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Bei Münchener Rück ist eine AdHoc fällig (Seite 1167)


ISIN: DE0008430026 | WKN: 843002 | Symbol: MUV2
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19.02.18
Deutsche Bank
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Die Politik denkt über Versicherungen für Bauern nach
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/der-zweite-duerresomm…

...Reinhard Jung hat Sorgen. Wegen der Trockenheit hat er das Heu für seine 40 Rinder dieses Jahr bereits im Mai statt im Juni geerntet. Die Ausbeute war bescheiden: „Ich habe nicht einmal ein Viertel von dem geerntet, was normal wäre“, sagt der Landwirt aus dem brandenburgischen Lennewitz, „das ist frustrierend“. Die Lage sei noch schlimmer als im Dürresommer 2018.....

Bund und Länder legten ein Nothilfeprogramm über 340 Millionen Euro auf.

Doch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) möchte aus diesem Krisenmodus aussteigen. Staatliche Ad-hoc-Hilfen seien „zur dauerhaften Risikoabsicherung ungeeignet“


...Im Fokus....eventuelle staatliche Zuschüsse zu Versicherungsprämien


....Bayern und Baden-Württemberg haben kürzlich eine Bundesratsinitiative eingebracht, nach der sich der Staat an Versicherungsprämien für eine sogenannte Mehrgefahrenversicherung beteiligen soll, die nicht nur Schäden durch Hagel, Starkregen oder Überschwemmungen abdeckt, sondern auch Dürre. Denn gegen Trockenheit ist bislang kaum ein Landwirt versichert. Elf Millionen Hektar Agrarfläche gibt es in Deutschland, aber nur 50.000 bis 100.000 Hektar sind davon gegen Dürreschäden abgesichert,......

...Das liegt nicht nur an den hohen Risiken, sondern auch an der Versicherungssteuer von 19 Prozent, die bei Dürrepolicen fällig wird.....

....Hagel, Sturm, Starkregen und Überschwemmungen werden dagegen nur mit einem Steuersatz von 0,3 Promille belegt...

....Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat bereits signalisiert, dass er auch bei Dürreversicherungen den niedrigen Steuersatz einführen will. ...

...Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen wollen den Bauern mit Staatsprämien für Versicherungen helfen. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) verweist auf Österreich, wo Landwirte 50 Prozent der Versicherungsprämie übernehmen, Bund und Länder die andere Hälfte. Ähnliche Modelle gibt es in drei Viertel der EU-Staaten. Die staatliche Förderung beträgt dort bis zu 70 Prozent....

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Steuersatz für Dürreabsicherungen geht höchstwahrscheinlich runter von 19% auf 0,3 Promille und staatliche Beihilfen für Dürreabsicherungen sind im Gespräch. In D, es war ja klimatisch bisher nicht notwendig gab es bisher kaum Dürreversicherungen. 50.000 bis 100.000 Hektar sind insgesamt im gesamten Land gegen Dürre abgesichert. 1 Million Hektar Agrarfläche gibt es in D. Das Potenzial für mögliche Dürreversicherungen ist also enorm. Im Nachbarthread habe ich schon zu Beginn auf den Umstand möglicher Dürreversicherungen auch in D hingewiesen. Man musste kein Prognostiker sein, um zu erahnen, dass dies notwendig werden würde. 2019 sprechen wir auf Gesamtdeutschland bezogen aber eher von einer Dürreperiode, weniger von einer Dürre wie 2018. Ein Problem ist, dass die Niederschläge sich stärker in die Wintermonate verlagern, für die Landwirte nicht gerade brauchbar.

Gruß
Stefan
Münchener Rück | 225,40 €
guad schauts aus......


https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…

Insbesondere die Hurrikansaison gilt es abzuwarten. Aber das was bisher eingefahren wurde, ist schon mal ganz ermutigend was das Jahresziel angeht.
Münchener Rück | 225,90 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.067.452 von Steveguied am 19.07.19 19:39:51Jedes Jahr setze ich mir ein Ziel, zu welchem ich Kasse mache. Dieses Ziel habe ich erreicht und alles profitabel verkauft. Nicht nur die Hurricane Saison warte ich ab, sondern ich warte auf ernsthafte Krisen im Herbst, wie z.B. Brexit, Iran etc. um dann wesentlich niedriger wieder kaufen zu können.
Viel Glück uns allen!
Münchener Rück | 223,20 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.079.593 von picard03 am 22.07.19 16:07:28Ich nehme die Schwankungen gern in Kauf. Ich kaufe etwas von dem ich denke, dass es unterbewertet ist und halte prinzipiell so lange, wie ich denke das Unternehmen kommt in keine existenzgefährdende Krise.

Ich würde mich dem Anlagestil des Valueanlegers zuordnen und ein echtes Problem,wir kaufen und verkaufen zu früh. Also versuche ich das mit dem Verkaufen erstmal gar nicht, sondern nur in einer existenzgefährdenden Krise bzw. ich habe auch in den letzten Jahren Verkäufe durch geführt, wo ich einfach von einer Branche zu viele Player gekauft hätte. Und ETFs habe ich marginal im Bereich der Emerging Markets.

Aber was ich generell zu sagen pflege. Jeder muss seinen persönlichen Anlagestil finden. Wenn du etwas machst, von dem du nicht 100%ig überzeugt bist, passieren früher oder später große Fehlentscheidungen. Also muss man voll hinter seiner Strategie stehen und weil Menschen verschieden sind, müssen zwangsläufig die Strategien auch unterschiedlich sein.


Gruß
Stefan
Münchener Rück | 224,00 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.081.843 von Steveguied am 22.07.19 20:31:13Danke für Deinen Kommentar! Es ist wie im Leben generell: jeder muss seinen eigenen Weg suchen, finden und gehen!
Münchener Rück | 222,70 €
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