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► BAYER AG ■ Auf neuen Wegen ◄ (Seite 1043)

eröffnet am 29.11.03 14:19:12 von
neuester Beitrag 10.05.21 20:23:25 von


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05.03.21 13:41:20
Beitrag Nr. 10.421 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.326.090 von PeterPaN12345 am 05.03.21 13:30:13Alle warten auf Klarheit beim Thema Glyphosat-Vergleich.

Vorher macht niemand den Fehler, den damals Bayer bei Monsanto gemacht hat. Ein Unternehmen zu übernehmen und dann in Regress genommen zu werden. Sorry, aber so doof ist kein Zweiter.

Sobald Klarheit herrscht, wird sich so oder so einiges bei Bayer tun. Personall als auch strategisch und operativ.
Bayer | 51,39 €
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05.03.21 13:43:46
Beitrag Nr. 10.422 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.326.276 von professordeluxe am 05.03.21 13:41:20so ist es👌👍💣
Bayer | 51,39 €
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05.03.21 14:50:26
Beitrag Nr. 10.423 ()
Die Frage ist auch, ob der Richter bis zum Termin für das Hearing abwarten muss um dem Vergleich zuzustimmen.
Wenn er vorher sein OK gibt, wäre es ja auch nicht verkehrt.
Sonst wäre es ja eine art Hinhaltetaktik beider Seiten durch den Richter. Frei nach dem Motto: Ihr habt Euch geeinigt, mir das vorgelegt, aber ich sag euch erst in 2 Monaten ob ich das gut finde oder nicht.

Kenne mich da aber nicht aus, wie die Rechtslage in den USA ist.
Bayer | 51,50 €
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05.03.21 15:18:32
Beitrag Nr. 10.424 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.327.671 von trendsucher86 am 05.03.21 14:50:26Richter sind fast immer bemüht , Verfahrensfehler zu vermeiden ; wir werden uns bis zum hearing in Geduld fassen müssen ... . Vielleicht passieren inzwischen noch andere kursrelevante Dinge :p
Bayer | 51,77 €
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05.03.21 15:51:10
Beitrag Nr. 10.425 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.325.817 von PeterPaN12345 am 05.03.21 13:16:48Möglicherweise gab es für sie „bessere“ Investments und sie konnten absehen das es noch länger dauert bis der „Knoten“ sich endlich auflöst!
:confused::confused::confused:
Bayer | 51,74 €
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05.03.21 17:12:34
Beitrag Nr. 10.426 ()
Nächste Woche findet ja - wie bereits erwähnt - der Capital Markets Day statt. Hier die Meldung vom letzten Event dieser Art. Mir fällt dazu rückblickend betrachtet spontan ein Spruch ein: Papier ist geduldig 😜


Mittwoch - 5. Dezember 2018
Capital Markets Day 2018:
Bayer setzt mit anspruchsvollen Wachstumszielen bis 2022 zur Wertsteigerung an
Unternehmen sehr gut aufgestellt, um von wichtigen Megatrends zu profitieren / Bayer plant bis 2022 jährliche Steigerungen von durchschnittlich / 4 Prozent beim Umsatz, 9 Prozent beim EBITDA vor Sondereinflüssen und 18 Prozent beim Free Cash Flow / Bereinigte EBITDA-Margenziele für 2022: Crop Science soll mehr als 30 Prozent, Pharmaceuticals mehr als 35 Prozent und Consumer Health ca. 24 Prozent erreichen
London/Leverkusen, 5. Dezember 2018 – Der Bayer-Konzern will seine Performance in den kommenden Jahren deutlich verbessern und hat sich anspruchsvolle Wachstums- und Renditeziele bis zum Jahr 2022 gesetzt. „Nach der Transformation zu einem Life-Science-Unternehmen mit führenden Geschäften in den Bereichen Gesundheit und Ernährung sind wir sehr gut aufgestellt, um von wichtigen Megatrends zu profitieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Mittwoch beim Capital Markets Day von Bayer in London. „Wir werden erheblichen Wert schaffen, indem wir durch Innovationskraft wachsen, die Ertragskraft steigern und den Cashflow erhöhen. Zusätzlich werden uns dabei die vor Kurzem angekündigten Effizienz- und Strukturmaßnahmen unterstützen. Alle Divisionen von Bayer sollen bis 2022 und darüber hinaus zu einer verbesserten Performance des Unternehmens beitragen.“

Der Konzernumsatz soll bei konstanten Wechselkursen im kommenden Jahr um etwa 4 Prozent zulegen und danach um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent pro Jahr bis 2022. Daraus ergibt sich eine Steigerung von voraussichtlich pro forma 44,6 Milliarden Euro in diesem auf circa 46 Milliarden Euro im kommenden Jahr und auf rund 52 Milliarden Euro im Jahr 2022. Beim EBITDA vor Sondereinflüssen ist ein Zuwachs von durchschnittlich circa 9 Prozent pro Jahr geplant – das Ergebnis soll von voraussichtlich 11,5 Milliarden (2018, pro forma) auf etwa 12,2 Milliarden Euro im kommenden Jahr steigen und 2022 rund 16 Milliarden Euro erreichen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen soll sich von pro forma circa 26 Prozent im laufenden Jahr auf etwa 27 Prozent (2019) bzw. mehr als 30 Prozent im Jahr 2022 erhöhen. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie plant Bayer eine jährliche Steigerung von durchschnittlich etwa 10 Prozent. In diesem Jahr soll es – wie bereits mitgeteilt – bei 5,70 bis 5,90 Euro liegen, 2019 bei circa 6,80 Euro und 2022 bei rund 10 Euro.

Die Pro-forma-Zahlen für 2018 gehen von der Annahme aus, dass die Übernahme von Monsanto und die damit zusammenhängenden Desinvestitionen sowie Finanzierungsmaßnahmen bereits zum 1. Januar 2018 erfolgt sind. Bei den mittelfristigen Zielen sind die am 29. November angekündigten Effizienz- und Strukturmaßnahmen berücksichtigt, nicht aber die Pläne zur Trennung von der Geschäftseinheit Animal Health, zum Verkauf der Consumer-Health-Marken Coppertone™ und Dr. Scholl’s™ sowie zur Veräußerung des 60-prozentigen Anteils am deutschen Standortdienstleister Currenta.

Alle Divisionen sollen Umsatz und Ertragskraft steigern

Für Crop Science rechnet Bayer beim Umsatz 2019 mit einem Plus von 4 Prozent, ausgehend von pro forma 19,3 Milliarden Euro, die für dieses Jahr erwartet werden. Von 2019 bis 2022 soll der Umsatz durchschnittlich um mehr als 4 Prozent pro Jahr zulegen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen soll im kommenden Jahr von etwa 23 Prozent auf rund 25 Prozent steigen und 2022 höher sein als 30 Prozent. Der Zuwachs basiert auf einem erwarteten EBITDA vor Sondereinflüssen von pro forma 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2018. Crop Science will seine führende Position im Markt sowie bei Forschung und Entwicklung nutzen, um Weltklasse-Innovationen zu entwickeln, von denen Landwirte und die Gesellschaft profitieren. Mit Hilfe digitaler Innovationen wird die Division maßgeschneiderte Lösungen anbieten.

Für Pharmaceuticals rechnet Bayer beim Umsatz im kommenden Jahr mit einem Plus von 4 Prozent. Das jährliche Wachstum soll von 2019 bis 2022 bei durchschnittlich 4 bis 5 Prozent liegen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen soll im kommenden Jahr von etwa 33 Prozent auf rund 34 Prozent zulegen und im Jahr 2022 die 35-Prozent-Marke übertreffen. Die langfristigen Wachstumsaussichten der Division gründen darauf, ihre vorhandenen Entwicklungen auf den Markt zu bringen und verstärkt auf externe Innovation zuzugreifen.

Für Consumer Health strebt Bayer ein beschleunigtes Umsatzwachstum an, das sich von rund 1 Prozent im kommenden Jahr bis 2022 schrittweise auf 3 bis 4 Prozent steigern soll. Bei der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erwartet das Unternehmen 2019 eine Steigerung auf rund 21 Prozent. Bis 2022 soll die Marge unter Berücksichtigung von Portfolioveränderungen auf rund 24 Prozent zulegen. Durch die angekündigten Portfolioveränderungen wird sich die Division unter der neuen Leitung auf ihre Kernkategorien von rezeptfreien Gesundheitsprodukten konzentrieren. Weitere treibende Kräfte für Wachstum sind beschleunigte Innovationen sowie eine modernisierte Marketing- und Vertriebsstrategie, welche die starken Produktmarken fördert. Außerdem sollen bis 2022 rund 500 Millionen Euro eingespart werden.

Starker Cashflow für höhere Dividende, Schuldenabbau und mehr Innovationskraft

Zwischen 2019 und 2022 will Bayer einen Free Cash Flow von insgesamt rund 23 Milliarden Euro erzielen. Er soll gegenüber 2018 um durchschnittlich 18 Prozent pro Jahr steigen – auf rund 8 Milliarden Euro im Jahr 2022. „Diese Mittel wollen wir ebenso wie die Erlöse aus den angekündigten Portfoliomaßnahmen unter anderem dafür einsetzen, weiter die Dividende zu erhöhen und die Nettofinanzverschuldung zu reduzieren. Damit wollen wir Finanzkennzahlen erreichen, die dem angestrebten Kreditrating der ‚A‘-Kategorie entsprechen. Darüber hinaus prüfen wir die Option, einen erheblichen Teil der Erlöse für Aktienrückkäufe einzusetzen“, sagte Finanzvorstand Wolfgang Nickl. Wegen der neuen IFRS-Bilanzierungsstandards zum Leasing wird die Nettoverschuldung im kommenden Jahr voraussichtlich stabil bei rund 36 Milliarden Euro bleiben und bis 2022 deutlich auf etwa 26 Milliarden bis 28 Milliarden Euro sinken. „Darüber hinaus werden die Zuflüsse helfen, unsere Innovationskraft zu stärken und ausgewählte ergänzende Zukäufe zu finanzieren“, so Nickl.

Bayer hat sich über die vergangenen anderthalb Jahrzehnte von einem diversifizierten Chemie- und Pharmakonzern zu einem Life-Science-Unternehmen entwickelt, das führend in Gesundheit und Ernährung ist. So ist Bayer sehr gut aufgestellt, um von den Megatrends einer wachsenden und alternden Bevölkerung zu profitieren. Als Innovationstreiber will Bayer bis Ende 2022 insgesamt rund 35 Milliarden Euro für Zukunftsinvestitionen bereitstellen. Mehr als zwei Drittel davon sollen in Forschung und Entwicklung fließen und knapp ein Drittel in Sachanlagen.

Die Division Crop Science verfügt über eine Entwicklungspipeline mit mehr als 75 Projekten. Die Division Pharmaceuticals hat rund 50 Projekte in der klinischen Entwicklung. Hier zählt neben der erfolgreichen Weiterentwicklung der eigenen Forschung und Entwicklung auch eine verstärkte Ausrichtung auf externe Innovationen zum neu konfigurierten Innovationsmodell von Bayer, zum Beispiel durch Lizenzvereinbarungen und Forschung gemeinsam mit Partnern.

„Durch unsere führende Stellung in den Bereichen Gesundheit und Ernährung schaffen wir erheblichen Wert für unsere Aktionäre und die Gesellschaft“, sagte Baumann. „Dabei setzen wir auf unsere Innovationskraft, eine gesteigerte Ertragskraft und eine Kapitalzuteilung mit Augenmaß. Wir zählen auch auf unsere renommierte Marke sowie höchste Standards für Nachhaltigkeit, für die Bayer steht.“

https://media.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/bayer-setzt-mi…
Bayer | 51,66 €
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05.03.21 17:20:36
Beitrag Nr. 10.427 ()
An diesen Parametern muss man einen Vorstandsvorsitzenden messen dürfen. Dafür bekommt er mit 5 Millionen Euro jährlich ein sehr gutes Gehalt.

In der Schule würde man sagen, Werner Baumann verfügt über eine reifliche Phantasie, jedoch entspricht diese nicht der Realität. Er hat das Klassenziel leider nicht erreicht. Note 6. Bitte setzen.
Bayer | 51,65 €
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05.03.21 17:30:49
Beitrag Nr. 10.428 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.325.817 von PeterPaN12345 am 05.03.21 13:16:48
Zitat von PeterPaN12345: Ich wage keine Prognose was Chhabria macht, und war der Meinung er müßte innerhalb 30 T etwas äußern. Wenn er bisher noch nicht gezuckt hat, könnte man interpretieren das er nicht komplett abgeneigt ist, denn letztes Mal kam nach 2 Wochen das NO.

Allerdings habe ich Zweifel ob eine Nicht Entlastung etwas bringt, denn damit würde sich der AR ja auch lächerlich machen, wenn man erst verlängert und Baumann dann feuert...
Winkeljohann ist für mich auch eine Fehlbesetzung, bisher auch nur heiße Luft, und nichts ist geschehen.
Erstaunt bin ich über die großen Instis, die halten ruhig und verkaufen keine Anteile.
Die müßen auf riesigen Verlusten sitzen, aber aufstocken tun sie auch nicht...
Also wenn die ernsthaft an Bayer glauben, warum nicht aufstocken auf diesem Niveau?


Bei Plan A damals, der am 24.6. eingereicht wurde und eigentlich am 24.7. verhandelt werden sollte, sagte Richter Chhabria am 6.7. folgendes

Given the Court’s current skepticism, it could be contrary to everyone’s interest to delay
the hearing on preliminary approval. If the motion for preliminary approval is denied, the parties
will presumably move to Plan B for devising a system to address future claims. (Although the
Court is not aware of any Plan B, it would be surprising if none existed given the stakes involved
and the novelty of Plan A.) And if the parties are going to need to move to Plan B, they would
presumably prefer to do that sooner rather than later. Moreover, if the motion would already be
denied on the current record, it would be a waste of time and money to wait for hundreds of
pages of briefing from dozens of lawyers and law professors from around the country, no matter
how interesting those briefs would be

Man könnte diesmal daraus folgern, dass er dem neuen Plan B gegenüber nicht abgeneigt ist, sonst würde er ähnlich kommunizieren. Aber da Bayer ja all seine Bedenken ausgeräumt hat, würde er sich damit selbst widersprechen.
Bayer | 51,62 €
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05.03.21 20:32:41
Beitrag Nr. 10.429 ()
93 Anwälte und 167 Anwälte haben nun gerade eben ihren Antrag auf Nichtgnehmigung der Vergleichsvereinbarung eingereicht. Mal gespannt, was Bayer bzw. die MDL-Anwälte bis 11.3. Inhaltlich entgegnen und wie sich Richter Chhabria dann am 31.3. dazu äußert. Schwer für Außenstehende, dies qualitativ zu bewerten. Zumindest scheint es ein harter Kampf zu werden. Hoffentlich mit positivem Ausgang für uns Aktionäre.

MOTION for Leave to File Opposition of 93 Law Firms and 167 Lawyers as Amici Curiae to Motion for Preliminary Approval of Proposed Class Settlement

https://www.docketbird.com/court-cases/In-re-Roundup-Product…
Bayer | 51,67 €
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05.03.21 20:33:44
Beitrag Nr. 10.430 ()
93 Kanzleien und 167 Anwälte

....sollte es heißen
Bayer | 51,67 €
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