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WürttLeben (840502)

eröffnet am 24.11.04 10:27:03 von
neuester Beitrag 18.10.21 11:49:59 von

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18.10.21 11:49:59
Beitrag Nr. 1.389 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 69.604.806 von d2402 am 15.10.21 10:01:24
Zitat von d2402: Die Metafina GmbH macht ein Angebot zum Ankauf von 3000 aktien( evtl. auch mehr) zum Preis von
FESTHALTEN von 7,75 Euro

Bei Valora will jemand die für 12,78 Euro haben
Lässt sich auch so Geld verdienen?🦥


Eigentlich will jemand die Aktien für 14,30 bei Valora kaufen. Valora macht bei der Preisanzeige einen Abschlag von 10%.
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15.10.21 10:01:24
Beitrag Nr. 1.388 ()
Ankaufsangebot heute
Die Metafina GmbH macht ein Angebot zum Ankauf von 3000 aktien( evtl. auch mehr) zum Preis von
FESTHALTEN von 7,75 Euro

Bei Valora will jemand die für 12,78 Euro haben
Lässt sich auch so Geld verdienen?🦥
1 Antwort
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14.08.21 18:33:40
Beitrag Nr. 1.387 ()
Falsches Forum aber .....
Da ich hier noch ein Paar Leute vermute, ehemalige DAB Bank, Squeeze-out ,
23. März 2021 – Sachverständigengutachten

20. April 2021 – Erstes Ergänzungsgutachten zum Sachverständigengutachten

Juni 2021 – Zweites Ergänzungsgutachten zum Sachverständigengutachten
Anstehende Termine:

27.10.2021 – Termin zur Anhörung des Sachverständigen
Gruss und hoffentlich bald ein Abschluss als Weihnachtsgeld
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29.06.21 13:33:59
Beitrag Nr. 1.386 ()
Valora 29.06.21 2500 Stück zu 13,50 € verkauft
Wuerttembergische Lebensversicherung (vormals Allgemeine Rentenanstalt Lebens- & Rentenvers.-AG) | 13,50 €
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27.04.21 21:20:34
Beitrag Nr. 1.385 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.873.380 von honigbaer am 19.04.21 19:44:36Deine Ausführungen zum Rett-Blocker sind m. E. richtig. Das Problem bei der WL sind aber nicht die Immobilien die schon indirekt über verbundene Unternehmen, Beteiligungen oder Spezialfonds gehalten werden, sondern die direkt gehaltenen Immobilien (HGB Bilanzausweis Grundstücke...). Auf diese ca. 1,5 Mrd. € Verkehrswert kommt man im Falle von Transaktionen, sei es bei Übernahme durch W&W oder Einbringung der Immobilien in Personengesellschaften mit Rett-Blocker (Objektgesellschaften), nicht um die Grunderwerbssteuer herum. Man kann nur steuern wer die Grunderwerbsteuer trägt.

Betriebswirtschaftlich würde eine Einbringung in Objektgesellschaften keinen Sinn für die WL ergeben. Nutznießer wäre nur die W&W. Daher wäre evtl. mit Klagen einiger Kleinaktionäre zu rechnen. Die Dotierung der Zinszusatzreserve kann man als Begründung auch nicht vorschieben, da die realisierbaren stillen Reserven (ca. 230 Mio. €) im Vergleich zu den Transaktionskosten (geschätzt 75 - 90 Mio. €) nicht in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Die Chancen für einen BuG oder SO halte ich auf Jahre für sehr gering.
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20.04.21 06:22:40
Beitrag Nr. 1.384 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.875.436 von honigbaer am 20.04.21 00:41:09
Zitat von honigbaer:
Zitat von Admiral377: ....Im übrigen kann die W&W auch auf andere Art und Weise Cash aus der Württleben ziehen, ohne das bei einem BuG bestehende latente Risiko des Verlustausgleichs zu haben.


Was meinst Du damit genau?


Die WürttLeben nimmt gem GB entgeltliche Dienstleistungen (Informatik, Asset Management etc.) anderer W&W Töchter in Anspruch. Inwieweit die W&W daran Freude hat, kann man den Einzelabschlüssen (Bundesanzeiger) dieser Gesellschaften entnehmen...
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20.04.21 00:41:09
Beitrag Nr. 1.383 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.872.696 von Admiral377 am 19.04.21 18:34:49
Zitat von Admiral377: ....Im übrigen kann die W&W auch auf andere Art und Weise Cash aus der Württleben ziehen, ohne das bei einem BuG bestehende latente Risiko des Verlustausgleichs zu haben.


Was meinst Du damit genau?
1 Antwort
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19.04.21 21:11:24
Beitrag Nr. 1.382 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.873.380 von honigbaer am 19.04.21 19:44:36Bei Lebensversicherungsfirmen gehen mindestens 90% der Kapitalerträge (Kapitalerträge sind der Löwenanteil aller Erträge im LV-Geschäft) über den Rechnungszinsen hinaus an die Versicherungsnehmer. Der Aktionäre hat bestenfalls nur 10% der überschießenden Kapitalerträge, muss aber 100% der Mindererträge ggü. dem Rechnungszins ausgleichen. Eine Lebensversicherungsgesellschaft kann für die Aktionäre, insbesondere vor dem Hintergrund sehr niedriger Zinsen, durchaus höchste (asymmetrische) Risiken bergen. Daher ist der BuG m. E. zumindest derzeit sehr unattraktiv für W&W.

Ein Recht des Minderheitsaktionärs auf Abschluss eines BuG zwischen Hauptaktionär und Gesellschaft sehe ich nicht, vor allem nicht in Abhängigkeit von der vergangenen Zeit der Nichtbeherrschung. Reelle Chancen sehe ich nur für einen SO und der wird vermutlich erst gemacht, wenn das Thema Ausschüttungssperre (absehbar) abgehakt wird/ist. Das muss nicht zwingend schlechter für die Minderheitsaktionäre sein, als wenn es morgen einen BuG oder SO gäbe.
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19.04.21 19:44:36
Beitrag Nr. 1.381 ()
Ob diese Art und Weise allerdings legal ist, muss man natürlich auch beim Management bedenken. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass hier und da auch Beherrschungsverträge geschlossen werden, aus Gründen der Rechtssicherheit.

Ich bin nicht sicher, ob ich das mit den RETT Blockern richtig verstehe.
Das ist schon richtig, dass die 5 Jahre für Personengesellschaften gelten, aber die Immobilien der Württ Leben sind doch in diversen GmbH & Co. KGs.

Nach §1 Abs. 2a des Grunderwerbsteuergesetzes gilt:
"(2a) Gehört zum Vermögen einer Personengesellschaft ein inländisches Grundstück und ändert sich innerhalb von fünf Jahren der Gesellschafterbestand unmittelbar oder mittelbar dergestalt, daß mindestens 95 vom Hundert der Anteile am Gesellschaftsvermögen auf neue Gesellschafter übergehen, gilt dies als ein auf die Übereignung eines Grundstücks auf eine neue Personengesellschaft gerichtetes Rechtsgeschäft."

Wuertt Leben ist zu 100% an den Personengesellschaften beteiligt, aber W&W ist nur mittelbar zu 94,89% beteiligt. Die Zusammenführung von 100% der Anteile an Wuertt Leben in der Hand von W&W würde Grunderwerbsteuerpflicht für W&W auslösen, da der mittelbare Anteil an den Personengesellschaften 95% übersteigt. Es sei denn, die 5 Jahre sind vergangen, dann ist der Vorgang grunderwerbsteuerlich unbedenklich.

Sind Immobilien in 100% Töchtern, die Kapitalgesellschaften sind, müsste man vor einem Squeeze-out eine RETT Blocker Konstruktion einrichten, in Gestalt einer Übertragung von 5% auf einen Gesellschafter außerhalb der W&W AG. Danach würde eine Zusammenführung von 100% der Wuertt Leben Aktien in Händer der W&W AG ebenfalls keine Grunderwerbsteuer auslösen, da ja keine Beteiligung von 100% an der Kapitalgesellshaft besteht.

Aber diese Ausführungen alle nur mit meinem Laienwissen, was da wirklich möglich ist, wissen sicher nur ganz hochstudierte Experten.
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19.04.21 18:34:49
Beitrag Nr. 1.380 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.871.472 von honigbaer am 19.04.21 16:48:15Danke für die Quelle. So wie ich das verstehe bezieht sich diese leider (nur) auf Personengesellschaften. In unserem Fall sind nur Kapitalgesellschaften beteiligt.

Natürlich müsste im SO der Unternehmenswert gem. IDW relevant sein. Meine These war/ist, dass der bei (größeren) Lebensversicherern zur Unternehmenssteuerung genutzte MCEV deutlich unter dem IDW Wert liegt und man daher keinen SO anstrebt. BuG hätte übrigens das gleiche Problem, da man auch da den IDW-Unternehmenswert als Abfindung auszahlen müsste, falls die freien Aktionäre dies wünschen. Für meine These spricht, dass bisher auch kein BuG abgeschlossen wurde. Im übrigen kann die W&W auch auf andere Art und Weise Cash aus der Württleben ziehen, ohne das bei einem BuG bestehende latente Risiko des Verlustausgleichs zu haben.
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