Subventionierter Schnaps

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    Beiträge: 22
    neuester Beitrag 23.06.17 12:46:44
    eröffnet am 23.07.03 12:51:08
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      #22
      Ethanolkurse für Alkohol und Schnapps und was auch immer aus den USA wo die Futures gehandelt werden könnt ihr euch bei WO jetzt anschauen:

      https://www.wallstreet-online.de/rohstoffe/ethanolpreis
      Avatar
      #21
      #18
      das perverse an der ganzen
      Diskussion ist doch, daß
      jemand dafür Geld verlangt,
      damit er sein Eigentum in
      Ordnung hält. Sollte man das
      nicht als selbtsverständlich
      voraussetzen?

      Aber die Frechheit kennt in
      der Beziehung keine Grenzen.
      Wie war das nochmal vor Jahren.
      Damit im Grundwasser die Werte für
      Schädlingsbekämpfungmittel sinken
      verlangten die Bauern einen finanziellen
      Ausgleich für die Nichtverwendung.
      So kann man das Verursacherprinzip auch
      sehen.

      kraxl
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      #20
      Schwachsinnig ist eher ein Posting nur mit reiner Wertung ohne jeden homöopathischen Gehalt an realer Reflektion eines Diskussionspunktes.

      Könntest du in den Satz noch "Schnittpunkt, relative Prophylaxe und ökonomische Ausgangslage" einbauen?

      Ich würde diesen dann ausdrucken und an die Wand hängen.

      :laugh: :laugh: :laugh:
      Avatar
      #19
      Kraxlhuber, pflanzt halt einen Apfelbaum in Deinem Garten, lies im Herbst das Obst auf und laß Schnaps draus brennen, wenn Du so scharf auf Subventionen bist.

      Tja, das ist aber den privilegierten Bauern vorbehalten.

      Normalen Menschen ist das Schnapsbrennen bei Strafe verboten.
      :cry:
      Avatar
      #18
      >als ob flächen ohne landwirtschaft zu "müllhalden" werden<
      Ich vermittle Dir gern einen Praxisschock :D


      >lieber als so ein gülle-acker<
      Aber Wiesen und Äcker sollte man dazu schon auseinanderhalten können :kiss:

      >natur ist auch ohne ackerbau möglich! <
      Klar, solange die Äpfel nicht unterirdisch wachsen müssen:lick:

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      Avatar
      #17
      @16

      tu doch nicht so, als ob flächen ohne landwirtschaft zu "müllhalden" werden.

      mir ist ein schöner deutscher mischwald sicherlich lieber als so ein gülle-acker. ein wald braucht einen förster und siehe da, es funktioniert!

      ja natur ist auch ohne ackerbau möglich! man glaubt es kaum.

      nur ist "natur pur" sicher nicht so "ertragreich" wie der subventionierte irrsinn, den DU und ICH mitbezahlen MÜSSEN.
      Avatar
      #16
      Hmm, Dolcetto, ich sprach von Streuobstwiesen und deren Notwendigkeit der Erhaltung. Von industriellem Ackerbau war, glaub` ich, bei mir nix zu lesen. Sollte man als nichtdreckige Saubande nicht doch unterscheiden können :) ?

      Und conquer, was hältst Du dann von möglichen staatlichen Maßnahmen zur Bewirtschaftung brachliegender Flächen. Was, glaubst Du, würdest Du **dann** zahlen müssen? Oder fühltest Du Dich in einem Naherholungsgebiet Typ Müllhalde wohler?

      Kraxlhuber, pflanzt halt einen Apfelbaum in Deinem Garten, lies im Herbst das Obst auf und laß Schnaps draus brennen, wenn Du so scharf auf Subventionen bist.

      Und Du, bofex, wieso ist das Schwachsinn? Schwachsinnig ist eher ein Posting nur mit reiner Wertung ohne jeden homöopathischen Gehalt an realer Reflektion eines Diskussionspunktes.
      Avatar
      #15
      #8
      Pflege der Streuobstwiesen!

      Dieses "Argument" ist doch hanebüchener Schwachsinn.
      :laugh:
      Avatar
      #14
      #13 :D

      Keine Lobby keine Kohle:mad:
      Avatar
      #13
      kraxl,
      is voll genehmigt, alder:cool:
      Avatar
      #12
      Ich habe wie viele andere auch
      einen privaten Garten. Den pflege
      ich auch. Kostet viel Zeit und auch
      Geld. Für die Leute die in der Straße
      vorbeigehen ist das ein schöner Anblick
      und für die Nachbarn auch.

      Diese Leistung für die Allgemeinheit
      möchte ich bitte subventioniert haben.
      Ich denke so an 5000 Euro pro Jahr.

      kraxl
      Avatar
      #11
      #9

      Bei der Subventionierung von Theatern, Opernhäusern, Fussballplätzen istauch jeder Steuerzahler immer mit dabei...

      :mad:
      Avatar
      #10
      streuobstwiesen?:confused:

      sind die industriellen kartoffel- & kornfelder
      steuerliche streuobstwiesen????

      ein heftiger beleg dafür, dass einmal in dieses land
      eingeführte subventionen nie mehr eliminiert werden
      können oda wollen!:D

      saubande, dreckige!
      Avatar
      #9
      warum lässt man hier nicht den markt entscheiden?

      mir persönlich ist es scheissegal, ob die wiese wild wuchert oder baum X oder Y drauf steht.

      wem´s gefällt, der soll für die pflege was in einen großen topf werfen (könnte man kommunal regeln). ne jährliche müllbeseitigung würde sicherlich nur ein bruchteil dessen kosten, was derzeit angesagt ist.

      aber mit welchem recht ZWINGT mich jemand für SEINEN konsum an schöner natur zu bezahlen?

      ich muss für mein privatvergnügen ja auch selbst aufkommen!
      Avatar
      #8
      conquer,
      ein - zumindest wesentlicher - Anteil des vom Monopolverwalter angekauften Alkohols stammt aus den Äpfeln sog. Streuobstwiesen. Diese Streuobstwiesenlandschaft ist charakteristisch für große Teile Baden-Württembergs (und ob weitere, weiß ich nicht). Diese Obstbäume erfordern relativ viel Pflegeaufwand, den sich ein kommerzieller Anbieter i.d.R. nicht leisten kann. Das Geld, das die Leute für die Abgabe des Alkohols bekommen, ist eine wesentliche Motivation, die Bäume weiter zu pflegen und damit die Landschaft nicht verkommen zu lassen. Es gibt viele Spekulationen darüber, was passiert, wenn eine Landschaft - und wir in D haben praktisch ausnahmslos überall künstlich bewirtschaftete Landschaften - nicht mehr `gepflegt` wird. Ich weiß es nicht, mehr dazu können sicherlich die Grünen sagen. Ich weiß nur, was mit einem Grundstück passiert, das erkennbar nicht mehr gepflegt wird - es verkommt in kürzester Zeit zu einer wilden Müllkippe mit den allseits bekanten Folgeproblemen. Ähnlich dürfte es auch im Falle der übrigen regelmäßig ortsnahen (und damit zum Naherholungsgebiet zu zählenden) Streuobstwiesen laufen, allein schon deshalb, weil ich dank meines Wohnorts schon heute sehe, was die lieben Mitbürger so alles auf Nachbar`s Wiese `vergessen`.
      Avatar
      #7
      kann mir jemand mal erklären was

      "LANDSCHAFTSPFLEGE" bedeutet?!

      oft gehört, scheint ein tolles argument zu sein.

      und vor 5000 jahren?! damals hat noch niemand unsere landschaft "gepflegt", die natur muss damals in einem grauenhaften zustand gewesen sein! :laugh:
      Avatar
      #6
      @bofex
      Ich sag ja, Branntweinmonopol aufgegeben, damit Private den Sprit zum Marktpreis verhökern dürfen - Schnaps für 0,60€ für alle, oder was?
      Avatar
      #5
      streuobstwiesen...man bedenkedabei, daß ein großer teil dieser "bauern" sogenannte "nebenerwerbslandwirte" sind, die weitere steuervorteile genießen.

      und was heißt das? € 120 mio!

      ich wäre damit einverstanden und zufrieden, wenn sie mir jedes jahr 1ne überweisen.
      Avatar
      #4
      #3
      Der Staat soll aufhören, den Alkohl für 3,70 EUR/Liter ein- und für 0,60 EUR/Liter and die Industrie weiterzuverkaufen.

      Wie kommt der Staat dazu, sowas zu tun?

      Hat übrigens nix mit Schnaps zu tun, dieser Alkohol wird nur in der Industrie verwendet und als Spiritus verkauft.
      Avatar
      #3
      Was wäre die Alternative - das Monopol und damit die Schnapsbrennerei freigeben, auf dass hochprozentige Wässerchen überall zu einem Bruchteil des heutigen Preises verfügbar werden :confused:
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