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Bei Münchener Rück ist eine AdHoc fällig - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.081.843 von Steveguied am 22.07.19 20:31:13Danke für Deinen Kommentar! Es ist wie im Leben generell: jeder muss seinen eigenen Weg suchen, finden und gehen!
Münchener Rück | 222,70 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.079.593 von picard03 am 22.07.19 16:07:28Ich nehme die Schwankungen gern in Kauf. Ich kaufe etwas von dem ich denke, dass es unterbewertet ist und halte prinzipiell so lange, wie ich denke das Unternehmen kommt in keine existenzgefährdende Krise.

Ich würde mich dem Anlagestil des Valueanlegers zuordnen und ein echtes Problem,wir kaufen und verkaufen zu früh. Also versuche ich das mit dem Verkaufen erstmal gar nicht, sondern nur in einer existenzgefährdenden Krise bzw. ich habe auch in den letzten Jahren Verkäufe durch geführt, wo ich einfach von einer Branche zu viele Player gekauft hätte. Und ETFs habe ich marginal im Bereich der Emerging Markets.

Aber was ich generell zu sagen pflege. Jeder muss seinen persönlichen Anlagestil finden. Wenn du etwas machst, von dem du nicht 100%ig überzeugt bist, passieren früher oder später große Fehlentscheidungen. Also muss man voll hinter seiner Strategie stehen und weil Menschen verschieden sind, müssen zwangsläufig die Strategien auch unterschiedlich sein.


Gruß
Stefan
Münchener Rück | 224,00 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.067.452 von Steveguied am 19.07.19 19:39:51Jedes Jahr setze ich mir ein Ziel, zu welchem ich Kasse mache. Dieses Ziel habe ich erreicht und alles profitabel verkauft. Nicht nur die Hurricane Saison warte ich ab, sondern ich warte auf ernsthafte Krisen im Herbst, wie z.B. Brexit, Iran etc. um dann wesentlich niedriger wieder kaufen zu können.
Viel Glück uns allen!
Münchener Rück | 223,20 €
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guad schauts aus......


https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…

Insbesondere die Hurrikansaison gilt es abzuwarten. Aber das was bisher eingefahren wurde, ist schon mal ganz ermutigend was das Jahresziel angeht.
Münchener Rück | 225,90 €
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Die Politik denkt über Versicherungen für Bauern nach
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/der-zweite-duerresomm…

...Reinhard Jung hat Sorgen. Wegen der Trockenheit hat er das Heu für seine 40 Rinder dieses Jahr bereits im Mai statt im Juni geerntet. Die Ausbeute war bescheiden: „Ich habe nicht einmal ein Viertel von dem geerntet, was normal wäre“, sagt der Landwirt aus dem brandenburgischen Lennewitz, „das ist frustrierend“. Die Lage sei noch schlimmer als im Dürresommer 2018.....

Bund und Länder legten ein Nothilfeprogramm über 340 Millionen Euro auf.

Doch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) möchte aus diesem Krisenmodus aussteigen. Staatliche Ad-hoc-Hilfen seien „zur dauerhaften Risikoabsicherung ungeeignet“


...Im Fokus....eventuelle staatliche Zuschüsse zu Versicherungsprämien


....Bayern und Baden-Württemberg haben kürzlich eine Bundesratsinitiative eingebracht, nach der sich der Staat an Versicherungsprämien für eine sogenannte Mehrgefahrenversicherung beteiligen soll, die nicht nur Schäden durch Hagel, Starkregen oder Überschwemmungen abdeckt, sondern auch Dürre. Denn gegen Trockenheit ist bislang kaum ein Landwirt versichert. Elf Millionen Hektar Agrarfläche gibt es in Deutschland, aber nur 50.000 bis 100.000 Hektar sind davon gegen Dürreschäden abgesichert,......

...Das liegt nicht nur an den hohen Risiken, sondern auch an der Versicherungssteuer von 19 Prozent, die bei Dürrepolicen fällig wird.....

....Hagel, Sturm, Starkregen und Überschwemmungen werden dagegen nur mit einem Steuersatz von 0,3 Promille belegt...

....Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat bereits signalisiert, dass er auch bei Dürreversicherungen den niedrigen Steuersatz einführen will. ...

...Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen wollen den Bauern mit Staatsprämien für Versicherungen helfen. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) verweist auf Österreich, wo Landwirte 50 Prozent der Versicherungsprämie übernehmen, Bund und Länder die andere Hälfte. Ähnliche Modelle gibt es in drei Viertel der EU-Staaten. Die staatliche Förderung beträgt dort bis zu 70 Prozent....

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Steuersatz für Dürreabsicherungen geht höchstwahrscheinlich runter von 19% auf 0,3 Promille und staatliche Beihilfen für Dürreabsicherungen sind im Gespräch. In D, es war ja klimatisch bisher nicht notwendig gab es bisher kaum Dürreversicherungen. 50.000 bis 100.000 Hektar sind insgesamt im gesamten Land gegen Dürre abgesichert. 1 Million Hektar Agrarfläche gibt es in D. Das Potenzial für mögliche Dürreversicherungen ist also enorm. Im Nachbarthread habe ich schon zu Beginn auf den Umstand möglicher Dürreversicherungen auch in D hingewiesen. Man musste kein Prognostiker sein, um zu erahnen, dass dies notwendig werden würde. 2019 sprechen wir auf Gesamtdeutschland bezogen aber eher von einer Dürreperiode, weniger von einer Dürre wie 2018. Ein Problem ist, dass die Niederschläge sich stärker in die Wintermonate verlagern, für die Landwirte nicht gerade brauchbar.

Gruß
Stefan
Münchener Rück | 225,40 €
Kurse jenseits der 200er Schallmauer sind keine Schnäppchenkurse. Die Zeit mit günstigen Kursen gab es lange genug zum Einsammeln und interessanterweise wollten die Leute da Aktie zu diesen Kursen eher nicht.

Es ist über 10 vielleicht fast 15 Jahre her, wo es "Rentolino" noch gab, der damals viel geschrieben hatte. Er hatte wahlweise von der 120 aufn Weihnachts oder Osterteller gesprochen. So richtig eingetroffen ist es dann doch nie. Dann kam der Kurs ein bisschen ausm Quark, aber sodann machte die Finanzkrise dies wieder zunichte und heute muss man sagen 120 aufn Weihnachtsteller ? :cry::cry::cry::cry::cry: Willst du mich verar.....? Auch ein Spruch von "Rentolino" war bei den Unterbumpeln vorne gelb und hinten braun. Vertiefen wir das besser nicht.

Etliche DAX Aktien kämpfen noch mit den Kursmarken aus 07. Ne Siemens ist beispielsweise noch drunter und von einer Deutschen Bank will ich gar nicht sprechen. Die haben das mit der Kurspflege exzellent gemeistert, nur leider im Turbo Rückwärtsgang. Von der Dreistelligkeit in die Einstelligkeit. Ich sag nur Leistung aus Leidenschaft. Gebe aber zu, dass ich ein paar DB Aktien inzwischen gekauft habe, weiß aber, dass es was zum Zocken ist und ich durchaus Sitzfleisch mitbringen muss.


Anno 1996 / 1997 war Munich Re die erste Aktie die ich meinen Eltern empfohlen hatte und sie haben sie auch gekauft. Es war die erste nicht "Siemens" Aktie die sie gekauft haben. Damals war ich 15 - 17 ( Bin Ende Oktober geboren). Munich Re war zwar nicht die erste Aktie die ich gekauft habe, aber die erste indirekt gekaufte. So jetzt ist aber auch wieder genug Nostalgie. Und 2001 war Munich Re die erste HV die ich besucht hatte.

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Weil ich das von ein paar Schweizer Finanzinstituten mitbekomme, würde mich interessieren wie und ob Munich Re versucht in punkto Blockchain und künstlicher Intelligenz die IT Strukturen zu verbessern und nach Möglichkeit auch Prozesse zu entschlacken und IT zu standardisieren? Gibt ne Menge Risiken da einiges zu verklatschen, ich persönlich glaube aber, wenn man das Thema richtig angeht, dass man dann nach der nächsten Marktbereinigung üblicherweise nach einem Crash dann schön auftrumpfen kann.

Jetzt aber..... yes weekend :laugh::laugh::laugh:

Gruß
Stefan
Münchener Rück | 225,40 €
Schnell mal meine Position aufgestockt, denn eine solch stabile Aktie muß man erst mal finden und nehme an nach den Gewinnmitnahmen wird es wieder aufwärts gehen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.143.694 von Datamining am 19.03.19 19:55:33https://www.n-tv.de/wirtschaft/Munich-Re-peilt-Gewinn-von-2-…
Der Manager, der den Rückversicherer von 2004 bis 2017 geführt hatte, soll nach einer zweijährigen Abkühlungsphase in den Aufsichtsrat des Konzerns einziehen und anschließend die Führung des Gremiums übernehmen. Im Fall seiner Wahl wird der 62-Jährige auf dem Posten Nachfolger des früheren BMW- und VW-Chefs Bernd Pischetsrieder. Bomhard ist bereits Aufsichtsratschef der Deutschen Post.

Ich bin längst nicht mehr so up to date wie früher. Wusste gar nicht, dass von Bomhard schon Aufsichtsratschef der Dt. Post ist. Hatte gehofft, wir könnten ihn, wenn überhaupt exclusiv bekommen. Abgesehen davon freue ich mich wirklich sehr, dass wir ihn als Aufsichtsratschef gewinnen konnten.

@Data
Es ist einfacher das ARP mal mit 1Mrd Euro jrl. auszusetzen, aber wäre kein gutes Zeichen das jetzt bei der Dividende drauf zu satteln. Sicher im ersten Moment schön, aber wenn man es später streicht, würde so viel mehr Porzellan kaputt machen, als wenn man einfach in nem schwierigeren Jahr "nur" das ARP aussetzt. Es stimmt, die Kurse sind nicht mehr an diesem Punkt, wo man sagt "günstig", aber warum mit der ARP Traditionen brechen?

Gruß
Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.113.809 von wallstreetmarc am 15.03.19 18:18:16
Zitat von wallstreetmarc: der Aktienrückkauf ist auch voll im Gang.

So ist es! Seit der letzten Hauptversammlung wurden bislang schon knapp 4,8 Millionen Stücke zurückgekauft. Da diese Aktien eingezogen werden, verringert sich die Anzahl ausstehender Aktien damit von 149,5 Mio. Stück auf voraussichtlich 144,7 Mio. Stücke.

Heute wurde außerdem mitgeteilt, dass auch für 2019/20 ein weiteres Rückkaufprogramm i.H.v. 1 Mrd. € beschlossen wurde:
https://www.munichre.com/de/media-relations/publications/pre…

Aufgrund des gestiegenen Aktienkurses wird Munich Re im kommenden Jahr aber für diese 1 Mrd. € deutlich weniger Aktien zurückkaufen können als in den Vorjahren.

Sind wir bei Kursen von über 210 € langsam an dem Punkt angekommen, das ARP sukzessive zurückzufahren oder ist es für Munich Re immernoch eine der besten Kapitalverwendungen, eigene Aktien zurückzukaufen? Was meint ihr?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.113.809 von wallstreetmarc am 15.03.19 18:18:1610-JAHRESHOCH! - alle Widerstände nun nach oben durchbrochen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.809.335 von pickuru am 06.02.19 21:25:37der Aktienrückkauf ist auch voll im Gang (siehe heutige Meldung).

Läuft!
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Nachdem der Chef für nächstes Jahr höheres Prämienniveau angekündigt hat und ERGO auch aus dem Quark kommt habe ich heute nachgelegt und einige Stücke erworben. Bin schon seit 2008 dabei und habe aber jetzt das Gefühl ,dass der Kurs wieder besser läuft wie die letzten paar Jahre.
Aber logisch die Hoffnung stirbt zuletzt.
Münchener Rück umgarnt Aktionäre - Waldbrände weggesteckt

https://de.reuters.com/article/deutschland-m-nchener-r-ck-id…

Der weltgrößte Rückversicherer erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von knapp 2,3 Milliarden Euro, nachdem eine Serie von Wirbelstürmen und Erdbeben das Ergebnis 2017 auf 400 Millionen hatte einbrechen lassen.....

.....Jurecka will die Dividende für 2018 auf 9,25 (2017: 8,60) Euro je Aktie erhöhen, nachdem sie ein Jahr zuvor stagniert hatte......


....Konzern 2018 für Naturkatastrophen und andere Großschäden nur noch 2,15 Milliarden Euro ausgeben, halb so viel wie 2017. Die Waldbrände im Südwesten der USA, die auch Villen-Vororte von Los Angeles trafen, gehörten mit Schäden von 430 Millionen Euro neben dem Taifun “Jebi” in Japan (440 Millionen) zu den für die Münchener Rück teuersten Ereignissen des Jahres.....

....bei alternativen Kapitalgebern wie Hedgefonds “Friktionen und Verunsicherung” zu spüren gewesen....seien sie von den Waldbränden auf dem falschen Fuß erwischt worden und hätten angesichts der Verluste Geld nachschießen müssen

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Die machen weiter ihr Ding. Der neue CEO legt etwas mehr Ehrgeiz an den Tag, es wird sich erst später zeigen, ob der Ehrgeiz auch mit Risiken verbunden war. Ansonsten passt es. Auch ein neues ARP wird es wohl geben. Ich hatte bis vor ein paar Tagen gedacht, es sei schon festgelegt worden, dass die Dividende konstant bleibt. Jetzt haben wir an der 200er Marke gekratzt. Für nen Zukauf definitiv zu teuer. Aber hier sind ja auch einige shon seit Ewigkeiten investiert.


Gruß
Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.218.420 von theinfonaut am 15.11.18 07:24:11Hätte nicht gedacht, dass wir von derartigen Schadenssummen sprechen würden.

https://boerse.ard.de/aktien/waldbraende-in-kalifornien-werd…
Denn nach ersten Expertenschätzungen könnten die "Camp Fire" genannten verheerenden Waldbrände im Norden Kaliforniens Versicherer und Rückversicherer zwischen 9,0 und 13 Milliarden Dollar kosten.

Das ist dann schon ne Hausnummer.


Gruß
Stefan
Und nun wirkt das Feuer in Kalifornien auf den Kurs. Wobei der Schaden auch wirklich hoch werden könnte. Hier brennen nicht Häuser sondern Anwesen in bester Lage. Die sind mit Sicherheit alle hoch versichert. Aber auch hier gilt Prämien rauf und Mitbewerber raus.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.182.281 von theinfonaut am 09.11.18 19:50:12Stürme, wohl in steigendem Ausmaß auch Dürren, Überschwemmungen all das gehört zum Geschäft und der Bedarf diesbezüglich wird wachsen.

Einerseits können sich in Asien immer mehr Menschen Absicherungen in Form Versicherungen leisten, was besonders bei so was Elementarem wie den eigenen 4 Wänden anfängt und
andererseits wird mehr in Risikogebieten gebaut, aber auch die Art wie sich die Naturkatastrophen zusammensetzen scheinen sich Schäden zu verstärken ( ohne hier jetzt eine Grundsatzdiskussion aufzumachen).

Es ist aber trotzdem logisch, dass bei Schadensereignissen zunächst der Aktienkurs sinkt. Es sind wirklich sehr viele Investoren leider kurzfristiger orientiert als man es glauben mag und so Schäden wirken sich auch erstmal negativ bei den Gewinnen aus und können ein Jahresergebnis schon mal komplett verhageln. Da drücken gleichzeitig sehr viele auf den sell button. Aber auch so Kursausschläge zu Quartalszahlen sind oft völlig übertrieben. Es mag sein, dass manche Q-Zahlen sehr spektakulär sind, in der Masse sind sie es aber tendenziell nicht. Selbst so Jahresergebnisse haben oft nur begrenzte Aussagekraft. Und doch wird da manchmal ein Wirbel gemacht, als wäre es was weiß ich.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das NatCat Geschäft in Verbindung mit neuen Medien wie dem Internet völlig neue Versicherungen möglich macht und durch die Klimaveränderungen sogar notwendig werden. Auch Landwirte werden darauf stärker zurück greifen müssen, als dies vielleicht noch vor 10 - 20 Jahren der Fall war. Ich bin mir sicher, dass etliche Bauern in Deutschland inzwischen deutlich empfänglicher für Dürreversicherungen sind, wo sie vor über 10 Jahren noch schallend darüber gelacht hätten. So ändern sich die Dinge. 2003, 2015 und jetzt.

Wenn man ein bisschen drüber nachdenkt, Munich Re zählt du den wenigen Unternehmen die von den Klimaveränderungen profitieren und da gibt es nicht viele. Ausser man geht sehr exotische Investments ein, deren Ausgang komplett offen ist. Der Umstand, dass munich Re ein Gewinner von Klimaveränderungen ist hatte mich schon anno 1997 mit 16/17 Jahren fasziniert.

Gruß
Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.180.541 von Steveguied am 09.11.18 16:47:24Ich meine das nicht herabsetzend, ich finde es nur absurd, wenn bei jedem Sturm der Kurs fällt, obwohl das Wetter positiv für das Geschäft ist.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.168.106 von theinfonaut am 08.11.18 13:23:08Diese Foristen haben im Herbst 2011 bei nem Kurs von unter 80 Euro Mürü Aktien das letzte Mal nachgekauft. Dies auch geschrieben und man kann es genau nachlesen.

Andere waren da noch im Börsen Untergangsmodus.

Der Wetterhread passt zu Munich Re ganz gut und der Bedarf an Wetter- und klimabedingten Absicherungsmöglichkeiten steigt. Und wenn man vorher erkennt, wo es wachsenden Bedarf an Versicherungen geben wird und entsprechend investiert, mag das für manche wirr erscheinen, für mich persönlich ist es die Chance nochmal sowas wie Munich Re im Herbst 2011 hin zu legen ( oder besser) und inzwischen kassiere ich über 10% Div. Rendite. Darüber kann man sich vom Niveau her lustig machen, entspricht aber ganz dem Geschmack des Foristen.

Gruß
Stefan
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.168.106 von theinfonaut am 08.11.18 13:23:08MüRe verdient mit den Unwettern Geld

so wie die Unwetter zunehmen, so scheint die Dividende zu steigen.
Die 9,00 Euro werden kommen und in 10 Jahren haben wir spätestens die 15,00; was dann bei heutigem Einstieg eine saftige Dividendenrendite darstellt.. :kiss:




https://www.munichre.com/de/ir/shares/dividend/index.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.167.965 von wallstreetmarc am 08.11.18 13:02:16Wenn ich sehe, was letztes Jahr in der Hurricane Saison mit dem Kurs (umgekehrt reziprok zur Windstärke) los war, wundert mich das nicht. Auch die Tatsache, dass hier nebenbei ein Wetterthread existiert, spricht für das Niveau der Foristen. MüRe verdient mit den Unwettern Geld, das kapieren viele nicht. Im Frühjahr ist in Chile ein Staudamm gebrochen 600 Mio Schaden für MüRe - das war mal unvorhergesehen und wurde locker aufgefangen.
Die größte Abteilung bei denen ist die Wetter Risiko Folgeabschätzung. Das sind hochbezahlte Spezialisten. Und die Einnahmen sprudeln gerade wegen der höheren Risikoprämien und strauchelnden Mitbewerbern.
Dazu kauft MüRe für 1 Mrd. Aktien zurück.

Für mich bleibt die Aktie attraktiv und ist klar 10% unterbewertet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.167.731 von theinfonaut am 08.11.18 12:38:46solide
KGV um 10!
Dividendenrendite um die 5 Prozent.
Es gibt wohl nur wenige bessere DAX-Werte, was relativ Konjunktur-unsensitive Werte angeht.
Warum wir noch unter 200 Euro stehen verstehe wer will. Ich nicht ganz.
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Über 1 Mrd. Gewinn in 3 Monaten ist besser als Konsens. Blackrock kauft gleich mal Aktien dazu.
Lüppt...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.932.549 von provinzler am 11.10.18 17:06:12Ach krass..... nie gedacht.

thanks
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.932.444 von Steveguied am 11.10.18 16:58:52
Zitat von Steveguied: Also aus versicherungstechnischer Sicht ein Schaden unter vielen. Für direkt Betroffene klar nochmal was anderes und auch die menschlichen Tragödien sind sicher nicht versicherbar. Extreme Schäden wären aber auch überraschend gewesen.

Inzwischen gab es ja mit Michael schon den nächsten Wirbelsturm, deutlich stärker und auch größer. Auch hier heißt es im Endeffekt wieder Schätzungen abwarten. Liegt zufälligerweise ne Raffinierie in der Schneise des Hurrikans sieht die Sache gleich mal ganz anders aus. Dann türmen sich schnell hohe Schäden auf.

Willkommen zurück in der Diskussion. ;)

Gruß
Stefan


Sorry, schlampig gelesen, die 2-5 Mrd. sind die Schätzungen für Michael, nicht Florence
http://www.artemis.bm/blog/2018/10/10/hurricane-michael-wind…

Florence liegt für Erst- und Rückversicherer zusammen bei etwa 6-10 Mrd. Dollar

http://www.artemis.bm/blog/2018/09/25/corelogic-differs-on-f…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.932.318 von provinzler am 11.10.18 16:49:02Also aus versicherungstechnischer Sicht ein Schaden unter vielen. Für direkt Betroffene klar nochmal was anderes und auch die menschlichen Tragödien sind sicher nicht versicherbar. Extreme Schäden wären aber auch überraschend gewesen.

Inzwischen gab es ja mit Michael schon den nächsten Wirbelsturm, deutlich stärker und auch größer. Auch hier heißt es im Endeffekt wieder Schätzungen abwarten. Liegt zufälligerweise ne Raffinierie in der Schneise des Hurrikans sieht die Sache gleich mal ganz anders aus. Dann türmen sich schnell hohe Schäden auf.

Willkommen zurück in der Diskussion. ;)

Gruß
Stefan
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.711.141 von Steveguied am 16.09.18 12:24:28
Zitat von Steveguied: Aus den Fernsehbildern lässt sich freilich nicht ableiten wie es mit den Schäden aussieht. Jedenfalls kann ich das nicht und ich denke die Experten auch nicht. Man muss dazu die ersten Schadensmeldungen abwarten.


Die ersten Schätzungen gehen wohl von 2-5 Milliarden Dollar für die Industrie als Ganzes aus.
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Generell kann man sagen, dass Hurrikans kommend vom Golf gefährlicher sind. Meist größer und auch von der Kategorie höher eingestuft, weil die Wassertemperaturen da so extrem hoch sind. Gruß an die nicht vorhandene Klimaerwärmung.

Michael hat sich in kurzer Zeit extrem schnell verstärkt, was sogar mich überrascht hat. Am Abend vorher hieß es noch wird "vielleicht" ein Kategorie 3 Hurrikan und trifft auf wahrscheinlich weniger besiedeltes Gebiet und dann war es Kategorie 4 mit Up Potenzial.

Der Kursrückgang bei munich re war aber dann doch mehr der Gesamtmarktsituation geschuldet.


Dieses Jahr ist das ein bisschen verschoben. Meist Monatswechsel August zum September und September zum Oktober sind so Knackpunkte und dann seit ungefähr 10 Jahren nochmal Oktober zum November. Dieses Jahr etwas versetzter Richtung Monatsmitte. Das war bei Florence schon so und dann beruhigt es sich eher wieder. Wobei wir ja jetzt Mitten in der Saison stecken..

Bei diesem Hurrikan hatte ich damit gerechnet, dass er zuerst, dann wenn er keiner mehr ist, weit Richtung Norden knickt und dann durch den Jetstream irgendwann in den Süden geschleudert wird. Hätte den ersten Schnee auch im bayerischen Voralpenflachland bringen können. El Nino macht dem nach allem was ich jetzt weiß ein Strich durch die Rechnung. Jetstream ist zu schwach bzw. nicht vorhanden.

Gruß
Stefan
Michael hat zumindest an der Kategorie 5 gekratzt und dürfte dieses Jahr auch in der Bilanz der Münchner zu sehen sein. Eine ganz andere Nummer als Florence. Wobei die Küste zum Glück an der stelle nicht ganz so dicht besiedelt ist.
Und weil ein Kat. 3 Sturm kommt fällt MuRe? Immer wieder die gleiche Reaktion. Der Kurs ist wie ein Barometer.😋


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