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Deutsche Telekom, wer hätte das gedacht ? (Seite 6250)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.233.335 von Ines43 am 09.03.18 11:45:41wenn ich einen grenzsteuersatz von 40 % habe,und die
abgeltungssteuer 25%, dann beträgt mein steuerVORTEIL 15%

hätte nur einen nachteil wenn mein steuersatz unter 25% liegen würde,
wobei dann eine anlage KAP fällig wird (erklärung anhand steuerbescheinigung)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.233.005 von anglers04 am 09.03.18 11:15:01
Zitat von anglers04: Bin zur Zeit auch voll in der Telekom investiert, habe im Dezember bei 14,50 angefangen und mit fallenden Kursen nach gekauft. Zuletzt einen ( fuer mich) grossen Posten zu 12.90. Konnte mein Depotwert dadurch auf zur Zeit 13,22 druecken.
Aber wo geht die Reise hin. Im Dezember habe ich auf einen Kurs von 16,50 zur Hauptversammlung am 17.05.2018 spekuliert. Jetzt bin ich schon pessimistischer und waere auf alles über 14 froh. Haben wir den Boden gesehen, oder zieht uns der sich abzeichnende Handelskrieg mit den USA unter 12 oder gar 11 runter ??
Wie sieht eure Einschätzung aus? Habt Ihr Stopps gesetzt oder sitzt Ihr die Kursverluste zur Not aus?
In meinen Augen ist der jetzige Wert eigentlich ein Witz. Das ist doch keine Pommes Bude sondern ein Wert mit Substanz und guter Dividende.


Verstehe nicht wie man so an der Börse sein Geld investieren kann.
Du kaufst im Dezember , sprich vor 3 Monaten und willst innerhalb 6 Monate mit einem Daxtitel das grosse Geschäft machen.
Man kann förmlich erahnen dass dir der Arsch auf Grundeis zu gehen scheint.
Wer die Telekom kauft, sollte mittel bis langfristig denken...sprich 5 Jahre- 10 Jahre oder 15 Jahre oder noch länger.
Niemand wird dir ne Glaskugel geben...!

Kauf, lass liegen und schau in 10 Jahren nach...
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wenn ich einen grenzsteuersatz von 40 % habe,und die abgeltungssteuer 25%, dann beträgt mein steuerVORTEIL 15% hätte nur einen nachteil wenn mein steuersatz unter 25% liegen würde, wobei dann eine anlage KAP fällig wird (erklärung anhand steuerbescheinigung)

Du rechnest wie der typische Deutsche, der von Steuern wenig versteht.
Ich verstehe mich als Aktionär als Eigentümer der AG.
Also gehört mir der antgeilige Gewinn vor Steuern zu 100 %.
Also sind die Steuern der AG auch die von mir gezahlten Steuern.
Deshalb ist für mich die Steuerbelastung des Gewinns 48,2 %,

jedenfalls deutlich höher als der Grenzsteuersatz aus meinen sonstigen Einkünften.

Der Staat hat kein Risiko, kassiert aber trotzdem 48 % des Gewinns einer AG.
Deshalb halte ich ihn für einen Nachfahren der Raubritter.

In der Bibel steht was vom Zehnten, der des Kaisers ist.
Seitdem haben sich die Dinge mächtig verschlechtert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.236.584 von Ines43 am 09.03.18 16:08:47naja,ob du dich in dieser materie auskennst sei mal dahingestellt...
von wikipedia abschreiben kann ich auch

es gibt einfach 7 einkunftsarten im einkommensteuergesetz,
irgendwo ist alles ungerecht,wenn ma n es so betrachtet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.236.584 von Ines43 am 09.03.18 16:08:47Am Besten unter 9000.-€ im Jahr bleiben.
Da ist alles persönliche Einkommen steuerfrei. 🤗
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.237.679 von oscarello am 09.03.18 17:44:46Klar !
Fakt ist aber bei D.T. folgendes:

Der Staat vereinnahmte durch den Börsengang Milliarden und hält weiter 32 (oder 33 ..?) Prozent des Unternehmens.
Heute halten immer noch viele Leute aus der zweiten und dritten Tranche die Papiere in Ihren Depots, da bin ich mir sehr sicher !

nun zu aktuellem: im Februar verkündet man eine Dividende von 0,65 EUR;

Alle freuen sich und denken, was für ein tolles Papier und greifen zu oder warten ab. Und dann kommt plötzlich ein Hedgefond um die Ecke und jagt den Kurs nach unten.

Ja was soll der Normalanleger davon halten, hat er sich zu sehr auf die Top-Rater verlassen ? Oder ist er - ich will es mal so formulieren - zu gutgläubig, was diese Spielchen anbelangt?
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Oscarello,

ob ich mich wirklich auskenne, das bezweifele ich selbst.
Aber mit dem Grenzsteuersatz im gegensatz zum Duchschnittssteuersatz kenne ich mich aus.
Und die besteuerung von AGs habe ich auch in etwa verstanden.

Bevor ich hier einfach etwas schreibe,
hole ich mir aus Wikipeida die genauen Zahlen und rechne es
es selbst am Beispiel durch.

Mit angenommenen 100 Euro Bruttogewinn vor Steuern geht das bestens
und es wird anschaulich.
Das habe ich früher auch bei meinen Gehaltserhöhungen gemacht und mir dann ausgerechnet,
wieviel von einer Bruttolohnerhöhung dann übrig bleibt.
Ich kam auf gut dreißig Prozent. Einfacher war es, aufs Konto zu schauen, wie sich dort die Überweisungen entwickelten.
Sei Dir sicher, wenn es mir angeboten worden wäre, bezahlte Überstunden zu machen,
ich hätte keine einzige Überstunde gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.235.342 von Fluglotse am 09.03.18 14:41:0710 Jahre liegen lassen und dann nachschauen,soll das im Fall der DT der Weisheit letzter Schluß sein?

Schaut man sich den Chart der letzten 10 Jahre an,kann man ein eindeutiges Mäandrieren der Aktie zwischen Hoch und Tiefpunkten erkennen.
Woran liegts?Na klar,den großen Adressen vor allem aus dem $ Raum genügen die etwa 5% Dividenderendite keineswegs;
wie könnte es auch,da die Assetinflation der letzten Jahre um ein Deutliches höher lag;also sorgen sie dafür,das Bewegung nach oben wie unten rein kommt,ich erinnere nur an die aktuelle Shortpositionierung Bridgestone.
Insoweit geht die Kritik,daß hier jemand an einem gefühltem saisonalem Tiefpunkt einsteigt um am oberen Ende des nächsten Swings wieder aus zu steigen,doch sehr ins Leere.
Was allerhöchstens anzumerken wäre,der Upswing könnte länger als 6 Monate auf sich warten lassen...na dann macht man zwischenzeitlich halt,was alle hier tun,man nimmt freundlich lächend die Divi entgegen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.237.751 von hw_aus_s am 09.03.18 17:53:12
Zitat von hw_aus_s: Am Besten unter 9000.-€ im Jahr bleiben.
Da ist alles persönliche Einkommen steuerfrei. 🤗


Das ist die schlechtese aller Strategien. Ich kenne niemanden, der freiwillig mit einem Jahreseinkommen <9.000€ auskommen will. :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.237.979 von stockfreek am 09.03.18 18:14:30
Zitat von stockfreek: Klar !
Fakt ist aber bei D.T. folgendes:

Der Staat vereinnahmte durch den Börsengang Milliarden und hält weiter 32 (oder 33 ..?) Prozent des Unternehmens.
Heute halten immer noch viele Leute aus der zweiten und dritten Tranche die Papiere in Ihren Depots, da bin ich mir sehr sicher !

nun zu aktuellem: im Februar verkündet man eine Dividende von 0,65 EUR;

Alle freuen sich und denken, was für ein tolles Papier und greifen zu oder warten ab. Und dann kommt plötzlich ein Hedgefond um die Ecke und jagt den Kurs nach unten.

Ja was soll der Normalanleger davon halten, hat er sich zu sehr auf die Top-Rater verlassen ? Oder ist er - ich will es mal so formulieren - zu gutgläubig, was diese Spielchen anbelangt?


Wenn der von Dir beschriebene Normalanleger wirklich so wenig Ahnung hat oder naiv ist, wie Du es beschreibst, dann sollte er in Fonds/ ETFs investieren und nicht in einzelne Aktien. Also zumindest dem interessierten Anleger sollte doch bewusst sein, dass an der Börse sehr viele und sehr verschiedene - teils gegensätzliche - Interessen aufeinanderprallen.

Ein Beispiel hierfür:
Der Value-Investor unter uns möchte niedrige Vola um bei einem Kauf/ Verkauf nicht zu sehr vom Momentum abhängig zu sein. Der Trader lebt von der Vola. Also wird er - wenn er die Mittel dazu hat - versuchen das Pendel in Unruhe zu bringen.
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