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Sangui - Perle im Biotechsektor bald 1ooo % ? - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.480.915 von JayJay1861 am 18.08.18 20:32:30Oh, es sind sogar 0,029!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.480.459 von HeinBollow am 18.08.18 18:13:27
Zitat von HeinBollow: Unglaublich interessant. Kurs dennoch -stabil - bei 0,29.

Woher kommt das bloß?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.479.712 von RTLOLDY am 18.08.18 15:16:41Unglaublich interessant. Kurs dennoch -stabil - bei 0,29.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.479.712 von RTLOLDY am 18.08.18 15:16:41
Wenn Granulox davon betroffen ist, warum wurde Sastomed verkauft?


!
17.08.2018 · Fachbeitrag · Verordnung
Richtlinie zu Verbandmitteln tritt nicht in Kraft

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.04.2018 zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) zu Verbandmitteln und sonstigen Produkten zur Wundbehandlung wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Teilen beanstandet.
.....
.....
.....

https://www.iww.de/aaa
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.463.614 von JayJay1861 am 16.08.18 14:30:19Wieso hast du ein Problem damit, dass ich die Ansichten des Gesundheitsministerium
gegenüber der Entscheidung der G-BA mal etwas ausführlicher darlege ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.462.705 von RTLOLDY am 16.08.18 13:09:12Erspare uns doch deine maßlosen Zitate! Das ist doch reiner Threadmüll.

Stattdessen kannst du dich doch mal fragen, weshalb sich das Zeugs ob mit oder ohne Erstattungsfähigkeit insges. nicht verkaufen lässt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.462.705 von RTLOLDY am 16.08.18 13:09:12Was ist denn jetzt deine Intention hier? Ein grundsätzlicher Feldzug gegen die Krankenkassen? Selbst wenn die in Geld schwimmen, sollten sie und sind tun sie ja auch, nur für sinnvolle, sprich wirkende Therapien Geld ausgeben. Und diesen Nachweis hat Granulox schlicht noch nicht erbracht, weder in Studien noch durch Anwendungen in Feld. Also halte ich als Beitragszahler dieses Vorgehen für sinnvoll und wünschenswert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.462.651 von RTLOLDY am 16.08.18 13:05:31Ich zitiere das BMG:

- Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist mit seinem Beschluss zur Definition von Verbandmitteln und „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ übers Ziel hinausgeschossen.

- Eingrenzung nicht akzeptabel Die Eingrenzung des Verbandmittelbegriffs auf Produkte, deren ergänzende Eigenschaft ausschließlich auf physikalischem Weg erreicht werde, stehe dem Gesetzestext entgegen, führte er aus.

- Der G-BA hatte aus Sicht des Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine zu enge Definition gezogen.
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Rechtsaufsicht und Wirksamwerden von Beschlüssen

Die Rechtsaufsicht über den G-BA hat
– so ist es in § 91a SGB V geregelt –
das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).


https://www.g-ba.de/institution/aufgabe/arbeitsweise/rechtsa…

Nur soviel dazu, wer das letzte Wort von "den Beiden" zu sprechen hat !!
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Krankenkassen schwimmen im Geld

Für die gesetzliche Krankenversicherung war 2017 ein fettes Jahr, an dessen Ende ein Überschuss von 3,1 Milliarden Euro stand. Dies gehe aus vorläufigen Zahlen hervor, so eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums.

https://www.merkur.de/politik/ueberschuss-von-3-1-milliarden…

Kein Wunder, wenn man Kranken Leistungen verweigert !
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.457.113 von RTLOLDY am 15.08.18 20:02:57
Zitat von RTLOLDY: Das Ministerium betont in seinem Schreiben vom 27. Juni, dass der G-BA eine „selbstständige inhaltlich eingrenzende Bestimmung des Verbandmittelbegriffs“ vorgenommen habe, „für die es keine Ermächtigungsgrundlage gibt“, wie Ulrich Orlowski, Leiter der Abteilung 2 – Gesundheitsversorgung und Kran­ken­ver­siche­rung im BMG, erklärt.



Übersetzt: eigenmächtig

Ich denke mal, dass das GESUNDHEITSMINISTERIUM die oberste Instanz
hier in BRD im Gesundheitswesen ist !
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.461.385 von RTLOLDY am 16.08.18 11:08:49Ein Gericht überzeugt man in dem Fall mit unabhängigen Studienergebnissen.
Du kannst uns doch sicher mit solchen unabhängigen Studienergebnissen weiterhelfen.

Explizit, damit du es auch verstehst: Nicht die von Sangui, Infirst usw. in Auftrag gegebenen/bezahlten Studien! Also hau rein und zeig uns die Dinger!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.458.163 von JayJay1861 am 15.08.18 21:54:32
Zitat von JayJay1861: Interessant ist, dass du dich nur auf die vermeintlich falsche Regelung beziehst.


Ich beziehe mich auf keine falsche Regelung.
Ich zitiere nur das MINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT
Und dieses Ministerium bemängelt usw. die Entscheidung der G-BA !!!

Wir werden ja sehn, wer vor Gericht recht bekommt.
Das Ministerium oder die Vertretung (auch der KK), die am liebsten gar nichts
bezahlen wollen und die Bürger auf ihren Krankheiten finanziell sitzen lassen wollen.
Für mich eine Lobby.Gesellschaft !!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.457.185 von RTLOLDY am 15.08.18 20:11:25Du kannst Dir jetzt hier nen Wolf schreiben, das wird den G-BA kaum von seiner Rechtsauffassung abbringen und jeder halbwegs vernünftige Mensch kann mit der Definition des G-BA zu Verbandsmitteln etwas anfangen und diese als sinnvoll und hilfreich einordnen. Du offensichtlich nicht.

Granulox gehört eben nicht dazu, der Nutzen wurde nicht nachgewiesen, die Reklameversprechen ziehen nicht und das BMG wird kaum etwas anderes dazu anordnen können und werden. Ganz einfach.

"Man bleibe bei der Auffassung, dass es für die Bestimmung der Hauptwirkung als Verbandmittel nicht belanglos sei, ob und welche konkreten Wirkungen ein Produkt neben dem Bedecken und/oder Aufsaugen entfalte, um es als „sonstiges Produkt zur Wundbehandlung“ einer Bewertung des Nutzens für die Patienten unterziehen zu können, erklärte Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA. Daher werde man eine über die Teilbeanstandung vorgenommene Modifizierung des Regelungskonzepts nicht mitgetragen."


Das wird das LSG m.E. nach auch genauso bestätigen. Bis dahin wird sich Granulox auch weiterhin so schlecht wie bisher verkaufen (siehe Umsatzzahlen) und an der Schweinblutproblematik sowie dem Aufkündigen der Vertriebsverträge (BEVOR der Verkauf mit Mölnlycke unter Dach und Fach war) ändert es erst Recht nichts. Da haben eben die Aktionäre mal wieder das Nachsehen für Jahre der amateurhaften Unternehmens"politik" (Entschuldigung an die ernsthaften und seriösen Amateure!!).
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.457.185 von RTLOLDY am 15.08.18 20:11:25Interessant ist, dass du dich nur auf die vermeintlich falsche Regelung beziehst. Nochmal, wie schön weiter oben gefragt, was ist denn mit dem Nachweis der Wirksamkeit? Wenn die vorliegt, dann gibt es dich keine Probleme mit der Regelung. So wie hier über das Produkt geschwärmt wird, darf das doch kein Problem sein. Ein finanzkräftige Partner ist ja jetzt am Ruder, schauen wir doch mal was da jetzt passiert. Eine belastbare Studie zu dem Thema wäre jetzt das Naheliegendste.
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Ebenso bemängelt das Ministerium eine Einstufung des G-BA zu Risikoklassen für Medizinprodukte.
Beispiele für Produktgruppen, die aufgrund der Regelungen des G-BA von der Verordnung künftig ausgeschlossen sein könnten, konnte das BMG auf Nachfrage nicht nennen. Auch der G-BA konnte dazu keine Angaben machen. Er kündigte in einer Mitteilung aber an, Rechtsmittel gegen die Beanstandung des BMG beim Landessozialgericht einzulegen.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96724/Bun%C2%ADdes%…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.457.113 von RTLOLDY am 15.08.18 20:02:57
Zitat von RTLOLDY: Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) ist mit seinem Beschluss zur Definition von Verbandmitteln und „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ übers Ziel hinausgeschossen.
:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Jaci, kannst ja mal in Deinem OLDY-Archiv nachschauen wann ich die vor Monaten schon behauptet hatte, dass hier der G-BA im unrecht ist !!!
Bundesgesundheits­ministerium beanstandet G-BA-Beschluss zu Verbandmitteln
Donnerstag, 26. Juli 2018

Berlin – Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) ist mit seinem Beschluss zur Definition von Verbandmitteln und „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ übers Ziel hinausgeschossen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Entscheidung teilweise beanstandet, wie jetzt bekannt wurde. Der G-BA strebt nun eine Klärung vor dem Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg an.

Das Ministerium betont in seinem Schreiben vom 27. Juni, dass der G-BA eine „selbstständige inhaltlich eingrenzende Bestimmung des Verbandmittelbegriffs“ vorgenommen habe, „für die es keine Ermächtigungsgrundlage gibt“, wie Ulrich Orlowski, Leiter der Abteilung 2 – Gesundheitsversorgung und Kran­ken­ver­siche­rung im BMG, erklärt.

Eingrenzung nicht akzeptabel
Die Eingrenzung des Verbandmittelbegriffs auf Produkte, deren ergänzende Eigenschaft ausschließlich auf physikalischem Weg erreicht werde, stehe dem Gesetzestext entgegen, führte er aus.


.....
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.....


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96724/Bun%C2%ADdes%C2…
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Pflasterstreit: Hecken klagt gegen Spahn
Lothar Klein, 01.08.2018 09:06 Uhr

Berlin - Im Streit um die Versorgung mit Wundmitteln klagt jetzt der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, gegen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
In der Sache geht es um die Abgrenzung von Verbandmitteln und sonstigen Produkten zur Wundbehandlung.
Der G-BA hatte aus Sicht des Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine zu enge Definition gezogen. Das hatte das Ministerium beanstandet. Aber Hecken will nicht klein bei geben und zieht jetzt gegen Spahns Haus vor Gericht.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/pfl…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.456.597 von RTLOLDY am 15.08.18 19:04:39
Zitat von RTLOLDY: Verbandmittel Verordnung: G-BA folgt nicht dem BMG

Jul 29, 2018
| News
Verordnung von Verbandmitteln für gesetzliche Versicherte

.....
.....

So ist der „Rechtsweg“
Prüft das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Beschlüsse des G-BA zu dessen Geschäfts- und Verfahrensordnung, so gilt die erforderliche Genehmigung des BMG als erteilt, wenn das Ministerium sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Vorlage des Beschlusses und der Tragenden Gründe ganz oder teilweise versagt.


Tja...... und das BMG ist ja ganz anderer Meinung !!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.456.789 von RTLOLDY am 15.08.18 19:27:26
Zitat von RTLOLDY: GBA und Bundesgesundheitsministerium streiten um die Verordnungsfähigkeit teurer
Produkte zur Wundversorgung.
Noch haben Ärzte die Therapiehoheit,........
NEU-ISENBURG. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) liegen derzeit im Clinch wegen eines Beschlusses zu Änderungen der Arzneimittel-Richtlinie. Darin geht es um Verbandmittel und sonstige Produkte zur Wundbehandlung. Die Einordnung der verschiedenen Produkte entscheidet über deren Erstattungsfähigkeit in der GKV.
Ärzte Zeitung, 03.08.2018
GBA contra Bundesgesundheitsministerium
Clinch um Verbandmittel
GBA und Bundesgesundheitsministerium streiten um die Verordnungsfähigkeit teurer
Produkte zur Wundversorgung. Noch haben Ärzte die Therapiehoheit, müssen aber
Regresse fürchten. Hausarzt Dr. Karl-Christian Münter erklärt, warum.
Von Anke Thomas

NEU-ISENBURG. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) und das Bundesministerium für
Gesundheit (BMG) liegen derzeit im Clinch wegen eines Beschlusses zu Änderungen der
Arzneimittel-Richtlinie.
Darin geht es um Verbandmittel und sonstige Produkte zur Wundbehandlung. Die Einordnung
der verschiedenen Produkte entscheidet über deren Erstattungsfähigkeit in der GKV.
Der GBA will nun antimikrobielle Wundauflagen von der Verordnung ausschließen, das BMG
will das nicht.

Der GBA hatte in seinem Beschluss den Verbandmittelbegriff auf Produkte begrenzt, die
zusätzlich zur Abdeckung der Wunde und dem Aufsaugen von Flüssigkeiten lediglich
zusätzliche physikalische Eigenschaften – wie zum Beispiel Feuchthalten – zulassen.
Das BMG kritisierte, dass damit Verbandmittel mit antimikrobiellen Eigenschaften und auf
pharmakologischen Wirkungen basierenden Eigenschaften nicht mehr verordnungsfähig
seien. Der GBA wiederum hat jetzt Klage beim Landessozialgericht Berlin/Brandenburg
gegen die Teilbeanstandung des BMG eingelegt.
Was bedeutet das für Praxen? Die ganze Sache zieht sich bereits seit zwei Jahren hin, erklärt
Dr. Karl-Christian Münter, in Hamburg niedergelassener Allgemeinarzt und politischer
Sprecher der Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW).

Würde sich der GBA mit seiner Definition durchsetzen, stünden GKV-Patienten zum Beispiel
künftig keine silberhaltigen Wundauflagen mehr zur Verfügung, so Münter. Bislang sind diese
– durchaus teuren Produkte – noch verordnungsfähig.
Level-1a-Evidenz liegt nicht vor
Immer vorausgesetzt, dass die Ursache für eine chronische Wunde therapiert wird, sind
antimikrobielle Wundauflagen aus Sicht des Allgemeinarztes eine gute Sache. Eine Level-Ia-
Evidenz liege zwar nicht vor, aber es sei in diesem Fall auch sehr schwer, Evidenz
herzustellen.
Zumindest in einer etwas in die Tage gekommenen S3-Leitlinie, die derzeit überarbeitet
werde, gebe es den Konsens, dass der Einsatz von silberhaltigen Produkten in bestimmten
Fällen gerechtfertigt sei.
Hinter der Einstufung des GBA vermutet Münter wirtschaftliche Interessen. Silberhaltige
Wundauflagen sind schließlich deutlich hochpreisiger als normale Produkte. Aus seiner Sicht
möchte er den Einsatz dieser Wundauflagen nicht missen.
Dem steht gegenüber, dass einzelne Stellen einen starken Kostenanstieg bei den teuren
Wundversorgungs-Produkten wahrnehmen. Münter erklärt sich dies unter anderem mit einer
verstärkten Nachfrage von Patienten und deren Verwandten an "moderner Wundversorgung".
Die Patienten haben Schmerzen, die Wunde riecht unangenehm – klar, dass da Arzt oder
Heim aktiv werden und die bestmögliche Versorgung gewährleisten möchten, sagt Münter.
In diesem Zusammenhang kritisiert der Hausarzt aber auch einen "schlimmen Wildwuchs". In
ihrer Verzweiflung, wie Patienten am besten geholfen werden kann, würden Pflegeheime
Wundberater einladen, erläutert Münter.
"Grausam überdimensioniert"
Diese Wundberater, "die durchaus kompetent sein können", würden dann aber oft teure
Wundauflagen empfehlen, die der Hausarzt verordnen soll.
Teilweise seien die Empfehlungen die eine Provision vom Großhandel erhielten, "grausam
überdimensioniert". "Ärzte haben hier unwissentlich den Kopf in der Schlinge", meint Münter.
Denn die Preise für die Wundauflagen sind nicht – so wie bei Arzneimitteln – transparent; es
existierten keine Preislisten. Wenn der Arzt in gutem Glauben die Produkte verschreibe,
könne er am Ende mit ihrem Heilmittelbudget in Regress genommen werden.
Die Begründung, dass der Wundberater dies empfohlen habe, hilft natürlich nicht. Viele
Kollegen wissen um diesen Umstand nicht Bescheid, sagt Münter. Weiterhin kursierten
Produkte, deren Einsatz zweifelhaft sei - wie etwa Wundauflagen mit Honig.
Dabei wirft der Allgemeinarzt auch einigen Kassen ein falsches Spiel vor. Sie würden
Patienten raten, doch beim Heim bzw. Arzt auf moderne Wundversorgung zu pochen.
Gleichzeitig dann moderne Produkte aus der GKV-Versorgung ausschließen zu wollen, passe
dabei nicht zusammen.
Münter sieht ganz klar wirtschaftliche Interessen für den geplanten Verordnungsausschluss
der antimikrobiell wirkenden Produkte. Es gehe hier für die Kassen immerhin um drei bis vier
Milliarden Euro jährlich.
Keine Kostenzuordnung zu einzelnen Produktgruppen möglich
Die durchschnittlichen Kosten einer Verordnung im Bereich der "Modernen Wundversorgung"
lagen in 2015 mit ca. 88 Euro fast sechsfach höher als die einer Verordnung mit klassischen
Verbandmitteln (ca. 15 Euro), teilt der GKV-Spitzenverband auf Anfrage mit. Aktuellere
Zahlen müssten erst eruiert werden.
Die Gesamtausgaben für Verbandmittel seien dabei nur unzureichend zu beziffern, da nur die
Abrechnungsinformationen aus GAmSi (Abrechnung auf Muster 16) vorlägen. Gerade im
Bereich Wundversorgung würden aber Verbandstoffe auch häufig als Monatspauschalen
abgerechnet.
Eine Zuordnung der Kosten zu einzelnen Produkten oder Produktgruppen sei dabei nicht
möglich. Die oben genannten Zahlen seien daher eher unterschätzt.
AMNOG
Hürde für Innovationen?
Eine Sonderbeilage der "Ärzte Zeitung"
Das AMNOG im ersten Jahr (PDF-Datei, 686
KByte)
Innovationen unter Druck
Eine Sonderbeilage der "Ärzte Zeitung"
Die frühe Nutzenbewertung nach dem AMNOG
(PDF-Datei, 2,99 MB)


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Für 2015 stellt sich die Kostensituation laut GKV-Spitzenverband folgendermaßen dar:
Die Gesamtkosten (brutto ohne Berücksichtigung von Zuzahlungen und Rabatten) für
klassische Verbandmittel betrugen rund 468 Millionen Euro.
Die Gesamtkosten (brutto ohne Berücksichtigung von Zuzahlungen und Rabatten) für
"moderne" Verbandmittel betrugen rund 487 Mio. Euro.
Für Verbandmittel mit Honig (Kompressen mit Honig nach Lauertaxe) seien 2015 rund zwei
Millionen Euro aufgrund von 22330 Verordnungen angefallen.
In 2016 seien hierfür rund 2,9 Mio. Euro bzw. 83400 Verordnungen (Hochrechnung auf Basis
der Zahlen des 1. Halbjahres 2016) zu verzeichnen, so der GKV-Spitzenverband.
Ehrlichere Diskussion gefordert
Ärzte ...............................................
......................................................
...................................................
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.456.675 von RTLOLDY am 15.08.18 19:14:22Was hast Du jetzt hieran nicht verstanden???

"Der G-BA wird zur Klärung der aufgeworfenen Rechtsfragen Rechtsmittel gegen die Teilbeanstandung des BMG einlegen und hat zudem entschieden, weder den Beschluss vom 19. April 2018 zu ändern noch zu veröffentlichen. Der G-BA bleibt bei seiner Auffassung, dass es für die Bestimmung der Hauptwirkung als Verbandmittel nicht belanglos ist, ob und welche konkreten Wirkungen ein Produkt neben dem Bedecken und/oder Aufsaugen entfaltet, um es als ‚sonstiges Produkt zur Wundbehandlung‘ einer Bewertung des Nutzens für die Patienten unterziehen zu können. Daher wird eine über die Teilbeanstandung vorgenommene Modifizierung des Regelungs-konzepts nicht mitgetragen.“

Fazit: Granulox BLEIBT KEIN Verbandsmittel, der Nutzen für die Patienten wurde nicht nachgewiesen. Punkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.456.597 von RTLOLDY am 15.08.18 19:04:39
Zitat von RTLOLDY: Gemäß Auftrag legte der G-BA am 19. April 2018 eine entsprechende Ergänzung der Arzneimittel-Richtlinie, in denen die Details zur Abgrenzung von Verbandmitteln und „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ fest.
Diesen Beschluss hat das BMG teilweise beanstandet.
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Verbandmittel Verordnung: G-BA folgt nicht dem BMG

Jul 29, 2018
| News
Verordnung von Verbandmitteln für gesetzliche Versicherte

Auch so etwas gibt es: Auseinandersetzung Verbandmittel-Verordnung: G-BA legt Teilbeschwerde gegen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ein!

Aus der Pressemitteilung des G-BA vom 25. Juli 2018 ist zu entnehmen, dass er den Ausführungen des BMG nicht vollständig nachkommen möchte, es gibt eine Teilbeanstandung bezüglich der Versorgung der gesetzlich Versicherten mit Verbandmitteln.


Der Auftrag an den G-BA: Verbandmittel Abgrenzung zu sonstigen Produkten

Der G-BA sollte bis zum 30. April 2018 Näheres zur Abgrenzung der Verbandmittel von „sonstigen Produkten der Wundbehandlung“ regeln. „Sonstige Produkte der Wundbehandlung sind keine Verbandmittel und deswegen nicht von vornherein verordnungsfähig. Sie sind nur dann eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn sie vom G-BA als medizinisch notwendig eingestuft wird.

Somit können diese Produkte auch nur vom Krankenhausarzt im Rahmen des Entlassungsmanagements verordnet werden.

Gemäß Auftrag legte der G-BA am 19. April 2018 eine entsprechende Ergänzung der Arzneimittel-Richtlinie, in denen die Details zur Abgrenzung von Verbandmitteln und „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ fest. Diesen Beschluss hat das BMG teilweise beanstandet.


Worauf bezieht sich aber die Beanstandung?

Die Beanstandung bezieht sich auf die Konkretisierung der Abgrenzung von Verbandmitteln zu den sonstigen Produkten zur Wundbehandlung mit Verbandmitteln. In der Pressemitteilung vom 25. Juli 2018 heißt es u.a.: „Der G-BA wird zur Klärung der aufgeworfenen Rechtsfragen Rechtsmittel gegen die Teilbeanstandung des BMG einlegen und hat zudem entschieden, weder den Beschluss vom 19. April 2018 zu ändern noch zu veröffentlichen. Der G-BA bleibt bei seiner Auffassung, dass es für die Bestimmung der Hauptwirkung als Verbandmittel nicht belanglos ist, ob und welche konkreten Wirkungen ein Produkt neben dem Bedecken und/oder Aufsaugen entfaltet, um es als ‚sonstiges Produkt zur Wundbehandlung‘ einer Bewertung des Nutzens für die Patienten unterziehen zu können. Daher wird eine über die Teilbeanstandung vorgenommene Modifizierung des Regelungs-konzepts nicht mitgetragen.“

Wir dürfen auf die Antwort des BMG gespannt sein.

Quelle: Pressemitteilung G-BA vom 25. Juli 2018


So ist der „Rechtsweg“

Prüft das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Beschlüsse des G-BA zu dessen Geschäfts- und Verfahrensordnung, so gilt die erforderliche Genehmigung des BMG als erteilt, wenn das Ministerium sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Vorlage
des Beschlusses und der Tragenden Gründe ganz oder teilweise versagt.

Das BMG kann im Rahmen der Prüfung von G-BA-Beschlüssen zur Geschäfts- und Verfahrensordnung zusätzliche Informationen und ergänzende Stellungnahmen anfordern. Wird die Genehmigung vom BMG ganz oder teilweise versagt, so kann das BMG insbesondere zur Sicherstellung einer sach- und funktionsgerechten Ausgestaltung der Arbeitsweise und des Bewertungs-verfahrens des Gemeinsamen Bundesausschusses erforderliche Änderungen bestimmen und anordnen, dass der G-BA innerhalb einer bestimmten Frist die erforderlichen Änderungen vornimmt. Kommt der G-BA der Anordnung innerhalb der Frist nicht nach, so kann das BMB die erforderlichen Änderungen selbst vornehmen.

Die Rechtsgrundlage hierzu ist im § 91 Abs. 4 SGB V zu finden.
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Und folgendes noch dazu:

Erstattungsfähig
Granulox ist offiziell als Verbandmittel gem. § 31 Abs. 1 SGB V
und Medizinprodukt der Klasse III zugelassen. Es kann wie
andere Wundauflagen ganz normal über Ihr Verbandsmittel-
Budget abgerechnet werden und wird von der Kasse erstattet.

https://granulox.de/datenbank/Flyer-Granulox.pdf

VERORDNUNGSFÄHIGKEIT
Bei richtiger Indikationsstellung und Integration in eine
fachgerechte Wundversorgung kann eine Verordnung als
Verbandmittel zu Lasten der Krankenkasse auf Kassen-
rezept (rosa Rezept, Muster 16) erfolgen.

https://granulox.de/datenbank/Granulox-Infoschreiben_aerzte1…

Granulox stand und steht auf der Liste der nicht verordnungssfähigen Medizinprodukte.

https://www.kvsa.de/fileadmin/user_upload/PDF/Praxis/Verordn…


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