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Sehr schöne Unterbewertung bei der Hans Einhell AG (Seite 154)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.129.171 von Shortguy am 18.03.19 13:21:55
Zitat von Shortguy: Also in "meinem" Chart ist Einhell noch meilenweit von der "200-Tagelinie" (EMA 200). Oder hast Du hier einen "200-Wochen-Schnitt" ermittelt ?

Schon haben sich meine Posts gelohnt ... ich hatte die Vorlagen schon vor mindestens zwei Jahren erstellt und gar nicht mehr auf die Details geschaut. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass ich damals die Standard-Durchschnitte reingenommen hätte. Was da so schön im Wochenchart unterstützt ist ein SMA, kein EMA. ... Aber zumindest scheint der eine bisher stabile Unterstützung zu sein.

Aber im Wochenchart (1 Woche = 1 Kerze) ist der EMA 200 doch üblicherweise über 200 Wochen (= 200 Perioden)!? Oder hab ich da was falsch gelernt?

Danke jedenfalls für die kritische Nachfrage! :) Jetzt hab ich mir auch den EMA 200 reingenommen (aber den SMA 200 trotzdem behalten).

@Katjuscha: die Änderungen zu Deinem Chart dürften in der von Dir verwendeten logarithmischen Darstellung liegen. Im Tageschart hab ich hier bisher noch keine Vorteile gesehen. Deshalb habe ich eine lineare Y-Achse. Und die scheint mir aktuell bei Einhell auch recht gut zu passen.

Heute Vormittag kam ja richtig Freude auf. Die hat nur leider den Mittag dann nicht mehr so vollständig überstanden. Wie auch letzte Woche gesehen, wurde der Kurs dann doch wieder gedrückt. Ich frage mich echt, was da konkret dahinter steckt. Absichtliche Kurslenkung, oder Gewinnmitnahmen von Hoffnungslosen? ... Die Wikis waren es heute zumindest nicht. Da hat vor allem ein großes Wiki noch mal nachgelegt ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.130.242 von katjuscha-research am 18.03.19 15:02:00
Zitat von katjuscha-research: Wird sich wahrscheinlich erst mit Veröffentlichung der Zahlen/Ausblick entscheiden, ob man nach oben ausbricht oder im Abwärtstrend verbleibt.


HV wird wohl wieder im Juni stattfinden, nehme ich mal an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.131.652 von 95Prozent-Trader am 18.03.19 17:32:12Ich find Log-Charts bei Trendanalysen weiterhin einfach logischer. Wenn man nur horizontale Unterstützungen analysiert, mögen lineare Skalierungen ja reichen, aber Aufwärtstrends oder Abwärtstrends skalieren sich ja entsprechend prozentual/logarithmisch. Insofern wundert mich immer, wieso überhaupt lineare Charts verwendet werden.
Aber als Kompromiss würde ich ja noch sagen, man verwendet einfach die Skalierungsart, die bei den jeweiligen Aktien/Charts am meisten Auflagepunkte bietet.

Ich hab mit meinem großen Wiki nicht gekauft, sondern nur im kleinen. Jetzt warte ich die Zahlen ab.
Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion anheizen (auch wenn ich liebend gerne mit Dir über das Thema diskutieren würde - von Deinem Wissen und Deiner Erfahrung kann ich nur profitieren ;)).

Nur soviel als Erklärung meiner Sichtweise: meiner Meinung nach passen logarithmische Skalen für den langfristigen Bereich (da perfekt auf konstant mit jährlich x Prozent wachsende Unternehmen). Bei konstantem (einträglichem) Wachstum steigert sich der Wert ja auch exponentiell.

Aber im kurzfristigen Bereich (Tage, Wochen, evtl. Monate) laufen Kurse nach meiner Erfahrung eher linear (sofern sie überhaupt einem Muster folgen). Nach einer Weile merken die Kurse (bzw. die Käufer) dann, dass die Kurse dem logarithmischen Verlauf nicht mehr folgen (sich ein Bewertungsabschlag entwickelt hat) und legen eine Korrektur ein. Dann geht es aber wieder eine Weile linear weiter. ... Wobei ich bisher eigentlich immer nur die linearen Charts angeschaut habe. Ich werde wohl doch endlich mal einen intensiveren Blick auf die logarithmische Skalierung werfen müssen. Bei den wenigen Anläufen bisher hatte ich keine zuverlässige Verläufe im kurzfristigen, logarithmischen Chart gesehen und bin deshalb bei dem System geblieben, wo ich eben das gefunden hatte.

Ich hoffe, ich hab das verständlich rübergebracht. Letztendlich gibt es kein absolutes Richtig und Falsch. Beide Betrachtungsweisen haben sicherlich ihre Berechtigung und Anwendungsfälle.
Die Zahlen sind überraschend gut. Man muss mal schauen, welche Effekte da reinspielen. Aber damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.132.435 von 95Prozent-Trader am 18.03.19 18:49:22
Zahlen und Ausblick können sich sehen lassen
DGAP-Ad-hoc: Einhell Germany AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose Einhell Germany AG: Vorläufige Geschäftszahlen für 2018 19.03.2019 / 10:49 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

"Ad-hoc-Meldung nach Artikel 17 MMVO"

Vorläufige Geschäftszahlen für 2018

Die im Prime Standard der Deutschen Börse AG notierte Einhell Germany AG (ISIN: DE 0005654933) gibt folgende vorläufige Geschäftszahlen bekannt:

Der Einhell-Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut einen Rekordumsatz. Der Konzernumsatz für das Jahr 2018 beträgt 577,9 Mio. EUR gegenüber 553,4 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von 4,4%.

Der Einhell-Konzern erreichte in 2018 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 36,2 Mio. EUR (i. Vj. 35,7 Mio. EUR). Die Rendite vor Steuern beträgt 6,3% (i. Vj. 6,5%).

Der Konzernjahresüberschuss nach Minderheiten markiert einen absoluten Rekord und beläuft sich für das Geschäftsjahr 2018 auf 26,0 Mio. Euro (Vorjahr 21,2 Mio. Euro).

Das Ergebnis je Aktie nach Minderheiten beträgt 6,9 Euro (Vorjahr 5,6 Euro).

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 28. Juni 2019 vorschlagen, eine erhöhte Dividende in Höhe von 1,40 Euro je Vorzugsaktie und 1,34 Euro je Stammaktie auszuschütten.

Der Einhell-Konzern verfügt weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von ca. 53%.

Ausblick:

Für das Geschäftsjahr 2019 plant der Einhell-Konzern eine Steigerung der Umsätze auf ca. 605 Mio. Euro, bei einer Rendite vor Steuern von ca. 6,6%.

Landau/Isar, 19. März 2019

Der Vorstand
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.138.084 von Shortguy am 19.03.19 11:22:00Was mich ein bißchen wundert.

Der Umsatz ist etwa auf der zuletzt prognostizierten und von uns hier auch erwarteten Höhe rausgekommen, aber das EPS weit höher. Könnte es da in Q4 einen positiven Sonderfaktor in der GUV gegeben haben (Zinsertrag, Steuern)?, Oder ist das noch im normalen Bereich?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.388.328 von Istanbul am 26.03.18 15:51:13Die Entwicklung hin zu einer normalen Steuerquote dürfte i.w. die erwartete Auswirkung der Margensteigerung sein.

Zitat von Istanbul: Wieso wundert Dich das? Ausgewiesene Steuerquote bei Einhell ist doch schon immer über 40%. Ganz normal bei Unternehmen mit niedrigmargigem Geschäft und starker, wachsender internationaler Ausrichtung. Verbessert sich im Lauf der Zeit über Margensteigerung und Einschwingen des Geschäfts.

Oder andersrum: Wer darauf schaut, macht was falsch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.140.217 von Istanbul am 19.03.19 14:51:27okay, hab grad nochmal nachgeschaut. Eigentlich alles im grünen Bereich. Ich hatte die Steuerquote höher in Erinnerung, aber waren zuletzt auch schon 28%, jetzt wohl 27,x% im Gesamtjahr 2018, minus Minderheiten.

Die EbT-Prognose für 2019 steht nun bei 40 Mio €. Wäre bei gleicher Steuerquote und Minderheiten ein EPS von etwa 7,6 €. Ist natürlich die Frage, ob die Umsatz- und Margenprognose realistisch ist.
Es könnte sein, dass die Steuerquote in 2019 wieder etwas ansteigt, wenn es in einigen Ländergesellschaften Probleme gibt. Z.B. Verluste in der Türkei, die nicht als nutzbar im Planungshorizont betrachtet werden und dann nicht zu aktivierbaren aktiven latenten Steuern führen.

Wenn's Dir wichtig ist, viel Spaß beim Knobeln! Mich interessiert das ausgewiesene EAT nicht besonders.
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