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Masterflex Kursziel Tausend !? (Seite 296)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.113.227 von Muckelius am 15.03.19 17:31:55Noch ein paar bunte Bilder dazu:
Präsentation:
https://www.masterflexgroup.com/fileadmin/user_upload/SE_Web…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.113.521 von Tamakoschy am 15.03.19 17:55:11Danke für den Link. Im Gegensatz zur Pressemeldung wird darin die angedachte Dividende genannt (wie zuletzt soll es 0,07 Euro pro Aktie geben)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.113.620 von Muckelius am 15.03.19 18:05:21
Prognosen werden nicht erreicht
Hallo Huta,

erst mal vielen Dank. Ich hatte seit mehr als 10 Jahren Masterflexaktien. Nach Deinem Post habe ich nochmals nachgerechnet und die letzten Jahre reflektiert. Anschließend habe ich alle meine Aktien verkauft. (bei 8 EUR).

Kontinuierlich wurden die Prognosen nicht erreicht, aber immer soll das nächste Jahr besser werden.

Aktuell finde ich es sehr lustig. Man stellt massig Mitarbeiter ein (wegen Krankheit) und wächst so lala und wundert sich dass das Ergebnis abschmirt. Jetzt wird erst mal bei den Tochtergesellschaften nachgeschaut, wo man optimieren kann... . (vielleicht wo man eingestellt hat?)

Die Bewertung ist aktuell immer noch teuer... . Die Verschuldung nicht niedrig und damit bleibt auch die Dividendenrendite mau - mehr ist nicht drin. Immerhin 1 % !!

Nö, sollte die Aktie deutlich nachgeben - bei unter 5,50 EUR schaue ich sie mir wieder an - aktuell gibt es besseres auf dem Markt. Masterflex lebt aktuell zu viel von der Hoffnung.

Allen investierten viel Glück.

jobl
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Ja, das belustigt mich auch: nächstes Jahr soll alles besser werden! Auf der HV wird der Vorstand Mützen mit Glöckchen tragen? Lower lows wir kommen
Der eigentliche Witz aber ist, die Aktie ist nicht mal unter positiven Annahmen für die Zukunft günstig. Auch bei 5,50 würde ich hier nicht "gucken".
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.125.424 von jobl am 17.03.19 21:53:12
Zitat von jobl: Hallo Huta,

erst mal vielen Dank. Ich hatte seit mehr als 10 Jahren Masterflexaktien. Nach Deinem Post habe ich nochmals nachgerechnet und die letzten Jahre reflektiert. Anschließend habe ich alle meine Aktien verkauft. (bei 8 EUR).

Kontinuierlich wurden die Prognosen nicht erreicht, aber immer soll das nächste Jahr besser werden.

Aktuell finde ich es sehr lustig. Man stellt massig Mitarbeiter ein (wegen Krankheit) und wächst so lala und wundert sich dass das Ergebnis abschmirt. Jetzt wird erst mal bei den Tochtergesellschaften nachgeschaut, wo man optimieren kann... . (vielleicht wo man eingestellt hat?)

Die Bewertung ist aktuell immer noch teuer... . Die Verschuldung nicht niedrig und damit bleibt auch die Dividendenrendite mau - mehr ist nicht drin. Immerhin 1 % !!

Nö, sollte die Aktie deutlich nachgeben - bei unter 5,50 EUR schaue ich sie mir wieder an - aktuell gibt es besseres auf dem Markt. Masterflex lebt aktuell zu viel von der Hoffnung.

Allen investierten viel Glück.

jobl


Guten Morgen !


Bedauerlicherweise liege ich lange nicht mit allen meinen Prognosen so einigermaßen richtig wie bei Masterflex :(

Ich teile ausdrücklich die Ansicht, dass das Unternehmen selbst bei den inzwischen reduzierten Kursen, nicht wirklich günstig ist.

Im Grunde ist es seit Jahren bei Masterflex immer "the same story". Der Umsatz wächst kontinuierlich, wenn auch nicht in Riesenschritten. Aber das Ergebnis kommt, aus welchen aktuellen Gründen auch immer, nicht hinterher.

Wenn man sich die Entwicklung von Umsatz und Ebit in der aktuellen Präsentation anschaut, dann ist der Umsatz von 2014 bis 2018 von 62,5 Mio Euro um immerhin 23,5% auf 77,2 Mio Euro gewachsen (wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass in der Zwischenzeit ein kleinerer Zukauf stattgefunden hat).

In der gleichen Zeit hat sich das Ebit nicht ein Jota weiterbewegt. 2014 lag es bei 6,5 Mio Euro und in 2018 ebenfalls! Das einzige, was sich bewegt hat, ist die EBITMarge - und zwar abwärts von 10,1 % auf 8,1 %.

Dabei ist in nahezu jedem Jahr Besserung versprochen worden - aber wie schon gesagt - immer wieder aus verschiedensten Gründen nicht eingetreten. Im letzten Jahr waren es erstaunlicherweise die kranken Mitarbeiter (da müsste man dann schon einmal überlegen, ob die Arbeitsbedingungen denn optimal gestaltet sind oder ob sich diese nicht verschlechtert haben, wenn die Mitarbeiter vorher vielleicht weniger oft krank waren), in den Jahren zuvor war es mal die Tochter in den USA oder die Aufwendungen für das internationale Wachstum.

Letztendlich ist bei einem Unternehmen immer nur wichtig, "was hinten raus kommt". Und das passt mMn schon seit Jahren nicht wirklich zu dem sehr ambitionierten Kurs von Masterflex (und den "interessanten" Kurszielen der Analysten, insbesondere von SMC).

Ich habe es schon häufiger geschrieben aber es bleibt mMn auch nach dem Abschluss 2018 und der Prognose für 2019 gültig: Die Herren Bastin und Becks, die ja auch selber löblicherweise in einem durchaus erheblichen Umfang Aktionäre der Masterflex sind, haben den Turnarround in dem Unternehmen sehr gut hinbekommen und das Unternehmen aus der Gefahrenzone geführt.

Das mit dem immer wieder versprochenen "profitablen Wachstum" bekommen sie aber immer noch nicht so wirklich hin. Dabei beherrschen sie die Prosa, um die rein zahlenmäßig eher schwache Entwicklung zu kaschieren, durchaus sehr gut. Immer wieder werden neue innovative Schläuche vorgestellt, die immer ein großes Potential haben sollen, immer wieder werden Wachstumsfelder vorgestellt, die man dann beackern will, immer wieder wird die kurz bevorstehende noch stärkere Internationalisierung als Wachstumstreiber herangezogen und immer wieder mal will man auch effizienter werden und entsprechende Potentiale heben.

Auch für das laufende Jahr klingt Herr Bastin ähnlich: Effizienzsteigerung und Internationalisierung werden (selbstverständlich neben wieder einmal extrem innovativen neuen Produkten) versprochen, damit (und das ist dann schon eher eine kleine Frechheit)Zitat "unser ungebrochenes Wachstum in noch stärkerem Maße mit einer Renditesteigerung" kombiniert werden kann. Zur Erinnerung: Die Rendite ist zwischen 2014 und 2018 von 10,1% auf 8,1% gesunken!

Leider - wie oben geschrieben - wächst das Unternehmen auch umsatzseitig eher in homöopathischen Dosen und überhaupt nicht was das Ergebnis angeht ( mit Ausschlägen nach oben und nach unten) und die Marge (ebenfalls mit Ausschlägen) sinkt. Da hilft auch keine Prosa.

Für das abgelaufene Jahr werden nun 36 Cent EpS ausgewiesen. Bei einem Kurs von 6,24 Euro ergibt das ein KGV von ca. 17! Und das für ein Unternehmen, das im Ergebnis seit 2014 stagniert.

Und zudem sieht es so aus als ob Masterflex im laufenden Jahr eine wiederum eine in etwa stagnierende oder sogar geringere Marge wird ausweisen müssen, denn dazu heißt es in der PM, dass man zwar wieder ein Umsatzwachstum anstrebt ("zwischen 3 und 6%"), dass man aber im Ergebnis als Zielvorgabe hat, die 6,3 Mio Euro aus 2018 "mindestens wieder zu erreichen". Wenn man dann noch weiß, dass Masterflex das Ergebnisziel häufiger mal verfehlt, kann man schon fast davon ausgehen, dass die Marge sich nicht signifikant ändern wird. Die schon seit einiger Zeit versprochene Rückkehr zu zweistelligen Ebitmargen ist jedenfalls nach wie vor in weiter Ferne.

Aber selbst wenn man es schaffen würde, das EpS leicht zu steigern, wäre der aktuelle Kurs mMn noch zu hoch - eben weil es sich bei Masterflex nicht um ein klassisches Wachstumsunternehmen handelt und auch nicht um einen Dividendenwert (denn die 7 Cent Dividendenvorschlag entsprechen lediglich 19,4 % des EpS - für ein Unternehmen, das kein nennenswertes Wachstum vorweisen kann, ist die übliche Argumentation für so einen schmalen Dividendenvorschlag "Wir stecken unser Geld lieber in das Wachstum des Unternehmens" auch eher wenig glaubwürdig, insofern wäre die Ausschüttung einer höheren Dividende - z.B. 14 bis 15 Cent - mMn auch angemessen).

Insofern würde ich auch meinen, dass bei 5,50 Euro der Kurs anfängt wieder interessant zu werden. Das würde immer noch einem KGV von 15 entsprechend und damit wäre mMn ein Unternehmen wie Masterflex absolut hinreichend bis immer noch etwas ambitioniert bewertet.

Alles in allem ist Masterflex mit seinen Querschnittsprodukten (Schläuche werden ja in vielen Zielbranchen gebraucht und dadurch wird das Unternehmen theoretisch ja auch konjunkturunabhängiger) sicher ein interessantes Unternehmen, dessen Bilanz inzwischen auch gut aussieht (EK Quote deutlich über 50% (auch das ist also kein Grund mehr, um diese magere Dividende auszuschütten) und immerhin ein positiver operativer Cashflow).
Aber man bekommt das Unternehmen "nicht zum fliegen". Das Wachstum ist bescheiden und die Kosten bekommt man erst recht nicht in den Griff. Offenbar sind die neuen Produkte und sind die strategischen Ziele (neue Märkte) nicht so einfach zu "erobern" wie man das vielleicht gedacht hat. Zudem hat der Vorstand inzwischen ja schon fast so etwas wie einen negativen "Trackrecord", weil die immer wieder versprochenen Besserungen bei der Marge Jahr für Jahr ausbleiben und nur die Begründung wechselt.

Für mich bleibt die Aktie daher bis auf Weiteres kein Kauf sondern eher eine Verkaufsposition. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und stellt keine Aufforderung für andere Marktteilnehmer zum Kauf oder Verkauf dar!

Einen guten Wochenstart allerseits.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.128.103 von Huta am 18.03.19 11:22:18 Nachricht vom 10.05.2019 | 08:00
Masterflex SE: Erfreuliches Umsatz- und Ertragswachstum im 1. Quartal 2019

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/masterflex-erfreulic…
Also mich hauen die Zahlen nicht vom Hocker. Ich halte sie für geschönt. Bereinigt (wieder) ein Ergebnisrückgang. Hier mal meine Gedanken dazu ...

https://www.pure-shores.de/index.php/news/masterflex-im-somm…
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meine Gedanken sind ähnlich kritisch. Die Dividende ist in der Tat ein Krampf. Das Müller, Monolith, Schmidt und Zech das mitträgt überrascht mich. Auch dass diese vier (mutmaßlich) cleveren Unternehmer diese Geduld aufbringen, irritiert mich. Ist deren Zeit nicht endlich?

Wenn man den reduzierten EBIT extrapoliert, wäre das gar nicht so schlecht, aber:

1. wäre das eine Milchmädchenrechnung,
2. hat man ja wieder das traditionelle schwache Schlußquartal und
3. kommt bei MF sowie wieder irgendwas irgendwann gaaaaanz unerwartet dazwischen (die eigentliche Unternehmenstradition!)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.548.609 von Mmmaulheld am 12.05.19 12:37:37
Zitat von Mmmaulheld: ... 3. kommt bei MF sowie wieder irgendwas irgendwann gaaaaanz unerwartet dazwischen (die eigentliche Unternehmenstradition!) ...

Ja, leider. Wollen wir uns zusammen tun, Masterflex einfach komplett übernehmen und dann das Management adäquat austauschen? ;)
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