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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.188.600 von Briglina am 25.03.19 14:08:48
Zitat von Briglina: Inzwischen gibt es doch einen hohen Standard (industrialisierte Welt) von Traktoren mit Fahrerkabinen (geschlossene Struktur, Ueberdruck), die gut gegen flüssige Pflanzenschutzmittel und Aerosole schützen. Das kritische ist wohl eher die Abfüllerei (Transfer). In allen anderen Kabinen muss der Fahrer zusätzlich eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Schutzhandschuhe, Schutzanzug und Atemschutz tragen


Das Abfüllen ist jedenfalls ein Problem!

Aber die Traktoren von denen Du sprichst, die gibt es nur in der Theorie. Die besten haben maximal eine Klimaanlage die die Aussenluft mit dem Sprühnebel aus Glyphosat und Staub ansaugt und die Kabine flutet. Den Bauern mit Gasmaske oder Sauerstofflasche in der Kabine musst Du mir mal vorstellen - der bekommt einen Hitzekoller!

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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.188.609 von dig101 am 25.03.19 14:08:54
Zitat von dig101: Man darf ja auch nicht das Gas aus Russland vergessen damit werden Kriege finanziert und Kritiker einfach mal beseitigt.


Mi russischem Gas kann man schöne deutsche Gasturbinen von Siemens antreiben und Strom produzieren: ach wenn es nur nicht Muttis Embargo gäbe!

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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.189.434 von Briglina am 25.03.19 15:33:09
Zitat von Briglina: Hr. Hardemann sagte, wenn eine Gefahrkennzeichnung auf dem Kanister gewesen wäre, hätte er nicht 26 Jahre gesprüht, sondern das Unkraut ausgezupft. Eine der Schlüsselpersonen von Monsanto Dr. Donna Farmer (Chef-Toxikologin) sagt, sie sprühe das Herbizid seit 25 Jahren ohne Handschuhe und hätte noch nicht nachteiliges festgestellt. (Mr. Hardemann hat mehr als 2000 l oft in Shorts und T-shirt, ohne Handschuhe versprüht). Die Anklage hat vereinfacht argumentiert, die Dosis macht die Wirkung.

Der Anwender/in will also eine Wahlmöglichkeit haben. Das gleiche würde auch für die Konsumenten gelten, dass sie eine Auswahl treffen können (Nahrungsmittel mit oder ohne Glyphosat). Dagegen wehrt sich noch die Nahrungsmittelindustrie, aber ich schätze unter dem gesellschaftllichen Druck wird in 3 Jahren eine Kennzeichnung erfolgen.
Die Situation in der EU ist wesentlich besser als in der USA /Kananda , weil die Sikkation weitgehenst verboten wurde. Dies ist die primäre Quelle für die Kontamination der Lebensmittel und wird aus reinem Profitstreben gemacht.


Es wird sehr bald ein Verbot geben, so wie bereits viele ander Schadstoffe verboten wurden: DDT, Agent Orange, Asbest, contergan,....

... es gibt einfach eine zu breite Öffentlichkeit, die Angst vor den Krankmachern hat.

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Bayer-Chef Werner Baumann verteidigt den milliardenschweren Kauf des umstrittenen US-Saatgutkonzerns Monsanto. Der Monsanto-Kauf war und ist eine gute Idee", sagte der Chef des Agrarchemie- und Pharmaunternehmens. Gedanken an einen Rücktritt weist Baumann von sich: Der Vorstand hat die volle Rückendeckung des Aufsichtsrats. Wir werden sehen was mit diesem Firma wird. Est ist aus mit Bayer steckt in Große scheiße das kann lange dauern 20 Jahre bis wir
alles erdedigt haben. Deshalb Kursziel wird nie wieder über 80 Euro sehen aber unter 50 Euro
werden wir locker sehen.
Kredit-Covenants und Bond-Covenants
Kennt sich jemand mit den Kredit-Covenants und den Bond-Covenants von Bayer aus Mir stellt sich die Frage, ab welcher Schwelle des Monsanto-Desasters die Covenants in Gefahr geraten und gerissen werden können, oder sind die Covenants nur pauschal an Finanzkennzahlen gekoppelt ? Dann wäre der Impact des Monsanto-Desasters auf siese Finanzkennzahlen genauer zu analysieren.

Experten hier dabei ?
Selten hat ein Unternehmen einen Absturz derart verdient wie Bayer !
Muss aber noch viel weiter runter bis der Druck auf Baumann groß genug ist...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.192.380 von WernaWillsWissen am 25.03.19 20:56:00Es gab vor 100 Jahren auch noch keine Computer und Handys und trotzdem sind die Menschen klar gekommen. Vor 1000 Jahren gab es keine Elektrizität und die Menschen sind klar gekommen. Solche aussagen wie "die Menschen sind seit X Jahren ohne Y klargekommen" sind Schwachsinn. Es gibt sowas das nennt sich technologischer Fortschritt. Stell dir mal vor heute stellt jemand überall auf der Welt das Internet ab, dann geht die Menschheit zugrunde.

Mit Bayer und Glyphosat sehe ich das so: Die Weltbevölkerung wächst exponentiell an, 2050 sollen es bereits knapp 10 Mrd. Menschen sein. Das Ackerland wird aber immer weniger, z.B. wegen Wassermangel, Wüstenausbreitung, etc. D.h. Kleine Flächen Ackerland müssen hoch effizient genutzt werden. Man kann es sich einfach nicht mehr leisten 10-20% seiner Ernte zu verlieren. Und das ganze wird in Zukunft noch kritischer. Ohne Gentechnik, Pestizide und co. wird die Weltbevölkerung in Zukunft nicht mehr satt zu bekommen sein und das ist Fakt.

Schlimmer als beim Essen wird es nur beim Wasser. Wenn man hier mal schaut wieviel Liter Wasser pro Kg Lebensmittel benötigt wird bekommt man Angst https://www.presseportal.de/pm/130544/3934035. 1 Kg Tomaten benötigen 110 l, 1 Kg Schweinefleisch 4730 l und 1 Kg Kakao 27.000 l Wasser.

Ich denke trotz der Umstrittenheit von Monsanto wird die Menscheit Unternehmen brauchen, die die Effizienz der Lebensmittelversorgung steigern. Klingt zwar ein bisschen blöd und fies, aber was sind ein paar erkrankte Menschen gegen hunderttausende Menschen welche überleben?
6 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Ich glaube der Hauptgrund monsanto zu kaufen, war dass die in Amerika bessere Bedingungen haben zu forschen. Stammzellen Forschung ist zb in Deutschland verboten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.195.584 von STEV-o am 26.03.19 10:28:37Das Wachstum der Weltbevölkerung muss man ebenfalls kritisch hinterfragen.
Dieses Wachstum vernichtet die Lebensgrundlagen der Menschheit, zuerst allerdings der Tier- und Pflanzenwelt.
Ohne Migration wird es zu großen Spannungen in den bevölkerungsreichen Regionen kommen und mit Migration werden sich diese Auseinandersetzungen in die andere Teile der Welt verlagern und das Prinzip des Sozialstaates aushöhlen !
Bayer ist eigentlich nur noch zu retten wenn sie Monsanto wieder abspalten und in die Insolvenz gehen lassen. Lieber das Kapitel in ejnem Ende mit Schrecken abhaken als Schrecken ohne Ende mit Insolvenz des Gesamtkonzerns. Ich denke die anderen Sparten werden zu einer Erholung des Restkonzerns führen. Kursziel bei Abspaltung 15 Euro, sonst 0,01.
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