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Sektkellerei Schloss Wachenheim (Seite 206)

eröffnet am 02.01.04 13:34:11 von
neuester Beitrag 22.11.21 15:36:20 von

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11.02.04 15:34:16
Beitrag Nr. 12 ()
Ein spekulativer Kauf?
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11.02.04 08:04:20
Beitrag Nr. 11 ()
Halbjahresbericht (01.07. bis 31.12.2003):
Schloss Wachenheim kündigt Gewinnsprung an[/b ]

1,15 EUR Gewinn pro Aktie im nächsten Geschäftsjahr / Umsatzrückgang durch
Verzicht auf Wodka-Geschäft / Konsolidierung abgeschlossen

11. Februar 2004. Der Schloss Wachenheim Konzern, mit einem jährlichen Absatz

von rund 180 Mio. Flaschen weltweit größte Sektkellerei, kündigt auf der
heutigen Hauptversammlung in Stuttgart eine deutliche Gewinnsteigerung für die
nächsten Jahre an. Vorstandssprecher Nick Reh erwartet für das kommende
Geschäftsjahr 2004/05 (30.6.) einen Gewinn pro Aktie von etwa 1,15 EUR, das
entspricht einem Konzern-Jahresüberschuss von etwa 10 Mio. EUR. Wachenheim
erreichte im zurückliegenden Geschäftsjahr 0,02 EUR (Jahresüberschuss EUR 1,8
Mio.) und erwartet im laufenden Jahr (30.06.04) etwa 0,05 EUR (Jahresüberschuss
etwa 1,0 Mio.).

Konzentration auf das Kerngeschäft Wein und Sekt
Hauptgrund für die künftig deutlich verbesserte Ergebnissituation ist die jetzt
vollzogene Integration der Marke Charles Volner in Frankreich, die Aufstockung
bestehender Beteiligungen und die Umstellung der Bilanzierung auf die
internationalen Rechnungslegungsstandards. Mit der Beendigung des laufenden
Geschäftsjahres 2003/2004 sollen auch die Kostensenkungsmaßnahmen und die
Integrationsschritte der in den letzten Jahren erworbenen Beteiligungen des
Konzerns vorläufig beendet sein. Gleichzeitig rechnet der Vorstand im kommenden
Jahr mit einem merklich sinkenden Umsatz, vor allem durch die geplante Aufgabe
des Wodkageschäftes in Polen. Wachenheim wird sich ganz auf die Kernbereiche
Wein und Sekt konzentrieren. Die Übernahme der Vertriebsrechte einer führenden
Spirituosenmarke in Polen habe, so der Vorstand, dem Konzern zwar kurzfristige
Vorteile gebracht; langfristig ließen sich in diesem Segment allerdings keine
Erträge erwirtschaften. Der Umsatz werde deshalb auf rund 300 Mio. EUR im Jahr
2004/05 zurückgehen, im laufenden Jahr wird er bei etwa 380 Mio. EUR erwartet.
Nick Reh betonte in der Hauptversammlung, die Konzentration auf das Kerngeschäft
und die Verbesserung der Eigenkapitalrentabilität stehe nach Jahren der
Expansion jetzt im Vordergrund.

EUR 225,6 Mio. Umsatz im ersten Halbjahr
In der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2003 konnte der Konzern einen
Umsatz von EUR 225,6 Mio. (Vorjahr EUR 233,8 Mio.) erzielen, das entspricht
einem Rückgang von 3,5%. Der Jahresüberschuss des Konzerns ist aufgrund des
anhaltend schwachen Sektgeschäftes im Inland, der Integrationskosten neuer
Gesellschaften und der Währungsabwertung in Osteuropa (besonders hohe Abwertung
des polnischen Zloty) im ersten Halbjahr auf EUR 4,0 Mio. (Vorjahr EUR 5,2 Mio.,
minus 24%) zurückgegangen. Für das Gesamtjahr soll er bei EUR 1 bis 2 Mio.
liegen.

Für weitere Informationen: Nick Reh, Vorstandssprecher, Sektkellerei Schloss
Wachenheim AG; Telefon 0651 99 88 103
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15.01.04 21:48:29
Beitrag Nr. 10 ()
Aktien sind immer eine spekulative Angelegenheit. Der Newsflow bei SSW ist positiv. Und meistens steigen Aktien vor der Dividendenzahlung. Allzu hoch würde ich die Aktie in meinem Depot nicht gewichten, als Beimischung finde ich sie nicht uninteressant.

Dass für eine nachhaltige Performance das Ergebnis besser werden muss steht außer Frage. Die Chancen dafür sind gegeben, das Restrisiko liegt im Verbraucherverhalten und ist überschaubar. Die Marktstellung ist gut, es gibt keine dominante Einzelkunden. SSW ist nicht durch Analystenmeinungen beeinflusst ( ich habe keine aktuellen gefunden ). Lassen wir uns von der weiteren Entwicklung überraschen.

Gruß Kollektor
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15.01.04 18:05:25
Beitrag Nr. 9 ()
Es sein darauf hingewiesen, daß das für die Aktionäre der SSW maßgebliche Ergebnis NACH konzernfremden Gesellschaftern nahezu NULL ist. Von der positiven Entwicklung ist also bis jetzt beim Ergebnis so gut wie nichts zu merken.
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12.01.04 15:43:48
Beitrag Nr. 8 ()
Anscheinend gutes Timing von Kollektor, anbei der Artikel aus dem Handelsblatt von heuite früh:



Für 2004 sind die Kellereien optimistisch

Sekthersteller mit Absatz zum Jahresende zufrieden


Die Deutschen haben über Weihnachten und Sylvester fleißig Sekt getrunken. Diese Schlussfolgerung legen die Stellungnahmen der großen Sektkellereien zum Verlauf des Jahresendgeschäfts nahe.

„Das Jahresendgeschäft war überwältigend“, berichtet Gunter Heise, geschäftsführender Gesellschafter beim deutschen Marktführer Rotkäppchen-Mumm (Marktanteil rund 30 %). Der Absatz sei gegenüber dem Vergleichsmonat 2002 um 15 % gestiegen. „Damit war 2003 für uns das erfolgreichste Jahr seit der Privatisierung.“

Im Frühjahr 1993 hatten Heise und vier weitere Manager 60 % der Anteile übernommen, 40 % gingen an die Familie Eckes-Chantré. Seitdem befindet sich die Kellerei aus Freyburg in Sachsen-Anhalt auf Expansionskurs, Anfang 2002 übernahm sie die westdeutschen Marken Mumm, MM und Jules Mumm.

Nicht ganz so euphorisch wie Heise sind die Verantwortlichen bei der Schloss Wachenheim AG (Faber, Belmont, Feist). Doch auch der nach eigenen Angaben weltgrößte Sektproduzent ist mit dem Verlauf des Jahresendgeschäfts zufrieden. „Der Absatz in der zweiten Dezemberhälfte war höher als erwartet“, berichtet Vorstandssprecher Nick Reh, dessen Familie Mehrheitsaktionär bei Wachenheim ist. Die Nachfrage im Herbst und in der ersten Hälfte des Dezember sei dagegen „relativ verhalten“ gewesen. „Das Jahresendgeschäft hat aber dafür gesorgt, dass wir insgesamt über unseren Planungen lagen.“

Eine positive Entwicklung sei auch bei den Auslandsgesellschaften des Unternehmens zu beobachten gewesen, sagt Reh weiter. Die Schloss Wachenheim AG erwirtschaftet über die Hälfte des Umsatzes im Ausland; in Polen und Frankreich ist sie Marktführer. Auf dem deutschen Markt liegt das Unternehmen mit einem Anteil von rund 22 % auf Rang zwei.


Die Eckes Spirituosen & Wein GmbH, die seit 1995 im Rahmen eines Joint Ventures mit Freixenet den gleichnamigen Sekt in Deutschland vertreibt, blickt ebenfalls auf einen erfolgreichen Abschluss des Jahres 2003 zurück. Mit dem Jahresendgeschäft sei man „sehr zufrieden“, heißt es. Durch starke Verkaufszahlen im Dezember habe der Freixenet-Absatz in Deutschland im zurückliegenden Quartal „um gut 7 %“ über dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen, teilte Eckes mit. Damit seien die Planungen deutlich übertroffen worden.

Keinen Kommentar zum Verlauf des Dezember-Geschäfts gibt die Oetker-Sektsparte Henkell & Söhnlein (Henkell, Söhnlein, Deinhard, Fürst von Metternich), mit einem Anteil von etwa 20 % die Nummer Drei auf dem deutschen Markt. Doch auch bei den Wiesbadenern herrscht Optimismus. „Wenn es mit der Konjunktur vorangeht, ist das gut für fürs Feiern und Sekt trinken“, sagt ein Sprecher des Unternehmens.

Auch bei den anderen Kellereien herrscht Zuversicht: „Wir sehen optimistisch in das Jahr 2004“, sagt Rotkäppchen-Chef Heise. Wachenheim-Vorstandssprecher Reh geht ebenfalls von einer positiven Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr aus.

Auf dem deutschen Sektmarkt geht es also wieder aufwärts. Damit endet eine achtjährige Durststrecke: Zwischen 1994 und 2002 war der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland von 5,15 auf 3,87 Liter zurückgegangen.


HANDELSBLATT, Montag, 12. Januar 2004, 07:35 Uhr
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08.01.04 00:23:20
Beitrag Nr. 7 ()
Wenn ich mich recht erinnere, stand Schloss Wachenheim in den 90ern mal kurz vor der Pleite. 3,3 Mio Bilanzgewinn bei 377 Mio Umsatz hört sich auch noch immer nicht besonders beeindruckend an. Ich lasse mich aber gerne überzeugen, dass es doch eine Perle ist.
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07.01.04 10:20:53
Beitrag Nr. 6 ()
@Kollektor

Danke für die guten Wünsche. Vielleicht sollte ich Dir ebenfalls gratulieren, weil Du noch 7 Jahre länger "darfst" :) . Alles hat eben 2 Seiten. Die staatliche Rente bekomme ich übrigens auch nach der alten Regelung nicht sofort, bis dahin "arbeite" ich beim "Amt".

Gruß Aktienfee
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06.01.04 13:41:41
Beitrag Nr. 5 ()
Ich habe den Thread gefunden und veranlasst, dass er unter der Aktie erscheint. Leider ist der Thread historisch und dort kann nicht mehr gepostet werden.
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06.01.04 13:23:48
Beitrag Nr. 4 ()
@Aktienfee

Zunächst einmal meinen Glückwunsch zu der bevorstehenden neuen Lebensphase. Ich komme frühestens in 7,5 Jahren in den Genuss einer staatlichen Rente, hier bin ich inzwischen bestens informiert. Ich will dann meine Zeit auch gut nutzen um die eine oder andere Spekulation zu wagen. Heute war ich zum Beispiel am Amtsgericht und habe mir die Wertgutachten von Versteigerungsobjekten angeschaut.

Ob die Sektkellerei Schloss Wachenheim eine Perle ist, weiß ich noch nicht aber die Produkte sind auf jeden Fall perlend :D. Ich bin noch in der Informationsphase und auch seit letzter Woche ( gering ) investiert. Mein Limit saß bereits seit 3 Monaten, der Wert ist sehr illiquide.

Ich bin kein Chartist und denke auch, dass man solche marktengen Werte nicht nach chartmäßigen Überlegungen beurteilen kann. Als Liebhaber von Nebenwerten passt aber die Aktie gut in mein Sortiment. Richtig ist, dass die vor ein paar Jahren an der Pleite vorbeigeschrammt sind. In der Zwischenzeit kann davon keine Rede mehr sein.

@Syrtakihans

Ich finde den Thread nicht, würde mich aber sehr interessieren.

Gruß Kollektor
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06.01.04 12:19:16
Beitrag Nr. 3 ()
Übrigens haben wir hier auch schon einen interessanten Thread über SSW.
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Sektkellerei Schloss Wachenheim