, die hier gelernt hat“, sagt Jörg Thomas Schimkus. Blau macht der „Fischkopp“ – wie er sich selbst nennt – übrigens am Geierswalder See. Mit dem Motorboot fährt er soweit hinaus, dass bei abgestelltem Motor nur noch das Plätschern des Wassers zu hören ist. Und wenn er in seiner Hamburger Heimat ist, legt er häufig einen Stopp an der Außenalster ein, um wieder von der Elbe an die Spree zu fahren."

https://www.sz-online.de/nachrichten/stifte-im-sekundentakt-3967686.html
Ich hatte gesehen, dass ich meinen Bericht zur Hauptversammlung hier noch gar nicht verlinkt habe. Die HV ist zwar nun auch schon ein paar Tage her, aber wer mag, darf gerne trotzdem hier mal reinschauen:

https://dershinvestor.wordpress.com/2018/06/15/edding-berich…
"PBS-Markenindustrie

18.06.2018

Europageschäft beflügelt Markenumsätze

Das vergangene Jahr war nicht für alle Unternehmen aus dem Verband der PBS-Markenindustrie gleichermaßen zufriedenstellend. Spätestens die ersten vier Monate dieses Jahres lieferten wieder moderate Umsatzzuwächse zwischen einem (Deutschland) und drei Prozent in Europa.

PBS-Markenprodukte für Privathaushalte, Büro und Schule bleiben, wie der Verband der PBS-Markenindustrie nach seiner Frühjahrs-Konferenz 2018 vom 14. Juni in Hamburg jetzt mitteilte, auch mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung unverzichtbar. So meldeten die großen PBS-Hersteller für die ersten vier Monate dieses Jahres ein durchschnittliches Umsatzwachstum von drei Prozent.

Den größten Anteil daran hatte das Europageschäft; in Deutschland verzeichneten die PBS-Markenfirmen insgesamt ein einprozentiges Wachstum gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Die Umsätze von Schreibgeräten und Büroartikeln wuchsen jeweils moderat, die Sparte „Papier“ entwickelte sich leicht rückläufig. Über eine besonders positive Geschäftsentwicklung konnten Anbieter von Büromaschinen berichten, die unter anderem von den erhöhten Anforderungen zum Datenschutz (DSGVO) profitieren.

„Die anhaltend gute Nachfrage nach PBS-Markenprodukten fürs Büro ist ein Spiegel der guten Konjunktur, aber auch Lösungen für Schulen und Privathaushalte trugen zur positiven Gesamtentwicklung bei“, resümierte Torsten Jahn, Pelikan, der zusammen mit Thorsten Streppelhoff, edding, dem Verband der PBS-Markenindustrie vorsteht. Streppelhoff: „Das Europageschäft hat den PBS-Markenfirmen in den ersten vier Monaten ein besonders kräftiges Plus beschert. Daran haben erfreulicherweise alle drei Bereiche ihren Anteil.“ Nur einzelne wenige Herstellerfirmen hätten Umsatzrückgange verzeichnen müssen, heißt es aus dem Verband.

Insgesamt blickten die Markenhersteller auf ein Gesamtjahr 2017 zurück, das ihnen durchschnittlich nur ein einprozentiges Wachstum bescherte. In Deutschland lagen die Umsätze mit 1,6 Prozent knapp darüber. Auch im vergangenen Jahr zeigte sich in den Umsatzergebnissen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit leicht rückläufigen Umsätzen in der Sparte „Papier“ und einem moderaten Wachstum bei „Büro“ und „Schreiben/Malen/Zeichnen“.

Für wirtschaftliche Dynamik sorgen die vielen Neuheiten der PBS-Markenfirmen, die in Deutschland, Europa und der Welt ihre Käufer haben. Stark vertreten sind dabei vor allem designorientierte Produkte aus allen Sortimentsbereichen. Auch kundenspezifische Lösungen tragen zum positiven Image von PBS-Markenartikeln der Hersteller aus dem Verband bei.

Als zentrale Herausforderung sehen die PBS-Markenfirmen die Sicherung der Fachkräftebasis ihrer Unternehmen. In vielen Regionen fällt es zunehmend schwerer, genügend qualifizierte Fachkräfte zu finden. Mut macht hier allerdings die Stärke der Marken, die für jeden Bewerber attraktive Adressen in den Lebensläufen bieten.

Der Verband der PBS-Markenindustrie mit Sitz in Düsseldorf vertritt aktuell die Interessen von 46 marktrelevanten Markenfirmen der PBS-Industrie. www.pbs-markenindustrie.de"

https://www.pbsreport.de/themen.html?nid=65094#newsletter
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.987.960 von Eddinglover am 14.06.18 18:33:43
Zitat von Eddinglover: War jmd. bei derHV?


Ja, siehe hier: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1173084-32201-32…

Gruß
int21
die SDK informiert unter https://sdk.org/veroeffentlichungen/hv-termine/HVTermine?id=… über das geplante Abstimmungsverhalten in der Hauptversammlung der Edding AG.

Die SDK ist jedoch nicht berechtigt, an der Abstimmung teilzunehmen, weil sich die Stammaktien im Familienbesitz befinden.
gemäß Seite 28 des Geschäftsberichtes 2017 ist für das Jahr 2020 ein Ebit in Höhe von 18 Millionen € geplant.

Gegenüber dem Ebit von 12 Millionen € in 2017 bedeutet dies eine Steigerung von 50 Prozent.

Wenn dieses Ebit-Ziel erreicht wird, dann bietet die Aktie noch gute Chancen für eine Kurssteigerung.
Die Türkei wird wohl dieses Jahr einmal mehr das Ergebnis belasten. Gleiches gilt für die Kosmetik-Sparte. Fragwürdig sind die Werte der nichtkonsolidierten Beteiligungen von Prismade Labs und Compactor. Zwar bin ich bei der EBIT-Schätzung deutlich vorsichtiger als der Börsenflüsterer (ich nehme nur ein EBIT von 12,5 Mio. an, Managementprognose: 11-14 Mio.), trotzdem komme ich auf eine niedrigere EV-Bewertung. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass ich einige Assets als nicht betriebsnotwendig betrachte:

flüssige Mittel, 25,122 Mio.
+
Olivagro-Restforderung, 0,89 Mio.
+
Verkehrswert vermietete Immobilie, 2,889 Mio. (ok, hier müsste man dann den Nettomietertrag ausrechnen - schenke ich mal ausnahmsweise wegen Geringfügigkeit),
Aktivwerte der Wertpapiere aus Alterszusagen, 4,353 Mio. (den selben Betrag findet man unter den Pensionsverpflichtungen, die ich in die EV-Ermittlung einbeziehe).

Im Passiva stehen die Pensionsrückstellungen, 12,93 Mio. und Finanzschulden 7,17 Mio. gegenüber.

Das führt zu einem EV/EBIT für 2018 von nur 8,0 (EV/EBITDA 6,8).

Vollständig umsonst on top:
1.) Compactor-Beteiligung (vielleicht sieht man da ein paar Euro wieder),
2.) Prismade Labs (wer's glaubt),
3.) Einstellung der Marketingaufwendungen für L.A.Q.U.E (oder alternativ Doch-noch-Erfolg),
4.) Angela Merkels Digitales-Klassenzimmer-Wahn.
5.) Erreichen der Managementziele 2020.

Was an Edding beeindruckt, ist die langjährig gemittelte ordentliche FCF-Generierung und der ordentliche Umgang mit dem Minderheitsaktionariat.
Warum haben wir eigentlich hier auf einmal recht regelmäßige Umsätze von ein paar Hundert Aktien? Sonst gab es ja nur diesen 11 Aktien-Mist von Makler. Auch die große Order von über 9000 Aktien im April war ungewöhnlich. Kommt hier doch noch Squeeze Out-Fantasie rein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.582.624 von straßenköter am 19.04.18 15:02:51Börse Online-Titel Nebenwerte-Edding
Ahrensburger produzieren auch Nagellack und Grafittisprays für die Hausbes(i)etzer;)
"Beschlussfassung über die Zustimmung zum Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der edding International GmbH und der edding Expressive Skin GmbH

Aufgabe der am 5. April 2018 neu gegründeten edding Expressive Skin GmbH mit Sitz in Ahrensburg ist die strategische und operative Führung unserer Aktivitäten im Bereich dekorativer Kosmetik und Tattoo-Tinte.

Die edding International GmbH (als 100%ige Tochtergesellschaft der edding AG) und die edding Expressive Skin GmbH (als 100%ige Tochtergesellschaft der edding International GmbH) haben am 18. April 2018 den Entwurf eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags aufgestellt.

Die edding Expressive Skin GmbH soll mit Abschluss dieses Vertrages über die edding International GmbH in den ertragsteuerlichen Organkreis der edding AG einbezogen werden. Dieser Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung der Hauptversammlung der edding AG sowie der Gesellschafterversammlungen der edding International GmbH und der edding Expressive Skin GmbH sowie die Eintragung der Zustimmung der Gesellschafterversammlung der edding Expressive Skin GmbH bzw. des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages in das Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck. Die Gesellschafterversammlungen der edding International GmbH und der edding Expressive Skin GmbH sollen dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags im unmittelbaren Anschluss an die Hauptversammlung der edding AG zustimmen. Soweit die Wirksamkeit des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zudem der Eintragung der edding Expressive Skin GmbH in das Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck bedarf, gehen die Parteien davon aus, dass diese Eintragung noch vor der Hauptversammlung der edding AG stattfindet.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der der edding International GmbH und der edding Expressive Skin GmbH vom 18. April 2018 zuzustimmen."

http://www.dgap.de/dgap/News/hauptversammlung/edding-aktieng…
Bald zuckelts wieder über die 200 Tageliniel (Dividende ist ja auch noch drin). Nach unten durchrauschen KANN es ja bald gar nicht. Leicht wachsendes, gut profitables Familienunternehmen mit niedriger Bewertung und goldgeränderter Bilanz. Einfach toll.
Von der Kosmetiksparte hört man nichts mehr? Rausch von Douglas ja im AR...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.574.791 von straßenköter am 18.04.18 16:42:07Von welchem Anteilsbesitz gehst Du aus?

ich habe keine Informationen außer den Stimmrechtsmitteilungen und den Angaben im Geschäftsbericht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.574.722 von Hiberna am 18.04.18 16:34:47
Zitat von Hiberna: 953.447 / 1.073.219 = 88,8%

Oder bezieht sich die Angabe von 74,69% auf beide Gattungen?


ich weiß nicht, auf welche Aktiengattungen sich der von Dir genannte Prozentsatz bezieht.

Ich vermute, dass die Ledermann-Familie nicht veröffentlicht hat, wie viel Anteilsbesitz sie an den Vorzugsaktien hält.


Das ist echt übersichtlich. Von welchem Anteilsbesitz gehst Du aus?

Solventis geht in der Endspielstudie von insgesamt >95% aus, wobei sie nach denen 100% Stammaktien besitzen. Diese Angabe zum Gesamtbesitz halte ich auf alle Fälle für falsch, denn sonst wäre der Streubesitz ja nur noch bei etwa bei 50.000 Aktien.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.573.843 von straßenköter am 18.04.18 15:12:23953.447 / 1.073.219 = 88,8%

Oder bezieht sich die Angabe von 74,69% auf beide Gattungen?


ich weiß nicht, auf welche Aktiengattungen sich der von Dir genannte Prozentsatz bezieht.

Ich vermute, dass die Ledermann-Familie nicht veröffentlicht hat, wie viel Anteilsbesitz sie an den Vorzugsaktien hält.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben