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► BAYER AG ■ Auf neuen Wegen ◄ (Seite 436)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.626 von Yoga_Maus am 21.07.19 14:37:11
Zitat von Yoga_Maus: Bayer! Schon wieder Bayer! :( Nach dem chemischen Pflanzenkiller Roundabout nun ein pflanzlicher Menschenkiller? Fragen!!! :eek:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/justiz-ermittelt-…

Wird dem Kurs nur gefährlich, wenn es in den USA Thema wird und Kläger auf den Plan ruft. Dazu reicht evtl. die Opferzahl nicht.
Bayer | 61,31 €
Mal eine Frage an diejenigen, die sich mit dem amerikanischen Rechtssystem etwas besser auskennen. Der Schadensersatz in den aktuellen Monsanto-Fällen besteht ja aus drei Bereichen. Dem Schadensersatz für bereits entstandene Schäden (also z.B. Behandlungskosten), dem Schadensersatz für zukünftige Schäden (z.B. weitere Behandlungskosten) und dem Strafschadensersatz (wird häufig verhängt, um Angeklagte davon abzuhalten, den Fehler noch einmal zu begehen). Wenn in den weiteren Verfahren die aktuellen Urteile herangezogen werden, werden dann auch wieder die Strafschadenszahlungen gefordert oder beschränkt man sich dann auf die bereits entstandenen, sowie die zukünftigen Schäden, da der Strafschadensersatz bereits einmal gezahlt wurde?
Bayer | 59,78 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.112.290 von rheinlandfuchs am 26.07.19 14:33:58
Zitat von rheinlandfuchs: Mal eine Frage an diejenigen, die sich mit dem amerikanischen Rechtssystem etwas besser auskennen. Der Schadensersatz in den aktuellen Monsanto-Fällen besteht ja aus drei Bereichen. Dem Schadensersatz für bereits entstandene Schäden (also z.B. Behandlungskosten), dem Schadensersatz für zukünftige Schäden (z.B. weitere Behandlungskosten) und dem Strafschadensersatz (wird häufig verhängt, um Angeklagte davon abzuhalten, den Fehler noch einmal zu begehen). Wenn in den weiteren Verfahren die aktuellen Urteile herangezogen werden, werden dann auch wieder die Strafschadenszahlungen gefordert oder beschränkt man sich dann auf die bereits entstandenen, sowie die zukünftigen Schäden, da der Strafschadensersatz bereits einmal gezahlt wurde?


Das nächste Verfahren soll am 19.08. in St. Louis starten. https://www.baumhedlundlaw.com/toxic-tort-law/monsanto-round…
Wenn es zu keinem Freispruch kommt, hat die Jury über diese 3 Komponenten des Strafmasses erneut zu befinden. Die Urteile der kalifornischen Gerichte sind nicht rechtsbindend für einen anderen Bundesstaat (obwohl die Richter sich informieren werden.)
Bei dem gebündelten Verfahren (MDL) wie Hardeman ist ja das Ziel, dass es zu einem Vergleich für die anstehenden Fälle kommt und der Mediator ist ja auch bereits tätig. Die Abschreckungsstrafe kann nur einmal ausgesprochen werden und es wäre im Sinne aller Beteiligten diese nicht noch einmal zu hinterfragen, wenn sie innerhalb des verfassungsrechtlichen vertretbaren Rahmens liegt (9:1 bis 3:1).
Ich gehe davon aus, dass das nächstinstanzliche Urteil im vorgezogenen Fall Johnson mehr Klarheit schaffen wird (Urteil ist zum amerikan. Erntdankfest zu erwarten).
Bayer | 59,90 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.122.854 von Briglina am 28.07.19 21:51:59
Zitat von Briglina:
Zitat von rheinlandfuchs: Mal eine Frage an diejenigen, die sich mit dem amerikanischen Rechtssystem etwas besser auskennen. Der Schadensersatz in den aktuellen Monsanto-Fällen besteht ja aus drei Bereichen. Dem Schadensersatz für bereits entstandene Schäden (also z.B. Behandlungskosten), dem Schadensersatz für zukünftige Schäden (z.B. weitere Behandlungskosten) und dem Strafschadensersatz (wird häufig verhängt, um Angeklagte davon abzuhalten, den Fehler noch einmal zu begehen). Wenn in den weiteren Verfahren die aktuellen Urteile herangezogen werden, werden dann auch wieder die Strafschadenszahlungen gefordert oder beschränkt man sich dann auf die bereits entstandenen, sowie die zukünftigen Schäden, da der Strafschadensersatz bereits einmal gezahlt wurde?


Das nächste Verfahren soll am 19.08. in St. Louis starten. https://www.baumhedlundlaw.com/toxic-tort-law/monsanto-round…
Wenn es zu keinem Freispruch kommt, hat die Jury über diese 3 Komponenten des Strafmasses erneut zu befinden. Die Urteile der kalifornischen Gerichte sind nicht rechtsbindend für einen anderen Bundesstaat (obwohl die Richter sich informieren werden.)
Bei dem gebündelten Verfahren (MDL) wie Hardeman ist ja das Ziel, dass es zu einem Vergleich für die anstehenden Fälle kommt und der Mediator ist ja auch bereits tätig. Die Abschreckungsstrafe kann nur einmal ausgesprochen werden und es wäre im Sinne aller Beteiligten diese nicht noch einmal zu hinterfragen, wenn sie innerhalb des verfassungsrechtlichen vertretbaren Rahmens liegt (9:1 bis 3:1).
Ich gehe davon aus, dass das nächstinstanzliche Urteil im vorgezogenen Fall Johnson mehr Klarheit schaffen wird (Urteil ist zum amerikan. Erntdankfest zu erwarten).


Danke für die Antwort :)
Aber es wurden ja in den drei Verfahren in Kalifornien auch drei verschiedene Strafschadensersatzzahlungen festgelegt. Müsste Bayer diese dann alle drei Zahlen? Bayer versucht aktuell ja noch, einen Vergleich zu umgehen und setzt auf die nächste Instanz.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.122.881 von rheinlandfuchs am 28.07.19 21:59:45Vor kurzem kam auf ARTE ein Bericht über Kenneth Feinberg, dem US-Vergleichsgott. Vielleicht für Bayer-Aktionäre interessant, denn am Ende wirds eh unvermeidlich sein.

Die US-Staranwälte wollen ihren Anteil am Cashflow Bayers, steht ihnen quasi zu nach deren Denke. Die Welt ist denen nicht genug.
Bayer | 59,90 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.122.881 von rheinlandfuchs am 28.07.19 21:59:45Ich denke schon , sofern nicht höhere Instanzen diese reduzieren, wird das Strafmass (punitive damages) kumulativ addiert in Kalifornien (irgendwie sollte sie ja auch abschreckend wirken ), wobei die Höchstsumme sehr stark von Staat zu Staat variiert.
https://www.phillipsnizer.com/siteFiles/24313/Article-ZurInf…

Bayer verfolgt eine zweigleisige Strategie (verhandeln und weiterziehen), weil man eventuell auch einmal einen Freispruch erwartet oder eine Jury den Strafschadensersatz streicht.
Bayer | 59,90 €
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nunja, die Zahlen sind echt durchwachsen, die Herren Analyten haben wahrscheinlich andere. Neue Ziele von heute 70/77/85/110/123 ??
Bayer | 56,88 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.123.085 von Briglina am 28.07.19 22:56:06Vorstand und AR sind nicht mehr zu halten.
Bayer | 56,60 €
Bayers Problem ist jetzt um 5000 Glyphosat-Klagen größer
https://www.welt.de/wirtschaft/article197718141/Glyphosat-Ba…

Ich sehe Bayer bald bei 38-40 EUR!
Bayer | 57,87 €
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