DAX-0,11 % EUR/USD-0,75 % Gold+0,65 % Öl (Brent)+0,68 %

Marseille-Kliniken AG langfristig mit erheblichlichem Potential.... (Seite 4)


ISIN: DE000A1TNRR7 | WKN: A1TNRR
14,070
05.11.18
Valora
+8,23 %
+1,070 EUR

Begriffe und/oder Benutzer

 

Quelle - Spiegel online

TRUMP-TOWER-PROJEKT

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Marseille

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Bilanz- und Urkundenfälschung gegen Ulrich Marseille, den Mehrheitsaktionär des gleichnamigen Klinikkonzerns. Die Justiz interessiert sich vor allem für mehrere Hochhausprojekte, die der Geschäftsmann gemeinsam mit dem US-Immobilientycoon Donald Trump realisieren will.



DDP
Ulrich Marseille (mit Hamburgs ehemaligem Innensenator Ronald Schill): Zweifel an der Bilanz
Berlin - Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte am Nachmittag die Ermittlungen, über die in der morgen erscheinenden " WirtschaftsWoche" berichtet wird. Nach Angaben des Magazins geht es vorrangig um die Frage, ob die Marseille-Kliniken ihr Tochterunternehmen TD Trump Deutschland richtig bilanziert haben. Mit dem Unternehmen sollen mehrere Hochhausprojekte in Deutschland realisiert werden.

Nach geltender Rechtslage machen sich Vorstand und Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft strafbar, wenn sie die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Tochtergesellschaft bewusst falsch darstellen. Die "WirtschaftsWoche" hatte bereits im November 2003 Zweifel an der korrekten Bilanzierung angemeldet.



DPA
Modell des Stuttgarter Trump Tower: Hochfliegende Pläne
Laut Geschäftsbericht sei TD Trump ein Gemeinschaftsunternehmen der Kliniken mit dem New Yorker Immobilientycoon Donald Trump, dem seine 50-prozentige Einlage in Höhe von zwei Millionen Euro vorfinanziert worden sei. Interne Dokumente der Klinikgruppe legten jedoch nahe, dass TD Trump eine hundertprozentige Tochter der Marseille-Kliniken sei. Da der Vorstand seinen Sitz in Hamburg hat, werde die Staatsanwaltschaft Berlin das Verfahren in Kürze an die zuständigen Hamburger Dienststellen überweisen, hieß es in dem Bericht.
Thread: Artikel in WiWo


Mal zum Nachlesen - sind einige gute Links in diesem Thread!

Ansonsten kann ich nichts zum Thema sagen!


mfg
thefarmer
20.04.2005

PRESSEMITTEILUNG
der Marseille-Kliniken AG
vom 20. April 2005, 20:15 Uhr

Zum Ermittlungsverfahren gegen die Marseille-Kliniken AG geben wir folgende Stellungnahme ab:
Uns ist seit dem 31. März 2005 bekannt, daß gegen die Marseille-Kliniken AG ein Ermittlungsverfahren vor der Staatsanwaltschaft Berlin anhängig ist.
Wir haben dazu unverzüglich einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt, der wegen Abgabe des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft Hamburg noch nicht umgesetzt wurde.
Bezüglich des Engagements der Marseille-Kliniken AG bei der TD Trump Deutschland AG haben namhafte Wirtschaftsprüfer über alle Jahre die Richtigkeit unserer Bilanzen in Kenntnis aller Umstände unserer Beteiligungen uneingeschränkt testiert.
Am 30. Juni 2004 gab es noch eine Forderung gegen Donald Trumps Firma in New York über ? 2 Mio. wegen von der Marseille-Kliniken AG vorfinanzierter Aktienkaufanteile für Trumps 50%-Beteiligung an der deutschen Tochtergesellschaft.
Weil Donald Trump nicht zahlte, haben wir beim LG Berlin (Az. 26 O 546/04) bereits im vergangenen Jahr eine Zahlungsklage gegen seine Gesellschaft anhängig gemacht.
Die Werthaltigkeit der Forderung gegen Trump wurde ebenfalls von den Wirtschaftsprüfern untersucht und testiert.
Die Marseille-Kliniken AG ist sich sicher, daß die falschen Vorwürfe von einem ehemaligen, leitenden Mitarbeiter aus Köln initiiert wurden, der im Jahr 2002 fristlos entlassen wurde und mit dem seit dieser Zeit Rechtsstreitigkeiten geführt werden. Der ehemalige Mitarbeiter wird unter anderem wegen korruptiven Verhaltens auf Schadensersatz in Anspruch genommen.
Hamburg, den 20. April 2005, 20:15 Uhr


Matthias Soyka, Pressesprecher der Marseille-Kliniken AG
Tel. 0171 8377945
aus der meldung geht hervor, das MKAG gegen Trump wegen der Vorfinanzierung klagt. wenn man mit jemanden einen illegalen Deal (eine versteckte Beteiligung) aushandelt, dann verklagt man ihn ja wohl nicht öffentlich. das würde keinen Sinn machen, insofern sollten sich die Vorwürfe als haltlos erweisen.
Das ist zwar richtig, der Kurs könnte nach erscheinen der WW morgen trotzdem unter Druck kommen, mancher wird erstmal seine Gewinne mitnehmen.
:) So, ich bin erst mal raus, wenn der Kurs morgen Richtung 7€ geht werde ich wieder einsteigen. An einer kleinen Gewinnmitnahme ist noch keiner gestorben!:laugh:
Freitag, 22. April 2005
Wirtschaft

Marseille kontra Hecker
Gründer und Ex-Chef der Klinikgruppe streiten sich

Hamburg - Der Streit zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär der Marseille-Kliniken, Ulrich Marseille, und seinem Ex-Firmenvorstand Wilhelm Hecker geht in eine neue Runde. Gestern hatte Marseille Hecker im Abendblatt vorgeworfen, eine Strafanzeige gegen ihn initiiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft in Berlin ermittelt jetzt. Hecker wies die Unterstellung, er habe Marseille angezeigt, jetzt scharf zurück: "Ich habe keine Anzeige gegen irgendjemanden erstattet", sagte er dem Abendblatt

Hecker und Marseille sind miteinander im Streit, seitdem Hecker Anfang September 2002 von sich aus als Vorstand der Marseille-Kliniken gekündigt hat. "Da gab es Vorgänge im Unternehmen, die mit Recht und Ordnung nicht zu vereinbaren waren", sagte Hecker jetzt dem Abendblatt. Weil sein Vertrag aber eigentlich noch einige Jahre lief, pocht er gegenüber dem Unternehmen auf seine Ansprüche. "Seit Ende 2002 läuft schon eine Klage vor dem Landgericht Hamburg", so Hecker.

Der Sprecher der Marseille-Kliniken, Matthias Soyka, stellt die Situation gegenüber dem Abendblatt anders dar: Hecker seien Unregelmäßigkeiten vorzuwerfen gewesen, man habe ihm kündigen wollen. Hecker sei dieser Kündigung einen Tag zuvorgekommen. Bei den jetzt laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Berlin, die nach Abendblatt-Informationen nicht nach Hamburg weitergereicht werden, gehe es um Geschäfte mit dem US-Milliardär Donald Trump. Man wollte gemeinsam Hochhäuser bauen, das sei aber nicht gelungen. Anders als unterstellt, seien die Geschäfte mit der TD Trump Deutschland AG in der Bilanz korrekt dargestellt, so Soyka. Trump schulde Marseille zwei Millionen Euro, sagt er. me

erschienen am 22. April 2005 in Wirtschaft
(Quelle: www.abendblatt.de)
Streiten die heute besonders heftig oder tauscht man heute allgemein in Rhön-Klinik?

Mit dem Kurs von 9,75 (-1,00) werde ich bestimmt nicht "alt" werden.
...mit so einer halbherzigen Presseerklärung zu den Vorwürfen weiss niemand etwas anzufangen!
In der Vergangenheit hatte die Börse immer Recht. Ich glaube fest an das Potential in diesem Unternehmen; aktuell wird es die Aktie vmtl. weiter zerreissen. Unter 9 geht es dann ganz schnell in Ri 7 EUR.
Eigentlich grundsolide; aber sollte es zu Bilanzunregelmäßigkeiten gekommen sein, ja dann...
...nacht Marie!!!

Birkenhonig
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben