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► BAYER AG ■ Auf neuen Wegen ◄ (Seite 1048)

eröffnet am 29.11.03 14:19:12 von
neuester Beitrag 22.04.21 15:51:22 von


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Fragen

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07.03.21 11:59:17
Beitrag Nr. 10.471 ()
Ich kann daher nur jedem Aktionär raten, vom Fragerecht auf der HV Gebrauch zu machen. Man kann problemlos schriftlich Fragen einreichen. Ich denke, der Vorstand sollte uns so einige Dinge mal erläutern und eine Vielzahl an Fragen ist auch ein Statement, dass wir Aktionäre Klärungsbedarf sehen. Der Aktienkurs unterstreicht ja leider eindrucksvoll, dass der Markt skeptisch und vorsichtig geworden ist und viele strategische Entscheidungen des Managements nicht versteht. Und noch schlimmer, man vertraut dem Management unter CEO Baumann nicht mehr, dass er alles zum Guten wenden kann. Das alles wirkt auf Außenstehende fast schon hilflos. Ständig werden Unternehmensteile verkauft, um dann wieder finanzielle Löcher zu stopfen.

Neben Glyphosat haben wir ja auch noch das Thema PCB. Laut Richter Olguin muss hier bis 19. März nachgebessert werden. Das dürfte am Ende auch teurer werden.

Am 24. Juni 2020 hatte Bayer groß angekündigt, dass die Streitigkeiten rund um Glyphosat, PCB, Essure und Dicamba beendet sind. Die Trefferquote lag bei 50 Prozent. Glyphosat und PCB sind leider immer noch offen. PCB geht nun sogar schon in die dritte Runde. Hoffen wir einmal, dass dies bei Glyphosat nicht auch passiert.
Bayer | 51,59 €
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07.03.21 12:58:05
Beitrag Nr. 10.472 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.346.802 von professordeluxe am 07.03.21 11:03:12Die Annahme, dass mit einem Vergleich die Folgen anders gewesen wären, ist höchst spekulativ ! Als würden die Rechtsanwälte auf fees verzichten, wenn man nicht Klagen kann. Die Werbetrommel wäre genauso angelaufen, wenn man vergleichsweise Geld herausholen kann. Der SAE von 250 Mio $ mag das das Einwerben von Mandanten etwas erleichtert haben, weil darüber Berichtet worden ist. Im Ergebnis ist das egal.

Es wurde ein Sanierungsfall von Bayer übernommen, weil man der vorausgehenden Marktkonzentration in diesem Bereich die letzte große Unternehmen sich nicht wegschnappen hat lassen wollen (meine Deutung). Zudem halte ich Glyphosat für kein nachhaltiges Geschäftskonzept. Das Geld in Entwicklung und Übernahme von Start-ups und kleinen Unternehmen besser investiert gewesen.

Naja, jetzt das Kind in den Brunnen gefallen. Hoffen wir dass es Berg aufgeht.
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07.03.21 14:19:55
Beitrag Nr. 10.473 ()
Ein Unternehmen aus Angst zu übernehmen, weil man befürchtet, selbst übernommen zu werden oder der Markt dann keine Kaufgelegenheiten mehr bietet, ist nie ein gutes Argument. Angst ist kein sinnvoller Ratgeber, um eine strategisch so weitreichende Entscheidung zu treffen. Dies laste ich dem Management an. Verantwortlich hierfür zeichnen in erster Linie Werner Wenning (ehemaliger AR-Chef) und Werner Baumann (amtierender CEO). Der Vorgänger von Werner Baumann heißt Marijn Dekkers. Er hat neben der niederländischen auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er er kannte die Problematik haarscharf und lehnte die Monsanto Übernahme ab. Und musste gehen. Werner Baumann war fleißiger Gehilfe und setzte den Plan von Werner Wenning brav um. Ein Kardinalfehler.

Aber ja, das Kind liegt im Brunnen. Ich sehe aber keinen Grund, diesem Vorstandsvorsitzenden auf der HV das Vertrauen auszusprechen. Er ist einfach überfordert und der Rolle eines CEO nicht gewachsen.
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07.03.21 14:42:53
Beitrag Nr. 10.474 ()
Um das Thema abzuschließen, denn es bringt uns heute auch nicht mehr weiter, zeigt aber auf, warum ich Herrn Baumann nicht entlaste.

Sein Vorgänger Dekkers, übrigens "Manager des Jahres 2016", hielt nichts davon, Monsanto zu kaufen. Er schlug glaube ich damals alternativ vor, die Pharmasparte zu stärken und das US-Unternehnen Regeneron zu kaufen. Die waren 9 Milliarden an der Börse wert. Mittlerweile 60 Milliarden.

Nun lasst uns aber nach vorne schauen. Nach vorne schauen heißt aber auch im Hinblick auf die anstehende HV sich folgende Frage zu stellen:

Wollen wir diesen Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann noch bis 2024 an der Spitze des Konzerns sehen und ist er der Geeignete, um die strategisch richtigen Weichenstellungen im Sinne des Unternehmens und der Aktionäre zu stellen????
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07.03.21 15:03:22
Beitrag Nr. 10.475 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.348.355 von professordeluxe am 07.03.21 14:19:55Genau meine Meinung
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07.03.21 16:13:44
Beitrag Nr. 10.476 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.348.478 von professordeluxe am 07.03.21 14:42:53Anfang 2016 kostete die Regeneronaktie etwas mehr wie heute , roundabout 400 E . Hätte Bayer statt Sanofi einen Teil übernommen , läge der Kurs bestimmt nicht höher ..... ( halte die Aktie schon seit 2013 ) 😜
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07.03.21 16:26:49
Beitrag Nr. 10.477 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.349.018 von foret am 07.03.21 16:13:44Dekkers wollte schon vor 2016 an Regeneron an. Bis 2013 lag sie.bei unter100. Davor sogar bei unter 50. Dekkers war seit 2010 Vorstandsvorsitzender von Bayer.
Wenning wollte aber partout den Agrarsektor stärken. Grundsätzlich ja nicht verkehrt. Aber die Giftfrma Monsanto war halt nicht so die beste Idee.
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07.03.21 16:38:30
Beitrag Nr. 10.478 ()
Jetzt aber der Blick nach vorne.

Mittwoch und Donnerstag finden die Capital Markets days statt.

Was mich interessieren würde, ist folgendes. Ende 2019 hat Bayer dies hier kommuniziert.

Weiterentwicklungen in den Bereichen Saatgut und Pflanzenschutz sollen Erträge steigern und Ressourcen wie Wasser, Land und Energie sparen. In den kommenden zehn Jahren soll die Investitionssumme auf über 25 Mrd. Euro steigen. Condon bezeichnete die Agrarchemie auch als wichtigen Wachstumsmarkt: Die Entwicklungspipeline von Bayer Crop Science habe derzeit ein Umsatzpotenzial von bis zu 30 Mrd. Euro, davon 17 Mrd. Euro mit kürzlich erfolgten oder anstehenden Produkteinführungen.

https://www.pharma-food.de/markt/bayer-crop-science-investie…

Von den kurzfristigen 17 Milliarden konnte man in 2020 in der Bilanz nichts erkennen. Kommen die in den Folgejahren 2021, 2022 etc.? Oder hat sich das zerschlagen?
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07.03.21 16:46:34
Beitrag Nr. 10.479 ()
Dies vor dem Hintergrund, dass der Bereich Crop Science in 2020 insgesamt ja nur einen Umsatz von 18,8 Milliarden Euro hatte. Nach 19,8 Milliarden Euro in 2019. Also ein Minus von einer Milliarde Euro.

Da frage ich mich natürlich, wie Bayer auf ein kurzfristiges Umsatzpotenzial bei Crop Science von 17 Milliarden Euro kommt. Das wäre ja quasi nahezu eine Umsatzverdopplung.
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07.03.21 16:49:35
Beitrag Nr. 10.480 ()
Die Entwicklungspipeline von Bayer Crop Science habe derzeit ein Umsatzpotenzial von bis zu 30 Mrd. Euro, davon 17 Mrd. Euro mit kürzlich erfolgten oder anstehenden Produkteinführungen.

Von den kolportierten 30 Milliarden Euro ganz zu schweigen.

Würfeln die bei Bayer ihre Prognose-Zahlen?!?!? Oder war das schlicht ein Anfall von zu euphorischer Zuversicht??
Bayer | 51,59 €
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