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thyssenkrupp - stahl ins depot ? (Seite 947)

eröffnet am 11.05.04 19:00:01 von
neuester Beitrag 16.04.21 07:30:07 von


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22.02.21 12:57:02
Beitrag Nr. 9.461 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.132.983 von Morgenroethe am 22.02.21 10:57:12
Frei nach Schüttelbier
Versteh ich nicht. Du plädierst doch eigentlich für einen Ausstieg aus dem Stahlgeschäft, denkst aber, dass man auch mit Stahl erfolgreich sein kann.

Wie sollte deiner Meinung nach eine Zukunft mit Stahl aussehen?

Vielleicht sollte man bei Thyssen einen anderen Meisterliteraten bemühen:

Bei allem was entsteht, ists wert, dass es zugrunde geht!
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22.02.21 14:49:38
Beitrag Nr. 9.462 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.135.215 von sdaktien am 22.02.21 12:57:02Wenn der Stahl von Thyssenkrupp nicht wegzukriegen wäre, dann bitte so:
- Hochöfen auf Wasserstoffbefeuerung umstellen - eben grün werden.
- Die Wasserstoffproduktionsanlagen an den Hochöfen selbst aufbauen, gibt gute Referenzprojekte für den Thyssenkrupp Anlagenbau.
- Dafür Subventionen mitnehmen.
- Das wärs für mich auch schon.

Noch besser wäre es für mich nach wie vor die Stahlherstellung ganz los zu werden. Doch verschenken würde ich die eben auch nicht oder unter Anlagenwert verscherbeln.
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22.02.21 15:09:43
Beitrag Nr. 9.463 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.137.075 von Morgenroethe am 22.02.21 14:49:38Ok, nächste und wichtigste Frage in der Wirtschaft: Rechnet sich das?
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22.02.21 20:21:33
Beitrag Nr. 9.464 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.137.402 von sdaktien am 22.02.21 15:09:43
Zitat von sdaktien: Ok, nächste und wichtigste Frage in der Wirtschaft: Rechnet sich das?

Höchstwahrscheinlich nicht, wie alles was in Merkeldeutschland hoch subventioniert für´s Klima durchgepeitscht wird.
Wenn alles nur durch Subventionen läuft - wo könnte das irgendwann mal enden 🤔

Ende des Jahres gibt es nur noch 3 AKW in Deutschland, Ende 2022 dann keins mehr.
Hochsubventionierter Windstrom ist ja für eine subventionierte Wasserstoff-Herstellung viel rentabler.

Was Corona nicht schafft, das schafft die Dame im Kanzleramt.
Oder die vonderleier in Brüssel.
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22.02.21 21:44:44
Beitrag Nr. 9.465 ()
ob sich der wandel von kohle zu wasserstoff rechnet, ist doch nicht die elementare frage.

der co2 ausstoss wird besteuert, wenn man zu viel in die luft bläst. ich bin da nicht ganz im thema, aber die firmen bekommen ein gewisses kontingent zugestanden, alles was mehr ausgestossen wird muss teuer bezahlt werden. also kauft man zertifikate, um mehr ausstossen zu können.

wir bürger müssen auch für unseren co2 abdruck zahlen. die co2 steuer bezahlen wir ab dem 01.01.2021 auch kräftig dafür. und wie man weiß ist dies erst der anfang. die gebühren werden von jahr zu jahr angehoben. von 25 € je tonne soll bis 2025 auf 55 € steigen

fast alle firmen wollen klimaneutral werden, und co2 ausstoss wird zukünftig immer teuerer werden. also müssen firmen mit hohem co2 ausstoss alternativen finden, um nicht durch die kosten explodieren zulassen.

also ist die frage, ab wann muss man umstellen, um marktfähig zu bleiben...
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22.02.21 21:47:15
Beitrag Nr. 9.466 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.143.930 von Aldy am 22.02.21 20:21:33Also ich find das Virus effizienter. Mutti ist seit 2005 im Kanzleramt und hat uns noch nicht nachhaltig ruiniert. Corona gibt es so seit 2019 und leistet, auch dank der Querdenker, hervorragende Arbeit, wenn es um die Ruinierung einer Wirtschaft geht (nicht nur bei uns).

Ich find den Wasserstoffansatz in der Stahlherstellung technologisch spannend. Ich denke auch, dass es sich durchaus um eine Zukunftstechnologie handeln kann. Wenn Thyssen sich da ran setzt fänd ich das grundsätzlich richtig. Den technologischen Vorteil können sie in einigen Jahren vielleicht gewinnbringend nutzen.

Das betrifft aber eher ein Geschäftsfeld der Weiterentwicklung der Stahltechnologie. Für die eigentliche Stahlproduktion ergeben sich vielleicht noch keine wirtschaftlich profitablen Umsätze. Nehm ich zumindest an. Ich weiss es aber auch nicht. Vielleicht liege ich ja falsch.

Was unsere Wirtschaftsverhinderungsregierung anbetrifft, das iss ja nix neues. Allerdings werden die althergebrachten Strukturen durch die derzeitige Politik eher geschützt als aufgebrochen. Die Energiewende könnte schon viel weiter sein. Aber die Großen müssen ja geschützt werden, wie etwa RWE. Da wäre mehr Progressivität wünschenswert.
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22.02.21 23:21:46
Beitrag Nr. 9.467 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.145.625 von sdaktien am 22.02.21 21:47:15
Zitat von sdaktien: Also ich find das Virus effizienter. Mutti ist seit 2005 im Kanzleramt und hat uns noch nicht nachhaltig ruiniert.

Die DSGVO ist auch ein heißer Kandidat für effizientes Behindern.

Wasserstofftechnologie ist spannend, klar.
Dafür braucht´s aber viel Strom.

Und dann sollen ja alle so schnell wie möglich auf e-mobility umschwenken wollen müssen.
Das braucht auch viel Strom.

Bei unserer Netzausbauverhinderungsgeschwindigkeit glühen dann irgendwann dermaßen die Drähte, dass Strom kontingentiert werden muß. Hört sich besser an als Zwangsabschalten.
Tesla Supercharger oder Thyssen Stahl - das ist dann die Frage.

Alle AKWs müssen natürlich verschwinden, ganz klar - weil, Mutti will das so.

Ganz böser Fauxpas der Grünen in Finnland:
https://www.srf.ch/news/international/klimapolitik-die-gruen… 🤢

Kommt bei uns auch noch, weil Stromspeichern in der Cloud irgendwie blöd ist.
Technik sowieso.

:laugh:
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23.02.21 11:02:53
Beitrag Nr. 9.468 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.146.858 von Aldy am 22.02.21 23:21:46
Und denkst Du........
......es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

So oder so, das Kapital bestimmt die Welt - immer noch.

Ob sich irgendetwas rechnet hängt doch von der Summenbilanz ab, also auch inklusive der Subventionen. Damit kommt TK wahrscheinlich bei den Hochöfen soweit hin, dass die Umstellung auf Wasserstoffbefeuerung ein Nullsummenspiel werden kann.

Doch der Effekt wäre, dass die Hochöfen GRÜNE Vorzeigeprojekte werden und der TK Anlagenbau davon weltweit profitieren könnte. Meine Meinung!

TK CEO und Vorstand MÜSSEN disruptiv denken und alle Hebel in Bewegung setzen damit TK bei den Zukunftstechnologien mitspielt.
Gelingt das nicht, na dann könnten auch für TK irgendwann die Lichter ausgehen, zumindest bei TK als eine einheitliche AG.
Weitere Spartenverkauf, ausbluten und ade TK; hatten wir alles schon mal bei Mannesmann - erinnert Ihre Euch?
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23.02.21 12:45:58
Beitrag Nr. 9.469 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.146.858 von Aldy am 22.02.21 23:21:46Ja. Der Strombedarf für die Umstellung in der Stahlbranche ist gigantisch. Da reicht es nicht, wenn man um ein Stahlwerk 100 Windkrafträder aufstellt. Da braucht man 10.000 Windkrafträder, Photovoltaik als Ergänzung und natürlich große Speichermöglichkeiten für den erzeugten Wasserstoff. Oder ein noch deutlich größeren Ausbau der Offshore-Windkraft und entsprechende Stromtrassen.

Dafür gibt es keine Weichenstellungen und daher ist die Umstellung in der Stahlerzeugung auf Wasserstoff auch kein Thema von Jahren, sondern von Jahrzehnten. Für die Stahlaktien kein so großes schnelles Thema solange die Politik nicht die Entscheidungen für noch wesentlich mehr Erneuerbare Energien stellt.

Allerdings hat TKA mit ihrem Großanlagenbau bei diesem Thema eine Sonderrolle. Das ganz läuft ja langsam hoch - anders geht es mangles EE-Kapazitäten gar nicht. Nicht nur in der Stahlbranche. Und da sollte sich kontinuierlich ein gutes Geschäft für TKA aufbauen.
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23.02.21 20:10:48
Beitrag Nr. 9.470 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.155.807 von Klaus321 am 23.02.21 12:45:58
Zitat von Klaus321: Ja. Der Strombedarf für die Umstellung in der Stahlbranche ist gigantisch. Da reicht es nicht, wenn man um ein Stahlwerk 100 Windkrafträder aufstellt. Da braucht man 10.000 Windkrafträder, Photovoltaik als Ergänzung und natürlich große Speichermöglichkeiten für den erzeugten Wasserstoff. Oder ein noch deutlich größeren Ausbau der Offshore-Windkraft und entsprechende Stromtrassen.

Dafür gibt es keine Weichenstellungen und daher ist die Umstellung in der Stahlerzeugung auf Wasserstoff auch kein Thema von Jahren, sondern von Jahrzehnten.

Das funktioniert nur wenn man geballt viel Strom bedarfsgerecht zu wettbewerbsfähigen Preisen regional produzieren kann.
Der subventionierte Öko-Schayss funktioniert da nicht, das ist rosarote Pippi Langstrumf heile Welt Romantik. Ist mittlerweile (leider) teuer bewiesen worden.

Ergo sind wir beim (nahezu) CO2-neutralen Atomstrom. Schon wieder dieses böse Wort.
Doch weil der so böse (noch) ist, soll er aus Deutschland vertrieben werden (noch).

Ich habe nix gegen Windräder und Solarpanels - da wo sie sich rechnen und als Strombeimischung funktionieren. Aber bitte nicht für Gross- und Schwerindustrie.

Mit Atomstrom ginge die Wasserstoff-Industrialisierung in Jahren, nicht in Jahrzehnten.
Das muss fix gehen, sonst drehen uns andere eine Nase.
Jahrzehnte gibt uns im 21. Jahrhundert keiner mehr.

Ich bin seit 2002 übrigens selbst Kommanditist eines Windparks - das wird nie wettbewerbsfähig werden, never ever. Ausnahmen an Top-Standorten ja, in der breiten Masse nein.
Rechnen tut sich das für mich nur mit Subventionen, welche die Stromverbraucher bezahlen. :)
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