checkAd

thyssenkrupp - stahl ins depot ? (Seite 1143)

eröffnet am 11.05.04 19:00:01 von
neuester Beitrag 04.07.22 19:49:43 von

ISIN: DE0007500001 | WKN: 750000
5,358
04.07.22
Tradegate
-0,45 %
-0,024 EUR

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

  • 1
  • 1143
  • 1178

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
16.08.05 17:56:46
Beitrag Nr. 356 ()
Heute mal wieder ein massiver Schwächeanfall bei der Aktie. Den DAX mal wieder locker underperformed. Dachte eigentlich, das sich Thyssen bei einem Rückgang des DAX stabil halten könnte. :mad:
Avatar
16.08.05 16:02:14
Beitrag Nr. 355 ()
Warum kommt TK bloß nicht aus dem Quark?! :cry:
Avatar
16.08.05 12:28:20
Beitrag Nr. 354 ()
Los, und jetzt rüber über die 16€ - Marke!! :mad:

Alle kaufen ,marsch marsch!!!!!!!:laugh::laugh:
Avatar
15.08.05 16:13:11
Beitrag Nr. 353 ()
12.08.2005 - 17:42 Uhr

Thyssen Krupp Outperformer :)

Der Analyst von SES Research, Oliver Drebing, stuft die Aktie von Thyssen Krupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) unverändert mit "Outperformer" ein.

Die SES Research-Erwartungen an Q3 (Juniquartal) seien auf Grund starker Zahlen der Stahl-Sparte deutlich übertroffen worden. Mit 401 Mio. Euro (EBT; SES-Prognose: 215 Mio. Euro) habe Thyssen Krupp mit Flachstahl mehr als in den bereits sehr starken Vorquartalen verdient. Selbst die Ergebniszahlen im Q3 des Vorjahres und in den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hätten an das aktuelle Niveau nicht ganz herangereicht (EBT-Werte zwischen 344 und 351 Mio. Euro; Q4 2003/04 sei deutlich schwächer ausgefallen).

Die insbesondere im Frühjahr für Carbon-Stahl abgeschlossenen Kontrakte würden sich nunmehr auf Umsatz und Ergebnis stark erhöhend auswirken. Trotz niedrigerer Spotmarkt-Preise habe Thyssen Krupp dadurch deutlich höhere Durchschnittspreise erzielt. Diese hätten mehr als nur einen Ausgleich für den mindernden Effekt gedrosselter Mengenauslieferungen dargestellt. Thyssen Krupps hoher Anteil langfristiger Kontrakte erweise sich somit als ein noch kräftigerer Ergebnishebel als bislang geschätzt. Durch die Stärke bei Carbon-Stahl sei auch eine in Q3 schwächere Ergebnisentwicklung bei rostfreiem Edelstahl überkompensiert worden.

Für das vom US-Geschäft belastete Automotive-Segment habe Thyssen Krupp den Erwartungen entsprechende Zahlen präsentieren können. Mit Restrukturierungsaufwendungen von 28 Mio. Euro sei ein geringerer Teil, der für das 2. Geschäftshalbjahr mit bis zu 100 Mio. Euro angekündigten Belastungen wirksam geworden.

Auf Konzernebene ergebe sich in Q3 ein Ergebnis (EBT) aus fortgeführten Aktivitäten von 529 Mio. Euro (SES-Prognose: 339 Mio. Euro). Lediglich im Vorjahresquartal habe Thyssen Krupp mit 537 Mio. Euro ein darüber liegendes EBT erzielt. Dazu habe das Automotive-Segment einen höheren Beitrag (81 Mio. Euro) geleistet.

Im Zusammenhang mit der vermeldeten Veräußerung von Thyssen Krupp MetalCutting (bislang Segment Technologies; Transaktion wirksam zum 30. Juni 2005) seien auf Vorsteuerebene Verluste von 126 Mio. Euro angefallen (im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten nicht enthalten). Weitere 78 Mio. Euro seien für Q4 angekündigt worden. Das laufende Quartalsergebnis von MetalCutting sei mit 2 Mio. Euro leicht positiv gewesen. Das in Q3, einschließlich veräußerter Geschäftsbereiche, erzielte Nettoergebnis sei mit 154 Mio. Euro (entspreche je Aktie 0,31 Euro) niedriger ausgefallen als in den Vergleichsquartalen diesen und des vergangenen Jahres. Besser Aufschluss über den Quartalserfolg gebe das Nettoergebnis aus fortgeführten Aktivitäten, das für Q3 2004/05 mit 293 Mio. Euro angegeben werde (entspreche je Aktie 0,59 Euro; SES-Prognose: 0,40 Euro).

Im Rahmen der Quartalszahlenveröffentlichung habe Thyssen Krupp die Guidance für das Gesamtgeschäftsjahr erhöht. Statt des Erreichens des Vorjahresniveaus von 1,47 Mrd. Euro strebe der Konzern nunmehr ein EBT von 1,70 Mrd. Euro an. Angesichts der in Q3 aufgezeigten Stärke würden die Analysten dieses Ziel für realistisch halten und ihre Prognosen entsprechend anpassen. Ihre Ergebnis- und Dividendenprognosen für kommendes Geschäftsjahr 2005/06 würden sie vor dem Hintergrund der aktuell soliden Ergebnisentwicklung überdenken.

Auf Basis ihrer DCF-Bewertung würden die Analysten unverändert ein Kursniveau von 19 Euro für gerechtfertigt halten.
Die Analysten von SES Research bekräftigen ihr "Outperformer"-Rating für die Thyssen Krupp-Aktie. Analyse-Datum: 12.08.2005


Quelle: Finanzen.net
Avatar
13.08.05 17:21:40
Beitrag Nr. 352 ()
[posting]17.542.588 von RegCleaner am 13.08.05 12:39:02[/posting]Naja, Salzgitter hatte vor ein paar Wochen noch ein 2005er KGV von 2.5 (momentan 4), weshalb dein Vergleich ein wenig hinkt. Grundsätzlich stimme ich dir aber zu.
Avatar
13.08.05 12:39:02
Beitrag Nr. 351 ()
Nachfolgend eine kleine Zusammenfassung:

Gewinn pro Aktie nach 3 Quartalen: 1,66
Hochgerechneter Gewinn für 2004/05: 2,20
Darauf basierend ergibt das ein aktuelles KGVe von: 7

Eigenkapital per Juni 2005: 9708 Mio EUR
Anzahl Aktien: rund 499 Mio. Stück
Buchwert: 19,45 EUR pro Aktie
Die Aktie wird aktuell also deutlich unter Ihrm Buchwert gehandelt!

Umsatz 2004/05e: 41 Mrd. EUR
Anzahl Aktien: 499 Mio Stück
Umsatz pro Aktie: 82 EUR
KUVe: 0,2 (äußerst billig)

In Summe ist die Aktie also äußert günstig bewertet, vorallem wenn man bedenkt, das ein Abflauen der Stahlkonjuktur nicht absehbar ist (Indien, China, Anziehen der Automobilwirtschaft). Bei Salzgitter sah es vor ein paar Monaten ähnlich aus (unter Buchwert, spottbilliges KGV und KUV), seither ist die Aktie ordentlich gelaufen. Ich sehe daher keinen Grund warum man Thyssen nicht mit zumindest einem 10er KGV (Kurs rund 22 EUR) bewerten sollte.
Avatar
12.08.05 22:22:29
Beitrag Nr. 350 ()
Es wurde zwar schon gepostet, aber ich stelle es auch mal in diesen Thread rein.

Börsen-Zeitung: Stahlpreis vor Menge, Kommentar von Brunfrid Rudnick zu den Quartalsergebnissen von ThyssenKrupp


12.08.2005 - 18:20 Uhr
Frankfurt (ots) - Das Szenario des Stahlmarktes wird seit Wochen
nur von negativen Vorzeichen geprägt. Die Absatzmengen sinken, die
Importe steigen, die Läger sind randvoll, und die Preise purzeln.
Dagegen haben die Erzpreise einen exorbitanten Sprung um mehr als 70%
vollzogen. Die von ThyssenKrupp und Salzgitter vorgelegten Zahlen und
Prognosen sprechen (noch) eine ganz andere Sprache. ThyssenKrupp hat
im zweiten Kalenderquartal das Stahlergebnis um gut 15% ausgebaut und
hat die Ergebnisprognose 2005 deutlich angehoben. Salzgitter hat im
Halbjahr so viel verdient wie im ganzen Vorjahr und will das
Vorjahresergebnis annähernd verdoppeln.

Angesichts der schlechten Nachrichten vom Markt wurden die
Analysten diesmal auf dem falschen Fuß erwischt. Sie haben die
Ergebnisse heftig unterschätzt, und auch die Prognose eines neuen
Rekordwertes für das Jahresergebnis bei ThyssenKrupp ist eine
handfeste Überraschung. Der Übergang von der Boomphase zu einer
Verschlechterung der Marktverfassung vollzieht sich zwar innerhalb
weniger Wochen. Doch die Ergebnisse der Stahlunternehmen reagieren so
schnell nicht. Die auf dem weltweiten Spotmarkt registrierten
Einbrüche treffen die Hersteller zunächst nur am Rande, denn die bis
in das zweite Quartal 2005 kräftig aufgebesserten Preise für
Langfristkontrakte gelten nach wie vor. Das hat zur Folge, dass zwar
die Absatzmengen rückläufig sind. Das Erlösniveau steigt gleichwohl
weiter an. Das funktioniert deshalb so gut, weil die europäischen
Stahlhersteller auf die Nachfrageschwäche spontan mit Kürzungen der
Produktion reagieren. Arcelor, ThyssenKrupp und Salzgitter – alle
haben nach der Strategie „Preis vor Menge“ entschlossen gebremst, um
Angebot und Nachfrage rasch ins Gleichgewicht zu bringen.

Gleichwohl ist die heiße Phase der Stahlkonjunktur beendet. Der
Boom der Vorquartale wird eine Zeit lang Nachlaufeffekte haben, doch
seine Kraft wird allmählich versiegen. Für das Quartalsgeschäft bei
ThyssenKrupp konnten zum 1. April nur noch vereinzelt Preiserhöhungen
durchgesetzt werden, und der reale Stahlverbrauch wird kaum noch
wachsen. Die Unternehmenszahlen werden im nächsten oder übernächsten
Quartal entsprechend reagieren, denn auch die höheren Erzpreise sind
noch nicht voll verdaut.


(Börsen-Zeitung, 13.8.2005)

Glaubt man diesem Bericht, müssten die nächsten Quartale deutlich schwächer ausfallen. Andererseits sollte die Aktie in den kommenden Tagen noch von der Prognoseanhebung und den positiven Analystenkommentaren profitieren. Zudem ist sie immer noch einer der Underperformer im Dax, was sich bei einer Konsolidierung des DAX vor dem Überspringen der 5000 Punkte-Marke hoffentlich positiv auf Thyssen-Krupp auswirkt, wenn nämlich die Anleger in konservative Werte umschichten. Nur drei andere Aktien haben eine noch schlechtere Perfomance dieses Jahr als Thyssen-Krupp. Warum sollte sie also nicht weiter steigen? Man hört zwar allenthalben, das der Stahlboom zu Ende ist, aber wenn die Erlössituation weiter stabil bleibt und dies auch in den folgenden Quartalen bestätigt wird, kann das dem Kurs nur gut tun.
Für mich ist Thyssen-Krupp weiterhin ein hervorragendes mittel- und langfristiges Investment, das sich ausgezeichnet mit Turbo-Zertifikaten hebeln lässt.
Avatar
12.08.05 20:00:48
Beitrag Nr. 349 ()
[posting]17.538.498 von buhmi am 12.08.05 19:27:06[/posting]Nein. Underperformer würde ja bedeuten, daß ich bei der MUV2 mit weiteren Kurssteigerungen rechnen würde. Das ist nicht der Fall. Ebensowenig rechne ich bei DCX vorerst nicht mit weiteren Kursrückgängen. Ganz so einfach ist es nicht. Aber so in etwa hast Du natürlich schon recht.
Avatar
12.08.05 19:27:06
Beitrag Nr. 348 ()
[posting]17.538.122 von TQ100 am 12.08.05 18:53:53[/posting]Wie sich der Stahlpreis entwickeln könnte oder hat oder sollte, spielt für den TKA-Kurs aus meiner Sicht ebensowenig eine Rolle wie die Ölpreisentwicklung für die Automobilwerte.

Da vergleichst du Äpfel mit Birnen. Der Ölpreis hat keine (kaum) Auswirkungen auf die Margen einer Automobilfirma, der Stahlpreis schlägt bei einem Stahlkonzern jedoch sofort und direkt auf den Gewinn durch. Vor allem in den letzten 12 Monaten argumentierten fast alle Analysten bei ihren TKA-Kursempfehlungen mit dem Stahlpreis und ich denke, dass die meisten Investoren das genauso handhaben. Somit bestimmt der geschätzte zukünftige Stahlpreis zu nicht unerheblichen Teilen den Kurs von TKA.

Angesichts deiner Strategie wundert mich deine Aussage allerdings nicht (Es handelt sich ja wohl um eine Art back-to-average-Strategie, die postuliert, dass die Underperformer von gestern morgen Outperformen, und umgekehrt - oder täusche ich mich?).

Ich bin sehr gespannt, ob deine Kursziele eintreffen... vor allem bzgl. dem Rücksetzer ;)

Grüße,
der buhmi
Avatar
12.08.05 18:53:53
Beitrag Nr. 347 ()
[posting]17.537.683 von buhmi am 12.08.05 18:15:10[/posting]Verstehe, daß für Dich "kleinere" Korrekturen von 5 bis 15% eher unwichtig sind - für mich dagegen von sehr großer Bedeutung. Das Problem ist dabei leider nur (wie ich in der Vergangenheit vielfach erleben durfte), daß sich aus anfänglich scheinbar leichten Korrekturen aufgrund übergeordneter Ereignisse und Entwicklungen längerfristige negative Trends entwickelt haben, was mich dazu bewegte, Aktien nur noch als kurzfristige Investments zu sehen (was zu einer Erhöhung meiner langfristigen Performance führte (je näher das Kursziel in der Zukunft liegt, desto höher die Genauigkeit)).

Intensiv beschäftige ich mich bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich mit Daxwerten. Mehr Zeit hab ich auch nicht. Die einzelnen Märkte, in denen die Daxunternehmen tätig sind, interessieren mich für meine kurzfristig angelegten Betrachtungen eher weniger, auch wenn ich mich damit beschäftige. Ich berücksichtige in erster Linie Kurs-&Börsenumsatzentwicklung der 30-Daxwerte im direkten Vergleich (in Hinblick auf die Phasendifferenzen bzgl. Low/High und Performance) und im Vergleich zum Index. Für die Wahrscheinlichkeitsberechnung bestimmter Kursentwicklungen und für das Potenzial möglicher Auf- bzw. Abwärtsbewegungen sind für mich auch verschiedene langfristige Entwicklungen einzelner Kennziffern von Bedeutung (KGV, Dividende, langfristige Verbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital, Freefloat, Volatilität, etc.).

Wie sich der Stahlpreis entwickeln könnte oder hat oder sollte, spielt für den TKA-Kurs aus meiner Sicht ebensowenig eine Rolle wie die Ölpreisentwicklung für die Automobilwerte.
  • 1
  • 1143
  • 1178
 DurchsuchenBeitrag schreiben


thyssenkrupp - stahl ins depot ?