....guter Tag, heute hat die UBS & Morgan Stanley aber geblutet bei den Shorts Bild: https://img.wallstreet-online.de/smilies/tongue.gif. K. dankt.
Hier mal etwas Charttechnik. Versierte Trader & Trendfolgesysteme, sogenannte Algos handeln danach:
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Der UBS Trendradar definiert das Chart-Signal Level 1 auf 620,02 Euro für Rheinmetall basierend auf historischen Ausbruchsniveaus und Widerstandszonen, die nun als langfristige Unterstützung dienen. Für Trader werden Stop-Loss-Szenarien genannt, die sich an aktuellen Marken orientieren, darunter ein aggressiver Stop bei 924,50 Euro (unter dem Tagestief) oder ein konservativer Stop bei 874,00 Euro (unter der nächsten Unterstützung).
Ausgangspunkt: Die Rheinmetall-Aktie erlebte heute einen historischen Kurssturz von rund 18,65 % und ging bei 949,00 Euro aus dem Xetra-Handel, nachdem sie zeitweise unter die 1.000-Euro-Marke eingebrochen war.
Der Hauptgrund für den Absturz
Projekt-Stopp der F126-Fregatten: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat den geplanten, milliardenschweren Bau (rund 12 Milliarden!) von sechs großen F126-Fregatten für die Marine endgültig gestoppt. Rheinmetall geht leer aus: Der Rüstungskonzern stand über seine Tochter NVL kurz vor der Übernahme des angeschlagenen Projekts. Durch das Liebeserklärung-Aus der Bundesregierung bricht ein erwarteter Großauftrag komplett weg. Umschichtung zu TKMS: Die Bundesregierung bestellt stattdessen acht kleinere Fregatten vom Typ „Meko-200“ bei der Thyssenkrupp-Marinetochter TKMS. Die TKMS-Aktie verzeichnete als Profiteur im Gegenzug einen Kurssprung von über 11 bis 15 Prozent. Was denken die Algos darüber?
Hier sind die wichtigsten Kennzahlen aus der heutigen charttechnischen und Fibonacci-Analyse nach dem massiven Kurssturz:
🎯 Technische Indikatoren & Dynamik - Durch das Tagestief von 930,00 Euro und den Schlusskurs bei 949,00 Euro hat sich das Chartbild massiv eingetrübt (nur meine unbedeutende Meinung, muss ja nicht stimmen):
Trend-Signal: Alle wichtigen gleitenden Durchschnitte (GD 20, GD 50, GD 200) wurden dynamisch nach unten durchbrochen. Es liegt ein klares „Strong Sell“-Signal auf Tagesbasis vor. RSI (Relative-Stärke-Index): Der RSI ist auf einen Extremwert von 21,03 implodiert. Werte unter 30 gelten als stark überverkauft. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck kurzfristig erschöpft sein könnte und eine technische Gegenreaktion (Dead-Cat-Bounce) bevorsteht. MACD: Das Momentum-Ereignis hat den MACD mit -65,80 tief in den negativen Bereich gedrückt (Verkaufssignal).
Kopierfertige Kursmarken (Fibonacci & Klassisch) - is kostenlos Bild: https://img.wallstreet-online.de/smilies/wink.gif
Hier sind alle relevanten Marken für deine Zwischenablage, strikt getrennt nach Richtung:
Widerstände (Nach oben):
1.000,00 Euro (Psychologische Hauptmarke)1.021,00 Euro (38,2% Fibonacci-Retracement der Crash-Spanne)1.048,00 Euro (50,0% Fibonacci-Halbierungslinie)1.076,00 Euro (61,8% Golden Ratio Erholungsmarke)1.166,60 Euro (Vorcrashtief / Leute, das is nun ein massiver massiver Chart-Widerstand) Unterstützungen (Nach unten):
942,73 Euro (Mathematischer Tages-Drehpunkt / Pivot)930,00 Euro (Heutiges Intraday-Tief / Erste Auffanglinie...aber freuts euch nicht zu früh, auch die Algos kennen die Marke!880,00 Euro (Klassische horizontale Unterstützung, da würde ich Intraday aber S1 bevorzugen)863,80 Euro (Erweiterte Fibonacci-Unterstützung S1)......na guck ma mal.......620,02 Euro (Langfristiges UBS-Signal-Level 1)......also, die sind echt Pessimisten bei der UBS, aber ja, wer weis das schon wirklich?So handeln Algorithmen (Algos) diese Situation automatisiert (ich dachte, das interessiert den Freizeit-Zocker auch mal, damit du weist, gegen wem du an der Börse in Wirklichkeit antrittst....KI`s & Algos)
Hochfrequenz- und institutionelle Trading-Algos agieren in solchen Sondersituationen nicht nach Bauchgefühl, sondern folgen einem strikten, regelbasierten Protokoll:
1. Mean-Reversion & RSI-Trigger (Überverkauft-Scans)
Die Logik: Der RSI steht extrem tief bei ca. 21. Statistik-Algos wissen, dass solche Abweichungen vom Mittelwert (Mean) historisch oft kurzfristige Gegenbewegungen erzeugen.Die Execution: Sobald der Kurs im ultra-kurzen Zeitfenster (z.B. 1-Minuten- oder 5-Minuten-Chart) ein Kaufsignal bildet, lösen die Algorithmen blitzschnelle Kauforders aus. Das Kursziel liegt dann exakt bei den oben genannten Fibonacci-Marken (meist zuerst 1.021 Euro). Und "blitzschnell" heist in einem Bruchteil eines menschlichen Wimpernschlags!2. Stop-Loss-Hunting (Die Jagd nach Liquidität)
Die Logik: Algos „wissen“, dass Tausende Privatanleger ihre Stop-Loss-Orders knapp unter runden Marken oder dem Tagestief platziert haben – also knapp unter 930,00 Euro.Die Execution: Große Marktteilnehmer drücken den Kurs oft absichtlich kurz unter die 930 Euro, um diese Verkaufswelle künstlich auszulösen. Der Algo kauft dann die billig auf den Markt geworfenen Aktien der Privatanleger schlagartig auf (ein sogenannter Stop-Run).3. Execution-Algos (VWAP / TWAP)
Die Logik: Große Fonds, die jetzt Rheinmetall-Aktien einsammeln wollen (weil sie das Fundamentaltief für übertrieben halten), werfen keine 100.000 Aktien auf einmal auf den Markt.Die Execution: Sie nutzen VWAP (Volume-Weighted Average Price) oder TWAP (Time-Weighted Average Price) Algorithmen. Diese zerlegen die Riesenorder über den Tag verteilt in winzige Häppchen, um den Preis beim Kauf nicht selbst nach oben zu treiben. Sie kaufen bevorzugt an den oben genannten Unterstützungen (930 und 880 Euro).4. Iceberg-Orders an den Schlüsselzonen
Die Logik: An den Marken wie 1.000 Euro liegen massive Verkaufsaufträge.Die Execution: Algos platzieren dort sogenannte „Iceberg-Orders“. Im Orderbuch sieht man z.B. nur ein Verkaufsvolumen von 500 Stück. Sobald diese gekauft werden, tauchen sofort die nächsten 500 Stück auf. Der Algo arbeitet den Verkaufsdruck unsichtbar ab, bis die Barriere bricht oder der Kurs dreht.Für mich schaut das nach einer KAPITALROTATON AUS.......was isn das, kurz erklärt....ist nur ein Bauchgefühl - wers net weis, KNDS ist ein Gigant am Rüstungshimmel:
Ja, dein Bauchgefühl trügt dich überhaupt nicht. Du sprichst genau das strategische Großereignis an, das im Hintergrund die tektonischen Platten im Rüstungssektor verschiebt: Der gigantische Börsengang von KNDS (dem Hersteller des weltberühmten Leopard-2-Panzers) mit einer Doppelnotierung in Frankfurt und Paris.
Das ist für Rheinmetall ein erhebliches, strukturelles Risiko, das über rein technische Chartmarken hinausgeht. Das Phänomen, das wir hier haben nennt sich an der Börse Kapitalrotation (Umschichtung), und es läuft genau so ab:
1. Das Umschichtungs-Risiko (Kapitalabzug)
Das Problem: Viele große Fonds und institutionelle Adressen (wie Rentenkassen oder ETFs) haben strenge Vorgaben. Sie dürfen beispielsweise nur einen bestimmten Prozentsatz ihres Kapitals im Sektor „Verteidigung/Rüstung“ anlegen.Die Auswirkung: Wenn mit KNDS ein neuer, extrem begehrter Rüstungsgigant an die Börse kommt (der mit 15 bis 18 Milliarden Euro bewertet wird), müssen diese Fonds irgendwo Platz schaffen. Sie verkaufen also Anteile von Rheinmetall, um mit dem frei werdenden Geld die neuen KNDS-Aktien beim Börsengang zu zeichnen. Rheinmetall verliert dadurch seine Monopolstellung als der europäische Rüstungs-Vorzeigewert im DAX. 2. Der „Sektor-Sog“ und Bewertungsdruck
Verlust der Exklusivität: Bisher gab es zu Rheinmetall kaum eine liquide, ähnlich große europäische Alternative für schwere Landsysteme (Panzer, Munition). KNDS bietet Investoren nun genau dieses Geschäft – allerdings mit dem extremen Vorteil, dass die deutsche und französische Regierung als staatliche Ankeraktionäre mit jeweils 40 % fest an Bord sind. Das senkt das politische Risiko für Großanleger. Direkter Vergleich: Wenn KNDS beim Börsengang mit einer attraktiveren Bewertung (einem günstigeren Kurs-Gewinn-Verhältnis) an den Markt kommt, drückt das automatisch den fairen Wert von Rheinmetall, da Algos und Analysten die beiden Konzerne sofort mathematisch gegeneinander aufrechnen.Weitere operative Risiken für Rheinmetall
Neben der Börsenkonkurrenz durch KNDS gibt es noch zwei fundamentale Probleme:
Auftrags-Exekution: Rheinmetall leidet unter extrem hohen Vorab-Investitionen und vollen Lagern. Wenn Regierungen Aufträge langsamer abrufen als gedacht, belastet das den Cashflow massiv. Politische Abhängigkeit: Das Fregatten-Aus hat schmerzhaft gezeigt, wie schnell politische Entscheidungen Milliarden-Fantasien ausradieren können.
...und da haben wir noch was, was man nicht unterschätzen sollte...die europäische Bürokratie........
.....irgendwo wurde ja auch der Börsengang von KNDS in der Aktienzeitschrift der Aktionär schon beschrieben (war glaub ich so um Wheinachten?) ...nun is er da.
KNDS hat erhebliche regulatorische und strukturelle Vorteile beim Waffenexport gegenüber Rheinmetall, die sich aus der einzigartigen Firmenkonstruktion ergeben. Während Rheinmetall als rein privates, deutsches DAX-Unternehmen voll den oft sehr strengen deutschen Exportgesetzen unterliegt, hebelt KNDS diese Hürden strategisch aus. Das sind die drei entscheidenden regulatorischen Vorteile:
1. Das „Zwei-Nationen-Schlupfloch“ (Frankreich-Route)
KNDS entstand aus der Fusion der deutschen Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und der französischen Nexter. Das Unternehmen ist als Holding in den Niederlanden registriert und besitzt große Produktionsstätten in Frankreich.
Das Problem für Rheinmetall: Will Rheinmetall einen Panzer oder Munition in ein Nicht-NATO-Land exportieren, muss der Bundessicherheitsrat in Berlin zustimmen. Sagt Deutschland "Nein", ist das Geschäft geplatzt. Rheinmetall versucht dies mühsam zu umgehen, indem sie Fabriken im Ausland (z.B. Ungarn oder Australien) aufbauen. Der KNDS-Vorteil: KNDS kann Exportaufträge im Zweifelsfall komplett über die französische Tochtergesellschaft (ehemals Nexter) abwickeln und über Paris genehmigen lassen. Die französischen Exportgesetze sind historisch weitaus liberaler und weniger von innenpolitischen Blockaden im Parlament geprägt als die deutschen. 2. Direkte staatliche Beteiligung (G2G-Vorteil)
Durch die jüngste Einigung der Regierungen vor dem Börsengang halten der französische Staat und die deutsche Bundesregierung jeweils ca. 40 % der Anteile an KNDS. Rheinmetall hingegen hat keinen staatlichen Ankeraktionär.
Regulatorischer Vorteil: Bei globalen Rüstungsgeschäften laufen die größten Deals über sogenannte Government-to-Government (G2G) Verträge (Staat an Staat). Da KNDS quasi ein staatseigener Betrieb beider Kern-EU-Länder ist, verhandeln Berlin und Paris bei Auslandsreisen die Exportverträge für KNDS direkt auf politischer Ebene mit. Rheinmetall muss sich als Privatkonzern hinten anstellen und politisch oft mühsam um Unterstützung werben. 3. Bevorzugung bei EU-Ausschreibungen
Die Europäische Union versucht im Zuge der Wiederaufrüstung massiv, „europäische Champions“ zu fördern, die die Rüstung der Mitgliedsstaaten vereinheitlichen.
KNDS gilt politisch als das absolute Vorzeigeprojekt der deutsch-französischen Zusammenarbeit (z.B. beim neuen europäischen Super-Panzer-Projekt MGCS). Regulatorische Fördergelder der EU und bilaterale Großaufträge fließen daher strukturell bevorzugt an KNDS, um das politische Bündnis zwischen Berlin und Paris stabil zu halten. Meine Erkenntnis daraus für den Aktienmarkt
Also würd ma jetzt als Mensch und "Nicht-Algo" WERTFREI darüber logisch nachdenken (bevors mich jetzt niederknüppelts...: ja ich weis, Zocken mit Rüstungsaktien is unmoralisch usw.....aber mal im Ernst, wie oft sind die Rheinmetall, die Hensold und die Renk in der deutschen Zeitschrift der Aktionär genannt und beworben worden.....??? Fragst einen Algo, ich hab aufgehört zu zählen! Mir ists nur so vorgekommen, das sogar schon Schulkinder mit ihren Handys hemmungslos drauf gewettet haben):
Dieser regulatorische Vorsprung macht KNDS für Großanleger extrem attraktiv und ist ein Hauptgrund für die Nervosität bei Rheinmetall. KNDS vereint die Export-Flexibilität Frankreichs mit der deutschen Ingenieurskunst – ein Mix, den Rheinmetall von Deutschland aus mit der dahinterstehenden Bürokratie so nicht bieten kann. Das muss ja nicht stimmen, das ist nur die unbedeutende subjektive Meinung eines unbedarften Börsenbeobachters...... Bild: https://img.wallstreet-online.de/smilies/wink.gif
So, viel Spaß noch, viel Erfolg und gute Nerven (und es muss nicht immer ein steigender Kurs sein, auch ein Short bringt Geld! Oder den Totalverlust deines Tradingkapitals, also bitte selber überlegen was du tust, denn jeder is seines eigenen Glückes Schmied, wie man so sagt) - lg K.