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thyssenkrupp - stahl ins depot ? (Seite 745)


ISIN: DE0007500001 | WKN: 750000 | Symbol: TKA
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18.04.19
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in den Bereich der Widerstände wird TK sehr lange Zeit nicht kommen. Die momentanen Unterstützungen sind bald die neuen Widerstände von morgen.
rund ,5 Mrd € an Marktkapitalisierung haben sich diese oche in Luft aufgelöst , sauber shorts !
Nur noch 8 Mrd. Marktkapitalisierung. Wenn es mit dieser Geschwindigkeit weiter geht, dann sind es bis mitte des Jahres 1 Mrd. Werde dann versuchen einen Kredit zu bekommen um den ganzen Laden aufzukaufen. Verkaufe dann die Aufzüge und bin dann erstveinmal mit mindestens 19Mrd im plus. Mal sehn was ich mit dem rest mache. Das ganze erinnert mich daran als FIAT-Chrysler Ferrari an die Börse brachte. Ferrari war so viel Wert wie wie alles zusammen. D.h. der rest hätte zu Kurs von 0 gehandelt werden müssen.
da kann man mal sehen, wie bekloppt das alles ist; Deutsche sind halt kein Volk von Aktionären, die Musik haben immer die Amis gemacht und so wird es wohl bleiben . . .
Sentiment ist hier nachhaltig zertrümmert, m.E. und das zieht nach unten, bei 10 bzw 11 haben die shorties dann Berge von Geld verdient, auf weessen Kosten ...? 🤔
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.050.924 von stockfreek am 08.03.19 12:01:30
MK von 8 Milliarden
Das hat alles nichts mehr mit der Realität zu tun. Bin gespannt, wann die Trendwende einsetzt.Wenn die zittrigen Hände die Aktien entnervt verkauft haben, dann geht es wieder aufwärts, also Geduld ist gefragt. Der derzeitige Kurs spiegelt nicht das Tagesgeschäft wider.
nach meiner Erfahrung wird es wohl 2 Jahre mindestens dauern, bis das Kursniveau aus Sommer '18 wieder erreicht ist; erstmal werden die Rater hinterherhechten und ihre Berechnungen anpassen bzw. revidieren.... was läuft eigentlich in Sachen TATA , hat jemand was gehört ?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.052.772 von stockfreek am 08.03.19 15:10:03
ThyssenKrupp+Tata
Stahl-Joint-Venture: Thyssen und Tata auf Kollisionskurs zur EU

Stahl-Joint-Venture Thyssen und Tata auf Kollisionskurs zur EU
07. März 2019 , aktualisiert 07. März 2019, 15:57 Uhr | Quelle: Handelsblatt Online

Die Fusion der Stahlriesen Thyssen-Krupp und Tata nimmt immer konkretere Formen an. Das ruft nun die europäischen Wettbewerbshüter auf den Plan.


London, Düsseldorf, FrankfurtIn den jahrelangen Bemühungen um ein Stahl-Joint-Venture von Thyssen-Krupp und Tata steuern die Konzerne auf eine Konfrontation mit der EU-Kommission zu. Die Unternehmen wollten hart verhandeln und den Wettbewerbshütern in Brüssel für eine Freigabe der Pläne nur das Nötigste anbieten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Möglicherweise würden sie sogar zwei der drei von der EU angemahnten Bereiche als weniger kritisch bezeichnen, sagte ein Insider. Unbestritten sei, dass sie etwas im Bereich Verpackungsstahl wegen der starken Marktposition anbieten müssten. Dies gelte aber nicht für die Bereiche Auto- und Elektrostahl. Dort wollten sie möglichst ohne Auflagen davonkommen.

Thyssen-Krupp äußerte sich weiter optimistisch. „Wir führen die konstruktiven Gespräche mit der Kommission fort und sind weiterhin zuversichtlich, dass wir die Transaktion im Frühjahr abschließen können“, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Von Tata war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Ohne eine Übereinkunft drohen die Pläne am Widerstand der EU-Kommission zu scheitern, so wie dies unlängst schon bei den Zugeschäften von Siemens und Alstom der Fall war. Thyssen und Tata seien überrascht gewesen, dass die Kommission den Autostahl-Bereich als kritisch bezeichnet habe, sagte einer der Insider. „Wie groß das Joint Venture auch wird, es wird etwa halb so groß sein wie ArcelorMittal.“

Die Unternehmen würden versuchen, die Argumente der Kommission anzufechten. Der Bereich Elektrostahl sei kein rein europäischer Markt, sondern ein Weltmarkt, auf dem die Hersteller aus China und Japan die größten Anbieter seien.

Klar sei, dass es Zusagen beim Verpackungsstahl geben müsse. Einen Verkauf der Verpackungsstahltochter Rasselstein lehne Thyssen-Krupp jedoch ab, sagten mehrere Personen. Die rund 2000 Beschäftigten des Unternehmens im rheinland-pfälzischen Andernach befürchten seit Beginn der Verhandlungen, bei einer Fusion abgestoßen zu werden.
Showdown ab Ende April

Die EU-Kommission hatte Thyssen-Krupp und Tata im Februar ein so genanntes „Statement of Objections“ geschickt, in dem sie die kritischen Bereiche präzisierte. Neue Punkte seien von der EU nicht vorgebracht worden, hatte Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff in der vergangenen Woche gesagt. Man sei auf gutem Wege und wolle die Transaktion im Frühjahr abschließen. Es gebe zwar Fristen, diese könnten aber von der einen oder anderen Seite verlängert werden.

Thyssen-Krupp und Tata wollen einen Stahlkonzern mit 48.000 Mitarbeitern schmieden - den zweitgrößten in Europa nach ArcelorMittal. Die Unternehmen hätten der Kommission geantwortet und arbeiteten nun an den Zusagen, sagte eine mit dem Verfahren vertraute Person. Diese müssten der Kommission bis zum 20. März vorliegen. Dann würde die Frist für eine Entscheidung in Brüssel, die derzeit am 29. April endet, um 15 Arbeitstage verlängert.

Thyssen-Krupp-Chef Kerkhoff hatte sich in der vergangenen Woche nicht zu den möglichen Zusagen an die Kommission äußern wollen. Zugleich machte er aber deutlich, dass es Grenzen gibt. „Wir wollen natürlich nicht die Synergien, die wir uns erhoffen, aufs Spiel setzen“, betonte er. Das Joint Venture ermögliche Synergien in Höhe von 400 bis 500 Millionen Euro.

„Damit ist es langfristig für die Stahlindustrie sinnvoll. Bringt es uns um, wenn es nicht stattfindet? Nein.“ Für die geplante Aufspaltung des Konzerns in einen Industriegüter- und einen Werkstoffkonzern sei das Bündnis mit Tata keine Voraussetzung. Neben den erhofften Synergien will der Konzern allerdings auch Schulden in Milliardenhöhe auf das Joint Venture abwälzen und die Verwaltungskosten senken.

Kerkhoff habe damit den Boden für ein mögliches Scheitern des Gemeinschaftsunternehmens bereitet, verlautete aus Kreisen der Thyssen-Krupp-Aktionäre. Die Arbeitnehmervertreter hatten ihn bereits vor einigen Wochen vor zu großen Zugeständnissen in Richtung Brüssel gewarnt.

„Eine Fusion um jeden Preis ist mit uns nicht zu machen“, hatte der IG Metall-Sekretär und Vize-Chef des Thyssen-Krupp-Aufsichtsrats, Markus Grolms, Reuters gesagt. „Wir hatten für uns immer eine rote Linie mit Blick auf das Fusionskontrollverfahren definiert. Wird die überschritten, gibt es von uns keine Zustimmung mehr.“
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.865.265 von faultcode am 13.02.19 17:52:12
"stabilisierende Ankeraktionäre" --> Richtung ~EUR10
so, nun sind die EUR12.5 auch erreicht worden:




=> so viel zum Thema "stabilisierende Ankeraktionäre" (hier die Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung von 1968 gemeint; da gibt es nun ein paar Industrie-Problemfälle in Deutschland in diesem Bereich)


2015 gab's mal (auf Jahreschlusskurs-Basis) ein KBV von ~2.8

=> das wären bei einem Buchwert/Aktie von ~EUR4.5|30.9.2018 so ~EUR4.5 * 2.8 = ~EUR12.6 als Kursziel


--> mMn sollten solche Industrie-Konglomerate auch bei Durchhängern nicht unter ein KBV von 1.5 rutschen (im derzeitigen Nullzinsumfeld)

=> das wären dann so EUR4.5 * 1.5 = ~EUR6.8


=> davon nehme ich mal die Hälfte, also ~EUR(12.6 + 6.8) / 2 = ~EUR9.7


..von Ertragswerten braucht man ja bei ThyssenKrupp eh nicht zu sprechen ;)
ThyssenKrupp: Bald für unter 10 EUR zu haben?

Für die Aktie des diversifizierten deutschen Industriekonzerns mit Schwerpunkt der Stahl-Verarbeitung ThyssenKrupp (ISIN: DE0007500001) geht das Börsenjahr 2019 so weiter, wie 2018 aufgehört hat: mit deutlichen Kursverlusten. 18 % steht die DAX-Aktie nach 10 Kalenderwochen bereits im Minus. Und mit dem aktuell tiefsten Stand seit Juni 2012 rückt langsam aber sicher auch die 10 Euro Marke in greifbare Nähe. Müssen Anleger und Aktionäre einen weiteren Ausverkauf ihrer "good old german Economy"-Aktie fürchten?

https://www.nachrichten-fabrik.de/news/thyssenkrupp-bald-fur…
ThyssenKrupp - DER AKTIONÄR Newsletter

Auch in der neuen Aufstellung bleiben zwei komplexe Konglomerate, die kaum Synergien bieten, da die einzelnen Sparten zu weit voneinander entfernt sind. Zudem droht das wichtige Stahl-Joint-Venture noch zu scheitern, neue Tiefstkurse bei der Aktie wären dann quasi vorprogrammiert.

Anleger sollten deshalb nicht in das fallende Messer greifen und weiter abwarten.


http://www.deraktionaer.de/aktie/thyssenkrupp--das-drama-nim…
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